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André G**** schrieb am 12.10.2010:
Vom Spielprinzip erinnert es stark an Dominion. Allerdings ist es wesentlich interaktiver, dafür vielleicht ein bischen weniger taktisch...
Soweit meine Rezi von damals. Heute würde ich noch hinzufügen, dass es sich um ein Deckbuilding-Spiel handelt. Das besondere an Arcana ist, dass sich die Auslage nach jeder Runde verändert. Desweiteren ist bemerkenswert, dass das Spiel nur mit einer Ressource arbeitet.
In meiner persönlichen Hitliste der Deckbuilding-Spiele ist es z.Z. Platz 2 hinter Thunderstone. Vom Preis-Leistungsverhältnis her, ist es sogar eindeutig das beste!André hat Arcana (dt.) klassifiziert. (ansehen) -
Christopher W. schrieb am 10.10.2010:
Ein Spiel, das etwas unscheinbar an vielen Leuten vorbeigegangen ist. Gerade aber durch die neue Spieldynamik alla "Dominion" erweitert dieses Spiel auf eine neue Weise Spiele mit dieser Spielmechanik.
Man sollte das Spiel jedoch immer mit den erweiterten Regeln spielen (zumindest nach ein paar Runden), da sonst das Spiel relativ monoton werden könnte. Evtl. kann das Spiel mit ein paar Hausregeln aufgepeppt werden können. Das Potenzial dieses Spiels wurde leider nicht komplett ausgeschöpft. Insgesamt bietet Arcana jedoch einen neues Spiel, welches mal als Alternaitve zu Dominion durchaus probieren sollte.Christopher hat Arcana (dt.) klassifiziert. (ansehen)
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Jens Gellner schrieb am 04.05.2010:
Kartenspiel, das beim ersten Eindruck doch sehr an Dominion erinnert. Aber der erste Eindruck täuscht, da Arcana doch wesentlich mehr Spieltiefe und (da die Spieler auf den selben Marktstand bieten können) eine höhere Interaktion bietet. Auch der Ärgerfaktor ist nicht zu verachten. Einziger Kritikpunkt: die Karten sind etwas unübersichtlich - bei den ersten Runden sollte man schon genau hinsehen.
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Sebastian Wetzel schrieb am 12.08.2011:
Bei Arcana baut jeder Spieler sein Kartendeck dadurch auf, dass Karten von verschiedenen Marktplätzen erworben werden können. Diese können dann bekanntermaßen nach Aufbrauchen des Kartenstapels mit genutzt werden. Arcana erinnert daher zwar im ersten Moment an Dominion, weist jedoch einige wichtige Unterschiede dazu auf. Zum einen werden die Karten nicht direkt gekauft, sondern gegen die Mitspieler gewissermaßen ersteigert. Abhängig vom Marktplatz dürfen die Spieler dabei manchmal sogar verdeckt ablegen. Reihum wird jeweils eine Karte abgelegt und nachdem alle 4 Handkarten der Runde ausgespielt sind, werden die Werte verglichen. Es gibt insgesamt 4 verschiedene Kategorien für diese Werte. Jede ersteigerbare Karte besitzt einen Mindestwert in einer der Kategorien, der notwendig ist, um die Karte zu erwerben. Wenn man Pech hat, ist man also abhängig von den Werten mit 4 Karten schwächer als der Gegner mit einer.
Zweitens sind im Startdeck der 4 möglichen Gilden zum Teil verschiedene Karten enthalten. Damit hat jede Gilde einen etwas anderen Schwerpunkt bei den 4 Kartenwerten. Zudem besitzt jede Gilde einen bestimmten Vorteil, der sich auf Gleichstände im kampf um eine Karte bezieht.
Weitere Spieltiefe bekommt die Runde durch Hinzunahme der Sonderregeln. Durch diese erhält der Spieler Extrapunkte, wenn er es schafft, bestimmte Karten zu erwerben.
Der Spielmechanismus ist recht einfach. Weiterhin ist vor allem die Gestaltung der Karten positiv hervorzuheben.Sebastian hat Arcana (dt.) klassifiziert. (ansehen)
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Gregor F. Eschenbacher: na endlich kann man was zu dem Spiel lesen ;)
12.08.2011-17:19:10 -
Sebastian Wetzel: legst doch bestimmt bald nach oder?
12.08.2011-17:25:27 -
André G****: Schöne Rezi, der ich mich nur anschließen kann
07.12.2011-22:37:53
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Peter der Schwarze ;o) schrieb am 13.12.2011:
Arcana ist ein Spiel, dessen Mechanismus an Dominion erinnert. In jeder Runde werden je vier Karten vom Zugstapel gezogen und nacheinander abgelegt. Sind alle vier Karten platziert wird geschaut, wer welche Auslage erobert hat. Diese werden zusammen mit den eingesetzten, platzierten karten auf den Ressourcenstapel gelegt. Ist der Zugstapel aufgebraucht, wandelt sich der Ressourcenstapel zum Zugstapel. So kommen die eroberten Karten wieder ins Spiel, ganz so, wie man das aus Dominion kennt.
Allerdings bemüht man sich parallel zueinander um die ausliegenden Karten, indem man Agenten aussendet, die bestimmte Werte haben. Diese Werte (militärisch, diplomatisch, magisch oder finanziell) werden am Rundenende miteinander verglichen. Wer die höchsten Werte hat und gleichzeitig den Mindestwert der zu erobernden karte erreicht, darf siegreich seinen Ressourcenstapel vergrößern. Mir persönlich gefällt dieses Mehr an interaktion deutlich besser als das etwas öde kaufen bei Dominion. Die eroberten Karten bringen unterschiedlich viele Punkte. Wer am Schluss die meisten Siegpunkte hat gewinnt.
Es gibt drei Arten von Karten:
- Agenten: Buhlen mit den oben genannten Werten um den Besitz einer Karte
- Relikte: Stellen eine Art Bestechungsgeld dar, um manche Karten schneller zu erobern
- Orte: Lösen bestimmte Effekte aus
Im Grunde ist das Spiel einfach zu erlernen, die Spielregeln sind etwas umständlich, insbesondere die Relikte richtig einzubauen mussten wir uns quasi selbst herleiten.
Um etwas Würze in den Spielablauf zu bekommen gibt es noch Fortgeschrittenen Regeln, die zusätzliche Agenten und Aufträge ins Spiel bringen.
Letztlich gilt für dieses Spiel wie für so viele Andere, dass je mehr Mitspieler um so besser das Spiel. Zu zweit ist es durchaus reizvoll spielbar, jedoch auf Dauer etwas öde und mit deutlichen Längen. Zudem macht sich beim Zwei-Personen-Spiel der enorme Glücksfaktor (Kartenspiel!!!) deutlicher bemerkbar, was durchaus frusten kann. Wird z.B. viel Magie verlangt, man hat aber nur Diplomatie auf der Hand geht man unweigerlich leer aus. Auf diese Art gewinnt einer viel, der andere nichts. Wer viel gewinnt hat auch bessere Chancen, in Zukunft mehr zu gewinnen, sodass sich hier das Spiel aufschaukeln kann. Bei vier Spielern ist das Rundenende meist viel turbulenter und ausgeglichener.
Fazit:
Ein nettes Kartenspiel, das dem großen Konkurrenten gegenüber durchaus die Stirn zu bieten weiß. Naturgegeben ist jedoch durch die geringere Vielfalt schneller der Spielwitz aufgebraucht, was man durch vermehrte Interaktion kompensieren kann. Zu Zweit daher deutlich lauer (eine drei) als zu viert (eine Fünf). Für einen Auftakt einer Spielrunde ist Arcana einen Tick zu lang, kann jedoch durch die Spielmechanik, die starke Interaktion und die netten Bilder – viel schöner als bei Dominion! – punkten. Für den Preis unschlagbar.
Kaufen!
Peter hat Arcana (dt.) klassifiziert. (ansehen)
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Marco Polo schrieb am 08.07.2011:
Arcana ist ein Vertreter der hoch angesagten Deckbuilding-SPiele mit der Mechanik von Dominion. Errungene Karten kommen auf den Ablagestapel und kommen erst in einer der folgenden Runden zum Einsatz.
Im Gegensatz zu DOminion ist Arcana weniger Mehrspieler-Solitär, sondern bietet mehr Interaktion rund um die sog. Marktkarten. Das ist die Auslage in der MItte des Spiels, die jedem Spieler zwei Kartenstapel im eigenen EInflussbereich sowie einen zentralen Kartenstapel zur Verfügung stellt.
Die Interaktion besteht bei Arcana aus Schlagabtauschen rund um die offen ausliegenden Karten. Jeder Spieler bringt sog. Agenten ins Spiel, die den Gegner ausstechen und somit neue Karten (Agenten, Orte, Relikte) erringen sollen. Hier kommt einiges an Taktik und Kalkül ins Spiel, denn man hat 4 Handkarten zur Verfügung, deren Werte sich beim Ausstechen ergänzen. Zudem können Karten im eigenen Einflussbereich auch verdeckt(!) gelegt werden, um den Gegner im Unklaren zu lassen.
Hat man nach dem zähen Start mit relativ schwachen Karten auch Orte und Relikte erspielt, kommt Arcana ins Rollen, denn Orte fungieren hier als Aktionskarten und lösen sofortige Effekte aus, die taktisch geschickt eingesetzt, manch Stiche ins Leere laufen lassen können. Relikte hingegen dienen als Bestechungsgeld und sorgen dafür, dass ein Schlagabtausch um eine bestimmte Karte noch vor der Auswertung des "Stichs" beendet werden kann.
Arcana bietet also mehr direkte Interaktion als der Urvater des Genres. DIe Mechanik an sich macht auch Arcana zu einem flott spielbaren Spiel. Einzig zu zweit kann man sich bei den Marktauslagen aus dem Weg gehen.
DIe Karten sind wunderschön gestaltet. Die Stichwerte sind deutlich erkennbar. Ortskarten sind sogar in schöner Kohlezeichnung gehalten. Lediglich das Schachteldesign missfällt mir. Hier hat Pegasus zum kleinstmöglichen Format gegriffen, statt der originalen Schachteln mit Tiefziehteilen für die Karten. Jetzt liegen die Karten lose im Karten rum und ein Einhüllen in Sleeves ist aufgrund der Enge nicht möglich.
Insgesamt ist Arcana ein guter Vertreter der Deckbuildinggames, weil es Interaktion, Bluff und Taktik betont. Für den Preis ein Kauftipp. DIe (europäische) Schachtelgröße lässt Arcana in jeder Tasche mitnehmen.Marco hat Arcana (dt.) klassifiziert. (ansehen)
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Markus Schwarz schrieb am 24.05.2011:
Das Spiel ist zwar ein Deck-Aufbau-Spiel, hat aber meines Erachtens nichts mit Dominion oder Thundestone gemein. Zum einen bietet man auf Karten statt diese zu kaufen, zum anderen spielt hier das Glückselement einen viel größeren Faktor.
Im Augenblick kann ich nur für ein 2-Spieler Spiel bewerten. Hier muss ich aber sagen, dass mir das Spiel nicht sehr gut gefallen hat. Eigentlich war es recht unspektakulär, jede Runed das gleiche. Ich kann mir vorstellen dass es bei 4 Personen mehr Spaß macht.Markus hat Arcana (dt.) klassifiziert. (ansehen)
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André G****: Dann kann man damit immer noch Miliz anheuern... (Wenn du bei Dominion diese Verteidigungkarte - Burgmauer, Burggraben,... komme gerade nicht auf... weiterlesen
05.11.2011-08:34:15 -
Roland Suljic: Okay, damit hast du natürlich recht.
09.11.2011-15:00:26
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Stefan Borsdorf schrieb am 22.11.2011:
Arcana ist en sehr gutes spiel! Es hat wirklich machmal einwenig ahnlichkeiten mit Dominion...Es ist kein einseitiges stich spiel wie viele andere Kartenspiele,ich finde es sehr gut, das mann um die Karten Handeln muss und das mann noch andere karten mit rein nehmen kann um es noch schwriger zu machen ohne teure erweiterrungen kaufen zu müssen!Die Karten sind auch sehr schön gestalltet. Und vorallem es läst sich sehr gut zu zweit oder ach mit mehreren leuten spielen.Ich kann es nur empfehlen!!!Stefan hat Arcana (dt.) klassifiziert. (ansehen)
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Regina Rogge: Danke hat mich zum Kauf inspiriert und hab es nicht bereut. :)
30.11.2011-14:58:11 -
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Charley D. Klapproth schrieb am 13.01.2012:
Ich habe Arcana auf englisch und kann an dieser Stelle sagen, dass die Anleitung vermutlich auch für Spieler, die dem englischen nicht allzu mächtig sind, ganz gut geeinget ist, da sie wirklich gut und verständlich beschrieben ist.
Zum Spiel:
Es handelt sich um ein Deckbuilding Spiel, ich würde es jedoch nur bedingt mit Domion vergleichen wollen, aber vielleicht erst einmal etwas zum Spielablauf.
Es befinden sich fünf Stapel mit Karten, zwei jeweils vor dem Spieler, einer in der Mitte. Die oberste Karte wird aufgedeckt und man ist nun aufgefordert,möglichst hochwertige Karten zu erwerben. Man hat vier Handkarten. Bei seinen eigenen Kartenstapeln läuft das folgendermaßen ab: man legt eine Karte verdeckt auf der rechten Seite der gewünschten Karte an, in der Mitte und bei den gegnerischen Kartenstapeln muss man seine Karte offen auslegen, bis die Handkarten ausgespielt sind. Dann werden die Karten umgedreht und man schaut, wer der glückliche Gewinner ist. Bestimmte Karten die man auf diese Weise erwerben kann haben noch Sonderfunktionen, die man dann in kommenden Runden anwenden kann, diese kosten dafür jedoch auch mehr - bringen jedoch auch immerhin fünf Siegpunkte, während andere Karten, die man erwirbt nur 2-3 Punkte bringen.
Bei den Karten die man ausspielt, handelt es sich um Charakterkarten, denen man auch bestimmte Hilfskarten dazuspielen kann - es ist auch möglich, zu bestechen.
Was mir besonders gut gefallen hat:
- Das Spiel ist sehr gut zu zweit spielbar
- die Graphik hat mir besonders gut gefallen
- die Regeln sind relativ einfach und verständlich, da die Anleitung (zumindest auf Englisch) gut geschrieben ist
Was mir nicht so gut gefallen hat:
- ich habe nicht ohne Grund den Vorgang des Bestechens nicht ausführlicher beschrieben, da er mir trotz mehrfachem Erklärens ein wenig verschlossen geblieben ist. Letzten Endes hat mich dies jedoch nicht daran hindern können, das Spiel zu gewinnen... daher gehe ich mal davon aus, dass es eine Option ist, die man nutzen kann, aber nicht zwingend muss.
Alles in allem ein schönes Deckbuiling Spiel für zwei Personen. Inwiefern das Spiel auch für mehr Spieler gut geeinget ist, kann ich leider noch nicht beurteilen, vermute jedoch, dass das Bestechen dann besser funktionieren sollte...Charley D. hat Arcana (dt.) klassifiziert. (ansehen)
Pascal von Engelbrechten, Lukas Fink und noch jemand mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Diana Stötzer schrieb am 23.11.2011:
Arcana enthält Elemente aus Blue Moon und Dominion und wirkt damit auf Anhieb vertraut. Sehr interessant ist zum einen, daß die Karten der Spieler in einem von vier verschiedenen Werten verglichen werden können, zum anderen, daß jeder Spieler einen Teil seiner Karten verdeckt spielen kann.
Ich habe es bislang zu zweit gespielt, wo Arcana sehr gut funktioniert, ich kann mir aber sehr gut vorstellen, daß es auch zu dritt oder zu viert sehr gut spielbar ist.
Die Verpackung ist leider ein klein wenig zu schlicht geraten, da eine Unterteilung im Karton fehlt und der Karton drei Kartenstapel nur dann problemlos aufnimmt, wenn man nicht versucht, diese per Gummiband vom Durcheinanderfallen abzuhalten. Hier hätte ich mir idealerweise einen Karton gewünscht, der die Karten in zwei Stapeln aufnimmt und per Pappeinleger sauber trennt.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist mit derzeit knapp 4 EUR für das Spiel unschlagbar.
Arcana eignet sich nach meiner Einschätzung gut als Einstieg in einen Spieleabend oder für "mal so zwischendurch". Aufgrund der Thematik ist das Spiel auch gut für Jugendliche geeignet, die an etwas komplexere Brett- und Kartenspiele abseits von Maumau oder Uno herangeführt werden sollen.Diana hat Arcana (dt.) klassifiziert. (ansehen)
Carsten Wannhoff, Gero Rathgeb und noch jemand mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Carsten Wannhoff: Schöner Eindruck, danke Diana!
23.11.2011-14:40:00 -
Gero Rathgeb: Ich habe es auch nur zu zweit gespielt bisher, aber ich bin ÜBERZEUGT, dass es zu dritt oder viert immer besser wird, weil die Karten umkämpfter ... weiterlesen
23.11.2011-15:28:23
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Mario Ziegler schrieb am 12.11.2011:
Ein super schön gestaltetes Spiel - ich habe mich sogleich in die liebevoll und witzig gestalteten Karten verliebt.
Es erinnert tatsächlich in einigen Ansätzen an Dominion, doch finde ich es noch etwas spannender, da es je nach Kartentyp auch besondere Methoden gibt diese zu erlangen (z.b. Bestechung).
Ein weiterer Vorteil ist natürlich der geringe Preis - ich würde und werde es sicher noch öfter kaufen und verschenken.
Ein kleiner Nachteil: ich habe bisher noch keine Erweiterungen finden können und aufgrund der begrenzten Kartenmenge, würde ich mich darüber seeeeehr freuen :)Mario hat Arcana (dt.) klassifiziert. (ansehen)
André G****, Martina Brötz und noch jemand mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Martina Brötz: Interessant, werd ich mal im Auge behalten
12.11.2011-12:19:52
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Roland Suljic schrieb am 09.11.2011:
ARCANA ist ein Kartenspiel, dessen grundsätzliche Idee an Dominion angelegt ist: Jeder Spieler besitzt zu Spielbeginn einen Kartenstapel, den er im Laufe des Spiels mit neuen Karten anreichert, während der Stapel immer und immer wieder durchgespielt wird.
Jeder Spieler verkörpert eine der vier Gilden Cadwallons (Klingen, Diebe, Wucherer, Fährleute) und startet das Spiel mit 11 Karten, davon 9 Personen, 1 Ort (das Gildenhaus) und 1 Relikt (Schatz). Je nach Spielerzahl gibt es drei oder vier Marktstapel, auf denen jeweils eine Karte offen ausliegt. Auch das können Personen, Orte oder Relikte sein. Um diese Karten zu erwerben, müssen die Spieler ihre eigenen Personen dorthin entsenden, um die anvisierte Personen-, Ort- oder Reliktkarte für sich zu gewinnen.
Im Gegensatz zu Dominion, wo jeder Spielzug eines Spielers eine in sich abgeschlossene Handlung darstellt, spielen bei ARCANA alle Spieler nacheinander jeweils eine Karte von der Hand, bis die Kartenhand aufgebraucht ist. Anschließend erfolgt die Auswertung, bei der ermittelt wird, welcher Spieler welche offen ausliegende Marktkarte erbeuten konnte. Auf diese Weise bekommt ARCANA eine wunderbare Dimension des Gerangels untereinander, wenn sich mehrere Spieler für dieselbe Marktkarte interessieren und darum wetteifern. Je nach Sitzposition und Lage des Markts kann dort jeder Spieler entweder offen oder geheim operieren, d.h. seine Karten offen oder verdeckt spielen, was für Bluffs und andere taktische Kabinettstückchen optimal verwendet werden kann. Es bietet sich allemal an, eine an sich nutzlose Karte verdeckt zu einem Markt zu legen, wo sich bereits ein anderer Spieler engagiert, um diesen zu verwirren oder zu verunsichern.
Ortskarten haben den Charakter von Ereigniskarten und bewirken spezielle Effekte, die den anderen Mitspielern bisweilen auch mal sprichwörtliche Stöcke zwischen die Beine werfen können. Reliktkarten dienen dazu, Personenkarten auf den Marktstapeln zu bestechen. Diese Möglichkeit gibt dem Spiel eine zusätzliche Würze, da eine Bestechung sofort wirksam wird, d.h. der betreffende Spieler erhält die Karte augenblicklich und nicht erst zum Ende einer Runde. Die evtl. von anderen Spielern eingebrachten Agentenkarten müssen dann zusehen, wie ihnen die Beute vor der Nase weggeschnappt wird und ihr Einsatz für die Katz' war. Ansonsten lassen sich unter Verwendung der Fortgeschrittenenregeln Relikte auch dazu einsetzen, um für die Dauer der laufenden Runde eine Miliz zu bestechen und für die eigene Gilde einzusetzen. Das kann das Zünglein an der Waage sein.
Marktkarten, die innerhalb einer Runde nicht verworben werden können, weil kein Spieler den dafür erforderlichen Mindesteinfluss erbringt, bleiben einfach liegen, ebenso wie alle von den Spielern bisher entsendeten Karten, so dass die Entscheidung, wer die Karte erhält, einfach in die nächste Runde weiterverlagert. Das geschieht bei Ortskarten am häufigsten, weil sie die höchsten Anforderungen stellen, die häufig nur über mehrere Runden hinweg erbracht werden können.
Jede von den Märkten eingekaufte Karte bringt ihrem Besitzer Siegpunkte ein, die jedoch erst zum Spielende gezählt werden. Wie auch bei Dominion gilt es bei ARCANA jedoch nicht nur, die Siegpunkte im Auge zu behalten, sondern auch der Zusammensetzung des Kartendecks. Hier sind die Personenkarten von besonderer Bedeutung, weil man ohne sie nur schwerlich an andere Karten gelangt. Die Kartenhand beträgt pro Runde gerade mal vier Karten, und wenn darunter nur wenige Personen sind, ist die Handlungsfähigkeit mithin deutlich eingeschränkt.
Neben all den positiven Aspekten müssen jedoch auch einige kleinere Kritikpunkte erwähnt werden: Die Kartengestaltung ist eher trist gehalten, die Karten sehe einander alle sehr ähnlich, und die Farbgebung erschwert es bei schummriger Beleuchtung, die spielrelevanten Werte einer Karte gut zu erkennen. Das kann recht mühselig werden. Hier hätte man wohl besser ein paar knallige Signalfarben genommen als orange auf beigem Hintergrund...
Aber alles in allem gefällt mir ARCANA recht gut, und ich vergebe daher guten Gewissens 4 Punkte.
Meine Punktewertung:
1 - Gefällt mir überhaupt nicht / langweilig / kein Wiederspielreiz vorhanden
2 - Geht so... naja, haut mich nicht vom Hocker, gibt bessere Spiele
3 - Nichts Besonderes, macht Spaß, gefällt mir, gelegentlich.. Wiederspielreiz vorhanden
4 - Ja, könnte ich öfters spielen, gefällt mir...
5 - Ein super Spiel, empfehle ich gerne weiter, macht viel Spaß
6 - Wow das ist DAS Spiel, ich bin süchtig danach...
Roland hat Arcana (dt.) klassifiziert. (ansehen)
Andreas Jost, Astrid Walter und noch jemand mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Joshua Butke schrieb am 23.10.2011:
Dieses Spiel ist quasi Mini-Dominion!
Leichte und einfache Regeln, schneller Spielverlauf, da jeder Spieler wenn er dran ist nur eine Karte(=also eine Aktion) benutzen kann. Es herrscht zwischen Spielern mehr Interaktion als in Dominion, der Taktik- und besonders Abwechslungsanteil ist jedoch deutlich geringer.
Für den kleinen Preis auf jeden Fall den Kauf, besonders für Leute, die mit Deckbuilding Spielen noch gar nichts anfangen können, wert
Mit der Variante von Herrn Bernsdorf lässt sich dem Spiel noch deutlich mehr abgewinnen.Joshua hat Arcana (dt.) klassifiziert. (ansehen)
Astrid Walter, Jan-Hendrik Strenzke und noch jemand mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Adrian Schneider schrieb am 17.12.2011:
Arcana - nur ein Dominion-Klon?
Bei der Schnäppchensuche habe ich hier Arcana entdeckt und in den Bewertungen über eine Spielmechanik, die der von Dominion ähnelt, gelesen. Als begeisterte Dominionspieler haben wir uns das Spiel sofort zugelegt und es bis jetzt nicht bereut.
Arcana ist durchaus mit Dominion zu vergleichen, so sammelt man auch hier durch das legen von Karten Siegpunkte. Hier hört der Vergleich aber schon auf. Arcana bietet mehr gemeinsames Spielen, da man in den Spielrunden auf verschiedene Gegenstände bietet und hier zwangsläufig seinen Konkurrenten in die Quere kommt. Man kann dabei auf Gegenstände, Orte und Personen bieten, um diese in seine Gilde einzubinden. Bieten kann man mit seinen Agenten, die jede verschiedene Attribute aufweisen, mit dem man dann auf das höchste Attribut einer Karte bietet. Am Ende der Runde bekommt die Karte dann der Spieler, der in diesem Attribut die meisten Punkte in die Karte gesteckt hat. Außerdem kann man Personen bestechen und muss so nicht bis zum Ende der Runde warten und kann so seinen Gegnern die Karte vor der Nase wegschnappen.
Orte bringen hierbei die meisten Siegespunkte und sind Fähigkeitskarten. Gegenstände nutzt man zum bestechen, während Persönlichkeiten bessere Attributwerte als die Anfangsagenten aufweisen. Geboten wird auf mehrere Stapel, wobei der Mittlere in den letzten Karten eine Karte enthält, welche das Spiel beendet. Diese Idee gefällt mir wie auch bei Heads of State sehr gut, da man immer mal eine Runde mehr oder weniger als erwartet spielt und so seine Strategie anpassen muss. Ich bin mir nicht ganz sicher ob jede Gilde ausbalanciert ist, da sie verschiedene Fähigkeiten haben, aber ich kann mich auch täuschen.
Am besten gefällt mir definitiv das Artwork. Die Karten sehen richtig klasse aus und haben zum Teil einen sehr düsteren Stil.
Das Spiel eignet sich für zwei bis vier Spieler, wobei es mit mehr als zwei Spielern etwas mehr Spaß macht, da man dann nicht immer nur gegen den gleichen Spieler bieten muss. Ich denke nur, man kann es nicht zu oft hintereinander spielen wie z.B. Dominion, ohne dass es an Reiz verliert. Für den Preis hier unbedingt kaufen!Adrian hat Arcana (dt.) klassifiziert. (ansehen)
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