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Matthias H.

Matthias Errungenschaften:

Höfling
Matthias spielt Spiele mit Diplomatie und Intrige.Ostereifinder 2013
Matthias hat mindestens ein Osterei gefunden.Schwarzhumorist
Matthias mag gerne Spiele mit schwarzem Humor und gibt gerne böse Kommentare ab, wann immer einer passt oder auch nicht.Forscher & Entdecker
Matthias mag es zu forschen und Neues zu entdecken.Entdecker
Matthias mag Spiele, in denen Gebiete erforscht werden.Legespiele-Fan
Matthias mag LegespieleForen-Meister
Matthias hat 250 Beiträge im Forum oder Spielernetzwerk veröffentlicht.Auktionator
Matthias mag Spiele mit Versteigerungen.Logiker
Matthias mag Spiele, die durch den Einsatz von Logik zu gewinnen sind.Abstauber
Matthias hat erfolgreich Videogutscheine abgestaubtBösewicht
Matthias ist ein Bösewicht...10 Jahre Spiele-Offensive.de
Matthias hat beim 10 jährigen Jubiläum von Spiele-Offensive.de mitgefeiert.
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Von Matthias H. bewertete Spiele (63 Stück):



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  • Zombie Fluxx Matthias über Zombie Fluxx
    Zombie Fluxx konnte ich auf einem Spieleabend ausprobieren. Meine Erwartungen waren etwas anders als das, was das Spiel geboten hat.

    Ablauf:
    Jeder bekommt 5 Handkarten (soweit ich mich erinnern kann) sollten Zombies dabei sein müssen diese direkt ausgelegt werden und eine entsprechende Zahl Handkarten nachgezogen. Generell werden Zombies immer direkt abgelegt und entsprechend viele Handkarten nachgezogen.
    Es gibt folgende Kartentypen:
    - Zombies(-duo),(-trio)
    - Sammler (Personen)
    - Aktionskarten
    - Regelkarten
    - Zielkarten
    - Gegenstände (Baseballschläger, Schrotflinte,etc.)(leider ist mir die korrekte Kartenbezeichnung entfallen)

    Spielablauf:
    - Eine Karte ziehen
    - Eine Karte ausspielen
    - Falls Zusatzregeln ausliegen den Kartentext ausführen

    Es kann immer nur eine Zielkarte ausliegen, d.h. beim Spielen einer solchen wird die ausliegende ersetzt. Zusatzregeln dürfen beliebig viele ausliegen, sofern sie sich nicht ausschließen. Zombies können nur mit Aktionskarten oder Karten mit dem Pow-Symbol entfernt werden, allerding kann es sein, dass man eben auf ein Ziel hinarbeitet an dem man Zombies benötigt... Klingt verwirrend ist es aber gar nicht!

    Fazit:
    Zombie Fluxx ist ein lockeres kleines Kartenspiel mit hohem Ärgerfaktor. Planbar ist hier kaum etwas, wobei man natürlich versucht zu taktieren. Hat man dann das passende Ziel und die dafür nötigen Karten muss man sie aber erst mal ausgespielt bekommen, ohne dass einem ausliegende Karten geklaut werden, ohne das man Zombies bekommt oder verliert, usw. - Bluffen kann man hier jedoch ganz gut, um seine Gegner auf eine falsche Fährte zu locken auf welches Ziel man denn spart...

    Alles in Allem ein nettes kleines Spiel für alle die das Zombiethema mögen und schwarzen Humor mitbringen. Nix für Hardcore Strategen, eher was für Partyspieler oder Leute die lockere kleine Spiele suchen, bzw. ein netter Absacker für nen Spieleabend.

    Schwache 4 Punkte, da für mich nicht planbar genug :-) aber tausend mal besser als Activity oder Tabu

    Matthias Wertung:
  • Thunderstone - Drachenturm Matthias über Thunderstone - Drachenturm
    Thunderstone - Drachenturm ist ein 2. Grundspiel zu dem bekannten Thunderstone. Die Unterschiede zum 1. Grundspiel sind: Anderes Design der Karten, wesentlich komplexere Kartenkombinationen sind hier möglich und es gibt Plastik-Donnersteine als Erfahrungspunkte.

    Der Grundlegende Spielmechanismus ist der Gleiche, wer am zug ist führt eine der folgenden Möglichkeiten aus:
    1) Dorfbesuch: Man kauft eine Karte aus der Auslage und kann optional Helden eine Stufe aufsteigen lassen
    2) Dungeon: Monstern eins auf die Mütze geben, Erfahrungs- und Siegpunkte sammeln
    3) Erholung: Eine Karte aus der Hand entsorgen

    Fazit:
    Die Gestaltung der Karten ist wirklich außergewöhnlich! Die Plastiksteine machen klar mehr her als die Erfahrungspunkt Karten des ersten Grundspiels. Die Helden sind richtig Klasse und die Monster machen das Auffinden des Donnersteins schwerer als zuvor. Wer Thunderstone mag braucht das zweite Grundspiel, Vielspieler sollten vielleicht mit dieser Box einsteigen, wer nicht so viel spielt sollte eher zum ersten Grundspiel greifen. In beiden Fällen ist es hilfreich den Deckbau Mechanismus zu kennen.

    Um nochmal den Vergleich zu Dominion heran zu ziehen, Thunderstone (auch das 2. Grundspiel) ist abwechsungsreicher, der Deckbau ist etwas komplizierter, der Rat keep your deck slim ist dennoch übertragbar, im Gegensatz zu Dominion sind hier alle Karteneffekte nutzbar und dadurch ist Thunderstone weniger Glückslastig.

    Klare 6 Punkte von mir, ich liebe dieses Spiel und Drachenturm ist absolut genial!

    Matthias Wertung:
  • Village (das Dorf) Matthias über Village (das Dorf)
    Village ist ein Spiel das einiges bietet was ich bisher nicht aus Spielen kenne...

    Bei der Rundenvorbereitung werden immer sogenannte Aktionswürfel in einen Sack gegeben und dann ein Teil wieder raus gezogen und gemäß der Spieleranzahl abhänigen Vorgabe auf dem Spielplan verteilt.

    Wie funktioniert Village?
    - jeder Spieler nimmt reihum einen Aktionswürfel aus einem Gebiet und kann dort eine Aktion ausführen:
    Im Marktbezirk kann man ein Familienmitglied in Ausbisldung schicken, und Waren mit Zeit bezahlen, oder mit Aktionswürfeln Waren kaufen. Der Brunnen bietet eine 3:1 Tauschaktion. Das Reisefeld bietet die Möglichkeit Familienmitglieder gegen Abgabe von Aktionswürfeln, Zeit und Planwagenplättchen reisen zu lassen. Im Rathaus kann man gegen Abgabe von Aktionswürfeln und Zeit oder einem Schriftrollenplättchen und Zeit aufsteigen oder eine Aktion der Stufe oder einer untergeordneten Stufe auszuführen, man kann Getreide ernten, Familienmitglieder zeugen oder auf den Hof zurück holen, auf dem Markt Händler bedienen oder ein Familienmitglied auf eine klerikale Laufbahn schicken
    - Nachdem alle Aktionswürfel (auch Pestwürfel die keinen Nutzen haben aber Zeit kosten) genommen wurden wird die Messe gelesen. Hier kann man eine Münze zahlen um ein Familienmitglied aus dem Kirchenbeutel zu nehmen oder es dem Zufall überlassen ob ein Familienmitglied gezogen wird.

    Besonderheiten:
    - Aktionswürfelverteilung funktioniert durch ein überschüssiges Würfel in einen Beutel geben und einen Teil für die aktuelle Runde ziehen, der Rest bleibt drin für darauffolgende Runden
    - Die Messe wird gelesen. Setzt ein Spieler ein Familienmitglied in die Kirche ein wird es in einen Stoffbeute geworfen. Am Ende der Runde werden daraus 4 Figuren gezogen. Ein Spieler kann aber auch zahlen um sicher zu stellen dass ein Familienmitglied in die Kirche eingesetzt wird.
    - Zeit: Auf dem Hoftableau befindet sich eine Zeitleiste, überschreitet der Marker die Brücke stirbt ein Familienmitglied. Das ist kein Nachteil wenn man darauf achtet dass Familienmitglieder an Orten sterben, die noch freien Platz in der Dorfchronik haben, denn das gibt ordentlich Punkte!

    Fazit:
    Village ist innovativ, schön gestaltet und hat tolles Material. Die Wege zum Sieg sind sehr unterschiedlich, und man kann jede Menge kombinieren. Familienmitglieder sterben und das ist gut so - zumindest in Village, denn hier kann man kräftig Punkte sammeln. Timing ist bei Village von entscheidender Bedeutung, deswegen sollte man seine Gegener immer im Auge haben. Wer als ein wirklich gutes Spiel mit frischen Mechanismen und ordenlicher Spieltiefe sucht sollte hier unbedingt zugreifen. Der Spielablauf ist wiederum so einfach, dass man vermutlich auch Gelegenheitsspieler zu einer Partie begeistern kann. Tolles Spiel, tolles Material - Daumen hoch!

    Matthias Wertung:
  • Tzolkin - Der Maya Kalender Matthias über Tzolkin - Der Maya Kalender
    Tzolk'in - Der Kalender der Maya habe ich das erste Mal gesehen in einem Video zu einem Prototypen und wollte es von diesem Zeitpunkt an haben. Ein Worker Placement Spiel mit einem Zahnrad und veränderlichen Aktionen. Klingt ja schon mal super.

    Zum Schachtelinhalt: Alles dicke Pappe, Holz und stabiles Plastik. Etwas schade ist dass es keine Ersatzkleber gibt, falls man falsch ansetzt beim Zusammenbauen des Spielplans, aber ok hat bei uns geklappt :-)

    Vorbereitung:
    Jeder Spieler erhält 4 Einkommensplättchen, von denen er sich 2 aussucht. Diese bestimmen die Startressourcen des Spielers.

    Zum Spiel:
    Die Regeln sind schnell erklärt:
    - Man kann um Mais betteln, falls man 2 Mais oder weniger hat
    - Entweder eine belibige Anzahl Arbeiter einsetzen
    - Oder eine beliebige Anzahl Arbeiter zurücknehmen

    Man kann Arbeiter auf jedes freie Feld der Zahnräder stellen, sofern man die angegebenen Kosten bezahlen kann.
    Beim Zurücknehmen der Arbeiter führt man entweder die Aktion aus vor der man sitzt oder eine niedrigere Aktion gegen Zahlung von so viel Mais, wie man die Aktion überschritten hat.

    Fazit:
    Tzolk'in klingt erst mal sehr simpel, bietet aber verdammt viel. Mais ist sehr knapp im Spiel, ebenso Aktionen, Stein und Gold. Der bekannte Mechanismus des Ernährens ist hier gut umgesetzt und echt fordernd, denn 3 Punkte zu verlieren kann einem hier den Sieg kosten. Man muss hier sehr genau kalkulieren, wann welcher Arbeiter wo sitzt, welches Feld welchen Nutzen bringt und welche Investition sich lohnt.
    Man kann meistens 1-3 Gebäude und 1-2 Monumente bauen, ehe das Spiel zu Ende ist - daraus ergibt sich auch hier ein Optimierungszwang. Monumente und Gebäude sind unterschiedlich stark und dennoch je nach Strategie unterschiedlich gewinnbringend.

    Kurzum Tzolk'in ist ein wahnsinnig starkes Spiel, bei dem man immer noch eine Partie spielen möchte. Wer Spiele mag, bei denen man nicht direkt nach 3 Partien alle Gewinnstrategien kennt, wer Wert auf ein Variables Spiel legt und wer die Idee von wechselnden und assymetrischen Startvorgaben, die man bereits im Vorfeld seiner Strategie anpassen kann mag sollte unbedingt zuschlagen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen Spieler gibt, der Tzolk'in nicht haben sollte, es sei denn man mag ausschließlich Party- und Glücksspiele. Für absolut jeden Andern ist Tzolk'in ein Must Have! Ich prognostitziere einen dauerhaften Platz in meiner Top 10!

    Matthias Wertung:
  • Kingdom Builder - Erweiterung 1: Nomaden Matthias über Kingdom Builder - Erweiterung 1: Nomaden
    Das Material ist auch hier wieder super. Zu meckern gibt es nur, dass man die 4 neuen Quadranten nicht ins Grundspiel bekommt ohne das Innenleben der Schachtel raus zu nehmen.

    Es kommen 3 neue Kingdom Builder Karten und 2 alte Karten mit geändertem Text mit was etwas armseelig ist wie ich finde, 4 neue Quadranten, Material für einen 5. Spieler und die Nomadenplättchen. Die 4 Quadranten enthalten 4 neue Ortsplättchen und Nomadenfelder.

    Änderungen zum bisherigen Spiel:
    - Die neuen Kingdom Builder Karten werden während der Partie gewertet
    - Nomadenplättchen müssen in dem Zug, nachdem sie erhalten wurden gespielt werden oder verfallen

    Fazit:
    Die Erweiterung bringt vor allem eins: Ein übermächtiges Element. Wer den Steinbruch am Anfang direkt erhält kann machen was er will und das Spiel somit steuern. Sitzt ein Spieler nicht am Steinbruch hat er verloren. 3 neue Karten ist echt ein Armutszeugnis, da wären 10 weitere ja nicht zu viel verlangt gewesen. Das Glückselement wird durch die Nomaden minimal reduziert, aber nur wenn die gezogenen Geländekarten zulassen, dass man auch solche im Zug zur Verfügung hat. 4 neue Quadranten erhöhen die Variablität des Spiels kaum. Das Material für einen 5. Spieler ist natürlich super.

    In Anbetracht des Preis/Leistungsverhältnis und der Unausgewogenheit der Ortsplättchen sollte diese Erweiterung nur kaufen wer das Spiel extrem mag oder eben mit 5 Spielern spielen möchte. Alle anderen sollten hier die Finger weg lassen. Für den Spielspass vergebe ich 4 Punkte, ziehe aber insgesamt einen ab wegen des hohen Preises

    Matthias Wertung:
  • Kingdom Builder Matthias über Kingdom Builder
    Kingdom Builder wurde Spiel des Jahres und hat teilweise sehr unterschiedliche Meinungen im Internet hervorgerufen, deswegen habe ich hier erst mal nix erwartet...

    Direkt fällt auf: Das Spielmaterial ist echt klasse, Holz, dicke Pappe, stabile Karten und es wäre nix zu meckern wären die Zippertüten nicht. Für was sind die denn bitte gedacht? Ich glaube jedenfalls nicht für dieses Spiel, weiterhin sind es zu wenige wenn man das Material sinnvoll sortieren will. Trotzdem beim Spielmaterial würde ich 6 Punkte vergeben.

    Eins noch vorweg:
    Nach einigen Partien stellt man fest dass das Spiel längst nicht so variabel ist wie es auf den ersten Blick scheint. Spielen macht trotzdem Spass, aber die Abwechslung ist dennoch nicht so groß.

    Spielaufbau:
    - 3 Kingdom Builder Karten ziehen und auslegen
    - 4 Teile in die Mitte, den Ortsplättchen zugehörige Pictogramm Teile dran legen
    - Landschaftskarten mischen
    - Ortsplättchen auf den Spielplan

    Zug:
    Immer:
    - Karte ziehen
    - 3 Siedlungen bauen
    Optional:
    - Ortsplättchen nutzen

    Beim Bauen muss man sofern möglich immer an bereits bestehende Siedlungen dran bauen

    Fazit:
    Wie schon gesagt 8 Landschaftsteile und 10 Karten klingt nach ziemlich vielen Kombinationen, aber das fällt gar nicht so stark ins Gewicht. Natürlich ist hier ein variables Element und bis zu einem gewissen Grad unterscheiden sich die Partien, aber bei Stone Age oder Siedler ist die Varianz größer.
    Man hat durch die Bauregel nur wenig Einfluss auf das Spiel und wer am meisten Glück beim Kartenziehen hat gewinnt auch meistens. Auf mich als Vielspieler übt das Spiel dennoch einen gewissen Reiz aus, da ich immer denke, da muss ich doch was optimieren können, da muss doch noch was gehen und soche sozusagen nach der richtigen Strategie die es hier nicht gibt.
    Die Partie zu zweit dauert 20 Minuten, mit Aufbau 25 und man hat Spass dabei. Durch die Länge schmerzt der hohe Glücksfaktor nicht so sehr. Alles in allem vergebe ich hier 4 Punkte

    Matthias Wertung:
  • Pinguine Deluxe Matthias über Pinguine Deluxe
    Pinguine Deluxe/Packeis am Pol ist ein Spiel mit wenigen Regeln aber einer nicht zu verachtenden Spieltiefe.

    Pinguine Deluxe kommt mit tollem Material, die Eisschollen sind schön groß und aus stabiler Pappe, die Pinguinfiguren sind schön groß und hübsch gestaltet. Das Innenleben der Schachtel ist den Spielmaterial angemessen, alles findet Platz.

    Spielaufbau:
    Es werden Reihen aus vorher gemischten Eisschollen ausgelegt, immer im Wechsel 7 und 8 Stück. Jeder Spieler erhält je nach Spieleranzahl 2 - 4 Pinguine

    Spielablauf:
    - Reihum platzieren die Spieler die Pinguine auf Schollen mit nur einem Fisch.
    - Zug: Man kann soweit man möchte über die Kanten der Eisschollen ziehen, darf jedoch weder Pinguine noch Löcher im Eis (fehlende Plättchen) überspringen. Die Scholle von der aus man deinen Zug startet nimmt man in den eigenen Vorrat.

    Spielende:
    Das Spiel endet sobald kein Spieler nicht mehr ziehen kann

    Wertung:
    Am Spielende zählen alle Mitspieler ihre Fische, der Spieler mit den meisten FIschen gewinnt

    Fazit:
    Tolles Spiel, das mir zu zweit am meisten Spass macht. Jede Partie verläuft anders und das Spiel wird nicht langweilig. Leider fehlt aber auch der letzte Pfiff. Für mich trotzdem eine starke 4.


    Matthias Wertung:
  • Das verrückte Labyrinth Matthias über Das verrückte Labyrinth
    Das Verrückte Labyrinth ist zweifelsohne ein Klassiker. Die Regeln sind fast jedem bekannt, da man es garantiert schon mal irgendwo gespielt hat. Die beweglichen Plättchen werden auf das Spielfeld gelegt, das übrig geblieben erhält der Startspieler.

    Zug:
    - Plättchen schieben
    - Ziehen
    - (falls ein Gegestand erreicht wurde) Karte aufdecken

    Das Spiel endet, wenn ein Mitspieler seine Karten aufgebraucht hat und wieder am Startfeld angekommen ist.

    Fazit:
    Ich gewinne hier nur äußerst selten, da ich es schwieriger finde hier die Verbindungen zu suchen, als 5 Züge bei Agricola vorzudenken. Sicher bin ich hier eine Ausnahme, doch worauf ich eigentlich raus möchte ist, dass es mir dennoch sehr großen Spass bereitet. Wer also ein Spiel sucht, das fast jeder kennt, was gemeinhin beliebt ist, bei dem Kinder Erwachsene problemlos schlagen können, ein tolles Familienspiel mit klasse Material sucht, der kann hier zugreifen. Daumen hoch und für so viel Spass vergebe ich eine 5

    Matthias Wertung:
  • Ligretto rot Matthias über Ligretto rot
    Ligretto ist ein schnelles Spiel bei dem es darum geht möglichst schnell seine Karten los zu werden. Dabei spielen Alle Mitspieler gleichzeitig. Die Regel wurde ja schon beschrieben, deswegen nur ein Fazit:

    Wer schnelle Spiele mag, wer gerne mit Wenigspielern spielen möchte, wer ein gutes Partyspiel sucht, wer einfach ab und zu mal was anderes spielen möchte sollte auf jeden Fall zugreifen. Ligretto ist ein tolles kleines Kartenspiel bei dem man viel Spass haben kann und bei dem die Regeln in 2 Minuten erklärt sind.
    Was man leider bemängeln muss ist die poplige Qualität der Karten. Keine Ahnung, warum man hier keine Karten in Skatqualität verwendet, denn hier reicht ein Tropfen und die Karte quillt übel auf. Weiterhin bringt es das hektische Spiel mit sich, dass man mit den Karten nicht so pfleglich umgeht... Zum Glück sind die Boxen nicht so teuer, das wiegt die Tatsache etwas auf.

    Mit Punktabzug für die Kartenqualität vergebe ich hier 5 Punkte


    Matthias Wertung:
  • Rattus Matthias über Rattus
    Rattus ist ein schön gestaltetes, stimmungsvolles Spiel das in jeder Besetzung Spass macht. Die Regeln sind überschaubar aber die Spieltiefe ist beeindruckend.

    Spielablauf:
    Im Uhrzeigersinn plaziert jeder Spieler 2 Steine, der letzte Spieler plaziert dann gleich 2 weitere und so geht es gegen den Uhrzeigersinn zurück zum Startspieler.

    Zugablauf:
    Muss:
    - Steine setzen (so viele wie Plättchen in der Region liegen)
    - Pestfigur versetzen (in eine Nachbarregion): Bei 0 Ratteplättchen keine Auswirkungen, bei 1 Rattenplättchen legt man 1 Rattenplättchen in eine angrenzende Region, bei mehr als 1 Rattenplättchen legt man 2 Rattenplättchen in angrenzende Regionen - Limit: 3 Rattenplättchen

    Optional: 1 Charakterkarte nehmen, Charakterkarten im eigenen Besitz nutzen.

    Spielende: Alle Rattenplättchen sind aufgebraucht oder ein Spieler hat alle Steine gesetzt

    Charakterkarten:
    - Bauer: Setz 1 Stein mehr als Rattenplättchen vorhanden sind
    - Mönch: Versetze 1 Rattenplättchen in eine Nachbarregion
    - Kaufmann: Versetze 3 Steine in eine Nachbarregion
    - Ritter: Versetze die Pestfigur um 2 Regionen statt 1 und entscheide ob die Pestfigur dort als 2 neutrale Würfel zählt beim auswerten der Pestplättchen
    - König: Setze einen Stein aus einer Region ohne Rattenplättchen in die sichere Burg
    - Hexe: Sieh dir 2 Rattenplättchen an und vertausche sie wenn du willst

    Das Spiel überzeugt mich auf ganzer Linie und in jeder Besetzung. Die Charakterkarten sind gut durchdacht und jedes Spiel ist anders. Die Spieltiefe ist beeindruckend obwohl die Regeln in 3 Minuten erklärt sind. Rattus ist ein Muss für Freunde von Spielen ohne Glück und Vorteile bezüglich Startspieler. Sehr ausgewogenes Spiel bei dem stets der beste Spieler gewinnt.

    Hier kann ich nur volle 6 Punkte vergeben!

    Matthias Wertung:
  • Das Geheimnis von Monte Cristo Matthias über Das Geheimnis von Monte Cristo
    Das Geheimnis von Monte Cristo ist ein sehr schön gestaltetes Spiel mit tollem Spielmaterial.

    Der Spielablauf ist einfach:
    Es gibt 4 Phasen im Spiel, die jeweils denjenigen Spieler als Startspieler hat, dessen Kugel in der Phase gerade im sogenannten "Action Slide" ganz unten liegt.

    Phase 1: So viele Karten ziehen, wie Spieler teil nehmen und an die Spieler verteilen
    Phase 2: Figuren setzen, Startspieler (aktiver Spieler) 3, alle anderen je 1 - entweder auf die Verliese und/oder auf die 4 Sonderaktionen
    Phase 3: Schatzplättchen verteilen (sobald in 1 Verlies 4 liegen wird eine Wertung in allen Verliesen ausgelöst)
    Phase 4: Reihenfolge ändern - entweder im Action Slide oder an der Wertungsleiste

    Auf der Wertungsleiste wird angegeben welche Edelsteine gerade wieviele Punkte bringen.
    Die Sonderaktionen sind:
    - Eigene Figuren aus Marsaille in den eigenen Vorrat nehmen
    - 2 zusätzliche Schatzsucher platzieren
    - Einen Joker Rucksack nehmen
    - 2 Punkte sofort erhalten

    Man versucht also nun mit diesen Mechanismen Mehrheiten in den einzelnen Verliesen zu bilden um in der Wertung zu profitieren.

    Wertung:
    - Von A - F werden alle Verliese gewertet
    - Der Spieler mit den meisten Schatzsuchern darf zuerst Plättchen wählen, bei Gleichstand derjenige, der im Verlies weiter oben sitzt
    - Nehmen kann man nur Edelsteine zu denen man passende Rucksäcke hat, d.h. die Farbe und die Anzahl muss übereinstimmen, man kann auch Rucksäcke und Edelsteine innerhalb eines Verlieses beliebig Kombinieren, z.B. 3er Rucksack gelb, 2er und 1er Plättchen gelb oder 3er Plättchen rot, 2er und 1er Rucksack rot. Verlies übergreifend ist dies NICHT möglich.
    - Man entfernt so viele Schatzsucher von oben, wie Plättchen genommen werden aus dem betreffenden Verlies
    - Die Plättchen geben laut Wertungsleiste Punkte

    Der Spieler, der NACH EINER WERTUNG 40 oder mehr Punkte hat gewinnt, haben mehrere Spieler 40 Punkte oder merh gewinnt der mit den meisten Punkten

    Fazit:
    + Super Spielmaterial
    + Schön gestaltet
    + Action Slide ist eine tolle Idee
    + Gutes Mehrheitenspiel
    - Das Spiel ist weit weniger steuerbar als es der Action Slide suggeriert

    Alles in allem ein gutes und hübsch anzusehendes Mehrheitenspiel, dem meiner Meinung nach der letzte Pfiff fehlt. Der Action Slide sieht toll aus, erlaubt auch einen gewissen Einfluss, führt aber zu langen Wartezeiten wen man mir Grüblern spielt. Mir persönlich ist das Spiel nicht steuerbar genug und Jokerrucksäcke erscheinen mir nach 3 Spielrunden als zu mächtig. Dennoch kann man hier getrost noch eine 4 vergeben


    Matthias Wertung:
  • Union Pacific Matthias über Union Pacific
    Bei Union Pacific fällt zuerst auf, dass das Material auf den ersten Blick nicht ganz so hübsch aussieht. Während der ersten Runde erkennt man aber schnell, dass es aus gutem Grund so gestaltet ist, denn es ist äußerst funktional. Die Spielschatel hat eine schöne Aufteilung um alle getrennt unterbringen zu können, dafür Daumen hoch! Die Lokomtiven bestehen aus Plastik, es gibt stabile Karten und Papiergeld. Alles in allem gute Qualität.

    Spielziel: Das meiste Geld haben

    Der Spielablauf ist extrem einfach:
    - Schienenkarte ziehen
    - entweder:Lokomotive setzen (unter Berücksichtigung der Karten auf der Hand und der Schienen die genutzt werden können von der Gesellschaft)
    - oder Aktien vor sich auslegen (nur ausgelegte Aktien werden gewertet) und Schienenkarte ablegen

    Wertung:
    - Wer die meisten Karten einer Gesellschaft ausliegen hat bekommt soviel Millionen, wie diese Anzahl Loks + Bahnhof hat
    - Der mit den zweiten Karten bekommt abgerundet die Hälfte
    - Bei Gleichstand auf Platz eins werden die Summen addiert und durch die Anzahl der Spieler mit den meisten Aktion geteilt
    - Bei Gleichstand auf Platz zwei wird die Summe für Platz zwei durch die Anzahl der Beteiligten geteilt

    Das Spiel kam bei uns in der Runde super an, sogar unsere Mitspieler die am liebsten Partyspiele mögen befanden das Spiel für toll.

    Fazit:
    + Funktionales, gutes Spielmaterial
    + Einfache Regeln und trotzdem Spieltiefe
    + sehr hoher Wiederspielwert
    + funktioniert in jeder Runde
    + Wenig Glück im Spiel (außer ein Spieler bekommt zufällig immer vor seinem Zug Aktien eine oder mehrere der kleinen Gesellschaften aufgedeckt und die anderen Spieler können erst spät im Spiel in diese investieren)

    Klasse Spiel und für den aktuellen Preis von 9,99€ ein echtes Schnäppchen! 6 von 6 Punkten

    Matthias Wertung:
  • Im Schutze der Burg Matthias über Im Schutze der Burg
    Im Schutze der Burg ist ein wirklich schönes Spiel, soviel vorweg. Der Spielplan hat 2 toll gestaltete Seiten mit stimmungsvoller Grafik. Die Figuren und Rohstoffe sind aus dickem Holz und der Rest aus stabiler Pappe. Man kann hier für das Spielmaterial getrost 6 von 6 Punkten vergeben.

    Der Spielmechanismus vereint Rollenkarten mit dem Workerplacement Mechanismus. Hierbei kommt ein tolles Spielgefühl auf, und man hat nach dem Ende einer Partie Lust gleich weitere zu spielen um die Kartenkombinationen auszuloten. - Hierfür ebenfalls 6 von 6 Punkten.

    Der Ablauf ist mehr als einfach:
    - Der Startspieler nimmt die Münze von der Rundenleiste
    - Gleichzeitig verdeckte Karte ablegen, danach aufdecken
    - Karten in der Reihenfolge die der Übersichtskarte zu entnehmen ist abhandeln
    - Benutzte Karten Ablegen
    - Startspielerwechsel

    Das Spielfeld ist auch derart gestaltet, dass man bei Regeln bezüglich des setzens der Gehilfen intuitiv richtig handelt

    Für die einfachen Spielregeln und dem auch hierfür hervorragenden Brett 6 von 6 Punkten.

    Fazit:
    + Tolles Spielmaterial
    + Beidseitiger Spielplan mit Erweiterung schon dabei
    + Tolles Spielgefühl
    + Kurze Spielzeit
    + Macht richtig Spass
    + Hoher Wiederspielwert
    + Wenig Glück im Spiel

    Das Einzige was der Eine oder Andere negativ finden könnte ist, dass es wenig Interaktion gibt, mich hingegen stört das kein Stück!

    Tolles Spiel, super Material => 6 von 6 Punkten!

    Matthias Wertung:
    • Dagmar S., Matthias H. und 9 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Dirk R.
      Dirk R.: Klasse Rezi Matthias, danke! Ich habe das Spiel nämlich noch ungespielt bei mir stehen. Dann werd ich das doch zur nächsten möglichkeit gleich... weiterlesen
      28.07.2012-19:23:14
    • Matthias H.
      Matthias H.: Hallo Dirk, ich hoffe dir gefällt das Spiel ebenso wie mir. Bin gespannt auf dein Urteil :-)

      Grüße
      06.08.2012-10:12:57
  • Zooloretto Würfelspiel Matthias über Zooloretto Würfelspiel
    Das Zooloretto Würfelspiel ist ein tolles und schnelles, kleines Spiel für zwischendurch, das geradzu süchtig machen kann.

    Der Spielablauf ist einfach und schnell erklärt:
    Man kann:
    - mit 2 Würfeln werfen und die Tiere auf den Transportwagen verteilen
    oder
    - man nimmt die Ladung eines Wagens

    Die gewählte Ladung wird in den entsprechenden Gehegen vermerkt. Sollte in einem Gehege kein Platz mehr sein, so wird die betreffende Tierart im Stall angekreuzt. Das bringt jedoch Minuspunkte. Münzen werden an der Kasse vermerkt.
    Wer das Füllen eines Geheges als Erster abschließen kann erhält dafür eine bestimmte Anzahl Bonuspunkte.

    Das Spiel endet sobald ein Spieler alle bis auf ein Gehege vollständig gefüllt hat.

    Fazit:
    Wirklich ein geniales kleines Würfelspiel welches natürlich einen hohen Glücksanteil hat aber bei dem man dennoch ein wenig steuernd eingreifen kann und zumindest seine Gegner ärgern. Ich vergebe hier 4 Punkte mit Tendenz zur 5

    Matthias Wertung:
  • Can´t STOP (Franjos) Matthias über Can´t STOP (Franjos)
    Da ich das Spiel bisher nur als Online-Version kenne kann ich leider nicht viel mehr zum Spielmatrial sagen, als dass das Spielbrett sehr schön aufgemacht ist.

    Das Spielprinzip ist denkbar einfach:
    Der Spieler der am Zug ist würfelt mit 4 Würfeln. Aus dem Ergebnis des Würfelwurfs darf der Spieler dann 2 Zahlen bilden, welche die Routen auf dem Spielplan darstellen. Wirft der Spieler also 2x 5 und 2x 1 kann er auf der Route 6 um 2 Felder nach oben oder auf Route 10 und Route 2 jeweils 1 Feld.
    Der Spieler darf so oft würfeln wie er möchte, er darf in einem Zug aber nur 3 Routen benutzen. Kann der Spieler dies nicht,so verliert er den kompletten Zug (alle Bergsteiger stürzen ab). Man kann aber auchnach jedem klettern Stop sagen und ein Zwischenlager einrichten. Dann können, die Bergsteiger sofern die Route gewählt wird in der nächsten Runde von da aus weiter klettern.

    Hier gibts nicht viel zu taktieren, es ist ein reines Glücksspiel. Natürlich kann man auf Statistiken vertrauen und bei günstigen Routen häufiger werfen... Aber vor dem Absturz ist niemand sicher!

    Fazit:
    Tolles Würfelspiel das wirklich süchtig macht! Eine glatte 5

    Matthias Wertung:
  • Agricola Matthias über Agricola
    Agricola, war ich zuerst etwas abgeschreckt durch das Thema Bauernhof wurde ich in der Folge doch sehr neugierig wegen der guten Rezensionen des Spiels. Der nicht gerade kleine Preis ist mehr als gerechtfertigt, denn Agricola bringt fast so viele Karten mit wie ein Dominion Grundspiel, viel mehr Holzspielmaterial als ein Siedlergrundspiel (in der neuen Version wohl Plastik statt Holz), Spielpläne, ordentlich viele Tütchen zum Verstauen des Ganzen...

    Agricola ist sehr schön aufgemacht und die Spielanleitung lässt kaum bis keine Fragen offen. Auf eine Spielanleitung möchte ich an dieser Stelle verzichten, bei einem großen Videoportal findet sich eine Erklärung vom Autoren Uwe Rosenberg selbst. Wer also näheres Wissen möchte kann dort schauen.

    Wenn jemand Agricola nicht kennt und sich dafür interessiert erkläre ich es gerne so: Es gibt Aktionsfelder, die je ein Spieler pro Runde belegen darf. Alle Aktionen laufen über diese Felder. Jede Runde kommt eine weitere Aktionsmöglichkeit hinzu. Weiterhin gibt es Karten die über die Aktionsfelder ins Spiel kommen. Deren Effekte können entsprechend dem Kartentext genutzt werden. Das Ziel des Spiels ist dein Tableau welches dein Farmland darstellt möglichst effizient zu nutzen um Siegpunkte zu ergattern. Die Komplexität des Spiels ist vergleichbar mit Schach und es herrscht ständige Aktions- und Ressourcenknappheit

    Fazit:
    Agricola ist das beste Spiel, das ich je spielen durfte. Es ist ein anspruchsvolles Spiel mit vielen Aktionsmöglichkeiten. Sehr gut ist das Solospiel, um das Spiel kennen zu lernen und Regelfragen vor der ersten Spielrunde klären zu können. Es bietet sich an im Internet mal ein paar taktische Tips durchzulesen und viel, viel auszuprobieren. Agricola ist ein Spiel, das auch nach etlichen Runden kein bisschen langweilig wird. Beide Daumen hoch und volle 6 Punkte, besser kann ein Spiel nicht sein!

    Matthias Wertung:
    • Daniel D., Carsten W. und 6 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Oliver S.
      Oliver S.: Kurz und knapp! Sehr schöne Kurzfassung zu einem der besten Spiele und eigentlich meinem Lieblingsspiel! Kann ich nur unterstreichen! Nur der... weiterlesen
      01.06.2012-13:59:48
    • Daniel D.
      Daniel D.: Ja, auch ich unterstreich Deine schöne und zutreffende Rezi kräftig :-)


      22.01.2013-11:43:37
  • Sechsstädtebund Matthias über Sechsstädtebund
    Sechsstädtebund ist ein tolles, atmosphärisches Spiel mit einer recht kurzen Spielzeit für ein einigermaßen komlexes Spiel.

    Ablauf:
    I) Vorbereitung
    - Aufdecken der obersten Ständekarten
    - Hussitenkarten auslegen um verfügbare Städte für die Runde festzulegen
    - Steuermarken auslegen

    II) Städte auswählen
    Jeder Spieler setzt seine Kutsche entweder in einer noch nicht besetzten Stadt auf das Feld 0 oder in einer besetzten Stadt auf ein Feld seiner Wahl, er macht dem Spieler der die Stadt ausgewählt hat also ein Angebot (man bietet mit Knappen). Der betroffene Spieler kann nun das Angebot des Mitspielers akzeptieren, oder seinerseits ein höheres Angebot an den Mitspieler machen. Der Spieler der das Angebot als erster akzeptiert muss in eine andere Stadt. Pro Wegteil, das der Mitspieler nun bereist muss er einen Knappen abgeben.
    Es steht dem Spieler jedoch frei in einer anderen Stadt zu bieten und mit den dort gewonnenen Knappen in die ursprüngliche Stadt zurückzukehren und dem Mitspieler erneut ein höheres Gebot zu machen.

    III) Reihenfolge festlegen
    Nun wird auf der Leiste in der Mitte des Spielplans die neue Reihenfolge festgelegt. Wer die meisten Knappen geboten hat kommt am nächsten an das Symbol mit dem meisten Knappen, dann der Spieler mit dem zweithöchsten Gebot, usw. - bei Gleichstand zählt die Zahl der Städte absteigend

    IV) Steuereinnahmen
    Nun legt jeder Mitspieler die Steuereinnahmen durch das Ausrichten der Steuermarken fest. Man bekommt die Waren, Knappen und Pferde auf die die Steuermarke mit ihren Pfeilen zeigt. Die Reihenfolge ist in der Mitte des Spielplans zu sehen, es beginnt der Spieler mit dem höchsten Gebot

    V) Waren in den Lagehallen platzieren
    Nun wird die Reihenfolge bestimmt anhand der Pferde aus Steuereinnahmen. Der Spieler mit dem meisten Pferden erhält die 5er Kutsche, der Spieler mit dem zweitmeisten Pferden erhält die 4er Kutsche, usw.
    Nun darf der Spieler mit der höchsten Kutsche zuerst eine Reihe in einer der beiden Lagerhallen auswählen. In der Lagerhalle des Königs erhält man als Bonus direkt Gunstpunkte, in der Lagerhalle der Stände erhält man als Bonus eine Ständekarte mit der Höhe der Zahl der Reihe (also bei der 4er Reihe die Karte mit 4 Ständeangehörigen - variirend gemischt aus Bürgern, Geistlichen und Adligen)
    Der Spieler füllt die Reihe mit allen Waren, die die Reihe fordert und die er vorrätig hat. Sind nun noch Felder in der Reihe frei muss der im Uhrzeiger nächste Spieler die Reihe weiter füllen, danach der im Uhrzeigersinn übernächste Spieler, usw. - Jeder Spieler erhält die Punkte, die beim Füllen der Platz der jeweiligen Ware vorgibt, nicht der Spieler der die Reihe auswält.
    Hier kann es natürlich vorkommen, dass der Spieler der die Reihe auswählt bei den Steuereinnahmen keine Waren ausgewählt hat und die Reihe mit den Waren seiner Mitspieler füllt um die jeweiligen Boni einzuheimsen.
    Danach wird bei dem Spieler mit der 4er Kutsche genauso verfahren, danach bei dem Spieler mit der 3er Kutsche ebenfalls, usw.
    Sind nach dem Spieler mit der niedrigsten Kutsche noch Warensteine übrig darf der Spieler mit der 5er Kutsche zuerst eine neue Reihe auswählen, danach wieder der Spieler mit der 4er Kutsche

    VI) Aufräumen
    Die Warensteine werden wieder zum Vorrat gelegt, die Steuermarke kommen auf den Ablagestapel, die Hussitenkarten werden entfernt und die Lagerhallen für die nächste Runde werden aufgedeckt.

    Spielende und Wertung:
    Das Spiel verläuft über 6 Runden, Sieger ist der Spieler mit den meisten Gunstpunkten. In der Schlusswertung werden nun die Ständekarten ausgewertet. Der Spieler mit den jeweils meisten Vertretern des jeweiligen Standes erhält 9 Punkte, für die zweitmeisten werden 6 Punkte vergeben, 4 für Platz 3 und 2 für den 4. Platz. Achtung: Hat ein Spieler keinen Vertreter eines Standes kann er keine Punkte bei der betreffenden Wertung erhalten, auch wenn er dann z.B. den 3. oder 4. Platz belegen würde aufgrund der Zahl der Mitspieler

    Fazit:
    Sechsstädtebund ist ein tolles Spiel mit interessanten Mechanismen und vielen taktischen Möglichkeiten, dennoch ist Sechsstädtebund kein Brainburner. Die vergleichsweise einfachen Regeln und die moderate Spielzeit von nur 60 Minuten machen es möglich Sechsstädtebund auch mit Wenigspielern zu spielen. Das Spiel ist sehr ausgewogen und bleibt stets spannend bis zum Schluss

    Alles in Allem würde ich sagen, eine schwache 6 ist die angemessene Wertung. Den reinen Spielreiz würde ich mit einer 5 bewerten, doch durch die Kompatibilität mit Wenigspielern als Bonus ist es dennoch eine 6!

    Matthias Wertung:
  • Scheinheilig Matthias über Scheinheilig
    Scheinheilig ist ein Bluffspiel bei dem man versuchen muss als Erster alle Handkarten loszuwerden. Es werden reihum Karten verdeckt auf den Ablagestapel gelegt. Dabei gilt es zu beachten welche Zahl grade dran ist der 1. Spieler startet mit der 1 und legt so viele Karten ab wie er will, der Zweite macht mit der 2 weiter, usw. - Sind alle Zahlen abgehandelt gehts wieder bei der 1 los. Die Mitspieler können dabei jede einzelne Karte anzweifeln. Ist der Verdacht begründet wird der Spieler der gerade den Zug ausführt bestraft andernfalls der Zweifler...

    Das Spiel ist schön gestaltet und könnte in größer Runde durchaus seinen Reiz haben. Mir persönlich gefällt hier allerdings Limits besser, da es sogar auch zu Zweit funktioniert (auch wenn das Spielprinzip nicht ganz das Gleiche ist). Scheinheilig kann ich nur wenig Spielreiz abgewinnen, deswegen nur 3 Punkte.

    Matthias Wertung:
  • Quelf Matthias über Quelf
    Neulich kam ich mal wieder in die Verlegenheit ein Partyspiel zu spielen. Die Regel ließ stark vermuten, dass es weder ein sehr komplexes Spiel ist, noch eins mit der Spieltiefe von Agricola...

    Der Ablauf ist folgendermaßen:
    - Würfeln
    - Karte nehmen
    - Kartentext ausführen

    Fazit:
    Irgenwann saß ich dann da, hatte meine Hose verkehrt rum an, trug ein Tempo als Lätzchen und war ziemlich viel am lachen. - Gut Partyspiele werden wohl nie meine Lieblingsspiele aber Quelf hat was. Es ist durch die Karten bei weitem nicht so eintönig wie Activity (bei dem jeder immer versucht nach Möglichkeit zu raten und möglichst nicht zu malen oder Pantomime zumachen)...
    Für die Kategorie Partyspiel wohl ein echter Kracher, jedoch sicher nichts für jede Runde, da ich mir das Spiel mit Leuten die sich zu ernst nehmen nicht vorstellen kann. Wer Partyspiele mag kann ohne Bedenken zugreifen und wird mit einem tollen Spiel belohnt!

    Trotz meiner tendenziellen Abneigung gegen Partyspiele gibts hier volle 5 Punkte

    Matthias Wertung:
  • Bullenparty Matthias über Bullenparty
    Bullenparty ist wieder mal ein gelungenes Hornochsenspiel.

    Diesmal wir verdeckt geboten, Karten gesammelt und die gesammelten Karten möglichst "gewinnbringend" ausgelegt.

    Pro Spieler wird eine Reihe angefangen mit 2 Karten, die maximale Länge einer Reihe beträgt 5 Karten. Nun wird gleichzeitig verdeckt geboten. Wer die kleinste Zahl ausspielt nimmt eine beliebige Reihe, danach nehmen die Mitspieler entsprechend ihrer ausgespielten Karten aufsteigend. Die Karte mit der geboten wird kommt auf den Ablagestapel. Im Anschluss verlängern alle Mitspieler die die Nullkarte gespielt haben eine beliebige Reihe. Eine Reihe die bereits 5 Karten enthält kann nicht verlängert werden. Reihen mit 5 Karten werden sofort mit einer Bullenkarte ergänzt die am Spielende immer Pluspunkte bringt.

    Sind alle Reihen genommen legen alle Spieler so viele Karten aus (Zahlen in aufsteigender Reihenfolge) bis sie wieder 5 Handkarten haben. Man kann beliebig viele Stapel haben, doch nur einer ist am Spielende der Pluspunktestapel.

    Das Spiel endet, sobald der Nachziehstapel leer wird. Die Runde wird noch mit den Karten des Ablagestapels (natürlich neu gemischt) zu Ende gespielt. Karten werden verteilt.

    Nun werden Plus- und Minuspunkte verrechnet. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Pluspunkten.

    Fazit:
    Wieder ein gelungenes Spiel, meiner Meinung nach nicht ganz so stark wie Hornochsen oder 6 nimmt! aber sicher kein Fehlkauf. 5 Punkte von meiner Seite!

    Matthias Wertung:
  • Egizia Matthias über Egizia
    Zuerst sollte man die liebevolle Gestaltung des Materials hervorheben. Viel Holz, ein wenig stabile Pappe und schön gestaltete Karten, sowie ein schön gestalteter Spielplan. Es handelt sich um ein Worker Placement Spiel.

    Spielablauf:
    Zuerst wird der Nil flussabwärts befahren, d.h. es wir immer unterhalb des eigenen zuletzt gesetzten Schiffs das nächste gesetzt. In dieser Phase können Karten gesammelt werden. Es gibt:
    - Sofort Karten, die direkt mit dem Erwerb der Karte ausgeführt werden
    - Jederzeit Karten, die jederzeit aber nur ein mal audgeführt werden können
    - und Permanent Karten, deren Effekt bis zum Spielende gilt
    Weiterhin können beim Nil befahren Aktionsfelder genutzt werden, deren Aktionen auch sofort ausgeführt werden. Zu guter letzt muss man während man den Nil befärt seine Schiffe noch auf den Baufeldern platzieren.
    In dieser Phase ist es immer schwierig abzuwägen, ob man nun schnell eine besonders starke Karte erwirbt, sich einen Bauplatz sichert oder möglichst viele Karten sammelt (was ebenfalls sehr stark sein kann), Aktionsfelder nutzt und dafür auf sicheres Bauen und stärkere Karten verzichtet.

    In der Ernähungsphase wird ermittelt welche Felder in dieser Runde Nahrung produzieren. Die Spieler ermitteln dann den Wert ihrer Nahrungsproduktion und den Bedarf für ihre Bautrupps (Summe aller Bautruppstärken). Pro Bautrupp den man nicht ernähren kann muss man die Zahl an Punkten zurück, die der Getreidemarkt zum jeweiligen Zeitpunkt vorgibt.

    Gebaut wird wie folgt:
    - In der Reihenfolge in der die Schiffe gesetzt wurden (der Spieler mit dem untersten zuerst gesetze Schiff zuerst)
    - Zum Bauen braucht man so viel Bautruppstärke, wie das Baufeld oder Gräberplättchen vorgibt und auch so viele Steine. Wenn man dies hat kann man einen Stein aus seinem Vorrat auf das entsprechende Feld legen. Bei der Sphinx darf man maximal 5 Karten ziehen. Für das ziehen einer Karte braucht man je einen Stein und eine Bautruppstärke
    - Auf dem Reservefeld darf man nur dann bauen, wenn einer der anderen Spieler auf sein mitwirken an diesem Bauwerk verzichtet
    - Sonderpunkte fürs mitwirken an den Bauwerken nach der Bauphase ebenfalls, abhänig von der Anzahl an Bauwerken an denen man mitgewirkt hat

    Das Spiel endet nach 5 Runden. In der Schlusswertung dürfen die Spieler, sofern sie auf dem Steinmarkt entsprechend weit vorgerückt sind ihre restlichen Steine in Siegpunkte umwandeln. Dann wird überprüft welche Sphinxkarten Punkte bringen. Im Prinzip kann man sagen Sphinxkarten sind Auftragskarten - trifft die Bedingung zu bringt sie die abgedruckten Siegpunkte.

    Gewonnen hat der Spieler mit den meisten Siegpunkten.

    Fazit:
    Noch ein Worker Placement Spiel? Ja - und ein gutes. Auch wer die Säulen der Erde und Stone Age bereits besitzt wird seinen Spass an Egizia haben. Das System mit den Nilkarten, Steine- und Getreidemarkt und den Baumöglichkeiten wird nicht langweilig. Dadurch, dass die Sphinxkarten erst am Spielende gewertet werden bleibt das Spiel immer spannend bis zuletzt. Beide Dauemen nach oben ein tolles Spiel. Für mich 6 Punkte wert!

    Matthias Wertung:
  • 11 nimmt! Matthias über 11 nimmt!
    11 nimmt! ist ein Spiel aus der 6 nimmt! Familie und dementsprechend ein gutes Spiel. Anders als bei 6 nimmt! wird hier abgelegt - zu Spielbeginn auf einen Ablagestapel. Abgelegt werden kann eine Karte deren Wert bis zu 10 höher ist als der Wert der ausliegenden Karte. Wer nicht ablegen kann muss einen Stapel nehmen. Wird ein Stapel genommen, werden zwei neue Karten aufgedeckt und man kann dich den Stapel zum ablegen aussuchen.
    Muss ein Spieler einen Stapel nehmen und wählt einen, der 3 oder mehr Karten hat erhält er eine Bullenkarte. Pro Bullenkarte darf man auf einem Ablagestapel ablegen - also mit 2 Bullenkarten auf 2 Stapeln. die erste Bullenkarte erlaubt es so viele Karten zu legen wie man innerhalb der Differenz von 10 (bezogen auf den ausliegenden Wert des gewälten Stapels) auf der Hand hat.

    Das Spiel endet, soblad einer der Mitspieler keine Handkarten mehr hat. Gewonnen hat wie bei 6 nimmt! der Spieler mit den wenigsten Minuspunkten.

    11 nimmt ist meiner Meinung nach ein richtig schön locker flockiges Spiel, das in jede Runde passt. Ich persönlich finde es vom Spielreiz her minimal schlechter als 6 nimmt! oder Hornochsen, deswegen 5 Punkte - wie bei den anderen Spielen aus dieser Familie kanns schon mal passieren, dass man am Ende des Abends nix anderes gespielt hat als unzählige Runden 11 nimmt!

    Matthias Wertung:
  • Hornochsen Matthias über Hornochsen
    Hornochen ist genau wie 6nimmt! eins von diesen kleinen aber wiklich genialen Kartenspielen.

    Hier werden je nach Spieleranzahl verschieden Reihen im Kreis auf den Tisch gelegt. Anlegen kann man überall dort, wo die eigene Zahl höher ist als die zuletzt in der Reihe gelegte Karte und gleichzeitig niedriger wie die letzte Karte der linken Nachbarreihe. Hier kommen im Gegensatz zu 6nimmt keine Reihen hinzu. Gespielt wird bis alle Mitspieler keine Hornochsenkarten mehr auf der Hand haben. Wer dann noch eine der beiden Sonderkarte x2 oder +5 übrig hat bekommt dafür 10 Minuspunkte.

    Am Ende werden Plus- und Minuspunkt gegeneinander aufgerechnet. Der Differenz werden die +5 Karten hinzuaddiert und am Ende alle x2 Karten auf das Ergebnis angewendet.

    Gewonnen hat der mit den meisten Pluspunkten.

    Fazit:
    Tolles einfaches Kartenspiel

    Matthias Wertung:
  • Arktia Matthias über Arktia
    Arktia ist ein absolut geniales Spiel. Ich bin noch dabei es zu lernen aber es fesselt und macht Spass. Wer Schach, Mühle oder Dame mag wird Arktia lieben.

    Zum Spielprinzip:
    Jeder Spieler hat je 3x einen Globus, einen Diskus und Torus. Zu beginn des Spiels werden je nach Spieleranzahl verschieden ein paar Runden Muglus (Globus, Diskus, Torus) gesetzt. Danach hat man die Wahl zu ziehen oder ein weiteres Muglu zu setzen. Die Muglus müssen bei den Zügen weiterhin zusammen hängen, nur solche Züge sind also erlaubt. Bei den Zügen dürfen verschiedene Arten von Türmen gebildet werden, auch mit Muglus des Gegners oder neutralen Muglus. Wird durch einen Zug ein oder mehrere Muglus vom Rest getrennt (z.B. durch einen erlaubten Zug von Rot, mit einem gemischten Turm, der den Zusammenhang der blauen Muglus trennt) werden diese entfernt. Hat ein Spieler alle Muglus gesetzt beginnt der Eismond zu schmelzen und der betreffende Spieler darf bzw. muss nach einem Zug immer ein Eisfeld entfernen.

    Züge die dass entfernen eigener Muglus zur Folge hätten sind nicht erlaubt.

    Punkte gibt es für:
    - kontrollierte Eisfelder (besetzt mit einem eigenen Muglu oder das eigene Muglu kontrolliert den Turm auf dem Feld)
    - jedes entfernte andersfarbige Muglu
    - jedes entfernte Eisfeld

    Fazit:
    Ein Spiel mit genial einfachen Regeln, das allerdings durch die Bildungsmöglichkeiten für Türme und die unterschiedlichen Methoden an Punkte zu kommen sehr komplex ist. Für mich ist das Spielprinzip allererste Sahne und es ist ein Spiel dessen Anschaffung sich lohnt und das nie langweilig wird. Absolut kein Glücksfaktor - pure Strategie

    Hinweis:
    Ich kenne bisher nur die Onlineversion daher kann ich leider nichts zum Spielmaterial sagen.

    Matthias Wertung:
  • Robotics Matthias über Robotics
    Robotics sieht sobald es auf dem Tisch liegt erst mal so aus, als ob die Spielregeln kompliziert wären. Sind sie aber kein Stück.

    Zuerst bekommt jeder Spieler eine Garage in der er Roboterteile aufbewahren kann und 2000 Credits. Der Makt wird mit Roboterteilen bestückt und zwar pro Sorte je 1 weniger als Spieler mitspielen (bei 4 also je 3). Dann werden die Auftragskarten gemischt und zwei Aufträge werden aufgedeckt.

    Jedesmal wenn ein Spieler an die Reihe kommt hat er zwei Aktionen die er frei kombinieren kann:
    - Teil vom Markt kaufen
    - Teil vom Schwarzmarkt kaufen
    - Teil vom Schrottplatz ziehen
    - Mit einem Mitspieler Handeln (zählt nur bei zustandekommen als Aktion)
    Der Spieler muss bei Zugende alle Teile an einen Roboter angebaut haben, oder diese in der Garage lagern. Der Roboter darf jederzeit umgebaut werden.

    Zu beachten ist dass man immer nur einen Roboter bauen darf. Außerdem wird ein Auftrag erst in der Runde nach der Fertigstellung des Roboters als erfüllt gewertet.

    Auf dem Schrottplatz gibt es Saboteure und Kontrolleure. Wird ein Sabteur gezogen so muss der Spieler einen Mitspieler bestimmen, bei dessen Roboter eine Extremität entfernt wird. Der Kontrolleur findet hingegen alle auf dem Schwarzmarkt erworbenen Teile und diese werden sofort entfernt (zurück auf den Schrottplatz)

    Ein Auftrag gilt dann als erfüllt wen nder ausliegende Roboter mindestens die auf der Auftragskarte abgedruckten Teile hat. Weiterhin müssen alle Anschlüsse mit Armen, Köpfen, etc. besetzt sein (also muss der Roboter logisch fertig sein)

    Gewonnen hat der Spieler, der als erster 10000 Credits besitzt oder 3 Aufträge erfüllt hat.

    Fazit:
    Robotics ist ein witziges Spiel mit sehr einfachen Regeln. Mit Wenig- und Nichtspielern also wunderbar spielbar. Grade bei Frauen scheint die Grafik gut anzukommen, wobei ich hier nur aus eigener Erfahrung sprechen kann. Bei uns wurde viel gelacht wegen der schrägen Ergebnisse bei der Auftragserfüllung. Das Spiel hat durch dan Schrottplatz einen sehr hohen Glücksanteil ist also für den reinen Strategen weniger zu empfehlen, für Familien und Menschen, die auch mal nen Glücksanteil in einem Spiel mögen hingegen denke ich ist es eine super Wahl. Die Spielzeit betrug bei uns im 3 Spieler Spiel ca. 45 Minuten, im 5 Spieler Spiel allerdings rund 90 Minuten.

    Ich vergebe hier eine 5, auch wenn es meiner Meinung nach eigentlich "nur" eine 4,5 wäre :-)

    Matthias Wertung:
  • Il Principe (Amigo) Matthias über Il Principe (Amigo)
    Il Principe ist ein liebevoll gestaltetes Spiel mit großem Potenzial. Als erstes möchte ich erwähnen, dass die Spielanleitung und die Rollenkarten auf einer Seite deutsch, auf der anderen Seite englisch bedruckt sind. Das Spielmaterial besteht fast ausschließlich aus fester Pappe. Die Karten sind handlich und gut gestaltet.

    Zunächst mag das Spielfeld den Einen oder Anderen an Thurn und Taxis erinnern, hat aber damit gar nix zu tun. Generell kann man sagen, Il Pricipe verknüpft das Versteigerungs- und das Mehrheitenspiel geschickt miteinander.

    Worum gehts? - Natürlich darum die meisten Siegpunkte zu bekommen ;-)

    Zunächst wählt jeder Spieler eine Familie aus (Carrasesi, D'Este, Gonzaga, Medici und Visconti) und erhält die 12 zugehörigen Wappen. Jeder Spieler erhält dann 5 Dukaten Startkapital und der farblich passende Holzmarker wird auf der Punkteleise auf 0 gesetzt. Die Gedäudekarten werden gemischt und die obersten 4 werden aufgedeckt. Die Rollenkarten werden ensprechend der Faben die am Spielplan angedeutet sind ausgelegt in die erste Reihe die Hauptrollen, in die zweite Reihe die Unterrollenkarten.

    Zum Spielablauf:
    Phase 1
    Jeder Spieler zieht 4 Gebäudekarten und legt 2 Gebäudekarten ab (es können auch Handkarten aus der Vorrunde abgelegt werden).

    Phase 2
    Die abgelegten Gebäudekarten werden farblich sortiert und dann nach Anzahl aufsteigend je eine Versteigerung durchgeführt (bei Gleichstand legt die Farbe die Reihenfolge fest).

    Phase 3
    Entweder:
    - man baut eine Stadt (in Runde 1 nicht erlaubt), dazu zahlt man die Kosten und legt die auf der Stadtkarte abgebildeten Gebäudekarten aus. Dann Rückt der Spieler die Siegpunkte die auf der Stadtkarte angegeben sind auf der Siegpunktleiste vor und legt so viele Wappen wie auf der Karte angegeben in die angrenzenden Regionen (für die Schlusswertung). Dann rücken alle Besitzer von Hauptrollenkarten ihren Punktestein um so viele Felder nach vorne, wie farblich passende Gebäudekarten auf der gebauten Stadtkarte abgebildet sind (also für 2 blaue Gebäudekarten rückt der Lord seinen Zählstein 2 Felder nach vorn)
    Oder:
    - man legt Gebäudekarten aus (um eine Rollenkarte in der nächsten Phase zu erhalten)

    Karten werden generell immer farblich getrennt abgelegt. Einmal umgedrehte Karten bleiben bis zum Spielende umgedreht

    Phase 4
    Alle Spieler geben ihre Rollenkarten zurück. Danach werden diese neu verteilt. Der Farbreihenfolge entsprechend werden nun die Rollenkarten verteilt. Der Spieler der die meisten Gebäude der entsprechenden Farbe ausliegen hat erhält die Hauptrolle. Der Spieler mit den Zweitmeisten die Unterrolle. Bei Gleichstand wird die Rollenkarte zwischen den Spielern mit den meisten, bzw. zweitmeisten Gebäudekarten versteigert. - Kommt es zur Versteigerung der Hauptrollenkarte, wird die Unterrollenkarte nicht vergeben bis zur nächsten Verteilung der Rollenkarten. Der Spieler, der die Hauptrolle einer Farbe erhält dreht sofort die Hälfte seiner Gebäudekarten der entsprechenden Farbe um, ggf. wird aufgerundet.

    Spielende:
    Entweder:
    - es liegen weniger als 4 Stadtkarten offen neben dem Spielplan, dann endet das Spiel sofort
    Oder:
    - Es wird eine gewisse Anzahl an Gebäudekarten unterschritten (Spielerzahl abhängig). Dann wird die letzte Runde mit folgenden Änderungen gespielt: Es werden in Phase 1 keine Gebäudekarten gezogen, die Spieler erhalten nur Dukaten. Danach wird in Phase 2 eine Spielerzahl abhänige Anzahl an Gebäudekarten versteigert.

    Schlusswertung:
    Es gibt Sigpunkte für:
    - Jede Region mit Mehrheit 5
    - Jede Region mit zweitgrößter Mehrheit 2 (bei Gleichstand mit der größten Mehrheit 5)
    - jede Hauptrollenkarte 2
    - jede Unterrollenkarte 1
    - jedes Set aus allen 5 Gebäuden 2
    - die meisten Dukaten 2 (bei Gleichsstand alle betroffenen Spieler)
    - den Spieler mit den meisten Handkarten 2 (bei Gleichsstand alle betroffenen Spieler)

    Fazit:
    Insgesamt ist Il Principe ein sehr spannendes und stimmiges Spiel. Trotz 60-90 Minuten Spielzeit ist es kurzweilig. Bei 3 Spielern würde ich eine glatte 4 vergeben, bei 4 und 5 Spielern eine 5.

    Matthias Wertung:
  • Merkator Matthias über Merkator
    Erst mal positives vorweg:
    Sowohl die Schachtel, als auch das Spielmaterial gestaltet und die Anleitung ist sehr schön gestaltet. Robuste Pappe und Holz machen insgesamt einen hochwertigen Eindruck, der den Preis (zum Zeitpunkt der Rezi 32,99€) rechtfertigt. Durch die Gestaltung des Spielplans mit den Aufbewahrungsboßen für die Warensteine entsteht auch in der Schachtel beim einräumen eine gute Aufteilung. Hier hat wirklich jemand mitgedacht - Damen hoch.

    Zum Spiel selbst:
    I) Investieren:
    Hier kann oder muss der Spieler Aufträge möglichst sinnvoll eintauschen. Hat ein Spieler 5 oder weniger Karten (entsprechend der Felder auf dem Kontor) ist diese Möglichkeit optional. Hat ein Spieler 6 oder mehr Karten besteht ein Investitionszwang (augenommen in der Schlussrunde). Die Aufträge kann ein Spieler in Gebäudekarten (Siegpunkte), Geldeinheiten (max. 15 zum Kauf teurerer Gebäudekarten) und Bonuskarten (bringen zusätzliche Warensteine beim Besuch der entsprechenden Stadt/Land) eintauschen.

    II) Reisen:
    Der Spieler zieht die Merkatorfigur (weißer Stein) auf das entsprechende Ziel. Hierbei gilt es zu beachten, dass manche Ziele nur nach Zahlung von Zeitmarken bereist werden dürfen. Nach der Ankunft:
    - nimmt der Spieler alle im Ziel vorhandenen Warensteine
    - legt in jeden angrenzenden Hauptort einen Warenstein der jeweiligen Sorte
    - nimmt ggf. Zeitmmarken
    - muss den Warenverlust ermitteln, sofern er die letzte Zeitmarke einer Zeile genommen hat

    III) Auträge erfüllen:
    Der Spieler kann nun alle Auträge des zughörigen Orts genau ein mal erfüllen. Hat ein Spieler also z.B. 2 Aufträge die zu Danzig gehören und befindet sich dort kann er die Warensteine für beide Aufträge je ein mal abgeben um diese zu erfüllen. Danach zieht er die jeweis nächsthöhere Vertragskarte nach. Wäre es also ein 4er und ein 6er Auftrag, so würde der Spieler eine 5er und eine 7er Autragskarte als Lohn erhalten.
    Es ist jederzeit möglich Waren im Verhältnis 4:1 zu tauschen um die für die Aufträge benötigten Waren zu erhalten.

    IV) Mitreisen:
    Nachdem der Spieler seine Aufträge erfüllt hat können die Mitspieler gegen Abgabe von einer (Hauptort) oder zwei (Nebenort) Zeitmarken den jeweiligen Ort besuchen und dort ebenfalls Verträge erfüllen. Für Bonuskarten erhalten die Mitreisenden nur jeweils eine Ware.

    Schlussphase:
    Die Schlussphase beginnt, wenn ein Spieler die Karte "Westfälischer Friede" erwirbt oder die letzte Zeitmarke genommen wird. Danach ist jeder Spieler noch genau ein mal an der Reihe.

    Sieger ist der Spieler mit den meisten Punkten. Diese errechnen sich aus den ausliegenden Aufträgen eines Spielers und den Gebäudekarten. Zeitmarken, Bonuskarten und Warensteine sind nur mit entsprechenden Gebäudekarten etwas wert. Geld gibt keine Punkte.

    Fazit:
    Merkator ist ein wirklich schön gestaltetes Spiel, dass durchaus seinen Reiz hat. Für das Material und die Gestaltung gibts ne klare 5, für den Spielmechanismus vergebe ich 4 Punkte. Unterm Strich eine schwache 5.


    Matthias Wertung:
  • Drachenherz Matthias über Drachenherz
    Drachenherz ist eines dieser Spiele, die absolut süchtig machen. Im Regelfall mag ich keine Spiele mit allzuhohem Glücksanteil, doch Drachenherz ist anders. Vielleicht weil man sich einbildet durch das "geschickte Ausspielen" der Handkarten das Spiel beeinflussen zu können. - Kann man aber nicht wirklich... Wer gewinnt hängt überwiegend vom Kartenglück ab.

    Spielablauf:
    Das Spielprinzip kann man beschreiben als Mischung aus Ablege- und Stichspiel. Auf dem Spielplan legen beide Spieler eine oder mehrere Karten ab, jedoch maximal so viele wie der Spielplan andeutet - ist nur eine Karte aufgezeichnet dürfen beliebig viele Karten auf den Spielplan gelegt werden. Aktionen werden durch das Ablegen von:
    - 1 Prinzessin, 1 Drache oder 1 Troll
    - 2 Helden
    - 3 Drachenjägerinnen
    - 3 Schiffen
    - 4 Zwergen
    ausgelöst.
    Die Pfeile auf dem Spielplan zeigen welche Karten genommen werden können. Schatztruhen und versteinerte Drachen werden nur abgelegt.
    Der letzte Spieler der sich beim ablegen einer oder mehrere Prinzessinnen den Stapel mit den versteinerten Drachen nimmt erhält die Drachenfigur. Diese erlaubt es 6 anstelle von 5 Handkarten zu halten. Der erste Spieler der die Figur erhält zieht eine Karte vom Nachziehstapel. Im weiteren Spielverlauf zieht der neue Besitzer der Drachenfigur eine Karte aus der Hand des Gegners.

    Nachdem auslegen und ggf. nehmen von Karten wird die Kartenhand wieder auf 5, bzw. 6 (Drache) Handkarten aufgefüllt.

    Spielende:
    Das Spiel endet wenn der Schiffstapel 3x voll war oder ein auffüllen der Handkarten auf 5, bzw 6 bei einem der beiden Gegner nicht mehr möglich ist

    Fazit:
    Nach über 230 Spielen habe ich immer noch Spass an diesem Spiel und kann es nur empfehlen. Trotz fehlender taktischer Tiefe ist Drachenherz ein schönes, kurzes Spiel, bei dem stets noch eine Partie spielen möchte. Daher eine 5 von mir.

    Matthias Wertung:
    • Gero R., Matthias H. und 2 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Gero R.
      Gero R.: Das spielst Du aber nur, weil Du Famiglia noch nicht kennst! :-P
      Okay, schön geschrieben, das gibt ein "mag ich" - trotz unterschiedlichen Fazits. ;-)
      03.10.2011-13:09:38
    • Matthias H.
      Matthias H.: Famiglia werd ich mir sicher bald mal antun :-) - Immerhin gewinn ich ca. 3/5 der Spiele also warum soll ichs nicht mögen :-)
      03.10.2011-13:14:22
    • Gero R.
      Gero R.: Weil ich der mit den anderen 2/5 bin!!! :-P
      03.10.2011-13:40:29
  • La Isla Bohnita Matthias über La Isla Bohnita
    La Isla Bohnita ist eine wirklich gelungene Erweiterung. Hier kommen viele taktische Möglichkeiten ins Spiel. Mit dem Piratenschiff kann man Mitspielern Bohnen von ihren Handelsschiffen stehlen. Und auf der Insel kann man so viele Bohnen einer Sorte laden, wie in Reihenfolge liegen. Gerade mit 2 Handelsschiffen kann man hier sehr gut taktieren...

    Der Spielzug aus dem Grundspiel bleibt gleich. Zusätzlich kann man allerdings das/die Handelsschiff(e) so oft nutzen, wie man möchte. Zusätzliche Handelsschiffe und ein Piratenschiff könne erworben und genutzt werden.

    Für mich, eine richtige Bereicherung für Bohnanza eine glatte 5!

    Matthias Wertung:
  • Ubongo Matthias über Ubongo
    Ubongo hat erst mal einen interessanten Spielplan. 72 Löcher, welche vor Spielbeginn mit Edelsteinen unterschiedlicher Farbe gefüllt werden. Ziel des Spiels ist es die meisten Edelsteine einer Farbe zu bekommen. Um dies zu erreichen werden die Runden wie folgt gespielt:
    - Jeder Spieler erhält eine Legetafel. WerBlocks kennt wird sofort wissen was zu tun ist, alle anderen werden sich an Tetris erinnert fühlen. Man muss so schnell wie möglich die Tafel mit den Legeteilen, welche man zu Spielbeginn erhält auslegen und Ubongo rufen.
    - Je nach Reihenfolge darf man dann unterschiedlich weit ziehen und so versuchen die Menge an Edelsteinen einer Frabe zu erhöhen

    Schlecht ist allerdings die Frabwahl der Edelsteine. Als Farbenblinder sehen für mich die roten und die braunen? Edelsteine leider gleich aus... Bei den übrigen Farben muss ich extrem genau hinschauen...

    Alles in allem ein tolles Spiel, das wenn ich Farben richtig sehen könnte eine glatte 5 bekäme, so vergebe ich nur eine 4+

    Matthias Wertung:
  • Die Borgia Matthias über Die Borgia
    Die Borgia bewerten - nun das ist nicht einfach...

    Zuerst mal zur Regel:
    Um es kurz zusammen zu fassen - In der Pfalz sagt man: "Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht!" und das beschreibt das Regelheft leider sehr treffend...
    Positiv zu erwähnen ist, dass man versucht jeden Schaverhalt auf das Genaueste zu beschreiben. Leider bleibt es auch beim Versuch und es enstehen hierdurch unübersichtliche Schachtelsätze über halbe Seiten. Da sich auch Druckfehler eingeschlichen haben und die Sprachformulierung gemeinhin etwas umständlich gewählt ist entsteht schnell der Bedarf Abschnitte mehrfach zu lesen um diese vollständig interpretieren zu können.
    Unverständlich, wenn auch nicht schlimm, für mich war warum man Dukaten und Siegpunkte abkürzt, aber jedes Mal Besitz/Stadt-Karten ausschreibt und warum man Diese immer wieder mit voller Funktion umschreibt (statt z.B. eine Fromulierung wie "Assoziierte Karten" verwendet) um eine Aktion zu erklären...
    Sehr schlecht ist die Erklärung der Karten in der Spielanleitung, da diese immer den genauen Wortlaut des Kartentextes aufweist, aber keine ergänzenden Informationen anbietet.

    Spielbeginn:
    - Jeder Spieler erhält ein Tableau (das einen Familiennamen und einen Stadtnamen hat. Weiterhin enthält es Siegpunktkästchen, welche mittels einer Holzfigur angezeigt werden. Oben Links ist weiterhin ein Feld um die Kardinalsplättchen abzulegen. Das Tableau der Familie Borgia enthält weiterhin Kästchen um die Spielrunde anzuzeigen). Es wird während des Spiels behandelt wie eine ganz normale Besitz-/Stadtkarte (jedoch kann man niemals das Tableau eines anderen Spielers übernehmen)
    - Jeder Spieler erhält eine Holzfigur um seine Siegpunkte zu markieren.
    - Der Spieler der die Borgia hat erhält zusätzlich eine zweite Spielfigur um die Runde anzuzeigen.
    - Der älteste Spieler erhält die große, weiße Papstfigur.
    - Jeder Spieler erhält 100 Dukaten
    - Jeder Spieler erhält 4 Kardinalsplättchen
    - Jeder Spieler erhält abhängig von der Spieleranzahl Handkarten (3 Spieler - 5 Karten; 4 Spieler - 4 Karten; 5 Spieler - 3 Karten)
    - Sollte der Fall eintreten dass ein Spieler von einer Sorte Karten 3 erhält kann er Diese unabhängig von den Handkarten die die anderen Mitspieler erhalten tauschen. Sie werden unter den Kartenstapel untergemischt und der Spieler erhält je nach Spieleranzahl 3, 4 oder 5 neue Karten. Dies kann beliebig oft wiederholt werden (solange die Voraussetzung erfüllt ist)
    - Es werden abhängig von der Spieleranzahl Karten in der Tischmitte augelegt (3 Spieler - 12 Karten; 4 Spieler - 12 Karten; 5 Spieler - 10 Karten)

    Spielablauf:
    Generell gibt es 4 Phasen in jeder Runde:
    I) Versteigerungsphase
    II) Karten ausspielen
    III) Karten an sich bringen
    IV) Endphase

    Zu Rundenbeginn (außer in Runde 1):
    - Werden ausgespielte Karten mit entsprechendem Symbol/Aufdruck (wie z.B. Condottiere) wieder in den Kartenstapel gemischt
    - erhält jeder Spieler die Dukaten aus seinem Stammsitz (Tableau = 35)
    - und eine Karte verdeckt ausgeteilt.
    - Danach werden (3 Spieler - 12 Karten; 4 Spieler - 12 Karten; 5 Spieler 10 Karten) Karten in der Tischmitte verdeckt ausgelegt.
    - Der Papst muss alle eigenen Ämter an seine Mitspieler verteilen
    - Der Papst kann die Ämter der Mitspieler neu verteilen, d.h. alle Ämter zu sich nehmen, verdeckt mischen und jedem Spieler wieder so viele Ämter verdeckt austeilen, wie er vorher von Selbigem genommen hat
    - Der Papst nimmt genau die Anzahl Kardinalsplättchen, die der der Mitspieler entspricht (also bei 3 - 3, bei 4 - 4 und bei 5 - 5) und verteilt Diese. Er darf selbst nur ein Kardinalsplättchen mehr behalten wie der Spieler mit der zweitgrößten Zuteilung hat. Z.B. 3 Spieler: Spieler A ist Papst - er gibt Spieler B 1 Plättchen und behält selbst 2. Spieler C geht leer aus.

    I) Versteigerungsphase
    Beginnend mit dem Papstspieler:
    -decken die Spieler im Uhrzeigersinn eine Karte auf, auf die dann jeweils reihum geboten wird. (Nach gängigen Versteigerungsregeln: Wer bei einer Karte passt kann bei Derselben selbstverständlich nicht später wieder mitbieten und natürlich darf man nicht mehr Dukaten bieten, als man hat.)
    - oder spielen eine Spionkarte aus und nehmen eine Karte unbesehen an sich

    Die Versteigerungsphase endet, sobald alle ausliegenden Karten ersteigert wurden, bzw. durch den Spion an einen Spieler gingen. Ausgespielte Spionkarten werden aus dem Spiel genommen.

    II) Karten ausspielen
    - Hier können alle Karten (außer Condottiere) ausgespielt werden (Eine oder Mehrere). Die Aktionen sind auf der jeweiligen Karte erklärt

    III) Karten an sich nehmen
    Heißt im Prinzip nichts anderes als Übernahme von Besitz-/Stadtkarte, Amt, Künstlern und aussenstehenden Familien von anderen Spielern. (So Viele man kann oder möchte)

    Alles was keinen Machtwert aufweist kann prinzipiell ohne eigene Macht (eigene ausgespielte Condottiere) übernommen werden, sofern sie nicht unterhalb einer Stadt ausgelegt wurden (ungeschützt sind).
    D.h. man sagt was man gerne übernehmen möchte, dann sortieren die Spieler unterhalb der Tischplatte die Condottiere die sie einsetzen möchten aus den Handkarten aus - es ist als Verteidiger auch möglich keinen Condottiere einzusetzen (was den Angreifer angeht ist die Spielanleitung leider ungenau...) - gleichzeitig decken nun die Spieler ihre eingesetzten Karten auf und die jeweiligen Machtpunkte werden addiert. Übertrifft der Angreifer die Machtpunkte des Verteidigers übernimmt er die Bestitz-/Stadtkarte, den Künstler oder die außenstehende Familie.
    Sind unterhalb einer Stadt die übernommen wird Karten ausgelegt (Künstler, Amt oder außenstehende Familie) wechseln diese ebenfalls den Besitzer.

    Das Tableau kann logischer Weise nicht den Besitzer wechseln. Karten die darunter ausgelegt sind jedoch schon.

    Sind Karten ohne Machtwert unterhalb einer Besitz-/Stadzkarte ausgelegt (geschützt), so muss man zur Übernahme den Machtwert der Stadt schlagen (ggf. werden weitere Machtpunkte von Karten die in der Stadt ausgelegt wurden hinzuaddiert).

    IV) Endphase
    1) Die Spieler erhalten nun das gesamte Einkommen, dass auf ihren jeweils ausliegenden Karten vermerkt ist, allerdings nicht die 35 Dukaten des Stammsitzes
    2) Die Spieler wählen einen neuen Papst. Hierzu werden alle Kardianlsstimmen eines Spielers addiert Karten+Kardinalsplättchen. Der Spieler notiert wie viele seiner er welchem Spieler geben möchte (es ist auch möglich sich selbst zu wählen). Erhält ein Spieler mehr als 50% der Stimmen, so ist er der neue Papst. Es müssen alle Stimmen einegsetzt werden.
    Bekommt kein Spieler die erfordeliche Stimmenmehrheit wird "offen" gewählt. Die Spieler verhandeln also, wer seine Stimmen wem gibt. Es darf mit allen Mitteln gehandelt werden, also Karten, Dukaten, etc.
    3) Die Spieler zählen nun ihre Siegpunkte: Die Karten weisen ihre jeweiligen Siegpunkte aus. Zusätzlich erhält der Spieler mit der Papstwürde 10 Siegpunkte. Pro ganz 10 Dukaten im eigenen Besitz erhält jeder Spieler noch einen Siegpunkt, z.B. 75 Dukaten = 7 Siegpunkte
    4) Falls in dieser Runde die Heiratskarte ausgepielt wurde wird sie nun aus dem Spiel genommen

    Wichtige Karteninformationen:

    Besitz-/Stadtkarten:
    Unter jeder Besitz-/Stadtkarte darf man je ein Amt, einen Künstler und eine aussenstehende Familie auslegen. (Zur Erinnerung: Wird die Besitz-/Stadtkarte von einem Mitspieler übernommen, wechseln auch alle unter dieser ausliegenden Karten den Besitzer)

    Künstler:
    Egal wie ein Künstler erhalten wird, man muss immer das Gönnerschaftshonorar zahlen. Kann oder will man dies nicht wird die Karte wieder zurück in den Kartenstapel gemischt

    Leonardo Da Vinci:
    Hat als einziger Künstler einen Machtwert. Dieser gilt jedoch nur in Kombination mit Condottiere oder einer Stadtkarte. Für sich alleine hat die Karte keinen Machtwert

    Alles Weitere ist auf den Karten gut und verständlich abgedruckt.

    Die Versteigerungsphase finde ich persönlich zu langatmig, genau wie die Papstwahl. Das Spielmaterial könnte aus festerer Pappe sein und der Kasten könnte Fächer für das Spielmaterial enthalten. - Keine Ahnung für welches Spiel der Kasten gedacht war - jedoch sicher nicht für dieses.

    Offen gebliebene Regelfragen:
    - Kann ich ohne einen Condottiere einzusetzen eine Besitz-/Stadtkarte angreifen (um zu erreichen, dass der Verteidiger seine Condottiere "verschwendet" zur Verteidigung, ehe ich meinen eigentlichen Angriff ausführe), da diese ja Machtpunkte besitzen
    - Bei der Karte Ämterkauf Anschuldigung:
    In welcher Spielphase kann diese gespielt werden? Meinem Verständnis nach eigentlich nur in Phase II. Und wenn der Papst die nächste Phase verliert darf er wenn es Phase III ist (was immer das Resultat wäre könnte man diese Karte nur in Phase II spielen) darf er dann nur nicht agieren (Besitz-Stadtkarten versuchen an sich zu bringen) oder darf er auch nicht reagieren (seine Besitz-/Stadtkarten mit Condottiere verteidigen)

    Ich hoffe ich habe nichts vergessen ;-) ist ja auch so schon lang genug geworden...

    Alles in Allem finde ich aufgrund des interessanten Hintergrund des Spiels, des komplexen, soliden Spielmechanismus (der ohne die langatmigen Passagen richtig gut wäre) und den vielen Möglichkeiten zu Varianten hat Die Borgia eine 4 verdient.

    Matthias Wertung:
  • Bohnanza Matthias über Bohnanza
    Zu Bohnanza kann man nicht mehr viel Neues sagen. Das Spiel ist einfach Kult.

    Spielziel ist die meisten Taler am Spielernde zu besitzen. Hierzu muss man möglichst viele Bohnen auf ein einziges Bohnenfeld bekommen und diese dann mit maximalem Ertrag abzubauen. Dies ist aber gar nicht so einfach...

    Jeder Spieler erhält zu Spielbeginn 2 Bohnenfelder und 5 Handkarten. Die Handkarten dürfen nicht sortiert werden sondern bleiben in der Folge in der sie erhalten wurden.
    Ein Spielzug besteht aus 4 Phasen:
    I) Phase: Handkarte auslegen
    - Man kann entweder die linke Handkarte oder Diese und die reihenfolgerichtig von Links die nächste Handkarte ausspielen. Sie werden an ein freies Bohnenfeld oder an ein Bohnenfeld mit der selben Bohne anegelegt. Ist Beides nicht möglich muss zuvor ein Bohnenfeld abgeerntet werden um Platz zu schaffen.

    II) Phase: Handeln
    - Der Spieler deckt 2 Karten vom Nachziehstapal auf. - Die Spieler handeln nun untereinander um unliebsame Bohnen los zu werden und Solche zu bekommen, die gebraucht werden. Die aufgedeckten Bohnen müssen vom aktiven Spieler ausgelegt werden oder mit anderen Spielern getauscht werden

    III) Phase: Bohnen anbauen
    Wenn der aktive Spieler die 2. Phase beendet müssen alle Spieler regelkonform die erworbenen Bohnen anbauen

    IV) Phase: Nachziehen
    Der aktive Spieler beendet seinen Zug durch das Ziehen von 3 Karten vom Nachziehstapel.

    Bohnenfelder können jederzeit abgeerntet werden. Man muss hierzu nicht am Zug sein. Das Spiel endet, sobald der Nachziehstapel zwei mal durchgespielt wurde.

    Fazit:
    Bohnanza ist ein richtig schönes, kleines Kartenspiel das in jeder Runde sehr gut ankommt. Es ist wohl eines der wenigen Spiele die wirklich nie langweilig werden. Daher 6 Punkte!

    Matthias Wertung:
  • Bison Matthias über Bison
    Bison ist ein sehr taktisches Spiel mit wenigen Glückselementen. Es gilt mit dem eigenen Vorrat zu wirtschaften, d.h. zum bauen zu verwenden und/oder auf dem Markt einzukaufen. Als Zahlunsmittel stehen Tiere (Bisons, Truthäne und Fische) zur Verfügung

    Spielaufbau:
    Zu Beginn des Spiels werden die drei Startplättchen in die Tischmitte gelegt. Jeder Spieler zieht vom Nachziehstapel je ein Plättchen, das bis zum Ausspielen geheim bleibt.
    Außedem erhält jeder:
    - 4 Aktionssteine
    - ein Tableau auf dem zu Beginn bei jeder Tierart der Bestand 10 vermerkt wird(zum anzeigen/verwalten des Tierbestands, zum auswählen der Aktionen und als Kostenübersicht)
    - 7 Indiander (Holzklötzchen) - 4 zum einsetzen auf den Spielplan, 3 zur Anzeige des Tierbestands auf dem Tableau
    - Je ein Einer- und ein Zweier-Kanu (für einen oder zwei Ruderer)
    - Je ein Einer- und ein Zweier-Zelt (Tipi) (für einen oder zwei Einwohner)

    Spielablauf:
    Jede Runde läuft wie folgt ab - es werden spielerabhänig 6 Runden bei 2 Spielern, 5 Runden bei 3 Spielern und 4 Runden bei 4 Spielern gespielt. Dies ergibt sich aber automatisch, da vom Nachziehstapel der gemischten Geländeplättchen bei 2 Spielern die obersten 6 und bei 3 Spielern die obersten 3 Plättchen unbesehen zurück in die Schatel gelegt werden.

    - Ermittlung des Startspielers:
    + Zu Spielbeginn ist der jüngste Spieler Startspieler
    + Nach Rundenende gibt der Startspieler den Totempfahl an seinen linken Nachbarn weiter. Diese ist in der folgenden Runde Startspieler

    - Geländeplättchen nehmen
    + Jeder Spieler, beginnend mit dem Startspieler zieht ein Geländeplättchen

    - Reihum 4 Aktionen ausführen (jede jedoch nur ein mal pro Runde)
    + Beginnend mit dem Startspieler markiert jeder Spieler eine Aktion die er ausführen möchte mit einem weißen Stein und führt diese aus
    + Das legen eines Geländeplättchens ist die einzige Pflichtaktion
    * Nur beim legen eines Geländeplättchens kann man neue Indianer einsetzen
    * Beim setzen der Indianer muss der entsprechende Preis bezahlt werden z.B. 3 Indinaer kosten 4 Tiere (beliebige Zusammensetzung)
    * Die Indianer müssen auf eine der drei Landschaften gesetzt werden, d.h. nicht auf 2 oder 3 Landschaften
    + Die Kosten für die Aktion richten sich nach der Menge Indianer, die daran beteiligt sind, z.B. ein Indianer kann ein Einer-Zelt (Tipi) kostenlos erichten, ein 3er-Zelt kann von 3 Indianern für 4 errichtet werden (die Anzahl Indianer muss dem Kanu oder Zelt entsprechen, so kann zwar von 2 Indianden nur einer ein Einer-Zelt (Tipi) errichten, aber 2 Indianer können niemals eine 3er-Zelt(Tipi) errichten)
    + Führt man eine Aktion mit 0 Indianern aus kann man sich ein belibiges Tier gutschreiben, die Aktion hat natürlich dann keinen Effekt
    + Nachdem jeder Spieler seine 4 Aktionen ausgeführt hat wird gewertet

    - Wertung (gewertet wird zuerst Prärie, dann Berge und dann die Flüsse)
    Der Spieler der das höchste Zelt oder Kanu in einer Region stehen hat bekommt die Anzahl der Tiere, die auf den Plättchen der Region abgebildet sind. Bei Gleichstand erhält jeder die Hälfte. Der Zweitplatziere erhält (ggf. angerundet) die Hälfte der Tiere des Erstplatzierten, außer es gibt zwei Erstplatzierte. Bei zwei Ertplatzierten erhält der Zweitplatzierte nur die Tiere, die auf den Plättchen abgebildet, sind auf denen er vertreten ist. Der dritt- und Viertplatzierte erhalten nur die Tiere, die auf den Plättchen abgebildet sind, auf denen er vertreten ist.

    Einkaufen auf dem Markt kann man jederzeit zu den unten links auf den Tableaus abgebildeten Preisen (keine Aktion), so kostet z.B. ein Indianer von jeder Tierart eins, ein Vierezelt (Tipi) kostet hingegen von jeder Tierart 4.

    Die Schlusswertung:
    Wird genau wie die anderen Wertungen vorher gemacht, allerdings werden zuvor alle Bestände auf Null gesetzt. Der Spieler, der nach diese Wertung die meisten Tiere hat gewinnt das Spiel

    Positives:
    - Toller Spielmechanismus, der zugegeben schon etwas an Carcassone erinnert
    - Wenig Glückselemente (nahe Null)
    - Stimmungsvoll gestaltetes Spielmaterial
    - Sehr gute Spielanleitung

    Negativ:
    - Kanus und Hütten könnten aus Holz sein und nicht aus Pappe

    Fazit:
    Insgesant ein richtig tolles Spiel - für mich ganz klar eine Fünf!

    Matthias Wertung:
  • Carcassonne Matthias über Carcassonne
    Carcassonne ist ein schön gestaltetes, taktisches Legespiel mit hohem Glücksfaktor. Hier kann man ganz klar von einem Klassiker sprechen. Es liegen 4 Stapel mit Plättchen, welche gezogen und angelegt werden. Man kann beim legen einen eigenen Gefolgsmann setzen, solange niemand anderes bereits Anspruch auf die betreffende Wiese, Straße oder Stadt hat, bei einem Kloster kann man immer einen Gefolgsmann setzen. - Sehr einfach Regel und trotzdem Tiefgang.
    Wem das zufällige ziehen der Plättchen zu glückslastig ist kann die Stapel mit den Plättchen auch offen hin legen, so dass man sich aus vier Plättchen eins aussuchen kann.

    Tolles Spiel das lange Spass bringt mit sehr gutem Preis/Leistungsverhältnis!

    Matthias Wertung:
  • Dominion - Seaside Matthias über Dominion - Seaside
    Dominion - Seaside bringt viele neue Karten mit. Das Grundspiel wird um einige Konzepte erweitert, welche neue strategische Möglichkeiten mit sich bringen - als ein Beispiel möchte ich hier Dauerkarten nennen. Meiner persönlichen Meinung nach komplettiert diese Erweiterung das Grundspiel erst, auch wenn einem anfänglich beim Grundspiel gar nicht auffällt dass etwas fehlt.

    Die Erweiterung bringt viel Neues in gewohnter Dominionqualität mit sich - eine lohnende Anschaffung, sofern man das Grundspiel besitzt und mag!

    Matthias Wertung:
  • Dominion - Die Intrige! Matthias über Dominion - Die Intrige!
    Im Prinzip könnte man hier nun das Gleiche schreiben wie beim Basisspiel. Das möchte ich mir aber gerne sparen und nur einige wenige Kommentare zur Erweiterung abgeben.

    Dominion - Die Intrige ist meiner persönlichen Meinung nach weniger als alleinstehendes Spiel geeignet als das Basisspiel. Hier wäre denn mindestens eine Erweiterung nötig, aufgrund der kombinierten Punkt und Geldkarten, welche die anderen Aktionskarten natürlich mindern. Am besten kauft man natürlich das Basisspiel und die Intrige zusammen, aber falls man sich Dominion Stück für Stück zulegen möchte würde ich mit dem Basisspiel beginnen und dann erst die Intrige kaufen.

    Die Karten der Intrige stellen auf jeden Fall eine große Bereicherung für das Grundspiel dar und deswegen bekommt auch die Intrige von mir 6 Punkte!

    Matthias Wertung:
  • Dominion Matthias über Dominion
    Dominion ist ein richtig tolles Spiel. Wer die besten Spiele aller Zeiten haben möchte muss Dominion besitzen.

    Zu Spielstart bekommt jeder Spieler sein persönliches Kartendeck, welches er im Laufe des Spiels immer wieder durchspielt. Das Ziel des Spiels ist es die meisten Siegpunkte zu ergattern. Leider "blockieren" Siegpunktkarten den eigenen Spielfluss und man ist gezwungen sein Kartendeck mit Aktionskarten und höheren Siegpunktkarten zu optimieren (bevorzugt bevor der eigene Spielfluss blockiert ist). Durch die Vielfalt und die Kombinationsmöglichkeiten der Aktionskarten kehrt hier keine Langeweile ein.

    Tolles Spiel das auch nach unzähligen Runden noch Spass macht und jetzt schon ein Klassiker!


    Matthias Wertung:
  • Stratego Matthias über Stratego
    Stratego ist ein Klassiker, deshalb werde ich das Spiel nur kurz anreißen. Man hat hier viele taktische Möglichkeiten. Jeder Spieler stellt seine Figuren in einer ihm sinnvoll erscheinenden Aufstellung auf den Spielplan. Dann wird gezogen und die Figuren enthüllen sich nach und nach...

    Das Spiel bleibt spannend bis zum Schluss - 5 Punkte. Fazit: Stratego gehör in jede gute Spielesammlung

    Matthias Wertung:
  • Zauberschwert und Drachenei Matthias über Zauberschwert und Drachenei
    Zauberschwert und Drachenei ist ein tolles "kleines" Kartenspiel. Das Spielgeschehen ist sehr einfach:

    Vorbereitung:
    Jeder Spieler erhält ein Zaubererset, bestehend aus einer Magiepunktkarte (1-30), einer Pfeilkarte, mit der die Magiepunkte angezeigt werden können und eine Zaubererkarte, die di 6 Spielphasen enthält.
    Die karten werden nach Buchstaben getrennt gemischt und dann in der Reihenfolge A, B, C übereinander gelegt.
    Der Stapel mit den Artefaktkarten wird gemicht.

    Spielablauf:
    - Es werden so lange Karten vom Nachziehstapel aufgedeckt bis 2 Karten offen ausliegen (Phase A)
    - Jeder Spieler erhält nun Magiepunkte (Phase B)
    - Nun wählt jeder Spieler ein Abenteuer aus (die Zaubererkarte wird an eine der ausliegenden Karten angelegt) oder der Spieler passt und erhält hierfür einen Magiepunkt (Phase C)
    - Beginnend mit dem Startspieler führt nun jeder Spieler aus was auf der Karte mit sehr verständlichen Pictogrammen abgebildet ist (Phase D) Machtsteine (Siegpunkte) werden aufgeschrieben
    - Anschließend darf jeder Spieler mit seinen Mitspielern über Artefakte und Artefaktteile verhandeln, sowie seine vollständigen Artefakte (ein- oder zweiteilig) auslegen.
    - Danach wird die Startspielerkarte weitergegeben

    Die einzige "Schwierigkeit" sind Karten mit Konfliktpotential:
    Abenteuerkarten können zu zweit bestritten werden, müssen aber nicht. Sollten mehrere Spieler das gleiche Abenteuer bestreiten wollen, aber mindestens ein Spieler einzeln, wird um die Abenteuerkarte geboten. Der Spieler mit dem Höchstgebot hat das Abenteuer dann am Ende bestanden. Bei Zaubersprüchen wird ebenfalls geboten und der Spieler mit Höchstgebot erhält den Zauberspruch.

    Zaubersprüche dürfen in jeder Runde einegestzt werden, Artefakte werden dann genutzt, wenn die Symbole auf den Abenteuerkarten und den Artefakten übereinstimmen.

    Spielende:
    - Wenn alle Abenteuerkarten genutzt wurden

    Sieger:
    - Der Spieler mit den meisten Machtsteinen, bei Gleichstand gewinnt der Spieler mit den meisten Magiepunkten

    Leider ist das Spiel immer so schnell zu Ende - aber trotzdem ein tolles Spiel. 5 Punkte mit Tendenz zur 6!

    Matthias Wertung:
    • Mahmut D., Pascal V. und 8 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Manuel H.
      Manuel H.: Ich habe dsa Spiel auch und auch schon die beiden Erweiterungen. Habe aber leider noch niemanden gefunden, der dieses Spiel mit mir spielen möchte.
      16.03.2011-16:19:51
    • Matthias H.
      Matthias H.: Meine üblichen Mitspieler sind leider auch wenig begeistert, was ich nicht ganz nachvollziehen kann...
      16.03.2011-16:21:00
    • gelöschte P.
      gelöschte P.: *aufzeig* Ich habe das Spiel incl. der ersten Erweiterung seit heute und bin begeistert.
      Wer also Mitspieler sucht ... wohne mitten im "Pott"... weiterlesen
      21.04.2011-19:08:45
  • SIX Matthias über SIX
    Six ist ein nettes, kleines Spiel für zwischendurch. Jeder Spieler erhält einen Satz Karten zwischen 1 und 18. Diese werden gemischt und jeder Spieler legt 3 Karten vor sich aus, der Rest wird als Nachzugstapel bereit gelegt. Es beginnt der Spieler, der am wenigsten Zeit hat.
    Zu Beginn wird die Sanduhr in die Six-Röhre gestellt. Der Spieler, der würfelt heißt aktiver Spieler. Er würfelt und nennt laut den Wert aller Augen die der Wurf zeigt. Alle Spieler außer dem aktiven Spieler können nun ausliegende Zahlenkarten die den Wurfaugen entsprechen sichern, d.h. offen auf einen Stapel legen. Würfelt der aktive Spieler einen Wert, den eine der vor ihm ausgelegten Karten zeigt würfelt er mit 3 Würfeln weiter. Wirft er einen Wert den keine seiner Karten aufweist wirft er den nächsten Wurf mit einem Würfel weniger. Wirft er mit einem Würfel und erzielt keinen der vor ihm ausgelegten Werte ruft der Spieler wechsel und gibt die Würfel an seinen linken Nachbarn weiter.
    Jeder Mitspieler außer dem Spieler der die Würfel erhält zieht bei Wechsel eine Karte vom Nachzugstapel und legt diese auf einem der 3 Plätze vor sich aus. Sind alle 3 Plätze belegt, muss die Karte auf eine bereits ausliegende Karte gelegt werden. Die überdeckte Karte darf erst wieder gesichert werden, wenn die darüberliegende Karte gesichert wurde.
    Nach einem Wechsel draf der neue aktive Spieler entweder würfeln wie gehabt oder die Six-Röhre hochheben und überprüfen ob die Sanduhr noch läuft. Ist dies der Fall muss der neue aktive Spieler die zuletzt gesicherte Karte zurück unter den Nachziehstapel schieben. Ist die Zeit abgelaufen muss dies der zuletzt aktive Spieler dies tun.

    Gewonnen hat wer nach 3 Runden die meisten Striche auf seinen gesicherten Karten hat.

    Gutes Spiel mit Suchtfaktor, aber aufgrund meiner persönlichen Präferenzen "nur" eine 4

    Matthias Wertung:
  • Malefizspiel Matthias über Malefizspiel
    Ein Klassiker, der keiner Worte bedarf. Meiner persönlichen Meinung nach eines der besten Ärgerspiele aller Zeiten und ich liebe dieses Spiel!

    Matthias Wertung:
  • Limits Matthias über Limits
    Nettes kleines Spiel für zwischendurch. Jeder Spieler erhält eine Anzahl Handkarten. Es wird abhängig von der Spieleranzahl ein Stapel Limitkarten gebildet. Eine Limitkarte wird aufgedeckt. Jeder Spieler legt kann durch ablegen von Handkarten das auf der Karte angegebene Limit erhöhen. Dann werden reihum Karten abgelegt. Wenn man vermutet, dass ein Spieler das Limit überschritten hat kann man ihn verdächtigen. Hat man recht, bekommt man einen Pluspunkt und der Beschuldigte muss die Limitkarte (mit 2 Minuspunkten) nehmen. Hat man nicht recht werden die Punkte genau umgekehrt verteilt.

    Das Spiel endet wenn die letzte Limitkarte gespielt ist. Der Spieler mit den meisten Puntken gewinnt.

    Nettes Spiel mit Tendenz zur 5. Ich persönlich bevorzuge dann doch eher Bohnanza oder 6 nimmt, liegt aber an meinem persönlichen Geschmack. Zu dem Preis kann man nur zugreifen!

    Matthias Wertung:
  • Friesematenten Matthias über Friesematenten
    Friesematenten ist ein sehr schön gestaltetes Spiel. Die Kartenmotive sind liebevollgestaltete Karikaturen - mein persönlicher Favourit ist hier "Die Bahn". Das Geld ist sehr praktisch verpackt, da das Bündel mit den Scheinen in der Schachtel nicht nur von einem Gummi zusamme gehalten wird sondern auch von einem Stück Pappe gegen Knittern geschützt wird.

    Zum Spiel:

    Startspieler wird derjenige Spieler, der zuletzt Geld ausgegeben hat und bekommt den Startspielerstein.
    Es werden pro Mitspieler 15 Karten abgezählt (bei 4 Spielern werden alle 60 verwendet). Diese werden gemischt und als Nachziehstaperl ausgelegt.
    Jeder Spieler erhält zu Spielbeginn 60€.
    Aufgedeckt werden dann 3 Karten + so viele Karten wie Mitspieler da sind - z.B. bei bei 2 Spielern 5 Karten, 3 Spielern 6 Karten und bei 4 Spielern 7 Karten.

    Anschließend werden immer folgende Phasen durchlaufen:

    I - Börse auffüllen (entfällt in Runde 1)
    Alle nicht ersteigerten Karten werden an den Nachziehstapel gerückt, dann werden so viele Karten aufgefüllt bis 3 + Anzahl der Mitspieler Karten ausliegen

    II - Aktions- und Einflusskarten ausspielen
    Hier können Aktionskarten ohne Symbole und Einflusskarten ausgespielt werden. Aktionskarten mit Blitz-Symbolen können auch hier gespielt werden, da Sie zu jeder Zeit genutzt werden können phasenunabhängig
    Karten mit Auktionssymbol können jederzeit in Phase III eingesetzt werden, Karten mit dem Geldsacksymbol in Phase IV

    III - Karten ersteigern
    Der Startspieler gibt als erster ein Gebot, mindestens in Höhe des auf der Karte angegegebenen Mindestpreises ab oder passt. Passt er so darf er auf diese Karte nicht mehr bieten. Dann bieten die Spieler reihum, bis alle Spieler bis auf einen gepasst haben. Dieser erhält die Karte zum genannten Betrag. Kann er diesen nicht an die Bank bezahlen, so muss er all sein Geld abgeben und die Versteigerung der Karte wird wiedeholt.
    Wird auf eine Karte nicht geboten, so wird sie leicht nach oben geschoben und in der nächsten Runde an den Nachziehstapel geschoben. Wird sie ein zweites Mal nicht ersteigert kommt sie auf den Ablagestapel.

    IV - Produktion und Einkommen
    Die Spieler erhalten 30€ Grundeinkommen + Produktionserträge ihrer Fabriken und Werte von Aktionskarten mit Geldsacksymbol.

    Nachziehstapel:
    Wird dieser zum ersten Mal leer wird der Ablagestapel gemischt und wird zum neuen Nachziehstapel. Nachdem dieser gemischt wurde kommen nicht ersteigerte Karten aus dem Spiel. Wird er zum zweiten Mal leer ist das Spiel zu Ende.

    Aktionskarten:
    Nachdem sie gespielt wurden kommen sie aus dem Spiel. Setzt man Diese nicht gleich ein werden sie oben links im eigenen Imperium ausgelegt und können erst wieder in Phase II der darauffolgenden Runde gespielt werden.

    Einflusskarten:
    Sind personen- oder kartengebunden, je nach Symbol auf der Karte. Wenn eine Verbindung zwischen 2 Karten besteht bleibt diese bestehen, auch wenn z.B. eine Karte den Beitzer wechselt.
    Bsp.: Ein Statussymbol ist mit einer Karte verbunden, die den Siegpunktwert des Statussymbols verdoppelt. - Wechselt nun dieses Statussymbol den Besitzer, so wecheselt auch die Einflusskarte, die den Siegpunktwert verdoppelt den Besitzer

    Speilende:
    Entweder wenn der Nachziehstapel zum 2. Mal alle ist (es gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten) oder wenn ein Mitspieler mindestens 40 Punkte erreicht hat.


    Tolles Spiel, Preis/Leistung ist super, tolle Gestaltung und tolles Material - 6 Punkte!

    Matthias Wertung:
  • 6 nimmt! Matthias über 6 nimmt!
    6 nimmt! ist ein tolles "kleines" Kartenspiel. 104 Karten werden wie folgt verteilt:
    - 4 in die Tischmitte zum anlegen
    - Jeder Mitspieler erhält 10 Handkarten

    Zuerst sortiert man seine Handkarten auf oder absteigend.

    Zugablauf:
    - jeder Mitspieler wählt eine Karte aus und legt sie verdeckt vor sich ab
    - nachdem jeder eine Karte gewählt hat werden die Karten aufgedeckt
    - jetzt werden in aufsteigender Reihenfolge die Karten angelegt

    Regeln zum Anlegen:
    - Die eigene Karte muss an die Karte mit der geringsten Differenz angelegt werden (also an die nächst niedrige Karte; d.h. 7 muss an 6 angelegt werden sofern diese liegt, sonst reihenfolgerichtig an 5, 4, 3, 2 oder 1)
    - legt man die 6. Karte muss man die Reihe nehmen und die eigene Karte wird zur Startkarte dieser neuen Reihe. Die genommenen Karten werden verdeckt abgelegt und NICHT auf die Hand genommen.
    - ist die eigene Karte so niedrig, dass sie nicht angelegt werden kann muss man eine beliebige Reihe nehmen, die eigene Karte wird zur Startkarte dieser neuen Reihe. Die genommenen Karten werden verdeckt abgelegt und NICHT auf die Hand genommen.

    Sind alle Karten ausgespielt werden die Hornochsen auf den gesammelten Karten gezählt und notiert. Weitere Runden werden gespielt, so lange bis ein Spieler mindestens 66 Hornochsenpunkte hat. Es gewinnt der Spieler mit den wenigsten Puntken.

    Geniales Spiel - macht richtig Spass und kann mit bis zu 10 Spielern gespielt werden!
    ACHTUNG: Suchtgefahr!!!

    Matthias Wertung:
  • Stone Age Matthias über Stone Age
    Stone Age ist klasse, soviel vorweg. Hier bekommt man ein Spiel, welches für meinen Geschmack die richtige Mischung aus Taktik und Glück darstellt. Rohstoffe werden zwar ausgewürfelt, allerdings kann man durch den Einsatz von "genug" Stammesmitgliedern die Rohstofferträge gut beeinflussen. Wenn man pro vollendete Sechs ein Gold erhält sollte man mehr als nur ein Stammesmitglied einsetzen. Bei der Jagd hingegen (eine Nahrung pro vollendete Zwei) kann man einen nicht allzugroßen Stamm schon mit 2 oder 3 Mitgliedern ganz gut ernähren...
    Stone Age bietet in jedem Zug eine Fülle von Möglichkeiten und man muss mit den vorhandenen Ressourcen gut haushalten und Kosten/Nutzen sehr genau abwägen. Die Spielzeit beträgt meistens ca. 120 Minuten, gegelentlich kann es schneller gehen, allederings haben wir auch schon gute 180 Minuten an einer Partie gespielt, die Zeit vergeht dabei wie im Flug!
    Stone Age ist eine rundum gelungenes Spiel, das zu meinen absoluten Liebslingsspielen zählt - Kaufempfehlung!

    Matthias Wertung:
    • Ulrich E., Gero R. und 17 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Stefan K.
      Stefan K.: Ich tu mich zwar schwer mit dem Ausdruck "Kaufempfehlung", dass muss ja jeder selbst entscheiden. Aber sonst gut geschrieben, es macht neugierig... ;^)
      27.02.2011-20:19:56
    • Hardy B.
      Hardy B.: du hast recht, Stefan! Andererseits würde ich bei diesem Spiel ausnahmsweise auch Kaufempfehlung schreiben.
      15.03.2011-21:42:26
  • Bezzerwizzer Matthias über Bezzerwizzer
    Tolles Quizspiel, das sehr viel Spass macht: Das Spielmaterial ist hochwertig, das Spielkonzept ist durchdacht und die Fragen ca. zu einem Drittel leicht, zu einem Drittel in der "goldenen Mitte" und zu einem Drittel anspruchsvoll, abhänig von den persönlichen Interessen. - Das beste Quizspiel, das ich je gespielt habe!

    Matthias Wertung:
  • Die Siedler von Catan - Das Buch Matthias über Die Siedler von Catan - Das Buch
    Für Catan-Fans ein Muss! Sehr viele schöne Szenarien, zusätliches Matarial im Überfluss. Auch tolle Ideen und Anregungen. Mit Catan - Das Buch wird Siedeln einfach genial variabel! - Da gibts nur noch eins dazu zu sagen: Kaufen, 6!

    Matthias Wertung:
  • Hist. Szenarien - Alexander der Große & Cheops Matthias über Hist. Szenarien - Alexander der Große & Cheops
    Ich mag historische Themen bei Spielen, deswegen fällt das erst mal positiv ins Gewicht. Das starre Spielbrett wirkt hingegen Catan untypischt und ich finde es bis heute leider eher störend, da hätte man ne bessere Lösung finden können. Positiv hingegen ist, dass die historischen Szenarien komplexer als das Originalspiel sind. Wer also Catan etwas zu einfach findet oder sehr viel siedelt kann hier gerne zugreifen. Allerdings sind die historischen Szenarien aufgrund der fehlenden Varianz in absehbarer Zeit ausgespielt. Insgesamt vergebe ich hier eine 4.

    Matthias Wertung:
  • Die Siedler von Catan - Städte und Ritter 5-6 Spieler Erweiterung Matthias über Die Siedler von Catan - Städte und Ritter 5-6 Spieler Erweiterung
    Wer 5-6 Catan-Verrückte zusammen bringt braucht diese Erweiterung!

    Matthias Wertung:
  • Die Siedler von Catan - 5-6 Spieler Erweiterung Matthias über Die Siedler von Catan - 5-6 Spieler Erweiterung
    Wer Catan hat braucht diese Erweiterung mMn. Ich mag es sehr gerne auch in großer Runde zu siedeln!

    Matthias Wertung:

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