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Marcus R.

Marcus Errungenschaften:

extrem enthusiastisch
Marcus hat 2.500 mal "Mag ich" geklickt.Gelegenheitstester
Marcus hat 5 Rezensionen zu Artikeln verfasst.Bankraub
Marcus hat mit Bankraub an einem Spieleschmiede Coup teilgenommenextrem kommunikativ
Marcus hat 1500 Kommentare verfasst.Leipzig 2011
Marcus hat uns an unserem Messestand auf der modell-hobby-spiel in Leipzig besucht.Weihnachten 2012
Marcus hat dem Weihnachtsmann einen Wunschzettel geschickt.Graf Ludo 2012
Marcus hat an der Abstimmung zum Graf Ludo 2012 teilgenommenUnterstützer
Marcus unterstützt die Spiele-Offensive.de bei der Produktion der Regelerklärungsvideos.Herbstspieler
Marcus spielt auch im HerbstHalloween 2011
Sammlermedaille für Halloween 2011Weihnachten 2011
Marcus hat Weihnachten 2011 im Spielernetzwerk gefeiert.Nikolaus 2012
Marcus hat tolle Geschenktipps zu Weihnachten 2012 gegeben.
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Von Marcus R. bewertete Spiele (8 Stück):



  • Kniffel - Das Kartenspiel Marcus über Kniffel - Das Kartenspiel
    Kniffel als Kartenspiel mit Workerplacement - eine interessante Idee

    Ich hatte das Glück, dass ich auf dem Netzwerkstand der Spiele-Offensive in Leipzig dieses Spiel als Vorabversion testen durfte. Es ist eine schöne Möglichkeit, Wenigspielern das Workerplacement näher zu bringen. Kniffel kennt eigentlich jeder und es ist ein nettes Spiel für zwischendurch. Als Kartenspiel kommen hier neue Möglichkeiten hinzu, da man nicht völlig auf den Zufall angewiesen ist. Das Nachziehen der Karten kann nämlich sowohl aus einer offenen Auslage von drei (?) Karten erfolgen, als auch vom verdeckten Stapel. Während ich beim verdeckten Stapel also dem Zufall ausgeliefert bin, kann ich über die offene Auslage meine Kartenhand optimieren. Dafür können meine Mitspieler aber vielleicht auch abschätzen, was ich gerade sammel und die offene Auslage entsprechend zu leeren versuchen.

    Ziel des Spiels
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    Das Ziel des Spiels ist es, eine gewisse Anzahl an Holzmarkern zunächst dem eigenen Vorrat hinzuzufügen und anschließend auf dem Spielertableau zu platzieren. Das Platzieren der Holzmarker gibt mir erweiterte Möglichkeiten, Marker zu erhalten, zu platzieren oder/und Karten nachzuziehen.

    Spielablauf
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    Man beginnt mit ein paar Karten und ein paar Holzmarkern, die man auf seinem Spielertableau platzieren darf. Dann zieht man die erlaubte Anzahl an Karten nach (variiert durch die Holzmarker auf dem Spielertableau) und kann Karten ausspielen. Durch das Ausspielen von Handkarten darf man Holzmarker seinem Vorrat hinzufügen oder sie aus dem Vorrat in bestimmten Bereichen seines Spielertableaus platzieren. Am Ende des Zuges muss das Handkartenlimit beachtet werden, welches auch wieder durch die Holzmarker auf dem Spielertableau variiert.

    Ausspielen der Karten
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    Für zwei Paar, also zwei Paare gleicher Karten, erhält man Holzmarker auf sein Spielertableau. Sie landen ganz unten im persönlichen Vorrat. Nur Holzmarker, die sich hier befinden, darf man durch das Ausspielen anderer Kartenkombinationen auf dem Tableau platzieren. Wie viele Holzmarker man für zwei Paar erhält hängt ab von der "Ausbaustufe" der Drillinge: Erhält man standardmäßig nur einen Stein für zwei Paar, kann man durch den ersten "Ausbau" mit einem Marker zwei Steine für zwei Paar erhalten. Die nächsten Ausbaustufen geben dann drei bis fünf Steine für zwei Paare.

    Spielt man einen Drilling aus, so darf man einen Holzmarker aus dem persönlichen Vorrat auf das nächste freie Feld im "Ausbau" für das Nachziehen der Holzmarker im eigenen Vorrat legen. Ist die "Ausbaustufe" voll, erhält man ab dem nächsten Ausspielen von zwei Paaren entsprechend mehr Holzmarker in den eigenen Vorrat.

    Mit Hilfe einer Straße kann man sein Handkartenlimit erhöhen. Für eine 'sinnvolle' Planung ist dies wichtig.

    Mit fünf (?) Karten einer Farbe darf man einen Marker platzieren, der es einem erlaubt, mehr Karten aus dem offenen Nachziehbereich zu nehmen. Nachdem man dort eine Karte genommen hat, wird die nächste verdeckte Karte in die entstehende Lücke gelegt und man darf ggf. weitere Karten nachziehen.

    Über ein Full House kann man schließlich die Zahl der Karten, die man vom verdeckten Stapel ziehen darf erhöhen.

    Fazit
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    Ein kurzweiliges Kartenspiel für Leute, die gerne Karten spielen und Kniffel nicht abgeneigt sind. Durch den Workerplacement-Einsatz kommt eine neue Komponente ins Spiel, die auch gut geeignet ist, Wenigspielern das Workerplacement näher zu bringen.

    Marcus Wertung:
  • Jubiläumswundertüte - 10 Jahre Spiele-Offensive.de Marcus über Jubiläumswundertüte - 10 Jahre Spiele-Offensive.de
    So, jetzt gebe ich auch mal meinen "Senf" zu der Wundertüte ab. Ich habe sie nicht behalten, was aber vor allem daran liegt, dass ich (gerade) die großen Artikel schon habe und von den kleinen zwei weitere mein Eigen nenne. An sich finde ich das Preis/Leistungsverhältnis aber gelungen, wobei ich hoffe, dass der "Trend" (?) mehr Spiele reinzupacken (je nach Jahreszahl) nicht anhält, denn dann ist der "Frust" mit den (vermeintlichen?) Ladenhütern um so größer.
    Die Idee, eine Wundertüte anzubieten und uns bei vollem Rückgaberecht die Freude der Überraschung und Spannung zu geben finde ich toll. Dass ich bei dem Preis keine drei oder vier "Blockbuster" aus dem Hochpreissegment erwarten darf ist denke ich jedem klar. Aufgrund der Idee würde ich eigentlich eher zu fünf oder sechs Punkten tendieren, aufgrund der Auswahl des Inhaltes eher zu drei oder vier Punkten. Für den Preis sehe ich die Tüte dann aber eher bei vier oder fünf Punkten und kann sagen: Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit bin ich das nächste Jahr wieder dabei, sollte es so eine Aktion geben.

    Marcus Wertung:
  • Spielekiste - Spiele-Offensive.de - Marcus über Spielekiste - Spiele-Offensive.de -
    Eine schöne Kiste mit Deckel. Der Deckel passt im Prinzip genau auf die Kiste, ist bei mir aber leicht verzogen, so dass er nicht plan aufliegt. Die Kisten sind stapelbar, der Deckel hat auch an der Oberseite eine umlaufende "Kante", die nach oben herausragt. Das hat den Vorteil, dass die Kisten nicht gegeneienander verrutschen können, aber eben auch den Nachteil, dass man die untere Kiste nicht alleine hervorziehen kann.

    Der Versand von der SO zu mir erfolgte einfach mit den Transportbändern und Aufklebern auf der Kiste und in ihr befanden sich die anderen bestellten Spiele. Aufgrund des Umweltgedanken ein absolutes Plus. Leider ließ sich der Adressaufkleber nur über die Margarine-Methode (einweichen lassen) ablösen, sonst ist er zerrissen. Die Paketaufkleber der Post ließen sich wunderbar ablösen.

    Marcus Wertung:
  • Coney Island Marcus über Coney Island
    Ich besitze Coney Island nicht selbst, habe es aber vor drei Tagen bei einem Spielertreff spielen dürfen. Wir haben es zu viert gespielt und keiner von uns kannte die Regeln, also begann es mit dem Regelstudium. Die Regeln lesen sich recht gut und sind auch ganz gut verständlich, so dass man schon nach kurzer Zeit mit dem Spiel beginnen kann.

    Das Spiel besteht aus einem "Hauptplan", auf dem die Bauplatzfelder gelegt werden, für jeden Spieler ein Schaustellertableau, Großprojekte in verschiedenen Größen, Zeitungen, Geldbündel und rote und weiße Spielsteine, die in einen Beutel kommen.

    Jeder Spieler hat ein Tableau vor sich, auf dem seine Schausteller liegen. Diese befinden sich in drei Schaustellerwagen, wobei sie ein mögliches Einkommen verdecken. Der oberste Wagen bringt immer einen Siegpunkt, wenn alle Schausteller "zu Hause" sind. Bringt man einen Schausteller in das Spiel, kostet es einen roten Spielstein und ein weiteres Geldbündel wird sichtbar, so dass man in der nächsten Runde zwei Siegpunkte erhält.
    Für den zweiten Schaustellerwagen erhält man immer ein Geldbündel. Diese Schausteller in das Spiel zu bringen kostet einen weißen und einen roten Spielstein, bringt in der nächsten Einkommensrunde aber ein weiteres Geldbündel.
    Für den dritten Schaustellerwagen darf man sich einen roten oder weißen Spielstein aus dem Voratsbeutel ziehen (blind). Diese Schausteller in das Spiel zu bringen kostet zwei weiße und einen roten Spielstein, bringt in der nächsten Einkommensrunde aber einen Spielstein nach Wahl.

    In jeder Runde darf man dann drei verschiedene Hauptaktionen durchführen, wobei man nicht in jeder Runde alle Aktionen machen kann: Man darf einen neuen Bauplatz eröffnen (kostet ein bis zwei Geldbündel und bringt je nach Feld, auf dem man es ablegt verschiedene, einmalige Boni), einen Schausteller auf einen Bauplatz spielen und ein Großprojekt bauen (je nach Größe kosten diese unterschiedlich viele verschiedenfarbige Spielsteine, benötigen z.T. mehrere Felder, die von Schaustellern unterschiedlicher Besitzer belegt werden müssen und somit auch den anderen Spielern Punkte bringen).
    Schafft man es vier Schausteller in einerm Quadrat zu legen, bekommt man so lange man diese Konstellation besitzt, jede Runde zwei Siegpunkte dafür. Dies kann man aber zum Beispiel mit dem Bau eines Großprojektes auch beenden, indem man das Großprojekt so baut, dass diese Konstellation eines anderen Spielers "zerstört" wird. Durch den Bau des Großprojektes erhält man Punkte, dafür wandern jedoch auch die Schausteller wieder in die eigenen Schaustellerwagen und verdecken wieder Einkommensplättchen.
    Das "Bunkern" von Spielsteinen und Geldbündeln wird durch das Limit von jeweils 5 Einheiten am Ende des Spielzuges verhindert.

    Zusätzlich zu den Hauptaktionen dürfen auch Nebenaktionen ausgeführt werden. Dazu verwendet man verschiedene "Helfer", die man für zwei Geldbündel "kaufen" kann. Leider kann jeder Spieler sie einem wieder "wegnehmen", wenn er zwei Geldbündel an die Bank bezahlt. Diese Helfer dienen dazu Spielsteine in die andere Farbe umzutauschen, Zeitungen (verdeckte Siegpunkte, die erst am Spielende offengelegt werden) zu kaufen, Geldbündel in Siegpunkte oder Spielsteine umzuwandeln und Siegpunkte in Spielsteine.

    Das Spiel ist recht kurzweilig und gibt viele Ansätze für mögliche Gewinnstrategien und "Ärgermöglichkeiten". Bei mir persönlich ist nicht so recht der Funke übergesprungen bei dem Spiel. Es ist nett aber nicht unbedingt ein Spiel, das ich meiner Sammlung unbedingt hinzufügen muss.

    Marcus Wertung:
  • Funkenschlag - Die ersten Funken Marcus über Funkenschlag - Die ersten Funken
    Ich war zunächst skeptisch, was dieses Spiel anbelangt. Was soll "Funkenschlag" in der Steinzeit, wo es doch noch keine Kraftwerke gab? Aber gut, ich ließ mich auf ein Spiel ein, da ich Funkenschlag so schlecht nicht finde, auch wenn ich nicht unbedingt ein großer Fan bin. Außer dem Namen und dem grundsätzlichen Mechanismus hat es aber nichts miteinander zu tun ...

    Ich habe das Spiel bisher nur einmal gespielt und besitze es selbst (noch) nicht, schreibe diese Rezension also aus dem Gedächtnis, wodurch sich der eine oder andere Fehler einschleichen könnte ...
    Wir haben das Spiel mit der vorgegebenen Startaufstellung (für 4 Spieler) gespielt, wodurch die Anordnung der Felder und die Startpositionen der Spieler vorgegeben waren.

    Jeder Spieler führt einen Clan, den er möglichst groß anwachsen lassen muss. Viele Clanmitglieder wollen aber auch ernährt werden. Nahrung bekommt man in Form von Ackerprodukten, Mammuts, Bären, Fischen und gesammelten Früchten.


    Das Spielmaterial
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    Das Spiel besteht aus:
    - einer Wertungskarte (hier wird die Spielerreihenfolge angezeigt, es befinden sich die verfügbaren Nahrungsressourcen und ein Zähler für die Zahl der Clanmitglieder)
    - verschiedenen Spielfeldteilen, die jeweils aus zwei aneinanderhängenden Sechsecken bestehen und je Sechseck eine Nahrungsquelle (Bären, Mammuts, Fische, Früchte) vorgeben
    - Spielfiguren (Clanmitglieder) in den Spielerfarben und jeweils zwei Übersichtskarten und dem "Startacker" (2 Nahrung)
    - Karten mit Jagdutensilien und zivilisatorischen Errungenschaften


    Die Spielvorbereitung
    ---------------------
    Jeder Spieler startet mit 7 Nahrungseinheiten Getreide und einem Clanmitglied. Die Clanmitglieder werden reihum auf das Spielfeld gesetzt. Analog zu Funkenschlag werden die Jagdgeräte und Zivilisatorischen Errungenschaften der Kartennummer 7-14 in eine "Verkaufsauslage" gelegt, die höheren Kartennummern gemischt.


    Der Spielablauf
    ---------------
    - Verkauf von Hilfsmitteln:
    Jede Runde muss von dem Startspieler eine der oberen vier Karten aus der Verkaufsauslage zum Verkauf ausgewählt werden. Anders als bei Funkenschlag üblich wird diese Karte jedoch nicht versteigert sondern der Reihe nach (nach Rangplatz auf der Wertungskarte) sagen die Spieler nun, ob sie die Karte haben wollen oder nicht. Der Spieler, der am weitesten hinten steht und sie haben möchte bekommt den Zuschlag und muss die auf der Karte angegebene Nahrungsmenge abgeben. Will kein anderer Spieler sie haben, darf/muss der Startspieler, der die Karte ausgewählt hat sie nehmen. Der jeweilige Käufer der Karte darf im weiteren Verlauf dieser Runde keine Karte mehr auswählen und auch keine kaufen. Hat man nun mehr Jagdhilfen als erlaubt, so muss man eine "alte" Jagdhilfe abgeben, ähnlich wie die "alten" Kraftwerke bei Funkenschlag. Für jede verkaufte Karte wird eine Karte nachgezogen und entsprechend ihrer Nummer in die Verkaufsauslage einsortiert.

    - Verdorbene Nahrung entfernen
    Nun muss jeder Spieler, der nicht die zivilisatorische Errungenschaft "Feuer" sein Eigen nennt (zweimal im Spiel) 1/3 seiner Nahrung abgeben, weil sie verdorben ist.

    - Auf die Jagd gehen / Clan ernähren
    Jetzt bekommt man neue Nahrung, entsprechend seiner Jagdhilfen und der Auslage der Nahrungsressourcen. Die Nahrungsressourcen auf der Wertungskarte sind hierbei limitierend. Auf den Jagdhilfekarten ist angegeben, wie viele Nahrungschips er aus der jeweiligen Ressource entnehmen darf. So gibt es zum Beispiel ein Netz, mit dem der Spieler bei 1-5 Fischen im Vorrat auf der Wertungskarte 2 Fische, bei 6-8 Fischen 3 Fische und bei 9+ Fischen 4 Fische bekommt. Bestimmt wird hier in der Spielerreihenfolge auf dem Wertungstableau, wobei der "letzte" als erstes seine Nahrung erhält. Weit vorne in der Rangliste zu stehen hat also im Grunde nur Nachteile.
    Nun muss für jedes Clanmitglied eine Nahrungseinheit abgegeben werden.

    - Clan vergrößern
    Nun können "überzählige" Nahrungseinheiten zur Vergößerung des Clans verwendet werden. Je mehr Clanmitglieder man haben möchte, desto teurer wird es. Ein neues Mitglied kostet eine Nahrung, zwei neue Mitglieder bereits drei Nahrung ... fünf neue Mitglieder zehn Nahrung. Die neuen Clanmitglieder müssen dann auf das Spielfeld gesetzt werden, wobei sie nur auf Felder gesetzt werden dürfen, die sich in Nachbarschaft zu den bisher vorhandenen Clanmitgliedern befinden. Im Gegensatz zu Funkenschlag darf ein besetztes Feld jederzeit zum zweiten Mal besetzt werden, allerdings kostet es für jede schon vorhandene Figur eine Nahrung extra, es sei denn man hat die zivilisatorische Errungenschaft "Sprache". Will man auf durch auf dem Spielplan aufgedruckte Gebirge abgetrennte Felder ziehen, so kostet das ebenfalls eine Nahrung extra.

    - Bürokratiephase
    Die Spielerreihenfolge wird neu bestimmt (abhängig von der Zahl der Clanmitglieder, wer viele hat steht "vorn" und wird immer als letztes berücksichtigt), die Ressourcen aus dem allgemeinen Vorrat aufgefüllt (je nach Spielerzahl und Spielvariante kommen unterschiedlich viele Fische, Bären, Mammuts und Früchte in den Ressourcenvorrat hinzu), die Karte mit der höchsten Nummer wird aus der Verkaufsauslage entfernt und ein neue einsortiert (wie bei Funkenschlag).


    Das Spielende
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    Hat ein Spieler mindestens 13 Clanmitglieder oder ist die Verkaufsauslage leer, so ist das Spiel beendet.


    Fazit
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    Ein schönes Spiel, von den Mechanismen her ähnlich Funkenschlag aber aus meiner Sicht sehr viel einfacher. Wer Funkenschlag liebt, dem wird es vermutlich zu einfach sein. Wem Funkenschlag etwas zu komplex ist, den SPielmechanismus an sich aber mag, der wird hier seine Freude haben.

    Marcus Wertung:
  • Qwirkle - Spiel des Jahres 2011 Marcus über Qwirkle - Spiel des Jahres 2011
    Das Spiel scheidet die Geister ... warum ist es Spiel des Jahres geworden?
    Bevor ich es gespielt habe, habe ich es mich auch gefragt. Nun kann ich es wenigstens etwas besser verstehen: Das Spiel ist leicht erlernbar, hat eine überschaubare Spieldauer, aber auch strategische Möglichkeiten. Wer es strategisch spielt hat aber nicht automatisch Vorteile gegenüber seinen nicht strategisch spielenden Mitspielern, da auch der Zufall beim ziehen der Steine und die Zugreihenfolge einen nicht unerheblichen Einfluss auf das Spiel haben.

    Der Spielablauf ist recht einfach, aber man könnte dazu neigen, die Strategischen Komponenten zu unterschätzen ... wenn man nicht aufpasst, ermöglicht man dem nächsten Spieler einen Qwirkle (sechs aufeinander folgende Steine), welcher ihm 12 Punkte einbringt. Es ist daher manchmal sinnvoller nur zwei Punkte zu kassieren statt fünf und den Stein an anderer Stelle anzulegen ... oder zu warten und hoffen, dass entweder ein anderer Spieler den fehlenden Stein dort anlegt und man selbst ein Qwirkle legen kann.

    Das Material ist gut, wobei die Farben stark zu wünschen übrig lassen: Bei nicht idealen Lichtverhältnissen lassen sich rot/orange und grün/blau nur sehr schwer auseinander halten, daher auch nur 5 Punkte in der Wertung...

    Marcus Wertung:
  • Rapa Nui (Kosmos) Marcus über Rapa Nui (Kosmos)
    Ich hatte das Glück, das Spiel vom Autor selbst auf der Messe in Leipzig erklärt zu bekommen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

    Rahmendaten:
    - 2-4 Spieler
    - ca. 30-45 Minuten Spieldauer (egal ob zwei oder vier Spieler)

    Inhalt:
    - Für jeden Spieler sind vier Startkarten vorhanden, diese sind allerdings für jeden Spieler geringfügig anders. Jeder Spieler hat eine Holzfäller-Karte und drei Jäger&Sammler.
    - 50 Spielkarten (aufgeteilt in 9 Statuen, 9 Priester, 12 Holzfäller und je 5 Jäger&Sammler: Papiermaulbeere, Getreide, Süßkartoffel, Fisch)
    - 4 Übersichtstableaus
    - 100 Opferkarten (jeweils 25 pro Sorte)
    - 30 Ruhmespunktplättchen
    - 36 Holzplättchen
    - 1 Opferstein

    Spielvorbereitung:
    Jeder Spieler bekommt die Handkarten einer Farbe (in jeder Farbe fehlt ein "anderer" Jäger&Sammler) und legt seinen Holzfäller offen vor sich aus. Aus den (gemischten) Spielkarten werden offen vier Reihen mit je vier Karten ausgelegt (Auslage). Zur besseren Übersicht kann man sie Karten jeder Reihe leicht überlappend auslegen. Die restlichen Karten bilden den Nachlegestapel. Es wird ein Startspieler bestimmt und nun erhalten alle Spieler Holz: Der Startspieler Zwei, der nächste Drei, dann Vier und der letzte Fünf.

    Das Spiel:
    Der jeweils aktuelle Spieler legt eine oder ggf. mehrere Karten aus seiner Hand aus (mehrere Karten sind nur bei identischen Jägern&Sammlern erlaubt, wobei das Auslegen der zweiten und dritten Karte je 1 Holz kostet). Danach füllt er seine Kartenhand aus der Auslage nacheinander wieder auf drei auf. Dabei darf nur die jeweils erste Karte einer Reihe genommen werden (dadurch wird die nächste Karte der Reihe frei und darf, wenn eine zweite Karte gezogen wird auch genommen werden).
    Die letzte dabei genommene Karte führt zu einer Wertung: Die nun freigelegte Karte (z.B. ein Fischer) wird gewertet, das heißt, dass alle Spieler, die mind. einen Fischer ausliegen haben, eine Opferkarte "Fisch" bekommen. Hat einer der Spieler mit mind. zwei Karten die Mehrheit dieser Karten, so bekommt er zwei Opferkarten.
    Bei der Wertung von Holzfällern bekommt man für jeden ausliegenden Holzfäller ein Holz, bei der Wertung von Priestern einen Ruhmes-(Sieg-)punkt und bei der Wertung der Statuen kann jeder Spieler für sich entscheiden, ob er Holz oder Ruhmespunkte für seine Statuen haben möchte, darf aber nicht mischen.
    Auch hier gilt, dass der Spieler mit der Mehrheit und mindestens zwei Karten der entsprechenden Sorte einen Ruhmespunkt bzw. Holz mehr bekommt.
    Der Bau (auslegen) einer Statue kostet 7 Holz (diese muss ja transportiert werden) und bringt am Spielende vier Siegpunkte. Nach dem Bau einer Statue wird das Spiel kurz unterbrochen und es wird geopfert: Jeder Spieler, beginnend beim Spieler links vom "Baumeister", legt eine Opferkarte offen auf den Opferstein. Als letztes der Spieler, der die Statue gebaut hat, dieser allerdings verdeckt. Danach legt der "Baumeister", also der Spieler, der die Statue gebaut hat, noch eine beliebige Opferkarte aus dem allgemeinen Vorrat offen auf den Opferstein.
    Wird beim Nachziehen eine Reihe geleert, so wird sie wieder mit vier neuen Karten belegt, wobei dann die "oberste" Karte ggf. gewertet wird.

    Spielende:
    Wird die letzte Karte des Nachziehstapels in die Auslage gelegt, so wird die als letztes dort ausgelegte Karte noch gewertet und das Spiel endet sofort. Nun werden alle Karten auf dem Opferstein gezählt: Die Karte, die dort am häufigsten liegt ist drei Siegpunkte wert, die zweithäufigste Zwei, die dritthäufigste Einen und die letzte entsprechend wertlos.
    Punkte gibt es für alle Opferkarten, die die Spieler noch behalten haben, die also noch nicht "geopfert" wurden. Aus diesem Grunde mag es auch hilfreich sein, im laufe des Spieles für jeweils fünf Holz eine Opferkarte zu kaufen, was in jeder Runde einmal erlaubt ist.
    Außer den Opferkarten zählen jetzt nur noch die Statuen (jeweils vier Siegpunkte) und Holz (je 5 Holz = 1 Siegpunkt) zu den im Spiel erhaltenen Ruhmespunkten hinzu.

    Fazit:
    Das Spiel macht sehr viel Spaß, sowohl im Zweispieler- als auch im Vierspieler-Spiel kann ich es sehr empfehlen. Ich denke, dass es mit drei Spielern nicht wirklich anders sein wird ;)

    Marcus Wertung:
  • Valdora extra - Die erste Erweiterung Marcus über Valdora extra - Die erste Erweiterung
    Die Erweiterung bringt neue Strategie-Elemente in das Spiel. Wenn allerdings erfahrenere Spieler mit weniger erfahrenen Spielern zusammen spielen, dann bringt diese Erweiterung den erfahreneren Spielern extrem starke Vorteile.

    Natürlich haben erfahrenere Spieler ohnehin meist die besseren Gewinnchancen, aber bei Valdora kann das Spiel auch zum Ende hin noch einmal bei der Punktevergabe kippen. Durch die Erweiterung bleibt es bis zum Ende unklar, wer gewinnen wird, da die Erweiterungskarten hier zum Schluss noch zusätzliche Siegpunkte bringen. Bei etwa gleichstarken Spielern bringt dies einen zusätzlichen "Nervenkitzel" in das Spiel.

    Wer "Valdora" mag wird "Valdora extra" lieben :)

    Marcus Wertung:

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