-
Malte K. schrieb am 13.07.2011:
Yggdrasil ist für uns DAS kooperative Spiel geworden!
Auf die Regeln möchte ich hier nicht weiter eingehen, das haben meine "Vorredner" bereits in aller Ausführlichkeit getan.
Allerdings muss ich nocheinmal folgende Aspekte betonen:
- Spielmaterial: Das Spielmaterial ist sehr umfangreich und vor allem: Wunderschön gestaltet! Gerade Fans der nordischen Mythologie geht regelmäßig das Herz auf, wenn sie das Spiel betrachten!
- Spannung: Wenn man Yggdrasil mit 3 oder mehr spielern spielt, wird es, je mehr Spieler dabei sind, immer schwerer. Was haben wir vor Verzweiflung gebrüllt, als wir bei der vorletzten Karte noch verloren haben!
- Geselligkeit: Durch die Tiefe des Spiels, wird sich sehr viel abgesprochen (deutlich mehr, als z.B. bei Die Verbotene Insel), und durch die durchdachten Mechanismen, geht es am Tisch immer heiß her!
Einziges Manko meiner Meinung nach ist, dass wir es für ziemlich unmöglich halten, zu 6t auch nur den Hauch einer Chance zu haben!
Also, wenn Ihr
- Die nordische Mythologie mögt,
- Kooperative Spiele mögt,
- Auf schönes Spielmaterial steht,
- Gerne während des Spiels kommuniziert,
dann KAUFT EUCH YGGDRASIL!!! Ja, es ist teuer, aber es ist sein Geld allemale Wert!Malte hat Yggdrasil klassifiziert. (ansehen)- Andreas J., Ali B. und 16 weitere mögen das.
- Einloggen zum mitmachen!
- Zeige alle 12 Kommentare!
-
Jürgen S.: Mag sein, dass nur noch 6 Karten fehlten, aber es war auch egal, welcher Feind als nächstes gezogen wurde, das Spiel war immer zu Ende. Insofern ... weiterlesen
15.01.2012-10:57:55 -
manuel S.: OK Du hast Recht. Wahrscheinlich ist es, wie Daniela auch sagte, zu dritt oder viert etwas einfacher. Hat trotzdem viel Spaß gemacht.
15.01.2012-11:01:07
-
Matthias N. schrieb am 20.04.2011:
Yggdrasil ist ein sehr atmosphärisches kooperatives Fantasyspiel. Schon das Spielmaterial macht große Lust aufs Spielen; man fühlt sich sofort in die Thematik des Spiels (nordischer Göttermythos) hineingezogen.
Worum geht es?
Die Spieler schlüpfen in die Rollen nordischer Götter (Odin u.a.) und versuchen, den Weltenbaum Yggdrasil bzw. die Götterwelt Asgard vor 6 Feinden zu schützen, die mittels Karten ins Spiel kommen und immer weiter nach Asgard vordringen. Dabei gilt es zu vermeiden, dass 5 Feinde in Asgard eindringen oder 3 Feinde nach Asgard weiter vordringen oder gar ein Feind den "Durchmarsch" schafft. Um dies zu erreichen wandern die Götter durch die neun Welten von Yggdrasil und holen sich dort verschiedene Hilfen. So können sie sich bei den Zwergen mit Waffen ausstatten, die allerdings pro Waffe immer nur gegen einen speziellen Feind eingesetzt werden können. Sie können in Midgard verstorbene Wikingerseelen einsammeln (aus einem Beutel ziehen, der allerdings auch Feuerriesen = Nieten enthält). Diese Wikinger helfen den Göttern dann bei den Kämpfen gegen die Feinde, indem sie den Würfelwert des Kampfwürfels helfen, zu modifizieren. Außerdem können sich die Götter die Hilfe von Elfen sichern oder aber gegen Eisriesen kämpfen um an wertvolle Runen zu gelangen, die sehr sehr machtvoll im Kampf gegen die Feinde sein können. Da man aber mindestens 4 Eisriesen besiegen muss, um eine Rune zu vervollständigen, ist dies ein sehr schwieriger Weg, der sich aber dennoch lohnen kann, da, wie bereits bemerkt, diese Runen wirklich sehr machtvoll sind. Es gibt noch weitere verschiedene Möglichkeiten für die Götter, wie z.B. das Entfernen von Feuerriesen (= Nieten) aus den verschiedenen Beuteln, um in Midgard dann größeren Erfolg beim Einsammeln der Wikingerseelen zu haben oder auch das Auffüllen von Wikingerseelen ist möglich usw. Alle Möglichkeiten hier aufzuzählen würde den Rahmen dieser Rezension sprengen.
Aus all diesen Möglichkeiten gilt es, immer die drei wichtigsten und sinnvollen pro Runde herauszufinden, da man pro Runde und pro Spieler nur drei Welten besuchen darf.
Alles in allem ein sehr stimmungsvolles Spiel, in dem man immer das Gefühl hat, tatsächlich in die fantastische Welt des Yggdrasil einzutauchen. Ganz nebenbei lernt man auch noch die nordische Götterwelt kennen, wenn man sich auf dieses Thema einlässt.
Die Spielregeln sind auf wenige Seiten beschrieben und ließen zumindest bei mir keine Fragen offen. Die Regeln an sich sind nicht sehr kompliziert, allerdings etwas umfangreich und es dauert einige Zeit, bis mal alle Möglichkeiten des Spiels und das Ineinandergreifen der vielen Möglichkeiten erkannt hat. Da das Spielmaterial sprachneutral gehalten ist, gilt es allerdings, sich erst einmal mit einer Symbolsprache vertraut zu machen, was aber recht schnell gelingt!
Für die Interaktionfans: Das Spiel ist ein kooperatives Spiel. Interaktion findet durch Kommunikation untereinander und das Abstimmen darüber statt, welche Aktion welcher Gott zu welchem Zeitraum am sinnvollsten vornimmt. Außerdem kann man auf einer Welt untereinander gesammelte Wikinger und Elfen austauschen, was hin und wieder durchaus sinnvoll ist. Trotzdem ist dieses Spiel auch etwas für Spieler, die vieleicht nicht so sehr auf Kooperationsspiele abfahren, weil es halt sehr stimmungsvoll und fantastisch ist und durchaus auch sehr strategisch gespielt werden muss. Wer aber nur Spaß an Spielen hat, in dem man seine Mitspieler ärgern kann und deren Aufbauten zerstören kann, der sollte ganz klar die Finger von diesem Spiel lassen!
Das Spiel eignet sich auch hervorragend als Solospiel. Hier kann man die Rolle eines oder, wenn man will, auch mehrerer Götter übernehmen. Ich habs solo probiert und es hat mich begeistert!
Sehr positiv ist auch, dass man den Schwierigkeitsgrad immer wieder neu einstellen kann. Es gibt 4 Karten, die mehrere Feinde auf einmal vorrücken lassen und 6 Karten, die einen Feind gleich 2 Stufen auf einmal vorrücken lassen.
Von diesen Karten können einzele oder gleich mehrere ins Spiel genommen werden und aus diesen Kombinationsmöglichkeiten ergeben sich dann 34 (!!!) verschiedene Schwierigkeitsstufen. Wow! Also Langzeitspielspaß ist da durchaus vorprogrammiert.
Sicherlich werden einige das (durchaus vorhande)Glückselement kritisieren. Die Feinde werden mit einem Kampfwürfel angegriffen; ein Feind (Femir) muss, wenn er aktiviert wurde, mittels Kampfwürfel erst mal beruhigt werden, da sonst alle weiteren Aktivitäten blockiert sind, die Feinde werden mittels Karten ins Spiel gebracht und die Wikinger werden aus Beuteln gezogen, die auch Nieten (Feuerriesen) enthalten. Das alles kann natürlich mit viel Pech zu erheblichen Schwierigkeiten führen und verhindern, dass man eine Siegschance hat. Allerdings können diese Glückselemente in nicht unerheblichen Maße beeinflusst werden. Die Kampfwürfel lassen sich durch Wikinger, Elfen und Waffen, die man sich bei den Zwergen besorgen kann, modifizieren. Die Beutel mit den Wikingern und Nieten (Feuerriesen) kann man manipulieren, in dem man aus dem Reich der Toten bis zu 5 Wikinger holt und in einen Beutel mit vielen Nieten füllen kann oder in dem man Feuerriesen aus einem Beutel entfernen kann. Ich bin ein Vielspieler und liebe Strategiespiele. Mich haben diese Glückselemente im Spiel nicht gestört und man kann IMHO gut damit umgehen und leben!
Alles in allem ein wirklich tolles Spiel mit viel dichter Atmosphäre, viel Spannung, Spaß und einem wirklich tollen Spielmaterial. Der Einstieg ist relativ einfach (man muss sich allerdings erst mal die Symbolsprache verinnerlichen, was aber recht schnell - viel viel schneller als z.B. bei "Ghost storries" geht). Dieses Spiel könnte zu einem echten Geheimtip werden!Matthias hat Yggdrasil klassifiziert. (ansehen)- Mark B., Andreas G. und 14 weitere mögen das.
- Einloggen zum mitmachen!
-
Andreas F.: Kann mich Deiner Meinung voll und ganz anschließen, vorallem wer auch mal alleine Spielen muss hat hier eine schöne Möglichkeit, wobei es mit 4... weiterlesen
11.05.2011-19:26:23 -
André G.: Tolle Rezi!
30.11.2011-10:39:44
-
Gregor H. schrieb am 17.04.2011:
Yggdrasil ist ein kooperatives Spiel in dem es darum geht, den Weltenbaum yggdrasil vor den bösen gestalten in Form von Göttern und sagenwesen (z.b. Loko, fenrir etc.) zu schützen.
Zunächst entscheidet sich jeder Spieler für eine Gottheit, die jeweils eine spezialfähigkeit. So verursacht Thor z. B. In jeder Schlacht einen zusätzlichen schadenspunkt, andere Götter gewähren z. B. Eine zusätzliche Aktion pro runde oder erlauben den würfel immer zweimal zu werfen anstatt einmal und sich für das bessere Ergebnis zu entscheiden.
Das Spiel läuft rundenweise ab. Der aktive Spieler zieht dann zunächst eine feindkarte die jeweils einem Feind zugeteilt ist. Dann wird die Fähigkeit auf der Karte aktiviert die je nach Feind andere Auswirkungen hat und der entsprechende feindmarker rückt ein Feld vor.
Anschliessend führt der aktive Spieler drei verschiedene Aktionen von insgesamt neun verfügbaren durch. Dann wechselt der aktive Spieler und es geht wieder von vorne los (feindkarte ziehen, Aktionen durchführen...)
Die 9 Aktionen kurz im Überblick
1. Schlacht gegen Feind
Hier kämpft man gegen einen Feind und zieht in bei einem Sieg ein Feld zurück.
2. Kampf gegen Riesen
Riesen werden von einem Feind ins Spiel gebracht und blockieren diverse aktionen solange sie leben. Diese können getötet werden, dabei ist jeder Riese einer Rune zugeteilt. Hat man vier Riesen mit gleicher Rune getötet wird eine starke spezialaktion einmal durchgeführt.
3. 4. und 5
Seelen suchen bzw. Inhalt der Beutel verändern
In der Mitte des spielbretts steht die Walküre die mittels Aktion über verschiedene Inseln bewegt werden kann oder mit der auf den Inseln nach Seelen gesucht werden kann. Dabei hat jede Insel eine andere Farbe die einem Beutel gleicher Farbe zugeteilt ist. In diesem Beutel befinden sich Wikinger die für den kampf gebraucht werden und feuerriesen die quasi sowas wie Nieten sind. Man zieht drei Chips aus dem Beutel, behält die Wikinger und gezogene Riesen kommen wieder in den Beutel. Zwei weitere Aktionen sind dann jeweils den Inhalt eines Beutels zu ändern (feuerriesen raus oder Wikinger rein).
6. Elf nehmen
Pro runde kann man einen elf nehmen der auch zum kämpfen verwendet werden kann.
7. Tausch
Mit einem Mitspieler Wikinger, Elfen tauschen
8. Waffen kaufen
Eine Waffe kaufen oder aufwerten die für einen bestimmten Feind mehr schaden gewährt
9. Vanen bewegen
Ein Figur die pro runde ein Feld auf einer leiste gezogen werden kann, wobei jedes Feld einen andere Aktion gewährt. Wenn man eine Aktion mithilfe des vanen macht wird er wieder auf die startposition geschoben
Ziel des Spiels ist es quasi die verschiedenen Feinde die auf Einer leiste vorwärts ziehen nicht in bestimmte Bereiche kommen zu lassen. Befinden sich z. B. 5 der 6 Feinde in Bereich 2 ist das Spiel sofort verloren, im Bereich 3 duürfen sich keine 3 Feinde befinden und der letzte Bereich darf gar kein feind erreichen. Durch Gewonnene Kämpfe werden die Feinde ein Feld zurückgesetzt und so versucht man das quasi unter Kontrolle zu halten. Anzumerken ist noch das die Fähigkeiten Der Feinde in jedem Bereich stärker werden.
In den kämpfen setzt man seine Wikinger ein die jeweils einen schaden machen, danach würfelt man ( 0-3 möglich) addiert das Ergebnis und setzt danach eventuell noch Elfen ein sollte der schaden nicht hoch genug sein.
Gewonnen hat man das Spiel wenn der feindkartenstapel leer ist (42 karten).
Der Schwierigkeitsgrad lässt sich mithilfe 10 spezieller feindkarten erhöhen die je nach Wunsch dann untergemischt werden.
Ich hatte beim Spiel zu zweit einiges an Spaß. Wir konnten das erste Spiel auf einfachsten Schwierigkeitsgrad knapp gewinnen wobei es gegen Ende ziemlich spannend.
Für Rollenspieler die gerne Geschichten und Texte auf den Karten hab werden wohl etwas enttäuscht sein, da dass spielmaterial quasi sprachneutral gehalten ist.
Den wiederspielwert schätze ich so im mittleren Bereich, ich werde es wohl immer mal wieder auspacken, wobei Der grundsätzliche Ablauf wohl immer ziemlich ähnlich ablaufen wird.
Spielzeit empfand ich als sehr angenehm, brauchten ca. 90 Minuten bis zum Sieg.
Wem arkham als kooperatives spiel zu komplex und langwierig ist, sollte sich dieses hier evtl. Mal anschauen. Alle anderen sollten ihre Erwartungen nicht zu hoch setzen um nicht enttäuscht zu werden.
War jetzt leider ein bisschen viel Text und wohl etwas unübersichtlich, ich hoffe aber ich konnte dem ein oder andren einen kleinen Einblick ins Spiel gewähren.
Gregor hat Yggdrasil klassifiziert. (ansehen)- Ali B., Markus R. und 11 weitere mögen das.
- Einloggen zum mitmachen!
-
Birte S.: Endlich mal ein erster Eindruck des Spieles. Vielen Dank. :-)
17.04.2011-17:43:49 -
André G.: Sehr schöne Rezi!
30.11.2011-10:40:51
-
Sebastian W. schrieb am 24.06.2011:
Yggdrasil ist ein kooperatives Spiel, das in der germanischen Mythologie spielt. Die Spieler sidn Götter und versuchen den Weltenbaum vor den Feinden zu schützen. Jeder der 6 Götter hat eine besondere Fähigkeit, z.B. eine höhere Kampfstärke oder die Fähigkeit mehr Aktionen durchzuführen.
Die 6 Feinde dringen in das Reich der Götter ein, indem sich bei jeder Feindkarte der entsprechende Feind weiter nach vorn bewegt. Gleichzeitig wird der Feind auch stärker je weiter er vordringen kann. Die Götter müssen nun ihre Aktionen nutzen um sich Unterstützung im Kampf oder Waffen zu sichern, um damit schließlich die Feinde am Vorstoß zu hindern.
Die optische Gestaltung des Spiels ist sehr ansprechend und lässt Athmosphäre aufkommen. Das ganze Spielmaterial ist auf Pappe gedruckt, außer den Götterkarten. Diese auch auf Pappe zu drucken, wäre schöner gewesen, da sie aber während des Spiels nicht in die Hand genommen und abgenutzt werden ist das kein Problem.
Der Schwierigkeitsgrad ist einstellbar über die Feindkarten. Auf der leichtesten Stufe lässt jede Karte einen Feind ein Feld vorrücken. Zusätzlich können noch Karten eingemischt werden, die die Feinde 2 Felder rücken lassen oder aber mehrere Feinde gleichzeitig. Zunehmende Spieleranzahl steigert den Schwierigkeitsgrad.
Auf leichtester Stufe ist das Spiel noch recht einfach zu gewinnen, vor allem im Einzelspiel. Hier ist der Schwierigkeitsgrad deutlich niedriger als bei Ghost Stories oder Pandemie. Mit Anpassung des Schwierigkeitsgrades ist im Einzelspiel aber durchaus eine Steigerung über den von Pandemie möglich. Ghost Stories dagegen erscheint mir hinsichtlich der Schwierigkeit deutlich anspruchsvoller.
Der Einstieg in das Spiel fällt leicht. Im Vergleich zu anderen kooperativen Spielen können sehr viele Mitspieler teilnehmen.
Daher ist das Spiel für Einsteiger gut geeignet. Wer auch mal gewinnen will hat hier gute Chancen aufgrund der einfachen Basisschwierigkeit. Durch Steigerung der Schwierigkeit ist es aber auch für Vielspieler geeignet.Sebastian hat Yggdrasil klassifiziert. (ansehen)- Sarah R., Sascha W. und 8 weitere mögen das.
- Einloggen zum mitmachen!
- Zeige alle 9 Kommentare!
-
Jean G.: es ist die germanische, nicht die keltische Mythologie.
02.11.2011-12:35:55 -
-
Jean G. schrieb am 06.11.2011:
Yggdrasil lässt die Spieler,mit Hintergrund der germanischen Mythologie, zusammen gegen das Brett spielen im Versuch zu gewinnen.
Jeder Spieler übernimmt die Rolle eines der germanischen Götters wie Odin, Thor, Heimdall etc., die sich im wesentlichen nur durch ein schön skizziertes Tableau und einer Spezialfähigkeit unterscheiden. So bekommt Tor einen +1 Bonus im Kampf, während Odin zwei Feindkarten ziehen und nur eine davon ausspielen darf.
Ziel des Spiels ist es zu verhindern das die 6 verschiedenen Feinde der Götter, namentlich Loki, Fenris etc., der Halle Odins nähern und somit den Weltenbaum Yggdrasil zerstören.
Und so geht es darum alle 42 Feindkarten zu spielen und wenn dieser Stapel verbraucht ist, und die Feinde es nicht geschafft haben Walhalla zu überrennen, haben die Spieler gewonnen.
Der Weg nach Walhalla besteht aus mehreren Schritten und Teilbereichen. Zu Beginn der Runde eines jeden Spielers muss dieser zuerst eine Feindkarte aufdecken, den entsprechenden Feind einen Schritt näher Richtung Walhalla zu schieben und die Sonderfertigkeiten der Feinde zu aktivieren. So bringt Loki zum Beispiel Eisriesen ins Spiel die meist bestimmte Aktionen der Spieler solange blockieren bis der Eisriese getötet wurde.
Das Spiel ist verloren wenn es auch nur ein Feind schafft bis Walhalla vorzudringen, oder aber eine bestimmte Anzahl Feinde einen gewissen Fortschritt vorweisen kann. So reicht es aus wenn bereits 5 Feinde die äußeren Tore Walhallas hinter sich gelassen haben.
Um dies zu verhindern haben die Spieler natürlich mehrere Möglichkeiten an der Hand. 3 Aktionen pro Runde und viele verschiedene Möglichkeiten, doch die wohl wichtigste ist der Kampf gegen einen Feind. Hierbei hat der Feind je nachdem wie weit er fortgeschritten ist, einen festen Wert an Stärke der erreicht werden muss. Der Spieler kann zuvor bei den Zwergen eine Waffe anfertigen oder verbessern lassen, welche ihm einen Bonus gibt, er kann die Walküren losschicken um Wikinger für den Kampf zu sammeln, er kann die Elfen um Hilfe bitten. All dies gibt ihm Bonuspunkte im Kampf gegen einen Feind, und zuguterletzt wird noch ein Würfel geworfen der 0 bis 3 Punkte hinzuaddieren kann. Gelingt der Kampf, wird der entsprechende Feind um ein Feld weiter zurück geworfen und man hat noch etwas Verschnaufzeit neue Kräfte zu sammeln um dies erneut zu versuchen.
Hierbei kommt es sehr auf kooperatives Spiel an, denn die Mechaniken des Spiels sind voll auf ein Zusammenspiel ausgelegt.
So gibt es für jeden Feind eine entsprechende Waffe, so dass man sich absprechen muss wer sich um wen kümmern wird. Elfenmarker gibt es auch grad nur Anzahl an Spieler +1 ein, ein wildes Sammeln ist hier eher kontraproduktiv und es sollte abgesprochen werden wer Hilfe benötigt. Die Walküren die Wikinger sammeln sind einer der wichtigsten kooperativen Spielmechaniken. Pro Runde darf ein Spieler entweder die Walküren auf eine der vier Inseln versetzen, oder selber Wikingerseelen sammeln.
Bei diesen vier Inseln handelt es sich um vier verschiedene Säckchen in denen ungleichmäßig Wikinger und Feuerriesen (Nieten) verteilt sind. Umso weiter die Walküren vorangeschritten sind, umso eher kommen sie zu Inseln in deren Säckchen mehr Wikinger als Feuerriesen verteilt sind. So kann ein Spieler praktisch den Weg für einen anderen Spieler ebnen.
Ausserdem kann die Verteilung der Wikinger in diesen Säckchen dadurch beeinflusst werden, das als eine Aktion 5 Marker herausgezogen und alle Feuerriesen aus dem Zug entfernt werden, oder bis zu 5 Wikinger aus der Hölle Hel in ein beliebiges Säckchen gelegt werden.
Eine gute Absprache ist hier also angesagt, und egoistisches Spielverhalten wird unweigerlich zur Niederlage führen.
Was das Spielmaterial angeht ist es größtenteils sehr gut gelungen. Das Spielbrett zeigt den Weltenbaum Yggdrasil und alle Bereiche mit möglichen Aktionen. Die Aktionen sind mit verschiedenen Runen gekennzeichnet und bebildert beschrieben, so das das ganze Spielmaterial ohne Text auskommt. Somit genügt eine multilinguale Anleitung.
Die Zeichnungen sind sehr schön gelungen und ein reiner Augenschmaus. Der Marker der Walküren ist hübsch anzuschauen, hätte aber hochwertiger sein können. Auch wäre es schön gewesen den Startspieler zu markieren, bzw. ihm 3 Marker für seine Aktionen in die Hand zu geben, wodurch er darstellen kann welche Aktionen er schon durchgeführt hat und nicht versehentlich nochmal in derselben Runde durchführt.
Die Säckchen sind einfach aber zweckmäßig, schön in verschiedenen Farben. Hierbei muss aber beim Aufbau geachtet werden das entsprechend der Anleitung die richtige Anzahl an Wikinger und Feuerriesen in das richtige Säckchen gemischt werden.
Alles in allem jedoch ein sehr gelungenes kooperatives Spiel das den Hintergrund stimmungsvoll und gut recherchiert erfasst und für viel Spass am Abend sorgt.Jean hat Yggdrasil klassifiziert. (ansehen) -
Daniel Z. schrieb am 02.04.2012:
Nach mittlerweile 9 Partien will ich auch meine Eindrück mal kurz zusammenfassen. Yggdrasil habe ich mir vorallem angeschafft, um, zu Besuch bei meinen Eltern, eine Abwechslung zum immer noch großartigen Pandemie zu haben. Und das hat es vollkommen geschafft.
+ Thematik
+ Optik, wunderschön
+ der Schwirigkeitsgrad lässt sich schön und sehr leicht anpassen (sehr wichtig, wenn man das Spiel auch alleine oder zu 2t spielen will, da es um einiges einfacher wird). Mit mehr als 5 habe ich auch noch nie gewonnen, aber es war 2 mal zu 7t verdammt knapp und spannend
+ wie schon bei Pandemie so bringen die Rollen viel Abwechslung. Auch hier sind sie nicht wirklich ausgewogen, aber das spielt keine Rolle, wir spielen ja kooperativ und es fühlt sich niemand nutzlos
+ Mit den beiden Promokarten (gibts auf Anfrage auch beim Verlag), lässt es sich auch noch zu 8t spielen, auch wenn es fast aussichtslos ist zu gewinnen. Wie gesagt hatte ich zu 7t aber noch richtig viel Spaß.
+ schnell gelernt, keine komplexen Regeln
o Das Material finde ich für die Preisklasse nicht außergewöhnlich, oder besonders erwähnenswert, es ist so wie es sein muss.
o Wie bei vielen Kooperationsspielen enthält es viele Glückselemente. Negativ werte ich diesen Punkt nicht, da es das Spiel so schafft über viele Patien abwechslungsreich und fordernd zu bleiben
- In einigen Situationen ist der Raum an sinnvollen Aktionen sehr klein, in diesem Momentan kann man sich gespielt vorkommen
- Bei meinen Eltern und mir kommt in brenzligen Situationen nicht die gleiche Angespanntheit und Hektik auf wie bei Pandemie und das finden wir gerade bei Pandemie so toll (sehr wahrscheinlich sehen das viele auch anders). In solchen Situationen wird bei letzterem schnell ganz plötzlich lauter Diskutiert, alle spielen plötzlich schneller als ließe sich eine Katastrophe so besser abwenden^^ und wir müssen uns dann regelmäßig erstmal "beruhigen", um zu realisieren, dass wir eigentlich alle Zeit der Welt haben, einfach toll! Bei Yggdrasil ist es dazu bisher noch gar nicht gekommen, ganz im Gegenteil bei zwei Spielen haben wir erst ein paar Runden später gemerkt, dass wir schon lange verloren haben ;-)
Gerade der letzte Punkt verändert für mich die Note im dirketen Vergleich mit Pandemie von 6 auf eine immer noch sehr gute 5. Freunde des kooperativen Spiels können hier blind zugreifen, ein tolles Spiel mit schöner Thematik!
Hier mein Bewertungsschlüssel:
6 : Absolutes Topspiel. Hier passt alles, muss man haben!
5 : Super Spiel, welches ich immer wieder gerne spiele. Auch hier klare Kaufempfehlung.
4 : Gutes Spiel, welches man gerne ab und zu auf den Tisch bringen kann.
3 : Ok, aber mit Schwächen.
2 : Liegen lassen!
1 : Nach dem Anfassen Hände waschen!Daniel hat Yggdrasil klassifiziert. (ansehen)- Oliver S., André G. und 3 weitere mögen das.
- Einloggen zum mitmachen!
-
Jörg K. schrieb am 07.11.2011:
"Zählt zu den besten Kooperationsspielen und hat mit Sicherheit auch die einfachste Einstiegshürde." Link zum Test und Video: http://www.cliquenabend.de/spiele/420100-Yggdrasil.htmlJörg hat Yggdrasil klassifiziert. (ansehen)- Benjamin R., Pascal V. und 2 weitere mögen das.
- Einloggen zum mitmachen!
- Zeige alle 7 Kommentare!
-
Jörg K.: ich habs vorbestellt, zu Hause aber noch nicht gespielt. Bin sehr gespannt!
07.11.2011-07:53:42 -
Malte K.: Kann ich nur wärmstens empfehlen!
07.11.2011-09:09:14
-
André G. schrieb am 30.11.2011:
Yggdrasil ist ein kooperatives Spiel für 1-6 Spieler. Die Abläufe sind in den anderen Rezis gut beschrieben, dazu braucht man nichts mehr zu sagen.
Pluspunkte:
-nordische Mythologie
-leichter Spieleinstieg
-variabler Schwierigkeitsgrad
-überschaubare Spieldauer
Minuspunkte:
-das gesamte Material besteht aus Pappplättchen. Sogar die Walkürenfigur ist ein Pappkärtchen in einem Ständer. Das finde ich nicht mehr zeitgemäß und auch für den Preis unangemessen.
Fazit: Ein tolles kooperatives Spiel, dass aber gemessen am Spielmaterial etwas zu teuer ist. Deshalb "nur" 5/6 Punkten.André hat Yggdrasil klassifiziert. (ansehen)- Amadeus S. und André G. mögen das.
- Einloggen zum mitmachen!
-
Jörn F. schrieb am 14.01.2012:
Ein kooperatives Spiel aus dem hohen Norden als Thema.Ziehe eine Karte setze ein, oder mehr böse Monster auf der Leiste weiter und danach tu deine 3 Aktionen, je nach Gottheit. Düster gehalten, aber tolle Atmosphäre, kommt es für mich nicht ganz an Schatten über Camelot oder Pandemie ran. Es hat seinen Reiz und spielt auch in der höheren Liga, aber eben nicht ganz oben. Vielleicht fehlt mir auch nur der Verräter ;).......Jörn hat Yggdrasil klassifiziert. (ansehen)- D. W. mag das.
- Einloggen zum mitmachen!
-
Andreas M. schrieb am 11.03.2012:
Sehr guten Koop-Game in dem man sich sehr gut absprechen muss.
Die Feindkarten, die jede Runde gezogen werden, machen das Spiel abwechslungsreich und spannend. Wir haben es bis jetzt nur zu zwei gespielt und es macht riesig viel Spaß. Haben aber nur einmal bis jetzt knapp gewonnen. Hoher Wiederspielwert und die Möglichkeit es noch schwerer zu machen !!!
Recht einfache RRegeln, die man schnell erklären kann.Andreas hat Yggdrasil klassifiziert. (ansehen) -
Perky P. schrieb am 15.11.2011:
Art Design und Setting sind einfach spitze. Wer auf nordische Gottheiten und Coop-Spiele steht kann hier nichts falsch machen.Perky hat Yggdrasil klassifiziert. (ansehen)
Eine eigene Bewertung für Yggdrasil schreiben.
Yggdrasil kaufen:
jetzt nur 33,99 € statt 34,24
Sie sparen 0,25 € (0,7% Rabatt)
gegenüber unserem alten Verkaufspreis
inkl. MwSt.. Außerhalb Deutschlands zzgl. VersandkostenSie sparen 0,25 € (0,7% Rabatt)
gegenüber unserem alten Verkaufspreis
versandkostenfrei in Deutschland
nur noch 2 Stück auf Lager
(Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.)















