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Frank L. schrieb am 02.02.2012:
Die Spieler sammeln Güter und beteiligen sich damit an verschiedenen Ereignissen, um dafür Siegpunkte zu kassieren. Als Grundausstattung stehen jedem Spieler ein Satz Aktionskarten sowie Güterzählkarten zur Verfügung, mit denen die Anzahl der verschiedenen Güter abgetragen wird. Das "Spielfeld" besteht aus den vier Gütergunstkarten, die ein Rechteck bilden.
Ablauf:
Zu Rundenbeginn deckt der Startspieler eine Ereigniskarte auf: Man kann Güter erhalten, Güter in Siegpunkte umwandeln oder Güter oder Siegpunkte verlieren. Außerdem ist auf der Karte in jeder Ecke einer der vier Rohstoffe oder Siegpunkte abgebildet. Der Startspieler legt sie nun in das Spielfeld. Die Ausrichtung bestimmt, welcher Spieler welches Gut erhalten kann (durch die ihm zugeordnete Ecke der Ereigniskarte). Reihum reagieren die Spieler daraufhin mit eigenen Aktionskarten. Durch sie wird die Anzahl bestimmt, die man vom entsprechenden Gut erhält. Alternativ kann man sich auch für die Aktion seiner Aktionskarte entscheiden (z.B. Güter untereinander tauschen oder in Siegpunkte oder Siegpunkte in Güter). Anschließend kann jeder Spieler noch die ausgelegten Dauerereignisse nutzen. Nach 12 Runden werden Steuern in Form von Gütern fällig. Pro fehlendem Gut verliert der Spieler 2 Siegpunkte.
Fazit:
Um siegpunktbringende Ereignisse nutzen zu können, muss man möglichst viele Güter sammeln. Man sollte stets versuchen, günstige Tausch-Gelegenheiten zu nutzen, um seine Waren zu vermehren. Das gelingt nicht immer. Trickreich die Steuerung der Höhe der Einnahmen über die eigenen Aktionskarten. Besonders viel Spaß macht es, den Gegnern die Güter zuzuweisen, von denen sie keine Aktionskarte mehr haben. Durch das zufällige Ziehen der Ereignisse gibt es einen gewissen Glücksanteil. Die dauerhaften Ereigniskarten hingegen ermöglichen eine Planung. Insgesamt ein nettes Kartenspiel.Frank hat Die Tore der Welt - Das Kartenspiel klassifiziert. (ansehen)- Oliver S., Frank L. und 6 weitere mögen das.
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Daniel D.: Danke für die Rezi Frank!
Hatte gehofft dass bald die erste hier erscheint:-)
Kann aber grad noch nicht so einschätzen, ob sich der Kauf lohnen ... weiterlesen
03.02.2012-01:07:54 -
Christian L.: Naja, bei 6 Euro und geschätzten 30 Minuten Spielzeit, kann man kaum was falsch machen, eignen sich solche schnellen Spiele doch immer gut als... weiterlesen
03.05.2012-10:38:50
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Pascal V. schrieb am 18.02.2012:
Thematisch schoen umgesetzt; Buch(reihe) und auch Brettspiel durchaus wiedererkennbar.
Im Kartenspiel wird sinnvoller Weise auf den Kern zusammengestutzt, was da zu Stutzen war :). Es geht somit "nur" noch um das richtige Sammeln bestimmer Gueter und diese zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen, um möglichst viele Siegpunkte zu erhalten.
Jeder Spieler erhält Aktionskarten und Zählkarten in der gewählten Farbe.
Ereigniskarten werden in 2 Kapiteln (Stapel) verdeckt sortiert und die 4 Güterkarten (Frömmigkeit, Baumaterial, Tuch, medizinisches Wissen) in der Tischmitte so platziert, dass eine Ereigniskarte zwischen diesen gut Platz hat.
Eine Ereigniskarte hat in ihren 4 Ecken jeweils ein Gut oder Siegpunkte (immer 2SP) abgebildet (z.B. oben links "Baumaterial", dann im Uhrzeigersinn folgend "2 Siegpunkte", "Frömmigkeit", "Medizin"). Die Karte wird dann zw. den o.g. ausliegenden 4 Güterkarten so gelegt, dass die Ecken jeweils zu den Spielern zeigen und so das gewünschte Gut zu einem selbst (als Kartenausleger).
Ausserdem hat die Ereigniskarte noch einen Titel (meist der Charaktername einer der Buchpersönlichkeiten plus einer Ausführung (z.B. "Caris erfindet das Färben")) und einen Ereignistext sowie eine braune oder blaue Umrandung.
Die Ereigniskarten sind das Herz des Spieles und nach den ersten 12 Karten ist das erste Kapitel zu Ende und es kommt zu einer ersten Abrechnung (eigentlich nur eine Abgabenforderung bei der man nur Punkte verlieren kann, wenn die geforderten Güter nicht ausreichend vorhanden sind^^). Nach den nächsten 12 Karten des 2. Kapitels ist das Spiel zu Ende. Die meisten Siegpunkte gewinnen :)
Der Ablauf gestaltet sich so, dass immer alle Spieler involviert sind und dieselben 4 Aktionen immer nacheinander ausfuehren.
Zuerst wird eine Ereigniskarte gezogen und vorgelesen. Dann wird diese in der Mitte nach eigenem gutdünken platziert. Nun wird "gekauft" und anschliessend können noch ausliegende(!) Ereigniskarten benutzt werden. Hiernach folgt im Uhrzeigersinn der naechste Spieler und wird Startspieler.
Nun gilt es noch Besonderheiten während dieses Ablauf zu beachten. Wenn die gezogene Ereigniskarte einen braunen Rand hat, ist der Kartentext sofort auszufuehren, z.B. "Die Pest bricht ein. Alle Spieler müssen 3 medizinisches Wissen abgeben oder verlieren 5 Siegpunkte". Diese Karte wird dann zwar noch in der Mitte platziert, um die anschliessende Güterverteilung durchführen zu können, kommt dann aber ganz aus dem Spiel!
Hat die Ereigniskarte einen blauen Rand wird sie direkt in die Mitte gelegt, die Güter entsprechend zugewiesen und verteilt und in der anschliessenden 4. Phase genutzt. Dazu wird die Karte aus der Mitte entfernt und an die Seite des "Spielbereichs" gelegt. Dies kann z.B. "Bau des grössten Kirchturms. Alle Spieler können 5 Baumaterialien gegen 7 Siegpunkte tauschen." sein und jeder Spieler kann nun, falls möglich, dies ausführen.
So dürfen immer 2 blau-gerandete Ereigniskarten "im Spiel" sein und jedesmal in der 4.Phase genutzt werden. Eigentlich (fast nur) DIE Gelegenheit, um Punkte zu machen.
Wird beim Nachziehen eine 3 blaue Karte gezogen, kommt diese ebenfalls in den "Nebenbereich", nach Vollendung der 3. Phase (Güterverteilung) und dafür die am längsten schon ausliegende blaue Ereigniskarte aus dem Spiel!
Meines Erachtens ist auch die Anzeige der Punkte und Güteranzahl geschickt gelöst.
So hat jeder Spieler ebenfalls die 4 Güterkarten vor sich liegen und darunter Zaehlkarten (die Zahlen 1-9 sind untereinander aufgedruckt), so dass man mit der "Güterdeckkarte" einfach die Zahlen hoch bzw. runterrutscht (schiebt), um die aktuelle Anzahl anzuzeigen. Gleiches gilt f.d. Siegpunkte, nur dass hier die "Deckkarte" noch dreh- und wendbar ist, um auf die evtl. möglichen 99+ Punkte zu kommen :)
Rundum gelungenes kurzweiliges Wirtschafts-Takti-Mixspiel, dass auch gerne direkt 2mal hintereinader gespielt werden kann. Auch gut zum Mitnehmen in den Urlaub, etc.Pascal hat Die Tore der Welt - Das Kartenspiel klassifiziert. (ansehen)- Barbara V., Pascal V. und 2 weitere mögen das.
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Pascal V.: Nachtrag: Die Anleitung ist mäßig formuliert, aber mit ein bissi Reinfuchsen gehts dann doch.
18.02.2012-18:17:18
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Christian D. schrieb am 25.03.2012:
Eine sehr schöne Umsetzung des Brettspiels. Für ein kleines Kartenspiel richtig gut.Christian hat Die Tore der Welt - Das Kartenspiel klassifiziert. (ansehen)- Nils H. und Dagmar S. mögen das.
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