First Train to Nürnberg
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First Train to Nürnberg



Vor 175 Jahren, am 7. Dezember 1835, wurde die erste deutsche Eisenbahnstrecke mit Dampfkraft für den Personen- und Güterverkehr zwischen Nürnberg und Fürth eröffnet. 13 Jahres später begann auch in England im Gebiet Wensleydale der Warentransport auf Schienen.

First Train to Nürnberg ist eine Neuauflage von Last Train to Wensleydale. Die Spieler finden sich in der Rolle eines Eisenbahnmäzens mit den Investitionen hunderter lokaler Landbesitzer im Rücken. Ihr Ziel ist es, Strecken zu bauen und durch den Transport von Passagieren, Bier, Post, Käse und Steinen Profit zu erwirtschaften. Dabei sollte nicht der richtige
Zeitpunkt verpasst werden, um unrentable Streckenabschnitt wieder zu verkaufen.

Mit First Train to Nürnberg können zwei bis vier Spieler in den Genuss dieses besonderen Eisenbahnspiels kommen. Je nach Spielplanseite kann auf
der ursprüngliche Wensleydale- oder der neuen Nürnberg-Karte gespielt werden, die jeweils unterschiedliche Herausforderungen bieten. Je nach Spielerzahl können zwei verschiedene Varianten des Passagiertransports
verwendet werden, die unterschiedliche Wege für ein erfolgreiches Spiel eröffnen.

Alles in allem bietet First Train to Nürnberg facettenreiche Abwechslung für anspruchsvolle Strategen, die die liebe Konkurrenz niemals aus den Augen lässt.

First Train to Nürnberg, ein Spiel für 2 bis 4 Spieler im Alter von 12 bis 99 Jahren.

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So wird First Train to Nürnberg von unseren Kunden bewertet:



5 v. 6 Punkten aus 2 Kundentestberichten   First Train to Nürnberg selbst bewerten
  • Helga D. schrieb am 08.08.2011:
    Spieler: 2-4, ab 12 Jahren, ca. 60-120 Minuten Spielzeit.

    Der Spieler übernimmt die Rolle eines Eisenbahnmäzens mit dem Ziel, Strecken zu bauen und durch den Transport von Passagieren und Waren Profit zu erwirtschaften. Aber Geld öffnet nicht alle Türen. Einige Landbesitzer haben Einwände gegen die Pläne...

    Spielbrett:
    Ein Spielplan mit der Umgebung von Nürnberg, auf der Rückseite: Wensleydale.
    2 zusätzliche Eisenbahntableaus zeigen den Einfluß jedes Spielers in der aktuellen Runde und die zur Verfügung stehenden Züge an.

    Spielablauf:
    - Jeder bekommt max. 12 Investitionssteine
    - abwechselndes Einsetzen der Investitionssteine zum Erhalt notwendiger Ressorucen
    - Einflusspunkte gem. vorheriger Investition
    - Streckenbau
    - Kauf von Zügen und Transport von Passagieren und Waren.
    Nacheinander kaufen die Spieler Züge an einem der Tableaus und setzen je nach Zug unterschiedlich viele Güter und/oder Passagiere in die Waggons. Diese geben den Spielern SP und Geld, das zum Unterhalt der Strecke verwendet wird. Es gibt in dem Spiel keine echtes Geld, hier wird nur der Gewinn oder Verlust auf einem Tableau mittels eines Steines angezeit. Die Spielreihenfolge richtet sich nach dem, der den meisten Gewinn erwirtschaftet hat.
    - evtl. Übernahmen durch die spieleigenen Gesellschaften "rot" oder "grün"
    - neue Runde

    Zu Spielende kommt es zur Endwertung. Für jedes "Set" aus Passagieren und Waren erhält jeder 2 SP, der Gewinn/Verlust wird dazugerechnet und die Kosten der noch vorhandene Strecken werden abgezogen.


    Fazit:

    Ein Spiel von Martin Wallace noch ohne Bewertung? Ist es so schlecht? Oder wurde das Eisenbahnthema bereits ausgereizt?
    Ein kleines Zögern gab es beim Kauf dann doch... Warum ein englischer Titel? Doch es wurde schnell klar. Das engl. Originalspiel liegt bei und von ihm abgeleitet die deutsche Version.
    "First train" ist eng verwandt mit "Brass/Kohle" und das zeigt sich deutlich. Wie bei Kohle müssen Strecken gebaut und Waren (+ Passagiere) transportiert werden und dabei wird es schnell eng, sehr eng auf dem Brett! Wer die ersten Runden den Spielverlauf nicht richtig abschätzt und in unrentable, später nicht mehr erweiterbare Strecken investiert, kann bei einem 4-Spieler-Spiel schnell ins Hintertreffen geraten.

    Schon beim Verteilen der Investitionssteine für Punkte auf den Einflußpunkteleisten muß darauf geachtet werden, nicht zuviel auszugeben, da später auch der Streckenbau Steine kostet. Wer gleichzeitig zu wenig einsetzt, kann jedoch evtl. nichts mehr machen, da Mitspieler Einsätze überbieten können. Die Mitspieler müssen stets im Blick behalten werden. Wer möchte wohin bauen? Was braucht er? Wo wird er mehr investieren? Niemals sollte man seine Konkurrenten aus dem Auge verlieren, denn wenn eine Strecke gebaut ist, kann ein anderer dort nicht auch eine Strecke legen. Um transportieren zu können, braucht man aber eigene Strecken, die später Unterhaltskosten nach sich ziehen...
    Kurz vor Rundenende (das Spiel spielt sich je nach Brett und Personenanzahl über 4-5 Runden) kann es sich lohnen, eigene Strecken auf-, diese den spieleigenen Gesellschaften "rot" und "grün" zu über- und so allen Spielern freizugeben.
    Ob der engl. Name daher kommt, daß zum Spielschluß hin kein Spieler noch Strecken besitzen sollte (weil sie Minuspunkte in der Endwertung bringen)?

    + 2 Spiele in einer Schachtel: 2 Bretter, 2 versch. Eisenbahntableaus für Einflusspunkte, 2 versch. Tableaus für Züge
    + beide Spielbretter, sowohl das Nürnberger als auch das englische, sind äußerst reizvoll. Nur auf den ersten Blick ist die Aufgabe "grüne Personen wollen in eine grüne Stadt, rote Personen in eine Rote" simpel. Die Grafik ist klar und angemessen.
    + Langzeitmotivation
    + sie sind auch gut zu zweit spielbar
    + hohe strategische Komponente
    +/- die Variabilität des Spieles erfordert ein aufwendiges Aufbauen. Zu Spielbeginn liegen unterschliedlich viele Post-/Bierwürfel (dt.) bzw. Käse-/Steinwürfel (engl.) in den Orten und verschiedene Figuren (grüne und rote Passagiere oder weiße Landbesitzer) stehen an den Stationen.
    - die 14-seitige-Spielanleitung stellt eine Einstiegshürde dar. Sie ist nicht schlecht geschrieben, es fehlt lediglich eine Kurzanleitung, um während des ersten Spiels nicht ständig nachblättern zu müssen.
    - nur bedingt gelegenheitsspielertauglich

    Helga hat First Train to Nürnberg klassifiziert. (ansehen)
  • Jörg K. schrieb am 09.11.2011:
    "Eisenbahnspiel für Vielspieler, die relativ schnell Zugang zum Spiel finden! Ob zu Zweit oder mit mehr Spielern funktionieren nicht nur die Abläufe gut, es macht auch Spaß!" Ausführlicher Test und Videolink: http://www.cliquenabend.de/spiele/619000-First-Train-to-N%26uuml%3Brnberg.html
    Jörg hat First Train to Nürnberg klassifiziert. (ansehen)

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