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Die Nutzerklassifizierung von Scythe (dt.)


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Thorben K. schrieb am 16.08.2016:
Hallo miteinander!

Nachdem ich Scythe nun testen durfte nachdem ich mich am Kickstarter nicht beteiligt habe, möchte ich einmal auch meine Meinung zum Besten geben und damit evtl. dem ein oder anderen eine Orientierungshilfe geben, ob dieses Spiel lohnenswert ist oder nicht.

Zuerst einmal zum Material: Gespielt habe ich die Collectors Edition mit großem Spielplan und den luxuriöseren Materialien, die allein beim Aufbau bereits Lust auf mehr machen. Ganz eindeutig steckt hier eine Geschichte dahinter was ich persönlich immer schon recht schön finde, das alternative 1. Weltkriegsszenario ist ein Thema das noch nicht zu oft durchgekaut wurde - da gibt es abgenutztere Themen - und auch nicht inmitten der Zeit des Konfliktes sondern in der Nachkriegszeit spielt. Womit wir eine prima Überleitung haben, denn Nachkriegszeit bedeutet Wiederaufbau und genau dies spüren wir hier im Spiel.

Dreh und Angelpunkt ist ein Arbeitereinsetzmechanismus, ausgelöst durch kombinierte Aktionsmöglichkeiten erzeuge ich mal mehr und mal weniger starke Aktionen und bewege damit auch mal mehr und mal weniger auf dem Spielfeld. Auffällig ist, dass sich das Heimatgebiet auf einer Art "Insel" befindet, welches durch einen Fluss vom Rest der Karte abgeschottet ist, dies ist die Ausgangslage einer jeden Fraktion. Ich muss erst Fähigkeiten freischalten um den Fluss überqueren zu können, oder je nachdem welche Fraktion ich spiele kann ich auch gleich an einer ganz anderen Stelle der Karte erscheinen. Eine Ausbreitung ist zu Beginn nicht zwingend notwendig, man kann auch mit der Vermehrung von Arbeitern ordentlich auf den drei Waben seines Heimatgebietes wirtschaften, es wird auf lange Sicht dann jedoch an einem bestimmten Rohstofftyp mangeln. Je mehr Arbeiter ich auf einem Feld habe, desto mehr Rohstoffe baue ich ab, höchst interessant dabei: Die geernteten Rohstoffe bleiben auf den Hexfeldern liegen und können theoretisch vom Gegner erobert werden, in meinen Augen ein sehr schöner Mechanismus, auch das Rohstoffe von Arbeitern, Anführern und Mechs jederzeit von einem Feld ins nächste mitgenommen werden können.

Ziel sollte es sein die Aktionen auf dem eigenen Spielertableau zu verbessern damit die Aktionsfeldern die immer aus 2 unterschiedlich kombinierten Aktionen bestehen, immer effizienter werden und unter Umständen sogar dann Einkommen einfahren wenn meine Nachbarn bestimmte Aktionen ausführen. Dass sich die Tableaus in der Kombination der Aktionen, den Spezialeigenschaften der Fraktion sowie den Mechaeigenschaften unterscheiden macht den Reiz die anderen 4 Fraktionen auch einmal auszuprobieren aus und sorgt somit in meinen Augen für einen hohen Wiederspielwert.

Während man sich ausbreitet, Rohstoffe von Gebieten erntet, sein Tableau ausbaut und neue Figuren auf das Brett bringt gibt es auch noch eine Erkundungskomponente die zwar schön gedacht ist, meiner Meinung aber nicht recht zünden will: Jede Fraktion hat einen Anführer der in bestimmten Gebieten auf der Karte Begegnungen hat. Man zieht Begegnungskarten auf denen der größte Teil durch sehr hübsche Illustrationen eingenommen wird. Für den Ausgang der Begegnung wählt man eine von 3 Handlungen und fährt dabei unterschiedliche Erträge ein, die meistens so wählbar sind, dass sie immer irgendwie in die gerade gefahrene Strategie hinein passen. Schade ist, dass das Rollenspielelement welches man hier versucht hat atmosphärische unterzubringen daran scheitert, dass sich irgendwann jeder Spieler nur noch durchliest welchen Ertrag er einfahren kann. Schöner wäre gewesen wenn man eine Aktion wählt und NICHT weiß was dann passiert (ähnliche Begegnungen gab es in Sternenfahrer von Catan, dort fand ich sie super weil ein anderer sie vorliest und die Handlung den gesamten Tisch unterhält, während der Entscheider nicht weiß was ihn erwartet)

Ziel des Spiels ist es, möglichst viele Siegbedingungen zu erfüllen um in diesen Kategorien später Punkte zu machen, der erste der 6 von 10 erfüllt beendet das Spiel, was dem Spiel einen ungemein spannendes Wettrennfeeling verleiht.

Das am Ende das erwirtschaftete Geld gleichzeitig die Punkte repräsentiert ist hübsch ausgedacht und passt perfekt ins Spiel: Ich kann schon während des Spiels versuchen ein paar Münzen (die in der collectors edition aus metall sind und sogar Prägungen der unterschiedlichen Fraktionen beinhaltet, Klasse!) beiseite zu tun oder eben in der Schlusswertung versuchen so viele Münzen als möglich zu machen, wobei das eigene Ansehen eine wichtige Rolle spielt, denn je höher mein Ansehen, desto mehr Punkte mache ich in den zuvor genannten Siegbedingungskategorien.

Fazit:
Als leidenschaftlicher Terra Mystica Spieler empfinde ich Scythe als eine erfrischende Bereicherung für Liebhaber von Wirtschaftsaufbauspielen mit einem ordentlichen Thema. Scythe kam bei mir vor allem deswegen sehr gut an, da schon viele dieser Aufbauspiele versucht haben ein Konfliktelement mit zu integrieren, jedoch ist Scythe eines der ganz wenigen die dies richtig gut machen. Es ist nicht kriegsentscheidend ob ich dem Gegner ein Gebiet abluchse oder er mir, wenngleich die Anzahl an Gebieten am Ende eine Wertungskategorie sind, so verliere ich doch immer nur einige wenige Rohstoffe dadurch und ich habe seltenst dabei das Gefühl maßlos unterlegen zu sein, da die Kämpfe durch Einsatz von Stärkekarten und im Spiel aufgebauten Stärkepunkten recht abwägbar sind (zum Glück keine Würfel!). Natürlich muss ich meine Arbeiter und Ressourcen schützen und es ist unter Umständen ärgerlich wenn meine besiegten Einheiten von meiner Basis aus neu losziehen müssen (Richtig: Die Figuren werden nicht vernichtet, sondern kommen nur zurück in die Basis), jedoch ist ein Angriff gegen ein Gegner nur sinnvoll, wenn ich mich für Siegpunktkategorien qualifizieren möchte (erster Kampf und zweiter Kampf gewonnen gibt Punkte, danach nicht mehr) oder wenn mein Gegner wirklich den Fehler gemacht hat in einem Feld 5 oder noch mehr Ressourcen zu bunkern statt sie regelmäßig auszugeben welche ich ihm dann lohnenswerterweise abnehmen kann (das Vertreiben von Arbeitern von einem Feld durch Mechs beschert dem Unterdrücker übrigens einen Malus beim Ansehen!). Dem Gegner solche Schätze feilzubieten lässt sich allerdings durch Bewegung von Einheiten mitsamt Rohstoffen leicht vermeiden und so entsteht zwar das Gefühl einer existenten Bedrohung aber kein Austragen von zig Gefechten die in ein solches Spiel auch nicht hinein passen würden. Wenn der Gegner einen Mech vor meine Grenze setzt, na dann muss ich eben auch einen bauen um ihn abzuschrecken, vielleicht rüstet er nach, vielleicht auch nicht, ich würde sagen das Spiel spielt sich passiv aggressiv.

Wer ein thematisches Aufbauspiel mit unterschiedlich spielbaren Fraktionen und einem Schuss Konfliktpotenzial sucht, wird mit Scythe sehr glücklich werden - wer ein weiteres 4x Spiel sucht, in dem er respektable Armeen aufmarschieren lassen und den Gegnern in militärischen Feldzügen das Fürchten lehren möchte, wird von Scythe sicherlich enttäuscht werden. Auch das Thema mag nicht jedermanns Sache sein, doch in jedem Fall wird es den Spieler in die Situation bringen alles zu wollen und nur wenig umsetzen zu können. Positiv hervorheben möchte ich außerdem noch, dass obwohl das Spiel durchaus zu Grübeleien führen kann, die Aktionen angenehm kurz ausfallen weswegen die Downtime absolut überschaubar bleibt bei einem Spiel dieses Genres. Es ist nicht unnötig aufgebauscht, man wählt immer nur das Doppelaktionsfeld das am meisten Sinn macht, evtl. überlegt man sich noch die Aktionen für die Runde darauf und darauf, schon hat man einen Plan und zwar einen den man sich gut merken kann, da die Kombinationsmöglichkeiten sich einfach enorm in Grenzen halten, ich finds gut!

Noch abschließend etwas zu den unterschiedlichen Editionen und deren Materialien:
Die realistischeren Rohstoffeinheiten der Collectors Edition sind nett anzusehen, wirken für mich aber nicht unbedingt hochwertiger als die schön geformten Holzrohstoffsteine der Retail Version, diese können z.B. mit denen von Caverna mithalten. Die Metallmünzen klirren sehr schön und da wirklich viel Geldbewegungen im Spiel stattfinden sind diese hier ausnahmsweise auch mal eine echte Bereicherung, die Münzmarker der Retail sind ihren Metallvorbildern nachgeahmt und können sich allerdings auch durchaus sehen lassen. Die Collectors Edition verfügt über eine einstellbare Stärkescheibe für den Kampf während die Retail nur zwei hat und zwar für die beiden kämpfenden, finde ich absolut ausreichend. Der große Spielplan, der zwar zugegeben einen großzügigen Raum einnimmt, ist allerdings für die Übersichtlichkeit ein großer Gewinn gegenüber dem kleinen Plan der Retailversion, hoffe, dass der kleine Plan zum Nachkaufen erhalten bleibt, das kleinere Spielbrett geht zwar in Ordnung, dort geht dann und wann aber schonmal ein Detail unter, was am mitunter zwar schönen, aber doch sehr bunt gestalteten Gelände liegt. Ich persönlich hatte Glück und habe mir die Retailversion gekauft und konnte noch die Metallmünzen und den Anbauspielplan dazu ergattern, die zwei Dinge die ich aus der Collectors Edition am sinnvollsten fand.
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