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Eine eigene Bewertung für Mysterium schreiben.
  • Martina R. schrieb am 20.08.2017:
    Gestern zum 1. Mal Mysterium gespielt und das gleich zu sechst. Es ist ein wirklich atmosphärisches und kooperatives Spiel, das nichts an Spannung vermissen läßt.
    Man ermittelt auf Grund von Tips, Karten die vom Geist des Toten kommen, wer, wo und mit welcher Tatwaffe jemand ermordet wurde. Das Interessante ist natürlich auch wie verschieden die Tips ausgelegt werden und welche Schlüße daraus gezogen werden. Das Spiel geht über 7 Runden. Wenn man dann weiß, wer der Mörder ist hat man gewonnen.
    Das Spielmaterial ist in meinen Augen absolut schön und hochwertig. Ich würde also eine Kaufempfehlung geben.
    Martina hat Mysterium klassifiziert. (ansehen)
  • Michael S. schrieb am 12.03.2016:
    Ziel des Spiels
    Während eines Festes im Herrenhaus des Grafen von Warwick ist ein Hausdiener tot aufgefunden worden. Die Polizei ermittelte fast ein halbes Jahr, ohne einen Mörder zu finden. Nun wurden die Ermittlungen eingestellt. Die Familie des Grafen von Warwick hatten das Herrenhaus zum Kauf angeboten, denn hier wollten sie nicht mehr wohnen. Schnell fand sich mit dem Clan MacDowell ein Käufer und dieser hat nur ein Ziel. Herausfinden, was hier wirklich geschehen ist. Aus diesem Grund lädt Conrad MacDowell seine Freunde zu einer Séance ein, um mit dem Verstorbenen zu kommunizieren. Gemeinsam wollen sie herausfinden, wer der Mörder war, um dem Geist endlich Ruhe zu bringen. Heute ist Samhain (Halloween), der Tag, an dem die Geister den Lebenden besonders nah sein sollen. Aber nur für sieben Nachtstunden. Könnt ihr gemeinsam den Mörder, den Tatort und die Mordwaffe finden, bevor die Zeit abläuft?

    Aufbau
    Vor jedem Spiel müssen sich die Spieler entscheiden, wer den Geist spielen soll. Das sollte am Anfang der erfahrenste Spieler sein.
    Der Geist bekommt den Sichtschirm, in dessen Innenseite er für jeden Spieler eine Person, einen Ort und ein Mordwerkzeug festlegt und das funktioniert wie folgt:

    Die Spieler überlegen sich einen Schwierigkeitsgrad, den sie spielen möchten. Je nach Schwierigkeit werden dann mehr oder weniger Karten ins Spiel genommen.
    Spielt man zum Beispiel eine einfache Runde mit vier Spielern (inklusive Geist), dann kommen von jeder Kartenart fünf Stück ins Spiel.
    Begonnen wird das Spiel mit der Suche nach dem Mörder. Dazu nimmt sich ein Spieler die Personenkarten, mischt sie kurz durch und zieht, in unserem Beispiel, fünf Personenkarten.
    Der Geistspieler schaut sich nun die Zahlen auf diesen Karten an und nimmt sich von seinen Geistkarten für Personen genau die gleichen fünf Karten.
    Die Spieler legen die Personenkarten nun offen nebeneinander auf den Tisch. Unter die Karten kommt die Fortschrittstafel für die Personensuche.
    Auf diese stellt jeder Spieler seinen Eingebungs-Marker ab. In der gleichen Farbe nimmt sich noch jeder Spieler seine Hülle, seine Hellsichtstufen-Marker und seine Hellsicht-Marker und legt diese vor sich ab. Jetzt werden auch noch die Karten für die Orte und die Mordwerkzeuge, wie bei den Personen, gezogen und immer über der entsprechenden Fortschrittstafel ausgelegt, während sich der Geistspieler die gleichen Karten aus seinen Geistkarten nimmt. Ganz oben kommt dann die finale Fortschrittstafel und die Hellsichtanzeige hin.
    Die Sanduhr und die Uhr, die als Rundenzähler fungiert, kommen ebenso auf den Tisch. Die Uhr wird dabei auf die 1 gestellt.
    Der Geistspieler nimmt sich noch die gut gemischten Visionenkarten, die Täterplättchen, so viele Raben, wie ihm durch den gewählten Schwierigkeitsgrad zustehen und die Geistplättchen der mitspielenden Spielerfarben. Dann kann das Spiel beginnen.

    Der Geistspieler
    Bevor das eigentliche Spiel beginnt, muss der Geistspieler jetzt jedem Spieler ein Set aus Person, Ort und Mordwerkzeug zuweisen.
    Er nimmt also die Stapel mit den fünf Personen-, Orts- und Mordwerkzeugkarten und steckt davon je eine hinter seinen Sichtschirm in die Hüllen.
    Das Ganze sieht so aus: Jeder Spieler hat auf der Rückseite des Sichtschirms eine Spalte in seiner Farbe. Diese ist dann in die drei Reihen für die Person, den Ort und das Mordwerkzeug unterteilt und jeweils mit einer Hülle versehen. Was der Geist dort welchem Spieler zuweist, muss natürlich streng geheim bleiben, sonst macht das Spiel keinen Sinn.
    In unserem Beispiel bleiben also pro Kartenart genau zwei übrig. Diese legt der Geistspieler verdeckt in die Schachtel zurück. Somit hat jetzt jeder Spieler seine eigene Person, seinen eigenen Ort und sein eigenes Mordwerkzeug, das er ermitteln muss. Der Geist ist nämlich noch ein bisschen verwirrt und wird erst dann den wahren Mörder erkennen, wenn alle Spieler ihre Aufgabe gelöst haben und ihr Set in der gegebenen Zeit vervollständigen konnten.

    Die wichtigste Regel für den Geistspieler ist: NICHT REDEN! Das machen Geister nicht.

    Spielablauf
    Das Spiel ist in zwei Phasen unterteilt. In der ersten Phase suchen die Spieler die Person, den Ort und das Mordwerkzeug, das ihnen zugeteilt worden ist.
    Schaffen das alle Spieler innerhalb der sieben Runden, die durch die Uhr angezeigt werden, so geht es in die zweite Phase.
    Schafft es auch nur ein Spieler nicht, sein komplettes Set in dieser Zeit zusammen zu bekommen, so haben alle Spieler das Spiel verloren und der Geist verschwindet wieder für ein Jahr.
    Kommt es zur zweiten Phase, so erinnert sich der Geist jetzt, welches Spielerset den wirklichen Tathergang darstellt und versucht dies den Mitspielern in einer letzten Vision mitzuteilen.

    Phase 1
    Der Geistspieler zieht sich sieben Visionenkarten von seinem Stapel. Auf diesen sind sehr schön gemalte Bilder abgedruckt.
    Jetzt muss der Geistspieler jedem Spieler einen Satz aus 1 bis 7 Visionenkarten zukommen lassen, die ihn auf die Spur seiner Person führen.
    Welchem Spieler er zuerst die Visionen gibt, ist dabei egal. Es sollten auf jeden Fall alle Spieler zusammen versuchen, diese Visionen zu deuten.
    Denn wenn der letzte Spieler seine Visionen bekommen hat, läuft die Zeit und dann ist es gut, wenn die Spieler nur noch die Visionen eines Spielers erörtern müssen.
    Um sich zu merken, welchem Spieler der Geist bereits Visionenkarten gegeben hat, kann er die Geistplättchen vor jede Person legen, die ihre Karten erhalten hat.

    Die Visionen
    Der Geistspieler schaut sich die Personenkarten an, die er den einzelnen Spielern zugewiesen hat und vergleicht sie mit seinen Visionenkarten.
    Die Visionen passen nur im seltensten Fall direkt auf eine Person, einen Ort oder ein Mordwerkzeug.
    Viel wichtiger ist es, auf Kleinigkeiten zu achten. Farben, Formen, kleine Gegenstände, usw.
    Möchte man zum Beispiel einem Spieler den Polizisten als Täter mitteilen, so könnte man dies mit einer Schachspielkarte, Gut gegen Böse, versuchen, wenn man diese hat :)
    Es dauert meist ein paar Züge, bis die Spieler die Gedankengänge des Geistes verstanden haben. Als Geist ist es oft sehr lustig zu verfolgen, was die Spieler aus seinen Visionenkarten herauslesen, obwohl man ihnen eigentlich was ganz anderes sagen wollte. Leider darf man dies den Spielern nicht mitteilen. Oft ist es auch besser den Spielern weniger als mehr Visionenkarten zu geben. Oft reicht schon eine Karte aus, um den Spieler auf die richtige Fährte zu bringen. So hatte ich in einem Spiel einen Ort zu beschreiben, auf dem ein Brunnen abgebildet war. Nachdem auf keinem anderen Ort etwas mit Wasser zu sehen war, konnte ich dem Spieler mit einer Karte, auf der das Meer abgebildet war, auf die richtige Spur bringen.
    Oder einmal ging es um einen Ort mit einer Holztür. Türvisionen hatte ich leider nicht, aber jede Menge mit Holz darauf. Drei Karten mit dem Schwerpunkt Holz brachten den Spieler dann zum Glück auf die richtige Spur. Sobald man einem Spieler seine Visionen ausgehändigt hat, zieht man wieder so viele Karten, dass man wieder sieben Karten auf der Hand hat.
    Auf diese Art, muss man nun jedem Spieler Visionen geben, die am Anfang des Spiels auf die Person deuten, die der Geist jedem Spieler zugewiesen hat.
    Je nach Schwierigkeitsgrad hat der Geistspieler Raben erhalten. Gibt er einen der Raben aus, so darf er sich bis zu sieben neue Visionenkarten nehmen.

    Auswertung der Phase 1
    Die Spieler bekommen also nacheinander jetzt Visionenkarten und müssen anhand derer die Person finden, von der sie denken, dass der Geist sie für sie ausgewählt hat.
    Dazu dürfen und sollen sie sich mit den Mitspielern unterhalten und austauschen. Sobald man denkt, die Person ausgemacht zu haben, stellt man seinen Eingebungs-Marker darauf.
    Sobald der letzte Spieler seine Visionenkarten bekommen hat, wird die Sanduhr umgedreht. Diese läuft zirka zwei Minuten. In dieser Zeit müssen jetzt alle Spieler ihren Eingebungs-Marker gesetzt haben.

    Hellsicht-Marker
    Während die Sanduhr läuft, können die Spieler auch noch ihre Hellsicht-Marker einsetzen.
    Mit diesen können sie bei den anderen Spielern darauf setzen, ob die Spieler mit ihrem Eingebungs-Marker richtig oder falsch getippt haben.
    Ist die Sanduhr abgelaufen, dürfen die Spieler ihre Eingebungs-Marker nicht mehr versetzen und auch keine Hellsicht-Marker mehr legen.
    Dann erscheint der Geist und löst diese Runde auf.

    Der Geist erscheint
    Der Geist geht nun Spieler für Spieler durch und teilt diesen mit, ob sie mit ihrem Eingebungs-Marker richtig stehen oder nicht.

    a) Der Spieler steht richtig
    Dann darf er sich die Personenkarte nehmen und in seine Hülle stecken.
    Seinen Eingebungs-Marker schiebt er dann auf die nächste Fortschrittstafel, nämlich die für den Ort.
    Die Visionenkarten gehen zurück an den Geistspieler, der sie auf einen Ablagestapel legt.
    Die entsprechende Karte dreht der Geistspieler hinter seinem Sichtschirm um, um die Übersicht zu behalten, was welcher Spieler schon gefunden hat.
    Die Spieler, die einen positiven Hellsicht-Marker auf den Spieler gesetzt haben, dürfen nun ihren Hellsichtstufen-Marker auf der Hellsicht-Anzeige einen Schritt weiterbewegen.

    b) Der Spieler steht falsch
    Dann stellt der Spieler seinen Eingebungs-Marker wieder auf die Fortschrittstafel zurück, auf der er die Runde begonnen hat.
    Die Visionenkarten behält er, er bekommt dann in der nächsten Runde weitere Visionen dazu.
    Die Spieler, die einen negativen Hellsicht-Marker auf den Spieler gesetzt haben, dürfen nun ihren Hellsichtstufen-Marker auf der Hellsicht-Anzeige einen Schritt weiterbewegen.

    Nächste Runde
    Haben noch nicht alle Spieler ihre Person, ihren Ort und ihr Mordwerkzeug gefunden, wird die Uhr um eine Stunde vorgestellt und die nächste Runde wird gespielt.
    Dabei bekommen die Spieler wieder entsprechende Visionen. Entweder zu den nächsten Karten oder zusätzlich zur noch nicht gefundenen Karte.
    Erst wenn alle Spieler ihr Set gefunden haben und die Uhr noch nicht auf Acht steht, haben die Spieler gemeinsam die erste Phase erfolgreich beendet.

    Ende Phase 1
    Haben die Spieler ihre Sets gefunden, bevor die Uhr auf Acht steht, so bekommt jeder Spieler die Restzeit auf der Hellsicht-Anzeige gutgeschrieben.
    Sind also noch drei Stunden übrig, so darf jeder Spieler seinen Hellsichtstufen-Marker um drei Schritte auf der Hellsicht-Anzeige weiterbewegen.

    Phase 2 - Enttarnung des Täters
    Die Spieler leeren jetzt ihre Hüllen und legen die Person, den Ort und das Mordwerkzeug, das sie ermittelt haben vor sich aus.
    Der Geistspieler legt dann unter jedes Set ein Geistplättchen mit einer Nummer. Dann sucht er sich das Set eines Spielers aus, das er als das finale, richtige Set nehmen möchte.
    Zu der Nummer, die dort liegt, nimmt er sich das passende Täterplättchen und legt es verdeckt auf das entsprechende Feld der finalen Fortschrittstafel.
    Nun müssen die Spieler anhand einer letzten Vision herausfinden, welches Set den wahren Mörder, den richtigen Ort und das benutzte Mordwerkzeug beinhaltet.

    Die gemeinsame Vision
    Der Geistspieler sucht sich jetzt aus seine Visionenkarten drei Karten aus, mit denen er den Spielern den wirklichen Tathergang mitteilen möchte.
    Eine Visionenkarte muss dabei auf die Person, eine auf den Ort und eine auf das Werkzeug verweisen.
    Bevor er aber die Visionen an die Spieler gibt, muss die Hellsicht-Anzeige betrachtet werden.
    Hat ein Spieler seinen Hellsichtstufen-Marker im Bereich 0 bis 4 liegen, so bekommt dieser Spieler nur eine der drei Visionenkarten vorgelegt.
    Anhand dieser muss er sich jetzt für ein Set entscheiden, von dem er denkt, dass die Vision darauf passt. Natürlich weiß der Spieler nicht, ob die Vision ihm die Person, den Ort oder das Mordwerkzeug zeigt. Sobald der Spieler seine Wahl getroffen hat, legt er seinen Hellsicht-Marker mit der entsprechenden Nummer in seine Hülle. Die anderen Spieler dürfen diese Wahl nicht sehen! Dann wird geschaut, ob ein Spieler seinen Hellsicht-Stufenanzeiger auf der 5 oder 6 hat.
    Dieser Spieler bekommt dann auch die zweite Vision und muss sich anhand von zwei Visionen für ein Set entscheiden.
    Alle anderen Spieler die ihren Hellsicht-Stufenanzeiger ab der 7 liegen haben, bekommen alle drei Visionen zu Gesicht und entscheiden sich.

    Finale Auswertung
    Der Spieler, der seinen Hellsicht-Stufenanzeiger am weitesten vorne hat, darf die Hüllen der Spieler nehmen und ausschütten.
    Dann werden die Hellsicht-Marker zu den Sets gelegt, auf die sie anhand der Nummer zeigen. Jetzt folgt die finale Auswertung.
    Zeigt die Mehrzahl der Marker auf ein Set, so ist dieses Set gewählt worden. Der Geist klärt die Spieler auf, ob es das richtige Set war.
    Ist das der Fall, haben alle Spieler gemeinsam gewonnen. Haben sie falsch getippt, so haben alle verloren.
    Sollte es keine Mehrheit bei den Hellsicht-Markern geben, so gewinnt die Gruppe, auf der der Hellsicht-Marker des Spielers mit der höchsten Hellsicht-Stufe liegt.
    Gibt es auch hier einen Gleichstand, so darf der älteste Spieler entscheiden.

    Varianten für zwei und drei Spieler
    Das Spiel kann auch mit zwei oder drei Spielern gespielt werden. Dann gibt es einfach folgende Änderungen:

    - Die Hellsicht-Marker und die Hellsichtanzeige werden nicht benötigt.
    - Jeder Spieler übernimmt zwei Spiritisten
    - Am Ende werden immer sofort alle drei Visionen aufgedeckt

    Kleines Fazit
    Als Fan von Cluedo und Dixit interessierte mich das Spiel natürlich brennend und ich wurde nicht enttäuscht.
    Die Anleitung ist am Anfang mit Geschichten und Hintergrundwissen durchzogen und zieht einen regelrecht in den Bann.
    Die Aufmachung des ganzen Spiels ist wirklich genial und die Illustrationen geben viel Spielraum, um die Visionen einzusetzen.
    Ebenso muss erwähnt werden, dass das Spielmaterial perfekt in der Spieleschachtel untergebracht werden kann.
    Das Spiel selbst macht sehr viel Spaß. Es dauert zwar immer ein bisschen, bis der Geist die ersten Visionen herausgibt, aber dann ist der Knobelspaß groß.
    Als Geist ist es wirklich erstaunlich mitzuhören, was die Spieler in seinen Visionen alles sehen.
    Da dankt man sich oft: "Nein, nicht in die Richtung denken, ich meinte doch was ganz anderes!" Aber leider, oder zum Glück darf man dies den Spielern nicht sagen.
    Am Anfang kann man ja noch ein bisschen miteinander reden, um in das Spiel zu finden oder sich am Ende die Visionen erklären zu lassen, damit man den Denkweg des Geistes versteht.
    Den Geist kann wirklich jeder Spieler machen. Nach einer Runde in der ich der Geist war, wollte meine 11-jährige Tochter der Geist sein und hat das perfekt hinbekommen.
    Dass wir am Ende den falschen Gedanken hatten, lag wohl eher an den Spielern. Da sieht man einfach Sachen, die der Geist so nie angedacht hatte, das ist extrem lustig.
    Durch die verschiedenen Schwierigkeitsstufen und vielen Personen, Orte und Mordwerkzeuge läuft keine Runde wie die vorherige.
    Und wenn man zusammen verliert, ist das auch nicht so schlimm und man spielt einfach gleich eine weitere Runde.
    Ob man die Sanduhr wirklich einsetzt, bleibt der Spielrunde überlassen, wir haben sie meistens weggelassen, denn dann hat man mehr Zeit, verrückte Theorien aufzustellen.
    Von mir gibt es eine klare Empfehlung für dieses grandiose, kooperative Deduktionsspiel.
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    Die komplette Spielevorstellung inklusive Fotos und das Regelvideo findet ihr hier:
    http://www.mikes-gaming.net/spiele-komplettliste/komp­lettliste-aktuelle-spiele-alphabet/item/498-mysterium.html
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    Michael hat Mysterium klassifiziert. (ansehen)
  • Mirko H. schrieb am 15.03.2016:
    Ich habe es bisher nur einmal gespielt, es stand aber direkt fest, dass es bestellt wird.

    Wie viele schon schrieben, ist es eine Mischung aus Cluedo, bei dem anhand von Hinweisen der Täter, die Tataffe und der Tatort herausgefunden werden muss, und Dixit, bei dem mit großen schön illustrierten Karten Geschichten erzählt werden.

    In Mysterium ist man ein Spiritist, der Hinweise des Geistes des Verstorbenen deuten muss, um das Rätsel des Mordes zu klären. Diese Hinweise gibt der Geist mit den großen sehr schönen Karten. Sollte man den Hinweis beim ersten Mal nicht deuten können, erhält man in der nächsten Runde einen Weiteren. So haben die Spiritisten 7 Stunden (Runden) Zeit um die Hinweise des Geistes zu deuten und im Finale den wahren Täter zu entlarven.

    Das Spiel ist ein kooperatives Spiel bei dem der Spieler, der den Geist spielt nicht reden darf und die Spiritisten mit Hilfe der Karten auf den richtigen Weg führen muss. Es macht viel Spaß die Hinweise zu deuten und sich dabei zu beraten, denn das dürfen die Spiritisten.
    Das Spielmaterial ist sehr schön gestaltet. Wenn man die Äuseren Umstände dem Spiel mit z.B. einem dunkleren Raum oder Kerzen noch anpasst, erzeugt man eine super Spielatmosphäre. Schließlich ist man auf einer Geisterbeschwörung.

    Allen die kommunikative, kooperative Spiele mögen, kann ich dieses Spiel empfehlen. Uns hat es sehr gut gefallen.
    Mirko hat Mysterium klassifiziert. (ansehen)
  • Stephanie S. schrieb am 03.11.2015:
    Dieses Spiel macht Laune. Ich habe Mysterium bereits in einer großen Gruppe, zu zweit und zu dritt gespielt. Ab drei Spielern wird das Spiel eigentlich erst interessant, weil man sich da erst austauschen und zusammen rätseln kann. In der Runde mit sechs Spielern kann die Spieldauer auch schon mal 2 Stunden betragen. Wir haben es in einem abgedunkelten Raum mit Kerzen und dem zugehörigen Soundtrack gespielt. Die richtige Stimmung ist bei dem Spiel wichtig.
    Stephanie hat Mysterium klassifiziert. (ansehen)
  • Sven S. schrieb am 22.02.2016:
    Mysterium ist ein wunderbar atmosphärisches kooperatives Spiel. Ziel ist es ein Verbrechen aufzuklären.

    Ein Spieler übernimmt die Rolle des Geistes, dieser kennt alle Antworten darf aber weder reden noch gestikulieren oder sich sonst wie bemerkbar machen. Sein einziges Kommunikationsmittel sind schön gestaltete Traumkarten wie man sie aus Dixit kennt (tatsächlich darf man zur Abwechslung auch Dixitkarten verwenden). Davon hat er immer 7 auf der Hand und darf jedem Spieler beliebig viele davon geben.

    Die restlichen Spieler sind Ermittler die sich auch untereinander beraten dürfen. Sie müssen durch die Traumkarten jeweils eine Person anschließend einen Ort und schlussendlich einen Gegenstand ermitteln. Gelingt die allen innerhalb von 7 Runden geht es zum Finale, ansonsten ist das Spiel bereits verloren. Auf die Vermutungen der Mitspieler darf man noch Tipps abgeben ob sie korrekt sind. Je nachdem bekommt man Tipppunkte für das Finale.

    Im Finale werden die jeweiligen Dreierkombinationen ausgelegt denn nur eine davon gehört zum echten Mordfall. Dafür legt der Geit nochmals drei Traumkarten aus, eine für jede Kategorie. Dann dürfen die Ermittler 0-3 Karten ansehen je nach dem wie gut sie getippt haben und müssen die richtige Kombination fineen. Nur wenn das gelingt gewinnen alle gemeinsam das Spiel.

    Ein rundum atmosphärisches Spiel voller Spannung von Anfang an. Beide Seiten machen tierisch viel Spaß zu spielen! Ich bin rundum zufrieden.
    Sven hat Mysterium klassifiziert. (ansehen)
  • Simon K. schrieb am 25.10.2015:
    Angespielt auf der Spiel'15 in Essen.
    Als Freund vom viktorianischen Horror/Gruselsetting war es schonmal Pflicht dieses Spiel anzuspielen. Das Spiel spielt sich im Grunde genommen, wie ein Mix aus Dixit und Cluedo und ist auch entsprechend schnell erklärt.

    Spielziel: Findet heraus, wie der Geist ermordet wurde. (Wer, wo, Tatwaffe)
    Es wird unterteilt in Ermittler/Medien und dem Geist.

    Die Medien haben 7 Runden Zeit den Mordfall des Geistes zu lüften. Zunächst muss jeder Spieler aber einen eigenen Mordfall klären. Dazu spielt der Geist jede Runde jedem Medium 1-2 Visionskarten zu. Er darf dabei nicht reden. Nun müssen die Medien untereinander diskutieren auf welchen Täter, welchen Tatort oder Tatwaffe diese Karte sich bezieht und sich festlegen, indem sie ihre Spielfigur auf die entsprechende Karte in der Spielmitte legen. Das geht dann solange bis alle ihren Mordfall gelöst haben. Dann müssen sie herausfinden, welcher der Mordfälle, derjenige war, der den Geist zu Lebzeiten umgebracht hatte.

    Mehrwert: Was mich endgültig zu einer 6-Punkte Wertung überzeugt hat ist der spielübergreifende Mehrwert des Spiels. Man kann die Spielkarten sowohl für Dixit nutzen (dann aber NUR diese aufgrund der Rückseite) UND andersherum lassen sich Dixitkarten für Mysterium nutzen. So hat jeder, der Dixit besitzt, für die jeweiligen Spiele ein Addon! ;-)
    Simon hat Mysterium klassifiziert. (ansehen)
  • Sebastian S. schrieb am 11.09.2018:
    Mit den richtigen Leuten, die ein wenig Fantasie und Vorstellungsvermögen haben macht das Spiel auf jeden fall eine Menge Spaß. Schön finde ich auch das es ein kooperatives Element hat und dadurch niemand so wirklich abgehängt wird. Das Spiel ist eine konsequente Weiterentwicklung von Dixit in einem thematisch schönen Szenario. Auf jeden Fall mal eine Partie wert.
    Sebastian hat Mysterium klassifiziert. (ansehen)
  • Andreas J. schrieb am 22.10.2015:
    Fantastisch! Ein großartiges Spiel. Ich habe es mit meinem Sohn, meiner Frau und meiner Schwägerin gespielt. Selbst die beiden Spielmuffel konnten nicht genug bekommen. Jeder wollte unbedingt einmal der Geist sein. Wir freuen uns schon auf die nächste Partie.
    Andreas hat Mysterium klassifiziert. (ansehen)
  • Christoph B. schrieb am 31.03.2016:
    Ich bin nicht gut darin Regeln zusammen zu fassen,also schreib ich hier nur,dass ich Mysterium liebe und warum:
    Der Sichtschirm mit den Raben ist ein absoluter,stimmungsvoller Hingucker. Das Artwork von den Karten (besonders von den Personen) ist ein Augenschmaus. Die Karten sind voller liebevoller Details,so dass man es erstaunlich oft schafft mit irgendeiner Traumarte eine Assoziation mit einer ausliegenden Karte knüpfen.(ein wenig Fantasie vorrausgesetzt.
    Nun vom optischen zum spielerischen. Als Geist oder als Spiritist zu spielen sind zwei ganz andere Spielerfahrungen,die unheimlich Spaß machen.Man fühlt als Geist die Verzweiflung nicht Sprechen zu dürfen,wenn man hört wie die Spiritisten falsche Schlussfolgerungen ziehen und muss sein Grinsen hinter dem Sichtschirm verbergen und zieht daraus seinen Spaß,freut sich aber auch wenn sie richtig liegen,also man eine gute Traumkarte ausgesucht hat.Als Spiritist macht es Spaß mit den anderen zu diskutieren und sich den Kopf des Geistes zu zerbrechen,was er gemeint haben könnte.

    So gut der erste Teil des Spiels ist,hat das Finale durchaus ein Manko,aber dafür gibt es ja Hausregeln. Wenn ich Beispielsweise mit nur einem Spiritisten spiele,gebe ich ihm am Ende die Wahl ob er drei Traumkarten haben möchte ohne zu wissen,welche Karte für was (Person,Ort oder Waffe) steht oder nur eine,aber dafür darf er sich aussuchen ob er eine für die Person,die Waffe oder den Ort haben möchte. Mit 2 oder 3 Spiritisten gebe ich ihnen immer die drei Karten und lass sie erstmal ohne Diskussion abstimmen. Wenn es eine Mehrheit gibt,fällt ihre Wahl auf den Verdächtigen,wenn es aber keine Mehrheit gibt,dürfen sie doch diskutieren und müssen sich dann auf einen einigen. Ich habe leider noch in keiner so großen Runde gespielt,dass ich die Hellsicht-Marker nutzen konnte,würde aber vermutlich dann im Finale die Punkte aller Spieler addieren,die Summe durch die Anzahl der Spieler teilen und entsprechend der daraus resultierenden Zahl Traumkarten offen legen und danach wie ohne die Hellsichtmarker fortfahren. So geht nicht das Gefühl verloren,dass man zusammen spielt.
    Alles in allem ein tolles Spiel und ich freue mich schon auf die bald erscheinende Erweiterung!
    Christoph hat Mysterium klassifiziert. (ansehen)
  • Andreas E. schrieb am 02.03.2016:
    Cluedo trifft Dixit ...
    und das Ergebnis kann sich mehr als nur sehen lassen. Unter dem Namen Mysterium und einem wunderschön gestalteten Cover verbirgt sich ein spannendes und kreatives Spiel für 2 bis 7 Spieler, welches ich etwas näher beleuchten möchte.

    Die Story:
    In Warwick-Herrenhaus geschah ein Mord, weswegen nun ein ruheloser Geist das alterwürdige Gemäuer heimsucht. Um das Geheimnis des Mordes aufzuklären wurden Spiritisten aus aller Welt geladen um gemeinsam das Rätsel zu lösen. Leider ist der Geist nicht all zu gesprächig und kann sich nur mittels Visionen, welche er den Spiritisten zukommen lässt verständigen. Könnt Ihr das Rätsel lösen und dem Geist die letzte Ruhe bringen?

    Der Spielablauf:
    Die Spiritisten ziehen verdeckt Karten für den Täter, den Tatort und die Tatwaffe und geben diese dem Geispieler. Um die Sache etwas verzwickter zu machen wird aber von jeder Kartenart eine mehr gezogen als Spiritisten am Spiel teilnehmen. Aus den Gezogenen Karten stellt nun der Geist für jeden Spiritisten eine Geschichte zusammen. Jeder Spiritisten muss nun anhand der Hinweise, welche der Geist ihm jede Runde zukommen lässt aufklären. Dazu haben sie jedoch nur 7 Runden Zeit. Schaffen Sie diese Hürde müssen Sie diese Hürde müssen Sie anschließend noch, mit Hilfe von finalen Hinweisen, herausfinden, welche der Geschichten wirklich zutrifft.

    Die Spielweise:
    Mysterium ist ein kooperatives Spiel, welches eine angeregte Kommunikation zwischen den Spiritisten erfordert. Der Geist darf diese zwar mitanhören sich aber nciht in die Diskussionen einbringen.

    Das Spielmaterial:
    Die Karten (Mörder, Tatwaffe, Tatort, Hinweise) sind wünderschön und deteilreich gestalltet und von hoher Qualität. Ebenso der "Spielleiterschirm" des Geistes. Zum Runden zählen liegt dem Spiel eine deteilreiche Uhr aus fester Pappe bei, auf welcher der Stundenzeiger manuel bewegt werden muss. Die Spiritisten geben Ihre Tips mittels fabigen Kristallkugeln ab. Diese bestehen aus Kuststoff und sind ebenfals sehr detailreich. Das Restliche Material (wovon noch einiges dem Spiel beiliegt) ist ebenfalls von hoher Qualität und Detailreichtum.

    Die Meinung unserer Spielrunde:
    Ich hatte Mysterium auf Gurnd der Beschreibung gekauft und Wochen bei mir leigen gehabt, bis wir uns spontan entschloßen hatten die Anleitung durchzublättern. Ebenso spontan entschieden wir uns für ein Testspiel, woraus im Handumdrehen drei Spiel wurden. Das Spiel berietet uns viel Spaß. Die Spiritisten versuchen die Hinweise des Geistes zu deuten und tappen dabei machmal ziemlich im Dunkeln. Der Geist hat viel Spaß daran den Gesprächen und Schußfolgerungen zu lauschen.
    Bisher haben wir Mysterium zu dirt gespielt, plannen jedoch bereits eine größere Runde mit 5 Mitspielern.

    Fazit:
    Wer gerne etwas Detektiv spielt, wunderschöne Grafiken mag und ein kooperativer Spieler ist sollte sich Mysterium auf alle Fälle anschauen und die ein oder andere Runde ausprobieren.
    Andreas hat Mysterium klassifiziert. (ansehen)
  • Lucas S. schrieb am 09.08.2018:
    Ein geniales Spiel!
    Wie sich das Spiel spielt und was in der Box ist, ist hier bereits mehrfach dargestellt worden, daher gibt es von mir nur einen kleinen Einblick in unser letztes Spiel:
    5 Personen, also 4 Ermittler und 1 Geist.
    Der Geist gibt als Hinweis eine Karte mit einem Mann mit Tauchglocke.
    Alle Ermittler sehen das gleich und ich setze meinen Stein auf die Person, die am meisten an Seemann/Seefahrt/Meer zu tuen hat. Ergebnis -> falsch
    Im Nachhinein stellte sich heraus, dass der Geist die Karte als Nonne erkannt hatte und nicht als Taucher. Wir haben unglaublich gelacht und beim nächsten Spiel kommt immer der Witz der "Tauchglockennonne". Unser Running Gag, den wir wohl nie mehr vergessen werden :D

    Fazit zum Spiel: ähnlich wie Cluedo nur deutlich besser. Uns gefällt das Spiel total und es kommt sehr oft auf den Tisch! :)
    Lucas hat Mysterium klassifiziert. (ansehen)
  • Alexander S. schrieb am 02.08.2017:
    Ein kooperativer Dixit-Cluedo-Mix! Macht super Spaß. Selten hatten wir in unserer Gruppe so oft ein nochmal, nochmal. Die Karten und das Material sind super schön. Sowohl der Geist als auch das Mysterium spielen sich toll.
    Alexander hat Mysterium klassifiziert. (ansehen)
  • Bernhard A. schrieb am 02.03.2017:
    Mysterium ist gut als Mix zwischen Dixit und Cluedo zu beschreiben.
    In einer alten Villa wurde ein Mord an einem Hausangestellten verübt und nun plagen den Hausbesitzer Visionen. Deshalb holt er sich mehrere Spiritisten zu einer Seance, die ihm helfen sollen, die Zeichen zu deuten und eventuell den Mörder zu finden.
    Ein Spieler mimt denn Geist des Verstorbenen und darf wärend des Spiels keinen Mucks von sich geben. Nur durch Klopfzeichen kann er andeuten, ob die Mutmaßungen seiner Mitspieler korrekt sind, oder nicht. Durch Visionen-Karten (die Dixit-Komponente) gibt er Hinweise auf Mörder, Raum und Waffe (Cluedo-Komponente).
    Dabei hat jeder Seance-Teilnehmer seine eigene Lösung, auf die er kommen muss.
    Schaffen es alle Spieler bis zum Ende der 8ten Runde alle drei Hinweise zu sammeln, folgt eine abschließende Runde, in der der entgültige Mörder wieder mit Hilfe von nun nur drei Visionen-Karten ermittelt werden muss.
    Gelingt es einem oder mehreren Spielern nicht, bis zur letzten Runde alle ihre Hinweise zu sammeln, endet das Spiel und alle haben verloren.
    Mysterium ist ein wunderschönes Spiel, das Kreativität (in Bezug auf die Interpretationen der Visionen) und Kooperationsvermögen zwischen allen Spielern nötig macht.
    Bernhard hat Mysterium klassifiziert. (ansehen)
  • Johannes K. schrieb am 03.11.2016:
    Mysterium ist in meinen Augen eines der besten Deduktionsspiele, die ich kenne. Positiv hervorzuheben ist vor allem die liebevolle Gestaltung und die gut gelungenen Illustrationen. Die Hinweiskarten lassen so viele verschiedene Deutungsweisen zu, dass man gut daran tut, sich die Karten genau anzuschauen. Hinzu kommt, dass das Spiel in jeder Besetzung eine ganz eigene Dynamik entwickelt, da jede Person bestimmte Dinge auf unterschiedliche Weise deutet. Mir gefällt es sehr gut, dass die Spieler_innen, die die Hinweise des Geistes erraten müssen, miteinander kommunizieren dürfen. Weiterhin gefällt mir, dass verschiedene Schwierigkeitsgrade für die jeweilige Spieler_innenanzahl angegeben werden.

    Zwei kleinere Kritikpunkte habe ich jedoch:

    Zum einen ist die Zwei-Spieler_innen-Variante zwar spielbar, aber thematisch nicht mehr so schön gelöst, da man erst zwei mögliche Lösungswege herausfinden muss und dann vom Geist zwei weitere für die zweite Phase hinzugenommen werden. Diese Variante ist zwar gut spielbar, aber die ganze Kommunikation entfällt, ähnlich wie bei Codenames auch.

    Zum anderen riecht das Material leider etwas, die Druckfarben oder das Papier hat einen etwas stärkeren Chemiegeruch.


    Am liebsten würde ich Mysterium 5 1/2 Punkte geben, da dies aber nicht möglich ist, gebe ich wegen der beiden Kritikpunkte 5 Punkte.

    Johannes hat Mysterium klassifiziert. (ansehen)
  • Olaf H. schrieb am 28.10.2016:
    Wir spielen Mysterium meist in Vollbesetzung.
    Der Geist des Butlers darf bei uns nur durch Klopfzeichen (1x Ja, 2x Nein) auf die Visionsdeutungen antworten.
    Das macht es für alle noch etwas witziger, wenn man ab und an ein verzweifeltes Schluchzen hinter dem Sichtschirm zu hören glaubt, während sich die Raben spöttisch aufplustern ;)

    1 Extrapunkt würde ich noch für den Soundtrackdownload geben, das sollte Schule machen!
    Olaf hat Mysterium klassifiziert. (ansehen)
  • Holger K. schrieb am 01.08.2016:

    Im Herrenhaus des Grafen von Warrwick hat sich eine Tragödie ereignet. Einer der Hausdiener wurde tot aufgefunden und die Umstände konnten nie restlos aufgeklärt werden. Am Ende ging man von einem Unfall aus, doch die Gerüchte um ein Gewaltverbrechen halten sich noch immer, zumal seit dem mysteriösen Todesfall immer wieder auch von übernatürlichen Vorkommnissen die Rede ist. Der Graf selbst ist der Meinung, dass die Ermittlungen verfrüht eingestellt wurden, vermutet einen Zusammenhang zwischen den übernatürlichen Vorkommnissen im Herrenhaus und dem Todesfall und hat daher sechs Spezialisten auf dem Gebiet des Mystischen zu sich ins Herrenhaus eingeladen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.

    Diese sechs Spezialisten sind natürlich wir, die Spieler. Und sollten wir mal weniger als sechs sein, dann sind wir Spezialisten genug um der Sache dennoch auf den Grund zu gehen. Einer der Mitspieler hat jedoch eine besondere Rolle, er ist keiner der Spezialisten sondern der Geist des ums Leben gekommenen Hausdieners. Die mysteriösen Vorkommnisse, von denen der Graf gesprochen hat, sind nämlich genau auf diesen Geist zurückzuführen, der keine Ruhe findet. Leider ist dieser Geist nicht in der Lage, die näheren Umstände seines Todes direkt und unmittelbar mitzuteilen, er kann lediglich über Visionen den übrigen Spielern Hinweise geben, die sie hoffentlich auf die richtige Spur bringen, Licht ins Dunkle bringen und den Geist am Ende Ruhe finden lassen.

    Bevor es losgehen kann, werden eine von der Mitspielerzahl abhängige Anzahl an Personen-, Ort- und Objektkarten gezogen und offen und geordnet ausgelegt. Der Geist sucht sich die entsprechenden Geistkarten mit den gleichen Personen, Orten und Objekten heraus, die er zufällig hinter seinen Sichtschirm steckt. In der ersten Reihe des Sichtschirms stecken die Personen, in der zweiten die Orte und in der dritten Reihe die Objekte, so dass letztlich Spalten entstehen die jeweils aus einer Person, einem Ort und einem Objekt bestehen. Jedem Mitspieler wird durch den Geist eine dieser Spalten zufällig zugeordnet und somit weiß der Geist, welcher Spieler welche Person, welchen Ort und welches Objekt "erraten" muss.

    In der ersten Phase des Spiels, der "Rekonstruktion der Geschehnisse" gilt es für die Spieler nun die Verdächtigen zu ermitteln, die in Frage kommenden Tatorte sowie die Tatwaffen. Jeder Spieler muss zunächst "seinen", also den ihm hinter dem Sichtschirm des Geistes zugeordneten Verdächtigen, finden und dazu erhält jeder vom Geist eine Vision in Form einer oder mehrerer Karten, auf denen jeweils ein Bild zu sehen ist. Diese Bilder gilt es nun innerhalb einer durch eine Sanduhr vorgegebenen Zeit zu interpretieren um dann einen Verdächtigen zu benennen.
    Ist der richtige Verdächtige gefunden, erhält dieser Spieler seine Verdächtigen-Karte und versucht in der nächsten Runde den ihm zugordneten Ort zu erraten. Wer bei dem Verdächtigen falsch lag, muss in der nächsten Runde einen neuen Versuch starten, denn nur wer "seinen" Verdächtigen gefunden hat, darf sich um den Tatort kümmern und nur wer "seinen" Tatort gefunden hat, kann sich an die Ermittlung "seines" Objektes, "seiner" Tatwaffe, machen.

    Der Geist hat für seine Visionen sieben Visions-Karten zur Verfügung, die er in Abhängigkeit vom Schwierigkeitsgrad mehr oder weniger oft ganz oder teilweise abwerfen kann, um sie durch neue und hoffentlich passendere zu ersetzen. Diese erste Phase "Rekonstruktion der Geschehnisse" endet entweder mit einer Niederlage der Spieler, sollte nicht jeder spätestens nach insgesamt acht Runden seine Person, seinen Ort und sein Objekt gefunden haben, oder mit dem Beginn der zweiten Phase, der "Entlarvung des Täters", wenn alle Spieler bei der Rekonstruktion der Geschehnisse erfolgreich waren. Bei der "Entlarvung des Täters" werden die Kartenkombinationen der beteiligten Spieler nebeneinander ausgelegt und der Geist bestimmt im geheimen für sich eine dieser Kartenkombination als diejenige mit dem Täter. Jeder dieser Kartenkombinationen ist eine Ziffer zugeordnet und der Geist legt das Ziffernplättchen, dass seiner gewählten Kartenkombination zugeordnet ist, verdeckt auf das "Täterfeld". Anschließend wählt er drei Visionskarten, von denen eine auf den Täter, eine auf den Ort und eine auf die Tatwaffe hinweisen soll und deckt diese eine nach der anderen auf, ohne nähere Hinweise auf was genau die gerade aufgedeckte Visionskarte hinweist.

    Ohne jetzt näher auf die Hellsichtigkeitsleiste einzugehen, die ab einer bestimmten Mitspielerzahl zum Einsatz kommt und die vorgibt, wie viele Visionskarten ein Spieler bei dieser letzten Vision zu sehen bekommt, bevor er sich für einen Täter entscheiden muss, stimmen die Spiritisten am Ende darüber ab, welcher Verdächtige der Täter ist und liegen damit entweder richtig und gewinnen das Spiel gemeinsam, oder sie liegen falsch und müssen auf einen Erfolg im nächsten Spiel hoffen. Das Interpretieren der Visionskarten des Geistes ist das Salz in der Suppe dieses Spiel, aber wie das mit Visionen so ist, sie sind meist nicht so recht eindeutig. Die Bilder, die der Geist den übrigen Mitspielern in Visionen zeigt, weisen eigentlich nie eindeutig auf den passenden Verdächtigen, den passenden Tatort oder die passende Tatwaffe hin. Es muss immer interpretiert werden und das macht die Sache schwierig, vor allem weil der Geist ja nur eine begrenzte Auswahl an Visionskarten auf der Hand und damit zur Verfügung hat, aber natürlich auch interessant. Besonders reizvoll ist dabei, dass nicht jeder vor seiner Vision sitzt und vor sich hingrübelt, was der Geist ihm wohl damit sagen wollte, sondern dass alle gemeinschaftlich die Visionen interpretieren können. Da kann und sollte viel diskutiert werden, denn schließlich haben alles dasselbe Ziel.

    Einzig der Geist ist da etwas außen vor und sofern sich nicht ein Mitspieler findet, der auch diese Rolle reizvoll findet, ist man auf das größte Manko des Spiels gestoßen. Die Rolle des Geistes muss man mögen und das geht bestimmt nicht jedem so. Stumm zuzuschauen, während die anderen diskutieren ist nicht jedermanns Sache. Ich für meinen Teil fand es bisher auch immer interessant den Interpretationsversuchen meiner Mitspieler zu lauschen und ihre gelegentlichen hilfesuchenden Blicke mit stoischem Pokerface zu beantworten. Im Laufe mehrerer Spiele in gleicher Runde stellt man sich dann immer besser aufeinander ein. Das steigert natürlich die Erfolgsaussichten, nimmt aber auf der anderen Seite auch und zunehmend den Reiz des Spiels und dagegen helfen auch die drei Schwierigkeitsgrade, in denen man ein Spiel angehen kann, nur bedingt. Hat der Geist in höheren Schwierigkeitsgraden weniger Karten für die Visionen, die er den Mitspielern zukommen lassen kann, dann macht das die Sache natürlich schwieriger, aber auch nicht dauerhaft, genauso wie der Umstand bei höheren Schwierigkeitsgraden mehr Verdächtige, Tatorte und -waffen zur Auswahl zu haben. Glücklich schätzen kann sich derjenige, der die Gelegenheit hat, Mysterium in unterschiedlich besetzten Spielerunden zu spielen, denn da ist der Reiz die Visionen stetig "neuer Geister" zu interpretieren immer wieder hoch.

    Mir hat Mysterium sehr gut gefallen, wenngleich ich inzwischen zumindest in einer meiner Spielrunden so langsam an dem Punkt ankomme, an dem man so gut aufeinander eingestellt ist, dass das Interpretieren der Visionen bei weitem keine unüberwindbare Herausforderung mehr darstellt, auch in höheren Schwierigkeitsgraden. Aber es braucht schon einige Spiele, bis man an diesen Punkt gelangt, insbesondere wenn die Spielrunde sich in der Rolle des Geistes abwechselt.

    Mysterium ist also ein tolles und auch toll ausgestattetes Spiel, dessen Spielreiz aber, zumindest innerhalb einer einzigen Spielgruppe, ab einem gewissen Zeitpunkt stetig und schließlich rapide abnimmt. Ob man allerdings an diesen Punkt gelangt lässt sich nicht pauschal beantworten. Einige werden diesen Punkt nie erreichen, andere nach relativ kurzer Zeit. Bis es aber soweit ist, bietet das Spiel reichlich Spaß und Unterhaltung und ist damit absolut eine Empfehlung wert.
    Holger hat Mysterium klassifiziert. (ansehen)
  • Nicole F. schrieb am 30.01.2016:
    An diesem Spiel liebe ich besonders die Originalität. Ja es ist eine Mischung aus Dixit und Cluedo, aber doch etwas einzigartiges. Es macht Freude, den Geist zu spielen und sich über die Gedanken der anderen zu amüsieren. Genauso viel Spaß entwickelt man bei der möglichen Deutung der Visionen des wirren Geistes. Das Betrachten der Bilder ist zwar immer wieder schön (am liebsten würde ich die Hälfte vergrößern und irgendwo in der Wohnung aufhängen), verleitet aber nach einigen Runden in der gleichen Besetzung zu vorschnellen Entscheidungen ("Ah das hat der Geist und eben auch gegeben, da hatte er auch das Kinderzimmer gemeint!"). Zum Glück erscheint bald die erste Erweiterung mit neuen Charakteren, Räumen und Visionskarten, die wieder ein wenig Abwechslung bietet.
    Darüber hinaus schließe ich mich der Kritik um das Finale an, es hinterlässt einfach einen faden Beigeschmack und könnte wesentlich ausgereifter sein.
    Fazit: Ich liebe dieses Spiel, einfach weil es etwas besonderes ist und jeder mitspielen kann. Auch wenn die Abwechslung irgendwann her muss, bietet Mysterium viele Stunden Spielspaß und Diskussion.
    Nicole hat Mysterium klassifiziert. (ansehen)
  • Jörn F. schrieb am 03.11.2015:
    Das beschriebene Gefühl von Cluedo trifft Dixit ist hier ziemlich gut beschrieben. Ein Spiel, das auch in der gesamten Familie funktioniert (bis zu 7 Spieler!). Gehört auf die nächste Spiel des Jahresliste. Sehr schönes Material und eine angenehme Atmosphäre hinterlassen hier einen schönen Spieleabend. Über drei Stufen versucht man mit den, vom Prinzip her, selben Dixitkarten den Mörder , den Tatort sowie die Waffe des ermordeten Geistes herauszubekommen. Dafür hat man 7 Runden lang Zeit (durch eine Uhr wunderschön dargestellt) gemeinsam auf die höchste Stufe zu kommen und durch Einschätzungen, möglichst viel Hinweise für den Endpart zu bekommen. das ist Interaktion pur. Schade das die Maker für die am Ende anzuguckenden Karten so klein geraten sind, denn das passt swonst gar nicht zum überragendem Material. Größe, zauberhaft anzusehende Karten, schicke Figuren, tolles Geisttableau.... Bei diesem Spiel wird gemeinsam gefiebert, beraten, gemeinsam gewonnen oder verloren- in einer tollen Kombination. Ich mag Cluedo, kann aber Dixit nichts abgewinnen, aber hier ist das Spielgefühl optimal eingesetzt. Volle Punktzahl deswegen nicht, da, wenn man das Spiel mehrer Male mit den selben spielt, das gleiche wie bei Dixit droht. Man kennt die Karten und die Assoziationen und das Spiel geht dann sehr schnell. Da müssen dann andere Karten her- also auf dem Flohmarkt Dixit kaufen!;) Die Maker etwas größer und dann wäre es perfekt!
    Jörn hat Mysterium klassifiziert. (ansehen)
  • Stefan K. schrieb am 08.08.2017:
    Nun hat es ja schon ein paar Jahre auf dem Buckel, hat aber nichts von seinem Reiz verloren. Gehört zu meinen absoluten Lieblingsspielen und hat Dixit und Cluedo in die Verbannung geschickt (cluedo zu 100 Prozent). Wenn man kein Fan kreativer Intentions- und Assoziationsspiele ist, dann mag man Mysterium auch nicht. Ansonsten liebt man es wohl und gemeinsam mit allen Dixit-Erweiterungen hat der Geist 700 Missionskarten zur Verfügung ;)

    Es wären eigentlich klare sechs Punkte, die sich das Spiel aber durch fuzzelig kleine Hellsichtleisten-Marker und ein im Vergleich zum Rest des Spiels missglücktes Endspiel verbaut.
    Stefan hat Mysterium klassifiziert. (ansehen)
    • Stefan K., Karsten S. und noch jemand mögen das.
    • Karsten S. Dagmar S. Stefan K.
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    • Dagmar S.
      Dagmar S.: Mysterium finde ich zwar nicht schlecht, aber bei mir wird es niemals schaffen, Dixit und Cluedo zu verdrängen. Dazu ist es mir einfach zu vage... weiterlesen
      08.08.2017-14:25:09
    • Stefan K.
      Stefan K.: Das war etwas überspitzt ausgedrückt. Dixit wird weiterhin gerne gespielt. Cluedo habe ich leider so einen schlechten fang übers Internet... weiterlesen
      08.08.2017-17:23:05
    • Dagmar S.
      Dagmar S.: Cluedo ist bei mir noch die Erstausgabe aus meinen Kindertagen und wird heute immer noch gerne gespielt, wenn natürlich auch nicht mehr allzu oft.
      08.08.2017-21:25:52
  • Peter K. schrieb am 06.01.2017:
    Vorab: das Spiel soll hier nicht erklärt werden, das haben andere viel besser gemacht, als ich es hier wiederholen würde. Deshalb nur meine Beurteilung.

    *** Thematik & Material (1.5/1.5 Würfelaugen)
    Erster Eindruck: eine wunderschöne, stimmungsvolle Schachtel, die Lust macht hineinzuschauen. Der Anblick nach dem Öffnen bestätigt sich schnell. Alle Karten sind wunderbar gestaltet, auch die festen Papp-Gadgets, wie die Uhr und die Trenner für den Fortschritt, sowie der Sichtschirm sind äusserst thematisch. Großartig. Die Verdächtigen-Karten sind sehr schön gearbeitet mit liebevollen Details. Die Örtlichkeiten sind sehr mystisch gehalten und passen somit zum Titel. Etwas dünn wirken dagegen die Tatwaffen, hier hat man aber berechtigterweise mehr an die Funktionalität gedacht, denn warum sollte ein Kerzenständer noch grafisch gepeppt werden? Die Visionskarten sind sehr gut gewählt. Ihr surrealer Charakter passt zu 100% und die Details auf ihnen wie auch die Farbgebung bieten unglaublich viele Asooziationsmöglichkeiten. Insgesamt ein tolles Material, dessen Eindruck auch nicht durch die Plastik-Figuren getrübt wird.

    *** Originalität und Mechanismus (1.5/1.5 Würfelaugen)
    Der Mechanismus des Assoziations-Matching ist nicht ganz neu und Dixit kommt ja vom gleichen Verlag. Aber das ist ja bei anderen Spielen nicht anders. Aber der Kooperationscharakter und das deduktive Handling, die Lösungen zu suchen ist gepaart mit den Visions- und Bildübereinstimmungen sehr innovativ und absolut stimmig. Mit der Sanduhr im Nacken ist damit verbunden für reichlich Adrenalin gesorgt. Das macht insgesamt einen Riesen-Spass, zumal von uns erstmalig Sylvester gespielt und somit in passender Stimmung.

    *** Komplexitätsbalance und Erklärbarkeit (1.0/1.5 Würfelaugen)
    Das Spiel ist im Grunde leicht zu erklären und die Abläufe sind elegant und flüssig. Bis zum Ende der Phase 1 ist auch alles schön stimmig, alle Mitspieler hatten sehr viel Spass. Wäre da nicht die Phase zwei, der konkurrierenden Findung der eindeutigen Lösung, die nach demokratischen Gesichtspunkten geheim läuft, hätte das Spiel hier ebenfalls die volle Augenzahl erreicht. Doch sowohl die Weissagungsmarker als auch das Finale machen das Spiel so unrund wie ein sich zuspitzender Roman, der am Ende kein vernünftiges Ende hat, so als wäre der Autor an seine schöpferische Grenze geraten. Hier werden wir uns in Zukunft wohl Hausregeln überlegen, die das Ganze etwas befriedigender machen. Ich weiß noch nicht wie, aber irgendwie war das schräg. Auch ist die ganze Sache mit den Markern und den gesammelten Punkten während der ersten Phase nicht einfach erklärbar. Immer wieder mussten wir die Regel herausholen, Da aber das Spiel zu diesem Zeitpunkt schon so viel Laune gemacht hat, gibt es hierfür auch nur ein halbes Auge Abzug.

    *** Variabilität und Langzeitspielbarkeit (1.0/1.5 Würfelaugen)
    Es sind reichlich Charaktere, Tatorte und Waffen in der Schachtel, so dass hier eine hohe Variabilität und ein großer Wiederspielreiz unterstellt werden kann. Auf den Ersten Blick sind auch die 84 Visionen reichlich. Aber schon bei drei Partien wurden einzelne mehrfach gesichtet. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn man sich nicht, wie sich herausgestellt hat, auf bestimmte Elemente dieser Karten einschießen würde. Es steht daher zu vermuten, dass bei gleichen Geist-Ermittler-Kombinationen an Mitspielern immer wieder gleiche Assoziationen ins Spiel kommen. Das schließen viele Videorezensenten zwar weitestgehend aus, aber ich habe da so meine Zweifel. Viele sagen auch, dass man z.B. Dixit-Karten nehmen kann, obwohl diese eine andere Größe und andere Rückseiten haben, was glaube ich keine große Rolle spielt. Ich kenne Dixit leider nicht, aber was ich an Karten gesehen habe, gibt es wohl nur einzelne Sets, die der Stimmung von Mysterium genüge leisten, sie sind einfach eher im naiven Kunstbereich angesiedelt. Immerhin haben sie durch ihre Detailfreude durchaus einen vergleichbaren Informationswert wie die Originalkarten. Eine Erweiterung für Mysterium ist ebenfalls schon auf den Markt, so dass die diesbezüglich Abwertung meinerseits sich noch in Grenzen hält.
    Ein anderer Punkt ist aber die Spielerzahl. Selbstredend gibt es keine Solovariante, was auch keiner erwartet. Zu zweit oder zu dritt müssen als Ermittler mehrere Charaktere bedient werden, was weder für den Geist noch für den Ermittler wirklich einfach zu handhaben ist. Außerdem geht das Feeling, als Teil der Seance nach Lösungen suchen ein Stück weit verloren. Somit wird das Spiel erst ab 4 Spielern so richtig spielbar und beschränkt sich damit auf größere Gruppen. Bei mir persönlich immer ein kleines Manko. Dennoch: zu Sylvester oder zu Halloween kann man seine Gäste damit durchaus beglücken, natürlich sonst auch. Wegen der etwas zweifelhaften Wiederspielbarkeit und Begrenzungen beim Sweet Spot bezüglich der Spielerzahl ziehe ich auch hier ein halbes Auge ab.

    Fazit: Trotz kleiner Mankos ein absolut tolles Spiel, das sich super anfühlt und schön spielbar ist mit viel Kommunikation und damit für Gästerunden bestens geeignet ist. Im Familienkreis würde ich es wegen der Gefahr des Einlesens in die Denkweise des Gegenüber eher nicht so oft auf den Tisch bringen.
    MYSTERIUM: 5 von 6 Würfelaugen.
    Peter hat Mysterium klassifiziert. (ansehen)
  • Carsten G. schrieb am 25.11.2016:
    Lustiges, stimmungsvolles Partyspiel. Alle schauen auf dieselben Bilder, aber jeder sieht etwas anderes
    Carsten hat Mysterium klassifiziert. (ansehen)
  • Torsten F. schrieb am 26.06.2016:

    1. Einstiegslevel: 06/10
    2. Maximale Spieldauer: 90 Min.
    3. Verarbeitung des Themas: 80%
    4. Variabler Spielablauf: 70%
    5. Glück/Taktik/Interaktion: 20/20/60
    6. Grafik + Spielmaterial: 100%
    7. Spielspaß/Wiederspielreiz: 70%

    Mysterium besticht durch sein überragendes Spielmaterial. Dadurch ist die notwendige Atmosphäre garantiert, so dass das Rätseln und Mitfiebern richtig viel Spaß macht. Die Spieldauer variiert je nach Spieleranzahl stark, so dass sich das Spiel schon auch mal ziehen kann. Dickster Minuspunkt ist aber, dass das Spiel erst ab 5 Spielern Spaß macht, was mich persönlich am Kauf hindert. Wer sich vorstellen kann, Cluedo in einem mystischen Gewand zu spielen, sollte es sich aber ernsthaft überlegen.

    Torsten hat Mysterium klassifiziert. (ansehen)
  • Christian K. schrieb am 23.10.2015:
    Musterium ist ein kooperatives Kommunikationsspiel, bei dem es darum geht, gemeinsam den Mörder des Gutsbesitzers zu entdecken. Behilflich dabei ist der Geist des ermordeten. er gibt den Spielern Hinweise auf den Mörder, den Tatort und die Tatwaffe.
    Die Hinweise sind dabei nicht direkt, sondern müssen aus Karten abgeleitet werden, die der Geist den Detektiven gibt.
    Das klingt einfacher als es ist, zumal die Karten sehr phantasievoll gezeichnet sind und auch häufig eine phantastische welt darstellen. Hier können einzelne Elemente, Farben, Formen und andere Dinge auf den Mörder, Tatort oder die Waffe hinweisen.
    Was an dem Spiel gefällt ist die Gestaltung. Alles ist sehr detailreich und stimmungsvoll gezeichnet. Das gibt die Möglichkeit, ganz in die Welt des alten Gutshauses einzutauschen.
    Am Ende tippen die Spieler, welche der vom Geist vorgegebenen Kombinationen Täter/Ort/Waffe die wahrscheinlichste ist.
    Ich werde es gerne noch einmal spielen.
    Christian hat Mysterium klassifiziert. (ansehen)
  • Oliver B. schrieb am 01.11.2017:
    Da zu Typifizierung (Cluedo + Dixit) und Spielablauf schon alles gesagt wurde, möchte ich kurz ganz bewusst völlig subjektiv meine ganz persönliche Meinung kundtun:
    Mysterium macht mir/uns extrem viel Spaß. Wir sind große Fans von Dixit und Concept und uns fällt die fantasievolle und kreative Verknüpfung von Bildern (was sag ich... Illustrationen!) und Aussagen nicht schwer. Dementsprechend ist Mysterium genau unser Spiel. In der Tat ist es aber so, dass man die "richtige" Runde braucht. Das hat nichts mit "fähig" oder "nicht fähig" zu tun; Fakt ist: manche Menschen sind kreativer und fantasievoller als andere. Und für diese ist Mysterium genau richtig. Der etwas nüchterne Spielertyp dürfte mehr Spaß an Dominion, Siedler usw. haben, und das zu recht.
    Die Kreativ-Abteilung möchte sich aber Mysterium zumindest mal anschauen, wir wurden jedenfalls nicht enttäuscht.
    Zumal die Dixit-Karten Verwendung finden können, was bei dem aktuellen Stand von insgesamt 8 Dixit-Ausgaben zu nahezu ungeahnten Möglichkeiten führt.
    Und nochmal ausdrücklich: Das Design sucht nahezu seinesgleichen; nicht nur stimmig, sondern irgendwo zwischen "boah ey!" und "Perfekt!"
    Oliver hat Mysterium klassifiziert. (ansehen)
  • Uwe S. schrieb am 10.10.2016:
    Mysterium ist ein kooperatives Deduktionsspiel, bei dem ein sprachloser "Geist" seinen Spiritisten mittels Visionskarten die Identität seines Mörders vermitteln will. Hierzu liefert er Visionen (mehr oder minder abstrakte Bilder) an den jeweiligen Spiritisten. Jeder muss zunächst "seinen" Verdächtigten, "Ort" und "Objekt" identifizieren, bis im Finale die Entlarvung des Täters erfolgt.

    Fazit: Mysterium ist im ersten Teil, der Identifizierung des Geschehnisses je Spiritist, wirklich hervorragend gelöst. Wobei nicht passende Visionskarten den Geist schon mal zur Verzweiflung bringen können. Der zweite Teil, wo aus n möglichen Verdächtigen der eigentliche Täter ermittelt wird, stellt meines Erachtens den Schwachpunkt des Spiels dar. Zum Einen darf während dieser letzten Abstimmung nicht kommuniziert - für ein an sich kooperatives Spiel ein Unding - werden, zum Anderen gefällt mir weder die Tatsache, daß der Geist erst jetzt seinen eigentlichen Mörder erkennt, noch die willkürliche Auswahl desselben durch den Geist. Alles in Allem ist es Jammern auf hohem Niveau, da der zweite Teil nur eine Schlusswertung vermittelt.
    Uwe hat Mysterium klassifiziert. (ansehen)
  • Sebastian W. schrieb am 21.12.2015:
    Mysterium ist eine Mischung aus Cluedo und Dixit, jedoch mit stark kooperativem Anteil. Während des Großteils des Spiels ist die Kommunikation unter den Spielern möglich und erwünscht.

    Ein Spieler übernimmt die Rolle eines Geistes, der Rest sind Spirituisten. Sie wollen aufklären, wie der Geist ermordet wurde. Jedoch hat jeder Spirituist eine andere Vision. Mit Hilfe verschiedener Karten (grafisch ähnlich Dixit) gibt der Geist un Hinweise auf die Umstände. Da die Karten Spielraum zu Interpretationen lassen, ist hier Kreativität gefragt. In jeder Runde können die Spirituisten "Wetten" abschließen, welcher Mitspieler richtig oder falsch liegt.
    Haben alle Spieler ihre Vision erraten, wird eine davon vom Geist ausgewählt. Alle Spirituisten erhalten nun die gleiche Vision (1-3 Karten, abhängig von den Punkten aus der Wettrunde). Das Spiel ist gewonnen, wenn sich die Mehrheit für die richtige Kombination entscheidet.

    Für Mysterium gebe ich eine uneingeschränkte Kaufempfehlung. Das Spiel ist grafisch tadellos gestaltet. Es hat großen Wiederspielwert und macht viel Spaß. Die Regeln sidn einfach genug, als dass an auch mit Kindern spielen kann. Eines der Highlights der diesjährigen Messe.
    Sebastian hat Mysterium klassifiziert. (ansehen)
  • Björn T. schrieb am 22.11.2017:
    Worum geht es bei Mysterium? Vor vielen Jahren hat sich in einem unheimlichen Haus ein Mord ereignet, und nun versucht eine Gruppe von Spiritisten Kontakt zum Geist des Verstorbenen aufzunehmen, um das Verbrechen endlich zu klären.

    Einer der Spieler übernimmt die Rolle des Geistes, die anderen Spieler jeweils die Rolle eines Spiritisten. Leider ist der Geist jedoch so schwach, dass er nicht direkt mit den Spiritisten sprechen kann. Daher versucht er, ihnen in Form von Bildern Hinweise auf seinen Mörder, die Tatwaffe und den Tatort zuzuspielen.

    Die Aufgabe der Spiritisten ist es, die Bildhinweise bestmöglich zu interpretieren und so auf die Spur des Verbrechens zu kommen. Je schneller sie das schaffen, desto besser, denn leider hat der Geist nur eine begrenzte Stundezahl (=Rundenzahl) Kraft, Kontakt mit den Spiritisten zu halten.

    Mysterium ist ein toller Mix aus Cluedo und Dixit, der mit einem toll gestalteten Spielmaterial daher kommt. Die Spielregeln (z.B. darf der Spieler des Geistes nicht sprechen, sondern seine Hinweise nur durch Kopfzeichen geben) und der Link auf die Begleitmusik, schaffen eine tolle Spielatmosphäre. In der richtigen Runde (mit möglichst vielen Spielern) ist Mysterium ein richtiger Kracher, der für viel Spaß sorgt.

    Von den Spielregeln her ist es leicht verständlich und eignet sich daher auch super als Familienspiel. Für mich eine ganz klare Kaufempfehlung.
    Björn hat Mysterium klassifiziert. (ansehen)
  • katja R. schrieb am 19.06.2016:
    Dies ist eines unserer liebsten Spiele. Man kann es absolut mit jedem spielen. Egal ob viel und kompliziert-Spieler oder GelegentlichSpieler, bis hin zu den "Ich find das ganz nett was ihr da macht, aber verstehs nicht so ganz" Spielern. Dieses Spiel ist genial, auch wenn man verschiedene Sprachen am Spielertisch versammelt hat. Leicht zu erklären, leicht zu verstehen und gar nicht immer so leicht zu spielen =) man bestimmt selbst, wie schwierig man das ganze haben will, nicht nur anhand dessen, was in den Anleitungen steht (also mehr Karten zur Auswahl) sondern man kann aktiv als Geist das Spiel komplizierter machen.
    Eines unserer top Spiele das an jedem Spieleabend rausgezogen wird "Kommt, lasst uns das noch spielen"
    katja hat Mysterium klassifiziert. (ansehen)

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