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Eine eigene Bewertung für Vasco da Gama schreiben.
  • Edgar A. schrieb am 28.07.2012:
    Anhand der Beschreibung lässt sich sicher schon ahnen, dass dieses Spiel keine leichte Kost ist. Zwar ist die Anleitung übersichtlich aufgebaut und gut erklärt, aber es ist definitiv kein Spiel, dessen taktische Möglichkeiten und Varianten sich einem auf Anhieb erschließen. Man muss also für gewöhnlich erstmal die ein oder andere Proberunde spielen, bevor man die Feinheiten und die Komplexität des Spiels wirklich einigermaßen durchdrungen hat. Es dauert also eine gewisse Zeit, bis sich einem der Reiz dieses Spiels wirklich erschließt, aber diese Zeit sollte man diesem Spiel auch zubilligen.

    Das Aktions-System ist auf den ersten Blick ein wenig kompliziert und hat so seine Tücken durch den Bezahlfaktor, da man hier schon die ein oder andere Überraschung erleben kann – mal angenehm, mal unangenehm. Jedenfalls kann es durchaus schon mal passieren, dass die Planungen über den Haufen geworfen werden müssen, weil die Zahlungen höher als kalkuliert ausfallen. Man tut also gut dran, mit seinem Geld eher konservativ zu haushalten. Andererseits: „No risk, no fun“! Mitunter kann kalkuliertes Risiko einem auch den entscheidenden Vorteil bringen. Ein bisschen Glück und Zufall sind immer dabei.

    Was den Reiz dieses Spiels ausmacht, ist der klassische Dilemma-Faktor: Man hat eigentlich nie genug Geld oder genug Aktions-Scheiben, um das Maximum rauszuholen. Man muss fast immer irgendwo Abstriche machen oder Kompromisse eingehen, um zumindest ein gewisses Optimum zu erreichen. Immerhin lässt einem das Spiel genug Freiheiten, um halbwegs flexibel auf unvorhergesehene Ereignisse oder Aktionen der MitspielerInnen reagieren zu können. Immerhin gelingt es einem mindestens ebenso oft, die Pläne von den MitspielerInnen in irgendeiner Form zu durchkreuzen, so dass sich alles im Endeffekt einigermaßen wieder ausgleicht.

    Die Mechanismen des Spiels sind also so ausgeklügelt, dass bis zum Schluss ein spannender Spielverlauf garantiert ist und der Verlauf jeden Spiels auch immer irgendwie anders ist. Abwechslung und Spannung sind also garantiert. Auch die Zeit, die durch Grübeleien der Beteiligten verloren geht, hält sich in überschaubaren Grenzen. Zwar haben wir die angegebene Spielzeit von 60 bis 120 Minuten in unseren 4er-Runden meist locker verdoppelt, aber nach 4 Stunden war dann auch wirklich Feierabend. Gut ist auch, dass das Spiel auch bei unterschiedlicher Teilnehmerzahl immer gleich spannend blieb, was sicherlich auch ein Indiz dafür sein dürfte, wie durchdacht dieses Spiel ist.

    Die Gestaltung des Spiels und des Materials ist sehr schon, wobei das Brett mit seinen Bereichen aber auch sehr zweckmäßig gestaltet ist. Ein echtes „Seefahrer-“ oder „Entdecker-Gefühl“ will dabei jedoch nicht so recht aufkommen, da gilt dann doch eher das Motto „form follows function“. Was man vielleicht noch vermisst, ist eine Kurz-Spielregel mit entsprechenden Stichpunkten. Hin und wieder kommt es vor, dass man die Boni der einzelnen Charaktere übersieht und sich so seines Vorteils beraubt. Auch die Wertungen der Schiffe sind anfänglich etwas unübersichtlich. Da gibt es erst Siegpunkte und einen Bonus beim Einsetzen, dann noch in jeder Runde Einkommen und bei einem vollständigen Hafen auch nochmal Siegpunkte.

    ### FAZIT ###

    Um es abschließend nochmal auf den Punkt zu bringen: Dies ist definitiv kein Spiel für GelegenheitsspielerInnen, dafür ist das Spiel als solches einfach zu komplex und vielschichtig. Selbst Viel-SpielerInnen brauchen mindestens eine oder mehrere Runden zur Eingewöhnung, bis sich einem die vielfältigen taktischen Möglichkeiten erschließen. Aber wenn man das Spiel erst einmal in seiner Tiefe durchdrungen hat, dem wird es aufgrund der ausgeklügelten Mechanismen sehr viel Freude bereiten, da es fast immer bis zum Schluss spannend bleibt und die Ausgänge meist auch sehr knapp sind. Insofern kann ich das Spiel zwar nur Viel-SpielerInnen empfehlen, aber denen von ganzem Herzen und deswegen vergebe ich 5 von 5 Steuerrädern.
    Edgar hat Vasco da Gama klassifiziert. (ansehen)
  • Björn T. schrieb am 05.09.2011:
    Das Spiel überzeugt bereits auf den ersten Blick durch eine sehr schöne Grafik und tolles Spielmaterial. Alle Spielfiguren sind aus Holz (auch wenn die Kapitäne sehr klein geraten sind) und die restlichen Spielmaterialien aus Pappe haben eine stabile Dicke. Die Spielanleitung lässt einen auf den ersten Blick schlucken – 12 Seiten mit viel Text und wenig Bildern – erweist sich dann aber doch als gar nicht so schlimm, da ungefähr auf der Hälfte jeder Seite Spielbeispiele erklärt werden. Auch wenn die Anleitung an einigen Stellen etwas umständlich beschrieben ist, kann man sie gut und zügig „durcharbeiten“ um das Spiel zu verstehen.

    Ziel des Spieles ist es, Schiffe in verschiedene Kolonien auszusenden um Punkte zu sammeln. Wer nach 5 Runden die meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel. Um ein Schiff aussenden zu können, müssen im Vorfeld allerdings mehrere Vorbereitungen getroffen werden. Das Schiff muss zuvor als Projekt (quasi als Bauplan) gekauft und mit einer passenden Mannschaft zu Wasser gelassen werden und natürlich darf auch ein Kapitän nicht fehlen. Und dann gilt es noch die Navigationswerte der einzelnen Schiffe zu berücksichtigen, denn nicht jedes Schiff kann jede Kolonie erreichen. Und zu guter Letzt gibt es auch noch 4 Persönlichkeiten, die die Spieler mit unterschiedlichen Leistungen unterstützen können.

    Vasco da Gamma ist ein sehr strategisches Spiel, bei dem jeder Spieler fast immer mit Geldmangel zu kämpfen hat. Wer in den ersten ein, zwei Runden mit seinen spärlichen Geldvorräten nicht haushalten kann, hat es bis zum Ende des Spieles sehr schwer, mit den restlichen Spielern mithalten zu können.

    Ein besonderes Highlight bei diesem Spiel ist das Prinzip, wie die Reihenfolge der Aktionen festgelegt wird. Es gibt Aktionsnummern von 1-22, die der Reihe nach durchgespielt werden. Zu Beginn der Runde darf sich jeder Spieler eine Aktionsnummer aussuchen und mit ihr einen seiner Aktionssteine setzen. Diese Prozedur darf jeder Spieler 4x durchführen. Danach wird die Aktion mit der kleinsten Aktionsnummer als erstes ausgeführt. Allerdings wird zuvor eine Aktionsnummer als „Null-Kosten-Wert“ bestimmt. Jeder Aktionsnummer unter diesem Wert muss (stellenweise sogar sehr teuer) bezahlt werden. Jede Aktionsnummer die über diesem „Null-Kosten-Wert“ liegt, kann dann kostenlos durchgeführt werden. Die Frage die sich jeder Spieler dann zu Beginn der Runde stellen muss ist: „Kann ich es mir leisten, früh zu agieren, oder riskiere ich lieber, dass mir eine gute Aktion von einem Mitspieler weggenommen wird?“

    Ein weiteres Highlight ist in meinen Augen die Navigationstabelle. Denn die ausgesandten Schiffe bleiben nicht immer in den Häfen, in die sich geschickt wurden, sondern segeln entsprechend der Navigationsregeln weiter. Hier ist dann wieder der oben beschriebene Navigationswert der Schiffe wichtig. Schiffe mit niedrigem Navigationswert werden über kurz oder lang vom Spielplan verdrängt, was von den Spielern sehr genau gesteuert werden kann und damit weitere taktische Möglichkeiten bietet.

    Mein Fazit: Vasco da Gamma ist ein super Spiel für alle, die gerne planen und taktieren. Der einzige Glücksfaktor im Spiel ist der „Null-Kosten-Wert“ der Aktionsnummern, aber gerade dieser Punkt kann schwerwiegende Folgen haben, wenn man sich hier etwas „verzockt“ hat. Spieler, die Spiele wie z.B. Agricola oder auch Vinhos mögen, werden auch von Vasco da Gamma begeistert sein. Und auch trotz der nicht ganz optimalen Spielanleitung gebe ich daher volle Punkte.
    • Andreas F., Benjamin-Linus Z. und 11 weitere mögen das.
    • Uwe S. Christian D. Achim S. Andreas F. Benjamin-Linus Z. Andreas J. Helga H. Maren L. Björn T. Peter M. Doreen S. Marcus G. Steffen  S.
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    • Andreas J.
      Andreas J.: Danke für die anschauliche Rezension. Vor allem bezüglich der Bestimmung der Zugreihenfolge sehr aufschlussreich.
      05.09.2011-09:40:45
    • Björn T.
      Björn T.: Wie bereits geschieben: Die Zugreihenfolge ist in dem Spiel echt ein highlight. :-)
      05.09.2011-17:11:21
    • Mahmut D.
      Mahmut D.: @Björn: Freut mich, dass du wegen mir das Spiel gekauft hast und es jetzt weiterempfiehlst. - Tolle Rezi!
      17.09.2011-18:35:36
  • Matthias N. schrieb am 06.04.2010:
    Der Mechanismus mit den Zahlen ist Genial und fordert die Spieler mal in andere Richtungen zu denken.
    Matthias hat Vasco da Gama klassifiziert. (ansehen)
  • Thorsten T. schrieb am 11.01.2010:
    Hab es auf der Spiele 09 gespielt und es ist für mich eins der Highlights des Jahres. Funktioniert mit jeder Spielerzahl und hat hat einen sehr hohen Wiederspielreiz !! TOP
  • Alfred Thomas K. schrieb am 04.08.2011:
    Klasse Spiel auch für 2 Spieler.
    Besonders der Reihenfolgemechanismus für die Aktionsreihenfolge weiß zu gefallen.
    Alfred Thomas hat Vasco da Gama klassifiziert. (ansehen)
  • Reinhard O. schrieb am 18.11.2011:
    Titel: Vasco da Gama

    Spieltyp: Strategiespiel

    Spieldauer: 90-120 Minuten Spieleranzahl: 2 bis 4 Spieler ab 12 Jahren

    Spielziel/-idee:
    In diesem Spiel dreht sich alles um die Schifffahrt. Die Spieler versuchen Schiffe zu bauen, Kapitäne und Mannschaften anzuheuern und begeben sich auf die Schifffahrtsrouten von Vasco da Gama. Mit ihren Schiffen sammeln die Spieler Siegpunkte.

    Spielablauf:
    Das Spiel verläuft über 5 Runden. Jede Runde besteht aus 3 Phasen:

    Phase 1: Platzieren der Aktionsscheiben
    Jeder Spieler verfügt über 4 Aktionsscheiben, die nun zusammen mit einem Zahlenstein (gibt später die Reihenfolge an) auf einem Aktionsfeld der vier Bereiche (Auftrag, Taverne, Seefahrt, Finanzen/Personen) gesetzt werden.

    Phase 2: Ausführungsphase
    Erst jetzt in der Ausführungsphase (Aufdecken von Plättchen) wird klar ab welchem Zahlenstein die Aktionen kostenlos durchgeführt werden können.
    Es werden die Zahlen der Zahlensteine aufsteigend aufgerufen. Der Spieler muss nun entscheiden, ob er die Aktion durchführen möchte oder nicht und muss ggfs. dafür zahlen, nämlich genau dann wenn der Zahlenstein eine niedrigere Zahl vorweist als der Aktionsmarker.
    Es sind folgende Aktionen möglich:
    - Projekte kaufen um Schiffe bauen zu können
    - Rekrutierung von Mannschaft und Kapitänen
    - Expedition von zu wassergelassenen Schiffen mit Mannschaft und Kapitän zu den verschiedenen Häfen
    - Charaktere übernehmen (bringt die jeweilige Fähigkeit des Charakters oder Geld)

    Phase 3: Navigation
    Es werden nun die Schiffe, die auf See sind ausgewertet. Ist auf dem Spielplan eine Reihe (Hafen) vollständig mit Schiffen belegt gibt es zusätzliche Siegpunkte.

    Spielende: Nach fünf Runden endet das Spiel

    Fazit:
    Ein spannendes und abwechslungsreiches Strategiespiel mit einigen interessanten Spielmechanismen, die sehr gut ineinander greifen. Die Regeln sind umfangreich und ich finde sie allerdings etwas unübersichtlich. Es bedarf der intensiven Auseinandersetzung damit.

    Das Setzen der Reihenfolgesteine gefällt mir sehr gut und es beinhaltet die *Schere* zwischen frühem Drankommen und dem Risiko für die Aktion zahlen zu müssen. Die Bezahlung der Mannschaft nach der Anzahl der verschiedenen Farben verleiht dem Spiel ebenfalls Würze und nicht zuletzt die Punktevergabe in den Häfen und dem Aufrücken der Schiffe.
    Die Fülle der Spielideen, die hier zu finden ist, sorgt für Spannung und Abwechslung bis zum Schluss. Man muss sich seine Züge sehr gut im Voraus überlegen. Es besteht manchmal die Gefahr sich eine Aktion durch einen frühen Reihenfolgestein sichern zu wollen und man muss dann erkennen, dass die Voraussetzungen noch gar nicht erfüllt sind.

    Das wunderschön gestaltete Spielmaterial rundet ein tolles und anspruchsvolles Spiel mit sehr großem Wiederspielreiz ab. Mich hat es vom ersten Spiel an begeistert.
    In meiner Bewertung ist dieses Spiel 5 Punkte wert.
    Reinhard hat Vasco da Gama klassifiziert. (ansehen)
  • Torsten M. schrieb am 03.04.2010:
    Spannendes Spiel, dessen Mechanismen gut ineinander greifen. Besonders erwähnenswert finde ich die Aktionssteine die zusätzlich noch mit einem Reihenfolgestein belegt werden, so kann man sich aussuchen wann man dran sein will und für welche Kosten.
    Eines der sehr guten Spiele diesen Jahrgangs.
    Torsten hat Vasco da Gama klassifiziert. (ansehen)
  • Jörg K. schrieb am 18.08.2010:
    "Strategische Vorgehensweise ist erforderlich um in diesem Vielspieler-Spiel zu bestehen das durch interessante Spielmechanismen hervorsticht!"
    Jörg hat Vasco da Gama klassifiziert. (ansehen)
  • Thomas H. schrieb am 20.04.2010:
    Sehr schönes Material, aber irgendwie nicht viel neues.
    Verführt etwas zum Grübeln, Fehler werden hart bestraft.
    Thomas hat Vasco da Gama klassifiziert. (ansehen)
  • Matthias H. schrieb am 07.12.2010:
    Eines der Spiele, die ich immeer wieder gerne aus dem Schrank hole. Vasco da Gama ist ein großartiges Worker-placement Spiel mit gut durchdachten weiteren Mechanismen. Auch für mich ist es das highlight 2009.
    Matthias hat Vasco da Gama klassifiziert. (ansehen)
  • Martina K. schrieb am 16.04.2012:
    Ich hatte das Spiel nun zwei Wochen geliehen und konnte es zweimal zu dritt und in der Solovariante testen. Die Regeln wurden hier schon ausreichend beschrieben, daher komme ich gleich zu meinen persönlichen Eindrücken.

    Ich erinnere mich daran, dass ich schon einmal auf einer Messe die Gelegenheit gehabt hätte, Vasco da Gama zu spielen. Wir entschieden uns damals aber dagegen, da es allein von der Grafik und vom Material her trocken und wenig atmoshärisch wirkte.
    Da das Spiel aber allein hier so viele positive Rezensionen hat, kam es doch immer näher in meinen Fokus.

    Die Regel ist zunächst überschaubar, erklärt vieles mit Beispielen und Bildern. Erst im Spiel kamen dann allerdings doch immer wieder einmal wieder Unklarheiten auf, die vor allem die Handhabung der Charakterkarten angingen (z.B. Händlerschiff, Bonusaktionen 21/ 22). So war der Einstieg zunächst dann doch nicht so leicht wie gedacht.

    Vasco da Gama verknüpft bekannte Elemente wie Workerplacement mit einigen interessanten neuen Zutaten. Interaktion gibt es im Spiel wenig, es gilt vor allem die eigenen Ressourcen und Aktionen in 5 Spielrunden zu optimieren. Es macht zunächst Spaß, die Mechanismen auszuprobieren. Allerdings setzt dies voraus, dass die Spieler auf ein herausforderndes Spiel mit Tendenz zu Grübeleien eingestellt sind. Bricht die Konzentration bei einem Spieler ab und es kommt zu ein, zwei unüberlegten Zügen, hat derjenige mit dem Spielausgang wenig zu tun. Das kann sehr frustrierend sein, insbesondere wenn noch weitere Runden zu spielen sind.

    In meinen Spieltests in zwei verschiedenen Runde kam das Spiel so auch unterschiedlich an - von "ganz nett, kann man mal spielen" bis "ist mir eher zu anstrengend, einmal reicht" bis zu "gutes Strategiespiel, möchte ich nochmal ausprobieren".
    Daher empfehle ich wirklich nach meinen Erfahrungen, das Spiel nach Möglichkeit vor dem Kauf zu testen. Ich selbst werde es gerne auch in der Zukunft wieder mitspielen, aber ich muss es nicht in meine eigene Sammlung aufnehmen.

    Zum Schluss möchte ich noch anmerken, dass ich die Vasco da Gama Solovariante für eine der besten Solospielideen halte: Gut durchdacht, genau so herausfordernd wie das Mehrpersonenspiel, hoher Wiederspielreiz (zu Beginn variiert der Spielaufbau der zur Verfügung stehenden Zahlenchips). Evt. ist das für den ein oder anderen eine zusätzliche Kaufüberlegung.

    Vasco da Gama erhält von mir in Summe solide 5 Punkte.
    Martina hat Vasco da Gama klassifiziert. (ansehen)
    • Mahmut D., Oliver S. und 3 weitere mögen das.
    • Matthias N. Mahmut D. Björn E. Oliver S. Steffen  S.
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    • Matthias N.
      Matthias N.: Danke für die Rezi, Martina! Deine Einschätzung zur Solovariante bestätigt meinen unbändigen Drang, das Spiel unbedingt haben zu wollen ;-)
      16.04.2012-19:09:08
    • Martina K.
      Martina K.: Vielleicht gibts ja nochmal irgendwo ein Angebot für Vasco da Gama - ich schätze ein, dass es dir gut gefallen könnte.
      16.04.2012-19:12:10
    • Mahmut D.
      Mahmut D.: Hab ich dich doch zu Vasco überredet :-) Finde es schön, dass es dir doch gefallen hat, denn du warst ja sehr skeptisch (wirke zu mechanisch und so) :-)
      01.05.2012-20:56:03
  • Markus P. schrieb am 23.04.2011:
    Vasco da Gama bietet schönes, historisches Segelflair mit klasse Ausstattung und vielen verschiedenen Zugmöglichkeiten. Der Bietmechanismus bietet eine echte Neuheit.

    Leider gab es mehrere Unstimmigkeiten die die Spielregel nicht zu klären vermochte. Bspw. war nicht klar ob der Spieler mit der Händler Figur 2 frei einsetzbare Schiffe (wie es sinnvoll wäre, alle anderen Charaktere bekommen auch 2 x einen Bonus) bekommt oder nur 1 Schiff. Dieses Regelproblem beschäftigt etliche Leute im Forum beim Herrsteller What´s your game.

    Dafür gibt es einen Punkt Abzug.
    Markus hat Vasco da Gama klassifiziert. (ansehen)
    • Pascal V., Doreen S. und 3 weitere mögen das.
    • Pascal V. Björn T. Doreen S. Matthias H. Steffen  S.
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    • Stefanie M.
      Stefanie M.: Da in der gesamten deutschen, englischen und italienischen Anleitung immer nur von "Das Handelsschiff" in der Einzahl gesprochen wird, denke... weiterlesen
      23.04.2011-13:54:56
    • Doreen S.
      Doreen S.: das mag ich...ein Klasse Spiel...
      16.05.2011-19:53:37
  • Matthias N. schrieb am 13.08.2012:
    Also das Thema des Spiels ist nicht das Entdecken von neuen Welten, wie vielleicht der Titel "Vasco da Gama" vermuten ließe. Vielmehr handelt es sich um ein knallhartes Reederei-Wirtschaftsspiel. Befahren werden nämlich die vom Namensgeber des Spiels bereits entdeckten Seerouten um Afrika herum nach Indien. Dafür müssen Schiffe ausgehoben, Matrosen angeheuert und Kapitäne engagiert werden, Expeditionen durchgeführt und intelligent navigiert werden. Sieger wird also nicht, wie bei "Navegador" der beste Entdecker, sondern derjenige, der am besten die lukrativen Schiffsfahrten nach Indien managt. Und das ist durchaus nicht einfach!

    Man hat pro Spielrunde 4 Aktionen zur Verfügung. Diese gilt es, effizient und möglichst zeitig und sinnvoll einzusetzen. Mit den Aktionen kann man "Projekte" erwerben (also noch nicht "zu Wasser gelassene" Schiffe mit einem gewissen Navigationslimit, der Anzahl der Matrosen, die für dieses Schiff benötigt werden sowie der Siegpunktanzahl und Anzahl der Goldstücke, die man in der Navigationsphase für diese Schiffe erhält). Man kann außerdem aus den Kneipen Matrosen anheuern (pro Aktion steht einem allerdings nur eine von vier Kneipen zur Verfügung) oder auch Kapitäne engagieren. Im Navigationsfeld kann man "zu Wasser gelassene" Schiffe je nach Navigationslimit in die entsprechenden Häfen einlaufen lassen und man kann sich außerdem pro Aktion Geld oder die Hilfe von 4 Personen sichern, was nicht zu verachten ist, denn die 4 Personen können einem schon ganz schön weiterhelfen (mit Zusatzaktionen, Siegpunkten, Missionaren, die als "Joker-Matrosen" eingesetzt werden können etc.).

    Sehr innovativ ist das Spielprinzip des Aktionsteinsetzens. So muss man eine Zahl von 1-20 wählen und dabei beachten, dass die niedrigste eingesetzte Zahl als erstes ihre Aktion ausführen darf. Da gilt es, darauf zu achten, welche Aktion vor all den anderen durchzuführen ist und wie sich die Mitspieler verhalten. Es macht z.B. keinen Sinn, die niedrigste Zahl bei "Expeditionen" durchzuführen, wenn ich noch keine "zu Wasser" gelassene Schiffe" besitze und mir dafür noch Matrosen fehlen. Da wäre es sinnvoller, erst einmal Matrosen zu rekrutieren. Auch muss ich beachten, dass pro Runde immer eine andere Zahl ermittelt wird, die als erste Aktion kostenlos ist. Wähle ich z.B. eine 7 für meine erste Aktion und in dieser Runde wird die 10 als erste kostenlose Aktion ermittelt, dann muss ich schon 3 Goldstücke (10-7) opfern, um die Aktion durchführen zu können. Wähle ich aber als erste Aktion eine zu hohe Zahl, dann haben mir unter Umständen meine Mitspieler schon wertvolle Aufträge oder die besten Matrosen weggeschnappt! Hier kommt sehr viel Interaktion und taktische Raffinesse ins Spiel.

    Im Spiel selbst ist auf vieles zu achten und das macht das Spiel leider auch ein wenig "sperrig". Die Spielregel ist leider auch nicht sooo ideal. Sie erklärt zwar alles sehr verständlich und es bleiben auch kaum Fragen offen, aber sie ist nicht sehr übersichtlich und man muss schon manchmal beim Nachschlagen etwas suchen. Gerade in den ersten Partien, wo doch vieles noch nachgeschlagen werden muss, ist dies etwas nervig.

    Fazit:

    Ein tolles Spiel, was Spaß macht und sehr fordernd ist. Fehler werden kaum verziehen und in 5 Spielrunden rennt man einem früh gemachten Fehler ziemlich hoffnungslos hinterher. Ein Familienspiel ist es definitiv nicht, sondern eher für die Vielspieler gedacht. Für diese Zielgruppe ist das Spiel aber ein spielerisches Juwel, dass erst nach mehreren Partien seine ganze Vielfalt an taktischen und strategischen Möglichkeiten preis gibt. Trotz sehr schönem Spielmaterial bleibt das Spiel doch leider etwas abstrakt und vermittelt etwas wenig Atmosphäre. Aber das ist nicht weiter schlimm, dafür bietet das Spiel einfach zu viel! Obwohl Interaktionen reichlich gegeben sind gibt es auch eine wirklich gelungene Solovariante von Solo-Play (übrigens mit toller Kurzübersetzung von Martina, hier unter Varianten!). Es lässt sich somit hervorragend interaktiv aber auch hervorragend solo spielen.

    Wegen der o.g. kleinen Kritikpunkte sind es nicht ganz 6 Punkte. Aber hervorragende 5 Punkte hat das Spiel allemal verdient! Für Freunde des anspruchvollen Strategiespiels ein absolutes Muss!
    Matthias hat Vasco da Gama klassifiziert. (ansehen)
  • Gert S. schrieb am 09.05.2010:
    Super Workerplacement mit neuem Mechanismus
  • Christian P. schrieb am 26.03.2010:
    nach schwerem einstieg funktioniert es einwandfrei, wahrscheinlich das beste spiel des jahrgangs
  • Tim P. schrieb am 16.10.2011:
    Sehr nettes und ausgeklügeltes Worker-Placement-Spiel, mit eingen sehr originellen und bereichernden Mechanismen. Vaso da Gama kommt fast ohne Glücksmomente aus, dennoch muss man Entscheidungen treffen, deren Ergebnis unüberschaubar ist (auch weil von den Handlungen der anderen abhängig), so dass es immer spannend bleibt, und auch immer wieder überraschende Ergebnisse dabei herauskommen.
    Tim hat Vasco da Gama klassifiziert. (ansehen)

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