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Jürgen S.

Jürgens Errungenschaften:

Pentos
Jürgen mischt den besten Zaubertrank.wird sehr oft gegrüßt
Jürgen hat 500 Einträge auf seine Pinnwand erhalten.Schmied
Jürgen ist ein Spieleschmied.Entern!
Jürgen macht sich klar zum Entern.Chamälange
Jürgen züchtet Chamäleons.Foren-Großmeister
Jürgen hat 1000 Beiträge im Forum oder Spielernetzwerk veröffentlicht.Zep!
Jürgen fliegt den Zeppelin wie kein anderer.Die Krieger vom Jein
Jürgen gehört zu den tapferen Kriegern vom Jein.Winnewupp
Jürgen hat die meisten Regenwürmer gesammelt.Upstairs
Jürgen ist entkommen.Thunderbirds
Jürgen hat mitgeholfen, die Pläne von dem Oberschurken The Hood zu vereiteln.Aluhut
Jürgen wird sich immer an Harald Bilz erinnern.
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Von Jürgen S. bewertete Spiele (69 Stück):



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  • Captain Sonar Jürgen über Captain Sonar
    Nachdem ich das Spiel zu Weihnachten geschenkt bekommen habe, ist erst jetzt eine Spielerunde zustande gekommen. Eine Stadt-Land-Spielt Veranstaltung ermöglichte die "Rekrutierung" der ausreichenden Zahl an willigen Spielern. :-)

    Ja, 8 Personen zusammenzubekommen, die dieses Spiel auch spielen wollen, ist anfänglich nicht leicht. Wir haben aber herausgefunden, das auf die Position des ersten Offiziers auch verzichtet und diese Aufgabe vom Captain oder dem Maschinisten mit übernommen werden kann. Und 6 Personen zusammenzubekommen müßte öfters zu schaffen sein.

    Bei uns haben auf jeden Fall sich 7 Spieler eine Wiederholung einer solchen Runde gewünscht. 5 weitere Freunde haben Interesse geäußert, es auch einmal auszuprobieren.
    Also genug Potential für tolle Spieleabende.

    Unsere Runde bestand komplett aus Anfängern, die dieses Spiel vom Hörensagen kannten. Lediglich ich hatte die Spielanleitung mehrfach gelesen.
    Einmal erklärt, Teile vorgelesen und anschließend offene Fragen beantwortet. Das war alles...
    Auch wir haben gleich im Echtzeitmodus mit der Alpha-Karte gestartet. Wir hatten Chaos erwartet, doch es lief erstaunlich gut. Kleinere Fehler und Missverständnisse haben zwar zeitweise zu Verwirrung bei den Funkern geführt, jedoch konnte man sich bei der detaillierten Inselkarte bald wieder per Sonar auf den Gegner aufschalten.

    Es war eine spannende Torpedoschlacht, die von allen mit einem faszinierten Grinsen beendet wurde.
    Ein cooles Spielprinzip mit viel Spielspaß.
    Anstrengend, aber super spannend und fordernd. Anstrengend auch durch den Hintergrundlärm der anderen Spielegruppen vor dem auch in der Anleitung gewarnt wird.

    Zum Spiel selbst:
    Hochwertige Materialien.
    Besonders beeindruckend und die Spielatmossphäre fördernd ist die Trennwand zwischen den Teams.
    Das Spiel ist nach allen Kriterien sein Geld wert und bekommt von mir seine vollen sechs Punkte.



    Jürgens Wertung:
  • Revolver (dt.) Jürgen über Revolver (dt.)
    Ich war sehr neugierig auf das Spiel, da es sich um ein asynchrones Kartenspiel für 2 Personen handelt, das im wilden Westen spielt. Ein derartiges Spiel hat mir in meiner Sammlung bisher gefehlt. Es mußte wegen eines Spielestaus ;-) sehr lange OVP auf seinen ersten Einsatz warten. Doch nun endlich habe ich Revolver das erste Mal als Gangster Colty gespielt und war sofort ins Geschehen gezogen.

    Der Spielplan besteht aus Karten, die eine Zeitleiste über verschiedene Orte hinweg darstellen. So läuft vor einem im Kopf ein Film ab, der einen vom Bankraub und der Flucht über mehrere verschiedene Schauplätze bis hin zum Finale im 03:15 Uhr Express begleitet. Vor mir aufgereiht meine Schar von Banditen, die innerhalb der Gruppe nach Wichtigkeit für mich sortiert sind.

    Der Bankraub lief bei uns (wie in einem guten Film) sehr blutig ab. Das kommt unter anderem auch durch die Spielplankarte (Bankraub), die keine Bonusmarker für Colty bereitstellt sowie die relativ lange Dauer (Rundenanzahl) hat. Das Kartenglück unterstützte noch die Sheriffs und meine Banditen starben wie die Fliegen, obwohl ich viele Sheriffs weggepustet hatte. Nach der Banküberfallspielplankarte dachte ich schon, was ist das für ein komisches Spiel. Bei der Todesrate meiner Kumpane schaffe ich das niemals bis zum Zug....
    Doch dann kamen die Unterstützungspunkte der anderen Karten (Schauplätze) und auch die Sheriffseite mußte mit den Karten immer mehr haushalten. Damit starben weniger meiner Leute und auch die Grenzsteine wurden weniger. So konnte ich die Grenze öffnen, bevor Colty es auch mit dem Zug geschafft hätte...

    Auf jeden Fall sehr spannend :-)

    Natürlich erfassten wir beim ersten Spiel nicht vollständig das ganze Potential der vielseitigen Karten und haben die eine oder andere auch falsch eingesetzt und bzw. nachträglich zu korrigieren versucht. Das Feeling war jedoch jetzt schon genial.

    Ich hoffe das Spiel ist gut austarriert, so dass auch beide Seiten gewinnen können.
    Das kann ich allerdings nur über häufiges Spielen herausfinden (ein Feedback folgt dann).
    Man muß sich auch immer im Klaren sein, dass es sich um ein Kartenspiel und damit zumindest etwas um ein Glücksspiel handelt. Aber gerade diese Ungewissheit gibt es im Leben und man muß versuchen auch aus einer Pechsträhne noch das Beste herauszuholen, denn das Blatt wendet sich auch wieder.....

    Ich kann das Spiel nur empfehlen und freue mich schon auf die nächsten Runden.

    Jürgens Wertung:
  • Stratego - Das Kartenspiel Jürgen über Stratego - Das Kartenspiel
    Stratego Cards hat sehr schön geschafft das Brettspiel in ein Kartenspiel umzusetzen.
    Wie im Brettspiel gilt es sich vorsichtig vorzutasten und immer ein paar Trümpfe in der Hinterhand zu haben (man sieht, lauter Begriffe aus dem Bereich der Kartenspiele).
    Auch im Brettspiel kennt man nur eine begrenzte Anzahl der generischen Figuren, die sich mit der Zeit gegenseitig schlagen. Sehr schön in das Spiel eingefügt ist die Funktion der Fahne. Gefährlich eingesetzt kann Sie das dem Gegner bekannte Feld (den General, den Spion oder den letzten Minenräumer) vor der Nase wegschnappen und wieder im Kartenstapel verschwinden lassen.
    Die Verpackung ist eine sehr schön als Wappen geformte Plastikbox, wobei sie sich sehr schlecht stapeln läßt.
    Die Karten sind stabil und schön gestaltet. Der Spion ist eine hübsche Frau ;-)
    Stratego, auch als Kartenspiel wirklich klasse. Ich wüßte nicht was man da noch besser machen könnte....


    Jürgens Wertung:
  • Hoch die Becher Jürgen über Hoch die Becher
    Die Idee ist mit den Bechern und den Glassteinen (Rot für Wein, Schwarz für Gift und Weiß für Gegengift)ist klasse und das Material auch gelungen. Die Becher aus Plastik mit Ornamenten sehen sehr schön aus und die Farbringe passen einwandfrei auf bzw. können gut unter die Becher gesteckt werden. Das Kartenmaterial ist von guter Qualität, haben stimmungsvolle Bilder und bringen noch mehr Taktik ins Spiel. Ich finde es keineswegs ein reines Glücksspiel, auch wenn manchmal der falsche Becher vor einem stehen bleibt :-(.
    Der ganzen Runde (6 Personen) hat das Spiel sehr viel Spaß gemacht und wären nicht noch andere Spiele bereit gelegen, dann hätten wir sicher noch eine Runde gespielt.
    Spielidee, Qualität, Spielfluß, Spielspaß, einfach super.
    Ich war schon aufgrund schlechter Kritiken am Zweifeln es zu kaufen, habe es aber nicht bereut. Es ist wirklich wieder eine Bereichung meiner Spielesammlung :-)

    Jürgens Wertung:
  • All Queens - Schach (engl.) Jürgen über All Queens - Schach (engl.)
    Jeder kennt die Zugmöglichkeiten einer Dame im Schach, nur dass hier nicht geschlagen wird, sondern 4 in eine Reihe gebracht werden müssen.
    Das Spielbrett markiert bereits die Startaufstellung der Figuren.
    Das ist die ganze Erklärung des Spiels und schon gehts voll ab....
    Selten auf die Schnelle so viel Spaß gehabt.
    Da eine Partie in der Regel nur wenige Minuten dauert, lädt dies zu vielen Revanchen ein.

    Die Schachtel ist von guter Qualität mit einer Einlage für die Figuren. Die Figuren sind zwar aus Plastik, jedoch ordentlich gearbeitet und ohne auffällige Grate. Das stabile Papp-Spielbrett ist an den Kanten überzogen und fixiert die Figuren zusätzlich in der Schachtel.

    Weil in andere Spiele viel mehr Entwicklungsaufwand reingesteckt werden muß, gebe ich hier fairerweise nur 5 Punkte, aber wirklich was zu beanstanden gibt es nicht.

    Jürgens Wertung:
  • Skyliners Jürgen über Skyliners
    Wie den meisten Freunden bei SO bekannt, liebe ich Spiele mit unterschiedlichen Spielprinzipien und die auch die Sinne mit einbeziehen.
    BSP dazu sind Mord im Arosa - das Gehör, Dr Shark der Tastsinn, hier wie auch bei La Boca das Augenmaß)
    Dazu ist Skyliners (zumindest zu zweit) noch ein interessantes Taktikspiel. Allerdings kommt man bei 4 Spielern wahrscheinlich so selten dran, dass es unplanbar wird.
    Der Mix aus früher Planung (damit man möglichst früh auch die Antennen für die Extrapunkte setzen kann) versus falscher Planung (und damit keine regulären Punkte) macht die Spannung. Der Ärgerfaktor ist allerdings bei zwei Spielern doch sehr hoch.
    Auch wir haben unsere Planung parallel geheim mitgeschrieben. Beim ersten Spiel kam ich da etwas durcheinander.

    Bei der Qualität des Spiels gibt es Licht und Schatten
    + Spielbrett in der Box ist eine tolle Idee
    + Fächer zum Lagern der Plastikteile
    + sauber verabeitete Plastikteile, die gut ineinander passen
    + Aufgesetzter Spielplan, der durch gedrehte Position alle Staufächer sicher abdeckt.
    - Die Kartonfaltung im Bauwagen wie auch bei den Vögeln ist für den häufigen Gebrauch nahezu ungeeignet. Dehnt man zu weit, so lösen sich die Kartonschichten von einander.
    - Die Karten und besonders die Planungskarten sollten ja keine Beschädigung bekommen. Aber gerade für die gibt es keine geschütze Aufbewahrungsmöglichkeit in der Schachtel.
    - Die Zählleiste ist nicht von allen Seiten und damit von allen Spielern einsehbar. Eine extra Leiste auf dem Spielplan oder separat wäre besser gewesen.

    Noch ein paar Tips
    -> Kartonknick Bauwagen, speziell Kartenhalter: Ich überlege, ob ich den geknickten Teil nicht abtrenne und zusammen mit dem anderen (bei der Wertung zu entfernenden) Teil als Sandwich verwende.
    -> Kartonknick Vögel: wirklich nur im rechten Winkel knicken und seitlich rausstehen lassen verlängert die Lebensdauer, auch wenn Ersatz schon beigelegt wurde.....
    -> Stauraum in der Box: Wenn man die Bauteile in langen Türmen zusammengesteckt wegpackt, hat man auf einmal sehr viel Platz.
    -> Die Karten habe ich in einer Tüte oben auf die Spielanleitung gelegt, um sie vom Rest zu trennen. Das knittert zwar etwas die Anleitung, jedoch sind die Karten geschützt. Wenn jemand eine bessere Lösung hat, bitte einen Kommentar setzen.

    Fazit: Schönes Strategiespiel das gut in meine Sammlung der unterschiedlichen Spielprinzipien passt. Auf jeden Fall 5 Punkte wert.






    Jürgens Wertung:
  • Die Holde Isolde Jürgen über Die Holde Isolde
    Die holde Isolde ist ein Mehrheitenspiel mit Kartentausch-Mechanismus aus 7 Wonders.
    Und wenn ich es mir genau überlege ist es ein 7 Wonders light.
    Bei 7 Wonders lege ich die Karten direkt vor mir ab, während ich bei der Isolde die Karten einsetze um die Zählleisten auf den Spielfeldtafeln hochzuzählen. Prinzip mit unterschiedlichen Variationen eigentlich gleich.
    7 Wonders hat meiner Meinung nach mehr Atmosphäre, ist etwas komplexer und daher aber auch schwieriger zu erklären und evtl. eine Einstiegshürde für Wenigspieler oder Spieler, die viele Spiele haben und daher seltener zu 7 Wonders greifen ;-)

    Die Isolde ist durch die reduziete Anzahl an Karten in der Hand sehr glückslastig.
    Wir haben es nur zu zweit gepielt. Ich denke aber, das es zu zweit taktischer zugeht als in großer Runde. Trotzdem der Funke sprang bei uns nicht so richtig über, trotz der netten Spielfeldtafeln im Comic-Stil. Auch haben wir noch nicht alle Varianten durchprobiert. Ich befürchte aber, dass es zwar komplexer wird, das aber auch nichts ändern wird. Vielleicht muß ich unter diesem Aspekt auch noch einmal 7 Wonders prüfen....

    Fazit:
    Die holde Isolde ist ein schnell erklärtes Familienspiel, das nur die Hälfte von 7 Wonders kostet. Allerdings hat es mich vielleicht gerade durch die Einfachheit nicht ganz überzeugen können. Und da ich Spiele mit unterschiedlichen Spielprinzipien suche, wird das Spiel bald auf meiner Tauschliste auftauchen ;-)



    Jürgens Wertung:
  • Qwirkle Travel Jürgen über Qwirkle Travel
    Tja, noch eine Rezi zu Qwirkle (Travel)
    Erst einmal die Bewertung der Travel Version:
    Die kleine steht der großen Version in nichts nach. Die Steine sind schön lackiert und können beim nachziehen gut und sichtgeschützt in der Hand zum Aufstellen ausgerichtet werden. Der Reisebeutel wirkt hochwertig und der kleine Stein für den Reißverschluß ist ein echter Hingucker. Der Beutel hat auch Platz für einen Stift und einen kleinen Block, den ich leider auch hier selbst hinzufügen muß. Und auch hier hatten wir das Problem der Rot/Orange Erkennung, vieleicht sogar einen Tick mehr als bei großen Steinen. Das gesamte Spiel ist fluderleicht und passt in jede "freie Ritze" im Flugzeugkoffer. Da es auch preislich im Vergleich zum großen Bruder sehr attraktiv ist, würde ich jederzeit wieder zur Travelversion greifen.

    Was das Spiel selbst betrifft, so hatten wir ein lockeres Familienspiel mit relativ hohem, aber doch ausgelichenem Glücksanteil erwartet. Da ich mein Glück mit dem Gewinn der SO-Weihnachtswunschliste bereits ausgereizt hatte, lag ich teilwiese um 50 Punkte hinten. Als mir ein Qwirkle vor den Nase weggeschnappt wurde, wo ich zuvor den 5. Stein gelegt hatte, begann ich Steine zu bunkern und zu erkennen, dass es die einzelnen Steine genau 3x gab. Gegen Ende des Spiels (ca 20 Steine vor Ende) eröffnete sich mir das Spiel (ähnlich dem Film Matrix). Ich wußte welche Steine noch im Spiel waren und auch anhand der Aktionen des Gegenspielers, welche Steine noch im Beutel sein mußten. Die richtigen Steine für die Endablage gebunkert, ermöglichte mir in den letzten 4 Zügen 80 Punkte zu machen und das Spiel zu gewinnen.
    Das Spiel war zwar gewonnen, jedoch hatte es seine Leichtigkeit und damit für meine Frau auch den Wiederspielreiz verloren....

    Dem Spiel kann man das nicht ankreiden und auch wer Spiele vom Typ Rummy mag ist hier gut bedient.
    Es ist klar ein Strategiespiel, in dem die Strategie erst am Ende richtig zum Tragen kommt.
    Das Spiel ist super verarbeitet und es ist nichts wirklich auszusetzen. Daher gebe ich die volle Punktezahl.


    Jürgens Wertung:
    • Manuel L., Sandra H. und 4 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Jürgen S.
      Jürgen S.: Vielleicht spielt es sich zu viert anders. Dann passe ich die Rezi noch an :-)
      04.01.2017-13:42:35
    • Sandra H.
      Sandra H.: Ich wüsste nicht, warum man ein größeres Qwirkle brauchen sollte - diese Reisevariante ist so praktisch und handlich, die reicht mir völlig aus. ... weiterlesen
      04.01.2017-16:44:18
  • Elements Jürgen über Elements
    Die Karten sind übergroß, recht stabil und mit schönen Motiven versehen.
    Das Spiel kommt mit einer geringen Anzahl von Karten aus und erinnert etwas an den Hobbit (Love Letters)ohne dass man sich die Regeln für jede Karte merken muß.

    Während der Hobbit von Anfang an gefallen hat, dachte ich nach einem kompletten Spiel Elements (d.h. mit mehreren Runden bis einer 6 Sterne hat): "Das wars jetzt? Hm, hat das Spaß gemacht?" Es war ziemlich vom Glück bestimmt. Weder bei meiner Frau, noch bei mir kam es an und sollte schon im Regal verschwinden.
    Ich gab ihm jedoch ein paar Abende später noch eine Chance und ich konnte noch etwas Taktik aus dem Spiel herauskitzeln.
    Mir hat der Hobbit mehr Spaß gemacht und ich würde z.B. Mag Blast, Pompeji , Beasty Bar oder Bohnanza als Kartenspiele vorziehen

    Daher geben wir beide nur 4 Punkte, die es sich hauptsächlich durch die schönen Karten verdient hat.


    Jürgens Wertung:
  • Small Star Empires - KS Edition Jürgen über Small Star Empires - KS Edition
    Small Star Empires
    Ja, die Verpackung ist small, die Figuren sind small, die Spielfläche ist relativ small. Jetzt weiß ich zumindest wie der Name zustande kam... ;-)
    Ja, auch bei dem Preis habe ich etwas gezögert und für den Preis alles etwas größer wäre nicht schlecht gewesen.
    Aber ich bin froh mich doch dafür entschieden zu haben, denn es macht selbst in der Grundversion und auch nur zu zweit schon mächtig Spaß.

    Die schönen 3D-Figuren aus Plastik und die optisch schönen und aus ordentlichem Karton gestanzten Spielplanplättchen, die vorne und hinten bedruckt sich in jedem Spiel anders zusammensetzen lassen, machen schon was her und lassen jedes Spiel neu erleben.
    Zusammen mit den Zusatzplättchen für die Varianten hat man ein vielseitiges Spiel, das auch für reine Strategiespiele-gegner eine Glückskomponente zur Verfügung stellt.
    Erstaunlich was alles in diese kleine Schachtel passt. Selbst ein Block für den Punkteaufschrieb inkl. Stift sowie ein mehrsprachiges, farbiges Spieleanleitungsbüchlein ist enthalten.
    Die Schachtel lässt sich zwar etwas schwer öffnen/schliessen, aber bei den schönen Bildern darauf fällt die Fummelei kaum ins Gewicht.

    Fazit: Ich bin sehr positiv überrascht. Ein klasse Spiel in kleinem Format, das auch noch in eine Lücke in meinem überfüllten Spieleschrank passt.
    Mir bleiben nur die 6 Punkte, da alles was daran auszusetzen wäre letztendlich absolut nebensächlich ist.

    Jürgens Wertung:
  • Ghosts Jürgen über Ghosts
    Habe nun Ghosts zweimal zu zweit mit unterschiedlichen Spielern gespielt.
    Mir war bewußt, das dies kein hochkarätiger Spieleknüller ist. Jedoch bin ich doch etwas enttäuscht wie simpel das Spiel rüberkommt.
    Klar ist eine gewisse Taktik dabei in welcher Höhe man welche Farbe ins Spiel bringt.
    Hat man dies aber einmal verstanden, ist es ein stures Abwerfen und Nachziehen in der Hoffnung, dass einem das Kartenglück treu bleibt. Vielleicht bringt bei mehreren Spielern der Richtungswechsel noch einmal Spannung rein, aber als Zweispielerspiel zu seicht um es wieder aus dem Regal zu nehmen....

    Jürgens Wertung:
  • Potion Explosion Jürgen über Potion Explosion
    Klasse Idee mit den Murmeln, die man in Ketten explodieren lassen kann und dadurch sein Eigen nennen darf.
    Ich hatte (wie auch meine Frau) ein seichtes Familienspiel erwartet.
    Durch die bildbaren Verkettungen aus Tränke trinken (und damit Extrazüge erhalten), den Helferlein, den Kettenreaktionen an Explosionen sowie der vorausschauenden Besorgung neuer Tränke ist ein recht strategisches Spiel daraus geworden.
    Das gefällt zwar mir sehr, aber meiner Frau hat das dann vor allem gegen Ende doch etwas Wartezeiten beschert. Sie hätte, wenn Sie nicht gegen mich hätte spielen müssen, 6 Punkte vergeben.

    Das Material ist sehr schön, die Murmeln teilweise durchsichtig und immer mit Schlieren oder Schimmer überzogen. Man hat wirklich das Gefühl von waberden Gasen in Kugeln gefasst. Da habe ich anscheinend Glück gehabt, da es diese anscheinend auch monoton einfarbig gibt. Der Schlitten erinnert etwas an das Geheimnis von Monte Cristo, jedoch durch die Explosionen ein ganz anderes Spiel.
    Die Schachtel ist auch auf das Material abgestimmt, so dass der Schlitten am Ende des Spiels nicht auseinandergebaut werden muß. Die Anleitung ist witzig aufgemacht und beschreibt liebevoll das Spiel, selbst mit einer bebilderten Anleitung wie man den Schlitten aufbaut und einer Anleitung wie man die Utensilien wieder gut verpackt.
    Sogar Reservekugeln für den Fall einer Beschädigung. Einfach klasse.
    Da es uns in allen Punkten sehr gut gefallen hat und nicht alle solche Grübler sind wie ich, vergeben wir doch beide mal die 6 Punkte.


    Jürgens Wertung:
  • Frag Gold Edition Jürgen über Frag Gold Edition
    Bin mit wenig Erwartungen an das Spiel herangegangen und bin positiv überrascht.
    Erstaunlich wie realistisch das Egoshootersfeeling umgesetzt werden konnte.
    Ich habe die Anleitung überflogen und sofort gewußt wie das Spiel zu spielen und zu gewinnen ist.
    Aufrüsten - Gelegenheit abwarten - rein ins Getümmel und maximalen Schaden anrichten - sichere Deckung suchen und Wunden lecken (heilen)...
    Meine arme Frau, mit der ich es zu zweit gespielt habe, war gar nicht begeistert.
    Als Egoshootergegner, obwohl sie wie die meisten nie eines gespielt hat, hatte natürlich einen schweren Stand.
    Daher sollte man sich seine Spielepartner dafür sehr genau aussuchen.

    Was das Spielmaterial betrifft, so gibt es ein sehr großes, beidseitig bedrucktes Spielbrett, wobei ich die abgebildeten Karten mir noch besser aufgebaut gewünscht hätte. Die Figuren sind recht detailliert und unterscheiden sich für die Spieler nur in der Farbe. Ansonsten gibt es nur Würfel und Pappmarker, die allerdings durchdacht sind.

    Mir hat das Spiel als zwei Spieler Spiel bereits sehr gut gefallen. Ich denke die wahre Freude entwickelt sich erst bei Vollbesetzung. Ein kleiner Nachteil kann in der Wartezeit liegen, die vergeht bis man wieder dran ist. OK man muß auch als Verteidiger würfeln, jedoch als aktiver Spieler macht das viel mehr Spaß. Das kann bei voller Besetzung leider etwas dauern.

    Auch hätte ich mir von einer Gold Edition noch andere Spielmodi wie "Capture the flag" inkl. einer Plastikfahne gewünscht.

    Für die Bewertung gebe ich einem klasse Spiel für
    - die Wartezeit im Spiel,
    - die nicht optimalen Karten,
    - die relativ große Anzahl an Spielern, die dem Genre auch noch gewogen sein müssen
    - fehlende Modi

    einen Punkt Abzug => 5 Punkte


    Jürgens Wertung:
  • Dice Devils Jürgen über Dice Devils
    Da es im Angebot war und ich noch einen Füller für die Versandkostenfreiheit brauchte, kam es in den Warenkorb.
    Auf meinem Stapel der zu spielenden Neuzugänge hatte es nun schon Staub angesetzt.
    Ein später Abend und der Wunsch nach einem Absackerspiel ließ es mich auspacken.

    Die Verpackung ist genau auf den Inhalt abgestimmt, so dass jeder putzigen, unterschiedlich großen Würfelbecher mit Hörnern seinen Platz hat. Auch die Würfel haben je nach Teufel unterschiedliche Farben und Größen. Die Charaktertafeln mit den unterschiedlichen Teufeln und ihren Fähigkeiten sind witzig dargestellt und passen alle samt Füßchen in die Schachtel. Auch für alle Plättchen und Würfel sind die passenden Tütchen vorhanden.

    Eigentlich ist es ja für 3-6 Personen. Zu zweit haben wir je zwei Spieler gespielt, wobei je einer der Hauptspieler darstellte und der andere nur zum "Stören" gespielt wurde.
    Von der Spieltiefe hatte ich nicht viel erwartet, wurde aber doch positiv überrascht. Dadurch dass das Sammeln gleicher Gegenstände extra Punkte gibt, kommt doch etwas Würze ins Spiel. Nach dem Würfeln und geheimen anschauen heißt es abschätzen. Die Reihenfolge der Teufel beim Grabschen nach den begehrten Heizgegenständen ist wichtig.
    Nun gilt es z.B. mit einem miesen Würfelergebnis möglichst sich aus Konflikten rauszuhalten und wenigstens einen Punkt kampflos einzuheimsen oder z.B. als Plättchenklauerteufel mit guten Würfeln einen Teufel zu attackieren, der ein begehrtes Plättchen schon sein Eigen nennt....
    Erstaunlicherweise wollte niemand die Option nutzen die Teufel zu tauschen.
    Viele Teufel mit ganz unterschiedlichen Zielen in jeder Würfelrunde gilt es einzuschätzen. Das wurde uns auf jeden Fall diesen Abend (selbst zu zweit) nicht langweilig. Gerne würden wir das Spiel mal in einer 6-er Runde ausprobieren, in der es sicher noch mehr Spaß macht.

    Natürlich kenne ich als Häufigspieler Würfelspiele, die noch anspruchsvoller sind. Aber es hat trotz allem Spaß gemacht und kommt sicher mal wieder auf den Tisch. Und für 7 (aktuell 9) Euro, so what. Wir geben daher beide knappe 5 Punkte.

    Jürgens Wertung:
  • Der Hobbit: Kampf um den Arkenstein (Love Letter) Jürgen über Der Hobbit: Kampf um den Arkenstein (Love Letter)
    Ich war ja sehr neugierig, denn alle reden von Love Letter.
    Nun gibt es das nahezu gleiche Spiel mit anderem, mir mehr gefälligem Thema?
    Gekauft....
    Bisher bin ich jedoch nur zu einem Spieleabend zu zweit mit dem Hobbit gekommen.
    Trotzdem ist Zeit für eine erste Bewertung, die ich ggf. noch erweitere.

    Die Karten haben eine sehr angenehme (Über-) Größe und sind aus festerem, aber biegsamen Karton. Dies lenkt die Aufmerksamkeit noch mehr auf den Inhalt der Karten als sonst. Die Bilder auf den Karten sind aus dem Film zusammengestellt, so daß man sich schnell mit den Charakteren vertraut fühlt. Die Punktesteine bestehen aus netten Holzkronen anstelle der üblichen Holzsteine oder Pappmarker. Also sehr gutes und schönes Material

    Zum Spielgefühl zu zweit:
    Ein Spiel ist meist recht schnell zu Ende. Man blickt auf und fragt sich: Upps war das schon alles? Hab ich was falsch gemacht, weil ich raus bin?
    Klar, bei der geringen Anzahl an Karten muß auch schnell Schluß sein und das Spiel läuft ja auch in mehreren Runden, bis man die definierte Anzahl an Krönchen für gewonnene Spiele gesammelt hat.

    Das Spiel hat einen sehr hohen Glücksfaktor, jedoch kann man sich über das Merken von gespielten Karten und Wahrscheinlichkeiten gewisse Vorteile erspielen. Das hat bei mir mit voranschreitender Anzahl von Spielen auch immer besser funktioniert.

    Trotzdem ist es kein Spiel das ich oft herausholen werde und wenn nur als Absacker.
    Nach Rücksprache mit meiner Spielepartnerin geben wir gute 4 Punkte. Für 10 Euro ist es sicher kein Fehlgriff. Vielleicht spielt es sich zu viert auch noch besser, aber das muß ich erst noch herausfinden....



    Jürgens Wertung:
  • Start Frei Jürgen über Start Frei
    Da ich selbst eine große alte Carrerabahn besitze und das Spiel im Angebot war, konnte ich nicht widerstehen...

    Als ich die Schachtel öffnete war ich positiv überrascht. Vorbildlich hat es für alles (Würfel, Bahnstücke, Lenkräder, Würfelbecher) eine genau passende Aussparung. Spieleerfinder/Hersteller - nehmt Euch mal ein Beispiel!!!

    Der Würfelbecher in Form eines Reglers ist der Kracher. Es macht wirklich Spaß ihn zu benutzen.

    Die Anleitungen schauten auf den ersten Blick sehr übersichtlich und logisch aufgebaut aus. Da wir das gleich mit unserem Sohn (mit abgespeckten Regeln) spielen wollten, las ich erst die Kurzanleitung, dann doch die große Anleitung. Ich habe dann abgerochen zu lesen, da mir Regeln seltsam vorkamen
    - DRS -> Überholvorang abgebrochen Häää?
    - Fahrzeuge auf Schienen fahren durcheinander durch ????
    - Boxenstopp unterwegs???
    - Ausführen der Karten nach Nummernhierarchie
    OK, ein ganz anderes Spiel als ich es mir vorgestellt habe und schon habe ich mir eigene Regeln gemacht, die mittlerweile auch mein 5 jähriger Sohn etwas verinnerlicht hat und mitspielen kann. Diese sind als Variante nachzulesen, etwas einfacher, dafür aber flotter zu spielen und nicht weniger attraktiv als die Originalregeln.

    Darf ich mir ein Urteil erlauben, ohne das Spiel mit den Originalregeln gespielt zu haben?
    Ich denke ja, denn die Originalreglen können das Ergebnis sicher nicht wesentlich verändern.

    Ich gebe 5 Punkte für die Idee, die tolle Verpackung, den Würfelbecher und den Spielspaß, den wir mit den angepassten Regeln hatten. Ein Familienspiel, das wir nun mehrmals aus dem Regal geholt haben. Und vielleicht spiele ich es auch noch mal mit Originalregeln



    Jürgens Wertung:
  • Golden Horn Jürgen über Golden Horn
    Unsere Experten haben das Spiel schon prima erklärt, daher nur der persönliche Eindruck:
    Ein durch die 3D-Pappschiffe (ähnlich Norderwind, nur kleiner) und den 3-D Kontoren für die Waren ein sehr schön anzuschauendes Spiel. Auch die strategische Komponente ist nicht zu unterschätzen.
    -> Welche Waren schippere ich selbst und welche klaue ich mir mit den Piraten zusammen um vor den Anderen das Spiel zu beenden?
    -> Wie setze ich meine Schiffe ein, dass ich die optimalen Farbkombinationen an Waren abgreifen kann und dabei andere Schiffe noch beim Beladen blockiere (nur Waren mit unterschiedlichen Farben zu den Segeln dürfen geladen werden?
    -> Wie setze ich meine Schiffe ein, dass sie sich bei der Fahrt auch noch unterstützen?
    Die Erweiterung "Domino da Mar" mit den Eroberern bringt noch eine weitere strategische Komponente mit ein, so dass man nicht nur nach den Farben schielen darf.
    Ein klasse Spiel zumal schnell erklärt ist und nicht zu teuer ist.


    Jürgens Wertung:
  • Golden Horn - Dominio da Mar Erweiterung Jürgen über Golden Horn - Dominio da Mar Erweiterung
    Die Erweiterung wurde bereits perfekt beschrieben und dem Fazit von PvE kann ich mich nur anschliessen. Ergänzender Kommentar: Endlich mal eine Erweiterung, die nicht so viel kostet. Oft hat man sonst das Gefühl ein zweites Mal "abgeschöpft" zu werden...
    Daher gebe ich einen Punkt mehr, den die Preis-Leistung stimmt hier auch.

    Jürgens Wertung:
  • Korsar Jürgen über Korsar
    Tja, die Bewertungen zu dem Spiel sind sehr unterschiedlich.
    Unsere passt dazu...
    + Es ist schnell erklärt
    + Es ist kompakt (wäre aber auch noch kompakter möglich)
    + Hat eine schöne Grafik
    + mit 10 Euro nicht zu teuer
    aber....
    - ich erwarte von einem Kartenspiel, dass es auch zu zweit Spaß macht.
    - Dass es sich flüssig spielt
    - nicht zuuu glückslastig ausfällt

    Unsere Erfahrung ist, dass man viele Handelsschiffe auf der Hand hat, bevor man mal eine kleine Serie Piratenschiffe auf die Hand bekommt. Wenn beide Spieler mal eine Serie an gleichfarbigen Piratenschiffen haben, dann ist das Spiel wirklich spannend. Leider kommt das nur vielleicht zwei mal im Spiel vor. Zu wenig um wirklich Spaß zu machen.
    Die meiste Zeit muß man möglichst eine Piratenschiffkarte rauslegen, damit das Handelsschiff des anderen nicht gleich wieder eingesackt wird. So kann man sich kaum eine Serie aufbauen und "reagiert" nur (Zitat meiner Frau). Da es mir genauso erging, lag es wohl nicht an mir.... ;-)
    Das Spiel wirkt daher holprig und unausgereift. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das bei mehreren Spielern viel besser wird. Ich werde es auf jeden Fall auch noch zu mehreren spielen, doch wie gesagt, ich erwarte immer auch ein gutes Zweierspiel. Eine Vermutung ist, dass es zu viele Handelsschriffe im Spiel gibt. Man müßte sich mehr mit den Piratenschiffen und Piraten um weniger Schiffe balgen müssen. (wir werden dies ausprobieren)
    Wenn dann ein Spiel noch so abläuft, dass einer sich vor Handelsschiffen nicht retten kann, während der andere locker mit den Piraten alles einsackt, dann kommt wirklich Frust auf. Gut ein Omablatt gibts überall. Trotzdem hatten wir beide parallel immer das Gefühl "ausgeliefert" zu sein. Das hat nach zwei Spielen ein sehr seltsames Gefühl hinterlassen.
    Wir bleiben dran und geben eine knappe 4, die es sich bei weiteren Tests noch verdienen kann.
    Mir hat Dead Man's Draw als Piratenkartenspiel besser gefallen oder man greift zu einem coolen Spiel wie Mag Blast.




    Jürgens Wertung:
  • Las Vegas - Boulevard Erweiterung Jürgen über Las Vegas - Boulevard Erweiterung
    So, nun hat es die Boulevard-Erweiterung auch auf unseren Spieltisch geschafft.
    Bei Erweiterungen habe ich immer die Befürchtung, das sie das gute Grundspiel verschlimmbessern und unnötig verkomplizieren.

    Die Erweiterung ist modular aufgebaut und kann je nach Geschmack hinzugefügt werden.

    Wir haben als erfahrene Las Vegas Spieler alle Neuerungen auf einmal, mit Ausnahme der Aktionskarten in das Spiel integriert. Das war uns dann doch zu unübersichtlich fürs erste Mal.

    Am generellen Spielablauf und Spielgefühl ändert sich nichts. Man versucht weiterhin seine Würfel so spät wie möglich ins Spiel zu bringen, um am Ende mit etwas Würfelglück die Entscheidung herbeizuführen. Nur abwechslungsreicher/vielseitiger ist es geworden.

    Varianten:
    - neu definiertes Startgeld: es gibt nun eine Übersichtskarte, die vorgibt, bei wievielen Spielern, wieviel (Mindest-)Startgeld an die Casinos zu vergeben ist.
    (Wir haben uns bis ans Ende gewundert wofür die Karte ist.. :-)))

    - die 5 neuen 100.000$ Geldkarten sind nicht irgendwie besonders aufgefallen

    - neue Würfel für den 6., 7. und 8. Spieler sowie zwei extra weiße Würfel, für den 5. Spieler sind zwar nett, werden aber bei uns eher selten zum Einsatz kommen.

    - Biggys: 7 größere Würfel in den Spielerfarben ausser Lila (???) kommen hinzu. Dieser Würfel zählt bei der Wertung eines Casinos wie zwei Würfel. Normal legt jeder Spieler dafür einen seiner normalen Würfel weg. Wir haben unsere Würfel alle behalten, was das Spiel zwar verlängerte, aber sicher sonst nichts veränderte.

    - Kicker: die lila-farbenen Würfel haben wir als sogenannte "Kicker" eingesetzt. Wir hatten hiervon je 2 und legten dafür aber keine normale Würfel weg, was ebenfalls zu einer nicht unangenehmen Spielverlängerung führte. Diese Würfel werden mit den anderen mitgewürfelt und der Spieler kann dann einen beliebigen (fremden, eigenen oder biggy) Würfel mit gleicher Augenzahl aus einem Casino zu entfernen. Der entfernte Würfel wird dem Besitzer zurückgegeben und der "Kicker"-Würfel kommt auf die Ablagekarte. Da wir auch weiße Würfel im Einsatz hatten, hatten wir auch diese "auf dem Kicker". Nur wer bekommt ihn? Wir haben das so geregelt, dass jeder maximal 4 weisse Würfel sein eigen nennen darf. Bis dahin gehen sie in den eigenen Besitz, bei mehr in den gegnerischen. Eine sehr schöne Erweiterungsvariante.

    - Regenbogenkarten werden als Jokergeldkarten mit eingemischt, sind bei Startgeldeinteilung 40.000$ wert, und bei der Wertung werden sie durch eine Geldkarte vom Nachziehstapel ersetzt. Diese Variante läßt eine Pokerstimmung aufkommen, vor allem wenn eine Geldkarte und ein Joker liegt und man die Wahrscheinlich etwas abschätzen kann. Was lag schon, was kann noch kommen...

    - Einarmiger Bandit: die Karte wird wie ein siebtes Casino gehandhabt. Das Besondere an der Ablagekarte ist, dass hier keine bestimmte Augenzahl vorausgesetzt wird. Jeder Würfel kann hier abgelegt werden, allerdings darf jede Augenahl in beliebiger Anzahl nur einmal abgelegt werden! Hier kann man auf einem "Nebenschauplatz" auch mal einzelne Würfel platzieren, die sonst nur mit Nachteil zu platzieren sind. Eine sehr erfrischende Variante.

    - Bonuskarten: Jeder bekam zwei Karten auf denen ein Geldschein abgebildet ist. Erhält man aus dem Kasino einen solchen Schein, bekommt man für jeden 50.000$ extra.
    Man spechtet ständig was der andere erhält und ob er hochzählt. Diesen Schein sollte man zukünftig besser selbst erhaschen, auch wenn er wenig wert ist....
    Eine sehr coole Idee.

    - Aktionskarten: wie gesagt haben wir hier ausgelassen, da es uns sehr willkürlich erschien und wir die Gesamtkomplexität bis dahin noch nicht abschätzen konnten.

    Fazit:
    Die Erweiterung bereichert das Spiel auf jeden Fall. Wir haben es nicht als zu komplex oder aufgesetzt empfunden. Für LV-Fans auf jeden Fall eine Empfehlung.
    Was uns seltsam erscheint ist, dass sich aber nicht alle Varianten in voller Besetzung (8 Spieler) spielen lassen, da dazu einfach ein paar Würfel fehlen. Bei dem Preis hätte ich das Spiel "vollständig" erwartet. Dafür mache ich auch einen Punktabzug.
    Material und Aufmachung sind gut. Den einarmigen Banditen hätte ich als Karton in Form eines Kasinos erwartet. Die Schachtel ist gleich groß und passend zum bisherigen Spiel, wobei alles noch in die Originalschachtel passt und dort auch zukünftig gelagert wird....
    Die leere Boulevardschachtel steht nur zum Angeben im Regal.... ;-)))

    Wir finden die "Erste Erweiterung" klasse und freuen uns auf evtl. weitere, die wir ebenso skeptisch prüfen werden.....



    Jürgens Wertung:
  • Tom Tube Jürgen über Tom Tube
    Preislich war das Spiel im Rahmen und trotzdem habe ich lange gezögert und andere interessante Spiele beim Kauf bevorzugt.....

    Bis es ausverkauft war.....

    Tja, während nicht so gute Spiele meist heruntergesetzt werden, sind gute Spiele einfach <ausverkauft>.....

    Doch ich hatte Glück und konnte nun dieses tolle Strategiespiel für zwei Personen gebraucht erwerben. Ich habe es nicht bereut, denn dieses Legeespiel hat es in sich.
    Schnell die Module einsammeln und zurück zur Basis - ganz so einfach ist nicht.

    Man versucht sich ein Röhrensystem zu den Solarmodulen aufzubauen und ist gedanklich schon nahe am Ziel, jedoch sind die Knoten dazwischen noch nicht vollständig.
    Oder bevor man das Röhrensystem vollständig hat, durchkreuzt der andere Spieler die Pläne mit einer Blockaderöhre oder schafft einen alternativen, nutzbaren Korridor, der die Gesamtstrategie kräftig durcheinander wirbelt.
    Wo kann ich gebogene Röhrensysteme für einen Kurvenflug nutzen, denn jeder Richtungswechsel bedeutet sonst anhalten und Ende des Zugs.
    Wo kann ich Bonussteine einsammeln und diese für eine Sonderaktionen nutzen, wie einen Sprung zwischen Röhren?
    Die vielen Optionen machen das Spiel spannend.

    Fazit:
    + relativ günstig (gewesen)
    + interessantes Thema
    + Immer anderer Aufbau und daher nie langweilig
    + relativ schnell erklärt
    - AUSVERKAUFT

    Mir hat das Spiel auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und erhält gute 5 Punkte




    Jürgens Wertung:
  • Träxx Jürgen über Träxx
    Wie man auf so einen Namen kommt, weiß ich nicht, aber für ein abstraktes Spiel darf es auch ein abstrakter Name sein.
    Da das Spiel schon ausführlich beschrieben ist, hier nur mein Fazit:
    + Zu einem günstigen Preis bekommt man hier ein Klasse Spiel.
    + Es ist mit wenigen Sätzen schnell erklärt
    + Eine gewisse Interaktion durch die Zahlen auf dem Tableau, die man als erster erreichen sollte
    + Das Spiel wird nie langweilig, da trotz fixierten Anfangspunkten (jedes Tableau hat einen anderen), durch die aufzudeckenden Karten mit unterschiedlichen Farbkombinationen, jedes Spiel anders verläuft.
    + Die mit Filzstift gemalten Linien lassen sich (im Gegensatz zu Loony Quest) leicht mit einem einfachen Taschentuch wieder wegwischen. (man sollte sie aber direkt nach dem Spiel entfernen)
    + Durch die kurze Spielzeit von ca. 15 Min. sind mehrere Revanchen möglich

    Viel und langer Spielspaß bei kleinem Preis = alles richtig gemacht = 6 Punkte

    Jürgens Wertung:
  • Empire Engine (dt.) Jürgen über Empire Engine (dt.)
    In Empire Engine steuert jeder Spieler zwei Maschinen, die aus zwei Zahnrädern mit je 4 Positionen bestehen. Gesteuert werden die Zahnräder über zwei Karten die in jeder Runde verdeckt abgelegt werden und die Zahnräder im Uhrzeigersinn weiterdrehen. Die Karten enthalten lediglich die Zahlen 1 oder 2 und eine kleinere Zahl 0 bzw. 3.
    Möchte man die kleinere Zahl aktivieren, so muß man eine Ressource einsetzen. So kann der Gegenspieler versuchen die Planung der Maschinenbewegung zu erraten.

    Die Zahnräder dienen je nach Stellung der Ressourcenbeschaffung dem Angriff, Verteidigung, Verschiebung von Waren vom persönlichen Vorrats- in den Wertungsbereich.

    Als Ressourcen gibt es Soldaten (rot) (Angriff, Verteidigung, Zahnradbewegung), Erfindungen (blaue Steine) und Waren (gelb).
    Es gibt einen Vorratsbereich (dieser dient zum Einsetzen der Resssourcen und kann beraubt werden) und dem Wertungsbereich (sichere Resourcen, die der Siegerermittlung dienen).

    Der Sieger wird durch (Farben)Mehrheiten im Wertungsbereich nach einer definierten Rundenzahl ermittelt. Somit handelt es sich letztendlich um ein Mehrheitenspiel mit flexibler "Ressourenbeschaffung", denn man kann Sie durch Angriffe auch dem direkten Nachbarn klauen.

    Wir haben das (max.) Vierspielerspiel zu zweit gespielt, so dass sich zu beiden Seiten der gleiche Gegner befindet. Man muß versuchen die Taktik des/der Gegenspieler zu erraten um selbst die optimale Strategie zu fahren. Zuviel im Vorrat weckt Begehrlichkeiten...

    Fazit:
    Ein nettes Mehrheitenspiel mit Ärgerfaktor zu kleinem Preis mit Steampunkcharkter.
    Der Funke ist bei uns allerdings nur bedingt übergesprungen. Wir geben daher knappe 5 Punkte.





    Jürgens Wertung:
  • Magic Zauberhut Jürgen über Magic Zauberhut
    Ein echter Magic Zauberhutzylinder für 19,99 - Kann das gut gehen?
    Es kann....
    Natürlich ist der Zylinder nur aus Plastik und auch die anderen Zubehörteile sind aus Plastik oder Pappkarton, aus denen z.B. Röhren oder Würfel vorbereitend zu falten sind. Das tut aber der Zauberkunst in den meisten Fällen keinen Abbruch. Lediglich wenn man Plastikgeld in einer Plastikbox verschwinden lassen will, wird es akustisch etwas schwierig. Da hilft es auch wenig in der Anleitung darauf hinzuweisen. Da hätten zwei Euro mehr für einen Filzboden an der einen oder anderen Stelle nicht geschadet. Es hindert einen natürlich niemanden daran dies nachzubessern.

    Die Anleitung ist gut bebildert und in Benötigtes Material, Vorbereitung des Zaubertricks sowie bebilderte Vorführungsanleitung gegliedert. Es wird auch auf Besonderheiten hingewiesen damit der Trick nicht auffliegt. So haben wir zu zweit innerhalb eines Abends die meisten Tricks einmal erfolgreich durchgeführt, d.h. dass der andere Erwachsene damit als Zuschauer zufrieden war. Wie einfach der Mensch doch zu täuschen ist....

    Jeder hat Präferenzen bei der Vorführung von Tricks, sodaß man zu zweit gut eine Zaubershow hinlegen kann. Während der eine vorführt und die Blicke auf sich zieht, kann der andere den nächsten Trick vorbereiten. Für unseren fünfjährigen Sohn sollte eine Vorstellung auch ohne viel üben möglich sein.

    Zusammenfassung
    Der Kauf hat sich gelohnt. Das Zaubern damit macht Spaß. Für sein Geld bekommt man einen echten Zauberhut, viel Material und viele funktionierende Tricks. Damit ist es uns für den Preis fünf Punkte wert.


    Jürgens Wertung:
  • Tod dem Tyrannen! Jürgen über Tod dem Tyrannen!
    Tod dem Tyrannen ist ein assynchrones Zweipersonenspiel. Die Kunst assynchroner Spiele ist die Balance zwischen den beiden Seiten hinzubekommen. Dies ist hier voll gelungen.
    Bisher habe ich mit dem König gewonnen und verloren, wie auch auf der anderen Seite den König gemeuchelt. Etwas abhängig ist man vom Kartenglück, denn nur einige Karten erlauben eine Gefangennahme und damit eine Bereinigung des Mobs und der unübersichtlichen Lage für den König. Kommen diese erst sehr spät, wirds eng....
    Durch die begrenzte Anzahl von Spielzügen, die dem König zur Verfügung stehen, fühlt man sich sehr bedrängt und gehetzt. Man muß seine Deckung teilweise öffnen um schneller voran zu kommen. Ein klasse Spielgefühl.

    Die Verpackung inkl. Inlay, der Spielplan, die Figuren (farbige Kärtchen auf Ständern) wie auch die Karten sind schön und stimmungsvoll. Man fühlt sich gleich ins Mittelalter gezogen. Nun könnte man streiten ob echte Figuren sinnvoll gewesen wären. Angesichts des Preises sind farbige Kärtchen schöner als womöglich unbemalte Figuren.

    Vom Spielgefühl erinnert es etwas an Stratego, wobei ja nur eine Seite mit verdeckten Meuchlern spielt.

    Die Startaufstellung ist immer gleich und markiert auf dem Plan. Im Prinzip ist nur die geheime Wahl der Meuchler und die gemischten Aktionskarten dynamisch.
    Es gibt noch ein zweites Szenario auf der Rückseite, das ich noch nicht probiert habe, aber damit hat sich das Ganze auch erschöpft. Hier hätte ich mir mehrere Pläne erhofft oder im Internet eine Plattform, wo Spieler eigene Pläne entwickeln und zum Download einstellen können. Vielleicht ist ja noch eine Erweiterung mit 5 oder 6 weiteren Plänen geplant.
    Aufgrund der wenigen Szenarien bekommt dieses tolle Spiel nur fünf anstelle von sechs Punkten.


    Jürgens Wertung:
  • Nitro Glyxerol Jürgen über Nitro Glyxerol
    Ich sammle grundsätzlich Spiele mit einem neuen Spielkonzept.
    Daher war dieses Spiel ein Muß.
    Dieses Geschicklichkeitsspiel ist etwas Besonderes. Die Idee mit dem Myxxer ist genial und sorgt erst mal für Erstaunen beim Auspacken. Die durchsichtigen Steinchen in unterschiedlichen Farben sehen auch schön aus. Es macht Spaß den Myxxer wie wild zu schütteln, um vor den Anderen das richtige Ergebnis zu erhalten.
    Das Spiel mit seinen 4 für das Spiel gefertigten Myxxern ist sicher sein Geld wert.
    Allerdings ist das kein Spiel für einen ganzen Abend.
    Auch werden eher ungeschickte Menschen schnell den Spaß verlieren und die gibt es meist in jeder Spielerunde.
    Ferner hat man nach mehrmaligem Spielen Übung und damit einen Vorteil gegenüber Neueinsteigern.

    Das Spiel ist von der Wertigkeit des Materials sein Geld wert. Durch die beschriebenen Nachteile würde ich es mir persönlich zu dem Preis nicht kaufen, jedoch habe ich das Spiel im Angebot für 16 Euro bekommen und dann ist es allemal OK.

    Für die coole Idee würde ich eine 6 geben. Dadurch dass es kein Abendfüller ist und es nicht allen gefallen wird, gibt es von mir eine knappe 5.

    Jürgens Wertung:
  • Auf nach Indien! Jürgen über Auf nach Indien!
    Wir haben das Spiel zu zweit angegangen und erst nach der Anleitung festgestellt dass es eigentlich für 3-4 Spieler gedacht ist. Wir haben es trotzdem nicht bereut, denn es hat funktioniert und ging wirklich um einen entscheidenden Spielzug entsprechend knapp aus. Ja es hat Spaß gemacht, auch wenn ich kein Freund von Workerplacementspielen bin (Kennt man eines kennt man alle - nur in unterschiedlicher Komplexität und anderem Thema).
    Was hat mich gereizt es trotzdem zu kaufen?
    + Kleiner Preis
    + Kleine Packung
    + Die stimmungsvollen Karten
    ++ Die Besonderheit der Multifunktionssteine (Schiffe, Waren, Geld, Gebäude Siegpunktwertestein)und deren Knappheit als "Ressource"


    Jürgens Wertung:
  • Why First? Jürgen über Why First?
    Kann man Why First, bei dem man nur zweiter werden soll, auch zu zweit spielen?
    Ja, man kann. Und das auch recht gut.
    Ein fiktiver 3. Spieler macht in den ersten vier von fünf Kartenrunden mit und legt seine Karten blind gezogen immer bei sich ab. Damit kommt eine nicht unbedeutende Zufallskomponte und damit ein unberechenbarer dritter Spieler zustande.
    Man kommt zeitweise in knifflige Situationen, die nur in Ruhe mit Logik gelöst werden können. Da kann es in der Euphorie des Spiels leicht mal zu einer Fehlentscheidung kommen. Klar ist es in einer Runde bis zu 6 Spieler lustiger, aber auch unkalkulierbarer. Ich sehe es nicht als Kinderspiel, auch wenn Kinder sicher ihren Spaß haben werden.
    Fazit:
    + Wir hatten zu zweit sehr viel Spaß,
    + Es ist kurzweilig
    + Immer ein guter Einsteiger oder Absacker
    + Für sechs Spieler geeignet
    + Die Regeln sind einfach
    + Die Bilder auf den Karten sind lustig
    + Holzpöppel passend zu den Karten geformt (keine Standardform)
    + Mit knapp 10 Euro günstig
    Negatives fällt mir nicht ein. Daher sicher fünf Punkte wert.

    Ergänzung: Nun haben wir es auch zu viert gespielt. Der Spaß ist noch größer, allerdings das Ergebnis noch unkalkulierbarer. Auch Spieler die weniger glückslastige Spiele mögen haben jedoch viel gelacht. Die fünf sind verdient....



    Jürgens Wertung:
  • King of Tokyo (dt.) - 2nd Edition Jürgen über King of Tokyo (dt.) - 2nd Edition
    Habe mir King of Tokyo blind über den Weihnachtskalender inkl. der beiden Erweiterungen zugelegt. Bereits der Video bei SO hat gereicht um die richtige Entscheidung zu treffen. Ein Glücksgriff und noch zu dem Preis.
    Man liest kurz die Beschreibung (max 5Min) durch und spielt los.
    Wir haben am ersten Abend nun mehrfach zu zweit die Grundversion gespielt und waren beide begeistert. So muß ein Spiel sein. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass zu mehreren das noch viel mehr Spaß macht. Man steht in der Mitte, kassiert Prügel, teilt aus und erhält dabei Siegpunkte.
    Ein schnelles und doch manchmal kniffliges Spiel. Wir hatten zu keinem Zeitpunkt das Gefühl das Würfelglück/Pech läßt einem keine Chance. Die Spiele gingen allesamt knapp aus. Die Aktionskarten bringen noch weitere Würze ins Spiel und sind selbsterklärend. Ich freue mich schon darauf die Erweiterungen auszuprobieren.

    Ergänzung:
    Habe nun die Ergänzungen ausprobiert. Sie sind nicht zwingend notwendig um den vollen Spaß des Spiels genießen zu können, denn die Aktionskarten des Grundsspiels werden hier nur durch weitere Karten oder Zuordnung von Charaktereigensschaften zu Monstern erweitert. Allerdings gibt es neue Monster und damit erhöht sich auch die potentielle Zahl der Spieler. Durchdacht ist auch, dass die Halloweenerweiterung die Charakterkarten der anderen Erweiterung enthält. Für Fans des Spiels sind die Erweiterungen auf jeden Fall ein Muß.

    Ergänzung2: Jetzt haben wir es auch mehrmals zu viert gespielt. Der Spielspaß ist durch mehr Spieler am Tisch natürlich größer (geteilter Spaß ist mehr Spaß), ich bleibe aber dabei dass es auch zu zweit sehr viel Spaß macht. Was sich allerdings verändert hat, sind die Kriterien wie Spiele gewonnen werden. Während man zu zweit eher über die Siegpunkte gewinnt, blieb beim 4 Personen Spiel immer nur ein Spieler am Ende übrig....
    Das liegt natürlich daran, dass man seltener dran kommt, aber öfters auch durch "Querschlägerkarten" eine mitbekommt.

    Mit den weiteren Erfahrungen haben sich die 6 Punkte nur verfestigt ;-)

    Jürgens Wertung:
  • Indoor Curling Jürgen über Indoor Curling
    Habe das Spiel auf der Messe in Stuttgart ausprobiert.
    Die Curlings funktionieren erstaunlich gut. Unglaublich für so ein Minispiel.
    Das hat sich sehr gut angefühlt und ich kann mir sehr gut ein richtiges Match damit vorstellen.

    Jürgens Wertung:
  • Ubongo - Das Würfelspiel Jürgen über Ubongo - Das Würfelspiel
    Gut, geschenkt kann man nicht meckern.
    Allerdings zu zweit ist es schnell entschieden.
    Wer zuerst vier Felder gewonnen hat hat das Spiel gewonnen.
    Ich hab ehrlich auch Probleme (m)einer Frau beim Greifen versehentlich auf die Tatze zu hauen. Da Frauen beim Grabschen eh flinker sind, war für mich der Spielreiz schnell verflogen. Nach einem mal spielen landet es sofort im Spieleregal. Tschüss auf längere Zeit bis vielleicht mal eine 4er Gruppe einen Absacker braucht.

    Jürgens Wertung:
  • Gum Gum Machine Jürgen über Gum Gum Machine
    Ich habe mir das Spiel nur erklären lassen und ein paar Züge angespielt, aber ich kann Timo hier zustimmen. Den gleichen Eindruck hatte ich sofort auch. Das Spiel ist hochwertig und klasse aufgemacht, aber es bleibt ein einfaches Sammelspiel mit einer gewissen Glückskomponente. Für Kinder sicher ganz nett.
    Daher geb ich schon 4 Punkte, aber für mich kaufen würde ich es nicht.

    Jürgens Wertung:
    • Timo A. mag das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Timo A.
      Timo A.: Ich muss zugeben, meine Bewertungen sind hochgradig subjektiv. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es für Kinder richtig Spaß machen kann.
      20.11.2015-05:31:01
  • Eselsbrücke (Schmidt) Jürgen über Eselsbrücke (Schmidt)
    Habe das Spiel gekauft, weil es gerade unverschämt günstig angeboten wird. Da kann man nichts falsch machen.

    Beeindruckt hat mich schon die Anzahl der Plättchen, die aus dickem Karton sind. Dadurch werden sie beim Greifen in das mitgelieferte Säckchen nicht beschädigt. Die Eselsfigur aus Holz find ich eine nette Zugabe, auch wenn sie nur als Rundenzähler dient.

    Auf das Spiel selbst habe ich mich gefreut, da es zum Erzählen (wie auch Merken) von Geschichten auffordert, so wie es auch bei Theatersport üblich ist. In die Richtung kann man das Spiel sicher auch noch weiter aufpolieren. (Variante dazu folgt)

    Auch meinem Sohn 4,5 Jahre sollte das Spiel Spaß machen, wenn man es etwas abspeckt(Siehe auch dazu noch eine Variante). Und das hat es auch. War jemand anderes mit Geschichte erzählen dran, wollte er immer seine Version einflüstern. Er hat jubelnd in die Hände geklatscht, wenn er eine Geschichte erfolgreich wiedergeben und die Plättchen dafür einheimsen konnte.

    Wir haben das Spiel heute zu dritt mit dem 4,5 jährigen Sohn ausprobiert und hatten danach alle ein Lächeln im Gesicht. So muß ein Spiel sein, um die volle Punktzahl zu bekommen.

    Jürgens Wertung:
  • Das Geheimnis von Monte Cristo Jürgen über Das Geheimnis von Monte Cristo
    Wir haben das Spiel nun zweimal zu zweit gespielt => Zeit für eine Rezi.
    Ich erkläre hier nicht das Spiel, sondern komme gleich zur Beurteilung

    Erst einmal: Es ist sehr gut zu zweit spielbar, wahrscheinlich sogar mit mehr Beeinflussungsmöglichkeiten alls zu viert.

    + Sehr schönes Taktikspiel mit Mehrheitenbildung
    + Sehr schön gestalteter Spielplan und auch sonst sehr hochwertiges Material
    + Beeinflussung der Reihenfolge ist zwar nicht neu, aber durch den Aktionslide sehr schön gestaltet und in einem Umfang der im positiven Sinne eher ungewöhnlich ist.
    + Angenehme Spielzeit
    + Durch die Vielzahl der Aktionsmöglichkeiten besitzt es doch eine hohe Komplexität, so dass diese gut abgewägt sein müssen.
    - Dies erhöht den Grübelfaktor, was zeitweise nicht gut ankam.
    - Durch das Kartenziehen (Rucksäcke) und das Ziehen der Schätze aus dem Sack doch noch einen recht hohen Glücksfaktor (Viermal unglücklich gezogen ist auch Spiel verloren), der die beste Taktik aushebelt.
    + Derzeit bei der SO sehr günstig zu haben

    Fazit:
    Ein klasse Spiel, das gerne wieder auf den Tisch kommt. Für den aktuellen Preis echt ein Schnäppchen und Geheimtipp.
    Für mich klare 6 Punkte. Meine Frau hat wegen meines Grübelns in der letzten Partie einen Punkt abgezogen...


    Jürgens Wertung:
  • Artefakt Jürgen über Artefakt
    Eine gute Beschreibung des Spiels hat bereits Peter gegeben.
    Daher beschränke ich mich gleich auf meinen Eindruck und die Bewertung:

    + Ein klasse Spiel zu extrem kleinen Preis
    (von 19 auf 8 Euro herabgesetzt, hab es bei der 50% Aktion für 4 Euro erhalten).

    + gute Qualität
    -> dicke Artefaktplättchen
    -> dicke geschwungen gestanzte und schön gestaltete Fundorte
    -> schön gestaltete Zugkarten
    -> Unterschiedlich gestaltete Meeples aus Holz
    -> Farbwürfel auf die Artefaktfarben abgestimmt
    -> ein 10er Würfel

    + Es ist viel strategischer als man denkt:
    -> Verdeckte Züge bei der jede Zugweite nur einmal eingesetzt werden kann.
    -> Stehenbleiben ist nicht erlaubt
    -> Es werden die Züge der Figuren einer festen Reihe nach abwechselnd
    aufgedeckt, was bei uns zu Umentscheidungen der Zielorte
    noch während der Aufdeckphase geführt hat.
    -> Die Fundorte haben noch zusätzliche Aktionsmöglichkeiten,
    die das Ergebnis noch verändern können.
    -> Die Fundorte werden nach Ihrer Nummerierung ausgewertet,
    was bei zwei Spielen spielentscheidend war.
    Ja es hat auch einen gewissen Glücksfaktor (wie neue Artefaktstücke aufgelegt werden), der aber gut durch Strategie kompensiert werden kann und sich über das ganze Spiel hinweg meist ausgleicht. Reine Strategen empfinden das Spiel vielleicht zu "kurzweilig" und hätten den Glücksfaktor am liebsten ganz entfernt.

    + zwei Seiten Anleitung und zwei Seiten Übersicht
    => leicht und schnell erlernbar

    + relativ kurze Spielzeit von halber Stunde.

    Ich muß noch sagen, dass ich es nur zu zweit gespielt habe. Ich bin allerdings vom Zweierspiel sehr begeistert und der Meinung, dass es bei 4 Spielern eher etwas unkalkuierbarer wird. Man muß 3 Personen einschätzen und auch die Artefaktstücke sind mehr verteilt. Ich denke das Spiel wird dadurch nicht schlechter, nur anders. Habe zwar "Scheffeln" nie gespielt, könnte mir aber gewisse Parallelen vorstellen.

    - Manchen stört der mögliche hohe Ärgerfaktor,
    der aber durch gezielte Auswahl der Zusatzaktionen
    auf den Zielortplättchen reduziert werden kann.

    Ich gebe dem Spiel daher (wie auch meine Spielpartnerin) gute 5,5 Punkte + einen halben für den geringen Preis..




    Jürgens Wertung:
  • Pinguine Deluxe Jürgen über Pinguine Deluxe
    Da das Spielprnzip schon ausführlich vorgestellt wurde, beschränke ich mich auf meine Eindrücke. Zu einem 4 Personenspiel hat es noch nicht gereicht, dafür für mehrere zwei Personenspiele. Schnell werden die Schollen gegen die konkurierenden Pinguine abgegrenzt und man kann das Spiel abbrechen und gleich auszählen. Damit verkürzt man das Spiel auf wenige Minuten (der Aufbau der Spielfläche dauert mindestens genauso lange).
    Bei einem 4 Personenspiel denke ich, dass man weniger Einfluß hat und es auch gedrängter zugeht. Wenn ich es ausprobiert habe, werde ich die Erfahrungen ergänzen.

    Wenn ich die Figuren vergleiche, ist die Deluxevariante um ein Vielfaches besser (größer, farbig, hochwertigere Figuren). Obwohl der Spielinhalt derselbe ist, lebt das Spiel auch von den Figuren und wie man sie den anderen Figuren entgegenstellt.

    Da ich das ausverkaufte Spiel gebraucht gekauft habe, kenne ich den Originalpreis nicht und kann ihn somit auch nicht in die Bewertung mit einbringen. Allerdings sind zehn Euro für die gebrauchte Deluxe Version gegenüber 9 Euro für die neue normale Version (unter "Hey, Danke für den Fisch!" noch auf dem Markt zu erhalten) sicher ein guter Deal.

    Bisheriges Fazit:
    + Die Figuren sind Klasse
    + Durch das zufällige Auslegen der Eisschollen ist jedes Spiel etwas anders
    - Durch Abgrenzung endet das zwei Personenspiel zu schnell (vielleicht muß man die Zugregeln noch etwas verändern, sodaß dies schwieriger wird)
    - Nach drei bis fünf Spielen isses dann auch genug.

    Daher 4 Punkte für das Spiel an sich und einen für die tollen Figuren



    Jürgens Wertung:
  • Rattenscharf Jürgen über Rattenscharf
    Meine Frau und ich finden das Spiel einfach Rattenscharf.
    + Ein schönes Legespiel für 2 Personen
    + Kommt ohne Spielplan aus => Schachtel zwar klein aber immer noch mit viel Luft
    + Kurze 2 Din A5 Seiten Regeln mit Beispielen, die keine Fragen offen lassen.
    + Einfache Regeln und doch eine gewisse taktische Tiefe
    + Viel Spaß beim "Three Rats Warning" rufen, wenn man dem Gegner drei Ratten aufgedeckt hat
    + Angenehme Spielzeit

    - Die 3 Ratten behindern zwar den Spieler, aber ausschalten kann man damit den Gegner nur im Schlußzug wenn dieser nur noch ein letzes Plättchen legen darf. zwei oder 3 Ratten mehr pro Spieler auf den Karten hätte das sicher verschärft.
    - Als Spiel, das in den Urlaub mitgenommen werden kann, hätte die Größe der Verpackung ohne Einbußen auf ca. 1/8 reduziert werden können. Das hätte auch meinem Spielregal gut getan.

    Zum Preis kann ich nichts sagen, da ich es gebraucht gekauft habe als es bereits ausverkauft war.

    Jürgens Wertung:
  • Zombie 15 Jürgen über Zombie 15
    Eigentlich bin ich (seit ich nicht mehr 18 bin ;-) ) nicht der große Fan von Zombiespielen.
    In letzter Zeit allerdings entwickelt sich ein regelrechter Hype an Zombiespielen, dem auch ich mich nicht ganz entziehen kann. Auf der Messe der Einstieg mit dem coolen Spiel Pints of Blood (hier werden die Kämpfe ausgewürfelt) und nun im Adventskalender Zombie15. Das Spiel war schnell geliefert und die Neugier groß.

    Die Packung ist richtig schwer, was meist ein gutes Zeichen für ein Spiel ist.
    In diesem Falle kommt dies von den 32 stabilen Geländeplatten, die auch noch beidseitig bedruckt sind. Das garantiert durch den flexiblen Aufbau langfristig Abwechslung. Wie ich gelesen habe gibt es sogar im Internet Leute, die neue Szenarien entwickeln. Auch eine Spielfigurenanzahl von über 100 ist erstaunlich. Sehr erfreuhich, denn ich hasse Figuren a la Risiko die 10 Figuren darstellen sollen (und "Stell Dir eine Horde Zombies vor...." wäre nun wirklich nicht mein Ding).

    Was mich auch neugierig auf das Spiel gemacht hat ist die CD, die neben Stimmungsmacher auch noch als Zeitgeber eingesetzt wird.
    Positive Erfahrungen in der Richtung habe ich bereits mit Space Alert und Space Dealers gemacht. Stimmung, Spannung und Zeitdruck, eine gute Mischung für ein Spiel.
    Durch den Zeitdruck wird auch häufiger zwischen den Spielern gewechselt, was die Nähe zum Spiel weiter fördert.

    So ein Upppsss-Gefühl entsteht (ähnlich wie in einem Film, in dem plötzlich 10 Zombies um die Ecke kommen) wenn man auf der CD ein Knurren hört, die Hordenkarte gezogen wird und Dir der Inhalt der Schachtel mit gesammelten Zombies vor die Spielfigur gekippt wird. Adrenalin pur...

    Die schönste erlebte Spielszene war allerdings mit einem Sturmgewehr und Munition durch die Strassen zu ziehen und massenweise Zombies (4 mit einem Schuss) wegzupusten, um zu dem am Boden liegenden und von 15 Zombies umringten Mitspieler durchzubrechen. Genial.... Ich freu mich schon auf die nächste Runde.

    Das Spiel ist einfach stimmig umgesetzt.
    Ich kann nicht anders: Volle 6 Punkte und klare Kaufempfehlung.



    Jürgens Wertung:
    • Susanne T., Sandra B. und 6 weitere mögen das.
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    • Zeige alle 5 Kommentare!
    • Jürgen S.
      Jürgen S.: Manche etwas, aber nichts was sich nicht gerade biegen läßt. Einigen wäachst ein Arm aus dem Kopf, dieser ist bei einem bereits abgebrochen.... weiterlesen
      13.12.2014-11:14:53
    • Frank B.
      Frank B.: Wenn Weichplastik verbogen ist. Die Figur kurz in heisses Wasser eintauchen (nicht die Finger verbrennen), richtig hinbiegen und unter kaltem... weiterlesen
      14.12.2014-12:48:57
  • Village (das Dorf) Jürgen über Village (das Dorf)
    Bei so vielen Rezis noch eine dazu zu setzen ist fast wie Eulen nach Athen tragen.
    (wobei es dort, glaube ich, gar keine mehr gibt ;-)...)
    Die recht hohe Komplexität des Spiels lässt die Gehirnwindungen warm werden. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten zum Sieg. Das Dorfleben wird sehr gut wiedergespiegelt und auch der Kreis des Lebens in einem Spiel zuverarbeiten ist einzigartig. Wer also Worker-Placement-Spiele mag (und noch keins hat), ist mit Village sehr gut bedient.

    Jürgens Wertung:
  • Pints of Blood Jürgen über Pints of Blood
    Habe das Spiel auf der Stuttgarter Messe anspielen dürfen. Da das Spiel schon sehr gut beschrieben wurde, hier nur mein Eindruck.

    + Der Spielplan ist sehr ansprechend gestaltet.
    + Auch der umherfahrende, Zombie ausspuckende engl. Doppeldeckerbus ist durch 5 Kärtchen zusammengesteckt eine nette 3D Komponente in dem Spiel.
    + Die Idee mit der Kneipe, den Chipstüten und den Bierchen, die man zur Heilung gegen Zombie-Bisswunden zischen kann, ist sehr witzig.
    + Das Spiel ist leicht verständlich und daher schnell zu erlernen. Danach gehts gleich zum Zombies platt machen ;-)
    + Das Spiel ist sehr kurzweilig und hat mir gut gefallen -> geht auf die Wunschliste und erhält 5 Punkte.

    Anmerkung: Derzeit kommen mehrere Zombie Spiele auf den Markt, die wahrscheinlich ähnlich ablaufen. Wer sich da schon auskennt, kann sich mit Kommentaren gerne beteiligen.



    Jürgens Wertung:
  • Pompeji Jürgen über Pompeji
    Tja, viele Dinge wiederholen sich in den Rezis und jetzt auch noch eine von mir:

    + Nettes Knobel/Strategiespiel mit einem nicht störenden Glücksfaktor
    + Hoher Wiederspielwert
    + Sehr günstiger Preis
    + Kleine Verpackung (nur Maße der Karten), daher gut im Reisegepäck verstaubar

    - Nicht sehr übersichtlich und Farben recht ähnlich (vielleicht aber auch gewollt, dass man leichter mal was übersieht)
    - Spielprinzip nicht ganz neu, macht aber trotzdem viel Spaß
    - Braucht relativ viel Platz auf dem Tisch, also nicht auf der Reise selbst zu spielen.
    - Spielanleitung sehr klein (ist OK, wohin auch mit einer großen bei dem kleinen Packungsformat)

    Fazit:
    Nur dicke Pluspunkte im Vergleich zu wenigen leichten Minuspunkten.
    Bin sehr happy das Spiel gekauft zu haben -> ich bereue nichts ;-)
    Klare Kaufempfehlung für Spieler, die kleine Spiele für Zwischendurch mögen und dabei den Kopf etwas anstrengen wollen

    Jürgens Wertung:
  • Risiko Star Wars - Die Trilogie Jürgen über Risiko Star Wars - Die Trilogie
    Bevor Ihr meine Rezi lest, ist es sinnvoll die tolle Beschreibung von Pascal von Engelbrechten anzuschauen, denn ich schildere hier nur meinen persönlichen Eindruck.

    Ich kannte Risiko aus meiner Jugend, ein Spieleklassiker neben Monopoly, der abendfüllend in eine Würfelorgie ausfiel. Leider bekam das Spiel ein anderes Familienmitglied, sodass ich bis letzte Woche Risiko frei durchs Leben ging ;-)

    Durch das temporäre Angebot bei SO war ich in der Lage das Spiel mit Star Wars Background günstiger zu erwerben als das Original, wo doch für Star Wars immer ein extra Obulus fällig ist. Da ich ein SciFi Fan bin, war dies nicht störend. Im Gegenteil, die angestaubte Weltkarte durch Planeten und weitgespannte Sprungtore zu ersetzen klingt sehr interessant. Ich habe es nicht zwingend erwartet, aber ich bin erstaunt wie toll das Star Wars Thema verarbeitet wurde. Drei Fraktionen mit unterschiedlichen Zielen (OK, das Ziel der Hutten "Besetze bestimmte Länder" und das des Imperiums "Fege alle Rebellen vom Spielfeld" sind nicht neu. Cool ist aber das Ziel der Rebellen, den Imperator zu finden, der im Laufe des Spiels erst von den Imperiumsspielern frei auf den Plan gesetzt werden muß. Diese möglichen Punkte sind dann noch besonders befestigt. Da dieses Ziel meiner Meinung nach schneller zu erreichen ist, startet das Imperium mit leichter Übermacht. Auch der Todesstern, der ganze Planeten Spielfelder platt machen kann, ist cool und strategisch klasse einsetzbar. Die einsetzbaren Raumschiffe, die die Schlagkraft von Truppen (durch andere Würfelregeln und den Einsatz von 8ter Würfeln) verbessern ist sehr gelungen.
    Plastikfiguren für die Schiffe hätten das Ganze noch getoppt. Der Machtbalken bringt Vorteile im Spiel, zeigt aber auch wie es um die beiden Seiten bestellt ist. Bei fünf Spielern ist dann noch Teambuilding angesagt, da man sich (ausser den Hutten) für eine Seite entscheiden muß. Zuletzt noch die Ereigniskarten, die einer Schlacht noch einmal eine ganz andere Wendung geben können.

    Fazit:
    Das Spiel ist immer noch eine Würfelorgie, aber eine Orgie mit viel mehr Spaß ;-). Bin echt begeistert und gebe dem Spiel gerne die volle 6 Punkte.

    Jürgens Wertung:
  • Das Ligretto Fußballspiel Jürgen über Das Ligretto Fußballspiel
    Ligretto ist wie Patiencen legen unter Zeitdruck - oder besser wie ein Spider Solitaire gegeneinander. Für mich ist Fußball Ligretto das erste Spiel aus der Ligretto Reihe. Dabei habe ich mich bewußt für dieses Spiel entschieden, da hier zusätzlich zum Legemechanismus noch Kopfrechnen und das räumliche Denken beim Zusammensetzen des Tores gefragt ist. Damit halte ich es für etwas anspruchsvoller als das normale Ligretto.
    Das bedeutet aber auch, dass es mehr Konzentration erfordert und durch das ständige Rechnen auch als anstrengend empfunden wurde. Also nur ein Spiel für zwischendurch.
    Ich stimme Martina zu dass die Hauptzielgruppe sicherlich fußballbegeisterte Kinder sind, das Spiel aber auch Erwachsenen Spaß macht. Da das Kopfrechnen nebenbei passiert ist es ein gutes Lernspiel für Schulkinder. Ich freue mich drauf es bald mit meinem Sohn spielen zu können....

    Für die Spielidee, das gelungene Wettkampffeeling, den doch hohen Wiederspielwert und den relativ günstigen Preis gebe ich gerne 5 Punkte

    Jürgens Wertung:
  • 36 Superfoods – Wohlfühlkarten Jürgen über 36 Superfoods – Wohlfühlkarten
    Kein weiterer Kommentar. Kein Spiel. Raus mit dem Mist. Und davon gibts plötzlich viel davon....
    Wenn das mehr wird, kehre ich der SO den Rücken.......

    Jürgens Wertung:
  • 36 x Natürlich schön –  Wohlfühlkarten Jürgen über 36 x Natürlich schön – Wohlfühlkarten
    Was soll das für ein Spiel sein? Hier sucht jemand einen neuen Vertriebskanal?
    Bald verkauf ich hier auch meine Zimtstangen zum Wohlfühlen...Raus mit dem Mist!!!!!!!!!!!!

    Jürgens Wertung:
  • Tobago Jürgen über Tobago
    Tobago ist schon durch sein schönes Titelbild, das Geheimnisse und Abenteuer verspricht, aufgefallen.
    Öffnet man die Schachtel, so findet man alle Teile gut verstaut in einer auf das Spielmaterial abgestimmten Form. Auffällig dabei der ungewöhnlich geformte Spielplan, der aus 3 Teilen zusammengesteckt wird und durch die bedruckten Rückseiten viele Kombinationen ermöglicht. Ferner fallen die schön gestalteten Statuen und Palmen, wie auch die Hütten und Autos aus Holz auf. Sie bringen eine gewisse 3-Dimensionalität auf die schöne Inselwelt. Die Idee über steuerbare Hinweise nach dem Ausschlußprinzip schrittweise die Lage eines Schatzes zu bestimmen und vor den anderen am Fundort zu sein, ist schon etwas Besonderes. Auch eine geniale Idee ist, die Platzierung der hilfreichen Amulette über die sich verändernde Blichrichtung der Statuen zu bestimmen.
    Ich habe bisher selten ein so stimmiges Spiel gespielt. Man merkt der Autor hat sich viel Mühe gegeben und lang getestet.
    Wir hatten jederzeit das "Indaina Jones Feeling". Dieser Mix aus analytischem Vorgehen, gemischt mit einer Brise Glück, ist perfekt und ermöglicht auch unterschiedlichen Spielertypen ein Wettrennen auf Augenhöhe. Das Spiel hat alle gefesselt. Ich hätte am Liebsten noch weitergespielt.
    Wer ein Fan von Tikal ist, sollte auch hier unbedingt zugreifen.
    An dem Spiel gibt es absolut nichts auszusetzen. Daher volle 6 Punkte.

    Jürgens Wertung:
  • Norderwind Jürgen über Norderwind
    Norderwind, lange erwartet und sehr darauf gefreut.
    Obwohl die Rezis der Kollegen mich zweifeln lassen haben, habe ich es bestellt.
    Das Spielmaterial sieht einfach so klasse aus, dass es eigentlich kein Fehlkauf werden kann. Ich muß allerdings dazu sagen, dass ich selbst ein Spiel erfunden habe, für das ich die Ausstattung zusätzlich sehr gut gebrauchen kann.

    Nun nachdem ich das Spiel zwei Runden gespielt habe, kann ich selbst meinen Kommentar dazu abgeben und muß mich gleich Michael und Pascal anschliessen:
    - Nettes Familienspiel ohne wesentliche Spieltiefe
    > Typ leichtes Ausbauspiel
    > Erfüllen von Aufträgen in Konkurrenz zu den anderen (Siegpunkte)
    > Eine Glückskomponente, die durch Ausbau von Segeln und Kanonen beseitigt werden kann (und sollte)
    > Eine Memory Komponente, dass man sich merkt in welchem Stapel welche Karten zu finden sind.
    - Interaktion beschränkt sich auf das Wegschnappen von Aufträgen oder Teilhabe bei Handelsaktionen.
    - Es ist zügig zu spielen und hat doch eine gewisse Spannung, wer welche Aufträge wegschnappt.

    Die Verpackung scheint im ersten Moment durchdacht (Fächer für die Figuren und die Schiffe können halb demontiert in der Verpackung verstaut werden. Allerdings sind die Schiffe eine Idee höher als die Einlage und das Spielbrett ist zu klein um alles abzudecken. Damit fallen die Figuren wild durch die Packung und müssen doch wieder in Tütchen gelagert werden, die nicht mitgeliefert sind. Ich habe mir geholfen, indem ich 5 Blätter Zewa auf die Figurfächer gelegt habe.

    Ein weiterer Kritikpunkt ist der Tipp am Ende der Spielanleitung, doch möglichst darauf zu achten genügend Gold zu besitzen. Das hat meine Spielepartnerin dazu verleitet ordentlich zu handeln, während ich mich so durchschlug und die Siegpunkte scheffelte.


    Die Bewertung ist eigentlich abhängig davon mit welcher Erwartung man an das Spiel herangeht.

    Für Familien oder Gelegenheitsspieler ist das Spiel sicher klare sechs Punkte wert, zumal der Aufbau der Schiffe und auch das andere Spielmaterial wunderschön ist. Der Preis ist durch das aufwändige Material gerechtfertigt. (Mit der KOSMOS Aktion 3 für 2 konnte auch ich mich nicht mehr zurückhalten)

    Mir persönlich als Vielspieler und eher Stratege fehlt klar die Herausforderung. Daher kann ich letztendlich nur 5 Punkte geben. Kleiner Tipp für Vielspieler zum Schluß: Wer ein gutes Seefahrer/Piratenspiel mit Tiefgang haben möchte, sollte sich mal "Korsaren der Karibik" anschauen.


    Jürgens Wertung:
  • Dimension Jürgen über Dimension
    Nach den zwei tollen Rezis inkl. Videos ist es schwer noch weitere Anmerkungen zu machen.
    Es ist wie schon gesagt ein schönes Logikspiel unter Zeitdruck, das durch seine farbigen Kugeln wirklich ein Blickfang ist.
    Das Spiel ist mal was anderes.
    Es ist gut durchdacht, die Ablage aller relevanten Kugeln inkl. der Spielfläche für einen Spieler auf ein Tableau zu packen.
    Damit die Kugeln nicht wegrollen, sind die Spieltableaus mit anklebbaren Socklen erhöht und an den entsprechenden Stellen für die Ablage der Kugeln ausgestanzt.

    Der Schwierigkeitsgrad wurde von uns als nicht übermäßig schwer empfunden, doch Konzentration ist gefragt. Ich könnte mir vorstellen evtl. mehr als 6 Kärtchen auszulegen um die Schwierigkeit zu steigern oder die Zeit zu verkürzen um den Druck zu erhöhen.
    Auch meinem dreieinhalbjährigen Sohn hatte ich 6 leichte Regelkärtchen in der abzuarbeitenden Reihenfolge erklärt und er hat den Turm passend mit viel Spaß gebaut (allerdings auch ohne Zeitdruck).

    Eine unserer Meinung nach unsinnige Spielregel ist der Bonuschip für Spieler, die weniger Kugeln verbauen als der mit den meisten Kugeln. Da gibt sich ein Spieler die Mühe in der knappen Zeit alle Kugeln zu verbauen um mehr Punkte zu erhalten als andere. Er riskiert dabei, dass er eine der 6 ausliegenden Regeln verletzt und wird dafür bestraft, da die anderen für weniger verbaute Kugeln ein Bonusplättchen erhalten, das bis zu vier Punkte wert ist?????
    Es geht sehr gut ohne diese Regel.

    Zur Bewertung:
    - Das Spiel ist schon etwas Besonderes
    - Es macht Spaß und wird gerne wieder gespielt.
    - Es ist schnell zu lernen.
    - Es ist mit 30 Minuten auch mal eben als Einsteiger oder Absacker zu spielen.
    - Es ist auch als Solovariante spielbar.
    => und kommt bei uns sicher ab und zu mal auf den Tisch.

    Daher geben wir dem Spiel 5 Punkte

    Jürgens Wertung:
  • Tempo, kleine Fische Jürgen über Tempo, kleine Fische
    Das Spiel ist der heutige Neuzugang, ein Spontankauf im Laden.
    Wir haben es nicht bereut. Ein spannendes Würfelspiel für Kinder von 3-6 Jahren.
    Unser Kleiner ist 3 einhalb Jahre und hat sich (zusammen mit meiner Frau) sofort auf die Seite der Fische geschlagen. Ich war mal wieder der Bösewicht im Fischerboot ;-)))).
    Das erste Spiel haben die Fischer gewonnen. Da hat der Kleine sehr verstört geschaut.
    Das zweite Spiel haben dann die Fische gewonnen. Da kam dann Freude auf.
    Danach wollte er es erst mal nicht mehr spielen. Es macht durchaus Sinn für die kleineren Kinder die Spielregeln so verändern, dass die Fische immer gewinnen.

    Fazit: Ein recht kurzes Spiel, das die Aufmerksamkeit von Kindern nicht überstrapaziert. Es ist spannend und kann vom Aufbau her für kleinere Kinder leicht in der Schwierigkeitsstufe verändert werden. Sehr schön gemacht und die Regeln sind leicht verständlich. Vom Preis her sehr günstig, wenn man berücksichtigt, dass hier nicht nur mit Plättchen, sondern mit Holzfiguren und einem großen Plastikboot gearbeitet wird, das in eine der Bodenplatten eingesteckt wird, um das Spiel plastischer zu machen.
    Für uns klare sechs Punkte

    Jürgens Wertung:
  • Time n Space Jürgen über Time n Space
    Über den Spielablauf brauche ich nichts mehr groß zu erzählen. Das haben meine Vorgänger schon sehr gut getan. Ich möchte noch ein paar Infos an Besitzer des Spiels oder Spieler geben, die sich überlegen dieses Spiel noch zu kaufen.
    Es ist auf jeden Fall ein geniales Spiel, das ganz anders abläuft, als das was man sonst kennt. Etwas Besonderes im Regal zu haben, ist doch erstrebenswert, oder? Von daher kann ich das Spiel nur empfehlen.

    Alle spielen gleichzeitig vor sich hin und trotzdem ist Absprache erforderlich.
    Auch wenn man in der ersten Minute vor seinen zwei durchlaufenden Sanduhren sitzt und eine Minute lang denkt: "Wenn das alles ist, wird der Abend aber ziemlich zäh". Das ändert sich schnell und bald wird es hektisch bis chaotisch. Der Soundtrack (gestreamt, siehe Link in den Varianten) heizt das Ganze noch an, auch wenn er manchmal auch ein bischen nervt.

    Für eine Bewertung muß man wissen, dass es das Spiel bereits früher unter dem Namen Space Dealer gab. Wenn man die beiden Spiele vergleicht, so wurde doch einiges verschlimmbessert. Zum Einen fehlt die CD mit 4 verschiedenen Sience Fiction Soundtracks in verschiedenen Zeitlängen, in denen immer wieder mit blechener Stimme die verbleibende Zeit angesagt wird. Martina Kessler sei Dank (siehe Link in den Varianten) kann man 2 dieser Soundtracks online abrufen. Mit CD wäre man halt unabhängig vom Netz. Desweiteren wurde der Grund für den Handel untereinander auf eine Spielregel reduziert. Früher benötigte man die Ressourcen anderer, da die selbst produzierten nicht ausreichten um etwas schnell zu Bauen/Forschen. Heute bekommt man nur Punkte, wenn man die eigenen Auftragsplättchen losgeworden ist. Das kann ein Gegenspieler erkennen und diesen letzten Auftrag nicht abnehmen. Das ist nicht schön geregelt und man fragt sich eigentlich warum man überhaupt Aufträge einstellt. Früher wurden zusätzliche erforschte Einheiten an das einene Tableau angelegt, so dass man seine Station auch "wachsen" sah. Heute legt man Plättchen auf die Module des eigenen Spieltableau um diese als ausgebaut darzustellen.
    Positiv ist der gemeinsame Spielplan, der doch frischer und futuristischer wirkt als die zu einem Kreis (Flugbahn der Raumschiffe) aneinander gehängten Plättchen.
    Das Spielprinzip bleibt aber einfach genial und ist so nirgends zu finden. Wegen den oben genannten leichten Mängeln im Vergleich zur Vorgängerversion gebe ich 5 Punkte.

    Ich möchte hier noch auf meine Spielvariante für zwei Spieler hinweisen, die ich in den nächsten Tagen noch einstellen werde. Dabei habe ich eine Rgeländerung eingeführt, die auch für die Mehrspielerversionen interessant sein könnte.

    Jürgens Wertung:

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