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Juergen S.

Juergens Errungenschaften:

Einstein
Juergen ist ein Genie.10-Minuten-Killer
Juergen wird für 10 Minuten zum Assassinen.Sauberkeitsfanatiker
Juergen mag es nicht, wenn nebem dem Spiel gegessen oder getrunken wird.Ostereierfinder 2019
Juergen hat mindestens ein Osterei gefunden.Nikolaus 2017
Juergen hat tolle Geschenktipps zu Weihnachten 2017 gegeben. Stuttgart 2014
Juergen war auf dem Spiele-Offensive.de Stand auf der süddeutschen Spielemesse in Stuttgart 2014.Ostereierfinder 2015
Juergen hat mindestens ein Osterei gefunden.Graf Ludo 2019
Juergen hat an der Abstimmung zum Graf Ludo 2019 teilgenommen.Zero
Juergen hat die Null auf der Hand.Covil - Chaotic Evil
Juergen strebt wieder die Rolle des Oberbösewichts an.5 Minuten Jagd
Juergen ist auf der Flucht.Testspieler
Juergen hat 50 Rezensionen zu Artikeln verfasst.
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Von Juergen S. bewertete Spiele (101 Stück):



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  • Sarahs Vision - Erste Edition Juergen über Sarahs Vision - Erste Edition
    Wow, endlich mal ein anderes KOOP-Spiel, als das übliche Einerlei.
    Nicht dieser Schneeballeffekt aus Pandemie (nichts gegen Pandemie, ich liebe das Spiel), bei dem einmal ausgespielte Karten immer häufiger wieder hochkommen. Das Prinzip wurde oft kopiert.
    Hier zählen Logik und Geschicklichkeit, denn hier wurde ein Jenga in das Spiel eingebaut. Aber der Reihe nach...
    Sarah's Vision spielt in der Zukunft und wir sind Agenten, die wichtige Personen beschützen müssen. Das Spiel kommt sehr futuristisch daher. Die Designer haben eine super Arbeit geleistet. Auch das Video im Internet dazu ist megacool. Das sollte man sich vor dem ersten Spiel zur Einstimmung reinziehen.
    Die Spielanleitung ist wie ein Werbeprospekt für das Leben in einer anderen Welt designed. Große schöne Bilder wechseln sich ab mit Spielbeschreibung in großer Schrift. Das Spielbrett nimmt diese Bilder (auch im Video zu sehen) wieder auf.
    Der Jenga-Turm besteht aus hellen milchig durchsichtigen Plastiksteinen und soll das abgebildete Headquarter der Agency (mit Glasfront) darstellen. Sehr gelungen!!!!
    (Die Steine sind nicht grau wie in der Abbildung hier gezeigt)
    Gleichzeitig kann man die gezogenen Steine als Aktionssteine nutzen. Das fühlt sich an wie wenn man ein elektronisches Modul aus Raumschiff Enterprise in der Hand hat. Auch die transparenten Acryl-Steinchen fügen sich stimmig in das Spiel ein.
    Das eigentliche Spielfeld besteht nur aus 9 Feldern, auf denen sich unsere 3 zu schützenden Personen aufhalten. Durch Ereigniskarten (5 können maximal im Voraus aufgedeckt werden) bekommen diese Felder Gefahrenwürfel und Wissenswürfel. Steht eine Figur dort, sammelt diese Person diese Würfel für sich ein. 5 Gefahrenwürfel bei einer Person und das Spiel ist verloren.
    Durch die Aktionssteine aus dem Turm, Aktionskarten und Wissenswürfel aus der Wissensmatrix können diese Ereignisse beeinflußt werden.
    Man kann dafür sorgen, dass sie gar nicht eintreten (sehr teuer), verzögert eintreten (Tausch von Karten), Teile davon nur eintreten (teilweise überdecken von Symbolen mit Jengasteinen) oder dass die Zielpersonen sich gar nicht in den kritischen Bereichen aufhalten.
    Auf der Wissensmatrix sammeln die Figuren die Wissenssteine. Ist eine Zeile oder Spalte gefüllt, werden zusätzliche bereitliegende Jengasteine freigeschalten.
    Die Jengasteine haben an ihren enden farbige Punkte, die unterschiedliche Aktionen damit erlauben. Man braucht also nicht nur einen beliebigen Stein sondern meist einen einer bestimmten Farbe und diese sind meist schwer aus dem Turm herauszulösen.
    Es gibt allerdings schon ein schönes Erklärvideo auf Deutsch, so dass ich jetzt nicht auf alle Regeln eingehe.

    Wir haben das Spiel nun zweimal zu zweit gespielt. Das erste Mal nach Drehbuch (verloren), das zweite Mal mit gemischten Ereigniskarten und sehr knapp gewonnen. Der Turm wackelte wie ein Lämmerschwanz und alle Figuren hatten schon 4 Gefahrenwürfel, dann hatten wir den Ereignisstapel durchgespielt. Das Spiel hat 3 Sets von Ereigniskarten, die jeweils eine Story erzählen sollen und auch unterschiedliche Schwierigkeitsstufen darstellen. Dafür sind 3 vorzulesende Karten untergemischt. Leider sind 3 Karten zu wenig, um wirklich durch sie durch Spiel geführt zu werden. Es blieb für uns ein abstraktes Spiel.

    In einem Video heißt es, dass die Spielsteine aus Plastik verzogen seien und damit der Jengaturm nicht richtig funktioniert. Das können wir nicht bestätigen. Einer der vielen zweiteiligen Steine mußte noch leicht zusammengedrückt werden, dann war es aber auch OK.
    Was mich aber gestört hat, sind die farbigen Punkte, die seitlich aufgeklebt sind. Diese waren zum Teil überstehend aufgeklebt und mußten von mir abgezogen und neu aufgeklebt werden. Sonst hätte man die Steine nicht aus dem Turm ziehen können. Diese Kleber halten dann nicht mehr so richtig und müssen neu geklebt werden.

    Ein weiterer Punkt, den Tom Vasel in seinem Video angemerkt hat: Man hat das Gefühl nicht wirklich die Personen beeinflussen zu können, auch wenn in den Aktionskarten je zwei Bewegungskarten für jede Person vorhanden sind. Das ist gefühlt zu wenig. Die Frage ist aber, ob das in der Realität nicht auch so ist. Wir werden auf jeden Fall die Variante prüfen, ob eine Bewegung nicht als wählbare Aktion möglich sein sollte. Dann wird das Spiel aber auch leichter.

    Uns hat das Spiel sehr viel Spaß gemacht und kommt sicher noch mehrfach auf den Tisch. Wir vergeben wegen der kleinen Mängel und dem Gefühl des wenig Personen beeinflussen könnens dennoch eine knappe 6. Vielleicht richtet das die o.g. Variante




    Juergens Wertung:
    • Irene Q., Daniel R. und 4 weitere mögen das.
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    • Dagmar S.
      Dagmar S.: Uns konnte dieses Spiel in keiner Beziehung überzeugen. Weder von der Story noch vom Spielspaß her. Wir haben auch mit den gemischten... weiterlesen
      28.06.2020-12:31:31
  • Space Cadets Juergen über Space Cadets

    Space Cadets ist ein kooperatives Raumschiffspiel, das aus 10 Einzelspielen besteht. Diese repräsentieren die einzelnen Funktionen eines Raumschiffes. Die meisten Einzelspiele sind unter Zeitdruck zu lösen und greifen letzendlich ineinander um die Gesamtaufgabe zu erfüllen (Kristalle sammeln und durch einen Sprung den Sektor verlassen.....und nebenbei gegen Feinde kämpfen...)
    - Aufwendig als Erklärbär alle Regeln zu erfassen und an die Spieler weiterzugeben.
    - Schwer in der angegebenen Zeit zu spielen.
    - Anstrengender und anspruchsvoller als die Einzelspiele vermuten lassen, da unter Zeitdruck gespielt wird und die Spiele sich in Echtzeit beeinflussen.
    - Viel Spielmaterial
    - Sehr dünne Spielplanteile, die sich leicht an den Ecken aufstoßen.
    Aber mal wieder ein anderes cooles Spielkonzept, das sicher wieder mal auf den Tisch kommt....
    Mir hat es gut gefallen und ich gebe für die Idee die volle Punktezahl. Aber man muß die richtige Gruppe dafür finden. Die dünnen und anfälligen Tableaus geben etwas Abzug, sodaß ich auf knappe 6 Punkte komme.

    Juergens Wertung:
  • Flanx (multil.) Juergen über Flanx (multil.)
    Wow, was für ein cooles Spiel in Echtzeit.
    Klein und kompakt zum Mitnehmen und mit viel hektischem Spielspaß.
    Schrill und peppig im Design.
    Ich bin (trotz mittlerweile 630 Spielen) immer wieder überrascht was für Ideen auf den Markt kommen.
    Kleiner Minuspunkt ist, daß sich der schwarze Kartensatz etwas verzogen hat. Bei 6 Euro aber zu verzeihen.
    Auch ab 9 Jahre schon spielbar
    Sechs Punkte für ein klasse Spiel....

    Juergens Wertung:
  • Ice Cult Juergen über Ice Cult
    Schöne Idee, Eiswürfel nachzubauen auf denen farbige Richtungen angegeben sind. Man muß die Würfel paarweise zwei mal um irgend eine Achse drehen und dann die Bewegungen mit den entsprechend farbigen Hütchen auf einem strahlenförmigen Spielbrett ausführen. Räumliche Vorstellungskraft ist gefragt....
    Die Qualität läßt leider etwas zu wünschen übrig.
    Die aufgemalten Pfeile sind nicht kratzfest, ein Würfel hatte einen Riss, und das Papier vom Deckel wellte sich. Daher bekommt das Spiel nur 5 statt 6 Punkte.

    Juergens Wertung:
  • Der weisse Hai Juergen über Der weisse Hai
    Sehr cooles Spiel. Schön angelehnt an den Film. Geteilt in 2 Akten, also letztendlich zwei gute Spiele miteinander verknüpft. Je nachdem wie man sich im ersten Spiel geschlagen hat, hat man auch Vorteile im zweiten Teil. Das erste Teil im Stil von Scotland Yard hat man den Hai zu jagen und zu stellen, der immer nur auftaucht, wenn er Badegäste frisst, per Sonar oder Fernglas gesucht wird, oder Bewegungsmelder in schwimmenden Tonnen auslöst. Nebenbei muß man rund um die Insel Schwimmer vor dem Hai retten. Der zweite Teil spielt den Endkampf auf der Orca nach. Je nachdem wieviel Menschen der Hai in der ersten Runde gefressen hat, besitzt er im zweiten Teil mehr Sonderkarten. Zerschlägt der Hai das Boot bevor man ihn zur Strecke bringen kann?
    Coole Idee nach so langer Zeit den Film in ein schönes Spiel zu packen...
    Das Material ist gut, es gibt nichts auszusetzen.

    Juergens Wertung:
  • Das Artemis Projekt Juergen über Das Artemis Projekt
    Wer mich kennt weiß, daß ich Workerplacement Spiele nicht mag. Sie verlaufen meist nach demselben Prinzip, haben ein aufgesetztes Thema und überzeugen durch ungeahnte Komplexität. Offener bin ich gegenüber Diceplacement Spielen, da nicht alles über Runden genau vorher berechenbar ist. Je nachdem wie die Würfel fallen, muß man in jeder Runde improvisieren.

    Bei der Vorstellung des Spiels in der Spieleschmiede bin ich auf den ungewöhnlichen Diceplacement Mechanismus aufmerksam geworden. Auch das ungewöhnliche Thema (im Science Fiction Umfeld) hat mich begeistert.

    Nun habe ich das Spiel erstmalig zu dritt gespielt und möchte gerne meine Erfahrungen hier weitergeben.

    + Die Spielanleitung ist gut gegliedert und auch ein Kärtchen mit einer Kurzübersicht ist vorhanden. Geholfen hätte noch bei der Seite mit den Gebäudeerklärungen ein Pendant der Abbildung auf den Kärtchen zum besseren Wiederfinden der einzelnen Gebäude. Ausserdem ging nicht deutlich genug hervor, dass Gebäude unter Wasser jede Runde gewertet werden und Gebäude an der Oberfläche anscheinend nur am Spielende.

    + Das Spielbrett ist schön gestaltet und hat bereits dezent alle wesentlichen Platzierungsregeln an den entsprechenden Positionen aufgedruckt bekommen, sodaß man nur systematisch die Plätze abarbeiten muß, um wieder spielbereit für die nächste Runde zu sein.

    + Die Figuren sind trotz ihrer geringen Größe sehr schön aus Holz gefertigt und jeder Typ von Arbeiter hat eine andere Silhouette. Alles mit Ausnahme der Karten ist von guter Qualität.

    + Das Thema ist stimmungsvoll im Spielplan, den Gebäudeplättchen, wie auch den wunderschön gestalteten Karten umgesetzt.

    + Das Spiel spielt sich erfrischend anders und hat uns trotz anfänglichem holprigen Einstieg doch viel Spaß bereitet. Ich denke, daß das beim nächsten Mal schon viel besser läuft, da ich als Erklärbar fungieren kann.

    + Die zwei Figuren aus der Schmiede sind ihr Geld wert und echte Hingucker. Auch die Minierweiterung mit dem Alienartefakt (-Würfel) macht sicher Spaß. Die Auftragskärtchen fand ich jetzt nicht so prickelnd, sodaß wir sie weggelassen haben. Ich werde ihnen ein ander Mal eine Chance geben.

    Was noch verbesserungsfähig gewesen wäre:

    - Die Kartenqualität ist leider nicht so toll. Die Karten (große wie kleine) sind viel zu dünn und wölben sich bereits sehr. Ich habe bereits mit ungeschicktem Anfassen ein leichtes Eselsohr in eine Karte bekommen, konnte es aber wieder "zurechtbiegen". Auch die Tableaus verbiegen sich, waren aber als Doulble-Layer gedacht und werden noch nachgeliefert.

    - Ich war auch etwas erstaunt über das etwas kleine Spielbrett. Wäre es etwas größer ausgefallen, dann hätten auch die Figuren größer sein können, was das Ganze weniger fummelig wirken lassen hätte. Dann wäre auch die Schachtel ewtas größer ausgefallen und es hätte alles einfacher Platz darin gefunden.

    - Nachdem ich das Raumschiff zusammengebaut habe, das als (Zufalls-) Figurenspender fungiert, war mir klar, dass ich das Inlay herausreißen muß, wenn ich das Schiff nicht jedes Mal erneut zusammenbauen will. Selbst dann geht’s noch eng in der Schachtel her. Auch ist die Öffnung des Raumschiffs zu groß und es purzelnd zuviele Figuren auf einmal heraus. Da muß ich mir noch etwas überlegen. Die Lösung hänge ich dann als Text unter die Rezi.

    Aber das alles ist Jammern auf hohem Niveau.

    Das Spiel ist klasse, hat uns allen viel Spaß bereitet und kommt sicher bald wieder auf den Tisch. Auch unser Sohn (9 Jahre) konnte schon ordentlich mithalten. Die anderen hätten 5 Punkte gegeben. Da es aber meine Meinung widerspiegeln soll und ich über die kleinen Verbesserungsmöglichkeiten hinwegsehen kann, gebe ich knappe 6 Punkte.

    Juergens Wertung:
    • Cornelia S., Jose C. und 7 weitere mögen das.
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    • Thorsten S.
      Thorsten S.: Danke für die Bewertung des Spiels. Ich war mir damals zu unsicher um das Spiel zu unterstützen. Es gab viele Sachen die mir gefallen haben aber ... weiterlesen
      05.05.2020-09:17:47
    • Juergen S.
      Juergen S.: Wir haben das Spiel nun noch einmal zu viert gespielt und allen hat es super gefallen. Wir waren nach zwei Stunden traurig, dass es schon vorbai ... weiterlesen
      05.07.2020-01:48:06
    • Juergen S.
      Juergen S.: Kommt nächste Woche gleich wieder auf den Tisch....
      05.07.2020-01:48:35
  • Pandemie - Im Labor Erweiterung (2. Erw.) Juergen über Pandemie - Im Labor Erweiterung (2. Erw.)
    Die "Im Labor" Erweiterung kann ich nur empfehlen. Ein Muß für alle Fans des Spiels.
    Sie wertet allein mit den Serumfläschchen (anstelle der Plastikmarker) das Spiel deutlich auf. Dazu kommt nun der extra Spielplan, der ein Nebenspiel "Forschung" darstellt. Nun entnimmt man sozusagen Proben der Viren aus den Pandemiezonen, reinigt sie, vermehrt sie in den Petrischalen aus der Erweiterung "Auf Messers Schneide", um dann den Schlüssel des Virus durch das Belegen von Schlüsselkarten mit Virenelementen(Steinen) zu analysieren und so das Gegenmittel zu finden.
    Während man bisher eine logistische Meisterleistung hinlegen mußte um 5 gleiche Karten von den Mitspielern einzusammeln und in einer Forschungsstation abzugeben, müssen jetzt 2 der 5 Karten während des Forschens abgegeben werden und nur 3, wenn das Serum gefunden wurde. Das entspannt/entzerrt das Spiel und verändert es aber auch deutlich (nicht zum Schlechteren). Der etwas länger dauernde Forschungsprozess rückt mehr in den Mittelpunkt. In der Zeit muß man den Ausbruch unter Kontrolle halten. Das erinnert sehr an die aktuelle Situation (April 2020), da man einen Impfstoff erst für Ende des Jahres erwartet.
    Das Spiel in dieser Zeit so zu spielen bereitet echt Gänsehaut.

    Wir haben allerdings deutlich länger gebraucht und haben den Stapel der Aktionskarten fast 2x durchgespielt. Wenn man sich im Vorfeld darauf einigt, hat trotzdem viel Spannung.

    Es gibt noch eine Teamvariante, die ich aber gerade wegen Social Distancing nicht ausprobieren kann. Das liefere ich vielleicht noch nach.

    Wem also Pandemie gefällt, sollte sich unbedingt "Auf Messers Schneide" und "Im Labor" zulegen. Ich habe auch noch die Erweiterung "Ausnahmezustand", allerdings noch OVP.
    Wir steigern langsam den Schwierigkeitsgrad. So wird dazu wahrscheinlich später noch eine Rezi folgen.


    Juergens Wertung:
  • Star Wars - Angriff auf den Todesstern Juergen über Star Wars - Angriff auf den Todesstern
    Gestartet als simples Würfelspiel mit hohem Glücksfaktor, kommt durch die von mir erstellte KOOP Variante richtig Spaß in das Spiel.
    Es erinnert dann ein bischen an das reine Kartenspiel "Verflucht". Durch das Entscheiden welches Würfelergebnis man behält, macht es noch viel mehr Spaß als "Verflucht" und entwickelt sich gerade zu einem unserer Lieblingsspiele.
    Die Variante habe ich bereits eingetragen.
    Mit der Variante gebe ich statt 5 tatsächlich die 6 Punkte.

    Juergens Wertung:
  • Chronicles of Crime Juergen über Chronicles of Crime
    Die Entwicklung hin zu einem Mix zwischen Brett und Computerspiel sehe ich eher kritisch. Abgesehen davon, dass der Support von Netzwerkspielen oder Apps eingestellt werden kann oder die Regeln sich wie in X-Wing 2.0 ständig ändern können, finde ich den zusätzlichen Einsatz von Medien im sozialen Miteinander eher störend. Daher vermeide ich solche Spiele. Jedoch kann man nicht darüber schreiben, wenn man es nicht zumindest einmal ausprobiert hat.
    Ich habe bereits das U-Boot gespielt (dazu schreibe ich auch noch eine Rezi) und habe mir versehentlich Werwörter gekauft.
    Heute habe ich mir von einem Kollegen das Spiel Chronicles of Crime ausgeliehen.
    Der Einstieg war nicht schwer. App downloaden, Spiel aufbauen, los geht's.
    Nach einer halben Stunde haben wir uns angeschaut und gemeinschaftlich beschlossen aufzuhören. Nicht dass es nicht spannend gewesen wäre oder wir die vielen Möglichkeiten, die eine computergestütze Erklärung der Objekte bietet erkannt hätten (Objekte die in jedem "Fall" wieder anders genutzt werden können, bis hin zu eigen konstruierten Fällen).
    Wir haben uns gesagt: Man glotzt schon den ganzen Tag viel zu viel in das blöde Ding. Nicht auch noch beim gemeinsamen Spiel. Laßt uns was anderes spielen.
    Immer die Scannerei und dann doch wieder nur einen Text auf dem Display lesen. Wenn dann wenigstens jemand gesprochen hätte, spannend wie in einem Hörspiel. Das ging so die ganze Zeit.
    Auch die Herumsucherei in den Räumen am Tatort fühlte sich nervig an und die anderen saßen daneben und waren von der Aktivität ausgeschlossen. Die 3D Brille, die wir nicht aktivieren konnten, tat ihr Übriges.
    Es handelt sich hier eher um ein klassisches PC Spiel, das man so in der Brettspielszene platzieren kann.

    Fazit: Vielleicht bin ich zu alt für solche Spiele, oder alt genug um solche Spiele in der Gemeinschaft zu meiden. Aber es konnte mich und alle in der Spielerunde nicht überzeugen. Ich bin froh es mir nur geliehen zu haben. Für Smartphoneabhängige, die man so an den Spieltisch bekommt, mag es eine Alternative sein, aber für mich gibt es hunderte von Spielen die ich vorziehen würde und die in der Gruppe mehr Spaß machen.
    Versteht mich nicht falsch. Das Spiel ist von guter Qualität und greift auf das Potential der neuen Medien zu, ist spannend und sein Geld wert...
    aber....
    Es hat mich persönlich und alle aus der Runde nicht überzeugt. Daher gebe ich nur gute 4 Punkte




    Juergens Wertung:
  • Reef Juergen über Reef
    Der Gedanke ein 3 dimensionales Riff zu bauen und dabei zu punkten hat mich gereizt.
    Allerdings bin ich erstaunt, wie man so lieblos hässliche Korallen fabrizieren kann.
    Ich kann verstehen, das sie nicht leicht zu beschädigen sein sollen, aber hier hat man sich keine große Mühe gegeben. Zusätzlich waren 2 Korallenarten mit einer klebrigen , nicht gerade gut riechenden Masse überzogen, die wahrscheinlich noch von der Fabrikation her stammen und die ich hoffentlich abspülen kann.
    Das Spiel selbst spielt sich wie ich es erwartet habe. Es ist sehr angenehm nach kurzer Erklärung zu spielen. Es ist kein großes Strategiespiel und dennoch kann man schöne Kombos aufbauen, die einem den Sieg ermöglichen. Für den aktuellen Preis hätte ich mir es nicht gekauft, aber bei einem Angebot kann man sich das Spiel als nettes Zwischendurch schon ins Regal legen.
    Eine knappe 5 hat es schon verdient

    Juergens Wertung:
    • Frank Z., Beatrice N. M. und 3 weitere mögen das.
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    • Martina K.
      Martina K.: Das mit dem Plastik hat mich auch massiv gestört, bei mir ist es aus dem Grund bisher bei leidlich einer Partie auf einem Treffen geblieben.
      12.01.2020-10:34:09
    • Juergen S.
      Juergen S.: Habe es heute wieder gespielt.
      Das Spielprinzip selbst gefällt mir und kam auch in der Familie gut an.
      12.01.2020-21:24:26
  • Impact Juergen über Impact
    War neugierig auf das Spiel. Es hat mich allerdings sehr enttäuscht. Die Würfel sind zwar schön und auch die Würfelfläche in der Box ist mit einer Einlage ausgelegt. Das Spiel selbst ist leider pures Glück. Man würfelt dröge vor sich hin ohne wirklich echten Einfluß nehmen zu können. Ein Spieler flog gleich in der dritten Runde raus und schaute den Rest des Spiels zu.
    Ich gebe dem Spiel 3 Punkte für die Qualität, werde es mir aber weder kaufen, noch jemals wieder spielen. Dafür ist mir meine Zeit zu schade.

    Juergens Wertung:
  • Offiziersskat Juergen über Offiziersskat
    Skat für 2 Personen. Eine Variante, die ich bereits in der Schule gern gespielt habe.
    Jetzt spiele ich sie mit meinem Sohn und er liebt sie sehr.

    Juergens Wertung:
  • Es war einmal Juergen über Es war einmal
    "Es war einmal" ist ähnlich dem Improvisationstheater eine sehr kreative Sache.

    Allerdings stellte sich die Erzählerei als sehr zäh heraus. Erst hatte einer sich mit seinen Karten eine Geschichte ausgedacht, wurde aber durch eine Unterbrecherkarte herausgerissen. Der nächste hatte zwar unterbrochen, aber die Geschichte unstrukturiert in eine unmögliche Richtung gebracht. Danach war es für alle zäh, mit ihren Karten die Geschichte noch zu einem sinnvollen Ende zu bringen. Auch das mit dem Kriterium "ins Stocken geraten", es war ein permanentes Stocken und Weitergeben, bei dem letztendlich jeder froh war wenn überhaupt noch jemand etwas beitragen konnte.

    In einem anderen Spiel hatte ein Spieler keine Unterbrecherkarte und auch keine seiner Karten wurde erwähnt. Spielende ohne dass er dran war.

    Wir hatten noch einen 8 jährigen dabei, der mit den Originalregeln überhaupt nicht mit dem Spiel zurechtkam.

    Wir haben dann eine Koop-Variante erfunden, bei der wir alle zusammen die Geschichte so spinnen müssen, dass alle ausgegebenen und offen ausliegenden Karten einzuarbeiten sind. Das war zwar auch nicht einfach, gefiel aber letztendlich allen Spielern. Wir haben dabei sogar die Geschichtenendekarten weggelassen um es einfacher zu haben.

    Fazit:
    - Unserer Meinung nach ist die Altersgrenze von 8 zu tief gewählt. Man sollte schon vielleicht 12 Jahre sein um die Karten lesen, verstehen und damit jonglieren zu können.
    - Man muß auch eine letztendlich unrunde Geschichte akzeptieren können.
    - Man muß sehr flexibel agieren können. Ich weiß nicht, ob man das lernen kann oder ob einem das in die Wiege gelegt werden muß. Durchweg haben sich bisher alle schwer getan. Daher ist schon die Frage, ob das dann Spaß macht.

    Bei der Benotung tue ich mich schwer, denn das Spiel macht nichts falsch. Wenn ich den Spielspaß aller Mitspieler einbeziehe und mit anderen Spielen vergleiche, kann ich nur 4 Punkte vergeben.

    Es ist auf jeden Fall mal was anderes und vielleicht, wenn man es öfters spielt, fällt es einem auch leichter.....

    Juergens Wertung:
  • Star Wars - Angriff der Klonkrieger Juergen über Star Wars - Angriff der Klonkrieger
    + Das Thema wurde sehr schön in ein kooperatives Spiel umgesetzt.
    + Tolles Familienspiel (auch für den 7 jährigen Sohn, der bereits Star Wars liebt)
    + Gute Ausgangsbalance mit unterschiedlichen Möglichkeiten den Schwierigkeitsgrad zu verändern.
    + Nette Figuren inkl. dem Landungsschiff als Rundenzähler
    (klar dass die Masse an Droiden nicht in Figuren umgesetzt werden kann. Das wäre dann auch viel zu fummelig auf dem Feld)

    Es gibt wirklich nichts zu meckern. Daher gebe ich gerne 5 Punkte.

    Juergens Wertung:
  • Flick´em Up! - Winter der Toten Juergen über Flick´em Up! - Winter der Toten
    Ich war eigentlich sehr skeptisch gegenüber einem Schnippspiel und mußte überredet werden bei diesem Kalenderangebot zuzugreifen. Die starke Reduzierung half mir allerdings dabei.
    Ich habe das Spiel mit meinem fast 8 jährigen Sohn gespielt, der sich derzeit für Zombies zu interessieren beginnt.
    Ich muß sagen, ich bin positiv von dem Spiel überrascht und auch meinem Sohn hat das Spiel sehr gefallen, da er auch noch die Siegbedingung eingeleitet hat (Erreichen des Wohnmobils).
    Es war spannend sich durch die Horden bis auf die andere Seite des Spielfelds zu kämpfen. Man brauchte schon ganz schönes Feingefühl und bei den Schüssen auch etwas Gewalt um die Gegner wegzupusten.
    Die vielen aufstellbaren Papp- Gebäude, Fahrzeuge, Straßenlaternen, sowie die 3-D Fässer und Kisten, sind eine eindrucksvolle Kulisse, die ein Endzeitfeeling aufkommen lassen. Dabei ist die Qualität hevorragend.
    Besonders beeindruckend war auch der "Würfel"turm für die Zombieangriffe, der die Angriffe der Horden von Zombies sehr gut simuliert. Sehr spannend, wen es wohl erwischt und manchmal auch mit erstaunlichem Ausgang.
    Für den Weihnachtskalenderpreis ist das Spiel ein echtes Schnäppchen, da sehr viel Material beigefügt ist. Sicher gefällt nicht jedem das Zombiethema, jedoch soll es auch noch eine Westernversion geben, die ich mir sicher auch noch anschauen werde.



    Juergens Wertung:
  • Touria Juergen über Touria
    Nachdem ich das Spiel auf einem Spieletreffen gesehen habe, dachte ich mir sofort, dass das auch etwas für meine Familie (Sohn derzeit 7,5 Jahre) sein könnte. Ich denke, dass mein Sohn diese Komplexität auch schon erfassen kann. Testspiel mit der ganzen Familie erfolgt in den nächsten Tagen und wird hier noch ergänzt.

    Die Story, dass man Geld, Liebe und keine Altlasten (hier schwarze Fluchsteine) in die Ehe bringen sollte, ist aus dem Leben gegriffen. Für meinen Sohn und meine Frau dachte ich da an die romantische Variante ... den Prinzen / die Prinzessin als Lohn für die Mühen zu gewinnen.....
    Tja, ich habe das erste Testspiel gewonnen und die Prinzessin erhalten, während sich meine Frau mit Gold, Edelsteinen und Waffen begnügen mußte....

    Ergänzung: So, nun haben wir es auch mit Sohnemann probiert und er ist um einen Zug Zweiter geworden. Hätte er seine Zaubertränke eingesetzt und nicht nur gehortet, hätte er locker den Sieg eingefahren. Damit ist bewiesen, das auch ein 7,5 Jähriger das Spiel meistert und dabei auch sehr viel Spaß hat. :-)

    Nun aber wirklich zur Beurteilung.
    + Ein schönes Familienspiel, für Vielspieler jedoch zu seicht.
    + Ein Workeplacementspiel mit der Besonderheit, dass alle mit einer Figur agieren, die auch noch über einen der vier (Aktions)türme gesteuert werden muß.
    + Viel schöne Marker und Plastikedelsteine die zu sammeln und sinnvoll einzusetzen sind.
    + Der in die Türme eingearbeitete Drache ist wirklich schön gelungen.
    - Achtung beim Auspöppeln, denn die Einsparungen bei Sichtschutz und Türmen (damit sie zusammensteckbar sind) gehen schwer raus und haben mir Knicke im Spielmaterial beschert. Ebenso Vorschicht bei den Deckplatten der Türme, die scher reingehen.
    - Das Inlay der Schachtel ist ein Alptraum. Man muß im Prinzip alle Schichtschirme und Türme nach jedem Spiel wieder auseinanderbauen, oder man reißt das Inlay raus und stellt die Schirme rein und legt die Türme dazu, das Spielbrett darauf. Dann sollte das Spiel aber immer oben liegen, da sonst der Druck mehrerer anderer Spiele das Material beschädigen könnte.

    Fazit: Ich gebe mit dem Blick auf Familienspiel gerne 5 Punkte, da es doch einige interessante Mechanismen in das Sammelspiel bringt.


    Juergens Wertung:
    • Sebastian K., Holger P. und 3 weitere mögen das.
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    • Christian M.
      Christian M.: Ist natürlich schade, dass der Spielekarton nicht für das aufgebaute Spielamterial ausgelegt ist... 10 mal gespielt. 10 mal zusammengebaut und... weiterlesen
      20.08.2018-06:45:22
    • Juergen S.
      Juergen S.: Hab das Inlay rausgerissen....
      Muss halt jetzt oben auf einem der vielen Stapel liegen. ;)
      20.08.2018-09:30:08
  • Verflucht! Juergen über Verflucht!
    Verflucht ist derzeit unser Dauerbrenner als Familienspiel. Unser Sohn 7,5 Jahre verliert ungern gegen andere Mitspieler und daher kommt ihm ein kooperatives Spiel sehr entgegen. Leicht mitzunehmen ist es überall mit dabei. Wir spielen mit ihm mit offenen Karten, aber es ist dadurch trotzdem nicht langweilig. Das Spiel ist so gut austariert, dass häufig sogar die letzte Karte entscheidet. Ja es ist glückslastig, aber das ist das Salz in der Suppe. Man weiß nie ob man durchkommt und ob die gerade getroffenen Entscheidungen richtig waren. Auch uns Erwachsenen macht das Spiel (auch offen) sehr viel Spaß. Gerade die Einfachheit der Regeln lassen jeden leicht in das Spiel einsteigen.
    Es ist zwar keine sechs Punkte wert, aber fünf gebe ich gerne.

    Juergens Wertung:
  • Star Wars X-Wing: Ghost (Erweiterung) Juergen über Star Wars X-Wing: Ghost (Erweiterung)
    Habe das Schiff gerade erst bekommen und ausgepackt.
    Sieht cool aus, ist sehr detailliert gestaltet (Triebwerke, Geschütze) und mal wieder super detailliert bemalt. Man sieht sogar "Flugspuren" wo kleine Teile das Schiff scheinbar getroffen/gestreift haben.
    Besonderer Gag ist das mitgelieferte Begleitschiff, das zu Beginn einmalig angedockt werden kann und erst später im Spiel bei Bedarf zum Einsatz kommt. Das gleiche Modell ist im Heck des Schiffs eingearbeitet. Das Begleitschiff hängt aber nicht tatsächlich dran, wie es bei einem Imperialen Transporter mit den TIEs der Fall ist, sondern wird beim Abdocken einfach hinten dran gesetzt. Vor dem Abdocken kann man es nicht treffen.
    Kommen wir zum erwähnten Phantomschiff. Hier handelt es sich nicht um den TIE "Phantom", sondern um die "Phantom II". Dieses Schiff habe ich mir natürlich gleich dazugekauft, auch wenn es sehr unspektakulär daher kommt. Auffällig ist die gleiche Farbgebung wie die Ghost. Auch dieses Schiff wird wie das mitgelieferte Begleitschiff behandelt, wobei man sich, soweit ich mich erinnern kann, für eines der beiden entscheiden muß. Die Phantom II ist ein typisches Supportschiff anderer Schiffe ähnlich des kleinen Frachters der Schmuggler.
    Wie sich das Ganze spielt werde ich vielleicht Mitte Juni nach einer epischen Schlacht nachreichen können....

    Juergens Wertung:
  • Yeti Juergen über Yeti
    Yeti ist ein sehr nettes Familien spiel ohne besonderen Tiefgang, jedoch sehr liebevoll durch den zusammengesteckten 3D Himalaya, den 3D Yeti, die 3D Zelte sowie die Bergsteiger aus Holz.
    Die Frage ist, sammelt man erst Plättchen um nachher Vorteile zu haben, oder schaut man einfach, dass man möglichst hoch am Himalaya viele Füße sammelt. Da bei uns kein Schneesturm kam gewann meine Frau die flott voranging. Bei meinem Sohn (7 Jahre) gab es dafür Tränen, da er aufgrund seines Sammelns nicht mehr an die Siegerin herankam.
    Man muß bemerken, dass er auch mit 7 Jahren sehr gut mit dem Spiel zurechtkam. Nur das Verlieren muß er noch lernen....

    Da es ein nettes Familienspiel ohne negative Punkte ist, gebe ich gerne 5 Punkte.
    Dazu kommt, dass es derzeit nur noch 10 Euro bei SO kostet. Da kann man nichts falsch machen...

    Juergens Wertung:
    • Dagmar S., Christian M. und 3 weitere mögen das.
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    • Christian M.
      Christian M.: passiert es öfter, dass Spiele so klar gewonnen werden oder endet die Mehrheit der Partien knapp?
      Grüße
      29.08.2018-14:13:24
    • Juergen S.
      Juergen S.: Aufgrund meiner vielen (derzeit 480) Spiele ist es nicht häufiger auf den Tisch gekommen, obwohl das Spiel gut ist. Ich denke, man muß das... weiterlesen
      29.08.2018-19:39:35
  • Raptor (dt.) Juergen über Raptor (dt.)
    Tja mit Raptor ist wieder ein klasse Zweipersonenspiel in meine Sammlung gekommen.
    Es gab ja schon im Vorfeld viele positive Stimmen zu dem Spiel (u.a. H&C).
    Ich habe bisher nur die Seite der Raptoren gespielt, aber ich muß sagen, das Spiel spielt sich mit viel Atmosphäre. Man fühlt sich wirklich als Raptorenfamilie, die von bösen Eindringlingen bedrängt wird. Auch meine Frau, die sich strategischen Zweierspielen normalerweise abwendet, fühlte sich als Forscherteam und jagte sehr gerne Raptoren.

    Der Spielmechanismus ist nicht neu, aber trotzdem schön umgesetzt. Dazu tragen vor allem die filigranen Spielfiguren auf beiden Seiten bei. Alle 10 Forscher sind unterschiedlich, obwohl dies nicht für die Spielmechanik relevant ist.
    Das macht normalerweise solche Spiele recht teuer, hier jedoch nicht.
    Auch die 3D Berge lassen, wenn auch einfach aus Pappe zusammengesteckt, ein räumliches Gefühl aufkommen. Hinter denen können sich die Raptoren dann verstecken.

    Ein sehr gelungenes Spiel, dem wir beide gerne die sechs Punkte geben.

    Juergens Wertung:
  • The Island Juergen über The Island
    Ich war bei einer meiner täglichen Recherchen nach neuen Spielen darauf aufmerksam geworden. Mir stachen sofort die schön gestalteten Holzfiguren (Wale, Seeungeheuer, und Haifischflossen sowie Boote und Meeples) ins Auge. Auch die 3D Landschaft der Insel in der Mitte, die sich aus einzelnen Plättchen zusammensetzt, macht was her.
    Das Spielprinzip versprach abwechslungsreiche Abende und was soll ich sagen....
    meine Erwartungen wurden noch übertroffen.
    Das Spiel fängt aufgeräumt und harmlos an, doch bald, als die ersten Boote gefüllt mit Meeples von der Insel ablegen, tauchen überall Gefahren (eben Wale, Haie und Seemonster) auf. Boote kentern, Meeples sind im Wasser, Haie steuern darauf zu. Überall Chaos und man weiß gar nicht wo zuerst was zu retten ist. Ein tolles Spielgefühl, das durch die schön austarierte Spielmechanik vermittelt wird.
    Da fällt kaum ins Gewicht, dass die Meeples dann doch aus Plastik sind (warum auch immer) und das die Landplättchen relativ leicht durch (z.B. einen Ärmel) an den Ecken beschägigt werden können (das Bildmaterial ist mit Papier auf die teilweise recht hohe Pappe bis an die Kante geklebt).

    Ich muß sagen, ich bin von dem Spiel begeistert und mir bleibt nur die vollen 6 Punkte für das Spiel zu vergeben.


    Juergens Wertung:
  • Wrong Chemistry 2nd Edition (engl.) Juergen über Wrong Chemistry 2nd Edition (engl.)
    Immer wenn man denkt man kennt alle Spielprinzipien, da kommt auch schon eine neue Spielidee um die Ecke.
    Ein genialer Mechanismus aus Plättchen verschieben und Steine einsetzen/rausnehmen/versetzen um Aufträge zu erfüllen. Die Auftragskarten enthalten Elemente, sprich bestimmte Konstellationen der Plättchen in Verbindung mit daraufliegnden Steinen die nachzubauen sind. Leider basteln alle mit den selben Plättchen und Steinen und man muß schauen welche seiner Aufträge man am Besten aus der vom Vorgänger hinterlassenen Situation erfüllen kann. Alle Aufträge stellen ein Element aus dem Elementeschema dar und besitzen eine aufsteigende Nummer. Sammelt man dann noch Aufträge in direkt aufsteigender Reihenfolge, so gibt es je Karte noch einen Bonus. Das macht das Spiel schön anspruchsvoll.

    Bei dem Spiel gibt es nichts zu meckern (bis auf dass die Anleitung etwas klein geraten ist und wir anfänglich die Schachtel wegen Unterdruck nicht aufbekommen haben) ;-)))
    Eine tolle Idee, klasse umgesetzt zu einem super Preis.
    Ich kann nur volle 6 Punkte geben.


    Juergens Wertung:
  • Captain Sonar - Volles Rohr Erweiterung Juergen über Captain Sonar - Volles Rohr Erweiterung
    Captain Sonar gehört, auch wenn nur mit 6 oder 8 Personen sinnvoll spielbar, zu meinen Lieblingsspielen.
    Um so mehr war ich auf die Erweiterung neugierig. Gott sei Dank nicht so überteuert wie andere Erweiterungen.
    Neue Karten und neue Waffen klang sehr verlockend.
    Als ich die Schachtel öffnete, kamen mir weitere Stifte entgegen ???
    OK kann man immer brauchen.
    Dann sah ich weitere transparente Folien ???
    Gibts jetzt Zusatzfunktionen mit einem weiteren Zeichner??? Nein, leider nicht....

    Dann endlich:
    - neue Karten mit Untiefen und ganz cool - Strömungen.
    - neue Waffen, von denen man sich zusätzlich pro Tauchgang eine einbauen kann.
    Das habe ich erwartet....

    Fazit:
    Ich hätte mir anstelle von Stiften und Folien mehr Karten, gerade die mit Strömungen, gewünscht. Karten hat man nie genug (aber Stifte und Folien). Ich hoffe die versuchen sie nicht in weiteren Erweiterungen an den Mann zu bringen.
    Ja, eine nette Erweiterung, preislich OK, aber viel unnötiger Kram mitverkauft, anstelle mehr Karten zu liefern. Daher nur eine knappe 5 von der Bewertung.


    Juergens Wertung:
  • Rush & Bash Juergen über Rush & Bash
    Es gibt viele Rennspiele.
    Trotzdem ist mir dieses Spiel durch sein cooles Design auf dem Deckel aufgefallen.
    Näher hingeschaut entdecke ich
    + Raketen und Bomben,
    + flexibel platzierte Hindernisse
    + den modularen Aufbau der Rennstrecke für viel Flexibilität
    + echt abgefahrene Streckenteile mit Sondereffekten (Vulkan, Erdrutsch,..)
    + eine 3D Brücke,
    + zu jedem Rennauto gehört auch ein Rennfahrer mit einer "Charakterkarte". Diese enthält Spezialfähigkeiten für deren Ausführung der Spieler Bonuspunkte ansammeln muß.

    Der Wiederspielreiz ist damit recht hoch

    Was mir etwas negativ aufgefallen ist, dass
    - die Autos aufgrund der großen flexiblen Bahn etwas klein und fummelig ausgefallen sind.
    - Auch haben sich die Spielplanteile mit der Zeit leicht verzogen, sodaß sie nicht mehr 100% plan auf dem Tisch liegen.

    Aber das ist bei dem coolen Spiel wirklich Jammern auf hohem Niveau.
    Meinem sieben jährigen Sohn und mir hat das Spiel von Anfang an sehr gut gefallen und wird sicher häufiger auf dem Tisch landen.

    Das Spiel bekommt von uns gute 5 Punkte.

    Juergens Wertung:
  • Mistkäfer Juergen über Mistkäfer
    Kleines Würfelspiel mit sehr hohem Ärgerfaktor, damit aber auch viel Interaktion.
    + erklärt sich schnell
    + hat relativ viel Würfel
    + Spielt sich schnell und flüssig
    zusätzlich neben den Würfeln gibt es noch den Glücksfaktor mit der Wertigkeit der Spielchips (Mistkugeln, Doppelte Mistkugeln und Kleeblätter)
    Wir haben es gleich drei mal gespielt und trotzdem....
    ....ist der Begeisterungsfunke (für 6 Punkte) nicht so übergesprungen.
    Wir bewerten mit 4 (meine Frau) und 5 (ich) und kommen zu einer knappen 5, da das Spiel an sich nichts falsch macht.

    Juergens Wertung:
  • NMBR 9 Juergen über NMBR 9
    NMBR9 ist ein sehr kurzweiliges Spiel.
    + nette Spielidee die überall gut ankommt.
    + schnell erklärt (zwei Seiten)
    + dauert nicht lange, sodass mehrere Revanchen folgen können
    + die Einlage fixiert alle Zahlen in der Box, so dass sie während des Spiels schnell greifbar sind.
    + die Plättchen haben eine gute Stärke und passen alle gut ineinander.
    + trotz Hype drum nicht teuer

    Wir beide geben gerne 5 Punkte

    Juergens Wertung:
  • Skull King Juergen über Skull King
    Ich kenne zwar Wizzard nicht, habe aber aufgrund der guten Bewertung bei dem Spiel Zugegriffen. Zur Entschuldigung meiner Beurteilung muß ich sagen, dass ich es nur zu zweit gespielt habe. Allerdings fanden wir beide, dass es sehr unkalkulierbar ist wieviel Stiche man macht. Die ersten Runden gibt es nicht so viele Punkte, da plänkelt man nur herum und lernt den Spielmechanismus kennen. Gegen Ende der 10 Runden ist eine richtige Einschätzung Gold wert und bringt, wenn man sonst nicht so daneben lag, meist den Sieg. Nur wie gesagt ist das durch die möglichen Sonderkarten reiner Zufall.
    Von daher hat es uns beiden nur bedingt Spaß gemacht. Vielleicht wären wir bei Wizzard besser aufgehoben, nur kann man das Spiel nicht zu zweit spielen.
    Die Karten sind sehr schön gestaltet und vielleicht spielt sich das Spiel zu mehreren noch besser. Für den Ersteindruck reicht es allerdings nur für 4 Punkte.

    Juergens Wertung:
    • Danilo M. mag das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Juergen S.
      Juergen S.: Gut ist noch, dass der Zählblock vorne unten hinten genutzt werden kann. Unten hätte aber noch ein Feld für die Summe sein können.
      12.11.2017-22:55:03
    • Uwe S.
      Uwe S.: Wir haben es nie zu zweit gespielt, ich gehe aber davon aus, daß Stich- und Ansagespiele zu zweit wenig Sinn machen. Das Spiel lebt m.E. auch... weiterlesen
      12.11.2017-23:22:47
    • Juergen S.
      Juergen S.: Das Spiel bekommt auf jeden Fall noch eine Chance mit mehreren Spielern
      12.11.2017-23:33:37
  • Thurn und Taxis Juergen über Thurn und Taxis
    Das Spiel lag nun 11 Jahre OVP im Schrank und ich war drauf und dran es so auch wieder zu verkaufen. Zum Glück habe ich es gestern ausgepackt und gespielt.
    Ich war sehr positiv überrascht.
    + Der Spielplan historisch gestaltet, die Kärtchen nett bebildert.
    + Die Idee Routen durch anlegen von Städtekarten zu bilden ist eine selten genutzte Mechanik.
    + Die Häuser, die nur in jede Stadt eines Landes oder in je eine Stadt in jedem Land der Route gelegt werden dürfen, erfordern die Routen zumindest in Teilen mehrfach zu befahren, um die begehrten Länderboni zu erhalten. Damit ist ein Gerangel um die Städtekarten in der Auslage gesichert.
    + Auch der Wagner, der das Spiel(ende) beschleunigen kann, hilft das Spiel dynamischer zu gestalten. Doch nicht jeder, der das Spiel so beendet, ist zwingend dadurch der Sieger. Und wenn, dann ist es aber auch schneller vorbei, als wenn man die letzte Stunde dem zukünftigen Sieger (wie in Monopoly) zuschauen muß.

    Es zeigt sich, dass nicht immer die neuesten Spiele die Besten sein müssen. Manchmal kramt man auch vergessene Schätze in einem zugegeben großen Regal hervor, und das mit einem Spielprinzip, das nicht so verbraucht ist.

    Anscheinend gefällt dieses Spiel von 2006 auch vielen anderen Spielern, denn es ist derzeit auf Platz 71 in der Rangliste der von uns gespielten Spiele in 2017 und ist damit derzeit auf Augenhöhe mit "den Legenden von Andor" und vor dem so beliebten "Icecool" und "Terraforming Mars"

    Von mir bekommt das Spiel gute 5 Punkte, da es ein sehr gefälliges Spiel ist.


    Juergens Wertung:
    • Conrad H., Klaus-Peter S. und 4 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Juergen S.
      Juergen S.: OK, habe nun auch alle anderen Kritiken gelesen, die sehr auseinander gehen.
      Das Spielprinzip scheint auch in "Zug um Zug" genutzt worden zu... weiterlesen
      04.11.2017-22:14:39
  • AquaSphere Juergen über AquaSphere
    Aqua Sphere ist ein typisches Workerplacementspiel, das sich durch ein paar Besonderheiten doch von anderen etwas unterscheidet.
    War es in Village der "Lebenszyklus", so ist es hier
    - die Zeit als Währung
    - die vorherige Programmierung der einzusetzenden Arbeiter durch den Ingenieur,
    - der bewegliche Forscher, der den Ort des Arbeiters bestimmt
    - die schwarzen Steine, die für das Überschreiten von Schwellen in der Zählleiste notwendig sind,
    - die Warteräume für die Rückführung der Arbeiter in den wertungsreduzierenden Fundus

    Damit das Geschehen sowohl in der Zentrale wie auch in der Station nicht zu eintönig wird, ändern sich die Regeln von Runde zu Runde.

    Ich fand das Unterwasser-Forschungsstation-Feeling kam etwas auf.

    Zur Qualität des Spiels:
    - Sehr vielseitiges Material,
    - Stabile Pappe für die Module des Spielplans wie auch für die Marker
    - Verschiedene Holzfigürchen für U-Boote, Octopoden, Bots, Forscher
    - Plastikkristalle
    - Die Spielregel ist schön ausführlich, gut bebildert und läßt keine Frage offen. Allerdings hätten wir das Spiel beim Aufbau und Anleitung lesen fast abgebrochen, da wir nach einer Stunde noch nicht mit dem Spiel begonnen hatten. Im Nachhinein war das Spiel gar nicht so komplex und wir fragen uns, ob eine zusätzliche Kurzanleitung oder eine andere Gliederung der Spielanleitung hier Abhilfe geschaffen hätte, zumal andere offensichtlich auch dieses Problem hatten.

    Obwohl ich kein Freund von Workerplacementspielen bin, darf dieses Spiel als gutes Beispiel in meiner Sammlung bleiben. ;-)

    Da das Spiel meiner Meinung keine Fehler hat und selbst mir Spaß gemacht hat, bekommt es von mir gute 5 Punkte.

    Juergens Wertung:
  • Viral Juergen über Viral
    Endlich mal ausprobiert..., nachdem es Fehler in der Verarbeitung des Spielbrettes gab und das Spiel ausgetauscht werden mußte. Andere haben Verschmutzungen gemeldet. Also nicht lange OVP liegen lassen, sondern gleich prüfen und reklamieren oder sofort spielen ;-)
    Das Thema ist unverbraucht und die Grafik klasse. Der Mechanismus ist sehr ausgewogen und gut durchdacht. Die Qualität des Materials (Karten, Plan, Plättchen) ist vorbildlich. Hüllen wurden in "Hülle und Fülle" mitgegeben. Der Karton ist schön stabil, jedoch durch sein Weiß und die nicht lackierte Fläche etwas schmutzempfindlich. Das Spielmaterial ist bis auf die Ereignisse sprachneutral, die Erklärung des Ablaufs auf dem Plan selbst festgehalten und ein Teil der Regeln auf einem extra Spielertableau gepackt. Die Spieleanleitung ist gut bebildert, mit Beispielen ausgestattet und ließ keine Frage offen. Endlich mal ein Spiel bei dem alles richtig gemacht wurde.
    Der Spielspaß war bei mir enorm. Hätte nicht gedacht, dass ein Mehrheitenspiel so die Gehirnwindungen anwärmen kann. Trotzdem ging das Spiel sehr flüssig von der Hand. Der Ablauf war nach der ersten von sechs Runden verinnerlicht.

    Großes Lob für das Spiel und volle sechs Punkte


    Juergens Wertung:
  • Labyrinth - Paths of Destiny Juergen über Labyrinth - Paths of Destiny
    Tja, habe gerade eine kurze Zweierpartie hinter mich gebracht. Kurz daher, weil mein Gegenüber gepennt hat....
    Da es mein erstes Spiel war, kann ich nur einen ersten Eindruck geben....

    Zuerst zur Qualitat:
    Wie bei Atlantis sind die flexiblen Spielplanteile viel zu dünn, sind leicht verzogen und passen nicht zusammen. Es ist sehr ärgerlich, wenn eine Reihe Plättchen nicht in den Spielrahmen passen und sich das Spielbrett dadurch aufbäumt. Das ist eine Frechheit so etwas zu verkaufen. Das ganze Material wirkt klein und fisselig, auch wenn es größer zuviel vom Spielplan verdecken würde. Die Figuren sind sehr schön gezeichnet aber für die Größe der Aufsteller zu filigran. Eine Lupe zum Betrachten sollte man daneben legen. Mehr Aufstellerfüßchen wären nicht schlecht gewesen, damit man nicht jedes Mal umstecken muß. Auch die zukaufbaren Acryminiaturen sind keine keine 3D-Figuren, sondern nur transparente Aufsteller, die meiner Meinung nach sogar eher Atmosphäre nehmen als geben. Sehr ärgerlich sind auch die falschen Nummerierungen auf den paarweisen Charakterkarten. Diese habe ich gleich mit einem permanenten Stift übermalt....
    Die Spielanleitung ist sehr ausführlich, aber dadurch auch langatmig.
    Positiv zu vermerken, dass das Spiel sozusagen in mehreren Sprachen beiliegt. Das gilt für die Spielkarten, wie auch die Übersichtspläne.

    Zum Spielgefühl selbst:
    Die vielen möglichen Charakter und ihre zahlreichen Fähigkeiten überfordern einen erst mal und ich hatte auch noch einen, der seinen Charkter temporär im Spiel wechseln kann. Prinzipiell ist das aber sicher gut, da sich das Spiel immer anders spielen wird.
    Mit dem gegenseitigen Ärgern hat bei uns zu zweit nicht besonders gut hingehauen. Wir haben zielstrebig aufs Ziel zugebaut, Fallen leichtfüßig umgangen und auch der Golem hat nur kurz gestört. Ich denke allerdings, dass der Ärgerfaktor bei mehreren Spielern höher wird, da einem mehr passieren kann bis man wieder dran ist.
    Das kann u.U. verhindern, dass das Spiel zu keinem Ende kommt.

    Zu zweit kam es bei uns nicht so an. Ich gebe ihm aber zu mehreren und auch zu zweit noch eine Chance, da mir die Spielidee eigentlich schon sehr gefällt.


    Juergens Wertung:
  • Labyrinth - Paths of Destiny - Acryl-Miniaturen Juergen über Labyrinth - Paths of Destiny - Acryl-Miniaturen
    Tja, hier gehen die Meinungen auseinander....
    Ich habe die Figuren mit dem Spiel im Bundle mitgekauft, ohne sie zu kennen.
    Bin aber auch von Figuren und nicht nur von transparenten Aufstellern ausgegangen.
    Ja sie werten das Spiel in der Weise auf, dass man sieht, dass man mehr Geld ausgegeben hat als andere.
    Mir persönlich gefallen Sie nicht so gut, da sie nicht die Umgebung des Charakters zeigen wie auf den Plättchen. Das nimmt etwas von der Stimmung. Ich habe sie bei meiner ersten Partie in der Schachtel gelassen. Egal ob Acryl oder Pappe finde ich die filigranen Bildchen zu klein geraten....

    Juergens Wertung:
  • Captain Sonar Juergen über Captain Sonar
    Nachdem ich das Spiel zu Weihnachten geschenkt bekommen habe, ist erst jetzt eine Spielerunde zustande gekommen. Eine Stadt-Land-Spielt Veranstaltung ermöglichte die "Rekrutierung" der ausreichenden Zahl an willigen Spielern. :-)

    Ja, 8 Personen zusammenzubekommen, die dieses Spiel auch spielen wollen, ist anfänglich nicht leicht. Wir haben aber herausgefunden, das auf die Position des ersten Offiziers auch verzichtet und diese Aufgabe vom Captain oder dem Maschinisten mit übernommen werden kann. Und 6 Personen zusammenzubekommen müßte öfters zu schaffen sein.

    Bei uns haben auf jeden Fall sich 7 Spieler eine Wiederholung einer solchen Runde gewünscht. 5 weitere Freunde haben Interesse geäußert, es auch einmal auszuprobieren.
    Also genug Potential für tolle Spieleabende.

    Unsere Runde bestand komplett aus Anfängern, die dieses Spiel vom Hörensagen kannten. Lediglich ich hatte die Spielanleitung mehrfach gelesen.
    Einmal erklärt, Teile vorgelesen und anschließend offene Fragen beantwortet. Das war alles...
    Auch wir haben gleich im Echtzeitmodus mit der Alpha-Karte gestartet. Wir hatten Chaos erwartet, doch es lief erstaunlich gut. Kleinere Fehler und Missverständnisse haben zwar zeitweise zu Verwirrung bei den Funkern geführt, jedoch konnte man sich bei der detaillierten Inselkarte bald wieder per Sonar auf den Gegner aufschalten.

    Es war eine spannende Torpedoschlacht, die von allen mit einem faszinierten Grinsen beendet wurde.
    Ein cooles Spielprinzip mit viel Spielspaß.
    Anstrengend, aber super spannend und fordernd. Anstrengend auch durch den Hintergrundlärm der anderen Spielegruppen vor dem auch in der Anleitung gewarnt wird.

    Zum Spiel selbst:
    Hochwertige Materialien.
    Besonders beeindruckend und die Spielatmossphäre fördernd ist die Trennwand zwischen den Teams.
    Das Spiel ist nach allen Kriterien sein Geld wert und bekommt von mir seine vollen sechs Punkte.



    Juergens Wertung:
  • Revolver (dt.) Juergen über Revolver (dt.)
    Ich war sehr neugierig auf das Spiel, da es sich um ein asynchrones Kartenspiel für 2 Personen handelt, das im wilden Westen spielt. Ein derartiges Spiel hat mir in meiner Sammlung bisher gefehlt. Es mußte wegen eines Spielestaus ;-) sehr lange OVP auf seinen ersten Einsatz warten. Doch nun endlich habe ich Revolver das erste Mal als Gangster Colty gespielt und war sofort ins Geschehen gezogen.

    Der Spielplan besteht aus Karten, die eine Zeitleiste über verschiedene Orte hinweg darstellen. So läuft vor einem im Kopf ein Film ab, der einen vom Bankraub und der Flucht über mehrere verschiedene Schauplätze bis hin zum Finale im 03:15 Uhr Express begleitet. Vor mir aufgereiht meine Schar von Banditen, die innerhalb der Gruppe nach Wichtigkeit für mich sortiert sind.

    Der Bankraub lief bei uns (wie in einem guten Film) sehr blutig ab. Das kommt unter anderem auch durch die Spielplankarte (Bankraub), die keine Bonusmarker für Colty bereitstellt sowie die relativ lange Dauer (Rundenanzahl) hat. Das Kartenglück unterstützte noch die Sheriffs und meine Banditen starben wie die Fliegen, obwohl ich viele Sheriffs weggepustet hatte. Nach der Banküberfallspielplankarte dachte ich schon, was ist das für ein komisches Spiel. Bei der Todesrate meiner Kumpane schaffe ich das niemals bis zum Zug....
    Doch dann kamen die Unterstützungspunkte der anderen Karten (Schauplätze) und auch die Sheriffseite mußte mit den Karten immer mehr haushalten. Damit starben weniger meiner Leute und auch die Grenzsteine wurden weniger. So konnte ich die Grenze öffnen, bevor Colty es auch mit dem Zug geschafft hätte...

    Auf jeden Fall sehr spannend :-)

    Natürlich erfassten wir beim ersten Spiel nicht vollständig das ganze Potential der vielseitigen Karten und haben die eine oder andere auch falsch eingesetzt und bzw. nachträglich zu korrigieren versucht. Das Feeling war jedoch jetzt schon genial.

    Ich hoffe das Spiel ist gut austarriert, so dass auch beide Seiten gewinnen können.
    Das kann ich allerdings nur über häufiges Spielen herausfinden (ein Feedback folgt dann).
    Man muß sich auch immer im Klaren sein, dass es sich um ein Kartenspiel und damit zumindest etwas um ein Glücksspiel handelt. Aber gerade diese Ungewissheit gibt es im Leben und man muß versuchen auch aus einer Pechsträhne noch das Beste herauszuholen, denn das Blatt wendet sich auch wieder.....

    Ich kann das Spiel nur empfehlen und freue mich schon auf die nächsten Runden.

    Juergens Wertung:
  • Stratego - Das Kartenspiel Juergen über Stratego - Das Kartenspiel
    Stratego Cards hat sehr schön geschafft das Brettspiel in ein Kartenspiel umzusetzen.
    Wie im Brettspiel gilt es sich vorsichtig vorzutasten und immer ein paar Trümpfe in der Hinterhand zu haben (man sieht, lauter Begriffe aus dem Bereich der Kartenspiele).
    Auch im Brettspiel kennt man nur eine begrenzte Anzahl der generischen Figuren, die sich mit der Zeit gegenseitig schlagen. Sehr schön in das Spiel eingefügt ist die Funktion der Fahne. Gefährlich eingesetzt kann Sie das dem Gegner bekannte Feld (den General, den Spion oder den letzten Minenräumer) vor der Nase wegschnappen und wieder im Kartenstapel verschwinden lassen.
    Die Verpackung ist eine sehr schön als Wappen geformte Plastikbox, wobei sie sich sehr schlecht stapeln läßt.
    Die Karten sind stabil und schön gestaltet. Der Spion ist eine hübsche Frau ;-)
    Stratego, auch als Kartenspiel wirklich klasse. Ich wüßte nicht was man da noch besser machen könnte....


    Juergens Wertung:
  • Hoch die Becher Juergen über Hoch die Becher
    Die Idee ist mit den Bechern und den Glassteinen (Rot für Wein, Schwarz für Gift und Weiß für Gegengift)ist klasse und das Material auch gelungen. Die Becher aus Plastik mit Ornamenten sehen sehr schön aus und die Farbringe passen einwandfrei auf bzw. können gut unter die Becher gesteckt werden. Das Kartenmaterial ist von guter Qualität, haben stimmungsvolle Bilder und bringen noch mehr Taktik ins Spiel. Ich finde es keineswegs ein reines Glücksspiel, auch wenn manchmal der falsche Becher vor einem stehen bleibt :-(.
    Der ganzen Runde (6 Personen) hat das Spiel sehr viel Spaß gemacht und wären nicht noch andere Spiele bereit gelegen, dann hätten wir sicher noch eine Runde gespielt.
    Spielidee, Qualität, Spielfluß, Spielspaß, einfach super.
    Ich war schon aufgrund schlechter Kritiken am Zweifeln es zu kaufen, habe es aber nicht bereut. Es ist wirklich wieder eine Bereichung meiner Spielesammlung :-)

    Juergens Wertung:
  • All Queens - Schach (engl.) Juergen über All Queens - Schach (engl.)
    Jeder kennt die Zugmöglichkeiten einer Dame im Schach, nur dass hier nicht geschlagen wird, sondern 4 in eine Reihe gebracht werden müssen.
    Das Spielbrett markiert bereits die Startaufstellung der Figuren.
    Das ist die ganze Erklärung des Spiels und schon gehts voll ab....
    Selten auf die Schnelle so viel Spaß gehabt.
    Da eine Partie in der Regel nur wenige Minuten dauert, lädt dies zu vielen Revanchen ein.

    Die Schachtel ist von guter Qualität mit einer Einlage für die Figuren. Die Figuren sind zwar aus Plastik, jedoch ordentlich gearbeitet und ohne auffällige Grate. Das stabile Papp-Spielbrett ist an den Kanten überzogen und fixiert die Figuren zusätzlich in der Schachtel.

    Weil in andere Spiele viel mehr Entwicklungsaufwand reingesteckt werden muß, gebe ich hier fairerweise nur 5 Punkte, aber wirklich was zu beanstanden gibt es nicht.

    Juergens Wertung:
  • Skyliners Juergen über Skyliners
    Wie den meisten Freunden bei SO bekannt, liebe ich Spiele mit unterschiedlichen Spielprinzipien und die auch die Sinne mit einbeziehen.
    BSP dazu sind Mord im Arosa - das Gehör, Dr Shark der Tastsinn, hier wie auch bei La Boca das Augenmaß)
    Dazu ist Skyliners (zumindest zu zweit) noch ein interessantes Taktikspiel. Allerdings kommt man bei 4 Spielern wahrscheinlich so selten dran, dass es unplanbar wird.
    Der Mix aus früher Planung (damit man möglichst früh auch die Antennen für die Extrapunkte setzen kann) versus falscher Planung (und damit keine regulären Punkte) macht die Spannung. Der Ärgerfaktor ist allerdings bei zwei Spielern doch sehr hoch.
    Auch wir haben unsere Planung parallel geheim mitgeschrieben. Beim ersten Spiel kam ich da etwas durcheinander.

    Bei der Qualität des Spiels gibt es Licht und Schatten
    + Spielbrett in der Box ist eine tolle Idee
    + Fächer zum Lagern der Plastikteile
    + sauber verabeitete Plastikteile, die gut ineinander passen
    + Aufgesetzter Spielplan, der durch gedrehte Position alle Staufächer sicher abdeckt.
    - Die Kartonfaltung im Bauwagen wie auch bei den Vögeln ist für den häufigen Gebrauch nahezu ungeeignet. Dehnt man zu weit, so lösen sich die Kartonschichten von einander.
    - Die Karten und besonders die Planungskarten sollten ja keine Beschädigung bekommen. Aber gerade für die gibt es keine geschütze Aufbewahrungsmöglichkeit in der Schachtel.
    - Die Zählleiste ist nicht von allen Seiten und damit von allen Spielern einsehbar. Eine extra Leiste auf dem Spielplan oder separat wäre besser gewesen.

    Noch ein paar Tips
    -> Kartonknick Bauwagen, speziell Kartenhalter: Ich überlege, ob ich den geknickten Teil nicht abtrenne und zusammen mit dem anderen (bei der Wertung zu entfernenden) Teil als Sandwich verwende.
    -> Kartonknick Vögel: wirklich nur im rechten Winkel knicken und seitlich rausstehen lassen verlängert die Lebensdauer, auch wenn Ersatz schon beigelegt wurde.....
    -> Stauraum in der Box: Wenn man die Bauteile in langen Türmen zusammengesteckt wegpackt, hat man auf einmal sehr viel Platz.
    -> Die Karten habe ich in einer Tüte oben auf die Spielanleitung gelegt, um sie vom Rest zu trennen. Das knittert zwar etwas die Anleitung, jedoch sind die Karten geschützt. Wenn jemand eine bessere Lösung hat, bitte einen Kommentar setzen.

    Fazit: Schönes Strategiespiel das gut in meine Sammlung der unterschiedlichen Spielprinzipien passt. Auf jeden Fall 5 Punkte wert.






    Juergens Wertung:
  • Die Holde Isolde Juergen über Die Holde Isolde
    Die holde Isolde ist ein Mehrheitenspiel mit Kartentausch-Mechanismus aus 7 Wonders.
    Und wenn ich es mir genau überlege ist es ein 7 Wonders light.
    Bei 7 Wonders lege ich die Karten direkt vor mir ab, während ich bei der Isolde die Karten einsetze um die Zählleisten auf den Spielfeldtafeln hochzuzählen. Prinzip mit unterschiedlichen Variationen eigentlich gleich.
    7 Wonders hat meiner Meinung nach mehr Atmosphäre, ist etwas komplexer und daher aber auch schwieriger zu erklären und evtl. eine Einstiegshürde für Wenigspieler oder Spieler, die viele Spiele haben und daher seltener zu 7 Wonders greifen ;-)

    Die Isolde ist durch die reduziete Anzahl an Karten in der Hand sehr glückslastig.
    Wir haben es nur zu zweit gepielt. Ich denke aber, das es zu zweit taktischer zugeht als in großer Runde. Trotzdem der Funke sprang bei uns nicht so richtig über, trotz der netten Spielfeldtafeln im Comic-Stil. Auch haben wir noch nicht alle Varianten durchprobiert. Ich befürchte aber, dass es zwar komplexer wird, das aber auch nichts ändern wird. Vielleicht muß ich unter diesem Aspekt auch noch einmal 7 Wonders prüfen....

    Fazit:
    Die holde Isolde ist ein schnell erklärtes Familienspiel, das nur die Hälfte von 7 Wonders kostet. Allerdings hat es mich vielleicht gerade durch die Einfachheit nicht ganz überzeugen können. Und da ich Spiele mit unterschiedlichen Spielprinzipien suche, wird das Spiel bald auf meiner Tauschliste auftauchen ;-)



    Juergens Wertung:
  • Qwirkle Travel Juergen über Qwirkle Travel
    Tja, noch eine Rezi zu Qwirkle (Travel)
    Erst einmal die Bewertung der Travel Version:
    Die kleine steht der großen Version in nichts nach. Die Steine sind schön lackiert und können beim nachziehen gut und sichtgeschützt in der Hand zum Aufstellen ausgerichtet werden. Der Reisebeutel wirkt hochwertig und der kleine Stein für den Reißverschluß ist ein echter Hingucker. Der Beutel hat auch Platz für einen Stift und einen kleinen Block, den ich leider auch hier selbst hinzufügen muß. Und auch hier hatten wir das Problem der Rot/Orange Erkennung, vieleicht sogar einen Tick mehr als bei großen Steinen. Das gesamte Spiel ist fluderleicht und passt in jede "freie Ritze" im Flugzeugkoffer. Da es auch preislich im Vergleich zum großen Bruder sehr attraktiv ist, würde ich jederzeit wieder zur Travelversion greifen.

    Was das Spiel selbst betrifft, so hatten wir ein lockeres Familienspiel mit relativ hohem, aber doch ausgelichenem Glücksanteil erwartet. Da ich mein Glück mit dem Gewinn der SO-Weihnachtswunschliste bereits ausgereizt hatte, lag ich teilwiese um 50 Punkte hinten. Als mir ein Qwirkle vor den Nase weggeschnappt wurde, wo ich zuvor den 5. Stein gelegt hatte, begann ich Steine zu bunkern und zu erkennen, dass es die einzelnen Steine genau 3x gab. Gegen Ende des Spiels (ca 20 Steine vor Ende) eröffnete sich mir das Spiel (ähnlich dem Film Matrix). Ich wußte welche Steine noch im Spiel waren und auch anhand der Aktionen des Gegenspielers, welche Steine noch im Beutel sein mußten. Die richtigen Steine für die Endablage gebunkert, ermöglichte mir in den letzten 4 Zügen 80 Punkte zu machen und das Spiel zu gewinnen.
    Das Spiel war zwar gewonnen, jedoch hatte es seine Leichtigkeit und damit für meine Frau auch den Wiederspielreiz verloren....

    Dem Spiel kann man das nicht ankreiden und auch wer Spiele vom Typ Rummy mag ist hier gut bedient.
    Es ist klar ein Strategiespiel, in dem die Strategie erst am Ende richtig zum Tragen kommt.
    Das Spiel ist super verarbeitet und es ist nichts wirklich auszusetzen. Daher gebe ich die volle Punktezahl.


    Juergens Wertung:
    • erich K., Manuel L. und 6 weitere mögen das.
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    • Juergen S.
      Juergen S.: Vielleicht spielt es sich zu viert anders. Dann passe ich die Rezi noch an :-)
      04.01.2017-13:42:35
    • Sandra H.
      Sandra H.: Ich wüsste nicht, warum man ein größeres Qwirkle brauchen sollte - diese Reisevariante ist so praktisch und handlich, die reicht mir völlig aus. ... weiterlesen
      04.01.2017-16:44:18
  • Elements Juergen über Elements
    Die Karten sind übergroß, recht stabil und mit schönen Motiven versehen.
    Das Spiel kommt mit einer geringen Anzahl von Karten aus und erinnert etwas an den Hobbit (Love Letters)ohne dass man sich die Regeln für jede Karte merken muß.

    Während der Hobbit von Anfang an gefallen hat, dachte ich nach einem kompletten Spiel Elements (d.h. mit mehreren Runden bis einer 6 Sterne hat): "Das wars jetzt? Hm, hat das Spaß gemacht?" Es war ziemlich vom Glück bestimmt. Weder bei meiner Frau, noch bei mir kam es an und sollte schon im Regal verschwinden.
    Ich gab ihm jedoch ein paar Abende später noch eine Chance und ich konnte noch etwas Taktik aus dem Spiel herauskitzeln.
    Mir hat der Hobbit mehr Spaß gemacht und ich würde z.B. Mag Blast, Pompeji , Beasty Bar oder Bohnanza als Kartenspiele vorziehen

    Daher geben wir beide nur 4 Punkte, die es sich hauptsächlich durch die schönen Karten verdient hat.


    Juergens Wertung:
  • Small Star Empires - KS Edition Juergen über Small Star Empires - KS Edition
    Small Star Empires
    Ja, die Verpackung ist small, die Figuren sind small, die Spielfläche ist relativ small. Jetzt weiß ich zumindest wie der Name zustande kam... ;-)
    Ja, auch bei dem Preis habe ich etwas gezögert und für den Preis alles etwas größer wäre nicht schlecht gewesen.
    Aber ich bin froh mich doch dafür entschieden zu haben, denn es macht selbst in der Grundversion und auch nur zu zweit schon mächtig Spaß.

    Die schönen 3D-Figuren aus Plastik und die optisch schönen und aus ordentlichem Karton gestanzten Spielplanplättchen, die vorne und hinten bedruckt sich in jedem Spiel anders zusammensetzen lassen, machen schon was her und lassen jedes Spiel neu erleben.
    Zusammen mit den Zusatzplättchen für die Varianten hat man ein vielseitiges Spiel, das auch für reine Strategiespiele-gegner eine Glückskomponente zur Verfügung stellt.
    Erstaunlich was alles in diese kleine Schachtel passt. Selbst ein Block für den Punkteaufschrieb inkl. Stift sowie ein mehrsprachiges, farbiges Spieleanleitungsbüchlein ist enthalten.
    Die Schachtel lässt sich zwar etwas schwer öffnen/schliessen, aber bei den schönen Bildern darauf fällt die Fummelei kaum ins Gewicht.

    Fazit: Ich bin sehr positiv überrascht. Ein klasse Spiel in kleinem Format, das auch noch in eine Lücke in meinem überfüllten Spieleschrank passt.
    Mir bleiben nur die 6 Punkte, da alles was daran auszusetzen wäre letztendlich absolut nebensächlich ist.

    Juergens Wertung:
  • Ghosts Juergen über Ghosts
    Habe nun Ghosts zweimal zu zweit mit unterschiedlichen Spielern gespielt.
    Mir war bewußt, das dies kein hochkarätiger Spieleknüller ist. Jedoch bin ich doch etwas enttäuscht wie simpel das Spiel rüberkommt.
    Klar ist eine gewisse Taktik dabei in welcher Höhe man welche Farbe ins Spiel bringt.
    Hat man dies aber einmal verstanden, ist es ein stures Abwerfen und Nachziehen in der Hoffnung, dass einem das Kartenglück treu bleibt. Vielleicht bringt bei mehreren Spielern der Richtungswechsel noch einmal Spannung rein, aber als Zweispielerspiel zu seicht um es wieder aus dem Regal zu nehmen....

    Juergens Wertung:
  • Potion Explosion Juergen über Potion Explosion
    Klasse Idee mit den Murmeln, die man in Ketten explodieren lassen kann und dadurch sein Eigen nennen darf.
    Ich hatte (wie auch meine Frau) ein seichtes Familienspiel erwartet.
    Durch die bildbaren Verkettungen aus Tränke trinken (und damit Extrazüge erhalten), den Helferlein, den Kettenreaktionen an Explosionen sowie der vorausschauenden Besorgung neuer Tränke ist ein recht strategisches Spiel daraus geworden.
    Das gefällt zwar mir sehr, aber meiner Frau hat das dann vor allem gegen Ende doch etwas Wartezeiten beschert. Sie hätte, wenn Sie nicht gegen mich hätte spielen müssen, 6 Punkte vergeben.

    Das Material ist sehr schön, die Murmeln teilweise durchsichtig und immer mit Schlieren oder Schimmer überzogen. Man hat wirklich das Gefühl von waberden Gasen in Kugeln gefasst. Da habe ich anscheinend Glück gehabt, da es diese anscheinend auch monoton einfarbig gibt. Der Schlitten erinnert etwas an das Geheimnis von Monte Cristo, jedoch durch die Explosionen ein ganz anderes Spiel.
    Die Schachtel ist auch auf das Material abgestimmt, so dass der Schlitten am Ende des Spiels nicht auseinandergebaut werden muß. Die Anleitung ist witzig aufgemacht und beschreibt liebevoll das Spiel, selbst mit einer bebilderten Anleitung wie man den Schlitten aufbaut und einer Anleitung wie man die Utensilien wieder gut verpackt.
    Sogar Reservekugeln für den Fall einer Beschädigung. Einfach klasse.
    Da es uns in allen Punkten sehr gut gefallen hat und nicht alle solche Grübler sind wie ich, vergeben wir doch beide mal die 6 Punkte.


    Juergens Wertung:
  • Frag Gold Edition Juergen über Frag Gold Edition
    Bin mit wenig Erwartungen an das Spiel herangegangen und bin positiv überrascht.
    Erstaunlich wie realistisch das Egoshootersfeeling umgesetzt werden konnte.
    Ich habe die Anleitung überflogen und sofort gewußt wie das Spiel zu spielen und zu gewinnen ist.
    Aufrüsten - Gelegenheit abwarten - rein ins Getümmel und maximalen Schaden anrichten - sichere Deckung suchen und Wunden lecken (heilen)...
    Meine arme Frau, mit der ich es zu zweit gespielt habe, war gar nicht begeistert.
    Als Egoshootergegner, obwohl sie wie die meisten nie eines gespielt hat, hatte natürlich einen schweren Stand.
    Daher sollte man sich seine Spielepartner dafür sehr genau aussuchen.

    Was das Spielmaterial betrifft, so gibt es ein sehr großes, beidseitig bedrucktes Spielbrett, wobei ich die abgebildeten Karten mir noch besser aufgebaut gewünscht hätte. Die Figuren sind recht detailliert und unterscheiden sich für die Spieler nur in der Farbe. Ansonsten gibt es nur Würfel und Pappmarker, die allerdings durchdacht sind.

    Mir hat das Spiel als zwei Spieler Spiel bereits sehr gut gefallen. Ich denke die wahre Freude entwickelt sich erst bei Vollbesetzung. Ein kleiner Nachteil kann in der Wartezeit liegen, die vergeht bis man wieder dran ist. OK man muß auch als Verteidiger würfeln, jedoch als aktiver Spieler macht das viel mehr Spaß. Das kann bei voller Besetzung leider etwas dauern.

    Auch hätte ich mir von einer Gold Edition noch andere Spielmodi wie "Capture the flag" inkl. einer Plastikfahne gewünscht.

    Für die Bewertung gebe ich einem klasse Spiel für
    - die Wartezeit im Spiel,
    - die nicht optimalen Karten,
    - die relativ große Anzahl an Spielern, die dem Genre auch noch gewogen sein müssen
    - fehlende Modi

    einen Punkt Abzug => 5 Punkte


    Juergens Wertung:
  • Dice Devils Juergen über Dice Devils
    Da es im Angebot war und ich noch einen Füller für die Versandkostenfreiheit brauchte, kam es in den Warenkorb.
    Auf meinem Stapel der zu spielenden Neuzugänge hatte es nun schon Staub angesetzt.
    Ein später Abend und der Wunsch nach einem Absackerspiel ließ es mich auspacken.

    Die Verpackung ist genau auf den Inhalt abgestimmt, so dass jeder putzigen, unterschiedlich großen Würfelbecher mit Hörnern seinen Platz hat. Auch die Würfel haben je nach Teufel unterschiedliche Farben und Größen. Die Charaktertafeln mit den unterschiedlichen Teufeln und ihren Fähigkeiten sind witzig dargestellt und passen alle samt Füßchen in die Schachtel. Auch für alle Plättchen und Würfel sind die passenden Tütchen vorhanden.

    Eigentlich ist es ja für 3-6 Personen. Zu zweit haben wir je zwei Spieler gespielt, wobei je einer der Hauptspieler darstellte und der andere nur zum "Stören" gespielt wurde.
    Von der Spieltiefe hatte ich nicht viel erwartet, wurde aber doch positiv überrascht. Dadurch dass das Sammeln gleicher Gegenstände extra Punkte gibt, kommt doch etwas Würze ins Spiel. Nach dem Würfeln und geheimen anschauen heißt es abschätzen. Die Reihenfolge der Teufel beim Grabschen nach den begehrten Heizgegenständen ist wichtig.
    Nun gilt es z.B. mit einem miesen Würfelergebnis möglichst sich aus Konflikten rauszuhalten und wenigstens einen Punkt kampflos einzuheimsen oder z.B. als Plättchenklauerteufel mit guten Würfeln einen Teufel zu attackieren, der ein begehrtes Plättchen schon sein Eigen nennt....
    Erstaunlicherweise wollte niemand die Option nutzen die Teufel zu tauschen.
    Viele Teufel mit ganz unterschiedlichen Zielen in jeder Würfelrunde gilt es einzuschätzen. Das wurde uns auf jeden Fall diesen Abend (selbst zu zweit) nicht langweilig. Gerne würden wir das Spiel mal in einer 6-er Runde ausprobieren, in der es sicher noch mehr Spaß macht.

    Natürlich kenne ich als Häufigspieler Würfelspiele, die noch anspruchsvoller sind. Aber es hat trotz allem Spaß gemacht und kommt sicher mal wieder auf den Tisch. Und für 7 (aktuell 9) Euro, so what. Wir geben daher beide knappe 5 Punkte.

    Juergens Wertung:
  • Der Hobbit: Kampf um den Arkenstein (Love Letter) Juergen über Der Hobbit: Kampf um den Arkenstein (Love Letter)
    Ich war ja sehr neugierig, denn alle reden von Love Letter.
    Nun gibt es das nahezu gleiche Spiel mit anderem, mir mehr gefälligem Thema?
    Gekauft....
    Bisher bin ich jedoch nur zu einem Spieleabend zu zweit mit dem Hobbit gekommen.
    Trotzdem ist Zeit für eine erste Bewertung, die ich ggf. noch erweitere.

    Die Karten haben eine sehr angenehme (Über-) Größe und sind aus festerem, aber biegsamen Karton. Dies lenkt die Aufmerksamkeit noch mehr auf den Inhalt der Karten als sonst. Die Bilder auf den Karten sind aus dem Film zusammengestellt, so daß man sich schnell mit den Charakteren vertraut fühlt. Die Punktesteine bestehen aus netten Holzkronen anstelle der üblichen Holzsteine oder Pappmarker. Also sehr gutes und schönes Material

    Zum Spielgefühl zu zweit:
    Ein Spiel ist meist recht schnell zu Ende. Man blickt auf und fragt sich: Upps war das schon alles? Hab ich was falsch gemacht, weil ich raus bin?
    Klar, bei der geringen Anzahl an Karten muß auch schnell Schluß sein und das Spiel läuft ja auch in mehreren Runden, bis man die definierte Anzahl an Krönchen für gewonnene Spiele gesammelt hat.

    Das Spiel hat einen sehr hohen Glücksfaktor, jedoch kann man sich über das Merken von gespielten Karten und Wahrscheinlichkeiten gewisse Vorteile erspielen. Das hat bei mir mit voranschreitender Anzahl von Spielen auch immer besser funktioniert.

    Trotzdem ist es kein Spiel das ich oft herausholen werde und wenn nur als Absacker.
    Nach Rücksprache mit meiner Spielepartnerin geben wir gute 4 Punkte. Für 10 Euro ist es sicher kein Fehlgriff. Vielleicht spielt es sich zu viert auch noch besser, aber das muß ich erst noch herausfinden....



    Juergens Wertung:
  • Start Frei Juergen über Start Frei
    Da ich selbst eine große alte Carrerabahn besitze und das Spiel im Angebot war, konnte ich nicht widerstehen...

    Als ich die Schachtel öffnete war ich positiv überrascht. Vorbildlich hat es für alles (Würfel, Bahnstücke, Lenkräder, Würfelbecher) eine genau passende Aussparung. Spieleerfinder/Hersteller - nehmt Euch mal ein Beispiel!!!

    Der Würfelbecher in Form eines Reglers ist der Kracher. Es macht wirklich Spaß ihn zu benutzen.

    Die Anleitungen schauten auf den ersten Blick sehr übersichtlich und logisch aufgebaut aus. Da wir das gleich mit unserem Sohn (mit abgespeckten Regeln) spielen wollten, las ich erst die Kurzanleitung, dann doch die große Anleitung. Ich habe dann abgerochen zu lesen, da mir Regeln seltsam vorkamen
    - DRS -> Überholvorang abgebrochen Häää?
    - Fahrzeuge auf Schienen fahren durcheinander durch ????
    - Boxenstopp unterwegs???
    - Ausführen der Karten nach Nummernhierarchie
    OK, ein ganz anderes Spiel als ich es mir vorgestellt habe und schon habe ich mir eigene Regeln gemacht, die mittlerweile auch mein 5 jähriger Sohn etwas verinnerlicht hat und mitspielen kann. Diese sind als Variante nachzulesen, etwas einfacher, dafür aber flotter zu spielen und nicht weniger attraktiv als die Originalregeln.

    Darf ich mir ein Urteil erlauben, ohne das Spiel mit den Originalregeln gespielt zu haben?
    Ich denke ja, denn die Originalreglen können das Ergebnis sicher nicht wesentlich verändern.

    Ich gebe 5 Punkte für die Idee, die tolle Verpackung, den Würfelbecher und den Spielspaß, den wir mit den angepassten Regeln hatten. Ein Familienspiel, das wir nun mehrmals aus dem Regal geholt haben. Und vielleicht spiele ich es auch noch mal mit Originalregeln



    Juergens Wertung:
  • Golden Horn Juergen über Golden Horn
    Unsere Experten haben das Spiel schon prima erklärt, daher nur der persönliche Eindruck:
    Ein durch die 3D-Pappschiffe (ähnlich Norderwind, nur kleiner) und den 3-D Kontoren für die Waren ein sehr schön anzuschauendes Spiel. Auch die strategische Komponente ist nicht zu unterschätzen.
    -> Welche Waren schippere ich selbst und welche klaue ich mir mit den Piraten zusammen um vor den Anderen das Spiel zu beenden?
    -> Wie setze ich meine Schiffe ein, dass ich die optimalen Farbkombinationen an Waren abgreifen kann und dabei andere Schiffe noch beim Beladen blockiere (nur Waren mit unterschiedlichen Farben zu den Segeln dürfen geladen werden?
    -> Wie setze ich meine Schiffe ein, dass sie sich bei der Fahrt auch noch unterstützen?
    Die Erweiterung "Domino da Mar" mit den Eroberern bringt noch eine weitere strategische Komponente mit ein, so dass man nicht nur nach den Farben schielen darf.
    Ein klasse Spiel zumal schnell erklärt ist und nicht zu teuer ist.


    Juergens Wertung:
  • Golden Horn - Dominio da Mar Erweiterung Juergen über Golden Horn - Dominio da Mar Erweiterung
    Die Erweiterung wurde bereits perfekt beschrieben und dem Fazit von PvE kann ich mich nur anschliessen. Ergänzender Kommentar: Endlich mal eine Erweiterung, die nicht so viel kostet. Oft hat man sonst das Gefühl ein zweites Mal "abgeschöpft" zu werden...
    Daher gebe ich einen Punkt mehr, den die Preis-Leistung stimmt hier auch.

    Juergens Wertung:

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