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Profilseite von Juergen S.
Juergen S.

Juergens Errungenschaften:

kaum anzutreffen
Juergen ist nur selten auf Spielertreffen zu finden.Graf Ludo 2016
Juergen hat an der Abstimmung zum Graf Ludo 2016 teilgenommen.Star Wars Fan
Juergen ist ein eingefleischter Star Wars Fan und läuft auch schon mal mit dem Lichtschwert herum.Siggil
Juergen hat die meisten Geister eingefangen.Sauberkeitsfanatiker
Juergen mag es nicht, wenn nebem dem Spiel gegessen oder getrunken wird.Blätterbunt
Juergen lässt die Blätter tanzen.Thunderbirds
Juergen hat mitgeholfen, die Pläne von dem Oberschurken The Hood zu vereiteln.Ghosts
Juergen ist am mutigsten von Allen.Grünspieler
Juergen spielt gern mit Grün.Stuttgart 2014
Juergen war auf dem Spiele-Offensive.de Stand auf der süddeutschen Spielemesse in Stuttgart 2014.Nikolaus 2017
Juergen hat tolle Geschenktipps zu Weihnachten 2017 gegeben. Schmied
Juergen ist ein Spieleschmied.
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Von Juergen S. bewertete Spiele (86 Stück):



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  • Touria Juergen über Touria
    Nachdem ich das Spiel auf einem Spieletreffen gesehen habe, dachte ich mir sofort, dass das auch etwas für meine Familie (Sohn derzeit 7,5 Jahre) sein könnte. Ich denke, dass mein Sohn diese Komplexität auch schon erfassen kann. Testspiel mit der ganzen Familie erfolgt in den nächsten Tagen und wird hier noch ergänzt.

    Die Story, dass man Geld, Liebe und keine Altlasten (hier schwarze Fluchsteine) in die Ehe bringen sollte, ist aus dem Leben gegriffen. Für meinen Sohn und meine Frau dachte ich da an die romantische Variante ... den Prinzen / die Prinzessin als Lohn für die Mühen zu gewinnen.....
    Tja, ich habe das erste Testspiel gewonnen und die Prinzessin erhalten, während sich meine Frau mit Gold, Edelsteinen und Waffen begnügen mußte....

    Ergänzung: So, nun haben wir es auch mit Sohnemann probiert und er ist um einen Zug Zweiter geworden. Hätte er seine Zaubertränke eingesetzt und nicht nur gehortet, hätte er locker den Sieg eingefahren. Damit ist bewiesen, das auch ein 7,5 Jähriger das Spiel meistert und dabei auch sehr viel Spaß hat. :-)

    Nun aber wirklich zur Beurteilung.
    + Ein schönes Familienspiel, für Vielspieler jedoch zu seicht.
    + Ein Workeplacementspiel mit der Besonderheit, dass alle mit einer Figur agieren, die auch noch über einen der vier (Aktions)türme gesteuert werden muß.
    + Viel schöne Marker und Plastikedelsteine die zu sammeln und sinnvoll einzusetzen sind.
    + Der in die Türme eingearbeitete Drache ist wirklich schön gelungen.
    - Achtung beim Auspöppeln, denn die Einsparungen bei Sichtschutz und Türmen (damit sie zusammensteckbar sind) gehen schwer raus und haben mir Knicke im Spielmaterial beschert. Ebenso Vorschicht bei den Deckplatten der Türme, die scher reingehen.
    - Das Inlay der Schachtel ist ein Alptraum. Man muß im Prinzip alle Schichtschirme und Türme nach jedem Spiel wieder auseinanderbauen, oder man reißt das Inlay raus und stellt die Schirme rein und legt die Türme dazu, das Spielbrett darauf. Dann sollte das Spiel aber immer oben liegen, da sonst der Druck mehrerer anderer Spiele das Material beschädigen könnte.

    Fazit: Ich gebe mit dem Blick auf Familienspiel gerne 5 Punkte, da es doch einige interessante Mechanismen in das Sammelspiel bringt.


    Juergens Wertung:
    • Klaus-Peter S., Hannes D. und 2 weitere mögen das.
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    • Christian M.
      Christian M.: Ist natürlich schade, dass der Spielekarton nicht für das aufgebaute Spielamterial ausgelegt ist... 10 mal gespielt. 10 mal zusammengebaut und... weiterlesen
      20.08.2018-06:45:22
    • Juergen S.
      Juergen S.: Hab das Inlay rausgerissen....
      Muss halt jetzt oben auf einem der vielen Stapel liegen. ;)
      20.08.2018-09:30:08
  • Verflucht! Juergen über Verflucht!
    Verflucht ist derzeit unser Dauerbrenner als Familienspiel. Unser Sohn 7,5 Jahre verliert ungern gegen andere Mitspieler und daher kommt ihm ein kooperatives Spiel sehr entgegen. Leicht mitzunehmen ist es überall mit dabei. Wir spielen mit ihm mit offenen Karten, aber es ist dadurch trotzdem nicht langweilig. Das Spiel ist so gut austariert, dass häufig sogar die letzte Karte entscheidet. Ja es ist glückslastig, aber das ist das Salz in der Suppe. Man weiß nie ob man durchkommt und ob die gerade getroffenen Entscheidungen richtig waren. Auch uns Erwachsenen macht das Spiel (auch offen) sehr viel Spaß. Gerade die Einfachheit der Regeln lassen jeden leicht in das Spiel einsteigen.
    Es ist zwar keine sechs Punkte wert, aber fünf gebe ich gerne.

    Juergens Wertung:
  • Star Wars X-Wing: Ghost (Erweiterung) Juergen über Star Wars X-Wing: Ghost (Erweiterung)
    Habe das Schiff gerade erst bekommen und ausgepackt.
    Sieht cool aus, ist sehr detailliert gestaltet (Triebwerke, Geschütze) und mal wieder super detailliert bemalt. Man sieht sogar "Flugspuren" wo kleine Teile das Schiff scheinbar getroffen/gestreift haben.
    Besonderer Gag ist das mitgelieferte Begleitschiff, das zu Beginn einmalig angedockt werden kann und erst später im Spiel bei Bedarf zum Einsatz kommt. Das gleiche Modell ist im Heck des Schiffs eingearbeitet. Das Begleitschiff hängt aber nicht tatsächlich dran, wie es bei einem Imperialen Transporter mit den TIEs der Fall ist, sondern wird beim Abdocken einfach hinten dran gesetzt. Vor dem Abdocken kann man es nicht treffen.
    Kommen wir zum erwähnten Phantomschiff. Hier handelt es sich nicht um den TIE "Phantom", sondern um die "Phantom II". Dieses Schiff habe ich mir natürlich gleich dazugekauft, auch wenn es sehr unspektakulär daher kommt. Auffällig ist die gleiche Farbgebung wie die Ghost. Auch dieses Schiff wird wie das mitgelieferte Begleitschiff behandelt, wobei man sich, soweit ich mich erinnern kann, für eines der beiden entscheiden muß. Die Phantom II ist ein typisches Supportschiff anderer Schiffe ähnlich des kleinen Frachters der Schmuggler.
    Wie sich das Ganze spielt werde ich vielleicht Mitte Juni nach einer epischen Schlacht nachreichen können....

    Juergens Wertung:
  • Yeti Juergen über Yeti
    Yeti ist ein sehr nettes Familien spiel ohne besonderen Tiefgang, jedoch sehr liebevoll durch den zusammengesteckten 3D Himalaya, den 3D Yeti, die 3D Zelte sowie die Bergsteiger aus Holz.
    Die Frage ist, sammelt man erst Plättchen um nachher Vorteile zu haben, oder schaut man einfach, dass man möglichst hoch am Himalaya viele Füße sammelt. Da bei uns kein Schneesturm kam gewann meine Frau die flott voranging. Bei meinem Sohn (7 Jahre) gab es dafür Tränen, da er aufgrund seines Sammelns nicht mehr an die Siegerin herankam.
    Man muß bemerken, dass er auch mit 7 Jahren sehr gut mit dem Spiel zurechtkam. Nur das Verlieren muß er noch lernen....

    Da es ein nettes Familienspiel ohne negative Punkte ist, gebe ich gerne 5 Punkte.
    Dazu kommt, dass es derzeit nur noch 10 Euro bei SO kostet. Da kann man nichts falsch machen...

    Juergens Wertung:
    • Thomas P., Dagmar S. und 3 weitere mögen das.
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    • Christian M.
      Christian M.: passiert es öfter, dass Spiele so klar gewonnen werden oder endet die Mehrheit der Partien knapp?
      Grüße
      29.08.2018-14:13:24
    • Juergen S.
      Juergen S.: Aufgrund meiner vielen (derzeit 480) Spiele ist es nicht häufiger auf den Tisch gekommen, obwohl das Spiel gut ist. Ich denke, man muß das... weiterlesen
      29.08.2018-19:39:35
  • Raptor (dt.) Juergen über Raptor (dt.)
    Tja mit Raptor ist wieder ein klasse Zweipersonenspiel in meine Sammlung gekommen.
    Es gab ja schon im Vorfeld viele positive Stimmen zu dem Spiel (u.a. H&C).
    Ich habe bisher nur die Seite der Raptoren gespielt, aber ich muß sagen, das Spiel spielt sich mit viel Atmosphäre. Man fühlt sich wirklich als Raptorenfamilie, die von bösen Eindringlingen bedrängt wird. Auch meine Frau, die sich strategischen Zweierspielen normalerweise abwendet, fühlte sich als Forscherteam und jagte sehr gerne Raptoren.

    Der Spielmechanismus ist nicht neu, aber trotzdem schön umgesetzt. Dazu tragen vor allem die filigranen Spielfiguren auf beiden Seiten bei. Alle 10 Forscher sind unterschiedlich, obwohl dies nicht für die Spielmechanik relevant ist.
    Das macht normalerweise solche Spiele recht teuer, hier jedoch nicht.
    Auch die 3D Berge lassen, wenn auch einfach aus Pappe zusammengesteckt, ein räumliches Gefühl aufkommen. Hinter denen können sich die Raptoren dann verstecken.

    Ein sehr gelungenes Spiel, dem wir beide gerne die sechs Punkte geben.

    Juergens Wertung:
  • The Island Juergen über The Island
    Ich war bei einer meiner täglichen Recherchen nach neuen Spielen darauf aufmerksam geworden. Mir stachen sofort die schön gestalteten Holzfiguren (Wale, Seeungeheuer, und Haifischflossen sowie Boote und Meeples) ins Auge. Auch die 3D Landschaft der Insel in der Mitte, die sich aus einzelnen Plättchen zusammensetzt, macht was her.
    Das Spielprinzip versprach abwechslungsreiche Abende und was soll ich sagen....
    meine Erwartungen wurden noch übertroffen.
    Das Spiel fängt aufgeräumt und harmlos an, doch bald, als die ersten Boote gefüllt mit Meeples von der Insel ablegen, tauchen überall Gefahren (eben Wale, Haie und Seemonster) auf. Boote kentern, Meeples sind im Wasser, Haie steuern darauf zu. Überall Chaos und man weiß gar nicht wo zuerst was zu retten ist. Ein tolles Spielgefühl, das durch die schön austarierte Spielmechanik vermittelt wird.
    Da fällt kaum ins Gewicht, dass die Meeples dann doch aus Plastik sind (warum auch immer) und das die Landplättchen relativ leicht durch (z.B. einen Ärmel) an den Ecken beschägigt werden können (das Bildmaterial ist mit Papier auf die teilweise recht hohe Pappe bis an die Kante geklebt).

    Ich muß sagen, ich bin von dem Spiel begeistert und mir bleibt nur die vollen 6 Punkte für das Spiel zu vergeben.


    Juergens Wertung:
  • Wrong Chemistry 2nd Edition (engl.) Juergen über Wrong Chemistry 2nd Edition (engl.)
    Immer wenn man denkt man kennt alle Spielprinzipien, da kommt auch schon eine neue Spielidee um die Ecke.
    Ein genialer Mechanismus aus Plättchen verschieben und Steine einsetzen/rausnehmen/versetzen um Aufträge zu erfüllen. Die Auftragskarten enthalten Elemente, sprich bestimmte Konstellationen der Plättchen in Verbindung mit daraufliegnden Steinen die nachzubauen sind. Leider basteln alle mit den selben Plättchen und Steinen und man muß schauen welche seiner Aufträge man am Besten aus der vom Vorgänger hinterlassenen Situation erfüllen kann. Alle Aufträge stellen ein Element aus dem Elementeschema dar und besitzen eine aufsteigende Nummer. Sammelt man dann noch Aufträge in direkt aufsteigender Reihenfolge, so gibt es je Karte noch einen Bonus. Das macht das Spiel schön anspruchsvoll.

    Bei dem Spiel gibt es nichts zu meckern (bis auf dass die Anleitung etwas klein geraten ist und wir anfänglich die Schachtel wegen Unterdruck nicht aufbekommen haben) ;-)))
    Eine tolle Idee, klasse umgesetzt zu einem super Preis.
    Ich kann nur volle 6 Punkte geben.


    Juergens Wertung:
  • Captain Sonar - Volles Rohr Erweiterung Juergen über Captain Sonar - Volles Rohr Erweiterung
    Captain Sonar gehört, auch wenn nur mit 6 oder 8 Personen sinnvoll spielbar, zu meinen Lieblingsspielen.
    Um so mehr war ich auf die Erweiterung neugierig. Gott sei Dank nicht so überteuert wie andere Erweiterungen.
    Neue Karten und neue Waffen klang sehr verlockend.
    Als ich die Schachtel öffnete, kamen mir weitere Stifte entgegen ???
    OK kann man immer brauchen.
    Dann sah ich weitere transparente Folien ???
    Gibts jetzt Zusatzfunktionen mit einem weiteren Zeichner??? Nein, leider nicht....

    Dann endlich:
    - neue Karten mit Untiefen und ganz cool - Strömungen.
    - neue Waffen, von denen man sich zusätzlich pro Tauchgang eine einbauen kann.
    Das habe ich erwartet....

    Fazit:
    Ich hätte mir anstelle von Stiften und Folien mehr Karten, gerade die mit Strömungen, gewünscht. Karten hat man nie genug (aber Stifte und Folien). Ich hoffe die versuchen sie nicht in weiteren Erweiterungen an den Mann zu bringen.
    Ja, eine nette Erweiterung, preislich OK, aber viel unnötiger Kram mitverkauft, anstelle mehr Karten zu liefern. Daher nur eine knappe 5 von der Bewertung.


    Juergens Wertung:
  • Rush & Bash Juergen über Rush & Bash
    Es gibt viele Rennspiele.
    Trotzdem ist mir dieses Spiel durch sein cooles Design auf dem Deckel aufgefallen.
    Näher hingeschaut entdecke ich
    + Raketen und Bomben,
    + flexibel platzierte Hindernisse
    + den modularen Aufbau der Rennstrecke für viel Flexibilität
    + echt abgefahrene Streckenteile mit Sondereffekten (Vulkan, Erdrutsch,..)
    + eine 3D Brücke,
    + zu jedem Rennauto gehört auch ein Rennfahrer mit einer "Charakterkarte". Diese enthält Spezialfähigkeiten für deren Ausführung der Spieler Bonuspunkte ansammeln muß.

    Der Wiederspielreiz ist damit recht hoch

    Was mir etwas negativ aufgefallen ist, dass
    - die Autos aufgrund der großen flexiblen Bahn etwas klein und fummelig ausgefallen sind.
    - Auch haben sich die Spielplanteile mit der Zeit leicht verzogen, sodaß sie nicht mehr 100% plan auf dem Tisch liegen.

    Aber das ist bei dem coolen Spiel wirklich Jammern auf hohem Niveau.
    Meinem sieben jährigen Sohn und mir hat das Spiel von Anfang an sehr gut gefallen und wird sicher häufiger auf dem Tisch landen.

    Das Spiel bekommt von uns gute 5 Punkte.

    Juergens Wertung:
  • Mistkäfer Juergen über Mistkäfer
    Kleines Würfelspiel mit sehr hohem Ärgerfaktor, damit aber auch viel Interaktion.
    + erklärt sich schnell
    + hat relativ viel Würfel
    + Spielt sich schnell und flüssig
    zusätzlich neben den Würfeln gibt es noch den Glücksfaktor mit der Wertigkeit der Spielchips (Mistkugeln, Doppelte Mistkugeln und Kleeblätter)
    Wir haben es gleich drei mal gespielt und trotzdem....
    ....ist der Begeisterungsfunke (für 6 Punkte) nicht so übergesprungen.
    Wir bewerten mit 4 (meine Frau) und 5 (ich) und kommen zu einer knappen 5, da das Spiel an sich nichts falsch macht.

    Juergens Wertung:
  • NMBR 9 Juergen über NMBR 9
    NMBR9 ist ein sehr kurzweiliges Spiel.
    + nette Spielidee die überall gut ankommt.
    + schnell erklärt (zwei Seiten)
    + dauert nicht lange, sodass mehrere Revanchen folgen können
    + die Einlage fixiert alle Zahlen in der Box, so dass sie während des Spiels schnell greifbar sind.
    + die Plättchen haben eine gute Stärke und passen alle gut ineinander.
    + trotz Hype drum nicht teuer

    Wir beide geben gerne 5 Punkte

    Juergens Wertung:
  • Skull King Juergen über Skull King
    Ich kenne zwar Wizzard nicht, habe aber aufgrund der guten Bewertung bei dem Spiel Zugegriffen. Zur Entschuldigung meiner Beurteilung muß ich sagen, dass ich es nur zu zweit gespielt habe. Allerdings fanden wir beide, dass es sehr unkalkulierbar ist wieviel Stiche man macht. Die ersten Runden gibt es nicht so viele Punkte, da plänkelt man nur herum und lernt den Spielmechanismus kennen. Gegen Ende der 10 Runden ist eine richtige Einschätzung Gold wert und bringt, wenn man sonst nicht so daneben lag, meist den Sieg. Nur wie gesagt ist das durch die möglichen Sonderkarten reiner Zufall.
    Von daher hat es uns beiden nur bedingt Spaß gemacht. Vielleicht wären wir bei Wizzard besser aufgehoben, nur kann man das Spiel nicht zu zweit spielen.
    Die Karten sind sehr schön gestaltet und vielleicht spielt sich das Spiel zu mehreren noch besser. Für den Ersteindruck reicht es allerdings nur für 4 Punkte.

    Juergens Wertung:
    • Danilo M. mag das.
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    • Juergen S.
      Juergen S.: Gut ist noch, dass der Zählblock vorne unten hinten genutzt werden kann. Unten hätte aber noch ein Feld für die Summe sein können.
      12.11.2017-22:55:03
    • Uwe S.
      Uwe S.: Wir haben es nie zu zweit gespielt, ich gehe aber davon aus, daß Stich- und Ansagespiele zu zweit wenig Sinn machen. Das Spiel lebt m.E. auch... weiterlesen
      12.11.2017-23:22:47
    • Juergen S.
      Juergen S.: Das Spiel bekommt auf jeden Fall noch eine Chance mit mehreren Spielern
      12.11.2017-23:33:37
  • Thurn und Taxis Juergen über Thurn und Taxis
    Das Spiel lag nun 11 Jahre OVP im Schrank und ich war drauf und dran es so auch wieder zu verkaufen. Zum Glück habe ich es gestern ausgepackt und gespielt.
    Ich war sehr positiv überrascht.
    + Der Spielplan historisch gestaltet, die Kärtchen nett bebildert.
    + Die Idee Routen durch anlegen von Städtekarten zu bilden ist eine selten genutzte Mechanik.
    + Die Häuser, die nur in jede Stadt eines Landes oder in je eine Stadt in jedem Land der Route gelegt werden dürfen, erfordern die Routen zumindest in Teilen mehrfach zu befahren, um die begehrten Länderboni zu erhalten. Damit ist ein Gerangel um die Städtekarten in der Auslage gesichert.
    + Auch der Wagner, der das Spiel(ende) beschleunigen kann, hilft das Spiel dynamischer zu gestalten. Doch nicht jeder, der das Spiel so beendet, ist zwingend dadurch der Sieger. Und wenn, dann ist es aber auch schneller vorbei, als wenn man die letzte Stunde dem zukünftigen Sieger (wie in Monopoly) zuschauen muß.

    Es zeigt sich, dass nicht immer die neuesten Spiele die Besten sein müssen. Manchmal kramt man auch vergessene Schätze in einem zugegeben großen Regal hervor, und das mit einem Spielprinzip, das nicht so verbraucht ist.

    Anscheinend gefällt dieses Spiel von 2006 auch vielen anderen Spielern, denn es ist derzeit auf Platz 71 in der Rangliste der von uns gespielten Spiele in 2017 und ist damit derzeit auf Augenhöhe mit "den Legenden von Andor" und vor dem so beliebten "Icecool" und "Terraforming Mars"

    Von mir bekommt das Spiel gute 5 Punkte, da es ein sehr gefälliges Spiel ist.


    Juergens Wertung:
    • Klaus-Peter S., Elmar J. und 4 weitere mögen das.
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    • Juergen S.
      Juergen S.: OK, habe nun auch alle anderen Kritiken gelesen, die sehr auseinander gehen.
      Das Spielprinzip scheint auch in "Zug um Zug" genutzt worden zu... weiterlesen
      04.11.2017-22:14:39
  • AquaSphere Juergen über AquaSphere
    Aqua Sphere ist ein typisches Workerplacementspiel, das sich durch ein paar Besonderheiten doch von anderen etwas unterscheidet.
    War es in Village der "Lebenszyklus", so ist es hier
    - die Zeit als Währung
    - die vorherige Programmierung der einzusetzenden Arbeiter durch den Ingenieur,
    - der bewegliche Forscher, der den Ort des Arbeiters bestimmt
    - die schwarzen Steine, die für das Überschreiten von Schwellen in der Zählleiste notwendig sind,
    - die Warteräume für die Rückführung der Arbeiter in den wertungsreduzierenden Fundus

    Damit das Geschehen sowohl in der Zentrale wie auch in der Station nicht zu eintönig wird, ändern sich die Regeln von Runde zu Runde.

    Ich fand das Unterwasser-Forschungsstation-Feeling kam etwas auf.

    Zur Qualität des Spiels:
    - Sehr vielseitiges Material,
    - Stabile Pappe für die Module des Spielplans wie auch für die Marker
    - Verschiedene Holzfigürchen für U-Boote, Octopoden, Bots, Forscher
    - Plastikkristalle
    - Die Spielregel ist schön ausführlich, gut bebildert und läßt keine Frage offen. Allerdings hätten wir das Spiel beim Aufbau und Anleitung lesen fast abgebrochen, da wir nach einer Stunde noch nicht mit dem Spiel begonnen hatten. Im Nachhinein war das Spiel gar nicht so komplex und wir fragen uns, ob eine zusätzliche Kurzanleitung oder eine andere Gliederung der Spielanleitung hier Abhilfe geschaffen hätte, zumal andere offensichtlich auch dieses Problem hatten.

    Obwohl ich kein Freund von Workerplacementspielen bin, darf dieses Spiel als gutes Beispiel in meiner Sammlung bleiben. ;-)

    Da das Spiel meiner Meinung keine Fehler hat und selbst mir Spaß gemacht hat, bekommt es von mir gute 5 Punkte.

    Juergens Wertung:
  • Viral Juergen über Viral
    Endlich mal ausprobiert..., nachdem es Fehler in der Verarbeitung des Spielbrettes gab und das Spiel ausgetauscht werden mußte. Andere haben Verschmutzungen gemeldet. Also nicht lange OVP liegen lassen, sondern gleich prüfen und reklamieren oder sofort spielen ;-)
    Das Thema ist unverbraucht und die Grafik klasse. Der Mechanismus ist sehr ausgewogen und gut durchdacht. Die Qualität des Materials (Karten, Plan, Plättchen) ist vorbildlich. Hüllen wurden in "Hülle und Fülle" mitgegeben. Der Karton ist schön stabil, jedoch durch sein Weiß und die nicht lackierte Fläche etwas schmutzempfindlich. Das Spielmaterial ist bis auf die Ereignisse sprachneutral, die Erklärung des Ablaufs auf dem Plan selbst festgehalten und ein Teil der Regeln auf einem extra Spielertableau gepackt. Die Spieleanleitung ist gut bebildert, mit Beispielen ausgestattet und ließ keine Frage offen. Endlich mal ein Spiel bei dem alles richtig gemacht wurde.
    Der Spielspaß war bei mir enorm. Hätte nicht gedacht, dass ein Mehrheitenspiel so die Gehirnwindungen anwärmen kann. Trotzdem ging das Spiel sehr flüssig von der Hand. Der Ablauf war nach der ersten von sechs Runden verinnerlicht.

    Großes Lob für das Spiel und volle sechs Punkte


    Juergens Wertung:
  • Labyrinth - Paths of Destiny Juergen über Labyrinth - Paths of Destiny
    Tja, habe gerade eine kurze Zweierpartie hinter mich gebracht. Kurz daher, weil mein Gegenüber gepennt hat....
    Da es mein erstes Spiel war, kann ich nur einen ersten Eindruck geben....

    Zuerst zur Qualitat:
    Wie bei Atlantis sind die flexiblen Spielplanteile viel zu dünn, sind leicht verzogen und passen nicht zusammen. Es ist sehr ärgerlich, wenn eine Reihe Plättchen nicht in den Spielrahmen passen und sich das Spielbrett dadurch aufbäumt. Das ist eine Frechheit so etwas zu verkaufen. Das ganze Material wirkt klein und fisselig, auch wenn es größer zuviel vom Spielplan verdecken würde. Die Figuren sind sehr schön gezeichnet aber für die Größe der Aufsteller zu filigran. Eine Lupe zum Betrachten sollte man daneben legen. Mehr Aufstellerfüßchen wären nicht schlecht gewesen, damit man nicht jedes Mal umstecken muß. Auch die zukaufbaren Acryminiaturen sind keine keine 3D-Figuren, sondern nur transparente Aufsteller, die meiner Meinung nach sogar eher Atmosphäre nehmen als geben. Sehr ärgerlich sind auch die falschen Nummerierungen auf den paarweisen Charakterkarten. Diese habe ich gleich mit einem permanenten Stift übermalt....
    Die Spielanleitung ist sehr ausführlich, aber dadurch auch langatmig.
    Positiv zu vermerken, dass das Spiel sozusagen in mehreren Sprachen beiliegt. Das gilt für die Spielkarten, wie auch die Übersichtspläne.

    Zum Spielgefühl selbst:
    Die vielen möglichen Charakter und ihre zahlreichen Fähigkeiten überfordern einen erst mal und ich hatte auch noch einen, der seinen Charkter temporär im Spiel wechseln kann. Prinzipiell ist das aber sicher gut, da sich das Spiel immer anders spielen wird.
    Mit dem gegenseitigen Ärgern hat bei uns zu zweit nicht besonders gut hingehauen. Wir haben zielstrebig aufs Ziel zugebaut, Fallen leichtfüßig umgangen und auch der Golem hat nur kurz gestört. Ich denke allerdings, dass der Ärgerfaktor bei mehreren Spielern höher wird, da einem mehr passieren kann bis man wieder dran ist.
    Das kann u.U. verhindern, dass das Spiel zu keinem Ende kommt.

    Zu zweit kam es bei uns nicht so an. Ich gebe ihm aber zu mehreren und auch zu zweit noch eine Chance, da mir die Spielidee eigentlich schon sehr gefällt.


    Juergens Wertung:
  • Labyrinth - Paths of Destiny - Acryl-Miniaturen Juergen über Labyrinth - Paths of Destiny - Acryl-Miniaturen
    Tja, hier gehen die Meinungen auseinander....
    Ich habe die Figuren mit dem Spiel im Bundle mitgekauft, ohne sie zu kennen.
    Bin aber auch von Figuren und nicht nur von transparenten Aufstellern ausgegangen.
    Ja sie werten das Spiel in der Weise auf, dass man sieht, dass man mehr Geld ausgegeben hat als andere.
    Mir persönlich gefallen Sie nicht so gut, da sie nicht die Umgebung des Charakters zeigen wie auf den Plättchen. Das nimmt etwas von der Stimmung. Ich habe sie bei meiner ersten Partie in der Schachtel gelassen. Egal ob Acryl oder Pappe finde ich die filigranen Bildchen zu klein geraten....

    Juergens Wertung:
  • Captain Sonar Juergen über Captain Sonar
    Nachdem ich das Spiel zu Weihnachten geschenkt bekommen habe, ist erst jetzt eine Spielerunde zustande gekommen. Eine Stadt-Land-Spielt Veranstaltung ermöglichte die "Rekrutierung" der ausreichenden Zahl an willigen Spielern. :-)

    Ja, 8 Personen zusammenzubekommen, die dieses Spiel auch spielen wollen, ist anfänglich nicht leicht. Wir haben aber herausgefunden, das auf die Position des ersten Offiziers auch verzichtet und diese Aufgabe vom Captain oder dem Maschinisten mit übernommen werden kann. Und 6 Personen zusammenzubekommen müßte öfters zu schaffen sein.

    Bei uns haben auf jeden Fall sich 7 Spieler eine Wiederholung einer solchen Runde gewünscht. 5 weitere Freunde haben Interesse geäußert, es auch einmal auszuprobieren.
    Also genug Potential für tolle Spieleabende.

    Unsere Runde bestand komplett aus Anfängern, die dieses Spiel vom Hörensagen kannten. Lediglich ich hatte die Spielanleitung mehrfach gelesen.
    Einmal erklärt, Teile vorgelesen und anschließend offene Fragen beantwortet. Das war alles...
    Auch wir haben gleich im Echtzeitmodus mit der Alpha-Karte gestartet. Wir hatten Chaos erwartet, doch es lief erstaunlich gut. Kleinere Fehler und Missverständnisse haben zwar zeitweise zu Verwirrung bei den Funkern geführt, jedoch konnte man sich bei der detaillierten Inselkarte bald wieder per Sonar auf den Gegner aufschalten.

    Es war eine spannende Torpedoschlacht, die von allen mit einem faszinierten Grinsen beendet wurde.
    Ein cooles Spielprinzip mit viel Spielspaß.
    Anstrengend, aber super spannend und fordernd. Anstrengend auch durch den Hintergrundlärm der anderen Spielegruppen vor dem auch in der Anleitung gewarnt wird.

    Zum Spiel selbst:
    Hochwertige Materialien.
    Besonders beeindruckend und die Spielatmossphäre fördernd ist die Trennwand zwischen den Teams.
    Das Spiel ist nach allen Kriterien sein Geld wert und bekommt von mir seine vollen sechs Punkte.



    Juergens Wertung:
  • Revolver (dt.) Juergen über Revolver (dt.)
    Ich war sehr neugierig auf das Spiel, da es sich um ein asynchrones Kartenspiel für 2 Personen handelt, das im wilden Westen spielt. Ein derartiges Spiel hat mir in meiner Sammlung bisher gefehlt. Es mußte wegen eines Spielestaus ;-) sehr lange OVP auf seinen ersten Einsatz warten. Doch nun endlich habe ich Revolver das erste Mal als Gangster Colty gespielt und war sofort ins Geschehen gezogen.

    Der Spielplan besteht aus Karten, die eine Zeitleiste über verschiedene Orte hinweg darstellen. So läuft vor einem im Kopf ein Film ab, der einen vom Bankraub und der Flucht über mehrere verschiedene Schauplätze bis hin zum Finale im 03:15 Uhr Express begleitet. Vor mir aufgereiht meine Schar von Banditen, die innerhalb der Gruppe nach Wichtigkeit für mich sortiert sind.

    Der Bankraub lief bei uns (wie in einem guten Film) sehr blutig ab. Das kommt unter anderem auch durch die Spielplankarte (Bankraub), die keine Bonusmarker für Colty bereitstellt sowie die relativ lange Dauer (Rundenanzahl) hat. Das Kartenglück unterstützte noch die Sheriffs und meine Banditen starben wie die Fliegen, obwohl ich viele Sheriffs weggepustet hatte. Nach der Banküberfallspielplankarte dachte ich schon, was ist das für ein komisches Spiel. Bei der Todesrate meiner Kumpane schaffe ich das niemals bis zum Zug....
    Doch dann kamen die Unterstützungspunkte der anderen Karten (Schauplätze) und auch die Sheriffseite mußte mit den Karten immer mehr haushalten. Damit starben weniger meiner Leute und auch die Grenzsteine wurden weniger. So konnte ich die Grenze öffnen, bevor Colty es auch mit dem Zug geschafft hätte...

    Auf jeden Fall sehr spannend :-)

    Natürlich erfassten wir beim ersten Spiel nicht vollständig das ganze Potential der vielseitigen Karten und haben die eine oder andere auch falsch eingesetzt und bzw. nachträglich zu korrigieren versucht. Das Feeling war jedoch jetzt schon genial.

    Ich hoffe das Spiel ist gut austarriert, so dass auch beide Seiten gewinnen können.
    Das kann ich allerdings nur über häufiges Spielen herausfinden (ein Feedback folgt dann).
    Man muß sich auch immer im Klaren sein, dass es sich um ein Kartenspiel und damit zumindest etwas um ein Glücksspiel handelt. Aber gerade diese Ungewissheit gibt es im Leben und man muß versuchen auch aus einer Pechsträhne noch das Beste herauszuholen, denn das Blatt wendet sich auch wieder.....

    Ich kann das Spiel nur empfehlen und freue mich schon auf die nächsten Runden.

    Juergens Wertung:
  • Stratego - Das Kartenspiel Juergen über Stratego - Das Kartenspiel
    Stratego Cards hat sehr schön geschafft das Brettspiel in ein Kartenspiel umzusetzen.
    Wie im Brettspiel gilt es sich vorsichtig vorzutasten und immer ein paar Trümpfe in der Hinterhand zu haben (man sieht, lauter Begriffe aus dem Bereich der Kartenspiele).
    Auch im Brettspiel kennt man nur eine begrenzte Anzahl der generischen Figuren, die sich mit der Zeit gegenseitig schlagen. Sehr schön in das Spiel eingefügt ist die Funktion der Fahne. Gefährlich eingesetzt kann Sie das dem Gegner bekannte Feld (den General, den Spion oder den letzten Minenräumer) vor der Nase wegschnappen und wieder im Kartenstapel verschwinden lassen.
    Die Verpackung ist eine sehr schön als Wappen geformte Plastikbox, wobei sie sich sehr schlecht stapeln läßt.
    Die Karten sind stabil und schön gestaltet. Der Spion ist eine hübsche Frau ;-)
    Stratego, auch als Kartenspiel wirklich klasse. Ich wüßte nicht was man da noch besser machen könnte....


    Juergens Wertung:
  • Hoch die Becher Juergen über Hoch die Becher
    Die Idee ist mit den Bechern und den Glassteinen (Rot für Wein, Schwarz für Gift und Weiß für Gegengift)ist klasse und das Material auch gelungen. Die Becher aus Plastik mit Ornamenten sehen sehr schön aus und die Farbringe passen einwandfrei auf bzw. können gut unter die Becher gesteckt werden. Das Kartenmaterial ist von guter Qualität, haben stimmungsvolle Bilder und bringen noch mehr Taktik ins Spiel. Ich finde es keineswegs ein reines Glücksspiel, auch wenn manchmal der falsche Becher vor einem stehen bleibt :-(.
    Der ganzen Runde (6 Personen) hat das Spiel sehr viel Spaß gemacht und wären nicht noch andere Spiele bereit gelegen, dann hätten wir sicher noch eine Runde gespielt.
    Spielidee, Qualität, Spielfluß, Spielspaß, einfach super.
    Ich war schon aufgrund schlechter Kritiken am Zweifeln es zu kaufen, habe es aber nicht bereut. Es ist wirklich wieder eine Bereichung meiner Spielesammlung :-)

    Juergens Wertung:
  • All Queens - Schach (engl.) Juergen über All Queens - Schach (engl.)
    Jeder kennt die Zugmöglichkeiten einer Dame im Schach, nur dass hier nicht geschlagen wird, sondern 4 in eine Reihe gebracht werden müssen.
    Das Spielbrett markiert bereits die Startaufstellung der Figuren.
    Das ist die ganze Erklärung des Spiels und schon gehts voll ab....
    Selten auf die Schnelle so viel Spaß gehabt.
    Da eine Partie in der Regel nur wenige Minuten dauert, lädt dies zu vielen Revanchen ein.

    Die Schachtel ist von guter Qualität mit einer Einlage für die Figuren. Die Figuren sind zwar aus Plastik, jedoch ordentlich gearbeitet und ohne auffällige Grate. Das stabile Papp-Spielbrett ist an den Kanten überzogen und fixiert die Figuren zusätzlich in der Schachtel.

    Weil in andere Spiele viel mehr Entwicklungsaufwand reingesteckt werden muß, gebe ich hier fairerweise nur 5 Punkte, aber wirklich was zu beanstanden gibt es nicht.

    Juergens Wertung:
  • Skyliners Juergen über Skyliners
    Wie den meisten Freunden bei SO bekannt, liebe ich Spiele mit unterschiedlichen Spielprinzipien und die auch die Sinne mit einbeziehen.
    BSP dazu sind Mord im Arosa - das Gehör, Dr Shark der Tastsinn, hier wie auch bei La Boca das Augenmaß)
    Dazu ist Skyliners (zumindest zu zweit) noch ein interessantes Taktikspiel. Allerdings kommt man bei 4 Spielern wahrscheinlich so selten dran, dass es unplanbar wird.
    Der Mix aus früher Planung (damit man möglichst früh auch die Antennen für die Extrapunkte setzen kann) versus falscher Planung (und damit keine regulären Punkte) macht die Spannung. Der Ärgerfaktor ist allerdings bei zwei Spielern doch sehr hoch.
    Auch wir haben unsere Planung parallel geheim mitgeschrieben. Beim ersten Spiel kam ich da etwas durcheinander.

    Bei der Qualität des Spiels gibt es Licht und Schatten
    + Spielbrett in der Box ist eine tolle Idee
    + Fächer zum Lagern der Plastikteile
    + sauber verabeitete Plastikteile, die gut ineinander passen
    + Aufgesetzter Spielplan, der durch gedrehte Position alle Staufächer sicher abdeckt.
    - Die Kartonfaltung im Bauwagen wie auch bei den Vögeln ist für den häufigen Gebrauch nahezu ungeeignet. Dehnt man zu weit, so lösen sich die Kartonschichten von einander.
    - Die Karten und besonders die Planungskarten sollten ja keine Beschädigung bekommen. Aber gerade für die gibt es keine geschütze Aufbewahrungsmöglichkeit in der Schachtel.
    - Die Zählleiste ist nicht von allen Seiten und damit von allen Spielern einsehbar. Eine extra Leiste auf dem Spielplan oder separat wäre besser gewesen.

    Noch ein paar Tips
    -> Kartonknick Bauwagen, speziell Kartenhalter: Ich überlege, ob ich den geknickten Teil nicht abtrenne und zusammen mit dem anderen (bei der Wertung zu entfernenden) Teil als Sandwich verwende.
    -> Kartonknick Vögel: wirklich nur im rechten Winkel knicken und seitlich rausstehen lassen verlängert die Lebensdauer, auch wenn Ersatz schon beigelegt wurde.....
    -> Stauraum in der Box: Wenn man die Bauteile in langen Türmen zusammengesteckt wegpackt, hat man auf einmal sehr viel Platz.
    -> Die Karten habe ich in einer Tüte oben auf die Spielanleitung gelegt, um sie vom Rest zu trennen. Das knittert zwar etwas die Anleitung, jedoch sind die Karten geschützt. Wenn jemand eine bessere Lösung hat, bitte einen Kommentar setzen.

    Fazit: Schönes Strategiespiel das gut in meine Sammlung der unterschiedlichen Spielprinzipien passt. Auf jeden Fall 5 Punkte wert.






    Juergens Wertung:
  • Die Holde Isolde Juergen über Die Holde Isolde
    Die holde Isolde ist ein Mehrheitenspiel mit Kartentausch-Mechanismus aus 7 Wonders.
    Und wenn ich es mir genau überlege ist es ein 7 Wonders light.
    Bei 7 Wonders lege ich die Karten direkt vor mir ab, während ich bei der Isolde die Karten einsetze um die Zählleisten auf den Spielfeldtafeln hochzuzählen. Prinzip mit unterschiedlichen Variationen eigentlich gleich.
    7 Wonders hat meiner Meinung nach mehr Atmosphäre, ist etwas komplexer und daher aber auch schwieriger zu erklären und evtl. eine Einstiegshürde für Wenigspieler oder Spieler, die viele Spiele haben und daher seltener zu 7 Wonders greifen ;-)

    Die Isolde ist durch die reduziete Anzahl an Karten in der Hand sehr glückslastig.
    Wir haben es nur zu zweit gepielt. Ich denke aber, das es zu zweit taktischer zugeht als in großer Runde. Trotzdem der Funke sprang bei uns nicht so richtig über, trotz der netten Spielfeldtafeln im Comic-Stil. Auch haben wir noch nicht alle Varianten durchprobiert. Ich befürchte aber, dass es zwar komplexer wird, das aber auch nichts ändern wird. Vielleicht muß ich unter diesem Aspekt auch noch einmal 7 Wonders prüfen....

    Fazit:
    Die holde Isolde ist ein schnell erklärtes Familienspiel, das nur die Hälfte von 7 Wonders kostet. Allerdings hat es mich vielleicht gerade durch die Einfachheit nicht ganz überzeugen können. Und da ich Spiele mit unterschiedlichen Spielprinzipien suche, wird das Spiel bald auf meiner Tauschliste auftauchen ;-)



    Juergens Wertung:
  • Qwirkle Travel Juergen über Qwirkle Travel
    Tja, noch eine Rezi zu Qwirkle (Travel)
    Erst einmal die Bewertung der Travel Version:
    Die kleine steht der großen Version in nichts nach. Die Steine sind schön lackiert und können beim nachziehen gut und sichtgeschützt in der Hand zum Aufstellen ausgerichtet werden. Der Reisebeutel wirkt hochwertig und der kleine Stein für den Reißverschluß ist ein echter Hingucker. Der Beutel hat auch Platz für einen Stift und einen kleinen Block, den ich leider auch hier selbst hinzufügen muß. Und auch hier hatten wir das Problem der Rot/Orange Erkennung, vieleicht sogar einen Tick mehr als bei großen Steinen. Das gesamte Spiel ist fluderleicht und passt in jede "freie Ritze" im Flugzeugkoffer. Da es auch preislich im Vergleich zum großen Bruder sehr attraktiv ist, würde ich jederzeit wieder zur Travelversion greifen.

    Was das Spiel selbst betrifft, so hatten wir ein lockeres Familienspiel mit relativ hohem, aber doch ausgelichenem Glücksanteil erwartet. Da ich mein Glück mit dem Gewinn der SO-Weihnachtswunschliste bereits ausgereizt hatte, lag ich teilwiese um 50 Punkte hinten. Als mir ein Qwirkle vor den Nase weggeschnappt wurde, wo ich zuvor den 5. Stein gelegt hatte, begann ich Steine zu bunkern und zu erkennen, dass es die einzelnen Steine genau 3x gab. Gegen Ende des Spiels (ca 20 Steine vor Ende) eröffnete sich mir das Spiel (ähnlich dem Film Matrix). Ich wußte welche Steine noch im Spiel waren und auch anhand der Aktionen des Gegenspielers, welche Steine noch im Beutel sein mußten. Die richtigen Steine für die Endablage gebunkert, ermöglichte mir in den letzten 4 Zügen 80 Punkte zu machen und das Spiel zu gewinnen.
    Das Spiel war zwar gewonnen, jedoch hatte es seine Leichtigkeit und damit für meine Frau auch den Wiederspielreiz verloren....

    Dem Spiel kann man das nicht ankreiden und auch wer Spiele vom Typ Rummy mag ist hier gut bedient.
    Es ist klar ein Strategiespiel, in dem die Strategie erst am Ende richtig zum Tragen kommt.
    Das Spiel ist super verarbeitet und es ist nichts wirklich auszusetzen. Daher gebe ich die volle Punktezahl.


    Juergens Wertung:
    • Susanne L., Klaus-Peter S. und 5 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Juergen S.
      Juergen S.: Vielleicht spielt es sich zu viert anders. Dann passe ich die Rezi noch an :-)
      04.01.2017-13:42:35
    • Sandra H.
      Sandra H.: Ich wüsste nicht, warum man ein größeres Qwirkle brauchen sollte - diese Reisevariante ist so praktisch und handlich, die reicht mir völlig aus. ... weiterlesen
      04.01.2017-16:44:18
  • Elements Juergen über Elements
    Die Karten sind übergroß, recht stabil und mit schönen Motiven versehen.
    Das Spiel kommt mit einer geringen Anzahl von Karten aus und erinnert etwas an den Hobbit (Love Letters)ohne dass man sich die Regeln für jede Karte merken muß.

    Während der Hobbit von Anfang an gefallen hat, dachte ich nach einem kompletten Spiel Elements (d.h. mit mehreren Runden bis einer 6 Sterne hat): "Das wars jetzt? Hm, hat das Spaß gemacht?" Es war ziemlich vom Glück bestimmt. Weder bei meiner Frau, noch bei mir kam es an und sollte schon im Regal verschwinden.
    Ich gab ihm jedoch ein paar Abende später noch eine Chance und ich konnte noch etwas Taktik aus dem Spiel herauskitzeln.
    Mir hat der Hobbit mehr Spaß gemacht und ich würde z.B. Mag Blast, Pompeji , Beasty Bar oder Bohnanza als Kartenspiele vorziehen

    Daher geben wir beide nur 4 Punkte, die es sich hauptsächlich durch die schönen Karten verdient hat.


    Juergens Wertung:
  • Small Star Empires - KS Edition Juergen über Small Star Empires - KS Edition
    Small Star Empires
    Ja, die Verpackung ist small, die Figuren sind small, die Spielfläche ist relativ small. Jetzt weiß ich zumindest wie der Name zustande kam... ;-)
    Ja, auch bei dem Preis habe ich etwas gezögert und für den Preis alles etwas größer wäre nicht schlecht gewesen.
    Aber ich bin froh mich doch dafür entschieden zu haben, denn es macht selbst in der Grundversion und auch nur zu zweit schon mächtig Spaß.

    Die schönen 3D-Figuren aus Plastik und die optisch schönen und aus ordentlichem Karton gestanzten Spielplanplättchen, die vorne und hinten bedruckt sich in jedem Spiel anders zusammensetzen lassen, machen schon was her und lassen jedes Spiel neu erleben.
    Zusammen mit den Zusatzplättchen für die Varianten hat man ein vielseitiges Spiel, das auch für reine Strategiespiele-gegner eine Glückskomponente zur Verfügung stellt.
    Erstaunlich was alles in diese kleine Schachtel passt. Selbst ein Block für den Punkteaufschrieb inkl. Stift sowie ein mehrsprachiges, farbiges Spieleanleitungsbüchlein ist enthalten.
    Die Schachtel lässt sich zwar etwas schwer öffnen/schliessen, aber bei den schönen Bildern darauf fällt die Fummelei kaum ins Gewicht.

    Fazit: Ich bin sehr positiv überrascht. Ein klasse Spiel in kleinem Format, das auch noch in eine Lücke in meinem überfüllten Spieleschrank passt.
    Mir bleiben nur die 6 Punkte, da alles was daran auszusetzen wäre letztendlich absolut nebensächlich ist.

    Juergens Wertung:
  • Ghosts Juergen über Ghosts
    Habe nun Ghosts zweimal zu zweit mit unterschiedlichen Spielern gespielt.
    Mir war bewußt, das dies kein hochkarätiger Spieleknüller ist. Jedoch bin ich doch etwas enttäuscht wie simpel das Spiel rüberkommt.
    Klar ist eine gewisse Taktik dabei in welcher Höhe man welche Farbe ins Spiel bringt.
    Hat man dies aber einmal verstanden, ist es ein stures Abwerfen und Nachziehen in der Hoffnung, dass einem das Kartenglück treu bleibt. Vielleicht bringt bei mehreren Spielern der Richtungswechsel noch einmal Spannung rein, aber als Zweispielerspiel zu seicht um es wieder aus dem Regal zu nehmen....

    Juergens Wertung:
  • Potion Explosion Juergen über Potion Explosion
    Klasse Idee mit den Murmeln, die man in Ketten explodieren lassen kann und dadurch sein Eigen nennen darf.
    Ich hatte (wie auch meine Frau) ein seichtes Familienspiel erwartet.
    Durch die bildbaren Verkettungen aus Tränke trinken (und damit Extrazüge erhalten), den Helferlein, den Kettenreaktionen an Explosionen sowie der vorausschauenden Besorgung neuer Tränke ist ein recht strategisches Spiel daraus geworden.
    Das gefällt zwar mir sehr, aber meiner Frau hat das dann vor allem gegen Ende doch etwas Wartezeiten beschert. Sie hätte, wenn Sie nicht gegen mich hätte spielen müssen, 6 Punkte vergeben.

    Das Material ist sehr schön, die Murmeln teilweise durchsichtig und immer mit Schlieren oder Schimmer überzogen. Man hat wirklich das Gefühl von waberden Gasen in Kugeln gefasst. Da habe ich anscheinend Glück gehabt, da es diese anscheinend auch monoton einfarbig gibt. Der Schlitten erinnert etwas an das Geheimnis von Monte Cristo, jedoch durch die Explosionen ein ganz anderes Spiel.
    Die Schachtel ist auch auf das Material abgestimmt, so dass der Schlitten am Ende des Spiels nicht auseinandergebaut werden muß. Die Anleitung ist witzig aufgemacht und beschreibt liebevoll das Spiel, selbst mit einer bebilderten Anleitung wie man den Schlitten aufbaut und einer Anleitung wie man die Utensilien wieder gut verpackt.
    Sogar Reservekugeln für den Fall einer Beschädigung. Einfach klasse.
    Da es uns in allen Punkten sehr gut gefallen hat und nicht alle solche Grübler sind wie ich, vergeben wir doch beide mal die 6 Punkte.


    Juergens Wertung:
  • Frag Gold Edition Juergen über Frag Gold Edition
    Bin mit wenig Erwartungen an das Spiel herangegangen und bin positiv überrascht.
    Erstaunlich wie realistisch das Egoshootersfeeling umgesetzt werden konnte.
    Ich habe die Anleitung überflogen und sofort gewußt wie das Spiel zu spielen und zu gewinnen ist.
    Aufrüsten - Gelegenheit abwarten - rein ins Getümmel und maximalen Schaden anrichten - sichere Deckung suchen und Wunden lecken (heilen)...
    Meine arme Frau, mit der ich es zu zweit gespielt habe, war gar nicht begeistert.
    Als Egoshootergegner, obwohl sie wie die meisten nie eines gespielt hat, hatte natürlich einen schweren Stand.
    Daher sollte man sich seine Spielepartner dafür sehr genau aussuchen.

    Was das Spielmaterial betrifft, so gibt es ein sehr großes, beidseitig bedrucktes Spielbrett, wobei ich die abgebildeten Karten mir noch besser aufgebaut gewünscht hätte. Die Figuren sind recht detailliert und unterscheiden sich für die Spieler nur in der Farbe. Ansonsten gibt es nur Würfel und Pappmarker, die allerdings durchdacht sind.

    Mir hat das Spiel als zwei Spieler Spiel bereits sehr gut gefallen. Ich denke die wahre Freude entwickelt sich erst bei Vollbesetzung. Ein kleiner Nachteil kann in der Wartezeit liegen, die vergeht bis man wieder dran ist. OK man muß auch als Verteidiger würfeln, jedoch als aktiver Spieler macht das viel mehr Spaß. Das kann bei voller Besetzung leider etwas dauern.

    Auch hätte ich mir von einer Gold Edition noch andere Spielmodi wie "Capture the flag" inkl. einer Plastikfahne gewünscht.

    Für die Bewertung gebe ich einem klasse Spiel für
    - die Wartezeit im Spiel,
    - die nicht optimalen Karten,
    - die relativ große Anzahl an Spielern, die dem Genre auch noch gewogen sein müssen
    - fehlende Modi

    einen Punkt Abzug => 5 Punkte


    Juergens Wertung:
  • Dice Devils Juergen über Dice Devils
    Da es im Angebot war und ich noch einen Füller für die Versandkostenfreiheit brauchte, kam es in den Warenkorb.
    Auf meinem Stapel der zu spielenden Neuzugänge hatte es nun schon Staub angesetzt.
    Ein später Abend und der Wunsch nach einem Absackerspiel ließ es mich auspacken.

    Die Verpackung ist genau auf den Inhalt abgestimmt, so dass jeder putzigen, unterschiedlich großen Würfelbecher mit Hörnern seinen Platz hat. Auch die Würfel haben je nach Teufel unterschiedliche Farben und Größen. Die Charaktertafeln mit den unterschiedlichen Teufeln und ihren Fähigkeiten sind witzig dargestellt und passen alle samt Füßchen in die Schachtel. Auch für alle Plättchen und Würfel sind die passenden Tütchen vorhanden.

    Eigentlich ist es ja für 3-6 Personen. Zu zweit haben wir je zwei Spieler gespielt, wobei je einer der Hauptspieler darstellte und der andere nur zum "Stören" gespielt wurde.
    Von der Spieltiefe hatte ich nicht viel erwartet, wurde aber doch positiv überrascht. Dadurch dass das Sammeln gleicher Gegenstände extra Punkte gibt, kommt doch etwas Würze ins Spiel. Nach dem Würfeln und geheimen anschauen heißt es abschätzen. Die Reihenfolge der Teufel beim Grabschen nach den begehrten Heizgegenständen ist wichtig.
    Nun gilt es z.B. mit einem miesen Würfelergebnis möglichst sich aus Konflikten rauszuhalten und wenigstens einen Punkt kampflos einzuheimsen oder z.B. als Plättchenklauerteufel mit guten Würfeln einen Teufel zu attackieren, der ein begehrtes Plättchen schon sein Eigen nennt....
    Erstaunlicherweise wollte niemand die Option nutzen die Teufel zu tauschen.
    Viele Teufel mit ganz unterschiedlichen Zielen in jeder Würfelrunde gilt es einzuschätzen. Das wurde uns auf jeden Fall diesen Abend (selbst zu zweit) nicht langweilig. Gerne würden wir das Spiel mal in einer 6-er Runde ausprobieren, in der es sicher noch mehr Spaß macht.

    Natürlich kenne ich als Häufigspieler Würfelspiele, die noch anspruchsvoller sind. Aber es hat trotz allem Spaß gemacht und kommt sicher mal wieder auf den Tisch. Und für 7 (aktuell 9) Euro, so what. Wir geben daher beide knappe 5 Punkte.

    Juergens Wertung:
  • Der Hobbit: Kampf um den Arkenstein (Love Letter) Juergen über Der Hobbit: Kampf um den Arkenstein (Love Letter)
    Ich war ja sehr neugierig, denn alle reden von Love Letter.
    Nun gibt es das nahezu gleiche Spiel mit anderem, mir mehr gefälligem Thema?
    Gekauft....
    Bisher bin ich jedoch nur zu einem Spieleabend zu zweit mit dem Hobbit gekommen.
    Trotzdem ist Zeit für eine erste Bewertung, die ich ggf. noch erweitere.

    Die Karten haben eine sehr angenehme (Über-) Größe und sind aus festerem, aber biegsamen Karton. Dies lenkt die Aufmerksamkeit noch mehr auf den Inhalt der Karten als sonst. Die Bilder auf den Karten sind aus dem Film zusammengestellt, so daß man sich schnell mit den Charakteren vertraut fühlt. Die Punktesteine bestehen aus netten Holzkronen anstelle der üblichen Holzsteine oder Pappmarker. Also sehr gutes und schönes Material

    Zum Spielgefühl zu zweit:
    Ein Spiel ist meist recht schnell zu Ende. Man blickt auf und fragt sich: Upps war das schon alles? Hab ich was falsch gemacht, weil ich raus bin?
    Klar, bei der geringen Anzahl an Karten muß auch schnell Schluß sein und das Spiel läuft ja auch in mehreren Runden, bis man die definierte Anzahl an Krönchen für gewonnene Spiele gesammelt hat.

    Das Spiel hat einen sehr hohen Glücksfaktor, jedoch kann man sich über das Merken von gespielten Karten und Wahrscheinlichkeiten gewisse Vorteile erspielen. Das hat bei mir mit voranschreitender Anzahl von Spielen auch immer besser funktioniert.

    Trotzdem ist es kein Spiel das ich oft herausholen werde und wenn nur als Absacker.
    Nach Rücksprache mit meiner Spielepartnerin geben wir gute 4 Punkte. Für 10 Euro ist es sicher kein Fehlgriff. Vielleicht spielt es sich zu viert auch noch besser, aber das muß ich erst noch herausfinden....



    Juergens Wertung:
  • Start Frei Juergen über Start Frei
    Da ich selbst eine große alte Carrerabahn besitze und das Spiel im Angebot war, konnte ich nicht widerstehen...

    Als ich die Schachtel öffnete war ich positiv überrascht. Vorbildlich hat es für alles (Würfel, Bahnstücke, Lenkräder, Würfelbecher) eine genau passende Aussparung. Spieleerfinder/Hersteller - nehmt Euch mal ein Beispiel!!!

    Der Würfelbecher in Form eines Reglers ist der Kracher. Es macht wirklich Spaß ihn zu benutzen.

    Die Anleitungen schauten auf den ersten Blick sehr übersichtlich und logisch aufgebaut aus. Da wir das gleich mit unserem Sohn (mit abgespeckten Regeln) spielen wollten, las ich erst die Kurzanleitung, dann doch die große Anleitung. Ich habe dann abgerochen zu lesen, da mir Regeln seltsam vorkamen
    - DRS -> Überholvorang abgebrochen Häää?
    - Fahrzeuge auf Schienen fahren durcheinander durch ????
    - Boxenstopp unterwegs???
    - Ausführen der Karten nach Nummernhierarchie
    OK, ein ganz anderes Spiel als ich es mir vorgestellt habe und schon habe ich mir eigene Regeln gemacht, die mittlerweile auch mein 5 jähriger Sohn etwas verinnerlicht hat und mitspielen kann. Diese sind als Variante nachzulesen, etwas einfacher, dafür aber flotter zu spielen und nicht weniger attraktiv als die Originalregeln.

    Darf ich mir ein Urteil erlauben, ohne das Spiel mit den Originalregeln gespielt zu haben?
    Ich denke ja, denn die Originalreglen können das Ergebnis sicher nicht wesentlich verändern.

    Ich gebe 5 Punkte für die Idee, die tolle Verpackung, den Würfelbecher und den Spielspaß, den wir mit den angepassten Regeln hatten. Ein Familienspiel, das wir nun mehrmals aus dem Regal geholt haben. Und vielleicht spiele ich es auch noch mal mit Originalregeln



    Juergens Wertung:
  • Golden Horn Juergen über Golden Horn
    Unsere Experten haben das Spiel schon prima erklärt, daher nur der persönliche Eindruck:
    Ein durch die 3D-Pappschiffe (ähnlich Norderwind, nur kleiner) und den 3-D Kontoren für die Waren ein sehr schön anzuschauendes Spiel. Auch die strategische Komponente ist nicht zu unterschätzen.
    -> Welche Waren schippere ich selbst und welche klaue ich mir mit den Piraten zusammen um vor den Anderen das Spiel zu beenden?
    -> Wie setze ich meine Schiffe ein, dass ich die optimalen Farbkombinationen an Waren abgreifen kann und dabei andere Schiffe noch beim Beladen blockiere (nur Waren mit unterschiedlichen Farben zu den Segeln dürfen geladen werden?
    -> Wie setze ich meine Schiffe ein, dass sie sich bei der Fahrt auch noch unterstützen?
    Die Erweiterung "Domino da Mar" mit den Eroberern bringt noch eine weitere strategische Komponente mit ein, so dass man nicht nur nach den Farben schielen darf.
    Ein klasse Spiel zumal schnell erklärt ist und nicht zu teuer ist.


    Juergens Wertung:
  • Golden Horn - Dominio da Mar Erweiterung Juergen über Golden Horn - Dominio da Mar Erweiterung
    Die Erweiterung wurde bereits perfekt beschrieben und dem Fazit von PvE kann ich mich nur anschliessen. Ergänzender Kommentar: Endlich mal eine Erweiterung, die nicht so viel kostet. Oft hat man sonst das Gefühl ein zweites Mal "abgeschöpft" zu werden...
    Daher gebe ich einen Punkt mehr, den die Preis-Leistung stimmt hier auch.

    Juergens Wertung:
  • Korsar Juergen über Korsar
    Tja, die Bewertungen zu dem Spiel sind sehr unterschiedlich.
    Unsere passt dazu...
    + Es ist schnell erklärt
    + Es ist kompakt (wäre aber auch noch kompakter möglich)
    + Hat eine schöne Grafik
    + mit 10 Euro nicht zu teuer
    aber....
    - ich erwarte von einem Kartenspiel, dass es auch zu zweit Spaß macht.
    - Dass es sich flüssig spielt
    - nicht zuuu glückslastig ausfällt

    Unsere Erfahrung ist, dass man viele Handelsschiffe auf der Hand hat, bevor man mal eine kleine Serie Piratenschiffe auf die Hand bekommt. Wenn beide Spieler mal eine Serie an gleichfarbigen Piratenschiffen haben, dann ist das Spiel wirklich spannend. Leider kommt das nur vielleicht zwei mal im Spiel vor. Zu wenig um wirklich Spaß zu machen.
    Die meiste Zeit muß man möglichst eine Piratenschiffkarte rauslegen, damit das Handelsschiff des anderen nicht gleich wieder eingesackt wird. So kann man sich kaum eine Serie aufbauen und "reagiert" nur (Zitat meiner Frau). Da es mir genauso erging, lag es wohl nicht an mir.... ;-)
    Das Spiel wirkt daher holprig und unausgereift. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das bei mehreren Spielern viel besser wird. Ich werde es auf jeden Fall auch noch zu mehreren spielen, doch wie gesagt, ich erwarte immer auch ein gutes Zweierspiel. Eine Vermutung ist, dass es zu viele Handelsschriffe im Spiel gibt. Man müßte sich mehr mit den Piratenschiffen und Piraten um weniger Schiffe balgen müssen. (wir werden dies ausprobieren)
    Wenn dann ein Spiel noch so abläuft, dass einer sich vor Handelsschiffen nicht retten kann, während der andere locker mit den Piraten alles einsackt, dann kommt wirklich Frust auf. Gut ein Omablatt gibts überall. Trotzdem hatten wir beide parallel immer das Gefühl "ausgeliefert" zu sein. Das hat nach zwei Spielen ein sehr seltsames Gefühl hinterlassen.
    Wir bleiben dran und geben eine knappe 4, die es sich bei weiteren Tests noch verdienen kann.
    Mir hat Dead Man's Draw als Piratenkartenspiel besser gefallen oder man greift zu einem coolen Spiel wie Mag Blast.




    Juergens Wertung:
  • Las Vegas - Boulevard Erweiterung Juergen über Las Vegas - Boulevard Erweiterung
    So, nun hat es die Boulevard-Erweiterung auch auf unseren Spieltisch geschafft.
    Bei Erweiterungen habe ich immer die Befürchtung, das sie das gute Grundspiel verschlimmbessern und unnötig verkomplizieren.

    Die Erweiterung ist modular aufgebaut und kann je nach Geschmack hinzugefügt werden.

    Wir haben als erfahrene Las Vegas Spieler alle Neuerungen auf einmal, mit Ausnahme der Aktionskarten in das Spiel integriert. Das war uns dann doch zu unübersichtlich fürs erste Mal.

    Am generellen Spielablauf und Spielgefühl ändert sich nichts. Man versucht weiterhin seine Würfel so spät wie möglich ins Spiel zu bringen, um am Ende mit etwas Würfelglück die Entscheidung herbeizuführen. Nur abwechslungsreicher/vielseitiger ist es geworden.

    Varianten:
    - neu definiertes Startgeld: es gibt nun eine Übersichtskarte, die vorgibt, bei wievielen Spielern, wieviel (Mindest-)Startgeld an die Casinos zu vergeben ist.
    (Wir haben uns bis ans Ende gewundert wofür die Karte ist.. :-)))

    - die 5 neuen 100.000$ Geldkarten sind nicht irgendwie besonders aufgefallen

    - neue Würfel für den 6., 7. und 8. Spieler sowie zwei extra weiße Würfel, für den 5. Spieler sind zwar nett, werden aber bei uns eher selten zum Einsatz kommen.

    - Biggys: 7 größere Würfel in den Spielerfarben ausser Lila (???) kommen hinzu. Dieser Würfel zählt bei der Wertung eines Casinos wie zwei Würfel. Normal legt jeder Spieler dafür einen seiner normalen Würfel weg. Wir haben unsere Würfel alle behalten, was das Spiel zwar verlängerte, aber sicher sonst nichts veränderte.

    - Kicker: die lila-farbenen Würfel haben wir als sogenannte "Kicker" eingesetzt. Wir hatten hiervon je 2 und legten dafür aber keine normale Würfel weg, was ebenfalls zu einer nicht unangenehmen Spielverlängerung führte. Diese Würfel werden mit den anderen mitgewürfelt und der Spieler kann dann einen beliebigen (fremden, eigenen oder biggy) Würfel mit gleicher Augenzahl aus einem Casino zu entfernen. Der entfernte Würfel wird dem Besitzer zurückgegeben und der "Kicker"-Würfel kommt auf die Ablagekarte. Da wir auch weiße Würfel im Einsatz hatten, hatten wir auch diese "auf dem Kicker". Nur wer bekommt ihn? Wir haben das so geregelt, dass jeder maximal 4 weisse Würfel sein eigen nennen darf. Bis dahin gehen sie in den eigenen Besitz, bei mehr in den gegnerischen. Eine sehr schöne Erweiterungsvariante.

    - Regenbogenkarten werden als Jokergeldkarten mit eingemischt, sind bei Startgeldeinteilung 40.000$ wert, und bei der Wertung werden sie durch eine Geldkarte vom Nachziehstapel ersetzt. Diese Variante läßt eine Pokerstimmung aufkommen, vor allem wenn eine Geldkarte und ein Joker liegt und man die Wahrscheinlich etwas abschätzen kann. Was lag schon, was kann noch kommen...

    - Einarmiger Bandit: die Karte wird wie ein siebtes Casino gehandhabt. Das Besondere an der Ablagekarte ist, dass hier keine bestimmte Augenzahl vorausgesetzt wird. Jeder Würfel kann hier abgelegt werden, allerdings darf jede Augenahl in beliebiger Anzahl nur einmal abgelegt werden! Hier kann man auf einem "Nebenschauplatz" auch mal einzelne Würfel platzieren, die sonst nur mit Nachteil zu platzieren sind. Eine sehr erfrischende Variante.

    - Bonuskarten: Jeder bekam zwei Karten auf denen ein Geldschein abgebildet ist. Erhält man aus dem Kasino einen solchen Schein, bekommt man für jeden 50.000$ extra.
    Man spechtet ständig was der andere erhält und ob er hochzählt. Diesen Schein sollte man zukünftig besser selbst erhaschen, auch wenn er wenig wert ist....
    Eine sehr coole Idee.

    - Aktionskarten: wie gesagt haben wir hier ausgelassen, da es uns sehr willkürlich erschien und wir die Gesamtkomplexität bis dahin noch nicht abschätzen konnten.

    Fazit:
    Die Erweiterung bereichert das Spiel auf jeden Fall. Wir haben es nicht als zu komplex oder aufgesetzt empfunden. Für LV-Fans auf jeden Fall eine Empfehlung.
    Was uns seltsam erscheint ist, dass sich aber nicht alle Varianten in voller Besetzung (8 Spieler) spielen lassen, da dazu einfach ein paar Würfel fehlen. Bei dem Preis hätte ich das Spiel "vollständig" erwartet. Dafür mache ich auch einen Punktabzug.
    Material und Aufmachung sind gut. Den einarmigen Banditen hätte ich als Karton in Form eines Kasinos erwartet. Die Schachtel ist gleich groß und passend zum bisherigen Spiel, wobei alles noch in die Originalschachtel passt und dort auch zukünftig gelagert wird....
    Die leere Boulevardschachtel steht nur zum Angeben im Regal.... ;-)))

    Wir finden die "Erste Erweiterung" klasse und freuen uns auf evtl. weitere, die wir ebenso skeptisch prüfen werden.....



    Juergens Wertung:
  • Tom Tube Juergen über Tom Tube
    Preislich war das Spiel im Rahmen und trotzdem habe ich lange gezögert und andere interessante Spiele beim Kauf bevorzugt.....

    Bis es ausverkauft war.....

    Tja, während nicht so gute Spiele meist heruntergesetzt werden, sind gute Spiele einfach <ausverkauft>.....

    Doch ich hatte Glück und konnte nun dieses tolle Strategiespiel für zwei Personen gebraucht erwerben. Ich habe es nicht bereut, denn dieses Legeespiel hat es in sich.
    Schnell die Module einsammeln und zurück zur Basis - ganz so einfach ist nicht.

    Man versucht sich ein Röhrensystem zu den Solarmodulen aufzubauen und ist gedanklich schon nahe am Ziel, jedoch sind die Knoten dazwischen noch nicht vollständig.
    Oder bevor man das Röhrensystem vollständig hat, durchkreuzt der andere Spieler die Pläne mit einer Blockaderöhre oder schafft einen alternativen, nutzbaren Korridor, der die Gesamtstrategie kräftig durcheinander wirbelt.
    Wo kann ich gebogene Röhrensysteme für einen Kurvenflug nutzen, denn jeder Richtungswechsel bedeutet sonst anhalten und Ende des Zugs.
    Wo kann ich Bonussteine einsammeln und diese für eine Sonderaktionen nutzen, wie einen Sprung zwischen Röhren?
    Die vielen Optionen machen das Spiel spannend.

    Fazit:
    + relativ günstig (gewesen)
    + interessantes Thema
    + Immer anderer Aufbau und daher nie langweilig
    + relativ schnell erklärt
    - AUSVERKAUFT

    Mir hat das Spiel auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und erhält gute 5 Punkte




    Juergens Wertung:
  • Träxx Juergen über Träxx
    Wie man auf so einen Namen kommt, weiß ich nicht, aber für ein abstraktes Spiel darf es auch ein abstrakter Name sein.
    Da das Spiel schon ausführlich beschrieben ist, hier nur mein Fazit:
    + Zu einem günstigen Preis bekommt man hier ein Klasse Spiel.
    + Es ist mit wenigen Sätzen schnell erklärt
    + Eine gewisse Interaktion durch die Zahlen auf dem Tableau, die man als erster erreichen sollte
    + Das Spiel wird nie langweilig, da trotz fixierten Anfangspunkten (jedes Tableau hat einen anderen), durch die aufzudeckenden Karten mit unterschiedlichen Farbkombinationen, jedes Spiel anders verläuft.
    + Die mit Filzstift gemalten Linien lassen sich (im Gegensatz zu Loony Quest) leicht mit einem einfachen Taschentuch wieder wegwischen. (man sollte sie aber direkt nach dem Spiel entfernen)
    + Durch die kurze Spielzeit von ca. 15 Min. sind mehrere Revanchen möglich

    Viel und langer Spielspaß bei kleinem Preis = alles richtig gemacht = 6 Punkte

    Juergens Wertung:
  • Empire Engine (dt.) Juergen über Empire Engine (dt.)
    In Empire Engine steuert jeder Spieler zwei Maschinen, die aus zwei Zahnrädern mit je 4 Positionen bestehen. Gesteuert werden die Zahnräder über zwei Karten die in jeder Runde verdeckt abgelegt werden und die Zahnräder im Uhrzeigersinn weiterdrehen. Die Karten enthalten lediglich die Zahlen 1 oder 2 und eine kleinere Zahl 0 bzw. 3.
    Möchte man die kleinere Zahl aktivieren, so muß man eine Ressource einsetzen. So kann der Gegenspieler versuchen die Planung der Maschinenbewegung zu erraten.

    Die Zahnräder dienen je nach Stellung der Ressourcenbeschaffung dem Angriff, Verteidigung, Verschiebung von Waren vom persönlichen Vorrats- in den Wertungsbereich.

    Als Ressourcen gibt es Soldaten (rot) (Angriff, Verteidigung, Zahnradbewegung), Erfindungen (blaue Steine) und Waren (gelb).
    Es gibt einen Vorratsbereich (dieser dient zum Einsetzen der Resssourcen und kann beraubt werden) und dem Wertungsbereich (sichere Resourcen, die der Siegerermittlung dienen).

    Der Sieger wird durch (Farben)Mehrheiten im Wertungsbereich nach einer definierten Rundenzahl ermittelt. Somit handelt es sich letztendlich um ein Mehrheitenspiel mit flexibler "Ressourenbeschaffung", denn man kann Sie durch Angriffe auch dem direkten Nachbarn klauen.

    Wir haben das (max.) Vierspielerspiel zu zweit gespielt, so dass sich zu beiden Seiten der gleiche Gegner befindet. Man muß versuchen die Taktik des/der Gegenspieler zu erraten um selbst die optimale Strategie zu fahren. Zuviel im Vorrat weckt Begehrlichkeiten...

    Fazit:
    Ein nettes Mehrheitenspiel mit Ärgerfaktor zu kleinem Preis mit Steampunkcharkter.
    Der Funke ist bei uns allerdings nur bedingt übergesprungen. Wir geben daher knappe 5 Punkte.





    Juergens Wertung:
  • Magic Zauberhut Juergen über Magic Zauberhut
    Ein echter Magic Zauberhutzylinder für 19,99 - Kann das gut gehen?
    Es kann....
    Natürlich ist der Zylinder nur aus Plastik und auch die anderen Zubehörteile sind aus Plastik oder Pappkarton, aus denen z.B. Röhren oder Würfel vorbereitend zu falten sind. Das tut aber der Zauberkunst in den meisten Fällen keinen Abbruch. Lediglich wenn man Plastikgeld in einer Plastikbox verschwinden lassen will, wird es akustisch etwas schwierig. Da hilft es auch wenig in der Anleitung darauf hinzuweisen. Da hätten zwei Euro mehr für einen Filzboden an der einen oder anderen Stelle nicht geschadet. Es hindert einen natürlich niemanden daran dies nachzubessern.

    Die Anleitung ist gut bebildert und in Benötigtes Material, Vorbereitung des Zaubertricks sowie bebilderte Vorführungsanleitung gegliedert. Es wird auch auf Besonderheiten hingewiesen damit der Trick nicht auffliegt. So haben wir zu zweit innerhalb eines Abends die meisten Tricks einmal erfolgreich durchgeführt, d.h. dass der andere Erwachsene damit als Zuschauer zufrieden war. Wie einfach der Mensch doch zu täuschen ist....

    Jeder hat Präferenzen bei der Vorführung von Tricks, sodaß man zu zweit gut eine Zaubershow hinlegen kann. Während der eine vorführt und die Blicke auf sich zieht, kann der andere den nächsten Trick vorbereiten. Für unseren fünfjährigen Sohn sollte eine Vorstellung auch ohne viel üben möglich sein.

    Zusammenfassung
    Der Kauf hat sich gelohnt. Das Zaubern damit macht Spaß. Für sein Geld bekommt man einen echten Zauberhut, viel Material und viele funktionierende Tricks. Damit ist es uns für den Preis fünf Punkte wert.


    Juergens Wertung:
  • Tod dem Tyrannen! Juergen über Tod dem Tyrannen!
    Tod dem Tyrannen ist ein assynchrones Zweipersonenspiel. Die Kunst assynchroner Spiele ist die Balance zwischen den beiden Seiten hinzubekommen. Dies ist hier voll gelungen.
    Bisher habe ich mit dem König gewonnen und verloren, wie auch auf der anderen Seite den König gemeuchelt. Etwas abhängig ist man vom Kartenglück, denn nur einige Karten erlauben eine Gefangennahme und damit eine Bereinigung des Mobs und der unübersichtlichen Lage für den König. Kommen diese erst sehr spät, wirds eng....
    Durch die begrenzte Anzahl von Spielzügen, die dem König zur Verfügung stehen, fühlt man sich sehr bedrängt und gehetzt. Man muß seine Deckung teilweise öffnen um schneller voran zu kommen. Ein klasse Spielgefühl.

    Die Verpackung inkl. Inlay, der Spielplan, die Figuren (farbige Kärtchen auf Ständern) wie auch die Karten sind schön und stimmungsvoll. Man fühlt sich gleich ins Mittelalter gezogen. Nun könnte man streiten ob echte Figuren sinnvoll gewesen wären. Angesichts des Preises sind farbige Kärtchen schöner als womöglich unbemalte Figuren.

    Vom Spielgefühl erinnert es etwas an Stratego, wobei ja nur eine Seite mit verdeckten Meuchlern spielt.

    Die Startaufstellung ist immer gleich und markiert auf dem Plan. Im Prinzip ist nur die geheime Wahl der Meuchler und die gemischten Aktionskarten dynamisch.
    Es gibt noch ein zweites Szenario auf der Rückseite, das ich noch nicht probiert habe, aber damit hat sich das Ganze auch erschöpft. Hier hätte ich mir mehrere Pläne erhofft oder im Internet eine Plattform, wo Spieler eigene Pläne entwickeln und zum Download einstellen können. Vielleicht ist ja noch eine Erweiterung mit 5 oder 6 weiteren Plänen geplant.
    Aufgrund der wenigen Szenarien bekommt dieses tolle Spiel nur fünf anstelle von sechs Punkten.


    Juergens Wertung:
  • Nitro Glyxerol Juergen über Nitro Glyxerol
    Ich sammle grundsätzlich Spiele mit einem neuen Spielkonzept.
    Daher war dieses Spiel ein Muß.
    Dieses Geschicklichkeitsspiel ist etwas Besonderes. Die Idee mit dem Myxxer ist genial und sorgt erst mal für Erstaunen beim Auspacken. Die durchsichtigen Steinchen in unterschiedlichen Farben sehen auch schön aus. Es macht Spaß den Myxxer wie wild zu schütteln, um vor den Anderen das richtige Ergebnis zu erhalten.
    Das Spiel mit seinen 4 für das Spiel gefertigten Myxxern ist sicher sein Geld wert.
    Allerdings ist das kein Spiel für einen ganzen Abend.
    Auch werden eher ungeschickte Menschen schnell den Spaß verlieren und die gibt es meist in jeder Spielerunde.
    Ferner hat man nach mehrmaligem Spielen Übung und damit einen Vorteil gegenüber Neueinsteigern.

    Das Spiel ist von der Wertigkeit des Materials sein Geld wert. Durch die beschriebenen Nachteile würde ich es mir persönlich zu dem Preis nicht kaufen, jedoch habe ich das Spiel im Angebot für 16 Euro bekommen und dann ist es allemal OK.

    Für die coole Idee würde ich eine 6 geben. Dadurch dass es kein Abendfüller ist und es nicht allen gefallen wird, gibt es von mir eine knappe 5.

    Juergens Wertung:
  • Auf nach Indien! Juergen über Auf nach Indien!
    Wir haben das Spiel zu zweit angegangen und erst nach der Anleitung festgestellt dass es eigentlich für 3-4 Spieler gedacht ist. Wir haben es trotzdem nicht bereut, denn es hat funktioniert und ging wirklich um einen entscheidenden Spielzug entsprechend knapp aus. Ja es hat Spaß gemacht, auch wenn ich kein Freund von Workerplacementspielen bin (Kennt man eines kennt man alle - nur in unterschiedlicher Komplexität und anderem Thema).
    Was hat mich gereizt es trotzdem zu kaufen?
    + Kleiner Preis
    + Kleine Packung
    + Die stimmungsvollen Karten
    ++ Die Besonderheit der Multifunktionssteine (Schiffe, Waren, Geld, Gebäude Siegpunktwertestein)und deren Knappheit als "Ressource"


    Juergens Wertung:
  • Why First? Juergen über Why First?
    Kann man Why First, bei dem man nur zweiter werden soll, auch zu zweit spielen?
    Ja, man kann. Und das auch recht gut.
    Ein fiktiver 3. Spieler macht in den ersten vier von fünf Kartenrunden mit und legt seine Karten blind gezogen immer bei sich ab. Damit kommt eine nicht unbedeutende Zufallskomponte und damit ein unberechenbarer dritter Spieler zustande.
    Man kommt zeitweise in knifflige Situationen, die nur in Ruhe mit Logik gelöst werden können. Da kann es in der Euphorie des Spiels leicht mal zu einer Fehlentscheidung kommen. Klar ist es in einer Runde bis zu 6 Spieler lustiger, aber auch unkalkulierbarer. Ich sehe es nicht als Kinderspiel, auch wenn Kinder sicher ihren Spaß haben werden.
    Fazit:
    + Wir hatten zu zweit sehr viel Spaß,
    + Es ist kurzweilig
    + Immer ein guter Einsteiger oder Absacker
    + Für sechs Spieler geeignet
    + Die Regeln sind einfach
    + Die Bilder auf den Karten sind lustig
    + Holzpöppel passend zu den Karten geformt (keine Standardform)
    + Mit knapp 10 Euro günstig
    Negatives fällt mir nicht ein. Daher sicher fünf Punkte wert.

    Ergänzung: Nun haben wir es auch zu viert gespielt. Der Spaß ist noch größer, allerdings das Ergebnis noch unkalkulierbarer. Auch Spieler die weniger glückslastige Spiele mögen haben jedoch viel gelacht. Die fünf sind verdient....



    Juergens Wertung:
  • King of Tokyo (dt.) - 2nd Edition Juergen über King of Tokyo (dt.) - 2nd Edition
    Habe mir King of Tokyo blind über den Weihnachtskalender inkl. der beiden Erweiterungen zugelegt. Bereits der Video bei SO hat gereicht um die richtige Entscheidung zu treffen. Ein Glücksgriff und noch zu dem Preis.
    Man liest kurz die Beschreibung (max 5Min) durch und spielt los.
    Wir haben am ersten Abend nun mehrfach zu zweit die Grundversion gespielt und waren beide begeistert. So muß ein Spiel sein. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass zu mehreren das noch viel mehr Spaß macht. Man steht in der Mitte, kassiert Prügel, teilt aus und erhält dabei Siegpunkte.
    Ein schnelles und doch manchmal kniffliges Spiel. Wir hatten zu keinem Zeitpunkt das Gefühl das Würfelglück/Pech läßt einem keine Chance. Die Spiele gingen allesamt knapp aus. Die Aktionskarten bringen noch weitere Würze ins Spiel und sind selbsterklärend. Ich freue mich schon darauf die Erweiterungen auszuprobieren.

    Ergänzung:
    Habe nun die Ergänzungen ausprobiert. Sie sind nicht zwingend notwendig um den vollen Spaß des Spiels genießen zu können, denn die Aktionskarten des Grundsspiels werden hier nur durch weitere Karten oder Zuordnung von Charaktereigensschaften zu Monstern erweitert. Allerdings gibt es neue Monster und damit erhöht sich auch die potentielle Zahl der Spieler. Durchdacht ist auch, dass die Halloweenerweiterung die Charakterkarten der anderen Erweiterung enthält. Für Fans des Spiels sind die Erweiterungen auf jeden Fall ein Muß.

    Ergänzung2: Jetzt haben wir es auch mehrmals zu viert gespielt. Der Spielspaß ist durch mehr Spieler am Tisch natürlich größer (geteilter Spaß ist mehr Spaß), ich bleibe aber dabei dass es auch zu zweit sehr viel Spaß macht. Was sich allerdings verändert hat, sind die Kriterien wie Spiele gewonnen werden. Während man zu zweit eher über die Siegpunkte gewinnt, blieb beim 4 Personen Spiel immer nur ein Spieler am Ende übrig....
    Das liegt natürlich daran, dass man seltener dran kommt, aber öfters auch durch "Querschlägerkarten" eine mitbekommt.

    Mit den weiteren Erfahrungen haben sich die 6 Punkte nur verfestigt ;-)

    Juergens Wertung:
  • Indoor Curling Juergen über Indoor Curling
    Habe das Spiel auf der Messe in Stuttgart ausprobiert.
    Die Curlings funktionieren erstaunlich gut. Unglaublich für so ein Minispiel.
    Das hat sich sehr gut angefühlt und ich kann mir sehr gut ein richtiges Match damit vorstellen.

    Juergens Wertung:
  • Ubongo - Das Würfelspiel Juergen über Ubongo - Das Würfelspiel
    Gut, geschenkt kann man nicht meckern.
    Allerdings zu zweit ist es schnell entschieden.
    Wer zuerst vier Felder gewonnen hat hat das Spiel gewonnen.
    Ich hab ehrlich auch Probleme (m)einer Frau beim Greifen versehentlich auf die Tatze zu hauen. Da Frauen beim Grabschen eh flinker sind, war für mich der Spielreiz schnell verflogen. Nach einem mal spielen landet es sofort im Spieleregal. Tschüss auf längere Zeit bis vielleicht mal eine 4er Gruppe einen Absacker braucht.

    Juergens Wertung:
  • Gum Gum Machine Juergen über Gum Gum Machine
    Ich habe mir das Spiel nur erklären lassen und ein paar Züge angespielt, aber ich kann Timo hier zustimmen. Den gleichen Eindruck hatte ich sofort auch. Das Spiel ist hochwertig und klasse aufgemacht, aber es bleibt ein einfaches Sammelspiel mit einer gewissen Glückskomponente. Für Kinder sicher ganz nett.
    Daher geb ich schon 4 Punkte, aber für mich kaufen würde ich es nicht.

    Juergens Wertung:
    • Timo A. mag das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Timo A.
      Timo A.: Ich muss zugeben, meine Bewertungen sind hochgradig subjektiv. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es für Kinder richtig Spaß machen kann.
      20.11.2015-05:31:01
  • Eselsbrücke (Schmidt) Juergen über Eselsbrücke (Schmidt)
    Habe das Spiel gekauft, weil es gerade unverschämt günstig angeboten wird. Da kann man nichts falsch machen.

    Beeindruckt hat mich schon die Anzahl der Plättchen, die aus dickem Karton sind. Dadurch werden sie beim Greifen in das mitgelieferte Säckchen nicht beschädigt. Die Eselsfigur aus Holz find ich eine nette Zugabe, auch wenn sie nur als Rundenzähler dient.

    Auf das Spiel selbst habe ich mich gefreut, da es zum Erzählen (wie auch Merken) von Geschichten auffordert, so wie es auch bei Theatersport üblich ist. In die Richtung kann man das Spiel sicher auch noch weiter aufpolieren. (Variante dazu folgt)

    Auch meinem Sohn 4,5 Jahre sollte das Spiel Spaß machen, wenn man es etwas abspeckt(Siehe auch dazu noch eine Variante). Und das hat es auch. War jemand anderes mit Geschichte erzählen dran, wollte er immer seine Version einflüstern. Er hat jubelnd in die Hände geklatscht, wenn er eine Geschichte erfolgreich wiedergeben und die Plättchen dafür einheimsen konnte.

    Wir haben das Spiel heute zu dritt mit dem 4,5 jährigen Sohn ausprobiert und hatten danach alle ein Lächeln im Gesicht. So muß ein Spiel sein, um die volle Punktzahl zu bekommen.

    Juergens Wertung:

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