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Martina K.

Martinas Errungenschaften:

Zocker
Martina mag Zockerspiele.Landwirt
Martina mag Spiele, in denen angebaut und geerntet wird.9 Jahre Spiele-Offensive.de
Martina hat den 9. Geburtstag von Spiele-Offensive.de mitgefeiert.Eroberer
Martina mag Spiele, in denen erobert werden kann.Halloween 2012
Martina steht auf Halloween und feiert auch 2012 mit.Graf Ludo 2014
Martina hat an der Abstimmung zum Graf Ludo 2014 teilgenommenForen-Großmeister
Martina hat 1000 Beiträge im Forum oder Spielernetzwerk veröffentlicht.Lego-Fan
Martina lässt der Kreativität auch gern mal mit Hilfe von Lego freien Lauf.Kinderspiel-Fan
Martina spielt privat oder beruflich gerne mal Kinderspiele.Herbstspieler
Martina spielt auch im HerbstSoloprofi
Martina spielt auch gerne Solovarianten.Winterspieler
Martina spielt auch im Winter.
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Von Martina K. bewertete Spiele (294 Stück):



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  • Heul doch! - Mau Mau Martina über Heul doch! - Mau Mau
    Entgegen der Schachtelangabe würde ich sagen Das Spiel ist eine sehr lustige Mau-Mau-Variante für 4-6 Spieler. In Spieleranzahlen darunter funktioniert es zwar, aber hier würde ich als Absacker andere Titel deutlich bevorzugen.
    Nach einigen Runden (bisher alle ohne Sonderkarten gespielt) kann ich sagen, dass das Glück eine sehr große Rolle spielt und man insgesamt wenig Einfluss hat. So hatten wir schon Punktespannen zwischen 20 und 100 Punkten in einer Runde. Ich denke durch die Sonderkarten steigt der "Chaosfaktor" einfach weiter an - für mich noch fraglich ob das Spiel das braucht. Trotzdem idt die Beigabe der Sonderkarten nett ebenso wie das Taschentuch-Gimmick in der Spielepackung.
    Für Runden, denen z.B. auch Uno mit allen erdenklichen Hausregeln als Ärgerspiel gefällt, kann Heul-Doch-Mau Mau für Abwechslung am Spielerisch sorgen.

    Martinas Wertung:
  • Decktective – Blutrote Rosen Martina über Decktective – Blutrote Rosen
    WIr haben es gestern dann auch mal gespielt und wurden sehr positiv überrascht. Man muss zunächst kein Regelheft lesen, alles steuert sich direkt über die Karten.
    Eine Innovation ist für mich der 3D-Tatort, der anfangs aus Karten und Schachtel zusammengesteckt wird. Auch sonst gefällt mir die Gestaltung sehr gut. Das Material ist wertig. Das Spielprinzip erinnert an die Kartenspielreihe Sherlock: Wir müssen Hinweise teils verdeckt ablegen und dürfen erst am Ende darüber sprechen, teils offen für alle ausspielen. Die meisten Entscheidungen dabei waren für uns erfahrene Spieler eher offensichtlich. Trotzdem hat es Spaß gemacht, den Fall zu lösen und an einer Stelle haben wir z.B. auch zu kompliziert gedacht und verwegene Theorien aufgestellt. ;)
    Für mich ist das Spiel gerade als Einstieg in die Welt der Rätsel-/ Detektivspiele zu empfehlen, sicher auch ein schönes Geschenk für Rätselfans. Ich freue mich auf weitere Spiele dieser Serie und vergebe klare 6 Punkte für eine knappe Stunde sehr gute Unterhaltung am Spieletisch.


    Martinas Wertung:
  • Spirit Island - Ast und Tatze (Erweiterung) Martina über Spirit Island - Ast und Tatze (Erweiterung)
    "Ast und Tatze" fügt sich sehr gut in das Grundspiel ein. Die bisher bestehenden Module werden noch einmal erweitert. Zugleich gibt es zwei neue Geister zum Ausprobieren, in der Invasorenphase Ereignisse (zufällig gezogene Karte) und drei neue Marker, die durch Fähigkeiten ins Spiel kommen können.

    Ich habe bisher drei Partien solo gespielt (davon eine auf der Landschaftsseite, die die aufgedruckten Marker zeigt) und eine Zweierpartie. Die Marker verhindern in der entsprechenden Region, dass dort je nach Typ gewütet, gebaut oder entdeckt wird und sind damit sehr hilfreich.

    Die Ereigniskarten bringen mehr Zufallselemente ins Spiel. "Spirit Island" wird somit etwas unberechenbarer. Das kann für den ein oder anderen ein Störelement sein, für mich bringt es damit mehr Abwechslung rein. Je nach Lust und Laune kann man mit ihnen spielen oder sie weglassen. Ich habe allerdings gemerkt, dass viele Ereignisse auch mit den Markern interagieren (vor allem den Tatzen) und sie somit interessanter machen. Mal sehen, was ich langfristig dazu sage.

    Auf den neuen Fähigkeits- und Furchtkarten kann man ebensfalls Einfluss durch Marker nehmen, die aufs Brett kommen oder interagieren. Sollte man ohne Erweiterungsmodul spielen, kann man hier einfach die entsprechenden Karten beim Ziehen aussortieren und durch Neue ersetzen. Das hat sich als relativ unkompliziert erwiesen.

    Die neuen Geister machen Spaß und spielen sich komplett verschieden - so soll´s sein.


    Insgesamt ist diese Erweiterung meiner Meinung nach was für Fans des Grundspiels, die es wirklich schon häufig auf dem Tisch hatten.
    Ich selbst kann von mir trotz vieler Partien noch nicht sagen, dass ich im Ansatz die Module der Grundbox bisher erforscht habe - z.B. zusätzliche Szenarien bisher vielleicht ein- oder zweimal. So gesehen hätte ich wahrscheinlich noch keine Erweiterung gebraucht. Andererseits wird das Spiel dadurch noch variabler und das Erforschen der ganzen neuen Möglichkeiten macht Spaß.

    Für mich also definitiv das Geld wert und damit volle 6 Punkte!


    Martinas Wertung:
  • Detective - 30 Charakter Portraits Mini Erweiterung Martina über Detective - 30 Charakter Portraits Mini Erweiterung
    Ich fand das Spiel mit den Portraits super. Am besten ist es sicher, wenn man die Fälle zeitnah spielen kann und die Portraits z.B. auf einem Whiteboard verwendet, um dort Infos und Verbindungen einzutragen. Bei uns lagen sie überwiegend auf dem Spieltisch und wir hatten auf die Rückseiten PostIts geklebt. Mit der steigenden Anzahl der Charaktere war das spätestens bei Fall 5 doch schon sehr unübersichtlich.

    Ich sage mal dazu, dass ich selbst die Karten vor einiger Zeit für unter 5€ erworben habe. Das war absolut ok, bei 10€ würde ich wahrscheinlich mehr ins Grübeln kommen, ob ich das wirklich brauche. Wie viel es einem letztendlich wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Die Qualität ist jedenfalls absolut top, kann man nicht meckern. Es sind schöne stabile Karten.

    Martinas Wertung:
  • Die Crew - Auf der Suche nach dem 9. Planeten - Kennerspiel des Jahres 2020 Martina über Die Crew - Auf der Suche nach dem 9. Planeten - Kennerspiel des Jahres 2020
    Ich wusste über "Die Crew" nur:
    - kooperativ
    - Stichspiel
    - einer der Top-Tipps in Essen

    Für nen Zehner hab ich mir das Spiel dann einfach geleistet und was soll ich sagen: Bisher ist es in fast allen Gruppen super angekommen! Lediglich Spielern, die überhaupt keine Stichspiel-Erfahrung hatten, fiel es schwer reinzukommen - insbesondere in Runden, bei denen sie dann gleich zufällig die Captain-Rolle hatten. (Der Captain beginnt und sucht zuerst Karten aus, die er oder andere im Stich haben müssen.)
    Mit erfahrenen Gruppen kann man die ersten Missionen getrost überspringen und irgendwo zwischen 10 und 20 einsteigen. Dann entfaltet das Spiel seinen vollen Reiz.

    Zu dritt oder viert fand ich es bisher am besten. Es gibt eine Sonderregel für zwei Spieler (mit Dummy), die recht gut funktioniert, aber zu Spielsituationen führt, die manchmal nicht lösbar sind. Das ist dann etwas glückslastiger.
    Zu fünft steigt ebenso der Glücksfaktor an, die Missionen sind so schwieriger.
    "Die Crew" hat aber durchaus in allen Konstellationen einen gewissen Reiz.


    Mankos:
    Wie hier schon genannt sind die Karten weniger schön gestaltet und vor allem zu dünn für ein Kartenspiel.Ich befürchte eine eher schnelle Abnutzung. Bei schlechteren Lichtverhältnissen unterscheiden sich auch grün und blau kaum (es gibt aber zusätzliche Markierungen). Die Spielregel finde ich persönlich auch nicht ganz toll: Wichtige Infos, wie man z.B. die Zielkarten auswählt, kommen erst weiter hinten und nicht da, wo ich sie erwartet hätte.

    Alles in allem vergebe ich jedoch sehr gute 5 Punkte - mit dem Spiel werde ich selbst sicher viele Partien Spaß haben.


    Martinas Wertung:
  • Team3 pink Martina über Team3 pink
    Die Verpackung macht zwar leicht Augenkrebs.... ;)
    aber sonst wirklich ein Topspiel, das sehr interessante Erfahrungen und viel Spaß bietet!

    Ich bin jetzt auch seit letzter Woche Besitzerin eines Team3-Spiels und das Ding war schon oft auf dem Tisch: Auf dem Spieleevent war es immer wieder gefragt, da es allein spannend ist einer Gruppe zuzuschauen, wie sie mit dem Material hantiert. Der Aufforderungscharakter ist hoch, die Regeln sehr simpel und in einer Minute erklärt.


    Ein Tipp noch: Die Augenbinden sind nicht in der Schachtel dabei (gab es wohl nur in Essen als Promo). Aber der Verlag bietet für wenige Cent plus Versandkosten die Masken an. Ich habe so jetzt auch zwei zuhause und noch Promomaterial (Aufkleber, Katalog) dazugeschenkt bekommen. Sehr nette Sache!


    Martinas Wertung:
  • Pandemic Legacy - Season 2 (schwarz) Martina über Pandemic Legacy - Season 2 (schwarz)

    Entgegen der Bewertungen meiner Vorredner kann ich nach unserem Spielerlebnis dem ganzen nicht mehr als 2 Punkte geben. Das ist wirklich schade, denn einige Grundideen wie gerade das Entdecken des Spielplans finde ich wirklich gelungen.

    Warum nur diese Wertung? Wir hatten zu viert mit viel Spaß Pandemic Legacy Teil 1 hinter uns gebracht und waren voller Vorfreude auf Teil 2. Da wir insgesamt 21 (!) Partien benötigt haben, um das Spiel zu beenden, haben wir letztendlich mehr als 1 Jahr dafür gebraucht.

    Das Spiel fühlt sich deutlich härter an als Teil 1. Im Nachhinein glaube ich aber auch, dass es bei Teil 2 sehr darauf ankommt, wie die ersten Partien laufen und hier ist der Glücksanteil wie schon beim Original-Pandemie eben schon etwas höher angesiedelt. Wenn es nicht läuft, hat dies aber durch die Legacy-Elemente auch meiner Meinung nach eher negative Auswirkungen auf alle weiteren Partien. Es gibt wenige Faktoren im Spieldesign, die das ausgleichen können. (Ich schreibe hier bewusst nicht mehr dazu, da ich meinen Bericht möglichst spoilerfrei halten möchte.) Dazu kommt der Frust, wenn man fast jeden Monat durch eine verlorene Partie zweimal spielt und das ganze wird langatmig, weil vor allem ein Ziel die meiste Zeit gleich bleibt.

    Ein weiterer Faktor, den ich bei manchen komplexen Spielen nicht mag, ist die Zeit, die zum Auf- und Abbauen einer Partie draufgeht. Diese ist hier nicht unerheblich, ebenso (je nach Gruppe) die, die man für Diskussionen über die vermeintlich beste Entscheidung benötigt. Je weiter man mit dem Spiel voranschreitet, desto länger fühlte sich diese Zeit im Vergleich zum eigentlichen Spiel an.

    Am Ende wollten wir eigentlich nur noch einen Abschluss mit Pandemic finden. Zwischenzeitlich war ich selbst soweit, dass ich das ganze bedenkenlos weiterverschenkt und auch schon einen Abnehmer gehabt hätte. Der Rest der Gruppe wollte es aber beenden.

    Ab dem Spiel-Monat Oktober wurde das ganze dann zum Glück nochmal etwas spannender. Als wir das abschließende Ziel erfuhren, war uns aber eigentlich auch klar, dass das für uns kaum erreichbar sein wird. So war es dann leider auch...

    Dass ich mit meiner Meinung nicht alleine stehe, zeigen manche Foreneinträge auf BGG.
    Jenachdem wie die Partien laufen, scheinen die Eindrücke ähnlich wie bei uns zu sein oder auch absolut euphorisch, wenn es eben gut lief.


    Ich selbst habe z.B. über 100 Partien Space Alert auf dem Buckel und etliche davon auch verloren. Auch wenn es mal frustig lief und natürlich auch hier etwas Glück dabei ist, bin ich nie an den Punkt gekommen, das Spiel weggeben zu wollen.
    Bei Pandemic Legacy 2 habe ich diesen Punkt zwischenzeitlich erreicht und mich gefragt, wie viele tolle Spiele ich in der gleichen Zeit hätte spielen können...


    Ich wünsche jedem, der das Spiel ausprobiert, hoffentlich richtig viel Spaß dabei und möchte hier mal eine Warnung aussprechen, dass es wohl aber auch nichts für jede Gruppe ist (trotz einem Platz auf der Empfehlungsliste für das SdJ).

    Martinas Wertung:
  • Pandemic Legacy - Season 2 (gelb) Martina über Pandemic Legacy - Season 2 (gelb)
    Entgegen der Bewertungen meiner Vorredner kann ich nach unserem Spielerlebnis dem ganzen nicht mehr als 2 Punkte geben. Das ist wirklich schade, denn einige Grundideen wie gerade das Entdecken des Spielplans finde ich wirklich gelungen.

    Warum nur diese Wertung? Wir hatten zu viert mit viel Spaß Pandemic Legacy Teil 1 hinter uns gebracht und waren voller Vorfreude auf Teil 2. Da wir insgesamt 21 (!) Partien benötigt haben, um das Spiel zu beenden, haben wir letztendlich mehr als 1 Jahr dafür gebraucht.

    Das Spiel fühlt sich deutlich härter an als Teil 1. Im Nachhinein glaube ich aber auch, dass es bei Teil 2 sehr darauf ankommt, wie die ersten Partien laufen und hier ist der Glücksanteil wie schon beim Original-Pandemie eben schon etwas höher angesiedelt. Wenn es nicht läuft, hat dies aber durch die Legacy-Elemente auch meiner Meinung nach eher negative Auswirkungen auf alle weiteren Partien. Es gibt wenige Faktoren im Spieldesign, die das ausgleichen können. (Ich schreibe hier bewusst nicht mehr dazu, da ich meinen Bericht möglichst spoilerfrei halten möchte.) Dazu kommt der Frust, wenn man fast jeden Monat durch eine verlorene Partie zweimal spielt und das ganze wird langatmig, weil vor allem ein Ziel die meiste Zeit gleich bleibt.

    Ein weiterer Faktor, den ich bei manchen komplexen Spielen nicht mag, ist die Zeit, die zum Auf- und Abbauen einer Partie draufgeht. Diese ist hier nicht unerheblich, ebenso (je nach Gruppe) die, die man für Diskussionen über die vermeintlich beste Entscheidung benötigt. Je weiter man mit dem Spiel voranschreitet, desto länger fühlte sich diese Zeit im Vergleich zum eigentlichen Spiel an.

    Am Ende wollten wir eigentlich nur noch einen Abschluss mit Pandemic finden. Zwischenzeitlich war ich selbst soweit, dass ich das ganze bedenkenlos weiterverschenkt und auch schon einen Abnehmer gehabt hätte. Der Rest der Gruppe wollte es aber beenden.

    Ab dem Spiel-Monat Oktober wurde das ganze dann zum Glück nochmal etwas spannender. Als wir das abschließende Ziel erfuhren, war uns aber eigentlich auch klar, dass das für uns kaum erreichbar sein wird. So war es dann leider auch...

    Dass ich mit meiner Meinung nicht alleine stehe, zeigen manche Foreneinträge auf BGG.
    Jenachdem wie die Partien laufen, scheinen die Eindrücke ähnlich wie bei uns zu sein oder auch absolut euphorisch, wenn es eben gut lief.


    Ich selbst habe z.B. über 100 Partien Space Alert auf dem Buckel und etliche davon auch verloren. Auch wenn es mal frustig lief und natürlich auch hier etwas Glück dabei ist, bin ich nie an den Punkt gekommen, das Spiel weggeben zu wollen.
    Bei Pandemic Legacy 2 habe ich diesen Punkt zwischenzeitlich erreicht und mich gefragt, wie viele tolle Spiele ich in der gleichen Zeit hätte spielen können...


    Ich wünsche jedem, der das Spiel ausprobiert, hoffentlich richtig viel Spaß dabei und möchte hier mal eine Warnung aussprechen, dass es wohl aber auch nichts für jede Gruppe ist (trotz einem Platz auf der Empfehlungsliste für das SdJ).


    Martinas Wertung:
  • Flügelschlag - Kennerspiel des Jahres 2019 Martina über Flügelschlag - Kennerspiel des Jahres 2019
    Ich habe das Spiel jetzt auch einmal ausprobieren können.
    Material und Aufmachung sind sehr ansprechend gestaltet und machen Lust darauf, das Spiel zu erkunden. So gibt es z.B. wertige Vogeleier in verschiedenen Farben (allerdings ist dies nicht spielrelevant) und sogar ein Vogelhäuschen als Würfelturm.

    In vier Runden versuchen die Spieler ihr Tableau, das drei Landschaftsreihen zeigt, mit verschiedenen Vögel (Karten) zu füllen. Auf den Karten finden sich jede Menge spielbedeutsame Informationen zu Spannweite des Vogels, Lebensraum, Nestgröße (Anzahl der Eier), Nesttyp, Nahrung und auch möglicherweise Sonderaktionen, die aktiviert werden können.
    Der Stapel der verschiedenen Vogelkarten ist riesig groß, so dass nur ein Bruchteil der Karten überhaupt in einer Partie vorkommt. Das sorgt für abwechslungsreiche Partien, bis man einmal alles gesehen hat - also sollte es eigentlich....

    Jetzt komme ich zu den Punkten, bei denen das Spiel mich nach der Partie leider nicht richtig abgeholt hat:

    Die Karten erschienen mir je nach Situation unterschiedlich mächtig zu sein. Sicherlich gibt es viele mögliche Synergie-Effekte, aber die muss ich auch zusammen auf die Hand bekommen. Manche Karten bringen dem Spieler Vorteile, wenn andere Spieler eine bestimmte Aktion durchführen oder sorgen für Bonus-Aktionen, wenn man nicht am Zug ist.
    Jeder hat zufällige Startkarten auf der Hand und kann im Lauf des Spiels neue dazubekommen aus einer offenen Auslage oder blind gezogen. Hier spielt Glück eine große Rolle und nicht nur an der Stelle des Spiels:

    So werden die Futterwürfel zu Beginn jeder Runde und evt. zwischendurch neu gewürfelt. Die Symbole können zu meinen Karten passen oder nicht.
    Am Anfang erhält jeder Spieler Wertungskarten für die Schlusswertung und
    es gibt am Ende jeder Runde eine Rundenwertung für das Erreichen bestimmter Ziele.
    All das ist vom Kartenziehen abhängig oder ob ich zufällig den passenden Vogel in der offenen Auslage präsentiert bekomme, wenn ich dran bin oder mir dieser schon von meinen Mitspielern weggeschnappt wurde.

    Ich mag Glücksfaktoren in Spielen, aber hier hat er für meinen Geschmack zu viel Einfluss. Ich habe aber durchaus Lust, das Spiel nochmal irgendwann auf den Tisch zu bekommen, um zu sehen, ob sich mein Eindruck bestätigt.

    Dazu kommt, dass ich vor allem durch Aufmachung und Material ein thematisches Spiel erwartet hatte, aber letztendlich ist das hier beliebig austauschbar und das Thema kam mir an mehreren Stellen doch auch eher aufgesetzt vor. Gut, es ist mal was anderes als Mittelalter oder Weltraum... aber damit hat es sich auch schon.

    Alles in allem kann ich sagen:
    Die Mechanismen funktionieren gut und Flügelschlag ist auch ein gutes, aber für mich eben nicht herausragendes Spiel. Wenn man die Möglichkeit dazu hat, empfehle ich vor dem Kauf ein Probespiel.

    Martinas Wertung:
    • Michael L., Uwe S. und noch jemand mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Uwe S.
      Uwe S.: Sehe ich ähnlich
      30.04.2019-17:44:09
    • Windisch A.
      Windisch A.: Hallo Martina, da kann ich zustimmen. Für einen Kauf hat es bei mir noch nicht gereicht. Aber für eine andere Zielgruppe, also Kenner- und... weiterlesen
      23.05.2019-17:08:11
    • Martina K.
      Martina K.: Als Engine Builder war bei uns das einfachere Gizmos dieses Jahr oft auf dem Tisch, gerade in Gelegenheitsspielerrunden.
      24.05.2019-13:39:22
  • Werwörter Martina über Werwörter
    "Werwörter" ist an sich die gleiche Spielidee wie "Insider", die hier etwas weiterentwickelt wurde. Und irgendwas mit "Werwölfe" im Titel verkauft sich ja oft gut. ;)

    Grundsätzlich geht es darum, dass der Spielleiter (Bürgermeister) einen Begriff auswählt, den sich nach ihm noch zwei weitere Spieler (Werwolf, Seherin) geheim anschauen. Während dieser "Nachtphase" bekommen die anderen Spieler (Dorfbewohner) nicht mit, wer diese Rollen hat.

    Danach folgt ein Begriffsraten, dass viele aus seiner Kindheit kennen: "Ist es ein Gegenstand?"; "Ein Tier?"....
    Die Spieler versuchen nun evtl. mit Hilfe der Seherin, die auf die richtige Fährte führen kann, den Begriff in der gegebenen Zeit zu raten. Der Werwolf möchte das Erraten natürlich verhindern.

    Wirklich toll funktioniert im Spiel die App-Integration, die einen durch die Runde führt, Begriffe zur Auswahl stellt und als Timer fungiert. Das ist für mich die wirklich gelungene Innovation gegenüber "Insider".
    Als eher lästig habe ich dagegen die Vergabe von Chips für Ja/ Nein/ Vielleicht/ Begriff geraten empfunden. Aber irgendwas musste Ravensburger ja noch neben ein paar Rollenkarten und der Anleitung in die Schachtel packen....

    Werwörter/ Insider gefällt übrigens auch in vielen Runden Spielern, die Werwölfe gar nicht mögen. Also evt. auch nicht durch den Titel abschrecken lassen. ;)

    Für mich stimmt hier das Gesamtpaket und für einen Zehner ein empfehlenswertes Partyspiel!

    Martinas Wertung:
  • Subtext Martina über Subtext
    Wir haben Begriffskarten, Stifte und Zettel: Der erste Spieler sieht sich geheim einen Begriff auf einer Karte an, mischt je nach Spieleranzahl weitere Karten dazu und gibt jedem Mitspieler eine. Jetzt malt jeder Spieler seinen Begriff, wobei zwei den gleichen haben. Diese wollen sich als Paar finden, aber ähnlich wie bei Linq nicht von den anderen auch entdeckt werden. Das macht das Spiel interessant und es kommt zu vielen Lachern.

    Für die Wertung liegen ein faltbarer Spielplan, Figuren und Chips bei. Wie bei vielen dieser Art Ratespiele wirkt die Wertung aber eher aufgesetzt. Man könnte genauso gut einfach so lange spielen, wie alle Lust dazu haben. Dazu kommt, dass das Material natürlich so in einer größeren Schachtel verstaut werden muss.

    Insgesamt macht das Spiel schon Spaß in der richtigen Runde. Wer "Pictomania" oder ähnliche Titel mag, kommt hier auf seine Kosten. Verpackt in einer kleineren Schachtel wie z.B. bei "Haste Worte" oder "Just One" würde es mich noch mehr ansprechen. Ich vergebe daher mal 4 Punkte.

    Martinas Wertung:
  • Memoarrr Martina über Memoarrr
    Das Spiel kam bisher in all meinen Runden gut an und ging mit etwas Hilfestellung auch schon mit 4jährigen. Ich selbst mag eigentlich nicht so gerne Merkspiele, aber das hier macht mir richtig Spaß.
    Die Spieldauer ist recht kurz, so dass eine schnelle Runde zwischendurch immer möglich ist. Das Schachtelformat ist kompakt, die Karten stabil... nix zu meckern und deshalb volle 6 Punkte.

    Martinas Wertung:
  • Kingsburg - 2.Edition (Revived Edition) Martina über Kingsburg - 2.Edition (Revived Edition)
    Dann schreib ich doch als 3. nach einer 1-Punkte und einer 6-Punkte-Bewertung mal was zu Spiel und Spielmaterial. :)

    Wir besitzen Kingsburg und die Erweiterung dazu in der ersten Version, allerdings auf englisch (beides war vor ein paar Jahren auf deutsch nur zu Höchstpreisen zu kaufen).
    Die Motivation, bei den Angeboten vor Weihnachten diese Box zusätzlich zu holen, bestand darin, jetzt auch zu einem günstigen Preis Grundspiel + Erweiterung auf deutsch zu besitzen. Außerdem kommt mit der Erweiterung ein 6. neues Modul dazu: Abdeckplättchen für mehr Variation.

    Zum Spiel selbst verweise ich auf meine alte Rezension zur Erstauflage (Lieferbarkeitsfilter dazu einfach passend einstellen). Kurz: Es ist eins unserer Lieblingsspiele, die immer wieder auf den Tisch kommen. Beste Spielerzahl ist für uns zu dritt.


    Jetzt zu dieser Version:
    Leider kann ich hier keine Höchstwertungen abgeben, denn mir gefällt so einiges nicht, vor allem was Grafiken und teilweise Spielmaterialien angeht. Auf Dauer muss ich mal sehen, was ich jetzt mit der Zweitversion oder Teilen davon anfange...

    Das Spielbrett gefällt mir in der alten Fantasy-Version wesentlich besser. In der Neuversion wirkt das eher wie aalglatt mit dem PC erstellt. Ähnliches gilt z.B. für die Charakterkarten oder Feindkarten.
    Die Spielertableaus sind sehr dunkel gehalten und die Schriften darauf (eher klein, kursiv) schlecht lesbar. Zudem sind nun die Rohstoffe für die Gebäude unterhalb des jeweiligen Feldes auf eine Leiste gedruckt und über das Rohstoffsymbol die Zahl, wie viele man von jeder Sorte benötigt. Auch das ist deutlich schlechter lesbar wie in der Erstversion.
    Die Würfel sehen zwar auf den ersten Blick schicker aus, aber die einfachen aus der ersten Version sind durch ihre Klarheit in den Farben auf dem Brett besser voneinander zu unterscheiden.
    Die Soldatenmarker und Gebäudemarker sehen ganz schick aus und haben das Logo der Fraktionen aufgedruckt. Hier geben sich alte und neue Version nichts.

    Die Module 1-5 sind Bestandteile der Erweiterung gewesen oder waren frei im Netz zu finden (Boardgamegeek). Aus der Erweiterungsbox spielen wir immer mit den Soldatenmarkern, da sie das Spiel taktischer und weniger glücksabhängig machen.
    Mit Charakteren und Ereignissen haben wir nach Belieben mal gespielt. Diese lohnen sich nur, wenn man oft spielt. Genauso interessant sind die Szenarien, die sich auch auf Boardgamegeek dazu finden wie z.B. das "Tal der Goblins" (Goblin Valley).

    Das 6. haben wir jetzt noch nicht gespielt, ist aber sicher auch interessant, wenn man häufiger spielt. Sonst reicht auch die Grundversion.


    Wenn man Kingsburg noch nicht besitzt und Grundspiel + Erweiterung nur zu Mondpreisen erwerben könnte, ist die Box sicher eine gute Alternative.
    Wir haben jetzt auch eine deutsche Version, die im Vergleich einfach in vielen Punkten nicht gut abschneidet. Insofern ist die Bewertung subjektiv aus meiner Sicht zu sehen. Für Spieler, die das Spiel noch nicht besitzen, würde ich den Tipp geben: Glück auf dem Flohmarkt haben und Grundspiel bzw. Erweiterung der ersten Version dann erwerben oder notfalls dieses hier erwerben, weil Kingsburg grundsätzlich ein gutes Spiel ist. Wenn ich die alte Auflage nicht kennne würde, wäre meine Punktzahl sicher auch höher. Einfach schade...


    Martinas Wertung:
  • Keyforge: Ruf der Archonten - Archonten-Deck Martina über Keyforge: Ruf der Archonten - Archonten-Deck
    Ich persönlich finde, dass sich die Deck-Stärken zu krass unterscheiden können.
    Meine Startbox enthält ein gut spielbares Unique-Deck und eines, dass kaum Kreaturen hat und ansonsten nur Effekte, für die es auch passende Karten braucht. Dieses ist eigentlich unspielbar, dafür hätte man auch blind Karten zu einem Deck ziehen können.
    Das Problem ist aber, dass man hier nach dem Konzept des Spiels das hat, was man hat. Hier scheint mir der Algorithmus zur Deck-Erstellung nicht so gut zu funktionieren und das macht dann keinen Spaß. Das heißt die 10€ für ein Unique-Deck werden zu einem kompletten Glücksgriff oder man muss sehr viel mehr investieren.
    Die beiden Einsteiger-Decks der Startbox sind da übrigens ausgewogener, vom Rest des Spiels hatte ich mir mehr versprochen. Spielspaß ist bei mir gerade mal so 3 Punkte.

    Martinas Wertung:
  • Escape Room - The Dentist Erweiterung Martina über Escape Room - The Dentist Erweiterung
    Das Thema Zahnarztbesuch liegt nicht jedem, daher gab es in der Gruppe gemischte Gefühle, diesen Fall zu spielen. Vielleicht gerade ein Geschenk für Zahnärzte... ;)

    Insgesamt hat mich dieser Escape Room ganz gut unterhalten. Es wurde teilweise versucht, etwas mehr Story hineinzubringen als in anderen Fällen (z.B. durch Zeitungsausschnitte,...) und es gibt durchaus ein paar originalle Ideen bei den Rätseln.

    Der Fall hat mich aber nicht so abgeholt wie z.B. Nuclear Countdown aus der Grundbox, der bisher zu meinen Favoriten zählt. Ich gebe mal gute 4 Punkte.

    Martinas Wertung:
  • Escape Room - The Magician Erweiterung Martina über Escape Room - The Magician Erweiterung
    Dieser Teil hat mich gar nicht angesprochen, obwohl er noch vielversprechend anfing.
    Die Rätsel waren oft nicht besonders originell, das ein oder andere kam einem sehr bekannt aus Rätselzeitungen/ Knobelheften, u.s.w. vor.

    Als zusätzlichen Zubehör wird eine Schere benötigt und es wird hervorgehoben, dass man die Schnur aus dem 3. Teil der Grundbox auch noch braucht. Bei letzterem haben wir festgestellt, dass der Hinweis genügt hätte, dass es irgendeine x-beliebige Schnur ebenso tut (vor allem da ich die komplette Box nicht mehr unbedingt mitnehme, wenn wir z.B. bei Freunden die Erweiterungen spielen). Das Scherenrätsel fanden wir eher nervig und haben es auch nicht richtig lösen können. Hier haben wir uns im nachhinein die Komplettlösung anschauen müssen, wozu man Internet benötigt...
    Während die Zeit ablief, haben wir uns damit begnügt, auf die Lösungskarte mit dem richtigen Code zu gucken. Das nimmt aber in dem Moment erheblich den Spielspaß.

    Insgesamt einer der schwächeren Fälle, den ich nicht ohne weiteres empfehlen würde.

    Martinas Wertung:
  • Escape Room - Secret Agent Erweiterung Martina über Escape Room - Secret Agent Erweiterung
    Diese Erweiterung hat uns wirklich gefallen. Die Rätsel waren alle gut lösbar und abwechlsungsreich gestaltet. Von den Erweiterungen, die ich bisher gespielt habe, einer der besseren Fälle und für Fans zu empfehlen.
    Schade finde ich immer noch an der Escape-Room-Reihe, dass Teile der Geschichte/ Komplettlösungen nur im Netz über die Hersteller-Homepage zu finden sind. Das löst die Exit-Reihe besser. Dafür macht der Decoder einfach was her und sorgt für Spannung.

    Martinas Wertung:
  • Roll for Adventure Martina über Roll for Adventure
    Dann geb ich nach mehreren Partien in allen Konstellationen jetzt auch mal meinen Senf dazu. ;)
    Ich habe das Spiel als Blindkauf im Angebot erworben und hatte eigentlich erst einmal keine hohe Erwartungshaltung. Rezensionen im Netz und Bilder vom Material hatten mich aber neugierig darauf gemacht.

    Das Spiel kommt im bewährten quadratischen Kosmos-Schachtelformat. Darin findet das komplette Material locker Platz (evt. sind ja noch Erweiterungen/ Promos geplant...).
    Das Material selbst ist sehr wertig, insbesondere sind die Tableaus und Charakterkarten aus dicker Pappe, die Würfel etwas marmoriert und die Totenschädel-Anzeiger sogar kleine Minaturen. Das Auspacken macht also schon deshalb einmal richtig Spaß.

    Die Spielregel ist an sich sehr übersichtlich gestaltet, so dass man auch recht schnell in das Spiel einsteigen und losspielen kann. Erst im Spielverlauf habe ich jedoch dann an ein paar Stellen gemerkt, dass für mich leichte Unklarheiten bestehen. Z.B. gilt dies für die B-Seite der "Wüste" oder das Spiel mit 2-3 Personen. Hier wird anfangs im Fließtext erwähnt, dass dann jedem Spieler zusätzlich "alliierte" Würfel gegeben werden, die aber den Besitzer wechseln können. Das hat gerade dann Auswirkungen auf Details beim Auswerten des Gebiets "Eishöhle".
    Die Regelfragen sind jetzt zwar keine gravierenden, aber ich hätte mir gewünscht, dass manches noch einmal etwas deutlicher hervorgehoben wird. Man hätte z.B. auch erst komplett die Regeln für 4 Spieler und am Schluss in einem eigenen Absatz die Besonderheiten für 2 oder 3 Spieler erklären können. An vielen Stellen in der Regel wird das übrigens auch sehr gut gemacht: Farbig hervorgehobener Kasten mit "Wichtig" beschriftet. das möchte ich hier auch sagen.

    Das Spiel hat im Moment einen festen Platz in der Sammlung bekommen, weil es
    - in vielen Spielgruppen sehr gut ankommt und gut zugänglich ist.
    - es sehr thematisch durch die Grafiken und Materialien wirkt (auch Haptik gut).
    - ein kooperatives Würfelspiel überhaupt mal eine interessante Variante ist.
    - sehr viel Varianz bietet und der Schwierigkeitsgrad über die verschiedenen
    Materialien anpassbar ist (Wahl der Charaktere, Anzahl der zu sammelnden Kristalle
    in der Runde, alle 4 Tableaus haben A- und B-Seiten).
    - schon Zusatz-Monster und Blanko-Karten für eigene Ideen enthalten sind - in anderen
    Spielen wird solches Material gleich als Erweiterung in neuer Box verkauft.
    - insgesamt eine gelungene Mischung aus Taktik und Glück bietet.


    Zum Schwierigkeitsgrad des Spiels kann ich abschließend für mich sagen: Nachdem ich jetzt hoffe, alle Details richtig gespielt zu haben, denke ich, dass er für mich sehr davon abhängt, an welchen Stellschrauben man bei der Vorbereitung des Spiels dreht und manchmal kommt eben auch ein gewisser Glücksfaktor hinzu.
    Es macht für mich z.B. Unterschiede, ob man die Charaktere zufällig zieht oder auswählen lässt. Würfelt man im Verlauf glücklich viele 5er und 6er, lassen sich Monster schneller besiegen und ich fand bisher in den Partien auch, das wir dann aus dem Wald mehr Kristalle herausgeholt haben als in anderen Regionen.
    Trotzdem ist vieles eben nicht vom Würfelglück allein abhängig und ich habe in Runden gerade mit Neulingen bzw. weniger spielerfahreren Gruppen (die eher mal drauf losspielen) gemerkt, dass Ergebnisse oft sehr knapp waren. Hier gibt es dann aber auch Lernkurven. Gerade dadurch und durch diehohe Varianz - es gibt ja auch schon einige zusätzliche Hausregeln allein hier im Forum :) - ist jedenfalls für mich momentan Wiederspielreiz gegeben.

    Letztendlich schwanke ich zwischen 4-5 Punkten für das Spiel. Da es in Summe jedoch wenig gibt, was mich an dem Spiel stört, gebe ich jetzt heute mal die 5. Ich selbst bin positiv überrascht, da ich vielleicht auch keine keine große Erwartungshaltung hatte. Alles in allem für mich ein gelungener Absacker - fühlt sich etwas an wie "Las Vegas" kooperativ. ;)
    Für reine Vielspieler-Runden ist das ganze evt. aber auch schnell "abgefrühstückt", da würde ich vor dem Kauf eher eine Probepartie empfehlen.


    Martinas Wertung:
    • Sascha R., Marcus D. und 7 weitere mögen das.
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    • Martina K.
      Martina K.: @Marcus: "Baukastensystem" trifft es wirklich am allerbesten. Das hat für mich den Ausschlag für die 5 Punkte gegeben, weil ich damit die... weiterlesen
      09.12.2018-12:05:15
    • Martina K.
      Martina K.: Mit unseren zwei Wertungen passt es ja dann - in Summe bisher 4,5 Spielreiz :)
      09.12.2018-12:06:35
  • Ausgespielt! - Der Messe-Krimi Martina über Ausgespielt! - Der Messe-Krimi
    Nachdem ich jetzt seit letztem Jahr einige "Krimi Total"-Fälle mitgespielt habe, klang dieser Titel hier auch sehr spannend.
    Vor allem für Szenekenner gibt es hier bei der Rollenverteilung einiges zu lachen: so spielen z.B. eine Uta Bratsche und eine Monique Matzler im Messetrubel mit. :)

    Das Spiel geht dabei über mehrere Runden, in denen jeder Charakter 1-2 Hinweiskarten erhält, die er teilweise auch offen für alle sichtbar auslegt. Mit diesen Hinweisen versuchen die Spieler einen Mord aufzuklären und den Täter unter den Anwesenden zu finden.

    Viel mehr möchte ich gar nicht schreiben, denn weitere Details zum Ablauf könnten schon zu viel spoilern, was schade wäre.
    So viel sei gesagt: Wir hatten viel Spaß bei dieser Parodie auf die Spieleszene!
    Eine Zwischenrunde (Besichtigung des Tatorts) fand ich besonders originell gemacht.

    Ansonsten ist das Material wertig und kann nach Gebrauch z.B. ohne weiteres noch an andere Gruppen verliehen oder verschenkt werden.

    Ich denke gerade zum Ausprobieren, ob einem diese Krimi-Spiele überhaupt gefallen, ist der Fall sehr gut. Das ganze braucht keine aufwendigen Kostüme oder sonstige großen Vorbereitungen. Auch die Charaktere und ihre Verflechtungen untereinander sind nicht so komplex gestaltet (ohne gleichzeitig langweilig zu sein).
    Es kann in der passenden Runde einfach mal munter drauf losgespielt werden.

    Ich denke, als Geschenk für Spieler oder z.B. als Silvester-Event unter Szene-Kennern spreche ich eine besondere Empfehlung aus. Man kann sicher auch so seinen Spaß haben, jedoch können nur Insider etwas mit den Anspielungen auf Internetblogger oder Jurymitgliedern anfangen. Für mich waren es gerade mit dem letzten Punkt 5 Punkte Spielspaß, sonst würde ich vielleicht eher 4 geben.



    Martinas Wertung:
  • Lovecraft Letter Martina über Lovecraft Letter
    Ich muss sagen, ich finde Lovecraft Letter eine wirklich richtig gute Weiterentwicklung des Originals. Ich gebe selten die vollen 6 Punkte, aber diesmal sind es mir die im Sektor Party-/ Fun-Spiel wert. Warum?

    - Wer Loveletter noch nicht hat, kann bedenkenlos auch zu dieser Version greifen (es sei denn das Thema gefällt einem nicht) und hat damit das Grundspiel und sogar noch eine Erweiterung dazu.

    - Gerade zu fünft und sechst finde ich Lovecraft Letter fluffiger zu spielen als Love Letter mit den Erweiterungskarten.
    Eine Runde geht zügig rum, vor allem wenn Spieler "Wahnsinns-Karten" ausgespielt haben: Diese Karten sind im Prinzip die des Grundspiels, jedoch auch mit stärkeren Funktionen, die sich evt. nutzen lassen. Das passiert nur bedingt: Denn wenn man eine solche mit grünem Symbol markierte Karte vor sich ausliegen hat, muss man sich vor seinem nächsten Zug einer sogenannten "Wahnsinns-Probe" unterziehen; d.h. man zieht z.B. bei einem grünen Symbol die nächste Karte vom Stapel. Deckt man wieder grün auf, ist man direkt aus der Runde ausgeschieden. Sonst darf man jetzt auch die stärkere Funktion einer "Wahnsinns-Karte" auf der Hand ausspielen.

    - Man kann nun "wahnsinnig" (mit 3 Siegpunkt-Markern der Farbe) oder "normal" (mit 2 passenden Markern) gewinnen. Das gibt dem Spiel einen neuen Pep. Mit Cthulhu auf der Hand ist sogar ein Sofortgewinn des kompletten Spiels möglich. ;)

    - Die neuen Karten machen Lovecraft Letter zu einem witzigen Partyspiel auch für größere Runden, das bisher bei uns sowohl bei Wenigspielern als auch bei Vielspielern gut ankam. Das hat Love Letter bisher nicht geschafft.
    Im Gegensatz zu z.B. BANG, bei dem es immer unbefriedigend war, wenn ein Spieler früh ausschied und dann zugucken musste, dauert hier eine Runde nur wenige Minuten und alle können wieder einsteigen.

    - Zuletzt ist das komplette Spielmaterial wertig (Karten, Marker) und die Aufmachung sehr thematisch. Dadurch kommt in der entsprechenden Runde richtig Atmosphäre am Tisch auf.


    Ich bin eigentlich selbst kein Fan des Lovecraft-Universums. Wenn es aber ein Spiel trotzdem schafft, mich zu begeistern, ist das ein Zeichen, das für das Spiel spricht.
    Da mir auch kein Punkt einfällt, den ich auszusetzen habe, gibt es von mir 6 Punkte.

    Martinas Wertung:
  • Keyforge: Ruf der Archonten - Starter Set Martina über Keyforge: Ruf der Archonten - Starter Set
    Die Startbox enthält neben verschiedenen Markern vor allem 2 Decks, die in jeder Ausgabe zum Kennenlernen gleich sind und zwei Unique-Decks. Jedes Deck besteht aus 36 Karten.
    Magic-Spieler haben es gleich erkannt: 60 Karten hat ein Magic-Deck, ohne Mana kommt man auf 36 und das wird hier eben einfach weggelassen.

    Zum Spielprinzip:
    Jedes Deck besteht aus 3 Fraktionen (Kartenfarben). In jedem Zug entscheide ich mich für eine Fraktion und spiele dann so viele Karten davon wie ich möchte bzw löse deren Aktionen aus. Ein Deck enthält dabei Kreaturen, Aufwertungen, Artefakte und alle möglichen Effekte (z.B. Kreaturenzerstörung).

    Das wichtigste ist, durch diese Aktionen an Aember zu gelangen. Denn hat man nach der Grundregel 6 davon zusammen, kann ein Schlüssel geschmiedet werden. Mit 3 Schlüsseln ist das Spiel gewonnen.

    Ausgespielte Kreaturen können in der darauffolgenden Runde genutzt werden, um durch die sogenannte Ernte-Aktion 1 Aember zu erhalten oder gegen die des Gegners zu kämpfen. Schaden wird dabei unkompliziert gegeneinander gerechnet. Es gibt außerdem keine Karten, mit denen der Gegner in den Zug des aktiven Spielers eingreifen kann.


    Ersteindruck nach wenigen Spielen:
    Ich habe bisher selbst Erfahrungen durch Magic (habe aber selbst keine Decks, nur vereinzelt mal bei Drafts oder mit anderen Decks gespielt) oder online Hearthstone.
    Gerade dieses Auspacken von Boostern und dann mit dem, was man hat losspielen, hat für mich einen gewissen Reiz. Daher hat mich Keyforge schon sehr von der Idee angesprochen.


    Was mir bisher gut gefällt:
    - Mit dem oben genannten Vorwissen reicht tatsächlich grob die beiliegende Schnellstart-Regel aus und es kann nach wenigen Minuten losgehen.
    - Die Schlüssel- und Schadensmarker sind aus dicker Pappe.
    - Die Limitierung, nur bestimmte Fraktionen pro Zug zu spielen, macht Keyforge
    einsteigerfreundlich und ist für mich mal ein interessanter Dreh bekannter Mechanismen.
    - Es gibt eine App-Anbindung, in der man seine Decks verwalten kann. Das scheint gerade für Turnierspieler interessant zu werden.


    Hier bin ich noch nicht so sicher, wie ich es auf Dauer finde:
    - Mir fehlt bisher eine deutsche FAQ für Regeldetails, in welcher Reihenfolge z.B. bestimmte Karteneffekte gespielt werden. Die vielen Einträge dazu auf Boardgamegeek zeigen, dass hier noch nachgebessert werden muss. Das wäre ja an sich gut über die App möglich. X-COM macht es z.B. vorbildlich.
    - Eine Kurzbericht über die Phasen eines Spielzug hätte man als Karten durchaus dazulegen können.
    - Manche Partien können sich in die Länge ziehen und dauern dann mal locker über eine Stunde. Da hatte ich einfach eine andere Erwartungshaltung (kurze, knackige Spiele). Der Kartenstapel darf hier eben auch im Gegensatz zu anderen Systemen immer wieder neu gemischt werden.
    - Ich kann noch nicht sagen, wie lang der Spielreiz mit der Grundbox anhält. Ich befürchte, dass man mit den 2 Unique-Decks schnell alles gesehen hat und einen Kreis braucht, der auch Decks hat. Im besten Fall gibt es vielleicht einen Spieleladen in der Nähe, wo man sich mit Gleichgesinnten zu Treffen verabreden kann oder Turniere besucht. Das ist aber nicht meins.


    Insgesamt habe ich gerade noch Spaß mit der Box und werde mal sehen, wie sich das entwickelt. Auf Dauer wird sich zeigen, ob sich das ganze System im Brettspielbereich etabliert oder eine Szene für sich bleibt oder evtl. auch wieder verschwindet.

    Auf meine nächsten Treffen nehme ich gerne mal meine Decks mit: Ich habe die mit den interessanten Namen
    - Alonzo, Einsiedler des Tempels
    - Herrscher Glühwürmchen Münch

    Martinas Wertung:
  • EXIT - Das Spiel - Der versunkene Schatz Martina über EXIT - Das Spiel - Der versunkene Schatz
    Für Einsteiger in die Exit-Reihe ist dieses hier sehr gut geeignet. Wir haben diesmal zu sechst gespielt und den Neulingen in einer gemütlichen Runde den Vorrang bei den Rätseln gelassen. Das hat uns genauso Spaß gemacht. Man muss auch hier um die Ecke denke, um auf die Lösungen zu kommen. Der Schwierigkeitsgrad ist aber vor allem dadurch niedriger gegenüber anderen Titeln, da sich nach und nach durch das Heft geblättert wird. Es funktioniert also linear.

    Erfahrene Spielrunden sollten sich daher vor dem Kauf überlegen, ob sie auch den Versunkenen Schatz der Vollständigkeit heben wollen. Zum Ausprobieren, ob einem diese Art Spiele Spaß machen, absolut empfehlenswert.


    Martinas Wertung:
  • Dubbe Martina über Dubbe
    5 Jahre nach "Ebbes" erblickt nun ein zweites Stichkartenspiel aus der Pfalz in Essen das Licht der Welt. Zunächst fällt es den Einheimischen bzw. Ortskundigen durch die originelle Verpackung auf - die ist nämlich dem hier gängigen Dubbe-Glas nachempfunden.

    Dass das Spiel mit Herzblut, Spaß an der Sache und Liebe zum Detail in den letzten Jahren entwickelt wurde, merkt man allein schon dem Material an.
    Alles wurde thematisch sehr stimmig umgesetzt: So sind einige Pfälzer Stammtischcharaktere natürlich auf einer Art Bierdeckel abgebildet, die im Verlauf des Spiels immer wieder die Besitzer wechseln können. Darunter auch eine Figur, die markant an einen amerikanischen Präsidenten mit Vorfahren aus Kallstadt (Pfalz) erinnert und im Spiel die Funktion übernimmt, die Trumpffarbe anzusagen... ;)
    Die zunächst etwas gewöhnungsbedürftige Siegpunktleiste besteht aus einer Wasserflasche und einer Weinflasche: Der Pfälzer an sich trinkt gerne seine Schorle im Dubbeglas und das natürlich mit höherem Weinanteil. Daher steht man auf der Punkteleiste mit Pluspunkten natürlich auch beim Wein (in der Region hier übrigens "Woi").

    Worum geht's jetzt im Spiel? Ähnlich wie bei "Ebbes" werden die 5 Charaktere in eine bestimmte Reihenfolge gelegt und die Karten ausgeteilt. Es werden dann pro Runde 15 Stiche gespielt. Der 1. Spieler bestimmt die Trump(f)-Farbe und es wird ein zur farblich passender Würfel mit einer 1 auf den 1. Deckel gelegt. Dieser wandert zu diesem Spieler. Reihum geht es dann wie bei einem Stich-Spiel weiter. Immer dann, wenn eine neue Farbe angespielt wird, wird diese in den nächsten Zügen einem neuen Charakter zugewiesen. Die Gewinner der Stiche bekommen den passenden Deckel. Das sind jenachdem Plus- oder Minuspunkte. Man möchte also nicht alle Deckel immer vor sich liegen haben.
    Immer wenn eine Farbe angespielt wird, wird der passende Würfel um 1 erhöht. Wechseln zwischendurch Deckel ihre Besitzer, bekommen die alten Besitzer die angezeigten Würfelpunkte (+, -). Am Ende jeder Runde bekommt jeder so nochmal die aktuell vor ihm ausliegenden Punkte.

    Fazit:
    Da ich mittlerweile seit über 20 Jahren in der P(f)alz wohne, komme ich natürlich nicht an diesem Spiel vorbei. Für mich ein Muss in meiner Sammlung, weil es wie "Ebbes" nicht nur Bezug zur Region hat, sondern auch interessante Spielmechaniken bietet, die es von anderen Stichspielen abhebt. Und wer hat schon ein Spiel zuhause, was wie hier "Trump first" dezent auf die Schippe nimmt.

    Ich kann vor allem den Essen-Besuchern nur sagen: Macht euch am besten ein eigenes Bild vom Spiel, lernt den Autor dort persönlich kennen und entscheidet, ob ihr Dubbe in eurem Regal in Hamburg, Berlin oder gar im Saarland stehen haben möchtet.

    Als Wahl-Pfälzerin ist es mir auf jeden Fall sehr gute 5 Punkte wert. Ich bin aber auch gespannt auf Meinungen von Spielern ohne direkten regionalen Bezug.


    Martinas Wertung:
    • Clev W., Michael L. und noch jemand mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Martin W.
      Martin W.: Mir Schwoba dregat onsern Wai oder Schorle aus em Henglgläsle oder aus em Viertelesgläsle ohne Hengl und ohne Dubbe. Bei ons gibts aber au... weiterlesen
      13.10.2018-20:42:55
    • Martina K.
      Martina K.: Mit Viertelesgläsle werd in de Palz gar ned erst aangefange ;)
      14.10.2018-09:46:35
    • Martin W.
      Martin W.: Weil ihr se ned halda kennat ohne Dubbel oder ?
      19.10.2018-22:01:37
  • Valeria - Königreich der Karten Martina über Valeria - Königreich der Karten
    Valeria ist ein einfach zugängliches Spiel mit einem tollen Artwork und durchdachtem Inlay in der Schachtel (natürlich mit Platz für Erweiterungen).
    Das Spiel macht für eine Runde zwischendurch Spaß und funktioniert mit Viel- und Wenigspielern gleichermaßen gut.

    Leider hat es ein paar Mankos, die meine Wertung nicht höher gehen lassen:

    - Die Regel lässt einige Detailfragen offen und ist nicht wirklich gut strukturiert.
    - Die Einfachheit des Spielprinzips ist zugleich ein Problem. Letztendlich tauscht man Ressourcen um, egal ob die Aktion jetzt Monster jagen oder Bürger kaufen heißt. Der Spannungsbogen fehlt so etwas.
    - gegen Ende hat man teilweise 20 und mehr Ressourcen einer Art auf dem Tisch liegen und weiß nicht wohin damit (Abpuffern etwas durch Hausregeln/Variante möglich)
    - Der Preis des Spiels ist gefühlt recht hoch für einen etwas längeren Absacker.

    Insgesamt ist das Spiel sicherlich kein must-have, aber für einen gemütlichen Spieleabend, an dem man keine Hirnverzwirbler auf dem Tisch haben mag, ist es passend.

    Martinas Wertung:
  • Krasse Kacke Martina über Krasse Kacke
    Gestern habe ich das Spiel kennengelernt. Ich glaube, dass es vor allem in Kinderrunden super ankommt, es konnte aber auch in der Erwachsenenrunde punkten.
    Die Spielregeln sind simpel: Jeder hat die gleichen sechs Tiermotive auf der Hand.
    Einer legt seine erste Karte in die Mitte und benennt dann ein anderes Tier, das wohl für den Haufen verantwortlich ist.
    Alle Spieler, die diese Karte noch auf der Hand haben, versuchen jetzt diese so schnell wie möglich in der Mitte abzulegen. Der erste nennt das nächste Tier. Das geht so lange, bis es dazu kommt, dass das genannte Tier nicht mehr gelegt werden kann, weil schon alle Exemplare auf dem Stapel liegen
    Der Ansager bekommt einen Minuspunkt (Kackhaufen). Wer 3 davon hat, verliert das Spiel.Das sind schon alle Regeln.
    Sicher ist das Spiel in größeren Runden am besten, aber auch zu dritt schon recht witzig. Kaufempfehlung für alle, die es auch gern mal albern mögen. :)


    Martinas Wertung:
  • Das tiefe Land Martina über Das tiefe Land
    Zu Abläufen und Spielregeln werd ich hier nichts mehr groß schreiben, da das schon andere vor mir übernommen haben.
    Ich hab das Spiel jetzt in allen Besetzungen auf dem Tisch gehabt und für mich selbst ist es eins, das ziemlich gut meinen Spielegeschmack trifft: ein Eurogame mit echtem Thema und toller Ausstattung (Holzmaterialien für den Deich), passender Grafiken vor allem auf dem Spielplan und zuletzt Mechaniken, die verhindern, dass man das ganze ohne jegliche Interaktion so vor sich hinspielen kann.
    Eine Spielrunde ist relativ kurz: Jeder hat lediglich 3 Arbeiter, die möglichst optimal eingesetzt werden wollen. Dabei sollte man nie den Blick auf den Deich und die Mitspieler verlieren, sondern eher seine Planung genau danach ausrichten und ggf. anpassen. Genau das macht's interessant.

    Ein kleines Manko hat sich leider in allen Runden gezeigt: Die Ikonographie der Gebäude ist oft nicht auf den ersten Blick klar und die genaue Funktion muss nachgeschaut werden. Nach ein paar Spielen ist man zwar drin, aber es zieht anfangs die Partien in die Länge.
    Außerdem haben wir anfangs übersehen, dass man bei gebauten Anlagen (grüne Plättchen) kein Haus darauf abstellt. Hier könnte man noch nachbessern.

    Alles in allem ein sehr gutes Spiel, das in der Sammlung bleiben darf.


    Martinas Wertung:
  • Ganz schön clever Martina über Ganz schön clever
    Das Spiel ließ mich bisher gespalten zurück: Bereits zu zweit mag ich die Downtime gar nicht: Man schaut dem anderen dabei zu, wie er seinen Zug ausführt und dabei später im Spiel mal noch hier und da Boni aktiviert.
    Zu dritt und viert mag ich es daher nicht mehr mitspielen und würde lieber zu "Nochmal" greifen.
    Ich halte das Spiel aber für ein interessantes Solospiel, um auf Highscore-jagd zu gehen. Wem es ähnlich geht wie mir, dem empfehle ich den Kauf der nun erschienenen gleichnamigen App.
    Für mich ist das für zwischendurch genau das Richtige. Insgesamt vergebe ich mal gute 4 Punkte.

    Martinas Wertung:
  • Troika Martina über Troika
    In der Artikelbeschreibung ist eigentlich schon das Wesentliche erklärt - wobei man das Thema getrost hätte weglassen können.
    Letztendlich ist es ein abstraktes Spiel mit wertigem Material in der verlagstypischen kleinen Schachtel (siehe auch z.B. Tiefseeabenteuer, Insider).
    Vor allem versucht man in dem Spiel 3er-Sets aus Zahlen aus der Mitte in den eigenen Spielbereich zu bringen. Das Spannende ist, dass nach dem ersten Spieler, der mit dem Ausruf "Troika" das Ende der Runde einleitet, die Züge der anderen begrenzt sind. Man versucht also immer einen guten Zeitpunkt zum Aussteigen zu finden, um gut zu punkten.

    Ohne diesen Kniff wäre es ein reines Sammelspiel, aber so muss man schon gucken, wer welche Zahlen hat oder auf welche Sets spielen könnte.

    Kein Spiel, was ich jetzt selbst noch in der Sammlung brauche, aber immer wieder gern!

    Martinas Wertung:
  • Die Alchemisten - Der Golem des Königs Erweiterung Martina über Die Alchemisten - Der Golem des Königs Erweiterung
    Definitiv ist das eine Fan-Erweiterung, die vor allem Spaß macht, wenn man Alchemisten schon häufig gespielt hat.

    Die Box enthält mehrere Module, die sich einzeln oder zusammen kombinieren lassen.

    Manche davon sind recht einfach ins Spiel zu integrieren: So genannte Gründerkarten mit verschiedenen Startressourcen, verschiedene Leisten für die Spielreihenfolge (jede Runde eine neue).

    Daneben hat man jetzt neue Deduktionsmöglichkeiten, insbesondere durch Buchmarker. Diese eingesetzt kann man bei einem gewählten Element gleich mal bis zu 50% der Möglichkeiten eliminieren.

    Am meisten setzt aber tatsächlich das zunächst nicht so einfache Golem-Modul drauf.
    Dies ist auch in die App integriert.

    Zusätzlich zu den Zusammensetzungen der 8 Zutaten gilt es herauszufinden, welche beim Golem was bewirken: Rauch aus den Ohren, flammende Brust, beides oder nichts davon.
    Erst mit diesem Wissen kann der Golem erweckt werden.

    Sudoku und Kakuros mögen bzw. Spaß an mathematischen Fragestellungen haben halte ich spätestens jetzt für eine Grundvoraussetzung. ;)

    Es braucht 2-3 Spiele, um hier reinzukommen, aber allein das Erwecken des Golems geschafft zu haben, sorgt für ein Erfolgserlebnis!

    Einziges Manko, dass ich sehe: Man muss wissen, dass die Spieler lange Zeit hinter ihrem Sichtschirm im Geheimen versuchen, das Rätsel zu lösen. Durch die Erweiterung geschieht dies noch mehr und das muss man mögen. Interaktion ist dann leider recht wenig.

    Alles in allem aber sehr gute 5 Punkte!


    Martinas Wertung:
    • Martina R. und Michael L. mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Martina K.
      Martina K.: Bei BGG hat das Spiele übrigens eine Einschätzung der Schwierigkeit von etwa 4,6/5. Fand ich sehr interessant. Wenn man das mit dem Golem mal... weiterlesen
      12.08.2018-20:09:11
    • Stefan L.
      Stefan L.: Stimmt es, dass ein Modul ein Problem des Grundspiels abschwächt? Nämlich, dass man aus reinem Pech weniger Informationen aus seinem Tränke... weiterlesen
      04.11.2018-09:36:59
    • Martina K.
      Martina K.: Puh, gute Frage.... Da das Spiel selbst schon zeitintensiv ist und zwischendurch ja noch andere Titel auf den Tisch wollen, kann ich das nicht... weiterlesen
      04.11.2018-20:00:05
  • Flizz & Miez Martina über Flizz & Miez
    Wir haben das Spiel an Ostern verschenkt und hatten viel Spaß damit: Die Erwachsenen beim Anfeuern, Rennen lautstark kommentieren, Geräusche machen und die Kinder (6 und und 3) noch etwas beim Würfeln, Puzzeln unterstützen.
    Für den Preis hier eine klare Empfehlung insbesondere für Kinder im Vorschulalter.
    Dazu erhält man sehr stabiles, wertiges Material für viele Spielrunden.


    Martinas Wertung:
  • Charterstone Martina über Charterstone
    So, es ist vollbracht: Die Charterstone-Kampagne ging vor einigen Tagen nach 12 Kapiteln (Spielen) zu Ende. Wir sind das ganze zu viert ohne Automa-Spieler angegangen und haben erfolgreich unser Dorf entwickelt.

    Vorneweg muss ich sagen, dass ich eine Bewertung in Punkten/ Noten hier extrem schwierig finde. Das hängt insbesondere damit zusammen, dass das Spielgefühl während der Kampagne einige Hochs und Tiefs hatte. Ein paar Gedanken dazu, die evt. anderen bei der Kaufentscheidung helfen:


    Die ersten beiden "Spiele" haben wir allesamt als extrem anstrengend empfunden: Die meiste Zeit haben wir eine Regel nach der anderen gelesen und eingeklebt. Manches wurde erst nach Zuhilfenahme der FAQ oder des Boardgamegeek-Forums bei Details klarer. Danach wurde das Spielgefühl deutlich besser.

    Im Mittelspiel gab es wirklich einige interessante Partien durch ein paar Gimmicks oder Regelungen (sogenannte Wegweiser), die jeweils für eine Runde gelten.

    Insbesondere die letzte Partie war dann wieder gefühlt das gleiche wie viele der Partien davor. Es ergibt sich nicht mehr viel Neues, es ist alles soweit eingeführt.


    Oft habe ich gelesen, dass Charterstone mehr Workerplacement-Mechanismus als thematisches Spiel mit Story ist. Das kann ich unterstreichen. Es wurde zwar versucht, an manchen Stellen ein wenig Geschichte hineinzubringen, aber allzuviel sollte man hier nicht erwarten. Insbesondere für das Gefühl am Spielende fand ich das schade: Die letzten Karten waren dann wieder Regeln, wie man das Spiel nach Ablauf der Kampagne fortführen kann. Das Einkleben der Aufkleber und das Sortieren des Materials habe ich heute in Ruhe mal vorgenommen.

    Wir haben in der gleichen Runde übrigens Pandemic Legacy Teil 1 gespielt. Wir waren uns einig, dass uns das Spiel im Vergleich mehr abgeholt hat; es war mehr ein wirkliches gemeinsames Spiel-Erlebnis. Von Charterstone bleibt momentan nicht viel zurück. Momentan möchten wir beim nächsten Treffen eher nochmal was anderes spielen.
    Bei Pandemic Legacy fanden wir es dagegen schade, dass es vorbei war.


    Auch wenn einiges am Bericht eher negativ klingen mag: Ich habe es weder bereut, das Geld für Charterstone ausgegeben zu haben noch ist es ein schlechtes Spiel. Im Gegenteil - das Konzept an sich finde ich sehr innovativ und ich bin sehr froh, es ausprobiert zu haben. Das Entwickeln des eigenen Spielplans und Entdecken der Materialien hat auch oft viel Spaß gemacht.


    Zur Spieleranzahl würde ich sagen: Ich finde mindestens 4 Spieler eine gute Anzahl und glaube, dass es tatsächlich in Vollbesetzung (also zu sechst) am meisten Spaß macht. Die Charter der Nicht-Spieler entwickeln sich im Verlauf des Spiels einfach deutlich weniger. Ich weiß auch nicht, ob evt. Folgespiele nach der Kampagne so arg unausgegoren sein könnten. Das kann aber nur ein Eindruck sein.

    Mit Automas wollten wir übrigens nicht spielen - diese haben nochmal ein eigenes Regelheft und es war uns zu kompliziert, diese auch noch korrekt zu steuern (was wahrscheinlich ebenso mit häufigem Details nachlesen verbunden gewesen wäre).
    Die Spielanleitung schlägt übrigens auch vor, auch zu zweit mit 2 Automas zu spielen.
    Also scheint es mit mehreren Spielern wahrscheinlich besser zu funktionieren, zumindest wenn man wie wir nicht unbedingt mit Automas spielen möchte.


    Für wen empfiehlt sich nun Charterstone?
    Ich muss sagen, dass die Einstiegshürde anfangs schon recht hoch war, was Regeldetails anging und man keine Abneigung gegen Spiele haben sollte, bei denen es mancher Internetrecherche diesbezüglich bedarf. Ich befürchte, dass Gelegenheitsspieler spätestens an der Stelle das Spiel in die Ecke stellen und nicht mehr auspacken. Das ist einfach extrem schade.

    Ich finde daher, man hätte nicht alles als Legacy-Konzept lösen müssen. Mit einem Kürzen der Kampagne um vielleicht 2 Spiele und ein einleitendes Heft mit den Grundregeln wäre für mich schon einiges verbessert. Vielleicht hat man hier einfach zu viel gewollt. Stonemaiergames möchte laut Homepage Spiele für möglichst viele Spieleranzahlen entwickeln (1-6 soll möglich sein). Der Gedanke ist zwar an sich schön, aber man sollte sich auch fragen, ob das immer so gut funktioniert.
    Für mich wäre 4-6 hier einfach ehrlicher gewesen.


    Bin jedenfalls gespannt, was hier andere berichten. Vielleicht gibt es ja auch Paare oder Solospieler, die ihren Spaß mit Charterstone hatten. Ich bin jedenfalls sehr sicher, dass es zu den spielen gehört, die eher polarisieren.
    Ich schwanke in meiner Endwertung zwischen 4 und 5 Punkten und vergebe jetzt trotz aller genannter Kritikpunkte die besseren 5 Punkte: Es war definitiv eine interessante Erfahrung, Charterstone gespielt zu haben und mir persönlich war es auch das Geld wert. Dazu trägt sicherlich auch die sehr wertige Ausstattung des Spiels bei.

    Martinas Wertung:
  • Oh my Goods Du meine Güter! - Longsdale in Aufruhr Story Erweiterung Martina über Oh my Goods Du meine Güter! - Longsdale in Aufruhr Story Erweiterung
    Oh Du meine Güter.... das Spiel hat bei mir tatsächlich schon allein Geschichte geschrieben.... Das Grundspiel wurde in Runden mit verschiedener Anzahl getestet und kam oft zunächst recht gut an. Die Grafik ist ansprechend und der Mechanismus eines Ressourcen-Spiels, die produziert und veredelt werden können, gefällt.

    Zunächst... denn in allen Testspielen zeigte sich auch, dass die Maschinerie trotz Regelanpassungen fast nie in Gang kam. Dann kam das Spiel leider nicht mehr auf den Tisch, lag lange nur im Schrank und wurde letztendlich getauscht. Zu früh...

    Im Herbst hörte ich dann von dieser Erweiterung, die wohl einige Mankos des Grundspiels ausmerzen sollte. Mit dem Lookout-Angebot der Spiele-Offensive dann ein 2. Versuch mit Erweiterung - Blindkauf - oh je, ob da mal die positiven Rezis im Netz halten, was sie versprechen...

    Und ich muss sagen - ja das tun sie! :-)


    Gerade auch als Solo-Kampagne besteht das Spiel und übt einen hohen Reiz aus, sich von Kapitel zu Kapitel weiterzuarbeiten und jeweils die Siegbedingungen zu erfüllen.
    An manchen kann man sich dabei fast die Zähne ausbeißen. Manchmal braucht es auch etwas Glück dabei, aber es sind definitiv alle Szenarien machbar.

    Im Mehrpersonenspiel (bisher nur zweimal versucht) kann das Kartendeck immer wieder angepasst werden, je nach Vorlieben der Spieler. Hier gibt es einfach am Ende Punktabzug, wenn die speziellen Bedingungen nicht erfüllt wurden. Auch das gibt dem Grundspiel die Würze, die ihm definitiv gefehlt hat: Es werden jetzt nahezu zwingend Produktionsketten gebraucht, um die Produkte herzustellen, die Punkte bringen.
    Außerdem gewinnt nicht fast immer der, der zuerst 8 beliebige Gebäude gebaut hat (Grundspiel), sondern es wird pro Runde eine Ereigniskarte aufgedeckt, die zumeist die Produktion unterstützt. Wenn der Stapel aufgebraucht ist, ist das Spiel auch zu Ende.



    Kleine Mankos sehe ich auch, über die ich aber als Vielspieler hinwegsehen kann:

    - Die Regeln sind sehr dürftig geschrieben und manche Details werden nicht so recht klar. Hier wäre eine FAQ hilfreich bzw. für jeden Spieler auch zumindest im fortgeschrittenen Spiel eine Gebäudeübersicht. Hier hilft Boardgamegeek sehr, auch der Autor selbst gibt viele Spieltipps. Das hilft aber wie gesagt nur dem Vielspieler weiter, der sich in diesen Foren bewegt.
    - Wenn alle neuen Karten dazugemischt werden, ist es oft kaum noch möglich, sinnvolle Produktionsketten zu erstellen. Oft hat man viele Karten auf der Hand, die kaum zusammenpassen. Der Glücksanteil steigt. Ich persönlich würde in Zukunft lieber mit ausgewählten Gebäuden spielen. Dadurch steigt zwar die Sortierarbeit vor jeder Partie, aber das Spielgefühl wird besser.

    In Summe vergebe ich daher keine vollen 6 Punkte. Für den großen Spielspaß bisher aber definitiv sehr gute 5 Punkte. Freue mich nun auf die 2. Erweiterung! :-)


    Martinas Wertung:
  • Gaia Project Martina über Gaia Project
    Das Gaia Projekt hat jetzt ein paarmal den Weg auf unseren Tisch gefunden. Daneben haben wir interessanterweise in den letzten Monaten im Freundeskreis auf Wunsch mehrmals Terra Mystica gespielt, so dass ich beide jetzt gut vergleichen kann.
    Da man mittlerweile viele Videos zum grundsätzlichen Ablauf im Netz finden kann, beschränke ich mich hier einmal auf den Vergleich beider Spiele:

    Zu Terra Mystica sollte man vielleicht eher greifen, wenn...
    - man oft mindestens mit 3-5 Personen spielt
    - einem das Thema Fantasy bzw. die grafische Gestaltung mehr liegt
    - man Holzmaterialien mehr mag als Kunststoff
    - man damit umgehen kann (passiert weniger mit zunehmender Spielerfahrung), dass man
    nach einem eher verpatzten Start schnell eingebaut werden kann = Frustmomente

    Zum Gaia Projekt kann man greifen, wenn...
    - man gerne auch allein oder zu zweit spielt (da skaliert Terra Mystica tatsächlich
    schlechter bzw. Solomodus offiziell bei TM nicht enthalten)
    - man anspruchsvolle Solovarianten, die speziell für ein Spiel entwickelt wurden und
    im Schwierigkeitsgrad variieren, ausprobieren möchte
    - man Spiele mit Weltraum-Motto mag (Grafik wirkt insgesamt auch mechanischer als bei
    TM: es wurde versucht möglichst viele Spieldetails einzuarbeiten)
    - man auch detalliert gestaltete Kunststoffgebäude mag statt Holz
    - einem Terra Mystica noch zu wenige Möglichkeiten geboten hat: Die Kultleisten von
    Terra Mystica wurden nun zu Forschungsleisten, die verschiedene Boni oder auch
    Ausbauten ausschütten. Die Machtsteine haben eine höhere Bedeutung. Daneben kann
    man mit den neu zu erwerbenden QIC-Steinen hantieren.
    - man Spiele mit variablem Aufbau mag (Spielplanteile); dadurch skaliert Gaia Projekt
    auch besser bei jeder möglichen Spieleranzahl
    - es einen bei TM gestört hat, dass der Städtebau so schwierig war, weil die
    Mitspieler immer auf die dafür benötigten Felder gingen: Die Gründung von
    sogenannten Allianzen gelingt vergleichsweise einfach. Das ganze Spielgefühl ist
    im Vergleich etwas weniger Wettbewerb bzw. auch im Einzelfall weniger destruktiv.


    Ich war eigentlich bis Sommer diesen Jahres der Meinung, dass wir nicht beide Spiele brauchen. Terra Mystica ist jedoch ein absoluter Evergreen bei uns und das Gaia Projekt bietet dann doch genug Abwechslung, um beide im Schrank zu haben.
    Die Einstiegshürde ist bei Terra Mystica schon relativ hoch, um es erfolgreich zu spielen. (Meistens hat es sich empfohlen, Anfänger etwas an die Hand zu nehmen, damit die Scores nicht zu weit auseinander gingen.) Das Gaia Projekt setzt für mich gefühlt noch eine Schippe mehr drauf.
    Für Terra Mystica-Kenner ist dagegen der Einstieg relativ einfach. Allerdings gibt es auch einige Detailregeln, die eben anders sind und die man aus Gewohnheit auch erstmal schnell falsch spielen kann oder die man nochmal nachlesen muss (z.B. Nehmen von Macht).


    Insgesamt gebe ich sehr gute 5 Punkte. Wer neben Terra Mystica schon 500 andere Spiele im Schrank hat und es nur sporadisch auf den Tisch bringt, braucht das Gaia Projekt sicher nicht auch noch. Für Terra Mystica Fans bzw insbesondere auch Solospieler/ Zwei-Personen-Spieler dagegen sicherlich ein interessanter Titel.

    Martinas Wertung:
    • Ulrike M., Benjamin R. und 19 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Nadine M.
      Nadine M.: super rezi, der vergleich zw. den beiden spielen war für mich sehr hilfreich,danke dafür :)
      16.12.2017-18:01:36
    • Martina K.
      Martina K.: Danke auch!
      17.12.2017-09:56:55
    • gelöschte P.
      gelöschte P.: Ich finde schon, dass beide Spiele auch in einer umfangreichen Spielesammlung Platz haben. das aus folgenden Gründen:

      * Nicht jeder liebt das... weiterlesen
      13.04.2018-14:54:10
  • Großer Brettspielrucksack - schwarz Martina über Großer Brettspielrucksack - schwarz
    Nachdem ich schon lange überlegt habe, ob ich mir nicht doch noch eine Zusatztasche für Brettspiele besorge, ist es nun diese hier versuchsweise geworden.
    Ich hatte mich in Internetforen schlau gemacht und zuletzt auch das hier bei den Rezi-Kommentaren vorgeschlagene Video angeschaut. Die hier bei der SO bestellbar Tasche ist der Favorit im Video. Da es eine Cajon-Tasche ist, findet man diese bei verschiedenen Internet-Versendern.

    Ersteindruck:
    - Preis-Leistung für rund 20€ top
    - Qualität ok: Polsterung, Tragegriffe, Reißverschlüsse
    - tauglich vor allem eben als Rucksack, als Tragetasche nur aufrecht ein Griff
    - Tasche lässt sich komplett an der Seite öffnen, sehr positiv
    - Manko, das in der Natur der Sache liegt: sperrig als Rucksack
    - fraglich: wenn die Tasche mit Brettspielen befüllt wird, hat sie deutlich mehr Gewicht als ein Cajon: Tragekomfort?


    In der Praxis wird es sich nun zeigen, was der Rucksack kann. Ich hab vor allem eine Tasche für das Fahrrad gesucht, wenn ich mal ein sperriges Spiel oder 2-3 größere gleichzeitig transportieren möchte. Fürs Auto ist sie auch ok, aber als Tragetasche würde ich andere Systeme favorisieren.
    Ich denke der Rucksack ist insbesondere für Spieler eine Überlegung wert, die häufiger Fahrrad oder öffentlichen Nahverkehr nutzen und dabei auch mehrere Spiele mitnehmen wollen. Sonst tun es eben auch weniger sperrige Radtaschen oder normale Rucksäcke.

    Ich vergebe in Summe mal 4 Punkte, werde weiter berichten.


    Nachtrag Mai 2018:
    Also ich habe jetzt schon sehr vieles mit der Tasche transportiert. Oft waren das keine Brettspiele, z.B.

    - Klassenfahrt: alles mögliche Zeugs fürs Selbstversorgerhaus
    -Jonglierartikel: jede Menge Keulen, ...
    - zu Freunden: Friteuse! (Unsere hat ein passendes rechteckiges Format)

    Dabei hält die Tasche einiges aus und der Inhalt ist geschützt. Bis obenhin prall gefüllt mit Brettspielen ist der Rucksack auf dem Fahrrad nicht so angenehm: Gewicht zieht nach hinten, Tragegurte dann gefühlt eher an der Belastungsgrenze.

    Fazit nun:
    Als Allrounder für Sperriges auf Fahrrad, Auto ok. Allerdings würde ich von höheren Gewichten abraten, zumindest auf dem Drahtesel.

    Martinas Wertung:
    • Frank L. und Ali B. mögen das.
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    • Frank L.
      Frank L.: Ich habe so einen Rucksack zum Geburtstag geschenkt bekommen (nicht hier gekauft).
      Leider ist beim 2. benutzen der rechte Schultergurt an der... weiterlesen
      22.10.2017-14:16:42
    • Martina K.
      Martina K.: Ja, beim Schultergurt bin ich auch nicht so sicher, wie viel der aushält. Ich hab mir jetzt noch überlegt, mit einem Koffergurt um den Rucksack ... weiterlesen
      22.10.2017-14:26:23
  • Die Zwerge - Saga Erweiterung Martina über Die Zwerge - Saga Erweiterung
    Die Saga-Erweiterung lief als Fan-Projekt über einen Kickstarter. Ich habe die Kampagne sehr bald gefördert, da das Spiel immer wieder gern bei uns auf den Tisch kommt und mir die Ausstattung mit den Markern als Miniaturen und den Holzfiguren gefielen. Schon sehr bald wurden zudem einige Stretch Goals erreicht, die neue Charaktere mit entsprechenden Miniaturen/ Playerboards versprachen.

    Im Verlauf der Kampagne wurde dann das Material des Kickstartes auf 2 Boxen verteilt. Auch hier im Shop ist nun also die Charakter-Erweiterung separat erhältlich.
    Diese ist allerdings mit Vorsicht zu genießen: siehe meine Rezension dazu.

    Alles in allem bin ich sehr zwiegespalten zu den beiden Zwerge-Erweiterungen: Ich hatte mich sehr auf das Spiel gefreut, doch vieles verlief mehr als enttäuschend.
    Wenn ich aber sehe, dass ich für Zwerge-Saga + Charakter-Erweiterung zusammen im Handel jetzt um die 50€ berappen müsste, weiß ich, dass es mir das nicht wert wäre.

    Das muss aber letztendlich jeder für sich selbst entscheiden. Definitiv nur was für Komplettisten und absolute Fans.

    Martinas Wertung:
  • Die Zwerge - Charakter-Erweiterung Martina über Die Zwerge - Charakter-Erweiterung
    Auch ich spreche hier als Förderer des Kickstarter-Projekts "Saga-Erweiterung" ausdrücklich eine Warnung aus: Die Figuren in der hier angebotenen Box unterscheiden sich in Stil und Größe deutlich von denen des Grundspiels. Einzige Reaktion des Verlags an die Geldgeber des Spiels nach monatelangem Warten auf eine Lösung: Es werden jetzt "alternative Grundfiguren" für das Basisspiel im Shop angeboten:

    https://www.pegasusshop.de/index.php?thisoperationid=1&Action-Search_x=&Themengebiet=Die+Zwerge (4,99€ + Versand)

    Als Käufer der Box sollte man die Kosten für neue Basisfiguren also mitrechnen.
    Wer weitere Infos dazu haben möchte, der gebe bei Google einfach mal Kickstarter - Pegasus - Zwerge ein und lese sich durch die Updates und Kommentare dazu.

    Nur ein Vorgeschmack hier; Kommentar von Pegasus zum aktuellen Update:

    "To be crystal clear about this, /.../ those new miniatures for the base game, they are alternative figures. They are NOT corrected."


    Ich vergebe eigentlich 0 Punkte, aber das gibt es leider nicht.


    Martinas Wertung:
    • Pascal V., Dagmar S. und noch jemand mögen das.
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    • Dagmar S.
      Dagmar S.: Gute Idee, Martina! Deine Zwerge haben mir nämlich sehr gut gefallen. :-)
      19.10.2017-20:41:39
    • Mike S.
      Mike S.: Vielen Dank für den Hinweis mit dem Figurenset, Martina. Ich habe es nachbestellt und finde das Preis-/Leistungsverhältnis super. 5 %u20AC für 5 ... weiterlesen
      09.02.2018-15:32:48
  • Das Orakel von Delphi Martina über Das Orakel von Delphi
    Ich habe bisher zwei Partien gespielt, eine zu zweit und eine zu viert. Nach der Partie zu zweit fand ich es wirklich mal was Interessantes von Stefan Feld (bin sonst nicht so der Fan): Ein Wettrennen mit 12 Aufgaben und der, der sie als erste alle schafft, gewinnt. Allerdings fehlte zu zweit irgendwie noch etwas der Pep und deshalb wollten wir es nochmal zu viert in Vollbesetzung testen.

    Die Vierer-Runde zog sich dann allerdings ganz schön hin. Trotz mittlerweile ausgedruckter Spielhilfe, was denn eigentlich die Symbole so bedeuten, nahm das Nachsehen immer wieder Zeit in Anspruch. Daneben merkt man gerade zu viert, dass es so gut wie keine Möglichkeiten zur Interaktion gibt (außer mal ein Klötzchen vor der Nase wegschnappen). Somit hat das Orakel von Delphi füür mich das gleiche Problem wir Burgen von Burgund: Ich würde beide Spiele aufgrund der Downtime höchstens zu zweit spielen wollen und da haben wir dann einfach interessantere Spiele im Schrank.

    Zudem fühlt sich das Spiel sehr mechanisch an: Alle Spielelemente sind wunderbar miteinander verzahnt, aber für mich das ganze leider ohne Leben. Das Thema ist letztendlich komplett austauschbar.

    Was mir allerdings auch sehr gut gefallen hat, ist das Element, dass ähnlich wie bei Qwixx je nach gewürfelter Farbe Götter der Mitspieler auf einer Leiste nach oben bewegt werden. Wenn sie ganz oben angelangt sind, können die zugehörigen Zusatzaktionen zu beliebigen Zeitpunkten eingesetzt werden.

    Insgesamt ein Spiel, was ich ggf. nochmal mitspielen würde, aber nicht in der eigenen Sammlung brauche. In Summe vergebe ich mal 4 Punkte für ein paar interessante Mechanismen, für 5 oder 6 Punkte begeistert es mich jedoch zu wenig.

    Martinas Wertung:
  • Gierige Goblins Martina über Gierige Goblins
    Ich hab das Spiel jetzt mehrfach zu dritt oder viert gespielt. Es ist ein schöner Auf wärmer oder Absacker an einem Spieleabend - nicht mehr, nicht weniger. Die beiliegenden Spielsteine haben eine ähnliche Haptik wie z.B. die von Heckmeck. Dadurch lassen sie sich gut greifen in der Hektik und es macht was her. Toll ist, dass Spielaufbau und Erklärung nur wenige Minuten dauern. Eine Partie ist in 10-15min vorbei.
    Die Schachtel finde ich persönlich zu groß geraten, die Hälfte hätte es auch getan.
    Wer kurze Chaosspiele mag, wird auf seine Kosten kommen. Für den derzeitigen Sonderangebots-Preis kann man nicht viel falsch machen.

    Martinas Wertung:
  • Wettlauf nach El Dorado Martina über Wettlauf nach El Dorado
    Der Wettlauf war ein Blindkauf für mich, da ich Deckbau grundsätzlich mag und die Variante mit der Bewegung durch Karten über den Plan interessant klang. Die Erwartungen haben sich voll erfüllt. Bisher war jede Partie sehr spannend und man bekommt vom Gelegenheits- bis Vielspieler alle an den Tisch.
    Ich würde wie die anderen Rezensionen im Netz gleich empfehlen, eigene Landschaften mit Geländewechseln zu legen und die Höhlenplättchen gleich mit zu verwenden. Das macht deutlich mehr Spaß.
    Das Spiel funktioniert in allen Besetzungen wunderbar, auch zu zweit. Hier steuert jeder zwei Abenteurer. Ich bin gespannt auf die Erweiterungen. :)

    Martinas Wertung:
  • Gier Martina über Gier
    Nach ein paar Spielen ist "Gier" auch in unserer Spielesammlung gelandet.
    Die Aufmachung der Karten ist eher einfach gehalten, unterschiedliche Farbkarten mit Zahlen/ Symbolen. Dadurch wirkt das Spiel nicht direkt so ansprechend, dass man sofort danach greifen würde. Spielt man dann jedoch ein paar Runden, ist man wieder überrascht, wie viel Spaß man doch zwischendurch mit einem recht einfachen Kartenspiel mit wenigen Regeln haben kann.
    Definitiv ein Spiel für Leute mit Schadenfreude, wenn jemand den Hals nicht vollkriegen konnte und beim Ziehen beim Mitspieler eben zu gierig war (d.h. eine Karte doppelt gezogen wurde). Irgendwie eine Mischung aus Sets sammeln und Can't Stop. Ich freue mich auf die nächste Partie. :)


    Martinas Wertung:
  • Sneaky Cards Martina über Sneaky Cards
    Ich hab ja noch keine Ahnung, ob das ganze eine sehr kurzlebige Geschichte wird oder über einige Zeit einen gewissen Spaßfaktor bringt... erinnert jedenfalls stark an Travelbugs beim Geocaching, aber mit Karten im öffentlichen Raum und kleinen Missionszielen eben: z.B. "Hole an einem Automaten vor dir eine Fahrkarte und stecke sie zusammen mit der Karte in den Schlitz." oder "Lasse jemanden in der Warteschlange vor und gib ihm dann diese Karte."
    Ich hab die Karten jedenfalls neulich im Pack auf einem Spieleabend gesehen und fand die Idee einfach witzig, so dass ich jetzt selbst auch Besitzerin eines Kartendecks geworden bin und dies auch schon mal getrackt habe. Alle Missionen werde ich sicher nicht schaffen, aber am Wochenende gehen mal die ersten Karten auf die Reise.
    Werde berichten. :)

    Martinas Wertung:
    • Michael L., Martina R. und 2 weitere mögen das.
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    • Martina K.
      Martina K.: momentan habe ich die Erfahrung gemacht, dass Karten, die ich einfach so in die Landschaft lege (z.B. in einen Spind, an die Pinnwand eines... weiterlesen
      10.11.2017-19:00:48
    • Stefan K.
      Stefan K.: Das ist leider abzusehen...Ich habe mir die Aufgaben noch nicht genauer angesehen (außer die Promos). Aber das tracken bedeutet halt leider... weiterlesen
      10.11.2017-19:41:34
  • 7 Wonders - Duel Martina über 7 Wonders - Duel
    Bewertung nach zwei Partien:

    Gleich vorneweg: Ich weiß noch nicht so recht, was ich von dem Spiel halten soll.

    Optisch top, die Grafiken transportieren das Thema sehr gut (Entwicklung einer Zivilisation; Bau von Weltwundern). Die Schachtel hat ein gut aufgemachtes Inlay, in das alles tadellos verstaut werden kann. Lediglich die Symbole auf den Karten empfinde ich teilweise als sehr klein geraten.
    Mechanisch passt auch alles soweit. Das Auslegen der Karten zu einer Pyramidenform zu Beginn ist originell und ersetzt einen Draft zu zweit.

    Allerdings hat das Auslegen auch ein Manko: Ständig versucht man eher zu verhindern, dass der Gegner entscheidende Karten bekommt, die ihn näher an den Sieg bringen können anstatt mehr auf die eigene Auslage zu schauen.
    So verlief die erste Partie gefühlt sehr unglücklich mit der Kartenauslage und wir starteten deshalb gleich eine zweite. Das Spielgefühl blieb auch hier dabei, dass man nur bedingt Einfluss zu haben scheint, wie die Partie letztendlich verläuft.

    Daneben kam uns die Funktion des Doppelzuges beim Bau eines Weltwunders viel zu stark vor: Das bedeutet nämlich, dass unter Ummständen gleich mehrere Karten der Pyramide in Folge genommen werden können. (Laut Spielregeln ist der Doppelzug nicht begrenzt und mehrfach möglich.)

    Insgesamt fühlten wir uns beide zwischenzeitlich eher gespielt und genau das trennt "7 Wonders Duel" von Spielen, denen ich gerne direkt 5 oder 6 Punkte geben.
    Vielleicht hat auch meine höhere Erwartungshaltung eine Rolle gespielt bei den zahlreichen positiven Rezensionen, die es überall zu lesen gibt.

    Letztendlich haut es mich als Vielspieler nicht so vom Hocker und ich vergebe heute mal gute 4 Punkte. Das heißt, wie lang es in der Sammlung verbleibt kann ich noch nicht sagen - mitspielen würde ich es jedoch immer wieder mal zwischendurch.


    Martinas Wertung:
  • Yokohama Martina über Yokohama
    Ich gebe hier einfach mal meine Meinung von einer Partie zu dritt wieder:

    Yokohama ist mit Sicherheit ein Spiel mit vielen clever miteinander kombinierten Mechanismen. Trotzdem trifft es meinen Geschmack leider überhaupt nicht und ich hatte nach einer Partie auch nicht das Bedürfnis, es in nächster Zeit unbedingt nochmal spielen zu müssen.

    Woran das liegt:
    - Das Spielmaterial hat allein nach dem Aufbau mehr den Flair einer Steuererklärung als der eines Spiels, wirkt eher abschreckend auf mich.
    - Es ist mir alles einen Tick zu unübersichtlich; insgesamt auch im Spiel zu viele Mini-Regeleien, auf die man Rücksicht nehmen muss.
    - Irgendwie wieder so ein Spiel mit vielen Möglichkeiten, bei dem mal durch diese und jene Aktion eher solitär spielend Siegpunkte generiert.


    Um jetzt nicht falsch verstanden zu werden: es ist sicher ein gutes Spiel für die richtige Zielgruppe, zu der ich aber wohl offenkundig nicht gehöre. So wirken viele Stefan-Feld-Spiele z.B. zu oft einfach nur mechanisch für mich und ich kann nicht so viel damit anfangen. Yokohama ist nicht nur mechanisch, sondern sieht auch noch von vornherein danach aus. ;-)
    Ein positives Gegenbeispiel war bei mir übrigens Russian Railroads: Das Spiel habe ich lange gemieden, weil es mich grafisch ebenso abgeschreckt hat. Mittlerweile eines meiner Lieblinge. Yokohama hat es leider bei mir nicht geschafft, mir wenigstens auf den zweiten Blick zu gefallen - und dabei hatte ich die Partie sogar gewonnen ;-)

    Martinas Wertung:
  • Valletta Martina über Valletta
    Die Regeln sind hier schon ausführlich beschrieben, deswegen komme ich gleich zum Fazit nach mehreren Partien in unterschiedlicher Besetzung:

    Plus:
    + Bekannte Mechanismen in neuer Verpackung: etwas Deckbau (z.B. Dominion), etwas Rohstoffe sammeln und bauen/ entwickeln (z.B. Stone Age)
    + funktioniert mit Gelegenheits- und Vielspielern, ist schnell erklärt
    + übersichtliche Anleitung
    + wenn alle das Spiel kennen, ein Spiel mit überschaubarer Länge (1-1,5 Stunden)
    + wertiges Material


    Nicht so toll:
    - Größe der Verpackung: typische Hans im Glück-Schachtel; Material lässt sich bis auf die Spielregel prima als Reisespiel mitnehmen; überdimensioniert
    - Anpassung an Spielerzahl bei den Fässern: zu zweit ist bei uns J. de la Vallette im besten Fall bis zur Hälfte gekommen (mögliche Bedingung für das Spielende)
    - Downtime gerade zu viert: Mit gefällt hier insbesondere nicht, dass am Schluss nochmal das gesamte Deck durchgespielt wird und es damit oft uninteressant wird, es vorher auszudünnen. Hier hätte mir eine Variante besser gefallen, die das Spiel an der Stelle auch verkürzt.


    Alles in allem eine runde Geschichte, aber manches hätte besser gelöst sein können.
    Ich gebe insgesamt mal 4 Punkte mit Tendenz zur 5.

    Martinas Wertung:
  • Noch mal! Martina über Noch mal!
    Am Anfang dachte ich, dass das schon wieder so ein Qwixx-Ableger ist. Irgendwie fällt es bei mir auch in diese Sparte, allerdings hat es mir nach einem Spiel doch so gut gefallen, dass ich mir ein Exemplar zugelegt habe. Das wurde jetzt auch schon einige Male ausprobiert. "Noch mal" funktioniert in allen Besetzungen wunderbar - egal ob Wenig- oder Vielspieler - und lässt sich auch prima als Reisespiel mitnehmen.
    Wer also noch nicht genug Würfelspiele von der Art "Ich nehm zwei Würfel - ihr von den anderen" in seinem Schrank hat, für den ist es vielleicht einen Blick wert. ;-)

    Martinas Wertung:
  • Imperial Settlers (dt.) Martina über Imperial Settlers (dt.)
    Ich habe es gestern zu zweit zum ersten Mal gespielt und muss sagen, dass ich es höchstens ein OK-Spiel fand. Regeln sind schnell zu lesen und danach spielt es sich flockig herunter. Aber ich fand es eben insgesamt eher leichte Kost. Zudem wirkt das ganze eher wie ein Solitärspiel. Wenn man am Zug ist, optimiert man eben seine Ressourcen und Karten, was der Gegner so treibt ist in wenigen Situationen relevant.
    Ich würde es ggf. nochmal mitspielen, brauche es aber selbst nicht in der Sammlung.
    Ich kann mir aber vorstellen, dass es z.B. als Zwei-Personenspiel für den Urlaub für viele den Geschmack trifft. Daher gebe ich mal 4 Punkte.

    Martinas Wertung:
  • T.I.M.E Stories - Die Endurance Expedition Erweiterungsszenario Martina über T.I.M.E Stories - Die Endurance Expedition Erweiterungsszenario
    Ein Jahr ist vergangen, seitdem ich die letzte Erweiterung gespielt habe. Dementsprechend habe ich mich gefreut, was es hier zu entdecken gibt.

    Das Szenario ist definitiv kürzer als die anderen und das hat unter anderem auch den Hintergrund, dass entdeckte Orte liegen bleiben. Das ist für mich ein Riesen-Pluspunkt, denn bei allen Vorgängern galt es, in jeder Runde immer wieder die gleichen bekannten Aktionen durchzuführen, bevor endlich etwas Neues passierte.

    Zu viert sind wir interessanterweise ziemlich glatt und in wegen Versuchen durchgekommen. Das war eigentlich schade, denn einer der Mechanismen, der laut der anderen Rezi hier das Spiel chaotisch machte, kam bei uns so gut wie nicht zum Tragen und wir haben es bei uns eher so empfunden, dass es dadurch leicht wurde.

    Storymäßig ist das ganze nichts Besonderes, es kommt einem zumindest wie bekannte Filme dieses Genres vor. Hier werden vor allem auch einige Klischees bedient, aber das tut dem Spaß keinen Abbruch - zumindest für meinen Geschmack. Von den Grafiken her sind die Karten und auch Texte an wenigen Stellen wie aus einem Horrorfilm, aber das ist durchaus passend zur Atmosphäre. Insofern aber etwas, dass man wissen sollte, wenn Jüngere mitspielen wollen. Ich glaube aber auch, dass hier schon eine Altersfreigabe durch den Verlag gesetzt wurde.


    Martinas Wertung:
  • Terraforming Mars (dt.) Martina über Terraforming Mars (dt.)
    Jetzt habe ich es auch endlich mal in mehreren Besetzungen spielen können, jedesmal direkt mit Konzernen.
    Für mich insgesamt ein Spiel, bei dem ich den Hype persönlich nicht ganz nachvollziehen kann: Ja, es ist alles solide gemacht, es passt mechanisch alles gut zusammen.
    Aber mir fehlt das Besondere, das Spiel erzeugt bei mir wenig Emotionen und hat auch im Verlauf kaum Spannungskurve. Jede der Runden läuft ähnlich ab. Man schaut halt, was man mit den Handkarten optimieren kann und baut die eigene Ressourcen-Produktion nach und nach auf. Das ganze ist für mich gefühlt zu lang für das, was es ist - nämlich vor allem eher eine solitäre Angelegenheit.
    Das gleiche Problem hatte ich zuletzt z.B. auch mit Ein Fest für Odin, was ja vielen auch sehr gut gefällt.
    Ich empfehle gerade bei dem Preis von Terraforming Mars ein Probespiel, wenn man die Möglichkeit hat. Es ist mit Sicherheit nicht für jeden was.



    Martinas Wertung:
    • Michael L., Uwe S. und noch jemand mögen das.
    • Karsten S. und Ulrike M. mögen das nicht.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Martina K.
      Martina K.: Ich hab es gestern nochmal zu dritt in einer Runde mitgespielt. Ich muss sagen, dass es für mich die beste Spieleranzahl ist: Da sich die... weiterlesen
      08.05.2019-10:11:25
  • Escape Room - Funland Erweiterung Martina über Escape Room - Funland Erweiterung
    So, jetzt haben wir es am Wochenende auch geschafft, die beiden erschienenen Erweiterungen zu spielen. Alle 4 Fälle der Grundbox hatten uns so viel Spaß bereitet, dass ich hier Höchstpunktzahl vergeben hatte - daher waren wir umso mehr gespannt.

    Zum Material:
    Die Erweiterung kommt in einer flachen quaddratischen Box mit sehr schöner, thematisch passender Aufmachung. Darin finden sich wieder die 3 Umschläge, ein Bild vom Raum, in dem man sich befindet und eine kurze Spielanleitung. Zusätzlich der Hinweis, dass hier Materialien aus der alten Box benötigt werden (Schnur, Spiegelkarte).


    Zum Spielerlebnis:
    Insgesamt hat uns das Spiel auch gut gefallen, allerdings hat es uns nicht mehr so gepackt wie die ersten 4 Fälle. Ich weiß nicht, ob hier langsam das Neue am Spielgefühl der Escape-Games verloren geht oder ob die Fälle des Grundspiels einfach interessanter waren... Irgendwie hat das Besondere gefehlt, was z.B. Fall 3 definitiv hatte.

    Positiv hervorzuheben ist definitiv, dass man nun fast alle Materialien wieder ausdrucken kann und mit dem Erscheinen des Spiels im Internet auch eine deutsche Komplettlösung vorliegt. Hier wurde nachgebessert.
    Negativ aber: Beim Spielen wussten wir das noch nicht. Im 3. Umschlag gibt es ein Teil, bei dem das Drucksymbol leider nicht wirklich zu erkennen ist. So sind wir davon ausgegangen, dass es auch eine Lösung geben muss, ohne darauf zu malen. Ein Trugschluss, wie sich herausstelte, weshalb wir den Fall dann auch leider nicht in der Zeit geschafft haben. Zusätzlich gibt im 3. Teil mehrere Möglichkeiten der Interpretation der Lösung, das kostet unter Umständen zusätzlich Zeit.

    Nett ist die Idee, dass es jetzt online je nach Ausgang des Szenarios zwei verschiedene Enden gibt, die man vorlesen kann. Ebenso kann man mit Tablet oder Smartphone die zugehörige App einbinden (vor allem passender Soundtrack und Schlussfoto bei Gelingen der Mission möglich).


    Durch Unklarheiten im 3. Teil wurde das Spielerlebnis bei uns etwas getrübt, daher vergebe ich hier 3 Punkte (sonst wohl 4). Mit den nächsten Erweiterungen würde ich mir insgesamt wieder mehr Originalität wünschen.

    Martinas Wertung:
  • Escape Room - Murder Mystery Erweiterung Martina über Escape Room - Murder Mystery Erweiterung
    So, jetzt haben wir es am Wochenende auch geschafft, die beiden erschienenen Erweiterungen zu spielen. Alle 4 Fälle der Grundbox hatten uns so viel Spaß bereitet, dass ich hier Höchstpunktzahl vergeben hatte - daher waren wir umso mehr gespannt.

    Zum Material:
    Die Erweiterung kommt in einer flachen quaddratischen Box mit sehr schöner, thematisch passender Aufmachung. Darin finden sich wieder die 3 Umschläge, ein Bild vom Raum, in dem man sich befindet und eine kurze Spielanleitung. Zusätzlich der Hinweis, dass hier Materialien aus der alten Box benötigt werden (Schnur, Spiegelkarte).


    Zum Spielerlebnis:
    Insgesamt hat uns das Spiel auch gut gefallen, allerdings hat es uns nicht mehr so gepackt wie die ersten 4 Fälle. Ich weiß nicht, ob hier langsam das Neue am Spielgefühl der Escape-Games verloren geht oder ob die Fälle des Grundspiels einfach interessanter waren... Irgendwie hat das Besondere gefehlt, was z.B. Fall 3 definitiv hatte. Zudem gab es eine Stelle, an der wir alle nach einem Hinweis trotz genauem Hinsehen große Schwierigkeiten hatten, das gesuchte zu entdecken.

    Positiv hervorzuheben ist definitiv, dass man nun fast alle Materialien wieder ausdrucken kann und mit dem Erscheinen des Spiels im Internet auch eine deutsche Komplettlösung vorliegt. Hier wurde nachgebessert.
    Nett auch die Idee, dass es jetzt online je nach Ausgang des Szenarios zwei verschiedene Enden gibt, die man vorlesen kann. Ebenso kann man mit Tablet oder Smartphone die zugehörige App einbinden (vor allem passender Soundtrack und Schlussfoto bei Gelingen der Mission möglich).

    Insgesamt von mir 4 Pukte für das Spielerlebnis. Mit den nächsten Erweiterungen würde ich mir wieder mehr Originalität wünschen.

    Martinas Wertung:

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