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Profilseite von Martina K.
Martina K.

Martinas Errungenschaften:

Regelfuchs
Martina liest gerne Spielregeln und ist Fachmann für RegelfragenBlindschleiche
Martina kauft manche Spiele, auch ohne sie zu kennen, nur aufgrund von Rezensionen.Strategiespiele-Fan
Martina mag StrategiespieleKultist
Martina fühlt sich in der Welt von H.P. Lovecraft zuhauseKünstler
Martina mag Spiele mit Zeichnen oder Formen.Weltuntergangsüberlebender
Martina hat den Weltuntergang am 21.12.2012 überlebt.Graf Ludo 2014
Martina hat an der Abstimmung zum Graf Ludo 2014 teilgenommenSchwarzhumorist
Martina mag gerne Spiele mit schwarzem Humor und gibt gerne böse Kommentare ab, wann immer einer passt oder auch nicht.Höfling
Martina spielt Spiele mit Diplomatie und Intrige.Experimentator
Martina experimentiert gern.sehr oft kommentiert
Martina hat auf eigene Veröffentlichungen 3000 Kommentare erhalten.Oktoberfest
Martina mag das Oktoberfest und feiert virtuell mit
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Von Martina K. bewertete Spiele (273 Stück):



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  • EXIT - Das Spiel - Der versunkene Schatz Martina über EXIT - Das Spiel - Der versunkene Schatz
    Für Einsteiger in die Exit-Reihe ist dieses hier sehr gut geeignet. Wir haben diesmal zu sechst gespielt und den Neulingen in einer gemütlichen Runde den Vorrang bei den Rätseln gelassen. Das hat uns genauso Spaß gemacht. Man muss auch hier um die Ecke denke, um auf die Lösungen zu kommen. Der Schwierigkeitsgrad ist aber vor allem dadurch niedriger gegenüber anderen Titeln, da sich nach und nach durch das Heft geblättert wird. Es funktioniert also linear.

    Erfahrene Spielrunden sollten sich daher vor dem Kauf überlegen, ob sie auch den Versunkenen Schatz der Vollständigkeit heben wollen. Zum Ausprobieren, ob einem diese Art Spiele Spaß machen, absolut empfehlenswert.


    Martinas Wertung:
  • Dubbe Martina über Dubbe
    5 Jahre nach "Ebbes" erblickt nun ein zweites Stichkartenspiel aus der Pfalz in Essen das Licht der Welt. Zunächst fällt es den Einheimischen bzw. Ortskundigen durch die originelle Verpackung auf - die ist nämlich dem hier gängigen Dubbe-Glas nachempfunden.

    Dass das Spiel mit Herzblut, Spaß an der Sache und Liebe zum Detail in den letzten Jahren entwickelt wurde, merkt man allein schon dem Material an.
    Alles wurde thematisch sehr stimmig umgesetzt: So sind einige Pfälzer Stammtischcharaktere natürlich auf einer Art Bierdeckel abgebildet, die im Verlauf des Spiels immer wieder die Besitzer wechseln können. Darunter auch eine Figur, die markant an einen amerikanischen Präsidenten mit Vorfahren aus Kallstadt (Pfalz) erinnert und im Spiel die Funktion übernimmt, die Trumpffarbe anzusagen... ;)
    Die zunächst etwas gewöhnungsbedürftige Siegpunktleiste besteht aus einer Wasserflasche und einer Weinflasche: Der Pfälzer an sich trinkt gerne seine Schorle im Dubbeglas und das natürlich mit höherem Weinanteil. Daher steht man auf der Punkteleiste mit Pluspunkten natürlich auch beim Wein (in der Region hier übrigens "Woi").

    Worum geht's jetzt im Spiel? Ähnlich wie bei "Ebbes" werden die 5 Charaktere in eine bestimmte Reihenfolge gelegt und die Karten ausgeteilt. Es werden dann pro Runde 15 Stiche gespielt. Der 1. Spieler bestimmt die Trump(f)-Farbe und es wird ein zur farblich passender Würfel mit einer 1 auf den 1. Deckel gelegt. Dieser wandert zu diesem Spieler. Reihum geht es dann wie bei einem Stich-Spiel weiter. Immer dann, wenn eine neue Farbe angespielt wird, wird diese in den nächsten Zügen einem neuen Charakter zugewiesen. Die Gewinner der Stiche bekommen den passenden Deckel. Das sind jenachdem Plus- oder Minuspunkte. Man möchte also nicht alle Deckel immer vor sich liegen haben.
    Immer wenn eine Farbe angespielt wird, wird der passende Würfel um 1 erhöht. Wechseln zwischendurch Deckel ihre Besitzer, bekommen die alten Besitzer die angezeigten Würfelpunkte (+, -). Am Ende jeder Runde bekommt jeder so nochmal die aktuell vor ihm ausliegenden Punkte.

    Fazit:
    Da ich mittlerweile seit über 20 Jahren in der P(f)alz wohne, komme ich natürlich nicht an diesem Spiel vorbei. Für mich ein Muss in meiner Sammlung, weil es wie "Ebbes" nicht nur Bezug zur Region hat, sondern auch interessante Spielmechaniken bietet, die es von anderen Stichspielen abhebt. Und wer hat schon ein Spiel zuhause, was wie hier "Trump first" dezent auf die Schippe nimmt.

    Ich kann vor allem den Essen-Besuchern nur sagen: Macht euch am besten ein eigenes Bild vom Spiel, lernt den Autor dort persönlich kennen und entscheidet, ob ihr Dubbe in eurem Regal in Hamburg, Berlin oder gar im Saarland stehen haben möchtet.

    Als Wahl-Pfälzerin ist es mir auf jeden Fall sehr gute 5 Punkte wert. Ich bin aber auch gespannt auf Meinungen von Spielern ohne direkten regionalen Bezug.


    Martinas Wertung:
    • Clev W. und Dagmar S. mögen das.
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    • Martin W.
      Martin W.: Mir Schwoba dregat onsern Wai oder Schorle aus em Henglgläsle oder aus em Viertelesgläsle ohne Hengl und ohne Dubbe. Bei ons gibts aber au... weiterlesen
      13.10.2018-20:42:55
    • Martina K.
      Martina K.: Mit Viertelesgläsle werd in de Palz gar ned erst aangefange ;)
      14.10.2018-09:46:35
    • Martin W.
      Martin W.: Weil ihr se ned halda kennat ohne Dubbel oder ?
      19.10.2018-22:01:37
  • Valeria - Königreich der Karten Martina über Valeria - Königreich der Karten
    Valeria ist ein einfach zugängliches Spiel mit einem tollen Artwork und durchdachtem Inlay in der Schachtel (natürlich mit Platz für Erweiterungen).
    Das Spiel macht für eine Runde zwischendurch Spaß und funktioniert mit Viel- und Wenigspielern gleichermaßen gut.

    Leider hat es ein paar Mankos, die meine Wertung nicht höher gehen lassen:

    - Die Regel lässt einige Detailfragen offen und ist nicht wirklich gut strukturiert.
    - Die Einfachheit des Spielprinzips ist zugleich ein Problem. Letztendlich tauscht man Ressourcen um, egal ob die Aktion jetzt Monster jagen oder Bürger kaufen heißt. Der Spannungsbogen fehlt so etwas.
    - gegen Ende hat man teilweise 20 und mehr Ressourcen einer Art auf dem Tisch liegen und weiß nicht wohin damit (Abpuffern etwas durch Hausregeln/Variante möglich)
    - Der Preis des Spiels ist gefühlt recht hoch für einen etwas längeren Absacker.

    Insgesamt ist das Spiel sicherlich kein must-have, aber für einen gemütlichen Spieleabend, an dem man keine Hirnverzwirbler auf dem Tisch haben mag, ist es passend.

    Martinas Wertung:
  • Krasse Kacke Martina über Krasse Kacke
    Gestern habe ich das Spiel kennengelernt. Ich glaube, dass es vor allem in Kinderrunden super ankommt, es konnte aber auch in der Erwachsenenrunde punkten.
    Die Spielregeln sind simpel: Jeder hat die gleichen sechs Tiermotive auf der Hand.
    Einer legt seine erste Karte in die Mitte und benennt dann ein anderes Tier, das wohl für den Haufen verantwortlich ist.
    Alle Spieler, die diese Karte noch auf der Hand haben, versuchen jetzt diese so schnell wie möglich in der Mitte abzulegen. Der erste nennt das nächste Tier. Das geht so lange, bis es dazu kommt, dass das genannte Tier nicht mehr gelegt werden kann, weil schon alle Exemplare auf dem Stapel liegen
    Der Ansager bekommt einen Minuspunkt (Kackhaufen). Wer 3 davon hat, verliert das Spiel.Das sind schon alle Regeln.
    Sicher ist das Spiel in größeren Runden am besten, aber auch zu dritt schon recht witzig. Kaufempfehlung für alle, die es auch gern mal albern mögen. :)


    Martinas Wertung:
  • Das tiefe Land Martina über Das tiefe Land
    Zu Abläufen und Spielregeln werd ich hier nichts mehr groß schreiben, da das schon andere vor mir übernommen haben.
    Ich hab das Spiel jetzt in allen Besetzungen auf dem Tisch gehabt und für mich selbst ist es eins, das ziemlich gut meinen Spielegeschmack trifft: ein Eurogame mit echtem Thema und toller Ausstattung (Holzmaterialien für den Deich), passender Grafiken vor allem auf dem Spielplan und zuletzt Mechaniken, die verhindern, dass man das ganze ohne jegliche Interaktion so vor sich hinspielen kann.
    Eine Spielrunde ist relativ kurz: Jeder hat lediglich 3 Arbeiter, die möglichst optimal eingesetzt werden wollen. Dabei sollte man nie den Blick auf den Deich und die Mitspieler verlieren, sondern eher seine Planung genau danach ausrichten und ggf. anpassen. Genau das macht's interessant.

    Ein kleines Manko hat sich leider in allen Runden gezeigt: Die Ikonographie der Gebäude ist oft nicht auf den ersten Blick klar und die genaue Funktion muss nachgeschaut werden. Nach ein paar Spielen ist man zwar drin, aber es zieht anfangs die Partien in die Länge.
    Außerdem haben wir anfangs übersehen, dass man bei gebauten Anlagen (grüne Plättchen) kein Haus darauf abstellt. Hier könnte man noch nachbessern.

    Alles in allem ein sehr gutes Spiel, das in der Sammlung bleiben darf.


    Martinas Wertung:
  • Ganz schön clever Martina über Ganz schön clever
    Das Spiel ließ mich bisher gespalten zurück: Bereits zu zweit mag ich die Downtime gar nicht: Man schaut dem anderen dabei zu, wie er seinen Zug ausführt und dabei später im Spiel mal noch hier und da Boni aktiviert.
    Zu dritt und viert mag ich es daher nicht mehr mitspielen und würde lieber zu "Nochmal" greifen.
    Ich halte das Spiel aber für ein interessantes Solospiel, um auf Highscore-jagd zu gehen. Wem es ähnlich geht wie mir, dem empfehle ich den Kauf der nun erschienenen gleichnamigen App.
    Für mich ist das für zwischendurch genau das Richtige. Insgesamt vergebe ich mal gute 4 Punkte.

    Martinas Wertung:
  • Troika Martina über Troika
    In der Artikelbeschreibung ist eigentlich schon das Wesentliche erklärt - wobei man das Thema getrost hätte weglassen können.
    Letztendlich ist es ein abstraktes Spiel mit wertigem Material in der verlagstypischen kleinen Schachtel (siehe auch z.B. Tiefseeabenteuer, Insider).
    Vor allem versucht man in dem Spiel 3er-Sets aus Zahlen aus der Mitte in den eigenen Spielbereich zu bringen. Das Spannende ist, dass nach dem ersten Spieler, der mit dem Ausruf "Troika" das Ende der Runde einleitet, die Züge der anderen begrenzt sind. Man versucht also immer einen guten Zeitpunkt zum Aussteigen zu finden, um gut zu punkten.

    Ohne diesen Kniff wäre es ein reines Sammelspiel, aber so muss man schon gucken, wer welche Zahlen hat oder auf welche Sets spielen könnte.

    Kein Spiel, was ich jetzt selbst noch in der Sammlung brauche, aber immer wieder gern!

    Martinas Wertung:
  • Die Alchemisten - Der Golem des Königs Erweiterung Martina über Die Alchemisten - Der Golem des Königs Erweiterung
    Definitiv ist das eine Fan-Erweiterung, die vor allem Spaß macht, wenn man Alchemisten schon häufig gespielt hat.

    Die Box enthält mehrere Module, die sich einzeln oder zusammen kombinieren lassen.

    Manche davon sind recht einfach ins Spiel zu integrieren: So genannte Gründerkarten mit verschiedenen Startressourcen, verschiedene Leisten für die Spielreihenfolge (jede Runde eine neue).

    Daneben hat man jetzt neue Deduktionsmöglichkeiten, insbesondere durch Buchmarker. Diese eingesetzt kann man bei einem gewählten Element gleich mal bis zu 50% der Möglichkeiten eliminieren.

    Am meisten setzt aber tatsächlich das zunächst nicht so einfache Golem-Modul drauf.
    Dies ist auch in die App integriert.

    Zusätzlich zu den Zusammensetzungen der 8 Zutaten gilt es herauszufinden, welche beim Golem was bewirken: Rauch aus den Ohren, flammende Brust, beides oder nichts davon.
    Erst mit diesem Wissen kann der Golem erweckt werden.

    Sudoku und Kakuros mögen bzw. Spaß an mathematischen Fragestellungen haben halte ich spätestens jetzt für eine Grundvoraussetzung. ;)

    Es braucht 2-3 Spiele, um hier reinzukommen, aber allein das Erwecken des Golems geschafft zu haben, sorgt für ein Erfolgserlebnis!

    Einziges Manko, dass ich sehe: Man muss wissen, dass die Spieler lange Zeit hinter ihrem Sichtschirm im Geheimen versuchen, das Rätsel zu lösen. Durch die Erweiterung geschieht dies noch mehr und das muss man mögen. Interaktion ist dann leider recht wenig.

    Alles in allem aber sehr gute 5 Punkte!


    Martinas Wertung:
    • Martina R. mag das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Martina K.
      Martina K.: Bei BGG hat das Spiele übrigens eine Einschätzung der Schwierigkeit von etwa 4,6/5. Fand ich sehr interessant. Wenn man das mit dem Golem mal... weiterlesen
      12.08.2018-20:09:11
    • Stefan L.
      Stefan L.: Stimmt es, dass ein Modul ein Problem des Grundspiels abschwächt? Nämlich, dass man aus reinem Pech weniger Informationen aus seinem Tränke... weiterlesen
      04.11.2018-09:36:59
    • Martina K.
      Martina K.: Puh, gute Frage.... Da das Spiel selbst schon zeitintensiv ist und zwischendurch ja noch andere Titel auf den Tisch wollen, kann ich das nicht... weiterlesen
      04.11.2018-20:00:05
  • Flizz & Miez Martina über Flizz & Miez
    Wir haben das Spiel an Ostern verschenkt und hatten viel Spaß damit: Die Erwachsenen beim Anfeuern, Rennen lautstark kommentieren, Geräusche machen und die Kinder (6 und und 3) noch etwas beim Würfeln, Puzzeln unterstützen.
    Für den Preis hier eine klare Empfehlung insbesondere für Kinder im Vorschulalter.
    Dazu erhält man sehr stabiles, wertiges Material für viele Spielrunden.


    Martinas Wertung:
  • Charterstone Martina über Charterstone
    So, es ist vollbracht: Die Charterstone-Kampagne ging vor einigen Tagen nach 12 Kapiteln (Spielen) zu Ende. Wir sind das ganze zu viert ohne Automa-Spieler angegangen und haben erfolgreich unser Dorf entwickelt.

    Vorneweg muss ich sagen, dass ich eine Bewertung in Punkten/ Noten hier extrem schwierig finde. Das hängt insbesondere damit zusammen, dass das Spielgefühl während der Kampagne einige Hochs und Tiefs hatte. Ein paar Gedanken dazu, die evt. anderen bei der Kaufentscheidung helfen:


    Die ersten beiden "Spiele" haben wir allesamt als extrem anstrengend empfunden: Die meiste Zeit haben wir eine Regel nach der anderen gelesen und eingeklebt. Manches wurde erst nach Zuhilfenahme der FAQ oder des Boardgamegeek-Forums bei Details klarer. Danach wurde das Spielgefühl deutlich besser.

    Im Mittelspiel gab es wirklich einige interessante Partien durch ein paar Gimmicks oder Regelungen (sogenannte Wegweiser), die jeweils für eine Runde gelten.

    Insbesondere die letzte Partie war dann wieder gefühlt das gleiche wie viele der Partien davor. Es ergibt sich nicht mehr viel Neues, es ist alles soweit eingeführt.


    Oft habe ich gelesen, dass Charterstone mehr Workerplacement-Mechanismus als thematisches Spiel mit Story ist. Das kann ich unterstreichen. Es wurde zwar versucht, an manchen Stellen ein wenig Geschichte hineinzubringen, aber allzuviel sollte man hier nicht erwarten. Insbesondere für das Gefühl am Spielende fand ich das schade: Die letzten Karten waren dann wieder Regeln, wie man das Spiel nach Ablauf der Kampagne fortführen kann. Das Einkleben der Aufkleber und das Sortieren des Materials habe ich heute in Ruhe mal vorgenommen.

    Wir haben in der gleichen Runde übrigens Pandemic Legacy Teil 1 gespielt. Wir waren uns einig, dass uns das Spiel im Vergleich mehr abgeholt hat; es war mehr ein wirkliches gemeinsames Spiel-Erlebnis. Von Charterstone bleibt momentan nicht viel zurück. Momentan möchten wir beim nächsten Treffen eher nochmal was anderes spielen.
    Bei Pandemic Legacy fanden wir es dagegen schade, dass es vorbei war.


    Auch wenn einiges am Bericht eher negativ klingen mag: Ich habe es weder bereut, das Geld für Charterstone ausgegeben zu haben noch ist es ein schlechtes Spiel. Im Gegenteil - das Konzept an sich finde ich sehr innovativ und ich bin sehr froh, es ausprobiert zu haben. Das Entwickeln des eigenen Spielplans und Entdecken der Materialien hat auch oft viel Spaß gemacht.


    Zur Spieleranzahl würde ich sagen: Ich finde mindestens 4 Spieler eine gute Anzahl und glaube, dass es tatsächlich in Vollbesetzung (also zu sechst) am meisten Spaß macht. Die Charter der Nicht-Spieler entwickeln sich im Verlauf des Spiels einfach deutlich weniger. Ich weiß auch nicht, ob evt. Folgespiele nach der Kampagne so arg unausgegoren sein könnten. Das kann aber nur ein Eindruck sein.

    Mit Automas wollten wir übrigens nicht spielen - diese haben nochmal ein eigenes Regelheft und es war uns zu kompliziert, diese auch noch korrekt zu steuern (was wahrscheinlich ebenso mit häufigem Details nachlesen verbunden gewesen wäre).
    Die Spielanleitung schlägt übrigens auch vor, auch zu zweit mit 2 Automas zu spielen.
    Also scheint es mit mehreren Spielern wahrscheinlich besser zu funktionieren, zumindest wenn man wie wir nicht unbedingt mit Automas spielen möchte.


    Für wen empfiehlt sich nun Charterstone?
    Ich muss sagen, dass die Einstiegshürde anfangs schon recht hoch war, was Regeldetails anging und man keine Abneigung gegen Spiele haben sollte, bei denen es mancher Internetrecherche diesbezüglich bedarf. Ich befürchte, dass Gelegenheitsspieler spätestens an der Stelle das Spiel in die Ecke stellen und nicht mehr auspacken. Das ist einfach extrem schade.

    Ich finde daher, man hätte nicht alles als Legacy-Konzept lösen müssen. Mit einem Kürzen der Kampagne um vielleicht 2 Spiele und ein einleitendes Heft mit den Grundregeln wäre für mich schon einiges verbessert. Vielleicht hat man hier einfach zu viel gewollt. Stonemaiergames möchte laut Homepage Spiele für möglichst viele Spieleranzahlen entwickeln (1-6 soll möglich sein). Der Gedanke ist zwar an sich schön, aber man sollte sich auch fragen, ob das immer so gut funktioniert.
    Für mich wäre 4-6 hier einfach ehrlicher gewesen.


    Bin jedenfalls gespannt, was hier andere berichten. Vielleicht gibt es ja auch Paare oder Solospieler, die ihren Spaß mit Charterstone hatten. Ich bin jedenfalls sehr sicher, dass es zu den spielen gehört, die eher polarisieren.
    Ich schwanke in meiner Endwertung zwischen 4 und 5 Punkten und vergebe jetzt trotz aller genannter Kritikpunkte die besseren 5 Punkte: Es war definitiv eine interessante Erfahrung, Charterstone gespielt zu haben und mir persönlich war es auch das Geld wert. Dazu trägt sicherlich auch die sehr wertige Ausstattung des Spiels bei.

    Martinas Wertung:
  • Oh my Goods Du meine Güter! - Longsdale in Aufruhr Story Erweiterung Martina über Oh my Goods Du meine Güter! - Longsdale in Aufruhr Story Erweiterung
    Oh Du meine Güter.... das Spiel hat bei mir tatsächlich schon allein Geschichte geschrieben.... Das Grundspiel wurde in Runden mit verschiedener Anzahl getestet und kam oft zunächst recht gut an. Die Grafik ist ansprechend und der Mechanismus eines Ressourcen-Spiels, die produziert und veredelt werden können, gefällt.

    Zunächst... denn in allen Testspielen zeigte sich auch, dass die Maschinerie trotz Regelanpassungen fast nie in Gang kam. Dann kam das Spiel leider nicht mehr auf den Tisch, lag lange nur im Schrank und wurde letztendlich getauscht. Zu früh...

    Im Herbst hörte ich dann von dieser Erweiterung, die wohl einige Mankos des Grundspiels ausmerzen sollte. Mit dem Lookout-Angebot der Spiele-Offensive dann ein 2. Versuch mit Erweiterung - Blindkauf - oh je, ob da mal die positiven Rezis im Netz halten, was sie versprechen...

    Und ich muss sagen - ja das tun sie! :-)


    Gerade auch als Solo-Kampagne besteht das Spiel und übt einen hohen Reiz aus, sich von Kapitel zu Kapitel weiterzuarbeiten und jeweils die Siegbedingungen zu erfüllen.
    An manchen kann man sich dabei fast die Zähne ausbeißen. Manchmal braucht es auch etwas Glück dabei, aber es sind definitiv alle Szenarien machbar.

    Im Mehrpersonenspiel (bisher nur zweimal versucht) kann das Kartendeck immer wieder angepasst werden, je nach Vorlieben der Spieler. Hier gibt es einfach am Ende Punktabzug, wenn die speziellen Bedingungen nicht erfüllt wurden. Auch das gibt dem Grundspiel die Würze, die ihm definitiv gefehlt hat: Es werden jetzt nahezu zwingend Produktionsketten gebraucht, um die Produkte herzustellen, die Punkte bringen.
    Außerdem gewinnt nicht fast immer der, der zuerst 8 beliebige Gebäude gebaut hat (Grundspiel), sondern es wird pro Runde eine Ereigniskarte aufgedeckt, die zumeist die Produktion unterstützt. Wenn der Stapel aufgebraucht ist, ist das Spiel auch zu Ende.



    Kleine Mankos sehe ich auch, über die ich aber als Vielspieler hinwegsehen kann:

    - Die Regeln sind sehr dürftig geschrieben und manche Details werden nicht so recht klar. Hier wäre eine FAQ hilfreich bzw. für jeden Spieler auch zumindest im fortgeschrittenen Spiel eine Gebäudeübersicht. Hier hilft Boardgamegeek sehr, auch der Autor selbst gibt viele Spieltipps. Das hilft aber wie gesagt nur dem Vielspieler weiter, der sich in diesen Foren bewegt.
    - Wenn alle neuen Karten dazugemischt werden, ist es oft kaum noch möglich, sinnvolle Produktionsketten zu erstellen. Oft hat man viele Karten auf der Hand, die kaum zusammenpassen. Der Glücksanteil steigt. Ich persönlich würde in Zukunft lieber mit ausgewählten Gebäuden spielen. Dadurch steigt zwar die Sortierarbeit vor jeder Partie, aber das Spielgefühl wird besser.

    In Summe vergebe ich daher keine vollen 6 Punkte. Für den großen Spielspaß bisher aber definitiv sehr gute 5 Punkte. Freue mich nun auf die 2. Erweiterung! :-)


    Martinas Wertung:
  • Gaia Project Martina über Gaia Project
    Das Gaia Projekt hat jetzt ein paarmal den Weg auf unseren Tisch gefunden. Daneben haben wir interessanterweise in den letzten Monaten im Freundeskreis auf Wunsch mehrmals Terra Mystica gespielt, so dass ich beide jetzt gut vergleichen kann.
    Da man mittlerweile viele Videos zum grundsätzlichen Ablauf im Netz finden kann, beschränke ich mich hier einmal auf den Vergleich beider Spiele:

    Zu Terra Mystica sollte man vielleicht eher greifen, wenn...
    - man oft mindestens mit 3-5 Personen spielt
    - einem das Thema Fantasy bzw. die grafische Gestaltung mehr liegt
    - man Holzmaterialien mehr mag als Kunststoff
    - man damit umgehen kann (passiert weniger mit zunehmender Spielerfahrung), dass man
    nach einem eher verpatzten Start schnell eingebaut werden kann = Frustmomente

    Zum Gaia Projekt kann man greifen, wenn...
    - man gerne auch allein oder zu zweit spielt (da skaliert Terra Mystica tatsächlich
    schlechter bzw. Solomodus offiziell bei TM nicht enthalten)
    - man anspruchsvolle Solovarianten, die speziell für ein Spiel entwickelt wurden und
    im Schwierigkeitsgrad variieren, ausprobieren möchte
    - man Spiele mit Weltraum-Motto mag (Grafik wirkt insgesamt auch mechanischer als bei
    TM: es wurde versucht möglichst viele Spieldetails einzuarbeiten)
    - man auch detalliert gestaltete Kunststoffgebäude mag statt Holz
    - einem Terra Mystica noch zu wenige Möglichkeiten geboten hat: Die Kultleisten von
    Terra Mystica wurden nun zu Forschungsleisten, die verschiedene Boni oder auch
    Ausbauten ausschütten. Die Machtsteine haben eine höhere Bedeutung. Daneben kann
    man mit den neu zu erwerbenden QIC-Steinen hantieren.
    - man Spiele mit variablem Aufbau mag (Spielplanteile); dadurch skaliert Gaia Projekt
    auch besser bei jeder möglichen Spieleranzahl
    - es einen bei TM gestört hat, dass der Städtebau so schwierig war, weil die
    Mitspieler immer auf die dafür benötigten Felder gingen: Die Gründung von
    sogenannten Allianzen gelingt vergleichsweise einfach. Das ganze Spielgefühl ist
    im Vergleich etwas weniger Wettbewerb bzw. auch im Einzelfall weniger destruktiv.


    Ich war eigentlich bis Sommer diesen Jahres der Meinung, dass wir nicht beide Spiele brauchen. Terra Mystica ist jedoch ein absoluter Evergreen bei uns und das Gaia Projekt bietet dann doch genug Abwechslung, um beide im Schrank zu haben.
    Die Einstiegshürde ist bei Terra Mystica schon relativ hoch, um es erfolgreich zu spielen. (Meistens hat es sich empfohlen, Anfänger etwas an die Hand zu nehmen, damit die Scores nicht zu weit auseinander gingen.) Das Gaia Projekt setzt für mich gefühlt noch eine Schippe mehr drauf.
    Für Terra Mystica-Kenner ist dagegen der Einstieg relativ einfach. Allerdings gibt es auch einige Detailregeln, die eben anders sind und die man aus Gewohnheit auch erstmal schnell falsch spielen kann oder die man nochmal nachlesen muss (z.B. Nehmen von Macht).


    Insgesamt gebe ich sehr gute 5 Punkte. Wer neben Terra Mystica schon 500 andere Spiele im Schrank hat und es nur sporadisch auf den Tisch bringt, braucht das Gaia Projekt sicher nicht auch noch. Für Terra Mystica Fans bzw insbesondere auch Solospieler/ Zwei-Personen-Spieler dagegen sicherlich ein interessanter Titel.

    Martinas Wertung:
    • Sabine S., Dagmar S. und 16 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Nadine M.
      Nadine M.: super rezi, der vergleich zw. den beiden spielen war für mich sehr hilfreich,danke dafür :)
      16.12.2017-18:01:36
    • Martina K.
      Martina K.: Danke auch!
      17.12.2017-09:56:55
    • Peter K.
      Peter K.: Ich finde schon, dass beide Spiele auch in einer umfangreichen Spielesammlung Platz haben. das aus folgenden Gründen:

      * Nicht jeder liebt das... weiterlesen
      13.04.2018-14:54:10
  • Großer Brettspielrucksack - schwarz Martina über Großer Brettspielrucksack - schwarz
    Nachdem ich schon lange überlegt habe, ob ich mir nicht doch noch eine Zusatztasche für Brettspiele besorge, ist es nun diese hier versuchsweise geworden.
    Ich hatte mich in Internetforen schlau gemacht und zuletzt auch das hier bei den Rezi-Kommentaren vorgeschlagene Video angeschaut. Die hier bei der SO bestellbar Tasche ist der Favorit im Video. Da es eine Cajon-Tasche ist, findet man diese bei verschiedenen Internet-Versendern.

    Ersteindruck:
    - Preis-Leistung für rund 20€ top
    - Qualität ok: Polsterung, Tragegriffe, Reißverschlüsse
    - tauglich vor allem eben als Rucksack, als Tragetasche nur aufrecht ein Griff
    - Tasche lässt sich komplett an der Seite öffnen, sehr positiv
    - Manko, das in der Natur der Sache liegt: sperrig als Rucksack
    - fraglich: wenn die Tasche mit Brettspielen befüllt wird, hat sie deutlich mehr Gewicht als ein Cajon: Tragekomfort?


    In der Praxis wird es sich nun zeigen, was der Rucksack kann. Ich hab vor allem eine Tasche für das Fahrrad gesucht, wenn ich mal ein sperriges Spiel oder 2-3 größere gleichzeitig transportieren möchte. Fürs Auto ist sie auch ok, aber als Tragetasche würde ich andere Systeme favorisieren.
    Ich denke der Rucksack ist insbesondere für Spieler eine Überlegung wert, die häufiger Fahrrad oder öffentlichen Nahverkehr nutzen und dabei auch mehrere Spiele mitnehmen wollen. Sonst tun es eben auch weniger sperrige Radtaschen oder normale Rucksäcke.

    Ich vergebe in Summe mal 4 Punkte, werde weiter berichten.


    Nachtrag Mai 2018:
    Also ich habe jetzt schon sehr vieles mit der Tasche transportiert. Oft waren das keine Brettspiele, z.B.

    - Klassenfahrt: alles mögliche Zeugs fürs Selbstversorgerhaus
    -Jonglierartikel: jede Menge Keulen, ...
    - zu Freunden: Friteuse! (Unsere hat ein passendes rechteckiges Format)

    Dabei hält die Tasche einiges aus und der Inhalt ist geschützt. Bis obenhin prall gefüllt mit Brettspielen ist der Rucksack auf dem Fahrrad nicht so angenehm: Gewicht zieht nach hinten, Tragegurte dann gefühlt eher an der Belastungsgrenze.

    Fazit nun:
    Als Allrounder für Sperriges auf Fahrrad, Auto ok. Allerdings würde ich von höheren Gewichten abraten, zumindest auf dem Drahtesel.

    Martinas Wertung:
    • Ali B. und Frank L. mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Frank L.
      Frank L.: Ich habe so einen Rucksack zum Geburtstag geschenkt bekommen (nicht hier gekauft).
      Leider ist beim 2. benutzen der rechte Schultergurt an der... weiterlesen
      22.10.2017-14:16:42
    • Martina K.
      Martina K.: Ja, beim Schultergurt bin ich auch nicht so sicher, wie viel der aushält. Ich hab mir jetzt noch überlegt, mit einem Koffergurt um den Rucksack ... weiterlesen
      22.10.2017-14:26:23
  • Die Zwerge - Saga Erweiterung Martina über Die Zwerge - Saga Erweiterung
    Die Saga-Erweiterung lief als Fan-Projekt über einen Kickstarter. Ich habe die Kampagne sehr bald gefördert, da das Spiel immer wieder gern bei uns auf den Tisch kommt und mir die Ausstattung mit den Markern als Miniaturen und den Holzfiguren gefielen. Schon sehr bald wurden zudem einige Stretch Goals erreicht, die neue Charaktere mit entsprechenden Miniaturen/ Playerboards versprachen.

    Im Verlauf der Kampagne wurde dann das Material des Kickstartes auf 2 Boxen verteilt. Auch hier im Shop ist nun also die Charakter-Erweiterung separat erhältlich.
    Diese ist allerdings mit Vorsicht zu genießen: siehe meine Rezension dazu.

    Alles in allem bin ich sehr zwiegespalten zu den beiden Zwerge-Erweiterungen: Ich hatte mich sehr auf das Spiel gefreut, doch vieles verlief mehr als enttäuschend.
    Wenn ich aber sehe, dass ich für Zwerge-Saga + Charakter-Erweiterung zusammen im Handel jetzt um die 50€ berappen müsste, weiß ich, dass es mir das nicht wert wäre.

    Das muss aber letztendlich jeder für sich selbst entscheiden. Definitiv nur was für Komplettisten und absolute Fans.

    Martinas Wertung:
  • Die Zwerge - Charakter-Erweiterung Martina über Die Zwerge - Charakter-Erweiterung
    Auch ich spreche hier als Förderer des Kickstarter-Projekts "Saga-Erweiterung" ausdrücklich eine Warnung aus: Die Figuren in der hier angebotenen Box unterscheiden sich in Stil und Größe deutlich von denen des Grundspiels. Einzige Reaktion des Verlags an die Geldgeber des Spiels nach monatelangem Warten auf eine Lösung: Es werden jetzt "alternative Grundfiguren" für das Basisspiel im Shop angeboten:

    https://www.pegasusshop.de/index.php?thisoperationid=1&Action-Search_x=&Themengebiet=Die+Zwerge (4,99€ + Versand)

    Als Käufer der Box sollte man die Kosten für neue Basisfiguren also mitrechnen.
    Wer weitere Infos dazu haben möchte, der gebe bei Google einfach mal Kickstarter - Pegasus - Zwerge ein und lese sich durch die Updates und Kommentare dazu.

    Nur ein Vorgeschmack hier; Kommentar von Pegasus zum aktuellen Update:

    "To be crystal clear about this, /.../ those new miniatures for the base game, they are alternative figures. They are NOT corrected."


    Ich vergebe eigentlich 0 Punkte, aber das gibt es leider nicht.


    Martinas Wertung:
    • Mike S., Dagmar S. und noch jemand mögen das.
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    • Zeige alle 5 Kommentare!
    • Dagmar S.
      Dagmar S.: Gute Idee, Martina! Deine Zwerge haben mir nämlich sehr gut gefallen. :-)
      19.10.2017-20:41:39
    • Mike S.
      Mike S.: Vielen Dank für den Hinweis mit dem Figurenset, Martina. Ich habe es nachbestellt und finde das Preis-/Leistungsverhältnis super. 5 %u20AC für 5 ... weiterlesen
      09.02.2018-15:32:48
  • Das Orakel von Delphi Martina über Das Orakel von Delphi
    Ich habe bisher zwei Partien gespielt, eine zu zweit und eine zu viert. Nach der Partie zu zweit fand ich es wirklich mal was Interessantes von Stefan Feld (bin sonst nicht so der Fan): Ein Wettrennen mit 12 Aufgaben und der, der sie als erste alle schafft, gewinnt. Allerdings fehlte zu zweit irgendwie noch etwas der Pep und deshalb wollten wir es nochmal zu viert in Vollbesetzung testen.

    Die Vierer-Runde zog sich dann allerdings ganz schön hin. Trotz mittlerweile ausgedruckter Spielhilfe, was denn eigentlich die Symbole so bedeuten, nahm das Nachsehen immer wieder Zeit in Anspruch. Daneben merkt man gerade zu viert, dass es so gut wie keine Möglichkeiten zur Interaktion gibt (außer mal ein Klötzchen vor der Nase wegschnappen). Somit hat das Orakel von Delphi füür mich das gleiche Problem wir Burgen von Burgund: Ich würde beide Spiele aufgrund der Downtime höchstens zu zweit spielen wollen und da haben wir dann einfach interessantere Spiele im Schrank.

    Zudem fühlt sich das Spiel sehr mechanisch an: Alle Spielelemente sind wunderbar miteinander verzahnt, aber für mich das ganze leider ohne Leben. Das Thema ist letztendlich komplett austauschbar.

    Was mir allerdings auch sehr gut gefallen hat, ist das Element, dass ähnlich wie bei Qwixx je nach gewürfelter Farbe Götter der Mitspieler auf einer Leiste nach oben bewegt werden. Wenn sie ganz oben angelangt sind, können die zugehörigen Zusatzaktionen zu beliebigen Zeitpunkten eingesetzt werden.

    Insgesamt ein Spiel, was ich ggf. nochmal mitspielen würde, aber nicht in der eigenen Sammlung brauche. In Summe vergebe ich mal 4 Punkte für ein paar interessante Mechanismen, für 5 oder 6 Punkte begeistert es mich jedoch zu wenig.

    Martinas Wertung:
  • Gierige Goblins Martina über Gierige Goblins
    Ich hab das Spiel jetzt mehrfach zu dritt oder viert gespielt. Es ist ein schöner Auf wärmer oder Absacker an einem Spieleabend - nicht mehr, nicht weniger. Die beiliegenden Spielsteine haben eine ähnliche Haptik wie z.B. die von Heckmeck. Dadurch lassen sie sich gut greifen in der Hektik und es macht was her. Toll ist, dass Spielaufbau und Erklärung nur wenige Minuten dauern. Eine Partie ist in 10-15min vorbei.
    Die Schachtel finde ich persönlich zu groß geraten, die Hälfte hätte es auch getan.
    Wer kurze Chaosspiele mag, wird auf seine Kosten kommen. Für den derzeitigen Sonderangebots-Preis kann man nicht viel falsch machen.

    Martinas Wertung:
  • Wettlauf nach El Dorado Martina über Wettlauf nach El Dorado
    Der Wettlauf war ein Blindkauf für mich, da ich Deckbau grundsätzlich mag und die Variante mit der Bewegung durch Karten über den Plan interessant klang. Die Erwartungen haben sich voll erfüllt. Bisher war jede Partie sehr spannend und man bekommt vom Gelegenheits- bis Vielspieler alle an den Tisch.
    Ich würde wie die anderen Rezensionen im Netz gleich empfehlen, eigene Landschaften mit Geländewechseln zu legen und die Höhlenplättchen gleich mit zu verwenden. Das macht deutlich mehr Spaß.
    Das Spiel funktioniert in allen Besetzungen wunderbar, auch zu zweit. Hier steuert jeder zwei Abenteurer. Ich bin gespannt auf die Erweiterungen. :)

    Martinas Wertung:
  • Gier Martina über Gier
    Nach ein paar Spielen ist "Gier" auch in unserer Spielesammlung gelandet.
    Die Aufmachung der Karten ist eher einfach gehalten, unterschiedliche Farbkarten mit Zahlen/ Symbolen. Dadurch wirkt das Spiel nicht direkt so ansprechend, dass man sofort danach greifen würde. Spielt man dann jedoch ein paar Runden, ist man wieder überrascht, wie viel Spaß man doch zwischendurch mit einem recht einfachen Kartenspiel mit wenigen Regeln haben kann.
    Definitiv ein Spiel für Leute mit Schadenfreude, wenn jemand den Hals nicht vollkriegen konnte und beim Ziehen beim Mitspieler eben zu gierig war (d.h. eine Karte doppelt gezogen wurde). Irgendwie eine Mischung aus Sets sammeln und Can't Stop. Ich freue mich auf die nächste Partie. :)


    Martinas Wertung:
  • Sneaky Cards Martina über Sneaky Cards
    Ich hab ja noch keine Ahnung, ob das ganze eine sehr kurzlebige Geschichte wird oder über einige Zeit einen gewissen Spaßfaktor bringt... erinnert jedenfalls stark an Travelbugs beim Geocaching, aber mit Karten im öffentlichen Raum und kleinen Missionszielen eben: z.B. "Hole an einem Automaten vor dir eine Fahrkarte und stecke sie zusammen mit der Karte in den Schlitz." oder "Lasse jemanden in der Warteschlange vor und gib ihm dann diese Karte."
    Ich hab die Karten jedenfalls neulich im Pack auf einem Spieleabend gesehen und fand die Idee einfach witzig, so dass ich jetzt selbst auch Besitzerin eines Kartendecks geworden bin und dies auch schon mal getrackt habe. Alle Missionen werde ich sicher nicht schaffen, aber am Wochenende gehen mal die ersten Karten auf die Reise.
    Werde berichten. :)

    Martinas Wertung:
    • Manfred G., Martina R. und noch jemand mögen das.
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    • Martina K.
      Martina K.: momentan habe ich die Erfahrung gemacht, dass Karten, die ich einfach so in die Landschaft lege (z.B. in einen Spind, an die Pinnwand eines... weiterlesen
      10.11.2017-19:00:48
    • Stefan K.
      Stefan K.: Das ist leider abzusehen...Ich habe mir die Aufgaben noch nicht genauer angesehen (außer die Promos). Aber das tracken bedeutet halt leider... weiterlesen
      10.11.2017-19:41:34
  • 7 Wonders - Duel Martina über 7 Wonders - Duel
    Bewertung nach zwei Partien:

    Gleich vorneweg: Ich weiß noch nicht so recht, was ich von dem Spiel halten soll.

    Optisch top, die Grafiken transportieren das Thema sehr gut (Entwicklung einer Zivilisation; Bau von Weltwundern). Die Schachtel hat ein gut aufgemachtes Inlay, in das alles tadellos verstaut werden kann. Lediglich die Symbole auf den Karten empfinde ich teilweise als sehr klein geraten.
    Mechanisch passt auch alles soweit. Das Auslegen der Karten zu einer Pyramidenform zu Beginn ist originell und ersetzt einen Draft zu zweit.

    Allerdings hat das Auslegen auch ein Manko: Ständig versucht man eher zu verhindern, dass der Gegner entscheidende Karten bekommt, die ihn näher an den Sieg bringen können anstatt mehr auf die eigene Auslage zu schauen.
    So verlief die erste Partie gefühlt sehr unglücklich mit der Kartenauslage und wir starteten deshalb gleich eine zweite. Das Spielgefühl blieb auch hier dabei, dass man nur bedingt Einfluss zu haben scheint, wie die Partie letztendlich verläuft.

    Daneben kam uns die Funktion des Doppelzuges beim Bau eines Weltwunders viel zu stark vor: Das bedeutet nämlich, dass unter Ummständen gleich mehrere Karten der Pyramide in Folge genommen werden können. (Laut Spielregeln ist der Doppelzug nicht begrenzt und mehrfach möglich.)

    Insgesamt fühlten wir uns beide zwischenzeitlich eher gespielt und genau das trennt "7 Wonders Duel" von Spielen, denen ich gerne direkt 5 oder 6 Punkte geben.
    Vielleicht hat auch meine höhere Erwartungshaltung eine Rolle gespielt bei den zahlreichen positiven Rezensionen, die es überall zu lesen gibt.

    Letztendlich haut es mich als Vielspieler nicht so vom Hocker und ich vergebe heute mal gute 4 Punkte. Das heißt, wie lang es in der Sammlung verbleibt kann ich noch nicht sagen - mitspielen würde ich es jedoch immer wieder mal zwischendurch.


    Martinas Wertung:
  • Yokohama Martina über Yokohama
    Ich gebe hier einfach mal meine Meinung von einer Partie zu dritt wieder:

    Yokohama ist mit Sicherheit ein Spiel mit vielen clever miteinander kombinierten Mechanismen. Trotzdem trifft es meinen Geschmack leider überhaupt nicht und ich hatte nach einer Partie auch nicht das Bedürfnis, es in nächster Zeit unbedingt nochmal spielen zu müssen.

    Woran das liegt:
    - Das Spielmaterial hat allein nach dem Aufbau mehr den Flair einer Steuererklärung als der eines Spiels, wirkt eher abschreckend auf mich.
    - Es ist mir alles einen Tick zu unübersichtlich; insgesamt auch im Spiel zu viele Mini-Regeleien, auf die man Rücksicht nehmen muss.
    - Irgendwie wieder so ein Spiel mit vielen Möglichkeiten, bei dem mal durch diese und jene Aktion eher solitär spielend Siegpunkte generiert.


    Um jetzt nicht falsch verstanden zu werden: es ist sicher ein gutes Spiel für die richtige Zielgruppe, zu der ich aber wohl offenkundig nicht gehöre. So wirken viele Stefan-Feld-Spiele z.B. zu oft einfach nur mechanisch für mich und ich kann nicht so viel damit anfangen. Yokohama ist nicht nur mechanisch, sondern sieht auch noch von vornherein danach aus. ;-)
    Ein positives Gegenbeispiel war bei mir übrigens Russian Railroads: Das Spiel habe ich lange gemieden, weil es mich grafisch ebenso abgeschreckt hat. Mittlerweile eines meiner Lieblinge. Yokohama hat es leider bei mir nicht geschafft, mir wenigstens auf den zweiten Blick zu gefallen - und dabei hatte ich die Partie sogar gewonnen ;-)

    Martinas Wertung:
  • Valletta Martina über Valletta
    Die Regeln sind hier schon ausführlich beschrieben, deswegen komme ich gleich zum Fazit nach mehreren Partien in unterschiedlicher Besetzung:

    Plus:
    + Bekannte Mechanismen in neuer Verpackung: etwas Deckbau (z.B. Dominion), etwas Rohstoffe sammeln und bauen/ entwickeln (z.B. Stone Age)
    + funktioniert mit Gelegenheits- und Vielspielern, ist schnell erklärt
    + übersichtliche Anleitung
    + wenn alle das Spiel kennen, ein Spiel mit überschaubarer Länge (1-1,5 Stunden)
    + wertiges Material


    Nicht so toll:
    - Größe der Verpackung: typische Hans im Glück-Schachtel; Material lässt sich bis auf die Spielregel prima als Reisespiel mitnehmen; überdimensioniert
    - Anpassung an Spielerzahl bei den Fässern: zu zweit ist bei uns J. de la Vallette im besten Fall bis zur Hälfte gekommen (mögliche Bedingung für das Spielende)
    - Downtime gerade zu viert: Mit gefällt hier insbesondere nicht, dass am Schluss nochmal das gesamte Deck durchgespielt wird und es damit oft uninteressant wird, es vorher auszudünnen. Hier hätte mir eine Variante besser gefallen, die das Spiel an der Stelle auch verkürzt.


    Alles in allem eine runde Geschichte, aber manches hätte besser gelöst sein können.
    Ich gebe insgesamt mal 4 Punkte mit Tendenz zur 5.

    Martinas Wertung:
  • Noch mal! Martina über Noch mal!
    Am Anfang dachte ich, dass das schon wieder so ein Qwixx-Ableger ist. Irgendwie fällt es bei mir auch in diese Sparte, allerdings hat es mir nach einem Spiel doch so gut gefallen, dass ich mir ein Exemplar zugelegt habe. Das wurde jetzt auch schon einige Male ausprobiert. "Noch mal" funktioniert in allen Besetzungen wunderbar - egal ob Wenig- oder Vielspieler - und lässt sich auch prima als Reisespiel mitnehmen.
    Wer also noch nicht genug Würfelspiele von der Art "Ich nehm zwei Würfel - ihr von den anderen" in seinem Schrank hat, für den ist es vielleicht einen Blick wert. ;-)

    Martinas Wertung:
  • Imperial Settlers (dt.) Martina über Imperial Settlers (dt.)
    Ich habe es gestern zu zweit zum ersten Mal gespielt und muss sagen, dass ich es höchstens ein OK-Spiel fand. Regeln sind schnell zu lesen und danach spielt es sich flockig herunter. Aber ich fand es eben insgesamt eher leichte Kost. Zudem wirkt das ganze eher wie ein Solitärspiel. Wenn man am Zug ist, optimiert man eben seine Ressourcen und Karten, was der Gegner so treibt ist in wenigen Situationen relevant.
    Ich würde es ggf. nochmal mitspielen, brauche es aber selbst nicht in der Sammlung.
    Ich kann mir aber vorstellen, dass es z.B. als Zwei-Personenspiel für den Urlaub für viele den Geschmack trifft. Daher gebe ich mal 4 Punkte.

    Martinas Wertung:
  • T.I.M.E Stories - Die Endurance Expedition Erweiterungsszenario Martina über T.I.M.E Stories - Die Endurance Expedition Erweiterungsszenario
    Ein Jahr ist vergangen, seitdem ich die letzte Erweiterung gespielt habe. Dementsprechend habe ich mich gefreut, was es hier zu entdecken gibt.

    Das Szenario ist definitiv kürzer als die anderen und das hat unter anderem auch den Hintergrund, dass entdeckte Orte liegen bleiben. Das ist für mich ein Riesen-Pluspunkt, denn bei allen Vorgängern galt es, in jeder Runde immer wieder die gleichen bekannten Aktionen durchzuführen, bevor endlich etwas Neues passierte.

    Zu viert sind wir interessanterweise ziemlich glatt und in wegen Versuchen durchgekommen. Das war eigentlich schade, denn einer der Mechanismen, der laut der anderen Rezi hier das Spiel chaotisch machte, kam bei uns so gut wie nicht zum Tragen und wir haben es bei uns eher so empfunden, dass es dadurch leicht wurde.

    Storymäßig ist das ganze nichts Besonderes, es kommt einem zumindest wie bekannte Filme dieses Genres vor. Hier werden vor allem auch einige Klischees bedient, aber das tut dem Spaß keinen Abbruch - zumindest für meinen Geschmack. Von den Grafiken her sind die Karten und auch Texte an wenigen Stellen wie aus einem Horrorfilm, aber das ist durchaus passend zur Atmosphäre. Insofern aber etwas, dass man wissen sollte, wenn Jüngere mitspielen wollen. Ich glaube aber auch, dass hier schon eine Altersfreigabe durch den Verlag gesetzt wurde.


    Martinas Wertung:
  • Terraforming Mars (dt.) Martina über Terraforming Mars (dt.)
    Jetzt habe ich es auch endlich mal in mehreren Besetzungen spielen können, jedesmal direkt mit Konzernen.
    Für mich insgesamt ein Spiel, bei dem ich den Hype persönlich nicht ganz nachvollziehen kann: Ja, es ist alles solide gemacht, es passt mechanisch alles gut zusammen.
    Aber mir fehlt das Besondere, das Spiel erzeugt bei mir wenig Emotionen und hat auch im Verlauf kaum Spannungskurve. Jede der Runden läuft ähnlich ab. Man schaut halt, was man mit den Handkarten optimieren kann und baut die eigene Ressourcen-Produktion nach und nach auf. Das ganze ist für mich gefühlt zu lang für das, was es ist - nämlich vor allem eher eine solitäre Angelegenheit.
    Das gleiche Problem hatte ich zuletzt z.B. auch mit Ein Fest für Odin, was ja vielen auch sehr gut gefällt.
    Ich empfehle gerade bei dem Preis von Terraforming Mars ein Probespiel, wenn man die Möglichkeit hat. Es ist mit Sicherheit nicht für jeden was.



    Martinas Wertung:
  • Escape Room - Funland Erweiterung Martina über Escape Room - Funland Erweiterung
    So, jetzt haben wir es am Wochenende auch geschafft, die beiden erschienenen Erweiterungen zu spielen. Alle 4 Fälle der Grundbox hatten uns so viel Spaß bereitet, dass ich hier Höchstpunktzahl vergeben hatte - daher waren wir umso mehr gespannt.

    Zum Material:
    Die Erweiterung kommt in einer flachen quaddratischen Box mit sehr schöner, thematisch passender Aufmachung. Darin finden sich wieder die 3 Umschläge, ein Bild vom Raum, in dem man sich befindet und eine kurze Spielanleitung. Zusätzlich der Hinweis, dass hier Materialien aus der alten Box benötigt werden (Schnur, Spiegelkarte).


    Zum Spielerlebnis:
    Insgesamt hat uns das Spiel auch gut gefallen, allerdings hat es uns nicht mehr so gepackt wie die ersten 4 Fälle. Ich weiß nicht, ob hier langsam das Neue am Spielgefühl der Escape-Games verloren geht oder ob die Fälle des Grundspiels einfach interessanter waren... Irgendwie hat das Besondere gefehlt, was z.B. Fall 3 definitiv hatte.

    Positiv hervorzuheben ist definitiv, dass man nun fast alle Materialien wieder ausdrucken kann und mit dem Erscheinen des Spiels im Internet auch eine deutsche Komplettlösung vorliegt. Hier wurde nachgebessert.
    Negativ aber: Beim Spielen wussten wir das noch nicht. Im 3. Umschlag gibt es ein Teil, bei dem das Drucksymbol leider nicht wirklich zu erkennen ist. So sind wir davon ausgegangen, dass es auch eine Lösung geben muss, ohne darauf zu malen. Ein Trugschluss, wie sich herausstelte, weshalb wir den Fall dann auch leider nicht in der Zeit geschafft haben. Zusätzlich gibt im 3. Teil mehrere Möglichkeiten der Interpretation der Lösung, das kostet unter Umständen zusätzlich Zeit.

    Nett ist die Idee, dass es jetzt online je nach Ausgang des Szenarios zwei verschiedene Enden gibt, die man vorlesen kann. Ebenso kann man mit Tablet oder Smartphone die zugehörige App einbinden (vor allem passender Soundtrack und Schlussfoto bei Gelingen der Mission möglich).


    Durch Unklarheiten im 3. Teil wurde das Spielerlebnis bei uns etwas getrübt, daher vergebe ich hier 3 Punkte (sonst wohl 4). Mit den nächsten Erweiterungen würde ich mir insgesamt wieder mehr Originalität wünschen.

    Martinas Wertung:
  • Escape Room - Murder Mystery Erweiterung Martina über Escape Room - Murder Mystery Erweiterung
    So, jetzt haben wir es am Wochenende auch geschafft, die beiden erschienenen Erweiterungen zu spielen. Alle 4 Fälle der Grundbox hatten uns so viel Spaß bereitet, dass ich hier Höchstpunktzahl vergeben hatte - daher waren wir umso mehr gespannt.

    Zum Material:
    Die Erweiterung kommt in einer flachen quaddratischen Box mit sehr schöner, thematisch passender Aufmachung. Darin finden sich wieder die 3 Umschläge, ein Bild vom Raum, in dem man sich befindet und eine kurze Spielanleitung. Zusätzlich der Hinweis, dass hier Materialien aus der alten Box benötigt werden (Schnur, Spiegelkarte).


    Zum Spielerlebnis:
    Insgesamt hat uns das Spiel auch gut gefallen, allerdings hat es uns nicht mehr so gepackt wie die ersten 4 Fälle. Ich weiß nicht, ob hier langsam das Neue am Spielgefühl der Escape-Games verloren geht oder ob die Fälle des Grundspiels einfach interessanter waren... Irgendwie hat das Besondere gefehlt, was z.B. Fall 3 definitiv hatte. Zudem gab es eine Stelle, an der wir alle nach einem Hinweis trotz genauem Hinsehen große Schwierigkeiten hatten, das gesuchte zu entdecken.

    Positiv hervorzuheben ist definitiv, dass man nun fast alle Materialien wieder ausdrucken kann und mit dem Erscheinen des Spiels im Internet auch eine deutsche Komplettlösung vorliegt. Hier wurde nachgebessert.
    Nett auch die Idee, dass es jetzt online je nach Ausgang des Szenarios zwei verschiedene Enden gibt, die man vorlesen kann. Ebenso kann man mit Tablet oder Smartphone die zugehörige App einbinden (vor allem passender Soundtrack und Schlussfoto bei Gelingen der Mission möglich).

    Insgesamt von mir 4 Pukte für das Spielerlebnis. Mit den nächsten Erweiterungen würde ich mir wieder mehr Originalität wünschen.

    Martinas Wertung:
  • Game of Quotes Martina über Game of Quotes
    Nachdem die Känguru-Trilogie zu meinen Lieblingshörbüchern zählt, war auch das zweite Spiel eigentlich schon fast ein Pflichtkauf. Ich hatte an sich aber keine hohe Erwartungshaltung und wusste auch nicht, wie viel Spaß ein Spiel mit falsch zugeordneten Zitaten tatsächlich macht.
    Vor dem Kauf hatte ich mir übrigens erst das neue Spielanleitungs-Video angeschaut. Für Känguru-Fans definitiv sehenswert, auch wenn man "Game Of Quotes" dann nicht selbst für die eigene Sammlung braucht!

    Ich glaube, dass das Spiel schon stark von der Gruppe abhängt und sicher auch den einzelnen mehr Spaß macht, wenn man einen Bezug zum Humor der Bücher von Marc-Uwe Kling hat. In einer so passenden Spielrunde kam bei mir das Spiel auch gestern zu viert das erste Mal auf den Tisch. Zum Einruck:


    Kategorie WITZIG:
    - Es sind nicht nur Promi-Zitate dabei, sondern auch z.B. Bahndurchsagen,
    Werbeslogans, Tweets, Ansagen eines Navigationsgeräts.
    - Bei der Zitatquelle hat man zwei Möglichkeiten vorzulesen: z.B. "Recep Erdogan"
    oder "ein türkischer Präsident". Die Satire schlägt hier richtig zu, wenn man
    manchmal genau hinschaut: Ich möchte hier nicht spoilern, aber der Untertitel zu
    "Deutsche Bank" ist z.B. lesenwert und sorgte bei uns für Lacher.
    - In beiden letzten Spielrunden können reale oder fiktive Personen frei erfunden
    werden. D.h. auch Freunde oder Bekannte dürfen hier neben Flipper, Lassie, Pikachu
    notiert werden. Manchmal gibt es hier mit Glück Volltreffer.


    Kategorie NICHT-WITZIG:
    - "Ich hab nur nicht-witzige Sachen auf der Hand" hört man meistens, wenn jeder
    versucht, Zitat und Person zusammenzufügen. Manchmal passt halt auch wirklich
    nichts so richtig - auch nach Tauschen der Karten nicht. Ich denke, Glück braucht´s
    eben auch etwas, aber bei "Game of Quotes" ist gewinnen oder verlieren an sich
    nebensächlich. Der Spaß steht im Vordergrund.


    Alles in allem hatte ich eine Erwartungshaltung von 3-4 Punkten und gebe nun aber 5.
    Wir haben gestern gleich 4 Runden hintereinander gespielt. Eine Partie lässt sich eben auch fluffig und schnell zwischendurch spielen. Es benötigt keine längeren Erklärungen, zur Einstimmung das Video zeigen und los geht´s.
    Sicherlich nicht ein Spiel für jeden, aber ...


    ...um es mit den Worten des Kängurus zu sagen: "Es ist halt kein Glücksspiel!" ;-)


    Martinas Wertung:
  • Paperback (dt.) Martina über Paperback (dt.)
    Eine Mischung aus Dominion und Scrabble trifft es wirklich am besten - wer mit Wortspielen und Deckbau etwas anfangen kann, ist hier richtig.

    Ich bin durch das gleichnamige Kickstarter-Projekt vor ein paar Jahren auf das Spiel aufmerksam geworden, habe mich aber zurückgehalten, da ich Wortspiele lieber in deutschen Versionen spiele. Das Spiel hatte ich dann aus den Augen verloren, bis ich es hier bei der SO in der Werbung sah. Und gleich mal zugeschlagen ohne lange nachzudenken... :-)

    Das Spiel kam dann gleich gestern zu zweit und zu viert auf den Tisch. Mir persönlich hat es zu zweit etwas besser gefallen, da das gleiche "Problem" wie bei Dominion auftritt: Man fängt an, gar nicht mehr darauf zu achten, was die anderen so legen und ist nur mit dem eigenen Wort beschäftigt. Je nach Spielrunde kann das den Spielspaß ausbremsen.
    Wir haben übrigens gleich so gespielt, dass man die gezogenen Karten gleich offen auslegt, so dass sie alle sehen können. Das hat den Vorteil, dass der Spieler am Zug die anderen einbeziehen und sich Wörter vorschlagen lassen kann (auch unter Variante in der Anleitung so geschrieben). Wenn ein solches Wort dann ausgewählt wird, ist die Belohnung ein Holzklötzchen (Einkaufswert 1$).


    Positiv aufgefallen:
    - Spielkarton ist ein Hingucker, sehr ansprechend gestaltete Box
    - durchdachtes Inlay mit Extra-Reitern, Schaumstoff zum Ausfüllen des leeren Raums
    (kann bei gesleevten Karten ggf. entfernt werden)
    - Spielprinzip ist in der Kombination neuartig, macht Spaß beim Ausprobieren
    - Spielregel kommt schon mit einigen Varianten: Wörter nach Themen finden,
    Sonderfähigkeiten für die Spieler, kooperatives Spiel, u.s.w.
    - Material ist wertig, insbesondere auch die Karten nicht zu dünn
    - Spielregeln sind flott erklärt, somit sicher für viele Gruppen geeignet
    - schneller Auf- und Abbau durch Struktur in der Box
    - definitiv ein gutes Spiel zu zweit für mich


    vielleicht doch nicht kaufen, wenn....
    - Downtime kann je nach Runde lang sein, fühlt sich teilweise eher wie ein
    Solitärspiel an
    - ich bin mir nicht so sicher, wie hoch der Wiederspielreiz tatsächlich auf Dauer
    ist: momentan finde ich das Spielprinzip noch innvovativ, aber die Abläufe sind
    doch immer wieder sehr ähnlich. Das wird die Zeit zeigen.
    - Spiel polarisiert sicherlich, auch in unserer Runde gingen die Meinungen
    auseinander.


    Naxh mehreren Runden in verschiedenen Besetzungen gebe ich klare 5 Punkte - Spiel bleibt definitiv in meiner Sammlung.

    Martinas Wertung:
  • EXIT - Das Spiel - Das geheime Labor (Kennerspiel des Jahres 2017) Martina über EXIT - Das Spiel - Das geheime Labor (Kennerspiel des Jahres 2017)
    Aus der Kosmos-Reihe haben wir jetzt die ersten 3 EXIT-Fälle gespielt.
    Mein persönliches Ranking:

    1. Grabkammer 2. Hütte 3. Labor

    Beim Labor haben wir in der Vierer-Runde entweder mehrfach so richtig auf dem Schlauch gestanden oder die Rätsel waren einfach seltsam. (??) Jedenfalls lief es bei den anderen beiden Fällen irgendwie runder und wir brauchten nicht immer wieder einen Hinweis. Das hat sich auf den Spielspaß ausgewirkt. Wie gesagt, somit natürlich wie immer absolut subjektive Bewertung - verläuft sicher in jeder Runde anders.

    Als "Escape-Snack" war auch der Fall ok, aber ich selbst hatte mehr Spaß an den anderen bisher gespielten. (Favorit immer noch im Vergleich: "Escape Room§ von Noris)


    Martinas Wertung:
  • EXIT - Das Spiel - Die verlassene Hütte (Kennerspiel des Jahres 2017) Martina über EXIT - Das Spiel - Die verlassene Hütte (Kennerspiel des Jahres 2017)
    Nach der "Grabkammer des Pharao" das zweite Spiel für uns aus der EXIT-Serie.
    Zu viert haben wir das Ganze tatsächlich unter 60 min geschafft und nur einen Hinweis gebraucht. Bei der Grabkammer fanden wir insgesamt die Rätsel interessanter, aber auch die Hütte hat Spaß gemacht.
    Im Vergleich der Escape-Spiele aller Verlage hat nach wie vor Escape Room von Noris die Nase vorn. Insgesamt spielt sich das einfach atmosphärischer - bei der kleinen Kosmos-Reihe dreht es sich eben oft um aufeinander folgende Logik-Rätsel auf Papierstücken. Der Decoder und das abwechslungsreiche Material macht da schon mehr her.

    Martinas Wertung:
    • André P., Uwe S. und noch jemand mögen das.
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    • Pascal V.
      Pascal V.: "hat nach wie vor Escape Room von Noris die Nase vorn." !!!!!!!! :)
      25.07.2017-16:13:17
    • Stefan K.
      Stefan K.: Ich bin da von der anderen Partei ;) Ich finde Noris einfach viel zu leicht und brauche für anständige schwierige kreative Rätsel auch nicht so... weiterlesen
      10.08.2017-08:40:26
  • PAKU PAKU Martina über PAKU PAKU
    Ein Spiel, das in einer großen Runde (bis zu 8 Spieler laut Schachtelangabe) funktionieren und dabei mit insgesamt 5 Würfel auskommen soll? Geht das? Macht das Spaß? Aber sicher doch! Zumindest wenn man Spaß an schnell erklärten Spielchen mit Ärger- bzw. Chaosfaktor hat.
    So werden munter Runde für Runde Geschirrteile aus Plastik gestapelt und Würfel nach links weitergereicht, bis einer Minuspunkte kassiert: Stapel umgefallen oder zu viele Würfel liegen vor einem Spieler (variiert je nach Personenanzahl).
    Für mich ein witziger Absacker oder Aufwärmer eines Spieleabends!
    In eine ähnliche Richtung, aber noch hektischer und lauter geht übrigens "Lucky Lachs". Wem solche Spiele Spaß machen, der kann sich auch das mal anschauen.

    Martinas Wertung:
  • Kingdomino - Spiel des Jahres 2017 Martina über Kingdomino - Spiel des Jahres 2017
    Ein richtig tolles Spiel, das bei mir bis jetzt in jeder Runde sehr gut ankam.
    Zu zweit empfehle ich unbedingt nach ein paar Probepartien das 7x7-Raster - es ist etwas anspruchsvoller zu bauen und vor allen Dingen kommen dann alle Teile ins Spiel.

    Grafisch finde ich Kingdomino auch sehr gelungen: Uns sind z.B. erst nach einigen Spielen die vielen kleinen Details aufgefallen, die auf den Plättchen zu sehen sind.
    Das hätte man auch 08/15 produzieren können - dem ist hier aber nicht so.



    Martinas Wertung:
    • Timo A., Franziska W. und 3 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Timo A.
      Timo A.: Ich hab den Eindruck, Pegasus hat in diesem Jahr ein paar sehr gute Fa,milienspiele im Programm. Traumhaus und Frogriders stehen bei mir auch auf der Merliste
      03.04.2017-20:26:04
    • Martina K.
      Martina K.: Traumhaus habe ich neulich auf einem treffen am Nachbartisch gesehen: Irgendwie waren alle mitspielenden Erwachsenen sehr skeptisch aufgrund des ... weiterlesen
      03.04.2017-20:30:11
  • Krazy WÖRDZ Martina über Krazy WÖRDZ
    Ersteindruck:
    Sehr witziges und schnell erklärtes Partyspiel, das sicher jetzt öfter mal den Weg auf den Tisch finden wird.
    Das einzige Manko finde ich auch die etwas fitzeligen Buchstabenplättchen. Die hätten meiner Meinung nach ruhig etwas größer ausfallen dürfen.

    Martinas Wertung:
  • Ein bisschen Mord muss sein Martina über Ein bisschen Mord muss sein
    Wie z.B. auch Linq entfaltet dieses Kommunikations-Spiel seinen vollen Reiz erst nach ein paar Runden, wenn alle wissen, wie das Ganze abläuft und sich in das Spiel eingefunden haben. Allerdings ist "Ein bisschen Mord muss sein" noch um einiges spezieller. Zu den Regeln erzähle ich hier nicht mehr viel, denn die finden sich ja schon an anderen Stellen.

    Zu Beginn fragt man sich noch, was man in 1 Minute alles eigentlich erzählen soll, wie man die Begriffe dabei geschickt einbaut und am besten noch eine Rolle verkörpert.
    Mit jeder weiteren Runde entwickelt sich aber das Spiel und auch blutige Anfänger versuchen zunehmend den Inspektor komplett zu verwirren, indem sie gezielt auch die Begriffe des Täters in ihre Storys einbauen. Manchmal wird dann die Minute fast schon zu kurz. ;-)

    Definitiv ist "Ein bisschen Mord muss sein" ganz sicher nicht ein Spiel für Jedermann, sondern hat eine eher überschaubare Zielgruppe.
    Spaß wird man eher haben, wenn man folgendes mag:

    - Kommunikations- und Sprachspiele
    - Improvisation/ Impro-Theater (Spiele wie "Bühne frei")
    - Krimidinner-Spiele
    - bei "Linq" gekonnt auch mal mit dem Fragezeichen bluffen
    - Spiele, bei denen es eigentlich egal ist, wer am Schluss gewonnen hat und der Spaß im Vordergrund steht


    Ein Kauf lohnt sich darüber hinaus wahrscheinlich auch nur, wenn man mindestens 5-6 Personen zusammen bekommt, die sich darauf einlassen würden.
    Zum reinen Ausprobieren sonst einfach mal auf einem Spieletreffen nach einer passenden Runde fragen.

    Mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht, bei weiteren Runden bin ich gerne dabei.


    Martinas Wertung:
  • Insider Martina über Insider
    Eins von den Spielen, das sehr stark von der passenden Gruppe abhängt und sicher auch polarisiert. Ich habe es heute in der großen Runde zum ersten mal gespielt und wir hatten richtig viel Spaß dabei.

    Zum Ablauf:
    1) Rollenkärtchen verdeckt verteilen
    2) Derjenige, der die Spielleiter-Rolle (Master) hat, deckt auf und gibt sich zu erkennen. Alle anderen sind Bürger bzw. ein Spieler der Insider (geheime Rollen)
    3) Alle schließen die Augen. Der Spielleiter wählt einen Begriff aus, danach sieht sich diesen auch der Insider in einer zweiten Phase unabhängig davon an. Spielleiter und Insider erkennen sich nicht.
    4) Die Gruppe versucht in einer vorgegebenen Zeit (Sanduhr) durch gezielte Ja-Nein-Fragen den Begriff des Spielleiters zu raten. Der Insider versucht die Gruppe auf den Begriff zu bringen, aber ohne dabei erkannt zu werden.
    5) Nach der Raterunde darf wild verdächtigt werden, wer wohl der Insider war. Danach gibt jeder gleichzeitig einen Tipp ab (auf die Person zeigen).
    6) Auflösung


    Mir kam das ganze vor wie Werwolf in einer Light-Variante. Ein wirklich netter Aufwärmer oder Absacker für den Spieleabend mit 5 oder mehr Personen.
    Dazu eine kleine kompakte Schachtel, also prima zum Mitnehmen. Für mich wird das Spiel sicher einer meiner nächsten Käufe werden.

    Martinas Wertung:
  • Pandemic Legacy Blau Martina über Pandemic Legacy Blau
    Wir sind mittlerweile zu viert im August angelangt. Das Spielerlebnis ist toll und ich freue mich, das Geld investiert zu haben (im Angebot für knapp 30 Euro). Für andere Spiele gebe ich ähnlich viel Geld oder mehr aus und ich spiele sie dann vielleicht höchstens 5-10 Mal. Insofern bisher einige Abende Spaß gehabt und wir haben ja auch noch etwas vor uns. :-)

    Ich kann allerdings nicht 5 oder 6 Punkte geben, da ich wohl auch eine Erstauflage des Spiels ergattert habe und so manche Unstimmigkeiten in den Übersetzungen vorliegen. Gerade bei einem Legacy-Spiel darf so etwas eigentlich nicht passieren.
    Mit FAQ bzw. Foren lesen ist zwar alles so möglich, wie es wohl gedacht war - aber auch nicht jeder Spielekäufer kommt direkt auf die Idee. Für mich selbst trübt es auch etwas den Spaß, wenn ich vor jedem Monat auf dem Tablet nachschauen muss, ob sich dieser problemlos spielen lässt oder erstmal Kartentexte geändert werden müssen.
    Es ist z.B. ein Unterschied, ob ein Gebäude ab einem gewissen Monat permanent verfügbar ist (also einen Aufkleber erhält) oder einmalig pro Runde.

    Wie gesagt wäre Pandemie Legacy für mich eigentlich eine klare Kaufempfehlung, aber so gibt´s deutlichen Punktabzug.... schade!

    Martinas Wertung:
  • Halt mal kurz Martina über Halt mal kurz
    Witzig oder nicht witzig, das ist hier die Frage!

    Ich würde sagen, das hier ist definitiv ein Fan-Spiel. Wer von den Känguru-Chroniken noch nie was gehört hat, kannn auch einfach Mau Mau spielen und wer möchte ein paar Sonderregeln dazu erfinden.
    Der Reiz des Spiels lässt jedoch auch für Kenner nach ein paar Runden deutlich nach, denn dann ist der Witz der ersten Runden durch die nun schon bekannten Kartentexte recht schnell verflogen. Alles in allem ein Absacker, der mal auf den Tisch kommen kann.

    4 Punkte gibt es für mich aber definitiv für die Idee, Teile aus den Känguru-Chroniken in ein einfaches Kartenspiel zu packen und dazu ein superlustiges Video zu produzieren.
    Das Video zum Spiel kann ich uneingeschränkt jedem empfehlen - allerdings ist es wahrscheinlich auch hier noch witziger, wenn man die Charaktere aus den Büchern kennt. Hier man man aber nichts falsch machen, denn das Video gibt es kostenlos und bei Nichtgefallen einfach abschalten. ;-)


    Martinas Wertung:
  • Alles im Eimer Martina über Alles im Eimer
    Wie lange hab ich mir in der Ur-Version des Spiels vorgestellt, wie das Spiel in 3D wäre....und vor Weihnachten sah ich es als Schnapper im Geschäft stehen - meins! :-)
    Ich finde, eins der besten Ärger-Spiele überhaupt, für meine Sammlung ein must-have.
    Ich habe den Kauf auch nicht bereut: Kam an Neujahr gleich zum Einsatz und wurde sehr positiv aufgenommen. (Anmerkung: Zu den Regeln schreibe ich nichts mehr, die stehen schon hier oder auf anderen Seite, hier geht es nur um einen kurzen Eindruck)


    Martinas Wertung:
  • EXIT - Das Spiel - Die Grabkammer des Pharao (Kennerspiel des Jahres 2017) Martina über EXIT - Das Spiel - Die Grabkammer des Pharao (Kennerspiel des Jahres 2017)
    Wir haben das Spiel in einer 4er-Runde gespielt. Es ist für mich das erste aus der Exit-Serie von Kosmos gewesen, im Vergleich habe ich vorher Escape Room von Noris durchgespielt.

    In Exit - Die Grabkammer des Pharao geht es darum, immer wieder Hinweise für einen dreistelligen Hieroglyphen-Code auf Buchseiten bzw. Rätselkarten zu finden und mit Hilfe von Lösungskarten zu überprüfen. Ist dieser richtig, darf man die nächsten Rätselkarten aufdecken. So geht das nach dem gleichen Prinzip mehrere Runden bis zum Ende.

    Bei uns war das Ende nach etwa 1 Stunde 40 Minuten erreicht: Wir wollten hier möglichst viel ohne Hinweiskarten lösen und haben letztendlich auch nur eine einzige gebraucht. Die Zeit war uns egal. Hier kommt es denke ich stark auf die Gruppe an: Ist man eher geneigt dazu, schnell nach den Hinweisen zu greifen, wird hier Schritt für Schritt sehr klar die Lösung formuliert. Man tappt nicht weiter im Dunkeln. Andererseits ist der Aha-Effekt viel größer, wenn man selbst darauf kommt.

    Vergleich zu Escape Room: Hier läuft tatsächlich die Zeit runter (Chronometer) und nach jedem Signalton darf man einen Hinweis lesen. Hier fühlt man sich etwas mehr unter Druck und nimmt dem Hinweis dann gern an (wobei wir dann zumeist schon weiter waren und den Tipp nicht mehr brauchten). Die Hinweise geben allerdings im Vergleich zu Exit keine Komplettlösung, sondern eher nach dem Schema: "Schaut euch genau ... an."/ ".... und .... ergeben ein spezielles Muster." Exit gibt hier deutlich mehr Hinweise (zu jedem einzelnen Rätsel sind es gleich 3 Karten) und diese sind eindeutig. Allerdings muss man dazu sagen, dass es zu Escape Room auf der Homepage auch eine Komplettlösung gibt, die man sich ggf. noch anschauen kann. Diese haben wir jedoch nicht benötigt.


    Mein Fazit:
    Egal, ob Exit oder Escape Room - hier ist ein neuartiges Spielerlebnis entstanden. Am ehesten lässt es sich für mich vergleichen mit einem Begriff aus der Geocacher-Szene: Mysteries lösen als kooperatives Brettspiel. Für den Personenkreis, die mit meiner Umschreibung im letzten Satz etwas anfangen können, könnte es auch am ehesten ein Spiel sein, das Spaß macht. In meinen Augen scheint gerade die Kosmos-Reihe auch eine schöne Geschenk-Idee für Geocacher zu sein, die Mysteries gegenüber nicht komplett abgeneigt sind.

    Meine bisherige Erfahrung in verschiedenen Gruppen zeigt aber auch, dass diese Spiel-Idee grundsätzlich stark polarisiert: Entweder man kann dem ganzen etwas abgewinnen oder es lässt einen eher kalt und man ist froh, wenn es vorbei ist.
    Teilweise muss man bei den Rätseln schon ganz schön um die Ecke denken oder man fragt sich, wer sich das eigentlich ausgedacht hat. ;-)


    Mich selbst hat Escape Room von Noris insgesamt viel mehr gepackt, die Atmosphäre war einfach dichter. Das kann durch den Chronometer mit der tickenden Uhr sein, den Soundtrack (wenn man zusätzlich mit Tablet spielt), die verschiedenen Umschläge und interessanten Materialien. Ich kann es gar nicht genau sagen.

    Exit fühlt sich für mich mehr an wie ein Snack für zwischendurch, während man auf die Erweiterung für Escape Room wartet.... Es gab schon auch ein paar coole Rätsel in der Grabkammer, vor allen Dingen zum Schluss hin. Es fühlt sich für mich aber insgesamt viel mechanischer an. Daher ist für mich Escape Room das bessere Spiel.

    Empfehlen würde ich übrigens bei beiden Systemen eine 4er-Runde. Alleine kommt man hier zumindest unter Zeitdruck kaum auf alle Lösungen und es macht auch längst nicht so viel Spaß, wie wenn man sich mit anderen über seine Ideen austauschen kann.


    Zur Kritik am "Wegschmeiß-Spiel" kann ich sagen: Es ist mir einige Male auch schon passiert, dass ich Geld für einen mittelmäßigen bis schlechten Kinofilm verbrannt habe, in den ich mit einer anderen Erwatungshaltung reingegangen bin. Auch ein Hörbuch höre ich in der Regel einmal, nachdem ich es käuflich erworben habe.
    Insofern geht für mich das Preis-Leistungs-Verhältnis für die Spielidee vollkommen in Ordnung. Wer mit dem produzierten Müll ein Problem hat, dem kann ich übrigens auch gerade für das Solo-Spiel eine für Tablets produzierte Reihen empfehlen.
    Meine Empfehlung wäre hier übrigens klar "Room" (mittlerweile 3 Teile).

    Martinas Wertung:
  • Great Western Trail Martina über Great Western Trail
    Bewertung nach 2 Partien, einmal zu dritt und einmal zu zweit:

    Bei Mombasa konnte ich den Hype nicht verstehen. Da hatte das Spiel 3 Chancen bei mir und irgendwie fühlte es sich für mich immer komplett überladen und viel zu lang an.
    Great Western Trail vom gleichen Autor hat zwar auch wahnsinnig viele Stellschrauben, aber irgendwie spielt es sich direkt viel intuitiver. Ich musste beim zweiten mal z.B. nicht mehr viele Regeln nachlesen und konnte realtiv zügig loslegen. (Mittlerweile merke ich, dass bei uns vor allem die Spiele immer wieder auf den Tisch kommen, bei denen der Einstieg nach längerer Zeit schnell gelingt. Das könnte auch Great Western Trail schaffen.)

    Das Spiel hat zwar durchweg keine komplett neuen Mechanismen (z.B. Deckbau oder Eisenbahnstrecke a la Firt Class / Russian Railroads oder Gebäudebau a la Caylus), aber verknüpft schon da gewesenes so gut, dass das ganze einfach innovativ wirkt. :-)

    Was mich bisher am meisten fasziniert ist, dass es nicht unbedingt einen klaren Weg auf das Siegertreppchen gibt, sondern es viele Möglichkeiten gibt dorthin zu kommen.
    So verliefen auch beide Spiele komplett anders.

    Es gibt einen gewissen Glücksfaktor im Spiel, nämlich das Nachziehen der Arbeiterplättchen und der Kuhherden-Karten. Zusätzlich ist es hier so, dass bei weniger als 4 Spielern nichts aussortiert wird. Theoretisch kann es also passieren, dass man zu zweit spielt und sich eine Cowboy-Strategie vornimmt, dann aber so gut wie keine Cowboys kommen. Es ist also ein Spiel, bei dem man auch situationsbedingt immer mal wieder die Taktik anpassen muss. Wer das nicht mag, dem sei lieber erstmal eine Probepartie empfohlen.

    Ich vergebe vorerst mal 5 Punkte für dieses tolle Vielspieler-Spiel; ggf. passe ich noch auf 6 Punkte an, wenn der Langzeitspielreiz auf Dauer auch gegeben ist.



    Nachtrag am 3.4.17:
    Mittlerweile an die 10 Partien gespielt, die meisten zu zweit.
    Zu zweit ist der Glücksanteil definitiv etwas höher, da es im Gegensatz zum 3er-/4er-Spiel vorkommen kann, dass z.B. keine einzige wertvolle 4er- oder 5er-Kuh in der Auslage landet bzw. so auch die Personenauslage variiert. So muss im Spiel immer wieder neu taktiert werden und das eigene Spiel an die Gegebenheiten angepasst werden.
    Im Zweier-Spiel hat sich auch gezeigt, dass vor allem das Besetzen der Bahnhöfe mit Personen sichere Punkte und Boni bringen, die nicht zu verachten sind. Diese sollte man auf keinen Fall alleine dem Gegenüber lassen.

    Zu zweit finde ich es insgesamt ein sehr gutes Spiel, aber zu dritt oder viert gefällt es mir noch einen Ticken besser.


    Martinas Wertung:
  • Mystic Vale Martina über Mystic Vale
    Bewertung nach einem Spiel zu viert:

    Pluspunkte:
    - Idee mit den dreigeteiten Karten ein Deckbauspiel zu entwickeln, grundsätzlich innovativ.
    - Material wirkt wertig (kann nicht sagen, wie schnell sich die Folien evt. doch abnutzen)


    Minuspunkte:
    - Regel hätte meines Erachtes redaktionell besser überarbeitet sein können. Vieles wiederholt sich unnötigerweise oder man hätte es schneller auf den Punkt bringen können, um was es eigentlich geht. Komplizierter als das Spiel letztendlich ist.
    - Karten auseinander sortieren zu Beginn und vor allem nach Ende des Spiels ist mir zu langatmig.
    - Das Spiel (also der Deckbau) braucht zu lange, um ins Laufen zu kommen und dann ist gegen Ende gerade zu viert die Downtime gefühlt unerträglich hoch. Dabei existiert gleichzeitig keinerlei Interaktion zwischen den Spielern.


    Fazit:
    Ich gebe dem Spiel nochmal eine Chance in einer anderen Besetzung, glaube aber auch dann, dass es neben der grundsätzlich schönen Idee nicht viel mehr Pluspunkte bei mir holen wird. Eigentlich ist das schade, aber momentan widme ich mich da lieber anderen Titeln.

    Martinas Wertung:
    • michael N., Dagmar S. und noch jemand mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Dagmar S.
      Dagmar S.: Danke für diesen Eindruck, Martina. Das Spiel stand bei mir weit vorne im Fokus aufgrund der neuartigen Art des Deckbaus und des Themas.
      03.12.2016-13:12:15
    • Robin G.
      Robin G.: Auch wenn ich 3 Punkte etwas hart finde, stimme ich zu das das Spiel braucht bis es in die Gänge kommt da Anfangs noch alle Hüllen leer sind.... weiterlesen
      10.10.2017-11:45:48
    • Dagmar S.
      Dagmar S.: Inzwischen habe ich es auch gespielt und kann der Bewertung nur zustimmen. Schade. So wie es aussieht, bringt auch die Erweiterung wohl keinen... weiterlesen
      10.10.2017-14:55:06
  • Mord in der Villa Mafiosa Martina über Mord in der Villa Mafiosa
    Ich habe das Spiel neulich in der Rolle der "Contessa Caprese" mitausprobieren dürfen.
    Ich sag mal vorneweg, dass ich eine Gesamtbewertung gerade auch in Noten sehr schwierig finde. Insgesamt hat mir der Abend einen Riesenspaß gemacht, das lag nicht zuletzt auch an der guten Vorbereitung durch die Gastgeberin und an der Gruppe.

    Wir haben in Vollbesetzung gespielt und haben auch danach alle die Meinung gehabt, dass es mit weniger Personen nicht gut vorstellbar ist. (Die Spielanleitung gibt wohl vor, dass eine Person dann ja auch zwei Rollen übernehmen könne...?)

    Für mich war es das erste Krimidinner am Spieltisch (hatte zuvor nur mal ein Krimitheater mit Dinner besucht, die ja überall touren). Ein Teil der Gruppe hatte schon mehr Spielerfahrung mit anderen Systemen dieser Art.

    In der Vorbereitung war unsere Gruppe sehr engagiert: Wir hatten Kostüme, passende Requisiten (z.B. war auch eine Löwenhandpuppe als Kater Kalaschnikov dabei) und hatten uns mit den Notizen zu unserer Rolle beschäftigt, um spontan interagieren zu können.
    Zu Beginn des Spiels bekam jeder seine Rollenkarten in die Hand, die sich jeder kurz anschaute. Wir waren aber teilweise mehr damit beschäftigt, von Anfang auch einfach mal zu improvisieren.
    Erst nach und nach verstanden wir, dass das Spielprinzip eigentlich darauf beruhte, dass alle Karten Nummerierungen tragen, die so klar vorgeben, in welcher Reihenfolge wer was wie vortragen könnte. So war nach etwa 50 Karten der Fall gelöst und das eigentlich sehr klar ohne große Ratereien über den Täter.
    Genau dieses strikte Spielprinzip ließ uns etwas unbefriedigt zurück bzw. führte zwischendurch zu auch wirklich komischen Momenten, weil es immer wieder passierte, dass Kommentare fielen wie "Halt, jetzt sag ich erstmal was!" oder "Du bist eigentlich nach mir dran" oder man hatte selbst schon vorher das gesagt, was eigentlich auf der Karte stand.
    Letztendlich wäre durch die Vorgaben gar keine große Rollenvorbereitung notwendig gewesen. Außerdem fanden wir es seltsam, dass alle am Tisch über das vorab ausgehändigte Material auch vorher alles über die anderen Personen wussten. So war z.B. eine der Aufgaben der Contessa, den ganzen Abend die anderen davon zu überzeugen, dass sie eine echte Gräfin sei. Andererseits hatten alle am Tisch die Vorinfos, dass sie das nicht ist... Das stellten wir aber auch erst nach dem Spiel fest bzw. wäre es in dieser Gruppe wahrscheinlich auch egal gewesen. ;-)


    Spielspaß bei mir: klare 6 Punkte

    Konzept: verbesserungswürdig für Leute, die mit Spiellust in den Abend gehen/ evt. hilfreicher für Leute, die noch nicht wissen, auf was sie sich einlassen; sagen wir mal 3-4 Punkte

    Preis-Leistung: Hey, es gibt auch noch ein Kochbuch dazu, also so oder so nichts zu meckern - wenn man die passende Spielgruppe hat. *g sagen wir mal 5 Punkte

    In Summe gebe ich mal sehr gute 4 Punkte.
    Eher 4 als 5, weil ich nicht sicher bin, wie gut das eigentliche Spiel wirklich im Vergleich zu anderen abschneidet, die nicht komplett so viel vorgeben.
    Ich denke auch, dass es sicher nicht für alle Gruppen passend ist. Erfahrene Krimi-Dinner-Spieler sind wahrscheinlich hier eher unterfordert.


    Martinas Wertung:
  • Escape Room - Das Spiel Martina über Escape Room - Das Spiel
    Lange habe ich hier keine Bewertung für ein Spiel geschrieben - heute ist es wieder mal an der Zeit, weil mich Escape Room wirklich als Blindkauf überzeugt hat.
    Ich bin vor ein paar Wochen auf Escape Room Spiele für das Tablet aufmerksam geworden. Kurz darauf kam die Spielbox mit Infos über ähnliche Neuheiten auf der Messe.
    Spontan sagte mir die Box von Noris am meisten zu. Ich dachte, dass allein der zugehörige Apparat für Spannung sorgen kann, wenn die Rätsel halbwegs gut gemacht sind.

    Gestern dann ein Spieleabend zu viert und ich hatte vor, mal eins der Szenarien auszuprobieren. Nach jeder Runde wollten wir aber unbedingt auch wissen, was im nächsten Escaope Room vorkommt. So spielten wir von halb acht bis halb eins alles durch. Und wenn das ein Spiel schafft, kann ich nicht weniger als 6 Punkte vergeben.
    Wir haben übrigens zusätzlich mit der App gespielt, die nochmal durch die Sounds zur Stimmung beiträgt.

    Wir haben alle Fälle gelöst, bei zweien aber mehr Zeit gebraucht (einmal 12 min mehr bei Nr. 2, weil wir schlichtuntergreifend einen Hinweis trotz Karten nicht gefunden hatten und einmal 2 min bei Nr. 4). Ich fand übrigens nicht, dass die Rätsel vom Schwierigkeitsgrad her sehr ansteigen. Man muss einfach zum richtigen Zeitpunkt die richtige Idee haben - so um die Ecke gedacht sie auch erscheinen mag. Die Hinweiskarten haben wir durchgängig gelesen, aber oftmals waren wir zu diesem Zeitpunkt schon weiter.
    Wir haben vermutet, dass es in einer Gruppe mehr Spaß macht als allein oder zu zweit, denn so kommt man auf diese Ideen - Für Geocacher: Viele Mysteries schafft man eben auch nur mit kleinen Denkanstößen, so geht es zumindest mir ;-)


    Für alle, die Spaß an solchen Rätselspielen haben, empfehle ich das Spiel uneingeschränkt. Ich habe keinen Vergleich zu den Escape Rooms mit echten Räumlichkeiten, aber der Spielspaß war definitiv sehr groß bei uns. Wenn ich sehe, dass der Preis pro Person bei solchen Aktivitäten auch bei 15-20 Euro pro Person für eine Stunde liegt, war die Box definitiv jetzt schon ihr Geld wert.

    Am Schluss noch ein paar Tipps, ohne zu spoilern oder zu viel zu verraten. Ich empfehle im Nachhinein für das Spiel: Legt euch nicht nur Kugelschreiber, sondern einfach mal verschiedene Stifte bereit. Außerdem kann eine Lupe manchmal bei sehr klein abgebildeten Hinweisen sehr helfen. Die Schlüssel sollte man sich zusammen vor dem Spiel wirklich mit der Gruppe genau anschauen und die verschiedenen Kennzeichnungen durchgehen.

    Kritisch hätte ich als einziges anzumerken: Ich würde mir wünschen, wenn der Verlag die Original-PDFs zu den Ausschneidebögen komplett einstellen würde, denn im Eifer des Gefechts sind uns doch zwei kleine Teile (Papierfetzen) verloren gegangen bzw. haben wir einmal doch was beschriftet, was wir nicht hätten tun sollen.
    Ich habe allerdings Noris schon angeschrieben und denke, dass es hier sicher irgendeine Möglichkeit gibt.
    Außerdem wäre es optimal, wenn zu jedem Szenario ein Umschlag mit der Komplettlösung beiliegen würde. Diese findet man auf der Homepage zum Spiel im Moment nur englischsprachig (soll aber in deutsch kommen). Beim Nr. 2 haben wir wirklich nach Ablauf der Zeit keine Idee mehr gehabt, nach was wir suchen sollen. Wir sind zwar doch noch ohne Internet ausgekommen, aber sonst kann das tatsächlich frustrierend wirken.

    Trotzdem gebe ich alles in allem 6 Punkte und das definitiv für den Spielspaß!

    Nachtrag: 22.11. Rückmeldung von Noris - die Teile zu Prison Break sollen als PDF zur Verfügung gestellt werden; ansonsten bei verlust von teilen mal direkt an den verlag wenden (hab nochmal eine nette email-Nachricht bekommen mit diesen Hinweisen)

    Martinas Wertung:
  • Drecksau - Sauschön Erweiterung Martina über Drecksau - Sauschön Erweiterung
    Ich habe mir die Erweiterung sofort zugelegt, weil Drecksau eins der Spiele bei uns ist, das in jeder Runde sowohl bei Viel- auch auch Wenigspielern angekommen ist.
    Was soll ich sagen.... - leider komplett durchgefallen :(

    Drecksau ist im Grundspiel ein schnelles, kurzweiliges Ärgerspiel.
    Drecksau mit Erweiterung verlangsamt das Spiel, lässt es teilweise fast zum Stillstand kommen (es kommt viel häufiger vor, das man z.B. Karten auf der Hand hat, die überhaupt nicht spielbar sind). Damit geht der komplette Reiz verloren.

    Dem Spiel liegen noch dicke Pappmarker bei, die man als Pokale verwenden kann für die Gewinner der Runde (größte Drecksau, sauschöne Sau). Die braucht man definitiv nicht, aber evt. ist das noch ein nettes Gimmick für Kinder.
    Ich gebe daher noch wohlgemeinte zwei Punkte insgesamt.

    Martinas Wertung:
  • Drum Roll Martina über Drum Roll
    Drum Roll hatte ich mir in der mehrsprachigen Kickstarter-Version zugelegt und wollte es auch wegen des mich sehr ansprechenden Themas bald auf den Spieltisch bringen. Leider fristete das Spiel aber lange Zeit ein trauriges Dasein auf dem Regal, bis ich neulich auf dem Spieletreffen einen Erklärer fand.... Warum?

    Hier kommen wir schon gleich zum Hauptmanko des Spiels: Die Erklärung ist an vielen Stellen nicht stimmig, Kartentexte widersprechen sich mit Regeltexten oder sind uneindeutig geschrieben. Teilweise sind englische und deutsche Übersetzung in Details ebenso widersprüchlich. Die Einstiegshürde ist so immens hoch für ein Spiel, das letztendlich gar icht so schwierig zu spielen ist. Das ist extrem schade!
    In der Unterhaltung mit meinen Mitspielern habe ich übrigens erfahren, dass es anderen genauso mit dem Spiel ging.


    Nun zu meinen Plus- und Minuspunkten:
    + ziemlich einzigartiges Zirkus-Thema bei einem komplexeren Spiel
    + schöne, eingängige Workerplacement-Mechanismen, Optimierungsspiel
    + grafisch toll umgesetzt, dadurch atmosphärisch/ stimmungsvoll


    - Downtime: gerade zu viert braucht das Spiel in voller Länge gut drei Stunden,
    gegen Ende wirds sehr grübellastig: Tipp hier - evt. eine Runde kürzen, Wertungen
    dann entsprechend anpassen
    - Rechnerei am Ende jeder Runde (laufende Kosten): Tipp hier - es hilft diese mit
    Klötzchen der Spielerfarben auf der Siegpunktleiste aktuell zu halten
    - Regelunklarheiten/ Widersprüche (z.B. bei Wertungen)


    Insgesamt ist Drum Roll für mich ein Spiel, das sehr gute 4 Punkte von mir erhält. Für die 5 reicht es aufgrund der erwähnten Mängel nicht, das wertet den Spielspaß ab. Ich empfehle sich das Spiel beim ersten mal erklären zu lassen, wenn man die Möglichkeit hat - das hebt den Spaß immens :-)


    Martinas Wertung:
  • T.I.M.E Stories - Die Drachen-Prophezeiung Erweiterungsszenario Martina über T.I.M.E Stories - Die Drachen-Prophezeiung Erweiterungsszenario
    Ich fand diese Erweiterung solide, aber insgesamt auch zu gradlinig (d.h. ohne große Rätsel), im Verhältnis viele Proben und Kämpfe für mich.

    Martinas Wertung:
  • T.I.M.E Stories - Hinter der Maske Erweiterungsszenario Martina über T.I.M.E Stories - Hinter der Maske Erweiterungsszenario
    Ich fand das Spielgeschehen interessant, vor allen Dingen ist ein neuer Mechanismus mit den Charakteren eingebaut (werde ihn jedoch hier nicht spoilern). Das Ende flachte dann jedoch leider ab. Grafisch wieder erste Sahne! Insgesamt 4 Punkte von mir.

    Martinas Wertung:

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