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Sven T.

Svens Errungenschaften:

Fresssack
Sven mag Spiele, die Essen oder Trinken zum Thema habenÄgyptologe
Sven mag Spiele, die das alte Ägypten zum Thema habenRotspieler
Sven spielt gern mit RotMag ich-Möger
Sven klickt lieber einfach auf "mag ich", anstatt etwas zu kommentieren.extrem kommunikativ
Sven hat 1500 Kommentare verfasst.Spielernetzwerk on Tour Besucher 2014
Sven hat eine Spielernetzwerk on Tour Veranstaltung 2014 besucht.Höfling
Sven spielt Spiele mit Diplomatie und Intrige.Racer
Sven will immer der oder die Erste sein.Pilot
Sven mag Spiele rund um das Thema FliegereiGedächtniskünstler
Sven spielt gern Merkspieleextrem enthusiastisch
Sven hat 2.500 mal "Mag ich" geklickt.Eintüter
Sven schützt sein Spielmaterial, um noch lange etwas davon zu haben.
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Svens öffentliche Listen:

Leihspiele für 13.09.2015, ...

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Von Sven T. bewertete Spiele (12 Stück):



  • TA-KE Sven über TA-KE
    Bei TA-KE handelt sich es um ein abstraktes Spiel in schöner thematischer Aufmachung, mit viel Strategie und einem absoluten Wiederspielreiz, wenn es um den Spielmechanismus geht.

    SPIELABLAUF (in Kürze):

    Verschiedene Personenchips werden in der Mitte in mehreren Stapeln aufgebaut. Jeder hat für 5 Personengruppen eine Spalte auf seiner Spielplanseite. Man nimmt sich einen Chip und platziert ihn in dem entsprechenden Feld bei sich - das gilt für die erste Runde. Liegen erst einmal Chips auf den Feldern, kann man deren verschiedene Funktionen vor dem Nehmen eines weiteren Chips nutzen. Nutze ich eine Person, verschiebt sie sich auf ein oberes Feld, was weniger Punkte bringt.

    Nach jedem eingesetzten Chip gibt es Punkte für beide Spieler. Es wird immer die Personengruppe gewertet, die durch das Entfernen des letzten Chips freigelegt wurde (z.B. ich nehme mir einen Samurai, der frei gewordenen Chip darunter ist eine Geisha, dann werden diese Personen gewertet). Die Punktezahl für jeden Spieler ergibt sich in Multiplikation aus den in der Mitte oben offenliegenden selben Personen aller Stapel (z.B. 2) und der vom selben Charakter auf meinem Tableau liegenden Chips mit den jeweils auf dem Feld angegebenen Punkten (z.B. 7, was dann 14 Punkte machen würde). Zum Schluss setzte ich einen Stein auf den eben genutzten Stapel, der damit zunächst blockiert ist. Sind alle Stapel mit Steinen besetzt, werden diese wieder entfernt.

    Das Spiel endet, wenn alle Personenchips genommen wurden und Sieger ist der mit den meisten Punkten.

    FAZIT:

    Die Regeln sind schnell erfasst und stimmig erklärt. Das Spiel hat eine unheimliche Tiefe und zahlreiche strategische Möglichkeiten durch die vielen Aktionen der verschiedenen Personen - also sehr taktisch ausgeprägt. Das Material an sich ist wertig und die Grafik ansprechend.

    Leider kann ich mich trotzdem der Bewertung der Vorrezensenten nicht anschließen. Die Umsetzung des Spiels auf den Spielplan und mit dem Material ist grauenhaft! Wir haben inzwischen nach etlichen Partien aufgegeben und werden das Spiel aus unserem Fundus wieder entfernen.

    Warum? Zunächst ist das Punktetableau auf dem Spielplan mehr als verwirrend. Ständiger Richtungswechsel (in Form einer Acht) und eingezeichnete Brücken, bei denen nicht klar ist, ob die Felder mitgezählt werden, oder nicht, was aber AUF der Brücke so gedacht ist. Geht man UNTER einer Brücke mit dem Zählstein gilt das nicht und so zählt man dann auch leicht mal die Felder fälschlicherweise mit. Dazu läuft man ständig mal den falschen Weg auf dem Tableau mit dem Zählstein, was sich dann nicht rekonstruieren lässt - die Partie ist damit erledigt, weil ein völlig falscher Punktestand angezeigt wird. Der Zählstein selbst hat dazu eine Größe, die bei einigen Feldern gleich 2 davon bedeckt. Beim nächsten Punktevorgang ist kaum noch nachzuvollziehen, auf welchem Feld sich der Stein nun eigentlich befindet. Da gibt es wohl zig Spiele, bei denen man mal hätte nachschauen können, wie so etwas spielfreundlich zu machen ist.

    Taktisch ist es in dem Spiel wichtig zu sehen, welcher Personenchip über den anderen auf den jeweiligen Stapeln liegt. Da die Chips recht dünn sind, wird das nicht immer deutlich, vor allem, wenn 2 Chips der selben Farbe übereinander liegen (wie man so etwas gestaltet, schaue man sich mal bei Splendor ab). Ergo: Die Chips sind zu dünn geraten.

    Geht ein Stapel Personenchips zuneige, ist die auf dem Plan abgebildete Person, die wie ein Chip bei der Wertung Bedeutung hat, nicht zu erkennen. Entweder man weiß nach zig Spielen, auf welchem Feld, welche Person abgebildet ist, oder man muss die Stapel auf dem Plan verschieben um es sichtbar zu machen.

    Wichtig ist eine gute Mischung der Chips vor Beginn des Spiels. Das soll in dem beigelegten Textilbeutel geschehen, ist aber unmöglich, da der Beutel viel zu klein ist (wie so etwas besser geht, schaue man sich mal bei Azul an). So müssen also vorher alle Chips auf dem Tisch gemischt werden und gleichzeitig muss man darauf achten, nicht zu viele gleiche übereinander in den Beutel zu packen.

    50% Luft in der Spieleschachtel und doch ist es nicht gelungen, das Spielmaterial locker aus dem Tiefzieher zu holen, den wir gleich mal entfernt und durch Zip-Tüten ersetzt haben. Die Geistersteine lassen sich nur durch ein Stürzen der Schachtel herausholen. Macht Spaß, wenn dann einige davon irgendwo auf dem Boden landen :-(

    Nach den ersten 2 Partien haben wir uns mit Material aus anderen Spielen beholfen. Allerdings nervt es unendlich eine kleine Runde TA-KE spielen zu wollen und immer einen zusätzlichen Stapel anderer Spiele rauszukramen um entsprechendes Material zu haben, damit das Spiel sich flüssig spielt.

    Bei aller Liebe, sorry, ein geiles Spiel vom Rhythmus her, aber die Rahmenbedingungen sollten in der heutigen Zeit auch stimmig sein. Man bedenke nur einmal, dass dieses Spiel zu früheren Zeiten umngerechnet 50 Mark gekostet hätte.

    Wer sich daran nicht stört, dem empfehle ich dieses Spiel uneingeschränkt und es hätte 6 Punkte verdient.

    Für alle, die mit solcher Umsetzung ebenso Probleme haben wie ich: Lasst die Finger davon, oder bastelt Euch ein Exemplar selbst. Nur 1 Punkt.

    Macht unter dem Strich für mich 2 Punkte - sehr, sehr schade für die tolle Spielidee.




    Svens Wertung:
  • Sagrada Sven über Sagrada
    SPIELABLAUF:
    Jeder Spieler hat ein Kirchenfenster als Tableau und bekommt zwei Karten mit zwei Seiten unterschiedlicher Schwierigkeitgrade, die ALLE anders sind zur Auswahl. Eine davon schiebt man in das Tableau, dieses zeigt nun das zu gestaltenden Kirchenfenster, auf dem man 20 Würfel platzieren kann. Dabei müssen Vorgaben auf einzelnen Feldern (Farbe oder Zahlen) genauso beachtet werden, wie die Regel, dass gleiche Farben und gleiche Zahlen nicht nebeneinander gesetzt werden dürfen - da wird es dann tricky.

    Der jeweilige Startspieler würfelt alle Würfel und reihum im Uhrzeigersinn und wieder zurück nimmt sich jeder einen Würfel (Glasstein) und setzt ihn in sein Fenster. Dabei gilt es Punkte für das schönste Fenster zu machen. Für was es Punkte gibt, geben 3 Karten, die am Anfang des Spiels für alle ausgelegt werden an (z.B. Punkte für eine komplette Reihe in unterschiedlichen Farben). Ferner bekommt jeder Spieler eine Farbkarte zugelost. Alle Augenzahlen der Würfel dieser Farbe im eigenen Fenster, ergeben am Ende zusätzliche Punkte. Freie Felder am Ende des Spiels verursachen Punktabzug.

    Damit man ein bisschen Gestaltungsmöglichkeiten hat und um Fehler, die zwangsläufig beim Setzen der Würfel immer wieder passieren, ausmerzen zu können, werden ebenfalls 3 Werkzeugkarten (z.B. "setze 2 Würfel in deinem Fenster um") offen für alle ausgelegt. Nutzbar sind diese aber nur begrenzt, da man je nach Schwierigkeitsgrad seiner Fenstervorlage mehr oder weniger Mittel zur Verfügung gestellt bekommt, um diese Aktion zu bezahlen.

    Nach zehn Runden ist Schluss und es wird abgerechnet.


    FAZIT:
    Ein weiteres Spiel aus einem Crowdfunding, das durchaus gelungen ist, auch wenn sich hier sattsam bekannte Mechanismen wiederfinden. Die Zusammenstellung ist aber pfiffig, der Spielrhythmus ausgewogen und das Material eine Augenweide und hochwertig - der Preis geht also völlig in Ordnung.

    Es macht schon Spaß, wenn sich immer wieder die Haare gerauft werden, weil man trotz aller Vorsicht und angestrengten Nachdenkens doch wieder einen Würfel falsch platziert hat.

    Angemerkt sei noch, dass die Würfel und die Einschiebkarte auf und im Kirchenfenster bestens fest sitzen - so, das nicht wie bei anderen Spielen ein leichtes Verrutschen die ganze Partie chaotisiert - das wurde hier vorbildlich in der Materialfertigung gelöst.

    Gerne haben wir mehrere Partien nacheinander gespielt und es eignet sich ebenso als "Aufwärm- oder Absackerspiel". In allen Spieleranzahlbesetzungen spielt es sich gleich gut. Eine Portion Glück muss man in diesem Spiel ertragen können und wer Azul mag, wird wahrscheinlich auch Sagrada mögen.



    Svens Wertung:
    • Dagmar S., Ulrike S. und 16 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Johann N.
      Johann N.: Eine Frage zu "allen Besetzungen" bzgl Spieleranzahl, Schaff nur ich den Solomodus nicht, oder ist der echt so schwer? Gibts da einen Kniff?
      16.10.2018-06:29:41
    • Johann N.
      Johann N.: Und zum Azulvergleich, ich finde Sagrada schöner (Geschmacksache), bei weitem nicht so gemein und nicht so kompliziert bei der Auswertung, also... weiterlesen
      16.10.2018-06:35:23
  • Splendor - Spielmatte Sven über Splendor - Spielmatte
    Diese Spielmatte ist für Freunde des schönen Materials eines Spiels. Die Optik ist gelungen und bringt etwas Übersicht. Einen Nutzen für das Spiel selbst hat sie ansonsten nicht.

    Das Material ist sehr wertig. Wir haben inzwischen zig Partien damit gespielt und der Zustand ist immer noch einwandfrei. Insofern geht auch der damalige Preis von um die 20 Euronen in Ordnung.

    Diese Spielmatte ist kein "Must have", aber für alle, bei denen auch das Auge mitspielt empfehlenswert. Ist ähnlich einzustufen, wie z.B. extra Metallmünzen.

    Wer Spaß an sowas hat und noch ein Restexemplar ergattern kann, sollte zuschlagen.

    Svens Wertung:
  • Azul - Spiel des Jahres 2018 Sven über Azul - Spiel des Jahres 2018
    Der Ablauf und die Regeln wurden ja schon in den vorigen Rezensionen ausführlich beschrieben.

    Daher beschränke ich mich auf das Spielgefühl, das Material und die Qualität des Spieles.

    Azul ist ein Legespiel abstrakter Natur. Trotzdem kommt thematische Stimmung auf. Das liegt nicht zuletzt am hochwertigen Material, welches sich an den portugiesischen Azulejos (Fliesenbilder) orientiert, die in Portugal so gut wie an jeder Ecke zu finden sind. So kann man sich dann durchaus vorstellen, ein Fliesenbild selbst zu erstellen.

    Spielplan und Steine sind schön und übersichtlich gestaltet, lediglich das kleine Punktesteinchen läuft immer Gefahr auf dem Tableau zu verrutschen.

    Die Spieldauer ist angenehm kurz (30-45 Min.) und bereits nach der ersten Partie hat man Lust, gleich noch eine 2. hinterher zu schieben. Der Wiederspielreiz hat sich in unseren Runden als immens hoch erwiesen. Als Einstiegs- oder Absackerspiel genauso, wie abendfüllend mit mehreren Partien.

    Die Regel ist prima aufgebaut und schnell erklärt. Wie auch bei Splendor findet sich das Phänomen, dass das Spiel sowohl Viel-, als auch Gelegenheitsspielern gleich viel Spaß macht und somit für jede (auch gemischte) Runde geeignet ist.

    Man "brödelt" auch nicht so ganz alleine vor sich hin. Es ist immer Interesse da, wer nimmt jetzt welche Fliese vom Manufakturplättchen und wenn ein Mitspieler zugreift, wird das nicht selten mit einem "Ochneeee", "Ohhh, "Waaas?", oder sonstiger Äußerung begleitet, da sich gerade die eigene Taktik in Luft aufgelöst hat, vielleicht sogar, weil einem der Mitspieler mal richtig in die "Suppe spucken möchte", was in diesem Spiel durchaus möglich ist.

    Das Spiel funktioniert dazu in jeder Besetzung gleich gut, wird zu zweit natürlich taktischer.

    Angesichts des qualitativ hochwertigen Materials geht der Preis so einigermaßen in Ordnung.

    Wer ein überall und in jedem Spielerkreis einsetzbares Spiel mit hohem Wiederspielreiz und viel Spaß haben möchte, sollte sich ein Exemplar zulegen



    Svens Wertung:
  • Heaven & Ale Sven über Heaven & Ale
    Die zwei Nordlichter Kiesling und Schmidt haben in einer kongenialen Zusammenarbeit ein Vielspielerspiel alter Güte auf den Markt gebracht.

    Ablauf:
    Jeder Spieler hat ein Tableau mit einer Sonnen- und Schattenseite, sowie einer Leiste mit Anzeigen für die Qualität des Braumeisters und Anzahl der Bierzutaten vor sich.

    Auf dem kleinen Spielplan für alle, befinden sich die Zutatenplättchen für die jeweilige Runde, die dann immer je eines auf die Felder außen ausgelegt werden. Dazu kommen Mönche auf Ihre Felder und es befinden sich im Rund Wertungsfelder.

    Wer am Zug ist, darf soviel Schritte, wie selbst gewünscht voranschreiten, sich ein Zutaten-, oder Mönchsplättchen nehmen, dieses auf einem Feld (Tableau) platzieren und punkten. Daneben besteht die Möglichkeit, auf auf Felder zu gehen, die Wertungen auslösen.

    Zutatenplättchen platziert man entweder auf der Sonnenseite, dort bringen Sie Punkte, oder auf der Schattenseite, dort bringen sie Einkommen. Alle Zutatenplättchen haben einen Wert, der die Punkte, oder Geld generiert. Beides gibt es aber erst, wenn eine auf dem Tableau gezeigte Farm von den Plättchen vollständig umschlossen ist. Welche der verschiedenen Farmen zum Einsatz kommt, ist abhängig von den Zutaten- und Mönchsplättchen, deren Werte addiert, die jeweilige Farm bestimmen. Diese hat dann unterschiedliche Wertungen zur Folge. Da wird dann nur ein Plättchen seiner Wahl, zwei gegenüberliegende, oder auch gar keines gewertet. Je weniger es für die Zutaten gibt, umso höher ist dann aber die Wertung für den Braumeister.

    Wer auf ein Wertungsfeld wählt, hat die Möglichkeit, spezielle Zutaten, Wertungszahlen auf den Plättchen, Mönche, etc. extra in die Wertung zu bringen. Wählt man z.B. die Wertung eines Mönchs, werden alle Plättchen um ihn herum einmal gewertet. Wählt man z.B. eine bestimmte Zutat, werden alle auf seinem Tablau befindliche Zutaten dieser Art gewertet. In Punkten, oder Einkommen, je nachdem, ob sie sich auf der Schatten-, oder Sonnenseite befinden.

    Soweit so gut und es gibt natürlich noch ein paar mehr Möglichkeiten, mit denen man Punkte generieren kann.

    Sieger des Spiels ist der mit den meisten Punkten. Öde? Nöööööö!!!!!!! Die Siegbedingung ist einmalig. Am Ende des Spiels schaut jeder Spieler, wo sich sein Braumeister befindet. Je höher dieser steht, umso höher ist der Multiplikator der erreichten Punktzahl. Die erreichten Punkte wiederum, werden durch DIE Zutat bestimmt, die ich am WENIGSTEN auf meinem Tableau generieren konnte. Nun besteht noch die Möglichkeit, Zutaten von denen ich wenige habe, gegen andere von denen ich mehr habe zu tauschen. Das Tauschverhältnis wird ebenfalls durch den Stand meines Braumeisters vorgegeben.

    Fazit:
    Da haben sich mal zwei schlaue Köpfe "back to the roots" begeben. Das geht schon mit der Grafik los, die viele als etwas altbacken empfinden, ich finde sie wohltuend übersichtlich und schon ein wenig Retro. Wichtiger ist aber das übersichtliche Regelwerk. Hier wurde auf jeglichen Schnickschnack verzichtet, das Spiel ist schnell erklärt und hat eine unheimlich gute Tiefe. Es spielt sich mit geübten Spielern recht schnell (ca. 45 Min.), trotz aller taktischen Möglichkeiten, ist aber bei weitem kein Absackerspiel, bei Vielspielern und auch in anspuchvollerem Familienumfeld spielbar.

    Einfach umwerfend ist die Punktewertung während und vor allem, die am Ende des Spiels. Da hatten wir im ersten Spiel doch tatsächlich geübte Vielspieler, die mit null!! Punkten geendet haben. das passiert natürlich nur beim ersten Mal und ist dem Umstand einer Wertung in Verhältnismäßigkeit geschuldet, die ich so aus keinem anderen Spiel kenne.

    Ein wohltuend auf wichtige Regeln reduziertes Spiel und für mich eines der besten Games 2017. Absolute Kaufempfehlung!

    Svens Wertung:
  • Unreal Estate (dt.) Sven über Unreal Estate (dt.)
    Wieder mal ein Produkt aus dem Crowdfunding der Spieleschmiede.

    Bevor ich zur Erklärung und Bewertung des Spielreizes komme, sollen ein paar andere sehr positive Dinge an den Anfang gestellt werden.

    Es ist ja immer spannend zum ersten Mal ein neues Spiel in den Händen zu halten, besonders, wenn man es zuvor noch nicht im Original zu Gesicht bekam. Unreal Estate ließ dabei mein Spielerherz gleich höher schlagen. Was für eine stabile und unempfindliche Spieleschachtel - die verzeiht auch mal einen Knuff an den Ecken und ein paar Cola-, oder Rotweinflecken, weil feucht gut abwischbar.

    Nun denn, mal auspacken und Inhalt begutachten - siehe da, die nächste positive Überraschung. Der Karton ist pickepacke gefüllt, das kleinstmögliche Format für das Spielmaterial. Sehr, sehr vorbildlich. Selbst, wenn man die Karten mit Hüllen versieht, passt alles immer noch, so man den kleinen Papiertiefzieher dann entfernt. Da haben aber mal schlaue Leute den Kopf vor der Produktion eingeschaltet - Respekt!

    Jetzt aber zum Ablauf, den Mechanismen und alles was sonst noch dazugehört. Das Spiel fällt unter die Kategorie sehr einfach zu erlernen und zu spielen - Aufwärm-, oder Absackerspiel mit einer Dauer von 10-20 Minuten pro Partie.

    Der Mechanismus ist nicht besonders innovativ oder neu, aber pfiffig konstruiert. Jeder Spieler erhält 2, der 60 Gebäudekarten auf die Hand. Weitere 5 werden als Bauvorhaben in eine Reihe offen ausgelegt und dazu gibt es einen sogenannten Ablagebereich, der je nach Spieleranzahl mit 4 bis 7 weiteren Gebäudekarten bestückt wird. Reihum hat nun jeder pro Runde eine Aktion (bei 2 Spielern 2 Aktionen). Man nimmt sich entweder eine Karte aus den Bauvorhaben auf die Hand, spielt eine Spezialgebäudekarte (derer immer sechs der 20 vorhandenen pro Partie zufällig untergemischt werden), oder wertet einer seiner auf der Hand befindlichen Gebäudeart (alle Karten gleicher Art).

    Bei der Wertung addiert man die Werte der Kartenart, die ausgespielt wird (jede Gebäudeart hat einen unterschiedlichem Wert und in ist unterschiedlicher Anzahl im Spiel) und multipliziert diese dann mit der Anzahl gleicher Karten, die im Ablagestapel liegen. Anschließend wandern alle (gewertete Handkarten und gleiche des Ablagestapels) auf den Abwurfstapel. Bis diese Gebäudeart also erneut in den Ablagestapel kommt, kann sie nicht wieder gewertet werden. Da schaut so manch einer dann tief in die Röhre, wenn er sich über eine hohe im Ablagestapel liegende Kartenart gefreut hat, derer er gleiche Karten auf der Hand hat, und vor ihm einer diese just in die Wertung bringt. Es lohnt sich aufzupassen, wie viele, gerade der hohen Karten im Laufe des Spiels bereits raus sind. Die Anzahl, der im Spiel befindlichen Karten für jede Gebäudeart ist auf den Karten vermerkt. Am Ende der Runde wandern die nicht genommenen Karten der Bauvorhaben in den Ablagestapel, so dass dieser dann aufgefüllt wird. Anschließend werden 5 neue Bauvorhaben aufgedeckt.

    Das Spiel endet, wenn kein vollständiger Satz Bauvorhaben mehr ausgelegt werden kann. Jeder Spieler hat dann noch einmal die Möglichkeit, Karten aus der Hand zu werten. Wer die meisten Punkte erreicht, ist Sieger.

    Die Regel ist kurz und übersichtlich, aber leider nicht vollständig. Einige Spezialkarten lassen durchaus Interpretationsmöglichkeiten zu. Es wird als Erklärung auch nur den Text auf der Karte selbst geliefert, nähere Erläuterungen sind in der Regel nicht zu finden. Aber auch der gedruckte Regeltext ist nicht immer ganz schlüssig. Für geübte Spieler aber sicherlich leicht, die Probleme logisch zu lösen.

    Fazit: Insgesamt ein wirklich feines, kleines Spiel. Nix für Vielspieler mit Anspruch auf Strategie. Maximal im Spiel zu zweit ist so etwas wie Taktik aufbaubar und selbst hier können die Ärgerkarten (Spezialkarten) alles kaputt machen, z.B. wenn die mühsam gesammelten Karten aller Mitspieler gesamt gemischt und neu ausgeteilt werden, weil das Waisenhaus gespielt wurde. Eine Partie spielt sich locker und schnell, in jeder Besetzung gleich gut und das wertige Material mit stabilen Karten und Holzpöppeln tut sein übriges dazu.

    Ausgesprochen schön ist die Grafik und das alles kurz und knapp gehalten wurde. So ist das Punktetableau in mini gehalten, obwohl über hundert Punkte möglich sind. So hat man eine gewöhnungsbedürftige Zählweise mit 2 Pöppeln - einen auf der Zehner-, einen auf der Einerleiste.

    Macht schon Spaß und hat durchaus den Reiz, ein paar Runden nacheinander zu spielen. Insgesamt 4 Punkte mit Tendenz zu fünf.

    Svens Wertung:
    • Dagmar S., Sven E. und 2 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Dagmar S.
      Dagmar S.: Uns hat das Spiel nicht überzeugt. Es gibt eine Karte, die das Spiel komplett kippt, weil alle Bauvorhaben-Karten entfernt werden müssen. Aber... weiterlesen
      19.06.2017-13:47:53
    • Marcus G.
      Marcus G.: Ich habe es digital gespielt und war nicht allzu begeistert.
      07.02.2018-11:31:21
  • Splendor Sven über Splendor
    Dieses Spiel ist ein echtes Phänomen. Ein völlig aufgesetztes Thema und somit eher ein abstraktes Spiel, übt es doch eine große Faszination aus.

    Die Mechanismen wurden hinlänglich erklärt und beschrieben. Somit beschränke ich mich auf ein Fazit und die Faszination dieses Spiels.

    Spät erst habe ich es entdeckt. Auch im Club bei uns wurde es anfangs links liegen gelassen. Einmal gespielt, ist der Wiederspielreiz aber äußerst hoch.

    Was macht also den Reiz von Splendor aus? Zunächst glaube ich, eine äußerst kurze Regel mit trotzdem hoher Spieltiefe locken viele ans Brett. Der Einstieg ist auch für ungeübte Spieler leicht.

    Grafik, Gestaltung und die Qualität des Materials sind nicht zu unterschätzen. Ich habe mir sogar die Spielematte dazu besorgt. Kein "must have", aber die Qualität und beim Spielen der "eye catcher" sind so vergnüglich, dass sich die Anschaffung lohnt. Augenscheinlich ist dieser Artikel im Auslauf. Wer also gerne diese Matte haben möchte, sollte in Kürze zuschlagen.

    Splendor suggeriert sicherlich ein hohes Maß an Strategie. Dem ist nicht ganz so, das Glückselement, welche Karten gerade aufgedeckt werden, spielt doch eine entscheidende Rolle. Das wiederum lässt aber auch zu, dass in einer gemischten Runde aus Viel- und Gelegenheitsspielern jeder eine Chance auf den Sieg hat.

    Wer dann aber glaubt, hier mit reinem Glück durchzukommen, sieht sich schnell getäuscht. Es will schon gut überlegt sein, welche Karte ich zu welchem Zeitpunkt nehme.

    Je weniger Spieler am Tisch, um so strategischer wird es und ich empfehle einen Blick auf die vielen tollen Varianten, die die Netzwerker gepostet haben.

    Leicht zu erlernen und trotzdem mit Strategie und wunderschönem Material. Eine Kombi, die auch nicht gerade so viele Spiele bieten. Das Preis- Leistungsverhältnis für dieses Spiel ist richtig günstig.

    Von mir eine absolute Kaufempfehlung!



    Svens Wertung:
  • Camel Up Sven über Camel Up
    Die Regeln sind hinlänglich erklärt worden. Deshalb hier die Wertung mit einigen Anmerkungen zum Spielreiz.

    Wem Glück im Spiel ein Gräuel ist, der sollte die Finger von diesem Spiel lassen. Das kann dann auch nicht der Maßstab für eine objektive Kritik sein.

    Das Spiel richtet sich an Kinder, Familien und Spaßspieler. Besonders in einer großen Gruppe gibt es viel zu lachen. Ich empfehle, es nicht unter 4 Personen zu spielen, am besten ist die große Besetzung mit 8 Personen geeignet. Da kommt es immer wieder zu Überraschungen, wenn ein Kamel rückwärts muss, oder noch einen weiteren Schritt gehen darf und Huckepack andere Kamele mitnimmt und damit sämtliche Planungen und Strategien über den Haufen wirft.

    Das Material ist schön gestaltet, sehr haptisch und die Idee mit der Würfelpyramide äußerst gelungen.

    Aber aufgepasst, es gibt doch einiges an Regelwerk zu lesen und zu verstehen. Für Vielspieler sicherlich null Problem, aber den Gelegenheitsspielern empfehle ich, sich vorab mal das Video bei der Spiele-Offensive anzuschauen.

    Svens Wertung:
  • Geister, Geister, Schatzsuchmeister Sven über Geister, Geister, Schatzsuchmeister
    Der Ablauf wurde in den Vorrezensionen hinlänglich beschrieben.

    Meiner Ansicht nach hat das Spiel völlig zu Recht den Preis "Kinderspiel des Jahres 2014" bekommen. Lobenswert allein schon, im Kinderspiel auf Kooperation zu setzen. Das führte in unseren Testrunden bei einigen Kids zunächst zum spontanen Kommentar: Och nööööö - aber einmal gespielt, war sofort der Wunsch nach einer 2. Runde da.

    Das pfiffige (süß, die Schätze in die Rucksäcke der Figuren zu verstauen) und schöne Material und die stimmige Regel tragen ihr übriges zum Spielreiz bei.

    Fazit: Absolut empfehelenswert für Kinder und auch wir Erwachsenen hatten unseren Spaß beim Spielen.

    Svens Wertung:
  • Africana Sven über Africana
    Auf Achse für Fortgeschrittene

    Wie schon in den anderen Rezensionen beschrieben, ist die Ähnlichkeit zu Valdora nicht zu verleugnen. Wer aber Valdora nicht besitzt, findet hier eine schöne Alternative.

    Der Ablauf wurde bereits hinlänglich beschrieben.

    Das Spiel spielt sich in jeder Besetzung sehr gut. Wer Spaß daran hat, sich Routen zusammenzustellen und Ziele zu erreisen, kommt hier auf seine Kosten. Der Glücksfaktor ergibt sich aus dem monentanen Standort und den neu aufgedeckten Expeditionen. Ferner spielen die gezogenen Reisekarten dem Glück in Hände. Dennoch hat bei uns immer der gewonnen, der am sinnvollsten die einzelnen Komponenten zusammengestellt hat, also mitnichten ein Glücksspiel.

    Für strategische Vielspieler eher als "Absackerspiel" geeignet. Wir spielen es gerne immer mal wieder zu zweit zwischendurch.

    Die Regel ist absolut verständlich und man kann nach kurzer Zeit loslegen. Anderen kann man dann das Spiel in wenigen Minuten erklären. Auch ungeübte Spieler können mit dem schlüssigen Ablauf dem Spiel schnell folgen.

    Ein absolutes Ärgernis ist die Verpackung mit rund 70% Luft. Gekauft hätte ich mir dieses Spiel deshalb nicht. Ich habe es geschenkt bekommen. Da es auch bislang nur ein kleines Giveaway aus dem ABACUS-Katalog gibt, zieht nicht einmal das Argument, hier auch Erweiterungen unterbringen zu können. - Tiefzieher (der sowieso nicht für das Material geeignet ist) weglassen, kleinere Schachtel und schon wäre die Herstellung wohl günstiger geworden. Auch in einer kleineren Schachtel, wäre das Spiel seinen Preis wert.

    Svens Wertung:
  • Flizz & Miez Sven über Flizz & Miez
    Ein rasantes Aktionsspiel, an dem vor allem die Kleineren ihren Spaß haben.

    Ablauf:
    Jeder übernimmt zu Beginn des Spiels eine Rolle (Rennfahrer, Rennkatze, Rennleiter). Diese Rollen wechseln im Laufe der Partie. Sieger ist, wer nach mehreren Runden zuerst die Ziellinie erreicht.

    Jeder hat einen Rennwagen, bewegt ihn aber nur dann, wenn er selbst gerade Rennfahrer ist. Der Rennfahrer versucht so schnell wie möglich aus den 88 Puzzleplättchen passende Rennwagen in einer Reihe vor sich abzulegen. Pro passendem Plättchen, bewegt er seinen Wagen ein Feld weiter. - Gleichzeitig würfelt die Rennkatze so schnell wie möglich und immer, wenn das Katzensymbol oben liegt, zieht sie ihre Katze ein Feld vor. - Im Spiel mit mehreren Personen übernimmt der Rennleiter das Ziehen der Katze und der Autos und überwacht das Geschehen. - eine Runde besteht immer aus 10 zu ziehenden Feldern, dann wechseln die Rollen.

    Auto und Katze sind Geräusche zugewiesen (wrooom, miauuu, etc.), die man laut von sich geben muss, wenn man ein Feld fährt. Auch der Rennleiter gibt laut den Start und Ende (Stopp) einer Runde an.

    Fazit:
    Innovativ ist der Rollenwechsel während des Spiels. Insgesamt kommt sehr viel Stimmung auf, weil alle gleichzeitig in Aktion sind und dazu noch Geräusche von sich geben müssen. Da wird es schon mal hektisch und laut und das ist gut so. Es passt zu dem Spiel und in fröhliche Kinderkreise. - In unseren Runden hat den Kindern unter 10 Jahren das Spiel viel Spaß gemacht. Für Ältere wirkt doch vieles ein wenig albern. Selbst 10-jährige haben schon nachgefragt, was denn eine Katze auf einer Formel 1-Strecke soll und wie diese einen Rennwagen einholen kann. Das Größenverhältnis von Katze und Rennwagen gehört eher in ein SciFi-Spiel ;-)

    Für Kinder bis 10 Jahre vergebe ich daher die Note 5, für Kinder über 10 Jahre die Note 3. Macht im Schnitt dann eben eine 4.

    Svens Wertung:
    • Oliver M., Stefan K. und 4 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Sven S.
      Sven S.: Wieso gehört die Größe der Katze in ein Sci fi Spiel? Zitat vom Spiel: die Katze jagt die Autos auf der Carrera Rennbahn
      Aöso jagt sie... weiterlesen
      16.03.2018-20:28:26
    • Sven T.
      Sven T.: @Sven: Da gebe ich Dir durchaus recht, aber meine Aussagen beruhen auf dem, was die Kinder seinerzeit dazu geäußert hatten. Die konnten mit der... weiterlesen
      21.03.2018-09:20:09
  • spielbox 2/2010 inklusive El Razul-Erweiterung für Finca Sven über spielbox 2/2010 inklusive El Razul-Erweiterung für Finca
    Teile aus der Erweiterung sind gut, andere eher überflüssig. Die Wahlfrucht bringt ein wenig mehr Dynamik, gerade wenn man eine bestimmte Frucht benötigt, ist dieser Joker hilfreich. Gleiches gilt für das Windmühlenblatt. Die El Razul-Figur macht das Spiel zu schnell, damit ist zuviel in einem Zug zu erreichen. Das Dürreplättchen ist nicht wertig genug und bleibt so häufig liegen, da man in seinem Zug bessere Ergebnisse erzielen kann. Das Plättchen Marionette verhagelt anderen zu sehr geplante Züge und macht das Spiel glücksabhängiger. (Bewertung gilt NUR für die Erweiterung, nicht für die spielbox)

    Svens Wertung:

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