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Profilseite von Pascal V.
Pascal V.

Pascals Errungenschaften:

Trading-Card-Fan
Pascal spielt gern Trading-Card-SpieleNie allein
Pascal lässt beim Spielen gern mal die multiplen Persönlichkeiten von der Leine.Erklärbärmöger
Pascal mag Leute, die einem die Spiele erklären.Schmied
Pascal ist ein Spieleschmied.Cubus
Pascal mag Spiele mit Ecken und Kanten.Zuspätkommer
Pascal verpasst irgendwie immer die besten Promos im Punkteshop.extrem kommunikativ
Pascal hat 1500 Kommentare verfasst.Duellant
Pascal spielt am liebsten Spiele zu zweitEssen 2012
Pascal hat den Messestand von Spiele-Offensive.de in Essen 2012 besucht und uns moralisch unterstützt.Graf Ludo 2014
Pascal hat an der Abstimmung zum Graf Ludo 2014 teilgenommenThemen-Fan
Pascal mag thematische Spiele lieber als abstrakte Spiele.Eroberer
Pascal mag Spiele, in denen erobert werden kann.
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Von Pascal V. bewertete Spiele (1452 Stück):



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  • Simon Air Pascal über Simon Air
    Review-Fazit zu „Simon Air“, einem Reaktions- und Geschicklichkeitsspiel.


    [Infos]
    für: 1-2 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 1-Xmin.
    Autor: n(a
    Illustration: n/a
    Verlag: Hasbro
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung/Übersichten]
    n/a

    [Fazit]
    „Simon Air“ ist eine ziemlich coole Fortführung des ‚Simon‘-Konzepts und bringt den heute allseits gegenwärtigen, smartphonigen „Touchflow“ ins Spiel.
    Die Spieler müssen ihre Hände nur über den Sensoren schweben lassen, um den Effekt auszulösen und schon klingt und blinkt es.

    Neben diversen Herausforderungen für einzelne Spieler ist besonders das Teamspiel sehr spannend, da hierbei wirklich vier Hände benötigt werden, wenn es gilt alle vier Sensorbereiche abzudecken. Wie üblich gibt das Spielgerät auch hier nach und nach vor, was wo wann zu „berühren“ ist und steigert dabei die Schwierigkeit zusehends. Neu ist hierbei der „Gleit“-Effekt, bei des gilt von einem Farbbereich zum Nächsten zu „wischen“ – das muss aber reaktionsschnell und recht passgenau geschehen, damit es auch richtig erkannt wird.
    Viel hektischer Spass kommt hierbei auf und die Motivationskurve ist recht hoch, immer weiter bzw. erneut zu spielen, um eben weiter zu kommen, als zuvor.

    Ein schicker Spielspass, der sogar eine eigene Batterie mitbringt, wenn auch nur eine schwachgeladene Testbatterie, aber immerhin kann sofort losgelegt werden.

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/5749/simon
    HP: http://www.hasbro.com/de-de/product/simon-air-game:BB10A4C3-5056-9047-F5F4-7C88CDB19762
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=22283

    Pascals Wertung:
  • Die Baumeister des Colosseum Pascal über Die Baumeister des Colosseum
    Review-Fazit zu „Die Baumeister des Colosseum“, einem altertümlichen Aufbauspiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30min.
    Autor: Klaus-Jürgen Wrede
    Illustration: Michael Menzel
    Verlag: Schmidt Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung/Übersichten]
    engl.: https://boardgamegeek.com/boardgame/206928/die-baumeister-des-colosseum/files
    dt.: http://www.schmidtspiele.de/de/produkte/details/product/die-baumeister-des-colosseum-49325.html (s. Infokasten)

    [Fazit]
    „DBdC“ ist ein schickes Familienspiel, bei dem es gilt durch vorausschauendes Nutzen der Bewegungspunkte immer das gerade passende Aktionsfeld zu erreichen. Dann kann man sich entweder Ländereien aneignen, die dringend benötigt werden, um bei den Rohstoffwertungen auch berücksichtigt zu werden oder am Bau des Colosseums teilhaben, wofür wiederum Rohstoffe benötigt werden.
    Dieses recht simple Spielprinzip fesselt die Spieler dann bis zum Ende, fordert aber zu keinem Zeitpunkt besondere Taktiken oder Hirnverzwirbelungen^^.

    Die Aufmachung des Spiels ist dagegen schon eher ein Hingucker und die Produktion ebenfalls wertig gelungen. So spielt es sich in entsprechender Runde hübsch angenehm über eine knappe Stunde hinweg. Die 30min.-Angabe konnte bei aller Simplizität nicht eingehalten werden, dafür können aber schon 7-8jährige problemlos mitspielen, anstatt erst ab 10.

    Insgesamt macht das Spiel, als seichtes Familienspiel gesehen, viel Freude und zeugt von der Herkunft des Carcassonne-Erfinders. Gut durchdachtes Spielprinzip für leichte Unterhaltung in unbedarfteren Besetzungsrunden. Ein feines und gut aussehendes Spiel mit gewissen Höhen, aber keine Innovation oder ein „table-burner“^^.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/206928/die-baumeister-des-colosseum
    HP: http://www.schmidtspiele.de/de/produkte/details/product/die-baumeister-des-colosseum-49325.html
    Ausgepackt: http://www.heimspiele.info/HP/?p=22013

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=22270

    Pascals Wertung:
  • Star Wars: Destiny - Kylo Ren Starter-Set Pascal über Star Wars: Destiny - Kylo Ren Starter-Set
    Review-Fazit zu „Star Wars Destiny“, einem Würfel- und Karten-Sammel und Kampf-Spiel.


    [Infos]
    für: 2 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 10-45min.
    Autoren: Corey Konieczka und Lukas Litzsinger
    Illustration: n/a
    Verlag: Heidelberger Spieleverlag
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung/Übersichten]
    dt., engl.: https://boardgamegeek.com/boardgame/205359/star-wars-destiny/files
    Tutorial-Video: https://www.fantasyflightgames.com/en/news/2016/11/18/join-me/
    engl.: https://boardgamegeek.com/thread/1666620/full-rules-are-ffg

    [Fazit]
    „SWD“ bringt die Sammelsucht wieder auf den Tisch, wenn diesmal auch Blindkäufe getätigt werden müssen, aber das freut so manches Händlerherz um so mehr^^.
    Die nötigen Booster können alle möglichen Karten und Würfel enthalten, so weiss man also nie wirklich, was man kauft, aber dieses System findet dennoch genügend Anhänger. Der Ü-Ei-Effekt hat ja auch was für sich und die Tauschbörsen werden florieren, solange die Booster-Preise übersichtlich bleiben.

    Das Spiel selbst kann zudem durchaus überzeugen! Die Einführung seitens der Anleitung ist zwar etwas holprig und kann nicht jede Frage im anfänglichen Spiel beantworten, aber dafür gibt es derweil zahlreiche Erklär-Videos und -Postings im Internet zu finden. Ein Malus für alle, die sich nicht so auskennen, aber Tante Google wird dann schon, neben den einschlägigen Seiten (f. Vielspieler), bald aushelfen.

    Diese Hürde einmal genommen kann man die coolen Spielkomponenten geniessen und sich dem dann doch recht zügigen Spielablauf ergeben.
    Die Würfel sind allesamt sehr wertig und haptisch angenehm, die Grafiken und Icons sind jedoch aufgeklebt (dies fällt aber nicht wirklich auf), da müssen 1000 weitere Würfe erst noch zeigen, ob und wie sich diese abnutzen. Die Karten sind sehr schick gezeichnet und geben viele bekannte Details aus den Filmen wieder. Die möglichen Szenarien erstrecken sich über alle 7 bisherigen Filme!

    Die Spieler agieren für ihre zuvor gewählten Helden und nutzen vorgegebene Aktionen pro Runde, um ihren Gegner möglichst rasch zu eliminieren – sobald ein Spieler alle Charaktere verloren hat, ist er geschlagen.
    Dafür werden die Helden-Charaktere aktiviert und evtl. ihre Fähigkeiten genutzt, Würfel geworfen (genutzt werden diese aber immer erst ab dem nächsten Zug!) oder deren Ergebnisse verändert, gegnerische Ausrüstungen oder Würfel beeinflusst, Attacken durchgeführt oder Schlachtfelder angeeignet (im letzteren Fall muss der Spieler für den Rest der laufenden Runde dann aussetzen, erhält aber den Schlachtfeldbonus für sich).

    Die anfänglich via Starter-Set zusammengestellten Karten (inkl. den Würfeln zu den passenden Charakteren und/oder Ausrüstungsgegenständen und/oder Gehilfen) sollten dabei gut bekannt sein, um sie auch effektiv einsetzen zu können. Das gilt natürlich genauso für die später selbst zusammengestellten Decks, wenn denn die Booster neues Karten- und Würfel-Potential in die Sammlung gebracht haben.
    Also geht dem Spiel generell immer ein weiteres Studium voraus, um die Karten und ihre Effekte sowie möglichen Synergien zu verinnerlichen, damit es im Spiel nicht zu ungenutzten Möglichkeiten oder enervierenden „Grüblerphasen“ kommt. Der Spielablauf ist nämlich an sich sehr kurzweilig und die Züge rasch durchführbar. Viel zu „tun“ gibt es ja auch pro Zug nicht, würfeln oder Karte ausspielen/aktivieren, allerdings muss man halt schon wissen, was man da tut :)!
    Im Netz kursieren auch schon diverse Deck-Vorschläge und Sammel-Seiten, die dazu reichlich Meinungen, Hinweise und manche Empfehlung verteilen, um unschlagbare Kombinationen, etc. zu zelebrieren^^.

    Insgesamt kann man schon sagen, dass das Spiel großes Potential hat, wenn man sich auf den Sammelwut-Effekt (finanziell) einlassen mag. Denn einmal „richtig“ im Spiel angekommen und die ersten eigenen Decks erstellt, wird man sobald nicht mehr loskommen. Die Vielfalt der möglichen Spielszenarios durch das immense Star Wars – Universum tut ihres noch dazu und dank dieser Abwechslung findet sich immer ein Grund für eine „schnelle“ Partie (im Schnitt um die 30min.).

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/205359/star-wars-destiny
    HP: http://www.heidelbaer.de/dyn/products/detail?ArtNr=FFG2200
    HP: http://www.heidelbaer.de/dyn/products/detail?ArtNr=FFG2201
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=22265

    Pascals Wertung:
  • Star Wars: Destiny - Rey Starter-Set Pascal über Star Wars: Destiny - Rey Starter-Set
    Review-Fazit zu „Star Wars Destiny“, einem Würfel- und Karten-Sammel und Kampf-Spiel.


    [Infos]
    für: 2 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 10-45min.
    Autoren: Corey Konieczka und Lukas Litzsinger
    Illustration: n/a
    Verlag: Heidelberger Spieleverlag
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung/Übersichten]
    dt., engl.: https://boardgamegeek.com/boardgame/205359/star-wars-destiny/files
    Tutorial-Video: https://www.fantasyflightgames.com/en/news/2016/11/18/join-me/
    engl.: https://boardgamegeek.com/thread/1666620/full-rules-are-ffg

    [Fazit]
    „SWD“ bringt die Sammelsucht wieder auf den Tisch, wenn diesmal auch Blindkäufe getätigt werden müssen, aber das freut so manches Händlerherz um so mehr^^.
    Die nötigen Booster können alle möglichen Karten und Würfel enthalten, so weiss man also nie wirklich, was man kauft, aber dieses System findet dennoch genügend Anhänger. Der Ü-Ei-Effekt hat ja auch was für sich und die Tauschbörsen werden florieren, solange die Booster-Preise übersichtlich bleiben.

    Das Spiel selbst kann zudem durchaus überzeugen! Die Einführung seitens der Anleitung ist zwar etwas holprig und kann nicht jede Frage im anfänglichen Spiel beantworten, aber dafür gibt es derweil zahlreiche Erklär-Videos und -Postings im Internet zu finden. Ein Malus für alle, die sich nicht so auskennen, aber Tante Google wird dann schon, neben den einschlägigen Seiten (f. Vielspieler), bald aushelfen.

    Diese Hürde einmal genommen kann man die coolen Spielkomponenten geniessen und sich dem dann doch recht zügigen Spielablauf ergeben.
    Die Würfel sind allesamt sehr wertig und haptisch angenehm, die Grafiken und Icons sind jedoch aufgeklebt (dies fällt aber nicht wirklich auf), da müssen 1000 weitere Würfe erst noch zeigen, ob und wie sich diese abnutzen. Die Karten sind sehr schick gezeichnet und geben viele bekannte Details aus den Filmen wieder. Die möglichen Szenarien erstrecken sich über alle 7 bisherigen Filme!

    Die Spieler agieren für ihre zuvor gewählten Helden und nutzen vorgegebene Aktionen pro Runde, um ihren Gegner möglichst rasch zu eliminieren – sobald ein Spieler alle Charaktere verloren hat, ist er geschlagen.
    Dafür werden die Helden-Charaktere aktiviert und evtl. ihre Fähigkeiten genutzt, Würfel geworfen (genutzt werden diese aber immer erst ab dem nächsten Zug!) oder deren Ergebnisse verändert, gegnerische Ausrüstungen oder Würfel beeinflusst, Attacken durchgeführt oder Schlachtfelder angeeignet (im letzteren Fall muss der Spieler für den Rest der laufenden Runde dann aussetzen, erhält aber den Schlachtfeldbonus für sich).

    Die anfänglich via Starter-Set zusammengestellten Karten (inkl. den Würfeln zu den passenden Charakteren und/oder Ausrüstungsgegenständen und/oder Gehilfen) sollten dabei gut bekannt sein, um sie auch effektiv einsetzen zu können. Das gilt natürlich genauso für die später selbst zusammengestellten Decks, wenn denn die Booster neues Karten- und Würfel-Potential in die Sammlung gebracht haben.
    Also geht dem Spiel generell immer ein weiteres Studium voraus, um die Karten und ihre Effekte sowie möglichen Synergien zu verinnerlichen, damit es im Spiel nicht zu ungenutzten Möglichkeiten oder enervierenden „Grüblerphasen“ kommt. Der Spielablauf ist nämlich an sich sehr kurzweilig und die Züge rasch durchführbar. Viel zu „tun“ gibt es ja auch pro Zug nicht, würfeln oder Karte ausspielen/aktivieren, allerdings muss man halt schon wissen, was man da tut :)!
    Im Netz kursieren auch schon diverse Deck-Vorschläge und Sammel-Seiten, die dazu reichlich Meinungen, Hinweise und manche Empfehlung verteilen, um unschlagbare Kombinationen, etc. zu zelebrieren^^.

    Insgesamt kann man schon sagen, dass das Spiel großes Potential hat, wenn man sich auf den Sammelwut-Effekt (finanziell) einlassen mag. Denn einmal „richtig“ im Spiel angekommen und die ersten eigenen Decks erstellt, wird man sobald nicht mehr loskommen. Die Vielfalt der möglichen Spielszenarios durch das immense Star Wars – Universum tut ihres noch dazu und dank dieser Abwechslung findet sich immer ein Grund für eine „schnelle“ Partie (im Schnitt um die 30min.).

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/205359/star-wars-destiny
    HP: http://www.heidelbaer.de/dyn/products/detail?ArtNr=FFG2200
    HP: http://www.heidelbaer.de/dyn/products/detail?ArtNr=FFG2201
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=22265

    Pascals Wertung:
  • Schwungfedern - Ein Spiel in der Welt von Maus und Mystik Pascal über Schwungfedern - Ein Spiel in der Welt von Maus und Mystik
    Review-Fazit zu „Schwungfedern“, einem stimmungsvollen Kampfspiel.


    [Infos]
    für: 2(-4) Spieler
    ab: 9 Jahren
    ca.-Spielzeit: 60-90min.
    Autor: Jerry Hawthorne
    Illustration: John Ariosa, Chris Quilliams, David Richards und Brian Valeza
    Verlag: Heidelberger Spieleverlag
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung/Übersichten]
    dt., engl.: https://boardgamegeek.com/boardgame/179820/tail-feathers/files
    dt.: http://www.heidelbaer.de/dyn/products/detail?ArtNr=HEPH200 (s. Infokasten ganz unten)

    [Fazit]
    Mit „Schwungfedern“ wurde ein Tabletop-Spiel ins Maus&Mystik-Universum eingeführt, ohne dabei die erzählerische Komponente und die schicken Spielmaterialien zu vernachlässigen. 2 Spieler (4 wenn das Grundspiel doppelt vorhanden ist) beharken sich hier gegenseitig, indem sie versuchen ihre Maus- bzw. Ratten-Helden via Boden- und Luftkampf siegen zu lassen und, als Ziel der meisten Szenarios, das gegnerische Nest zu zerstören.
    Die nötigen Kämpfe finden dabei nach klassischer Tabletop-Manier statt, die Figuren (Vögel) werden mit Hilfe von Bewegungsschablonen vorangebracht und ein Entfernungsmesser (Ast) dient zur Feststellung der Kampfreichweite. „Fusstruppen“ bewegen sich auf Bäumen feldweise vorwärts und können dazu von den Vögeln zuvor entsprechend transportiert werden.

    Die Möglichkeiten des „Fliegens“ und Kämpfens sind dabei ausserordentlich vielfältig, so gibt es für die Vögel extra Kugelgelenke an ihren Standfüßen, so dass diese sich entsprechend nach links oder rechts neigen können, um die Flugrichtung anzuzeigen und dieser vor allem zu folgen. Manche Fähigkeiten der Piloten erlauben hier noch spontane Korrekturen, aber an sich wird so eine Flugbahn auch entsprechend verfolgt, so dass der Gegner zumindest erahnen kann, wohin die Reise geht. Für weitere Aktionen, gerade auch bei den Kämpfen, stehen reichlich Karten zur Verfügung, die abwechslungsreiche Optionen bieten.
    Zu den Szenariovorgaben können sich auch extra Missionen gesellen, die es während der Partie zu erfüllen gilt, auch hier gibt es angenehme Vielfalt.

    Das Spiel bietet zudem verschiedene Einstiegs- und Ablaufmöglichkeiten, so kann mit dem Einstiegsszenario und dem Verzicht auf alle Extras, gleich ein klassischer Kampf begonnen werden und umgekehrt können reichlich weitere Spielkomponenten hinzugefügt werden, die das Spiel immer komplexer werden lassen.
    Ein ziemlich cooles Beispiel hierfür sind hier die Blätter, die lose an den Bäumen angelegt, von den Bodentruppen genutzt werden können, um sich zu ihrem Ziel treiben zu lassen (mit Hilfe des Entfernungsmesser-Astes wird ein Blatt wie im Wind wirbelnd und drehend vorangetrieben).
    Die vielen möglichen Taktiken und Vorgehensweisen erschliessen sich dabei erst nach und nach in mehreren Partien.

    Etwas schade ist dagegen, dass die Anleitung recht schwerfällig daherkommt und genau studiert werden will und auch dann ergeben sich noch einige Fragen, die dann zwar durch Erfahrung im Spiel gelöst werden, aber anfänglich eben Steine in den Weg legen. Ein Blick ins Internet hilft dann via einschlägigen Hilfe- und Videoseiten, aber nicht jeder kennt diese Möglichkeiten. So muss sich der Spieler das Spiel erst „verdienen“ und dies kann zwischenzeitlich schon frustrieren, da der erhoffte, geschmeidige, Spielfluss ausbleibt.

    Schick ist dafür das Material, es ist wertig produziert und schön wie auch detailliert gestaltet. Dem Spiel liegen auch Charakterkarten bei, die es erlauben die Figuren aus dem Maus&Mystik-Grundspiel mit einzubringen, was aber „nur“ ein optischer Reiz ist. Die Karten könnten auch „so“ mit neutralen Meeples genutzt werden, aber cool ist es allemal.

    Rundum bleibt ein Miniaturen-Kampfspiel in schicker Umgebung mit reichlich Erweiterungspotential, dass sich allerdings in erster Linie nur für Vielspieler anbietet und den einen oder anderen „Nach-Schliff“ gebrauchen könnte. Wer sich aber (mühsam) darauf einläßt, erhält tiefgehende, strategische Auseiandersetzungsmöglichkeiten mit einem Maus- oder Rattenpartner der Wahl^^.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/179820/tail-feathers
    HP: http://www.heidelbaer.de/dyn/products/detail?ArtNr=HEPH200
    Ausgepackt: http://www.heimspiele.info/HP/?p=22124

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=22249

    Pascals Wertung:
  • Key to the City - London (Hutter) Pascal über Key to the City - London (Hutter)
    Review-Fazit zu „Key to the City: London“, einem Aufbauspiel aus der „Key“-Reihe.


    [Infos]
    für: 2-6 Spieler
    ab: 14 Jahren
    ca.-Spielzeit: 90-120min.
    Autoren: Sebastian Bleasdale und Richard Breese
    Illustration: Katherine Baxter, Richard Breese und Konstantin Vohwinkel
    Verlag: HUCH!&friends
    Anleitung: deutsch, englisch, französisch, spanisch, holländisch, portugiesisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl.: http://www.hutter-trade.com/de/spiele/key-city-london (s. Info-Kasten)
    dt., engl., frz., span., holl., port., poln., ital.: https://boardgamegeek.com/boardgame/205507/key-city-london/files

    [Fazit]
    „KttC:L“ bietet als gelungener Ableger aus der „Key“-Reihe (‚Keyflower‘,…) gehobene Optimierungs- und Aufbaukost ohne zu kompliziert zu werden.
    Es bedarf schon etwas erfahrener Spieler, denn ein reines Familienspiel liegt hier nicht vor, aber Regeln und Spielablauf sind doch bald verinnerlicht und dann geht es um die besten taktischen Vorausplanungen und Umsetzungen. Geschickt auf benötigte Plättchen geboten, um diese dann im eigenen Viertel anbauen zu können und die richtigen Aktionen zur richtigen Zeit genutzt, bescheren dem Spieler langfristige Erfolge.

    Die bekannten Mechanismen (bieten, bluffen, produzieren) werden erneut gut eingesetzt und Veteranen fühlen sich gleich zu Hause. Auch Materialwertigkeit und -gestaltung ist sofort wiedererkennbar und passt sich gut in Thema und Spielgeschehen ein. Geändert hat sich allerdings die Spielmechanik insofern, dass alles etwas „runder“ läuft. Beim ‚Original‘ muss doch öfters über holprige Steine gespielt werden, hier fühlt sich nun alles „geschmeidiger“ an. Dazu kommt, dass hier das Element des endgültigen Passens stark hervorgehoben wird und damit noch bei Zugende Möglichkeiten geboten werden (neuer Startspieler werden, X Meeples erhalten, extra Stadtplättchen bekommen). Dafür gibt man dann aber evtl. die Option auf noch auf Gegengebote zu reagieren, wenn ein Mitspieler auf ein Stadtplättchen plötzlich mehr bietet, usw. Es geht hier also einerseits glatter, andererseits teils planvoller zur Sache durch die neu eingebrachten Verbindungsstücke (Stadtplättchen werden miteinander verbunden, um die nötige Infrastruktur (Strom, Telekommunikation, Gas, Wasser, Abwasser, ‚Underground‘) aufzuzeigen, dies ist u.a. auch für Aufwertungen und damit Punktekombinationen hilfreich). ‚Keyflower‘ forderte die Hirnzellen dabei nicht weniger, aber eben anders und kruder^^.

    Sich zu entscheiden, welches Spiel besser ist, fällt enorm schwer, denn ‚Keyflower‘ bleibt ein grandioses Spiel, auch mit seinen Ecken und Kanten, „KttC:L“ ist jüngeren Datums und hat dadurch den Vorteil, dass viele Erfahrungen mit ‚Keyflower‘ (sowie den vielen Erweiterungen und „Minis“) hier nun einfliessen und neue Ideen reifen konnten. Fans dürfen gerne zu beiden Spielen greifen und der Sammlung hinzufügen, neue Spieler tendieren vllt. eher zu „KttC:L“, da der Zugang und Ablauf eben etwas unkomplizierter ist, aber eine Partie dennoch sehr fordernd sein kann, eben weil auch hier so viele Entscheidungen zu treffen sind, um die vielen ineinandergreifenden Puzzleteile (Verbindungsstücke, Boni, Produktionsketten,…) gewinnbringend zusammen zu fügen.

    Die 3er- und 4er-Testrunden waren durchweg angetan und eine Partie dauerte im Schnitt 100min. Also rundum eine Empfehlung für erfahrenere Familienspiel-Runden und Veteranen zugleich. Auf jeden Fall einen oder mehrere Blicke wert, sollte dieser neueste Ableger doch mit ziemlicher Sicherheit in der eigenen Sammlung punktlanden :)!

    [Note]
    6 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/205507/key-city-london
    HP: http://www.hutter-trade.com/de/spiele/key-city-london
    Ausgepackt: http://www.heimspiele.info/HP/?p=21801

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=22229

    Pascals Wertung:
  • Rival Kings Pascal über Rival Kings
    Review-Fazit zu „Rival Kings“, einem Ränkespiel um königliche Macht.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 20-30min.
    Autor: Adrian Adamescu
    Illustration: Fiore GmbH und Oliver Schoon
    Verlag: HUCH!&friends
    Anleitung: deutsch, englisch, französisch, spanisch, holländisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., frz., span., holl.: http://www.hutter-trade.com/de/spiele/rival-kings (s. Info-Kasten)
    dt., engl., frz., span., holl.:https://boardgamegeek.com/boardgame/191879/rival-kings/files

    [Fazit]
    Bei „RK“ geht es darum, die Vorherrschaft im Königreiche zu übernehmen und dies geschieht durch geschicktes Sammeln und Ausspielen von Untertan- und Gebäudekarten.
    Die Charakterkarten sind durch Ränge voneinander zu unterscheiden und beim Ausspielen werden sie entsprechend nacheinander (gemäß der Rangfolge) aktiviert, wenn die Spieler sie aufgedeckt haben. Hinzu kommt ausserdem, dass sich einige Charakter nicht grün sind und in einen Konflikt geraten, wenn sie sich auf dem Spieltisch begegnen. So werden höherrangige einige niedere Ränge malträtieren und gleichwertige Charaktere sich gegenseitig. Konflikte werden durch Sammeln von Markern gelöst (gleichbedeutend mit Minuspunkten) und dem „Stehlen“ von Aktionen. Somit stehen den Spielern dann in der Aktionsphase nur noch wenige bis keine Optionen mehr zur Verfügung, um z.B. Gebäude zu „kaufen“.

    Dies alles geschieht recht einfach und kurzweilig pro Runde und fordert selbst Extremgrübler nicht unnötig heraus, so dass die Partien i.d.R. recht angenehm und flink verlaufen.
    Die vier möglichen Aktionen (Konflikt lösen, [Konfliktmarker weitergeben], Geld nehmen, Untertan anwerben, Gebäude kaufen), so denn sie zur Verfügung stehen (jeder Charakter bietet derer unterschiedliche viele auf seiner Karte), sollten gut genutzt werden, um dem glücklichen Kartenziehen entgegen zu wirken, damit später möglichst passende Paare gesammelt wurden (Untertan+Gebäude sollten z.B. die selbe Farbe haben). Wer zuletzt auf die Art die meisten Punkte sammeln konnte, gewinnt.

    Ein nicht neu erfundenes Rad, aber dennoch viel Spielspaß stecken hier in der Kartenschachtel. Das Material ist passend gestaltet und macht was her, die Anleitung ist übersichtlich und leicht zugänglich formuliert.
    Der Spielablauf ist schnell verinnerlicht und so ergaben sich viele kurzweilige Testrunden, in denen fleissig gewettert wurde, was das Zeug hielt, denn selten kommen die Karten so, wie man es sich gerade wünscht und die Mitspieler sind komischerweise mit ihren Taten auch immer im Weg :)!
    Rundum ergibt sich hieraus aber viel Spielfreude, da gleich immer weitere Partien gespielt werden wollen, um Glück oder Taktik erneut zu fordern.

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/191879/rival-kings
    HP: http://www.hutter-trade.com/de/spiele/rival-kings
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=22190

    Pascals Wertung:
  • Tempel des Schreckens Pascal über Tempel des Schreckens
    Review-Fazit zu „Tempel des Schreckens“, einem schnellen Gruppenspiel.


    [Infos]
    für: 3-10 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 15min.
    Autor: Yusuke Sato
    Illustration: n/a
    Verlag: Schmidt Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    engl.: https://boardgamegeek.com/boardgame/206915/tempel-des-schreckens/files
    dt.:http://www.schmidtspiele.de/de/produkte/details/product/tempel-des-schreckens-75046.html (s. Infokasten)

    [Fazit]
    „TdS“ ist ein schnelles, einfaches Gruppenspiel, bei dem es gilt durch geschicktes Bluffen, purem Glück oder gedankenvollem Nachhalten und Raten eine vorgebebene Anzahl an Schätzen im schrecklichen Tempel zu finden, bevor die Zeit (hier die Rundenzahl) abläuft. Damit es auch schön interaktiv bleibt, befinden sich unter den Abenteurern aber auch immer heimliche Tempelwächterinnen, die durch irreführende Aussagen versuchen, die wahren Abenteurer in ihre Feuerfallen zu locken.
    Das Spiel verläuft so auf diskussionsfreudige Weise, denn jeder versucht jeden davon zu überzeugen harmlos zu sein und das bei ihm die Schätze – in der rundenweise wechselnden Auslage – zu finden sind, bis es schliesslich zu Ende geht und die offensichtliche Auswertung folgt.

    Ein spassiges Spiel, mit simplen Regeln und einfachem Ablauf, dass die geneigte Spielrunde zu viel Teilnahmebereitschaft fordert und durch das Zufallselement der immer neu zu mischenden Auslage aber auch nie zu einfach wird.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/206915/tempel-des-schreckens
    HP: http://www.schmidtspiele.de/de/produkte/details/product/tempel-des-schreckens-75046.html
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=22201

    Pascals Wertung:
  • Carcassonne - Amazonas Pascal über Carcassonne - Amazonas
    „CARCASSONNE AMAZONAS“ – FAZIT
    Review-Fazit zu „Carcassonne Amazonas“, einem wunderschönen Spin-Off der beliebten Legespiel-Reihe.


    [Infos]
    für: 2-5 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 35min.
    Autor: Klaus-Jürgen Wrede
    Illustration: Vicki Dalton
    Verlag: Hans im Glück
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt. (Kurzanleitung), engl.: https://boardgamegeek.com/boardgame/206940/carcassonne-amazonas/files
    dt.:http://www.hans-im-glueck.de/carcassonne/weitere-carcassonne-spiele/carcassonne-amazonas/ (s. Infokasten)

    [Fazit]
    In „CA“ legen die Spieler auch wieder Landschaftsplättchen um Landschaftsplättchen passend aus und bilden hier den Amazonas und dessen Dschungelgebiet nach.
    Den Unterschied machen die dezent geänderten Legeregeln aus, denn der riesige Fluss fliesst nur in eine Richtung (extra Amazonas-Legeplättchen variieren den Lauf nur dezent etwas nach links oder rechts) und nur dort, wo er schon entdeckt wurde, dürfen auch weitere Plättchen voraus- bzw. angelegt werden. Ansonsten bleibt alles ziemlich gleich, abgesehen noch von den einzusetzenden Meeples, denn zu den Landschaftsbesetzern, die hier Nebenflüsse und Dschungeldörfer beanspruchen, gesellen sich Hütten hinzu, die die Dschungelflächen, ähnlich den klassischen Wiesengründen, besetzen, um bei Spielende zu punkten. Für weitere Punkte bei Spielende sorgen dann noch die Boote der Spieler, die den Amazonas hinunterschippern und immer dann um ein Feld weitergezogen werden, wenn kein Meeple eingesetzt wird oder ein entsprechendes Bonusfeld dies vorgibt.
    Bei Zwischenwertungen, die bestimmte Amazonas-Plättchen auslösen können, punktet zudem, dessen Boot zu den beiden Vordersten gehört.

    Die Regeln sind gewohnt zugänglich, der Spielablauf bekannt seicht und eine Partie relativ kurzweilig, bis sie dann nach ca. 30min. ihr Ende findet.
    Es ist und bleibt eben Carcassonne im Kern und das Spielprinzip haut heute keinen Spielveteranen mehr vom Hocker, aber es ist weiterhin ein schönes und gutes Familienspiel und diese Edition kommt darüber hinaus mit besonders schön gezeichnetem Material daher!

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/206940/carcassonne-amazonas
    HP: http://www.hans-im-glueck.de/carcassonne/weitere-carcassonne-spiele/carcassonne-amazonas/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=22192

    Pascals Wertung:
  • Mona Klecksa (Final Touch) Pascal über Mona Klecksa (Final Touch)
    [Fazit]
    „MK“ ist ein recht schickes Kartenspiel, bei dem Teams gegeneinander antreten und durch Anlegen von passenden oder nicht passenden Farbklecks-Karten ein ausliegendes Meisterwerk verschönen oder beschmieren. Je nach Handkartenauswahl werden so nach und nach diverse, bekannte Werke auf die eine oder andere Weise vollendet und die Spieler verdienen mal mehr (verschönert), mal weniger (beschmiert) Geld mit diesen.

    Der Spielzugang ist einfach, der Rundenablauf kurzweilig, das Material ganz toll gestaltet und die Wiederspielwert insgesamt hoch – wobei nach einigen Partien am Stück sicherlich eine Pause ganz gut tut.

    Pascals Wertung:
  • Dreams Pascal über Dreams
    Review-Fazit zu „Dreams“, einem traumhaften Knobel- und Verwirrspiel.
    (Heimspiele.info-Auszeichnung für das besondere Spiel und umwerfende Grafik!)


    [Infos]
    für: 3-6 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30min.
    Autor: Olivier Grégoire
    Illustration: Victor Boden, Miguel Coimbra, Giulia Ghigini, Matthias Holländer, Alexander Jung, Tina Kothe, Timo Kümmel und Tobias Schweiger
    Verlag: Zoch Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., frz., ital.: https://boardgamegeek.com/boardgame/205831/dreams/files

    [Fazit]
    In diesem Götterspiel werden die Spieler gefordert gemeinsam an einem Sternenbild zu basteln, indem sie auf der Firmament-Matte Sternkristalle auslegen. Dies geschieht nach dem Muster einer von vier ausliegenden Karten, allerdings weiss nur ein Teil der Spieler, welches Abbild sie am Sternehimmel nachbauen sollen, ein Spieler ist nur ein Sterblicher und hat keinen echten Hinweismarker erhalten, um die richtige, ausliegende Karte zu erkennen. Dieser Spieler muss nun so tun, als ob er das richtige Abbild kennt und seine Sternenkristalle möglichst unauffällig am Himmel platzieren und dabei die Mitspieler gut beobachten, wie diese ihre Sterne ablegen, um so vielleicht das richtige Sternenbild zu erahnen.
    Die „wahren Götter“^^ dagegen sollten das Sternenbild zwar möglichst genau nachbauen, aber eben auch nicht zu offensichtlich, um dem heimlichen, menschlichen Beobachter keine Hinweise zu geben.
    So verläuft Runde für Runde mit heimlichen Verdächtigungen – niemand weiss in der jeweils aktuellen Runde, wer Gott oder Mensch ist – und grüblerisch-kreativen Sternenbildnachbauten, bis es zur Auflösung und der entsprechenden Punkteverteilung kommt, bei der sich dann zeigt, wie sehr man sich täuschen kann *G*.

    Den Spaß holt sich das Spielprinzip aus den Überlegungen und deduktiv angehauchten Verdächtigungen, für die die Spieler ihre Mitspieler genauestens beobachten und ihre Wahlscheiben (diese müssen aus mehreren Teilen noch zusammengebaut werden, sind aber schön stabil, nur lassen sie sich leicht versehentlich verstellen, also aufpassen, beim Ablegen und Aufheben) entsprechend einstellen. Der kreative Teil, die Sterne so abzulegen, dass man das „echte“ Bild nach und nach wirklich erkennen kann, fordert eine gewisse Konzentration, ohne aber anstrengend zu werden. Die Spieler orientieren sich hier am besten an hervorstechenden Merkmalen der quasi Gemälde, wie z.B. ein Sternenschweif, ein besonders großer Kopf, o.ä.
    Und der absolute Hingucker – und zwar im wahrsten Sinne^^ – ist das Spielmaterial und da vor allem die göttlich gezeichneten Karten! Ein großes Lob an das Ensemble der Illustratoren, die hier richtig tolle Arbeit geleistet haben. Natürlich lebt das Spiel auch von solch genial gestalteten Bildern, schliesslich soll die Fantasie der Spieler angeregt werden, wenn sie diese Bilder „nachsternen“ sollen.
    Aber auch die restlichen Spielkomponenten sind sehr wertig und thematisch toll bzw. genau passend produziert und runden das Gesamtbild eines schönen Spieles ab!

    Der Spielablauf, bis auf eine kleine Einstiegshürde beim Verstehen des Bildnachbauens auf der Spielmatte, ist eingängig, kurzweilig und angenehm fordernd.
    Eine Partie dauert selten länger als 25min. und in den Testrunden wurden gleich mehrere Partien hintereinander gefordert.

    Ein einzigartiges Spiel mit innovativer Mechanik und vor allem viel Spielspaß liegt hier vor und darf somit dringendst für eine Anschaffung empfohlen werden!

    [Note]
    6 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/205831/dreams
    HP: http://www.zoch-verlag.com/nc/spiele/familienspiele/dreams.html?sword_list%5B0%5D=dreams
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=22128


    Pascals Wertung:
  • Tiefe Taschen Pascal über Tiefe Taschen
    „TIEFE TASCHEN“ – FAZIT
    Review-Fazit zu „Tiefe Taschen“, einem polit-satirischen Bluffspiel.


    [Infos]
    für: 4-8 Spieler
    ab: 12 Jahren
    ca.-Spielzeit: 20-50min.
    Autor: Fabian Zimmermann
    Illustration: Christian Opperer und Gregor Zolynski
    Verlag: Fabian Zimmermann (Fobs Games)
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral (Übersichtskarten: dt., engl.)

    [Download: Anleitung]
    dt., engl.: https://boardgamegeek.com/boardgame/186864/tiefe-taschen/files

    [Fazit]
    Die Spieler agieren als höchst korrupte Politiker und haben nur das Ziel am meisten Geld einzuheimsen. Dazu müssen sie gut bluffen können und zum richtigen Zeitpunkt die richtige Aktionskarte ausgespielt haben^^.

    Jeder Spieler muss rundenweise Aktionskarten ausspielen, mit denen er entweder den aktuellen Präsidenten unterstützen oder stürzen will – dieser gibt bei Rundenbeginn nach Belieben vom Stapel der Staatskasse gezogenes Geld an die Spieler oder auch nicht^^ – oder Mitspieler erpressen bzw. bestechen wird oder ganz dreist aus der Staatskasse Geld abgreifen.
    Das Ziel ist natürlich immer viel Geld zu erhalten, dazu muss der aktuelle Präsident also entweder willig sein genug Geld abzugeben oder durch Bestechung die Mitspieler ruhig zu stellen, da er sonst ruckzuck abgewählt wird und dann aus der laufenden Runde ausscheidet. Das „Beklauen“ der Staatskasse ist auch ein probates Mittel, allerdings nur von einem Spieler pro Runde durchführbar.
    So gilt es also jede Runde genau abzuwägen, wie man die Mitspieler am besten im Zaum hält bzw. ihnen Geld, z.B. durch Erpressung, abknüpft.

    In allen Testrunden war der Anfang gefühlt holprig, weil die Spieler sich erst einmal in das Spielprinzip hineinfühlen mussten, dann aber wurde das – eigentlich recht simple – Spielgeschehen zelebriert und es kam dabei schadenfreudiger Spass gepaart mit amüsierter Missgunst und herrlich zynischen Kommentaren zustande, um dann taktische Überlegungen mit Bluffs zu kontern und erpresserischen Anliegen ganz easy mit Bestechungen zu begegnen.

    Rundum ein tolles Spiel mit sehr viel Unterhaltungswert und Kurzweil, das unbedingt in jede Sammlung gehört!

    [Note]
    6 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/186864/tiefe-taschen
    HP: n/a
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=22089

    Pascals Wertung:
  • Redaktion Wadenbeisser - Die Jagd nach der Titelstory Pascal über Redaktion Wadenbeisser - Die Jagd nach der Titelstory
    Review-Fazit zu „Redaktion Wadenbeißer – Die Jagd nach der Titelstory“, einem Wettlauf- und Merkspiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30min.
    Autor: Marco Teubner
    Illustration: Bernhard Speh
    Verlag: moses. Verlag
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    n/a

    [Fazit]
    Die 7 Helden aus der gleichnamigen Comic-Reihe (GEOlino) wollen für ihre Schülerzeitung immer brandaktuelle Stories und News erhaschen und so begeben sich die Spieler ebenfalls auf die Jagd nach der nächsten Titelstory in der heimischen Stadt der Protagonisten.
    Durch Ausspielen von Bewegungskarten und dem knobeligen Sammeln von Recherche-Plättchen erlangen die Spieler dann nach und nach genügend Informationen, um sich kleineren Rätseln und Aufgaben zu stellen. Werden diese gelöst, setzt sich die künftige Titelstory aus mehreren Teilsätzen immer weiter zusammen und wer zuerst alle drei Teilstücke beisammen und damit den fertigen Titel hat, gewinnt die Partie.

    Das Spielmaterial wurde sehr wertig produziert und die vielen Karten ganz toll gezeichnet. Bei den vielen Textteilen hat sich die (echte) Redaktion auch richtig viel Mühe gegeben und so kommen fast unendlich viele, sehr spassige Titel zusammen, deren Entdeckung allein schon eine Partie wert sind^^.
    Für Fans zudem sehr unterhaltsam, für Neulinge eher etwas frustig, ist auch schon die Spielvorbereitung, denn hier gilt es die Holzspielfiguren mit den richtigen Aufklebern der Schülerjournalisten zu versehen und man kann hierfür nur die Silhouetten als Anhaltspunkt hernehmen (oder verworrene Verbindungslinien in der Anleitung als quasi-Auflösung dieses ersten „Spiels“ im Spiel *G*).
    Die Variante für die Spielprofis, bei der alle gleichzeitig agieren, hat es erstaunlich in sich, wenn alle zugleich herumflitzen und sammeln^^.

    Rundum ein schönes Familienspiel, das die Lizenz erfolgreich übernommen hat.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: n/a
    HP: http://www.rakuten.de/produkt/moses-verlag-gmbh-redaktion-wadenbeisser-auf-der-jagd-nach-der-titelstory-1698023109.html?_ga=1.102994312.923729542.1481044028
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=22085

    Pascals Wertung:
  • Fische Versenken Pascal über Fische Versenken
    Review-Fazit zu „Fische versenken“, einem Reaktionsspiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 10min.
    Autor: Martin Nedergaard Andersen
    Illustration: Monika Suska
    Verlag: moses. Verlag
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    n/a

    [Fazit]
    Es gilt nach Vorgabe (oberste Karte des Nachziehstapels) Fische auf den eigenen Handkarten zu entdecken und so mit einer zweiten Karte einzugrenzen, dass nur der Gesuchte sichtbar ist („Bullauge“ der zweiten Karte). Dabei gibt es zudem einiges zu beachten, da böse Krabben und gefährliche Haie das Spielerleben erschweren. Es spielen immer alle gleichzeitig und wem es zuerst gelingt, das aktuelle Ziel zu erfüllen, gibt dies lautstark bekannt und erhält, so denn alles richtig gemacht wurde, die Karten als zukünftige Punktebelohnung.

    Regeln und Spielzugang sind leicht und der Spielverlauf herrlich schnell. Trotz der Altersvorgabe dürfen hier aber auch gerne jüngere Kids mitspielen und so findet sich das Spiel gerne in Familienrunden auf dem Tisch wieder.
    Die Karten sind ganz lieb gestaltet und die Spielrunden machen viel Freude – Hausregeln inklusive, wenn ein Kind nicht so reaktionsschnell mitkommt.

    Rundum ein nettes, kleines Kartenreaktionsspiel für die geneigten Sammler.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: n/a
    HP: http://shop.moses-verlag.de/sp/moses-verlag-gmbh-fische-versenken-kartenspiel-1669647630.html
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=22082


    Pascals Wertung:
  • Celestia - Aufwind Erweiterung Pascal über Celestia - Aufwind Erweiterung
    Review-Fazit zu „Celestia – A little help“, der Erweiterung zum genialen Punktehatz-Spiel ‚Celestia‘.


    [Infos]
    für: 2-6 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30min.
    Autor: Aaron Weissblum
    Illustration: Gaetan Noir
    Verlag: BLAM!
    Anleitung: englisch, französisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    engl.: https://boardgamegeek.com/boardgameexpansion/206491/celestia-little-help/files

    [Fazit]
    Diese kleine Erweiterung zum genialen Grundspiel hat es ganz schön in sich! Die neuen Karten werden einfach ins Ausrüstungsdeck gemischt und bringen fortan zusätzliche Abwechslung ins Spiel. Da wären die Hilfskarten, die Passagiere ausspielen können, um dem Kapitän unter die Arme zu greifen, bevor das Luftschiff abstürzt, diese Karten haben ein Handsymbol in den Ecken eingezeichnet und werden nach Gebrauch abgeworfen. Dann haben die neuen Charakterkarten besondere Fähigkeiten, die einmalig einsetzbar sind, z.B. indem ein anderer Spieler die Kapitäns Rolle übernimmt und seine (passenderen) Karten ausspielt, um dem aktuellen Ereignis entgegen zu wirken. Und die beiden neuen Powerkarten, welche einmal den Kapitän zwingen einen weiteren Würfel zu werfen sowie das Luftschiff nicht weiterfliegen lassen.
    Die Regeln des Spiels bleiben soweit unangetastet und die Siegbedingungen bleiben auch gleich.

    Nach einigen spassigen Testspielen darf geschlossen werden, dass die Erweiterung sich wunderbar ins Grundspiel einfügt und dem ganzen noch ein wenig mehr Kick gibt. Celestia ist und bleibt ein gutes Spiel und mit „ein bisschen Hilfe“, ist’s gleich nochmal so gut^^!

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgameexpansion/206491/celestia-little-help
    HP: http://celestia-game.com/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=22079


    Pascals Wertung:
  • Rome - Rise to Power Pascal über Rome - Rise to Power
    Review-Fazit zu „Rome – Rise to Power“, einem nicht ganz klassischen Strategiespiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 13 Jahren
    ca.-Spielzeit: 60min.
    Autor: Elad Goldsteen
    Illustration: Naomi Robinson
    Verlag: Golden Egg Games
    Anleitung: englisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    engl.: http://www.goldenegggames.com/rome-rise-to-power
    dt., engl.: https://boardgamegeek.com/boardgame/182385/rome-rise-power/files

    [Fazit]
    Über drei Epochen agieren die Spieler als römische Adlige, die ihren Einfluss und damit ihre Macht in der aufstrebenden römischen Republik ausbauen wollen.
    Dies geschieht über 5 Runden hinweg, die ihrerseits in Phasen eingeteilt sind, all dies mit dem eigens von GEG für dieses und kommende Spiele erdachte RTP-System (Rise To Power). Dieses setzt auf einem bestimmten Würfel-Einsetz-Mechanismus auf, der es den Spielern erlaubt, durch taktische Vorgehensweise ihre Würfel so auf die Ationsleisten zu setzen, dass sie in späterer Reihenfolge noch ganz vorne mitspielen und damit als Erste die Aktionen ausführen können. Das Prinzip ist dabei leicht gelernt und schnell umgesetzt und sorgt für einigen Trubel in der Setzrunde^^.

    Um schliesslich seine Vormachtsstellung auszubauen, muss der Spieler den Senat auf seine Seite ziehen, Gebiete erobern und über den Schwarzmarkt an Gladiotoren gelangen, um auch in der Arena glänzen zu können. Je nachdem, wieviele Würfel die Spieler zuvor eingesetzt haben, nehmen sie sich, der Reihe nach, die jeweiligen Karten – es kommt somit durchaus vor, dass ein Spieler leer ausgeht, wenn er „hinten dran sitzt“.
    Hier wird ersichtlich, wie wichtig die vorherige Setzentscheidungen der eigenen Machtwürfel war bzw. wie (taktisch) geschickt der jeweilige Spieler wirklich vorgegangen ist.
    Hieraus folgen später die Zwischenwertungen und zum Schluss die Endwertung, bei denen es auf entsprechende Positionierungen auf den Forumsleisten, Gebietsmehrheiten sowie gesammelten Punkten durch z.B. Arenadarbietungen ankommt, um den Sieger zu ermitteln.

    „Rome“ spielt sich recht angenehm und schnell durch, ohne in Automatismen zu verfallen, so dass auch weitere Partien durchaus Spass und Sinn machen.
    Das Spielmaterial ist ein wenig nüchtern geraten, aber absolut zweck- und spieldienlich (Übersicht) und der Zugang, dank gut formatierter Anleitung recht simpel. Rundum bietet sich „Rome“ sowohl Viel- wie auch Gelegenheitsspielern an.

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/182385/rome-rise-power
    HP: http://www.goldenegggames.com/rome-rise-to-power
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21905


    Pascals Wertung:
  • Kullerhexe Pascal über Kullerhexe
    Review-Fazit zu „Kullerhexe“, einem tollen Familiengeschicklichkeitsspiel.


    [Infos]
    für: 2-5 Spieler
    ab: 6 Jahren
    ca.-Spielzeit: 15-25min.
    Autor: Marco Teubner
    Illustration: n/a
    Verlag: Drei Magier Spiele
    Anleitung: deutsch, englisch, französisch, italienisch, holländisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., frz., ital., holl.: http://www.dreimagier.de/produkt-detail/product/kullerhexe-40878.html (s. rechts unten)

    [Fazit]
    Die schusselige Kullerhexe hat im Wald all ihre Hexenutensilien verschlampt und macht sich nun mit Spielerhilfe auf die Suche.
    Die Spieler agieren teamweise, immer zwei Sitznachbarn gemeinsam und das reihum, so dass jeder mit jedem gespielt hat, und drücken dazu an den Ecken des Spielfeldes auf die kleinen Stäbchen, um die Spielfläche dort jeweils herunter zu drücken – das Spielbrett liegt auf Schaumstoffpolstern auf.
    Die Kullerhexe hat ihren Namen von der kleinen Metallkugel, die unter ihrer Figur steckt und durch die verursachten „auf-und-ab“-Bewegungen der Spielfläche, kullert sie in die (hoffentlich) gewünschte Richtung. Hierfür sollten sich die Spieler natürlich absprechen und dementsprechend mal abwechselnd, mal gemeinsam die nötigen Ecken herunterdrücken.
    Zufällig verteilt liegen die einzusammelnden Hexengegenstände und dummerweise stehen auch reichlich Bäume im Weg, so dass der Weg von Utensiel zu Utensil mitunter sehr umständlich zu bewältigen ist, denn zu all der Geschicklichkeitsherausforderung kommt noch die Zeitkomponente, denn eine Sanduhr läuft erbarmungslos mit, während die Spieler versuchen, die durch Kartenvorgabe zu findenden Gegenstände einzusammeln. Eine wunderbar spassige Hektik!
    Und als ob das noch nicht genug wäre, ist die Sammelei für die beiden aktuellen Spieler auch sofort zu Ende, wenn die Hexe ihren locker sitzenden Hut verliert. Und dies kann schnell passieren, wenn sie nicht geschickt an den Bäumen vorbeibugsiert wird und der Hut an einem Ast hängenbleibt.

    All das ist aber leichter gesagt, als getan, denn die Spieler müssen sich, im Wechsel und damit fehlt das „Einspielen“^^, gut absprechen und einfach funktionieren, die gesuchte Objekte schnell auffinden und sich von der Sanduhr nicht verrückt machen lassen :).

    Alles in allem also (oder aber^^) eine Riesen-Gaudi für Familien mit Kids und alle Geschicklichkeitsspiele-Fans. Zumal auch die Spielmaterialien wieder verlagstypisch hervorragend gestaltet und produziert sind. Spieldauer und Spielzugang sind ebenfalls genehm und so sorgt die „Kullerhexe“ für viele kurzweilige Partien hintereinander.

    [Note]
    6 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/206938/kullerhexe
    HP: http://www.dreimagier.de/produkt-detail/product/kullerhexe-40878.html
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=22045

    Pascals Wertung:
  • Escape Room - Das Spiel Pascal über Escape Room - Das Spiel
    Review-Fazit zu „Escape Room – Das Spiel“, einem kooperativen Knobelspiel.


    [Infos]
    für: 3-99 Spieler
    ab: 16 Jahren
    ca.-Spielzeit: 60min.
    Autor: n/a
    Illustration: Roland MacDonald
    Verlag: noris Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    dt.: http://escaperoomthegame.com/de-de/rules
    dt.: https://boardgamegeek.com/boardgame/204836/escape-room-game/files

    [Fazit]
    Ein weiterer Vertreter der „sieh zu, schnell hier raus zu kommen, sonst….!“-Spiele *G*. Diese Variante aber, das sei gleich vorneweg lobend erwähnt, bringt 4 Missionen mit, statt üblicherweise 1 und läßt Spielmaterial, welches man u.U. „zerspielt“ hat, erneut aus dem Internet herunterladen und ausdrucken. Also schon mal zwei große Unterscheidungsmerkmale zu den Mitbewerbern. Das Spielmaterial an sich ist sonst relativ gleich zu setzen mit Bekanntem (viel Papier und Pappe), aber der inkludierte Chrono-Dekoder – ein dickes, schweres Plastikgerät -, welcher mit 4 Schlüsseln, pro gelöstem Level in den Missionen, gefüttert werden will, um festzustellen, ob die Spieler richtig liegen, macht schon was her. Mit Batterien bestückt, gibt er per Zeitcountdown und wummernden Sound den Spielern den (gar nicht nötigen^^) Druck, der sie zum vehementeren Grübeln anregen soll.

    Die abenteuerlichen Missionen „Prison Break“, „Virus“, „Nuclear Countdown“ und „Temple of the Aztec“ bauen vom Schwierigkeitsgrad her aufeinander auf und lassen sich – wenn auch vllt. nicht immer gleich im ersten Durchlauf – gut in versch. Besetzungsrunden durchspielen. Die vorgegebenen 60min. beschränken das Spielgeschehen natürlich zwangsläufig, allerdings läuft der Chrono-Dekoder dann einfach weiter, wenn die Zeit nicht gereicht hat und gibt so an, wieviel „länger“ die Spieler gebraucht haben, wenn sie denn die Lösung schliesslich doch finden.

    Die Rätsel sind nicht immer gleich logisch erschliessbar, aber auf Dauer sind sie doch gemeinschaftlich zu bewältigen, wenn denn alle Spieler gleich motiviert zugange sind. Das Spiel gibt auch in regelmäßigen Abständen Hinweise preis, die zwar meistens zu dem Zeitpunkt schon erfahren wurden, aber dann immerhin bestätigen, dass der eingeschlagene Weg der Richtige ist^^.

    Rundum machen die Aufgaben aber Spaß und beschäftigen die geneigten Flüchtlinge in spe eine gute, meist kurzweilige, Weise!

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/204836/escape-room-game
    HP: http://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/marken/escape-room/escape-room-das-spiel-606101546/
    Ausgepackt: n/a

    VORSICHT!!!!! DIE FOTOS ENTHALTEN SPOILER!!!!

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=22040

    Pascals Wertung:
  • Die Legenden von Andor - Teil III Die letzte Hoffnung Pascal über Die Legenden von Andor - Teil III Die letzte Hoffnung
    Review-Fazit zu „Die Legenden von Andor, Teil III: Die letzte Hoffnung“, dem letzten Brettspiel-Teil der Andor-Saga.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 60-90min.
    Autor: Michael Menzel
    Illustration: Michael Menzel
    Verlag: Kosmos
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    dt.: https://www.kosmos.de/spielware/spiele/erwachsenenspiele/7478/die-legenden-von-andor-teil-iii-die-letzte-hoffnung?number=69280 (s. PDF-Links unten rechts)


    [Fazit]
    Auch die letzte große Erweiterung bringt den Fans wieder viel Abwechslung und neue Abenteuer ins Haus. Das Material ist natürlich auch wieder sehr reichhaltig und zudem wertig produziert.
    Die Erweiterung läßt sich „stand-alone“ spielen, d.h. man braucht keinerlei Komponenten aus dem Grundspiel. Die abschliessende Geschichte bringt die Spieler wieder mehr ins Ländliche von Andor, besser gesagt ins Graue Gebirge und dort gilt es, neben vielen klassischen Gefahren und Unwegsamkeiten, z.B. einen Planwagen schützend zu begleiten. Diese Kampagne entwickelt sich zu einem großangelegten Abenteuer und beschäftigt die Spieler schon einige Stunden.
    Auch sonst sind die Spieler gut unterwegs, bis schlussendlich das Spiel beendet wird und damit Andor (zunächst einmal?^^) wahrlich Geschichte ist.

    Auf der Reise über den Zwergenpfad durch die Berge entdecken die Spieler vielerlei Ausrüstungsgegenstände, dummerweise gilt dies aber auch für die sie verfolgenden Kreaturen, welche auch froh um jede Waffe sind, die ihnen hilft die Andori schmackhaft zu schnetzeln. Dadurch steigt der Schwierigkeitsgrad relativ gut an, aber so gehört es sich ja auch für einen Abschluss^^.
    Bis zu diesem Ende dauert es aber, wie schon erwähnt, eine Weile, so werden die Helden z.B. auch zwischendurch überwintern müssen, um im Frühjahr weiterziehen zu können, da die Wege im grausigen Wetter einfach zu unwirtlich geworden sind. Ein geschickter Schachzug für die Spielzeitverlängerung.

    Für alle Neueinsteiger bzw. „lange nicht mehr gespielt“-Fans ist die Anleitung eine Freude, denn diese wurde mit einem schicken „Losspiel“-Kapital zu Anfang versehen und auch das Begleit“heft“ erinnert an viele Grundlagen des Spiels. Abgesehen von den härteren Herausforderungen, kann also gleich einfach losgespielt werden.

    Insgesamt darf, ohne weiteres zu spoilern, geschlossen werden, dass auch diese Erweiterung eine Lohnende ist und die Fans sicherlich zufriedenstellen wird, auch wenn das Thema Andor damit eine Ende findet (finden soll^^)!


    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/198287/die-legenden-von-andor-die-letzte-hoffnung
    HP: https://www.kosmos.de/spielware/spiele/erwachsenenspiele/7478/die-legenden-von-andor-teil-iii-die-letzte-hoffnung?number=69280
    Ausgepackt: http://www.heimspiele.info/HP/?p=21470

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21971


    Pascals Wertung:
    • Björn T., Martin B. und 4 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Björn T.
      Björn T.: Danke für die Rezi.
      Ich bin mir bei dieser "Erweiterung" immer noch unsicher. Musste das ganze Spielmaterial noch einmal neu kommen? Finde es... weiterlesen
      12.12.2016-15:49:27
    • Pascal V.
      Pascal V.: naja, um ehrlich zu sein, ist die Serie natürlich schon auch ein Geldsegen für die Beteiligten. Das Spiel ist an sich klasse, aber ob es soviel... weiterlesen
      12.12.2016-16:30:33
  • Stadt der Spione - Estoril 1942 Pascal über Stadt der Spione - Estoril 1942
    „STADT DER SPIONE: ESTORIL 1942“ – FAZIT
    Review-Fazit zu „Roar-A-Saurus“, einem actionreichen Würfel-Kampfspiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 45-60min.
    Autoren: Gil d’Orey und Antonio Sousa Lara
    Illustration: Mihajlo Dimitrievski
    Verlag: Heidelberger Spieleverlag
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., span., holl., port., poln., russ.: https://boardgamegeek.com/boardgame/169318/city-spies-estoril-1942/files
    dt.: http://www.heidelbaer.de/dyn/products/detail?ArtNr=HE776 (s. Info-Kasten rechts unten)

    [Fazit]
    In „SdS:E1942“ müssen die Spieler mit Hilfe ihrer Spionkarten andere, bessere Spione quasi einfangen, um so im Spielverlauf immer stärkere bzw. geschicktere Spione zum Einsatz bringen zu können. Bei Spielende gewinnt dann auch, wer die wertvollsten Spione sein eigen nennt und darüber hinaus noch erfolgreich Missionen abschliessen konnte.

    Das Spielfeld gestaltet sich jede Runde neu und wird zufällig aus sechs Ortsplanteilen zusammengesetzt (2×3) und mit „anzuwerbenden“ Spionkarten („Belohnungskarten“) bestückt. Die Ortstafeln sind feldweise miteinander benachbart, ausser es besteht eine Besonderheit (dann durch Symbole gekennzeichnet), die dies verhindert. Dies ist für den Spielablauf wichtig, da es gilt Stärkemehrheiten mit seinen Spionkarten in den Orten zu erreichen und sich dabei bestimmte Aktionen auf „Nachbarn“ auswirken können, um hier die Stärkeverhältnisse zu beeinflussen. Ferner müssen die Spionkarten („Belohnungen“, wie eigene) auf manchen Feldern verdeckt abgelegt werden („Top Secret“), dadurch wird das Vorausplanen und Taktieren nochmals erschwert – wobei es auch hierfür Spezialfähigkeiten bei manchen Spionen bzw. Ortsteilen gibt, die es erlauben sich verdeckte Karten heimlich anzusehen.

    Diese unterschiedlichen Fähigkeiten der Spione machen dann natürlich auch einen großen Reiz des Spiels aus, gilt es doch diese geschickt einzusetzen. Natürlich gehört da auch ein bisschen Glück dazu, vor allem aber auch das Nachhalten (wer hat schon welchen Spion ausgespielt bzw. erhalten – auch wenn die Ablagestapel jederzeit durchgesehen werden dürfen, hilft es ungemein, um im Spielfluss zu bleiben) und Beobachten der Mitspieler.

    Das dezente Grübelchaos, welches durch Beachten der Nachbarschaftsregeln der, in innere und äußere aufgeteilte, Ortsfelder hervorgerufen wird, verstärkt sich selbstverständlich durch oben angedeutete Spezialfähigkeiten („Verführung“, „Anschlag“, „Diplomatie“, „Verschwörung“, „Nationalismus“) und den Verdächtigungen, Mutmassungen und Bluffversuchen der Spieler. Dadurch entsteht ein ewiges Planen bei den Spielern, aber zugleich birgt dies auch Langatmigkeit vor, denn eigentlich ist jeder lfd. beschäftigt.
    Und so kommt es, dass die vorgegebenen 4 Runden recht flink vorbei sind und dann gilt es zu vergleichen, wer die punktestärksten Spione schlussendlich auf der Hand hält. Als Punkteboost kommt dann noch hinzu, dass die anfänglich zufällig ausgelegten Missionskarten nun den Spielern zugeteilt werden, die deren Bedingungen am besten erfüllen konnten.

    Kein typisches Familienspiel, dafür aber sehr abwechslungsreich, immer fordernd und kurzweilig und auf jeden Fall spannend-spassig bis zum Schluss.

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/169318/city-spies-estoril-1942
    HP: http://www.heidelbaer.de/dyn/products/detail?ArtNr=HE833
    Ausgepackt: http://www.heimspiele.info/HP/?p=21797

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21901


    Pascals Wertung:
  • Roar-a-Saurus (dt.) Pascal über Roar-a-Saurus (dt.)
    Review-Fazit zu „Roar-A-Saurus“, einem actionreichen Würfel-Kampfspiel.


    [Infos]
    für: 2-5 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 15min.
    Autor: Jack Darwid
    Illustration: Nick Hayes
    Verlag: Heidelberger Spieleverlag
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    dt.: http://www.heidelbaer.de/dyn/products/detail?ArtNr=HE776 (s. Info-Kasten rechts unten)


    [Fazit]
    Ein herrlicher Spass, alle spielen gleichzeitig und würfeln so schnell sie können, um drei gleiche Kampfsymbole zu erhalten. Diese werden dann eingesetzt (erst auf die eigene Dino-Tafel gelegt, darf die entspr. Aktion ausgeführt werden!), um den linken oder rechten Nachbarn anzugreifen oder um sich selbst zu heilen. Dann gibt es noch den Rundumschlag, bei dem jeder Mitspieler Schaden nimmt und in der ausführlicheren Variante können sich die Dinos zudem noch entwickeln und so (per Plättchen auf der eigenen Dino-Tafel gekennzeichnet) noch mehr Schaden verursachen, sich besser heilen, einen zusätzlichen Würfel benutzen und/oder gar eingehenden Schaden gleich blockieren.

    Das Spiel macht gar nicht viel aufhebens um den Ablauf und die Spielmechanik, die kurze Anleitung erklärt das Nötigste und wirft die Spieler gleich ins Kampfgeschehen auf den Spieltisch. Der simple und sehr schnelle Spielverlauf bremst auch an keiner Stelle und so hört man im Sekundentakt die Spieler „ROAAAAR“, „AAAH“, „GRRRRR“, „MHHMM!“, „OH AH“, „KLINK“, „ZINNG“, „KLONK“, „WUSCH“ oder „KABOOM“ rufen, je nachdem welche Aktion gerade erwürfelt wurde.
    Das Rufen ist Pflicht und soll nicht nur die Hektik und die Kampfatmosphäre untermauern, sondern die Spieler auch zu einer gewissen Konzentration zwingen, das Richtige zur richtigen Zeit auszurufen^^ und damit zu verlangsamen, während ein anderer Spieler einen Ticken schneller ist und so vllt. schon den gerade loslegenden Angreifer schon ausgeschaltet hat (4 Schadenspunkte = K.O.), bevor dieser eben seinen Schlag ausführen kann.

    Ein toller und oftmals neckischer Spass mit viel Schadenfreude und Kurzweil. Das Material passt auch absolut und die Würfel sowie Schadensmarker werden viele Partien locker aushalten – und das ist auch nötig, denn es folgen immer gleich mehrere Partien hintereinander, isso *G*! Die Pappmarker sind auch relativ resistent gegen hektische Spieler, nur die Dino-Tafeln selbst hätten etwas mehr Abwechslung vertragen, warum 5 gleiche Dinos?

    Für alle Freunde des schnellen, kurzweiligen Kampfspiels ein klarer Kaufbefehl :)!


    [Note]
    6 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/164589/roar-saurus
    HP: http://www.heidelbaer.de/dyn/products/detail?ArtNr=HE776
    Ausgepackt: http://www.heimspiele.info/HP/?p=21795

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21897


    Pascals Wertung:
  • Das kleine Gespenst – Wettlauf zur Burg Eulenstein Pascal über Das kleine Gespenst – Wettlauf zur Burg Eulenstein
    Review-Fazit zu „Das kleine Gespenst: Wettlauf zur Burg Eulenstein“, einem kooperativen Memory-Spiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 4 Jahren
    ca.-Spielzeit: 10-15min.
    Autoren: Kai Haferkamp und Markus Nikisch
    Illustration: F. J. Tripp und Antje Bohnstedt
    Verlag: HABA
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt.: https://www.haba.de/de_DE/spielzeug/das-kleine-gespenst-wettlauf-zur-burg-eulenstein/p/302088 (s. Info-Kasten rechts unten)

    [Fazit]
    „DkG:WzBE“ ist ein schnelles Memory-Spiel rund um das kleine Gespenst, nach Otfried Preußler, welches sich ungeschickterweise tagsüber in der Stadt tummelt und ganz schnell zurück in die Burg gelangen muss, bevor die Stadtbewohner das Schloss erreichen und ihm so den Zugang verwehren.
    Im Wettlauf müssen die Spieler also gemeinsam die richtigen Karten aufdecken und zuordnen, damit das kleine Gespenst immer einen Schritt vor den Bewohnern auf seinem Weg zum Ziel ist.
    Die Karten zeigen immer den aktuellen Ort, an dem sich das Gespenst in der Stadt aufhält und den nächsten Ort, dessen Karte gefunden werden muss. Gelegentlich wird aber auch eine Karte mit den aufgebrachten Eulenbergern gezogen und dann bewegen die sich weiter, es gehört also immer auch ein Quentchen Glück zum Spiel.
    Steht das Gespenst aber schliesslich vor der heimischen Burg, muss es nur noch die Burgkarte finden und aufdecken und sich dann in Sicherheit bringen.

    Das Spiel ist ein kurzweiliger Spaß für die Familie mit kleinen Spielkindern und großen Fans. Die Gestaltung ist typisch gelungen und natürlich kindgerecht passend zur Lizenz und auch das Material selbst ist selbstredend wertig produziert. Das der Spielplan noch zusammengepuzzelt werden muss, ist für die Kids ein weiterer Bonus.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/194029/das-kleine-gespenst-wettlauf-zur-burg-eulenstein
    HP: https://www.haba.de/de_DE/spielzeug/das-kleine-gespenst-wettlauf-zur-burg-eulenstein/p/302088
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21893

    Pascals Wertung:
  • Meduris - Der Ruf der Götter Pascal über Meduris - Der Ruf der Götter
    „MEDURIS“ – FAZIT
    Review-Fazit zu „Meduris“, einem fordernd-taktischen Familienspiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 75min.
    Autoren: Stefan Dorra und Ralf zur Linde
    Illustration: Miguel Coimbra
    Verlag: HABA
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., frz., holl.: https://boardgamegeek.com/boardgame/209166/meduris-der-ruf-der-gotter/files
    dt., engl., frz., holl.: https://www.haba.de/de_DE/spielzeug/meduris-der-ruf-der-goetter/p/302380 (s. Info-Kasten rechts unten)


    [Fazit]
    Ein abendfüllendes Spiel von HABA ist eher selten und um so spannender ist somit die Umsetzung. Gleich vorweg: abendfüllend, weil man es bestimmt mindestens zweimal spielen will und da sind dann schon mal 3 Stunden herum. Auch die Altersgrenze zeigt auf, dass die HABA-Gesellschaftsspiele allmählich auch die erwachsenere Schiene – im Sinne von größeren Spielkindern^^ – ansprechen, was durchaus genehm ist und das Portfolio der Velages gut erweitert.
    Das heisst nicht, dass „Meduris“ besonders komplex oder kompliziert ist, aber es ist doch im gewissen Sinne fordernd und benötigt etwas taktische Geduld, bis es sich richtig entfaltet.

    Im Spiel gilt es durch Platzierung der eigenen Arbeiter an durchgehend ausreichend Rohstoffe zu gelangen und diese klug zu verwalten. Zugleich muss auch die Expansion vorangetrieben werden, um später bei den punkteträchtigen Wertungen auf jeden Fall dabei zu sein.

    Anfänglich liest sich die Anleitung, als wenn es um eine catanische Variante ginge, doch dem ist mitnichten so. Es wird um Rohstoffe gewürfelt, es gibt „Holz“, „Wolle“, „Stein“ und „Kupfer“ und man muss sich per Siedlungsbau ausbreiten, aber schnell wird mit den nächsten Seiten der sehr gut aufgebauten Anleitung klar, dass es dann doch in eine ganz eigenständige Richtung geht.

    Reihum wird um die Erträge gewürfelt und als Aktionen stehen den Spielern optional die Möglichkeiten zur Verfügung sich für künftige Erträge besser zu platzieren bzw. eine Hütte oder einen Tempel zu bauen. Die Hütten werden an beliebiger Stelle um den Berg herum platziert. Später allerdings sollte vorausschauend geplant werden, an welche Hütten sich angeschlossen wird, um größere Siedlungen zu bauen, welche dann auch wesentlich mehr Punkte bei einer Wertung durch den wandernden Druiden erfahren. Die Wertung wird aber auch nur dann gut ausgehen, wenn genügend Rohstoffe als Opfergaben bereitliegen (für jede Hütte erfolgt in einer Siedlung eine eigene Wertung und geopfert werden muss, was bei dieser vorgegeben ist (dies entspricht auch der Art der vorherigen Baukosten)). Ein Zusammenschluss vieler Hütten sorgt so schnell für große Sprünge auf der Punkteleiste, aber eine unfreiwillige Verweigerung der Opfergabe sorgt für Minuspunkte.
    Hier kommt auch schon eine der neckischen Spielmechaniken zu tragen, denn um an viele Punkte zu kommen, muss man viel bauen, dies kostet aber auch viele Rohstoffe, welche dann für die Opfergaben fehlen, denn bei jedem Bau bewegt sich der Druide und so kommt es öfters zu vorschnellen Wertungen, die u.U. eher ungünstig verlaufen. Also gilt es gut aufzupassen und den richtigen (Wander-)Zeitpunkt abzupassen, bevor gebaut wird.
    Dann muss noch auf die möglichen Platzierungen der Arbeiter geachtet werden, denn dies ändert sich höchstwahrscheinlich mit jedem Zug der Mitspieler und schon können geplante Einkünfte unerreichbar sein (pro Rohstoffgebiet dürfen nur 3 Arbeiter anwesend sein).

    Je weiter das Spiel voranschreitet, desto kritischer wird die Planung, denn es gibt immer weniger Platz für den realisierbaren Bau einer eigenen Hütte (schliessen sich Hütten zu Siedlungen zusammen, was zwangsläufig passiert, wird der Bau einer Hütte an eine solche Siedlung mit der Anzahl der Hütten dieser Siedlung entsprechend teurer (nötige Rohstoffe mal Hüttenzahl)). Und damit sind die gesammelten Rohstoffe prinzipiell knapp, wenn dann noch der Druide zur Kasse bittet.
    Anfänglich traut man dem Spiel diese taktische Planungstiefe gar nicht zu, weil es sich relativ einfach dahinspielen läßt, aber sobald ca. die Hälfte der Bauplätze okkupiert sind, beginnt die Phase des hektischen Grübelns^^. Dann wird das zunächst fröhliche Zusammenraffen von Rohstoffen dem verzweifelten Hinterherweinen derselben weichen und jeder Spieler knappst geizig vor sich hin. Wohl dem, der für einen ausgewogenen Vorrat sorgen konnte und seine Hütten gleichmäßig gut verteilt gebaut hat und nun zusehen kann, wie er Punkte kassiert, wenn der Druide seine Runden zieht und die Mitspieler fleissig diesem hinterher- oder vorweg bauen^^.

    Oberflächlich gesehen zieht sich das Spiel die ersten 45min. belanglos dahin, um dann ziemlich stressig zu werden. Wer aber das Spiel beobachtet und (spätestens nach der ersten Partie) die Vorgänge verinnerlicht hat, wird schon von Beginn an kurzweilig zu tun haben, um später die Lorbeeren zu ernten.

    Ein tolles Spiel für die Familie mit aufgeweckten Spielkindern von 8-80 :).

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/209166/meduris-der-ruf-der-gotter
    HP: https://www.haba.de/de_DE/spielzeug/meduris-der-ruf-der-goetter/p/302380
    Ausgepackt: http://www.heimspiele.info/HP/?p=21704

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21886

    Pascals Wertung:
    • Nanette N., Lisa Sylvia M. und 7 weitere mögen das.
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    • Guido G.
      Guido G.: Wir haben es auch so verstanden, dass nur maximal 3 Leute in einem Gebiet sein können. Aber es wäre eine interessante Idee, um evtl. die... weiterlesen
      20.11.2016-21:23:01
    • Torsten S.
      Torsten S.: In Essen wurde es so erklärt, das maximal 3 Arbeiter in einem Gebiet stehen dürfen.
      02.12.2016-17:20:03
  • Das kleine Gespenst – Spuk auf Burg Eulenstein Pascal über Das kleine Gespenst – Spuk auf Burg Eulenstein
    „DAS KLEINE GESPENST: SPUK AUF BURG EULENSTEIN“ – FAZIT
    Review-Fazit zu „Das kleine Gespenst: Spuk auf Burg Eulenstein“, einem kindgerechten Geschicklichkeitsspiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 5 Jahren
    ca.-Spielzeit: 15-20min.
    Autoren: Kai Haferkamp, Markus Nikisch
    Illustration: F. J. Tripp
    Verlag: HUCH! & friends
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt.: https://www.haba.de/de_DE/spielzeug/das-kleine-gespenst-spuk-auf-burg-eulenstein/p/302089 (s. Info-Kasten rechts unten)


    [Fazit]
    „DkG:SaBE“ bringt die lustigen Abenteuer des kleinen Gespensts – nach Otfried Preußler – nun als Geschicklichkeitsspiel in die Kinderspielzimmer.
    Es gilt dem kleinen Gespenst dabei zu helfen, die bunten Kanonenkugeln wieder zu finden, die es versteckt hat, um des Nächtens ungestört dem Kanonenkugel-Kegeln zu frönen. Dabei wird die Figur des kleinen Gespensts mit Hilfe eines langen Magnetstabes, der unter dem Spielfeld entlanggeführt wird, durch die 3D-Räume der Burg geführt. Die Spieler müssen dabei geschickt vorgehen, so dass sie nicht den Kontakt zum Gespenst verlieren und je nach gewählter Variante auch nicht gegen Truhen oder Wände rumpeln. Dazu kommt natürlich der Memory-Effekt, denn lediglich bei der Spielvorbereitung wird kurz ersichtlich in welcher Truhe sich welche Kanonenkugel befindet, danach müssen sich die Spieler alles merken und nötigenfalls raten, während sie suchend durch die Burg schleichen. Es wird nämlich via Suchkarten vorgegeben, welche Kanonenkugeln gerade gefunden werden wollen!

    Gestaltung und Produktionswertigkeit sind verlagstypisch wieder sehr gelungen und wer die Geschichten von Otfried Preußler rund um das neckische Gespenst kennt, wird sich auch atmosphärisch gleich wohlfühlen. Die Kids haben eine Riesenfreude daran, das Gespenst magisch durch die Burg zu bewegen (Magnete sind einfach faszinierend^^) und die evtl. mitspielenden Erwachsenen grübeln angestrengt über den Verbleib noch dringend benötigter Kanonenkugeln nach.

    Rundum wieder ein gelungener Familienspaß mit jüngeren Kids (5-9 Jahre).


    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/207682/das-kleine-gespenst-spuk-auf-burg-eulenstein
    HP: https://www.haba.de/de_DE/spielzeug/das-kleine-gespenst-spuk-auf-burg-eulenstein/p/302089
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21869

    Pascals Wertung:
  • Gum Gum Machine Pascal über Gum Gum Machine
    „GUM GUM MACHINE“ – FAZIT
    Review-Fazit zu „Gum Gum Machine“, einem schicken Familienspiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30min.
    Autoren: Stefan Dorra und Ralf zur Linde
    Illustration: Michael Menzel
    Verlag: HUCH! & friends
    Anleitung: deutsch, englisch, französisch, holländisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., frz., holl.: https://boardgamegeek.com/boardgame/171542/gum-gum-machine/files
    dt.: http://www.hutter-trade.com/de/spiele/gum-gum-machine (s. Info-Kasten)


    [Fazit]
    „GGM“ ist ein wunderbar gestaltetes Spiel und imponiert optisch nicht nur die kleineren Spieler. Bis auf sehr wenige Ausnahmen, bei denen der Verlag aber mit Austausch hilft, ist auch das Material durchweg von sehr guter Qualität. Dies ist auch notwendig, da selbiges gut beansprucht wird und so die teils dünneren Pappteile durch häufiges Tauschen in Mitleidenschaft gezogen werden könnten, aber sie halten es gut aus^^. Insgesamt stimmt die Optik also absolut und macht allein auch von der Idee der Maschine her, einigen Eindruck.
    Dies vorneweg, weil die Spieleraugen hier als allererstes eine Reizüberflutung erfahren, bevor das Spiel beginnt, da es soviel zu bestaunen gibt (eben viele austauschbare Teile für abwechslungsreichere Partien sowie diverse bewegliche Komponenten).

    Das Spiel selbst entfaltet sich dann als Familienspass und dabei hilft auch die sehr nett verfasste Anleitung, welche die Leser an die Hand nimmt und durch Kommentare der ansässigen Professoren zusätzlich unterhält.
    Generell gilt es Gum Gums zu sammeln und je mehr hiervon (von jedem Farbstein nur 1) aufgenommen wurden, um so mehr Punkte gibt es bei den Zwischenwertungen.
    Um an diese zu gelangen, müssen die Spieler die Maschine geschickt bedienen, die letztenendes die Gum Gums (an sich ein Produkt, das für alles stehen kann, hier für „besondere Wünsche“^^) herstellt, wenn denn die Spieler ihre Funktionsweise korrekt verstanden haben und entsprechend nutzen. Im Klartext heisst das in den ersten Runden eher glücklich die Wege (verschlungene Rohre) in der Maschine zu verfolgen und Gum Gums einzusammeln und dabei diverse Ereignisse (durch Aufdecken bestimmter Symbole, die die Maschine dazu veranlassen sich i.d.R. eher ungewöhnlich zu verhalten und den Weg gerne umzuleiten, den der Spieler dann ungewollt „gehen“ muss) durchzustehen. Später, wenn bekannt ist, wo welche „Aktionen“ auf den Spieler lauern, wird es planvoller, um bestimmte maschinelle Eigenheiten gezielt zu nutzen, um an bestimmte Gum Gums zu gelangen.

    Der Glückspart kann dabei teilweise frustrierend sein, wenn es so gar nicht gelingen will, die nötigen Steine zu erhaschen und die Mitspieler gegenteilig davoneilen. Hier hilft es evtl. im Familienkreise zu geringen Hausregelanpassungen zu greifen. Etwas fummelig kann auch die ein oder andere Maschinenkomponente in der Handhabung sein, so dass man hier selbige neu an- bzw. auflegen muss, aber so richtig störend ist das eigentlich nie.

    Die Idee an sich ist aber pfiffig und einige Partien lang macht es auch viel Spass, doch dann werden auch die Variationen etwas repetitiv und so braucht es etwas Pause und/oder andere Spielgruppen. Ein Spiel, das u.U, polarisieren kann, mögen es die einen doch unbedingt in ihrer Sammlung wissen und die anderen nur ein-, zweimal spielen.
    Auf jeden Fall sollte man es aber ausprobieren und vllt. sich einfach der Maschine „hingeben“ :).


    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/171542/gum-gum-machine
    HP: http://www.hutter-trade.com/de/spiele/gum-gum-machine
    Ausgepackt: http://www.heimspiele.info/HP/?p=14911

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21718


    Pascals Wertung:
  • The Eyez Pascal über The Eyez
    „THE EYEZ“ – FAZIT
    Review-Fazit zu „The Eyez“, einem rasanten Memory-Spiel.


    [Infos]
    für: 2-5 Spieler
    ab: 6 Jahren
    ca.-Spielzeit: 10-20min.
    Autoren: Dominique Breton, Cédrick Chaboussit
    Illustration: n/a
    Verlag: Goliath
    Anleitung: deutsch, englisch, französisch, holländisch, spanisch, portugiesisch, polnisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    n/a


    [Fazit]
    „TE“ ist ein wunderbar schnelles und kurzweiliges Reaktions-Memory-Spiel, bei dem es gilt passende Augenpaare zu finden und zu sammeln. Doch Vorsicht, die Augen sehen sich nur bedingt ähnlich, oftmals ist eine Kleinigkeit mehr geschlossenes Augenlid oder eine leichte andere Pupillenform auf dem Stein zu finden. Und das wird gerne erst „hinterher“ bemerkt, wenn es darum geht die Punkte zu zählen^^.
    Da alle gleichzeitig spielen und grabschen (immer nur mit einer Hand!), kommt nie Langeweile auf, dafür aber gehobene Hektik und dadurch entstehen i.d.R. auch die Sammelfehler :)! Aber das macht natürlich einen Teil des Spielspasses aus, denn ohne eine Portion Schadenfreude kommt man hier nicht aus.
    Es darf immer nur ein Augenstein umgedreht und angeschaut werden, so dass man sich nach dem Zurücklegen desselben gut den Platz merken sollte, wenn man dann später das passende zweite Auge findet – der Haken dabei: die Mitspieler werden bei der hektischen Grabscherei selten einen Augenstein dort liegen lassen, wo sie ihn hergenommen haben^^.
    Folglich gehört auch eine Portion Glück dazu, um bei Rundenende dann die meisten passenden Augenpaare gesammelt zu haben.
    Das Material ist haptisch sehr angenehm und macht generell einen wertigen Eindruck (die Sammeldose ist klasse^^), allerdings haben sich beim Spielen manche Augenteile (der weiße Teil) vom Stein gelöst, wenn die Steine etwas ruppiger auf den Tisch (zurück-)“gelegt“ wurden.

    Rundum eine seichte, aber doch unterhaltsame Spielekost, die gerne immer mal zwischendurch auf den Tisch kommt.


    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/210901/eyez
    HP: http://www.goliathtoys.de/product/the-eyez/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21858


    Pascals Wertung:
  • Gefragt - Gejagt Pascal über Gefragt - Gejagt
    Review-Fazit zu „Gefragt – Gejagt“, der Brettspielumsetzung einer bekannten TV-Quizshow.


    [Infos]
    für: 3-6 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: n/a
    Autoren: n/a
    Illustration: n/a
    Verlag: Goliath
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    n/a


    [Fazit]
    „Gefragt – Gejagt“ ist eine relativ bekannte TV-Quizshow, in der die Gäste in Zeitnot Fragen beantworten müssen und anschliessend ein sogenannter Jäger ebenfalls. Kann dieser die Gäste auf der Geldleiste einholen, gewinnt er und die Gäste erhalten nichts. Bleibt er zurück, gewinnen die Gäste. Der „Spaß“ dabei ist, neben dem möglichen Geldgewinn, dass die „Jäger“ richtig arrogante Fieslinge sind, die natürlich (fast) alles wissen und es so den Spielern sehr schwer machen. Dazu gibt es dann noch Möglichkeiten die Einsätze zu erhöhen oder zu schmälern, um sich evtl. einen Vorsprung gegenüber dem Jäger zu erkaufen oder für den selbstbewussten Ratefuchs auf Risiko zu setzen und dem Jäger quasi näherkommen zu lassen, dafür dann aber auch mehr Geld zu gewinnen – wenn es klappt.

    Die Brettspielumsetzung fängt dieses Geschehen sehr gut ein und vermittelt den Fans der Sendung sowie allen interessierten Quiz-Freunden ein entsprechend „gejagtes“ Gefühl.
    Die Fragen sind abwechslungsreich und decken das komplette Spektrum des alltäglichen bis spezielleren Allgemeinwissens ab.
    Die Gestaltung des Spiels richtet sich natürlich nach der Sendung und bietet einen direkten Wiedererkennungswert, die Qualität stimmt soweit auch, nur die kleinen Pappgeldplättchen sind etwas futzelig und die Papp-„Jäger“ lösen sich am Rand etwas vom Kleber.

    Insgesamt liegt hier auf jeden Fall ein nettes Quizspiel für die ganze Familie vor und für Kenner bzw. Freunde der TV-Sendung durchaus ein zusätzlicher Kaufgrund.


    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/156580/chase
    HP: n/a
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21851


    Pascals Wertung:
  • Privacy Numbers Pascal über Privacy Numbers

    Review-Fazit zu „Privacy – Numbers“, einem etwas indiskreten Party-Spiel.


    [Infos]
    für: 5-12 Spieler
    ab: 16 Jahren
    ca.-Spielzeit: 45min.
    Autor: Reinhard Staupe
    Illustration: Oliver Freudenreich
    Verlag: Amigo Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    dt.: https://www.amigo-spiele.de/spiel/privacy-numbers#1441873892000-b4b4e996-942a (s. unten)

    [Fazit]
    „P:N“ ist, wie seine Vorgänger, ein reinrassiges Gruppen-Party-Spiel und dementsprechend einzusortieren. Wer dereli kommunikationsstarke und in diesem Fall u.U. spassig-entblössende Spiele nicht mag, wird nicht glücklich werden. Alle anderen haben großen Spaß und reichlich kurzweilige Grübel-Aktionen vor sich – dabei ist nicht das Grübeln gemeint, dass ein Taktikspiel hervorruft, sondern eher das eines Seifenoperncharmes: „auf wen trifft das wohl zu?“ *G*.
    Generell wirbt das Spiel (in der Anleitung) zu recht damit, dass hier jedes Geheimnis eines bleiben kann, da die Antworten schlussendlich nur auf reine Zahlen heruntergebrochen werden, aber je nach Gruppenkonstellation und Thema kann schon das eine oder andere abgeleitet werden, bis hin zum ziemlich Offensichtlichen.
    Da braucht es dann doch auch bekannte Mitspieler bzw. solche, die auch eher „locker“ drauf sind^^.

    Der Fragenkatalog ist reichhaltig und abwechslungsreich und deckt Erfahrungsstufen von der Grundschule bis zum hohen Alter ab 🙂 …die Werbung des Anzüglichen findet sich durchaus auch öfters vor, aber in der heutigen Zeit hat vieles „seinen Schrecken“ verloren! Wer sich, wie oben schon gesagt, auf das Spiel einläßt wird auch mit dessen Inhalt zurechtkommen.

    In den Testrunden kam viel Grübel-Freude *G* auf und das Spiel darf gerne für entsprechend offene Runde empfohlen werden!

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/205864/privacy-numbers
    HP: https://www.amigo-spiele.de/spiel/privacy-numbers
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21736

    Pascals Wertung:
  • SeaFall Pascal über SeaFall
    Ausgepackt: http://www.heimspiele.info/HP/?p=21760

    Erster Eindruck 5/6. Rezi folgt!

    Pascals Wertung:
  • EXIT - Das Spiel - Die Grabkammer des Pharao (Kennerspiel des Jahres 2017) Pascal über EXIT - Das Spiel - Die Grabkammer des Pharao (Kennerspiel des Jahres 2017)
    Review-Fazit zu „EXIT: Das Spiel – Die Grabkammer des Pharao“, einem Knobelspiel für kleine bis große Gruppen.


    [Infos]
    für: 1-6 Spieler
    ab: 12 Jahren
    ca.-Spielzeit: 45-90min.
    Autoren: Inka Brand und Markus Brand
    Illustration: n/a
    Verlag: Kosmos
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    dt.: http://www.kosmos.de/produktdetail-909-909/exit_das_spiel_die_grabkammer_des_pharao-8383/ (s. Produkt-Details)

    [Fazit]
    Die aus USA herübergeschwappte Begeisterung für sogenannte Escape-Spiele hat sich auch hierzulande bald breitgemacht und findet allerorten in verschiedenen Ausführungen statt. Häufig von einem schicken Essen (vorher zur Stärkung oder nachher zur Belohnung^^) und/oder ähnlichem Umfeld begleitet, wird eine Gruppe von Protagonisten in einen Raum gesperrt und muss versuchen aus diesem (meist innert einer bestimmten Zeit) zu entkommen. Dazu gilt es verschiedene Rätsel zu lösen und/oder Fallen zu deaktivieren – meist durch herrliche Knall- und Raucheffekte begleitet^^ -, bis schliesslich ein Code oder Schlüssel für die rettende Ausgangstür gefunden wurde.

    Nun schicken sich einige Verlage an, dies auch als „Erlebnis für Zu Hause“ zu kreieren. Hier nun liegt eine „EXIT“-Version vor, die das Thema recht rasant aufgreift und mit einer sehr kurzen Einführungsgeschichte (Touristenführung, Grabkammer schliesst sich) den Punkt trifft und sich dann gemächlich zu entfalten bequemt.
    Die Spieler werden natürlich absichtlich mit dem Spiel „alleine“ gelassen, da diese ja herausfinden müssen, was zu tun ist, um weiter zu kommen. Aber so gar keine brauchbaren Tipps oder Anweisungen für den ersten Schritt, ist dann schon wieder eher langweilig.
    So ergab sich in den Testgruppen immer das selbe Bild: „aha, ok, lass mal rumsuchen“…5min. später…“hm, ok, das kann das oder dies sein oder jenes oder auch das oder vielleicht hier….“, aber es ergibt sich nichts greifbares. Sicher, wenn dann zufällig doch etwas gefunden wird, kommt die Gruppe einen Schritt weiter, aber der zeigt dann wieder ein zunächst unüberwindbar scheinbares Problem auf. Dabei geht es hier gar nicht um Schwierigkeitsgrade oder mangelnde Logik, es ergibt sich schlicht nichts, mit dem etwas anzufangen wäre. Immerhin wirkt hier aber, verglichen mit gleichen Produkten aus dem selben Verlagshause,
    die Balance etwas ausgereifter, man kommt schon ein wenig angenehmer vorwärts und die umgebende Thematik wird in dieser Version spassig-spannend („Schokoladeneis jemand?^^“) und vor allem mehr mit einbezogen.

    Aber der Griff zu den (ungewöhnlich vielen, aber es hat ja seinen Grund, wie man schnell merkt) ausliegenden Lösungskarten (in drei abgestimmten Folgen, vom leichten Hinweis zur Auflösung hin) ist auch hier häufig schnell überwunden. Diese geben dann tatsächlich Augenöffnendes von sich und es darf mit den neuen Erkenntnissen weitergegrübelt werden, bis dann vielleicht doch die Lösung für eine Knobelei auf dem Tisch liegt. Allerdings war es das dann doch noch nicht, denn nun muss noch (eher durch das Spiel) entschieden werden, ob diese wirklich richtig ist.
    Und so zieht es sich durch das Spiel hindurch, es kommt einem eher vor, wie eine Hinhaltetaktik, um die wirren Rätsel möglichst lang zu strecken und so auf eine lange Spielzeit zu kommen. Schliesslich kann das Spiel offiziell ja nur einmal gespielt werden, also muss es sich auch (zeitlich) gelohnt haben!

    Ein weiterer unangenehmer Punkt kommt nämlich dadurch zum Tragen, dass das Spiel während des Rätselns verlangt die meisten Spielkomponenten zu verbrauchen, entweder durch Falten und Knicken oder Reissen bzw. Zerschneiden, usw. Dies ist auch tatsächlich nötig, da manche Teillösungen sich wirklich nur ergeben können, wenn Origami-San am Tisch sitzt. Ein Verleihen, Verkaufen oder Verschenken, um andere teilhaben zu lassen ist damit eher unmöglich. Immerhin kann man die schön gestalteten Bildchen aber einmal geniessen.
    Nun sind die im Schnitt 12,- pro Spiel sicherlich nicht die immenseste Anschaffung für einen interessierten Spieler, aber dennoch eine Ausgabe, die spätestens nach dem Spielerlebnis nochmal überdacht werden will.

    Der Grundgedanke der Spielart ist interessant und witzig und oft auch spannend und fordernd. Aber es gibt solche und solche und diese Variante hier übertreibt es mit dem Gedanken, denn teils ist es uninteressant schwer und gelegentlich auch langweilig leicht. Die richtige Balance fehlt auch hier schlussendlich, dazu dann noch der „Einmal“-Effekt und die etwas kurze Geschichte bzw. der fehlende Atmosphären-Aufbau (auch wenn dies im Spiel durch Karten versucht wird noch zu retten), kurzum, lieber dreimal überlegen und zwar vor dem Kauf. Merkwürdige interessante Erkenntnis, wenn man das Autoren-Duo bedenkt und vermeintlich unerfahrenere Mitbewerber das ganze spannender und „besser“ hinbekommen!


    3 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/203416/exit-das-spiel-die-grabkammer-des-pharao
    HP: http://www.kosmos.de/produktdetail-909-909/exit_das_spiel_die_grabkammer_des_pharao-8383/
    Ausgepackt: n/a

    [VORSICHT! DIE FOTOS ENTHALTEN SPOILER!!!!!!!!!!!!]


    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21732

    Pascals Wertung:
  • EXIT - Das Spiel - Die verlassene Hütte (Kennerspiel des Jahres 2017) Pascal über EXIT - Das Spiel - Die verlassene Hütte (Kennerspiel des Jahres 2017)
    „EXIT: DAS SPIEL – DIE VERLASSENE HÜTTE“ – FAZIT
    Review-Fazit zu „EXIT: Das Spiel – Die verlassene Hütte“, einem Knobelspiel für kleine bis große Gruppen.


    [Infos]
    für: 1-6 Spieler
    ab: 12 Jahren
    ca.-Spielzeit: 45-90min.
    Autoren: Inka Brand und Markus Brand
    Illustration: n/a
    Verlag: Kosmos
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    dt.: http://www.kosmos.de/produktdetail-909-909/exit_das_spiel_die_verlassene_huette-8380/ (s. Produkt-Details)

    [Fazit]
    Die aus USA herübergeschwappte Begeisterung für sogenannte Escape-Spiele hat sich auch hierzulande bald breitgemacht und findet allerorten in verschiedenen Ausführungen statt. Häufig von einem schicken Essen (vorher zur Stärkung oder nachher zur Belohnung^^) und/oder ähnlichem Umfeld begleitet, wird eine Gruppe von Protagonisten in einen Raum gesperrt und muss versuchen aus diesem (meist innert einer bestimmten Zeit) zu entkommen. Dazu gilt es verschiedene Rätsel zu lösen und/oder Fallen zu deaktivieren – meist durch herrliche Knall- und Raucheffekte begleitet^^ -, bis schliesslich ein Code oder Schlüssel für die rettende Ausgangstür gefunden wurde.

    Nun schicken sich einige Verlage an, dies auch als „Erlebnis für Zu Hause“ zu kreieren. Hier nun liegt eine „EXIT“-Version vor, die das Thema recht rasant aufgreift und mit einer sehr kurzen Einführungsgeschichte (Panne, Hütte im Wald) den Punkt trifft, aber leider schon zu Beginn im Sande verläuft.
    Die Spieler werden natürlich absichtlich mit dem Spiel „alleine“ gelassen, da diese ja herausfinden müssen, was zu tun ist, um weiter zu kommen. Aber so gar keine brauchbaren Tipps oder Anweisungen für den ersten Schritt, ist dann schon wieder eher langweilig.
    So ergab sich in den Testgruppen immer das selbe Bild: „aha, ok, lass mal rumsuchen“…5min. später…“hm, ok, das kann das oder dies sein oder jenes oder auch das oder vielleicht hier….“, aber es ergibt sich nichts greifbares. Sicher, wenn dann zufällig doch etwas gefunden wird, kommt die Gruppe einen Schritt weiter, aber der zeigt dann wieder ein zunächst unüberwindbar scheinbares Problem auf. Dabei geht es hier gar nicht um Schwierigkeitsgrade oder mangelnde Logik, es ergibt sich schlicht nichts, mit dem etwas anzufangen wäre.
    Also ist der Griff zu den (ungewöhnlich vielen, aber es hat ja seinen Grund, wie man schnell merkt) ausliegenden Lösungskarten (in drei abgestimmten Folgen, vom leichten Hinweis zur Auflösung hin) relativ schnell überwunden. Diese geben dann tatsächlich Augenöffnendes von sich und es darf mit den neuen Erkenntnissen weitergegrübelt werden, bis dann vielleicht doch die Lösung für eine Knobelei auf dem Tisch liegt. Allerdings war es das dann doch noch nicht, denn nun muss noch (eher durch das Spiel) entschieden werden, ob diese wirklich richtig ist.
    Und so zieht es sich durch das Spiel hindurch, es kommt einem eher vor, wie eine Hinhaltetaktik, um die wirren Rätsel möglichst lang zu strecken und so auf eine lange Spielzeit zu kommen. Schliesslich kann das Spiel offiziell ja nur einmal gespielt werden, also muss es sich auch (zeitlich) gelohnt haben!

    Ein weiterer unangenehmer Punkt kommt nämlich dadurch zum Tragen, dass das Spiel während des Rätselns verlangt die meisten Spielkomponenten zu verbrauchen, entweder durch Falten und Knicken oder Reissen bzw. Zerschneiden, usw. Dies ist auch tatsächlich nötig, da manche Teillösungen sich wirklich nur ergeben können, wenn Origami-San am Tisch sitzt. Ein Verleihen, Verkaufen oder Verschenken, um andere teilhaben zu lassen ist damit eher unmöglich. Immerhin kann man die schön gestalteten Bildchen aber einmal geniessen.
    Nun sind die im Schnitt 12,- pro Spiel sicherlich nicht die immenseste Anschaffung für einen interessierten Spieler, aber dennoch eine Ausgabe, die spätestens nach dem Spielerlebnis nochmal überdacht werden will.

    Der Grundgedanke der Spielart ist interessant und witzig und oft auch spannend und fordernd. Aber es gibt solche und solche und diese Variante hier übertreibt es mit dem Gedanken, denn teils ist es uninteressant schwer und gelegentlich auch langweilig leicht. Die richtige Balance fehlt, dazu dann noch der „Einmal“-Effekt und die etwas kurze Geschichte bzw. der fehlende Atmosphären-Aufbau (auch wenn dies im Spiel durch Karten versucht wird noch zu retten), kurzum, lieber dreimal überlegen und zwar vor dem Kauf. Merkwürdige interessante Erkenntnis, wenn man das Autoren-Duo bedenkt!

    [Note]
    2 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/203420/exit-das-spiel-die-verlassene-hutte
    HP: http://www.kosmos.de/produktdetail-909-909/exit_das_spiel_die_verlassene_huette-8380/
    Ausgepackt: n/a

    [VORSICHT! DIE FOTOS ENTHALTEN SPOILER!!!!!!!!!!!!]


    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21726

    Pascals Wertung:
    • Susanne L., Michael V. und 6 weitere mögen das.
    • Heiko G., Steffi H. und 2 weitere mögen das nicht.
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    • Zeige alle 14 Kommentare!
    • Pascal V.
      Pascal V.: södele, kurz wieder hier...!

      hm, um die "ÄRZTE" zu zitieren: "ist das alles!?"

      ...mehr hast Du nicht zu poltern? Das ist alles, was Du noch... weiterlesen
      25.07.2017-21:50:01
    • Pascal V.
      Pascal V.: ...und ja, in diesem Sinne und der Hoffnung es kehre wieder Ruhe ein :) ...biba! Es sei denn, Du hast immer noch Bedarf, dann nutze doch bitte... weiterlesen
      25.07.2017-21:57:50
  • Stratego - Conquest Pascal über Stratego - Conquest
    Review-Fazit zu „Stratego Conqueste“, einem Mehrspieler-Ableger des Klassikers Stratego.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 60min.
    Autoren: Nick Hayes, Jim Keifer und Lucy Keifer
    Illustration: n/a
    Verlag: Jumbo
    Anleitung: deutsch, englisch
    Material: deutsch, englisch

    [Download: Anleitung]
    frz., holl.: http://www.jumbo.eu/de/service/frequently-asked-questions/game-rules/ (HP-Fehler, ganz nach unten und dann zum „S“ scrollen)

    [Fazit]
    „SC“ bringt das bekannte Stratego-Prinzip (zwei unbekannte Figuren treffen aufeinander, werden aufgedeckt, die Stärkere schlägt die Schwächere) mit dezenten Ergänzungen auf den Spieltisch.
    Zum einen spielen hier nun mehr als 2 Spieler und es gibt eine entsprechende Spielfläche, auf der die Spieler ihre Figuren relativ beliebig (also kein starres „sich gegenüber stehen“) platzieren können. Weiterhin gibt es Aktionskarten (Bsp. „Überraschungsangriff“, der Spieler darf sich eine beliebige Figur aus seinem Reservetruppenbeutel ziehen und passend aufstellen) und eine Truppenreserve, so dass später neue Einheiten ins Spiel kommen können. Die Einheiten wurden auch ein wenig variiert, so gibt es nun u.a. eine Zauberin.

    Der Spielzugang wird durch eine nicht immer sehr deutliche Anleitung ein wenig erschwert, aber wenn einmal alle im Spiel „angekommen“ sind – eine Proberunde schadet da nicht -, verlaufen die Runden relativ zügig, natürlich je nach Extrem-Grübler-Anteil. Das Spielmaterial ist ansehnlich thematisch gestaltet und an sich wertig, nur die Idee die Einheitenmarker als Pappteilchen in die Turmfiguren einzuschieben, ist nicht so ganz gelungen. Denn (evtl. produktionsbedingt?) viele Pappmarker rutschen laufend wieder aus ihrem „Turm“ heraus, wenn diese Figur bewegt (also angehoben) wird!

    Die Spielidee als solche ist durchaus interessant, vor allem kann endlich mit mehreren Spielern im Stratego-Universum agiert werden. Aber hie und da hakt es dann doch im Spielablauf, nicht nur wegen der Spielkomponenten, und so muss in den ersten Partien viel nachgelesen werden (Aktionen, Karten). So richtig will das Stratego-Fieber nicht (immer) zünden und so werden die Runden i.d.R. „nur“ durchgespielt. Im großen und ganzen ein nettes Spiel, aber in den Testrunden konnte es nicht
    gänzlich überzeugen und die Idee kam auf, lieber mehrere Tische mit 2er-Stratego-Versionen anzugehen. Für Power-Strategen vllt. eher interessant, für „normale“ Partien gibt es Alternativen.

    [Note]
    3 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/175864/stratego-conquest
    HP: n/a
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21722

    Pascals Wertung:
  • Gauner Raus! Pascal über Gauner Raus!
    Review-Fazit zu „Gauner raus!“, einem trickigen Deduktionsspiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30-60min.
    Autor: René Puttin
    Illustration: Rolf Vogt
    Verlag: Drei Hasen in der Abendsonne
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., frz., ital., holl.: https://boardgamegeek.com/boardgame/192762/gauner-raus/files
    Deduktionsblätter: http://hasehasehase.de/Gauner_raus!_files/Gauner_raus_Block_download_1.pdf

    [Fazit]
    Es gilt hier Räuber in einem großen Gebäude zu fassen, indem auf einem sogenannten Deduktionsblatt, welches durch seine Reihen (A-F) und Spalten (nach Farben) das Gebäude darstellt, die Felder ausgekreuzt werden, von denen man entweder selbst die zugehörigen Gauner auf der Hand hält oder die man derweil ermittelt hat. So ergibt sich nach und nach ein „Bild“, in welchen Räumen des Gebäudes (X/Y-Felder des Blattes) sich noch Ganoven aufhalten müssten – es sind nie alle Karten (zeigen via Buchstabe in den Ecken und ihrer Hintergrundfarbe den zugehörigen Raum) im Spiel, also werden manche Räuber gar nicht im Gebäude aufzufinden sein.
    Mit Hilfe der Würfel wird festgehalten, welche Karten sich im Besitz befinden und welche vermutlich ein anderer Spieler auf der Hand haben könnte (Bsp.: der Farbenwürfel zeigt ‚rot“ und der Buchstabenwürfel ‚B‘, dann zählen aktuell alle Karten mit roten Hintergrund und alle Karten mit einem ‚B“ des Spielers oder Teams) und anschliessend wird geraten bzw. gemutmaßt und die Mitspieler hoffentlich zur Herausgabe einer Karte bewogen.

    Soweit im Groben der Ablauf, welcher sich nach genauem Studium (es sollten alle Spieler genau verstanden haben, wie der Rundenverlauf von statten geht *G*) der Regeln bald am Spieltisch etabliert hat und das große Grübeln beginnen kann.
    Dies funktioniert auch ganz gut und so nähern sich die Spieler Runde für Runde dem Ziel und wer schliesslich die meisten Punkte durch erratene Karten aufweisen kann, sobald ein Spieler seine letzte Gauner-Karte ablegen musste, gewinnt.
    Ein feines, kleines Familienspiel, aber auch durchaus für Vielspieler interessant, die eine Knobeleinlage für zwischendurch an längeren Spielabenden suchen.
    Material und Aufmachung sind Verlagstypisch qualitativ und nett gestaltet und die Spielidee ist auch recht pfiffig.
    Insgesamt kein Mega-Kracher, aber dennoch ein angenehmer Zeitvertreib, der gerne erprobt werden sollte!

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/192762/gauner-raus
    HP: http://hasehasehase.de/Gauner_raus%21.html
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21689

    Pascals Wertung:
  • Small World - River World Erweiterung Pascal über Small World - River World Erweiterung
    „SMALL WORLD – RIVER WORLD“ – FAZIT
    Review-Fazit zu „Small World – River World“, einer Erweiterung zu „Smwallworld“.


    [Infos]
    für: 2-5 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 40-80min.
    Autor: Philippe Keyaerts
    Illustration: Miguel Coimbra
    Verlag: Asmodee (Days of Wonder)
    Anleitung: deutsch, englisch, spanisch, italienisch, japanisch, holländisch, polnisch, französisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    engl., chin.: https://boardgamegeek.com/boardgameexpansion/207121/small-world-river-world/files

    [Fazit]
    „River World“ bringt Piraten ins Spiel und es gilt die Häfen zu sichern und mit der eigenen Karavelle weiteres Land zu entdecken. Weitere neue Ereignisse, wie Stürme und Eiseskälte sorgen für zusätzliche Spannung im Spiel.
    Es werden die neuen Spielpläne (je nach Spielerzahl) genutzt und einiges Material aus dem Grundspiel sowie die neuen Ereignismarker (pro Runde findet ein Ereignis statt) und Piratenschiffplättchen (auf die Flussregionen gelegt). Ansonsten verläuft das Spiel prinzipiell nach den bekannten Regeln, mit den Ergänzungen der neuen Regionen (Flüsse, Häfen, Werften, Tempel der Seherein) und Ereignissen (Sturm, Windstille, Rauer Winter, Piraten) natürlich.
    Ein Ziel ist nun Häfen zu besetzen und zu halten, um viele Siegmünzen zu bekommen und über die Werft ist es möglich im eigenen Zug mit einer Karavelle auf Eroberungszug zu gehen. Hierdurch werden weitere Taktiken ermöglicht, neben den üblichen „Verbreitungsmassnahmen“^^. Wer den Tempel hält, kann sich bevorstehende Ereignisse ansehen und sich so z.B. gegen kommende Stürme („Es werden 3 Rassenplättchen zu Besetzung von Flussregionen benötigt, statt 1!“) oder Piraten („Besetzen Flussregionen und zählen wie 1 weiteres Rassenplättchen und reduzieren den Siegmünzwert um 1.“) evtl. vorbereiten.

    Die Neuerungen mögen sich vielleicht für manchen gar nicht so umfangreich anhören, aber einmal mit diesen gespielt, wird man schnell merken, dass da doch einiges hinter ist und sich hier ganz andere Welten auftun. So macht die Erweiterung auf jeden Fall Spaß und ist sinnvoll an die bekannten Mechanismen angepasst worden. Gegen Piraten und Ereignisse zusätzlich vorgehen zu müssen fordert und bietet abwechslungsreiche Motivation für mehrere Partien, so das Resumé aus den Testspielen.

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgameexpansion/207121/small-world-river-world
    HP: http://asmodee.de/ressources/jeux_versions/small-world-riverworld.php
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21684


    Pascals Wertung:
  • Colt Express - Marshall & Gefangene Erweiterung Pascal über Colt Express - Marshall & Gefangene Erweiterung
    Review-Fazit zu „Colt Express: Marshal & Gefangene“, der zweiten Erweiterung zum actionreichen Banditenspiel „Colt Express“.


    [Infos]
    für: 3-8 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 60min.
    Autor: Christophe Raimbault
    Illustration: Jordi Valbuena
    Verlag: Asmodee (Ludonaute)
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., frz., jap., poln., ital., span., holl., chin.: https://boardgamegeek.com/boardgameexpansion/191865/colt-express-marshal-prisoners/files
    dt.: http://asmodee.de/ressources/jeux_versions/colt-express-marshall-gefangene.php (s. Link unten)

    [Fazit]
    Mit dieser zweiten Erweiterung zu „Colt Express„, wird mit der brandgefährlichen „Mei“ ein neuer Charakter eingeführt (sie darf sich z.B. bei einem Ebenenwechsel auch diagonal bewegen) und der Marshal in den Vordergrund gestellt. Hinzu gesellen sich noch Gefangene und ein Gefängniswaggon, der immer am Ende des Zugs angestellt wird. Weiterhin gibt es die neue Karte „Brillante Idee“, die es erlaubt eine vergangen ausgespielte Aktionskarte zu kopieren und damit neu einzusetzen oder aus der Zelle des Gefängniswaggons ausbrechen bzw. jemanden dort befreien. Gefangene sind immer mit einem der Banditen verbandelt und geben diesem – sofern sie befreit wurden – Fähigkeitsvorteile.
    Der Marshal kann nun von den Banditen auch angegriffen werden, die erhalten dann sogenannte „Prügelkarten“, die bei Spielende extra Geld wert sind. Der Marshal hingegen muss nun Ziele erfüllen, um das Spiel zu gewinnen (z.B. „Nur eine Fleischwunde!“, der Marshal muss hier noch mindestens eine Prügelkarte bei Spielende übrig haben). Zudem verhaftet er Banditen, wenn er auf dem selben Feld steht und bringt sie so in die Gefängniszelle des Gefangenenwaggons, dafür erhält er den passenden Steckbrief („captured“). Der Marshal kämpft hier auch mit 2 Colts und darf daher in einem Feuergefecht auch auf mehrere Ziele schiessen und diese sogar spielweit beeinflussen, wenn er sie dabei z.B. entwaffnet oder per Knieschuss an Ebenenwechseln hindert (s. Patronenkarten des Marshals)!
    Zusammen mit ein paar neuen Ereignissen bietet diese Erweiterung also reichlich Gründe, sich wieder mit „CE“ auseinanderzusetzen und es auf den Spieltisch zu bringen. Diese Erweiterung kann auch mit der Ersten und dem Grundspiel kombiniert werden.

    Insgesamt lohnt sich die Erweiterung also für Fans und Liebhaber des Grundspiels und im Bundle sowieso auch für Neueinsteiger. Die Spielkomponenten sind wieder herrlich passend gestaltet – beim Basteln des Waggons gilt es wieder aufzupassen, nichts zu verknicken, aber die fragilen Teile kennt man ja aus allen CE-Spielen bereits – und die neuen Regeln sind leicht erklärt.


    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgameexpansion/191865/colt-express-marshal-prisoners
    HP: http://asmodee.de/ressources/jeux_versions/colt-express-marshall-gefangene.php
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21629


    Pascals Wertung:
  • Escape the Room - Das Geheimnis der Sternwarte Pascal über Escape the Room - Das Geheimnis der Sternwarte
    Review-Fazit zu „Escape the Room: Das Geheimnis der Sternwarte“, einem spannenden LIVE!-Rätsel-Spiel.


    [Infos]
    für: 3-8 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 90min.
    Autoren: Rebecca Bleau, Nicholas Cravotta
    Illustration: Erwin Madrid
    Verlag: HCM Kinzel (ThinkFun)
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    n/a

    [Fazit]
    „EtR: DGdS“ gehört zu der Reihe der „Entkomm aus einem abgesperrten Raum“-Spiele, die seit geraumer Zeit in der Spielegesellschaft im echten Leben zelebriert werden, meist in Kombination mit einem schicken Essen (vorher/nachher), ähnlich einem Krimi-Diner. Hier nur müssen die Teilnehmer Rätsel lösen, die zu immer weiteren Aufgaben führen, bis schlussendlich der Schlüssel oder ein Mechanismus gefunden wird, der das Entkommen aus dem Raum ermöglicht.
    „EtR: DGdS“ bringt dieses Erlebnis nun nach Hause und läßt sich gemütlich am Spieltisch erfahren.

    Das Spiel kommt mit sehr schönem und vielfältigem Spielmaterial daher und führt mit kleiner Anleitung die Spieler in das Geschehen ein, so dass auch mit der Spielart unerfahrene Teilnehmer recht simpel an das Geschehen herangeführt werden.
    Sind alle Spieler bereit, wird anhand der Einführungsgeschichte erklärt, dass sich alle zu einer Sternwarte begeben, um in ihr nach dem Rechten zu sehen, denn der dort arbeitende und lebende Professor ist seit geraumer Zeit nicht mehr gesehen worden, dafür hört und sieht man allerhand merkwürdige Dinge um das Gebäude herum. Als besorgte Bekannte sollen die Spieler also herausfinden, was mit dem Professor geschehen ist. Einmal im Haus angekommen, finden sich die Spieler alsbald in einem Raum gefangen und fortan gilt es nach Hinweisen zu suchen, wie das Spiel überhaupt weitergeht.

    Die Spieldauer für diese Geschichte beträgt ca. 2 Stunden, wobei im Spielverlauf auch der ein oder andere Countdown gestartet wird.
    Die Rätsel, sobald einmal verstanden wurde, wie an die Sache heran zu gehen ist, sind hier angenehm lösbar und kurzweilig und die nach und nach zu öffnenden Umschläge überraschen immer wieder mit sehr abwechslungsreichen Ideen und Komponenten. Das abschliessende Rätsel wird dann eher hektisch und darf als schwierig angesehen werden, was etwas im Gegensatz zum bisherigen Spielverlauf steht – aber es soll ja auch kein „Durchmarsch“ werden.

    Ohne noch viel mehr zu verraten, sei hier versichert, dass sich das Erlebenis rentiert hat und die Teilnehmer alle sehr viel Spass hatten und gut unterhalten wurden. Natürlich ist so ein Spiel in der Regel nach einmaligem Lösen nicht mehr so interessant, aber hier gibt es durchaus noch die eine oder andere Möglichkeit die ein erneutes Spielen (mit entspr. Pause) rechtfertigen! Schön ist auch, dass das Material gut wieder verwendbar ist, hier wird nichts geknickt, zerrissen oder sonst wie zerstört. Es gibt sogar eine extra Hilfe-Seite, wie man wieder alles in die richtigen Umschläge zurücksortiert.
    Insgesamt also eine lohnende Anschaffung, die bei Bedarf auch gut weitergegeben werden kann!

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/193560/escape-room-mystery-stargazers-manor
    HP: https://shop.hcm-kinzel.eu/cgi-bin/shop/front/eidamo.cgi?func=det&wkid=294171785665608&rub1=Thinkfun&rub2=&artnr=1461&pn=&sort=&partnr=%20%20%20%20%20%20%20%20%20%20%20%20%20%20%2011232&all=
    HP: http://www.thinkfun.com/products/stargazer/
    Ausgepackt: n/a
    Hilfe-Seite: http://www.thinkfun.com/escapetheroom/de/

    VORSICHT VOR SPOILER bei den Fotos!

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21669


    Pascals Wertung:
  • Haru Ichiban - The Wind of Spring (engl.) Pascal über Haru Ichiban - The Wind of Spring (engl.)
    Review-Fazit zu „Haru Ichiban“, einem schicken 2-Personen-Strategiespiel.


    [Infos]
    für: 2 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 20min.
    Autor: Bruno Cathala
    Illustration: William Aubert, Stefano Collavini
    Verlag: Blackrock Games
    Anleitung: englisch, französisch, holländisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung / Übersichten]
    dt., engl., holl., frz.: https://boardgamegeek.com/boardgame/165662/haru-ichiban/files

    [Fazit]
    „HI“ ist ein ausgefuchstes Strategiespiel für 2 und kommt auch mit einer recht ansehnlichen Gestaltung daher. Im Thema wetteifern zwei Gärtnerlehrlinge um den begehrten Gärtnerjob im kaiserlichen Palastgarten und müssen nun beweisen, dass dieser Aufgabe würdig und gewachsen sind.
    Das Ziel ist die eigenen Wasserlilien so zu arrangieren, dass sie sich zu Gruppen bilden lassen und so Punkte einbringen. Dazu werden diese durch den Frühlingswind („Haru Ichiban“) immer um ein Feld auf dem Teich bewegt. Dabei gilt es natürlich darauf bedacht zu sein, möglichst die 4er- oder 5er-Kombinationen zu erhalten, die dem Spieler den Sieg näherbringen.
    An sich recht einfach vom Spielablauf her, wenn die Anleitung denn etwas besser formuliert worden wäre, so muss man sich die Mechanik im großen und ganzen während des Spiels selbst erarbeiten. Das hübsche Spielmaterial tröstet dabei etwas darüber hinweg und wenn man den Spielverlauf dann mal verinnerlicht hat, entfaltet sich auch ein feines 2er-Spiel!

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/165662/haru-ichiban
    HP: http://www.blackrockgames.fr/blackrock-games.html#haru
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21664

    Pascals Wertung:
  • Inhabit the Earth Pascal über Inhabit the Earth
    Review-Fazit zu „Inhabit the Earth“, einem schwer taktisch-tierischen Wettrennen.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 14 Jahren
    ca.-Spielzeit: 60-90min.
    Autor: Richard Breese
    Illustration: Juliet Breese
    Verlag: Huch&Friends
    Anleitung: deutsch, englisch, französisch
    Material: deutsch, englisch, französisch

    [Download: Anleitung / Übersichten]
    dt., engl., chin., frz., poln.: https://boardgamegeek.com/boardgame/181797/inhabit-earth/files

    [Fazit]
    „ItE“ ist ein wunderbar gedachtes Spiel mit komplexer Mechanik, das sich aber wegen der eher als umständlich einzustufenden Anleitung nicht so leicht an den Spieltischen wiederfinden will. Der Spielablauf ist dann teils auch zäh, wenn auch nicht mehr so schwierig, sobald alle „im Spiel drin sind“, aber die Spielidee bleibt hinter den Rundenverläufen leider öfters zurück. Erfahrene Vielspieler werden sich da leichter tun und dem Spiel mehr abgewinnen können, damit fällt aber eine Familienspieleinstufung definitiv weg – da hilft leider auch die Einführungsspielvariante nicht viel.
    Generell sollen die Spieler mit ihren Vögeln, Pflanzenfressern, Raubtieren, Primaten, Reptilien und kleineren Säugetieren über die Kontinente wandern und die Tiere aufzüchten, also „verbessern“. Für den jeweiligen Fortschritt gibt es entsprechend Punkte, von denen jeder am Ende die meisten haben will. Dazu hat man sich ein taktisch-glückliches System ausgedacht, das die Spieler genau verfolgen müssen – auch bei den Mitspielern, so ergibt sich auf Dauer ein interessanter Wettstreit. Umgesetzt wird dies alles mit Hilfe von zwar nüchternen, aber sehr übersichtlichen Spielkarten, die die Spieler vor sich ausspielen und der Bewegung von Holzmarkern auf dem Spielplan.
    Interessant, wie aber auch aufwendig, entwickelt sich das Spiel dann in der Aufzucht der eigenen Tiere, sowie deren Anpassung an die jeweilige Umgebung, die sie durchwandern, denn wenn sie die Wüste z.B. nicht vertragen,
    können sie auch nicht durch diese hindurchbewegt werden. Das Ziel bleibt immer möglichst punkteträchtig zu agieren, doch dazu wird es einiger Partien benötigen, um dies auch gezielt und gewollt anzugehen.

    Natürlich entfaltet sich das Spiel für Vielspieler und geduldige Taktiker dagegen zu einer schicken Fundgrube, deren Wettlaufgedanke sich in herrlichen Grübeleien ergehen kann. In der ersten Edition gab es Probleme mit den Plättchenständern beim Zusammenbau, da haben sich diese verbogen. Derweil sollte dies behoben sein, ansonsten kann man beim Support Ersatz anfragen. Ansonsten kann über die Wertigkeit nicht gemeckert werden, nur die Gestaltung ist eher zweckdienlich denn besonders hübsch.

    Insgesamt also keineswegs ein uninteressantes Spiel, aber man sollte sich auf eine steilere Lernkurve gefasst machen, die u.U. nicht so viel Spielfreude verspricht, wie zunächst erhofft.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/181797/inhabit-earth
    HP: http://www.hutter-trade.com/de/spiele/inhabit-earth
    Ausgepackt: http://www.heimspiele.info/HP/?p=14810

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21661


    Pascals Wertung:
  • Donkey Derby Pascal über Donkey Derby
    „DONKEY DERBY“ – FAZIT
    Review-Fazit zu „Donkey Derby“, einem tierischen Wettrennen.


    [Infos]
    für: 2-5 Spieler
    ab: 9 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30min.
    Autor: Walter Müller
    Illustration: Klemens Franz
    Verlag: franjos
    Anleitung: deutsch, englisch, französisch, holländisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    engl., frz., holl., korean.: https://boardgamegeek.com/boardgame/207063/donkey-derby/files

    [Fazit]
    Als Neuauflage des Klassikers „Favoriten“ kann „DD“ auch heute wunderbar punkten. Die neue Gestaltung ist zeitgemäßer und die Regeln wurden verschlankt.
    Der Spielzugang ist leicht und schnell und so ergeben sich rasch mehrere Partien des sehr kurzweiligen Rennvergnügens.
    Natürlich ist das Prinzip keine Innovation, neben dem Original-Vorbild gibt es viele ähnliche Spiele auf dem Markt, aber „DD“ hat seinen eigenen Charme, nicht nur durch die netten Spielmaterialien und dem Eselsrennthema, sondern gerade auch wegen seiner Unbeschwertheit beim Spielen. Wo andere versuchen durch zusätzliche Regeln oder aufgesetzte Varianten zu punkten, glänzt „DD“ eben durch seine Einfachheit!
    Spiel- und Schadenfreude geben sich hier im Wechsel die Hand und die gut 20min. Wettzeit sind im Nu vergangen. Ein Spiel für jedwede Besetzung und Spielsituation, als Absacker oder zum Zwischendurch-Spielen. Wertig von der Herstellung bis zur Spieltischplatzierung^^.

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/207063/donkey-derby
    HP: http://www.franjos.de/spiele/donkey_derby_spiel.htm
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21639


    Pascals Wertung:
  • 504 Pascal über 504
    „504“ – FAZIT
    Review-Fazit zu „504“, einem modularen Spielsystem.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 12 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30-120min.
    Autor: Friedemann Friese
    Illustration: Harald Lieske
    Verlag: 2F-Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung und Übersichten]
    dt., engl., ung.: https://boardgamegeek.com/boardgame/175878/504/files
    dt.: http://www.2f-spiele.de/spiele/504_deu.htm (s. Link unten)
    umfangreiche Spiel-HP: http://504-2f.de/

    [Fazit]
    „504“ ist eines der ersten modularen Brettspiel-Systeme und bietet namensgleich 504 Varianten.
    Natürlich ähneln sich dabei einige zwangsläufig, aber prinzipiell können hier durch ein einfaches Dreier-System beliebig viele „Welten“ erschaffen werden. Das Dreier-System ist in Form eines Ringbuches vorzufinden, in welchem die Seiten dreireihig geteilt sind und sich so miteinander kombinieren lassen. Jedes der drei Teile steht dabei für ein Teilsystem des dann zu kreierenden Spiels und bietet insgesamt 9 verschiedene Module (Transport, Wettlauf, Privilegien, Militär, Entdecken, Straßen, Mehrheiten, Produktion, Aktien). Dazu kommt ein schwerer, prall gefüllter Karton voller Spielmaterial (s. „Ausgepackt“) für alle erdenklichen Kombinationen!

    Die Spielkomponenten sind allesamt hochwertig produziert, vielfältig und praktisch – nur das Sortieren fällt etwas schwer, da durchaus alle Materialien immer für andere Spielweisen eingesetzt werden und man sie so nicht für später vorsortieren kann, wenn dann doch ein anderes Modul generiert wird. So gehört beim Aufbauen eines Spiels immer etwas Geduld dazu. Das gleiche gilt auch für die Entscheidung, welche Module man kombinieren will und die Absprache dazu kann in der Spielrunde auch schon mal etwas dauern. Natürlich kann man auch die vielen im Internet verfügbaren und getesteten Spielwelten direkt nachbauen und ausprobiern.
    Auf jeden Fall bieten die Spielmöglichkeiten lang anhaltenden und meist abwechslungsreichen Unterhaltungswert. Wer den schweren Karton nicht zu transportieren scheut, kann hiermit auch eine Mega-Spielesammlung in den Urlaub nehmen,
    denn es ist ja für fast jede Spielsituation etwas „drin“.

    Die verschiedenen Anleitungsbereiche und -übersichten wollen anfänglich allerdings gut studiert werden, da das System, einmal verinnerlicht, zwar einfach nach zu vollziehen ist, aber für den 504-Einsteiger eben doch erstmal richtig gelesen werden will. Dann klappt’s auch mit dem Weltenbuch^^.
    Man kann sich wie gesagt sehr lange mit dem Spielsystem beschäftigen und sicherlich dabei so manche Kombination entdecken, die so gar nicht gefällt, aber genauso wird man rasch einige Lieblingswelten kreieren. Bei der unglaublichen Anzahl an Möglichkeiten bleibt ein gemischtes Verhältnis zu den Modulen und Welten natürlich nicht aus, aber zugleich wird so entsprechend Abwechslungs geboten und man sucht sich halt immer das Gefälligste aus.

    Insgesamt eine tolle und mutige Idee, die mancherorts nicht nur für Fanfreude gesorgt hat, aber unserer Meinung nach sehr genial ist und unbedingt seine Daseinsberechtigung nicht nur in den Verkaufsregalen hat, sondern auch zu Hause bei leidensschaftlichen Spielern finden sollte!

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/175878/504
    HP: http://www.2f-spiele.de/spiele/504_deu.htm
    Ausgepackt: http://www.heimspiele.info/HP/?p=14307

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21633

    Pascals Wertung:
    • Christian K., Boris T. und 2 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Zeige alle 4 Kommentare!
    • Robert V.
      Robert V.: Ich glaube, das Spiel ist mehr für Spielautoren oder Leute, die gerne verschiedene Varianten probieren. Aber ein richtiges Spiel ist das... weiterlesen
      24.10.2016-20:11:56
    • Pascal V.
      Pascal V.: Ja, hier könnte ein APP endlich mal Sinn machen. Die bisherigen "Hybrid"-Spiele hadern ja da noch mit Sinnhaftigkeit^^.

      Nun, ein seichtes... weiterlesen
      24.10.2016-21:48:43
  • Funkenschlag - Das Kartenspiel Pascal über Funkenschlag - Das Kartenspiel
    Review-Fazit zu „Funkenschlag – Das Kartenspiel“, der Kartenversion des großen „Funkenschlag“s.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 12 Jahren
    ca.-Spielzeit: 60min.
    Autor: Friedemann Friese
    Illustration: Harald Lieske
    Verlag: 2F-Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt.: http://www.2f-spiele.de/spiele/funkenschlag/funken_kartenspiel.htm (s. Link unten)

    [Fazit]
    In dieser Kartenversion des großen Brettspiels „Funkenschlag“ bekommen die Spieler mehr als nur eine Art Light-Edition geboten. Das Spiel hält sich natürlich in seinen Grundzügen an das Prinzip des großen Vorbilds, liefert aber mit seiner Mechanik genug eigenständige Tiefe, um auch Brettspielveteranen an den Tisch zu locken.
    Die Gestaltung des Spielmaterials hält sich dabei selbstredend an den großen Bruder, allein schon wegen des Wiedererkennungswertes, aber auch aus rein praktischen Gründen. So bieten die Karten die richtige Über- und Ansicht, die es für den Spielablauf braucht.

    Die Regeln sind Friese’isch typisch für ein schnelles Drüberfliegen nicht geeignet („hä?“), aber bei sorgfältigem Studium offenbaren sich die leichten Unterschiede und zwangsläufigen Anpassungen an das Spielmedium Karten als gut durchdacht („achso!“), wie an sich alle 2F-Spiele *G*.
    Und wenn dann auch die leicht aufwendigeren Vorbereitungen abgeschlossen sind, kann das Spiel angegangen werden^^.

    Das entpuppt sich nach ein paar Runden als eine tolle und schnelle Alternative zum Brettspiel, bleibt aber beim Kraftwerksersteigern und Rohstoffkauf ebenfalls immer spannend und bis zum Schluss kann sich das Blatt durchaus jederzeit wenden. Denn erst mit der letzten Runde werden die Siegpunkte ermittelt und da kann so mancher Sparfuchs doch noch plötzlich punkten und echte Wirtschaftsbosse, die permanent die Kraftwerke wechselten, um ja auch den letzten Elektro (die Währung im Spiel) heraus zu kitzeln, alt aussehen lassen – pro 10 Elektro gibt es 1 Siegpunkt und so ergab es sich in einem Testspiel, dass ein Kraftwerksbaron in der letzten Runde für sein Uranwerk keine Rohstoffe mehr hatte und dafür dann keine Punkte erhielt und der Sparfuchs locker mit seiner Haushaltskasse an diesem vorbeizog.
    Im Spiel muss also immer gut geschaut werden, dass die Pläne für die Anschaffung neuer Kraftwerke (man darf immer nur max. 3 auf einmal besitzen) sich mit dem aktuellen Rohstoffmarkt vertragen und das Rohstoffportfolio sollte mit der Spielerreihenfolge harmonieren, sonst geht man u.U. leer aus bzw. kann die eigenen Kraftwerke nicht „befeuern“ – der Rohstoffmarkt wird immer erst am Ende der Runde aufgefrischt, was also bis dahin verkauft ist, ist erstmal weg.
    Eine Materialschlacht bleibt hierbei aus, denn die Kartenedition löst dies natürlich mit Hilfe der Karten und so werden hier die Rohstoffkarten, wie beim Siedler-Kartenspiel^^, einfach entsprechend ihrer aktuell verfügbaren Anzahl 90°-weise gedreht bzw. bei „0“ abgeworfen.

    Eine Partie geht i.d.R. knapp 1 Stunde, bei eingespielten Teilnehmern auch schneller. Unsere Testspielpartner waren allesamt recht angetan, wenn auch „nach hinten raus“ dann etwas Abwechslung fehlt, da der Ablauf halt immer gleich ist und es da „nur“ auf die geschickte Sparweise bzw. Rohstoffverwaltung ankommt.
    Insgesamt macht die Kartenversion aber genau so viel Spaß, wie das Brettspiel und bietet neben einer speziellen 2-Spieler-Variante auch die des „Abrissunternehmers“, der in der Kraftwerkskaufphase für das Verschrotten alter Kraftwerke richtig was springen läßt – diese Karten können auch in den Brettspieleditionen genutzt werden!

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/203780/power-grid-card-game
    HP: http://www.2f-spiele.de/spiele/funkenschlag/funken_kartenspiel.htm
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21625

    Pascals Wertung:
  • Die Helden von Kaskaria Pascal über Die Helden von Kaskaria
    „DIE HELDEN VON KASKARIA“ – FAZIT
    Review-Fazit zu „Die Helden von Kaskaria“, einem rasanten Abenteuerspiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 6 Jahren
    ca.-Spielzeit: 20min.
    Autor: Benjamin Schwer
    Illustration: Jann Kerntke
    Verlag: HABA
    Anleitung: deutsch, englisch, französisch, holländisch, spanisch, italienisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., frz., span., ital., holl.: https://www.haba.de/de_DE/spielzeug/die-helden-von-kaskaria/p/301869 (s. Links rechts der Produktdetails)

    [Fazit]
    „DHvK“ ist wieder einmal ein wunderschön gestaltetes Abenteuerspiel von HABA, bei dem natürlich auch die Qualität der Spielmaterialien stimmt.
    Im Wettlauf gegeneinander versuchen die Spieler mit einer ihrer 2 getrennt antretenden Figuren die Höhle der bösen Trolle zu erreichen, um das gestohlene, sagenhafte Amulett wieder zu erlangen. Dazu müssen sie Karten ausspielen und auf dem Weg Goldstücke einsammeln, welche die Belohnung für die tapferen Helden darstellen.
    Es gilt also passende Karten zu sammeln und diese zum richtigen Zeitpunkt auszuspielen, dabei können sich die Helden aber nicht in die Quere kommen, daher spielen sich die Runden eher harmlos, aber das passt ja zur Zielgruppe, die mit dem Drumherum eh wunderbar abgelenkt ist. Das seichte Spielprinzip bleibt bis zum Schluss bestehen, wenn ein Spieler die Höhle als Erster erreicht hat. Die Variante für erfahrenere Spieler offeriert die Möglichkeit schneller voranzuschreiten beim Ausspielen gleicher Karten und auch mehr Gold auf einmal einsammeln zu können. Dies macht das Spiel aber eigentlich nicht schwerer, sondern nur schneller – die Kids wird es aber nicht stören^^.

    Ein einfaches Spiel mit schnellem Zugang und Ablauf bei schöner Umgebung, kindgerecht, familientauglich und wertigem Material, dies bietet „DHvK“ für den geneigten Käufer und enttäuscht auf dieser Ebene keineswegs.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/197409/heroes-kaskaria
    HP: https://www.haba.de/de_DE/spielzeug/die-helden-von-kaskaria/p/301869
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21622

    Pascals Wertung:
  • Deus - Ägypten Erweiterung Pascal über Deus - Ägypten Erweiterung
    Review-Fazit zu „Deus Egypt“, der ersten Erweiterung zum Aufbauspiel „Deus„.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 14 Jahren
    ca.-Spielzeit: 60-90min.
    Autor: Sébastien Dujardin
    Illustration: Maëva da Silva, Christine Deschamps und Ian Parovel
    Verlag: Asmodee (Pearl Games)
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    engl., frz.: https://boardgamegeek.com/boardgameexpansion/201609/deus-egypt/files
    dt.: http://asmodee.de/ressources/jeux_versions/deus-egypt.php (s. Link ganz unten)

    [Fazit]
    Diese Erweiterung bringt die ägyptische Dynastie ins Spiel und dazu 96 neue Karten aus den bekannten Resorts (Produktionsgebäude, Seefahrtsgebäude, Wissenschaftsgebäude, Zivilgebäude, Militäreinheiten, Tempel). Die Spieler können sich anfänglich entscheiden, ob sie alle Karten gegen die aus dem Grundspiel tauschen oder nur diejenigen bestimmter Farben, z.B. nur alle Produktions- und Wissenschaftsgebäude-Karten. Jedes der neuen Karten-Sets variiert bzw. ergänzt die Grundregeln ein wenig, der generelle Spielablauf bleibt aber der gleiche!

    Eine Neuerung bringen die Karten (bis auf die Zivilgebäudekarten) gleich noch mit, die „1x“-Fähigkeit, welche am oberen Rand der Karten zu finden ist und es dem jeweiligen Spieler erlaubt diesen Effekt EINmal pro Partie(!) einzusetzen – vor oder nach dem Standarteffekt.
    Für das Bauen neuer Gebäude gibt es nun eine weitere Bedingung, die vorgibt, wie viele Gebäude die im Zielgebiet schon stehen müssen.

    Die einzelnen Sets erweitern das Spielerlebnis dann ungemein, z.B. der Bereich Seefahrt verfügt nun über ein Marktplättchen, welches den Kauf- und Verkaufswert der Rohstoffe bestimmt. Die Produktionsgebäudekarten bringen Barken(plättchen) mit, die zur Zwischenlagerung von mehr Rohstoffen dienen, aber auch diese müssen bis Zugende richtig eingelagert werden, da sie sonst verfallen. Bei Verwendung der neuen Zivilgebäude erhalten die Spieler noch sogenannte Schreibermarker, welcher immer beim Bau eines neuen Gebäudes daruntergelegt werden muss und dann Bezug auf viele Standardeffekte nimmt. Die neuen (roten) Militärkarten ergänzen das Spiel um je 5 Kampfmarker pro Spieler, die diese z.B. zum forschen Bewegen über die „Landkarte“ nutzen können oder um unbesetzte Gebiete zu annektieren oder um Zölle einzutreiben.
    Die neuen Tempelkarten ersetzen als einzige nicht die Grundspielkarten, sondern werden mit 16 von diesen zusammengemischt! Die neuen Tempel bescheren den Spielern am Spielende keine Extrapunkte, dafür aber andauernde Effekte im Spiel.

    Es tut sich also einiges im bisherigen Grundspiel und das ägyptische Thema steht diesem sehr gut. Die vielen neuen Karten werden in der kurzen Anleitung im Anhang ausführlich erläutert und zaubern allesamt ein Lächeln auf das Gesicht eingesessener Deus-Spieler :).
    Durch die Wahl, welche Karten wirklich (neu) ins Spiel kommen und die hierdurch gebotene Kombinationsmöglichkeiten, erhalten die Spieler nochmal so viel Abwechslung und damit Spielreiz und -motivation für „Deus“. Dabei bleibt alles gut ausgewogen und die Karten erklären sich i.d.R. sehr gut von selbst.
    Wer möchte geht behutsam vor und tauscht die Kartensets nacheinander einzeln ein oder geht als wahrer Abenteurer gleich in die Vollen und bringt alles Neue ins Spiel^^. Im Test bewährten sich alle möglichen Vorgehensweisen *G* und so bleibt nur der Schluss: Veteranen sollten also unbedingt zuschlagen und Neueinsteiger halten gleich nach einem Bundle Ausschau!

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgameexpansion/201609/deus-egypt
    HP: http://asmodee.de/ressources/jeux_versions/deus-egypt.php
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21602


    Pascals Wertung:
  • Luther - Das Spiel Pascal über Luther - Das Spiel
    Review-Fazit zu „Luther – Das Spiel“, einem lehrreichen Historienspiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 45min.
    Autoren: Erika Schlegel und Martin Schlegel
    Illustration: Fiore GmbH
    Verlag: Kosmos
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    dt.: http://www.kosmos.de/produktdetail-909-909/luther_das_spiel-8263/ (s. Links rechts unten)

    [Fazit]
    „Luther“ ist ein feines Historienspiel, das die ganze Familie lehrreich unterhält.
    Mit sehr einfachen Spielregeln und einem eingängigen, schnellen Spielablauf trumpft hier „Luther“ schon zu Beginn auf und weiss damit die Spieler gleich gut einzubinden. Insgesamt verläuft das Spiel dann auch eher seicht, niemals kompliziert und auch nicht wirklich taktisch fordernd. Eine kleine Portion Glück gehört dazu, wenn es um die erhofft wertigen Proviantplättchen und das Reisen der Mitspieler geht, damit nicht das angestrebte Ziel unerreichbar bleibt bzw. punktebringende Porträits für die eigene Sammlung fehlen.
    Groß trumpft das Spiel dann mit seinen geschichtlichen Informationen auf, denn hier wird der gesamte Hintergrund der 95 Thesen, der Reformation, dem Ablasshandel und den Vorgängen, Beziehungen und politischen, wie theologischen Intrigen wertvoll gehuldigt. Dazu liegt eine Chronik bei, die bei Besuch eines Ortes auf dem Spielbrett oder der Begegnung einer Persönlichkeit jedesmal zu Rate gezogen werden sollte, denn hieraus zieht das Spiel sein hauptsächliches Interesse.
    So interessant und (auffrischend^^) informativ das dann auch ist, so hält es doch die Spielgruppe von weiteren Partien etwas ab, denn einmal alles (erneut) erfahren, muss schon eine neue Spielgruppe oder eine lange Pause her. Das Spielprinzip selbst reicht eben nur für eine angenehm, seichte Partie aus.
    Das Wettrennen um die Portrait-Plättchen für gewinnbringende Setboni, die Sammlung wertiger Proviantkarten und die Vervollständigung des Luther-Bildes sind nett und unterhalten für ein, zwei Partien. Dann aber spätestens geht auch die Abwechslung durch die Ereignis- und Vorteilskarten von dannen.

    Es bleibt ein, wie gesagt, nettes Spiel mit tollem Informationsgehalt, passend zum nächstjährigen Jubiläum für alle geschichtshungrigen Familienspieler.

    [Note]
    3 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/203401/luther-das-spiel
    HP: http://www.kosmos.de/produktdetail-909-909/luther_das_spiel-8263/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21508


    Pascals Wertung:
  • Alien Mission Pascal über Alien Mission
    Review-Fazit zu „Alien Mission“, einem schnellen Solo-Shooter.


    [Infos]
    für: 1 Spieler
    ab: 6 Jahren
    ca.-Spielzeit: 10min.
    Autor: n/a
    Illustration: n/a
    Verlag: Huch&Friends (Megableu)
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    n/a

    [Fazit]
    „Alien Mission“ ist die neue Aktionsspielerfahrung von Megableu, nachdem diese erfolgreich die „Geisterjagd“ auf den Markt brachten.

    Auch hier werden mit Hilfe einer Pistole Infrarot-Signale ausgesendet, um die eingeblendeten Ziele zu treffen. Wurden jedoch beim indirekten Vorgänger Bilder mittels Projektor zufällig an die Wand geworfen – vorzugsweise in abgedunkelten Räumen -, gibt es hier nun eine aufwendig gestaltete Brille zum Aufsetzen.
    Diese „Taucherbrille“ hat in ihrem Sehbereich ein integriertes Display in welchem zufällig links, mittig oder rechts Aliens eingeblendet werden.
    Dies soll „augmented reality“ umsetzen, da die so gezeigten Aliens plötzlich mitten im Raum vor dem Spieler auftauchen. Das schicke hierbei ist ja, dass man, mit der Brille vor den Augen, ganz normal durch das Haus, die Wohnung, den Garten marschiert und in alle Richtungen blickt, als wäre man wirklich auf der Alien-Pirsch. Und durch das Einblenden der gejagten Ausserirdischen vor den Augen des Spielers ist der Effekt auch (anfänglich) gut gelungen.
    Dem etwas älteren Kind wird aber schnell klar, dass diese eben nur an den immer gleichen drei Positionen „in der Brille“ auftauchen und es nicht groß umhergehen und -suchen muss. Damit geht ein größerer Teil des Spasses verloren, da dann auch die spielerische Fantasie nicht mehr wirklich hilft, so zu tun als ob. Da war der eher unberechenbare Projektor der „Geisterjagd“ zufälliger und „actionreicher“, da es nicht nur gut zu zielen galt, man musste sich auch laufend umhersehen und bewegen, um die Ziele zu finden, hier sind sie ja immer direkt vor Augen.
    Die Synchronisation fällt hier auch etwas schwerer, da die Rückmeldung der Pistole diesmal zur Brille geworfen wird und die Waffe somit immer in einer bestimmten Höhe bzw. Winkel gehalten werden muss.

    Als spielerischen Zusatz gibt es hier noch Alienkarten, die ein Mitspieler heimlich im Spielbereich auslegt und für deren Auffindung es dann extra Punkte am Ende der Jagd gibt – allerdings nur für das Entdecken, die Karten sind nicht „ins Spiel“ integriert, indem sie z.B. von der Brille „erkannt“ werden.

    Insgesamt ist die Idee sehr gut, nach dem Geistern und Vampiren nun auch die Aliens einzubringen, aber die Umsetzung ist noch nicht für abwechslungsreiche Action zu 100% gelungen. Ein etwas hinkender Vergleich mit dem modischen Pokemon GO zeigt aber immerhin, dass es viel mehr „eingeblendeter“ Wesen bedarf, um für mehr Motivation zu sorgen.
    Die Produktionsqualität dagegen kann sich sehen lassen, die Gerätschaft sind cool aus und ist auch ziemlich wertig in der Haptik.

    [Note]
    3 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: n/a
    HP: http://www.hutter-trade.com/de/spiele/alien-mission
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21494

    Pascals Wertung:
  • Stratego - Waterloo Pascal über Stratego - Waterloo
    „STRATEGO WATERLOO“ – FAZIT
    Review-Fazit zu „Stratego Waterloo“, einem Strategieklassiker mit geschichtlichem Thema.


    [Infos]
    für: 2 Spieler
    ab: 12 Jahren
    ca.-Spielzeit: 45-120min.
    Autoren: Jason St.Just
    Illustration: n/a
    Verlag: Jumbo
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., frz.: https://boardgamegeek.com/boardgame/174064/stratego-waterloo/files

    [Fazit]
    In dieser Stratego-Edition wird generell nach klassischen Regeln gespielt, d.h. die Figuren beider Parteien werden so aufgestellt, dass nur der jeweilige Spieler deren Werte sehen kann und die Figuren entsprechend ihrer Fähigkeiten vorwärts bewegt. Treffen feindliche Figuren aufeinander, werden sie für beide Spieler umgedreht und die stärkere Einheit besiegt die Schwächere, welche dann vom Spielfeld genommen wird.
    In „Waterloo“ nun, wird die berühmte Schlacht zwischen Napoleon und Wellington nachgestellt und dementsprechend passende Einheiten gewählt und aufgestellt. Dabei wurde versucht die Historie so exakt wie möglich nachzustellen und zusammen mit den Varianten des Standard- und Expertenspiels, ist dies auch sehr gut gelungen. Da gibt es nicht nur unterschiedlich zu beachtende Stärkewerte, Reichweiten und Kampfmöglichkeiten, sondern auch Geländetypen zu beachten, wie z.B. ein Dorf, in dem brutale Kämpfe stattfinden können, Schlamm der Einheiten ausbremst und Hügel, die beispielsweise der Artellerie besondere Vorteile bei Sicht- und Reichweite einbringen. Auch die Wertigkeit der Befehlshaber gilt es zu berücksichtigen, können diese doch die Moral (durch zusätzlichen Aktionspunkt) aufwerten, aber genauso auch die Truppen demotivieren, wenn sie fallen.

    So wird den Spielern mit den drei Spielversionen (Basis, Standard, Experten) viel Abwechslung und fordernder Spielverlauf geboten – natürlich in Abhängigkeit der jeweiligen Spielerkenntnissen und -taktiken. Die Anleitung wurde hierfür praktisch aufgeteilt und führt den Leser gut durch die verschiedenen Regeln hindurch, ohne groß zu verwirren. Sehr schön ist hierbaei auch, dass immer wieder auf die tatsächlichen historischen Fakten eingegangen wird und so ein genaueres Bild des Geschehens vermittelt wird. Die Figuren sind dem Klassiker nachempfunden und in gerundeten Türmchenform mit verschiedenen Aufdrucken, die aber gut zu erkennen sind, versehen. Das Spielbrett ist schön stabil.

    Aufgrund des einfachen Aufbaus und des interessanten Themas, fühlen sich geneigte Strategen gleich wohl und werden es selten bei einer Partie belassen.

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/174064/stratego-waterloo
    HP: http://www.jumbo.eu/de/produkten/spiele/stratego/detail/stratego-waterloo/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21552

    Pascals Wertung:
  • Wiener Walzer Pascal über Wiener Walzer
    Review-Fazit zu „Wiener Walzer“, einem schicken Lege- und Sammelspiel.


    [Infos]
    für: 2-5 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 45min.
    Autoren: Reiner Knizia
    Illustration: Johannes Krenner, Christian Opperer
    Verlag: Piatnik
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt.: http://www.piatnik.com/spiele/gesellschaftsspiele/familienspiele/wiener-walzer (s. Link ganz unten)

    [Fazit]
    Hier dürfen die Spieler Opernball-Luft schnuppern^^ und mit verschiedenen Tanzpartnern punkten und sich am vorzüglichen Buffet genussvoll
    bedienen.
    „Wiener Walzer“ bietet hübsche, seichte Familienspielkost, die viele Runden Spass machen kann und dazu auch zusätzliche Varianten bietet.
    Das Spielmaterial ist wertig produziert und passend zum Thema alt-stylisch kreiert^^. Die Anleitung ist leicht verständlich und erlaubt einen
    raschen Spieleinstieg.

    Der Spielverlauf ist dann auch easy-going, nur bei Extrem-Grüblern kann es hie und da zu abgebremsten Runden kommen. Dabei kann man schon während
    der Züge der Mitspieler gut den eigenen planen, wenn das Spielgeschehen gut beobachtet wird und so hat man bald raus, worauf zu achten ist.
    Das Vorausplanen bringt damit auch einen taktischen Touch ins Spiel, denn das wohlüberlegte Platzieren potentieller Tanzpartner wird letztenendes
    das Siegpunktkonto erhöhen, da darf man sich nicht zu leicht vom leckeren Essen ablenken lassen *G*. Wobei die vielen Häppchen natürlich andererseits
    auch für einen Punkteausgleich sorgen können, wenn sich beim Tanzen eher nur zwei linke Füße präsentieren.

    Rundum liegt hier ein feines Sammel- und Legespiel vor, mit interessant-optischem Thema, angenehmen Zugang und guten Wiederholungswert für diverse Partien.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/192201/wiener-walzer
    HP: http://www.piatnik.com/spiele/gesellschaftsspiele/familienspiele/wiener-walzer
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21546

    Pascals Wertung:
  • Level 8 Pascal über Level 8
    Review-Fazit zu „Level 8“, einem schicken Knobelspiel.


    [Infos]
    für: 2-6 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 60min.
    Autoren: n/a
    Illustration: n/a
    Verlag: Ravensburger
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt.: https://www.ravensburger.de/shop/spiele/karten-und-wuerfelspiele/level-8-20766/index.html (inkl. „Erklärfilm“)

    [Fazit]
    In „Level 8“ müssen die Spieler, wie im quasi-Vorgänger „Phase 10“, Karten nach bestimmter Vorgabe ablegen und so nach und nach alle Karten los werden, um zu gewinnen. Dabei werden sogenannte Level durchgespielt, die immer eine andere Bedingung angeben, nach der Karten ausgelegt werden müssen. Wer diese besonders geschickt angeht, kann dabei sogar Level überspringen und so noch schneller zum Ende (Level 8) kommen.

    Die Spielmechanik basiert auf klassischem Romme-Stil und es wird verlangt Karten z.B. in aufeinanderfolgenden Reihen oder in bestimmter Anzahl auszuspielen. Die Mitspieler können dabei kaum eingreifen, ausser durch eine der 3 vorhandenen „Aussetzen!“-Karten, oder indirekt, indem sie ihre Handkarten passend an die Auslage von Gegenspielern anlegen – das Ziel eines Durchgangs ist immer, die aktuelle (eigene) Level-Vorgabe auszulegen und dann alle restlichen Handkarten abzulegen.

    So weit nichts Neues an der Spielefront dieses Spielprinzips, aber im Vergleich zum Vorbild, geht hier alles etwas schneller und dezent einfacher, so dass die Spieler insgesamt gerne mehr Partien spielen und nicht so lange in einer Runde „hängen“. Auch „neu“ ist der „Levelanzeiger“, der nun ein (einzukerbender) Schlitz in einer Spielkarte ist, unter dem die jeweilige Levelkarte entlanggeschoben wird, um die aktuelle Vorgabe anzuzeigen.

    Rundum nach wie vor ein fordernd-spassiges Spielprinzip, das gerne immer wieder hervorgeholt und in verschiedenlicher Besetzung gespielt werden kann.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/36599/level
    HP: https://www.ravensburger.de/shop/spiele/karten-und-wuerfelspiele/level-8-20766/index.html
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21504

    Pascals Wertung:
  • Haus der Sonne Pascal über Haus der Sonne
    Review-Fazit zu „Haus der Sonne“, einem feinen 2-Personen-Strategiespiel.


    [Infos]
    für: 2 Spieler
    ab: 12 Jahren
    ca.-Spielzeit: 40min.
    Autoren: Florian Racky und Marc Klerner
    Illustration: Dennis Lohausen
    Verlag: Feuerland Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl.: http://www.feuerland-spiele.de/spiele/haus_der_sonne.php?show=dwl
    dt., engl., jap., port.: https://boardgamegeek.com/boardgame/177727/haleakala/files

    [Fazit]
    „HdS“ ist ein schickes 2-Personen-Strategiespiel aus renommiertem Hause.
    Die Ausstattung ist höchst wertig und passend gestaltet. Die Anleitung wurde übersichtlich und verständlich verfasst, so dass die erste Spielrunde gleich ohne Hürden begonnen werden kann.

    Der Spielverlauf ist entsprechend eingängig und so wechseln sich die Spieler mit ihren Zügen relativ rasch ab. Es gilt immer seine Zahlenscheiben geschickt einzusetzen, um vorgegebene Aktionen ausführen zu können (Schamane bewegen, Statue einsetzen,…). Die Spielmechanik ist hierbei nie kompliziert, bietet aber genug taktische Abwechslung, damit sich die beiden Kontrahenten in vielen Partien, um die beste Punktzahl messen können.
    Die gut eingebetteten Punkte- und Wertungskarten sorgen dabei für weiteren Spielreiz und unterstreichen in ihrer Gesamtheit auch schön das Spielthema. Dito die hübschen Spielkomponenten.

    Insgesamt ist „HdS“ zwar kein Überflieger, aber macht viel Spaß und reiht sich positiv in die Reihe guter 2er-Spiele ein!

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/177727/haleakala
    HP: http://www.feuerland-spiele.de/spiele/haus_der_sonne.php
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21501

    Pascals Wertung:
  • Ulm - tempora in priscum aurum Pascal über Ulm - tempora in priscum aurum
    Review-Fazit zu „Ulm“, einem innovativen, taktischen Wettrennen.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 60min.
    Autor: Günter Burkhardt
    Illustration: Michael Menzel
    Verlag: Huch&Friends
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    dt.: http://www.hutter-trade.com/de/spiele/ulm (s. Link „Anleitung“)

    [Fazit]
    In „Ulm“ müssen die Spieler sich mit den Zünften des 16. Jahrhunderts gut stellen, um ihre Position als Bürger in der Reichsstadt zu verbessern und zu festigen. Dazu werden allerhand Aktionen (3 pro Zug) nötig sein und im Wettstreit gegen die Mitspieler gilt es diese auch geschickt, planvoll und rechtzeitig einzusetzen.
    Um dies zu bewerkstelligen, ziehen die Spieler pro Zug einen Aktionsstein aus dem Beutel und schieben ihn, von beliebiger Seite, in das Münsterfeld (3×3-Raster) ein. Dadurch wird ein vorhandener Aktionsstein hinausgeschoben und diese aktive Reihe/Spalte steht dem Spieler nun zur Verfügung.
    Die so zur Verfügung stehenden Aktionen ändern sich also in jedem Zug und so muss hier vorausschauend agiert und die Mitspieler immer im Auge behalten werden.
    Ähnliches gilt für das wichtige „sich einbringen“ im gesellschaftlichen Bereich der Stadt, denn viele Positionen bringen sofortige, spielerische Vorteile, andere Siegpunkte auf lange Sicht. So ist man also permanent hin- und hergerissen und möchte immer mehr machen, als man darf^^.

    Dies klappt alles sehr gut im Rundenverlauf, ohne dass zuviel Langatmigkeit für die Mitspieler aufkommt, da die aktuellen Möglichkeiten klar vorgegeben sind.
    Sicherlich kann ein Extrem-Grübler das Spielgeschehen dennoch entschleunigen, aber nicht sehr.
    Überhaupt sitzt die Spielmechanik recht schnell bei allen und auch die Anleitung erleichtert den Einstieg schon ungemein, da diese sehr strukturiert verfasst wurde. Das Spielmaterial ist zudem nicht nur hübsch und wertig produziert, sondern auch immer passend wiedererkennbar und so muss nie überlegt werden, was wo wie untergebracht wird – hier spielen eindeutig die Spieler das Spiel^^.

    In den Testrunden wurde dies immer wieder bestätigt und so kam es jedesmal zu sehr kurzweiligen (knapp) 60min. Spielzeit, die viel Spass machten. Der Wettlauf auf der Donau, um die beste Positionierung am Spielende und die Vorherrschaft in den Stadtgebieten bringen dabei die Planungsgrüblereien gehörig auf Trab. Ebenso sind die jede Runde neuen Ereignisse (nette Idee, diese Plättchen im Münsterturm unterzubringen; leider ist das Münstermodell selbst etwas „unfertig“ und weist eine Lücke auf), welche für rundenlange Änderungen des Spielablaufs sorgen können, angenehm abwechslungsreich und sorgen häufig für nötiges Umdenken der eigenen Strategie.

    „Ulm“ macht in ziemlich jeder Besetzung viel Spaß und kommt gerne auf den Spieltisch, da die „Labyrinth“-inspirierte Schiebetechnik für die Aktionen ungewöhnlich spannend umgesetzt wurde und die Partien sich auch jedesmal anders spielen.

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/191876/ulm
    HP: http://www.hutter-trade.com/de/spiele/ulm
    Ausgepackt: http://www.heimspiele.info/HP/?p=21178

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=21475

    Pascals Wertung:

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