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Pascal V.

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  • Find die Liebe Pascal über Find die Liebe
    Suchspiel für 2-4 Spieler ab 10 Jahren von Heinrich Glumpler.

    Die Spieler müssen in einem Memory-ähnlich angelegten Raster die aufgedeckten Buchstaben so in Reihe lesen können, dass sie das Wort "LIEBE" entdecken.


    Spielvorbereitung:
    Die 36 gut gemischten Kärtchen werden in einem 6x6 Raster verdeckt ausgelegt.


    Spielziel:
    Als Erster das Wort "Liebe" finden!


    Spielablauf:
    Der Erklärbar ist Startspieler und deckt das erste beliebige Kärtchen auf. Der so zum Vorschein gekommene Buchstabe bleibt liegen, wie er ist - evtl. also seitlich gedreht oder auf Kopf.
    Nun folgt der nächste Spieler im Uhrzeigersinn, dreht seinerseits ein Kärtchen um, usw.

    In seinem Spielzug kann der aktive Spieler immer versuchen, die offenen Buchstaben so zu lesen, dass er zum Zielwort gelangt. Dabei darf er auch von einem Buchstaben aus in alle Richtungen weitergehen, auch über Kreuz, etc., nur darf nie derselbe Buchstabe zweimal "gelesen" werden!
    Wer das Wort nicht zusammenbekommt, ruft "Nächster" und beendet seinen Zug.

    Wird das Herzkärtchen aufgedeckt, werden sofort alle benachbarten (waagerecht/senkrecht) Kärtchen ebenfalls aufgedeckt!

    Wer der Meinung ist, dass das Spiel enden wird, ohne dass jmd. das romantische Wort bilden kann, darf aussteigen. Er spielt dann zwar nicht mehr mit, behält er am Ende aber Recht, gewinnt er trotzdem!


    Spielende:
    Das Spiel endet, sobald jmd. das gesuchte Wort bilden konnte, oder alle Kärtchen erfolglos umgedreht wurden.


    Varianten:
    Wem dies zu einfach ist, kann auf der Verlags-Homepage nach kniffligeren Varianten Ausschau halten.


    Fazit:
    Hier liegt ein kleines, aber sehr feines Suchspiel vor, bei dem die Spieler durchgehend am Ball bleiben und die kurze Spielzeit gerne mehrfach wiederholen.

    Die Idee ist simpel, das Material einfach (stabile Pappe), aber um so interessanter wird das Spiel, auch durch die gut funktionierende Mechanik.

    "Find die Liebe" kann man leicht mehrmals für zwischendurch auf den Tisch holen und mit verschiedenen Besetzungsrunden gleich viel Spass haben.



    weiterführende Hinweise:
    - Verlag: Edition Erlkönig
    - BGG-Eintrag: http://boardgamegeek.com/boardgame/164172/find
    - HP: http://www.erlkoenig.ws/hrrg/website/ho ... tro&lang=0
    - Anleitung: deutsch
    - Material: deutsch
    - Fotos: http://www.heimspiele.info/HP/?p=7727


    Pascals Wertung:
  • Find den Mörder Pascal über Find den Mörder
    Suchspiel für 2-4 Spieler ab 10 Jahren von Heinrich Glumpler.

    Die Spieler müssen in einem Memory-ähnlich angelegten Raster die aufgedeckten Buchstaben so in Reihe lesen können, dass sie das Wort "MÖRDER" entdecken.


    Spielvorbereitung:
    Die 36 gut gemischten Kärtchen werden in einem 6x6 Raster verdeckt ausgelegt.


    Spielziel:
    Als Erster das Wort "Mörder" finden!


    Spielablauf:
    Der Erklärbar ist Startspieler und deckt das erste beliebige Kärtchen auf. Der so zum Vorschein gekommene Buchstabe bleibt liegen, wie er ist - evtl. also seitlich gedreht oder auf Kopf.
    Nun folgt der nächste Spieler im Uhrzeigersinn, dreht seinerseits ein Kärtchen um, usw.

    In seinem Spielzug kann der aktive Spieler immer versuchen, die offenen Buchstaben so zu lesen, dass er zum Zielwort gelangt. Dabei darf er auch von einem Buchstaben aus in alle Richtungen weitergehen, auch über Kreuz, etc., nur darf nie derselbe Buchstabe zweimal "gelesen" werden!
    Wer das Wort nicht zusammenbekommt, ruft "Nächster" und beendet seinen Zug.

    Wird das Opferkärtchen aufgedeckt, werden sofort alle umliegenden Kärtchen ebenfalls aufgedeckt!

    Wer der Meinung ist, dass das Spiel enden wird, ohne dass jmd. das mörderische Wort bilden kann, darf aussteigen. Er spielt dann zwar nicht mehr mit, behält er am Ende aber Recht, gewinnt er trotzdem!


    Spielende:
    Das Spiel endet, sobald jmd. das gesuchte Wort bilden konnte, oder alle Kärtchen erfolglos umgedreht wurden.


    Varianten:
    Wem dies zu einfach ist, kann auf der Verlags-Homepage nach kniffligeren Varianten Ausschau halten.


    Fazit:
    Hier liegt ein kleines, aber sehr feines Suchspiel vor, bei dem die Spieler durchgehend am Ball bleiben und die kurze Spielzeit gerne mehrfach wiederholen.

    Die Idee ist simpel, das Material einfach (stabile Pappe), aber um so interessanter wird das Spiel, auch durch die gut funktionierende Mechanik.

    "Find den Mörder" kann man leicht mehrmals für zwischendurch auf den Tisch holen und mit verschiedenen Besetzungsrunden gleich viel Spass haben.



    weiterführende Hinweise:
    - Verlag: Edition Erlkönig
    - BGG-Eintrag: http://boardgamegeek.com/boardgame/164172/find
    - HP: http://www.erlkoenig.ws/hrrg/website/ho ... tro&lang=0
    - Anleitung: deutsch
    - Material: deutsch
    - Fotos: http://www.heimspiele.info/HP/?p=7723


    Pascals Wertung:
  • Räuber der Nordsee - Grundspiel Pascal über Räuber der Nordsee - Grundspiel
    Review-Fazit zu „Raiders of the North Sea“, einem taktischen Wikinger-Workerplacementspiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 12 Jahren
    ca.-Spielzeit: 60-120min.
    Autor: Shem Phillips
    Illustration: Mihajlo Dimitrievski
    Verlag: Garphill Games
    Anleitung: englisch
    Material: englisch

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., frz., jap., ung., ital., holl.: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/170042/raiders-north-sea/files

    [Fazit]
    Um ihrem Häuptling zu gefallen ziehen die Wikinger des Dorfes los und überfallen Dörfer, Klöster und Festungen, bekämpfen Walküren, rauben Gold und Vieh und spenden^^ es dem Chef.
    Um dies alles zu bewerkstelligen und so auch allmählich immer mehr Punkte zu generieren, setzen die Spieler ihren Wikinger (Arbeiter) der Wahl entweder im Dorf ein – hier wird dann die Aktion des ausgesuchten Feldes ausgeführt und dann gleich ein (anderer!) Wikinger zurückgenommen, wobei dessen Aktionsfeld ebenfalls aktiv wird – oder auf See, um auf Raubzug zu gehen. Für Raubzüge muss nicht nur die „Arbeiter“-Figur entsprechend platziert werden (dies ist nicht überall für jede Figur möglich!), der Spieler muss auch über eine bestimmte Anzahl Proviant und Kämpfer verfügen. Werden so die Bedingungen des angegriffenen Ortes erfüllt, erhält der Spieler die dort liegenden Ressourcen und entführt eventuell dort ansässige „Arbeiter“ – und nur auf diesem Wege kommt man an spezialisierte „Arbeiter“, die dann im eigenen Dorf wiederum weitere Aktionsfelder nutzen können. Ist eine Walküre vor Ort, stirbt automatisch ein eigener Soldat!

    Auf die Art verbessern die Spieler nach und nach ihre Punktebalance und Möglichkeiten, bis eine der Endbedingungen ausgelöst wird (z.B. alle bis auf eine Festung wurden erobert) und es gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten.

    „RotNS“ spielt sich von Beginn an flüssig – wenn man auch in den ersten Runden immer gleich Ressourcen sammeln muss, aber immerhin werden diese jedesmal neu und verschieden verteilt -, dank des strukturierten Spielzugangs, aufgrund der guten Anleitung. Der meist taktische und vorausschauende Spielablauf, mit dezenten Glücksanteilen beim Würfeleinsatz, ist immer interessant und bietet fast keine Längen. Die wunderschön gestalteten Spielkomponenten bieten dazu reichlich Abwechslung und für den Wiederkehrer immer wieder neue Herausforderungen durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Karten. So kann z.B. jedesmal ein komplett anderer Schwerpunkt auf die Mannschaftszusammenstellung gelegt werden, wenn es um Raubzüge geht. Auch die Gewinnoptionen sind variabel, ob man nun in erster Linie z.B. durch Kämpfe oder Spenden punktet, kann sich je nach Spielverlauf auch immer anders entwickeln.
    Eine Interaktion zwischen den Spielern ist durchaus gegeben, je nach genutzten Kartenfähigkeiten und vor allem durch den Arbeitereinsatz, denn fast immer, wird der, für den nächsten Zug, erhoffte Aktionsplatz bzw. die geplante Reihenfolge, in der man die gegebenen Aktionen nutzen möchte (oder muss) quasi-blockiert. Auch durch die Vorgabe, dass die richtig interessanten Plätze eben spezialisiertere Arbeiter benötigen kann für ordentliche Ärger-Taktiken sorgen^^.

    Ein sehr gutes Wikingerspiel, mit forderndem Workerplacement-Mechanismus, das unbedingt in jede Sammlung von Vielspielern gehört und Gelegenheitsspielern auch auf jeden Fall vorgestellt werden muss! Es funktioniert mit jeder Spielerzahl gleich gut, ist entsprechend ausbalanciert und bietet sehr wertiges Spielmaterial. Die zugehörigen Erweiterungen dürften das Spiel noch interessanter machen, obwohl es das eigentlich gar nicht nötig hat.

    [Note]
    6 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/170042/raiders-north-sea
    HP: http://garphill.com/product/raiders-of-the-north-sea
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26917



    Pascals Wertung:
    • Gunther W., Martin B. und 3 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Carsten G.
      Carsten G.: Ich finde die beiden Erweiterungen mchen das Spiel noch viel besser, weil man einfach mehr Möglichkeiten hat und es nicht nur ein pures... weiterlesen
      09.11.2018-20:06:17
    • Christian E.
      Christian E.: Tolle Rezi für ein tolles Spiel! Und die Erweiterungen sind auch klasse. Muss dringend den Nachfolger Architekten des Westfrankenreichs spielen, ... weiterlesen
      09.11.2018-22:08:28
    • Pascal V.
      Pascal V.: Danke :)

      Erw.: ja klar machen die hier das Spiel NOCH besser, da bin ich bei Dir, aber das Spiel ist IMO schon als solches sehr gut und würde... weiterlesen
      10.11.2018-11:34:52
  • kNOW! Pascal über kNOW!
    Review-Fazit zu „kNOW!“, einem modernen Quizspiel.


    [Infos]
    für: 3-6 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: Xmin.
    Autoren: n/a
    Illustration: n/a
    Verlag: Ravensburger
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    n/a

    [Fazit]
    Ein klassisches Quiz-Spiel, aber mal ganz anders^^!
    Bei dieser Edition ist die „Google Home mini“-Hardware gleich inkludiert und muss als erstes eingerichtet werden. Dies funktioniert via Smartphone relativ zügig und wenn das WLAN verbunden wurde, läuft der Rest automatisch und es kann auch schon losgespielt werden – wichtig: die Lautstärke-Einstellung kontrollieren (in %).
    Wer Sprachassistenten von Navis, Smartphones, am PC oder Amazons Alexa kennt, kennt auch den Google Assistant – einmal eingerichtet und eine Stimmenprobe abgegeben, erkennt das empfindliche Mikrofon jede Art von Frage (immer mit „Hey Google“ oder „Ok Google“ beginnend!) auch aus größeren Entfernungen innerhalb des selben Raums (Bsp. Fensterbank – Esstisch 4m, kein Problem).
    Durch die Internetanbindung kann der Google Assistant dann auch immer aktuelle Antworten geben, sei es ganz allgemeiner Natur, als wenn man per Google am PC was suchen würde, oder eben speziell hier auf das Spiel bezogen. Da wird dann nach „Hey Google“ nach „Professor KNOW“ gefragt und dieser reagiert dann (meist mit Jingle) der Spiel- bzw. Fragekategorie entsprechend! So wird den Spielern dann ein Zungenbrecher vorgesprochen, den es nachzusprechen gilt oder Geräuschkombinationen, die für ein Wort stehen (z.B. „plätscherndes Wasser“ + „Hahnenschrei“ = Wasserhahn) oder oder oder. Die Spielweise ist da sehr abwechslungsreich und durch die enorme Internetweite auch vielfältig.
    Klassische Fragen gibt es auch, per Karten, bei denen z.B. a/b/c-Antworten vorgegeben werden und deren richtige Antwort man sich dann vom Google Assistant bestätigen lässt, u.v.m.

    Ohne Internet bzw. Google Home mini geht es aber auch, dann werden die Karten ohne Lautsprecher-Symbol gewählt, die dann ganz normal über Fragen und Antworten verfügen.

    Generell ist immer ein Spieler der Fragensteller, der dann auch mit dem Google Assistant spricht und die Mitspieler müssen raten und können punkten – der aktive Spieler bekommt immerhin immer einen Punkt als Ausgleich. Und wer zuerst das Spielfeld einmal umrundet hat, gewinnt.

    Das schlichte Spielmaterial ist recht wertig, die kurze Anleitung erklärt das Nötigste und die Hardware scheint erstmal genügsam und ausdauernd – wobei die inkludierten Mini-Flyer hier kaum Aufschluss über Funktion(en) und Einrichtung (WLAN-Verbindung, Standortabfrage, Datenschutz, etc.) geben, da sollte jmd. Erfahrendes anwesend sein oder man konsultiert Hilfe aus dem Internet.

    Rundum hat das Spiel (mit Google Assistant) sehr viel Spass gemacht und tatsächlich ändern sich Fragen und Antworten an verschiedenen Tagen und je nach Situation, Ort und/oder Uhrzeit. Eine schicke Idee, gut umgesetzt, bisher funktionierten alle Spiele problemlos und man muss sich nur vom Gedanken des „permanent abgehört-werdens“ verabschieden, um auch weiterhin locker rätseln zu können^^.

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/260815/know
    HP: https://www.ravensburger.de/entdecken/produkte-im-fokus/know/index.html
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26958


    Pascals Wertung:
  • City of Rome inkl. Promo "Der Schrein" Pascal über City of Rome inkl. Promo "Der Schrein"
    Review-Fazit zu „City of Rome“, einem Städtebau-Legespiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 60min.
    Autoren: Matthew Dunstan und Brett J. Gilbert
    Illustration: Martin Hoffmann und Claus Stephan
    Verlag: Abacus Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    dt.: https://www.abacusspiele.de/spiele/city-of-rome/ (s. Downloads)

    [Fazit]
    Es gilt den schicksten Neubau Roms zu präsentieren, um den kaiserlichen Auftrag zur Errichtung schliesslich zu ergattern.
    Dazu legen die Spieler reihum Bauplättchen nach und nach in einem 4×4-Raster aus und beachten dabei die (punkte-)günstigsten Konstellationen, um am Ende die wertigste Stadtplanung umgesetzt zu haben.
    Denn z.B. ergeben nur zusammenhängende Wohnhäuser ein Wohngebiet, welches wiederum für mehr Punkte sorgt, wenn sie mit öffentlichen Gebäuden benachbart sind. So gibt es für jedmögliche Kombination aus nachbarschaftlichen Gebäuden, Tempeln, Höfe, etc. unterschiedlich viele Punkte. Dies gilt zumindest für die Endwertung, während des Spiels erhält der Spieler verschiedene Boni, z.B. Geld, für das Platzieren öffentlicher Gebäude an möglichst viele angrenzende andere Gebäude. Und schliesslich gibt es noch Gebäude mit besonderem Einfluss, die es erlauben (können) extra Einflusskarten zu gewinnen, die nochmal Punkte einbringen.

    Was sich hier von anderen, ähnlichen Vertretern des Genres unterscheidet, ist die Reihenfolge-Leiste, die die Spieler in jeder Runde vor neue Entscheidungen stellt. Denn diese wird jede Runde ausgetauscht und bringt immer unterschiedlich angeordnete Produktions- und Baufelder mit sich. Da muss entschieden werden, ob man möglichst früh an die Reihe kommen will und verzichtet so auf mögliche Baupunkte (nötig für die einmalige Bauaktion pro Runde) oder auf Ressourceneinnahmen (ebenfalls Punkte, die nötig sind, die Produktion eigener Gebäude anzustossen), dafür aber vor den Mitspielern (interessantere) Bauplättchen ergattert oder lieber wartet.

    „CoR“ ist einfach zu erlernen, dank des einfachen Einstiegs und des schnellen Spielablaufs, aber braucht hie und da unbedingt eine gewisse Voraussicht und Taktik, um die besten Gebäudekonstellationen zu erstellen – natürlich auch ein gewisses Maß an Glück, wenn neue Plättchen aufgedeckt werden. Die Anleitung ist hierfür sehr strukturiert und gelungen, das Material durchaus wertig und was man lobend erwähnen muss, ist das aufgeräumte Inlay des Spielkartons, alles findet seinen Platz und sitzt auch recht sicher für einen Transport.

    Kein Schwergewicht im Sinne von „es muss laufend auf den Tisch“, aber ein schickes Spiel für „immer mal wieder auf den Tisch“ :)!

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/258466/great-city-rome
    HP: https://www.abacusspiele.de/spiele/city-of-rome/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26853


    Pascals Wertung:
  • Scythe (dt.) Pascal über Scythe (dt.)
    Review-Fazit zu „Scythe“, einem sehr umfangreichen Taktikspiel.


    [Infos]
    für: 1-5 Spieler
    ab: 14 Jahren
    ca.-Spielzeit: 90-115min.
    Autor: Jamey Stegmaier
    Illustration/Gestaltung: Jakub Rozalski
    Verlag: Feuerland Spiele (Stonemaier Games)
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung/Übersicht/F.A.Q.]
    dt., engl., span., jap., holl., frz., ital., ung., russ., poln., türk., tschech., port.: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/169786/scythe/files
    dt.: http://www.feuerland-spiele.de/spiele/scythe.php?show=dwl

    [Fazit]
    In einem alternativen (Ost-)Europa der 1920er Jahre müssen die Spieler nach einem 4X-Spielprinzip die vor ihnen liegenden Gebiete erobern und sichern, ihre Kampfkraft ausbauen und die Gegner in ihre Schranken weisen. Dazu müssen sie sich aber erst entwickeln und durch Verbesserungen, Ressourcenabbau und Handel von ihrer Insel herunterkommen und dann die weiteren Gebiete angehen.
    Mit der Anführerfigur, bis zu 4 Mechs und 9 Arbeitern werden Aktionen ausgeführt (hauptsächlich gesteuert durch die Hauptspielertafel), um die anfängliche Infrastruktur auszubauen, Gebäude zu errichten, Arbeiter zu rekrutieren, u.v.m., bis schliesslich Kontakt zu Gegnern hergestellt wurde, der meist in (sehr teurem) Kampf mündet. Dabei ist „Scythe“ eher ein Workerplacement-/Optimierungsspiel denn Kampfspiel, da der Gegner nicht zwingend gesucht werden muss.
    Das schlussendliche Ziel ist es, die meisten Punkte (Geld) zu erhalten und dies gelingt u.a. durch verschiedene Siegbedingungen (das Spielende wird eingeleitet, wenn 6 von 10 durch einen Spieler erreicht wurden) und vor allem dem eigenen Ansehen, welches als Multiplikator dient!

    Im Spielverlauf werden nach und nach auch die Marker der (Haupt-)Spielertafeln für Aufwertungen genutzt, welche weitere Optionen freigeben und je nach Einsatzgebiet auch bestehende Bedingungen ändern können – z.B. die Kosten für weitere Optionen zu senken. Dies ist cool gelöst, da je nach Spielweise sich immer andere Möglichkeiten ergeben – die zu spielenden Fraktionen bringen hierzu auch schon unterschiedliche Funktionen mit, so dass der Wiederspielwert auch dadurch schon sehr hoch ist.

    Kaum eine Partie gleicht der anderen und durch die vielen Möglichkeiten – von denen man typischerweise meist mehr nutzen will, als man kann/darf – bietet sich das Ausbaldovern immer neuer Taktiken geradezu aufdringlich an^^ (will ich z.B. möglichst rasch zur spielplanmittigen alten Fabrik, um weitere Aktionsmöglichkeiten zu erhalten oder ist das Gebiets-rushen mit meiner Fraktion eher unrentabel?). So wird also enorm viel geboten, wobei ein bisschen die Interaktion auf der Strecke bleibt, da man schon meist vor sich hingrübelt und -bastelt.

    Das Spielmaterial ist höchst wertig produziert und weist eine fantastisch thematische Gestaltung auf, allein die Begegnungskarten, welche die Anführerfigur auf der Hauptkarte hie und da ziehen muss, sind unglaublich gelungen – und abwechslungsreich, da sie den Spieler immer wieder vor Entscheidungen stellen. Die umfangreiche Anleitung will konzentriert gelesen und beim ersten Spiel in Griffreichweite gelegt werden^^, doch nach einigen Runden sitzt der Spielablauf dann doch. Und vom Prinzip, in der Spielmechanik einmal angekommen, ist das Spiel dann auch recht „einfach“, da trotz aller Kurzweiligkeit und Genialität sich die Zugprinzipien wiederholen. Es bleibt aber auf jeden Fall ein Vielspieler- bzw. Kennerspiel!

    Wem das Grundspiel irgendwann nicht mehr reicht, greift zu den zahlreichen Erweiterungen. Die Erweiterung: „Koloss der Lüfte“ z.B. bringt Lufteinheiten ins Spiel, welche diverse aktive/passive Sonderfähigkeiten mitbringen und sich über alles hinweg bewegen können. Hier kommen reichlich neue taktische Möglichkeiten zum Spielverlauf hinzu, aber nicht zwangsläufig kämpferischer Natur.
    Ferner gibt es ein neues Modul, das alternative Spielend- bzw. Siegbedingungen einführt. Die angepassten Regeln sind gut verständlich und diese Erweiterung fügt sich insgesamt gut ins Spielgeschehen ein.

    Rundum bietet sich das „Scythe“-Spieluniversum allen auch nur halbwegs Interessierten unbedingt an, ja die Qualität dieses Spieles drängt sich förmlich den Vielspielern auf und trumpft dann auch noch mit einem äusserst gelungenen und gut ausbalancierten Spielsystem auf. Auf jeden Fall anschauen, reinspielen und ins Regal stellen….aber nicht so weit weg vom Spieltisch^^!

    [Note]
    6 von 6 Punkten.
    [Auszeichnung: Besonders schön gestaltet]


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/169786/scythe
    HP: http://www.feuerland-spiele.de/spiele/scythe.php
    Ausgepackt: http://www.heimspiele.info/HP/?p=26152 ; http://www.heimspiele.info/HP/?p=26157


    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26397



    Pascals Wertung:
  • Black Stories - Sebastian Fitzek Pascal über Black Stories - Sebastian Fitzek
    Review-Fazit zu „Black Stories Sebastian Fitzek“, einem herrlich makaberen Rätselspiel.


    [Infos]
    für: 2-X Spieler
    ab: 12 Jahren
    ca.-Spielzeit: Xmin.
    Autor: Sebastian Fitzek
    Illustration: Kirsten Küsters
    Verlag: moses. Verlag
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    n/a

    [Fazit]
    50 neue Rätsel für Liebhaber der makaberen Rätseleinlagen werden mit dieser speziellen Edition geboten.

    Bekannt thematisch aufbereitete Karten in üblicher Black Stories – Größe und Stärke zeigen eine meist gruselige schwarz-weiss-rote Zeichnung und den zugehörigen, kurzen Rätseltext auf der Vorderseite sowie die ausführliche Aufklärung auf der Rückseite.
    Sebastian Fitzek, seinerseits bekannter Buch-Autor, ist schon lange ein Fan der Black Stories und konnte sich nun einen Wunsch erfüllen und eine eigene Black Stories Edition verwirklichen. Dabei sind 25 Rätsel inspiriert und bezogen auf seine bisherigen Romane, ohne aber gravierend inhaltlich etwas zu verraten und 25 weitere Rätsel frei kreiert.

    Im Spiel liest ein Spielleiter die Ausgangsgeschichte vor und zeigt auch das (nicht immer den Fall wirklich umschreibende) Bild den Mitspielern. Diese müssen anschliessend mit Ja/Nein-Fragen heraus zu finden suchen, worum es sich wirklich handelte, was geschehen ist bzw. wie es dazu kommen konnte. Der Spielleiter ist angeraten, immer nur mit Ja/Nein zu antworten, aber durchaus auch ab und zu kleinere Hinweise zu streuen, wenn er merkt, dass sich die Ratenden nicht wirklich dem Ziel nähern. Die Dauer einer Partie kann damit auch gut gesteuert werden, wenn man sich nicht vorher auf ein entsprechendes Ende festlegt (Zeit, Anzahl Fälle,…).

    Diese 50 Karten sorgen für reichlich verknobelten Spielspass, der aber natürlich auch von der Spielgruppe abhängt. Bekannt schwarzhumorig sind die Fälle, aber nicht immer wirkliche Logikknaller, zu abstrus sind da die nötigen Herleitungen. An sich aber dennoch bekannte Kost, die geneigten Fans (beider Seiten^^) sicherlich gefallen wird. Schick ist auf jeden Fall die Spielschachtel in Buchform, um diese besondere Edition auch hervorzuheben.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/258438/black-stories-sebastian-fitzek-edition
    HP: https://www.moses-verlag.de/black-stories-sebastian-fitzek-edition.html
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26847


    Pascals Wertung:
  • Señor Pepper Pascal über Señor Pepper
    Review-Fazit zu „Senor Pepper“, einem spassigen Reaktionsspiel.


    [Infos]
    für: 2-5 Spieler
    ab: 7 Jahren
    ca.-Spielzeit: 20-40min.
    Autor: n/a
    Illustration: n/a
    Verlag: Goliath
    Anleitung: deutsch, französisch, spanisch, holländisch, polnisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., span., frz., holl., poln.: https://www.goliathtoys.de/produkt/senor-pepper/ (s. Link „Spielregeln“)

    [Fazit]
    Ein irrwitziges Kinder-, Familien- und Partyspiel! Irrwitzig im Vergleich zu vielen anderen Vertretern des Genres allein wegen der tollen „Grabsch“-Figuren^^!
    Es gilt gleichzeitig Karten aufzudecken und dann flink zu zählen, wie viele gelbe, rote und/oder grüne Peperonis ingesamt zu sehen sind und dann schnell erinnern, wann man welche Figur schnappen darf und LOS! *G*
    Sind nur 2 Farben gleich oft vertreten, wird gar nichts geschnappt, kommt aber eine dritte Farbe hinzu, von der weniger zu sehen ist, wird deren Figur schnell genommen. Ansonsten immer die grabschen, von deren Farbe am meisten ausliegt. Ganz simpel eigentlich, aber oft sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht und in der Hektik wird da mal gerne daneben gegriffen. Schnell sein und der Augen-Hirn-Schaltung trauen, um am Ende die meisten Punkte zu haben! Wer falsch greift, verliert Punkte.

    Ein völlig simples Spiel, das aber durch das tolle Spielmaterial wahnsinnig viel Spass macht und sich durch diverse Hausregeln an jede Altersgruppe, ebenfalls leicht^^, anpassen lässt!
    Die Peperoni-Figuren sehen aber nicht nur witzig aus, sie sind auch sehr stabil und machen viel Gegrabsche und Gezerre mit :)! Klein, fein, lustig und zu empfehlen (als dolles Partyspiel).

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/254149/senor-pepper
    HP: https://www.goliathtoys.de/produkt/senor-pepper/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26841


    Pascals Wertung:
  • Li-La-Laut Pascal über Li-La-Laut
    Review-Fazit zu „Li-La-Laut“, einem wunderbaren Geräuschspiel.


    [Infos]
    für: 2-6 Spieler
    ab: 5 Jahren
    ca.-Spielzeit: 10min.
    Autor: Reinhard Staupe
    Illustration: Oliver Freudenreich
    Verlag: NSV
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., frz., span., ital., poln., tschech., port., griech.: http://middys.nsv.de/middys/lilalaut/ (s. Reiter „Spielregeln“)

    [Fazit]
    Hier gilt es genau zuzuhören und vor allem ein Gefühl für Lautstärke zu entwickeln^^. Die Spieler ziehen eine Karte und müssen hierzu ein vorgegebenes Geräusch (Indianer-Ruf, Klopfen, Klatschen) machen, um aufzuzeigen, wie weit wohl das nächste Ziel entfernt ist – je weiter weg, desto lauter muss das Geräusch sein.
    Diverse Objekte liegen kreisförmig in der Tischmitte und der Fuchs soll mit seinem Rennwagen nach und nach zu ihnen fahren, kann sich aber nur auf sein Gehör verlassen und sich so an den Geräuschen orientieren, die ihm die Kids zukommen lassen. Steht er gerade bei der Schere und soll 5 Karten weiter zum Besen fahren, dann muss aber laut geklatscht werden, damit er auch richtig Gas gibt, aber nicht zu viel, sonst fährt er dran vorbei. Soll er aber nur zur nächsten Karte, der Banane, dann muss ganz leise und vorsichtig geklatscht werden, aber schon noch hörbar, damit er nicht einfach stehen bleibt.
    Der aktive Spieler versucht sich an der Geräuschkulisse und die Mitspieler müssen erraten, bis wohin der Fuchs wohl nun fahren soll, um Punkte (oder Karten) zu erhalten.

    Das Spiel kommt nicht nur mit einer kurzen Anleitung und leichtem Zugang daher, sondern vor allem mit einer sehr schönen Lern-Idee und besonders tollen Karten, die schön gezeichnet und sehr wertig sind. Beteiligte grosse und kleine Testspieler waren allesamt total begeistert und fanden viel Freude am Spiel. Sicherlich auch eine Empfehlung an Kindergruppen entsprechenden Alters!

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/262390/la-la-laut
    HP: http://middys.nsv.de/middys/lilalaut/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26826



    Pascals Wertung:
  • Alle gegen Rudi Pascal über Alle gegen Rudi
    Review-Fazit zu „Alle gegen Rudi“, einem tollen Wettlaufspiel.


    [Infos]
    für: 1-4 Spieler
    ab: 4 Jahren
    ca.-Spielzeit: 10min.
    Autor: Reinhard Staupe
    Illustration: Oliver Freudenreich
    Verlag: NSV
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., frz., span., ital., poln., tschech., port., griech.: http://middys.nsv.de/middys/alle-gegen-rudi/ (s. Reiter „Spielregeln“)

    [Fazit]
    Die Kids sollen mit ihrem Team (Igel, Hund und Bär) gegen Rudi (die Rennmaus) antreten und in einem Wettrennen besiegen. Dies ist leichter gesagt, als getan, denn Rudi ist ein trainierter Läufer (auf jedem Würfel ist er dreimal abgebildet^^). Dafür arbeiten sie zusammen und nutzen ihre glücklichen Würfe (zweimal Igel = Wahl der zu bewegenden Figur), um ihn gemeinschaftlich doch noch zu überholen.
    Per Wurf der 2 Würfel wird jedesmal ermittelt, welche Figuren vorwärts bewegt werden, wobei Rudi und der Igel pro Würfel 1 Feld, der Hund 2 Felder und der Bär 3 Felder vorankommen – nur sind sie halt unterschiedlich oft auf den Würfelseiten vertreten. Gelingt es den drei Freunden die Strecke als Erste zu beenden, gewinnen die Kids, ansonsten das Spiel, also Rudi.

    Mit herziger Gestaltung, leichtem Zugang und fordernd-motivierendem Wetteifer gelingt es dem Spiel Kids und Eltern gleichermassen zu erfreuen und für viele Partien an den Tisch zu fesseln – und die gravierten Würfel werden sich hierbei auch kaum abnutzen. Ein gelungenes Kooperationsspiel für die Zielgruppe, das bestimmt oft hervorgeholt wird und sich auch durchaus für größere Kindergruppen eignet, die einfach den Teamgedanken feiern.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/262389/alle-gegen-rudi
    HP: http://middys.nsv.de/middys/alle-gegen-rudi/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26812


    Pascals Wertung:
  • Frantic Pascal über Frantic
    Review-Fazit zu „frantic“, einer krassen UNO-Variante.


    [Infos]
    für: 2-8 Spieler
    ab: 12 Jahren
    ca.-Spielzeit: 5-45min.
    Autoren: Fabian Engeler, Pascal Frick, Pierre Lippuner und Stefan Weisskopf
    Illustration: Pierre Lippuner
    Verlag: Game Factory
    Anleitung: deutsch
    Material: englisch

    [Download: Anleitung]
    dt.: https://www.gamefactory-spiele.com/frantic
    dt., engl.: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/184287/frantic/files

    [Fazit]
    „frantic“ spielt sich bekannt (UNO, Mau Mau) und doch anders^^. Das Spielprinzip bleibt, es gilt seine Karten möglichst zügig los zu werden (Ablage auf passende Zahl und/oder Farbe; Sonderkarten) und mit Hilfe von Sonderkarten das eigene Spielerleben einfacher zu gestalten und das der Mitspieler um einiges schwieriger.
    Einen Unterschied macht hier zum einen, dass die üblich bekannten Sonderkarten teilweise getauscht wurden („2nd chance“, „Gift“, „Fuck you“,…) und etwas derber „zuschlagen“ und zum anderen „schwarze“ Zahlen-Karten (hier als „nicht-Farbe“) inkludiert wurden, welche beim Ausspielen (nur auf passende Zahlen) immer ein Ereignis auslösen! Und diese Ereignisse haben es in sich („Earthquake“, „Tornado“, „Doomsday“,…), da sie gleich die ganze Partie entscheiden können.

    So spielt sich auch „frantic“ schnell und sehr kurzweilig, vllt. mit etwas mehr „HALLO“ und „HUI“, als vergleichbare Kartenspiele, aber vor allem mit mehr „AAAAARGH“ :)! Wenn durch ein Ereignis die Runde sofort beendet wird und alle Spieler zugleich 50 Punkte aufgeschrieben bekommen, nähern sich manche bestimmt drastisch der vorgegebenen Endbedingungspunktzahl.
    Auch die Tatsache, dass das Spiel gegen den Uhrzeigersinn verläuft (und es gibt keine Richtungstauschkarten^^) irritiert zusätzlich – wer hat’s erfunden?….^^.
    Optisch etwas wirr gestaltet (römische Zahlen mit englischer Beschriftung) sind die Karten aber allesamt von ordentlicher Stärke, so dass viel „gekloppt“ werden kann!

    Insgesamt sehr spassig und als klassischer Lückenfüller bestens geeignet, ist nur das Kartenglück oder -pech etwas müßig, da die „schwarzen“ Karten u.U. sehr selten ins Spiel kommen und somit die Ereignisse auf sich warten lassen. Aber auch ohne diesen Bonus, spielt es sich aufregend genug :)!

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/184287/frantic
    HP: https://www.gamefactory-spiele.com/frantic
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26806


    Pascals Wertung:
  • 13 Indizien Pascal über 13 Indizien
    Review-Fazit zu „13 Indizien“, einem schicken Deduktionsspiel.


    [Infos]
    für: 2-6 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30min.
    Autor: Andrés J. Voicu
    Illustration: Giacomo Tappainer
    Verlag: Game Factory
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    dt.: https://www.gamefactory-spiele.com/13indizien

    [Fazit]
    London im Jahre 1899, die Verbrechenswelle schwappt über die Metropole und Scotland Yard hat so viel zu tun, dass sie um zusätzliche Hilfe bitten müssen. Hier kommen die Spieler hinzu und lösen jeder eigene Fälle, um der kriminellen Masse Herr zu werden. Hierfür werden klassisch, s. z.B. Cluedo, Karten zu Tatorten, Waffen und Tätern verteilt, nur dass diese hier noch weiter unterteilt sind in „draussen“/“drinnen“, „Fernkampf“/“Nahkampf“ und „Mann“/“Frau“. Überdies farblich unterschiedlich gekennzeichnet, werden hier auch keine speziell ausgewählten Karten beiseite gelegt, es sind – Spielerzahlgemäß – alle Karten im Spiel!
    Jeder Spieler erhält vom rechten Nachbarn drei Karten (Tatort, Tatwaffe, Täter), die vorne in seinen Sichtschirm gesteckt werden, so dass sie jeder, ausser dem Spieler selbst, sehen kann – dies ist der Fall des jeweiligen Spielers, diese Karten muss er ermitteln! 2 übrige Karten stecken die Spieler jeweils in die Innenseite ihres Sichtschirms und die restlichen Karten dienen als verdeckte Auslage (Informanten), welche die Spieler mit benutzen dürfen.
    Mit den offenen Hinweisen muss nun ein jeder reihum Mitspieler oder „Informanten“ befragen und so nach und nach immer mehr Karten ausschliessen, bis es schliesslich zur Anklage reicht und der (eigene) Fall gelöst werden kann.

    „13 Indizien“ ist sehr schön ausgestattet und gestaltet und spielt sich daher besonders atmosphärisch. Das Spielmaterial ist zudem sehr wertig produziert und weist als seltener Vertreter auch gute Stifte (inkl. Radiergummi) sowie eine umfangreiche Reserve an Ermittlungsblättern auf. Die Anleitung ist leicht verständlich und der Spielzugang sowie -verlauf damit sehr kurzweilig. Ebenso ist die Spielzeit mit angenehm angemessenen 30min. locker einzuhalten und motiviert auch dadurch zu weiteren Partien.

    Das Spiel hebt sich von anderen Detektiv-Spielen dieser Art durch die Ausstattung und die feine Idee der offenen Hinweiskarten und Informanten sowie den eigenen Fällen ab und bietet gute Unterhaltung für alle geneigten Spürnasen :)! Unbedingt auf den Wunschzettel schreiben und eventuell alte Detektivspiele ausmisten.

    [Note]
    5 von 6 Punkten.
    (ausgez. f. besondere Ausstattung)


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/208766/13-clues
    HP: https://www.gamefactory-spiele.com/13indizien
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26794


    Pascals Wertung:
  • Peak Oil Pascal über Peak Oil
    Review-Fazit zu „Peak Oil“, einem Workerplacement-Wirtschaftsspiel.


    [Infos]
    für: 2-5 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 45-75min.
    Autoren: Tobias Gohrbandt und Heiko Günther
    Illustration/Gestaltung: Heiko Günther
    Verlag: 2 Tomatoes
    Anleitung: deutsch, englisch
    Material: deutsch, englisch

    [Download: Anleitung/Übersicht/F.A.Q.]
    dt., engl., frz., span., holl.: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/169215/peak-oil/files

    [Fazit]
    „Peak Oil“ bedeutet so viel wie das Ende der Ölreserven auf der Erde und somit gilt es hier rasch alternative Energie-Lösungen zu finden. Um dies allerdings zu bewerkstelligen, wird Öl benötigt, vornehmlich als Handelsware, weil alles mit Öl bezahlt wird (Trillionen-Liter-weise), daher muss der Ölmarkt (und somit die Ölreserven) fortlaufend be(ob)achtet werden, damit den Spielern das Öl nicht vor dem eigentlichen Spielende ausgeht!

    Im Spielverlauf setzen die Spieler Arbeiter auf Aktionsfeldern ein, um dort die Mehrheit zu erhalten, denn nur dann können sie in der nächsten Phase die Aktion auch nutzen/ausführen!
    Hiermit gelangen sie an weitere Arbeiter, Öl (durch Verschiffen an die grossen Handelsstädte) und investieren in die Alternativen-Forschung. Auf die Weise versucht jeder in den nötigen Bereichen Mehrheiten zu halten und am Ende dafür entsprechend Punkte zu erhalten.

    Das Spiel entwickelt sich etwas langsam, aber dann gleich richtig taktisch, wenn da nicht aufgepasst und die Mitspieler gut beobachtet werden, kann man schnell ins Hintertreffen geraten. Es gibt natürlich noch Wege, um den Anschluss zu finden, aber es wird schwer. Schick hierbei ist, dass die Märkte und Ereignisse sich gegenseitig kontrollieren, so steigt z.B. der Preis für Anteile an bestimmten neuen Forschungen entsprechend den BlackOps-Einsätzen, um bestimmten Krisen entgegen zu wirken und der Schwarzmarkthandel, wenn dieser „überflutet“ wird, spuckt alles Öl wieder zurück in die Förderregionen. Auch sonst finden sich viele verzahnte Mechaniken wieder, was das Spiel durchaus abwechslungsreich macht, obwohl es oberflächlich einen repetitiven Spielverlauf vermuten lässt. Für Kurzweil sorgen natürlich auch die Ereignisse auf den Verschiffungswegen und die Krisenkarten.
    Das Spielmaterial wirkt etwas nüchtern und eintönig, aber genauer hingeschaut sind die Grafiken allesamt äusserst detailliert und mehr als zweckdienlich.

    Die Erweiterung: „Spillover“ bringt Variantenkarten mit, die es erlauben die einzelnen Aspekte des Spiels zu beeinflussen und so viele verschiedene, neue Kombinationen ermöglichen.

    Rundum macht „PO“ viel Spass, wenn man sich auf das Spiel, dessen Zugang und Ablauf, einlässt. Dann kommt es durchaus öfters auf den Tisch, also ruhig etwas Geduld aufbringen und nach der Ersten gleich noch eine Partie einschieben^^.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/169215/peak-oil
    HP: https://www.2tomatoesgames.com/shop-2tg/peak-oil-esp-eng/
    Ausgepackt: n/a


    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26744



    Pascals Wertung:
  • Lighthouse Run Pascal über Lighthouse Run
    Review-Fazit zu „Lighthouse Run“, einem Küstenwettlaufspiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 20-25min.
    Autor: Jim Harmon
    Illustration/Gestaltung: Christian Fiore
    Verlag: Amigo Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung/Übersicht/F.A.Q.]
    dt. (inkl. Video), engl.: https://www.amigo-spiele.de/spiel/lighthouse-run#1441873892000-b4b4e996-942a

    [Fazit]
    Es gilt seine Schiffe möglichst schnell in den sicheren Hafen zu bringen, bevor der wütende Sturm sie einholt. Dazu fahren die Spieler ihre Schiffe an der Küste und den dort befeuerten Leuchttürmen entlang, indem sie Karten (Schiffe bewegen / Leuchttürme de-/aktivieren) ausspielen. Der Haken dabei ist, dass sie nur auf Felder vorrücken können, die von den Lichtkegeln aktiver Leuchttürme beschienen sind und zudem kann es sein, dass man auch mal die Schiffe der anderen mit sich führen muss, um überhaupt vorwärts zu kommen.
    So wird Runde für Runde reihum gespielt, bis schliesslich die Sturmwolke die Schiffe eingeholt (ein bestimmtes Feld erreicht / nach 12 Runden) hat, dann endet das Spiel und alle Schiffe VOR der Wolke werden mit Punkten bedacht.

    „LR“ setzt den Wettlauf mit dem neuen Thema sehr schön thematisch um und punktet hier auch mit dem schicken Spielmaterial und dem leichten Zugang. Die Anleitung ist gut strukturiert, der Spielverlauf simpel und einfach, wobei schon eine gewisse Vorausschau von nöten ist, um die eigenen Schiffe (oft mit anderen zusammen) auch immer gut vor dem Gewitter zu halten.

    Rundum kann „LR“ als Familienspiel absolut überzeugen und fühlt sich auch bei erfahreneren Spielern auf dem Tisch wohl, die hier mit (Haus-)Varianten noch mehr Wettstreit aus dem Geschehen ziehen. Optisch und spielerisch den Preis allemal wert, gelingt dem Autor hier eine feine Kurzweil, die immer wieder Spass macht!

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/158971/lighthouse-run
    HP: https://www.amigo-spiele.de/spiel/lighthouse-run
    Ausgepackt: n/a


    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26717



    Pascals Wertung:
  • X-Code Pascal über X-Code
    Review-Fazit zu „X-Code“, einem kooperativen Reaktions- und Knobelspiel.


    [Infos]
    für: 2-8 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 15min.
    Autor: Kasper Lapp
    Illustration/Gestaltung: Barbara Spelger
    Verlag: Amigo Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung/Übersicht/F.A.Q.]
    dt., engl.: https://www.amigo-spiele.de/spiel/x-code#1441873892000-b4b4e996-942a

    [Fazit]
    Gemeinsam als Team müssen die Spieler dem Virus Herr werden, der alles zu infizieren und zu vernichten droht. Doch wenn sie schnell und effektiv zusammenarbeiten, können sie den Code knacken, mit dem das Virenprogramm geschützt ist und Level für Level den Virus aufhalten ….oder zumindest ausbremsen!
    Die Spieler agieren immer gleichzeitig und legen Karten passend ab, wenn sie drei gleiche entsprechend freier Ablageplätze (0-9, #, *) haben bzw. tauschen nötige Karten mit ihren Teamspielern hin und her. Da die Karten allesamt per Pfeilen vorgeben in welche Richtung sie getauscht werden wollen, muss hier gut kommuniziert werden und sich mancher auch mal von Karten trennen können^^, damit das Team vorwärtskommt.
    In dieser so, klassisch, aufkommenden Hektik will das auch gut geübt sein und so müssen spätere Level durchaus mehrmals angegangen werden, zumal diese dann auch zusätzlich durch bestimmte Bedingungen (…SPOILERFREI^^…) erschwert werden. Vom Prinzip gilt es zwar „nur“ immer Karten weiter zu reichen und/oder abzulegen, aber die Hand-Augen-Koordination kann sich da schon manchmal mit dem Denk- und Sprechapparat ins Gehege kommen *G*.

    Ein an sich sehr simples Spielprinzip, dass aber durch Thema und Spielverlauf (wie auch -zugang) grossen Spass macht und dabei auch in jeder Gruppengröße Spass macht, da die Rahmenbedingungen jeweils angepasst werden (können). Das Spielmaterial ist passend nüchtern, aber wertig und vor allem gut in der Box untergebracht – die späteren, zunächst geheimen, weiteren Level-Beschreibungen und -materialien sind thematisch schick unter Abdeckungen und in Umschlägen versteckt.
    Die für das Spiel extra entwickelte APP allerdings kann man sich sparen, für die Größe gibt es nur einen Timer und Hintergrundgeräusche und die Pausefunktion war nicht so praktisch, wie das einfache Hinlegen bzw. Umdrehen der Sanduhr, wenn z.B. durch Sonderkarten weitere Zeit gewonnen wurde. Es reicht also völlig mit der mitgelieferten Sanduhr zu arbeiten.

    Rundum ist „X-Code“ ein sehr cooles und unterhaltsames Spiel (auch) für größere Gruppen!

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/257957/x-code
    HP: https://www.amigo-spiele.de/spiel/x-code
    Ausgepackt: n/a


    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26711


    Pascals Wertung:
  • Karate Tomate Pascal über Karate Tomate
    Review-Fazit zu „Karate Tomate“, einem veganen Kampf-Legespiel.


    [Infos]
    für: 3-10 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 20min.
    Autor: Reiner Knizia
    Illustration/Gestaltung: Paul Balykin und Dominik Hu&#776;fner
    Verlag: Amigo Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung/Übersicht/F.A.Q.]
    dt. (inkl. Video), engl.: https://www.amigo-spiele.de/spiel/karate-tomate#1441873892000-b4b4e996-942a

    [Fazit]
    Hier schlägt sich das Gemüse und so trifft Mais auf Tomate auf Karotte auf Brokkoli und es wird geschnetzelt, was das Zeug hält. Doch halt, erstmal müssen Karten rundenweise (einzeln) verdeckt ausgespielt und gemeinsam aufgedeckt werden und wer sich für ein Gemüse entschieden hat, muss fortan das selbe auslegen und so die Zahlenwerte mit diesem aufreihen und hoffen, dass das Kanonenfutter nicht ausgeht. Denn wer nicht mehr passend auslegen kann, muss die Füsse, bzw. hier die Tomate, strecken und scheidet aus dem laufenden Durchgang aus – darf aber immerhin Karten nachziehen (die einzige Möglichkeit um an Nachschub zu gelangen!). Wer bis zum Durchgangsende durchhält – es sind nur noch so viele Spieler aktiv, wie Triumphkarten ausliegen – erhält Ruhm und Ehre^^. Doch nur wer, neben Pokalen, auch Küchenmesser sammelt, hat am Spielende eine Chance, den grossen Sieg davon zu tragen.

    So merkwürdig sich der Spielverlauf anhört, so spielt es sich auch^^. Der Logiker Knizia hat hier wieder zugeschlagen und es offenbart sich nicht gleich der (mathematische Punkte-)Sinn dahinter, doch nach einigen Partien hat man den Dreh raus, gegen Fortuna ein wenig Bestand zu haben und gibt gerne früher auf, um schneller an mehr Karten und somit „Kämpfer“-Auswahl zu kommen. Denn nur dann ergibt sich auch mal ein garantierter Sieg, da das Kartenglück sonst i.d.R. nach 3-4 Kämpfern (ausgespielten Karten) in der Biotonne landet.
    Warum dann auch ausgerechnet das Gemüse selbst Küchenmesser sammeln muss, welche doch arg gefürchtet werden sollten^^, um eine höhere Gewinnchance zu haben – wer zu wenig Messer besitzt, scheidet nämlich am Ende, trotz evtl. siegreicher Schlachten, aus -, mutet zwar witzig, aber auch komisch an *G*.

    Die sehr spassig gezeichneten Spielkarten trumpfen mit einer haltbaren Wertigkeit auf und spielen so viele Kampfrunden mit.
    Und irgendwie spielt sich das Prinzip hier auch ganz witzig, vor allem in grossen Gruppen (6+) kann es zu spassiger Kampfhektik kommen. Aber insgesamt ist dies dann doch leider eher ein schwächerer Titel, der zwar mal auf dem Tisch landet, aber dann auch für längere Zeit nicht mehr.

    [Note]
    3 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/257962/karate-tomate
    HP: https://www.amigo-spiele.de/spiel/karate-tomate
    Ausgepackt: n/a


    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26701


    Pascals Wertung:
  • BiberClan Pascal über BiberClan
    Review-Fazit zu „Biberclan“, einem Wettlauf um die meisten Punkte.


    [Infos]
    für: 2-6 Spieler
    ab: 7 Jahren
    ca.-Spielzeit: 20min.
    Autor: Jörg von Rüden
    Illustration/Gestaltung: Björn Pertoft
    Verlag: Amigo Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung/Übersicht/F.A.Q.]
    dt. (inkl. Video), engl.: https://www.amigo-spiele.de/spiel/biberclan#1441873892000-b4b4e996-942a

    [Fazit]
    Die Spieler wollen die dollste Biberburg erbauen und so die meisten Punkte einheimsen. Um dies jedoch zu erreichen, müssen sie auf ihrer Ablage auch wertige Karten ablegen und bei den Mitspielern – man darf sich jedesmal entscheiden – eher solche mit niedrigen Werten. Zur recht glücklichen Abwechslung kommen noch Sonderkarten hinzu, die z.B. eine Karte von einer Burg klauen.
    So verläuft ein Durchgang sehr schnell, denn sobald ein Spieler die fünfte Karte in seine „Burg“ legt, endet dieser. Doch gewonnen hat ausschliesslich derjenige, dessen Kartenwerte addiert die höchste Summe ergeben. Ist dies nicht der, der durch die 5. Karte die Runde beendete, verliert er zusätzlich Punkte! Wer es geschafft hat, mehrere gleiche Zahlen abzulegen erhält Bonuspunkte.

    Ein recht simples, doch feines und schnelles Spiel, bei dem sich Fortuna und Schadenfreude die Hand reichen, aber auch gewitzte Spielernaturen durchaus zu ihrem Recht kommen^^.
    Durch die Möglichkeit jede Karte auch verdeckt abzulegen, kommt ein spannendes „was liegt da wohl“-Element hinzu und die Sonderkarten pfuschen einem gerne ins Handwerk.
    Die einfache Anleitung hält zudem die Möglichkeit bereit, den quasi-Vorgänger „Biberbande“ (ein lustiges Merk- und Tausch-Legespiel) mit zu integrieren, für noch mehr Verwirrung und Wettspass^^.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/257965/biberclan
    HP: https://www.amigo-spiele.de/spiel/biberclan
    Ausgepackt: n/a


    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26694


    Pascals Wertung:
  • 3 x 8 Pascal über 3 x 8
    Review-Fazit zu „3×8“, einem taktisch angehauchten Kartenablagespiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30min.
    Autoren: Christian Fiore und Knut Happel
    Illustration/Gestaltung: Fiore GmbH
    Verlag: Amigo Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung/Übersicht/F.A.Q.]
    dt. (inkl. Video): https://www.amigo-spiele.de/spiel/3×8#1441873892000-b4b4e996-942a

    [Fazit]
    Die Spieler versuchen im Wettstreit als Erste 3 Reihen mit je 8 Karten vor sich zu sammeln, um zu gewinnen. Dies gelingt, indem sie in ihrem Zug beliebig viele, farblich passende, Karten an eine vorhandene Reihe (mit aufsteigenden Werten) anlegen oder eine neue Reihe damit beginnen – es kann auch ein Teil einer Reihe an eine andere verlegt werden. Will ein Spieler nichts anlegen, weil ihm der Verlauf einer Reihe z.B. nicht passt, wirft er diese ab und zieht eine Karte nach (so kann die Handkartenzahl generell erhöht werden). Um andere Spieler bei ihren Vorhaben zu behindern kann man als dritte Option Blocker-Karten bei deren Reihen (farblich passend) anlegen und diese so für weiteres Anlegen (temporär) sperren.

    Dies verläuft i.d.R. recht schnell und geschmeidig und selten wird die angegebene Spielzeit überschritten, so dass bei Lust und Laune gleich eine weitere Partie folgt.
    Der Zugang ist simpel, entsprechend die Anleitung und das Kartenmaterial ist standard-wertig und hält viele Partien locker durch.

    Es spielt natürlich auch viel Glück mit hinein, aber dennoch ist die taktische Komponente nicht von der Hand zu weisen, wenn man seine Reihen mit entsprechend geschickt gewählten Werten aufbaut und dabei immer gut die Reihen der Mitspieler im Auge behält. So kann dem Kartenspiel durchaus ein gewisser Mehrwert, als „nur sammeln“ attestiert werden und als Spiel für zwischendurch eignet es sich allemal!

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/257955/3×8
    HP: https://www.amigo-spiele.de/spiel/3×8
    Ausgepackt: n/a


    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26604


    Pascals Wertung:
  • Kero Pascal über Kero
    Review-Fazit zu „Kero“, einem schicken Echtzeit-Planspiel.


    [Infos]
    für: 2 Spieler
    ab: 9 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30min.
    Autor: Prospero Hall
    Illustration/Gestaltung: Pierô
    Verlag: Hurrican
    Anleitung: englisch, französisch, spanisch, holländisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung/Übersicht/F.A.Q.]
    engl., frz., span., holl.: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/222219/kero/files
    engl., frz., span., holl.: http://www.hurricangames.com/download (s. „Kero“)

    [Fazit]
    In diesem post-apokalyptischen 2-Personenspiel wetteifern die Spieler um das Anhäufen der meisten Punkte. Um dies zu erreichen, müssen sie das wertvolle Kerosin (hier die Währung für eingesetzte Zeit, um Aktionen vorzubereiten) ihrer Laster geschickt (und schnell) einsetzen, damit sie schliesslich neue Gebiete besetzen sowie nötige Ressourcen und Boni handeln und nutzen können.

    Der permanente (hohe) Verbrauch des Treibstoffs durch die Laster wird hier ziemlich cool umgesetzt: die Spieler haben einen Truck mit eingebauter Sanduhr, welchen sie hochkant stellen müssen, sobald sie die Aktionswürfel nutzen. Auf die Art „verbrennt“ quasi das Kerosin, während die Trucks eben durch die Gebiete brettern in denen sie dies und jenes erledigen sollen – der Sand rinnt durch, während die Spieler die Würfel werfen und dabei (spontan) entscheiden, welche sie liegen lassen und welche sie erneut würfeln.

    Sobald der aktive Spieler mit dem Ergebnis zufrieden ist, stellt er den Truck wieder horizontal ab und verbraucht so keinen „Treibstoff“ mehr^^.
    Läuft der Sand komplett durch die „Truckuhr“, bevor der aktive Spieler „fertig“ ist, ist der Sprit unterwegs ausgegangen und der Truck liegt brach – es muss aufgehört werden zu würfeln; im nächsten Zug kommen aber hilfreiche Indianer mit Reserve-Kanistern vorbei, so dass man wieder etwas „fahren“ kann (es wird mit 5 Würfeln, statt 8 aufgetankt).
    Die Würfelaktion wird ebenfalls beendet, wenn nur noch „Feuer“-Würfel ausliegen – diese Würfel sind „verbrannt“ = stellen verheizten Sprit dar.

    Hat der aktive Spieler sein Würfeln beendet, kann er nun „in Ruhe“^^ die Würfelergebnisse (sofern möglich) einsetzen und Karten kaufen (für Punkte, Würfelextras, Ressourcen oder Aktionen), Expeditionsleiter aussenden (um Gebiete zu besetzen (f. Boni und/oder Punkte)) und/oder die Tuarec-Indianer um Hilfe (div. zufällige Boni) bitten.

    Die Hektik findet dabei nur während des Würfelns statt, vorher und nachher kann sich der aktive Spieler die Zeit nehmen zu erkunden, worauf er überhaupt würfeln will (und dazu evtl. Extra-Würfel akquirieren) und wie er mit dem tatsächlichen Ergebnis umgeht. Dies stellt eine Extrem-Grübler-Falle dar, wird aber seltenst als solche genutzt, da das Spiel generell einen schnellen Spielverlauf hat und man sich die Würfelhektik auch etwas während des restlichen Zuges zu eigen macht^^.
    Daher verbleibt das Spiel die ganze Zeit sehr kurzweilig, manchmal vielleicht gar zu kurz – man achtet laufend nur auf die nächsten möglichen Würfelkombinationen und natürlich die Machenschaften des Gegenspielers -, so dass man das schöne Spielmaterial seltenst zu schätzen und zu bewundern weiss.
    Ebenfalls schick gelöst ist die Spielfläche, alles ist aufgeräumt und gut aufgeteilt, die Bereiche der Spieler und des Spielmaterials, so dass alles schnell gefunden und genommen werden kann und insgesamt auch einen übersichtlichen Eindruck macht. Gut, die gesammelten Spielkarten überlappen irgendwann, wegen der schieren Masse, so, dass sie über die Tafel hinausliegen, aber das ist zu verschmerzen^^.

    Das Spiel endet nach drei Runden (ausgelöst durch spezielle Karten, die zufällig in den Nachziehstapel gemischt wurden) und es gewinnt, wer die meisten Punkte (durch Sammeln von Gebieten und Karten) erreichen konnte.
    Die 30 Minuten Spielzeit werden dabei meist gut eingehalten, fallen aber kaum auf, da das Spiel doch so angenehm vereinnahmend wirkt. Der Spieleinstieg gelingt auch entsprechend leicht und die Anleitung darf sich einer sehr guten Strukturierung und Klarheit rühmen!

    Rundum ein tolles Spiel für 2 Personen; für zwischendurch, für mehrere Partien am Stück, für Taktiker und Vorausplaner ohne Fortuna-Phobie und alle Neugierigen, die sich schon von den Spielkomponenten angezogen fühlen^^.

    [Note]
    6 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/222219/kero
    HP: http://www.hurricangames.com/game/kero
    Ausgepackt: n/a


    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26619


    Pascals Wertung:
  • Mord im Weißwurststüberl Pascal über Mord im Weißwurststüberl
    Review-Fazit zu „Mord im Weißwurststüberl“, einer Krimi-Dinner-Variante.


    [Infos]
    für: 5-X Spieler
    ab: 14 Jahren
    ca.-Spielzeit: 90min.
    Autorinnen: Michaela Küpper und Marlies Müller
    Illustration/Gestaltung: n/a
    Verlag: Gmeiner Verlag
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch (Kochbuch: deutsch)

    [Download: Anleitung/Übersicht/F.A.Q.]
    n/a

    [Fazit]
    Vom Gmeiner Verlag kommt ein weiteres klassisches Krimi-Dinner zum Spielen nach Hause.
    Das Besondere hierbei ist, dass auch gleich ein Kochbuch mitgeliefert wird, welches reichlich schmackige Genüsse ins Thema einbindet! So kann der Gastgeber zu Hause ein perfektes Krimi-Event nachstellen, welches man so i.d.R. sonst nur ausserhalb erleben kann. Zusätzlich erfährt man hier nämlich auch reichlich Tipps, wie die Organisation und Abläufe am sinnvollsten zu managen sind, also ein Rundum-Sorglos-und-Spaß-Paket quasi :).

    Passend zum generellen Thema der „bayerischen Schmankerl“-Küche, wurde am heimischen Tatort die Patin „Elfriede Butterweck“ ermordet. Gastgeber und Gäste schlüpfen in ihre Rollen – nicht ganz klischeefrei, aber immer augenzwinkernd^^ – und dürfen dann während ihres geniesserischen Aufenthaltes, schliesslich werden reichlich Speisen (Hansi Hinterwimmers Schwammerlsuppe, Fleischpflanzerl der Freifrau von Filzmoos, Roni Gasslhubers Bavarian Burger, u.v.a.) kredenzt, auf jeglich erdenkliche Art ermitteln, schnüffeln, Fragen stellen und Verdächtigungen äussern, bis der wahre Übeltäter gefasst wird.
    Jeder Anwesende, ausser dem Gastgeber, hätte ein Motiv, aber nur einer hat die Tat wirklich umgesetzt. Der Gastgeber kennt den Mörder, wird sich aber natürlich hierzu zurückhalten und nur moderierend Anleitungen und evtl. Tipps geben.

    So verläuft der gemütliche Abend hoffentlich spannend und vor allem lecker^^.
    Lecker ist hierbei natürlich Geschmackssache, das beiliegende, ausführliche und sehr thematische^^ Kochbuch „Bayerische Schmankerl“ unterstützt dabei, aber selbstredend sollten die Teilnehmer die Küche generell mögen. Die Rezepte und Ideen sind klassisch, nur diesmal nicht ganz so weltbewegend^^, wie im italienischen Vorgänger, aber genauso gut beschrieben und damit einfach nachzukochen!

    Natürlich wird man auch vom Spiel sehr geführt, durch die vielen Angaben, was man wann zu machen hat, aber dies dient eigentlich auch nur zur Einführung und für unerfahrenere Krimi-Dinner-Teilnehmer, später bzw. bei häufigeren Treffen kann auch mit den selben Karten und Vorgängen gespielt werden, es wird einfach viel mehr improvisiert.
    Irgendwann ist aber die Abwechslung dann vergangen, das ist auch klar, nach 2, 3 Abenden kennt jeder jeden Charakter auswendig und es gibt nicht mehr viel zu ergründen, aber das ist ja auch mit jedem Kriminalroman so, wenn man einmal den Täter oder den Ablauf kennt, ist es nicht mehr so spannend, dies läßt sich hier aber immerhin noch einige Abende lang strecken und anpassen.

    Rundum wieder ein feines Krimi-Dinner mit interessanten Charakteren und leckeren Speisen.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: n/a
    HP: https://www.gmeiner-verlag.de/krimispiele/titel/1773-mord-im-weisswurststueberl.html
    Ausgepackt: n/a


    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26581


    Pascals Wertung:
  • Chiffre - Duell der Code-Knacker Pascal über Chiffre - Duell der Code-Knacker
    Review-Fazit zu „Chiffre“, einem kleinen, feinen Knobelspiel.


    [Infos]
    für: 2 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 10min.
    Autor: Peer Sylvester
    Illustration/Gestaltung: Lutz Eberle
    Verlag: Gmeiner Verlag
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung/Übersicht/F.A.Q.]
    n/a

    [Fazit]
    2 Spieler sitzen sich gegenüber, vertretend einen Mafiosi und einen Kommissar, die sich beide daran versuchen eine abgefangene Botschaft des anderen zu entschlüsseln.
    Zur Festlegung des Codes erhalten die Spieler je drei verschiedene Themenkarten, die der Atmosphäre und der Wort(er)findung dienen (sollen) – von denen es auch genug zur Abwechslung bei mehreren Partien gibt – und denken sich hiermit passend ein Wort, immer aus 4 Buchstaben bestehend, aus, das sie dann mit Ihren Buchstabenkarten verdeckt vor sich auslegen! Dabei sind Vokale-Karten entsprechend markiert, so dass ein jeder weiss, dass es sich hierbei um ein „A“, „E“, „I“, „O“ oder „U“ handelt, was das Code-Rätseln etwas vereinfacht.

    Im Spielverlauf dann spielen die Kontrahenten jeweils abwechselnd eine ihrer Buchstabenkarten offen an das Wort des Gegenübers aus und zwar immer an eine seiner Buchstabenkarten. Der Gegenspieler muss dann jeweils angeben, ob der Buchstabe vor oder nach dem verdeckten Buchstaben im Alphabet folgt und legt die Karte des Mitspielers entsprechend über oder unter die verdeckte Karte. So kann nach und nach herausgelesen werden, welcher Buchstabe sich dort wohl befindet. Handelt es sich um genau den selben Buchstaben, wird die Karte aufgedeckt und der Gegenspieler erhält alle bis dato hier angelegten Karten zurück auf die Hand!
    Die Spieler dürfen auch jederzeit einen Buchstaben oder gar das Wort oder zumindest das zugehörig gewählte Thema erraten, anstatt eine Karte auszuspielen. Letztendlich gewinnt, wer das Wort des Gegners zuerst errät!

    „Chiffre“ spielt sich wunderbar leicht und kurzweilig, bietet aber auch mit nur vier Buchstaben eine gewisse Herausforderung, da man sich leicht vertun kann, wenn man den Code auf die leichte Schulter nimmt (Sand, Hand, Land, Band,…es mangelt nur an einem Buchstaben – achte auf die Themen^^) – allerdings nicht zu fordernd, denn jeder Buchstabe ist (nachhaltend zählbar^^) nur einmal vertreten und schwierige Kandidaten wie „Q“, „X“, „Y“ fehlen gar.
    Rundum eine gelungene Knobelei für 2 Spieler, die immer wieder gerne für das flinke Spiel zwischendurch auf den Tisch kommt!

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/244089/chiffre
    HP: https://www.gmeiner-verlag.de/krimispiele/titel/1842-chiffre.html
    Ausgepackt: n/a


    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26572


    Pascals Wertung:
  • Kurzer Prozess Pascal über Kurzer Prozess
    Review-Fazit zu „Kurzer Prozess“, einem fies-lustigen Stichspiel.


    [Infos]
    für: 3-6 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30-45min.
    Autor: Reiner Knizia
    Illustration/Gestaltung: Lutz Eberle
    Verlag: Gmeiner Verlag
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung/Übersicht/F.A.Q.]
    n/a

    [Fazit]
    In „KP“ spielen alle Teilnehmer nacheinander Verdachtskarten aus (nur für das Thema, es kommt hier lediglich auf Farbe und Zahlenwert (1-3) an) und zwar entweder vor einen Mitspieler oder sich selbst. Sobald vor einem Spieler dann Karten (nur in einer Farbe erlaubt!) im Wert von mehr als „5“ liegen, hat dieser die aktuelle Runde verloren und muss alle ausliegenden Karten (die vor sich und die vor allen anderen Spielern) an sich nehmen. Das Ziel ist es also möglichst keine Karten vor sich liegen zu haben, was aber selten einzuhalten ist^^, denn spätestens wenn ein Spieler sich mit einem „Schwarzen Peter“ wehrt, werden die ausliegenden Karten im Uhrzeigersinn weitergegeben und schon kann die ganze (heimtückische^^) Planung im Eimer sein – und zum Thema zurück heisst das, der jeweilige verdächtige Spieler, auf der Anklagebank sitzend, wurde seiner Verbrechen überführt (daher sind die Karten auch entsprechend gestaltet).
    Eine Runde wird so lange gespielt, bis ein Spieler keine Karten mehr auf der Hand hat und dann zählen alle Spieler ihre „gesammelten“ Karten, wobei derjenige mit den meisten einen Knastzeit-Marker erhält und zwar den längsten verfügbaren „Zeitstreifen“, die anderen Spieler nachfolgend, nehmen sich dann jeweils einen kürzeren „Streifen“ und der „letzte“ Spieler geht zur Belohnung^^ leer aus. Nach drei Runden werden die „Streifen“ aneinandergelegt und wer hier nun den „Längsten“ *G* vorweist, verliert das Spiel als Sträfling.

    „KP“ ist ein feines, schnelles und sehr kurzweiliges Kartenspiel, das sich dezent chaotisch spielt, aber dabei viel Spass macht. Das Thema ist zwar aufgesetzt, aber das macht nichts, man kann sich dennoch gut damit abfinden und die Spielkomponenten sind passend gewählt. Rundum als ein guter Absacker für jedwede Spielrunde geeignet.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/217136/kurzer-prozess
    HP: https://www.gmeiner-verlag.de/krimispiele/titel/1675-kurzer-prozess.html
    Ausgepackt: n/a


    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26568


    Pascals Wertung:
  • Crime Master 2 - Tatort: Urlaub Pascal über Crime Master 2 - Tatort: Urlaub
    Review-Fazit zu „Crime Master 2“, einem Deduktionsspiel.


    [Infos]
    für: 2-X Spieler
    ab: 14 Jahren
    ca.-Spielzeit: 15-20min.
    Autor: Sonja Klein
    Illustration/Gestaltung: Lutz Eberle, Simone Hölsch und Frank Liebsch
    Verlag: Gmeiner Verlag
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung/Übersicht/F.A.Q.]
    n/a

    [Fazit]
    Auch im zweiten Teil müssen die Spieler versuchen die Rätsel um verschiedene Verbrechen zu lösen, indem sie ganz klassisch ermitteln und entsprechende Fragen an den Spielleiter stellen. Diesmal befinden sie sich aber thematisch im Urlaub und knobeln so u.a. um einen Mord im Ostfriesischen Wattenmeer, einem mysteriösen Einbruch im Schwarzwald, ein Schiffsunglück vor der Küste Rügens, gefälschte Glaskunst im Bayerischen Wald, einen Raubmord in St. Moritz, einen Betrug in einem Sylter Gourmet-Restaurant, Drogenschmuggel am Bodensee, eine Entführung in den Kitzbüheler Alpen, oder um zwei tote Bergsteiger nahe Schloss Neuschwanstein. Also wieder ein Rätselspass mit viel Abwechslung.

    Ein Spielleiter wird bestimmt, der fortan die Ermittlung beobachtet und auf die Fragen antwortet. Dieser erhält die passende Karte „Aufklärung des Falles“ und liest sich diese durch, damit er die Fragen korrekt beantworten und die Ermittlung etwas dirigieren kann. Nach jedem Fall wechselt der Spielleiter, wenn mehrere Partien gewünscht sind.
    Die ermittelnden Spieler erhalten alle vorhandenen Informationen mittels einer Fallkarte, auf deren Rückseite auch eine Tatort-Zeichnung zu sehen ist. Ihre Fragen stellen die Spieler so, dass immer mit „Ja“ oder „Nein“ geantwortet werden kann und sobald der Spielleiter angibt, dass alle 12 Einzelheiten (zum Täter, dem Motiv, den Hilfsmitteln und dem Tathergang an sich) zum jeweiligen Fall herausgefunden wurden oder die Spieler aufgeben, weil ihnen keine passenden Fragen mehr einfallen, endet die Spielrunde und die Lösung des Falles wird vorgelesen. Jeder Spieler, der richtige Tipps abgegeben hatte (korrekte Einzelheiten herausfand, die zur Fall-Lösung beitrugen) erhält Punkte – der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt; alternativ können die Spieler auch in Gänze kooperativ als Team spielen und sich an einer Punktetabelle messen.

    Leicht möchte man das Spiel mit ähnlichen Vertretern am Markt vergleichen, doch die „Crime Master“-Reihe hebt sich durch die Punktevergabe für die ermittelten Einzelheiten deutlich ab und bietet so einen spannenden Wettstreit für verspielte Kommissare. Die Fälle sind dabei durchwachsen spannend, aber allein schon durch den jeweiligen Tapetenwechsel abwechslungsreich. Nette Gimmicks sind dabei die vielen Kleinigkeiten um den Fall herum, wie die Tatort-Zeichnungen, u.a.
    Die Karten hätten allerdings allesamt etwas qualitativer ausfallen dürfen, die Gestaltung ist zwar thematisch sehr gelungen, aber sie sind alle sehr dünn und können leicht knicken und biegen! Insgesamt liegt hier aber ein feines Krimispiel vor, das in entsprechend geneigten Runden viel Spaß machen wird.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: n/a
    HP: https://www.gmeiner-verlag.de/krimispiele/titel/1538-crime-master-2.html
    Ausgepackt: n/a


    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26564


    Pascals Wertung:
  • Architectura Pascal über Architectura
    Review-Fazit zu „Architectura“, einem Städtebau-Spiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30-45min.
    Autor: Pavel Atamanchuk
    Illustration/Gestaltung: Marina Kunakasova, Uildrim
    Verlag: Hobbyworld
    Anleitung: englisch
    Material: englisch

    [Download: Anleitung/Übersicht/F.A.Q.]
    dt., engl., frz., holl., russ.: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/256390/architectura/files
    russ.: https://hobbyworld.ru/zodchie

    [Fazit]
    Als Meister-Architekten sollen die Spieler hier gemeinsam eine Stadt entwerfen und legen so, vorausschauend planerisch, ihre Stadtteil-Plättchen gemeinsam an ein vorhandenes Strassennetz (horizontal vorgegebene Reihe) an. Nun ist jeder natürlich für sich bedacht, am Ende, die meisten Punkte aus den Bauten herauszuholen und so bedingen sich manche Bauten gegenseitig, aber genauso lassen sich auf dieselbe Weise auch Gebäude wieder einstampfen – hier geregelt via einem Wertesystem der Plättchen, die entsprechend „gedreht“ werden.

    Im Laufe des Spiels werden so also prächtige Viertel erbaut und im nächsten Zug gleich wieder in Slums verwandelt. Daher gilt es geschickt vorauszuahnen, was die Mitspieler wo planen und dem am besten gleich entgegen zu wirken oder mit den Überresten klar zu kommen^^. Hierfür dienlich sind die vielen Extras bzw. Sonderfertigkeiten auf den meisten Plättchen, die man gleich nach dem Anlegen aktiviert/nutzt – so werden benachbarte Plättchen im Wert verringert, oder getauscht/versetzt, u.a.
    Wurden schliesslich alle Plättchen aufgebraucht, endet das Spiel mit der Wertung.

    Das Spiel bietet angenehme Abwechslung, recht schickes Material und an sich einen gediegenen Einstieg und Spielverlauf. Je nach Besetzungsrunde erlebt man so viel Kurzweil oder Langatmigkeit mit Extremgrüblern. In jedem Fall aber bietet das Spiel nach mehreren Partien am Stück dann doch irgendwann nicht mehr genug Motivation und es braucht eine (längere) Pause. Es läßt sich nicht so richtig greifen, denn schlecht ist das Spiel keineswegs und es macht auch nichts wirklich falsch, bedient sich gut bekannter Mechanismen, aber irgendwo fehlt das gewisse Etwas, damit es so richtig „Klick“ macht!

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/256390/architectura
    HP: https://hobbyworld.ru/zodchie
    Ausgepackt: n/a


    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26521


    Pascals Wertung:
    • Pascal V., Sebastian K. und 2 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Christian E.
      Christian E.: Kann dein Fazit ausnahmsweise nicht ganz nachvollziehen, ich genieße den massiven Ärgerfaktor, der immer mal wieder alles umschmeissen kann, sehr!
      13.11.2018-08:17:47
    • Pascal V.
      Pascal V.: Das ist doch ok :) ...jeder siehts/mags anders! Bei meinen Endwertungen findet man aber auch nicht nur meine Meinung, sondern immer ein Resume... weiterlesen
      13.11.2018-20:12:52
  • Custom Heroes Pascal über Custom Heroes
    Review-Fazit zu „Custom Heroes“, einem Stichspiel.


    [Infos]
    für: 2-6 Spieler
    ab: 14 Jahren
    ca.-Spielzeit: 45min.
    Autor: John D. Clair
    Illustration/Gestaltung: Matt Paquette
    Verlag: AEG
    Anleitung: englisch, japanisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung/Übersicht/F.A.Q.]
    engl., jap.: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/223049/custom-heroes/files
    engl. (Video): https://www.alderac.com/custom-heroes/ (s.u.)

    [Fazit]
    In „CH“ spielen die Teilnehmer ihre Karten aus, um Stiche zu gewinnen, d.h. der Spieler der den höchsten „Kartenwert“ (hier durch mehrere Karten erreicht, Bsp.: 4,4,4 schlägt 3,3,3) auslegt, gewinnt diesen „Stich“. Da dies aber viel zu simpel ist, kommen hier nun noch die Möglichkeiten hinzu die eigenen Karten aufzuwerten bzw. zu verändern. Dafür werden transparente Karten mit vorgedruckten Werten und/oder Fähigkeiten über vorhandene Karten gelegt – beides dann in einer ebenfalls transparenten Kartenhülle – und schon ist die alte Karte „gepimpt“ worden^^.
    Dadurch können die Wertreihenfolgen z.B. geändert werden, statt immer höhere, sind nun niedrigere Werte gefragt, oder eine Karte ist gleichwertig mit mehreren Karten, u.v.m.!

    Das Ziel 10 Punkte zu erhalten ist in aller Regel nach 40-60min. erreicht und bis dahin durften die Spieler reichlich Kurzweil mit äusserst schick gezeichneten Karten erleben.
    Das Rad wird hier nicht neu erfunden, aber durchaus anders auf den Wagen aufgezogen^^ und so bietet sich neben viel Abwechslung auch das eine oder andere neuartige Spielgefühl. Gefordert werden die Spieler ausserdem dadurch, dass die Karten nach einer Runde allesamt wieder gemischt und neu verteilt werden, d.h. zuvor eigens modifizierte Karten können nun bei einem anderen Spieler landen und man muss gegen diese „kämpfen“. Somit gilt es also, nicht nur einfach Karten drauf los zu editieren, sondern auch für künftige Begegnungen Überlegungen anzustellen – da raucht gelegentlich das Köpfchen bei so viel erzwungener Voraussicht^^.

    Es bleibt unter’m Strich ein schickes und spassiges „Kampf“kartenspiel mit steiler Lernkurve, aber auch reichlich Motivation für weitere Partien – bis die Modifikator-Karten alle „durch“ sind und sich bestimmte Kombinationen als erste Wahl durchgesetzt und etabliert haben, dann wird es Zeit für neue Besetzungsrunden oder eine Erweiterung :)!

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/223049/custom-heroes
    HP: https://www.alderac.com/custom-heroes/
    Ausgepackt: n/a


    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26503


    Pascals Wertung:
  • Unearth Pascal über Unearth
    Review-Fazit zu „Unearth“, einem strategischen Würfel- und Kartenspiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 25-50min.
    Autoren: Jason Harner und Matthew Ransom
    Illustration: Jesse Riggle
    Verlag: Brotherwise Games
    Anleitung: englisch
    Material: englisch

    [Download: Anleitung]
    engl.: http://www.brotherwisegames.com/unearth/ (ganz unten)

    [Fazit]
    In „Unearth“ sind die Spieler auf den Spuren ihrer Vorfahren und führen dabei Grabungen aus und wetteifern um die Inbeschlagnahme der aufgefundenen Ruinen. So können sie den Vorfahren huldigen, aber auch der Nachbau ehemaliger Wunder hilft beim Wiederaufbau der goldenen Zeiten. Wer hierbei das richtige Gleichgewicht findet und sich nicht in der Vergangenheit verliert, hat die besten Aussichten auf einen Sieg.

    Mit Hilfe der jeweils 5 Würfel und Grabungskarten wird versucht die Mehrheiten auf den Ruinenkarten zu halten, um so ihrer habhaft zu werden, sobald die Gesamtaugenzahl der dort hinterlegten Würfel mindestens dem Ruinenwert entspricht. Dabei werden alle Würfelergebnisse addiert, aber nur, wer die meisten bzw. den höchsten Würfelwert dort vertritt, erhält schliesslich die Ruinenkarte. Am Ende des Spiels zählt die Anzahl einer Ruinengattung (Farbe der Karte) bzw. die Sammlung (ein Set aus verschiedenen Karten) eines Spielers entsprechend Punkte.
    Darüber hinaus ist auch der Nachbau der Wunder erstrebenswert. Hierfür benötigt man Steine(plättchen), die man erhält, wenn (lediglich) eine 1-3 gewürfelt wird – quasi ein Ersatz für den vermutlichen Mangel an Mehrheitsergebnissen für die angestrebte Ruine. Diese Steine werden in Sechseckform ausgelegt und sobald ein solches Eck geschlossen ist, kann ein passendes Wunderplättchen dort hineingelegt werden, welches für zusätzliche Punkte sorgt. Dabei können auch die ausliegenden Wunderkarten berücksichtigt werden, die vorgeben aus welchen Steinen (Farben) ein solches Eck bestehen muss, um weitere Extrapunkte zu generieren.
    Die Grabungskarten schliesslich helfen i.d.R. bei der Beeinflussung von Würfelergebnissen.

    „Unearth“ spielt sich schnell und unkompliziert, erwartet aber eine tiefergehende Beschäftigung mit der Spielmechanik, um gegen Fortuna, Aktionskarten und Mitspieler bestehen zu können!
    Da man auf mehreren Ebenen punkten kann, sollte dies auch genutzt werden – dabei auch gut auf die Vorgehensweisen der Mitspieler zu achten, kann dazu beitragen, die eigene Strategie jeweils besser anzupassen.
    Das Spielmaterial kommt dabei nüchtern bis schick daher, die Würfel auf jeden Fall sind sehr wertig und halten viele Runden schadenfrei aus und die Anleitung bringt den geneigten Spieler recht schnell ins Spielgeschehen.

    Rundum ein feines Spiel für jedwede Besetzungsrunde geeignet und sowohl für zwischendurch wie auch für mehrere Partien am Stück geeignet!

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/217085/unearth
    HP: http://www.brotherwisegames.com/unearth/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=24071



    Pascals Wertung:
  • Bärenpark Pascal über Bärenpark
    Review-Fazit zu „Bärenpark“, einem tierischen Puzzlespiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30-45min.
    Autor: Phil Walker-Harding
    Illustration/Gestaltung: Klemens Franz
    Verlag: Lookout Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung/Übersicht/F.A.Q.]
    dt., engl., span., frz., russ., ung., jap.: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/219513/barenpark/files
    dt., engl.: http://lookout-spiele.de/downloads/#B

    [Fazit]
    Die Spieler legen Zoogehege für Bären an und wollen dabei natürlich jeder den schönsten Park kreieren, um so bei Ende auch die meisten Punkte zu erhalten.
    Das ganze wird durch geschicktes Puzzeln bewerkstelligt, indem die Spieler verschiedene geformte (Tetris-)Plättchen unterschiedlicher Punktegüte auf ihren Spielertafel (Parkgelände) verteilen. Gemäß den Legeregeln und Bonusfeldern (wichtig, um an neue Plättchen zu gelangen) wird hier schon gerne von Beginn an geknobelt, um auch ja – vorausschauend – die bestmöglichsten Platzierungen auszusuchen. Immer das Ziel vor Augen, das Parkgelände komplett zu bestücken, um höhere Belohnungen einzuheimsen – was nicht immer so einfach ist, da man zum einen bauen muss, wenn es irgendwie geht und immer nur ein Plättchen legen darf!
    Im Laufe des Spiels erweitert jeder seinen Park um weitere Geländeplatten und baut fortan über noch mehr Felder – sobald ein Spieler sein viertes Gelände fertiggebaut hat, endet das Spiel mit einem letzten Durchgang für die Mitspieler.

    Die Spielgestaltung ist thematisch sehr gut getroffen und liebevoll detailliert, wenn auch relativ klein (Bonusfelder) gezeichnet, die Produktionswertigkeit ist ebenfalls tadellos.
    Der Spielzugang ist dank der gut strukturierten Anleitung einfach und so auch der Spielablauf an sich.

    Insgesamt hat das Spiel in verschiedenen Runden viel Spass gemacht, auch in mehreren Partien hintereinander, da es durch die zufälligen Aufbauten genügend Abwechslung gibt – zudem sind da noch die Varianten für erfahrenere Spieler mit Auftragsplättchen.
    Es ist ein einfaches Puzzlespiel mit schöner Atmosphäre und viel Kurzweil und bietet sich dadurch auch einem breiten Spiele-Publikum an.

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/219513/barenpark
    HP: http://lookout-spiele.de/spiele/baerenpark/
    Ausgepackt: http://www.heimspiele.info/HP/?p=25335


    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26507


    Pascals Wertung:
  • Carpe Diem Pascal über Carpe Diem
    Review-Fazit zu „Carpe Diem“, einem Legespiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 60min.
    Autor: Stefan Feld
    Illustration/Gestaltung: n/a
    Verlag: Ravenburger (Alea)
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung/Übersicht/F.A.Q.]
    n/a

    [Fazit]
    Die Spieler agieren als reiche Patrizier im alten Rom und versuchen durch Ausweitung des ihnen innewohnenden Stadtviertels viele Punkte zu machen, um schliesslich den Sieg zu erringen.
    Dazu werden auf den Spielertafeln Plättchen abgelegt und so Gebäude oder Landschaften gebaut – entsprechend der Rahmen der Tafeln gibt es hierfür auch noch extra Punkte bei Spielende, wenn an vorgegebenen Stellen gebaut wurde. Diese wiederum erbringen bestimmte Vorteile (Punkte, weitere Plättchen, Gold, u.a., s. Übersichtstafeln), welche die Spieler dringlichst gebrauchen und einsetzen können – oder bei Spielende in zusätzliche Restpunkte wandeln.

    Different zu anderen Spielen ähnlicher Bauart, werden die Plättchen hier nicht einfach aus einem Vorrat oder Beutel genommen, sondern aus einer Auslage, die mit den spielereigenen Figuren bereist wird und zwar muss sich die Figur immer fortbewegen und dazu immer in die gegenüberliegende Richtung (eingezeichnete Wege weisen hierzu die Richtung). Dadurch ist die Auswahl zwangsläufig eingeschränkt, man kann zwar durch Rohstoffabgabe (Brot) eine Ausnahme bei der Bewegung forcieren (beliebiges Ziel oder stehenbleiben), aber zum einen ist das hier nötige Brot ein rares Gut und zum anderen bleibt es dem Glück überlassen, ob überhaupt passende/günstige Plättchen ausliegen – oder gar von Mitspielern schon geschnappt wurden.
    So wird das Bebauen des eigenen Viertels (Spielertafel) zum Geduldsspiel mit Fortuna-Beschwörungen, welche oft ungehört bleiben oder durch Mitspielereinmischung abgefangen werden^^.
    Da können spezielle Gebäude, wie z.B. der Brunnen, helfen, an zusätzliche Aufgabenkarten für extra Punkte, zu gelangen.

    Der jeweilige Startspieler, pro Runde, ist da also durchaus im Vorteil und wenn dieser sich dann auch noch müht auf der Wertungskarten-beeinflussenden Prestige-Leiste vorne zu liegen, darf er auch die Zwischenwertung zuerst begehen und so evtl. Karten für andere sperren – die Wertungskarten liegen in Reihen aus und nebeneinander und bilden, benachbart, Ablegepunkte für die Spieler, die so immer 2 Wertungskarten auslösen (man muss sich für Wertungs“plätze“ entscheiden, auch wenn es in Ermangelung der Vorgabenerfüllung Minuspunkte hagelt!).

    Das Spiel, obwohl von äusserst fähigem und bekanntem Autor, wirkt so etwas zu glücklich und teils aufgesetzt/oberflächlich. Dabei bietet es durch die vielen Wertungskarten, von denen immer nur ein Teil ins Spiel gelangt und die zufällige Bestückung mit den Landschafts-/Gebäudeplättchen reichlich Abwechslung für mehrere Partien. Allerdings hatten die bisherigen Testgruppen nach einer Partie erstmal genug und Lust auf anderes – ohne dabei auf zukünftige „CD“-Partien verzichten zu wollen, denn schlecht ist das Spiel keinesfalls, nur waren die Erwartungen vllt. einfach höher?! Das reichhaltige Spielmaterial ist dabei recht wertig und die Anleitung gut strukturiert, so dass man relativ problemlos den Spieleinstieg findet.

    Rundum ein „Feld“ von dem mehr erhofft wurde, aber der dennoch immer mal wieder auf dem Tisch landen darf!

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/245934/carpe-diem
    HP: https://www.ravensburger.de/produkte/spiele/erwachsenenspiele/carpe-diem-26919/index.html
    Ausgepackt: n/a


    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26490


    Pascals Wertung:
  • Impact Pascal über Impact
    Review-Fazit zu „Impact“, einer flinken Würfelei.


    [Infos]
    für: 2-5 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 15min.
    Autor: Dieter Nüßle
    Illustration/Gestaltung: Agence Cactus, Fiore GmbH
    Verlag: Ravenburger
    Anleitung: deutsch, englisch, französisch, holländisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung/Übersicht/F.A.Q.]
    dt., engl., frz., holl.: https://www.ravensburger.de/produkte/spiele/familienspiele/impact-26781/index.html (s.u.)

    [Fazit]
    Es gilt in einer Würfelarena als Letzter übrig zu sein, um zu gewinnen – dies gelingt in 2 Varianten.
    Die Spieler nutzen immer X Würfel (je nach Spielerzahl; 1 Würfel liegt von Beginn an immer in der „Arena“) und werfen diese einzeln reihum in die Arena. Einmal werden die Würfel einfach nur gesammelt – nach dem Wurf, durch den andere Würfel durchaus gedreht werden, darf der aktive Spieler alle Würfel mit dem gleichen Symbol (also mind. 2, sonst bleibt alles liegen) wieder heraus und an sich nehmen.
    In der anderen Variante bleibt das Ziel und der Vorgang gleich, doch können die Würfel u.U. nicht einfach herausgenommen werden, denn hier zählt nun das oben liegende Element des Würfels! So müssen Würfel mit dem Wasser-Symbol immer liegen bleiben, Würfel mit dem Stein müssen aufgetürmt vor dem Spieler abgestellt und als „Einheit“ geworfen werden, beim nächsten Einsatz. Ein Blitz verlangt, dass alle Mitspieler einen Würfel in die Arena werfen, der aktive Spieler aber weiterhin alleinig Würfel einsammelt und das Feuer erwartet den schnellsten Würfel-Auftürmer, denn nur dieser darf sich Würfel aus der Arena nehmen. Beim Wind schliesslich nimmt sich der aktive Spieler die Würfel und dann müssen alle(!) Spieler ihre Würfel nach links tauschen.

    Bei beiden Spielarten gilt es, bis zuletzt Würfel zu haben – was je nach Würfelwurf schwierig ist, wenn die eigenen Würfel in der Arena bleiben müssen oder aus dem Spiel genommen werden, da sie gar nicht in der Arena landeten oder wieder raushüpften^^ -, denn der Letzte mit Würfeln, gewinnt. Das ist natürlich reine Glückssache, macht aber sehr viel Spass, da der Spielablauf so schnell und kurzweilig ist. Die fertige Arena im Unterkarton mit Gummieinlage und die coolen Elementwürfel tragen ebenso dazu bei. Die Regeln sind einfach und schlüssig und stellen keine Einstiegshürde dar. So empfiehlt sich das Spiel an eine breite Zielgruppe, die gerne schnelle und unkomplizierte Spiele auf den Tisch bringt, die dennoch etwas Abwechslung in sich tragen. Wer natürlich ein Glücksspiel-Gegner ist, wird besser zuschauen, aber alle anderen werden ihre Freude haben^^.

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/246228/impact-battle-elements
    HP: https://www.ravensburger.de/produkte/spiele/familienspiele/impact-26781/index.html
    Ausgepackt: n/a


    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26483


    Pascals Wertung:
  • The Wall Pascal über The Wall
    Review-Fazit zu „The Wall“, einer Heimversion der TV-Show.


    [Infos]
    für: 3-6 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30min.
    Autoren: n/a
    Illustration/Gestaltung: n/a
    Verlag: Ravenburger
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung/Übersicht/F.A.Q.]
    https://www.ravensburger.de/produkte/spiele/erwachsenenspiele/the-wall-26786/index.html (s.u.)

    [Fazit]
    In diesem Lizenzspiel zur TV-Show (s. RTL) spielen die Teilnehmer in Teams gegeneinander und müssen Fragen beantworten, bevor zugleich gelöste Kugeln die Wand herunterrollen und in verschiedenen Auffangbehältern landen, die jeweils für bestimmte, zu gewinnende Geldbeträge stehen.
    Über drei Runden, die nicht nur durch die Fragen schwerer werden, sondern auch durch das Punkteregelsystem mit einzusetzenden Bonus- und Malus-Kugeln und dem Faktor, dass das ratende Teammitglied nichts über die zu riskierenden Summen weiss, spielen sich die Teilnehmer zu vermeintlichem Reichtum und dem Sieg.

    Genaueres findet man bei RTL, auffällige Unterschiede sind die 5 statt 7 Kugelneinlassungen, das es 3 statt 4 Runden verläuft und die Geldfächer in der Zahl wohl nicht dem Original entsprechen. Das Show-Umsetzungen öfters nicht ganz dem Original entsprechen, kommt vor, könnte aber auch entsprechend auf der Packung kommuniziert werden. Inwiefern Endemol (produzierende Gesellschaft) da mitproduziert hat (insbesondere beim Material) ist nicht bekannt, aber vllt. gab es entsprechende Vorgaben, an die sich Ravensburger halten musste.

    Das Spielmaterial jedenfalls ist völlig verlagsuntypisch sehr schlecht, daher wird hier eine Einmischung seitens der Rechtevergeber unterstellt. Die Wand ist recht unspektakulär und wird durch klapprige Seitenteile aufrecht gehalten, der Kugelauffangbereich ist, neben der zu bemängelnden, dünnen Platte, nur relativ lose zu befestigen. Die Kugeln rasen zu schnell durch die Plastikstäbchen der Wand, was für die erste Runde noch ok ist, aber später für übertriebenden Entscheidungsdruck sorgt. Die Elektronik beschränkt sich auf schwächelnde LEDs, die manuell zu schalten sind und nur im Dunkeln eine kleine Rolle spielen würden. Die Spielkartenhaptik ist dagegen ok, die Fragenauswahl mehr als ausreichend.
    Die Anleitung ist allerdings äusserst umständlich verfasst und bringt jeden, der die Show nicht schon einige Mal gesehen hat, erstmal zum Zweifeln ob deren Richtigkeit.

    Rundum für Liebhaber der Sendung vllt. eine Anschaffung wert – die Fragen sind ja ok und auch ohne den Rest, per Hausregeln und neben der Show im Fernsehen, nutzbar -, ansonsten eine herbe Enttäuschung und verwunderlich, dass der Verlag derlei durchgehen liess,…sehr ungewöhnlich!

    [Note]
    2 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/260813/wall
    HP: https://www.ravensburger.de/produkte/spiele/erwachsenenspiele/the-wall-26786/index.html
    Ausgepackt: n/a


    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26479



    Pascals Wertung:
  • Kakerlacula Pascal über Kakerlacula
    Review-Fazit zu „Kakerlacula“, einem weiteren, lustigen Teil der Kakerlaken-Rennerei.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 6 Jahren
    ca.-Spielzeit: 15min.
    Autoren: Inka Brand und Markus Brand
    Illustration/Gestaltung: n/a
    Verlag: Ravenburger
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung/Übersicht/F.A.Q.]
    n/a

    [Fazit]
    Im neuesten Ableger dieser lustig-schnellen Knobel- und Wettlaufspiele, müssen die Spieler ihre Kinderfiguren durch ein gruseliges und vor allem dunkles Schloss bewegen, ohne dabei von der flink herumwuselnden Vampir-Kakerlake erwischt (berührt) zu werden! Es gilt dabei die eigenen Kerzen-Marker (in Spielerfarbe) zu erreichen (verteilt in den zahlreichen Räumen) und umzudrehen, um so das Gemäuer zu erleuchten. Ist einem Spieler dies mit seinen Kerzen gelungen, darf er fortan auch die der anderen Spieler „anzünden“.
    Wann immer jedoch eine Figur von „Kakerlacula“ berührt wird, muss diese zurück ins Kinderzimmer (Startraum) gestellt werden und von dort erneut losmarschieren. Aber nur, wenn noch eine Knoblauchzehe im Zimmer vorhanden war – welche in den Burggraben geworfen wird -, denn gibt es keine Zehen mehr, haben die Spieler gemeinsam verloren.

    An Knoblauchzehen gelangen die Spieler jedesmal dann, wenn die Kakerlake sich auf das Katapult verirrt (was zufälligerweise am anderen Spielflächenende steht^^) und dann von einem Spieler mit beherztem Schwung durch die Luft geschleudert und (hoffentlich) durch das große Mauerloch am gegenüberliegenden Ende geworfen wird – Tipp: eine Decke oder ähnliches sollte dahintergelegt werden, damit die Kakerlake nicht zu hart aufschlägt. Dann nämlich können die Spieler die Verwirrung „Kakerlaculas“ ausnutzen und alle Knoblauchzehen aus dem Graben holen und ins Kinderzimmer zurücklegen – fliegt die Kakerlake nur in den Graben, gibt es immerhin 2 Zehen, fliegt sie aber gänzlich an allem vorbei, gibt es gar nichts. „Kakerlacula“ kommt dann wieder über sein Startfeld ins Spiel.

    Wie bei allen Kakerlaken-Spielen dieser Reihe bisher, herrscht permanent eine herrliche Hektik vor und alle Spieler wuseln mit ihren Händen umher, um schnell die Figuren fortzubewegen, die Würfel weiter zu reichen, evtl. Knoblauchzehen weg zu werfen, Kerzen umzudrehen, das Katapult zu bedienen und sich gegenseitig anzufeuern (auch durchaus etwas derber zwischendrin^^).
    Die tolle „Hexbug-Nano“-Kakerlake leistet dabei ganze Arbeit und fetzt durch die Gänge, um alle ja nervös zu machen^^.

    Das Spielmaterial ist dabei sehr hübsch gestaltet und wertig, lediglich die Kerzen-Marker sind etwas dünn geraten und fertig zusammengesteckt (Mauerhalterungen) passen die Spielbrettteile zwar noch gut in den Karton, der Deckel hebt sich aber leicht ab. Die Anleitung und damit der Spielzugang sind verlagstypisch gut verständlich und leicht.

    Rundum ein toller, weiterer Teil, dem hoffentlich in der Güte noch weitere folgen und die (nicht nur jüngere) Zielgruppe weiterhin erfreuen :)!

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/260901/kakerlacula
    HP: https://www.ravensburger.de/produkte/spiele/kinderspiele/kakerlacula-22300/index.html
    Ausgepackt: n/a


    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26469



    Pascals Wertung:
  • Lost Galaxy - Das intergalaktische Kartenspiel Pascal über Lost Galaxy - Das intergalaktische Kartenspiel
    „LOST GALAXY“ – FAZIT
    Review-Fazit zu „Lost Galaxy“, einem Wettlauf im All.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 10-15min.
    Autor: n/a
    Illustration/Gestaltung: n/a
    Verlag: Rudy Games
    Anleitung: deutsch (App)
    Material: sprachneutral / App: deutsch

    [Download: Anleitung/Übersicht/F.A.Q.]
    n/a

    [Fazit]
    Es gilt Planeten zu evakuieren, bevor deren Sonne explodiert und so das ganze System vernichtet.
    Hierfür müssen die Spieler in Reihenfolge Karten ausspielen und auf passende Plätze legen (8 rund um das Handy/Tablet, welches die Sonne simuliert). Ein Stapel wird dabei je Platz wachsen, da die Karten in aufsteigender und absteigender (je +/-1) gelegt werden dürfen und sobald die Stufe 4 erreicht wurde (Stufe 3 bei einer bestimmten Rasse) kann ein Raumschiff abgelegt werden und der aktive Spieler nimmt sich den Kartenstapel – dieser Planet ist gerettet.
    Da die Spieler sich hierfür natürlich gegenseitig beobachten und dabei eben auch bis zu 8 Plätze im Auge haben, wird versucht den Mitspielern eine Rettung zu vermiesen, um selbst den jeweiligen Kartenstapel zu ergattern. Der Haken dabei ist, keiner weiss, wie bald die Sonne explodiert und dann sind alle bis dahin nicht evakuierten Planeten verloren und niemand hat mehr etwas davon. Sicherlich eine Taktik hier niemanden etwas zu gönnen, wenn man selbst nichts erreicht^^, aber dann sind da ja noch die Sonderkarten! Im Laufe des Spiels kommen Sonderkarten hinzu, die das Spielgeschehen entsprechend beeinflussen können und darüber hinaus gibt es noch Zufallsereignisse.

    Und hier kommt endlich die (kostenlose; sozusagen, dem Spiel liegt ein Code zum Freischalten bei) APP zum Tragen, ohne die das Spiel überhaupt nicht funktioniert!
    Die App steuert den im Hintergrund verlaufenen Spielbetrieb, so wird eine zufällige interne Uhr gesteuert, deren Ablauf die Sonne explodieren läßt sowie diverse Ereignisse produziert, z.B. das Auftauchen von Satelliten (in Spielerfarbe), die dem zugehörigen Spieler Vorteile bringen. Daher liegt das smarte Gerät auch in der Tischmitte und die Karten dort drumherum und zu Spielbeginn werden die nötigen Parameter eingestellt (Spielerzahl, Rassenwahl (jede mit einem bestimmten Vorteil), Anzahl der Runden).

    Die APP funktioniert reibungslos (anfänglich gab es Spielereinstellungsprobleme, die derweil behoben sind) und zeigt nette grafische Effekte, dient aber letztlich optisch nur zur Sonnendarstellung, während im Hintergrund zufällig die Ereignisse und die Zeit berechnet werden.
    Die Karten sind haptisch wertig und die vier Rassen-Konterfeis schön gezeichnet, dito die Sonder- und Raumschiffkarten. Eine Anleitung fehlt, da die APP alles erklären soll, was sie auch anfänglich tut, jedoch kann man im Spiel später nichts mehr nachschlagen und müsste es abbrechen, um evtl. Vergessenes nochmal zu sehen/lesen. Hier kommt hoffentlich noch ein Nachschlag-Link ins Menü.

    Das Spiel insgesamt ist dann ein feiner Zeitvertreib, der ein paar Runden beschäftigen kann, aber möglichst nur in Vollbesetzung. Zu Zweit zieht sich das Spiel und kann u.U. frustrieren, wenn nicht die passenden Karten gezogen werden (worst case einige Male erlebt: um überhaupt Planeten anlegen zu können, muss zuerst eine „1“ angelegt werden, dann entspr. folgende Werte (s.o.), wenn aber niemand eine „1“ hat, passiert nichts und wenn alle „1“er ganz unten im Nachziehstapel verweilen, wird es öde und zeitlich eng; bei 4 Spielern ist die Wahrscheinlichkeit einfach höher, dass bessere/passendere Karten ins Spiel kommen – nach Rücksprache mit dem Verlag kommt evtl. eine Änderung, bei der in 2-Spieler-Spielen die Kartenhand vergrössert wird). Wenn das Spiel läuft und die Sonderkarten eingebracht werden, füllt sich der Spielverlauf mit einiger Abwechslung und genehmer Hektik.
    Rundum bleibt wieder ein nettes Hybrid-Spiel, das gelegentlich auf den Tisch darf :).

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/254546/lost-galaxy-intergalactic-card-game
    HP: https://rudy-games.com/produkt/lost-galaxy-the-intergalactic-card-game/
    Ausgepackt: n/a


    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26442


    Pascals Wertung:
  • Catan - Der Aufstieg der Inka Pascal über Catan - Der Aufstieg der Inka
    Leider geht die Ca$h-Cow "Catan" langsam immer weiter den Bach runter.

    Gespielt bei Bekannten, die noch nicht vor Kosmos' offensichtlicher Sparpolitik und "Q&A" gewarnt werden konnten, und leider festgestellt, dass "SvC" so bald wohl nichts "Gutes" mehr auf den Tisch bringen wird.

    Das Spielprinzip bleibt natürlich unangefochten und auch hier ist die Grundmechanik die selbe und daher als gut zu bezeichnen. Aber das Drumherum.....gab es schon alles und wird hier sehr billig transportiert.

    Die Idee der untergehenden Zivilisationen gab es schon in Catan-Szenarien und SpinOffs, also Geld fürs gleich ausgeben? Aber schlimmer noch ist die Materialqualität :( ....die Karten sind dünner als gewohnt und die Gestaltung, so lieblich pastellig auf den ersten Blick, sehr irritierend im Spielverlauf, da man immer genau hinschauen muss.
    Die Kartenboxen sind billigstes Plastik und teils zu eng "gegossen"/"geschnitten", da sich die Karten in den Plätzen nach oben wölben, anstatt plan aufzuliegen.
    Die Papp-Marker sind ebenfalls sehr dünn und wie alles weitere Pappmaterial ungewohnt unbedruckt auf der Rückseite....da prangt nur ein Prototyp-Weiß!
    Die Plastik-Minis sind noch relativ nett anzuschauen, aber auch nicht mehr so "hübsch" wie zuvor und die "braune" Räuberfigur sieht aus wie eine verwaschene Textur in einem üblen Videospiel.

    Die unnötige Werbung in Form von diversen Flyern hatte man früher auch nicht nötig.

    Das Spiel verlief so lala, bekannte Mechanik und die üblichen Vorgehensweisen (mit relativ nutzlosen Handelswaren, da diese nur ein Tauschkarten-Ersatz sind) machten es für SvC-Kenner nicht besonders spannend und dadurch, dass die "überwucherten", ehemaligen Siedlungen/Städte weiterhin Rohstoffe einspielen, auch nicht wirklich fordernd! Taktisch jemanden den Weg verbauen klappt auch nicht, da ja alle Strassen entfernt werden, beim "Zivilisationsaufstieg" (viel zu einfach im letzten Abschnitt!!!).

    Unterm Strich eine (weitere) enttäuschende Catan-Melkkuh-Edition!

    Catan-Bonus hebt es von 2.5 auf 3!

    Pascals Wertung:
    • Pascal V., Andreas S. und 5 weitere mögen das.
    • Jörg L. mag das nicht.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Jörg  L.
      Jörg L.: Also, ich habe mir das Spiel auf der Messe gekauft und finde es nicht so dramatisch vom Material, wie Du es beschreibst.
      01.11.2018-18:02:10
    • Pascal V.
      Pascal V.: Nun, kommt dann evtl. auch etwas auf die Genügsamkeit des Spielers an!
      Aber wenn Du es mit vorherigen Ausgaben vergleichst, ist es nur noch billig!
      01.11.2018-21:28:16
  • Charterstone Pascal über Charterstone
    Review-Fazit zu „Charterstone“, einem wunderschönen Legacy-Spiel.


    [Infos]
    für: 1-6 Spieler
    ab: 14 Jahren
    ca.-Spielzeit: 45-75min.
    Autor: Jamey Stegmaier
    Illustration/Gestaltung: Lina Cossette, David Forest und Gong Studios
    Verlag: Feuerland Spiele (Stonemaier Games)
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung/Übersicht/F.A.Q.]
    engl.: https://boardgamegeek.com/boardgame/197376/charterstone/files
    dt.: http://www.feuerland-spiele.de/spiele/charterstone.php?show=dwl

    [Fazit]
    In „Charterstone“ entwickeln die Spieler (indirekt) gemeinsam ein Dorf, denn jeder Spieler verwaltet einen Teil des Dorfes und baut hier neue Gebäude, etc. und so wächst das gesamte dörfliche Umfeld im Laufe mehrerer Partien immer weiter (zusammen). Im Stile eines Legacy-Spieles weiss zunächst niemand wie sich der eigene landschaftliche Anteil entwickeln wird, denn erst nach und nach (per Anweisung durch das Spiel selbst) kommen Materialien, neue bzw. erweiterte Regeln und Story-Elemente hinzu.

    Das Spiel verläuft hierbei über mehrere Partien und in jeder Partie ist es das Ziel möglichst viele Punkte zu generieren, um als Sieger bestimmte Belohnungen und mögliche Boni zu erhalten bzw. freizuschalten, die dann in Folge-Partien eine Rolle spielen (können).
    Gesteuert wird der Spielablauf per Workerplacement und die so ausgeführten Aktionen bringen den Spielern Rohstoffe ein, die sie wiederum in den Bau von Gebäuden investieren können oder in die Entdeckung neuer Materialien (Karten, Marker, Figuren,…). Gebäude werden hier in Form von Aufklebern auf das Spielbrett geklebt, so sollte sich jeder genau überlegen, was er/sie wann wo tut^^ – manche Gebäude sollten u.U. im eigen verwalteten Bereich untergebracht werden, bei anderen wiederum kann es egal sein wo sie stehen.

    Oder noch mehr zu spoilern, sei an dieser Stelle die genauere Beschreibung abgebrochen und versichert, dass jeder, der sich für die Legacy-Spielart begeistern kann, hier voll und ganz auf seine/ihre Kosten kommen wird.
    Das Spielmaterial ist äusserst hübsch gestaltet und anzusehen, die Wertigkeit in 99% der Fälle sehr gut – nur ein Einriss bisher bei einem Aufkleber, trotz vorsichtigem Abziehen, war der Aufkleber nicht ganz sauber vorgestanzt bzw. die Kleberseite nicht vollständig und so hing ein Teil am Papier fest. Ansonsten sind die Spielkomponenten auch durchweg sehr durchdacht kreiert worden und spannend in den vielen Schachteln verpackt. Das Regelwerk ist größtenteils verständlich und hilfreich, nur an manchen Stellen muss man auch als erfahrener Spieler stutzen und evtl. online nachlesen (es gibt eine ausführliche Errata/F.A.Q. zum Spiel), da eine Neuerung oder Änderung nicht gleich ganz klar ist. Dies ist aber auch einem so komplexen Spielsystem geschuldet, bei dem es so viele Varianten und Optionen zu beachten gilt – das Spiel „lebt“ ja quasi^^.

    Auf jeden Fall macht es sehr viel Spass und bringt durch seine Entwicklung auch einige Überraschungen mit sich, die immer weiter motivieren dem Spiel treu zu bleiben und die mindestens 12 Partien für die angedachte Kampagne absolvieren zu wollen! Doch auch danach inspiriert das Spiel noch für weitere Partien und wer die Kampagne selbst nochmal (anders) spielen will, kann dies mit dem sogenannten „Recharge Pack“ erneut tun, denn hier werden die Spielkomponenten sozusagen resettet.

    Rundum ist „Charterstone“ ein Legacy-Spiel, das man gerne empfiehlt und man sich freuen würden, wenn sich der Autor hier noch die eine oder andere weitere Variante/Option ausdenken würde.

    [Note]
    6 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/197376/charterstone
    HP: http://www.feuerland-spiele.de/spiele/charterstone.php
    Ausgepackt: http://www.heimspiele.info/HP/?p=26125


    !!!VORSICHT VOR EVENTUELLEM SPOILER (auch wenn es nur erste Aufbau-Fotos sind)!!!


    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26366



    Pascals Wertung:
  • Cluedo - Rick and Morty Pascal über Cluedo - Rick and Morty
    Review-Fazit zu „Cluedo Rick & Morty Edition“, einer Lizenzumsetzung des klassischen Detektivspiels.


    [Infos]
    für: 2-6 Spieler
    ab: 17 Jahren
    ca.-Spielzeit: 60min.
    Autoren: n/a
    Illustration/Gestaltung: n/a
    Verlag: Winning Moves
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    n/a

    [Fazit]
    Das berühmte Detektiv-Spiel gibt es nun in einer speziellen „Rick & Morty“-Edition, nach der erfolgreichen und schrägen Zeichentrick-Serie.

    Der Spielablauf bleibt dabei relativ klassisch, der chaotische Wissenschaftler Rick hat wieder eine durchzechte Nacht hinter sich gebracht, doch diesmal wurde er offenbar beraubt, denn irgendjemand hat ihn dazu gebracht die Kombination seines supergeheimen Safes^^ zu verraten und hat die Pläne seiner alles geliebten Portalpistole gestohlen. Es gilt nun also herauszufinden, wer die Pläne stahl, wo sie verborgen werden und was benutzt wurde, um Rick hereinzulegen. Wem es zuerst gelingt einen entsprechenden Tatverdacht zu belegen, mit Hilfe entsprechender während des Spiels gemachter Notizen, gewinnt das Spiel.

    Die „R&M“-Edition nun bietet hier nicht die klassischen Räumlichkeiten der altherrschaftlichen Villa, sondern ein wildes Nichts von deren Mitte aus die Spieler in verschiedene Welten (Pluto, Mikroversum, Zitadelle der Ricks, Vogelmensch-Planet, Zahnradwelt, Nuptia 4, Säuberungsplanet, Gazorpazorp, Erde C-137) reisen müssen, um ihre Nachforschungen zu betreiben.
    Als Täter kommen hier die übelsten^^ Protagonisten (Gromflamiten-Wächter, Revolio Clockbury Jr., Beta-Sieben, Risotto Groupon, Tammy Guterman, Zeep Xanflorp) aus der Vorlage in Frage und die möglichen Überredungskünste (Ricks Flachmann, Mega-Samen, Wahrnehmungsverstärker, Meeseeks-Box, Traumsteuerung, Säuberungsanzug) als „Tatwerkzeuge“.

    Dies bringt etwas mehr Schwung ins klassische Cluedo-Geschehen und Abwechslung obendrein – ein Fest für die Fans.
    Diese Edition ist sehr hübsch anzuschauen und bemüht sich erfolgreich Fans mit vielen Details zu überzeugen. Die nötigen Änderungen sind nahtlos gelungen und passen sich schön in das Spielprinzip ein. Die Rundenabläufe sind eingängig und kurzweilig mit dezenten Längen je nach Würfelglück.

    Ergänzt wird der Spielverlauf durch die verrückten Erfindungen, welche in Kartenform gesammelt (dazu muss auf ein „?“-Feld gezogen werden) und entgsprechend eingesetzt werden können. Mit diesen können die Spieler mehr bzw. andere Karten anschauen, bei einer Verdächtigung, oder sie können eine Antwort verweigern, oder den Würfelwurf erhöhen, u.a.

    Im Kern bleibt Cluedo jedoch Cluedo und ob es nun eine spezielle Edition mit zusätzlichen Spielkarten braucht oder das Original reicht, entscheiden die Fans des Spiels bzw. der Serie. Das Spiel selbst gehört zu den besten Deduktionsspielen und wer ein „R&M“-Spiele- oder Fangeschenk sucht, ist hier gut bedient.
    Ausserdem bietet das Spiel sehr hübsche und wertige Komponenten, die Karten könnten ein wenig dicker sein, aber z.B. die Spielfiguren sind grandios gelungen.

    Die Alterseinstufung ist Lizenzbedingt zu verstehen, von der Spielmechanik her geht das Spiel locker mit FSK6 durch^^, allerdings dürfte die Serie in dem Alter noch nicht bekannt sein und manche Anspielungen verstehen eben nur Fans^^.

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: n/a
    HP: https://winningmoves.de/shop/cluedo/321/cluedo-rick-and-morty
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26354



    Pascals Wertung:
  • Master of Orion Pascal über Master of Orion
    Review-Fazit zu „Master of Orion: The Boardgame“, einer Brett-/Kartenspielvariante des berühmten PC-Klassikers.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 12 Jahren
    ca.-Spielzeit: 40-60min.
    Autoren: Ekaterina Gorn und Igor Sklyuev
    Illustration/Gestaltung: n/a
    Verlag: Hobbyworld
    Anleitung: englisch
    Material: englisch

    [Download: Anleitung]
    dt., engl.: https://boardgamegeek.com/boardgame/193322/master-orion-board-game/files
    engl., poln.: http://international.hobbyworld.ru/master-of-orion

    [Fazit]
    Die Brettspielvariante zu einem der großartigsten 4X-Spiele für den PC hält sich angenehm nah an der Spielmechanik und bringt die Atmosphäre prinzipiell sehr schön herüber.
    In erster Linie findet hier ein Kartenmanagement statt mit viel Optimierungstaktik, fein verpackt in toll gezeichneten Karten und zugänglich erklärtem Regelwerk – zwangsläufig beschnitten gegenüber dem meisterlichen Vorbild (MoO und das ungeschlagene MoO 2^^), aber so gerade auch für Neulinge, Interessierte und Geschichtsforscher *G* bestens geeignet.
    Jeder Spieler sucht sich eine Alien-Rasse (oder die Menschen) aus und vertritt diese per Spielertableau, inkl. spezifischen Vor- und Nachteilen. Die Karten sind für alle gleich zugänglich und werden nach und nach vor den Spielern als „Systeme“ (bis zu 4 à 5 Karten) ausgelegt. Auf die Art erhalten die Spieler dann auch immer ihre Ressourcen (rechte obere Ecke der Karten), auch wenn pro System weitere Karten (gestaffelt) angelegt werden – allerdings zählt nur der evtl. vorhandene Effekt der zuvorderst liegenden Karte als aktiv!
    Die Anzahl der vorhandenen Ressourcen ist dann auch ausschlaggebend für die Aktionsanzahl pro Runde per Spieler, denn je mehr Ressourcen, desto mehr Aktionswürfel stehen zum Einsatz zur Verfügung (workerplacement-like), allerdings wird dies durch Boni oder Mali ausgeglichen, z.B. durch Kartenziehen oder ein Absinken der Moral. Die Moral des eigenen Volkes ist wichtig, da manche Karten nur ab einem bestimmten Wert überhaupt nutzbar sind und zum anderen verliert, wessen Moral auf 0 sinkt.

    Als Aktionen stehen neben dem Handeln und Forschen, noch u.a. Angreifen, Berater anheuern und Konstrukte bauen (Karten auslegen) zur Verfügung und diese bringen allerhand tolle Gebäude, Objekte und Schiffe ins Spiel, allesamt mit reichlich Effekten-Abwechslung. Der Schwerpunkt liegt halt auf den Karten und das Ziel ist die meisten Punkte zu generieren.

    An die Komplexität der Computerspielreihe kommt das Spiel hier nicht heran, aber es fängt die Nostalgie und Spielprinzipien ein und macht auch ohne die Vorkenntnisse grossen Spass.
    Es überzeugt eben durch den verhältnismäßig leichten Zugang, der motivierenden Abwechslung durch die vielen unterschiedlich, und auch in Kombination, nutzbaren Karten, die feine Optik und der durchdachten Mechanik. Wer sich für SciFi-Spiele interessiert, Kartenoptimierungen nicht meidet und sich bereitwillig mit der Optionsvielfalt auseiandersetzt, wird hier begeistert am Tisch sitzen und gerne mehrere Partien spielen. Alle anderen, neugierig genug, probieren es einfach mal aus und lassen sich dann überzeugen :)!

    [Note]
    6 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/193322/master-orion-board-game
    HP: http://international.hobbyworld.ru/master-of-orion
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26350



    Pascals Wertung:
  • One to 9 Pascal über One to 9
    Review-Fazit zu „One to 9“, einem schnellen Kartenlegespiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30min.
    Autor: Klaus-Jürgen Wrede
    Illustration/Gestaltung: n/a
    Verlag: noris Spiele
    Anleitung: deutsch, englisch, französisch, italienisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., frz., ital.: https://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/spiele/familienspiele/one-to-9-606101697/ (s. Downloads)

    [Fazit]
    In „Ot9“ legen die Spieler abwechselnd Karten auf 4 Zahlenreihen ab, um entweder eine solche Reihe zu komplettieren oder eine Spalte über die vier Reihen hinweg.
    Es muss immer eine Karte passend (Farbe&Zahl) gelegt und danach zwei Karten nachgezogen werden. Man kann auch mehr Karten ablegen, wenn hierbei in einer Reihe mindestens 4 Karten nebeneinander passend liegen, dann erhält der aktive Spieler X kleine Stern-Plättchen zur Belohnung, zieht aber keine Karten nach! Immer, wenn eine solche Gruppe (auch vertikal, dann aber mit derselben Zahl) gebildet werden konnte, wird diese abgeräumt.
    Das Ziel ist es eine Reihe komplettieren zu können, um ein großes Stern-Plättchen zu erhalten und bei drei von diesen gewinnt man das Spiel. Eine Reihe zu komplettieren bedeutet alle Zahlen von 1 bis 9 abdecken zu können, doch dies schafft man nicht einfach so, daher gilt es abzuwarten und zu beobachten, was die Mitspieler so anstellen, um dann im richtigen Moment die eigenen Karten auszulegen und zu triumphieren^^. Hilfe erhält man zudem durch zuvor verdiente kleine Stern-Plättchen, die als Joker mit abgelegt werden dürfen und so fehlende Karten ersetzen.
    Vorsicht also vor Spielern, die schon 5+ Sternchen vor sich liegen haben^^.

    „Ot9“ ist ein feines, kleines Legespiel, das durch den simplen Zugang und der motivierenden Wettstreitkomponente immer wieder an den Tisch lockt. Die Testrunden mit verschieden besetzten Altersgruppen, waren allesamt freudig befriedigt, ob eines einfachen und kurzweiligen Spieles zwischen all den komplexen Brocken auf dem Markt^^.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/255716/one-9
    HP: https://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/spiele/familienspiele/one-to-9-606101697/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26343


    Pascals Wertung:
  • Zack Zack Pascal über Zack Zack
    Review-Fazit zu „Zack Zack“, einem Schnellratespiel.


    [Infos]
    für: 2-6 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 15min.
    Autor: n/a
    Illustration/Gestaltung: n/a
    Verlag: noris Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    dt.: https://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/spiele/familienspiele/zack-zack-606101704/ (s. Downloads)

    [Fazit]
    Ein schnelles Wortratespiel, bei welchem es darum geht Worte zu einem Thema zu finden, welche aber den gewürfelten Vorgaben entsprechen müssen.
    Reihum zieht ein Spieler die nächste Themenkarte und würfelt die dort unterschiedlich vorgegebenen Würfel (1 Würfel mit roten Buchstaben verbietet die Nutzung des erwürfelten Vokals; 1 Würfel mit grünen Zahlen gibt die Anzahl Silben vor, aus denen das Wort bestehen muss; 2 Würfel mit schwarzen Buchstaben geben die Buchstaben vor, die im Wort enthalten sein müssen) und schon dürfen alle Spieler gleichzeitig um die Wette raten. Wem zuerst etwas passendes einfällt ruft es in die Runde und patscht auf die ausliegende Karte! Passt das Wort, erhält der Spieler die Karte und es geht mit der nächsten Karte weiter, war das Wort falsch, muss er eine schon gesammelte Karte abgeben. Am Ende gewinnt, wer die meisten Karten sammeln konnte.

    „ZZ“ ist ein simples, aber durchaus kurzweiliges und motivierendes Ratespiel. So einfach der Zugang, so fordernd dann doch die Wortfindung und Spielrunden, die sich gerne quizzig geben^^, werden ihre Freude daran haben!

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/255722/zack-zack
    HP: https://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/spiele/familienspiele/zack-zack-606101704/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26338


    Pascals Wertung:
  • Lustprinzip Pascal über Lustprinzip
    Review-Fazit zu „Lustprinzip“, ein erwachsenes Kommunikationsspiel.


    [Infos]
    für: 3-8 Spieler
    ab: 16 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30min.
    Autor: n/a
    Illustration/Gestaltung: n/a
    Verlag: noris Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    dt.: https://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/spiele/familienspiele/lustprinzip-606101678/ (s. Downloads)

    [Fazit]
    Bei diesem Erklärspiel geht es darum, bestimmte allgemein meist als zweideutig anerkannte Begriffe so zu erklären, dass keinerlei Bezug auf sexuelle oder körperliche Umschreibungen genommen wird – und natürlich der Begriff selbst oder Wortteile davon nicht genutzt werden. Dies gelingt je nach Wort, Mitspieler, Tageslaune^^ und Kreativität mitunter recht leicht oder sehr schwer, so dass die vorgegebene Regel, welche in der Anleitung recht streng geschrieben wird, u.U. hie und da gelockert werden darf, damit die Spielrunde nicht ewig hängenbleibt.
    Gespielt wird reihum, indem der aktive Spieler versucht innerhalb der Sanduhrzeit so viele Begriffe wie möglich zu erklären – wer es errät, erhält die Karte -, bevor dann der Kartenstapel dem nächsten Spieler übergeben wird, wenn die Zeit abgelaufen ist. Wer Karten erhalten hat, bekommt je einen Punkt gutschrieben, der Erklärer erhält als Belohnung dafür je zwei Punkte.
    Wird ein Begriff nicht erraten, kommt dessen Karte unter den Stapel und muss später erneut geraten werden.
    Wurde der Stapel schliesslich komplett durchgespielt, werden alle Karten erneut gemischt und wieder als Stapel zum Raten hergenommen, doch in dieser zweiten und entscheidenen Runde dürfen zu den genannten Regeln auch die vorherigen Erklärungen nicht wiederholt werden – auch hier sollte man es aber nicht zu eng sehen^^. Es gewinnt schliesslich, wer die meisten Punkte ergattern konnte.

    „Lustprinzip“ ist auf den ersten Blick ein schnödes Worteratespiel, dass sich dem PR-Trick „Sex sells“ bedient, kann aber nach ein wenig Einspielen doch überzeugen, mehr zu sein.
    Das Thema ist an sich egal, es bedient halt nur eher ältere Spieler, aber das Erraten und vor allem Umschreiben meist gewohnter Begrifflichkeiten erweist sich als gar nicht so uninteressant und vor allem teils fordernd. So wurden aus zunächst gedacht witzelnden Runden, ernstere – aber weiterhin spassige^^ – Spieler, die sich verbissen kreativ an Worten vergingen^^, die eigentlich keiner Erklärung bedürfen^^.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/255718/lustprinzip
    HP: https://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/spiele/familienspiele/lustprinzip-606101678/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26334



    Pascals Wertung:
  • Schnecken Checken Pascal über Schnecken Checken
    Review-Fazit zu „Schnecken checken“, einem gediegenen Flirtspiel.


    [Infos]
    für: 3-8 Spieler
    ab: 16 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30min.
    Autor: n/a
    Illustration/Gestaltung: n/a
    Verlag: noris Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    dt.: https://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/spiele/familienspiele/schnecken-checken-606101676/ (s. Downloads)

    [Fazit]
    „SC“ ist ein nicht immer ernstzunehmendes, spassiges Flirtspiel für entsprechend geneigte Spielrunden und für mutige Kennenlerngruppen^^.
    Es gilt mit „Wort“-Karten die ausliegende „Satzanfang“-Karte so zu ergänzen, dass hierbei ein möglichst kreativer „Anmach“-Spruch herauskommt. Je nach Spielern und Runde kann dies sehr witzig, dröge oder nicht jugendfrei werden, das liegt dann ganz an den Teilnehmern^^.
    Es spielen alle rundenweise mit dem selben Satzanfang und suchen sich aus ihren Handkarten eine (vermeintlich^^) passende heraus, legen diese offen vor sich und erzählen nacheinander ihren Spruch. Schliesslich verteilt jeder Spieler seinen „Checker“-Chip an den Mitspieler, dessen „Spruch“ er am besten fand – sich selbst darf man nicht wählen. Wer nun die meisten Chips erhalten hat, muss keine neue „Wort“-Karte nachziehen, alle anderen schon. Das Ziel ist es, als Erster nur noch max. 2 Karten auf der Hand zu haben, um zu gewinnen.

    Für das Spiel muss man auf jeden Fall die richtige Besetzungsrunde haben und diese sollte dann auch nicht bierernst daherkommen. Interessant kann es noch werden, wenn das Spiel in öffentlichen Umgebungen gespielt wird^^. Die Spruch- und Wort-Karten sind relativ abwechslungsreich und je nach Muse kommen da auch tatsächlich coole Sprüche bei herum, inwiefern diese dann auch Erfolg versprechen, steht auf einem anderen Blatt – aber dies lässt sich ja durchaus ausprobieren^^.
    Rundum ein nettes Party-Spiel, nicht mehr, nicht weniger!

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/255713/schnecken-checken
    HP: https://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/spiele/familienspiele/schnecken-checken-606101676/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26330


    Pascals Wertung:
  • X - Ganz Schön Kniffelig Pascal über X - Ganz Schön Kniffelig
    Review-Fazit zu „X“, einer glücklichen Knobelei.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 15-30min.
    Autor: n/a
    Illustration/Gestaltung: n/a
    Verlag: noris Spiele
    Anleitung: deutsch, englisch, französisch, italienisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., frz., ital.: https://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/spiele/familienspiele/x-606101707/ (s. Downloads)

    [Fazit]
    Um bei „X“ zu gewinnen, müssen die Spieler komplette Reihen ankreuzen, um so die meisten Punkte einzustreichen. Dazu wirft der aktive Spieler die 4 Würfel (3 blaue, 1 roter), teilt diese in 2 Paare auf und trägt die jeweiligen Summen (2-12), sofern möglich, in der linken Hälfte des Punkteblattes ein. Die Mitspieler dürfen aus den blauen Würfeln ein Paar bilden und dessen Augenwert auf der rechten Seite des Punkteblattes eintragen. Immer wenn ein Spieler eine linke Reihe komplett hat, gibt er dies an und daraufhin steigt der Wert (pro Spieler 1 Punkt) der am Ende komplettierten gleichen Reihe der rechten Seite.
    Sobald ein Spieler 4-6 (je Spielerzahl) Reihen linksseitig füllen konnte, endet das Spiel.

    „X“ ist ein seichtes Würfelknobelspiel mit zwangsläufig hohem Glücksanteil, aber es kommt halt auch drauf an, wie man seine Chancen einteilt, indem die Kreuze mit Bedacht gesetzt werden^^.
    Hier findet sich zwar ein gewisses Spielgefühl von Kniffel, Qwixx und anderen Würfelmechanismen wieder, aber dennoch macht „X“ auch für sich genommen kurzweilig Spass und kann immer mal wieder hervorgeholt werden.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/255720/x
    HP: https://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/spiele/familienspiele/x-606101707/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26326


    Pascals Wertung:
  • Zocken Pascal über Zocken
    Review-Fazit zu „Zocken“, einem flinken Glücksspiel.


    [Infos]
    für: 2-8 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 15-50min.
    Autor: Peter Neugebauer
    Illustration/Gestaltung: Anke Pohl und Thilo Rick
    Verlag: noris Spiele
    Anleitung: deutsch, englisch, französisch, italienisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., frz., ital.: https://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/spiele/familienspiele/zocken-606101705/ (s. Downloads)

    [Fazit]
    Bei „Zocken“ ist der Name Programm. 7 farbige Würfel gilt es, einzeln geworfen, auf dem kleinen Spielbrett passend unterzubringen. Dabei müssen diese entweder in aufsteigender oder absteigender Folge nebeneinander gelegt werden. Der Wert-Abstand zwischen Würfeln, die direkt nebeneinander liegen, ist dabei egal (z.B. 5 neben einer 2), so lange die auf- oder absteigende Folge danach weiter eingehalten wird (Bsp. 6, 5, 2, 2, 1, 1, 1)! Als Ausweichmöglichkeit dezent unpassender Würfel gibt es links und rechts aussen jeweils ein neutrales Feld, das aber „-10“ Punkte einbringt (Bsp. zwei 6er liegen aussen nebeneinander und danach folgt eine 4, nun muss noch eine 6 untergebracht werden, also hier ganz links aussen auf dem neutralen „Straffeld“).
    Gelingt es alle 7 Würfel in entsprechender Abfolge abzulegen, winken „+50“ Punkte. Passt ein Würfel so gar nicht in die Reihe, wird er unterhalb des Spielfeldes abgelegt und bringt je „-20“ Punkte ein UND die „+50“ verfallen gänzlich. Dafür kann man noch Bonuspunkte einheimsen, wenn die Farbe des abgelegten Würfels zur darüber abgebildeten Feld-Farbe passt (bis zu „+280“ Punkte).
    Damit die Mitspieler nicht die ganze Würfelei stumm anschauen müssen, dürfen sie nach dem dritten Würfelwurf wetten! Dazu legen sie einfach ihren Wettchip auf das Spielbrett und geben damit an, dass der aktive Spieler mindestens 50 (Plus-)Punkte machen wird. Gelingt diesem das, erhalten die an der Wette beteiligten Spieler die Hälfte seiner erreichten Gesamtpunktzahl gutgeschrieben, gelingt es nicht, erhalten sie pauschal „-20“ Punkte.

    „Zocken“ ist ein kleines, feines und schnelles Spiel für zwischendurch oder auch für den Stammtisch in „Turnierart“^^ und kann jedwede Besetzung beglücken, die mit dem enormen Glücksanteil kein Problem hat bzw. sich darauf einlässt. Wir konnten das Spiel durchweg in lockeren Runden als spassig überzeugend erleben!

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/1500/zocken
    HP: https://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/spiele/familienspiele/zocken-606101705/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26316



    Pascals Wertung:
  • Alles an Bord?! Pascal über Alles an Bord?!
    Review-Fazit zu „Alles an Bord?!“, einem leichten, abenteuerlichen Planspiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 7 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30min.
    Autor: Carlo A. Rossi
    Illustration/Gestaltung: Michael Menzel
    Verlag: Abacus Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt.: https://www.abacusspiele.de/spiele/alles-an-bord/ (s. Downloads)

    [Fazit]
    Über 2 Runden müssen die Spieler sich in rascher Sammelei üben und Ausrüstungsplättchen grabschen, auf ihrem Schiffstableau verstauen und beim Abarbeiten der Abenteuerkarten geschickt einsetzen, um wertvolle Belohnungen (Geld oder Waren, welche wieder gegen Geld getauscht werden können) zu erhalten. Dabei gilt es sich die ausliegenden Abenteuerkarten gut zu merken und auch den einen oder anderen Blick auf die Schiffe der Mitspieler zu werfen, um nicht nur die richtigen und benötigten Utensilien an Bord zu bringen, sondern auch um zu schauen, was die anderen wohl so vorhaben, denn man wird nie alle Abenteuer bestehen können.

    Die 2 Runden sind in zwei Phasen unterteilt, in der ersten trägt man alles zusammen, was wohl gebraucht werden kann und in der zweiten werden die (vom schnellsten Spieler) eingesammelten Abenteuerkarten nacheinander abgearbeitet und wer hier jeweils die passenden Ausrüstungsgegenstände abgeben kann, erhält wertigen Ausgleich.
    Die Abenteuerkarten sind in verschiedene Kategorien unterteilt und machen so die Spielatmosphäre aus, da gibt es Piraten, die i.d.R. mit Kanonen und Säbeln „besiegt“ werden (ansonsten müssen Waren und Geld abgegeben werden), Erkundungstouren, Handelskarten und spezielle Aufträge, für die wiederum zuvor gesammelte (Belohnungs-)Waren benötigt werden.
    Am Ende gewinnt, wer das meiste Geld „verdient“ hat, was durch die Zwangsanschaffung von Schatztruhen (ab 10 Münzen) erschwert werden soll, da jede Truhe einen Lagerplatz auf dem Schiff beansprucht und so potentiell zu lagernder Ware den Platz wegnimmt.

    Dieses sehr seichte Familienspiel bietet schönes Spielmaterial, eine gut strukturierte Anleitung mit dementsprechend leichtem Zugang und für die Zielgruppe kleinerer Spieler durchweg kurzweiligen Spielspass.
    Die offizielle Einschränkung beim Sammeln nur eine Hand nutzen und immer nur ein Plättchen auf einmal nehmen zu dürfen, hindert niemanden wirklich daran fertig zu sammeln, da die nächste Phase immer erst beginnt, wenn alle „alles an Bord“ haben und mit ein wenig Ruhe hat man i.d.R. 90% der benötigten Waren an Bord, bevor der „schnellste Spieler“ die offen ausliegenden Abenteuerkarten einsammelt und man muss sich nicht mehr an alles genau erinnern. Zumindest konnte dies bei älteren Spielern festgestellt werden, so dass diese zwar gerne mitspielen, aber nicht so sehr gefordert werden. Dies tut dem generellen Spielspass keinen Abbruch, vor allem, wenn jüngere Kandidaten sich ob des Themas und der Atmosphäre besonders freuen, wenn sie Münzen zur Belohnung einsammeln^^.
    Es bleibt ein schönes Familienspiel, dass sich hier genau wohlfühlt und seine Stärken ausspielt und daher wohl oft auf den Tisch kommen wird!

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/245704/anchors-aweigh
    HP: https://www.abacusspiele.de/spiele/alles-an-bord/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26311



    Pascals Wertung:
  • Party Bugs Pascal über Party Bugs
    Review-Fazit zu „Party Bugs“, einem flinken Anti-Sammelspiel.


    [Infos]
    für: 2-6 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 15min.
    Autor: Martino Chiacchiera
    Illustration/Gestaltung: Michael Menzel
    Verlag: Abacus Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl.: https://www.abacusspiele.de/spiele/party-bugs/ (s. Downloads)

    [Fazit]
    Die Kakerlaken feiern in unserem Haus ab und zelebrieren dabei eine Kostümparty. Dies macht nicht nur Lärm, sondern ist für die Frau des Hauses^^ auch eher eklig und so gilt es das Viechzeugs los zu werden.
    Dazu spielen alle teilnehmenden Helfer^^ rundenweise verdeckt eine Karte aus, die dann von allen gleichzeitig aufgedeckt und in die Mitte (zur Discokugel^^) gelegt wird. Dort schon ausliegende Karten müssen die Spieler dabei an sich nehmen und wer die Karte mit dem kleinsten Wert ausgespielt hatte, darf sich zuerst eine aussuchen – hierbei nicht unbedingt immer die Niedrigste, sondern vorzugsweise eine zweite Karte, die schon beim Spieler ausliegt, denn zwei gleiche Karten dürfen abgeworfen werden – und vor sich ablegen. Am Ende des Spiels werden die Werte aller gesammelten Kakerlakenkarten gezählt und der Spieler mit der niedrigsten Summe gewinnt.

    Mit glücklichem Händchen, etwas Vorausschau und dezent taktischem Berechnen, kann man so auch den Mitspielern möglichst unpassende Karten zuschustern und selbst Pärchen bilden.
    Der leichte Zugang, die coolen Karten und der rasche Spielverlauf machen „PB“ zu einem schicken Zwischendurch-Kartenspiel und/oder zu einem schnellen Turnierspiel für Erwachsene *G*.
    Auf jeden Fall haben die spassigen Testspiele bewiesen, dass es nicht nur sehr kurzweilig ist, sondern auch für jedermann geeignet!

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/245700/party-bugs
    HP: https://www.abacusspiele.de/spiele/party-bugs/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26306



    Pascals Wertung:
  • Das tiefe Land Pascal über Das tiefe Land
    Review-Fazit zu „Das tiefe Land“, einem stürmischen Workerplacement-Spiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 12 Jahren
    ca.-Spielzeit: 50-100min.
    Autoren: Claudia Partenheimer und Ralf Partenheimer
    Illustration/Gestaltung: Andrea Boekhoff
    Verlag: Feuerland Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt.: http://www.feuerland-spiele.de/spiele/das_tiefe_land.php?show=dwl

    [Fazit]
    In „DtL“ bewirtschaften die Spieler ihren Bauernhof direkt an der Küste und sind dabei abhängig von den Deichen, damit die Wassermassen zurückgehalten werden und nicht die Ländereien überschwemmen. So gilt es für die Bauern stetig zu entscheiden, ob sie sich ihrer Schafzucht widmen oder dem Deichbau. Der entsprechend taktische Spagat zwischen beiden nötigen Übeln will gefunden werden, um zum Spielende nicht von der abschliessenden Sturmflut überrascht zu werden und zudem die meisten Punkte zu erarbeiten.

    Ein Jeder baut dabei auf seinem eigenen Spielertableau und legt Weiden an, indem Zäune bestimmte Bereiche der Wiesen einschliessen. Pro Feld kann ein Schaf untergebracht werden – mit Hilfe von ebenfalls zu bauenden Gebäuden/Anlagen, läßt sich dies verbessern – und manche Felder geben Besonderheiten, wie Sträucher oder Teiche vor, die wiederum für bestimmte Gebäude von Nöten sind. Auf dem Hauptspielbrett wird der Deichbau vorangetrieben und auf einer zugehörigen Punkteleiste spielerweise festgehalten, an bestimmten Etappenpunkten gibt es Boni für die Spieler. Zudem liegen hier die Flutkarten aus, welche jede Runde, zufällig aufgedeckt, die ankommende Wassermenge bestimmen – schön umgesetzt mit entsprechenden Holz“wellen“, die Deichteile sind dagegen einfache Blöcke – sowie die Rohstoffe (Holz, Lehm, Stein), die den Spielern zur Verfügung stehen, um alle Bauten umzusetzen.
    Beim Deichbau arbeiten die Spieler quasi zusammen, denn es werden Rohstoffkarten „gespendet“ und es kann immer nur eine der drei Sorten verwendet werden, bis ein Deichteil fertiggestellt ist, erst dann kann ein anderer Rohstoff, oder der selbe erneut, benutzt werden. Dies ist recht tricky gelöst, will man möglichst effektiv den Deich schnell hochziehen, sollte man beobachten bzw. sich merken, wer welche Rohstoffe wohl sammelt und entsprechend am aktuellen Deich(teil)bau teilhaben kann. Denn sobald ein Spieler Karten „spendet“ und dafür Punkte erhält, bestimmt er direkt danach einen Mitspieler, der mit“bauen“ darf (aber nicht muss) – es darf sich hierbei aber nicht abgesprochen werden *zwinker*!

    Wird der Deich durchbrochen (Check am Ende jeder Runde!) verlieren die Spieler Schafe und damit Punkte. Dies kann man versuchen einzukalkulieren, wenn man sich rein auf die Schafzucht konzentriert und durch die Masse den Punktverlust kompensieren kann. Allerdings wird der Wert der Schafe am Markt (und damit auch deren Punktwert am Ende des Spiels) durch Überschwemmungen immer weniger. Wie gesagt, es gilt eine Balance zu finden und die Mitspieler einzuschätzen, um den eigenen Punktestand zu retten bzw. nach oben zu treiben^^.
    Geholfen wird hier durch die vielen Anlagen und Gebäude, die zwar in der Stückzahl nur begrenzt gebaut werden dürfen, aber viele nette Effekte mit sich bringen, wie z.B. vergünstigstes Bauen, mehr Schafe pro Weide (Feld), u.v.m.! Ausserdem dienen die Ränder der Gebäudeplättchen auch als Abgrenzungen, wie die Zäune – geschickt platziert kann man hier die Weiden gut ausbauen.

    In den 3 Runden können die Spieler je zweimal ihre Spieltafel bearbeiten (Arbeiter für Aktionen einsetzen) und verwalten (Ergebnisse umsetzen), um so das Maximum aus ihren Möglichkeiten heraus zu holen. Davor und danach steuert das Spiel durch Gezeitenwechsel und Hochwasser – bzw. am Ende durch die Sturmflut – die Geschehnisse (neue Flutkarten, Kartenlimitcheck, Deich(teile)check, Hofausbautencheck) drumherum.
    Das Workerplacement funktioniert gut und typisch für ein Rosenberg-zertifiziertes Spiel (*G*), will man meist mehr erledigen, als möglich ist und so gilt es auch hier abzuwägen, ob man mit Schafen handeln oder lieber Ausbauten vornehmen will, den Deichbau vorantreibt oder Weiden abgrenzt, um anschliessend Einkommen zu erhalten und die Schafvermehrung freudig zu begutachten.

    Es gibt also reichlich zu tun und erlebt dies einmal in einem neu verpackten Szenario (wenn auch dezent schon mit einer bestimmten Pandemie-Variante erlebt^^) mit tollem Spielmaterial, guter Anleitung und leicht erlernbarem Spielverlauf. Kurzweilig ergeben sich die Spielrunden durch das Vorausplanen der eigenen Aktionen sowie dem Beobachten der Mitspieler und dem semi-kooperativen Deichbau.
    Für Fans von taktischen Workerplacement-Spielen mit bekannter Entscheidungsqual^^ eine unbedingte Empfehlung, für Rosenberg’sche Sammler sowieso und geneigte 2-Stunden-Spieler sollten auf jeden Fall mal hereinschauen! In unseren Testrunden konnte „DtL“ in verschiedenen Besetzungen durchwegs überzeugen.

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/242804/lowlands
    HP: http://www.feuerland-spiele.de/spiele/das_tiefe_land.php
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26293


    Pascals Wertung:
  • Alien Artifacts Pascal über Alien Artifacts
    nette Idee, langweilig umgesetzt ;/

    Pascals Wertung:
  • Cool Runnings Pascal über Cool Runnings
    Review-Fazit zu „Cool Runnings“, einem eiskalten Wettlauf.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30min.
    Autor: Olivier Mahy
    Illustration/Gestaltung: n/a
    Verlag: Ravensburger
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt.: https://www.ravensburger.de/produkte/spiele/familienspiele/cool-runnings-26775/index.html (s. u.)

    [Fazit]
    Das etwas andere Wettlaufspiel bringt Eiswürfel ins Spiel :)!
    Es gilt den eigenen Eiswürfel möglichst rasch ins Ziel zu bringen, bevor dieser schmilzt, denn dann scheidet dessen Spieler aus. Ideal für heisse Sommertage, aber auch sonst nicht unbedingt einfacher, denn den Mitspielern stehen vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung auch bei „normalen“ Temperaturen den Würfel bis zum kleinen dahinsiechenden Bröckchen zu verkleinern.
    Mit Hilfe von Aktionskarten und bestimmten Feldern auf dem Spielbrett muss so ein Eiswürfel nämlich ein Bestreuen mit Salz aushalten, ein Salzwasserbad, ein langanhaltendes, warmes Anhauchen, Rubbeln zwischen Mitspielerfingern oder das Beträufeln mit Wasser!

    Rundenweise ziehen die Spieler ihren Eiswürfel vorwärts (u.U. auch rückwärts, je nach erreichtem Feld^^), indem sie Karten ausspielen und jedesmal entscheiden, ob diese (zweigeteilt; oben eine Aktion, unten die Felderzahl, die man sich bewegen darf) zur Bewegung eingesetzt werden, oder um einen Mitspieler zu traktieren.
    Die Taktik, einfach nur stehen zu bleiben und permanent die Mitspieler anzugreifen, funktioniert auch ganz gut, denn am Ende gewinnt der letzte Verbliebende, wenn es keinem gelingt das Ziel zu erreichen^^.

    „CR“ ist ein tolles Spiel, basierend auf einer einfachen, wie auch genialen Idee! Hier hat die ganze Familie Spass, aber auch Spieleveteranen kommen gerne an den Tisch bzw. denken sich rasch zusätzliche „Regeln“ aus :)! Simpler Spielverlauf, guter Zugang, tolles Material, viel Spass, hier stimmt alles für eine vergnügliche halbe Stunde.
    Einzig die Vorbereiterung, die wässrigen Kunststoffwürfel einige Stunden oder einen Tag vorher ins Eisfach zu legen, hält etwas auf, ansonsten steht hier ein kurzweiliger, schneller Spass an!

    [Note]
    6 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/255702/cool-runnings
    HP: https://www.ravensburger.de/produkte/spiele/familienspiele/cool-runnings-26775/index.html
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26284


    Pascals Wertung:
  • Escape Room - Virtual Reality Pascal über Escape Room - Virtual Reality
    Review-Fazit zu „Escape Room – Das Spiel: Virtual Reality“, einer aufwendigeren Variante der Escape-Spiele.


    [Infos]
    für: 3-5 Spieler
    ab: 16 Jahren
    ca.-Spielzeit: 60min.
    Autoren: n/a
    Illustration/Gestaltung: n/a
    Verlag: noris Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    dt.: https://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/marken/escape-room/escape-room-virtual-reality-606101666/ (s. Downloads)

    [Fazit]
    Zu den bekannten „Escape Room“-Spielen von noris Spiele gesellt sich nun eine Virtual Reality-Variante, bei welcher der aus dem Hauptspiel bekannte Chrono-Decoder nicht benötigt wird, da hier eine APP dessen Aufgaben (Zeitablauf, Code-Eingabe) übernimmt und dies noch mit atmosphärischen Geräuschen mit Hilfe des (einen) Smartphones untermalt. Zudem wird hier ein zweites Handy (die Info des 2. benötigten Smartphones wird nicht wirklich auf der Schachtel offenbart, allerdings schon (bei den Systemvoraussetzungen), das es moderner sein muss und über ein Gyroskop verfügen sollte) gebraucht, welches in die inkludierte VR-Brille eingespannt wird! Dort sitzt es relativ sicher und die beiden Linsen erschaffen mit Hilfe der durchaus gelungenen grafischen Umgebung des jeweiligen Rätsel-Abenteuers eine schicke Rundum-Sicht.

    Etwas ungewohnt ist es, dass nun ein Spieler durch die VR-Brille schaut (auch für Brillenträger kein Problem), während die anderen über den üblichen Papp- und Papierschnipseln brüten, um den Rätseln auf die Spur zu kommen. Wie so oft bei neueren Escape/Exit-Spielen, werden die Spieler gar nicht an die Hand genommen oder ihnen deutlichere Hinweise kredenzt, wohin die Blicke anfänglich führen sollten, so dass auch diese beiden Geschichten eher für erfahrene Spieler gedacht sind.
    Mit Geduld und Grübelei kommt man hier auch bald auf die jeweilige Spur, allerdings je nach Gruppenzusammenstellung eher weniger in der vorgegebenen Zeit, ausser eben Veteranen helfen mit^^ - das Spiel funktioniert auch schon gut ab 2 Spielern.

    Insgesamt sind die beiden Rätsel-Abenteuer aber gelungen und bieten neben Abwechslung auch Überraschungen und durch den neuen VR-Aspekt auch eine besondere Form von Tiefe.
    Diese Erfahrung ist nicht für jedermann, wenn ein Spieler immer abwesend wirkt, wenn aber story-mässig die VR-Nutzung entsprechend integriert von den Spielern angenommen wird, macht es richtig Spass, weil es eben was „anderes“ ist, wenn man sich in der simulierten Umgebung richtig umschauen und zudem auch Gegenstände nutzen kann (der Zielcursor wandelt sich von Punkt zu Kreis). Der Schwierigkeitsgrad ist erträglich^^, beim U-Boot noch etwas leichter, als beim Hubschrauber, aber wie gesagt, mit entsprechend geduldiger Auffassungsgabe und Erfahrung alles machbar.
    Die dauerhafte Nutzung der VR-Brille kann bei manchen Leuten zu dezentem Schwindel führen, es sollte daher gut durchgewechselt oder mal pausiert werden, die Rätsel liegen ja auch auf dem Tisch.

    Rundum eine spannende Angelegenheit, die die Escape-Gemeine sicherlich hie und da polarisierend spalten könnte, aber auf jeden Fall einen Blick (die Grafiken sind wirklich gelungen und die APP funktionierte durchgehend fehlerfrei!) wert und allemal besser, als gewisse Mitbewerber-Produkte^^!

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/229315/escape-room-game-virtual-reality
    HP: https://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/marken/escape-room/escape-room-virtual-reality-606101666/
    Ausgepackt: n/a


    !!!VORSICHT VOR DER FOTO-ANSICHT WEGEN EVENTUELLER SPOILER!!!

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26277


    Pascals Wertung:
  • Fruit Ninja - Kombo-Party dt. Pascal über Fruit Ninja - Kombo-Party dt.
    Review-Fazit zu „Fruit Ninja Combo Party“, einem schnellen Kartenspiel zum bekannten Videospiel.


    [Infos]
    für: 3-6 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 20-40min.
    Autoren: Julien Vergonjeanne
    Illustration/Gestaltung: Mateusz Komada und Katarzyna Kosobucka
    Verlag: Lucky Duck Games
    Anleitung: englisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., frz., span., holl.: https://luckyduckgames.com/games/fruitninja.html (s.u.)

    [Fazit]
    Basierend auf der bekannten Videospiel- und App-Reihe, bei der es gilt herunterfallende Früchte mit einem Katana zu halbieren – möglichst rasch für viele Punkte, am besten noch mit Combos^^ -, sollen die Spieler hier Früchte sammeln und dabei vorzugsweise Combo-(Extra-)Punkte einheimsen.
    Die schönen und bunten Obstkarten werden an die Spieler verteilt und rundenweise reihum gegeben, während eine Karte pro Zug behalten wird, um diese auszuspielen. Es darf dabei immer nur ein Stapel Früchte gesammelt werden (entweder nur eine Frucht, oder ein Fruchtcocktail, bei dem jede Frucht einmal vorkommt), welchen man aber jederzeit beenden darf und dafür Punkte erhält oder zugweise behält, um mehr (passende) Früchte, für noch mehr Punkte, zu sammeln – mit dem Risiko keine passende Frucht mehr auslegen zu können.
    Dies geht dann über eine zuvor festgelegte Anzahl an Runden und der Spieler mit den meisten Punkten am Ende gewinnt.

    Von der Aufmachung her, erinnert das Spiel sofort an das Vorbild und das Grundprinzip ähnelt auch dem gleichen Spielverlauf, allerdings ist die Kartenvariante etwas zu zahm. Wer eine Fruchtreihe nicht fortsetzen kann, bekommt dennoch Punkte, nur keinen Bonus, und so geht man eigentlich kein wirkliches Risiko ein, da sich das Spiel auch recht flink spielt und so auch keine (Aufhol-)Wartezeiten ergeben. Daher spielt jeder drauf los und achtet nicht wirklich auf weiterzugebende Karten, wie es z.B. bei einem im Vergleich Schwergewicht wie „7 Wonders“ der Fall wäre.
    Als no-brainer für zwischendurch gern mal gesehen, aber kein Vollzeitspiel.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/237153/fruit-ninja-combo-party
    HP: https://luckyduckgames.com/games/fruitninja.html
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26269



    Pascals Wertung:
  • Zombie Tsunami - Retail - Multilanguage Pascal über Zombie Tsunami - Retail - Multilanguage
    Review-Fazit zu „Zombie Tsunami“, einem Zombie-Sammel-Partyspiel.


    [Infos]
    für: 3-6 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 25-35min.
    Autoren: Jeremie Torton und Vincent Vergonjeanne
    Illustration/Gestaltung: Mateusz Komada und Katarzyna Kosobucka
    Verlag: Lucky Duck Games
    Anleitung: deutsch, englisch, französisch, spanisch, polnisch
    Material: deutsch, englisch, französisch, spanisch, polnisch

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., frz., ital., span., port., poln.: https://luckyduckgames.com/games/zombietsunami.html (s.u.)

    [Fazit]
    „ZT“ ist eine Mordsgaudi für alle „Zwischendurch“-Spielefans und Zombieliebhaber, die das Genre nicht all zu ernst nehmen :)!

    Es gilt semi-kooperativ 3 Runden (à 6 Zügen) Zombies zu sammeln, denn hier wird nicht gegen die Untoten gekämpft, sondern gegen widrige Umstände, die Zombies, wie auch Menschen im Weg sind^^. So liegt eine Strasse vor den Spielern, die mit 6 verdeckten Karten bestückt ist und jede Karte wird nacheinander abgehandelt. Die Spieler agieren dabei gleichzeitig, wenn es sich um ein Hindernis handelt, das beiseite geräumt werden muss (hierfür nimmt jeder Spieler einen der drei Farbsteine verdeckt in die Hand und beim Offenlegen wird festgestellt, wer mit wem ein Team bildet (gleiche Farbe)) – das Hindernis gibt vor, wie viele Zombies die Teams gemeinsam aufbringen müssen, um es zu überwinden, i.d.R. wird es einer alleine selten schaffen. Oder es wird nacheinander gespielt, wenn es z.B. gilt eine Münze oder einen extra Zombie zu erhalten oder am Markt einkaufen zu dürfen (dort kann man durch Karten, welche sofort oder später eingesetzt werden, zusätzliche Zombies oder Menschen sammeln oder sich gegen spätere Ereignisse schützen).

    Die Hindernisse und Ereignisse werden dabei rundenweise immer fordernder und so gilt es durchaus auch taktisch überlegt zu handeln, wobei die Glückselemente auch nicht ohne sind, z.B. muss recht häufig mit den Zombies (kl. grüne Holzwürfelchen) gewürfelt werden und wenn diese dann mit dem „Gesicht“ nach oben liegen bleiben, bedeutet das meistens, dass sie aus dem Spiel sind.
    Zusätzlich kommt mit den geheimen Aufgabenkarten noch etwas Abwechslung in den Spielablauf. Bei diesen gilt es verschiedene Bedingungen zu erfüllen, um dann direkt eine Belohnung (meist weitere Zombies) zu kassieren – die Aufgabenkarten werden jede Runde erneuert. Natürlich gibt es bei den Marktkarten auch einiges an Abwechslung und neckischen Leckereien, z.B. Menschen beim Mitspieler wegbomben oder Zombies klauen.
    Am Spielende gewinnt, wer die meisten Zombies sammeln konnte (Menschen werden dafür gewandelt^^) – drum achtet also während der Runden auf eure armen, hilflosen Zombies^^.

    Mit der gleich im Grundspiel intgerierten Erweiterung „Zombird“ darf gerne von Anfang an gespielt werden. Diese bringt Ereigniskarten mit, welche vor jeder Runde aufgedeckt werden und diverse Bedingungen oder Boni vergeben und zudem gibt es nun die „Zombird“-Karten, welche jederzeit im Zug eines Spielers eingesetzt werden dürfen und i.d.R. sehr vorteilhafte Aktionen mitbringen (z.B. Schutz gegen den Verlust von Zombies).

    „ZT“ macht sehr viel Spass und hat einen leichten Zugang und tolles Spielmaterial. Die Karten sind allesamt herrlich witzig gestaltet und der Spielverlauf selbst sorgt auch immer wieder für (schadenfrohe) Schmunzler! Rundum ist LDG wieder mal ein kurzweiliges, schickes Spiel gelungen, das in quasi jeder Besetzungsrunde gespielt werden kann und eine neue Sammelsucht entfacht: statt Gehirne, ZOMBIIIIEEES.

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/223674/zombie-tsunami
    HP: https://luckyduckgames.com/games/zombietsunami.html
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26202



    Pascals Wertung:

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