Für die Funktion unseres Onlineshops sind Cookies unerlässlich (z.B. für die Warenkorbfunktion) und werden daher automatisch gesetzt. Zusätzlich möchten wir mit Ihrer Erlaubnis aber gern auch das 'Facebook-Pixel' von Facebook für statistische Zwecke verwenden. Dadurch können wir mit Hilfe eines Cookies feststellen, wie unsere Marketingmaßnahmen auf Facebook wirken und diese ggf. verbessern. Über Ihr Einverständnis hiermit würden wir uns sehr freuen. Informationen zum 'Facebook-Pixel', zu Cookies und dem Ihnen zustehenden Widerspruchsrecht erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung. akzeptieren ablehnen
Profilseite von Pascal V.
Pascal V.

Pascals Errungenschaften:

Partyspieler
Pascal mag Partyspiele.Blindschleiche
Pascal kauft manche Spiele, auch ohne sie zu kennen, nur aufgrund von Rezensionen.Sauberkeitsfanatiker
Pascal mag es nicht, wenn nebem dem Spiel gegessen oder getrunken wird.Soloprofi
Pascal spielt auch gerne Solovarianten.Turnierspieler
Pascal nimmt aktiv an Spieleturnieren teil.Spieleschachtelsammler
Pascal bringt es nicht über das Herz, die Spieleschachteln der Erweiterungen zu vernichten, obwohl sich das Material im Grundspiel befindet.WM 2014
Pascal fiebert bei der Fußball-WM 2014 mit.Fußball EM-Mitfieberer 2012
Pascal hat bei der Fußball Europameisterschaft 2012 mitgefiebert.3 Jahre Spielernetzwerk
Pascal war dabei, als das Spielernetzwerk 3 Jahre alt wurde.Landwirt
Pascal mag Spiele, in denen angebaut und geerntet wird.Erklärbärmöger
Pascal mag Leute, die einem die Spiele erklären.Mag ich-Möger
Pascal klickt lieber einfach auf "mag ich", anstatt etwas zu kommentieren.
Alle ansehen

Wen suchst du?



Von Pascal V. bewertete Spiele (1478 Stück):



Zeige Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
  • Catan - Der Aufstieg der Inka Pascal über Catan - Der Aufstieg der Inka
    Leider geht die Ca$h-Cow "Catan" langsam immer weiter den Bach runter.

    Gespielt bei Bekannten, die noch nicht vor Kosmos' offensichtlicher Sparpolitik und "Q&A" gewarnt werden konnten, und leider festgestellt, dass "SvC" so bald wohl nichts "Gutes" mehr auf den Tisch bringen wird.

    Das Spielprinzip bleibt natürlich unangefochten und auch hier ist die Grundmechanik die selbe und daher als gut zu bezeichnen. Aber das Drumherum.....gab es schon alles und wird hier sehr billig transportiert.

    Die Idee der untergehenden Zivilisationen gab es schon in Catan-Szenarien und SpinOffs, also Geld fürs gleich ausgeben? Aber schlimmer noch ist die Materialqualität :( ....die Karten sind dünner als gewohnt und die Gestaltung, so lieblich pastellig auf den ersten Blick, sehr irritierend im Spielverlauf, da man immer genau hinschauen muss.
    Die Kartenboxen sind billigstes Plastik und teils zu eng "gegossen"/"geschnitten", da sich die Karten in den Plätzen nach oben wölben, anstatt plan aufzuliegen.
    Die Papp-Marker sind ebenfalls sehr dünn und wie alles weitere Pappmaterial ungewohnt unbedruckt auf der Rückseite....da prangt nur ein Prototyp-Weiß!
    Die Plastik-Minis sind noch relativ nett anzuschauen, aber auch nicht mehr so "hübsch" wie zuvor und die "braune" Räuberfigur sieht aus wie eine verwaschene Textur in einem üblen Videospiel.

    Die unnötige Werbung in Form von diversen Flyern hatte man früher auch nicht nötig.

    Das Spiel verlief so lala, bekannte Mechanik und die üblichen Vorgehensweisen (mit relativ nutzlosen Handelswaren, da diese nur ein Tauschkarten-Ersatz sind) machten es für SvC-Kenner nicht besonders spannend und dadurch, dass die "überwucherten", ehemaligen Siedlungen/Städte weiterhin Rohstoffe einspielen, auch nicht wirklich fordernd! Taktisch jemanden den Weg verbauen klappt auch nicht, da ja alle Strassen entfernt werden, beim "Zivilisationsaufstieg" (viel zu einfach im letzten Abschnitt!!!).

    Unterm Strich eine (weitere) enttäuschende Catan-Melkkuh-Edition!

    Catan-Bonus hebt es von 2.5 auf 3!

    Pascals Wertung:
  • Charterstone Pascal über Charterstone
    Review-Fazit zu „Charterstone“, einem wunderschönen Legacy-Spiel.


    [Infos]
    für: 1-6 Spieler
    ab: 14 Jahren
    ca.-Spielzeit: 45-75min.
    Autor: Jamey Stegmaier
    Illustration/Gestaltung: Lina Cossette, David Forest und Gong Studios
    Verlag: Feuerland Spiele (Stonemaier Games)
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung/Übersicht/F.A.Q.]
    engl.: https://boardgamegeek.com/boardgame/197376/charterstone/files
    dt.: http://www.feuerland-spiele.de/spiele/charterstone.php?show=dwl

    [Fazit]
    In „Charterstone“ entwickeln die Spieler (indirekt) gemeinsam ein Dorf, denn jeder Spieler verwaltet einen Teil des Dorfes und baut hier neue Gebäude, etc. und so wächst das gesamte dörfliche Umfeld im Laufe mehrerer Partien immer weiter (zusammen). Im Stile eines Legacy-Spieles weiss zunächst niemand wie sich der eigene landschaftliche Anteil entwickeln wird, denn erst nach und nach (per Anweisung durch das Spiel selbst) kommen Materialien, neue bzw. erweiterte Regeln und Story-Elemente hinzu.

    Das Spiel verläuft hierbei über mehrere Partien und in jeder Partie ist es das Ziel möglichst viele Punkte zu generieren, um als Sieger bestimmte Belohnungen und mögliche Boni zu erhalten bzw. freizuschalten, die dann in Folge-Partien eine Rolle spielen (können).
    Gesteuert wird der Spielablauf per Workerplacement und die so ausgeführten Aktionen bringen den Spielern Rohstoffe ein, die sie wiederum in den Bau von Gebäuden investieren können oder in die Entdeckung neuer Materialien (Karten, Marker, Figuren,…). Gebäude werden hier in Form von Aufklebern auf das Spielbrett geklebt, so sollte sich jeder genau überlegen, was er/sie wann wo tut^^ – manche Gebäude sollten u.U. im eigen verwalteten Bereich untergebracht werden, bei anderen wiederum kann es egal sein wo sie stehen.

    Oder noch mehr zu spoilern, sei an dieser Stelle die genauere Beschreibung abgebrochen und versichert, dass jeder, der sich für die Legacy-Spielart begeistern kann, hier voll und ganz auf seine/ihre Kosten kommen wird.
    Das Spielmaterial ist äusserst hübsch gestaltet und anzusehen, die Wertigkeit in 99% der Fälle sehr gut – nur ein Einriss bisher bei einem Aufkleber, trotz vorsichtigem Abziehen, war der Aufkleber nicht ganz sauber vorgestanzt bzw. die Kleberseite nicht vollständig und so hing ein Teil am Papier fest. Ansonsten sind die Spielkomponenten auch durchweg sehr durchdacht kreiert worden und spannend in den vielen Schachteln verpackt. Das Regelwerk ist größtenteils verständlich und hilfreich, nur an manchen Stellen muss man auch als erfahrener Spieler stutzen und evtl. online nachlesen (es gibt eine ausführliche Errata/F.A.Q. zum Spiel), da eine Neuerung oder Änderung nicht gleich ganz klar ist. Dies ist aber auch einem so komplexen Spielsystem geschuldet, bei dem es so viele Varianten und Optionen zu beachten gilt – das Spiel „lebt“ ja quasi^^.

    Auf jeden Fall macht es sehr viel Spass und bringt durch seine Entwicklung auch einige Überraschungen mit sich, die immer weiter motivieren dem Spiel treu zu bleiben und die mindestens 12 Partien für die angedachte Kampagne absolvieren zu wollen! Doch auch danach inspiriert das Spiel noch für weitere Partien und wer die Kampagne selbst nochmal (anders) spielen will, kann dies mit dem sogenannten „Recharge Pack“ erneut tun, denn hier werden die Spielkomponenten sozusagen resettet.

    Rundum ist „Charterstone“ ein Legacy-Spiel, das man gerne empfiehlt und man sich freuen würden, wenn sich der Autor hier noch die eine oder andere weitere Variante/Option ausdenken würde.

    [Note]
    6 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/197376/charterstone
    HP: http://www.feuerland-spiele.de/spiele/charterstone.php
    Ausgepackt: http://www.heimspiele.info/HP/?p=26125


    !!!VORSICHT VOR EVENTUELLEM SPOILER (auch wenn es nur erste Aufbau-Fotos sind)!!!


    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26366



    Pascals Wertung:
  • Cluedo - Rick and Morty Pascal über Cluedo - Rick and Morty
    Review-Fazit zu „Cluedo Rick & Morty Edition“, einer Lizenzumsetzung des klassischen Detektivspiels.


    [Infos]
    für: 2-6 Spieler
    ab: 17 Jahren
    ca.-Spielzeit: 60min.
    Autoren: n/a
    Illustration/Gestaltung: n/a
    Verlag: Winning Moves
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    n/a

    [Fazit]
    Das berühmte Detektiv-Spiel gibt es nun in einer speziellen „Rick & Morty“-Edition, nach der erfolgreichen und schrägen Zeichentrick-Serie.

    Der Spielablauf bleibt dabei relativ klassisch, der chaotische Wissenschaftler Rick hat wieder eine durchzechte Nacht hinter sich gebracht, doch diesmal wurde er offenbar beraubt, denn irgendjemand hat ihn dazu gebracht die Kombination seines supergeheimen Safes^^ zu verraten und hat die Pläne seiner alles geliebten Portalpistole gestohlen. Es gilt nun also herauszufinden, wer die Pläne stahl, wo sie verborgen werden und was benutzt wurde, um Rick hereinzulegen. Wem es zuerst gelingt einen entsprechenden Tatverdacht zu belegen, mit Hilfe entsprechender während des Spiels gemachter Notizen, gewinnt das Spiel.

    Die „R&M“-Edition nun bietet hier nicht die klassischen Räumlichkeiten der altherrschaftlichen Villa, sondern ein wildes Nichts von deren Mitte aus die Spieler in verschiedene Welten (Pluto, Mikroversum, Zitadelle der Ricks, Vogelmensch-Planet, Zahnradwelt, Nuptia 4, Säuberungsplanet, Gazorpazorp, Erde C-137) reisen müssen, um ihre Nachforschungen zu betreiben.
    Als Täter kommen hier die übelsten^^ Protagonisten (Gromflamiten-Wächter, Revolio Clockbury Jr., Beta-Sieben, Risotto Groupon, Tammy Guterman, Zeep Xanflorp) aus der Vorlage in Frage und die möglichen Überredungskünste (Ricks Flachmann, Mega-Samen, Wahrnehmungsverstärker, Meeseeks-Box, Traumsteuerung, Säuberungsanzug) als „Tatwerkzeuge“.

    Dies bringt etwas mehr Schwung ins klassische Cluedo-Geschehen und Abwechslung obendrein – ein Fest für die Fans.
    Diese Edition ist sehr hübsch anzuschauen und bemüht sich erfolgreich Fans mit vielen Details zu überzeugen. Die nötigen Änderungen sind nahtlos gelungen und passen sich schön in das Spielprinzip ein. Die Rundenabläufe sind eingängig und kurzweilig mit dezenten Längen je nach Würfelglück.

    Ergänzt wird der Spielverlauf durch die verrückten Erfindungen, welche in Kartenform gesammelt (dazu muss auf ein „?“-Feld gezogen werden) und entgsprechend eingesetzt werden können. Mit diesen können die Spieler mehr bzw. andere Karten anschauen, bei einer Verdächtigung, oder sie können eine Antwort verweigern, oder den Würfelwurf erhöhen, u.a.

    Im Kern bleibt Cluedo jedoch Cluedo und ob es nun eine spezielle Edition mit zusätzlichen Spielkarten braucht oder das Original reicht, entscheiden die Fans des Spiels bzw. der Serie. Das Spiel selbst gehört zu den besten Deduktionsspielen und wer ein „R&M“-Spiele- oder Fangeschenk sucht, ist hier gut bedient.
    Ausserdem bietet das Spiel sehr hübsche und wertige Komponenten, die Karten könnten ein wenig dicker sein, aber z.B. die Spielfiguren sind grandios gelungen.

    Die Alterseinstufung ist Lizenzbedingt zu verstehen, von der Spielmechanik her geht das Spiel locker mit FSK6 durch^^, allerdings dürfte die Serie in dem Alter noch nicht bekannt sein und manche Anspielungen verstehen eben nur Fans^^.

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: n/a
    HP: https://winningmoves.de/shop/cluedo/321/cluedo-rick-and-morty
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26354



    Pascals Wertung:
  • Master of Orion Pascal über Master of Orion
    Review-Fazit zu „Master of Orion: The Boardgame“, einer Brett-/Kartenspielvariante des berühmten PC-Klassikers.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 12 Jahren
    ca.-Spielzeit: 40-60min.
    Autoren: Ekaterina Gorn und Igor Sklyuev
    Illustration/Gestaltung: n/a
    Verlag: Hobbyworld
    Anleitung: englisch
    Material: englisch

    [Download: Anleitung]
    dt., engl.: https://boardgamegeek.com/boardgame/193322/master-orion-board-game/files
    engl., poln.: http://international.hobbyworld.ru/master-of-orion

    [Fazit]
    Die Brettspielvariante zu einem der großartigsten 4X-Spiele für den PC hält sich angenehm nah an der Spielmechanik und bringt die Atmosphäre prinzipiell sehr schön herüber.
    In erster Linie findet hier ein Kartenmanagement statt mit viel Optimierungstaktik, fein verpackt in toll gezeichneten Karten und zugänglich erklärtem Regelwerk – zwangsläufig beschnitten gegenüber dem meisterlichen Vorbild (MoO und das ungeschlagene MoO 2^^), aber so gerade auch für Neulinge, Interessierte und Geschichtsforscher *G* bestens geeignet.
    Jeder Spieler sucht sich eine Alien-Rasse (oder die Menschen) aus und vertritt diese per Spielertableau, inkl. spezifischen Vor- und Nachteilen. Die Karten sind für alle gleich zugänglich und werden nach und nach vor den Spielern als „Systeme“ (bis zu 4 à 5 Karten) ausgelegt. Auf die Art erhalten die Spieler dann auch immer ihre Ressourcen (rechte obere Ecke der Karten), auch wenn pro System weitere Karten (gestaffelt) angelegt werden – allerdings zählt nur der evtl. vorhandene Effekt der zuvorderst liegenden Karte als aktiv!
    Die Anzahl der vorhandenen Ressourcen ist dann auch ausschlaggebend für die Aktionsanzahl pro Runde per Spieler, denn je mehr Ressourcen, desto mehr Aktionswürfel stehen zum Einsatz zur Verfügung (workerplacement-like), allerdings wird dies durch Boni oder Mali ausgeglichen, z.B. durch Kartenziehen oder ein Absinken der Moral. Die Moral des eigenen Volkes ist wichtig, da manche Karten nur ab einem bestimmten Wert überhaupt nutzbar sind und zum anderen verliert, wessen Moral auf 0 sinkt.

    Als Aktionen stehen neben dem Handeln und Forschen, noch u.a. Angreifen, Berater anheuern und Konstrukte bauen (Karten auslegen) zur Verfügung und diese bringen allerhand tolle Gebäude, Objekte und Schiffe ins Spiel, allesamt mit reichlich Effekten-Abwechslung. Der Schwerpunkt liegt halt auf den Karten und das Ziel ist die meisten Punkte zu generieren.

    An die Komplexität der Computerspielreihe kommt das Spiel hier nicht heran, aber es fängt die Nostalgie und Spielprinzipien ein und macht auch ohne die Vorkenntnisse grossen Spass.
    Es überzeugt eben durch den verhältnismäßig leichten Zugang, der motivierenden Abwechslung durch die vielen unterschiedlich, und auch in Kombination, nutzbaren Karten, die feine Optik und der durchdachten Mechanik. Wer sich für SciFi-Spiele interessiert, Kartenoptimierungen nicht meidet und sich bereitwillig mit der Optionsvielfalt auseiandersetzt, wird hier begeistert am Tisch sitzen und gerne mehrere Partien spielen. Alle anderen, neugierig genug, probieren es einfach mal aus und lassen sich dann überzeugen :)!

    [Note]
    6 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/193322/master-orion-board-game
    HP: http://international.hobbyworld.ru/master-of-orion
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26350



    Pascals Wertung:
  • One to 9 Pascal über One to 9
    Review-Fazit zu „One to 9“, einem schnellen Kartenlegespiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30min.
    Autor: Klaus-Jürgen Wrede
    Illustration/Gestaltung: n/a
    Verlag: noris Spiele
    Anleitung: deutsch, englisch, französisch, italienisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., frz., ital.: https://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/spiele/familienspiele/one-to-9-606101697/ (s. Downloads)

    [Fazit]
    In „Ot9“ legen die Spieler abwechselnd Karten auf 4 Zahlenreihen ab, um entweder eine solche Reihe zu komplettieren oder eine Spalte über die vier Reihen hinweg.
    Es muss immer eine Karte passend (Farbe&Zahl) gelegt und danach zwei Karten nachgezogen werden. Man kann auch mehr Karten ablegen, wenn hierbei in einer Reihe mindestens 4 Karten nebeneinander passend liegen, dann erhält der aktive Spieler X kleine Stern-Plättchen zur Belohnung, zieht aber keine Karten nach! Immer, wenn eine solche Gruppe (auch vertikal, dann aber mit derselben Zahl) gebildet werden konnte, wird diese abgeräumt.
    Das Ziel ist es eine Reihe komplettieren zu können, um ein großes Stern-Plättchen zu erhalten und bei drei von diesen gewinnt man das Spiel. Eine Reihe zu komplettieren bedeutet alle Zahlen von 1 bis 9 abdecken zu können, doch dies schafft man nicht einfach so, daher gilt es abzuwarten und zu beobachten, was die Mitspieler so anstellen, um dann im richtigen Moment die eigenen Karten auszulegen und zu triumphieren^^. Hilfe erhält man zudem durch zuvor verdiente kleine Stern-Plättchen, die als Joker mit abgelegt werden dürfen und so fehlende Karten ersetzen.
    Vorsicht also vor Spielern, die schon 5+ Sternchen vor sich liegen haben^^.

    „Ot9“ ist ein feines, kleines Legespiel, das durch den simplen Zugang und der motivierenden Wettstreitkomponente immer wieder an den Tisch lockt. Die Testrunden mit verschieden besetzten Altersgruppen, waren allesamt freudig befriedigt, ob eines einfachen und kurzweiligen Spieles zwischen all den komplexen Brocken auf dem Markt^^.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/255716/one-9
    HP: https://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/spiele/familienspiele/one-to-9-606101697/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26343


    Pascals Wertung:
  • Zack Zack Pascal über Zack Zack
    Review-Fazit zu „Zack Zack“, einem Schnellratespiel.


    [Infos]
    für: 2-6 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 15min.
    Autor: n/a
    Illustration/Gestaltung: n/a
    Verlag: noris Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    dt.: https://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/spiele/familienspiele/zack-zack-606101704/ (s. Downloads)

    [Fazit]
    Ein schnelles Wortratespiel, bei welchem es darum geht Worte zu einem Thema zu finden, welche aber den gewürfelten Vorgaben entsprechen müssen.
    Reihum zieht ein Spieler die nächste Themenkarte und würfelt die dort unterschiedlich vorgegebenen Würfel (1 Würfel mit roten Buchstaben verbietet die Nutzung des erwürfelten Vokals; 1 Würfel mit grünen Zahlen gibt die Anzahl Silben vor, aus denen das Wort bestehen muss; 2 Würfel mit schwarzen Buchstaben geben die Buchstaben vor, die im Wort enthalten sein müssen) und schon dürfen alle Spieler gleichzeitig um die Wette raten. Wem zuerst etwas passendes einfällt ruft es in die Runde und patscht auf die ausliegende Karte! Passt das Wort, erhält der Spieler die Karte und es geht mit der nächsten Karte weiter, war das Wort falsch, muss er eine schon gesammelte Karte abgeben. Am Ende gewinnt, wer die meisten Karten sammeln konnte.

    „ZZ“ ist ein simples, aber durchaus kurzweiliges und motivierendes Ratespiel. So einfach der Zugang, so fordernd dann doch die Wortfindung und Spielrunden, die sich gerne quizzig geben^^, werden ihre Freude daran haben!

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/255722/zack-zack
    HP: https://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/spiele/familienspiele/zack-zack-606101704/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26338


    Pascals Wertung:
  • Lustprinzip Pascal über Lustprinzip
    Review-Fazit zu „Lustprinzip“, ein erwachsenes Kommunikationsspiel.


    [Infos]
    für: 3-8 Spieler
    ab: 16 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30min.
    Autor: n/a
    Illustration/Gestaltung: n/a
    Verlag: noris Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    dt.: https://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/spiele/familienspiele/lustprinzip-606101678/ (s. Downloads)

    [Fazit]
    Bei diesem Erklärspiel geht es darum, bestimmte allgemein meist als zweideutig anerkannte Begriffe so zu erklären, dass keinerlei Bezug auf sexuelle oder körperliche Umschreibungen genommen wird – und natürlich der Begriff selbst oder Wortteile davon nicht genutzt werden. Dies gelingt je nach Wort, Mitspieler, Tageslaune^^ und Kreativität mitunter recht leicht oder sehr schwer, so dass die vorgegebene Regel, welche in der Anleitung recht streng geschrieben wird, u.U. hie und da gelockert werden darf, damit die Spielrunde nicht ewig hängenbleibt.
    Gespielt wird reihum, indem der aktive Spieler versucht innerhalb der Sanduhrzeit so viele Begriffe wie möglich zu erklären – wer es errät, erhält die Karte -, bevor dann der Kartenstapel dem nächsten Spieler übergeben wird, wenn die Zeit abgelaufen ist. Wer Karten erhalten hat, bekommt je einen Punkt gutschrieben, der Erklärer erhält als Belohnung dafür je zwei Punkte.
    Wird ein Begriff nicht erraten, kommt dessen Karte unter den Stapel und muss später erneut geraten werden.
    Wurde der Stapel schliesslich komplett durchgespielt, werden alle Karten erneut gemischt und wieder als Stapel zum Raten hergenommen, doch in dieser zweiten und entscheidenen Runde dürfen zu den genannten Regeln auch die vorherigen Erklärungen nicht wiederholt werden – auch hier sollte man es aber nicht zu eng sehen^^. Es gewinnt schliesslich, wer die meisten Punkte ergattern konnte.

    „Lustprinzip“ ist auf den ersten Blick ein schnödes Worteratespiel, dass sich dem PR-Trick „Sex sells“ bedient, kann aber nach ein wenig Einspielen doch überzeugen, mehr zu sein.
    Das Thema ist an sich egal, es bedient halt nur eher ältere Spieler, aber das Erraten und vor allem Umschreiben meist gewohnter Begrifflichkeiten erweist sich als gar nicht so uninteressant und vor allem teils fordernd. So wurden aus zunächst gedacht witzelnden Runden, ernstere – aber weiterhin spassige^^ – Spieler, die sich verbissen kreativ an Worten vergingen^^, die eigentlich keiner Erklärung bedürfen^^.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/255718/lustprinzip
    HP: https://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/spiele/familienspiele/lustprinzip-606101678/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26334



    Pascals Wertung:
  • Schnecken Checken Pascal über Schnecken Checken
    Review-Fazit zu „Schnecken checken“, einem gediegenen Flirtspiel.


    [Infos]
    für: 3-8 Spieler
    ab: 16 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30min.
    Autor: n/a
    Illustration/Gestaltung: n/a
    Verlag: noris Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    dt.: https://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/spiele/familienspiele/schnecken-checken-606101676/ (s. Downloads)

    [Fazit]
    „SC“ ist ein nicht immer ernstzunehmendes, spassiges Flirtspiel für entsprechend geneigte Spielrunden und für mutige Kennenlerngruppen^^.
    Es gilt mit „Wort“-Karten die ausliegende „Satzanfang“-Karte so zu ergänzen, dass hierbei ein möglichst kreativer „Anmach“-Spruch herauskommt. Je nach Spielern und Runde kann dies sehr witzig, dröge oder nicht jugendfrei werden, das liegt dann ganz an den Teilnehmern^^.
    Es spielen alle rundenweise mit dem selben Satzanfang und suchen sich aus ihren Handkarten eine (vermeintlich^^) passende heraus, legen diese offen vor sich und erzählen nacheinander ihren Spruch. Schliesslich verteilt jeder Spieler seinen „Checker“-Chip an den Mitspieler, dessen „Spruch“ er am besten fand – sich selbst darf man nicht wählen. Wer nun die meisten Chips erhalten hat, muss keine neue „Wort“-Karte nachziehen, alle anderen schon. Das Ziel ist es, als Erster nur noch max. 2 Karten auf der Hand zu haben, um zu gewinnen.

    Für das Spiel muss man auf jeden Fall die richtige Besetzungsrunde haben und diese sollte dann auch nicht bierernst daherkommen. Interessant kann es noch werden, wenn das Spiel in öffentlichen Umgebungen gespielt wird^^. Die Spruch- und Wort-Karten sind relativ abwechslungsreich und je nach Muse kommen da auch tatsächlich coole Sprüche bei herum, inwiefern diese dann auch Erfolg versprechen, steht auf einem anderen Blatt – aber dies lässt sich ja durchaus ausprobieren^^.
    Rundum ein nettes Party-Spiel, nicht mehr, nicht weniger!

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/255713/schnecken-checken
    HP: https://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/spiele/familienspiele/schnecken-checken-606101676/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26330


    Pascals Wertung:
  • X - Ganz Schön Kniffelig Pascal über X - Ganz Schön Kniffelig
    Review-Fazit zu „X“, einer glücklichen Knobelei.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 15-30min.
    Autor: n/a
    Illustration/Gestaltung: n/a
    Verlag: noris Spiele
    Anleitung: deutsch, englisch, französisch, italienisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., frz., ital.: https://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/spiele/familienspiele/x-606101707/ (s. Downloads)

    [Fazit]
    Um bei „X“ zu gewinnen, müssen die Spieler komplette Reihen ankreuzen, um so die meisten Punkte einzustreichen. Dazu wirft der aktive Spieler die 4 Würfel (3 blaue, 1 roter), teilt diese in 2 Paare auf und trägt die jeweiligen Summen (2-12), sofern möglich, in der linken Hälfte des Punkteblattes ein. Die Mitspieler dürfen aus den blauen Würfeln ein Paar bilden und dessen Augenwert auf der rechten Seite des Punkteblattes eintragen. Immer wenn ein Spieler eine linke Reihe komplett hat, gibt er dies an und daraufhin steigt der Wert (pro Spieler 1 Punkt) der am Ende komplettierten gleichen Reihe der rechten Seite.
    Sobald ein Spieler 4-6 (je Spielerzahl) Reihen linksseitig füllen konnte, endet das Spiel.

    „X“ ist ein seichtes Würfelknobelspiel mit zwangsläufig hohem Glücksanteil, aber es kommt halt auch drauf an, wie man seine Chancen einteilt, indem die Kreuze mit Bedacht gesetzt werden^^.
    Hier findet sich zwar ein gewisses Spielgefühl von Kniffel, Qwixx und anderen Würfelmechanismen wieder, aber dennoch macht „X“ auch für sich genommen kurzweilig Spass und kann immer mal wieder hervorgeholt werden.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/255720/x
    HP: https://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/spiele/familienspiele/x-606101707/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26326


    Pascals Wertung:
  • Zocken Pascal über Zocken
    Review-Fazit zu „Zocken“, einem flinken Glücksspiel.


    [Infos]
    für: 2-8 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 15-50min.
    Autor: Peter Neugebauer
    Illustration/Gestaltung: Anke Pohl und Thilo Rick
    Verlag: noris Spiele
    Anleitung: deutsch, englisch, französisch, italienisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., frz., ital.: https://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/spiele/familienspiele/zocken-606101705/ (s. Downloads)

    [Fazit]
    Bei „Zocken“ ist der Name Programm. 7 farbige Würfel gilt es, einzeln geworfen, auf dem kleinen Spielbrett passend unterzubringen. Dabei müssen diese entweder in aufsteigender oder absteigender Folge nebeneinander gelegt werden. Der Wert-Abstand zwischen Würfeln, die direkt nebeneinander liegen, ist dabei egal (z.B. 5 neben einer 2), so lange die auf- oder absteigende Folge danach weiter eingehalten wird (Bsp. 6, 5, 2, 2, 1, 1, 1)! Als Ausweichmöglichkeit dezent unpassender Würfel gibt es links und rechts aussen jeweils ein neutrales Feld, das aber „-10“ Punkte einbringt (Bsp. zwei 6er liegen aussen nebeneinander und danach folgt eine 4, nun muss noch eine 6 untergebracht werden, also hier ganz links aussen auf dem neutralen „Straffeld“).
    Gelingt es alle 7 Würfel in entsprechender Abfolge abzulegen, winken „+50“ Punkte. Passt ein Würfel so gar nicht in die Reihe, wird er unterhalb des Spielfeldes abgelegt und bringt je „-20“ Punkte ein UND die „+50“ verfallen gänzlich. Dafür kann man noch Bonuspunkte einheimsen, wenn die Farbe des abgelegten Würfels zur darüber abgebildeten Feld-Farbe passt (bis zu „+280“ Punkte).
    Damit die Mitspieler nicht die ganze Würfelei stumm anschauen müssen, dürfen sie nach dem dritten Würfelwurf wetten! Dazu legen sie einfach ihren Wettchip auf das Spielbrett und geben damit an, dass der aktive Spieler mindestens 50 (Plus-)Punkte machen wird. Gelingt diesem das, erhalten die an der Wette beteiligten Spieler die Hälfte seiner erreichten Gesamtpunktzahl gutgeschrieben, gelingt es nicht, erhalten sie pauschal „-20“ Punkte.

    „Zocken“ ist ein kleines, feines und schnelles Spiel für zwischendurch oder auch für den Stammtisch in „Turnierart“^^ und kann jedwede Besetzung beglücken, die mit dem enormen Glücksanteil kein Problem hat bzw. sich darauf einlässt. Wir konnten das Spiel durchweg in lockeren Runden als spassig überzeugend erleben!

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/1500/zocken
    HP: https://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/spiele/familienspiele/zocken-606101705/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26316



    Pascals Wertung:
  • Alles an Bord?! Pascal über Alles an Bord?!
    Review-Fazit zu „Alles an Bord?!“, einem leichten, abenteuerlichen Planspiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 7 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30min.
    Autor: Carlo A. Rossi
    Illustration/Gestaltung: Michael Menzel
    Verlag: Abacus Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt.: https://www.abacusspiele.de/spiele/alles-an-bord/ (s. Downloads)

    [Fazit]
    Über 2 Runden müssen die Spieler sich in rascher Sammelei üben und Ausrüstungsplättchen grabschen, auf ihrem Schiffstableau verstauen und beim Abarbeiten der Abenteuerkarten geschickt einsetzen, um wertvolle Belohnungen (Geld oder Waren, welche wieder gegen Geld getauscht werden können) zu erhalten. Dabei gilt es sich die ausliegenden Abenteuerkarten gut zu merken und auch den einen oder anderen Blick auf die Schiffe der Mitspieler zu werfen, um nicht nur die richtigen und benötigten Utensilien an Bord zu bringen, sondern auch um zu schauen, was die anderen wohl so vorhaben, denn man wird nie alle Abenteuer bestehen können.

    Die 2 Runden sind in zwei Phasen unterteilt, in der ersten trägt man alles zusammen, was wohl gebraucht werden kann und in der zweiten werden die (vom schnellsten Spieler) eingesammelten Abenteuerkarten nacheinander abgearbeitet und wer hier jeweils die passenden Ausrüstungsgegenstände abgeben kann, erhält wertigen Ausgleich.
    Die Abenteuerkarten sind in verschiedene Kategorien unterteilt und machen so die Spielatmosphäre aus, da gibt es Piraten, die i.d.R. mit Kanonen und Säbeln „besiegt“ werden (ansonsten müssen Waren und Geld abgegeben werden), Erkundungstouren, Handelskarten und spezielle Aufträge, für die wiederum zuvor gesammelte (Belohnungs-)Waren benötigt werden.
    Am Ende gewinnt, wer das meiste Geld „verdient“ hat, was durch die Zwangsanschaffung von Schatztruhen (ab 10 Münzen) erschwert werden soll, da jede Truhe einen Lagerplatz auf dem Schiff beansprucht und so potentiell zu lagernder Ware den Platz wegnimmt.

    Dieses sehr seichte Familienspiel bietet schönes Spielmaterial, eine gut strukturierte Anleitung mit dementsprechend leichtem Zugang und für die Zielgruppe kleinerer Spieler durchweg kurzweiligen Spielspass.
    Die offizielle Einschränkung beim Sammeln nur eine Hand nutzen und immer nur ein Plättchen auf einmal nehmen zu dürfen, hindert niemanden wirklich daran fertig zu sammeln, da die nächste Phase immer erst beginnt, wenn alle „alles an Bord“ haben und mit ein wenig Ruhe hat man i.d.R. 90% der benötigten Waren an Bord, bevor der „schnellste Spieler“ die offen ausliegenden Abenteuerkarten einsammelt und man muss sich nicht mehr an alles genau erinnern. Zumindest konnte dies bei älteren Spielern festgestellt werden, so dass diese zwar gerne mitspielen, aber nicht so sehr gefordert werden. Dies tut dem generellen Spielspass keinen Abbruch, vor allem, wenn jüngere Kandidaten sich ob des Themas und der Atmosphäre besonders freuen, wenn sie Münzen zur Belohnung einsammeln^^.
    Es bleibt ein schönes Familienspiel, dass sich hier genau wohlfühlt und seine Stärken ausspielt und daher wohl oft auf den Tisch kommen wird!

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/245704/anchors-aweigh
    HP: https://www.abacusspiele.de/spiele/alles-an-bord/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26311



    Pascals Wertung:
  • Party Bugs Pascal über Party Bugs
    Review-Fazit zu „Party Bugs“, einem flinken Anti-Sammelspiel.


    [Infos]
    für: 2-6 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 15min.
    Autor: Martino Chiacchiera
    Illustration/Gestaltung: Michael Menzel
    Verlag: Abacus Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl.: https://www.abacusspiele.de/spiele/party-bugs/ (s. Downloads)

    [Fazit]
    Die Kakerlaken feiern in unserem Haus ab und zelebrieren dabei eine Kostümparty. Dies macht nicht nur Lärm, sondern ist für die Frau des Hauses^^ auch eher eklig und so gilt es das Viechzeugs los zu werden.
    Dazu spielen alle teilnehmenden Helfer^^ rundenweise verdeckt eine Karte aus, die dann von allen gleichzeitig aufgedeckt und in die Mitte (zur Discokugel^^) gelegt wird. Dort schon ausliegende Karten müssen die Spieler dabei an sich nehmen und wer die Karte mit dem kleinsten Wert ausgespielt hatte, darf sich zuerst eine aussuchen – hierbei nicht unbedingt immer die Niedrigste, sondern vorzugsweise eine zweite Karte, die schon beim Spieler ausliegt, denn zwei gleiche Karten dürfen abgeworfen werden – und vor sich ablegen. Am Ende des Spiels werden die Werte aller gesammelten Kakerlakenkarten gezählt und der Spieler mit der niedrigsten Summe gewinnt.

    Mit glücklichem Händchen, etwas Vorausschau und dezent taktischem Berechnen, kann man so auch den Mitspielern möglichst unpassende Karten zuschustern und selbst Pärchen bilden.
    Der leichte Zugang, die coolen Karten und der rasche Spielverlauf machen „PB“ zu einem schicken Zwischendurch-Kartenspiel und/oder zu einem schnellen Turnierspiel für Erwachsene *G*.
    Auf jeden Fall haben die spassigen Testspiele bewiesen, dass es nicht nur sehr kurzweilig ist, sondern auch für jedermann geeignet!

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/245700/party-bugs
    HP: https://www.abacusspiele.de/spiele/party-bugs/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26306



    Pascals Wertung:
  • Das tiefe Land Pascal über Das tiefe Land
    Review-Fazit zu „Das tiefe Land“, einem stürmischen Workerplacement-Spiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 12 Jahren
    ca.-Spielzeit: 50-100min.
    Autoren: Claudia Partenheimer und Ralf Partenheimer
    Illustration/Gestaltung: Andrea Boekhoff
    Verlag: Feuerland Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt.: http://www.feuerland-spiele.de/spiele/das_tiefe_land.php?show=dwl

    [Fazit]
    In „DtL“ bewirtschaften die Spieler ihren Bauernhof direkt an der Küste und sind dabei abhängig von den Deichen, damit die Wassermassen zurückgehalten werden und nicht die Ländereien überschwemmen. So gilt es für die Bauern stetig zu entscheiden, ob sie sich ihrer Schafzucht widmen oder dem Deichbau. Der entsprechend taktische Spagat zwischen beiden nötigen Übeln will gefunden werden, um zum Spielende nicht von der abschliessenden Sturmflut überrascht zu werden und zudem die meisten Punkte zu erarbeiten.

    Ein Jeder baut dabei auf seinem eigenen Spielertableau und legt Weiden an, indem Zäune bestimmte Bereiche der Wiesen einschliessen. Pro Feld kann ein Schaf untergebracht werden – mit Hilfe von ebenfalls zu bauenden Gebäuden/Anlagen, läßt sich dies verbessern – und manche Felder geben Besonderheiten, wie Sträucher oder Teiche vor, die wiederum für bestimmte Gebäude von Nöten sind. Auf dem Hauptspielbrett wird der Deichbau vorangetrieben und auf einer zugehörigen Punkteleiste spielerweise festgehalten, an bestimmten Etappenpunkten gibt es Boni für die Spieler. Zudem liegen hier die Flutkarten aus, welche jede Runde, zufällig aufgedeckt, die ankommende Wassermenge bestimmen – schön umgesetzt mit entsprechenden Holz“wellen“, die Deichteile sind dagegen einfache Blöcke – sowie die Rohstoffe (Holz, Lehm, Stein), die den Spielern zur Verfügung stehen, um alle Bauten umzusetzen.
    Beim Deichbau arbeiten die Spieler quasi zusammen, denn es werden Rohstoffkarten „gespendet“ und es kann immer nur eine der drei Sorten verwendet werden, bis ein Deichteil fertiggestellt ist, erst dann kann ein anderer Rohstoff, oder der selbe erneut, benutzt werden. Dies ist recht tricky gelöst, will man möglichst effektiv den Deich schnell hochziehen, sollte man beobachten bzw. sich merken, wer welche Rohstoffe wohl sammelt und entsprechend am aktuellen Deich(teil)bau teilhaben kann. Denn sobald ein Spieler Karten „spendet“ und dafür Punkte erhält, bestimmt er direkt danach einen Mitspieler, der mit“bauen“ darf (aber nicht muss) – es darf sich hierbei aber nicht abgesprochen werden *zwinker*!

    Wird der Deich durchbrochen (Check am Ende jeder Runde!) verlieren die Spieler Schafe und damit Punkte. Dies kann man versuchen einzukalkulieren, wenn man sich rein auf die Schafzucht konzentriert und durch die Masse den Punktverlust kompensieren kann. Allerdings wird der Wert der Schafe am Markt (und damit auch deren Punktwert am Ende des Spiels) durch Überschwemmungen immer weniger. Wie gesagt, es gilt eine Balance zu finden und die Mitspieler einzuschätzen, um den eigenen Punktestand zu retten bzw. nach oben zu treiben^^.
    Geholfen wird hier durch die vielen Anlagen und Gebäude, die zwar in der Stückzahl nur begrenzt gebaut werden dürfen, aber viele nette Effekte mit sich bringen, wie z.B. vergünstigstes Bauen, mehr Schafe pro Weide (Feld), u.v.m.! Ausserdem dienen die Ränder der Gebäudeplättchen auch als Abgrenzungen, wie die Zäune – geschickt platziert kann man hier die Weiden gut ausbauen.

    In den 3 Runden können die Spieler je zweimal ihre Spieltafel bearbeiten (Arbeiter für Aktionen einsetzen) und verwalten (Ergebnisse umsetzen), um so das Maximum aus ihren Möglichkeiten heraus zu holen. Davor und danach steuert das Spiel durch Gezeitenwechsel und Hochwasser – bzw. am Ende durch die Sturmflut – die Geschehnisse (neue Flutkarten, Kartenlimitcheck, Deich(teile)check, Hofausbautencheck) drumherum.
    Das Workerplacement funktioniert gut und typisch für ein Rosenberg-zertifiziertes Spiel (*G*), will man meist mehr erledigen, als möglich ist und so gilt es auch hier abzuwägen, ob man mit Schafen handeln oder lieber Ausbauten vornehmen will, den Deichbau vorantreibt oder Weiden abgrenzt, um anschliessend Einkommen zu erhalten und die Schafvermehrung freudig zu begutachten.

    Es gibt also reichlich zu tun und erlebt dies einmal in einem neu verpackten Szenario (wenn auch dezent schon mit einer bestimmten Pandemie-Variante erlebt^^) mit tollem Spielmaterial, guter Anleitung und leicht erlernbarem Spielverlauf. Kurzweilig ergeben sich die Spielrunden durch das Vorausplanen der eigenen Aktionen sowie dem Beobachten der Mitspieler und dem semi-kooperativen Deichbau.
    Für Fans von taktischen Workerplacement-Spielen mit bekannter Entscheidungsqual^^ eine unbedingte Empfehlung, für Rosenberg’sche Sammler sowieso und geneigte 2-Stunden-Spieler sollten auf jeden Fall mal hereinschauen! In unseren Testrunden konnte „DtL“ in verschiedenen Besetzungen durchwegs überzeugen.

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/242804/lowlands
    HP: http://www.feuerland-spiele.de/spiele/das_tiefe_land.php
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26293


    Pascals Wertung:
  • Alien Artifacts Pascal über Alien Artifacts
    nette Idee, langweilig umgesetzt ;/

    Pascals Wertung:
  • Cool Runnings Pascal über Cool Runnings
    Review-Fazit zu „Cool Runnings“, einem eiskalten Wettlauf.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30min.
    Autor: Olivier Mahy
    Illustration/Gestaltung: n/a
    Verlag: Ravensburger
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt.: https://www.ravensburger.de/produkte/spiele/familienspiele/cool-runnings-26775/index.html (s. u.)

    [Fazit]
    Das etwas andere Wettlaufspiel bringt Eiswürfel ins Spiel :)!
    Es gilt den eigenen Eiswürfel möglichst rasch ins Ziel zu bringen, bevor dieser schmilzt, denn dann scheidet dessen Spieler aus. Ideal für heisse Sommertage, aber auch sonst nicht unbedingt einfacher, denn den Mitspielern stehen vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung auch bei „normalen“ Temperaturen den Würfel bis zum kleinen dahinsiechenden Bröckchen zu verkleinern.
    Mit Hilfe von Aktionskarten und bestimmten Feldern auf dem Spielbrett muss so ein Eiswürfel nämlich ein Bestreuen mit Salz aushalten, ein Salzwasserbad, ein langanhaltendes, warmes Anhauchen, Rubbeln zwischen Mitspielerfingern oder das Beträufeln mit Wasser!

    Rundenweise ziehen die Spieler ihren Eiswürfel vorwärts (u.U. auch rückwärts, je nach erreichtem Feld^^), indem sie Karten ausspielen und jedesmal entscheiden, ob diese (zweigeteilt; oben eine Aktion, unten die Felderzahl, die man sich bewegen darf) zur Bewegung eingesetzt werden, oder um einen Mitspieler zu traktieren.
    Die Taktik, einfach nur stehen zu bleiben und permanent die Mitspieler anzugreifen, funktioniert auch ganz gut, denn am Ende gewinnt der letzte Verbliebende, wenn es keinem gelingt das Ziel zu erreichen^^.

    „CR“ ist ein tolles Spiel, basierend auf einer einfachen, wie auch genialen Idee! Hier hat die ganze Familie Spass, aber auch Spieleveteranen kommen gerne an den Tisch bzw. denken sich rasch zusätzliche „Regeln“ aus :)! Simpler Spielverlauf, guter Zugang, tolles Material, viel Spass, hier stimmt alles für eine vergnügliche halbe Stunde.
    Einzig die Vorbereiterung, die wässrigen Kunststoffwürfel einige Stunden oder einen Tag vorher ins Eisfach zu legen, hält etwas auf, ansonsten steht hier ein kurzweiliger, schneller Spass an!

    [Note]
    6 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/255702/cool-runnings
    HP: https://www.ravensburger.de/produkte/spiele/familienspiele/cool-runnings-26775/index.html
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26284


    Pascals Wertung:
  • Escape Room - Virtual Reality Pascal über Escape Room - Virtual Reality
    Review-Fazit zu „Escape Room – Das Spiel: Virtual Reality“, einer aufwendigeren Variante der Escape-Spiele.


    [Infos]
    für: 3-5 Spieler
    ab: 16 Jahren
    ca.-Spielzeit: 60min.
    Autoren: n/a
    Illustration/Gestaltung: n/a
    Verlag: noris Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    dt.: https://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/marken/escape-room/escape-room-virtual-reality-606101666/ (s. Downloads)

    [Fazit]
    Zu den bekannten „Escape Room“-Spielen von noris Spiele gesellt sich nun eine Virtual Reality-Variante, bei welcher der aus dem Hauptspiel bekannte Chrono-Decoder nicht benötigt wird, da hier eine APP dessen Aufgaben (Zeitablauf, Code-Eingabe) übernimmt und dies noch mit atmosphärischen Geräuschen mit Hilfe des (einen) Smartphones untermalt. Zudem wird hier ein zweites Handy (die Info des 2. benötigten Smartphones wird nicht wirklich auf der Schachtel offenbart, allerdings schon (bei den Systemvoraussetzungen), das es moderner sein muss und über ein Gyroskop verfügen sollte) gebraucht, welches in die inkludierte VR-Brille eingespannt wird! Dort sitzt es relativ sicher und die beiden Linsen erschaffen mit Hilfe der durchaus gelungenen grafischen Umgebung des jeweiligen Rätsel-Abenteuers eine schicke Rundum-Sicht.

    Etwas ungewohnt ist es, dass nun ein Spieler durch die VR-Brille schaut (auch für Brillenträger kein Problem), während die anderen über den üblichen Papp- und Papierschnipseln brüten, um den Rätseln auf die Spur zu kommen. Wie so oft bei neueren Escape/Exit-Spielen, werden die Spieler gar nicht an die Hand genommen oder ihnen deutlichere Hinweise kredenzt, wohin die Blicke anfänglich führen sollten, so dass auch diese beiden Geschichten eher für erfahrene Spieler gedacht sind.
    Mit Geduld und Grübelei kommt man hier auch bald auf die jeweilige Spur, allerdings je nach Gruppenzusammenstellung eher weniger in der vorgegebenen Zeit, ausser eben Veteranen helfen mit^^ - das Spiel funktioniert auch schon gut ab 2 Spielern.

    Insgesamt sind die beiden Rätsel-Abenteuer aber gelungen und bieten neben Abwechslung auch Überraschungen und durch den neuen VR-Aspekt auch eine besondere Form von Tiefe.
    Diese Erfahrung ist nicht für jedermann, wenn ein Spieler immer abwesend wirkt, wenn aber story-mässig die VR-Nutzung entsprechend integriert von den Spielern angenommen wird, macht es richtig Spass, weil es eben was „anderes“ ist, wenn man sich in der simulierten Umgebung richtig umschauen und zudem auch Gegenstände nutzen kann (der Zielcursor wandelt sich von Punkt zu Kreis). Der Schwierigkeitsgrad ist erträglich^^, beim U-Boot noch etwas leichter, als beim Hubschrauber, aber wie gesagt, mit entsprechend geduldiger Auffassungsgabe und Erfahrung alles machbar.
    Die dauerhafte Nutzung der VR-Brille kann bei manchen Leuten zu dezentem Schwindel führen, es sollte daher gut durchgewechselt oder mal pausiert werden, die Rätsel liegen ja auch auf dem Tisch.

    Rundum eine spannende Angelegenheit, die die Escape-Gemeine sicherlich hie und da polarisierend spalten könnte, aber auf jeden Fall einen Blick (die Grafiken sind wirklich gelungen und die APP funktionierte durchgehend fehlerfrei!) wert und allemal besser, als gewisse Mitbewerber-Produkte^^!

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/229315/escape-room-game-virtual-reality
    HP: https://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/marken/escape-room/escape-room-virtual-reality-606101666/
    Ausgepackt: n/a


    !!!VORSICHT VOR DER FOTO-ANSICHT WEGEN EVENTUELLER SPOILER!!!

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26277


    Pascals Wertung:
  • Fruit Ninja - Kombo-Party Pascal über Fruit Ninja - Kombo-Party
    Review-Fazit zu „Fruit Ninja Combo Party“, einem schnellen Kartenspiel zum bekannten Videospiel.


    [Infos]
    für: 3-6 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 20-40min.
    Autoren: Julien Vergonjeanne
    Illustration/Gestaltung: Mateusz Komada und Katarzyna Kosobucka
    Verlag: Lucky Duck Games
    Anleitung: englisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., frz., span., holl.: https://luckyduckgames.com/games/fruitninja.html (s.u.)

    [Fazit]
    Basierend auf der bekannten Videospiel- und App-Reihe, bei der es gilt herunterfallende Früchte mit einem Katana zu halbieren – möglichst rasch für viele Punkte, am besten noch mit Combos^^ -, sollen die Spieler hier Früchte sammeln und dabei vorzugsweise Combo-(Extra-)Punkte einheimsen.
    Die schönen und bunten Obstkarten werden an die Spieler verteilt und rundenweise reihum gegeben, während eine Karte pro Zug behalten wird, um diese auszuspielen. Es darf dabei immer nur ein Stapel Früchte gesammelt werden (entweder nur eine Frucht, oder ein Fruchtcocktail, bei dem jede Frucht einmal vorkommt), welchen man aber jederzeit beenden darf und dafür Punkte erhält oder zugweise behält, um mehr (passende) Früchte, für noch mehr Punkte, zu sammeln – mit dem Risiko keine passende Frucht mehr auslegen zu können.
    Dies geht dann über eine zuvor festgelegte Anzahl an Runden und der Spieler mit den meisten Punkten am Ende gewinnt.

    Von der Aufmachung her, erinnert das Spiel sofort an das Vorbild und das Grundprinzip ähnelt auch dem gleichen Spielverlauf, allerdings ist die Kartenvariante etwas zu zahm. Wer eine Fruchtreihe nicht fortsetzen kann, bekommt dennoch Punkte, nur keinen Bonus, und so geht man eigentlich kein wirkliches Risiko ein, da sich das Spiel auch recht flink spielt und so auch keine (Aufhol-)Wartezeiten ergeben. Daher spielt jeder drauf los und achtet nicht wirklich auf weiterzugebende Karten, wie es z.B. bei einem im Vergleich Schwergewicht wie „7 Wonders“ der Fall wäre.
    Als no-brainer für zwischendurch gern mal gesehen, aber kein Vollzeitspiel.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/237153/fruit-ninja-combo-party
    HP: https://luckyduckgames.com/games/fruitninja.html
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26269



    Pascals Wertung:
  • Zombie Tsunami - Retail - Multilanguage Pascal über Zombie Tsunami - Retail - Multilanguage
    Review-Fazit zu „Zombie Tsunami“, einem Zombie-Sammel-Partyspiel.


    [Infos]
    für: 3-6 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 25-35min.
    Autoren: Jeremie Torton und Vincent Vergonjeanne
    Illustration/Gestaltung: Mateusz Komada und Katarzyna Kosobucka
    Verlag: Lucky Duck Games
    Anleitung: deutsch, englisch, französisch, spanisch, polnisch
    Material: deutsch, englisch, französisch, spanisch, polnisch

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., frz., ital., span., port., poln.: https://luckyduckgames.com/games/zombietsunami.html (s.u.)

    [Fazit]
    „ZT“ ist eine Mordsgaudi für alle „Zwischendurch“-Spielefans und Zombieliebhaber, die das Genre nicht all zu ernst nehmen :)!

    Es gilt semi-kooperativ 3 Runden (à 6 Zügen) Zombies zu sammeln, denn hier wird nicht gegen die Untoten gekämpft, sondern gegen widrige Umstände, die Zombies, wie auch Menschen im Weg sind^^. So liegt eine Strasse vor den Spielern, die mit 6 verdeckten Karten bestückt ist und jede Karte wird nacheinander abgehandelt. Die Spieler agieren dabei gleichzeitig, wenn es sich um ein Hindernis handelt, das beiseite geräumt werden muss (hierfür nimmt jeder Spieler einen der drei Farbsteine verdeckt in die Hand und beim Offenlegen wird festgestellt, wer mit wem ein Team bildet (gleiche Farbe)) – das Hindernis gibt vor, wie viele Zombies die Teams gemeinsam aufbringen müssen, um es zu überwinden, i.d.R. wird es einer alleine selten schaffen. Oder es wird nacheinander gespielt, wenn es z.B. gilt eine Münze oder einen extra Zombie zu erhalten oder am Markt einkaufen zu dürfen (dort kann man durch Karten, welche sofort oder später eingesetzt werden, zusätzliche Zombies oder Menschen sammeln oder sich gegen spätere Ereignisse schützen).

    Die Hindernisse und Ereignisse werden dabei rundenweise immer fordernder und so gilt es durchaus auch taktisch überlegt zu handeln, wobei die Glückselemente auch nicht ohne sind, z.B. muss recht häufig mit den Zombies (kl. grüne Holzwürfelchen) gewürfelt werden und wenn diese dann mit dem „Gesicht“ nach oben liegen bleiben, bedeutet das meistens, dass sie aus dem Spiel sind.
    Zusätzlich kommt mit den geheimen Aufgabenkarten noch etwas Abwechslung in den Spielablauf. Bei diesen gilt es verschiedene Bedingungen zu erfüllen, um dann direkt eine Belohnung (meist weitere Zombies) zu kassieren – die Aufgabenkarten werden jede Runde erneuert. Natürlich gibt es bei den Marktkarten auch einiges an Abwechslung und neckischen Leckereien, z.B. Menschen beim Mitspieler wegbomben oder Zombies klauen.
    Am Spielende gewinnt, wer die meisten Zombies sammeln konnte (Menschen werden dafür gewandelt^^) – drum achtet also während der Runden auf eure armen, hilflosen Zombies^^.

    Mit der gleich im Grundspiel intgerierten Erweiterung „Zombird“ darf gerne von Anfang an gespielt werden. Diese bringt Ereigniskarten mit, welche vor jeder Runde aufgedeckt werden und diverse Bedingungen oder Boni vergeben und zudem gibt es nun die „Zombird“-Karten, welche jederzeit im Zug eines Spielers eingesetzt werden dürfen und i.d.R. sehr vorteilhafte Aktionen mitbringen (z.B. Schutz gegen den Verlust von Zombies).

    „ZT“ macht sehr viel Spass und hat einen leichten Zugang und tolles Spielmaterial. Die Karten sind allesamt herrlich witzig gestaltet und der Spielverlauf selbst sorgt auch immer wieder für (schadenfrohe) Schmunzler! Rundum ist LDG wieder mal ein kurzweiliges, schickes Spiel gelungen, das in quasi jeder Besetzungsrunde gespielt werden kann und eine neue Sammelsucht entfacht: statt Gehirne, ZOMBIIIIEEES.

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/223674/zombie-tsunami
    HP: https://luckyduckgames.com/games/zombietsunami.html
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26202



    Pascals Wertung:
  • Doodle Rush Pascal über Doodle Rush
    Review-Fazit zu „Doodle Rush“, einem flinken Zeichenspiel.


    [Infos]
    für: 3-6 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 10-15min.
    Autor: Adam Porter
    Illustration: Reinis Pētersons
    Verlag: Amigo Spiele
    Anleitung: englisch
    Material: englisch

    [Download: Anleitung]
    engl.: http://www.publishing.brain-games.com/doodle-rush (s. Farbbalken)
    engl.: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/232090/doodle-rush/files

    [Fazit]
    „DR“ ist vom Prinzip her ein klassisches Party-Malspiel, bei dem es gilt gegen die Zeit bestimmte Begriffe zeichnerisch darzustellen. Der Unterschied zu anderen Spielen dieser Art liegt darin, dass alle Spieler gleichzeitig spielen und zudem gleich 6 versch. Zeichnungen, besser Skizzen^^, auf kleinen Plättchen anfertigen müssen. Hierfür erhalten alle je zwei Begriffe-Karten mit je 3 Wörtern und bei Rundenbeginn steht allen genau 1 Minute zur Verfügung. Nach jeder Zeichenrunde folgt eine Raterunde, in der ebenfalls alle zugleich drauf los raten und sich bei Übereinstimmung die bemalten Plättchen von den Mitspielern nehmen – diese sind bei Spielende je 1 Punkt wert. Plättchen, die nicht erraten wurden, verbleiben beim jeweiligen Spieler und stehen diesem in der 2. und 3. Runde wieder zum Bemalen zur Verfügung – das Ziel ist es aber, alle eigenen Plättchen los zu werden, denn jedes verbliebende Plättchen zählt am Ende einen Minuspunkt.

    „DR“ ist ein sehr kurzweiliger Spass und das Schöne ist, dass es gar nicht erst darauf ausgelegt ist künstlerisch wertvoll zeichnen zu müssen, sondern allein schon wegen der knappen Zeit, Skizzen völlig ausreichen und somit ziemlich jedem Spieler in die Hände spielt. Denn die meisten Ausreden sind ja die, dass „man nicht zeichnen könne“ :), doch das fällt hier gar nicht auf, denn die groben Zeichnungen reichen völlig aus und der Ratespass geht los. Wer gut zeichnen kann, hat natürlich auch hier die Vorteile auf seiner Seite, aber zumindest kann jeder mitmachen^^. Die knapp 15min. Spielzeit sind auf jeden Fall gut investiert und so erlebt man ein feines Spiel für zwischendurch, zum Aufwärmen oder als Abschluss.

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/232090/doodle-rush
    HP: http://www.publishing.brain-games.com/doodle-rush
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=25531

    Pascals Wertung:
  • TOP TRUMPS Match - Weltfußball Stars Pascal über TOP TRUMPS Match - Weltfußball Stars
    Review-Fazit zu „Top Trumps Match – World Football Stars“, einer ‚Vier Gewinnt‘-Variante.


    [Infos]
    für: 2 Spieler
    ab: 4 Jahren
    ca.-Spielzeit: 15+min.
    Autoren: n/a
    Illustration/Gestaltung: n/a
    Verlag: Winning Moves
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    n/a

    [Fazit]
    Bei „Match“ spielen 2 Spieler gegeneinander und versuchen 5 gleiche Charakterköpfe waagerecht, horizontal oder diagonal aneinander zu reihen. Der Haken bei diesem Wettstreit ist, dass immer ein Würfel aus der Spielwand herausgedrückt wird, um diesen an anderer Stelle wieder einzubringen (und dadurch den dortigen Würfel heraus zu bugsieren) und die Würfel natürlich mit sechs unterschiedlichen Seiten daherkommen und die Spieler natürlich auf ihrer Seite jeweils nur die Gegenseite des Würfels sehen. Somit gilt es zu knobeln und zu raten, welche/n Charakter der Gegenspieler wohl gerade versucht „in Reihe zu bringen“, während man selbst (hoffentlich *G*) einen anderen zu sammeln sucht.
    So wird „blind“ nach „5 gewinnt“-Manier^^ so lange gespielt, bis es einem Spieler dann doch gelingt, fünf gleiche Charaktere nebeneinander zu reihen und per lautem „Match“-Ausruf das Spiel gewinnend zu beenden – es sei denn, der Gegner deckt eine der beiden zu Spielbeginn an jeden verdeckt ausgeteilten Charakterkarten auf und diese zeigt genau den Charakterkopf, mit der der Gegenspieler das Spiel beenden wollte, denn dann hat der vermeintliche Verlierer doch gewonnen, weil er den Charakter quasi „gefangen“ hatte.

    Diese Weltfussballstars-Edition bringt hierbei allseits bekannte Fussballer (Lionel Messi, Neymar Júnior, Gareth Bale,…) aus der Welt des Ballsports auf die sehr wertigen Spielwürfel und das Spiel macht insgesamt einen guten und soliden Eindruck, bis auf den Fotodruck mancher Würfel, der etwas blass wirkt.
    Der Spielspaß hält über mehrere Partien hinweg und konnte verschiedene Spielernaturen in den Testrunden durchaus mit seiner Kurzweiligkeit überzeugen.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: n/a
    HP: https://winningmoves.de/shop/top-trumps/filme-serien-gaming/310/match-world-football-stars
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26246


    Pascals Wertung:
  • Trivial Pursuit - Herr der Ringe Pascal über Trivial Pursuit - Herr der Ringe
    Review-Fazit zu „Trivial Pursuit Herr der Ringe“, dem klassischen Ratespiel zur berühmten HdR-Lizenz.


    [Infos]
    für: 2-6 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 45+min.
    Autoren: n/a
    Illustration/Gestaltung: n/a
    Verlag: Winning Moves
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    n/a

    [Fazit]
    Die „HdR“-Edition des Quiz-Klassikers ist nicht für jedermann bestimmt.
    Die grundlegende Spielmechanik (Ziel des Spiels ist es, als erster Spieler sechs Karten zu sammeln, indem man die Fragen aller sechs Wissensgebiete mind. zweimal richtig beantwortet) ist zwar unverändert, aber die Fragen und Kategorien wenden sich eindeutig an „HdR“-Kenner!
    Das ist nicht negativ, für den Fan ist es ein geniales Sammelsurium an Hintergrundwissen und -fragen zum Lieblingsspiel. Alle Unwissenden werden sich allerdings die Zähne an den vielen (gut ausgearbeiteten) Fragen ausbeissen.
    Wer ist der Anführer von Gandalfs Orden? Wie viele Lampen brennen in Sarumans Thronzimmer? Wer trat auf das große Schwert von Narsil und zerstörte es somit? In welchem Gebirge Mittelerdes liegt Helms Klamm? Was sind die ersten Worte in Die Zwei Türme? Welche Kampfausrüstung trägt die Armee der Ostlinge in der linken Hand?
    Und so finden sich querbeet reichlich Fragen unterschiedlichen Schwierigkeitsniveaus für alle Fans und angehenden „HdR“-Experten.

    Diese Edition enthält 600 Fragen und Antworten rund um Frodo, Gandalf & Co. und die sechs Quizkategorien sind „Gegenstände“, „Bösewichte“, „Helden“, „Orte und Geschichte“, „Waffen und Kriege“, „Filmproduktion“. Das Spielmaterial kommt in eher nüchterner Gestaltung und Farbgebung daher, dafür ist es schnell benutzt und (als quasi-Reiseedition) einfach transportiert.

    Rundum macht „TP-HdR“ spielerisch alles richtig und wird sich als Sammlerstück beim „HdR“-Fan gut machen, allerdings eher nur bei diesem. Es ist so auch ein sehr schickes Geschenk für Fans und Sammler^^.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: n/a
    HP: https://winningmoves.de/shop/weitere-spiele/trivial-pursuit/312/trivial-pursuit-herr-der-ringe
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26242


    Pascals Wertung:
  • Woodlands Pascal über Woodlands
    Review-Fazit zu „Woodlands“, einem märchenhaften Lege- und Knobelspiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 20-40min.
    Autor: Daniel Fehr
    Illustration/Gestaltung: Felix Mertikat
    Verlag: Ravensburger
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    dt., engl.: https://boardgamegeek.com/boardgame/247313/woodlands/files
    dt.: https://www.ravensburger.de/produkte/spiele/erwachsenenspiele/woodlands-26777/index.html (s. Infokasten)

    [Fazit]
    In „Woodlands“ müssen die Spieler in immer schwieriger zu lösenden Etappen die Heldenfigur von A nach B bringen. Dabei gilt es unterwegs Hindernisse oder Unholden auszuweichen und wertvolle oder nützliche Gegenstände einzusammeln. Manchmal muss auch vom eigentlichen Weg abgewichen werden, um speziellen Bösewichten auszuweichen und dann wird durch den sonst verbotenen Wald geschlichen. Gefundene Schlüssel öffnen geheimnisvolle Truhen, die wertvolle Belohnungen offenbaren.
    Wem es gelingt die jeweilige Etappe am schnellsten zu meistern, beendet zwar die laufende Runde – die Mitspieler haben nur noch wenige Sekunden Zeit ebenfalls fertig zu werden -, ist aber nicht zwangsläufig siegreich. Denn zu jedem Rundenende muss noch überprüft werden, ob der jeweilige Spieler den richtigen Weg gewählt hat und die (optionalen) Aufgaben erfüllen konnte.

    Um voranzuschreiten müssen die Spieler auf ihrer Spielfläche Legeplättchen ablegen und so arrangieren, dass sich die Teile der abgebildeten Pfade zu einem Weg ergänzen, der die Heldenfigur auch wirklich richtig führt. Dafür benötigen sie ein gutes Auge und räumliches Vorstellungsvermögen, da nur der Start und das Ziel sowie etwaige Hindernisse und Bösewichte und die sammelbaren Gegenstände auf einer Folie abgebildet sind und diese auf einer weissen Fläche abegelegt wird. Der Weg muss „gedacht“ werden!
    Zur Überprüfung wird die Folie dann am Rundenende bei jedem Spieler auf die Plättchenablage gelegt, um festzustellen, ob der Weg passt.

    Das Prinzip ist schon aus Spielen wie „Loony Quest“ (s. Review) bekannt, wird hier aber durch die 20 Kapitel Märchenerzählung noch mehr zum Familienspiel.
    Die Etappen werden immer knobeliger und stellen somit auch eine Langzeitherausforderung und Motivation dar, das ohnehin schöne Spiel immer wieder mal hervor zu holen. Die Folien sind klasse gestaltet und sehr wertig, die Legeplättchen hätten etwas „dicker“ sein dürfen. Der Spielzugang ist leicht und die Anleitung entsprechend strukturiert.
    Die Geschichten – durch die Kapitelanleitungen schön eingeführt und weiter erzählt – reichen da vom Rotkäppchen bis hin zu Dracula, zeigen aber immer familientaugliche Zeichnungen auf.

    Eine schicke Spielumsetzung mit reichlich Abwechslung und forderndem Spielablauf für jedwede Besetzung bei angenehmen Spielzeitaufwand!

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/247313/woodlands
    HP: https://www.ravensburger.de/produkte/spiele/erwachsenenspiele/woodlands-26777/index.html
    Ausgepackt: http://www.heimspiele.info/HP/?p=25971

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26105




    Pascals Wertung:
  • The Rise of Queensdale Pascal über The Rise of Queensdale
    Review-Fazit zu „The Rise of Queensdale“, einem Legacy-Abenteuer.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 12 Jahren
    ca.-Spielzeit: 45-60min.
    Autoren: Inka Brand und Markus Brand
    Illustration/Gestaltung: Fiore GmbH und Michael Menzel
    Verlag: Ravensburger (alea)
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    dt., engl.: https://www.ravensburger.de/produkte/spiele/erwachsenenspiele/the-rise-of-queensdale-26903/index.html (s. Infokästen)
    dt. (Errata): https://boardgamegeek.com/thread/1976556/german-errata-and-clarifications-german-first-edit

    [Fazit]
    „TRoQ“ ist ein Legacy-Spiel (die Ravensburger-Artikelseite beschreibt es gut mit: „Legacy-Spiele verändern sich im Spielverlauf und fügen immer neue Elemente und Spielregeln hinzu. Die Entscheidungen der Spieler haben Einfluss auf den Spielverlauf und bleiben auch für Folgepartien bestehen.“), verpackt in einem abenteuerlichen Stadtaufbauspiel. Der König des Landes will seiner Königin ein neues Schloss bauen und dazu entwickelt sich ringsherum auch eine Stadt. Dies sollen die Spieler nun bewältigen, um bei Erreichen des Zieles fürstlich belohnt zu werden.

    Jeder Spieler kontrolliert ein (Stadt-)Viertel des Tal-Umfeldes und muss via Worker(dice)placement nebst geschicktem Würfeln seine Aktionen durchführen, um dem Epochen-Ziel (je Partie) immer näher zu kommen – anfänglich sind dies z.B. 10 Siegpunkte.

    Der Spielzugang ist sehr leicht und steigert sich erst im Laufe der Folgepartien, da dann immer mehr Optionen zur Verfügung stehen, neue Regeln etabliert oder Alte umgeändert werden, weitere Aufgaben hinzukommen und vor allem Ereignisse und Wendungen, die das ganze Spiel noch spannender machen. Für ein Erstlingsprodukt der Autoren und des Verlages ist hier ein tolles Spiel gelungen. Fans des Legacy-Genres können bedenkenlos zugreifen und Neulinge werden hier freudig interessante Neuerungen erfahren.

    Das einige Aspekte nicht so 100% sind, schmälert den Spielspass und die Motivation immer wieder zurückzukehren kaum. Manche Materialien sind fehlerhaft bezeichnet, aber hierzu gibt es schon Korrekturen (s. Errata) und das man sämtliches Material schon von Beginn an sichten kann, widerspricht dem Grundgedanken des Legacy-Aspekts, da hätten mehr Umschläge oder blickdichte Tütchen dazugehört, die dann erst nach und nach geöffnet werden dürfen. Aber wenn man sich an die Anweisung hält, nur die Komponenten hervorzuholen (und den Rest zu ignorieren^^), die gerade vorgeschrieben sind, passt es schon. Am generellen Spiel ändert dies nichts, zumal man selbst schon erblickte Stanzbögen und Aufkleber schnell vergisst.
    Was allerdings nicht geschadet hätte, wäre eine Komponentenübersicht für die Gebäudeplättchen, die nun immer mit ihren Stanzbögen aufgehoben werden müssen, da nur auf den Bögen die Kosten vermerkt sind.

    Nichts desto trotz hat das Spiel viel Spass gemacht und wusste zu motivieren. Der Wiederspielwert obliegt natürlich der Meinung der Teilnehmer, da diese sich nun eine völlig neue Welt erschaffen haben (das Endziel jedes Legacy-Spiels) und wenn da jemand gänzlich unzufrieden ist, mit dem Ausgang, wird es schwierig. Aber generell kann das Spiel problemlos erneut für Spielfreude sorgen, wenn man sich „seine“ Welt anschaut.

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/238546/rise-queensdale
    HP: https://www.ravensburger.de/produkte/spiele/erwachsenenspiele/the-rise-of-queensdale-26903/index.html
    Ausgepackt: http://www.heimspiele.info/HP/?p=25966

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26097


    Pascals Wertung:
  • Vikings Gone Wild - Meister der Elemente Erweiterung Pascal über Vikings Gone Wild - Meister der Elemente Erweiterung
    Review-Fazit zu „Vikings gone Wild: Meister der Elemente“, einer Erweiterung zum Grundspiel ‚Vikings gon Wild‘.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 14 Jahren
    ca.-Spielzeit: 60-120min.
    Autor: Julien Vergonjeanne
    Illustration/Gestaltung: Mateusz Komada
    Verlag: Lucky Duck Games (Corax Games)
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    engl.: https://luckyduckgames.com/games/mastersofelements.html

    [Fazit]
    Für das fantastische „Vikings gone Wild“ (Reviews siehe hier und hier) kommt nun die nächste Erweiterung und bringt gar meisterlich neue Karten ins Spiel.
    Namensgebend natürlich reichlich neue Einheitenkarten, die sich um die Elemente (hier: Wasser, Feuer, Natur) drehen sowie passende Götter-, Missions-, Helden- und Artefaktkarten und noch einige mehr plus vielen neuen Markern. Zudem erhalten die Spieler Spielertafeln, auf denen der Meister bzw. gewählte Gott nebst Artefaktkarten abgelegt/verwaltet wird.

    Die Spieler sind nun (auch) Meister der Elemente und produzieren als solche jede Runde entsprechende Elementmarker, die auf ein Gebäude nach Wahl gelegt werden, um später aktiviert werden zu können. Diese zusätzliche Produktion ist auch schon die einzig relevante Spielablaufänderung. Erfahrene Spieler tauschen die Meister-Karten gegen Götter-Karten, welche die selbe Funktion erfüllen, nur auf ihrer höchsten Ausbaustufe noch zusätzliche Fähigkeiten mit sich bringen (Bsp.: ‚Loki‘ erlaubt das Stehlen eines Goldbarrens oder Bierfasses; ‚Freya‘ erlaubt das Kopieren eines beliebigen Artefakts; u.a.).

    Die Hatz möglichst schnell viele (versch.) Elemente zu sammeln macht hier den neuen (zusätzlichen) Reiz aus und dadurch ist der Spieler auch bemüht schneller Gebäude hochzuziehen, da hier ja die Marker abgelegt werden. Die Element-Marker erlauben dann das Erfüllen der vielen, neuen Missionen sowie Sonderfunktionen der Einheitenkarten zu nutzen (z.B. Karten nachziehen).
    Kämpfe werden durch die Artefaktkarten abwechslungsreicher – jeder Spieler hat 3 Artefakte zur Verfügung und hierfür gibt es zu Spielbeginn auch eine extra Draft-Runde!

    Die Gestaltung der Karten ist wieder grandios gelungen und die Erweiterung an sich fügt sich gut ins bekannte Spielgeschehen ein. Man sollte schon etwas VgW-Erfahrung haben, um taktisch gut vorgehen zu können, ansonsten bieten auch diese neuen Karten keine großen Einstiegsschwierigkeiten.

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgameexpansion/231220/vikings-gone-wild-masters-elements
    HP: https://luckyduckgames.com/games/mastersofelements.html
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26075


    Pascals Wertung:
  • Agentenjagd Pascal über Agentenjagd
    Review-Fazit zu „Agentenjagd“, einem modernen Wettlaufspiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 20min.
    Autor: Forrest-Pruzan Creative
    Illustration/Gestaltung: Christian Schob
    Verlag: Schmidt Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch (dito APP)

    [Download: Anleitung]
    dt.: https://www.schmidtspiele.de/de/produkte/details/product/agentenjagd-49342.html (s. Infokasten; inkl. Links zur APP)

    [Fazit]
    Als Super-Agenten suchen die Spieler einen Spion, der sich irgendwo auf der Welt versteckt hält. Um diesen aufzufinden, müssen sie Spuren nachgehen, die ihnen die zum Spielen nötige APP andeutet. Nach und nach entdecken sie so immer mehr Hinweise, die sich auch mit Hilfe von Informanten, auf den verschiedenen Kontinenten, verdichten und so schliesslich im Wettlauf mit den anderen Agenten zum Ziel führen. Die durchgehend vertonte APP hilft auch beim Aufbau des Spiels und dem Platzieren/Bewegen der schicken Agentenfiguren – der Spion wird pro Partie neu und zufällig „versteckt“.

    Mit Hilfe von 2 Aktionen kann jeder Agent pro Zug Bewegungen oder Aktionskarten (per Codeeingabe in der APP) ausführen – die Karten erhält man von den Informanten!
    Gereist wird dabei auf der Weltkarte per Flugzeug, Sportwagen, Motorrad oder Helikopter, was auch jedesmal entsprechend mit der APP abgeglichen wird. Die vielfältigen Aktionskarten werden in der, auch sonst übersichtlichen, Anleitung erklärt.

    Das Spielmaterial ist wertig, wenn auch teils etwas trist, aber ähnlich vergleichbare Klassiker, wie Scotland Yard, konzentrierten sich ja auch eher auf das Spielgeschehen, denn auf Gestaltung^^. Die wichtige APP funktioniert, nach etwas Eingewöhnung, fehlerfrei und gibt i.d.R. passgenau die nötigen Hinweise und leitet so die Spieler in die entsprechende Richtung.
    Hier lohnt es sich auch die Mitspieler zu beobachten, um abzuwägen, welchen Informanten diese wohl gerade entdeckt haben könnten und sich selbst dorthin zu begeben, denn die Informanten verbleiben immer am selben Ort.
    Schick ist dabei die Geheimnistuerei, wenn der aktive Spieler seinen Hinweis auch nur per Fingerbewegung über den Touchscreen entziffern kann, damit ja keiner „über die Schulter“ gucken kann.

    Rundum liegt hier ein feines Familienspiel vor, dass das Rad zwar nicht neu erfindet, aber das bekannte Thema dennoch genug modernisiert, um die Spieler an den Tisch zu locken!

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/244520/agentenjagd
    HP: https://www.schmidtspiele.de/de/produkte/details/product/agentenjagd-49342.html
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26071


    Pascals Wertung:
  • Race to the New Found Land Pascal über Race to the New Found Land
    Review-Fazit zu „Race to the New Found Land“, einem taktischen Wettrennen zum neu entdeckten Land^^.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 60-90min.
    Autoren: Martin Kallenborn und Jochen Scherer
    Illustration/Gestaltung: Alexander Jung
    Verlag: Schmidt Spiele (Hans im Glück)
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral (bis auf die Spielertafeln)

    [Download: Anleitung]
    engl., ital.: https://boardgamegeek.com/boardgame/243696/race-new-found-land/files
    dt.: https://www.hans-im-glueck.de/spiele/race-to-the-new-found-land.html (s. Download)

    [Fazit]
    Kaum wurde die große Insel vor Amerikas Küste entdeckt, stürzen sich alle Seefahrer-Nationen auf das „neu gefundene Land“ und schicken ihre Kapitäne und Händler los, um die Ersten zu sein, die das neue Land besetzen und Handelsrouten einrichten. Die Spieler übernehmen die Rollen der Seefahrer und sollen für ihr Königreich das größte Stück vom vielversprechenden Insel-Kuchen beschaffen.

    In 4 Runden à 3 Phasen nutzen die Spieler die Planungs- und Aktionsphasen zum Entdecken der Inselteile und Erfüllen von Aufträgen, um an wertvolle Punkte zu gelangen, die hoffentlich den Sieg einbringen.
    Besonderes Merkmal des Spiels ist die mitten durch den Spielplan verlaufende Siegpunktleiste, die mehrere Etappen bietet, die bei Erreichen für die Spieler bestimmte Boni offeriert – der erste Spieler hat hier jeweils den grössten Vorteil (des Aussuchens). Beim Entdecken neuer Inselteile und dem Besiedeln derselben erhalten die Spieler ebenfalls Boni, in Form von Rohstoffen, Punkten, u.a.
    Um Aufträge erfüllen zu können, müssen zunächst Rohstoffe gesammelt werden, die dann in entsprechenden Städten gegen Punkte abgegeben werden können – zu beachten gilt hier, wie fast bei allen Aktionen, dass die möglichen Lieferungen von den Kapazitäten der Schiffe abhängen.

    Ein schönes und interessantes Kennerspiel mit kleinen Mängeln (unausbalancierte Nationen f.d. Spieler; dezente Übersichtsprobleme), welches aber generell gerne gespielt wurde und wird!

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/243696/race-new-found-land
    HP: https://www.schmidtspiele.de/de/produkte/details/product/race-to-the-new-found-land-48277.html
    Ausgepackt: http://www.heimspiele.info/HP/?p=25976

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26023



    Pascals Wertung:
  • Nova Pascal über Nova
    Review-Fazit zu „Nova“, einem Legespiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30-45min.
    Autor: Andrea Boennen
    Illustration: Arnold Reisse
    Verlag: Qango
    Anleitung: deutsch, englisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung/Übersichten]
    n/a

    [Fazit]
    „Nova“ ist ein feines Legespiel für die ganze Familie und überhaupt jede Art von Spielertyp. Der Gelegenheitsspieler freut sich über die leichten Regeln und der Vielspieler über taktische Vorausplanungen bei erhöhtem Schwierigkeitsgrad.
    Es gilt tetris-geformte Plättchen auf der Sternenbildspielfläche so anzulegen, dass diese möglichst große zusammenhängende Sternenhaufen bilden, um so viele Punkte zu generieren. Dabei muss beachtet werden, dass manche vorgedruckte Felder nur bestimmte Sternenfarben erlauben oder gar ganz gesperrt sind. Darüber hinaus will man natürlich vermeiden, günstige Legegelegenheiten für die Mitspieler zu schaffen, also muss auch beobachtet werden, was die anderen mit ihren Plättchen so vorhaben könnten.
    Alternativ kann auch in Teams gespielt werden, wobei dann gegenseitige Hilfestellung bei der Plättchenwahl erlaubt ist und vor allem versucht wird so zu spielen, dass die Gegner keine gute Legeplätze bekommen, aber der Teammitspieler.

    Die Spielfläche kann dank modularer Aufbauweise beliebig generiert und so auch im Schwierigkeitsgrad variiert werden, damit kommt Abwechslung ins Spiel, da sonst nach ein, zwei Partien schon alles gesehen wäre. So aber entfaltet sich ein nettes Familienspiel mit ansprechender Optik, gewissem Glücksanteil und seicht taktischem Tiefgang für eine breite Palette an Spielertypen.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.

    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/236480/nova
    HP: http://qango.de/index.html
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=25300


    Pascals Wertung:
  • Der geheimnisvolle Zaubersee Pascal über Der geheimnisvolle Zaubersee
    Review-Fazit zu „Der geheimnisvolle Zaubersee“, einem spannenden Kooperationsspiel.


    [Infos]
    für: 2-5 Spieler
    ab: 5 Jahren
    ca.-Spielzeit: 15min.
    Autoren: Stefan Kloß und Anna Oppolzer
    Illustration/Gestaltung: Rolf Vogt
    Verlag: Schmidt Spiele (Drei Magier Spiele)
    Anleitung: deutsch, englisch, französisch, italienisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., frz., ital.: https://www.schmidtspiele.de/de/produkte/details/product/der-geheimnisvolle-zaubersee-40882.html (s. Infokasten)

    [Fazit]
    Drei junge Magier flüchten mit ihrer Katze aus der gruseligen Burg Rabenfels und müssen nun über den Zaubersee hinüber gelangen, um dem bösen Zauberer zu entkommen.
    Die Spieler helfen ihnen dabei, indem sie die Figuren in gemeinsamer Absprache von Seerosenblatt zu Seerosenblatt führen und so hoffentlich geschwind das rettende, gegenüberliegende Ufer erreichen. Doch der See ist verzaubert und so werden die kleinen Helden immer wieder von magischen Seerosenblättern festgehalten und können sich eine Runde lang nicht bewegen, ja manchmal werden sie sogar wieder zurück zum Burgufer gezogen. Zugleich nähert sich auch der böse Zauberer dem Burgufer und da hilft es nur die nicht minder magisch begabten Tiere auf und um den See herum um Hilfe zu bitten, denn diese können die Seerosen bezirzen und so den kleinen Magiern wieder die Bewegung ermöglichen.

    Wie gewohnt bietet der Verlag erstklassiges Spielmaterial, liebevoll zielgruppengerecht gestaltet und erneut mit bewährtem Magnetsystem. Immer, wenn die Spieler sich gar nicht mehr bewegen können, werden die teil-magnetischen Seeplättchen gezogen und erneut unter dem See eingeschoben und somit die Spielfiguren bewegt, was optisch tatsächlich den tollen Effekt sich magisch bewegender Figuren darstellt. Nach Memory-Manier müssen dann die verdeckten Tierplättchen genommen werden, um die passende, geblockte, Seerose wieder freizugeben.
    Für die Zielgruppe kleinerer Spieler samt Familienangehöriger^^ ist das Spiel ein Augenschmaus und bietet einen hohen Wiederspielreiz, da die See“reise“ sich immer wieder anders gestaltet.
    Zugang und Ablauf sind entsprechend simpel und die Spielzeit beträgt maximal 15-20min., somit ergeben sich kurzweilige und eben sich gerne wiederholende Partien.

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/244528/der-geheimnisvolle-zaubersee
    HP: https://www.schmidtspiele.de/de/produkte/details/product/der-geheimnisvolle-zaubersee-40882.html
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26019



    Pascals Wertung:
  • Die Quacksalber von Quedlinburg - Kennerspiel des Jahres 2018 Pascal über Die Quacksalber von Quedlinburg - Kennerspiel des Jahres 2018
    Review-Fazit zu „Die Quacksalber von Quedlinburg“, einem Plättchendeckbauspiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 45min.
    Autor: Wolfgang Warsch
    Illustration/Gestaltung: Dennis Lohausen
    Verlag: Schmidt Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt.: https://www.schmidtspiele.de/de/produkte/details/product/die-quacksalber-von-quedlinburg-49341.html (s. Infokasten)
    engl.: https://boardgamegeek.com/boardgame/244521/die-quacksalber-von-quedlinburg/files

    [Fazit]
    In „DQvQ“ mischen und rühren die Spieler Heiltränke aller Art an und sammeln dafür Zutaten in Chipform. Diese werden rundenweise jeweils – von allen gleichzeitig – blind aus dem eigenen Stoffbeutel gezogen und in den eigenen Kessel gelegt, wobei die Werte der Chips die jeweiligen Abstände zwischen den abgelegten Chips vorgeben. So werden auf der spiralförmigen Leiste des Kessels immer weiter rentablere Zielfelder erreicht.

    Interaktion gibt es keine, allerdings sind die Spieler auch durchgehend mit der Optimierung ihres Vorratsbeutels beschäftigt, so dass dies kaum auffällt, bis es mal evtl. zu einem Gleichstand bei den Bonibestimmungen kommt. Jede Runde werden die Tränke direkt gewertet und mögliche Boni (per Würfel) verteilt, Punkte vergeben und möglichst wertigere Zutatenchips gekauft. Davon hängt es schliesslich auch ab, wie viele „gute“ und gewinnbringende Zutaten ein Spieler aus dem Beutel zieht, es wird also quasi nach und nach ein Deck von besseren Zutaten „gebaut“.
    Der Haken beim Trankbrauen sind nämlich die weissen Knallerbsen-Chips (-Zutaten), die den Kessel zum Explodieren bringen und damit den Trank ruinieren können, wenn zu viele von ihnen gezogen werden – jeder Spieler hat immer eine bestimmte Menge Knallerbsen im Zutatenbeutel und da hängt es vom Glück ab, welche man wann zieht bzw. ob mit anderen Zutaten ein Ausgleich geschaffen werden kann (z.B. um Knallerbsen wieder herausnehmen zu dürfen). Die ausliegenden Zaubertrankbücher geben – je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad unterschiedliche – Rezepturen vor, welche die Reaktionen (während des Zuges oder am Ende der Runde) der Zutaten erklären.

    Der Spielzugang ist recht simpel und der Ablauf eingängig, so finden sich hier Gelegenheits- wie Familienspieler gleichermassen am Tisch zusammen, wie auch Vielspieler und Optimierungssüchtler, die Fortuna ein Schnippchen schlagen wollen^^. Das schön gestaltete und bunte Spielmaterial ist zudem sehr wertig und hebt die zauberhafte Atmosphäre zusätzlich an.
    Die schon erwähnte mangelnde Interaktion fällt hier nicht besonders ins Gewicht, da auch alle meist gleichzeitig spielen und ein Spiel dauert max. 45min., welches ein zusätzlicher Grund für eine weitere Partie ist. Schliesslich will man auch gleich nochmal testen, mit welchen Zutaten man weiter kommt und bessere Resultate erzielt.
    Die 9 Runden bieten hierzu genug Probiermöglichkeiten und sind so auch sehr schön ausbalanciert – alle paar Runden kommen auch bestimmte Ereignisse (neue Zaubertrankbücher, weitere Knallerbsen, u.a.) zum Tragen. Der Ehrgeiz im Trankbrau-Wettbewerb besser abzuschneiden sorgt somit für eine hohe Wiederspielwertigkeit und bestätigt die gelunge Spielidee und -mechanik!

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/244521/die-quacksalber-von-quedlinburg
    HP: https://www.schmidtspiele.de/de/produkte/details/product/die-quacksalber-von-quedlinburg-49341.html
    Ausgepackt: http://www.heimspiele.info/HP/?p=25980

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=26007




    Pascals Wertung:
  • Ganz schön clever Pascal über Ganz schön clever
    Review-Fazit zu „Ganz schön clever“, einem raffinierten Knobelspiel.


    [Infos]
    für: 1-4 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30min.
    Autor: Wolfgang Warsch
    Illustration/Gestaltung: Leon Schiffer
    Verlag: Schmidt Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt.: https://www.schmidtspiele.de/de/produkte/details/product/ganz-schoen-clever-49340.html (s. Infokasten)
    engl., span., tschech.: https://boardgamegeek.com/boardgame/244522/ganz-schon-clever/files

    [Fazit]
    „Gsc“ spielt in der gleichen Liga, wie „Qwixx“ oder „Noch mal!“ und funktioniert wunderbar für 1-4 Spieler, womit es sich durch die Solitär-Regel sogar von den beiden Erstgenannten absetzt.

    Es gilt hier mit Würfelglück und geschickten Einträgen auf dem Punkteblatt die meisten Punkte zu ergattern. Dank des „Gsc“-eigenen Mechanismus‘ stehen dabei mehrere Möglichkeiten zur Wahl. Das Blatt ist in fünf Farbbereiche und einem Bonusfeld unterteilt, mit denen der Spieler kombinierend knobeln kann. Es darf (mit farbigen 6 Würfeln) insgesamt dreimal gewürfelt werden pro Zug, wobei letztlich drei Würfel für die Ablagen genutzt werden. Bei jedem Wurf entscheidet sich der Spieler in welchem Farbbereich er/sie ein Würfelergebnis einträgt bzw. ankreuzt und wirft danach die restlichen Würfel erneut, bis auf die, die im Wert niedriger waren, als der zuvor gewählte Würfel. Diese Würfel werden beiseite gelegt (auf ein „Silbertablett“) und stehen am Ende des Zugs den Mitspielern für einen Eintrag zur Verfügung.
    Die Einträge müssen farblich passen, bieten aber Kombinationsmöglichkeiten, die es erlauben zugleich in anderen Farbbereichen vorwärts zu kommen. Wenn Reihen oder Spalten eines Bereiches gefüllt bzw. bestimmte Felder erreicht wurden, gibt es Boni, die der Spieler gleich nutzen kann (eben in anderen Bereichen weitere Felder markieren oder im Bonusfeld die Möglichkeit zum späteren erneuten Würfeln oder erneuten Nutzen eines Würfels).

    Da alle Spieler an jedem Zug (indirekt) beteiligt sind, kommt keine Langatmigkeit auf – so denn kein Extremgrübler teilnimmmt^^ – und so spielt sich das bunte Würfelspiel i.d.R. locker-flockig von der Hand weg und bietet genug Motivation für mehrere Partien am Stück.
    Die Anleitung ist übersichtlich strukturiert, liest sich aber gerade bei den Boni-Erklärungen etwas holprig, so dass man erst im Verlaufe einiger Spielrunden wirklich verinnerlicht, was diese genau zu bedeuten haben bzw. wie sie korrekt (und sinnvoll) eingesetzt werden; ansonsten sind Zugang und Ablauf angenehm. Dem Würfelglück oder -pech kann durch die diversen Eintrags-Möglichkeiten, bei entsprechender Voraussicht, gut entgegengewirkt werden und so ist „Gsc“ eben mehr ein Knobel-, denn Glücksspiel! Geeignet für ein breites Publikum an Spielinteressierten und mit recht kurzer Spielzeit deutet sich hier ein weiterer Klassiker in der Würfelszene an^^.

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/244522/ganz-schon-clever
    HP: https://www.schmidtspiele.de/de/produkte/details/product/ganz-schoen-clever-49340.html
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=25999



    Pascals Wertung:
  • Sau Mau Mau Pascal über Sau Mau Mau
    Review-Fazit zu „Sau Mau Mau“, einem Wettrennspiel.


    [Infos]
    für: 2-5 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 20-40min.
    Autor: Klaus Kreowski
    Illustration: Nora Nowatzyk
    Verlag: Ravensburger
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt.: https://www.ravensburger.de/produkte/spiele/familienspiele/sau-mau-mau-26773/index.html (s. u.)

    [Fazit]
    In diesem sau-spannenden Wettrennspiel müssen die Spieler erfolgreich auf Rennschweine wetten, um am Ende die meisten Punkte verdient zu haben.
    Dazu werden einfach Karten im Mau Mau – Stil (Auslage muss nach Farbe oder Wert von der Kartenhand bedient werden) ausgespielt und mit dem evtl. Kartenwert die Schweine vorwärts bewegt. Sobald ein Schwein im Ziel ankommt oder ein Spieler keine Karten mehr auf der Hand hat, endet die laufende Runde und das Rennen wird ausgewertet.

    Zugang und Spielablauf sind sehr simpel und jeder, der schon einmal die zahllosen Mau Mau – Varianten gespielt hat, wird sich sofort zurechtfinden. Die Idee hieraus ein Wettrennen zu machen ist so simpel, wie geschickt. Das knuffige Spielmaterial setzt dem ganzen dann noch die passende Atmosphäre oben drauf und schon könnte man meinen, ein vollkommen neues Spielerlebnis vor sich zu haben, so gut verzahnt sind die (einfachen) Mechaniken. Der Kehrseite der Medaille ist dabei jedoch, dass ein Spiel sehr schnell vorbei ist. Es kann zwar gelegentlich im Rennen so eingegriffen werden, dass es etwas spannender wird, wenn alle Schweine gleich auf liegen, aber i.d.R. sind die Spieler darauf erpicht in der Wettreihenfolge (anstatt eine Karte auszuspielen, kann man auch Karten nachziehen und nur dann eine Wettkarte auslegen) möglichst weit oben zu stehen (so erhält man die meisten Punkte) und daher wird ein einmal vorne liegendes Rennschwein präferiert und von allen vorgezogen – wenn die Karten passen. Andererseits spricht dies natürlich dafür, viele Partien hintereinander spielen zu können, in den Testrunden kam es aber gelegentlich vor, dass dies als zu schnell interpretiert wurde, da manche doch gerne „noch mehr“ gemacht hätten.
    Dafür ist das Spiel aber auch nicht wirklich ausgelegt, da das Spielprinzip schon gar nicht dazu gedacht ist; es soll ein schnelles Familienspiel leichter Kost sein und dies erfüllt das Spiel voll und ganz und Spass macht es so oder so :).

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/245086/sau-mau-mau
    HP: https://www.ravensburger.de/produkte/spiele/familienspiele/sau-mau-mau-26773/index.html
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=25994



    Pascals Wertung:
  • Schüttel´s Pascal über Schüttel´s
    Review-Fazit zu „Schüttel’s“, einer gnomischen Punktehatz.


    [Infos]
    für: 2-6 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30min.
    Autoren: Bernhard Lach und Uwe Rapp
    Illustration: Johannes Lott
    Verlag: ZOCH
    Anleitung: deutsch, englisch, französisch, italienisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., frz., ital.: http://www.zoch-verlag.com/de/spiele/family/schuettels-601105103/ (s. Karteireiter „Downloads“)
    dt., engl., frz., ital.: https://boardgamegeek.com/boardgame/234846/schuttels/files

    [Fazit]
    In diesem Familienspiel gilt es den faulen Gnomen zu helfen ihren Unterhalt zu verdienen. Da sie sich selbst nicht aufraffen können, müssen die Spieler als Zauberer her und die kleinen Wichte durch ordentliches Wachrütteln und Schütteln ins Spiel bringen :)!

    Die Gnome sind als kleine Figuren aus einem Becher mit Bedacht herauszuschütteln (in den Auffangbehälter), um so festzustellen, ob der aktive Spieler dann seine persönlichen Gnom-Figuren auf den Arbeitsfeldern des Spielbrettes einsetzen darf, um dort dann Geld zu verdienen. Es gilt zuvor auch immer abzuwägen, ob neue „Arbeiter“ eingebracht werden sollten, oder ob man lieber die schon Eingesetzten den aktuellen Verdienst einstreichen lässt. Dies kann u.U. noch recht wenig sein, andererseits kann es passieren, dass die eigenen Gnome vom Arbeitsbereich verdrängt wurden, bis man wieder an der Reihe ist und somit gar nichts verdienen. Natürlich gewinnt, wer am Ende am meisten Geld einnehmen konnte.
    Dazu können produzierte Güter noch veredelt werden, aber genauso gut auch zu Ramsch verkommen. Manche Arbeiter enden vllt. gar am Pranger, alles hängt vom Schüttel-Geschick und -Glück ab, ob und wie und wo die Gnome etwas einbringen^^.

    Das spannende Glücksgefühl beim Schütteln ist schon einzigartig und so können sich auch gestählte Würfelglück-Veteranen wie kleine Lämmlein vorkommen, wenn einfach nicht die richtige Zahl an Gnomen herauspurzelt und es bleibt ein gewisser Zweifel zurück, ob man es nicht hätte besser machen können – hieraus zieht das Spiel auch seine Motivation es immer wieder zu probieren^^.
    So kann sich zwar auch durchaus Freude mit Ärger abwechseln, aber bei den süß gestalteten Spielkomponenten verfliegt die negative Aura schnell^^.
    Waren Geschick und Glück hold, kann auch taktisch vorgegangen werden, indem bestimmte Arbeitsfelder blockiert oder gemieden werden, zudem wollen die Mitspieler von rentablen Felder vertrieben werden^^. So niedlich das ganze herüberkommt, der Wettstreit ist doch offensichtlich und so sind die Arbeitsfelder immer gut umkämpft.
    Insgesamt ist auch die Wiederholungsgefahr immer gleicher Abläufe, abgesehen von der generellen Mechanik, niedrig, da durch das zufällige Purzeln die Spielsituationen doch immer wieder anders sind.

    So wird das Spiel auch gerne öfters auf den Tisch gebracht und erneut der geschickteste Becherhalter, äh, -schüttler gesucht^^. Eine simple Idee, schön aufgebohrt mit Workerplacement-Allüren, da darf man sich dazusetzen!

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/234846/schuttels
    HP: http://www.zoch-verlag.com/de/spiele/family/schuettels-601105103/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=25951



    Pascals Wertung:
  • Rock the Bock Pascal über Rock the Bock
    Review-Fazit zu „Rock the Bock“, einem musikalischen Kartenschmaus.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 7 Jahren
    ca.-Spielzeit: 15min.
    Autor: Christwart Conrad
    Illustration: Marcin Piwowarski
    Verlag: ZOCH
    Anleitung: deutsch, englisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl.: http://www.zoch-verlag.com/de/spiele/smart-small/rock-the-bock-601105121/ (s. Karteireiter „Downloads“)
    dt., engl.: https://boardgamegeek.com/boardgame/244704/rock-bock/files

    [Fazit]
    In „RtB“ verwandeln sich die Spieler in tierische Musikliebhaber und versuchen ihre entsprechenden Handkarten geschickt auszuspielen, um an die begehrten Tickets für das Open Air – Konzert zu gelangen und die eigenen Tiere an den musikalischen Festivitäten teilhaben zu lassen.

    Rundenweise liegt eine Ticketübersicht aus, die vorgibt, wieviele Tiere der jeweiligen Art überhaupt noch Zugang zu dem begehrten Ereignis haben und die Spieler legen in 2 Phasen Karten aus, mit denen sie bestimmen wieviele Tiere sich insgesamt darum bemühen. Nur der Spieler, der die meisten passenden Tiere ausspielt wird jedoch Tickets erhalten (Tierkarte = Punkte hierfür), wobei derjenige, der zuviele Tiere einbringen wollte leer ausgeht. Beeinflussen kann man seine Bemühungen noch durch Spezialkarten und so Tiere z.B. zu V.I.P.’s machen, die dann an einer eigenen Ticket-Schlange stehen. Generell muss man einfach gut abwägen, wie wohl die Mitspieler vorgehen werden, etwas Glück mit der richtigen Kartenhand haben und u.U. die Spezialkarten, wenn möglich, taktisch klug einsetzen, um am Ende die meisten Tiere insgesamt zum Konzert gebracht zu haben.

    „RtB“ kommt mit sehr cool gestalteten Karten daher und macht, einmal die Abläufe verinnerlicht, durchaus Spaß. Leider ist die Anleitung unnötig kompliziert verfasst und die Mechanik anfänglich etwas holprig, so dass mancher Gelegenheitsspieler schon aussteigen mag. Wenn man dem ganzen aber eine etwas geduldigere Chance gibt, entfaltet sich nach einigen Runden ein schickes Spiel, welches dann auch zu weiteren Partien zu motivieren weiss.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/244704/rock-bock
    HP: http://www.zoch-verlag.com/de/spiele/smart-small/rock-the-bock-601105121/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=25942



    Pascals Wertung:
  • Menara Pascal über Menara
    Review-Fazit zu „Menara“, einem höchstspannenden Geschicklichkeitsspiel.


    [Infos]
    für: 1-4 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 10-60min.
    Autor: Oliver Richtberg
    Illustration: Sébastien Caiveau
    Verlag: ZOCH
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt.: http://www.zoch-verlag.com/de/spiele/family/menara-601105101/ (s. Karteireiter „Downloads“)

    [Fazit]
    „Menara“ bringt nicht nur qualitativ hochwertiges und buntes Spielmaterial mit, sondern vor allem eine schicke neue Idee in das Genre der Turmbau-Spiele.

    So gilt es für die Spieler die wackeligen Holzsäulen auf vorgegebene Plätze der Papp-Plattformen aufzustellen und sobald eine Mindestzahl Säulen steht, MUSS dort eine neue Plattform aufgelegt werden. Hierbei dürfen sich die Spieler absprechen und mit Hinweisen gegenseitig beim zitterfreien Platzieren^^ helfen, denn nur gemeinsam wird der Turm schliesslich fertiggestellt.
    So kann auch durch Tausch mit der Auslage dafür gesorgt werden, dass für die Mitspieler farbig passende Säulen zur Verfügung stehen, da jeder seinen zugweise gezogenen Bauauftrag erfüllen muss und wenn dafür an anderer Stelle eine farblich passende Säule wieder weggezogen werden muss. Sollte einmal ein Teil des Turmes zusammenfallen, beendet dieser Einsturz das Spiel noch nicht, allerdings muss nun ein Stockwerk mehr gebaut werden – jedesmal pro „Unfall“.

    „Menara“ erfindet hier das Genre-Rad nicht neu, bringt aber Spielideen mit ein, die den klassischen Mechanismus auffrischen und so auch für durchgehende Varianz bei erneuten Spielrunden sorgen. Wer sich nur annähernd mit Geschicklichkeitsspielen anfreunden kann, wird hier viele spassig-spannende Bauminuten verbringen und dazu quer durch die Spielergemeinschaft Mitspieler einladen können, da hier kein Veteranenstatus oder sonstige Einschränkungen vorliegen, „Menara“ ist wirklich für jedermann/frau geeignet :).

    [Note]
    6 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/244608/menara
    HP: http://www.zoch-verlag.com/de/spiele/family/menara-601105101/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=25902


    Pascals Wertung:
  • Activity - Hol den Horst Pascal über Activity - Hol den Horst
    Review-Fazit zu „Activity – Hol den Horst“, einer tollen Standalone-Erweiterung zum kultigen Partyspiel „Activity“.


    [Infos]
    für: 3-8 Spieler
    ab: 16 Jahren
    ca.-Spielzeit: 35min.
    Autor: n/a
    Illustration: n/a
    Verlag: Piatnik
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    n/a

    [Fazit]
    „Horst“ ist der neue, beste Freund aller Activity-Fans. Mit „Horst“ werden Begriffe pantomimisch dargestellt und erklärt und die Teammitspieler (oder Gegner im Spiel zu Dritt) müssen die Lösung erraten, um zu punkten. Dazu werden vorgegebene Begriffe demonstriert und nur Hinweise a la „Wo ist Horst“ (Schwimmbad) oder „Was machen Horst und ich“ (Yoga) oder „Wofür benutze ich Horst“ (Handtuch) werden den Ratenden mitgegeben, der Rest obliegt der Kreativität des aktiven Spielers.

    Mit ein wenig Anpassung läßt sich „Horst“ auch im „normalen“ Activity alternativ mitbenutzen, ansonsten ist diese Variante hier ein eigenständiges Spiel.
    „Horst“ ist eine 1,50m aufblasbare Gummipuppe (ein Flicken wird mitgeliefert), die zugleich 440 Begriffe zum Raten mitbringt.

    „Activity“-Fans werden diese Variante lieben, aber auch unbedarfte Spieler konnten nach anfänglicher Skepsis überzeugt werden (und gerade die waren dann auch am kreativsten^^) und so kann diese Edition bedenkenlos allen Ratefüchsen und Partyspielern wärmstens ans Herz gelegt werden. Die bisherigen Spielrunden wurden allesamt durchgehend von staunenden Augen und Lachern begleitet und nur in öffentlichen Umgebungen (Cafe, s. Fotos) muss man vllt. ein wenig Rücksicht nehmen *G*.

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/245628/activity-hol-den-horst
    HP: https://www.piatnik.com/spiele/marken/activity/activity-hol-den-horst
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=25898



    Pascals Wertung:
  • Monsterstarker GlibberKlatsch Pascal über Monsterstarker GlibberKlatsch
    Review-Fazit zu „Monsterstarker Glibberklatsch“, einem höchstspassigen Reaktionsspiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 5 Jahren
    ca.-Spielzeit: 15-20min.
    Autor: Kai Haferkamp
    Illustration: n/a
    Verlag: Ravensburger
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt.: https://www.ravensburger.de/spielanleitungen/ecm/Spielanleitungen/21353%20anl%201742066.pdf?ossl=pds_text_Spielanleitung

    [Fazit]
    Bei diesem herrlichen Familienspass haben nicht nur die Kinder ihre Freude an den glitschig-klebrigen Händen. Mit diesen an einem kurzen Stiel befestigten Glibberhänden schlagen die Spieler nach den ausliegenden Pappmonstern, um ja das richtige zu erwischen und zu sich zu ziehen. Um welches Monster die Hatz beginnt, gibt die Drehscheibe vor – sollte das eigene Monster dran sein, patscht der entsprechende Spieler ausnahmsweise nach der ebenfalls ausliegende Mülltonne, während alle anderen versuchen das seine zu erwischen. Der jeweilige Sieger einer Glibberpatsch-Runde zieht seine Figur an der Punkteleiste ein Feld vor. Sollten sich zwei oder mehr Hände am gleichen Ziel verheddern, ziehen die beteiligten Spieler so lange vorsichtig an ihren Händen^^, bis sich alle, bis auf eine, vom Monster lösen.

    Reaktionsgeschwindigkeit steht hier ganz oben auf der to-do-Liste^^, eine gute Hand-Augen-Koordination gehört ebenfalls dazu und das nötige Quentchen Glück kann auch nie schaden.
    Dann aber macht das Spiel richtig Spass (auch ohne die genannten Fähigkeiten, die Siegchancen sind dann halt nur dezent geringer^^), auch den Erwachsenen! Die Gestaltung ist liebevoll gelungen und der Spielzugang ganz leicht. Die Materialqualität der Glibberhände ist gut, einfach leicht abspülen und Staub und Haare hindern den Glibber-Klebespass nicht mehr.
    „MG“ konnte in verschiedenen Runden überzeugen und läßt sich als unterhaltsames Familienspiel empfehlen.

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/245089/monsterstarker-glibberklatsch
    HP: https://www.ravensburger.de/produkte/spiele/kinderspiele/monsterstarker-glibber-klatsch-21353/index.html
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=25891

    Pascals Wertung:
  • Mein Traumhaus - Familienbesuch Erweiterung Pascal über Mein Traumhaus - Familienbesuch Erweiterung
    Bei Bekannten gespielt und es hat schwer enttäuscht.
    Die zusätzlichen Materialien für 5 bzw. 6 Spieler entsprechen denen des Grundspiels und fallen nicht in diese Bewertung. Wer das durchaus brauchbare Grundspiel mag und mehr als 4 Spieler am Tisch kann hier zugreifen, allerdings sollte da auch auf einen besseren Preis gewartet werden.

    Die "neuen" Module sind absolut belanglos und täuschen den Spieler durch die Werbetexte. Tatsächlich kommen hier lediglich weitere Punktekarten ins Spiel, die nicht mal besonders sind, da auch nur 1-5 zusätzliche Punkte möglich sind. Familienbesucher können genommen werden, wenn die entspr. farbigen Räume nebeneinander liegen und die Baupläne sind nur Vorgaben, die zum Spielende erfüllt sein müssen - wobei hier auch nur eine zählt, selbst wenn beides geschafft wurde.

    Für 20+ Euro ist die Erweiterung ein Fehlgriff, wenn man sich NEUES bzw. wirklich Spielergänzendes erwartet! Ein paar weitere Punktekarten sind das Geld bei weitem nicht wert!!!!!

    [neue Module: 1/6; Zusatz f. mehr Spieler 4/6]

    Pascals Wertung:
    • Patricia S., Marcus R. und noch jemand mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Stephan Z.
      Stephan Z.: Wir haben das Grundspiel nicht gekauft, da es uns zu flach war. Nach dem Erscheinen der Erweiterungen haben wir diese mit dem Grundspiel von... weiterlesen
      22.04.2018-17:38:09
    • Ute K.
      Ute K.: Zwei Punkte ist wirklich etwas zu hart;). Die Erweiterung ist ja hauptsächlich für 5 6 Spieler gedacht und garnicht so schlecht und hat schon 6... weiterlesen
      20.07.2018-13:39:15
    • Pascal V.
      Pascal V.: na, 6 Punkte ist dann aber schon Augenwischerei :)
      20.07.2018-15:14:59
  • Kakerlacard Pascal über Kakerlacard
    Review-Fazit zu „KakerlaCARD“, einer Kartenspielvariante zur beliebten Käferjagd.


    [Infos]
    für: 2-6 Spieler
    ab: 5 Jahren
    ca.-Spielzeit: 10-15min.
    Autoren: Inka Brand und Markus Brand
    Illustration: n/a
    Verlag: Ravensburger
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt.: https://www.ravensburger.de/spielanleitungen/ecm/Spielanleitungen/23441%20anl%201742066.pdf?ossl=pds_text_Spielanleitung

    [Fazit]
    „KakerlaCARD“ variiert die bekannte Käferjagd der großen Spielebrüder, indem die Spieler hier reaktionsschnell Karten sammeln.
    Die Spieler decken reihum Karten auf und belassen sie an Ort und Stelle, wenn es sich umn Kakerlaken- oder Besteck-Karten handelt, wird jedoch eine Koch-Karte gefunden, muss diese zur Seite gelegt werden, denn ab dem 3. aufgedeckten Koch wird es hektisch. Nun fliehen die Kakerlaken aus dem gemütlichen Spülbecken, lassen die Essensreste hinter sich und rasen in ihre Verstecke – heisst, die Spieler müssen nun die zu ihrer Farbe passenden Kakerlaken-Karten finden und zu sich nehmen. Agiert wird dabei immer nur mit einer Hand und nicht passende Karten bleiben immer einfach liegen (in dieser Phase werden weitere Koch-Karten ignoriert).
    Wer zuerst seine 4 Kakerlaken „retten“ konnte, gewinnt die Runde und erhält zur Belohnung eine Gewinn-Karte. Nun werden die Spielerfarben linksherum getauscht, so dass jeder immer jede Runde mit einer anderen Farbe spielt. Sobald ein Spieler 3 Gewinn-Karten sammeln konnte, endet das Spiel mit diesem als Gewinner.

    Thematisch und gestalterisch passt dieses SpinOff wunderbar zu den „großen“ Spielen und bietet schnelle und leichte Spielkost für zwischendurch. Familienspieler finden sich hier genauso wieder, wie auch nach raschen Absackerspielen suchende Vielspieler (die in erwachseneren Runden hier auch bestimmt so manche Hausregel entwickeln werden^^).

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/245088/kakerlacard
    HP: https://www.ravensburger.de/produkte/spiele/mitbringspiele/kakerlacard-23441/index.html
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=25874



    Pascals Wertung:
  • Illusion Pascal über Illusion
    Review-Fazit zu „illusion“, einem verblüffenden Schätzspiel.


    [Infos]
    für: 2-5 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 15min.
    Autor: Wolfgang Warsch
    Illustration: Oliver Freudenreich und Sandra Freudenreich
    Verlag: NSV
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., frz., span., holl., ungar., slowak., poln.: http://www.nsv.de/spielregeln.html (s. „i“)

    [Fazit]
    Die Kartenvielfalt fällt als erstes auf, wenn man „illusion“ spielt. So viele verschiedene Darstellungen von Farbflächen muss man sich erstmal vorstellen können^^.
    Von einfachen geometrischen Formen bis hin zu komplexen Mustern sowie simplen Skizzen wie auch altdeutschen Buchstaben, es findet sich viel Abwechslung wieder. Und das macht das Spiel dann auch nach mehreren Partien weiter interessant, denn der immer neue Vergleich zwischen den Farbflächen der ausliegenden und gezogenen Karten stellt jedesmal eine neue Herausforderung dar.

    Dabei ist die Grundidee total simpel, vergleiche die dargestellte Gesamtfläche einer (von vier) vorgegebenen Farbe auf der aktuellen Karte mit denen der Ausliegenden. Ist sie größer, dann wird (aufsteigend) die Karte rechts von der abgelegt, bei der man dieser Meinung ist, ist sie geringer, dann links.
    Dies fällt unterschiedlich leicht, denn nicht nur die Anzahl der ausliegenden Karten erschwert u.U. die Entscheidung. Es kann schon mit der 2. Karte schwerfallen, wenn sich die Flächen einfach zu größen-ähnlich sind, dann hilft nur ein beherztes aus dem Bauch schätzen^^.

    Die Anzahl spielt einem nur dann in die Karten, wenn schon um die 7+ ausliegen, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich doch jemand etwas vertan hat. Und hier kommt dann der Punktemechanismus zum Tragen, denn wer an der Reihe ist kann auch die gesamte Auslage anzweifeln, anstatt selbst eine weitere Karte anzulegen.
    Dazu werden dann die Karten auf ihre Rückseite gedreht und dort ersieht man dann jeweils den prozentualen Anteil einer jeden Farbe pro Karte in nüchternen, wenn auch bunten, Zahlen. Manchmal schaut man dann ungläubig, aber bei noch genauerem Vergleich muss man zugeben, dass die Illusion gewonnen hatte^^.
    Ganz wichtig: beim Ziehen und Ausspielen der Karten darauf achten, dass niemand die Rückseite sieht!

    In nun vielen Spielrunden konnte „illusion“ Neulinge und Wiederkehrer gleichermassen überzeugen und sorgte für viel Kurzweil, Staunen, Diskussionen und Spaß. Eine sehr nette Idee mit recht hohem Wiederspielreiz!

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/244995/illusion
    HP: http://www.nsv.de/neuheiten-fachhandel.html
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=25792


    Pascals Wertung:
  • Texas Showdown Pascal über Texas Showdown
    Review-Fazit zu „Texas Showdown“, einem Stichspiel.


    [Infos]
    für: 3-6 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 45min.
    Autor: Mark Major
    Illustration: Klemens Franz
    Verlag: Amigo Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl.: https://www.amigo-spiele.de/spiel/texas-showdown (s. „Download“-Reiter)

    [Fazit]
    „TSD“ ist ein nettes Stichspiel, das aber etwas mehr verspricht, als es letztenendes halten kann.

    Ein Stichspiel ohne Trümpfe, bei dem nur durch Farbbedienung gepunktet werden kann bzw. eben nicht, denn das Ziel ist es, so wenig „Punkte“ wie möglich zu machen, also Stiche zu meiden.
    Hierbei bestimmt aber das Glück beim anfänglichen Kartenverteilen schon zu großen Teilen den Verlauf des eigenen Spiels, denn man kann nur beschränkt durch versucht geschicktes Ausspielen der Karten Einfluss nehmen. Wer nur lauter hohe Karten auf der Hand hat, wird auf jeden Fall das Nachsehen haben, da hier auch ein „Freiwerfen“ kaum möglich sein wird.
    Es spielt sich aber schnell und die Regeln sind sehr simpel, daher kann man schon einige Runden absolvieren, wenn gerade leichte Kost gefragt ist.

    Optik und Haptik passen soweit ebenfalls. Ein grosser Spielewurf ist hier aber nicht zu erwarten.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/225482/texas-showdown
    HP: https://www.amigo-spiele.de/spiel/texas-showdown
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=25787


    Pascals Wertung:
  • All You Can Eat Pascal über All You Can Eat
    Review-Fazit zu „All you can eat“, einer kurzweiligen Punktehatz.


    [Infos]
    für: 3-6 Spieler
    ab: 7 Jahren
    ca.-Spielzeit: 15-30min.
    Autor: Kevin G. Nunn
    Illustration: Klemens Franz
    Verlag: Amigo Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt.: https://www.amigo-spiele.de/spiel/all-you-can-eat (s. „Download“-Reiter)

    [Fazit]
    „AYCE“ ist ein schickes und schnelles Kartenspiel für Kids ab 6 (die Altersempfehlung ab 7 ist etwas hochgegriffen).
    Ein altbekanntes Spielprinzip mit lustig-süßen Grafiken neu gestaltet, bei simplem Einstieg und raschem Spielablauf, sicherlich auch gut geeignet für Kinder(betreuungs)gruppen.

    Die Spieler müssen mit ihrem Kartenset voller Tiere (Wurm, Vogel, Katze, Hund, Floh) versuchen möglichst geschickt und zum passenden Zeitpunkt die Fress-Rangordnung zu nutzen (Hund frisst Katze frisst Vogel frisst Wurm, nur den Floh will keiner, aber der „frisst“ den Hund^^).
    Durch verdecktes Ausspielen und gleichzeitiges Aufdecken kommt Spannung ins Spiel und nur, wer die anderen richtig einschätzt – und etwas Glück hat^^ – wird die meisten Punkte machen.

    Gestaltung und Zugang sind absolut Zielgruppengerecht und der Spielablauf läßt die Gesichter strahlen, wenn auch nicht all zu lange, denn nach 2, 3 Partien krähen die Kinderhälse doch auch gern nach anderer Spielekost. Aber bis dahin waren alle gut unterhalten.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/231620/food-chain
    HP: https://www.amigo-spiele.de/spiel/all-you-can-eat
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=25785



    Pascals Wertung:
  • Verflucht! Pascal über Verflucht!
    Review-Fazit zu „Verflucht!“, einem kooperativen Kampfspiel.



    [Infos]
    für: 1-5 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 15min.
    Autor: Steffen Benndorf
    Illustration: Jan Bintakies
    Verlag: Amigo Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl.: https://www.amigo-spiele.de/spiel/verflucht (s. „Download“-Reiter)

    [Fazit]
    „Verflucht!“ bringt eine spannende Geschichte auf den Tisch, bei der die Spieler kooperativ das Herrenhaus des Lord Somerset von bösartigen Kreaturen befreien sollen.
    Entsprechend thematisch und sehr schön sind die Karten kreiert worden und das Regelwerk entläßt die Spieler auch schnell ins Spielgeschehen.
    Nur leider hält sich die gedachte Spannung nicht durchgehend aufrecht, denn das Spiel macht es den Spielern letztenendes dann doch meist zu leicht. So konnten in vielen Runden die Monster kaum etwas ausrichten und wurden schnell besiegt. Da zudem noch bis zu 5 heilige Siegel den Spielern helfen, wenn ihre Gegenstände mal nicht ausreichen, um dem Kreaturenwert entgegen zu wirken. Diese sollte man via Hausregel aus dem Spiel nehmen oder zumindest deren Anzahl reduzieren.
    Die Absprache zwischen den Spielern fördert zwar die Interaktion und dadurch die Kurzweil – es ist alles erlaubt, ausser dem Verraten der Gegenstandswerte auf der Hand -, allerdings wird dies selten eine Rolle spielen, da jeder selstständig schnell heraus hat, wann es sich lohnt Gegenstände noch etwas aufzusparen oder gleich zum Kampf einzusetzen.

    Rundum macht das Spiel oberflächlich sehr viel her, aber leider im Spielverlauf nicht so sehr – dabei ist es auch egal mit wie vielen Spielern auf die Jagd gegangen wird.

    [Note]
    3 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/243435/verflucht
    HP: https://www.amigo-spiele.de/spiel/verflucht
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=25783


    Pascals Wertung:
  • The Cat Pascal über The Cat
    Review-Fazit zu „The Cat“, einem feinen Reaktionsspiel.


    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 20min.
    Autoren: Brad Ross, Don Ullman und Jack Ullman
    Illustration: Raimund Frey
    Verlag: Amigo Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl.: https://www.amigo-spiele.de/spiel/the-cat (s. „Download“-Reiter)

    [Fazit]
    „TC“ ist ein schnelles, spassiges Reaktions- und Sammelspiel, bei dem man flink (da alle gleichzeitig spielen), die richtigen Katzen-Mimik-Karten zusammensuchen und -sammeln muss.

    Ein jeder hat 3-4 (je nach Spielerzahl) bunt gemischte Stapel (a 4 Karten) vor sich liegen und muss diese mit der offenen Auslage (von 4 Karten) vergleichen und einzelne Karten austauschen, bis alle Stapel hoffentlich nur richtige Mimiken einer Sorte beinhalten.

    Soweit, so nicht unbekannt. „TC“ schwächelt hier etwas, da die Spieler nicht wirklich gezwungen sind, die Spielspass-nötige Hektik aufrecht zu erhalten, denn wenn mehrere das selbe sammeln und einfach keine Karten mehr mit der Auslage tauschen, sitzen alle „dumm dar“ und nichts passiert.
    Es braucht also immer ein, zwei Spieler – es empfiehlt sich sowieso nur mit voller Besetzung zu spielen -, die über ihren Schatten springen und laufend weitertauschen (oft auch die selben Karten), damit das Geschehen vorangetrieben wird.

    In der richtigen (jüngeren) Runde kann das dann aber auch richtig Spass machen und die teils nur durch wirkliche Kleinigkeiten zu unterscheidenden Katzengesichter lassen das ganze dann auch recht fordernd werden.

    Unterm Strich ein nettes „Action“-Kartenspiel, wenn sich alle darauf einlassen, mit gelungener Gestaltung.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/243437/cat
    HP: https://www.amigo-spiele.de/spiel/the-cat
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=25780


    Pascals Wertung:
  • Hol´s der Geier Pascal über Hol´s der Geier
    Review-Fazit zu „Hol’s der Geier“, einem spassig schnellen Punktespiel.


    [Infos]
    für: 2-5 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 20min.
    Autor: Alex Randolph
    Illustration: n/a
    Verlag: Amigo Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., frz.: https://www.amigo-spiele.de/spiel/hols-der-geier-refresh (s. „Download“-Reiter)

    [Fazit]
    „HdG“ ist ein feines und vor allem schnelles Kartenspiel für die ganze Familie, aber auch für Gelegenheits- und Vielspieler, die ein paar schnelle Runden suchen^^.

    Es gilt mit seinen 15 Karten (von 1 bis 15) die 15 rundenweise nacheinander aufzudeckenden Punktekarten zu kassieren oder zu meiden. Die „+“-Punktekarten will jeder haben, die „-„-Punktekarten eher nicht^^. Für ein erfolgreiches punkten, muss man die höchste Karte (verdeckt) ausgespielt haben, denn nur diese gewinnt bei den „+“-Karten und nur diese meidet die „-„-Karten.

    Wenn allerdings Spieler die gleichen Karten ausspielen, scheiden diese aus, so kann es passieren, dass beim „Streit“^^ um eine „+9“-Karte drei Spieler mit einer „14“ ausscheiden und der Spieler mit der „8“ gewinnt^^.
    Die Karten sind witzig gestaltet und „zock“-griffig und die Anleitung locker leicht zu lesen, so dass alle schnell „im Spiel“ sind. Eine Partie dauert max. 15min. und es bieten gleich mehrere Partien am Stück an, weil es sich so kurzweilig und doch fordernd – im Punktewettkampf-Sinne^^ – spielt.

    Ein Spiel, dass man in der Sammlung haben sollte – sofern die Erstausgabe dort nicht schon weilt -, wenn schnell, leicht und spassig gesucht ist :)!

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/175/raj
    HP: https://www.amigo-spiele.de/spiel/krass-kariert
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=25775

    Pascals Wertung:
  • Krass Kariert Pascal über Krass Kariert
    Review-Fazit zu „Krass kariert“, einem glücklich-taktischen Kartenspiel.


    [Infos]
    für: 3-5 Spieler
    ab: 10 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30min.
    Autor: Katja Stremmel
    Illustration: n/a
    Verlag: Amigo Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl.: https://www.amigo-spiele.de/spiel/krass-kariert/ (s. „Download“-Reiter)

    [Fazit]
    „KK“ läßt sich Neulingen anfänglich etwas schwer erklären, aber sobald mal ein, zwei Runden gespielt wurden, entpuppt es sich doch als recht einfach und vor allem spassig.
    Dann sind die Bedingungen, die Karten nicht auf der Hand zu sortieren und die Funktionen der Sonderkarten verinnerlicht und es können rundenweise Kombinationen ausgespielt werden, die den nachfolgenden Spielern das Leben schwer machen^^.

    Es gilt hier möglichst schnell seine Karten los zu werden und dies gelingt am besten durch Kombinationen, wie z.b. kleinen Strassen (3, 4, 5) oder Pärchen (2, 2) oder Fünflingen (7, 7, 7, 7, 7), usw. Der Haken dabei ist, dass man derlei Karten selten passend auf der Hand stecken hat und da man diese ja nicht sortieren darf, muss man schauen, die Karten, die quasi im Weg sind, zuerst zu spielen.
    Dies ist aber nicht ganz so einfach und so ist man froh, wenn man noch eine passende Reservekarte (vor jedem Spieler liegen derer zwei) nehmen kann, denn wer nicht mehr überbieten kann, fliegt raus (und verliert einen seiner drei Chips).
    Die Sonderkarten helfen durch vorzeitiges Rundenbeenden, Zahlenersatz oder Überspringen (inkl. evtl. Nachziehen) und wollen ihrerseits zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt werden.

    Nicht irritieren lassen darf man sich von den vielen, krassen Karos^^. Vor allem die Kartenrückseiten sind da gewöhnungsbedürftig, aber einige Zahlenkarten (z.B. wurden die „7“ und „11“ in vielen Runden zu Favoriten gekürt) können sich schon sehen lassen – es ist halt mal ein anderes Kartendesign, ansonsten hat der Spieltitel aber hier nichts mit dem Spielprinzip zu tun.

    „KK“ wurde ausgiebigst gespielt und vielen Gelegenheits- wie Vielspielern vorgestellt und konnte jedesmal nach ein paar Runden überzeugen, so dass gar viele Stunden am Stück gespielt wurden – es hat ein wenig was von Skat-Zockerrunden^^, wenn auch sicherlich simpler und glückslastiger.

    Alles in allem eine glatte Empfehlung für ein schnelles oder auch ausgiebiges Spiel.

    [Note]
    6 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/243430/krass-kariert
    HP: https://www.amigo-spiele.de/spiel/krass-kariert
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=25772



    Pascals Wertung:
  • Dragon Castle Pascal über Dragon Castle
    Review-Fazit zu „Dragon Castle“, einer schicken Mahjong-Variante.

    [Infos]
    für: 2-4 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 30-45min.
    Autoren: Hjalmar Hach, Luca Ricci und Lorenzo Silva
    Illustration: Cinyee Chiu
    Verlag: Horrible Games
    Anleitung: deutsch, englisch, italienisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., ital.: http://www.horrible-games.com/bg-dragoncastle/ (etwas herunterscrollen)
    dt., engl., ital., span., russ.: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/232219/dragon-castle/files


    [Fazit]
    Angelehnt an das klassische Mahjong (bei dem es gilt das Spielfeld komplett um seine Steine abzubauen, indem man immer 2 freiliegende gleiche Steine nimmt), sammeln die Spieler hier ebenfalls abwechselnd gleiche Spielsteine (thematisch von der einstürzenden Drachenburg^^; von der oberen Ebene nach unten abbauend), um hiermit eine eigene Festung zu bauen. Zudem erlauben alternative Aktionen das Nehmen nur eines Steines und einem Schrein oder einem Siegpunk. Erstere sorgen für Set-Siegpunkte und zweitere mehren das Ziel zu gewinnen^^.
    Je nach verbauten Steinen und damit entstehenden Festungsteilen gibt es Punkte während des Spiels und vor allem, man darf Schreine auf diese bauen. Schreine geben am Ende des Spiels, je nach Ebene, ausschlaggebende Punkte! Allerdings wird man ab und an auch gezwungen sein, Steine zu nehmen, die nicht gerade günstig für die gedachte Strategie sind und muss daher parallele Anpassungsstrategien nutzen.
    Für erfahrenere Spieler bietet „DC“ zudem noch zusätzliche Siegbedingungen bzw. Punktemöglichkeiten, indem die Schreine auf eine bestimmte Art in der Festung integriert sein müssen, oder es stehen bestimmte Sonderfähigkeiten zur Verfügung, die z.B. auch Steine, die die Gegner interessieren könnten, zerstören, u.v.a. Ausserdem erlaubt das Spiel die Gestaltung verschiedener Drachenburgen zu Spielstart, dazu gibt es diverse Vorschläge in der Anleitung.

    Die Gestaltung ist wunderhübsch und die Spielsteine von sehr guter Qualität. Die mehrsprachigen Regeln strukturiert verfasst und damit auch der Spieleinstieg problemlos umsetzbar. Die Spielzeit ist, je nach Extremgrübler-Alarm, ebenfalls angenehm überschaubar und so bietet sich das Spiel auch gerne für mehrere Partien am Stück an.

    Rundum eine gelungene Variation des bekannten Spielprinzips mit sehr wertiger Umsetzung und viel Abwechslung, bei der die Taktik nicht zu kurz kommt und Fortuna fast ganz aussen vorgelassen wird.


    [Note]
    5 von 6 Punkten.

    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/232219/dragon-castle
    HP: http://www.horrible-games.com/bg-dragoncastle/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=25655


    Pascals Wertung:
  • Sushi Go! - Party Pascal über Sushi Go! - Party
    Review-Fazit zu „Sushi Go Party!“, einem leckeren Sammelspiel.


    [Infos]
    für: 2-8 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 20min.
    Autor: Phil Walker-Harding
    Illustration: Nan Rangsima
    Verlag: ZOCH Spiele
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung]
    dt.: http://www.zoch-verlag.com/de/spiele/neuheiten/sushi-go-party-601105114/ (s. „Download“-Reiter)
    dt., engl., span., jap., ung.: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/192291/sushi-go-party/files

    [Fazit]
    Asiatisch-kullianrische Genüsse kommen mit „SGP“ auf den Spieltisch und ähnlich dem Kartenspiel-Vorgänger ‚Sushi Go‘ (s. Review) werden hier Sushi-Leckereien gesammelt und u.U. aufgewertet (durch Wasabi, o.a.), indem die Handkarten rundenweise reihum weitergegeben, jeweils eine behalten und ausgespielt wird. Auf die Arte sammelt jeder vor sich bestimmte Reihen von Sushi-Gerichten und/oder Sonderkarten und wird hoffentlich bei Spielende die punkteträchtigsten Speisen vorweisen können.

    Der große Unterschied liegt hier in der Kartenmenge und Vielfalt, welche schon in der Box gut – a la ‚Dominion‘ – untergebracht wird. So stellen die Spieler nun vor Beginn ein Menü (welche Speisen und Sonderkarten in dieser Partie zugegen sein werden^^) zusammen (die Anleitung gibt hier auch einige Kartendecks als Beispiel-„Szenarien“ vor) mit dem sie dann das Spiel bestreiten müssen.
    Optisch wird das ganze schön umgesetzt, da die „Speisenvorschlagskarten“ um die Punktetafel herum angelegt werden, so dass da immer für Überblick gesorgt ist – die Punktetafel selbst ist ebenfalls eine feine Dreingabe, denn nun bleibt die Übersicht, mit den Holz-Sojafläschchen per Spieler, auch besser bewahrt, als beim Vorgänger. Für Abwechslung sorgen dann auch zwangsläufig^^ die vielen Kombinationsmöglichkeiten aller Karten zu einem ansprechenden Menü per Partie.

    Die quasi-Deckbaumechanik, das nötige glückliche Händchen, die schicke Gestaltung und der kurzweilige wie rasche Spielablauf lassen „SGP“ immer wieder auf dem Spieltisch landen und so konnten auch schon diverse Spielgruppen überzeugt werden, einige spassige Runden damit zu verbringen!

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: http://www.zoch-verlag.com/de/spiele/neuheiten/sushi-go-party-601105114/
    HP: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/192291/sushi-go-party
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=25734



    Pascals Wertung:
  • Cafe Fatal Pascal über Cafe Fatal
    Review-Fazit zu „Café Fatal“, einem schnell-seichten Mehrheitenspiel.


    [Infos]
    für: 3-6 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 15-30min.
    Autoren: Trevor Benjamin und Brett J. Gilbert
    Illustration: Victor Boden und Dennis Lohausen
    Verlag: ZOCH Spiele
    Anleitung: deutsch, englisch, französisch, italienisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., ital.: http://www.zoch-verlag.com/de/spiele/neuheiten/cafe-fatal-601105113/ (s. „Download“-Reiter)
    dt., engl., frz., ital.: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/218957/cafe-fatal/files

    [Fazit]
    In „CF“ müssen die Spieler fleissig Essensstücke sammeln (Pizza, Käse, Kuchen) und diese möglichst (auch) wieder zu einem „Rund“ zusammenzustellen. Denn dann gibt es richtig viele Punkte (ein „fertiger“ Kuchen schon 50) und wer zuerst 40+ Punkte erreicht, gewinnt. Ein schnelles und leichtes Spiel eigentlich, nur, dass die Mitspieler mit ihren Würfeleinsätzen einem gerne einen Strich durch die Rechnung machen. Um an das begehrte Essen auf einem Tisch zu gelangen, muss man dort nämlich die meisten (gleichen) Würfel abgelegt haben. Da hier nur je 6 zur Verfügung stehen und Fortuna selten tut, was sie soll^^, muss man häufiger den Tisch wechseln (es dürfen pro Tisch nur eine Sorte Würfel per Spieler liegen) und das nur immer benachbart.

    Die kleinen Würfel sind superhandlich und sehen irgendwie witzig aus, die Pastellfarben passen da zum Cafe-Flair der eher nüchternen Tischdeko. Richtig Spass macht die Würfelhatz, da man laufend versucht ist, seine Platzierungen zu optimieren – das Endergebnis bleibt nach einigen Partien aber ein wenig mau, da es sich doch schnell und viel wiederholt, richtige Taktikschlachten kommen ob des glücklichen Werfens nicht wirklich auf und die Option sich an Nachbartischen zu platzieren ist nicht zwingend einschränkend, wenn man nicht gerade nur „Rand“tische wählt.
    So bleibt ein schnelles, fesches Spiel, aber ohne Tiefgang, für ein paar Partien mit anschliessender, abstinenter Pause, bis es wieder auf dem Tisch landet, da einfach zu viele andere Würfelspiele um die Gunst buhlen und da leicht etwas mehr bieten. Wobei „CF“ auf gar keinen Fall ein uninteressantes Spiel ist, aber eben nicht für andauernden (Spiel-)Tischgenuss.

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/218957/cafe-fatal
    HP: http://www.zoch-verlag.com/de/spiele/neuheiten/cafe-fatal-601105113/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=25730



    Pascals Wertung:
  • Kimono Pascal über Kimono
    Review-Fazit zu „Kimono“, einem schicken Sammelspiel.


    [Infos]
    für: 3-6 Spieler
    ab: 8 Jahren
    ca.-Spielzeit: 15-30min.
    Autor: Hisashi Hayashi
    Illustration: Michael Menzel
    Verlag: ZOCH Spiele
    Anleitung: deutsch, englisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., ital.: http://www.zoch-verlag.com/de/spiele/neuheiten/kimono-601105123/ (s. „Download“-Reiter)
    dt., engl.: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/187515/zooscape/files

    [Fazit]
    Das Ziel, die eindrucksvollste Sammlung asiatischer Künste zu besitzen, erreichen die Spieler hier mit Hilfe von Karten, die sie durch einen verdeckten Bietmechanismus zu ergattern suchen.
    Der Meister (Startspieler) einer jeden Runde deckt die Karten des aktuellen Rundennachziehstapels auf und legt sie, ohne die Reihenfolge zu verändern, offen aus. Danach teilt er diese Auslage beliebig, legt die Anwärter-Karte (wer diese erhält, wird neuer Startspieler, ansonsten der Sitznachbar^^) in eine der beiden neuen Auslagen und sortiert die „I“/“II“er-Marker zu den Auslagen. Alle Spieler entscheiden sich nun mit ihren Markern, geheim, für eine der beiden Auslagen. Dies wird u.U. mehrfach wiederholt und eine der Auslagen erneut immer geteilt, falls mehrere Spieler sich für die selbe entscheiden, ansonsten bekommt der Spieler alle Karten der jeweiligen Auslage, der sich als einziger für diese entschieden hat. Dies geht die vorgebene Rundenzahl so weiter und bei Spielende gewinnt, wer am geschicktesten bzw. glücklichsten gesammelt hat, denn nicht alle Karten bringen schlussendlich auch wirklich Siegpunkte ein, manche nullen sich gegenseitig, denn man darf von jedem schmucken Stück nur eine bestimmte Anzahl besitzen, sonst gibt es Minuspunkte in deren angehäuften Gesamtzahl.

    „Kimono“ ist ein seichtes Sammelspiel, das aber nicht nur wegen seiner schicken Optik Spass macht, sondern vor allem natürlich durch die Sammelbedingungen. Es ist gar nicht so einfach, das Gewünschte zu erhalten, denn natürlich machen einem die Mitspieler regelmässig einen Strich durch die gedachte Rechnung^^ und die geballte Karten(sammel)wut entlädt sich ins Leere. Immerhin gibt es mit der „Kimono“-Karte einen gewissen Ausgleich, für Leerausgeher^^, da diese 5 Punkte einbringt, aber auch nur, wenn man nicht mehr als 2 davon besitzt.
    Abwechslung bringen dann auch noch Aktionskarten ins Spiel, die z.B. ein „zuviel“ an Gegenstände beheben können oder diese mehren.
    Rundum also ein feines, kurzweiliges und rasch zu spielendes Kartenspiel, das bei verschiedenen Besetzungsrunden gut ankam und angenehmen Spielfluss offenbarte.

    [Note]
    5 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/187515/zooscape
    HP: http://www.zoch-verlag.com/de/spiele/neuheiten/kimono-601105123/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=25723



    Pascals Wertung:
  • Chickwood Forest Pascal über Chickwood Forest
    Review-Fazit zu „Chickwood Forest“, einer hübschen Robin Hood-Spielvariante.


    [Infos]
    für: 2-5 Spieler
    ab: 12 Jahren
    ca.-Spielzeit: 45min.
    Autor: Matt Loomis
    Illustration: Alexander Jung
    Verlag: ZOCH Spiele
    Anleitung: deutsch, englisch
    Material: sprachneutral

    [Download: Anleitung]
    dt., engl., ital.: http://www.zoch-verlag.com/de/spiele/neuheiten/chickwood-forest-601105115/ (s. „Download“-Reiter)
    dt., engl.: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/234842/chickwood-forest/files

    [Fazit]
    In Robin Hood – Manier sollen die Spieler Schlösser ausrauben und die Schätze an das arme Volk verteilen, allerdings sich selbst dabei nicht vergessen, denn am Ende gewinnt, wer die meisten Punkte (durch Schätze^^) gesammelt hat.
    Die Auslage der Schlösser wird mit den drei Handkarten bedient – teils offen, teils verdeckt – und so schliesslich festgestellt, welche Schmuckstücke, Gewänder, Goldstücke, Schatztruhen oder gar nur Attrappen und Schergen in welchem Schloss zu erhalten sind. Nach Spielerreihenfolge nimmt sich dann jeder eine entsprechende Auslage und legt die Karten vor sich ab. Dabei werden gefundene Schätze nach Art sortiert und gleiches quasi übereinander gelegt, so dass man noch sehen kann, wieviele (gleiche) Karten dort liegen. Aufpassen muss man hier beim Sammeln der einzelnen Stücke, denn Gewänder sind nur wertvoll, wenn sie einmalig sind und Schatztruhen bringen nur von einer Sorte wirklich Punkte^^. Finden sich Wohltäter-Karten unter den Gesammelten, müssen die Spieler im Wechsel, in den nahegelegenen Dörfern, ihre Schätze (symbolisch durch Holzwürfelchen) verteilen und dabei die Legereihenfolge und Richtung beachten, denn durch benachbarte Wälder darf nicht gegangen werden und mehrere Wohltäter-„Schätze“ müssen auf mehrere Dörfer verteilt werden!

    Dies geht rundenweise so weiter, bis der Handkarten-Nachziehstapel aufgebraucht ist. Je nach Spielerzahl geht dies relativ schnell (mehr Spieler = mehr Karten im Spiel), wenn beim Auslegen kein Extremgrübler bremst^^. Ansonsten spielt sich „CWF“ eigentlich recht kurzweilig und durch das quasi-gleichzeitige Agieren kommt an sich keine Langatmigkeit auf.

    Die Gestaltung und Wertigkeit der Spielmaterialien ist sehr gelungen und familienspiel-technisch gesehen ein Hingucker. Ab 12 Jahren ist etwas hochgegriffen, auch wenn hier mehrere Bereiche zu gleich abgedeckt/bedacht werden wollen, lässt sich „CWF“ durchaus schon mit wiefen 10jährigen angehen – da tun sich Erwachsene aus dem Gelegenheitsspiel-Lager teils schon schwerer^^.
    Generell muss man eigentlich „nur“ schauen, dass man glücklich und geschickt immer die passenden Karten durch den Schlossraub erhält und hier vllt. auch mal die weniger interessante Beute zieht, denn zuviel Schätze bringen schnell Minuspunkte (schliesslich soll thematisch ja alles beim armen Volk landen). Zugleich sollte man den Dörfern anfangs nicht zu viel zukommen lassen, aber später auch nicht den Anschluss verpassen, denn die punkteträchtigen Ablegefelder in den Dörfern ergeben sich erst später im Spielverlauf – und zählen nur, wenn sie (in ihrer Reihe) vervollständigt und damit aktiviert wurden.
    Da kommt es schon mal leicht vor, dass Spieler es unfair finden, wenn sie in den Dörfern die „billigen“ Reihen vorgefüllt haben und spätere Spieler dann die „wertvollen“ Plätze absahnen. Dies kann dazu führen, dass beim nächsten Mal keiner den Dörfern etwas spenden will. Allerdings kann man sich dagegen nicht so einfach wehren, denn die Wohltäter-Karten sind ja nun mal vorhanden und wollen ausgeführt werden, es geht dann halt nur so, dass man versucht, Beute-Auslagen zu meiden, in denen Wohltäter-Karten vermutet werden – einige Karten sind ja fieserweise immer verdeckt^^. Die Schergen wurden dagegen als weniger schlimm empfunden, denn sie bringen ja „nur“ 3 Minuspunkte, das kann man leicht durch Sammlungen ausgleichen. Geärgert wird sich hier in erster Linie bei zu vielen (gleichen) Schätzen und eben im Dorf.
    Die Variante mit den legendären Karten (Karten mit Sonderfunktionen) bringt nochmal eine gewisse Unberechenbarkeit zusätzlich ins Spiel^^, gerade bei der Endabrechnung.

    Die Testrunden/-gruppen waren sich so denn auch uneins, auf der einen Seite liegt ein sehr schönes Spiel vor, auf der anderen Seite bremst es sich teils selbst aus, wenn keiner über seinen Schatten springen will bzw. alles daransetzt die „lästigen“ Karten zu umgehen. Das dies eben nicht immer geht, bringt dann Teilzeitspieler wie auch manche Veteranen auf die Unlustschiene und weitere Partien werden erstmal gemieden. Das ist schade, denn wie gesagt, mit etwas Kniff und Taktik und Geduld^^, kann man durch mehrere Partien hindurch schon auf ein schickes Punktekonto kommen. Aber je nach „Lauf“ und Besetzungsrunde kann es auch eben mal nur so lala vonstatten gehen.
    Nichts desto trotz aber insgesamt ein feines Spiel, dass zumindest mal jeder Interessierte selbst probiert haben sollte!

    [Note]
    4 von 6 Punkten.


    [Links]
    BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/234842/chickwood-forest
    HP: http://www.zoch-verlag.com/de/spiele/neuheiten/chickwood-forest-601105115/
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie]
    http://www.heimspiele.info/HP/?p=25699



    Pascals Wertung:

So geht´s weiter:


Zur Startseite
Hilfe
Kontakt: Servicehotline: +49 (0) 180 50 55 77 5
(0,14 €*/min aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunktarife max. 0,42 €*/min)
  Bitte beachten Sie hierzu unsere Verbraucherinformationen zu entgeltlichen Mehrwertdiensten.*inkl. MwSt.
Startseite   Sitemap   Hilfe   Impressum   Kontakt   AGB & Kundeninfo   Widerrufsbelehrung   Datenschutz   Batterieentsorgung   Partnerprogramm   Pressebereich
Brettspiele, Gesellschaftsspiele und Kartenspiele
0 180 50 55 77 5
Mo.-Fr. 10:00-18:00 Uhr
(0,14€/min, bei Mobilfunk max. 0,42€/min)
deutschlandweit
versandkostenfrei
(25€ Mindestbestellwert)
Suche: