Profilseite von Sabrina T.
Sabrina T.

Sabrinas Errungenschaften:

Stadtplaner
Sabrina baut gern Städte.Knobelspiele-Fan
Sabrina knobelt gern.Trolljäger
Sabrina kann Trolle nicht ausstehen und würde immer und überall die Jagd auf sie eröffnen.Erweiterungsskeptiker
Sabrina muss nicht jede Erweiterung haben.Kämpfer
Sabrina mag Spiele, in denen gekämpft wird.gut vernetzt
Sabrina hat 20 Freunde gewonnen.Catanist
Sabrina liebt die Welt des SechsecksZombiefan
Sabrina mag Spiele mit den sympathischen Untoten.Imperator
Sabrina mag Spiele, die im römischen Imperium angesiedelt sind.Gelegenheitstester
Sabrina hat 5 Rezensionen zu Artikeln verfasst.Bauherr
Sabrina mag es, wenn in Spielen etwas gebaut werden kann.Pilot
Sabrina mag Spiele rund um das Thema Fliegerei
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Von Sabrina T. bewertete Spiele (25 Stück):



  • Love Letter Big Box Sabrina über Love Letter Big Box
    Pluspunkte sammelt das Spiel auf jeden Fall durch einen schnellen Einstieg. Eigentlich muss man nur das machen, was auf die Karten gedruckt ist. Sobald man lesen kann, kann man hier mitspielen.

    Wir haben mit 8 Personen gespielt. Einige Spieler fanden das Spiel gut, andere (inklusive mir) eher weniger. Das Spiel ist sehr simpel. Damit eher etwas für Wenig-Spieler, wozu ich mich nicht zähle. Zwar hat man bei jedem Zug die Wahl zwischen zwei Optionen, manchmal (bzw. bei uns sogar sehr oft) sind beide Optionen schlecht. Also hat man doch nicht wirklich die Wahl. Aber gut, auch die geringe Auswahlmöglichkeit macht das Spiel so simpel. Gerade bei 8 Spielern wird es nicht förderlich für den Spielspaß sein, wenn jeder lange über seinen Zug nachdenkt.

    Was mich leider wirklich stört: Es kam bei uns zu mehreren Runden, wo man bereits raus war, bevor man überhaupt ein einziges Mal am Zug gewesen ist. Gerade wenn jemand nur noch ein Herz vom Sieg entfernt war, wurde diese Person meistens aus dem Spiel ausgeschlossen, bevor sie überhaupt eine Aktion ausführen konnte.

    Auch das Karten zählen funktioniert bei einer so großen Gruppe nicht. 7 Karten bei anderen Personen sind eine zu große Variable. Ich kann zwar wissen, was im Spiel ist, aber nicht wo. Denn einige meiner Mitspieler haben nicht zwingend sinnvoll agiert - sei es unbewusst oder bewusst als Bluff gewesen. Damit war bei keinem meiner Mitspieler zu erraten, was seine Karte sein könnte.

    In kleinerer Runde (4 Spieler) hat mir das Spiel besser gefallen. Vielleicht auch, weil es meine üblichen Mitspieler sind, von denen ich weiß, dass sie sinnvolles Agieren dem Bluffen vorziehen und ich damit in etwa abschätzen konnte, welche Karten wo liegen.

    Fazit: In großer Gruppe ist es ein reines Glücksspiel. Man ist schnell wieder an der Reihe, genauso schnell kann man aber auch ausgeschlossen werden. In kleinerer Gruppe und mit den richtigen Mitspielern kann man etwas Taktik verwenden, die aber auch beschränkt ist. Aufgrund der hohen Glückskomponente definitiv ein Familien- und Einsteigerspiel. Die versprochenen ´neuen taktischen Überlegungen´ sehe ich leider überhaupt nicht.

    Sabrinas Wertung:
  • Villa Paletti Sabrina über Villa Paletti
    Die Idee und thematische Umsetzung ist super. Es handelt sich bei Villa Paletti um ein Geschicklichkeitsspiel. Bei uns gibt es mittlerweile viele Varianten - kooperativ, gegeneinander, jeder mit eigener Farbe, Farben werden gewürfelt, etc. Neben der Originalregel gibt es viele Möglichkeiten, das Spiel auf die eigenen Wünsche anzupassen. Wer Geschicklichkeits- und Bauspiele mag, kauft hier sicherlich ein gutes Spiel.

    Ich vergebe aber nur 4 Würfelaugen, da er für mich ein besseres Spiel gibt, das vom Spielmechanismus genauso funktioniert: Menara. Villa Paletti ist für mich eher das Kinderspiel. Alles ist ein wenig größer, robuster und gröber verarbeitet. Wer mit Kindern spielt, sollte definitiv Villa Paletti kaufen. Für Erwachsene finde ich aber Menara schöner. Zwar etwas kleiner, aber mit viel mehr Baumöglichkeiten und -regeln. Auch hier lässt sich das Spiel mit ein wenig Kreativität auf die eigenen Vorlieben anpassen.

    Sabrinas Wertung:
  • Catan - Seefahrer Erweiterung Sabrina über Catan - Seefahrer Erweiterung
    Wir sind von dieser Erweiterung für ´Die Siedler von Catan´ begeistert. Neben Schiffen und weiteren Wasser- und Landschaftskarten gibt es eine neue Kartenart ´Gold´ (wenn die Zahl gewürfelt wird, darf ein beliebiger Rohstoff gewählt werden) und eine Anleitung voller Szenarien. Mit ein wenig Kreativität können auch noch viel mehr Szenarien erfunden werden oder die Karten können auch zufällig verteilt werden.

    Klar, mit mehr Karten ergibt sich eine größere Karte, man hat viel mehr Möglichkeiten. Zum Teil ist die Zahl der benötigten Siegpunkte anders (oder wurde von uns geändert) und das Spiel kann länger dauern. Oft waren wir bei dem Original-Spiel enttäuscht, dass es so schnell vorbei war, jetzt, wo man gerade ein bisschen aufgebaut hat.

    Die Schiffe sind keine wirklich große Veränderung. Sie sind wie Straßen, die mit Schaf statt Lehm gebaut werden. Trotzdem ergibt sich bei uns durch die Schiffe ein viel größerer Wettstreit um die längste Handelsstraße. Was den Spielverlauf wesentlich beeinflusst, ist das Gold. Lassen wir die Gold-Karten mitspielen, entsteht ein richtiger Goldrausch, da ein Haus an einer Goldgrube schon einen erheblichen Vorteil bietet. Auch das ist eine sehr schöne Variante.

    In Summe eine einfach gehaltene Erweiterung, die das Spielprinzip nicht verändert, nur die Spieldauer ein wenig verlängert. Passt aber unserer Meinung nach sehr gut zum Grundspiel.

    Sabrinas Wertung:
  • Spiel des Lebens Sabrina über Spiel des Lebens
    ´Spiel des Lebens´ ist ein ganz nettes Familienspiel. Nicht viel denken - Rad drehen, ziehen, Anweisung ausführen. Fast ein wenig stumpf, Pluspunkte sammelt das Spiel, wenn jüngere Kinder mitspielen. Die Chance zu gewinnen, ist für alle gleich, da eigentlich nur das Glück beim Drehen über Sieg und Niederlage entscheidet. Gerade wenn noch sehr junge Kinder mitspielen, die kompliziertere Sachverhalte noch nicht überblicken, ist das Spiel durchaus geeignet.

    Was mich aber an dem Spiel stört, ist vorwiegend das Material. Fühlt sich billig / zu leicht an, hat diverse Kanten und das Rad klemmt. Wir haben es durch einen zehnseitigen Würfel ersetzt.

    Davon abgesehen ist der Widerspielwert eher gering. Für ein paar Runden ist der niedrige Denk-Faktor okay. Auf Dauer nervt es aber, kaum Einfluss auf den Spielverlauf nehmen zu können.

    Sabrinas Wertung:
    • Frank Z. und Irene Q. mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Frank Z.
      Frank Z.: Als Kind in den 70er Jahren habe ich das Spiel des Lebens recht häufig gespielt. Viele Spiele von MB waren damals - nicht zuletzt aufgrund ihrer ... weiterlesen
      27.04.2021-15:18:59
    • Sabrina T.
      Sabrina T.: Die alte Variante kenne ich auch noch. Die Berge haben mich als Kind auch begeistert. Ich weiß nicht, ob ich sie wirklich vermisse, da mich das... weiterlesen
      27.04.2021-15:37:49
  • Die Crew - Auf der Suche nach dem 9. Planeten - Kennerspiel des Jahres 2020 Sabrina über Die Crew - Auf der Suche nach dem 9. Planeten - Kennerspiel des Jahres 2020
    Eigentlich ist es ein ganz simples Stichspiel. Hat man einmal die Idee, ist es mit einem beliebigen Kartenspiel nachzumachen. Aber das wäre nicht das gleiche. Design und Spielerlebnis passen hier für mich super zusammen.

    Die Regeln sind schnell erklärt und das Spielprinzip ist simpel. Aber es ergibt sich eine Spieltiefe, indem man versucht, den Mitspielern Hinweise auf die verbleibenden Handkarten zu geben. Und einige verstehen das völlig falsch. Dann gibt es eine herrliche Diskussion, warum genau das passiert ist, was gerade passiert ist. Leider gab es bei uns auch die Mitspieler, die ´irgendwas´ geworfen haben. Diese Leute wurden schnell wieder ausgeladen. Aber dafür kann das Spiel nichts. Will viel mehr sagen: Kartenzähler und -interpretierer werden dieses Spiel lieben. Im Gegensatz zu sonst, wo die Gegner versuchen, ihre Karten nicht preiszugeben, passiert hier genau das Gegenteil. Und das ist vermutlich, was wir so toll an dem Spiel finden.

    Ein kleines Minus ist, dass das Spiel nicht zu zweit sinnvoll spielbar ist, das gibt das Spielprinzip einfach nicht her. Aber wir finden aufgrund der einfachen Regeln oft Mitspieler.

    Sabrinas Wertung:
  • Noch mal! Sabrina über Noch mal!
    So richtig ist der Funke leider nicht übergesprungen. Bei uns blieb es tatsächlich bei nur einer Partie. Wir kennen bereits ´Ganz schön clever´. Obwohl es sich dabei um ein Würfelspiel handelt, kann man doch ein wenig Einfluss auf sein Glück nehmen, indem man die richtigen Kreuze setzt. Ähnliches haben wir uns hier erhofft.

    Ich glaube, dass Spiel hat uns eher weniger gefallen, da die ´guten´ Möglichkeiten zu offensichtlich sind. Man muss nicht lange überlegen, da es recht wenige Möglichkeiten für die Kreuze gibt und daraus die beste Option auszuwählen, ist recht einfach. Die anderen Spiele der ´Reihe´ haben mehr Tiefgang, da mehr Optionen bzw. verworrenere Möglichkeiten existieren. Zwischendurch ein ganz nettes, kurzes Würfelspiel. Einen Suchtfaktor wie bei ´Ganz schön clever´ konnten wir leider nicht feststellen.

    Sabrinas Wertung:
  • House Flippers (multil.) Sabrina über House Flippers (multil.)
    Auf ganzer Linie durchgefallen - leider. Wir philosophierten über einige Varianten und Regeländerungen und probierten diese auch aus. Hat alles nicht funktioniert. Uns ist absolut nicht klar, wie der Spielemechanismus sinnvoll funktionieren soll und wie dieses Spiel die Testphase überstanden hat.

    Zu Anfang hat jeder Spieler eine Sanduhr. Diese wird umgedreht und jedes Mal wenn sie durchgelaufen ist, erhält man einen Rohstoff und dreht die Uhr wieder um. Erste Regeländerung von uns - jeder startet mit einem Rohstoff. Dass man 1 Min. am Tisch sitzt und auf die Uhren wartet, ist etwas unnötig. Mit den Rohstoffen können dann verschiedene Häuser erworben werden und hier beginnt die Problematik des Spiels. Mit egal welcher Karte, die gekauft und verkauft wird, macht man ein Nullgeschäft oder Gewinn, niemals Verlust. Damit wird einfach wild irgendwas gekauft. Keiner denkt über eine Sinnhaftigkeit des Kaufens nach, weil diese einfach nicht vorhanden ist. Die Karten selbst sind leider alles andere als fair. ´Schlimmstenfalls´ tauscht man seine Rohstoffe 1:1, bestenfalls erwirbt man eine Karte, für die man eine zusätzliche Sanduhr erhält und dazu einen Innenausstatter, der die Uhr doppelt zählen lässt. Wer auch immer die erste Sanduhr bekommt - kann der andere nicht sofort auch eine Sanduhr kaufen (was meistens nicht der Fall ist), hat man praktisch verloren. Das Spiel wird somit zum reinen Glücksspiel. Strategie ist null vorhanden, ob man schnell agiert, ist nebensächlich und einen sinnvollen Spielzug zu machen, ist nie oder immer der Fall - Auslegungssache. Denn es gibt richtig gute Spielzüge wie Sanduhren und Innenausstatter kaufen und die anderen, deren Ausführung eigentlich gar nichts nützt.

    Kurz:
    - Kartenwertigkeit ist nicht fair -> extremer Glücksfaktor
    - nie Verluste -> Kaufen & Verkaufen benötigt keine Strategie
    - Kaufen & Verkaufen Prinzip nicht ausgereift -> ungeordnetes Chaos beim Verkaufen von Karten, ewige Sortiererei nach dem Spiel

    Varianten wie ´Innenausstatter erst kaufbar, wenn man ein Gebäude hat´ (ja, in der Original-Regel ist es erlaubt, die Innenausstatter sinnlos zu horten, einfach, damit der andere sie nicht hat), ein Limit für Rohstoffe oder der doppelte Kaufpreis von Karten haben leider auch nicht funktioniert. Wer als erstes eine zweite Sanduhr hat gewinnt weiterhin. Das Limit für die Rohstoffe ist in einem Echtzeitspiel oft schwierig zu berücksichtigen und zu überprüfen. Der höhere Kaufpreis führt dazu, dass niemand mehr irgendetwas tut, da nach dem Kaufen tendenziell eine bessere Karte verfügbar ist.

    Sabrinas Wertung:
  • Ganz schön clever Sabrina über Ganz schön clever
    Wir sind begeistert. Es sind simple Regeln, daher ist das Spiel super für Zwischendurch und auch für Wenig- oder Nicht-Spieler super geeignet. Wie bei jedem Würfelspiel ist der Glücksfaktor nicht unerheblich. Jedoch kann man mit gut gewählten Kreuzen den Glücksfaktor ein wenig geringer gestalten.

    Uns gefällt das Spiel besonders gut, weil durch die Ankreuzmöglichkeiten eine ungeahnte Tiefe ins Spiel kommt. Das Spiel ist sicherlich irgendwie mit Kniffel vergleichbar, aber während wir eigentlich keine Kniffel-Fans sind, hat uns ´Ganz schön clever´ wirklich begeistert. Sowohl als Familienspiel als auch für Vielspieler können wir uns das Spiel gut vorstellen. Für reine Strategen wird der Glücksfaktor hier vermutlich zu hoch sein. Wer einen gewissen Glücksfaktor ertragen kann oder sogar gut findet, sollte das Spiel definitiv mal ausprobieren.

    Sabrinas Wertung:
  • Sebastian Fitzek - Safehouse Sabrina über Sebastian Fitzek - Safehouse
    Zunächst zum Spielprinzip: Die Regeln sind schnell erklärt. Im einfachen Modus muss man ´nur´ die passenden Karten legen und die Figur weglaufen lassen. Auf schwieriger Spielstufe müssen dann auch noch Hinweise zur Tat gesammelt werden. Simple Regeln, aber in der Umsetzung dann doch schwierig. Solche Spiele kommen bei uns immer sehr gut an.

    Der Anfang mag frustrierend sein - wir haben es zunächst oft nicht geschafft, zu entkommen. Mittlerweile sind wir aber deutlich besser geworden. Tendenziell spielen wir das Spiel auch immer in der gleichen Besetzung. Wir sind Spieler, die alles optimieren wollen, zum Teil Karten mitzählen bzw. Wahrscheinlichkeiten ausrechnen, dass die folgenden Spieler passend anlegen können. Spieler, die ihrer Intuition folgen, waren anfangs noch willkommen. Jetzt sind wir so ehrgeizig, dass es durchaus zu Streit kommen kann, wenn man ´offensichtlich´ die völlig falsche Karte spielt. Die Einfachheit der Spielregeln würde durchaus für ein Familienspiel sprechen. Vermutlich wird das Spiel in der Familie gespielt aber eher zu Frust führen, da man schon ziemlich gut die Karten spielen muss, um zu gewinnen. ´Einfach irgendwas, was mäßig passt´ wird hier nicht zum Erfolg führen. Daher eher ein Spiel für gut abgestimmte Spieler.

    Zum Design: Die Buch Idee ist super. Die Hektik, die teilweise beim Umblättern aufkommt, passt super zum Spiel. Kritikpunkt unsererseits ist hier das Haus auf der letzten Seite. Nette Idee, schlechte Umsetzung. Das Haus klappte bei uns nicht vollständig auf. Das Beschweren der Seiten mit anderen Gegenständen war eher mäßig. Auch das Hin- und Herfalten, um die Kanten ´weicher´ zu machen und das Haus aufgeklappt wegzustellen, damit es sich in die passende Form zieht, haben nicht geholfen. Letzendlich haben wir uns Stifte und Schere genommen, das Faltaus herausgeschnitten und mit dicken Markern ein Dach auf den leeren Platz gemalt. Ist zwar nicht so schön, behindert das Spiel aber nicht mehr.

    Sabrinas Wertung:
  • Just One - Spiel des Jahres 2019 Sabrina über Just One - Spiel des Jahres 2019
    Für die Spielidee selbst vergebe ich die volle Punktzahl. Die Spielregeln sind simpel und sobald man diverse Wörter schreiben kann, kann man bereits mitspielen. Also sowohl geeignet für den Familienabend als auch für die Partyrunde.

    Warum ich nur 4 Punkte vergebe? Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt für mich nicht. In der Packung ist sämtliches Material vorhanden und der Erfinder, Illustrator und wer nicht alles an einem Spiel mitwirkt, will ja auch verdienen. Das ist mir schon klar. Aber im Endeffekt reichen pro mitspielender Person ein Stift (wobei sich ja Leute auch Stifte teilen können) und ein Blatt Papier. Das wird wohl bei den meisten Leuten eh zu Hause rumliegen. Dass Spiel ist für mich ein Kauf, um genannte Leute zu unterstützen. Wirklich zwangsläufig gebrauchen tut man den Inhalt nicht.

    Sabrinas Wertung:
  • Concept Sabrina über Concept
    Eigentlich sind wir keine Ratespielfans, aber Concept ist da anders. Wie schon im Erklärvideo angesprochen, erfordert es durchaus eine Strategie, auch schwierige Begriffe oder Sprichwörter mit den Bildern zu kennzeichnen. Auch als Skeptiker sind wir überzeugt.

    Den einen Punkt Abzug gibt es, da die Spielanleitung nur das Spiel in größer Gruppe vorsieht. Mit einer Stoppuhr und ein wenig Kreativität sind aber auch viele schöne Varianten ab 2 Spielern möglich. Das hätte durchaus irgendwo Erwähnung finden können.

    Sabrinas Wertung:
  • ZONA - Das Geheimnis von Tschernobyl Sabrina über ZONA - Das Geheimnis von Tschernobyl
    Wir sind begeistert von diesem Spiel. Zunächst muss man fast schon ein Buch von Regeln durchlesen, aber nachdem man sich etwas eingearbeitet hat, ist der Ablauf eigentlich logisch. Der ganze Spaß dauert auch seine Zeit. Anfänglich waren wir trotz Regelnachschlagen mit knapp 2h dabei. Aber dann mit dem unbefriedigenden Ende, dass der eigene Charakter gestorben ist. Es dauert einige Zeit, bis man eine gute Überlebensstrategie entwickelt. Und dann waren wir teilweise bis zu 5h am Spielen. Also 5h ein Spiel, nicht mehrere Partien.

    Der Spielmechanismus selbst ist aber eigentlich gar nicht kompliziert. Ich bin mehr ehrlich gesagt nicht sicher, warum die Anleitung so lang ist und warum es so kompliziert war, in das Spiel hineinzufinden. Im Nachhinein betrachtet hat man die Wahl zwischen Laufen oder Aktion. Nachdem alle Spieler an der Reihe waren, werden Karten gezogen, vorgelesen und entsprechend gehandelt. Blöd gesagt ist das alles, was man in Zona machen muss.

    Nicht zuletzt wegen der Aufmachung hat uns Zona aber in seinen Bann gezogen. Die Miniaturen sehen schön aus, der Spielplan ist liebevoll gestaltet und insgesamt passt alles zu einer düsteren, ungewissen Stimmung. Die Kritik, dass man beim häufigeren Spielen nur noch die Stärkewerte vorliest, kann ich durchaus nachvollziehen. Dann ist das Spiel sicherlich nur noch mäßig interessant. Ein wesentlicher Faktor ist definitiv, dass man Zona wegen der schaurigen Atmosphäre, merkwürdiger Anomalien und gefährlichen Mutanten schätzt und nicht einfach nur ´durchrennt´.

    Horror-Fans und Liebhabern von wirklich langen Spielen wird dieses Spiel gefallen. Wer zudem noch Strategie und Planung an einem Spiel schätzt, dem wird Zona sicherlich gefallen.

    Sabrinas Wertung:
  • 4 Seasons Sabrina über 4 Seasons
    Leider nicht überzeugend. Die versprochenen ´Schwierigen Entscheidungen und spannenden Duelle´ gab es bei uns nicht. Die Entscheidung, welche zwei Karten man dem Gegner überlässt, ist nicht schwierig. Bzw. wir machen keine schwierige Entscheidung daraus. Man kann nicht wissen, was der Gegner hat. Aus den Karten, die man bekommt, kann man rein gar nichts ableiten. Die eigenen Karten kennt man und mit diesem Wissen ist ein gutes Kartenpaar sehr einfach von einem schlechten zu unterscheiden. Bei uns wurden einfach einige Kartenpaare hin und her gereicht. Auch das Ablegen geht schnell. Meistens versucht der Gegner einem etwa gleichwertige Karten zu geben. Also kann mit der Entscheidung, was wohin sollte, kaum der Spielverlauf beeinflusst werden.

    Vielleicht ist das Spiel lustig, wenn man Überlegungen wie ´Ist das jetzt ein einfacher Bluff? Oder ein doppelter? Oder hat der Gegner einfach schlechte Karten?´. Wir sind in der Hinsicht vielleicht einfach zu logikversiert. Klar kommen bei uns auch ´gemeine´ Spielzüge vor, wie eine Karte mit vielen Punkten wegzugeben, danach aber keine weitere Karte dieser Farbe mehr zu haben. Aber als Gegenüber kann man es einfach nicht wissen. Ob man die Karte zu sich legt oder in die Mitte ist egal, denn in beiden Fällen gibt es keine Punkte. Oder der Gegner hat noch eine weitere Karte, die legt man dann dort an, wo die vorherige Karte nicht hingelegt wurde.

    Insgesamt hat das Spiel unsere Erwartungen null erfüllt. Ob man blufft oder nicht, ist schlussendlich egal. Da man alle Handkarten loswerden muss, spielt auch die Wahl der zwei Karten für den Gegner eine geringe Rolle. Und da nicht alle Karten im Spiel sind, ist es ein reines Glücksspiel. WObei es mit allen Karten noch langweiliger wäre, dann könnte ich mir ja genau ausrechnen, was der Gegenüber für Karten hat, was ich bekommen werde und wie ich diese Karten zu legen habe.

    Die zwei Punkte gibt es für das schöne Design der Karten. Aber das ist auch leider alles, was ich Positives zu dem Spiel sagen kann.

    Sabrinas Wertung:
  • 5-Minute Dungeon Sabrina über 5-Minute Dungeon
    Ein Spiel mit Suchtfaktor. Die Regeln selbst sind ganz einfach. Aber alles unter Zeitdruck im Team umzusetzen, ist dann eine Kunst.

    Meistens wird das Spiel bei uns zu zweit gespielt. Dann erhält jeder zwei Kartenstapel und muss doppelt so schnell und gut arbeiten wie sonst. Zu weit finden wir das Spielvergnügen stark vom Mitspieler abhängig. Beide Spieler sollten in etwa gleich schnell oder langsam sein, sonst kam es oft zu Situationen, in denen der schnelle Spieler sich beschwerte, dass der Gegenüber nicht mithelfen würde. Der langsamer legende hingegen kam sich überfahren vor und sah das Spiel nicht als Kooperations-Spiel, sondern sich vom anderen Spieler vorgeführt, weil er ja nicht so gut spielen würde wie der andere.

    Dieses Problem nimmt bei drei oder mehr Spielern hingegen stark ab. Je mehr Spieler, desto chaotischer wird es und desto weniger fällt ein unterschiedliches Legetempo ins Gewicht. Da man ebenfalls weniger Karten auf der Hand hat, kommt es seltener zu der Situation, dass einer alle Karten auf einmal hat, um einen Gegner zu besiegen. Im 2-Spieler-Spiel kommt es oft zu ´Ich hab!´ und einer wirft alle passenden Karten. Mit mehr Spielern wird dies seltener. Man muss sich mehr absprechen. Und einfach irgendwas werfen, funktioniert auch nicht mehr. Dann hat man schnell alle seine Mitspieler gegen sich aufgebracht.

    Bisher waren tatsächlich all unsere Bekannten begeistert von dem Spiel. In einer Gruppe kann man problemlos auch weniger reaktionsschnelle Personen einbeziehen, wohingegen wir das Spiel zu zweit für Spieler mit gleicher Reaktionsfähigkeit empfehlen.

    Sabrinas Wertung:
  • Catan - Das Spiel - Erweiterung für 5-6 Spieler Sabrina über Catan - Das Spiel - Erweiterung für 5-6 Spieler
    Der Titel des Spiels sagt eigentlich alles. Wer beim Spieleabend meist zu viert ist, wird diese Erweiterung nicht brauchen. Wer mit fünf oder sechs Leuten spielt, dem empfehle ich diese Erweiterung auf jeden Fall. Das Spiel selber verändert sich durch zwei Spieler mehr nicht großartig. Wer also bereits ein Siedler-Fan ist, wird auch diese Erweiterung gut finden.

    Sabrinas Wertung:
  • Die Siedler von Catan - Das Würfelspiel Sabrina über Die Siedler von Catan - Das Würfelspiel
    Im Endeffekt Kniffel, das sich den Namen von Catan leiht. Statt irgendwelcher Zahlenstraßen und anderen Kombinationen werden hier eben die aus Catan bekannten Bauwerke gewürfelt. Leider nicht wirklich überzeugend.

    Sabrinas Wertung:
  • Die Legenden von Andor - Die Bonus-Box Sabrina über Die Legenden von Andor - Die Bonus-Box
    An sich gibt es gutes Ergänzungsmaterial. Leider doppelt sich das Material, was online kostenlos zum Download zur Verfügung steht und der Inhalt der Box. Für Leute, die nicht gerne basteln, vermutlich eine gute Ergänzung. Bei uns stellte der Kauf eher ein Ärgernis da, da kurz zuvor mühevoll das Online-Material zurechtgebastelt wurde und erst danach die Dopplung auffiel. Auch das zusätzliche Spiel überzeugt mich nicht wirklich. Trotz dieser Kritikpunkte stellt die Bonus-Box eine schöne Ergänzung dar.

    Sabrinas Wertung:
  • 5-Minute Dungeon - Der Fluch des Overlords Erweiterung Sabrina über 5-Minute Dungeon - Der Fluch des Overlords Erweiterung
    Wir waren bereits große Fans des Grundspiels. Dass nun ein weiterer Spieler mitmachen kann, ist super. Und die hinzukommenden Flüche machen das Spiel noch chaotischer - top! Obendrauf gibt es noch einige ´normale´ Karten und Mini-Bosse sowie Artefaktkarten, die beim Vorankommen im Dungeon helfen. Für alle die, denen das Grundspiel noch nicht hektisch genug war, definitiv ein Must-Have.

    Sabrinas Wertung:
  • Pearls Sabrina über Pearls
    Ganz nettes, kurzweiliges Kartenspiel.

    Die Regeln sind definitiv simpel und dass Kinder ab 6 Jahren mitspielen können, ist allemal gegeben. Nun sind wir erwachsene Vielspieler. Unseren Geschmack hat es nicht getroffen, da es uns nun wirklich zu simpel war. Während die Mitspieler an der Reihe sind, kann man eigentlich nur abwarten. Ist man selbst an der Reihe, ist die beste Option nicht schwierig herauszufinden. Gut daran ist, dass die Mitspieler entsprechend kaum Zeit für ihren Zug benötigen. Bei uns ist das Spiel aber damit zum Greifen-Nachlegen-Stapel runterspielen-Spiel und damit eher langweilig geworden.

    Sabrinas Wertung:
  • Die Legenden von Andor - Dunkle Helden Erweiterung Sabrina über Die Legenden von Andor - Dunkle Helden Erweiterung
    Zur Hälfte gut, zur anderen Hälfte eher unnütz.

    Von den Charakteren gefallen uns Beschwörer und Hautwandler sehr gut. Seher und Halbskral durften mal mitspielen, wir wählen aber meistens andere Charaktere, da sie unserer Meinung nach bessere Fähigkeiten haben.

    Die Erweiterung hat ihren Weg zu uns zusammen mit der Bonusbox, der Sternschild-Erweiterung und den verschollenen Legenden gefunden. Uns hat das Grundspiel so gut gefallen, da haben wir einen Großeinkauf gemacht. Nachdem wir uns mit diesem ganzen Material eingefuchst hatten, stellten wir leider fest, dass nicht alles perfekt zusammen passt. Aber mit simpler Mathematik bekommt man dann doch die Stärkewerte umgerechnet und auch sonst fehlte es uns nicht an Kreativität, kleinere Lücken und Unstimmigkeiten zu füllen. Leider fiel die Komplexität der dunklen Helden in den Erweiterungen negativ auf. So wurde bei uns ewig diskutiert, wohin der Hautwandler gehen könne, ohne sich zu verwandeln. Das Pläne schmieden zog sich ewig.

    Insofern sind die dunklen Helden eine ganz nette Erweiterung, allerdings leider zur Hälfte unnötig. Die unseres Erachtens nach brauchbaren Figuren erschweren je nach Legende den Ablauf. Wurde die Legende allerdings bereits mit gewöhnlichen Helden gespielt, sind die dunklen Helden sicherlich nett, um den Verlauf anders zu gestalten.

    Sabrinas Wertung:
  • Pantheon - Neue Untermieter Erweiterung Sabrina über Pantheon - Neue Untermieter Erweiterung
    Nette kleine Erweiterung. Für den Preis kann man nicht viel falsch machen. Wie beim Grundspiel kommt es auch bei diesen Göttern stark darauf an, wann sie zur Verfügung stehen. Je nachdem, wann sie auftauchen, sind sie sehr hilfreich oder eher eine Geldverschwendung. Damit gliedern sie sich sehr gut in das Grundspiel ein - auch hier finden wir, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis stark von der Runde abhängt.

    Sabrinas Wertung:
  • Die Legenden von Andor Sabrina über Die Legenden von Andor
    Ein sehr schönes, kooperatives Fantasyspiel.

    Erster Eindruck: Man bekommt wirklich viel Zeug für das Geld. Großes, beidseitig bedruckter Spielplan, viele Figuren und noch mehr Karten. Da muss man sich erstmal einen Überblick verschaffen. Zu Anfang ist dies auch sicherlich eine Hürde. ´Gors´ und ´Skrale´ wollen unterschieden werden - sind doch beides diese roten kleinen Figuren?! Nicht nur, es gibt noch viel mehr Figuren, die irgendeinen Namen haben und doch wieder anders sind. Genau diese Details machen das Spiel für mich aber sehr spielenswert. Weiß man einmal die Figuren zu unterscheiden, geht dieses Wissen in den Langzeitspeicher über.

    Die Regeln sind vergleichsweise einfach: ´Laufen oder kämpfen´ ist die Grundregel. Mit einigen Erfahrenen können auch Anfänger leicht in das Spiel einsteigen. Anders sah der Anfang allein mit der Anleitung aus. Das hat sich schon etwas komplizierter gestaltet. Aber auch von den Bekannten kann ich ausrichten, dass es verschiedene Meinungen gab: Anfangs wird man mitgespielt. Meist hat einer der Erfahrenen einen Vorschlag unterbreitet und es wurde zugestimmt. Einige fanden es einfach ganz nett, schnell und einfach Teil eines so kompliziert aussehenden Spiels zu werden. Andere störte nach kurzer Zeit, dass sie fast nur passiv agieren konnten. Alle Optionen zu erklären, Vorschläge zu begründen dauert dann natürlich. Aber am Ende hat man einen Mitspieler gewonnen, der mitdiskutieren kann. Dann hat sich die Mühe bezahlt gemacht.

    Als Familienspiel würde ich Andor aber weniger sehen. Tatsächlich wird bei uns 90% der Zeit diskutiert und Möglichkeiten durchgegangen, weniger gespielt als solches. Das kann ich mir in der Familienrunde schon als nervig vorstellen. Wir haben es als Spiel rein für Erwachsene gekauft - genau das Richtige für uns. Für alle Vielspieler gibt es definitiv eine Kaufempfehlung.

    Sabrinas Wertung:
  • Game of Quotes Sabrina über Game of Quotes
    Kurze Erklärung, schneller Einstieg, kurzes Spiel. Soweit sehr gut. Ich kann mich den anderen Rezensionen nur anschließen: In der richtigen Runde sicherlich ein sehr gelungenes Partyspiel.

    Ich vergebe nur 4 Punkte, da es mit den falschen Leuten leider gar keinen Spaß macht. Wir haben verschiedene Konstellationen ausprobiert, wirklich lustig war es bei uns leider nie. Vielleicht haben wir auch einfach nicht den Humor, auf den das Spiel abzielt. An sich ein sehr schönes Spiel, dessen Idee und Umsetzung ich gut finde, es nur leider so gar nicht unseren Geschmack trifft.

    Sabrinas Wertung:
  • Small Islands Sabrina über Small Islands
    Viele Rezensionen preisen das Spiel als Carcassonne 2.0 an, daher unsere Hoffnung, dass es ein besseres Carcassonne darstellen würde. Der Grundgedanke ist auch der gleiche: Karte ziehen, passend anlegen, Punkte bekommen. Was also sind die Unterschiede und lohnt es sich, als Carcassonne-Besitzer und Fan dieses Spiel zu kaufen? Meiner Meinung nach nein. Hauptsächlich hatte ich gehofft, dass die Glückskomponente anders geregelt wird. Jeder Carcassonne-Spieler kennt es: Man kommt einfach nicht an die passende Karte um die Lücke zu füllen und der Gegner zieht laufend gute Karten. Small Islands lässt die Spieler aus drei offenliegenden Karten wählen, ein wenig mehr Steuerung ist in dieser Hinsicht möglich. Da aber jeder Spiele eine andere Aufgabe zu erfüllen hat, die nur er kennt, weiß man selber nicht, was für den Gegner eine gute Karte ist. Auch wenn man wählen kann, kann man weiterhin nur die beste Karte für einen selbst auswählen - was der Gegner möchte, bleibt bis zum Aufdecken der Aufgaben ein Rätsel. Genauso braucht man Glück beim Ziehen der Aufgaben. Allein von der Verschiedenheit der Aufgaben würde ich sie als jeweils fair und gleichschwierig zu erfüllen bezeichnen. Jedoch hängen die Punkte, die man erhält, stark von dem ab, was vorher gebaut wurde. Da man auch nicht weiß, was die nächste Aufgabe sein wird, baut man einfach irgendwie, wertet dann, zieht eine neue Aufgabe und hat entsprechend Glück oder Pech.

    Insgesamt ein ganz nettes Spiel, aber ich bleibe beim Klassiker Carcassonne. Die Neuheit von Aufgaben überzeugt mich nicht wirklich. Und bei Carcassonne kann ich wählen, ob ich ´friedlich´ spiele und hauptsächlich meine eigenen Städte bauen möchte, oder ob ich ´aggressiv´ versuche, den Mitspielern möglichst unpassende Karten in den Weg zu legen und ihm seine Städte streitig zu machen. Das ist bei Small Islands meiner Ansicht nach nicht möglich.

    Es bleibt zu erwähnen, dass wir den 1 Spieler Modus nicht ausprobiert haben. Wenn wir ein Gesellschaftsspiel rausholen, dann eigentlich immer mit mehreren Leuten. Vielleicht überzeugt das Spiel ja eher in diesem Modus.

    Sabrinas Wertung:
  • Way of the Panda Sabrina über Way of the Panda
    Die Kurzfassung: Wir haben entnervt aufgegeben. Daher die 1 in der Bewertung, denn dieser Fall kommt bei uns äußerst selten vor.

    Bereits vor dem Spielen gab es für mich einen großen negativen Punkt: Die Gestaltung des Innenlebens. Das Inlay für die im Spiel benötigten Wegplättchen ist viel zu klein designt. Dafür sind andere Fächer zu groß. Die Spielfiguren stecken in einem Inlay, das sich in einem weiteren Pappkarton befindet. (Warum gibt es ihn? Es wäre auch so gegangen.) Darin zwei weitere Plastikinlays mit exakten Aussparungen für die Figuren und Häuser. Kann man mögen, da der Aufbau einen wirklich sehr ordentlichen Eindruck macht. Kann man auch hassen, da es eine riesige Fummelei ist, die Sachen später wieder dort hinein zu bekommen. Und wehe, man vertauscht die Farben, dann passt gar nichts mehr, da jede Farbe ein klitzekleines Bisschen unterschiedliche Figure hat. Positiv anzumerken ist, dass die Figuren wirklich detailreich sind und insgesamt von guter Qualität.

    Die Anleitung fanden wir sehr schön gegliedert und einfach zu verstehen. Dafür auch ein Plus. Dann ging es auch schon mit dem Spiel los. Noch ein wenig planlos haben wir (2 Spieler) ´irgendwie´ angefangen: Man läuft mit seinen drei Helden von Stadt zu Stadt und besiegt dabei Ninjas. Sind genug Ninjas um eine Stadt herum besiegt, kann man weitere Gebäude errichten und erhält dafür Punkte. Besiegte Ninjas werden durch Wachen neutrale oder Plättchen der eigenen Farbe überdeckt. Intuitiv baut man zunächst die eigene Farbe - was sich aber als Fehler erweist. Wachen der eigenen Farbe bringen nur den Gegnern Punkte. Warum sollte man also die eigenen Wegplättchen bauen? Diese Frage konnten wir leider nicht klären. Es gibt einen Fall, in dem die eigene Farbe hilfreich ist. Jedoch trat dieser in unseren Spielen so wenig ein, dass der Gegner viel öfters von den eigenen Soldaten profitierte. Punkt 1, der leider das Spiel für uns kaputt macht. Irgendwann sind die neutralen Plättchen aufgebraucht und man muss seine Farbe verbauen. Danach endet das Spiel in einem Blockade Spiel, denn anstatt den eigentlichen Sinn eines Aufbauspiels zu verfolgen, also umherzulaufen und Gebäude zu errichten, bleibt man immer am selben Ort. Es lohnt weniger zu laufen und sich selber weitere Punkte zu holen, als den Gegner zu blockieren, sodass er keine Punkte für die eigenen Soldaten bekommt. Punkt 2 der stört: Ab einem gewissen Punkt wird sämtliche Aktion bestraft. Nutzlos herumstehen bringt mehr.

    Neben dem Aufbauen von Städten gibt es ´Schätze zu entdecken und Missionen zu erfüllen´. So zumindest angepriesen. Realität: Ich setze eine Wache auf ein Feld und erhalte ein Plättchen. Ziemlich unspektakulär. Der Gegner hat meist die Option, exakt das gleiche zu tun. So steht man einige Runden einfach nur da und holt sich abwechselnd Plättchen. Bei zwei Spielern sind genügend Plättchen vorhanden, um alle Fähigkeiten der Helden zu maximieren. Daher passiert das Aufrüsten nicht so ehrgeizig. Bei mehr Spielern gibt es zu wenig Plättchen und es gilt: Wenn alle, dann alle. Also steht man zu Beginn einfach nur da und holt sich abwechselnd Plättchen. Was nach Spannung klang, hat sich zu einem eher nervigen Anfangsprozedere entwickelt: Erstmal Plättchen ziehen, bis keine mehr da sind. Punkt 3 in der Negativ-Liste.

    Unser Gedanke war dann, dass das Spiel ja vielleicht mit zwei Spielern funktionieren würde, aber drei oder vier Spieler mehr Spaß machen. Also einen Freund eingeladen. Aber nein, unsere Hoffnung wurde nicht bestätigt. Das Wettrüsten mit Plättchen nahm zu, der Rest hat sich nicht wesentlich verändert. Irgendwie waren alle genervt und das Spiel wurde noch vor Ende in die Packung geräumt, um noch ´was Schönes´ an diesem Abend zu machen.

    Sabrinas Wertung:

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