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Dirk G.

Dirks Errungenschaften:

Strategiespiele-Fan
Dirk mag StrategiespielePedant
Dirk sorgt immer dafür, dass Karten, Marker und Spielfiguren ordentlich liegen.7 Jahre Spieleschmiede
Dirk hat ein Spieleschmiede Projekt unterstützt.Vielspieler
Dirk spielt echt viel und oft.Zoowärter
Dirk mag Tiere und Spiele mit TierenPiratenkapitän
Dirk geht gern auf KaperfahrtSpiel.digital 2021
Dirk hat an der SPIEL.digital bei der Spiele-Offensive.de teilgenommen.Abyss
Dirk regiert in den Tiefen der Ozeane.wohlhabend
Dirk hat schon über 25.000 Punkte erhalten.Getreuer
Dirk mag Spiele eines bestimmten Verlags oder Autors.Loskäufer
Dirk besorgt sich im Punkteshop jedes Los in der Hoffnung, es müsse doch beim nächsten Mal endlich klappenKatzenfreund
Dirk hat beim Spielen mindestens eine Katze am Spieltisch.
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Von Dirk G. bewertete Spiele (26 Stück):



  • Mille Fiori Dirk über Mille Fiori
    In Essen einmal gespielt und mir war klar, das wird ein Hit und sicher beim SdJ auf der Nominierungsliste landen. Und jetzt geb ich es nicht mehr her...
    Was macht Mille Fiori so gut?

    Optik: tolle Tischpräsenz, die schönen transparenten Rauten mit dem opulenten Lagunenplan - das sieht einfach klasse aus.

    Regeln: sehr eingängig, über 5 gedraftete Karten pro Runde legt man dann abwechselnd eine Scheibe in den entsprechenden Stadtteil. Dort erzielt man dann auf unterschiedliche Wertungsweisen Punkte und generiert zum Teil tolle Kettenzüge, es folgt oft ein Punkteregen.

    Interaktion: gerade bei 3 oder 4 Spielern schnappt man sich oft die besten Spots weg, auch das Rennen um die Boni der einzelnen Stadtviertel sorgt für schöne Interaktion.
    Auch können beim eigenen Zug Punkte für die Mitspieler anfallen. Zu zweit auch gut, aber man kann mehr planen und sich unbehelligter ausbreiten. Der wahre Reiz entfaltet sich aber mit mehr Trubel auf dem Tableau.

    Spieldauer: rund 1 Stunde, kurzweilig, relativ wenig Downtime.

    In der Summe ein tolles Familienspiel auf dem Wege zum Klassiker!

    Dirks Wertung:
  • Codex naturalis Dirk über Codex naturalis
    Was für eine kleine Perle doch Codex naturalis ist.
    Ein wunderschönes, leichtes Legespiel, dass nun zum Glück auch auf Deutsch erschienen ist.

    Wir legen Karten mit verschiedenen Symbolen aus, die einfacheren können wir an jede freie Ecke einer ausliegenden Karte andocken. Für die punkteträchtigen Goldkarten benötigen wir die vorgegebenen Symbole sichtbar in unserer Auslage.
    Dazu gibt es öffentliche und geheime Aufträge für Siegpunkte durch bestimmte Symbole oder Kartenanordnungen.

    Alles schnell erklärt und sehr zugänglich und in 20 bis 30 Minuten gespielt.
    Das Material ist einfach spitze, die Goldkarten glänzen und funkeln herrlich, die Anleitung ist einwandfrei.
    Das Alles in einer kleinen Metallbox - sehr viel und schöner Spielspaß für einen fairen Preis.




    Dirks Wertung:
  • Witchstone Dirk über Witchstone
    Kurz und knapp: Eine magische Punktekaskade, die ein schönes Spielgefühl hinterlässt- bei allen Spielern\r\n\r\nWir haben die Auswahl zwischen 6 Aktionen, die uns alle eigentlich stets mit Punkten belohnen:\r\nEnergie - Energiesteine in der Kristallkugel platzieren, vollständige Verbindungen bringen Punkte\r\nHexen - Hexen in der Kristallkugel einsetzen oder an neue Orte bewegen und so Punkte einstreichen\r\nPentagramm - die Eule um das Pentagramm herumbewegen und dabei ständig Boni oder Punkte einsammeln\r\nZauberstab - Schritte auf dem Zauberstab Track, auch hier warten regelmäßig Belohnungen\r\nKristalle - wir bewegen Kristalle in und noch besser aus unserem Hexenkessel heraus; die befreiten Kristalle platzieren wir im Phiolenregal und bekommen Zusatzaktionen \r\nSchriftrollen - sie bringen Soforteffekte oder als Prophezeiungen Siegpunkte am Spielende.\r\n\r\nAusgelöst werden diese Aktionen jeweils über ein Doppelhex-Plättchen, das wir in unserem Kessel einpuzzeln.\r\nWir bilden hier möglichst Cluster von zusammenhängenden identischen Symbolen. Damit können wir die 2 Aktionen des aktuellen Plättchens entsprechend mehrfach ausführen. \r\nUnd darüber lösen wir wieder Zusatzaktionen oder Boni aus, so dass es durch die Kombizüge respektable Kettenreaktionen gibt. \r\nNachdem wir 11 zufällige der 15 Doppelhex-Plättchen ausgelegt haben, endet das Spiel. Es macht durchweg viel Spaß, bei uns gab es immer recht knappe Ergebnisse.\r\n\r\nHmmmm, und da hab ich dann diese dumpfe Gefühl, wenn man sich beim Puzzeln nicht ganz blöd anstellt, ist es beliebig, was man macht, die Punkte und Boni fliessen immer.\r\nUnd dann ist das aber auch wieder schnell weg und ich denke \´ach, war das schön...\r\n\r\nOptisch, naja, etwas dunkel auf dem Spielplan, aber die Ikonographie ist klasse.\r\nWenn man das Material in den beiliegenden Tütchen lagert, ist das Insert zu klein.\r\nIn der Summe aber ein tolles gehobenes Familienspiel, das sehr zugänglich ist.

    Dirks Wertung:
  • All-Star Draft Dirk über All-Star Draft
    Card Drafting in einer sehr eingängigen und witzigen Form für bis zu 6 Spieler. Worum geht´s ?
    Wir stellen uns ein Eishockeyteam zusammen. Pro Spieler sind je 2 Sets von Tierkarten (mit Werten 1-9) im Spiel. Viele davon haben noch ein Symbol auf der Karte. Nun gilt es, die stärkste Serie von 5 Karten zusammen zu bekommen. Danach wird verglichen, 5 Gleiche sind natürlich stärker als 4, gleiche Symbole stärker als die Zahl, am schwächsten sind die Tierarten. Dann wird gewertet und Punkte äääh Fans verteilt.
    So spielt man 3 Runden und hat 3 Teams erstellt.
    Danach kommen die Playoffs.
    Hier stellt man aus seinem gesamten Kader ein neues 5er Team zusammen.
    Bei der Wertung scheidet der Letze aus.
    Alle anderen müssen nun in ihrem Team 2 bis 4 Spieler auswechseln, die damit ganz raus sind. Und so geht es weiter durch die K.O.-Phase bis ins Finale, in jeder Runde
    diese Pflichtwechsel, puuh... da rächt sich fehlendes Vorplanen in den ersten Runden....
    Dazu kommen noch asymmetrische Coaches, die jedem Spieler eine kleine Sonderfähigkeit geben. Nicht zu vergessen...die Stadien. Nicht immer bekommt das stärkste Team die meisten Punkte, mal ist es auch der Dritte oder sogar der Letzte.

    In der Summe bleibt ein extrem kurzweiliges, stimmungsvolles Spiel mit sehr viel Interaktion, viel Abwechslung, witzigen Zwischenwertungen und einem Klasse Spannungsbogen durch die Playoffs.

    Warum keine 6 Punkte? Ganz knapp dran, aber da wäre noch mehr drin gewesen.
    Die Coaches, Stadien und Wertungen hätten für mich noch etwas kreativer und vielfältiger sein können. Jaja, Meckern auf hohem Niveau, aber es spricht für All Star Draft, dass man sich MEHR wünscht.

    Dirks Wertung:
  • Juicy Fruits Dirk über Juicy Fruits
    Ein nettes, recht seichtes Familienspiel. Pfiffig ist der Schiebe-Mechanismus mit dem man Ressourcenplättchen bewegt und pro Schritt eine davon erhält. Damit erfüllt man dann Aufträge der Schiffe, die den Strand blockieren und so entfernt werden.
    Später kann man dann mobile Eisstände und feste Gebäude kaufen und sie punkteträchtrig auf der Insel platzieren. Dazu gibt es einen weiteren Pfad (Saftbar), der auch noch Punkte gegen fruchtige Ressourcen bringt.

    Das war´s. Nicht sonderlich spektakulär - ja es hat viele verschiedene Plättchen, aber der Ablauf ist dann doch recht repetitiv. Kann man Gelegenheitsspielern schnell erklären, da hat das Spiel absolut seine Berechtigung, aber sonst ein sehr beliebiges Spiel.

    Dirks Wertung:
  • Parks - Sternstunden Erweiterung Dirk über Parks - Sternstunden Erweiterung
    Kaufen!
    Rouven hat die Stärken dieser Erweiterung ausführlich beschrieben und ich kann in allen Punkten nur voll zustimmen.
    Sternstunden verbessert Parks an 3 entscheidenden Stellschrauben.
    1.Neue Parks, die neben Siegpunkten auch Sofortboni bringen (Ressourcen oder Aktionen)
    2.Neue Vorsätze, die wirklich Sinn machen und eine gute Punktemaschine sein können
    3.Die Zelte, mit denen einen weitere Aktionsebene neben dem Wanderpfad ins Spiel kommt.
    So machen Erweiterungen Sinn. Kein künstliches Aufblähen von Mechaniken, die den Spielfluss hemmen. Sondern durchdachte Verbesserungen, die ein Spiel nicht länger, sondern runder und vielfältiger machen.
    Ach ja, auch die Erweiterung ist in Sachen Materialqualität und Inlay wieder Premium Standard. Da macht sogar Auf- und Abbau Spaß.
    Parks nie mehr ohne....


    Dirks Wertung:
  • Carnival of Monsters Dirk über Carnival of Monsters
    Ein Spiel mit Monstern und Ungeheuern - und trotzdem mag es meine Frau total.
    Ende der Bewertung, also 6/6 (lach).

    CoM ist ein tolles Drafting Spiel.
    Der Mechanismus klappt super ab 3 Spielern, die 2-Spieler-Variante haben wir für uns leicht modifiziert und spielt sich für uns richtig toll.
    Das Material ist qualitativ einwandfrei, das Artwork der 240 individuell gestalteten Karten ist einfach wunderschön.
    Auch Wenigspielern konnten wir das Spiel schnell nahe bringen. Mit einem schnellen Aufbau und einer flotten Spielzeit ist es ein sehr, sehr kurzweiliges Familienspiel, das bei uns ein absoluter Dauergast auf dem Tisch ist.

    Dirks Wertung:
  • Cosmogenesis Dirk über Cosmogenesis
    Planeten durch Asteroideneinschlag wachsen lassen, durch Kometen Atmosphäre oder Gasringe erzeugen. Erstaunlich thematisch kommt Cosmogenesis daher. Die Umsetzung ist in dieser Hinsicht durchweg gelungen.
    Das Material von Spielplänen und Ressourcen ist gut, das Artwork passend astronomisch sachlich behalten.
    Das große ABER:
    Man hat eigentlich keine eigenen Entscheidungen zu treffen.
    Zum Einen sind da die Aufträge, die man in jeder Runde zieht. Diese sind so mächtig, dass sie uns die nächsten Züge quasi aufzwingen.
    Zum Anderen ist es ein Worker Placement Spiel, in dem man jeweils pro Runde 4 Worker einsetzt, einen jeweils in eins der vier Auswahlfelder. Und was ich mir da nehme ist wie gesagt durch die Aufträge vorgegeben.
    Was bleibt ist langweiliges Abwickeln der Züge ohne strategische Planen. Diesen Schwachpunkt hätte man redaktionell wirklich erkennen können.
    Für Thema und Tischpräsenz gibt es 3 Punkte, aber bei uns konnte Cosmogenesis nicht zünden.

    Dirks Wertung:
  • Yukon Airways Dirk über Yukon Airways
    Ja ohne Zweifel ist Yukon Airways optisch ein sehr schönes Spiel, mit den coolen Cockpit Tableaus hat es eine tolle Tischpräsenz.
    Aber es macht auch richtig Spaß. Der Kniff ist, seine Strecken so zu planen, dass man darüber sein Flugzeug upgraden kann, um Runde für Runde einträglichere Ziele anzufliegen.
    Man muss ettliche Komponenten (Karten/Streckenmanagement, Würfelauswahl, Treibstoff, über 10 Cockpitanzeigen) parallel im Blick haben und klug vorplanen. Daher ist es für mich kein Familienspiel mehr. Vom Niveau her würde ich es bei Tavernen im Tiefen Thal oder Lift Off ansiedeln.
    Zu zweit spielt sich Yukon Airways in 1 Stunde bequem runter, zu viert ist es länger, da Planungen eher mal durch die Würfelauswahl der Gegner durchkreuzt werden.

    Das Material ist sehr schön und wertig, die Anleitung klar geschrieben, die Ikonografie beispielhaft.

    Dirks Wertung:
  • My Gold Mine Dirk über My Gold Mine
    Ein richtig witziges Push-your-luck-Spiel. Alle Spieler stehen in einer Goldmine zwischen sicherer Höhle und dem bösen Drachen. Wenn man am Zug ist hat man 2 Optionen.
    Man nimmt die offen liegende Goldkarte oder eine verdeckte Exitkarte.
    Die Goldkarte bringt Nuggets aber auch die Gefahr, dass man sich auf den Drachen zu bewegen muss oder dass er sogar anschließend auch noch näher rückt. Wenn der einen einholt, ist man in der Runde raus und das gesammelte Gold ist futsch.

    Daher ab und zu eine Exitkarte ziehen. Dann bleibt man länger im Spiel und kann weiter Goldnuggets einsammeln. Bei den Exitkarten gibt es unterschiedliche Varianten. Ich gehe 1 oder 2 Felder zurück, alle gehen 1 Feld Richtung sichere Höhle, oder man tauscht den Platz mit einem Mitspieler nach Wahl. Und damit kann man viel Schadenfreude verursachen.
    Denn die Runde ist vorbei, wenn alle in der Höhle sind oder dem Drachen zum Opfer gefallen sind. Dann wird abgerechnet und die Besten erspielen sich in den ersten beiden Runden ein paar Nuggets Vorsprung für die dritte, finale Runde.

    Das Material ist Top. Stabile Karten, schöne Nuggets, hübsches Design, kleine Box. Kurze eingängige Regeln, schnell erklärt, knackiger Ablauf mit ca. 30 min und viel, viel Interaktion.
    Für 3 bis 6 Spieler plus Sonderregel für 2, aber je mehr Mitspieler umso besser.
    Klare Kaufempfehlung, das Spiel macht Spaß und bringt Stimmung an den Tisch.

    Dirks Wertung:
  • Paleo - Kennerspiel des Jahres 2021 Dirk über Paleo - Kennerspiel des Jahres 2021
    Da die Regeln und der Spielablauf schon von anderen ausführlich beschrieben wurden, beschränke ich mich auf ein Stimmungsbild.

    Man taucht mit PALEO wirklich in die Steinzeit ein.
    Der vorhandene Glücksfaktor passt letztlich zu den Unwägbarkeiten des Überlebenskampfes einer Steinzeitsippe. Das stört mich nicht, sondern ist thematisch absolut passend. Die Notwendigkeit, sich in der Sippe abzusprechen und zu überlegen, welche Arbeiten man angeht, auch das passt. Lieber auf die Jagd? Hab ich genug Jäger? Oder Werkzeuge herstellen oder oder oder.
    Dazu die Karten, die dir nzr eine grobe Ahnung geben, was dich beim Ausspielen erwartet.
    Kurzum, kann man ein solche Thema kooperativ wesentlich besser umsetzen? Ich wüsste nicht wie.
    Auch das Material ist sehr gut.
    Schwachpunkt ist für mich die Anleitung. Wenn niemand am Tisch das Spiel kennt, dann blättert man in den ersten 1, 2 Partien wie blöd durch Regelheft und Beiblatt und sucht ständig nach Antworten und ist genervt. Wenn man über diesen Schmerzpunkt hinweg ist, wird man dann aber mit einem packenden Kampf um Faustkeile, Bärenfelle und Mammuts belohnt.

    Dirks Wertung:
  • Game of Thrones - Das Trivia-Spiel Dirk über Game of Thrones - Das Trivia-Spiel
    Wurden in Harrenhal 5,7 oder 10 Türme erbaut?
    Welches Haus hat kein Tier im Wappen? Karstark, Florent oder Clegane?
    Und ist nun Brienne, Bran oder Bronn nie mit einem Bogen zu sehen?
    Wem solche Fragen Spaß machen, für den ist das GoT Trivia Quiz das Richtige...also für mich.

    Das Quiz umfasst über 1.200 Fragen zu den Staffeln 1 bis 4, eine Erweiterung zu den weiteren Staffeln gibt es ebenfalls.
    Der Weg zum Ziel geht dann über einen netten Area Control Mechanismus. Man wählt einen 1er, 2er oder 3er Marker aus sowie einen Ort. Um den Marker dann an diesem Ort ablegen zu dürfen, muss man dann (tataaaa Überraschung) 1, 2 oder alle 3 Fragen korrekt beantworten. Nach Ende der spielerabhängigen Rundenanzahl hat der Spieler mit den meisten beherrschten Orten gewonnen.
    Für Fans der Serie ein schöner Spaß, aber ganz klar kein Dauerbrenner. Da es einen Glücksfaktor beim Kartenziehen gibt, hat man auch ´normaler´ Fan wie ich gegen einen Serienjunkie eine Chance.

    Dirks Wertung:
  • Otys Dirk über Otys
    Ein schönes, stimmungsvolles Spiel ums Tauchen nach Ressourcen. Siegpunkte erhält man vorrangig über die Auftragskarten. Für diese braucht man die notwendigen Ressourcen auf EINER Ebene. Und das hinzubekommen ist eine ganz schöne Knobelei. Da Geld (Credits) natürlich hier echt knapp ist, muss man gut planen, wie man die Schleusen nacheinander ansteuert. Zu zweit ein tolles Spiel mit etwas Downtime, könnte sich mit 3/4 Spielern etwas ziehen. Allein die welligen, drehenden Tableaus trüben das Spielerlebnis.

    Dirks Wertung:
  • Village Green Dirk über Village Green
    Ein schönes kniffliges Kartenspiel um Gärten und Auszeichnungen.

    In der allgemeinen, offenen Auslage befinden sich stets 3 Grünanlagen und 3 Auszeichnungskarten, aus denen wir uns abwechseln bedienen können, alternativ vom verdeckten Nachziehstapel.
    Wir legen in ein 3x3 Raster Grünanlagen aus, die oben ein Blumensymbol zeigen.
    Hier gibt es je 3 Blumensorten und-farben zu beachten, denn in der eigenen Auslage muss jede Karte in Farbe oder Sorte mit allen angrenzenden Karten übereinstimmen.

    Unten auf der Karte gibt es weitere Symbole wie Teich, Baum, Pavillon, die nicht für das Auslegen, wohl aber für das Werten wichtig sind.

    Dieses Werten erfolgt über die Auszeichnungen, die wir anstelle einer Grünanlage ablegen können , neben oder über die Reihen und Spalten mit unseren Grünanlagen.
    Da sind dann Wertungen wie ´je Birke oder Weide -1 Punkt, je Buche +3 Punkte´, ´je rote Lilie +3 Punkte´, ´je rote Blume -2, je lila +2, je gelbe +1´ etc. pp
    Diese Auszeichnungen, die wir ausliegen haben, können jederzeit durch bessere überbaut werden, die uns mehr Punkte bringen.

    Das Spiel endet, wenn der erste seine 9 Grünanlagen voll hat oder einer der Nachziehstapel leer ist.
    Dann werden für jeden Spieler die Wertungen in den eigenen 3 Reihen und 3 Spalten vorgenommen. Und Überraschung- wer die meisten Punkte hat, gewinnt.

    Wir haben das Spiel zu zweit, aber auch mit 3 und 4 Spielern mehrfach gespielt. Es hat allen sehr gut gefallen. Alle Wertungskarten sind unterschiedlich, die Grünanlagen auch fast alle, dadurch sind in jeder Runde andere Lösungen zum Optimieren der eigenen Auslage zu suchen. In 30 min. spielt es sich im Normalfall locker runter.

    Material - hier nur der Hinweis auf die Kommentare in der Schmiede, die kritisierten Punkte haben aber keine Auswirkungen auf das Spiel.
    Grafik - einfach schön die Zeichnungen, man fühlt sich gleich ein wenig nach Cornwall versetzt.
    Thema - eigentlich ja ein abstraktes Legespiel, aber wenn man an die wunderschönen englischen Gärten denkt und ´Das schönste Dorf von... -Wettbewerbe´, das passt total und daher ist Village Green für mich voll thematisch
    Preis/Leistung - Top, klare Kaufempfehlung.



    Dirks Wertung:
  • Meadow - Im Reich der Natur Dirk über Meadow - Im Reich der Natur
    Meadow kombiniert im Grunde Set Collection und Worker Placement Mechanismen.
    Wir haben je nach Spielerzahl 4 oder 5 Plättchen (Worker), mit denen wir entweder an der Kartenauslage ein bestimmtes Feld ansteuern können oder am 2. Spielplan - dem Lagerfeuer - besondere Aktionen durchführen sowie Zusatzboni einsammeln können.
    Ziel ist darüber die eigene Kartenauslage zu erweitern und zu verbessern.
    Wir sammeln hier Tiere und Pflanzen mit bestimmten Symbolen. Für andere Karten benötigen wieder diese Symbole um sie auslegen zu dürfen. Diese werden dann überbaut. Somit ist gutes Planen wichtig.
    Thematisch ist Meadow mit überwiegend logischen Nahrungsketten schön gelöst.
    Mit den Pfeilen, dem Lagerfeuerplan, den tollen Kartenboxen, dem Begleitheft, das alles ist extrem stimmig.
    Material absolut Klasse. Regeln einwandfrei. Design einfach mega, alle Karten sind individuell und wunderschön gestaltet.
    In der Summe ein phantastisches durchaus gehobenes Familienspiel, für das ich zumindest bei 2 und 3 Spielern nichts als Lob übrig habe. Bis jetzt das schönste Spiel des Jahrgangs.

    Dirks Wertung:
  • Bosk (mit dt. Anleitung und Schuber) Dirk über Bosk (mit dt. Anleitung und Schuber)
    Der Kern von BOSK ist ein Area Control Mechanismus, der in 2 unterschiedlichen Spielhälften abgewickelt wird.
    Wir befinden uns auf einem quadratischen in Felder unterteilten Spielplan, der verschiedene Landschaften darstellt.
    Jeder Spieler hat 8 Bäume, je 2 im Wert von 1 bis 4.

    In der ersten Jahreszeit werden diese abwechselnd auf eine beliebige Kreuzung zwischen 4 Felder gesetzt. Sind alle Bäume gesetzt, erfolgt schon die erste Wertung. Jede Spalte senkrecht und waagerecht wird nun nach der Punktemehrheit der jeweiligen Bäume gewertet.

    Dann -im Herbst- verlieren die Bäume ihre Blätter. Wir haben nun bei wechselnden Windrichtungen die Möglichkeit jeweils 1mal zwei bis 8 Blätter (plus das Eichhörnchen mit einer kleinen Jokerfunktion) von einem unserer Bäume auf dem Tableau auszulegen.
    Auch gegnerische Blätter können gegen Kosten (Blätter)überdeckt werden.
    Das mündet in der zweiten, punkteträchtigeren Mehrheitswertung. Hier sind nun nicht Spalten und Reihen, sondern die farblichen Regionen des Spielplans maßgeblich.
    Dann steht das Endergebnis.

    Soviel zum Spielablauf.
    Wie spielt es sich? Die Regeln sind klar und der Spielablauf eigentlich einfach und harmonisch. Taktisch ist Bosk sicher kein Schwergewicht, für mich ist es als Familienspiel einzuordnen. Drei verschiedene Spielplangrössen für 2 bis 4 Spieler passen das Spielfeld gut an. Optisch sind die Bäume und die Blätter ein echter Hingucker.
    Der Spielplan dagegen ist farblich echt Geschmackssache, ich habe da schon schönere gesehen, aber das stört mich jetzt auch nicht wirklich.

    Was stört, sind die Baumfarben rot, orange, gelb und lila. Wunderbar passend zum Thema Wald/Herbst. Aber ohne Tageslicht sind je nach Blickwinkel rot und orange fast nicht zu unterscheiden, leider hat hier Design über Funktion gesiegt.

    Was stört ist auch die Startspieler-Regel.
    In der ersten Jahreszeit ist nach der Anleitung immer die gleiche Person Startspieler, ein klarer Nachteil. Wir haben das nach 2 Partien für uns gleich angepasst und wechseln durch. Beim Auslegen der Blätter ist eine Startspieler-Regel in den Regeln gut definiert.

    Das Material - ja die Stanzbögen waren auch bei meinem Exemplar nicht alle super bearbeitet, aber bis auf 2 leicht lädierte Bäume ging das. Schön sind die farblich passenden Sortierschachteln, sehr dünne Pappe, aber sie erfüllen ihren Zweck.

    Die Spieldauer mit 30 min für eine 2er Partie und 45min mit 3 oder 4 Spielern kommt hin.
    Alles in allem ist Bosk nett, begeistert uns jedoch jetzt nicht. Aber es ist halt auch schnell erklärt und schnell gespielt und mit der schönen Optik wird es bei uns in verschiedenen Runden sicher immer wieder mal auf dem Tisch landen.


    Dirks Wertung:
  • Sprawlopolis (dt.) Dirk über Sprawlopolis (dt.)
    Ein einfaches und doch extrem forderndes Legespiel, das den Kopf garantiert zum Rauchen bringt.
    Es besteht aus lediglich 18 Spielkarten (+6 Karten für 3 kleine Erweiterungen), jede von ihnen zeigt in unterschiedlicher Anordnung die 4 Zonentypen Wohnen, Park, Gewerbe und Industrie. Dazu sind die Karten noch unterschiedlich in 3 ihrer 4 Zonen von Strassen durchzogen.
    Auf der Rückseite der Karten stehen 18 verschiedene Aufgaben.
    Nun zieht oder wählt man 3 Karten für die kommende Challenge, die man mit den restlichen 15 Karten erfolgreich meistern will.
    Dann wird ausgehend von einer Startkarte aus einer jeweiligen Auswahl aus 3 Karten an oder über die Auslage die Stadt ausgebaut.
    Klingt einfach? Von wegen, am Ende gibt es Pluspunkte für die jeweils grössten Zonenflächen je Zonentyp und bittere Abzüge für jede einzelne Strasse. Also bloß keine 20 einzelnen Strassen hinbauen. Und dann sind dann noch die Aufgaben wie ´ 1 Punkt für jeden Park ohne offene Kante am Stadtrand, aber 2 Minuspunkte für jeden Park am Stadtrand´ oder ´ 1 Punkt für jeden Park, aber 3 Minuspunkte für jede Industriezone´ usw.
    Ach ja, die Aufgaben sind von 1 bis 18 durch nummeriert. Die Summe der 3 Aufgaben ergibt den jeweiligen Zielwert der Herausforderung.
    Somit gibt es mit über 800 Kombinationen genug Varianz und Gelegenheiten zum Scheitern ;-)

    Dirks Wertung:
  • Viva Java Dirk über Viva Java
    Ja, alle vorherigen Rezis haben das Spiel aus meiner Sicht richtig beschrieben.
    Material: schöne Spezialwürfel, ein paar Holzmarker, Bierdeckel, Spielblock, alles wunderbar.
    Varianz: mit der integrierten Erweiterung Al Gusto viele verschiedene Wertungsmodi spielbar.
    Komplexität: ganz gut, ist jetzt nicht mit 2 Sätzen erklärt, aber nach 1 Testrunde hat es bisher noch jeder kapiert.
    Anleitung: Katastrophe, die schlechteste, die mir bisher untergekommen ist...und das ist kein Expertenspiel. Erst mit dem Verlagsvideo (eng.)auf BBG ging mir dann ein Licht auf.
    Thema: aufgesetzt, vom Design schön, aber letztlich würfelt man, schaltet Funktionen frei und sammelt Punkte. Kaffee hat damit nichts zu tun.
    Zündet bei uns aber nur zu viert, darunter ist zu wenig Dynamik im Spiel.
    FAZIT: ganz okay, aber in dem Genre gibt es bessere Spiele.

    Dirks Wertung:
  • Geschickt Gesteckt Dirk über Geschickt Gesteckt
    Ein Spiel von Elisabeth Hargrave... nach Flügelschlag und Mariposas dann so ein kleines Spiel? Es ist ein unaufgeregtes, kleines Kartenspiel mit Draftmechanismus für 2 Spieler rund um viktorianische Blumensträuße.\r\nMan zieht 2 Karten. Legt beide dann in die Mitte, eine offen, eine verdeckt. \r\nDer Gegner wählt nun eine aus. Die andere bekommt man zurück für die eigene Auslage. Das wiederholt sich noch 3mal im Wechsel. Schließlich hat jeder Spieler 4 Karten offen oder verdeckt vor sich liegen. \r\nNun werden die möglichen Aktionen, die auf einigen Blumenkarten stehen noch ausgeführt. Dann folgt die Wertung aus Punkten der Aktionen und Herzen auf den Karten.\r\nDamit ist eine Runde gespielt, nach zwei weiteren zieht man Bilanz und hat einen Sieger.\r\nDas Spiel ist in 5 Minuten erklärt und in 15 Minuten gespielt. Bei der Autorin hat man vielleicht andere Erwartungen, aber hey, das Spiel ist eine kleine Schachtel mit 25 Karten inkl. Solovariante.\r\nDafür bekommt man ein nettes Spiel für unterwegs, zwischendurch oder den klassischen Absacker. Es weckt jetzt thematisch keine große Begeisterung, mit den Kauf macht man auch nichts falsch. Ob es auf Dauer regelmäßig auf dem Tisch landet bleibt abzuwarten. Daher vorerst eine ordentliche 4.\r\n\r\nNach weiteren Partien ergänzt: zu viel Glücksfaktor, wenig wirkliche Entscheidungen,wenig Interesse an weiteren Spielen, wiederholt sich einfach nur noch.\r\nAbwertung auf 2 von 6\r\n\r\n

    Dirks Wertung:
  • Die Tavernen im Tiefen Thal Dirk über Die Tavernen im Tiefen Thal
    Wie bei den Quacksalbern versteht es Wolfgang Warsch auch bei den Tavernen im Tiefen Thal hervorragend, bereits das Grundspiel mit viel Varianz und somit hohem Wiederspielwert auszustatten. Hier sind es die 6 Module, die das Spiel stufenweise pimpen.
    Ansonsten ist es ein schöner Mix in dem über Würfeleinsatz das eigene Kartendeck aufgebaut wird. Sehr stimmungsvoll und stimmig vor allem die grafische Umsetzung. 1 oder 2 Runden mehr würden den verschiedenen Strategien mehr Wirkung verleihen, da sich am Ende viele Aufwertungen schlicht und einfach nicht mehr lohnen.
    Abweichend von anderen Bewertungen ist es für mich klar ein Kennerspiel. Die KdJ Istanbul oder Broom Service wären dann doch deutlich eher im Familienspielbereich anzusiedeln als die Tavernen im Tiefen Thal.
    Einzig der Puzzle Aufbau nervt, belohnt wird das aber mit einem schönen gefälligen Spiel ohne große Schwächen.

    Dirks Wertung:
  • Spicy Dirk über Spicy
    Spicy ist schnell erklärt. Bluff (SdJ 1993) quasi mit Karten. Es gibt 3 Farben/Gewürze (Wasabi, Pfeffer, Chili) in den Werten 1 bis 10, dazu noch Zahlen- und Gewürzjoker.
    Man legt eine Karte verdeckt in die Mitte und sagt Gewürz und Wert an. Ob es stimmt? Der nächste Spieler muss nun eine höhere Karte des gleichen Gewürzes drauf legen und ansagen. Anzweifeln kann jeder in der Runde, muss sich aber entscheiden, welches der beiden Merkmale wohl nicht stimmt. Und nur dieses wird dann letztlich auch geprüft.
    Somit hab ich beim Schwindeln immer noch eine kleine Chance.
    Spicy ist in 2 min erklärt, spielt sich sehr schnell, kurzweilig. Ständig wird gelacht. Was will man mehr.... Starke 5 Punkte, den 6. gibt es nur deshalb nicht, weil es Alt Bekanntes in einem neuen Gewand ist, aber das passt immerhin wie angegossen.

    Dirks Wertung:
  • Nova Luna Dirk über Nova Luna
    Puuh. Ich hatte mich auf Nova Luna wirklich gefreut. Vorschußlorbeeren inkl. guter SO-Bewertungen gab es genug.
    Aber irgendwie spielt es sich träge. Man spielt vor sich hin.
    Vorplanen kann man nicht besonders, weil man nicht weiß, welche Plättchen dann wohl für einen bereit stehen.
    Die Downtime zieht sich - vor allem nach einem eigenen 6er Plättchen. Keine Interaktionen, keine Spannung, und die Optik berührt auch nicht.

    Schnell erklärt? Ja. Eingängige Regeln? Auch! In diesen Punkten stimme ich anderen Bewertungen zu. Aber Wiederspielwert extrem gering zumindest für unsere Runde. Schade.

    Dirks Wertung:
  • Mandala Dirk über Mandala
    Über Geschmack lässt sich bekanntlich (nicht) streiten.... Ein Geschirrtuch als Spielbrett - ich finde es klasse und thematisch passend zu Mandala. Das Spiel selbst ist schnell erklärt, schnell aufgebaut und spielt sich flott. Und originell, da man parallel auf 2 Spielfeldern auslegt. Und die taktischen Überlegungen kommen nach 2,3 Partien und lassen einen manchmal verzweifeln. Ein rundum schönes 2-Personen-Spiel bei dem man nach dem Ende oft sagt ´Komm, eine Runde noch´

    Dirks Wertung:
  • Lift Off Dirk über Lift Off
    In meinen Augen in jeder Hinsicht ein gelungenes Spiel. Die Regeln und der Ablauf wurden ja bereits gut von anderen Spielern beschrieben. Die Mechanismen greifen bei Lift Off gut ineinander. Man muss in mehreren Bereichen die Ressourcen vorausschauend managen. Das Draften bringt etwas Interaktion. Und durch die Spezialisten, Missionen und Spielendekarten gibt es genau so viel Glücksfaktor, dass es keinen berechenbaren Spielverlauf gibt, sondern man immer wieder seine Strategie anpassen muss.
    Und das Design? Gerade das finde ich genial. Naiver 60er Comic-Stil, für mich bei Lift Off das Tüpfelchen auf dem ´i´.

    Dirks Wertung:
  • Dominion® - Basisspiel - 2nd Edition Dirk über Dominion® - Basisspiel - 2nd Edition
    Für mich schlicht langweilig. Ich kann den Hype nicht nachvollziehen. Im Basisspiel zieht jeder seine Karten stur vor sich hin. Interaktion fast null. Katten vom eigenen Stapel ziehen. Aktion und Kauf. Ablegen. Nachziehen. Und wieder von vorn.
    Mag sein, dass es mit den Erweiterungen mehr Action gibt. Aber wenn ein Grundspiel es nicht schafft, Begeisterung oder Freude auf die nächste Partie zu wecken, kaufe ich auch keine Erweiterung und dann reicht es bei mir auch nur für 1 Punkt.

    Dirks Wertung:
  • Caper Dirk über Caper
    Tolles Kartendraftspiel, schönes Retro Design, erinnert im Stil an die frühen Bond-Filme. Lediglich die Wertung ist etwas tricky.

    Dirks Wertung:

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