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Andreas K.

Andreas Errungenschaften:

Graf Ludo 2022
Andreas hat an der Abstimmung zum Graf Ludo 2022 teilgenommen.Spiel.digital
Andreas hat an der SPIEL.digital bei der Spiele-Offensive.de teilgenommen.Oranienburger Kanal
Andreas plant und baut neue Industriegebiete.Spiele-Offensive.de Geburtstag
Andreas feiert mit der SO Geburtstag.Pacific Rails Inc.
Andreas schreibt Eisenbahngeschichte.Spiel.digital 2021
Andreas hat an der SPIEL.digital bei der Spiele-Offensive.de teilgenommen.Online-Expo 2021
Andreas hat an der Spiele-Offensive Online-Expo 2021 teilgenommen.Brazil Imperial - Autômato
Andreas behauptet sich gegen den Autômato.Tabannusi
Andreas erbaut die Stadt Ur.7 Jahre Spieleschmiede
Andreas hat ein Spieleschmiede Projekt unterstützt.Pilgrim
Andreas arbeitet und betet fleißig.SO Weihnachtsgeschenke-Markt-Besucher
Andreas hat einen virtuellen Glühwein auf dem SO-Weihnachtsgeschenke-Markt 2020 geschlürft.
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Von Andreas K. bewertete Spiele (11 Stück):



  • Bitoku (dt.) Andreas über Bitoku (dt.)
    Bitoku, ein Spiel vom Schwerkraftverlag...und das im wahrsten Sinne des Wortes. Sowohl vom Gewicht, als auch, vor allem, der Spielschwere. Im Vorfeld habe ich einiges über Bitoku gehört, was mich beim Kauf zögern ließ. Das Spiel sei zu schwer, zu komplex usw. Ja, Bitoku ist ein Schwergewicht unter den Strategiespielen. Wenn man sich drauf einlässt erhält man aber ein wundervolles Strategiespiel! Nun, worauf muss/sollte man sich einlassen? Jedes Spiel fängt ja mit dem Regelstudium an. Da bin ich schon beim Wort...studieren. Inklusive der Soloregeln reden wir hier über 32 Seiten Regelwerk. Das studieren geht schon mit dem Spielmaterial los. Hier haben die Spieler mit japanischen Vorkenntnissen echt Vorteile, weil sie wissen, was mit welchem Material gemeint ist. Wer weiß schon, was Onsen-/, Ryokanplättchen sind, oder Mitamageistplättchen oder Hikarumarker. Hier muss schon reichlich Gehirnschmalz investiert werden, um die einzelnen Spielmaterialien als Einsteiger lokalisieren zu können! Hier hätte die Spielregel besser organisiert sein können/müssen. Wenn man da einmal durchgestiegen ist und sich die Zeit für das Erkennen des jeweiligen Spielmaterials genommen hat, läuft einiges besser. Aber diese Zeit muss sein und ich sage, dass sich das auf jeden Fall lohnt. Warum? Dazu jetzt mehr. Als persönliches Spielmaterial hat jeder Spieler ein Spielboard aus stabiler Pappe und eine Flagge. Aus Holz je Spieler 3 Spielermarker, je 11 Pilger (das sind die schlafenden oder offenen Augen), 5 Kodamamarker (sehen fast aus wie Smilies) und je 6 Gebäudemarker. Außerdem je 5 Yokaikarten und je drei schöne, durchsichtige Würfel. Keine Angst, im Spiel wird nicht gewürfelt ;-) Das allgemeine Spielmaterial besteht aus 29 weiteren Yokaikarten, 24 Bitokukarten und 28 Visionskarten. Für das Solospiel auch noch 10 Tenguaktionskarten. Aus stabiler Pappe auch noch je 58 Amulette (1er, 2er, 3er), 32 Multiplikatorenplättchen für Ressourcen, 12 Hikarumarker (X-Sperrmarker). Aus Holz die Ressourcen Holz, Stein, Jade und Sake. Der Rundenanzeiger (großer Hirsch??) und der Phasenanzeiger (Pagode) sind schön geformte Holzteile. Außerdem gibt es noch den wirklich großen, zweiseitig bedruckten Spielplan. Für 3 oder 4 Spieler gibt es Ausstanzungen in denen diverse Pappstreifen gelegt werden müssen. Für das Solo- / und das Zweipersonenspiel ist der Spielplan ohne Aussparungen, aber mit weniger Einsetzfeldern. Der Spielplan wird nun mit diversen Spielmaterialien bestückt, reichliche Pappmarker und Spielkarten. Der Aufbau nimmt Zeit in Anspruch, auch wenn man die Spielkomponenten schon verinnerlicht hat. Aber es lohnt sich! Wie wird nun gespielt? Ich kann jetzt in dieser Rezi nur komprimiert schreiben. Das Spiel ist toll verzahnt und verschiedene Strategien führen zum Sieg. Wer die meisten Tugendpunkte (TP) hat, gewinnt. Gespielt wird über 4 Runden zu jeweils 4 Phasen. Die Phasen teilen sich in den Frühling, Sommer, Herbst und Winter auf. \r\nIm Frühling bekommen die Spieler Einkommen und rufen Yokai (ziehen von Spielkarten) herbei. \r\nIm Sommer führen die Spieler in Spielreihenfolge jeweils eine Hauptaktion aus (Eine Yokaikarte aus der Hand spielen, einen freigeschalteten Würfel nutzen, den Fluss überqueren oder Passen). \r\nIm Herbst wird die neue Spielreihenfolge bestimmt anhand der Position des höchsten Würfels an der Wohnstatt des großen Geistes. \r\nIm Winter müssen die Spieler 5 Schritte in Spielerreihenfolge ausführen.\r\n1) Würfel vom Spielbrett auf das eigene Spielboard zurückholen, ohne den Wert zu verändern.\r\n2)Optional kann eine Yokaikarte aus der Hand oder dem eigenen Vorrat dauerhaft entfernt (verkauft) werden. Dafür gibt es TP.\r\n3)Die Yokaikarten auf dem Spielboard werden auf den eigenen Abwurfstapel gelegt. Auf der Hand befindliche Karten bleiben dort.\r\n4) Der große Geist (Hirsch ;-) wird auf der Rundenleiste ein Feld vorgerückt.\r\n5) Das Spielfeld wird aufgeräumt und diverse Spielmaterialien (Karten usw.) werden ausgetauscht bzw, aufgefrischt. Die Pagode wird auf den Frühling gesetzt und die zweite Runde beginnt. \r\nIch habe zu Anfang geschrieben, dass die Spielregel ziemlich komplex geschrieben ist und man wirklich des Öfteren hineinschauen muss, um keine Fehler zu machen. Natürlich beeinträchtigt das nervige Nachschlagen in der Regel das Spielgefühl. Das wird aber nach mehreren Partien weniger, hört aber (bisher bei mir) noch nicht gänzlich auf. Je öfter man spielt wird einem aber klar, wie das Spiel, die Spielzüge und die Verzahnungen aufgebaut sind und was alles beachtet und geplant werden musss, um an die begehrten TP zu kommen. Es ist wirklich nicht einfach sich in dieses komplexe Spiel hereinfuchsen zu müssen. Aber es lohnt sich!!! Man muss sich wirklich drauf einlassen und halt ein paar Runden mit der Regel und der Spielhilfe in der Hand loslegen. Von Anfang an muss ich meine Spielzüge planen (Yokaikarten ausspielen, Würfel aktivieren usw.), um voran zu kommen. Das erfordert echt Gehirnschmalz. Aber dafür reizen mich Strategiespiele so sehr. Ich weiß nicht mehr, wie oft ich über die Spielregel und das Spiel bitterlich geflucht habe, aber ich bin am Ball geblieben und bin echt belohnt worden. Wer sich darauf einlassen will bekommt mit Bitoku ein wundervolles Strategiespiel. Der Preis von 75€ ist zwar etwas hoch, aber das Spielmaterial ist hochwertig. Da gibt es nichts zu meckern. Wer sich auf Bitoku einlässt wird wirklich belohnt. Man sollte sich aber bewusst sein, dass man Bitoku wohl nicht in jeder Besetzung spielen kann. Ein Erklärfuchs ist m.E. auf jeden Fall nötig!! Sinnvoll wäre es auch sich diverse Erklärvideos anzuschauen. Das erleichtert den Spieleinstieg, verhindert aber nicht das Regelstudium. So, nun zum Fazit. Ich vergebe für Bitoku eine 5 mit Tendenz zur 6. Warum nur eine 5? Abzug gibt es für mich für den Aufbau der Spielregel, besonders der ´Erklärung´ des Spielmaterials, sowie für den Schwierigkeitsgrad bzw. der Einstiegshürde. Wer die überspringt (und das auch möchte und nicht vorher das Spiel gefrustet in die Ecke schmeißt) hat mit Bitoku keinen Fehler gemacht. :-)

    Andreas Wertung:
  • Stefan Feld City Collection 4 - Marrakesh Andreas über Stefan Feld City Collection 4 - Marrakesh
    Marrakesh ist die laufende Nummer 4 der City-Collection von Stefan Feld und das einzige, komplett neue Spiel dieser Collection. Ich kann auch schon verraten, dass die City-Collection 5 und 6 Vienna und Cuzco heißen werden. Nun zu Marrakesh. Im Vorfeld der Messe gab es einige Infos zum Spiel, die mich mehr als nur neugierig machten. Ich habe nun auf der Messe zugeschlagen und habe den Kauf, trotz Wermutstropfen (dazu am Ende der Rezension mehr) nicht bereut. Was bietet uns nun Marrakesh? Zunächst einmal eine riesige Box mit üppigem Inhalt = Spielmaterial. Enthalten sind 300!! Keshis (Holzquader) in zwölf Farben, 4 stabile Sichtschirme aus Pappe, 24 Holzspielfiguren in 4 Farben sowie 4 Punktemarker, 32 Stadttore (Deluxe Version aus Holz, sonst Pappe), 120 Ressourcen (40 Wasser, 40 Datteln, 40 Dinarmünzen). In der Deluxe Version bestehen die Datteln und das Wasser aus bedruckten Holz, sonst stabile Pappe. Weiterhin jede Menge weitere, stabile Pappplättchen. (Schriftrollen, Luxuswaren uvm.) Für jeden Spieler gibt es außerdem ein großes Spielboard mit Inlays (28x33,5 cm!!). Einen großen Spielplan und einen Würfelturm aus stabiler Pappe, der einmalig zusammen gebaut werden muss und so auch einen Platz in der Spielschachtel hat. Nun zum Spiel. Bevor man loslegen kann muss einiges an Spielmaterial auf den Spielplan gelegt werden. Ein großer Tisch ist vonnöten, um alles platzieren zu können. Wie wird nun gespielt? Hier möchte ich nur einen groben Überblick geben, weil ich sonst morgen noch am schreiben bin ;-) Gespielt wird über drei Durchgänge zu je 4 Runden. Jeder Spieler bekommt einen Sichtschirm und 12 Keshis (je Farbe einen), sein Spielboard mit weiteren 2 oder 3 zufälligen Keshis (je nach Spieleranzahl). Diese werden vor Spielbeginn aus dem Stoffbeutel gezogen in dem sich je Farbe ein Keshi befindet. Die restlichen Keshis kommen in den allgemeinen Vorrat zurück. Die gezogenen, zufälligen Keshis kommen auf das Flussfeld auf dem Spielboard und können im Spielverlauf freigeschaltet werden. Nun wählt jeder geheim (Sichtschirm) 3 seiner 12 Keshis aus. Haben das alle Spieler getan werden die Keshis gezeigt und jeder Spieler setzt einen seiner 3 zur Verfügung stehenden Assistenten in den jeweiligen, farblich passenden, Stadtbezirk. Nun werden alle gewählten Keshis eingesammelt und vom Startspieler in den Würfelturm geworfen. Hier kommt nun ein kleiner Glücks- und Ärgerfaktor ins Spiel. Denn es kann sein, dass nicht alle geworfenen Keshis aus dem Turm purzeln. Die herausgefallenen Keshis werden farblich sortiert auf die entsprechenden Farbfelder gelegt. Nun werden reihum die Keshis eingesammelt und vor dem eigenen Spielboard gelegt. Der Startspieler fängt an und nimmt sich einen, oder max. zwei, gleichfarbige Keshis vom Würfelturm. Das geht reihum, bis alle Keshis verteilt sind. Es kann vorkommen, das die Spieler dann eine unterschiedliche Zahl von Keshis haben. Ärgerlich ist, wenn ich nicht alle meine vorher gewählten Keshis zurück bekomme, weil Spieler vor mir die weggeschnappt haben...grrr. Nun setzten die Spieler die Keshis in die farblich passenden Stadtbezirke auf seinem Spielboard. Steht dort auch einer meiner Assistenten kann ich die Hauptaktion ausführen. Habe ich keinen Assistenten zum farblich passenden Keshi stehen, bekomme ich einen passenden Keshi aus dem Vorrat und kann den einsetzen und für die Zukunft meine Aktion dort verstärken. Habe ich z.B. in der Dattelplantage einen grünen Keshi stehen, bekomme ich eine Dattel. Stehen dort 3 grüne Keshis bekomme ich drei Datteln. Rote Keshis sind Joker (hier heißen die Wasserverkäufer) und können in jeden Stadtbezirk gesetzt werden und bringen direkt 1 Wasser und verstärken auch zukünftige Aktionen. Gelbe, Lila und Orange Keshis sind keinem Stadtbezirk zugeordnet und werden benötigt, um Luxusgüter kaufen zu können oder in der Wechselstube Ressourcen zu tauschen. Eine bestimmte Anzahl von Ressourcen (Wasser, Datteln und Dinare) brauche ich je Durchgang, um meine Bevölkerung zu ernähren. Schaffe ich das nicht gibt es Minuspunkte...Hier werden vor dem Spiel je Spieler 3 Plättchen mit den später benötigten Ressourcen gezogen und je Spielrunde aufgedeckt. Als Stadtgebiete zum Einsatz von Keshis gibt es den Fluss (blau, Angler), Dattelplantage (grün), Großer Platz (rosa, für diverse Boni),Moschee (schwarz, Tempeltreppe), Palast (weiß, Palasttreppe), Madrasa (Schule, grau, Schriftrollen), Medina (beige, Stadttore und Wächter), Sahara (braun, Oasen). Haben die Spieler ihre Keshis dieses Durchganges verbraucht, bzw. eingesetzt, gibt es eine Zwischenwertung. Danach wechselt der Startspieler und es werden die nächsten drei Keshis je Spieler geheim ausgewählt. Das geht dann solange weiter, bis alle 12 Keshis je Spieler eingesetzt wurden. Danach folgt die zweite Runde mit gleichem Verlauf und dann noch eine dritte Runde. Das hört sich viel an. Die Spielzeit ist aber nicht übermäßig lang. Zu zweit muss man rund 80 bis 90 Minuten einplanen, zu viert ca 120 bis 140 Minuten. Für ein ganzes Spiel setzt jeder Spieler also dreimal je 12 Keshis ein. Die erste Partie dauert länger, weil es viel zu erklären und zu beachten gibt. Marrakesh ist ziemlich komplex und verzahnt, aber nicht schwierig. Hat man einen Durchgang gespielt muss das Regelheft und das Glossar nur noch sporadisch zur Hand genommen werden. Die Iconografie braucht etwas, um sie zu verstehen. Aber auch das klappt nach einem Durchgang. Die Anleitung ist verständlich geschrieben. Hier habe ich nichts auszusetzen. Das Glossar ist hilfreich. Auch an eine Spielhilfe wurde gedacht. Hier sind gut verständlich die Einsetzmöglichkeiten der Keshis in den Stadtbezirken erklärt. Für jeden Spieler gibt es so eine Hilfe, die auch wirklich eine Hilfe ist. Nun zum Wermutstropfen. 90€ für die Standartversion sind schon happig. Das Material ist hier durchaus wertig (Spielfiguren aus Holz, ansonsten alles stabile Pappe). Die Spielpläne top. (Spielboards mit Inlays, super). Die Schachtel ist für die Standartversion überdimensioniert. Warum ist die so groß? Na klar, das Deluxe-Material und die Inlays müssen ja auch passen. Das Deluxe-Material besteht aus bedruckten Holzkomponenten, wie zu Anfang schon beschrieben und wurde auf der Messe für 35€ verkauft. Dafür hätten auch die Spielmünzen aus einem anderen Material, als aus Pappe bestehen können. Aber nein, da gab es doch tatsächlich eine weitere Luxus Version, nämlich Metall-Spielmünzen für noch einmal 30€. Ich finde diese Preispolitik unverschämt, darf aber eigentlich nicht meckern, man muss ja nicht kaufen. Warum es für die Grundversion zu 90€ nicht einmal für ein Pappinlay gereicht hat, kann ich nicht nachvollziehen. Andere Verlage schaffen das für weniger Geld. Schön ist, dass der Verlag die Spiele in Deutschland produziert. Mir ist auch bewusst, dass sich Energie und Material (Pappe, Papier, Holz) stark verteuert hat. Das gilt aber auch für andere Verlage, die trotzdem noch einigermaßen gemäßigte Preise verlangen. Um ein schönes Spiel zu haben bedarf es meines Erachtens keiner Deluxe-Komponenten. Das Geld könnte man sich sparen. Die Standartversion reicht völlig aus für ein gutes Spielgefühl und wertiges Material. Nun zum Fazit. Die Preispolitik lasse ich hier in die Bewertung nicht einfließen. Es soll ja um das Spiel und das Spielgefühl gehen. Hier hat Stefan Feld ein wundervolles Spiel kreiert. Das Spielgefühl, die Spielabläufe, die Interaktion, der Ärgerfaktor sind einfach nur klasse. Bei der Vielzahl der Einsetzmöglichkeiten und Boni und anderer Taktik ist jede Partie anders und macht auch nach mehreren Partien immer noch Spaß. Außerdem liegen Marrakesh auch noch diverse, kleinere Spielerweiterungen bei. Super. Ich vergebe für Marrakesh eine 6. Ein tolles Spiel!

    Andreas Wertung:
  • Carnegie Andreas über Carnegie
    Einmal im Leben in Geld schwimmen...Bei Carnegie kann man das zumindest mal in einem Brettspiel ausleben;-)
    Carnegie ist ein Wirtschaftsstrategiespiel von Xavier Georges für 1-4 Spieler. In insgesamt 20 Spielrunden müssen die Spieler strategisch wirtschaften, um genügend Kohle und Siegpunkte zu generieren.
    Dafür steht uns zunächst einmal wertiges Spielmaterial zur Verfügung. Ein großer Spielplan der USA, 4 Unternehmenspläne mit seitlichen Einschieböffnungen für jeweils 4 Projektsteifen pro Spieler. Weiterhin stehen jedem Spieler 15 Mitarbeiter (Holzmeeple) und 30 Projektscheiben (runde Holzscheiben) zur Verfügung. Im allgemeinen Vorrat finden wir noch 8 stabile Zeitplanleisten inkl. Start- und Endplättchen, sowie 4 Aktionssteine aus Holz, 45 Warenwürfel aus Holz, 1 Zeitplanmarker und 1 Lokomotive (jeweils aus Holz) und reichlich stabile Pappdollarplättchen. Für das Solospiel 45 Solospielkarten. Außerdem noch 4 Spielhilfen und 5 Siegpunktkarten. Um unser Unternehmensplan mit neuen Abteilungen zu füllen gibt es auch noch 32 stabile Abteilungsplättchen aus Pappe.
    Mit diesem Material können wir nun loslegen und Kohle scheffeln...
    Vor dem Spielstart werden je nach Spieleranzahl Projektplättchen von nicht teilnehmenden Spielerfarben auf dem Spielplan verteilt, sowie diverse Abteilungsplättchen in den allgemeinen Vorrat ausgelegt. Jeder Spieler erhält einen Unternehmensplan, 12$, 10 Mitarbeiter (Meeple) und 4 Warenwürfel. Die übrigen 5 Meeple kommen in den Vorrat und können später unser Unternehmen verstärken. Nun sucht sich jeder Spieler noch eine der ausliegenden Abteilungsplättchen aus und legt dieses in seinen Vorrat und baut es später als seine erste neue Abteilung. Zu Beginn stehen uns auf unserem Unternehmensplan bereits 5 Abteilungen und der Eingangsbereich zur Verfügung. Unsere 10 Startmitarbeiter verteilen wir in unsere 5 Abteilungen zu Beginn sowie 5 Mitarbeiter in den Eingangsbereich. Wichtig ist zu wissen, dass aktive Mitarbeiter auf dem Plan stehen und damit Aktionen ausführen können, liegende Mitarbeiter sind inaktiv und können noch nicht eingreifen.
    Unser Unternehmen besteht aus vier Bereichen, nämlich Personal, Verwaltung, Konstruktion und Forschung & Entwicklung.
    Der Spielablauf gliedert sich nun in 4 Phasen, die in einer festgelegten Reihenfolge durchlaufen werden.
    1. Aktion wählen
    2.Ereignis
    3.Abteilungen nutzen
    4.Mitarbeiter aktivieren und Rundenende.
    Die einzelnen Aktionen im Detail aufzulisten und zu beschreiben würde hier zu lang werden.
    Man muss einiges an Gehirnschmalz investieren, um die möglichen Spielzüge auszutangieren. Man darf hier nicht nur seinen Vorteil im Kopf haben, genauso wichtig ist die Mitspieler und deren Möglichkeiten im Auge zu haben. Der Startspieler (wechselt nach jeder Spielrunde) sucht sich eine Aktion auf der Zeitleiste aus und alle führen in Spielerreihenfolge die jeweils möglichen Aktionen aus. Hier Aktionen zu wählen, die mir Vorteile bringen, würden den Mitspielern vielleicht noch mehr Vorteile bringen. Also vielleicht doch einmal weniger gierig sein und in dieser Spielrunde mit weniger zufrieden sein, um die Mitspieler nicht unnötig zu belohnen.
    Das macht unter anderem den Spielreiz des Spieles aus. Ich habe wirklich viel zu bedenken und zu schauen, wo ich Vorteile habe und mein Unternehmen größtmöglich auszubauen...
    Wichtig ist auch, das Allgemeinwohl (so wie der echte Andrew Carnegie es getan hat) nicht aus den Augen zu verlieren. In den Bereichen Bildung, Menschenrechte, Gemeinwohl und Gesundheit sollte ich möglichst spenden. Das generiert gute Siegpunkte kostet aber Geld. Aber das haben wir uns ja erwirtschaftet ;-)
    Das erstmal zum Spiel. Dieses ist so komplex (aber nicht total schwierig), dass man hier nicht noch ausführlicher schreiben kann.
    Die Spielregel ist gut strukturiert und wirklich hilfreich. Es dauert aber, bis man die Regeln verinnerlicht hat, weil eben so viel zu bedenken ist. Die Symbole der Aktionen, der Abteilungen usw sind dagegen schneller verinnerlicht, weil sie größtenteils selbsterklärend sind. Eine Symbolübersicht befindet sich auf der Rückseite der Spielregel. Auch die einzelnen Abteilungen werden im Anhang gut erklärt.
    Das Spieleralter wird mit 12+ angeben, was auch so in Ordnung ist. Die Spieldauer von 90 bis 120 Minuten ist stark abhängig von der Spieleranzahl und deren Vermögen sich in die Regeln reinzufuchsen, um alle (zumindest die meisten) Möglichkeiten auf dem Schirm zu haben. Ein Regelerklärfuchs bei einer neuen Spielrunde ist echt hilfreich;-)
    Carnegie ist in meinen Augen ein gehobenes Kennerspiel. Das an sich trockene Thema Geld zu scheffeln, ist hier in einem wirklich guten Strategiespiel verpackt worden.
    Das Spielmaterial ist wertig. Hier gibt es wirklich nichts zu beanstanden. Das Preisleistungsverhältnis ist gut. Für rund 50€ habe ich ein gutes Strategiespiel bekommen.
    Ich vergebe für Carnegie 5 Punkte mit Tendenz zur 6.

    Andreas Wertung:
  • Messina 1347 Andreas über Messina 1347
    Messina 1347 ist das Neueste Strategiespiel von Vladimir Suchy, diesmal mit Fernandez Aparicio als Co-Autor.
    Wir begeben uns ins finstere Mittelalter. Die Pest beherrscht Europa und wir sind diejenigen, die Hilfe bringen und die Bevölkerung vor der Pest retten (sollen).
    Um diese Hilfe zu bringen steht uns reichliches Material (Suchy eben ;-) zur Verfügung. In der Schachtel finden wir ein rechteckiges Wertungstableau, 4 Schriftrollentafeln, 4 Spielertableaus, 15 Quarantänehütten, 33 werkstattplättchen, 10 Wagenplättchen, Münzen, je 21 Handwerker-/Nonnen-/und Aristokratenmarker, 4 Andockplättchen, 9 Schiffsplättchen, 24 Hexfelder (4 Hafen, 20 Stadt), 22 Feuermarker und je 5 Wiederbevölkerungsplättchen pro Spielerfarbe. Alle diese Komponenten sind aus stabiler Pappe. Zusätzlich finden wir auch noch ein Bevölkerungsrad, 1 Vorrangplättchen und 14 Solospielplättchen, ebenfalls aus Pappe. Jeweils aus Holz finden wir 15 Rattenmarker, 24 Pestwürfel, 20 Bauholzmarker, je 5 Wertungsscheiben pro Spieler, je 3 Aufseherscheiben pro Spieler. Pro Spieler jeweils drei Schriftrollenwürfel und 5 Leutnants (unsere Meeple).
    Da wir hier über ein ´Suchyspiel´ reden, kann ich nur einen groben Überblick über die Spielaktionen geben.
    Das reichliche Material erdordert etwas Zeit zum Aufbauen. Je nach Spielerzahl wird die Stadt Messina aus den Hexplättchen gebildet (9, 11 oder 13 Hexplättchen) plus die 4 Hafenhexfelder. Hier legen die Schiffe an und bringen die tödliche Pest nach Messina. Durch die zufällige Auswahl des Andockplättchens wird zum Start das Hafenhexfeld bestimmt, wo das Schiff anlegt. Auf das Schiff kommt sofort ein Pestwürfel. Nun kommen wir zum Bevölkerungsrad. Diese zeigt uns verschiedene Farben, Ratten-/ und Bevölkerungssymbole. Das Rad wird im Uhrzeigersinn gedreht. Am Radrand oben sehen wir ein Rattensymbol. Auf allen Hexfeldern, die das gleiche Symbol zeigen wird ein Pestwürfel gelegt. Außerdem werden die Hexfelder bevölkert. Je übereinstimmender Hexfeld-/ und Radfarbe werden Aristokraten, Nonnen und Handwerker auf den Hexfeldern verteilt. Diese Verteilaktion mit Hilfe des Bevölkerungsrades ist ein super Idee und bringt in jeder weitern Runde immer neue Herausforderungen für die Spieler. Nun kommen die Leutnants (warum die in diesem Spiel so heißen müssen erschließt sich mir nicht) ins Spiel. Wir haben zwar jeweils 5 Leutnants im Vorrat, können aber zunächst nur 3 davon nutzen. Die restlichen beiden kommen durch Boni später ins Spiel. Jeder Spieler wählt ein Hexfeld und stellt seinen Leutnant darauf. Befinden sich auf dem Hexfeld Bürger so muss er sie entweder retten (wenn dort zugleich ein Pestwürfel liegt) oder sie auf seinem Spielertableau unterbringen. Wird auf diesem Hexfeld die Pest bekämpft (das geht mit Feuer, dafür muss man Feuermarker im Vorrat haben) bekommt der Spieler Boni. Anschließend führt er auch noch die Hexfeldaktion durch. (Bauen, Rohstoffe erhalten u.ä.).
    Das Spiel endet nach der Runde VI. Hier beende ich die Rezession, da es soooo viel zu erklären gibt, dass das den Rahmen sprengt. Wie bei Underwater Cities und Praga Caput Regni gibt es für die Spieler reichlich Möglichkeiten zu punkten und Boni zu kassieren. Hier muss man aufpassen, dass da nichts vergessen wird und womöglich Boni flöten gehen. Interaktion ist etwas vorhanden, da die Mitspieler Hexfelder blockieren können. Trotzdem ist immer reichlich sinnvolles zu tun.
    Messina 1347 macht einfach nur Spaß, sowohl zu zweit als auch zu viert. Die Solovariante habe ich noch nicht ausprobiert. Die Regeln hierzu lassen hier auch eine gute Variante erahnen.
    Ich habe die Englische Ausgabe von Messina 1347 auf der Messe gekauft. Vom Verkäufer wurde mir mitgeteilt, dass die Deutsche Regel auf der Verlagsseite heruntergeladen werden könnte. Das stimmte so leider nicht. Ich habe die Regel an anderer Stelle gefunden. Da das Spiel als solches komplett Sprachneutral ist, reicht das Herunterladen der deutschen Regel aus, um spielen zu können.
    Warum der Verlag Delicious Games nicht in der Lage war, eine deutsche Regel beizulegen, verstehe ich nicht. Zumal auf der Schachtelrückseite eine deutsche und französische Spielerklärung vorhanden war. Etwas ärgerlich...
    Das tut aber dem Spiel nicht weh. Ich finde, dass Messina 1347 ein ´würdiger´ Suchy ist und fast genauso viel Spaß macht, wie seine Vorgänger. Das Spielmaterial und der Preis sind, wie bei Delicious Games wohl üblich;-), sehr gut.
    Da mir Praga Caput Regni und Underwater Cities aber besser gefallen, vergebe ich hier eine gute 5er Wertung. In einem Strategenhaushalt sollte Messina 1347 nicht fehlen. ;-)

    Andreas Wertung:
  • Beyond the Sun Andreas über Beyond the Sun
    Beyond the sun ist ein Strategiespiel von Dennis K. Chan. In der Packung finden wir einen großen Technologieplan, sowie einen doppelseitigen Expeditionsplan, jeweils aus stabiler Pappe. Weiterhin 24 Systemkarten, 10 Errungenschaftskarten, 46 Technologiekarten und 20 Ereigniskarten, jeweils in stabiler Ausführung. Aus Plastik finden wir 60 Erzkristalle und 80 sechsseitige Ressourcenwürfel, je 20 pro Spieler. Aus Holz bestehen die Marker für die Produktion von Nahrung und Erz, je 8 pro Spieler. Außerdem noch je 8 Marker für Errungenschaften pro Spieler und je ein Setzstein pro Spieler. Das Spiel ist für 2-4 Spieler ab 12 Jahren und einer Spielzeit von 90-120 Minuten angelegt, die auch benötigt werden.\r\n\r\nDer Spielablauf gliedert sich in 3 Phasen. Der Aktions-/ Produktions-/ und Errungenschaftsphase. Diese 3 Phasen werden je Spieler komplett abgehandelt, nach Phase drei kommt der nächste Spieler an die Reihe. \r\nAuf dem großen Technologieplan stehen uns zu Beginn des Spieles nur 4 Einsetzmöglichkeiten unseres Setzsteines zur Verfügung. Diese stehen allen Spielern zur Verfügung. Manche Orte kosten je nach Anzahl der Setzsteine für weitere Spieler noch Erz. Der Startspieler hat hier gewisse Vorteile, die sich im laufe des Spiels aber ausgleichen. Da der Technologieplan zu Beginn noch nicht offen liegt (die Technologien müssen erst erforscht werden.) müssen die Spieler entscheiden in welche Richtung geforscht wird. Es gibt auf dem Plan Technologien in 4 Stärken. In der Stärke eins I liegen die Technologien offen, müssen aber noch erforscht werden. Die Spieler sehen hier, welche Vorteile es für die jeweilige Erforschung gibt.\r\nErforscht werden können die Technologien Wissenschaft, Wirtschaft, Militär und Handel. Jede erforschte Technologie gibt diverse Vorteile, meist auch Sofortboni für die Ersterforschung. Die Technologien können von allen Spielern erforscht werden, die Boni gibt es aber nur für den Ersten. Nachfolgende Technologien müssen entlang des Technologiebaumes erforscht werden. Hierzu sind diverse Voraussetzungen nötig. Hier alle Möglichkeiten aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. \r\nNeben dem Technologieplan gibt es auch noch den Expeditionsplan, auf dem diverse Sternensysteme (diverse Karten auf dem Plan) zu kolonisieren sind.\r\nJeder Spieler hat einen Fraktionsplan, auf dem er mit seinen Würfeln wirtschaftet. Die Würfel sind aber nicht zum Würfeln da (es gibt nur eine Ausnahme, wo nach Aufforderung einer Ereigniskarte Symbole erwürfelt werden müssen). Die sechsseitigen Würfel zeigen 4 Raumschiffssymbole von 1-4, 1 Bevölkerungssymbol sowie 1 Vorratssymbol. Auf unserem Spielboard (mit Einfassungen für die Würfel, damit die nicht verrutschen können) werden alle Würfel und Marker einsortiert. Diverse Startressourcen zu Beginn stehen den Spielern zur Verfügung.\r\nIch möchte jetzt hier nicht alles detaillierter erklären. Beyond the sun ist in meinen Augen ein gehobenes Expertenspiel. Zu Beginn sieht der Spielplan etwas ´dürftig´ aus. (Farbgebung z.B.). Für die Übersichtlichkeit ist die vorhandene Farbgebung und Symbolik wirklich gut. Der Technologiebaum mit seinen vielfältigen Möglichkeiten ergibt ein gut verzahntes Spielgefühl. Interaktion ist etwas vorhanden, ist aber meiner Meinung nicht zur Hebung des Spielgefühls nötig.\r\nIn Beyond the sun habe ich ein gut verzahntes, ausgestattetes Strategiespiel bekommen. Der Wiederspielreiz ist auch hoch, da hier reichlich vorhandene Karten für Abwechselung sorgen. In meinen Augen ein rundum gelungenes Spiel in Ausstattung, Spielbarkeit und Spielgefühl. Auch die Anleitung lässt keine Fragen offen. So soll es sein.\r\nIch vergebe hier 6 Punkte.

    Andreas Wertung:
  • Arche Nova Andreas über Arche Nova
    Arche Nova ist ein neues Zoolege-/Zoobauspiel.
    Ein neues Zoolegespiel...???? NEIN!!!
    Bei Arche Nova handelt es sich meiner Meinung nach um ein komplexes Expertenspiel mit verschiedenen Spielelementen.
    Eines vorweg. Die Anleitung ist super geschrieben und leitet den Spieler (auch den Anfänger) super durch die Spieloptionen. Dazu gehört auch ein separates Glossar sowie eine ausführliche Symbolübersicht.
    Das Spielmaterial besteht aus 212 Zookarten, 11 Endwertungskarten, 12 Basisartenschutzprogrammen, sowie jeweils 5 Aktionskarten je Spieler (20 Stück), einem großen, rechteckigen Spielplan, 1 Verbandstableau (jeweils starke Pappe), 8 doppelseitigen Zooplänen (etwas dickeres Papier), sowie reichliche weitere Pappmarker (Gehege, Kioske/Pavillons, Sonderbauwerke, Partnerzoos, Universitäten, Bonusmarker und Geld). Aus Holz bestehen die Verbandsarbeiter (je 4 pro Farbe), die Zählsteine (je 3 pro Farbe) Markierungssteine (je 25 Würfelchen pro Farbe), sowie 1 Pausenmarker.
    Wie wird nun gespielt. Das ist ganz einfach. Jeder Spieler hat seine 5 Aktionskarten, die unterhalb seines Zooplanes angedockt sind. Von diesen spielt er pro Zug jeweils eine Karte aus und führt diese Aktion aus. Einfach, gell? Nein, dem ist nicht so. Alle Spieler haben zwar die gleichen Karten, die aber nicht alle die gleiche Stärke haben. Die ist nämlich abhängig, vom Dockingpunkt des Zooplanes. Wir haben hier 5 verschiedene Stärken der Aktionskarten, von 1 - 5. Das heißt, dass ich mit einer Aktionskarte auf Dockingplatz 3 diese Aktion mit einer Stärke von drei ausführen darf. Je höher die Zahl, desto stärker die Aktion. Zum Beispiel kann ich mit der Aktionskarte ´Bauen´ an Dockingstation 3 ein Bauwerk der Größe 3 bauen. An Dockingstation 1 nur eines der Größe 1. Habe ich also nun die Karte an Dockingstation 3 gespielt rücke ich die Karten auf 1 und 2 jeweils eine Stufe nach rechts und die gerade ausgespielte Karte auf die 1. So kann ich durch vorausschauendes Planen meine Karten zu den gewünschten Stärken hin spielen. Durch gewisse Boni kann ich meine Aktionskarten auf jeweils stärkere Aktionen upgraden, indem sie umgedreht werden. (Dieses Aktionskartensystem ist so ähnlich wie bei Concordia oder Flotilla, nur noch viel ´trickiger´).
    Ziel des Spiels ist es, den eigenen Zooplan mit diversen Ausbauten auszubauen und dafür Boni zu kassieren. Die Gehege wollen mit Tieren bestückt werden. Aber die Tiere fühlen sich nicht in jedem Gehege wohl. Hier liefern die super gestylten Karten einen Überblick, was die Tiere nun zum Wohlfühlen brauchen, quasi was für eine Gehegeart nötig ist. Für Nachhaltige Tierhaltung gibt es Bonuspunkte. Mann kann Verbindungen mit Partnerzoos der 5 Kontinente aufnehmen. (Jeder Spieler kann aber nur maximal 4 Partnerschaften eingehen!). Außerdem wird die Zusammenarbeit mit diversen Universitäten belohnt. Hier kann jeder Spieler mit dreien kooperieren.
    Feste Spielrunden gibt es nicht. Das Spiel endet, wenn sich die Zählsteine eines Spielers auf der Attraktions- und Artenschutzleiste überholen. (So ähnlich wie bei Raja of the Ganges).
    Dieses ist bis hier nur ein sehr grober Überblick über die Aktionen. Trotz nur 5 Aktionskarten ist hier ein super verzahntes Strategiespiel entstanden. Das Spielgefühl mit reichlichen Spielaspekten und Vorplanungen für die nächsten Spielzüge ist einfach nur klasse. Man hat nie das Gefühl nichts machen zu können. Im Gegenteil, DEN Zug zu machen ist das schwierige. Weil eben zu viel zu bedenken ist. Das ist aber nicht Spielmindernd, sondern macht eben den Reiz von Arche Nova aus. Der Wiederspielreiz ist auch extrem hoch. Die 8 doppelseitigen Zoopläne mit diversen Startvorteilen und die 212!!! Zookarten bieten auch auf lange Sicht viel Abwechselung für zukünftige Partien.
    Wie gesagt, ist dieser Artikel nur ein kleiner, grober Überblick über das Spiel.
    Ich habe das Freitag auf der Messe gekauft und im Vorfeld bei Feuerland vorbestellt. Diese 60€ sind für mich gut angelegt. Ich habe ein super Strategiespiel bekommen. Die Ausstattung und das Spielmaterial sind sehr gut. (stabile, gut bedruckte Karten usw). Das Einzige, was mich etwas stört sind die dünnen Zoopläne. Das ist aber jammern auf hohem Niveau.
    Matthias Wigge hat hier ein super Spiel auf den Weg gebracht. Ich würde dieses aufgrund der vielfältigen Spielmöglichkeiten und nötigen Vorausplanungen als Expertenspiel einstufen. Von mir auf jeden Fall eine Kaufempfehlung für Strategen und eine volle 6er Wertung!

    Andreas Wertung:
    • Roman P., Markus J. und 17 weitere mögen das.
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    • Katja S.
      Katja S.: Für mich klingt der Aktions-Kartenmechanismus ziemlich genau nach Civilization - Ein neues Zeitalter. Ist das so?
      Das ganze Spiel klingt... weiterlesen
      26.11.2021-07:32:54
    • Andreas K.
      Andreas K.: Hallo, ja, das ist so. Arche Nova habe ich nun schon öfters gespielt. Der Spielreiz lässt nicht nach. Gibt immer noch etwas zu optimieren. Und... weiterlesen
      26.11.2021-08:31:07
    • Jörg R.
      Jörg R.: Das Spiel ist wirklich gut! Mir fehlt nur ein wenig Interaktion.
      05.04.2022-17:10:00
  • Everdell - Pearlbrook Erweiterung Andreas über Everdell - Pearlbrook Erweiterung
    Ich kann mich den vorherigen Meinungen komplett anschließen. Habe trotz dieser Wertungen für 49€ zugeschlagen. Bin wirklich ziemlich enttäuscht über den Inhalt (große Packung, wenig drin) und dem dafür unverschämten Preis!!!
    Da ist man von Pegasus nach allen Regeln der Kunst ausgenommen worden. Am meisten ärgere ich mich darüber, dass ich trotz der vorherigen Wertungen gekauft habe. Grrr.
    20€ wären für diese Erweiterung das höchste der Gefühle gewesen.

    Andreas Wertung:
  • Praga Caput Regni (dt.) Andreas über Praga Caput Regni (dt.)
    Mit Praga Caput Regni ist ein neues Schwergewicht von Vladimir Suchy, dem Erfinder von Underwater Cities, auf dem Markt. Ich habe die englische Version gekauft. Da das Spiel Sprachneutral ist reicht es, die deutsche Version von der Verlagsseite Delicious Games herunterzuladen.
    Für einen Preis von nur 46€ ist eine super Ausstattung in der Schachtel. Ein großer Spielplan mit einem Aktionsrad, Dreidimensionalen Gebäuden (St. Vitus Kathedrale, Hungermauer und der Karlsbrücke), sowie reichlich Marker aus stabiler Pappe. Für jeden Spieler gibt es außerdem noch ein Spielboard mit 2 Drehrädern für die Gold-/ und Steinminen, sowie Leisten für Technologie und Fortschrittsschritten. Diese Schritte werden mit Holzwürfeln markiert. Diese können nicht verrutschen, da das Spielboard hierfür Inlays bietet. Perfekt! Der Zusammenbau der Dreidimensionalen Elemente sowie der Spielboards erfordern einmalig etwas Zeit, die sich aber lohnt. Das Spiel ist nicht nur optisch eine Augenweide. Der Spielplan kommt zu Anfang etwas wuselig daher, man hat aber schnell raus wie man damit umgehen muss.
    Jeder Spieler hat insgesamt nur 16 Aktionen, die eine gute Planung erfordern, was wann am besten zu erledigen ist, um optimal zu punkten. Um an diese zu kommen gibt es trotz der nur 16 Spielzüge reichlich Möglichkeiten.
    Das Aktionsrad wird mit 6 Doppelseitigen Aktionsplättchen belegt. Ist man am Zug wählt man ein Plättchen und sucht sich eine der beiden Aktionen aus. Außerdem erhält man noch den jeweiligen Bonus des Rades, von wo man das Plättchen genommen hat. Es gibt kostenlose Aktionen, aber auch welche, die Geld kosten, je nach Lage des Plättchens auf dem Rad. Als Aktionen stehen der Ausbau und Förderung der Minen, der Bau von Gebäuden und Mauern, der Aufwertung unserer Aktionen, sowie der Wanderung zur Karlsbrücke zur Auswahl. Alle Möglichkeiten aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Man muss das Spiel und die Möglichkeiten, sowie der Verzahnung dieser erfühlen, bzw. erspielen. Das Ganze ist unheimlich verzahnt, was reichlich Siegmöglichkeiten für alle Spieler eröffnet. Es gibt nicht DIE eine Chance zum Sieg, sondern wirklich reichlich Chancen.
    Das Spiel ist für 1-4 Spieler (die Solovariante habe ich noch nicht gespielt), ab 12 Jahren bei einer Spieldauer von 45-150 Minuten ausgelegt. Bei zwei Spielern kommen durchaus 60-80 kurzweilige Minuten zusammen.
    Ich wollte das Spiel unbedingt haben und habe bei der Englischen Ausgabe zugeschlagen und das nicht im Mindesten bereut. Wie zu Anfang erwähnt, wurde die Deutsche Spielanleitung heruntergeladen (20 Seiten). Praga Caput Regni ist ein wundervoll durchdachtes Spiel. Die Ausstattung, inkl. des Spielmaterials und das bei einem Preis unter 50€, ist einfach super!!! Der Wiederspielreiz ist durch die Vielzahl von Plättchen, auch der Plättchen für die Dreidimensionalen Gebäude, hoch.
    Die Anleitung ist gut strukturiert und verständlich. Vielleicht hätten die Spielhilfen einfacher gestaltet sein können. Da sind für Einsteiger zu viele Symbole vertreten, die erst verstanden werden müssen.
    Vladimir Suchy hat nach Underwater Cities erneut ein Topspiel entwickelt!!!
    Von mir dafür 6 Punkte.


    Andreas Wertung:
  • Venedig Andreas über Venedig
    Venedig von GIANT ROC ist ein Spiel von David Turczi und Andrei Novac für 1-5 Gondoliere. Die Spielbox ist exakt wie die Box von Ragusa inkl. den praktischen Aufbewahrungsboxen aus Pappe für die Spielfiguren. Das Spielmaterial (pro Spieler je 10 Gehilfen, je 1 Gondoliere, je 4 Spielmarker), sowie 66 Ressourcenwürfel, der Spion, der Erste-Bewegung Marker und der Spielendemarker sind aus Holz. Die jeweils 2 Gondeln pro Spieler aus Plastik. Das restliche Spielmaterial (Münzen, Gebäudeplättchen und die Spielertableaus aus stabiler Pappe). \r\nAuch die insgesamt 104 Spielkarten (Vertrags-, Einfluss-, Gunst-,Schmuggler,- und Dogenkarten) sind wertig und stabil. \r\nWorum geht es in Venedig?\r\nWir bewegen uns mit unseren Gondeln durch die Kanäle von Venedig. Der Spielplan zeigt die Kanäle mit den angrenzenden Häusern (z.B. Kloster, Senat, Hafen etc) inkl. Anlegestellen. (Diese Gebäudeplättchen werden in jedem Spiel zufällig auf dem Spielplan verteilt, so dass kein Spiel dem anderen gleicht. Vor Spielbeginn werden pro Spieler 3 Auftragskarten gezogen, von denen ich zwei behalten darf. Diese Auftragskarten sind wichtig, um Siegpunkte und Geld zu bekommen. Außerdem geben sie bei Erfüllung diverse Boni bzw. Vorteile. Weiterhin setzt jeder Spieler seine beiden Gondeln auf zufällige Anlegestellen. Er stellt dort sofort jeweils einen Gehilfen auf das Plättchen, z.B. den Hafen. Das geht reihum, bis alle Spieler ihre Gondeln gesetzt haben. Wir haben nun aber das Problem, das wir zwar 2 Gondeln zur Verfügung haben, aber nur einen Gondoliere. Wir müssen uns also bei jeder neuen Spielrunde überlegen, welche Gondel wir nun besetzen und welche nicht. Nur mit einem Gondoliere fährt die auch. Diese Entscheidung ist kostenlos (wenn wir den Gondoliere in der nächsten Runde wechseln möchten) oder kostet 3 Geld, wenn er bleibt. Die verschiedenen Gebäude müssen wir abfahren, um an Rohstoffe, Münzen, Karten und dergleichen zu kommen. Nur mit Rohstoffen können wir unsere Aufträge erfüllen. Jedes Gebäude bietet Platz für 4 Gehilfen. Diese können im laufe des Spiels durch verschiedene Aktionen aufsteigen, bis zum 4. und letzten Feld. Auf diesem dürfen mehrere Gehilfen stehen, aber nur je einer pro Spielerfarbe. Da ich nur 10 Gehilfen zur Verfügung habe, aber es 12 Gebäude gibt (ohne die Kommunalen Gebäude auf denen keine Gehilfen platziert werden), muss ich mir schon überlegen, wo ich anlege und einen Gehilfen einsetze oder nicht. Denn dort, wo ich anlege, muss ich einen Gehilfen einsetzen, sofern noch keiner von mir dort steht.\r\nEs gäbe noch reichlich zu schreiben, was alles möglich ist und was ich bedenken muss. Bei 4 Spielern werden die Kanäle ziemlich voll und ich muss schauen, dass ich meine Gondeln so fahren lasse, dass für mich das optimale herauskommt. Die Intrigen im alten Venedig waren nicht zu verachten, auch nicht hier im Spiel. Und Verkehrsbeschränkungen gab es damals und auch im Spiel nicht.\r\nIch habe jetzt sicher noch einiges vergessen oder kann es nicht schreiben, weil die Strategie in Venedig ziemlich komplex, aber doch machbar (von der Schwierigkeit her) ist. \r\nAls Spielalter sind 12 Jahre empfohlen (das ist in Ordnung) und die Spieldauer ist mit 20 Minuten pro Spieler angegeben. Das ist aber abhängig vom jeweiligen Grübelfaktor der Mitspieler.\r\nDas Spielgefühl ist gut, die Siegstrategie und meine Einsetzmöglichkeiten sind schon fordernd, aber nicht überfordernd. Es macht einfach Spaß.\r\nDas Spielmaterial ist wertig und gut...bis auf die Gondeln aus Plastik. Diese sind, zumindest in meiner Spielschachtel, leicht verbogen und liegen nicht eben auf dem Spielplan. Bei einem Preis von über 60€ sollte das nicht sein. Das ist an der Ausstattung aber der einzige Kritikpunkt. Die Anleitung ist größtenteils gut strukturiert und führt einen gut in das Spielgefühl ein.\r\nVenedig ist ein gut vernetztes Strategiespiel mit vielen Spieloptionen (welche Gondel fährt, wo lege ich an, wo fahre ich vorbei, welche Rohstoffe brauche ich für meine Aufträge und.....) Ein typisches Turczi Spiel eben. Gut!\r\nAuch der Wiederspielreiz ist durch die immer wieder neu zu verteilenden Gebäudekarten gegeben. Kein Spiel gleicht dem anderen.\r\nAußerdem gibt es noch eine Solovariante, die ich aber noch nicht gespielt habe. Nach dem Studium der Soloregeln ahne ich auch hier eine Herausforderung. Demnächst werde ich mich daran wagen und den Dogen übertölpeln...oder er mich.\r\nFür Venedig gebe ich gute 5 Punkte. Abzüge für den Preis und für leichte Schwächen (Gondeln) des Materials. Ein gutes Spiel und guten Gewissens zu empfehlen.

    Andreas Wertung:
  • Throne of Allegoria Andreas über Throne of Allegoria
    Throne of Allegoria fristet bisher mit nur einer 1 Wertung ein kümmerliches Dasein, dass dem Spiel absolut nicht gerecht wird.
    Der Spielkarton ist gut gefüllt mit 1 zweiteiligen Spielplan, 4 Heimattableaus mit ausgestanzten Kerben für die Holzwürfel, 72 Arbeiterkarten, 72 Aufgabenkarten (24 Spielende Aufträge mit einem roten Siegel, 48 Während des Spiels Aufgaben mit einem blauen Siegel),jeweils 10 Arbeiter Meeples pro Spieler, je 7 Markierungswürfel pro Spieler, je ein Würfel und jeweils 7 Gebotsmarker (0 2x, 1 2x, 2 1x und ein Sternmarker. Außerdem noch weitere diverse Karten und Materialien. Das Material ist von guter Qualität. Alle Spielsteine und Marker sind aus Holz. Ebenso der Rundenmarker (1 Krone) und der Startspielermarker.

    In insgesamt 6 Spielrunden sollen die Siegpunkte eingefahren werden. Dafür stehen 7 Einsetzfelder (Während des Spiels Aufträge, Arbeiterkarten, Militär, Spion, Händler, Bankier und Gelehrter) zur Auswahl. Mit den 7 Gebotssteinen werden durch die Spieler reihum die Einsetzfelder besetzt. Hierbei kann reichlich geblufft werden, denn die Markierungssteine werden umgedreht platziert, so dass die Gegner unser Gebot nicht kennen. Nachdem alle Markierungssteine gesetzt wurden, werden diese je Einsetzfeld von Aktionsfeld 1 bis 7 nacheinander einzeln abgehandelt und umgedreht. Der Spieler mit den meisten Markierungspunkten darf das Aktionsfeld zuerst nutzen, der Rest folgt nach den jeweiligen Aktionspunkten. Diese werden je nach Zugreihenfolge geringer. Wer die jeweiligen Aktionen zuerst ausführen darf hat natürlich gewisse Vorteile. Schön sind hier die jeweils 2 Nuller Markierungssteine. Mit diesen kann man die Gegner bluffen und vielleicht zum setzen ihrer Aktionssteine auf Felder verleiten, die man selber nicht möchte.
    Hier jetzt alle Spielmöglichkeiten aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Das Spiel ist gut austangiert und lässt verschiedene Sieg- und Spielstrategien zu. Es gibt hier keinen Königsweg und Chancen zu gewinnen bleiben bis zum Schluss größtenteils offen.
    Die Spielanleitung und die Spielhilfen sind durchaus gewöhnungsbedürftig. Man muss sich reinfuchsen. Hat man das geschafft erschließt sich ein schönes Strategiespiel für zwei bis drei Stunden (bei 4 Spielern). Das Spielalter von 12 Jahren ist wirklich das niedrigste, denn es ist doch einiges an Regelwerk zu verinnerlichen und entsprechend umzusetzen.
    Ein großer Kritikpunkt ist der Preis. Mir erschließt sich nicht, warum dieses Spiel rund 90€ kostet. Das ist für mich komplett überteuert. Das Spielmaterial ist zwar in guter Qualität aber trotzdem nicht diesen Hochpreis wert. 50-60 € wären hier durchaus angemessen gewesen.
    Für das Spielgefühl und den hohen Spielreiz, auch dem Wiederspielreiz, vergebe ich hier gute 5 Punkte.

    Andreas Wertung:
  • Hallertau Andreas über Hallertau
    Nun ist es da, der "Neue Rosenberg" Hallertau. Und ich muss sagen, dass dieses Spiel ein Kracher ist.
    Der Spielkarton ist so ähnlich wie beim "Ein Fest für Odin". Große Schachtel, großer Inhalt. Das Innenleben dieser Schachtel beherbergt jede Menge Holzteile (Schafe, Flachs, Gerste, Hopfen, Roggen, Lehm, Fell, Fleisch, Milch, Wolle sowie 80 Arbeiterwürfel). Weiterhin gibt es 120 Einstiegskarten, 140 Hofkarten, 45 Bonuskarten, 25 Punktekarten sowie 6 Viertelkarten. Aus stabilen Karton gibt es einen zentralen Hofplan, 28 Ackerplättchen und 40 Geräteplättchen. Das persönliche Spielermaterial (4x) besteht aus jeweils 1 Ackerplan, 1 Stallplan, einem Hausplan, einem Hausplättchen (groß), 1 Schatullenplättchen, 10 Findlingsplättchen, 1 Schmuckmarke, 5 Handwerksplättchen sowie 1 Übersichtsplättchen.
    Puh, das muss erstmal aufgebaut werden und dauert ein bisschen, aber keine Angst, das macht sogar Spaß.
    Im Spiel versuchen wir unseren Ackerplan mit Äckern zu füllen und entsprechende Rohstoffe (z.B. Roggen) auszusäen und später zu ernten. Die verschiedenen Rohstoffe benötigen wir, um unser "Häuschen" auf dem Hausplan nach rechts zu schieben, nachdem zuvor unsere Handwerksplättchen (durch Bezahlen mit vorgegebenen Rohstoffen) ebenfalls nach rechts geschoben wurden. Nach dem Schieben wird im Fenster des Häuschens eine neue Zahl sichtbar. Diese gibt an, wie viele Arbeiter (Holzwürfelchen) ich in der kommenden Runde zur Verfügung habe. Zunächst habe ich nur 6 Arbeiter, die ich in insgesamt 6 Runden aber bis auf 12 vermehren kann. Außerdem werden im Fenster später Siegpunkte zu den Arbeitern freigeschaltet.
    Meine Arbeiter muss ich auf dem Aktionsplan sinnvoll einsetzen, um diverse Aktionen ausführen zu können und/oder Rohstoffe zu erhalten. Hier stehen mir 4 Stadtviertel zu je 4 Aktionen zur Verfügung. (z.B. Schafzucht, Metzgerei,Kleingewerbe, Düngung, Rathaus). Jedes Aktionsfeld hat 3 Zeilen für das Einsetzen der Arbeiter. Wer zuerst kommt, braucht nur einen Arbeiter einzusetzen, der Zweite braucht zwei und der Dritte muss schon drei Arbeiter einsetzen. Je nach Spielerzahl werden die Stadtviertel vorher zufällig (anhand der 6 Viertelkarten) mit Arbeitern besetzt. Außerdem kann ich durch Arbeitereinsatz an Karten und dem Startspielermarker kommen. Die Spielmechanik ist so aufgebaut, dass ich eigentlich immer gute, strategische Aktionen machen kann. Die werden nur entsprechend mehr Arbeiter benötigen. Sinnvolle Züge sind auch bei 4 Spielern eigentlich immer möglich. Man wird durch seine Mitstreiter zwar durchaus behindert, aber es ist nie so, dass ich "dumm" dastehe und nicht weiß, was jetzt noch zu machen ist.
    Die Vielzahl an Spielkarten, die auch noch in verschiedene Decks aufgeteilt sind, ergeben ein schönes Spielgefühl mit einer Fülle von Möglichkeiten und einem großen Wiederspielreiz. Die Decks sind so aufgeteilt, dass man die Spielstärke individuell "einstellen" kann. Es ist hier wirklich für jeden was dabei. (Anfänger, Strategen light sowie Experten kommen auf ihre Kosten).
    Natürlich gewinnt am Ende aber der Spieler mit den meisten Punkten.
    Schön ist auch noch, dass mit einfachen Mitteln (verschieben der Äcker nach oben oder unten) die Fruchtbarkeit der Äcker super simuliert werden. Außerdem muss man aufpassen, dass einem seine Schafe nicht "sterben". Die sollten tunlichst rechtzeitig in den Stall verbracht werden. (z.B. durch entsprechende Kartenausspiele usw.)
    Schön ist auch, dass es eine Solovariante gibt. Hierbei muss gar nicht viel an Regelwerk verändert werden und man kann praktisch gleich loslegen.
    Die Spielanleitung ist hervorragend strukturiert und lässt keine Fragen offen. Im Anhang finden sich zu allen Karten ein Glossar mit Kartenerklärungen. Perfekt. So stelle ich mir eine Regelanleitung vor. Großes, großes Lob!!!
    Insgesamt ist Hallertau ein super ausgewogenes Strategiespiel, dass in jeder Besetzung gut funktioniert. Laut Verlag ist ein Alter von 12+ angegeben worden. Das ist in Ordnung. Auch mit 10 Jahren hat es gut geklappt. Die Spielzeit wird mit 50 bis 140 Minuten angegeben. Auch das ist in Ordnung und durchaus zu schaffen.
    Alles in Allem kann ich hier ruhigen Gewissens eine "6" vergeben.
    Der einzige, kleine Wermutstropfen ist der Preis von rund 65€. Aber für dieses Spiel habe ich den gerne bezahlt.

    Andreas Wertung:

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