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Profilseite von Matthias S.
Matthias S.

Matthias Errungenschaften:

seltener Gast
Matthias ist fast nie auf Spieletreffen zu finden.Gelegenheitstester
Matthias hat 5 Rezensionen zu Artikeln verfasst.Set A Watch
Matthias stellt sich der Finsternis.armer Schlucker
Matthias hat schon über 1000 Punkte erhalten.wird manchmal gegrüßt
Matthias hat 3 Einträge auf die Pinnwand erhalten.öfters kommentiert
Matthias hat auf eigene Veröffentlichungen 50 Kommentare erhalten.6 Jahre Spieleschmiede
Matthias hat der Spieleschmiede zum Geburtstag gratuliert!D-Day Dice Erweiterungen
Matthias hat erneut die beste Einheit aufgestellt.einige Anhänger
Matthias hat 5 Anhänger gewonnen.enthusiastisch
Matthias hat 100 mal "Mag ich" geklickt.kommunikativ
Matthias hat 50 Kommentare verfasst.wenig mitteilsam
Matthias hat 3 Pinnwandeinträge verfasst.
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Von Matthias S. bewertete Spiele (32 Stück):



  • Descent 2. Edition - Schwur der Verbannten Helden- und Monster-Set Matthias über Descent 2. Edition - Schwur der Verbannten Helden- und Monster-Set
    Über dei Layouts der Figuren lässt sich streiten, wobei ich dem anderen Rezensenten recht gebe, dass es sich bei dieser Erweiterung um die schwächsten Miniaturen handelt. Sieht man von den Figuren ab, deren Qualität gewohnt gut ist bleibt vor allem Trenloe als starker Tank zu erwähnen, der gerne in unserer Gruppe genommen wird.

    Die Tiernmenschen sind mit ihrer Fähigkeit zwei Mal in der Runde angreifen zu können sehr gefährliche Gegner für jede Heldengruppe

    Matthias Wertung:
  • Descent 2. Edition - Krone des Schicksals: Helden- und Monster-Set Matthias über Descent 2. Edition - Krone des Schicksals: Helden- und Monster-Set
    Zum Inhalt ist schon viel gesagt worden und über die Produktpolitik von FFG lässt sich definitiv streiten. Eine kleine Lanze für die Box möchte ich dann aber doch brechen: allein die Riesen, die für die Heldengruppe eine enorme Herausforderung darstellt und auch noch sehr cool aussehen, lohnen die Anschaffung für den Overlord

    Matthias Wertung:
  • Kleiner Obstgarten Matthias über Kleiner Obstgarten
    Das bei Kindern beliebte Obstgarten-Spiel als eine Art Einstiegsvariante, um die kleinen am Spielprinzip schnuppern zu lassen. Für den Preis absolut empfehlenswert. Wenn es den Kindern gefällt, kann es danach die große Box werden.

    Matthias Wertung:
  • Descent 2. Edition - Königin Ariad Hauptmann-Set (dt.) Matthias über Descent 2. Edition - Königin Ariad Hauptmann-Set (dt.)
    Königin Ariadne ist anders als die kleine Ariadne Figur eine lohnende Investition. Neben einer der schönste Miniaturen im Descent Universum bietet sie zudem ein spannendes Handlungsdeck für den Overlord.

    Matthias Wertung:
  • Descent 2. Edition - Skarn Hauptmann-Set (dt.) Matthias über Descent 2. Edition - Skarn Hauptmann-Set (dt.)
    Skarn ist eine der besten Miniaturen die es für Descent 2. Edition zu kaufen gibt. Sie ist einfach ein absoluter Hingucker. Des Weiteren ist das Handlungsdeck eines der besten für den Overlord

    Matthias Wertung:
  • Descent 2. Edition - Ariad Hauptmann-Set (dt.) Matthias über Descent 2. Edition - Ariad Hauptmann-Set (dt.)
    eine der schwächeren Figuren von FFG. Zwar ist sie liebevoll gestaltet worden, es fehlt allerdings der große Aha-Effekt den andere Figuren hervorrufen. Zudem ist das Handlungsset für den Overlord sehr schwach, sodass es bei uns noch nie Anwendung fand.

    Matthias Wertung:
  • Descent 2. Edition - Das Blutvermächtnis - Kampagnenbuch Matthias über Descent 2. Edition - Das Blutvermächtnis - Kampagnenbuch
    Lange haben wir auf die neue Kampagne gewartet und sie hält absolut was sie verspricht. Besonders lobenswert finde ich das liebevolle Layout und die umfassende Vorgeschichte. Das hat die alte Standartkampagne "Schattenrune" aus dem Hauptspiel nicht gehabt. Das Blutvermächtnis ist in allen Reprints der 2ten Edition nun anstelle der Schattenrune enthalten. Besitzer der alten Versionen, so wie ich, sollten hier unbedingt zuschlagen. Die Kampagne ist weitaus ausbalancierter als ihr Vorgänger und bietet weitaus mehr Geschichte

    Matthias Wertung:
  • Descent 2. Edition - Belthir Hauptmann-Set (dt.) Matthias über Descent 2. Edition - Belthir Hauptmann-Set (dt.)
    Eine der besten Figuren von FFG für Descent. Den Hauptmann kann ich auch aufgrund seines starken Handlungsdeck als eine der ersten Investitionen bei den Hauptmann-Sets empfehlen. Zudem findet Belthir bereits in der Kampagne des Hauptssiels Verwendung, sodass der Pappmarker durch diese tolle Figur ersetzt werden kann.

    Matthias Wertung:
  • Star Wars: Imperial Assault - Im Herzen des Imperiums Erweiterung Matthias über Star Wars: Imperial Assault - Im Herzen des Imperiums Erweiterung
    In der dritten Bixbox-Erweiterung zu Star Wars Imperial Assault verschlägt es die Heldengruppe auf den Hauptstadtplaneten Coruscant. Die neuen Spielplanteile sind daher auch städtisch geprägt und bieten unter anderem auch bekannte Räume aus den Filmen. (Büro des Kanzlers) Als neue Bösewicht kann aus diesem Grund auch nicht Imperator Palpatine fehlen, der allerdings wie gewohnt nicht als Miniatur beigelegt ist.

    Anbei eine Übersicht zum Spielmaterial:

    3 Heldenfiguren
    1 AT-DP-Figur
    4 Imperiale Ordnungssoldaten-Figuren
    4 Wächterdroiden-Figuren
    4 Clawditen-Gestaltwandler-Figuren
    3 Heldenbögen
    22 Aufstellungskarten
    11 Haupteinsatzkarten
    4 Nebeneinsatzkarten
    4 Gefecht-Einsatzkarten
    6 Agendakarten
    27 Helden-Klassenkarten
    18 Imperiale Klassenkarten
    10 Befehlskarten
    14 Belohnungskarten
    9 Ausrüstungskarten
    3 Versorgungskarten
    Zustandskarten
    3 Formkarten
    2 Begleiterkarten
    3 Marker für Verbündete und Schurken
    5 Zustandsmarker
    2 Begleitermarker
    22 Geröllmarker
    12 Energieschild-Marker
    28 Verbesserungsmarker
    8 ID-Marker
    43 Spielplanteile
    24 ID-Aufkleber
    1 Gefechtsbogen
    1 Spielregel

    Die Miniaturen sind gewohnt gut verarbeitet. Ein Hingucker ist natürlich der At-DP Läufer, der vor allem Star Wars Rebels Fans bekannt sein dürfte. Besondere Erwähnung sollten aber die Clawditen-Gestaltwandler-Figuren erhalten. Diese neuen Figuren für den imperialen Spieler können ihre Gestalt verändern und somit in jeder Runde andere Stärken in das Spiel bringen, die sie unberechenbar machen und für mehr taktische Möglichkeiten sorgen. Ein super Ansatz, den die Entwickler vielleicht öfter in Zukunft verwenden sollten.

    Fazit: Neben den coolen neuen Figuren erhält man hier gewohnt gute FFG Qualität. Einziges Manko in meinen Augen ist die doch recht kurze Kampagne, die kürzer als die des Hauptsieles ausfällt. Mir persönlich gefällt aber vor allem das Stadtsetting

    Matthias Wertung:
  • Star Wars: Imperial Assault - Rote Garde Champion Erweiterung Matthias über Star Wars: Imperial Assault - Rote Garde Champion Erweiterung
    Im neusten Star wars Film Episode 8 Die letzten Jedi konnten wir erstmals in einem Film die Kampfkraft der roten Garde sehen. Nun haben die Spieler von Imperial Assault die Möglichkeit diesen starken Krieger, der einiges einstecken kann, als Gegner der Rebbelion aufzustellen. Die Miniatur ist gewohnt hochwertig angefertigt

    Matthias Wertung:
  • Star Wars: Imperial Assault - Rebellentruppen Erweiterung Matthias über Star Wars: Imperial Assault - Rebellentruppen Erweiterung
    drei neue Miniaturen für die rebellischen Truppen in der aus Episode 4 bekannten Pose. Allein aus diesem Grund ein echter Hingucker auf dem Spielfeld

    Matthias Wertung:
  • Star Wars: Imperial Assault - Rebellensaboteure Erweiterung Matthias über Star Wars: Imperial Assault - Rebellensaboteure Erweiterung
    Neben ein paar neuen Karten, die sich im wesentlich auf den Skirmish-Modus beschränken, erhalten die Rebellenspieler zwei neue Figuren, die im Spiel als Belohnung verdient werden können

    Matthias Wertung:
  • Star Wars: Imperial Assault - IG-88 Erweiterung Matthias über Star Wars: Imperial Assault - IG-88 Erweiterung
    Eine weitere Figur für Imperial Assault. Da es sich beim Vorbild um einen Droiden handelt, ist die Figur sehr dünn und wirkt wacklig. Im Vergleich zu den anderen Miniaturen ist sie daher eher unscheinbar aber gut verarbeitet

    Matthias Wertung:
  • Star Wars: Imperial Assault - Han Solo Erweiterung Matthias über Star Wars: Imperial Assault - Han Solo Erweiterung
    Genauso wie sein pelziger Freund gehört Han Solo zu den beliebtesten Star Wars Figuren. Aus diesem Grund werden sich viele diese Miniaturenpaket sowieso kaufen. Neben einer schicken Miniatur bietet das Paket auch ein Nebenmission die interessante Wendungen bietet

    Matthias Wertung:
  • Descent 2. Edition - Valyndra Hauptmann-Set (dt.) Matthias über Descent 2. Edition - Valyndra Hauptmann-Set (dt.)
    In meinen Augen eine der besten Miniaturen für Descent 2. Edition, die auch Nichtspieler beeindruckt und auf das Spiel neugierig macht. Der Drache hat riesige Ausmaße, sodass es schwer ist noch andere Monster daneben zu platzieren. Das Hauptmanndeck ist zudem mit vielen interessanten Karten versehen.

    Ich würde diesen Hauptmann als einen der ersten Käufe empfehlen, da er eines der besten Preis-Leistungsverhältnisse hat

    Matthias Wertung:
  • Star Wars: Imperial Assault - Chewbacca Erweiterung Matthias über Star Wars: Imperial Assault - Chewbacca Erweiterung
    Erneut eine gelungen Figur von FFG die ihrem filmischen Vorbild sehr ähnlich sieht. Star Wars Fans werden sich Chewbacca aber ohnehin holen. Die Nebenmission ist einer der besten in meinen Auge

    Matthias Wertung:
  • Star Wars: Imperial Assault - Obi-Wan Kenobi Erweiterung Matthias über Star Wars: Imperial Assault - Obi-Wan Kenobi Erweiterung
    Obi San ist meine absolute Lieblingsfigur im Star Wars Universum. Daher handelte es sich hierbei um einen Pflichtkauf für mich. Die Qualität ist gewohnt gut, wenn auch wieder das Lichtschwert krumm war (heißes Wasser hilft). Die Mimik weist leider nur bedingt Ähnlichkeiten zu Dir Alex Guinness auf. Dafür gibt es Abzüge!

    Matthias Wertung:
  • Star Wars: Imperial Assault - Lando Calrissian Charmanter Glücksspieler Erweiterung Matthias über Star Wars: Imperial Assault - Lando Calrissian Charmanter Glücksspieler Erweiterung
    Wenn man die Erweiterung Riskantes Spiel auf Berlin spielt, dann will man natürlich auch Lando Calrissian als Miniatur einsetzen können. Die Figur ist wie von FFG gut verarbeitet. Anders als bei anderen Miniaturen finde ich allerdings, dass sie ihrem realen Vorbild nicht sonderlich ähnlich sieht. Dafür gibt es Abzüge!

    Matthias Wertung:
  • Star Wars: Imperial Assault - General Weiss Erweiterung Matthias über Star Wars: Imperial Assault - General Weiss Erweiterung
    Der wohl eindruckvollste Boss für den imperialen Spieler im ganzen Spiel. Die Miniatur ist klasse designt. Einziger Minuspunkt: 20 Eure für eine einzige Miniatur ist viel zu teuer. Wenn man bedenkt. dass man für fast das gleiche Geld eine Monster- und Heldenerweiterung bei Descent erhält, ist der Preis unverschämt

    Matthias Wertung:
  • Star Wars: Imperial Assault - Der Grossinquisitor Erweiterung Matthias über Star Wars: Imperial Assault - Der Grossinquisitor Erweiterung
    Der Grossinquisitor ist eine der besten Miniaturen für Imperial Assault. Einziges Manko ist wie immer bei den Figuren bei Imperial Assault das Lichtschwert, was nur schwierig gerade zu bekommen ist. Seine Fähigkeiten machen ihn zu einem gefährlichen Gegner für jede Heldengruppe. Für Fans von Star Wars Rebels ein Pflichtkauf

    Matthias Wertung:
  • Star Wars: Imperial Assault - Bossk Geborener Jäger Erweiterung Matthias über Star Wars: Imperial Assault - Bossk Geborener Jäger Erweiterung
    Ein sehr schick designter Boss für den imperialen Spieler, der jede Heldengruppe vor große Probleme stellt. Vor allem seine Fähigkeit Schaden zu regenerien, macht aus ihm eine wahren Tank

    Matthias Wertung:
  • Star Wars: Imperial Assault - ISB-Infiltratoren Erweiterung Matthias über Star Wars: Imperial Assault - ISB-Infiltratoren Erweiterung
    Wieder einmal gut desginte Figuren, die vor allem wenn sie zusammenbleiben viele taktische Möglichkeiten und Kampfkraft für den imperialen Spieler bieten. Aufgrund ihrer Thematik, die sehr nah mit der Bespin Kampagne verbunden sind, hätten sie aber bereits ein fester Teil der Mini-Erweiterung sein sollen

    Matthias Wertung:
  • Star Wars: Imperial Assault - Agent Blaise ISB-Verhörspezialist Erweiterung Matthias über Star Wars: Imperial Assault - Agent Blaise ISB-Verhörspezialist Erweiterung
    Einer der besten Bösewichte für Imperial Assault. Als imperialer Spieler möchte ich ihn nicht mehr missen. Vor allem seine Fähigkeit eine optionale Aufstellung zu machen, ist hervorragend. Schade finde ich nur, dass die Miniatur nicht dem Cover entspricht. Aber das ist natürlich geschmackssache

    Matthias Wertung:
  • Star Wars: Imperial Assault - Riskantes Spiel auf Bespin Erweiterung Matthias über Star Wars: Imperial Assault - Riskantes Spiel auf Bespin Erweiterung
    Star Wars: Imperial Assault - Riskantes Spiel auf Bespin ist eine kleine Expansion für Star Wars: Imperial Assault. Wie der Name bereits verrät verschlägt es die Heldengruppe zur Wolkenstadt Bespin wo unter anderem auf Lando getroffen wird. Das Material ist gewohnt hochwertig und auch die Miniaturen sind schön gestalet. Neben neuen Gegnern gibt es auch neue Helden.

    Eine besondere Anmerkung für die Mini-Kampagne: Dies ist mit Abstand die schwerste Kampagne für die Helden. Unsere Spielgruppe ist sehr erfahren, hatte aber gegen den imperialen Spieler keine Chance. Alle Missionen gingen klar an das Imperium und dieser hat sich um den Spielspaß nicht total zu schmälern sogar zurückgenommen. Aus diesem Grund würde ich die andere Mini-Erweiterung eher empfehlen, wenn man auf der Suche nach einer neuen Kampagne ist

    Fazit: eine gute Erweiterung die viel neues Material hinzufügt. Die Kampagne ist allerdings zu unausgeglichen und bevorteilt den imperialen Spieler

    Matthias Wertung:
  • Eldritch Horror - Vergessenes Wissen (Erweiterung) Matthias über Eldritch Horror - Vergessenes Wissen (Erweiterung)
    Eldritch Horror - vergessenes Wissen ist die erste Erweiterung zum Hauptspiel. Das Konzept der Box ist das Motto "mehr von allem" Wer Endritch Horror oft spielt, wird diese Erweiterung lieber. Es werden keine neuen Mechanismen eingeführt. Stattdessen gibt es zahlreiche neue Karten für alle Kartenarten. Auch für die bereits in der Hauptbox enthaltenen Großen Alten gibt es neue Mysterien- und Forschungskarten. So kommt deutlich mehr Abwechslung beim Spiel auf. Auch die Stadtstappel werden verdoppelt, die Forschungskarten sogar verdreifacht. Natürlich gibt es auch neue Unterstützungen und Zauber. Ein neuer Großer Alter und einige Spezialmonster schließen den Inhalt ab. Einzig neue Ermittler sucht mach vergeblich.



    Fazit: Für Vielspieler von Eldritch Horror ist es ein Pflichtkauf. Die Box ist zwar klein, aber bis zum Rand gefüllt mit neuen Karten, die das Spielerlebnis nochmals verbessern

    Matthias Wertung:
  • Die unüblichen Verdächtigen Matthias über Die unüblichen Verdächtigen
    Die unüblichen Verdächtigen ist ein kurzweiliges Spiel mit der Chance viel Spaß in der Spielrunde zu verbreiten. Die Regeln sind schnell erklärt und bedürfen nur 2 Seiten Text in der Anleitung:

    Eine Person ist der Zeuge, der zwar den Täter kennt, ihn aber nicht direkt mitteilen darf. Stattdessen müssen die restlichen Spieler im Ausschlussverfahren den richtigen Täter aus 12 Verdächtigen finden. Das können sie, indem sie den Zeugen Fragen stellen, welche von einem Stappel gezogen werden. Dabei sind die Fragen sehr vielseitig: "Hat er/sie einen Hund?", "Ist er/sie romantisch?", "Grüßt er/sie die Nachbarn?". Der Spieler der den Zeuge spielt muss dann überlegen, ob er glaubt, dass der Täter diese Dinge tut, oder nicht. Diese Entscheidung muss er allein am Aussehen der Personen treffen. Dann gibt er den Ermittlern die Ja- oder Nein-Karte. Anhand dieser Informationen versuchen die Ermitttler nach und nach die Verdächtigen auszusortiren, die nicht den Antworten des Zeugen entsprechen. Wenn am Ende der Täter als Zeuge übrig bleibt, haben alle am Tisch gewonnen. Wenn im Verlauf des Spiels der Täter fälschlicherweise aussortiert wird, haben alle verloren.

    Positiv:
    - kurzweiliges Spiel
    - einfacher Zugang durch überschaubare Regeln und keinen Sonderregeln
    - liebevoll gestaltete Bilder
    - kann einem den Spiegel für unsere von Vorurteilen geprägte Gesellschaft vorhalten

    Negativ:
    - spielt extrem mit Stereotypen und Vorurteilen, wir kennen die Personen ja nicht und nur anhand ihres Aussehen muss entschieden werden, ob sie die Bedingungen erfüllen, oder nicht
    - also das Spiel ist nicht wirklich ein Partyspiel, wie es beworben wird. Es kommt natürlich auf die Art von Party an...
    - ich weiß nicht wie 18 Personen dieses Spiel spielen sollen, da jeder einen guten Blick auf die Karten haben muss. 6-8 Personen ist das Maximum

    Fazit:
    Wir haben jede Menge Spaß mit diesem Spiel. Es eignet sich vor allem für Gruppen, die nicht unbedingt oft Brettspiele spielen, da es einen einfach Zugang ermöglich. Es ist an dieser Stelle aber zu betonen, dass das Konzept nicht mit jeder Gruppe funktioniert. Wer ein Problem damit hat, dass hier gezielt mit Vorurteilen gespielt wird, sollte einen Bogen um dieses Spiel machen. Wie oben gezeigt, kann dieser Teil mit der Vorurteilen positiv wie negativ bewertet werden. Wir haben während des Spiels so viele lustige Geschichten zu den Personen ausgedacht, vor allem wenn sie ähnlichkeiten zu Prominenten aufweisen, wie Martin Schulz, Hulk Hogan oder Keanu Reeves, dass wir es als Absacker nicht mehr vermissen wollen



    Matthias Wertung:
  • Star Wars: Imperial Assault - Das Imperium greift an Matthias über Star Wars: Imperial Assault - Das Imperium greift an
    Descent im Star Wars Universum? - Als ich da gehört habe, stand fest, dass unsere Gruppe dieses Spiel braucht. Wir sind alle große Star Wars Fans und Descent 2te Edition begleitet uns schon seit mehreren Jahren.


    Das Spiel hat drei Modi:
    1. Kamapgnenmodus, in dem wie oben beschrieben ein imperialer Spieler gegen die Rebellen spielt = semi-kooperativ
    2. Kamapgnenmodus, in dem die Helden gemeinsam gegen eine App spielen, die die Aufgaben eines imperialen Spielers übernimmt = voll kooperativ
    3. Skirmishmodus: zwei bis vier Team spielen auf einer Karten gegeneinander und können aus Einheitenpools, die durch erwerbliche Einheitenerweiterungen ergänzt werden können, neue Truppen aufstellen

    Ich möchte mich im folgenden auf die beiden Kampagnenmodi beschränken, da diese in meinen Augen den Kern des Spiels ausmachen.

    Das Spiel übernimmt die Dungeon Crawler Mechanik von Descent in vielen Bereichen: Im Hauptspiel spielt ein Spieler das übermächtige Imperium (oder halt die App) und bis vier weitere Spieler kooperativ die Rebellen. Das Spiel schafft es eindrucksvoll die Star Wars Kulisse aufzubauen. Die Rebellen haben stets das Gefühl nur ein kleiner, aber schlagkräftiger Trupp zu sein, der gegen einen militaristischen Autokratenstaat kämpft. Der Schwierigkeitgrad für die Rebellen ist also enorm. Das kann frustrierend sein, aber die Rebellen sind keinesfalls chancenlos auf ihrem Weg zum Ziel.
    Während der Kampagne erweitern die Helden dabei ihre Fähigkeiten, ob Jedi, Soldaten oder Schurken und finden bessere Ausrüstungen. Sie durchleben dabei verschiedene Missionen die nach der Zerstlrung des ersten Todessterns angesiedelt sind. Dabei treffen sie auf bekannte Helden, wie Luke Skywalker und Darth Vader. In den Missionen wird gekämpft, es werden Proben abgelegt und es wird die Geschichte weiterentwickelt. Letzteres steht aber gegenüber dem Kampf und der Erfüllung von Missionszielen im Hintergrund

    Wichtig an dieser Stelle: Die App ist kostenlos und zunächst bis ca. Mitte 2018 nur auf Englisch zu erhalten. Danach dann auch auf Deutsch. Außerdem sind bisher nur ein Tutorial und eine Minikampagne enthalten. Bei der Fanbase von Star Wars wird da aber noch viel mehr zu erwarten sein.

    Pro:
    - sehr starkes Star Wars Gefühl!
    - Verknüpfung mit bekannten Star Wars Geschichten der Filme und Bücher
    - liebevoll gestaltete Missionen und Spielmaterial
    - starker kooperativer Charakter
    - Helden werden immer Stärker, aber auch die Aufgaben anspruchsvoller dank einer guten Progession
    - sinnvolle Regelverbesserungen zum indirekten Vorbild Descent 2te Edition
    - risikes Universum mit viel Zusatzmaterial (Obi Wan, Han Solo, Darth Maul...)
    - hoher taktischer Anspruch

    Kontra:
    - hoher Anschaffungspreis und auch die Erweiterungen sind teuerer als bei Descent (Star Wars Lizenz muss mitgezahlt werden)
    - zwar sinnvolle Regelverbesserungen, aber dennoch ein Regelmonster
    - großer Zeitaufwand pro Mission

    Fazit: Wer Star Wars liebt und die Dungeon Crawler Mechaniken anderer Spiele, wird dieses Spiel lieben und es ist ein Pflichtkauf. Für Neueinsteiger in dem Genre ist die Einarbeitungszeit nicht gering, aber es ist möglich sich reinzuarbeiten und dank der guten Forencommunity im deutschen, als auch im englischen Bereich, können viele Probleme gelöst werden. Es sollte klar sein, dass es sich hier nicht um ein Familienspiel handelt, das blind jeder Star Wars Fan ohne Brettspiel Begeisterung spielen oder kaufen sollte. Dafür ist das Regelwerk zu komplex. Wer lieber den Herrn der Ringe mag, als Star Wars, dem würde ich dann eher den Griff zu Descent 2te Edition raten, da dieses Spiel die Fantasywelt wie kein zweites abdeckt.

    Matthias Wertung:
  • Magic Maze Matthias über Magic Maze
    Magic Maze verfolgt einen interessanten Ansatz: Wir versuchen gemeinsam mit den bekannten Abziehhelden eines jeden Fantasyspiels (Krieger, Elf, Zwerg, Zauberer) einen Supermarkt zu überfallen, um für unseren nächsten Raubzug gerüstet zu sein. So skuril die Ausgangslage, so innovativ das Spielprinzip:

    1. Niemand steuert eine Figur alleine, sondern alle Mitspieler bewegen alle 4 Figuren
    2. Das machen sie, indem jeder Spieler nur bestimmte Bewegungen und Spezialaktionen (Rolltreppe benutzen) vollziehen kann (z.B. Person A kann nach links gehen, B nach oben etc.) Wer was und wie viel kann, bestimmt die Spieleranzahl
    3. Das Spiel läuft in Echtzeit, nur durch Spezialfelder kann die Zeit zurückgedreht werden)
    4. Zunächst suchen die Spieler die richtige Ausrüstung für jeden Helden (Bogen -> Elf, Schwert -> Krieger...) dazu müssen sie zunächst den Supermarkt erkunden, der aus zufälligen Modulen besteht, die aneinander gelegt werden
    5. Wenn für jeden Helden die passende Ausrüstung entdeckt wurde, beginnt der Diebstahl -> nun gibt es keine Möglichkeit mehr die Uhr zurückzudrehen. Wenn die Helden entkommen sind, haben sie gewonnen
    6. Klingt doch ganz einfach, ja wäre es auch wenn da nicht die Regel wäre: es darf nicht miteinander gesprochen werden! Nur mit einem "du bist dran" Männchen kann man per "stummen Impuls" einem Mitspieler mitteilen, dass er eine Figur bewegen sollte (welche muss freilich erst selbst entdecken), indem die Figur stumm vor ihm aufgestellt wird. Bei uns hat der Tisch sehr unter diesem Männchen gelitten, da viel Frust bei einem entstehen kann, wenn der andere scheinbar blind seine Aufgaben nicht sieht (man selbst überzieht dafür bestimmt bei einem anderen Helden die Möglichkeit zur Aktion)

    Positiv
    - innovativer Ansatz, einfach mal was anderes, interessante Spielerfahrung
    - Ruhe, ein Wert den man nicht unterschätzen sollte ;)
    - einfacher Einstieg, da neue und komplexere Regeln nach und nach eingeführt werden
    - kurzweilig, eine Mission meist um die 10 Minuten

    Negativ:
    - viel Stress am Tisch
    - kann zu kognitiven Überforderungen führen
    - der Tisch kann unter dem "Du bist dran" Männchen leiden
    - bei acht Personen wird es sehr eng um den Tisch

    Magic Maze ist ein frisches und und innovative Spiel. Das Material ist liebevoll gestaltet und für den Preis ansprechend. Das stumme Spielen ist eine interessante Erfahrung, die ich vor allem erfahrnen Brettspieler mal ans Herz lege. Die Schwäche anderer kooperativer Spiele, das jede Zug zäh bis zur Perfektion ausdiskutiert wird, ist hier nicht möglich. In unserer Gruppe hat es zu viel Spaß aber auch teilweise dicker Luft in der Gruppe geführt. Wir haben aber auch den Fehler gemacht, es erst gegen 1 Uhr nachts nach mehreren Stunden Pandemie auf den Tisch zu bringen. Bei dem Spiel sollte man möglichst mit frischen Kopf ran gehen. Ansonsten ist Frust vorprogrammiert, denn man merkt schnell, wie überfordert man auch nur bei vier Spielfiguren sein kann.

    Matthias Wertung:
  • Descent - Die Reise ins Dunkel 2. Edition (dt.) Matthias über Descent - Die Reise ins Dunkel 2. Edition (dt.)
    Da die restlichen Rezensionen doch schon etwas älter sind, möchte ich mit meiner Meinung etwas zum aktuellen Stand von Descent 2te Edition beitragen. Denn mit den Jahren hat sich einiges geändert.

    Kurz zum Spielkonzept des Basisspiels:
    Descent 2te Edition ist ein Dungeoncrawler in dem bis zu vier Helden gegen einen Dungeonmaster (Bösewicht) Semi-kooperativ antreten. Das heißt: Alle gegen Einen. Die Helden versuchen entlang einer Kampagne die eine kleine Geschichte erzählte, die Umtriebe des Bösen zu stoppen. Der Bösewicht versucht natürlich den Helden es so schwer wie möglich gemacht. Auf ihrem Weg erhalten die Helden Erfahrungspunkte und bessere Ausrüstung. Damit werden sie immer mächtiger. Der Bösewicht wirft ihnen immer wieder neue Monster und Fallen entgegen.

    Was ist jetzt also neu?
    Seit 2016 gibt es für Descent 2te Edition eine App (2017 auf Deutsch) die den Dungeonmaster ablöst. Nun können vier Helden vollkooperativ gegen das Böse vorgehen. In der App speichert man das gekaufte Spielmaterial (also welche Erweiterungen stehen noch zur Verfügung) und auf Basis davon wählt die App die Monster und Nebenquests auf. Nun kommt wirklich das eine Heldenreise im Sinne vom Herrn der Ringe zu vollziehen. An dieser Stelle sei noch angemerkt, dass a) die App sehr leicht bedienen lässt und b) ist die Aktion mit der App beschränkt, sodass man keine Angst haben muss, dass man am Ende mehr ein PC-Spiel spielt, als ein Brettspiel

    Stärker:
    - hoher kooperativer Charakter bei den Helden
    - liebevoll gestaltetes Spielmaterial
    - eine Menge an Komponenten
    - Progession bei der Heldenentwicklung
    - neue kostenlose App macht das Spiel vollkooperativ und verbessert zugleich den Storymodus im Kampagnenspiel
    - durch die zahlreichen Erweiterungen kommen mehr als 40 Helden, neue große und kleine Kampagnen und noch mehr neue Monster zum Spiel dazu. Für Abwechslung ist also gesorgt.

    Schwächen
    - Bösewicht spielt allein (kann auch als gut bewertet werden)
    - hoher Anschaffungspreis und vor allem die Erweiterungen sind happig
    - fehlende Miniaturen für die Bossgegner, die nachgekauft werden können
    - großer zeitlicher Aufwand (kann auch als gut bewertet werden)
    - ein absolutes Regelmonster, selbst nach mehr als 30 Spielen müssen wir bei einigen Sonderfällen nachschauen oder gar das Forum aufsuchen

    Fazit:
    Descent 2te Edition war vor der Verfügbarkeit der kostenlosen App ein gutes Spiel. Der Dungeonmaster war bei uns ein leidliches Thema, da viele Missionen der alten Hauptkampagne (wurde nun durch die bessere Kampagne "das Blutvermächtnis" ersetzt) schlechte ausbalanciert waren. Dennoch haben wir das Spiel sehr gerne gespielt. Mit der App ist unsere Begeisterung abernoch größer geworden. An den letzten zwei Weihnachten haben wir uns an zwei Tage um 10Uhr getroffen, um soviel Missionen wie möglich zu schaffen. Ich denke allein diese Aussage zeigt, wie begeistert wir sind. Wer eine umfangreichen kooperativen Dungeoncrawler sucht und bereit ist mehr Zeit zu investieren, als für ein Familienspiel nötig wäre, kann hier bedenkenlos zugreifen.

    Matthias Wertung:
  • Die Legenden von Andor Matthias über Die Legenden von Andor
    Mit den Legenden von Andor begann unsere Erfahrung mit kooperativen Spielen.

    Stärken:
    - wunderschön illustiert
    - die beste Anleitung die mir bisher über den Weg gelaufen ist. Vor allem die Losspielanleitung mit der es sofort losgeht, ähnlich einem Tutorial bei PC-Spielen
    - leicht verständliche Regeln, die nach und nach eingeführt werden
    - interessante Geschichten (Legenden)
    - hoher kooperativer Charakter, da es viel Feinplanung bedarf, um gewinnen zu können
    - super Preis/Leistung
    - zeitliche Rahmen im Umgang eines Familienspiels (90 bis 120 Minuten)
    - toller Support und Fancommunity, die zahlreiche Fan-Legenden bereitsstellen

    Schwächen:
    - Mechanik des Erzählers stört die Atmosphäre, da sein einziger Zweck die Mechanikfunktion darstellt, die die Zeit der Spieler einschränkt. Wir sind Helden und so wollen wir die Monster auch ordentlich verprügeln und verhindern, dass sie in die Burg kommen. Da aber für jedes getötete Monster der Erzähler um ein Feld nach vorne geht, müssen wir Monster ohne Kampf passieren lassen. Das ist zuwider jeder Logik und eine reine Spielmechanik, die aufgesetzt wirkt
    - keine zusammenhängende Geschichte (keine Progession bei den Helden, Erfahrungspunkte und Ausrüstung wird nicht in die nächste Legende übernommen)

    Fazit: Vor allem der letzte Punkt bei den Schwächen hat unsere Spielegruppe sehr gestört. Warum muss ich das Leveln meines Charakter jedes Mal von vorne beginnen und kann meine Erfolge nicht mitnehmen? Aus diesem Grund suchte ich nach einer gewissen Zeit nach einer Alternative, die diese Heldenprogession ermöglichte. Mit "Descent 2te Edition" fand ich, wonach ich gesucht hatte

    Matthias Wertung:
  • Die Akte Whitechapel - Dear Boss Erweiterung Matthias über Die Akte Whitechapel - Dear Boss Erweiterung
    Dieser Erweiterung lässt mich zwiegespalten zurück. Angesichts des Preies, der nicht weit vom Hauptspiel entfernt ist, bekommt man ziemlich wenig für sein Geld.

    Die Plastikfiguren sind nett, allerdings sind mir die Holzfiguren aus dem Hauptspiel lieber. Das ist also Ansichtssache.

    Was das Spiel aber sehr interessant erweitert, sind die Storykarten. Zwar schränken sie den Ripper zunächst in seinen Entscheidungen ein, bieten ihm aber gleichzeitig eine tolle neue Herausfordrung, wenn ihm die "einfach" Jagd zu einfach geworden ist.

    Zudem wird durch die Karten die ohnehin tolle Immersion weiter gesteigert.

    Fazit: Kein Pflichtkauf, aber für Liebhaber des Spiels, die die Akte Whitechapel schon oft gespielt haben und sich etwas mehr Abwechslung wünschen, ein lohnenswerter Kauf.

    Matthias Wertung:
  • Die Akte Whitechapel Matthias über Die Akte Whitechapel
    "Das ist doch von Scotland Yard geklaut" war eine der ersten Reaktionen in unserem Freundeskreis, als das Spiel zum ersten Mal auf den Tisch kam. Im ersten Moment kann dieser Eindruck unweigerlich aufkommen. Die Jagd nach Mister X aus dem Klassiker Scotland Yard war ein Spiel unserer Kindheit, dass wir immer sehr gern gespielt haben. Außerdem fazinierte mich schon immer der Mythos von Jack the Ripper, der in diesem Spiel zum Thema gemacht wurde. Aber handelt es sich hierbei um eine dreiste Kopie?

    Ich würde diese Frage mit "Jein" beantworten. Die Akte Whitechapel hat mit Scotland Yard gemein, das ein Bösewicht gegen den Rest der Spieler antrtitt und diese ihm auf einem Stadtplan von London (Whitechapel ist ja nun mal ein Stadtteil Londons) jagen.
    Dann hören die Gemeinsamkeiten aber auch auf. Die Akte Whitechapel bemüht sich eine packende und spannende Atmosphäre in der spätviktorianischen Zeit aufzubauen. Das gelingt durch den tollen Stadtplan und das liebvoll gestaltetete Spielmaterial auch sehr gut. Man fühlt sich schnell in die Zeit versetzt. Das wird noch unterstützt, indem die Spieldauer auf die vier Tatnächte der der Ripper zugeordneten Morde
    eingeschänkt wird.

    Zum Spielablauf:
    Der Ripper muss fünf Morde an vier Nächten begehen (in der dritten Nacht findet ein Doppelmord statt, so wie es auch in Wahrheit war). Nach jedem Mord ist es seine Aufgabe in sein selbstgewähltes Versteck auf der Karte zu fliehen (die Karte besteht aus rund 200 nummerierten Feldern) Dazu hat er 15 Runden Zeit. Er kann dabei immer nur ein Feld gehen, außer er benutzt die Kutsche (zwei Felder Bewegung und erlaubt Ermittler zu überspringen) oder einen Gassensprung (ohne Kenntnis über das Spielbrett schwer zu erklären) Wenn er es an einer der Nächte nicht innerhalb der vorgegebenen Rundenzeit schafft, hat er das Spiel verloren. Die Ermittler können also gewinnen, indem sie verhindern das der Ripper zurück in sein Versteck kommt, oder in während ihrer Jagd festnehmen.

    Doch wie kommen sie dem Ripper auf die Spur? Anders als bei Scotland Yard werden keine Tickets zur Bewegung benutzt, sondern der Ripper kann sich entlang der nummerierten Felder oder anhand von begrenzten Sonderaktionschips bewegen. Vor alle der Gassensprung ist eine interessante Spielmechanik. Die Polizisten hingegen bewegen sich auf sogenannten Patrouillenrouten. Nachdem der Ripper den Tatort ausgewählt hat und seinen ersten Zug vollzogen hat, beginnen die Ermittler mit der Fahndung. Sie kennen nur den Tatort. Schnellstmöglich versuchen sie zu der entsprechenden Zahl zu kommen. Dann können sie angrenzende Zahlenfelder nach Hinweisen untersuchen. Sie fragen den Ripper-Spieler dann: "Warst du auf diesem Feld?" Dieser muss wahrheitsgemäß antworten. Wenn er mit "ja" antwortet, dann kommt ein Hinweismarker auf das Zahlenfeld. Die Ermittler haben nun eine Spur! Nun versuchen sie der Spur soweit wie möglich zu folgen und solange, bis der Ripper in seinem Versteck ist. Dann ist die erste Mordnacht beendet. Da der Ripper immer in das gleich Versteck muss, könnten die Ermittler das Zielgebiet immer weiter einkreisen. Der Ripper hat also kein leichtes Spiel die Ermittler vier Nächte lang von seinem Versteck wegzuhalten. So beginnt eine spannende Jagd. Man sollte sich nicht vom umfangreichen Regelwerk abschrecken lassen. Auf der letzten Seite ist ein Rundenablauf kurz erklärt. Dieser zeigt, wie einfach das Spiel ist, wenn man die ersten Runden nach der Anleitung gespielt hat.


    Was macht das Spiel gut?
    1. historische Atmosphäre aufbauen/ hohe Immersion
    2. vielseitige Strategien möglich
    3. hoher kooperativer Charakter beim Ermittlerteam

    Schwächen/Wo können Probleme entstehen?
    1. ggf. lange Spielzeit, vielleicht sollte man die Zugzeit der Ermittler zeitlich einschränken. In manchen Gruppen kann das ausarten
    2. ein erwachsenes Thema. Es geht hier um die Taten eines grausamen Serienmörders. Das macht das Spiel über seine Mechaniken auch sehr deutlich. Aus diesem Grund sollte das Spiel nicht mit Kindern gespielt werden.

    Fazit:
    Wenn man den Vergleich zu Scotland Yard ziehen möchte, dann muss ich feststellen, dass die Akte Whitechapel das bessere Spiel ist, was sich Anleihen bei seinem Vorbild nimmt, aber es in einn thematischeres und erwachseneres Setting verlegt. Seitdem wir die Akte Whitechapel besitzen, verstaubt Scotland Yard leider im Schrank. Dabei sind beides tolle Spiele, aber die Akte Whitechapel bietet eine viel intensivere Immersion. Die Akte Whitechapel kann also als "Scotland Yard für Erwachsene" bezeichnet werden.

    Matthias Wertung:

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