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Profilseite von Stefan K.
Stefan K.

Stefans Errungenschaften:

wird gegrüßt
Stefan hat 50 Einträge auf die Pinnwand erhalten.Nikolaus 2017
Stefan hat tolle Geschenktipps zu Weihnachten 2017 gegeben. Blitz
Stefan ist total reaktionsschnell.Graf Ludo 2017
Stefan hat an der Abstimmung zum Graf Ludo 2017 teilgenommen.Kooperativspieler
Stefan spielt gern kooperative SpieleDetektivspiele-Fan
Stefan mag DetektivspieleStar
Stefan mag es, zu singen.Oft Verlierer
Stefan verliert irgendwie immerSchmied
Stefan ist ein Spieleschmied.München 2017
Stefan hat die Spiele-Offensive.de in München auf der Spielwiesn 2017 besucht.Stimmungskanone
Wenn Stefan mitspielt, wird selbst das langweiligste Spiel ein ErlebnisGraf Ludo 2016
Stefan hat an der Abstimmung zum Graf Ludo 2016 teilgenommen.
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Von Stefan K. bewertete Spiele (112 Stück):



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  • Geschlechterkampf Stefan über Geschlechterkampf
    Auch wenn mit selbst der Genderwahn manchmal zu weit geht - dieses Spiel ist im 21. Jhd einfach nicht mehr zeitgemäß. Typische "Männerfragen" behandeln, wann wer einen Physiknobelpreis erhalten hat o.ä, Frauen werden gefragt, wie man Fliesenfugen am besten reinigt...auch wenn es in dem Spiel darum geht, dass die Gegenpartei antworten soll und man einschätzen muss, ob das andere Geschlecht die Antwort kennt - das ist mir schlicht zu billig und platt. Selbst in Silvesterlaune wollte es nie zünden und machte eher wütend.

    Stefans Wertung:
  • Dixit - Anniversary Erweiterung Stefan über Dixit - Anniversary Erweiterung
    Eine Ode an ein wunderbares Spiel!

    Zur Feier des 10jährigen Bestehens (in Deutschland etwas jünger) haben sich alle Künstler bisheriger Erweiterungen zusammengetan und 84 wunderbar kreative Karten in einem spannenden Stilmix entworfen. Düster, hell, Comic, Anime, bunt, mystisch - fabelhaft!!! Ich finde die Karten unfassbar tiefgründig, wenn man sich denn mal auf den Mix an Stilen, begründet durch viele verschiedene pinselschwingende Hände, eingelassen hat. Ich brauche keine goldenen Sonderkarten oder irgendein Sondergimmick, die gemeinsame Arbeit von 9 Illustratoren empfinde ich persönlich als perfekte Hommage für ein zeitlos schönes Spiel, dass hoffentlich noch einige Jubiläen erlebt. Mir wird es mit mittlerweile 10 Kartensets noch lange nicht langweilig! Ich freu mich schon auf Erweiterung 9 :)

    Stefans Wertung:
  • La Cosa Nostra - Guns for Hire Erweiterung Stefan über La Cosa Nostra - Guns for Hire Erweiterung
    Wer das berühmt berüchtigt gemeine Grundspiel liebt, der wird diese Erweiterung verehren! Ich war ja der festen Meinung, das Grundspiel sei schon phänomenal gut, aber die Erweiterung setzt da schon nochmal eins drauf. Ich hatte die Befürchtung, dass 30 neue Gangster mit Spezialfähigkeiten das Spiel sehr unbalanziert werden lassen. Aber hier ist vom Kaufpreis für die Gangster bis hin zu den einzelnen Fähigkeiten einfach alles durchdacht. Sicherlich gibt es starke Kombos, aber hey: das ist ein verdammt fieses Intrigenspiel, bei dem ein doofer Würfel über Sieg oder Untergang entscheiden kann, das sollte also nicht abschrecken :)

    Vielmehr sorgen die super illustrierten Fieslinge für etwas mehr Komplexität und massenhaft Abwechslung für LCN-Fans! Bin froh, dass meine Runde jetzt wieder angefixt ist und das Spiel wieder öfter auf dem Tisch landet. Sind eigentlich mehr als 6 Punkte :)

    Stefans Wertung:
  • Qwantum Stefan über Qwantum
    Qwantum ist also der dritte Streich nach Qwixx und Qwinto in der Würfeltrilogie. Ganz ohne Qwerverweise geht das dann auch schwer mit dem rezensieren ;) Flaggschiff ist und bleibt wohl Qwixx, mein persönlicher Favorit, weil anspruchsvoller, ist Qwinto. und Qwantum? Fügt sich wunderbar in die Reihe ein und macht genug anders, um neben den anderen in der Sammlung sein zu dürfen. Es werden diesmal Würfel mit unterschiedlichen Farbverteilungen und Zahlenverteilungen gewürfelt. Vier Farben müssen der Reihe nach von links nach rechts erst viermal aufsteigende, dann zwei absteigende Werte aufweisen. Punkte gibt es aber nur für fertige Spalten (alle Farben gleich weit eingetragen) und zwar in Höhe der zweitniedrigsten Zahl. Der aktive Spieler würfelt, kann noch ein zweites Mal beliebig viele Würfel erneut würfeln und wählt dann eine Farbe, die er einträgt und die für die Mitspieler geblockt ist. Vom Rest dürfen die Mitspieler aber einmalig naschen (freie Wahl), ebenso kann der aktive Spieler noch eine zweite Farbe eintragen. Zu jeder gewürfelten Farbe zählt der weiße Jokerwürfel dazu, er kann auch einzeln zählen, wenn die Farbe sonst nicht da ist. Das Spiel endet, wenn entweder alle Felder voll sind oder ein Spieler 5 Fehlwürfe fabriziert hat. Simples Roll&Write, kurzweilig und gut. Ein Spiel für überall zwischendurch, immer wieder gern auch als Absacker. Solide 4 Augen von mir

    Stefans Wertung:
  • Meeple Circus (dt.) Stefan über Meeple Circus (dt.)
    Dieses Spiel ist ein so fantastisch thematisches Geschicklichkeitsspiel, dass ich am liebsten Freudensalti schlagen würde :)
    Während bei anderen Spielen mal in der Downtime Meeple gestapelt werden, wird hier mal eben eine ultra spannende, ruhige Hand verlangende und vor allem eine extrem Lachmuskeln fördernde Zirkusgaudi aus dieser Downtimebeschäftigung gebastelt! ABSOLUT ÜBERRAGEND! Nach bestimmten Punkteregeln werden Elefanten, Pferde, Balken, Bälle (Scheiben) und Meeple in schwindelerregende Höhen gestapelt. Aber man muss schon auch das nötige Material haben, um die Zuschauerwünsche zu erfüllen und am Tag der Aufführung über eine ruhige Hand verfügen, um die Zuschauer in Extase zu bringen. Taktik und Geschick für die ganze Familie mit wunderbarem Material. Die App, welche den Job der Zirkusband und der zeitlichen Vorgabe für die Einlage übernimmt, macht ihren Job gut und lädt zum Fotohochladen der unglaublichsten Stapelbilder ein. Dass Holzmeeple auch mal etwas schief und Holtstangen materialbedingt auch mal unterschiedlich lang sein können, mögen die einen als "unfair" oder als Materialfehler betrachten, aber das macht dieses Manegenfest nur noch witziger! Ich habe im übrigen eine solche Zitterhand, wenn mir andere zusehen, dass ich dieses Spiel NIE gewinnen werde (Weil in der dritten von drei Spielrunden nunmal alle meiner Aufführung/meiner Stapelei zusehen), aber das ist mir sowas von egal! Ich ärgere mich nur, dass ich das Spiel nicht für 8 Euro billiger hier bei der SO vor der Messe vorbestellt hab. 6 Würfelaugen für eine absolute Spieleperle! Selbst für Skeptiker dieses Genres :)

    Stefans Wertung:
  • EXIT - Das Spiel - Die verlassene Hütte (Kennerspiel des Jahres 2017) Stefan über EXIT - Das Spiel - Die verlassene Hütte (Kennerspiel des Jahres 2017)
    Das Spiel lag schon lange bei meiner Freundin herum, nun haben wir es endlich zu zweit als mein persönlich sechstes Exit gespielt. Ich hatte vorher Munkeln vernommen, dass die Hütte einer der schwierigsten Fälle sein soll und kann dies - komplett subjektiv - nicht bestätigen. Die Hauptschwierigkeit bei den Profifällen liegt für gewöhnlich darin, sich in Geduld zu üben und die Frage "Was kann ich denn lösen" richtig zu beantworten. Und mit etwas Exit-Erfahrung bekommt man das gut hin. Auch dieses Exit ist intelligent verzahnt, die Rätsel sind einfach kreativ und immer anders...ABER diesmal war die bei Exit sowieso sehr dünne thematische Bindung doch sehr enttäuschend und einfallslos hingeklatscht. Da muss man einfach mehr rausholen! Autopanne, einsame Hütte als Unterschlupf, ein verrückter Spielefan sperrt uns ein...naaaja, Auflösung dann sogar noch ein Neveau dünner. Da wird einfach wirklich einiges verschenkt, da die Rätselqualität in kleiner Schachtel über jeden Zweifel erhaben ist. Ich hoff ja noch immer auf ein Time-Stories Szenario, bei dem die Brands die Rätsel machen. So subjektive knappe vier Punkte

    Stefans Wertung:
  • InBetween (dt.) Stefan über InBetween (dt.)
    Ein wunderbar faszinierendes asymetrisches Zweipersonen-Spiel :)
    Hier trifft tolles Artwork eine pfiffige und ganz und gar nicht monotone Spielidee. Drei unterschiedliche Siegbedingungen und eine variierende Charakterauslage sorgen zudem für erheblichen Wiederspielreiz. Einziges vermeintliches Manko: Spielen beide Parteien fehlerfrei, dann sprengt das Spiel die angegebene Spieldauer von bis zu 40 Minuten locker. Eines der besten taktischen Zweier, die ich kenne. Und mal was anderes :)

    Stefans Wertung:
  • Deckscape – Der Test Stefan über Deckscape – Der Test
    Als eingefleischte Escapespiele-Fans waren meine Freundin und ich sehr gespannt auf das für uns neue Format DECKSCAPE und haben das nur aus Karten bestehende Spiel im Freibad getestet. Für trainierte Rätselmeister sind die Rätsel ein wenig leicht geraten und reichen qualitativ nicht an beispielsweise Exit heran, dafür kann das Spiel allerdings weitergegeben werden und die noch kleinere Verpackung lädt zum Spielen unterwegs ein. Die Stapelsteuerung und gesamte Aufmachung ist gelungen und die Lösungen sind logisch und eindeutig verständlich (spätestens nach Lösungsansicht). Leider kommt bei "Der Test" für meinen Geschmack das Thema etwas zu kurz, so dass keine wirkliche Storybindung aufgebaut werden kann. Die Preis-Leistung ist aber in Ordnung, va weil man es theoretisch weiterverkaufen kann. Für mich persönlich ist allerdings die Wegwerfdiskussion eh am Ziel vorbei und ich möchte nur die Spielqualität bewerten. Und da hat "Der Test" definitiv dafür gesorgt, dass auch die anderen Spiele der Reihe gerne getestet werden :)

    Stefans Wertung:
  • The Mind Stefan über The Mind
    Beispiel: Die 37 liegt, in einem Zweierspiel schauen sich meine mir sehr vertraute Mitspielerin und ich ewig an und wir zögern beide. Schließlich lege ich die 89, sie hatte die 88 auf der Hand...Selbst da ist es nicht nur Glück, ob so oder anders herum. Denn auch im Alltag bin für knifflige Entscheidungen eher ich zuständig. Aber ohne hier einen wissenschaftlichen Vortrag zu halten kann ich sagen, dass da ganz viel Psychologie (aus dem Bereich Vertrauen und Verantwortung sowie gruppendynamische Prozesse) drinsteckt und extrem wenig Glück. Das "Zehnerschritt-Zögern" des einen entspricht in seiner Dauer dem 20er Schritt-Denken des Nachbarn, der eine muss eher gebremst, der nächste ermuntert werden. Für all dies bekommt man ein Gefühl und stimmt sich besser und besser ab. Ich hab das Spiel bei einer Teambuildingmaßnahme zusammen mit Magic Maze gespielt und die anwesenden Führungskräfte empfanden das Spiel sehr wohl steuerbar und wurden besser und besser. Dennoch kann ich selbstverständlich verstehen, dass für einige der Wiederspielreiz abflacht. Aber gerade neue Gruppenkonstellationen und unterschiedliche Spieleranzahlen sorgen für unterschiedliche Herausforderungen. 
    Ich bin weiterhin neugierig :)

    Stefans Wertung:
  • Nimble Stefan über Nimble
    Ich durfte das Spiel auf der Berlin Con einige Runden mit dem Autor (und Gott sei Dank dann auch ohne ihn ;)) spielen. Die simplen Regeln sind in der Beschreibung und im Video schon ausreichend erklärt. Der Leitsatz "Innen ist das neue Außen" sorgt dabei aber vor allem bei ungeübten Spielern für solche Hirnverzwirbelungen, dass von dem kleinen Spielchen mit den schönen Karten voller ähnlicher Farbtöne von Anfang an große Faszination ausgeht. Diese Begeisterung ebbt auch nach zahlreichen Runden nicht ab, man will einfach besser und schneller werden. Für farbenblinde Personen und Menschen mit beeinträchtigender Fehlsichtigkeit ist das Spiel unspielbar. Dies dürfte aber leider für viele Spiele des Reaktionsgenres gelten. Ansonsten kann ich jeder/jedem das Spiel nur ans Herz legen. Für unter 10 Euro bekommt man hier einen wunderbaren immer wieder essbaren Snack für zwischendurch, der Viel- und Wenigspielern gleichermaßen Spaß macht.

    Stefans Wertung:
  • Onitama - Senseis Weg Erweiterung Stefan über Onitama - Senseis Weg Erweiterung
    Die Kartenerweiterung bestehend aus 16 Karten tut genau das, was sie soll: sie sorgt für mehr Varianz, die Figuren sind allesamt spannend. Dass die Karten in einer knuffig kleinen "Viertelportion" der Grundspielschachtel daherkommen, ist zwar eine schöne Idee, aber KOMPLETT UNNÖTIG. Fünf Euro für Karten in einer einfachen Hülle, die nach Hinzufügen der Karten zum Grundspiel eh im Müll landet, wären angemessen. Viel zu hoher Preis für eine zugegeben schöne und ausgefallene Präsentation.

    Stefans Wertung:
  • Die Zwerge Stefan über Die Zwerge
    Vielleicht hatte ich zu große Erwartungen, aber mich und meine Runde hat das Spiel leider total enttäuscht...
    woran das liegt?
    Nun ja, wir sind sehr große Fans von kooperativen Spielen und da recht geübt. Und für uns sind die Handlungsmöglichkeiten bei den Zwergen schlicht zu sehr begrenzt und das ganze verkommt zu einer glücklichen oder unglücklichen Würfelei. Trotz der "Spezialfertigkeiten" der einzelnen Zwerge besteht der einzige taktische Kniff, dass halt die Spezialisten auf ihr Steckenpferd würfeln^^.
    Das Material ist überragend, die Miniaturen sind wirklich toll. Auch der Mechanismus der "Verbreitung des Bösen" (wie die Würfel, die Armeen des Bösen darstellen, verteilt werden) und der Rat der Zwerge (Leiste, die einem Vor- oder Nachteile pro Zug bringt und beeinflusst werden kann) wecken zunächst Interesse. Aber die Aufgaben sind doch alle recht ähnlich und egal bei welchem Schwierigkeitsgrad fühle ich mich mehr den Würfeln ausgeliefert (auch mehr als bei anderen Koops mit ähnlichem Mechanismus), als dass kooperativ wirklich sinnvolle Schlachtpläne geschmiedet werden. Viele Aktionen sind eindeutig und man hat schnell alles gesehen. "Die Zwerge" mag für Einsteiger eine Überlegung wert sein. Ich, der das Buch nicht kennt, und meine Gruppe, wir bevorzugen zig andere kooperative Spiele wie Robinson Crusoe, Pandemic Legacy oder Flash Point. So wird bei mir die Erweiterung "mit vereinten Kräften" wohl ungespielt bleiben und das Spiel meine Sammlung wieder verlassen.

    Stefans Wertung:
    • Sarah H., Dagmar S. und noch jemand mögen das.
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    • Stefan K.
      Stefan K.: @Dagmar: und ich hab nicht die Charakter-Erweiterung (die mit den unpassenden Minis^^), sondern nur die Karten-Erweiterung mit neuen Szenarien =)
      12.01.2018-08:18:05
    • Dagmar S.
      Dagmar S.: Stimmt, das hast du ja geschrieben. Wir haben die Zwerge schon bemalt gekauft, damals und ich hatte die Charakter-Erweiterung gefördert und... weiterlesen
      12.01.2018-10:44:25
  • Druids Stefan über Druids
    Auch der neueste Titel im Wizard-Universum (nach Wizard und Witches) weiß definitiv zu überzeugen und darf in jeder Spielesammlung landen!

    Der Mechanismus, möglichst hohe Karten von vier Farben zu sammeln, die fünfte Farbe aber tunlichst zu vermeiden, macht dieses Stichspiel zu einer einzigartigen Mischung aus Zocker-, Plan- und Glücksspiel. Wer einen Stich bekommt (in jedem Stich muss bedient werden), legt die Farben des Stichs sortiert vor sich aus, die niedrigste Karte liegt dabei oben. "Kartler" sind da sofort in ihrem Element und erkennen bald gewinnbringende, aber riskante Muster: wenn von einer Farbe schon alle niedrigen Karten gefallen sind, lohnt es sich eine hohe Karte auszuspielen, da diese dann vermeintlich oben liegt und Punkte bringt. Haben die anderen die gespielte Farbe allerdings nicht mehr, "überfrisst" man sich schnell und verliert die Runde bei fünf verschiedenen Farbstapeln vor sich.
    Das Spiel wirkt auf den ersten Blick etwas trivial und sehr glückslastig, doch wie gesagt lassen sich wirklich sehr viele Punkte machen, wenn man den Dreh mal raus hat ;)
    Für mich als absoluten Karten- und Stichspiel-Fan, der Schafkopf noch immer für eines der besten Spiele hält, ein absolut lohnender Kauf! Druids wird sicher noch öfter auf dem Tisch landen und unsere Runden nicht nur als Warmup oder Absacker begleiten, sondern durchaus mal durch ganze Abende und Nächte führen =)

    PS: Zudem kommt Druids die Ehre zu, meine persönliche Rezension Nummer 100 zu sein =)

    Stefans Wertung:
  • Dixit 3 - Big Box (Journey) Stefan über Dixit 3 - Big Box (Journey)
    Die zweite Dixiterweiterung, somit das Set Nr 3 =), vollzieht einen klaren Schnitt zu den bisherigen Sets. Die Karten wirken animierter, haben einen etwas "technischeren" und weniger verspielten Stil als die "Buntstiftzeichnungen" von 1 und 2. Dies ist sicher auch dem neuen Illustrator Xavier Collette geschuldet, der die Karten insgesamt düsterer gestaltet, wodurch sich die Spieler auf eine Reise (Journey) in andere Assoziationsgefilde begeben als in den ersten beiden Sets. Die Karten sind immer Geschmackssache. Ich finde es gut, dass ab Set 3 die Erweiterungen immer von einem anderen Künstler gestaltet werden, wodurch einfach mehr stilistische Vielfalt in dieses nach wie vor faszinierende Spiel für kreative Tagträumer kommt. Mir gefällt diese Erweiterung sehr gut, aber es kostet etwas Umgewöhnung ;)

    Stefans Wertung:
  • Dixit 2 - Big Box (Quest) Stefan über Dixit 2 - Big Box (Quest)
    Die Karten von Set zwei wurden ebenso wie die Karten des Grundspiels von Marie Cardouat gezeichnet. Das bedeutet auch, dass hier stilistisch die Linie weiter geht und sich Fans des Grundspiels oder der Odyssey-Edition zu Hause fühlen. Die Bilder sind hell, fröhlich, subtile Assoziationen gut zu entdecken. Es wird wieder gestaunt, gelacht, gewundert. Top Erweiterung! Wer allerdings mal völlig andere Karten sehen und einen neuen Stil kennen lernen möchte, der sollte zu Erweiterungen anderer Illustratoren greifen.

    Stefans Wertung:
  • Dixit 5 - Big Box (Daydreams) Stefan über Dixit 5 - Big Box (Daydreams)
    Im Dixit-Set Nummer 5, hat sich Frank Dion in 84 wunderbaren Illustrationen verewigt. Die Erweiterungssets von Dixit zu bewerten ist ja immer eine total subjektive Geschmacksfrage. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es bei einigen Erweiterungen schwerer ist, ein ausreichend subtiles Hinweislevel zu finden. Immer gilt: Je besser man die Karten kennt, desto besser weiß man, zu welchen Begriffen welche Distraktoren (passenden Karten, damit NICHT ALLE auf meine Karte setzen) aus den Händen der Mitspieler kommen könnten. Und da gibt es eben Sets mit zahlreichen Überschneidungen und Sets mit weniger Überschneidungen =)

    Der Titel Daydreams ist hier sehr gut gewählt, könnte aber auch Dreams heißen. Die Karten sind etwas dunkler gehalten, dennoch nicht düster, eher romantisch. Das Motiv von Mond und Sternen wird öfter verarbeitet, wodurch wirklich alles sehr träumerisch wirkt.

    Für Fans sowieso ein Muss =)

    Stefans Wertung:
  • Dixit 8 - Harmonies Erweiterung Stefan über Dixit 8 - Harmonies Erweiterung
    Mit Illustrationen von Paul Echegoyen geht das preisgekrönte Dixit nun also in Runde 8 (mit Odyssey also neun Kartensets). Die Qualität der 84 wunderschön gestalteten Karten lässt keine Wünsche offen. Stilistisch gesehen knöpfen die Karten an Erweiterung Nr 7 an, diesmal ohne shiny-gold. In jedem Fall sind auch hier recht düstere oder dunkle Bilder (Dixit 3,5) in der Unterzahl :)

    Für Fans sowieso ein Muss :) Die Assoziationsbildung empfand ich bisher als einfach, jedoch entstanden mehr "eindeutige Tipps" als bei anderen Erweiterungen, aber das kann natürlich an der Spielegruppe liegen. Positiv angemerkt sei auch noch, dass ein aufgewecktes 7jähriges Mädel ohne Probleme erfolgreich mitspielen konnte. Wie immer eine tolle Erweiterung für ein tolles Spiel in einer viel zu großen Box. Eine meiner Lieblingserweiterungen!

    Stefans Wertung:
  • Tzolkin - Der Maya Kalender Stefan über Tzolkin - Der Maya Kalender
    Ja, das Spiel gibt es schon länger, aber ich habe es jetzt erst entdeckt. Ich weiß nicht, ob ich froh oder traurig darüber bin. Denn wenn ich es im Erscheinungsjahr entdeckt hätte, dann hätte ich die letzten fünf Jahre sicher weniger neue Spiele kennen gelernt, weil fast immer Tzolkin gespielt worden wäre =)

    Mich fasziniert an diesem Spiel ungemein, dass es zwar laut einiger Freaks, die sich darüber fast schon auf wissenschaftliche Art und Weise im Forum von Boardgamegeek ausgelassen haben, einige Haupttaktiken gibt, die in einem Spiel zu viert weit über 100 Punkte versprechen, aber diese Taktiken müssen auch erstmal gemeistert werden! Die Lernkurve ist enorm und ein früher Fehler im Spiel fliegt einem gewaltig um die Ohren bzw. hängt einem ewig nach. Das Timen der Arbeiter auf diesen Rädern, um möglichst effektive Züge zu machen und keine "Zeit" zu verschwenden, das alles ist so tief und schwer und clever und logisch und ... UNFASSBAR GEIL!!! =)

    Die Zeitangabe auf der Packung ist ein Witz, wir (ich bin totaler Downtimehasser) spielen regelmäßig 4 Stunden und mehr zu viert und es ist keine Sekunde langweilig (allerdings helfen wir uns gegenseitig in manchen Zügen, das Optimum rauszuholen, was Zeit kostet^^).
    Mich hat lange kein Spiel mehr so in seinen Bann gezogen, weil es so gewaltig herausfordernd ist. GO BIG OR GO HOME ist hier die Devise =)

    Ein MUSS für jeden Spieler, der die Herausforderung sucht. Diese liegt bei Tzolkin keineswegs in komplizierten Regeln begründet, sondern im Meistern der schönen Räder =) Mögen einige Experten sich bei BGG darüber auslassen, dass bestimmte Eröffnungszüge quasi das Spiel ausspielen und unter Experten somit der Startspieler gewinnt (es gibt genügend Varianten zum Ausgleich)...das mag sein, aber auch die muss man erstmal meistern =) und bis dahin wird oft gespielt...sehr oft!

    Stefans Wertung:
  • Mörderische Dinnerparty - Der Pate von Chicago Stefan über Mörderische Dinnerparty - Der Pate von Chicago
    Für mich persönlich das zweite Spiel der Reihe, nach der "grünen Dame" nun das erste als Gastgeber! Da es sich um ein Gruppen-Event handelt, das abhängig von der Besetzung und der "individuellen Leistung" (wie sehr macht man mit) jedes einzelnen ist, möchte ich die harten Fakten bewerten, also vor allem Material und Setting und weniger das Gesamterlebnis.

    Die Spiele der mörderischen Dinnerparty von Blaubart haben folgende Vorteile:
    - Super Party-Planer für den Gastgeber mit klaren Dos and Donts, einer zeitlichen Struktur und leckeren Menüvorschlägen
    - schöne Platz- und Einladungskarten (mit genauen Anleitungen für sie Gäste), sowie wertige Hefte für die einzelnen Rollen
    - die Spiele funktionieren gleich gut von 6 bis 8 Personen
    - guter Sprecher auf einer CD (das ist zwar immer der gleiche, der dann halt mal Kommissar Hintermoser, mal Agent Ness heißt, je nach Fall ;))
    - das für mich Wichtigste, weil nicht selbstverständlich: einen absoluten Weltklasse-Service: Online gibt es die Einladungen zum Nachdrucken, es werden fehlende Dinge oft am selben Abend via PDF zur Verfügung gestellt (auch bei einem Leihspiel ohne großes TamTam, ob man das Spiel wirklich selbst hat). Eine wirklich gelungene Website

    Kleine Abzüge gibt es für:

    - Nun gut, das wird bei jedem Krimidinner so sein, aber: ein "Nullchecker" in der Runde kann einem das ganze Spiel versauen...bei mir war das mein überarbeiteter und übermüdeter Papa ^^ denn werden vom jeweiligen Charakter die "Aufgaben für diese Runde" nicht abgehandelt, hängt das ganze Spiel. Diese Aufgaben sind bei der mörderischen Dinnerparty für Einsteiger zugegebenermaßen nicht ganz leicht zu verstehen und komisch formuliert. da muss der Spielleiter vorentlasten (was er nur mit Erfahrung kann)
    Natürlich entstehen dann auch Kettenreaktionen (wenn einer pennt...), aber das wird bei anderen Dinners nicht anders sein
    - die Auflösung wirkt immer etwas hinkonstruiert. Auch beim Paten gibt es zwar Indizien in eine Richtung, aber keine logische Lösung
    - die Fälle des Verlags orientieren sich an historischen Vorbildern und Klischees. Das sorgt zum einen für Schmunzeln und eine klare Orientierung bei der Kostümierung, zum anderen wirken die Klischees an mancher Stelle überstrapaziert: Beim Paten kommt zum Beispiel die Kirche als Institution überhaupt nicht gut weg. Ohne Wichtiges zu Spoilern - hier wird übertrieben und an einer Stelle riskiert ein Pater bei Fehlverhalten ein allgemeines Messweinverbot...das ist natürlich absoluter Unsinn. Ich habe wirklich Sinn für Humor und verstehe Spaß sowie "schwarzen" Humor. Dennoch hat die Story (der hier nicht gespoilerte Teil) einen in der Kirche sehr engagierten Gast verletzt (der Gast hat trotzdem super mitgespielt!) Das kann gewaltig in die Hose gehen, ich hätte fast den Pfarrer zum Dinner eingeladen...Das macht vielen Gruppen sicher nichts aus (einige werden da sogar drauf abfahren). Der Verlag hat zwar einen "guten" und einen "bösen" Charakter kirchlich besetzt (davon einer der Ermordete, einer am Tisch als Gast) und sicher auch jetzt nicht grob Grenzen des guten Geschmacks überschritten (man muss sowas ja auch aushalten), dennoch wirkt das irgendwie platt und gibt somit ein Minus.

    Alles in Allem sind die Krimi-Dinner-Spiele von Blaubart aber aufgrund der sehr klaren Aufmachung und des wertigen Materials durchaus zu empfehlen.

    Stefans Wertung:
  • TA-KE Stefan über TA-KE
    Ich spiele sehr sehr viel zu zweit. Deshalb bin ich immer extrem scharf auf wirklich gute Zwei-Personen-Spiele, da sie eben genau für diese Konstellation konzipiert sind und das (nicht immer, aber oft) den gut zu zweit spielbaren größeren Spielen neben der oft kurzen Spieldauer voraus haben. Dass diese Spiele dann oft abstrakter Natur sind, stört mich persönlich überhaupt nicht.

    Mit Ta-Ke ist dem empfehlenswerten Autor Arve Fühler (u.a. El Gaucho) eine Perle geglückt! Hinter einer in einem ganz eigenen Stil gestalteten süßen asiatischen Gartenfassade (Thema wie gesagt aufgesetzt) verbirgt sich ein knallharter Hirnverzwirbler! Man kann dieses Spiel auf jedem Level spielen und man wird auch immer Spaß haben, aber die taktischen Möglichkeiten sind schon erstaunlich und eine erfahrene Spielerin hat hier einen klaren Vorteil. Aber das Spiel macht jedem Lust, genau diese Erfahrung zu sammeln! Klare Kaufempfehlung, nicht zuletzt für verspielte Pärchen ;)

    Stefans Wertung:
  • Klask Stefan über Klask
    Achtung Suchtgefahr!

    Ein wirklich toller kleiner Tischkicker-Verschnitt, der es schnell schafft, die Spieler in seinen Bann zu ziehen und nicht mehr so schnell loszulassen. Tolles Material (natürlicher Weise halten Platte und Füße manchmal nicht zu hundert Prozent dem Wasserwaagentest stand, das müssen sie aber auch nicht exakt), witzige Regeln und eine wirklich schnell steigende Skill-Kurve machen diesen feinen Zweier zu einem echten Highlight! Ich suche schon nach Turnier-Terminen ;)

    Stefans Wertung:
  • Merlin Stefan über Merlin
    Ein schönes Spiel, weil...

    ...ein eigentlich unter Spielern verhasster Mechanismus, nämlich Roll and Move (ala Mensch ärgere dich nicht), clever in ein Spiel auf gehobenem Familien- bis Kennerniveau verpackt wurde. Die Bewegung der eigenen Figuren im (und der Merlin-Figur auch gegen den) Uhrzeigersinn, das macht Spaß

    ...die Handschriften beider Autoren im positiven Sinne klar erkennbar sind

    ...man wirklich mit jedem Würfelwurf etwas anfangen kann (bei mehr als zwei Spielern!)

    ...die doch zahlreichen verschiedenen Aktionen schnell verinnerlicht sind

    ...sich das Spiel sehr flüssig in nicht zu langer Zeit spielt

    ...es zum Ausprobieren verschiedener Taktiken einlädt.

    Kritisch anmerken muss man, dass...

    ...das Spiel zu zweit einfach nicht gut funktioniert. Es sind zu wenig Ausweichmöglichkeiten vorhanden, man ist zu sehr den eigenen Würfeln ausgeliefert.

    ...die taktischen Möglichkeiten nach einer handvoll Partien wohl ausgeschöpft sind. Dies heißt nicht, dass man alles schon gesehen hat - genügend Varianz ist durch zahlreiche Karten, modulare Auslage des Bauplans und die Erweiterungsaufträge gegeben - aber es bleibt halt doch Roll and Move =)

    ...ich mir noch nicht ganz sicher bin, ob es den Gebäudebau dringend gebraucht hätte. ;)

    Stefans Wertung:
  • Oh my Goods Du meine Güter! - Longsdale in Aufruhr Story Erweiterung Stefan über Oh my Goods Du meine Güter! - Longsdale in Aufruhr Story Erweiterung
    Juhuuu, endlich gibt es die Story-Erweiterungen zu Oh my Goods "normal" zu beziehen und nicht nur auf der Messe in Essen :)

    Mit dieser Erweiterung ist das Spiel nun auch Solo spielbar. Die Spieler können sich durch eine Kampagne über fünf Kapitel spielen, oder aber einfach ein "all inclusive" Spiel mit allen neuen Gebäude- und Personenkarten spielen.
    Statt beim Bau eines achten Gebäudes wird das Spiel(ende) nun durch Ereigniskarten gesteuert (eingeläutet). Je nach Kapitel erfolgt ein variabler Aufbau des Ereigniskartenstapels. Von diesem wird vor Phase 1 die oberste Karte aufgedeckt. Diese bringt Ereignisse für die Runde (aufdecken bis 3 halbe Sonnen z.B), oder neue Karten ins Spiel, die von nun an zur Verfügung stehen und ins Deck gemischt (Personen, die den Spielern Vorteile bringen, wenn in Phase 1 gezogen und dann ausgespielt), oder in die Auslage zu den Gehilfen gelegt und statt einem
    gewählten Gebäude in Phase 4 gebaut werden können (neue Gebäudearten). Die neu eingeführten Gebäude bleiben meistens in den folgenden Kapiteln erhalten, dies wird einem aber von den Ereigniskarten, die übrigens einmal auch auf Englisch komplett enthalten sind, mitgeteilt.

    Für mich persönlich ist diese Erweiterung ein Muss. Aus einem etwas mechanischen Optimieren wird jetzt eine thematische Story. Man sollte keine Wundererzählungen ala Legacyspiel erwarten, das Spiel bleibt eher abstrakt. Und doch will man diese fünf Kapitel schnell durchspielen und hat Solo (spezielle Siegbedingungen) und in der Gruppe (Siegbedingungen müssen erfüllt werden, sonst Malus) gleichermaßen Spaß und einen hohen Wiederspielreiz. Ich hätte mir statt der windigen Faltschachtel lediglich eine Schachtel mit Deckel in Grundspielformat (diese ist etwas kleiner) gewünscht, aber sei's drum :) ich freue mich schon auf die zweite Erweiterung, bei der die Geschichte bei Kapitel 6 weiter geht. Somit werden Grundspiel und EW 1 benötigt.

    Stefans Wertung:
  • EXIT - Das Spiel - Der versunkene Schatz Stefan über EXIT - Das Spiel - Der versunkene Schatz
    Mit dem versunkenen Schatz habe ich persönlich nun mein fünftes Exit gespielt. Um die Rezension hier besser in Relation zu setzen, habe ich unten meinen persönlichen Geschmack und die jeweiligen Spielerzahlen der bisherigen Fälle angehängt.

    Zunächst einmal muss positiv angemerkt werden, dass Kosmos auf die teils heftige Kritik bzgl der Spielerzahl reagiert hat. Die neuen Auflagen (seit dem Kennerspielpreis für die erste Generation) haben die Spielerzahl auf max. vier (von 6) reduziert und Schwierigkeitsgrad-Angaben auf der Schachtel. Diese Angaben decken sich absolut mit meiner Einschätzung und bisherigen Erfahrung.

    Der versunkene Schatz ist ein Einsteigerszenario. Was macht es einstiegsfreundlich? Es wird den Spielern genau mitgeteilt, welche Karten und Buchseiten für die Lösung des nächsten Rätsels im Heft benötigt werden. Die Rätsel werden strikt nach und nach bearbeitet, man darf keine Heftseite umblättern, ohne das vorliegende Rätsel gelöst zu haben. Thematisch befinden wir uns auf der Suche nach einem verunglückten Schiffswrack und dem dort vermutlich verborgenen Schatz. Ähnlichkeiten im Setting zum Szenario "vergessene Insel" sind durch die Wasserwelt durchaus vorhanden. Dennoch taucht auch hier kein Rätsel doppelt auf, den Brands ist wieder einiges eingefallen :)

    Nun kann ich persönlich ja leider nicht die Reihenfolge der gespielten Spiele ändern. Nach den bisher gespielten Fällen muss ich sagen, dass dieser Fall der PERFEKTE Einstieg in die Exitwelt ist (gewesen wäre...), leider ist das aber die dritte Generation an Exit-Spielen von Kosmos. Spieler, die die Fälle Pharao und verlassene Hütte der ersten Generation frustriert in die Ecke pfeffern wollten, hätten dieses Spiel früher kennen lernen wollen ;) Spieler, die bereits einige Fälle gelöst haben, die können diesen Fall eigentlich getrost auch auslassen (als echter Fan will man wohl aber alle Spielen ;))
    ich habe diesmal das erste mal zu dritt gespielt (sonst zu zweit), davon ein Exit-Neuling. Dem Neuling hat es mit Abstand am besten gefallen, wir sind auch locker ohne Tipps und ohne großen Stress durch in unter 90 Minuten. Wir anderen beiden Spieler fanden vor allem die ersten Rätsel eher ermüdend und unterfordernd. Auch ist der ganze Fall kindlicher angelegt (allein die Dekodierscheibe mit kleinen Meerestieren ist süß gezeichnet), so dass ich als Empfehlung ausgeben kann: Super für Familien, sicher toll mit Kindern. Und natürlich für neugierige Exit-Neulinge. Für alle anderen sollten es schon mindestens die fortgeschrittenen Fälle sein. Denn durch den stringenten Aufbau wurde mir persönlich ein Hauptreiz des Spiels - "muss/kann ich gerade überhaupt das lösen? Gehört das zusammen?" - geklaut. Aber es steht ja auch groß "Einsteiger" drauf, dem Spiel ist das somit nicht anzukreiden! Funktioniert, die Rätsel logisch, das ganze Ding ist rund! Empfehlung für alle, die bei den schweren Fällen Frust schieben mussten ;)

    * Anhang: Bisher gespielt in folgender Reihenfolge: Labor (2 Spieler, fortgeschritten), Pharao (2 Spieler, Profi), Burg (2,P), vergessene Insel (2,F)

    Haben mir alle sehr gut gefallen, thematisch Pharao und Burg am besten, aber auch knackigsten. Neu eingeführter Schwierigkeitsgrad auf den Schachteln kommt absolut hin. Rätselfans sollten bei "Fortgeschritten" einsteigen und die Einsteigerfälle sind wirklich als solche zu betrachten!

    Stefans Wertung:
  • Oh my Goods Du meine Güter! Stefan über Oh my Goods Du meine Güter!
    Faszinierend, wie es Herrn Pfister doch immer wieder gelingt, Karten extrem vielseitig einzusetzen =)

    So bastelt er bei Oh my Goods einen tadellos funktionierenden Mix aus Engine-Builder/Ressourcenmanagement/Optimierung mit einem Hauch von Push-your-luck und sogar Worker-Placement - und das alles mit den gleichen Karten (plus ein paar Gehilfenkarten), die nur je nach Verwendung gedreht werden müssen.

    Das allein macht das Spiel schon mal für viele interessant. Allerdings fühlt es sich für mich etwas trocken an. Die Mechanismen funktionieren tadellos, aber irgendwie bastelt halt jeder so vor sich hin. Es existiert für mich wirklich NULL Interaktion. Ich schaue vielleicht mal kurz, wie viele Gebäude und Münzen die Gegner zur Verfügung haben (ob das Spielende naht), aber das war es dann auch. Wem das nichts ausmacht - immerhin geht es einem bei vielen Deckbuildern ähnlich - und wer gern seine eigenen Produktionsketten optimiert und da Vor- und Nachteile gegenrechnet, der findet in diesem kleinen Kartenspiel wohl ein optimales Vergnügen. Ich hätte mir persönlich etwas mehr Kreativität in Sachen Thematik (Ressourcen produzieren macht man ja fast nie in Spielen...) und Interaktion gewünscht. Dennoch ein spielenswertes Spiel

    Edit: Die beiden limitierten Story-Erweiterungen "Longsdale in Aufruhr" und "Flucht nach Canyon Brook" bringen das kleine Spiel richtig zum leuchten!!! Da muss ich dann gar nicht lange überlegen. Denn durch die Story ist eine thematische Einbettung vorhanden und der Wiederspielreiz steigt enorm: Mit Erweiterungen die Höchstpunktzahl für dieses wirklich raffinierte Engine-Spiel. Zudem hat sich das Grundspiel für mich noch mehr erschlossen, wodurch ich gerne auf fünf Punkte erhöhe

    Stefans Wertung:
  • 51st State - Die Sucher Erweiterung Stefan über 51st State - Die Sucher Erweiterung
    Die Sucher Erweiterung gibt den Spielern die Möglichkeit, sich beim Ablagestapel der anderen (nun hat jeder seinen eigenen Ablagestapel) zu bedienen. Dies erfordert einiges an "Denkaufgaben", da man durch abwerfen/plündern/ja sogar beim draften in der Kartenphase nun Karten für die Gegner zugänglich macht. Da gilt es, Vorsicht walten zu lassen.

    Die Erweiterung fügt sich tadellos in das Grundspiel ein. Zusammen mit Winter und New Era wird der Wiederspielreiz hoch gehalten. Allerdings ist der Preis frech...Für die 50 neuen Karten, die in sehr kleiner Schachtel (die sofort auseinanderfällt...hatte schon Einrisse bei Lieferung) sind 11 Euro schlicht viel zu viel. Fans wie mich wird das aber kaum vom Kauf abhalten, spielerisch ist die EW tadellos.

    Stefans Wertung:
  • Geistesblitz - Spooky Doo Stefan über Geistesblitz - Spooky Doo
    Karten zeigen zwei Gegenstände in verschiedenen Farben. Gibt es einen Gegenstand wirklich (Farbe UND Gegenstand stimmen mit einem der vier in der Tischmitte aufgestellten Objekte (grüne Flasche, blaues Fass, weißer Geist, graue Maus) überein), greife ich diesen Gegenstand. Ist alles nicht zutreffend, greife ich nach dem Ausschlusskriterium den "komplett falschen" Gegenstand: rotes Fass und grauer Geist --> grüne Flasche)
    So weit, so Geistesblitz ;) Aber nun kommt der Spooky Doo rote Becher ins Spiel. Dieser deckt immer einen Gegenstand zu und sorgt nun für gewaltig Hirnverzwirbelungen, denn: ist der Becher der gesuchte Gegenstand, muss man den Gegenstand unter dem Becher nennen OHNE irgendetwas zu greifen. Wird der Gegenstand unter dem Becher gesucht, muss man den Becher hochheben OHNE irgendetwas zu sagen =)

    Achja ich hätte noch erwähnen sollen: liegt man richtig, bekommt man die karte. liegt man falsch, bekommt derjenige, der letztendlich richtig liegt, von allen Falschtätern eine Karte. Ziel ist es, am Ende des Stapels (oder nach abgesprochener Dauer) die meisten Karten zu haben.

    Ich habe das Original nicht gespielt, aber dieser Becher ist der Oberhammer! Man weiß irgendwann selbst trotz tausendmal erklären die Regel nicht mehr und macht genau das Falsche (sagen statt nehmen und umgekehrt). Ein super Spiel für alt und jung, als lockerer Snack ebenso geeignet wie als knüppelhartes Trinkspiel (da es nüchtern schon keiner so recht blickt^^)

    Stefans Wertung:
  • Räuber der Nordsee - Grundspiel Stefan über Räuber der Nordsee - Grundspiel
    Ein famoses Spiel, weil...

    ...sich sehr viel Spiel in kleiner Schachtel befindet. Dieses Format ist toll, der Platz super ausgenutzt!

    ...der Workerplacement-Mechanismus mit dem Einsetzen und Wegnehmen (in genau dieser Reihenfolge) verschiedenfarbiger Arbeiter erstaunlich unverbraucht daherkommt und für einen gehörigen Ärgerfaktor sorgt. Dadurch mehr Taktik- als Strategiespiel.

    ...die verschiedenen Crew-Mitglieder reichlich unterschiedliche Herangehensweisen zulassen

    ...beim Beutezug gilt: Wer zuerst kommt, malt zuerst! Zusammen mit den Walküren kommt es dadurch auf gutes Timing an

    ...die Partien spannend bis zum Schluss bleiben

    ...ich das Spiel ohne zu zögern immer mitspielen würde.

    Stefans Wertung:
  • Choson Stefan über Choson
    Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel "Spiel" in so kleinen Formaten enthalten sein kann! Ohne den thematischen Vorgänger "Koryo" zu kennen, kann ich überzeugt behaupten, dass "Choson" sich zum Stammgast auf dem Spieletisch gemausert hat. Ob zwischendurch zu zweit oder als warm-up und Absacker in einer Runde mit vier Spielern - Choson ist ein einfach zu erlernendes (wenn man einfach mal los spielt und nicht sofort die Karten alle auswendig lernen will), sehr interaktives Mehrheiten-Kartenspiel mit einem schönen Wertungsmechanismus. Vetter Glück spielt hier auch eine gewisse Rolle, doch das passt zu diesem durchaus gemeinen Gefecht :) Hoch in Führung vor der letzten Runde kann man durchaus noch nach ganz hinten gereicht werden. Aber hier ist jeder immer involviert und nach ner halben Stunde kann man auch schon eine Revanche starten. Klare Empfehlung!

    Stefans Wertung:
  • Werwölfe - Morgengrauen Stefan über Werwölfe - Morgengrauen
    Ich hatte Werwölfe Vollmondnacht schon wütend in die Ecke pfeffern und wieder veräußern wollen, so wenig hat das Spiel in Runden von Düsterwaldfans funktioniert. Dann habe ich mir nochmal einen Ruck gegeben und es mit "Morgengrauen" probiert, in einer 7er Runde.
    Was habe ich gelernt: Gib Spielen immer ein zweite Chance (wenn auch Morgengrauen ja nicht Vollmondnacht ist...)! Wir haben uns viel zu lang mit den leichten Einstiegsszenarien aufgehalten! Vergiss die Anleitung an dieser Stelle: sowohl die "schwierige" Doppelgängerin aus Vollmondnacht alsauch die schwierigen Szenarien - nach EINEM oder maximal zwei "leichten" Personenkonstellationen unbedingt sich zu "schwer" wagen! Spiele Vollmondnacht/Morgengrauen nie als Einzelspiel (ohne die andere Edition) zu zehnt, denn da sind die Möglichkeiten der Schwierigkeitsanpassung sehr begrenzt! 7-8 Spieler sind hier der sogenannte Sweet Spot. Kombiniere beide Spiele und höre dann nicht mehr auf zu spielen! =)

    Wenn man das dann mal gelernt hat, hat man doch durchaus großen Spaß und will immer noch eine Runde spielen. Nach wie vor kommt es leider zu Situationen, dass eine Runde nach Sekunden vorbei ist. Aber dann spielt man halt noch eine Runde.

    Meiner Meinung nach ist Morgengrauen um einiges lustiger als Vollmondnacht, am besten funktioniert aber eine Kombination beider Spiele. Für den Preis der Einzelspiele würde ich diese Kombination auch jedem ans Herz legen wollen.

    Stefans Wertung:
  • EXIT - Das Spiel - Die vergessene Insel Stefan über EXIT - Das Spiel - Die vergessene Insel
    Mit "die vergessene Insel" habe ich nun persönlich das vierte Exit-Spiel gespielt (nach Labor, Grabkammer, Burg). Wieder zu zweit, was ich nach wie vor empfehlen kann. Vom Schwierigkeitsgrad her ist es m.E wieder ein leichteres und somit einsteigerfreundliches Spiel. Sehr schön finde ich die thematische Umsetzung, hier bieten sich - keine Angst, das ist kein wilder Spoiler - natürlich bei einer Insel Schatzkarten und Co an. Das gelang bisher den Brands bei allen Teilen, weshalb ich die Exit-Reihe auch sehr schätze. Allerdings merkt man dann doch nach den Spielen, dass das Rad irgendwann nicht mehr neu erfunden werden kann. Aber auch wenn wieder gefaltet, gemalt, auch wenn wieder Wort- und Zahlenrätsel zu lösen sind - irgendwie schafft es das Autorenpaar doch, dass man die Sachen noch nicht gesehen hat und die Rätsel neuartig wirken. Wenn es auch manchmal nur die etwas andere Aufmachung und Themenumsetzung ist (was in Teil X mit einem seltsamen Teil gelöst wurde, das ist in Teil Y im Heft und umgekehrt)

    Übrigens: Ab Herbst 17 gibt es eine Schwierigkeitskennzeichnung. Ich sehe die (so viel ich bis jetzt über die Kennzeichnung weiß) als schwierig an, da das doch sehr subjektiv ist. Die Kennzeichnung wird dann auch den Spielen der Vorgängergenerationen in neuen Auflagen hinzugefügt.

    Ich tue mir schwer, die bisher gespielten Spiele der Reihe in eine Rangfolge zu bringen, welches Spiel mir am besten gefallen hat. Denn diese Reihenfolge steht immer im Eindruck des zuletzt gespielten und somit präsentesten Spiels. Bei den vier bisher gespielten Spielen war kein Flop dabei, mich hat wohl am meisten die Grabkammer begeistert, womit ich etwas aus der Reihe der dort vorhandenen Rezensionen tanze (aber bloß nicht als Einstieg spielen, bekommt ab Herbst das "Expertenlabel" Meiner Meinung nach sind die meisten negativen Rezensionen bei allen Exitspielen durch zu hohe Spieleranzahl, Anhängen an einen langen Spieleabend (man sollte wach sein) und den Einstieg mit "dem falschen" Exit-Spiel (was ja kein Mensch wissen kann...) begründet).

    Stefans Wertung:
  • MindMaze - Verzwickte Rätsel: 66 Wahre Geschichten Stefan über MindMaze - Verzwickte Rätsel: 66 Wahre Geschichten
    Natürlich drängt sich der Vergleich mit dem Platzhirsch "Black Stories" auf und man kann vorweg sagen: MindMaze muss sich nicht hinter dem großen (hinsichtlich des Schachtelformats kleinen) Bruder verstecken! Ganz und gar nicht!
    Die Rätsel sind spannend, haben einen angemessenen Schwierigkeitsgrad und die grafische Gestaltung ist etwas fröhlicher und auch ulkiger als die der Black Stories, was mir persönlich durchaus gefällt (wenn ich auch erst die Rätsel für ein Kinderspiel gehalten habe). Diese Edition mit wahren Geschichten weiß mit urkomischen Alltagsvorkommnissen aufzuwarten ;)

    Nun sollte eine Spielbewertung ja hinsichtlich ständiger Preisänderungen in erster Linie ohne Rücksicht auf den Preis oder getätigte Deals vonstatten gehen. Aber hier drängt sich einfach die Höchstpunktzahl im Hinblick auf die Preis-Leistung auf. Denn das Spiel kostet im Moment knapp 5 Euro. Dafür erhält man 66 Rätsel, was wirklich sehr günstig ist. Black Stories enthalten für mindestens den doppelten Preis 50 Rätsel. Zudem gab es hier bei der SO einen 3 für 2 Deal, wodurch man dann knapp 200 Rätsel für 10 Euro erstehen konnte und das ist wirklich unglaublich gut!

    Noch ein Wort zur kompetitiven Spielvariante: Wenn man sich drauf einlässt - und das fällt wegen Vetter "Gewohnheit" schwer - funktioniert die Wettbewerbsvariante tadellos! Es hängt hier sehr vom Rätselmeister ab, WIE gut und fair die Runde abläuft. Aber nach sehr vielen gemeinsam gelösten Rätseln ist so eine kompetitive Runde durchaus eine gelungene Abwechslung. Mag dieser Spielmodus auch der leise Versuch sein, ein Eigenständigkeitsmerkmal zu haben und sich neben Black Stories zu behaupten, für mich ist der Modus und dessen Punktevergabe durchaus gelungen. Auch die Schwierigkeitskennzeichnungen kommen ganz gut hin.

    Die Schachtelgröße "ärgert" mich persönlich ein wenig. So handelt es sich um eine wirklich schöne und wertige kleine Schachtel im Mitbringspiel-Format, aber es hätte eben eine noch kompaktere Packung im Kartenspiel-Format auch getan, wodurch dieses beliebte Reisespiel noch reisefreundlicher wäre.

    Alles in Allem gibt es hier aber nichts zu meckern. Als Fan von Black Stories und nach 20 gelösten Rätseln lasse ich mich in diesem Genre auch aufgrund der fabelhaften Preis-Leistung tatsächlich zur Höchstpunktzahl verleiten.

    Stefans Wertung:
  • Dobble Star Wars Stefan über Dobble Star Wars
    Diese Edition von Dobble ist eine Wonne für Star Wars Geeks! Tolle Dose, wunderbare Zeichnungen! Allerdings verkommt das eigentlich sehr simple Dobble in dieser Version dann auch erstmal zum "Vokabeln" lernen ^^. Während man Darth Vader, Klonkrieger, Druide, R2D2, C3PO, Chewbacca und Schriftfelder (Star Wars, Jedi, Sith) auch als allgemeiner Kinogast benennen kann, der halt einfach die Filme gesehen hat, wird es bei den unterschiedlichen Kampfläufern, Raumschiffen, Jägern und Waffen dann selbst für eingefleischte Fans nicht immer einfach :) die einzelnen Jedis des Ordens müssen auseinander gehalten werden, es existieren verschiedene Anikins, und Boba Fett, Admiral Raddus und Consorten kennen wohl nur Hardcorefans, vor allem als kleine Zeichnung.

    Somit bleibt als Fazit: ein super Geschenk für Star-Wars-Verrückte, eine wirklich schöne Edition - wer aber einfach hektisch Dobble spielen will, der sollte zur Standardvariante oder zu "Dobble Hollywood" (die Vokabeln hat man schnell drauf und bekommt dennoch Abwechslung) greifen.
    Dennoch vergebe ich fünf Punkte, denn die Version ist tadellos und sehr liebevoll gestaltet.

    Stefans Wertung:
  • Römisch Pokern Stefan über Römisch Pokern
    Ich hatte das Spiel aufgrund der Rückmeldungen einiger, es sei zu schlicht gehalten und wäre eine öde Würfelei ohne jeglichen Wiederspielreiz,jetzt lange ungespielt im Schrank.

    Nun mal als abendlichen Absacker ausgepackt und - mag sein, dass mir die vorzügliche lateinische Regel die Sinne vernebelt - es war für die Stimmung (müde, aber noch Lust auf was kleines) wirklich nett zu spielen. Kommt bei weitem nicht an Qwinto und Qwixx ran, aber alleine durch die lateinische Regel, die außer der Dauerverwendung des Imperfekts keine Fehler aufweist und wirklich gut zu lesen ist, hat "Römisch Pokern" einen Platz in meiner Sammlung und meinem Herzen sicher :) Wer mit Latein gar nix am Hut hat und trotz Faible für Würfelspiele Qwinto/Qwixx nicht hat, sollte erst da zugreifen. Aber wer mal gerne ohne viel Hirneinsatz absackend vor sich hin würfelt, der findet in der römischen Würfelei auch kein schlechtes Spiel. Die aktionskarten haut man viel zu schnell auf den putz, zocker haben hier ihre Freude (Würfel ich nochmal?). Kein Überspiel, aber ein netter Absacker. Lasse ich mich nicht von den lateinischen Regeln blenden, komme ich in der Kategorie auf vier Punkte. Mit dem römischen Würfeln mit Knöchelchen hat das Spiel allerdings nichts gemein ;)
    Der Verfasser der Regeln hätte mal bei den Black Stories auf Latein helfen sollen...

    Stefans Wertung:
  • Gier Stefan über Gier
    Ein kleiner Pfister im Push-Your-Luck Style, bei dem einige Elemente von Port Royal in vereinfachter Form zu erkennen sind =)

    Spielziel (keine volle Regelerklärung) in Kürze: Wer zuerst 6 gleiche Zahlen in seiner Auslage liegen hat, gewinnt. Es werden so lange Karten bei einem Beliebigen Gegner aus der Kartenhand gezogen, bis man freiwillig aufhört, oder aber eine Zahlenkarte doppelt zieht (das erinnert an Port Royal). Dann ist der Zug ungültig und der Gegner bekommt die Karten wieder auf die Hand. Durch Abwerfen von Karten und Nachziehen vom Nachziehstapel, durch Aktionen auf den Karten und durch die Ganovenkarte (liegt sie innerhalb eines gültigen Zugs auf dem Tisch, darf man eine Karte aus der Auslage des Gegners nehmen) ist das Spiel in vielen Runden strategischer als man zunächst denkt. Auch der Startspielervorteil wird durch eine vergrößerte Startauslage der nachfolgenden Spieler gut ausgeglichen.

    Ein super leichtes Kartenspiel für zwischendurch, bei dem das Hirn nicht ganz ausgeschalten werden sollte, das aber dennoch sich super als Start in den Spieleabend oder als Absacker eignet.

    Ein weiteres kleines Amigo-Spiel, das den Weg in viele Sammlungen finden wird. Schlicht, aber gut und spaßig.

    Stefans Wertung:
  • Cards Stefan über Cards
    Aufmerksam geworden auf das Spiel bin ich durch die in Daniels Text genannte Videorezension von Alex auf Spielama (YouTube). Beim Ansehen dieser sehr emotionalen Rezension begann ich sogleich, die Aussagekraft zu hinterfragen: Kann ein Spiel eines so angesehenen Verlags wirklich so schlecht sein und gar zu Straftaten auffordern? Ich vermutete das Problem, auch weil mir Alex jetzt nicht gerade als extrem lustiger extrovertierter Mensch erscheint, eher bei den Spielern und deren "Unverständnis" (zu wörtliche Auslegung) für das Spiel als bei dem Spiel. Und wie der Zufall es so wollte bekam ich das Spiel keine zwei wochen später geschenkt und konnte mir ein Bild machen.

    Nach dem Abhaken einiger Karten muss ich sagen, dass ich mich in meiner Annahme bestätigt sehe. Ich spreche Alex von Boardgamesjunkies eben genau WEGEN seiner Emotionalität jegliches Verständnis für dieses Spiel ab. Und besorgte Eltern "bedanken" sich dann für seine Rezension, er hätte ihre Kinder vor diesem Horrorspiel bewahrt...Beim Ansehen der Rezension von Alex denkt man "oh mein Gott, das muss schlimm sein". Aber Vorsicht mit der Weitergabe von ungefilterten Meinungen, da werden schnell viert- und FünftMeinungen draus, ohne dass sich irgendwer dieses Spiel angeschaut hat. Man liest "Danke, so ein Spiel brauch icht nicht" und zugegebener Maßen ist man geneigt, diese Ansicht einfach so zu übernhemen. Wenn man sich etwas länger mit dem Spiel beschäftigt, dann stellt man wie gesagt schnell fest, dass die Spieler das Problem sind, nicht das Spiel. Ich, der sogar findet, dass bei BAM Grenzen des guten Geschmacks überschritten werden, jedoch schwarzen Humor sehr mag, möchte mal einige Beispiele nennen, wie man mit dem kreativen, "umdeutenden Erfüllen" einiger Karten einen riesigen Spaß haben kann. ich spoiler hier nur die "Problemaufgaben", die Grund für den Aufschrei einiger sind:

    Fremdgehen: statt zu seinem Stammlokal geht man mal zu einem anderen, statt seiner Stammspielerunde lädt man mal andere Leute ein, statt zu den Bayern geht man zu den 60ern, statt Rockkonzert mal Oper und und und...fremdgehen ist leicht, macht Spaß und man schadet niemandem!
    Töten: ich hatte noch NIE einen Egoshooter gespielt und hatte Spaß am austesten, auch wenn ich voll verloren hab^^ Und auch bei einer nervigen Mücke/Wespe kann man das mitunter genussvoll abhaken (Problem hierbei durchaus: Jugendliche, die Frösche mit Böllern in die Luft jagen oder Ähnliches - aber dann zweifel ich an deren Verstand, nicht an dem des Spiels. Alex hat das wohl sehr schockiert, er hat es wörtlich genommen ;))
    auf die karte pinkeln: gut, da war ich auch etwas verdutzt. habe mir dann eine Spritze zwischen die Beine geklemmt und dann Apfelschorle auf der Karte verteilt. Das war zugegeben ziemlich dämlich ^^

    Ich finde das Spiel keineswegs grandios. Aber eine WARNUNG muss man vor diesem Spiel nicht aussprechen. Sowohl für Erwachsene mit dem Gedanken endlich mal wieder was "verrücktes" machen zu wollen, als auch für neugierige weltoffene lustige Abenteurer ist das Spiel einen Blick wert.

    Allerdings hat das Spiel wirklich einige Schwächen in der Aufmachung. Die Anleitung formuliert zwar klar, dass es sich nicht um ein "muss" handelt und man das Augenzwinkern nicht vergessen sollte, dennoch fühlen sich einige Karten extrem banal an und man soll sie ja der Anleitung zufolge DER REIHE NACH abarbeiten...bzw dringt halt erst zur nächsten Karte vor beim Abhaken einiger Dinge.
    Daher möchte ich hier auch einige Alternativen nennen, die meines Erachtens die gleiche, gute Idee "was verrücktes machen / mal aus der Reihe tanzen / Abenteuer erleben / "Spiel des Lebens" / ulkige Ziele" etwas besser verpacken, ohne natürlich in eine Rezension dieser Alternativen zu verfallen. Ich hoffe z.B.,dass Sneaky Cards von Amigo (erscheint im September) das ganze charmanter verpackt und eben nicht mit einem (vermeintlich bei unreiferen Jugendlichen) gefährlichen "du sollst/musst"-Ton. Die Probekarten, die Bestellungen in letzter Zeit beilagen, haben mir Lust auf das Spiel gemacht. Denn erfüllte Aufgaben werden an den jeweils beteiligten Mitmenschen weitergegeben und somit in die Welt getragen. Das finde ich charmant (man kann die Karten sogar tracken). Ich besitze außerdem seit meinem 18. Geburtstag ein Buch mit dem Namen "101 Dinge, die man getan haben sollte bevor das Leben vorbei ist" Dieses Buch ist ein Lebensbegleiter! Mit Stickern kann man erledigte Aufgaben kennzeichnen, es existieren Querverweise zu ähnlichen Aufgaben und Platz für Notizen (Zeitungsartikel, Beweise usw.). Das Buch schafft das, was Cards etwas verpasst hat: Es begleitet und stellt das Augenzwinkern absolut in den Vordergrund! Auch hier sind Aufgaben enthalten, die man nicht schafft oder nicht schaffen will, aber es wird keinerlei Reihenfolge vorgeschrieben und die humorigen Zwischentexte machen sehr deutlich, dass das Kämpfen mit Tigern wohl nur den Mutigsten vorenthalten bleibt ;) Ich habe einige Dinge mit Stolz ausgefüllt und konnte da nochmal einiges durchleben. Andere Dinge stehen schon lange auf der To-Do Liste und werden durch das Buch nicht vergessen. Die Aufmachung als Buch finde ich sinnvoller und kann eine Empfehlung aussprechen. Alles kann, nichts muss - das wird hier mehr betont. Auch hier kann man kreativ schummeln und mit dem Kuscheltier kämpfen oder bei "lass dich verhaften" die Handschellen der Freundin gelten lassen ;)

    Doch hier geht es ja um Cards =) Und da muss ich als Fazit sagen: Kein Spiel, vor dem man warnen muss. Aber auch keines, das man uuunbedingt haben muss, da es bessere charmantere Alternativen gibt. Es gibt wirklich schöne Aufgaben, allerdings auch echt bescheuerte und banale. Die Steuerung des Fortschritts macht das ganze zwar zum Spiel, aber eben das gibt durchaus berechtigt Anlass zu Kritik (man kommt sonst einfach nicht weiter, das "zwingt" einen vermeintlich zu Aufgaben).

    Stefans Wertung:
    • Florian B., Christoph D. und noch jemand mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Christoph D.
      Christoph D.: Solche Spiele finde ich nicht besonders kreativ oder empfinde sie überhaupt als Spiele. Da empfehle ich doch lieber, daß der Spieler eine eigene ... weiterlesen
      27.08.2017-08:48:38
    • Stefan K.
      Stefan K.: Sehe ich absolut genauso. Ich hätte es mir nie gekauft. Aber kann einen Anstoß darstellen, um mal wieder "den Arsch hoch zu bekommen"
      27.08.2017-09:09:02
  • Onitama Stefan über Onitama
    Normalerweise ist das eigentlich nicht das erste, das man sagt, weil man zuerst auf das Spiel(erlebnis) selbst eingeht, aber: Wow, ganz tolles Material! Angefangen von der magnetischen Schachtel, über gut durchdachtes Schachtelinlay, schöne wertige Hartplastikfiguren, eine tolle Spielmatte bis hin zu den Bewegungskarten und der Anleitung (beides mit netten Sprüchen zu den jeweiligen Bewegungsabläufen - japanische Kampfkunst als thematische Überordnung). Das hat einfach alles Flair!

    Das Spiel selbst: abstrakt aus der Kategorie "einfache Regeln, schwer zu meistern". Erinnert an Schach, ist dabei aber wesentlich kürzer und jede Grundausrichtung durch die Bewegungskarten anders. Durch das Konzept der festgelegten 5 unterschiedlichen Bewegungskarten pro Partie sowie den Tausch zwischen den Spielern werden die grauen Zellen ganz schön gefordert. Man hat schnell den Dreh raus, wie man "Bauernmühlen" basteln kann, aber durch zwei unterschiedliche Siegbesingungen kann man eigentlich keine feste Strategie fahren.

    Für mich persönlich nach 7 Wonders Duel der lang ersehnte, wenn auch diesmal abstrakte, nächste wirkliche Zwei-Personen-Hit. Das Spiel wird verdammt oft auf dem Tisch landen!

    Stefans Wertung:
  • Getäuscht - Mord in Hong Kong Stefan über Getäuscht - Mord in Hong Kong
    Empfohlenes Setting: 8 Spieler mit den Rollen Zeuge und Komplize.

    In oben genanntem Setting halte ich Getäuscht für ein wahnsinnig gutes Spiel =) Mit mehr Spielern sind mir zu viele Distraktoren unterwegs, man verliert schlicht den Überblick auf dem Tisch. Mit weniger Spielern und vor allem ohne die optionalen Rollen sind die Verwicklungen und das "jeder ist verdächtig" dagegen weniger gegeben.

    Der Forensiker erinnert stark an den Geist aus Mysterium, ansonsten haben wir hier so eine Mischung aus eben genanntem Mysterium und einem verräterischen Deduktionsspiel.

    Ein schönes Spiel für große Runden. Die Übersetzung hätte man sich in diesem Fall lieber sparen sollen ;) Man sollte sich jedoch nicht von dem bescheuerten Spieltitel abschrecken lassen. Denn das Spiel ist top!

    Stefans Wertung:
  • Das Syndikat Stefan über Das Syndikat
    Ein leichter Deckbuilder mit Bluffelementen in der Welt von "Der Widerstand" eine Art Coup-Dominion light ;)

    Spielziel: Das meiste Geld scheffeln

    Wie schaffe ich das? Durch das Ausspielen von Spezialistenkarten bzw. das Erfüllen ausliegender Aufträge.

    Jeder Spieler hat eine Starthand aus drei Startspezialisten und drei beliebigen Spezialisten. Die Spezialisten verfügen über Charakteraktionen. Entweder ich spiele eine Aktion, oder ich erfülle mit mehreren Spezialisten im Team einen Auftrag. Die Spezialisten werden in mein Geheimversteck mit drei Nächten (Spielertableau mit drei Feldern) gespielt.
    So besteht jeder Spielzug aus drei Aktionen. 1. Voranrücken der Zeit: Die Karten im Versteck (einzelne oder mehrere) wandern nach rechts
    2. Ausspielen von Spezialisten (einzeln oder im Team)
    3. Sammeln (nachdem die Spezialisten bis zum Sammelpunkt vorgerückt wurden, kann man sie wieder aufnehmen)

    Das Spiel ist sehr schnell erklärt, die meiste Zeit geht in den ersten Partien drauf, um die Fähigkeiten kennen zu lernen. Ein erheblicher Glücksanteil beim Kartenziehen lässt sich nicht leugnen und auch kann ein Spieler einfach immer von Attacken der Gegner getroffen werden.
    Die kurze Spieldauer prädestiniert dieses Spiel als "breiteren" Absacker. Von vier Spielern fanden es zwei cool, einer naja und einem hat es gar nicht gefallen. Ich gehöre zur cool-Fraktion, etwas super Besonderes ist das Spiel aber nicht. Wem die Designs von Indie gefallen, der sollte hier mal einen Blick drauf werfen, spielerisch werden aber keine Welten bewegt.

    Stefans Wertung:
  • Anno Domini - Fußball Stefan über Anno Domini - Fußball
    Ich würde mich selbst als absoluten Fußball-Freak bezeichnen. Ich kenne mich in allen europäischen Ligen aus, mal mehr mal weniger. Als solcher hat man aber dennoch m.E. nicht sooooo riesige Vorteile, wie von anderen Rezensenten genannt. Wie bei den anderen AD Editionen existieren hier (neben lösbarem Allgemeinwissen vom Weltfußball ;)) Fragen, die kein Mensch weiß, außer er hat zufällig unnützes Wissen :) Ich denke, es gibt für jeden Teil Experten und manche Editionen, wie diese, sind nichts für jeden. Aber beispielsweise die Spiel des Jahres Edition ist ja wohl noch um einiges spezieller...
    Einfach ein schönes kleines Spiel, bei dem man lange ohne Wiederholungen was lernt.

    Stefans Wertung:
  • 7 Wonders - Duel Stefan über 7 Wonders - Duel
    Da es schon so viele Bewertungen zu diesem Spiel gibt, nur ein zwei Sätze: 36 Partien gespielt, davon 20 gewonnen, jede der drei Siegbedingungen trat mindestens 10 mal ein. Das spricht für ein hervorragendes Balancing und jedes Spiel verläuft anders. Eine Zeit lang tot gespielt, nach einer Ruhephase freue ich mich nun aber auf die nächste Runde

    Stefans Wertung:
  • Set! Stefan über Set!
    Großer Wermutstropfen an diesem Klassiker ist die wahnsinnig große Lernkurve. So passiert es nicht selten, dass eigentlich ein zwei Spieler mit sich selbst spielen :) dieses Kategorien im Kopf einzeln abarbeiten reizt die Zellen und lädt zu immer noch einer Partie ein. Aber eindeutig nichts für jeden.

    Stefans Wertung:
  • Mysterium Stefan über Mysterium
    Nun hat es ja schon ein paar Jahre auf dem Buckel, hat aber nichts von seinem Reiz verloren. Gehört zu meinen absoluten Lieblingsspielen und hat Dixit und Cluedo in die Verbannung geschickt (cluedo zu 100 Prozent). Wenn man kein Fan kreativer Intentions- und Assoziationsspiele ist, dann mag man Mysterium auch nicht. Ansonsten liebt man es wohl und gemeinsam mit allen Dixit-Erweiterungen hat der Geist 700 Missionskarten zur Verfügung ;)

    Es wären eigentlich klare sechs Punkte, die sich das Spiel aber durch fuzzelig kleine Hellsichtleisten-Marker und ein im Vergleich zum Rest des Spiels missglücktes Endspiel verbaut.

    Stefans Wertung:
    • Karsten S., Dagmar S. und noch jemand mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Dagmar S.
      Dagmar S.: Mysterium finde ich zwar nicht schlecht, aber bei mir wird es niemals schaffen, Dixit und Cluedo zu verdrängen. Dazu ist es mir einfach zu vage... weiterlesen
      08.08.2017-14:25:09
    • Stefan K.
      Stefan K.: Das war etwas überspitzt ausgedrückt. Dixit wird weiterhin gerne gespielt. Cluedo habe ich leider so einen schlechten fang übers Internet... weiterlesen
      08.08.2017-17:23:05
    • Dagmar S.
      Dagmar S.: Cluedo ist bei mir noch die Erstausgabe aus meinen Kindertagen und wird heute immer noch gerne gespielt, wenn natürlich auch nicht mehr allzu oft.
      08.08.2017-21:25:52
  • Kakerlakenpoker Stefan über Kakerlakenpoker
    Ein absoluter Stammgast auf Festivals, Partys und lustig heiteren Spieleabenden! Bluff bzw Mäxchen, nur mit Karten und das gefällt mir irgendwie besser. Der Kreativität selbst (Trink)Regeln hinzuzufügen sind hier keine Grenzen gesetzt. Und sooooo banal ist es dann doch nicht, man kann hier schöne "Zwickmühlen" bauen und die Sache durchaus auch "gut" spielen. Super einfach, super schnell erklärt. Wir haben mal versucht, eine Symbiose aus JungleSpeed, Kakerlakenpoker und Lucky Lachs zu formen - ja, da kommt man nur betrunken drauf =)

    Ich bin sehr sehr froh, dass ich Spielerunden habe, die AUCH an so einer einfachen Kost eine Freude haben. Gut ab vier Spielern, sehr gut in voller Besetzung. Karten auf jeden fall sleeven! Gefällt =)

    Stefans Wertung:
  • Captain Sonar Stefan über Captain Sonar
    Hier kann man sich eigentlich nicht auf die Bewertungen verlassen...Das liegt keineswegs an den Rezensenten, sondern dieses Spiel ist dermaßen gruppenabhängig, dass ich nur empfehlen kann, es sich erstmal irgendwo zu leihen.

    Für mich ist es ein reines 8-Personen-Spiel, zu sechst noch ok, alles andere ist Käse. Entgegen Michaels Meinung (was eben von der Gruppe abhängt ;)) finde ich die turn-by-turn Rundenvariante absolut überflüssig und wir haben uns gleich ins totale Getümmel gestürzt =) Auch gab es zwar Spielfehler und Chaos, jedoch keine Streitereien zu verzeichnen^^. Mittlerweile ist "mein Team" (nach einer langen Nacht) sowas von eingespielt, dass es für Neulinge wohl kein Spaß mehr ist gegen uns zu spielen =)

    Ich kann hier Voll und Ganz Punkteschwankungen verstehen. Vor allem, dass es eigentlich wirklich nur mit exakt 8 Leuten so richtig zur Entfaltung kommt und dann erst Spaß macht, ist ein Wermutstropfen. Dennoch meiner Meinung nach ein einzigartiges Erlebnis, das jeder, der zumindest ein bisschen was mit Teambuilding, Kommunikation und Stress in Spielen anfangen kann, auf jeden Fall mal testen sollte.

    Stefans Wertung:
  • Tiefe Taschen Stefan über Tiefe Taschen
    "Folks this game is SO - MUCH - FUN!!!" Wenn Tom Vasel sein Fazit im DiceTowerChannel bei YouTube so beginnt, weiß man genau, welches Siegel da am Ende draufkommt: EXZELLENT!
    Also war ich mehr als neugierig und da ich oft mit großen Gruppen spiele war das ein MustHave. Und was soll ich sagen? Herr Vasel hat mehr als Recht! Gerade bei großen Gruppen ist die Wahrscheinlichkeit von Nichtspielern, die keinen Bock auf lange Regelvorträge haben, ziemlich hoch. Wenn es dann ein Spiel schafft mit einfachsten Regeln und wenig Material alle zu fesseln, dann ist dieses Spiel schlicht und einfach gut! Ich kenne Junta nicht, aber Tiefe Taschen soll angeblich sowieso viel besser sein^^

    Ein gelungenes Intrigenspiel im Genre "was denken die anderen was ich denke was sie denken", das mit zahlreichen Überraschungen und gelungenen Kniffen punkten kann. In der ein oder anderen Runde braucht es sicher ein zwei Runden zum Warmlaufen, aber dann spielt man dieses Spiel bis zum Abwinken =) Eigentlich als lockeres WarmUp oder leichter Absacker gedacht, gibt es bei uns jetzt oft politische Abende ;)

    Stefans Wertung:
  • El Gaucho Stefan über El Gaucho
    Da hier schon zig ellenlange Bewertungen existieren, tut´s ein Manifestieren der vorhandenen durchweg positiven Meinungen: Dieses Spiel ist sau...äh rindsgut!
    Würfel-Einsetzen ala Marco Polo in light und dennoch genug taktische Tiefe, um den Vielspieler an den Tisch zu locken. Man kann dieses Spiel richtig verkopft spielen und es besteht auch eine Lernkurve (Stichwort Timing von Aktionen). Aber hier sitzt eben der Bauchspieler mit dem Grübler an einem Tisch und es macht trotzdem beiden Spaß. Eine angenehme Spieldauer, ein rundum gelungenes Design mit vorzüglichem Material sowie ein leichter Zugang für den ambitionierten Familienspieler sorgen für ein rundum gelungenes Paket! Für mich ein absolutes Highlight eines sehr sympathischen Autors =) Ich würde ohne zu zögern IMMER dieses Spiel mitspielen!

    Stefans Wertung:
  • Werwölfe - Vollmondnacht Stefan über Werwölfe - Vollmondnacht
    Es ist so viel Gutes über dieses Spiel geschrieben worden, dass meine Erwartungshaltung wohl ins unermessliche stieg. Leider habe ich an einem ausgiebigen Testabend statt der diversen genannten Vorteile (kleine Gruppe reicht, app übernimmt Spielleiter) gefühlt alle Nachteile des Spiels um die Ohren bekommen...

    Die Gruppe aus neun Spielern teilte sich in WW-erfahrene und Neulinge auf, beiden war aber Vollmondnacht unbekannt. Einige Düsterwaldfans blockten das Spiel und die "neumodische zwangsdigitalisierte" Spielleiterapp ab, was natürlich für das allgemeine spielempfinden schon mal doof war: "können wir nicht normal Werwölfe spielen?" Ich versuche, die Miesepeter und -petras aber bei meiner Bewertung auszuklammern.

    So stiegen wir zu neunt in das Spiel ein, empfohlenes Einstiegsszenario ist trotz mehr Spielern in der Anleitung aber explizit für max fünf Spieler. Das haben alle über sich ergehen lassen und nach ein bisschen Übung wurde auf neun Spieler erweitert. Die Szenarien für mehrere Spieler (in der Anleitung vorgeschlagene Personenkombinationen) sind mittelschwer bis schwer, mit den Rollenkarten des Grundspiels ohne Morgengrauen ist ein Balancing dann nicht mehr so gut möglich (für ungeübte)
    Dann mag es zwar sein, dass der Betrunkene dies tauscht, der Räuber plötzlich jener ist und die Unruhestifterin auch noch Chaos reinbringt. Oder aber der einsame Wolf sieht in der Mitte den anderen Wolf (was ihm wenig bringt) und die seherin sieht einen Werwolf und alle Tauschcharaktere sind sich einig, dass dieser Charakter nie getauscht wurde - Spiel aus...

    Trotz mehrerer Runden hat das Spiel einfach nicht gezündet.
    Ich persönlich habe guten Willens durchaus das Potential erkannt (endlich keine leidige Spielereliminierung) und finde auch die App gelungen. Nähert man sich jedoch der maximalspielerzahl (10 kann auf Geb-Feiern auch ein Nachteil sein), sind die Möglichkeiten der Anpassung der Schwierigkeit begrenzt.

    Ich hoffe, ich habe meine Argumente ausführlich dargelegt und kann somit drei Punkte rechtfertigen. Auch so eine Erfahrung ist meines Erachtens mitteilenswert, schließlich handelt es sich bei mir keineswegs um einen Muffel solcher Spiele. Sollte das Spiel plötzlich zünden, wird die Bewertung selbstverständlich angeglichen.

    Stefans Wertung:
  • Chicago Express Stefan über Chicago Express
    Funktioniert in jeder Besetzung ganz gut, sofern die Spieler ähnliche Spielerfahrung haben. Für die Einfachheit der Grundregeln verzeiht das Spiel wenig Fehler. Fehler anderer können einen hier schnell zum Sieger oder Verlierer machen. Gutes Wirtschaftsspiel, das wieder gespielt werden will, um noch mehr Möglichkeiten zu testen.
    Allerdings habe ich es OVP für 10 Euro erworben.

    Stefans Wertung:
  • Battlestar Galactica - Das Brettspiel (dt.) Stefan über Battlestar Galactica - Das Brettspiel (dt.)
    Eines der Spiele, wo einen die Begeisterung trotz genügend vorhandener Rezensionen nicht schweigen lässt :)

    Zu fünft perfekt, da man nicht lange irgendwelche Varianten für den sehr polarisierenden Sympathisanten (der zu viert und sechst zum Einsatz kommt) googeln muss und es echt schön gebalanced ist.
    Ein einzigartiges paranoia-gefühl, das zugegebener Maßen etwas Entwicklungszeit braucht und sich auch ziehen kann. Das Material ist über jeden Zweifel erhaben und ich bin sehr gespannt auf die Erweiterungen.

    Allerdings hat sich das Spiel bei mir 6 Punkte verbaut: Die schon in vielen Rezensionen erwähnte 32 Seiten-Anleitung ist nicht nur "aufgebläht", sie ist wirklich eine redundante Frechheit und so idiotensicher, dass sie idiotisch ist...Und wenn man dann wirklich was sucht, findet man es nicht... Ein Beispiel (sinngemäß wiedergegeben): "Wenn in der Anleitung angegeben ist, dass du mit deinem Charakter an einen Ort ziehen sollst, dann ist damit der Aufsteller gemeint" Dankeschön, ich dachte, ich platziere meine Charakterübersicht auf dem Spielplan...man liest dann aufmerksam Seiten, die man gefühlt schon gelesen hat und überliest dann die wenigen wichtigen Zeilen, die sich gut verstecken.

    Wenn eine Spielanleitung einer Gruppe zu einer 6stündigen Erstpartie "verhilft" und diese Gruppe dann (mit einer Ausnahme: einer Spielerin hat es nicht gefallen, komischer Weise war auch sie wie hier öfter berichtet unbeteiligte Pilotin) dennoch das Spiel innig liebt und oft auf den Tisch holt, dann ist das ein Zeichen ^^
    Ich muss jetzt wohl auch mal die Serie schauen ;)

    Stefans Wertung:

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