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André P.

Andrés Errungenschaften:

Höfling
André spielt Spiele mit Diplomatie und Intrige.Themen-Fan
André mag thematische Spiele lieber als abstrakte Spiele.Walking in Burano
André mag es bunt.Krieg der Welten: Die zweite Welle
André bekämpft die Marsianer.Eintüter
André schützt sein Spielmaterial, um noch lange etwas davon zu haben.Schmiedegott/-göttin
André unterstützt immer oder oft die Spieleschmiede, selbst wenn es nichts für den eigenen Geschmack ist.Flick of Faith
André ist eine gelangweilte Gottheit.Ölbaron
André mag Spiele, in denen es um die Ausbeutung von Bodenschätzen geht.Cubus
André mag Spiele mit Ecken und Kanten.Vikings Gone Wild - Irgendwie Magisch
André entdeckt die Magie für sich.Unreal Estate
André baut die schönsten Immobilien.Vilnius 
André verteidigt den Adel gegen den Deutschritterorden.
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Von André P. bewertete Spiele (264 Stück):



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  • Manhattan - Sonderkarten - Mini-Erweiterung André über Manhattan - Sonderkarten - Mini-Erweiterung
    Eine niedliche Mini-Erweiterung mit 10 Extrapunkte-Karten und einer Erklärkarte.
    Zu Beginn jeder Runde wird eine Karte aufgedeckt und diese wird dann zum Schluss als zusätzlicher 4. Wertungsschritt abgehandelt. Z. B. können hier 1er-Wolkenkratzer Extrapunkte bekommen oder auch Wolkenkratzer mit mindestens drei Farben, etc.
    Das Ganze fügt sich gut ins Spiel ein und führt natürlich zur Vergabe von deutlich mehr Punkten. Ein Ärgernis ist für mich, dass die Erklärung der Karten (auf der 11. Extrakarte) nur auf Englisch enthalten ist und die Erklärungen nicht komplett eindeutig sind (z. B. Was ist bei Gleichständen? Im Grundspiel kriegt dann keiner die Punkte, hier bleibt es offen, bzw. klingt teilweise nach Punkten für alle).
    Fazit: Sehr gute Idee, mittelmäßig umgesetzt. Wenigstens stimmt der Preis. Knappe 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Manhattan André über Manhattan
    Das Spiel des Jahres 1994 im moderneren Gewand.
    Der Spielspaß ist bei diesem Mehrheitenspiel in meinen Augen trotz des Alters ungebrochen und solange man sich mit dem permanenten Ärgerfaktor anfreunden kann kommt man hier voll auf seine Kosten.

    Zur neuen Aufmachung:
    Es ist jetzt alles bunter und knalliger gestaltet, so auch die nun transparenten Wolkenkratzerteile. Wenn man kein Purist ist, hat das durchaus seinen Reiz. Warum aber stellvertretend für die vier Spielerfarben zwingend zwei Männer und zwei Frauen stehen müssen, anstatt dass man auf jeder der vier Spielerkarten einfach auf Vorder- und Rückseite jeweils ein Geschlecht gemacht hat, versteht wohl nur der Verlag (Ist es so teuer, die Rückseite auch zu bedrucken?!). Ebenso sind die Spielerfarben gelb und orange bei manchen Lichtverhältnissen schwer zu unterscheiden, insbesondere wenn diese aufeinanderstehen. Dies hätte man doch mit einfachen Mittel (beispielsweise wenn man die Farbe grün gewählt hätte) vermeiden können.
    Fazit: Für mich spieltechnisch immer noch ein schönes Spiel, während die Neuauflage durchaus hätte durchdachter sein können. Knappe 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Carcassonne - Amazonas André über Carcassonne - Amazonas
    Für mich die beste Around-The-World-Variante.
    Carcassonne hat inzwischen ja so einige (Mini-)Erweiterungen & Spin-Offs erhalten und die Around-The-World-Reihe sticht dabei vielleicht etwas heraus. Während mir Südsee doch etwas zu simpel gestrickt war und mich auch Goldrausch sowie Safari nicht wirklich in puncto Neuerungen vom Hocker gehauen haben, bin ich von Amazonas doch positiv überrascht. Fairerweise muss man dazu sagen, dass die eigentliche Carcassonne-Grundstruktur durch die große Bedeutung des namensgebenden Flusses und der darauf fahrenden Schiffe fast in den Hintergrund tritt, aber das ist in meinen Augen mal ein erfrischendes Element. Auch die Optik gefällt mir im Vergleich zu Südsee, Safari und Goldrausch deutlich besser, auch wenn die Farbintensität vielleicht nicht jedermanns Sache sein mag. Auf jeden Fall blieb bei meinen Runden bislang noch jede Partie bis zum Ende hin offen und das altbewährte Carcassonne-Grundgerüst harmoniert aus meiner Sicht recht gut mit den zahlreicheren Neuerungen. Dass man mit den lediglich vier pro Farbe verfügbaren Meeplen (+ 2 Hütten als "Bauernersatz") zwar zwischendurch kaum auskommt, ist zwar etwas ärgerlich, aber fordert immerhin auch.
    Gute 5 Würfelaugen für den Ableger!

    Andrés Wertung:
  • Azul - Die Buntglasfenster von Sintra André über Azul - Die Buntglasfenster von Sintra
    Die Wände waren beim letzten Mal dran, diesmal geht es an die Fenster.
    Das Spielmaterial gefällt mir optisch sogar ein bisschen besser als beim ursprünglichen Azul, allein spieltechnisch ist es in meinen Augen ein Schritt zurück. Doch der Reihe nach:
    Mit fest vorgegebenen 6 Runden kann dieses Spiel nicht so abrupt enden wie der Vorgänger und es müsste eigentlich besser planbar sein. Das ist es in meinen Augen aber nicht, weil der Glücksfaktor wesentlich größer ist, da diesmal nicht nur die Glassteine zufällig gezogen werden, sondern auch die 8 doppelseitigen Fensterstreifen zufällig ausgelegt bzw. umgedreht (außer man kennt alle Rückseiten schon auswendig) werden. Zudem ist der Erwerb des Startspielersteins etwas teurer geworden, was in meinen Runden meist dazu führt, dass diesen lange Zeit keiner nimmt, was zu einer immensen Anhäufung von Glassteinen in der Tischmitte führt, die hinterher auch so richtig keiner mehr brauchen kann. In meinen Augen ist damit die Balance zwischen Glück und Planung, die ich beim ursprünglichen Spiel des Jahres sehr gelungen fand, ziemlich aus dem Ruder gelaufen.
    Auch das Gefummel und ständige Neu-Ausrichten beim Umdrehen bzw. Entfernen einzelner Fensterstreifen sorgt bei mir nicht gerade für Glücksgefühle.

    Trotz der schönen Aufmachung vergebe ich daher nur vier Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Istanbul - Das Würfelspiel André über Istanbul - Das Würfelspiel
    Wer Würfelspiele mag, bekommt hier ein besseres.
    Wie beim ursprünglichen Istanbul, immerhin dem Kennerspiel des Jahres 2014, geht es auch hier um die Jagd nach Rubinen. Das Flair des großen Bruders kommt ohnehin aufgrund der Illustrationen wieder ein bisschen auf, es spielt sich lediglich etwas seichter und natürlich aufgrund der Würfel glückslastiger. Dennoch gibt es hier bei jedem Zug eine Fülle an wählbaren Aktionen, sodass eigentlich kein Wurf richtig grottig ist und man entwickelt seine Ausgangspostion durch den allmählichen Zukauf von Moscheeplättchen stetig weiter. Und so geht es im Wettstreit bis jemand 6 (bzw. bei 4 Spielern: 5) Rubine ergattert hat. Sollte dies in der gleichen Runde mehreren Mitspielern glücken, so entscheidet das liebe Geld.
    Sicherlich handelt es sich hier um keinen strategischen Abendfüller, aber für Zwischendurch oder als Einstieg bzw. Absacker ist es durchaus geeignet. Für Familien sowieso.
    Insgesamt 5 Würfelaugen für den gelungenen Transfer in den Würfelspielbereich.

    Andrés Wertung:
  • Bang! - The Duel André über Bang! - The Duel
    Ein zäher Shootout.
    Eins vorweg: Ich kenne keine anderen Spiele aus dem sogenannten "Bang!-Universum", sondern habe lediglich ein gutes 2-Spieler-Spiel gesucht. Dieses Spiel schien sich anzubieten, ehrlich gesagt waren hier für mich aber leider die optional dazugekauften Spielmatten noch das Beste.
    Ich habe überhaupt nichts gegen die Western-Thematik und die optische Gestaltung sorgt auch für eine gewisse Atmosphäre, aber das Spielsystem ist einfach nicht intuitiv, sondern ich musste immer wieder die Erklärung der zahlreichen Symbole oder andere Unklarheiten nachschlagen. Und in einem eigentlich hitzig gedachten Duell immer wieder das Tempo herauszunehmen, ist schon etwas öde. Und dann zieht es sich noch ewig hin, weil die einzelnen Kartencharaktere scheinbar einiges wegstecken können (bis zu 5 Treffer). Womit haben die damals eigentlich geschossen?!
    Vermutlich kann man dem Spiel irgendwann, wenn die ganzen Regeln und möglichen Kartenkombinationen verinnerlicht sind, etwas abgewinnen. Vermutlich sogar etwas mehr, auch wenn ich die Spielmechanik sehr umständlich finde, erkenne ich wohl, was damit bezweckt wird. Aber mir fehlt zum Reinarbeiten komplett die Lust, weil es einfach zu viele gute und auch einfacher zugängige Spiele gibt, in die ich die benötigte Zeit investieren kann.
    Also: Wäre ich ein Kenner des Bang-Universums, dann wäre das Spiel für mich wahrscheinlich gelungen. Ich bin es aber nicht, weshalb ich mich mit mir auf halbwegs salomonische, knappe 4 Würfelaugen einige.

    Andrés Wertung:
  • Bang! - The Duel Spielermatten-Set André über Bang! - The Duel Spielermatten-Set
    Robuste Gummi-Matten, die optisch gelungen sind und das Spiel deutlich aufwerten bzw. klare Struktur in die Auslagen bringen.
    In die Schachtel passen sie natürlich nicht, weshalb die Aufbewahrung so eine Sache ist; zumindest scheint man sie problemlos einrollen zu können, weil dies bei mir bislang keine nachhaltigen Falten oder hochstehenden Ecken verursachte.

    Andrés Wertung:
  • Duell im Felsental (Drako) André über Duell im Felsental (Drako)
    Ein gelungenes 2-Spieler-Spiel.
    Taktisch geht es zu in diesem Duell zwischen drei Zwergen (Spieler 1) und einem (Jung-)Drachen (Spieler 2). Jede Seite verfügt über einen individuellen Kartenstapel, in dem sich Angriffs-, Verteidigungs- & Fortbewegungskarten befinden. Gespielt wird (inklusive Handkartenlimit) solange, bis entweder eine Seite (komplett) tot ist oder die Zwerge ihre Karten verbraucht haben und der Drache somit entfliehen kann. Das Ganze macht wirklich Spaß und ich bin froh, noch ein Exemplar des eigentlich vegriffenen Spiels (Ursprungsname: Draco) bekommen zu haben. So ganz locker-flockig geht es selbstredend nicht von der Hand, man sollte die Kosequenzen seines Zugs stets gut abwägen. Die Spieldauer eignet sich dennoch gut für Zwischendurch, die Miniaturen sowie die übrige Gestaltung sind hübsch anzusehen und nach einer Partie hatte ich bislang stets noch Lust, eine weitere - inklusive Rollentausch - folgen zu lassen.
    Von mir gibt es gute 5 Würfelaugen!

    Andrés Wertung:
  • Karuba - Vulkan Erweiterung André über Karuba - Vulkan Erweiterung
    Eine nette kleine Mini-Erweiterung, bestehend aus 4 Vulkan-Plättchen (1 für jeden Spieler).
    Das Vulkan-Plättchen muss als erstes Plättchen platziert werden und darf im Laufe des Spiels nicht betreten werden und es verteuert auch die Reise über die umliegenden Plättchen. Zudem müssen es die einzelnen Spielern zu Beginn der Partie auf unterschiedlichen Feldern platzieren, so dass der Aufbau der Spielertableaus sofort variiert.
    Insgesamt fügt sich diese Mini-Erweiterung nahtlos ins Grundspiel ein und bietet eine leichte Erschwernis auf dem Weg zum Ziel, was sie für mich zu einem durchaus sinnvollen Extra macht, das bei mir inzwischen fest zum Spiel dazugehört. Ob die aktuell ausgerufenen 7 Euro ein angemessener Preis für diese materialtechnisch doch recht übersichtliche Erweiterung sind, darüber lässt sich freilich streiten.
    Gute 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Deckscape – Der Test André über Deckscape – Der Test
    Ein solides Escape Room-Spiel, das lediglich aus 60 Karten besteht und bei dem nichts gefaltet, zerschnitten, bemalt oder Ähnliches werden muss. Das Spiel bleibt intakt und muss hinerher nur wieder in die richtige Reihenfolge (1-60, die Karten sind nummeriert) gebracht werden.
    Die ersten Karten enthalten die Anleitung und führen damit fließend ins Spiel ein, es ist somit wenig Vorlauf nötig.
    Speziell diese Ausgabe (Der Test) hat zwar prinzipiell eine nette Hintergrundgeschichte, diese wird aber aufgrund des Zeitdrucks oft genug gar nicht richtig wahrgenommen. In unserer Partie haben wir natürlich versucht schnell Rätsel um Rätsel zu lösen (und davon gibt es schließlich einige), ohne darauf zu achten, ob wir gerade am Schrank, dem Regal oder wo auch immer rumfummeln. Und das war irgendwie auch kein Problem.
    Insgesamt muss ich sagen, dass ich den Kauf nicht bereut habe, andere Escape-Room-Vertreter aber doch besser finde. Und dies nicht nur, weil diese mehr Material als nur Karten (Escape Room, Exit) haben. "Unlock!" z. B. besteht auch nur aus Karten, war aber aus meiner Sicht atmosphärisch deutlich dichter und irgendwie auch optisch ansprechender gestaltet, d. h. nicht nur im Wesentlichen auf Funktionalität reduziert. Dieses Deckscape scheint aus meiner Sicht eher eine Einsteigervariante zu sein. Aber das ist natürlich subjektiv und unseren Spaß hatten wir auch hier größtenteils.
    Solide 4 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Rising 5 - Helden von Asteros André über Rising 5 - Helden von Asteros
    Erinnert ihr euch noch an das alte Spiel namens "Mastermind"? Mit den vier farbigen Stiften? Ja?!
    Gut, dann kennt ihr das Grundprinzip dieses Spiels bereits. Im Wesentlichen geht es darum, die vierstellige Kombination (Runencode!) zu entschlüsseln, mit welcher alle Monster wieder hinter ein Runentor verbannt werden können. Also Mastermind im Science-Fiction-Gewand. Die Hintergrundgeschichte ist nett konstruiert, man zieht als wechselndes Mitglied der Rising 5 durch die Gegend, sammelt hier etwas, besiegt dort ein Monster, zieht Karten nach und versucht fertig zu werden, bevor der "Blutrote Mond" aufgeht. So kann man also kooperativ mit bis zu 5 Spielern allerlei Sperenzchen machen, die im Endeffekt nur dazu dienen, sich durch Abfrage der eigenen Code-Vorschläge zu vergewissern, wie nah man an der Lösung ist.
    Damit ist es zwar deutlich stimmungsvoller als das ursprüngliche Spiel, aber es bleibt doch lediglich ein aufgemotztes Logik-Rätsel.
    Unterstützen lässt sich das Ganze noch durch eine App, so dass sich keiner auf den Job des Spielleiters beschränken muss.
    Von mir gibt es dafür solide 4 Würfelaugen.


    Andrés Wertung:
  • Santorini - Spinmaster Edition (dt.) André über Santorini - Spinmaster Edition (dt.)
    Ein reines Taktikspiel, das in der Basisversion irgendwie an "4 Gewinnt" erinnert. Natürlich sieht das Ganze durch das wertige und optisch ansprechende Material sehr gut aus, dies gaukelt einem aber irgendwie mehr vor als die simplen Regeln tatsächlich hergeben. Man belauert sich die ganze Zeit, bringt sich selbst in Stellung und hofft, dass der Gegner den eigenen Plan nicht rechtzeitig durchschaut. So gesehen erinnert es irgendwie an Schach.
    Nimmt man die Götterkarten hinzu, so kommt dann ein bisschen mehr Abwechslung und Lockerheit auf. Aber auch hier muss man erstmal tüfteln, bis man Götterkarten mit ähnlich starken und damit ausgewogenen Eigenschaften gefunden hat.
    Für mich ist das Spiel unterm Strich mehr Schein als Sein und keineswegs so locker-unterhaltsam wie die knuffige Illustration suggeriert. Dazu ist es mit mehr als zwei Spielern ziemlich unübersichtlich und eher ein reiner Zweispielertipp. Wenn man denn auf recht trockene Taktikspiele steht. Vielleicht ändert ja die Erweiterung "Das goldene Vlies" etwas daran, aber die müsste man sich dann halt auch noch zulegen. Zumindest findet sich hier kein Glücksfaktor, sondern man ist schon selbst für den Ausgang verantwortlich.
    Insgesamt 4 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Quadropolis - Weihnachtliche Erweiterung André über Quadropolis - Weihnachtliche Erweiterung
    Die Beschreibung ist etwas irreführend, da es sich im eigentlichen Sinne nicht um eine Erweiterung handelt, sondern lediglich um ein Accessoire. Spieltechnisch ändert sich hier gar nichts, da die 4 neuen, winterlich gestalteten Plättchen zwar anders aussehen, ihre Funktion aber identisch zu den 4 Plättchen, die man dafür aus dem Spiel nehmen muss, ist. Als Gimmick ganz nett, wobei diese 4 neuen Plättchen jetzt auch nicht gerade die gesamte Auslage in eine Winterlandschaft verzaubern.
    Für leidenschaftliche Sammler wird dies natürlich keine Rolle spielen.

    Andrés Wertung:
  • 5 Minuten Jagd André über 5 Minuten Jagd
    Ein stressiges, aber interessantes Spiel, das hier gerade etwas zu Unrecht zum kleinen Preis verschleudert wird.
    Die Spieldauer im Namen ist Programm, wobei die Regel mehrere Partien hintereinander anrät, um schließlich über die Gesamtwertung zu gewinnen.
    Ein Spieler (oder bei mehr als zwei Spielern: ein Team) bricht aus dem Gefängnis aus, muss während der Flucht drei Gegenstände sammeln und schließlich den Unterschlupf erreichen, bevor er gefasst wird. Der andere Spieler (bzw. das andere Team) versucht dies zu verhindern, indem der Flüchtige eingeholt wird.
    Das Ganze spielt sich in Echtzeit ab, der Flüchtige legt möglichst schnell - Plättchen für Plättchen - seinen Fluchtweg, was durch einige Anlegevorgaben deutlich erschwert wird. Gleichzeitg versucht der Verfolger durch das - ebenfalls reglementierte - Platzieren von Plättchen auf den jeweiligen Fluchtwegteilen den Ausbrecher möglichst schnell zu stellen.
    Dieses "Wettrennen" geht ziemlich hektisch und stressig zu, macht aber auch einiges an Spaß. Ist eine Partie vollendet, schließt sich die jeweilige Kontrolle des Gelegten an, wobei immer wieder (Schaden-)freude aufkommt, wenn jemand im Eifer des Gefechts doch einen Fehler gemacht haben sollte und sich das Ergebnis dann noch einmal ändert. Anschließend empfiehlt das Regelwerk den Tausch der Rollen und man sammelt gleich auf der anderen Seite seine Erfahrungen.
    Das Material scheint robust, die Gestaltung ist zweckdienlich (schön möchte ich sie jetzt nicht nennen) und die Anleitung verständlich.
    Zusammengefasst: Kurzweilig und unterhaltsam, 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Die Werwölfe von Düsterwald (dt.) André über Die Werwölfe von Düsterwald (dt.)
    Ein Top-Spiel für große Gruppen!
    Die Regeln sind einfach gehalten und nach 1-2 Partien sitzen diese spätestens. Einzig der Erzähler (Leiter der Runde) muss die richtige Reihenfolge aufrechterhalten.
    Desto kreativer die Spieler sich dann noch verhalten, umso spaßiger wird das Ganze. Auch wenn in meinen Augen nicht jede Charakterkarte das Spiel wirklich verbessert, so ist die Fülle an Möglichkeiten dennoch beeindruckend. Evtl. liegt nicht jedem das Fantasy-/Horrorthema, ich persönlich fühle mich dadurch aber gut unterhalten. Die optische Gestaltung ist vermutlich Geschmacksache, steht aber auch nicht im Zentrum des Spielprinzips.
    Für Riesengruppen (laut Anleitung bis 18 Personen) m. E. das beste Spiel.
    Insgesamt 6 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Wizard - Jubiläumsedition André über Wizard - Jubiläumsedition
    Zum Grundspiel: Ein absolutes Topspiel, auch bezüglich des unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnisses!
    Es kann in jeder Runde herausgeholt werden, die Regeln sind schnell erklärt, es bleibt aber stets abwechslungsreich, da das reine Regelverständnis hier noch lange keinen guten Spieler macht. Analogien zu klassischen Kartenspielen sind leicht erkennbar und diese werden sinnvoll erweitert.

    Zum Jubiläum gibt es dann diese Edition. Die Rückseiten der Karten wurden aus gegebenem Anlass feierlicher gestaltet und es wurden sechs neue Sonderkarten hinzugefügten. Und genau diese verändern das Spiel ziemlich, indem sie ein unberechenbarer Faktor sind. Das verändert nicht zuletzt den Kern des Spiels. War es vorher ein recht klassisches (ernstes) Kartenspiel, so bekommt es jetzt einen ziemlichen Glücksfaktor, welcher erstens den Ärgerfaktor deutlich erhöht und zweitens das Spiel eher zum Absacker macht. Das mag alles seine Daseinsberechtigung haben, mir gefällt das klassische Wizard aber besser, diese Jubiläumsedition macht in meinen Augen eher mit ungeübten Wizard-Neulingen Sinn.
    Insgesamt 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Ein Fest für Odin - 2-Inseln-Pack Erweiterung André über Ein Fest für Odin - 2-Inseln-Pack Erweiterung
    Joa.
    Wie das so ist mit diesen Mini-Erweiterungen: Man möchte sie schon haben, damit man alles um das Grundspiel drumherum komplett hat, aber bringen sie das Grundspiel wirklich weiter?! In diesem konkreten Fall hat man zwei Inseln mehr zur Auswahl. Irgendwie haben sie mir vorher aber gar nicht gefehlt, sind doch die bereits vorhandenen Möglichkeiten im Grundspiel gar nicht so gering. ;)
    Auf der anderen Seite wird hier aber auch keine Spielbalance kaputt gemacht, sie fügen sich nahtlos ein und es zeigt ja auch, dass dem Verlag etwas am Spiel liegt, wenn weiterhin solche Sachen erscheinen. Und da ich Komplettist bin und der Preis jetzt auch niemanden ruiniert...
    Wohlwollende 4 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Das Brettspiel-Osternest André über Das Brettspiel-Osternest
    Ein nettes Gimmick.
    Enthalten sind 8 Mini-Erweiterungen verschiedener Verlage (Antarctica, Colt Express, Dream Islands, Haus der Sonne, My Village, Imperial Settlers, Snowdonia und T.I.M.E Stories). Brauchen tut man diese sicher nicht unbedingt, aber Komplettisten und Fans der Spiele sollten bei dem Preis zuschlagen. Etwas schade finde ich, dass es sich bei der Colt Express-Erweiterung (Der Fels) um ein reines Dekoelement handelt, das spieltechnisch überhaupt nichts bewirkt. Ansonsten konnte ich noch die Erweiterungen für 4 andere Spiele gebrauchen und bereue den Kauf (bei 2 Euro pro Erweiterung) sonst keineswegs.
    5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Mayday - 100 Kartenhüllen Euro Standard für Kartengröße 59 x 92 mm André über Mayday - 100 Kartenhüllen Euro Standard für Kartengröße 59 x 92 mm
    Da ich diese Hüllen für das Spiel "Snowdonia" nutze, hier eine kleine Einschätzung:
    Ich persönlich habe an dem Produkt nichts auszusetzen, das Preis-/Leistungsverhältnis ist stimmig, die Hüllen sind robust und tragen beim Mischen nicht zu dick auf, ebenso sind sie griffig genug. Natürlich fühlen sich die Premiumhüllen von Mayday besser an, aber die kosten halt auch mehr.
    Wenn man nun noch bedenkt, dass Mayday inzwischen nahezu alle Formate/Kartengrößen abdeckt und damit für nahezu alle Spiele geeignet ist, so kann ich nur ein dickes Lob aussprechen.
    Insgesamt 6 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Cartagena (Piatnik) André über Cartagena (Piatnik)
    Ein spaßiges kleines Spiel, diesmal in leicht veränderter Aufmachung vom Piatnik-Verlag.
    Man versucht seine 6 Piraten als Erster auf das Fluchtboot zu bekommen und dabei geht es ganz schön drunter und drüber. Bereits zu zweit ist das Ganze gut spielbar, der Spaß (und natürlich auch das Durcheinander) nimmt aber mit mehreren Spielern (maximal 5) zu. Die Regeln sind einfach und größtenteils selbsterklärend, das Material ist sprachneutral und es geht zügig von der Hand. Manche mögen die einfache Spielidee und den hohen Glücksfaktor (durch das Ziehen der Karten) bemängeln, auf der anderen Seite können hier auch die Jüngeren gut mitspielen. Ein Pluspunkt ist sicher auch der variable Spielplan, der viele unterschiedliche Spielumgebungen ermöglicht.
    Daher: Insgesamt 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • CARTAGENA André über CARTAGENA
    Ein spaßiges kleines Spiel.
    Man versucht seine 6 Piraten als Erster auf das Fluchtboot zu bekommen und dabei geht es ganz schön drunter und drüber. Bereits zu zweit ist das Ganze gut spielbar, der Spaß (und natürlich auch das Durcheinander) nimmt aber mit mehreren Spielern (maximal 4) zu. Die Regeln sind einfach und größtenteils selbsterklärend, das Material ist sprachneutral und es geht zügig von der Hand. Manche mögen die einfache Spielidee und den hohen Glücksfaktor (durch das Ziehen der Karten) bemängeln, auf der anderen Seite können hier auch die Jüngeren gut mitspielen. Ein Pluspunkt ist sicher auch der variable Spielplan, der viele unterschiedliche Spielumgebungen ermöglicht.
    Daher: Insgesamt 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Sherlock - Verbleib unbekannt (Schnupperspiel) André über Sherlock - Verbleib unbekannt (Schnupperspiel)
    Ein abgespecktes Goodie mit dem man in die (neue) Sherlock-Reihe reinschnuppern kann.
    Nachdem ich mich zuvor durch einige Versionen von Escape-Room-Spielen gerätselt habe, war ich auf der Suche nach etwas anderem. Und voilà, da haben wir es! Dieses reduzierte Einsteiger-Spiel besteht zwar nur aus 31 Hinweiskarten und 2 Anleitungskarten, gibt aber einen guten Einblick in den Ablauf der Reihe.
    Bei der Rekonstruktion des Falles kommt es letztlich darauf an, die relevanten von den irrelevanten Hinweisen zu trennen und das ist ganz schön tricky. Ich habe es nur zu zweit gespielt, aber das Rätseln macht ungemein viel Spaß und, was auch nicht ganz unwichtig ist: Der ganze Fall ist gut durchdacht und logisch nachvollziehbar. Bei Escape-Room-Spielen habe ich bei manchen Lösungen schon mal gedacht, dass man sich die Herleitungen ziemlich zurechtgebogen hat, hier ist demgegenüber alles stimmig nachvollziehbar, wobei man natürlich mehrfach aufs Glatteis bzw. falsche Fährten geführt werden soll.
    Insgesamt ein Spiel (oder besser: Fall), das Lust auf mehr macht. Und man muss endlich mal wieder nicht selbst dem Tod von der Schippe springen. ;)
    Was noch positiv hervorzuheben ist: Man muss kein Spielmaterial zerstören, dennoch macht es natürlich keinen großen Sinn den (nun bekannten) Fall nochmal zu spielen, aber man kann das Spiel natürlich weiterverschenken oder auch einfach anderen dabei zuschauen. Und bei dem Preis tut das einmalige Spielen auch nicht so weh wie bei manchen Escape-Room-Vertretern. Die Spieldauer ist bei diesem Fall noch ein bisschen kürzer als bei der eigentlichen Reihe mit ca. einer Stunde.
    Potenzial ist also durchaus vorhanden und es warten ja schon einige Nachfolge-Fälle, auf jeden Fall sollte man dann mit Sherlock - Letzter Aufruf starten.
    Wenn man dieses (Probe-)Exemplar noch irgendwo im Spielehandel bekommen kann, dann sollte man es auf jeden Fall mitnehmen!
    Gute 5 Würfelaugen!

    Andrés Wertung:
  • Carcassonne - Edition II inkl. Erw."Der Fluss" und "Der Abt" (Grundspiel) André über Carcassonne - Edition II inkl. Erw."Der Fluss" und "Der Abt" (Grundspiel)
    Ein großartiges Spiel, das man immer wieder rausholt.
    Zudem ein Geheimtipp für zwei Spieler; sollte irgendwann doch Monotonie aufkommen, gibt es eine Masse von (Mini-)Erweiterungen und durch diese zahllose Kombinationsmöglichkeiten. Und ein Ende dieser Entwicklung ist scheinbar nicht in Sicht.
    Ein großer Vorteil sind zudem die einfachen Grundregeln, die jedem einen schnellen Einstieg ermöglichen. Die Anschaffungskosten sind für den damit einhergehenden Spielspass wirklich günstig.
    Fazit: Wurde nicht von ungefähr im Erscheinungsjahr zum Spiel des Jahres gekürt!

    Nun zu dieser Ausgabe: Im Vergleich zum 2001er-Spiel ist hier von der Farbgestaltung her alles deutlich peppiger, was man mögen kann oder auch nicht. Zudem sind die (Mini-)Erweiterungen "Fluss" und "Abt" enthalten, wobei der Fluss einen alternativen Spieleinstieg bietet und der Abt zu deutlich mehr Klosterwertungen führt. Ärgerlich ist natürlich, dass die früheren Erweiterungen durch ihr Design nicht mehr ohne Augenschmerzen kombinierbar sind, es sei denn man ist farbenblind. (Und auch dann haben sich die Bildelemente ein wenig geändert). Für dieses Manko ziehe ich (als Besitzer etlicher alter Erweiterungen, die ich mir jetzt alle im neuen Design neu zulegen müsste) einen Punkt ab.
    Insgesamt 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Brügge - Die Haustiere Mini-Erweiterung André über Brügge - Die Haustiere Mini-Erweiterung
    Eine wunderbare kleine Erweiterung, so wie sie sein sollte.
    Die Karten fügen sich nahtlos ins normale Personendeck ein, die Rückseite lässt aber im vorhinein erkennen, dass es sich um ein Tier handelt. Abgesehen davon, dass sie Punkte bringen und den Kartenstapel vergrößern, läuft das Spiel ansonsten wie gewohnt. Im Stile des Grundspiels ansehnlich gestaltet, möchte ich persönlich jedenfalls die Haustiere nicht mehr missen, auch wenn sie mehr in Richtung Gimmick gehen. Sie sind schnell und einfach integriert, ohne die Spielbalance zu beeinträchtigen.
    Volle 6 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Sagaland André über Sagaland
    Der Klassiker im neuen Gewand.
    Ich habe noch die alte Ausgabe mit diesem wunderbaren braunen Spiel-des-Jahres-Pöppel. Die Zeiten sind aber lange vorbei. Die aktuelle Edition (bei meinem Neffen gesichtet) kommt knallig farbenfroh daher, an den Spielregeln hat sich aber Gott sei Dank nichts geändert. Es ist und bleibt das gute alte Gedächtnisspiel für Familien mit Kindern. Ohne Kinder sollte man es allerdings nicht versuchen.
    5 nostalgische Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Brains - Make me Smile! André über Brains - Make me Smile!
    Irgendwie geht so.
    Spiele ausschließlich für Solospieler gibt es nicht so viele und bei dem aktuellen Preis von 6 Euro habe ich mich mal rangetraut. Die Optik ist schön, die Aufgabenstellung noch besser: Bring alle Smileys zum Lachen.
    Die Regeln sind dann eine Mischung aus Puzzle und Sudoku, also recht steril und ohne jeden Glücksfaktor, Logik ist gefragt. Man bekommt genau vorgegeben, wieviele Züge man pro Rätsel machen darf und dann umzingelt man die traurigen bzw. neutralen Gesichter und macht echte Smileys aus ihnen. Das Spiel enthält 50 Rätsel (5 Schwierigkeitsgrade) und durch die ersten fliegt man nur so durch. Und irgendwann fiel mir auf, dass das Ganze ziemlich monoton ist und der schöne Schein ein typisches Logik-Rätsel nur kaschiert. Ich bin kein Sudoku-Mensch, daher ist das hier natürlich subjektiv, aber richtige Spielfreude kam bei mir nicht auf. Tatsächlich wollte ich es eigentlich sogar mögen und der Name Knizia spricht eher dafür, aber es ist mir für ein richtiges Spiel ein bisschen zu wenig. Ich bin auch nicht sicher, wie lange diese 50 Rätsel überhaupt ausreichen, aber werde es wohl auch nicht mehr rausfinden. Sicher gibt es Leute, die es mehr zu schätzen wissen. Oder man muss in der richtigen Stimmung sein.
    4 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Buntes Burano André über Buntes Burano
    Klein, aber fein!
    Was erst wie ein gemütliches Familienspiel dahinplätschert fordert dann doch die volle Aufmerksamkeit. Generell ist die Flexibilität dieses Spiels ein großer Pluspunkt. Wahlweise kann man Einheimische weglassen, damit die Auswahl bei den Punktbringern nicht so groß ist oder auch die Schlußwertung durch Weglassen der Minuspunkte modifizieren. Und so kann man es individuell an die jeweilige Spielgruppe und Interessenlage anpassen.
    Aber der Reihe nach. Die Insel Burano ist in die Jahre gekommen und braucht einen neuen Anstrich. Und so nimmt man (chronische Geldknappheit natürlich inklusive) in seinem Zug erstmal Karten (diese zeigen Etagen und zwar entweder Erdgeschoss, Obergeschoss oder Dachgeschoss) und versucht diese dann in richtiger farblicher Kombination vor sich (in seiner "Straße") aufzubauen. Dieses Aufbauen geschieht dann nur nach ganz strikten Regeln, vor allem auch die Nachbarhäuser betreffend. Generell gilt zuvor: Desto mehr Karten man nimmt, desto weniger Geld erhält man, dieses wiederum fehlt, wenn man mehrere Karten verbauen will. Zur Überbrückung helfen Gerüstkarten, diese dienen aber letztlich nicht zur Fertigstellung des Gesamtgebäudes. Hat man es dennoch geschafft ein Haus zu komplettieren, so wählt man eine Charakterkarte (Einheimische oder Gäste), die am Spielende Punkte für gewisse Details (Pflanzen, Katzen, Markisen, Laternen, Schornstein, etc.) meiner "Straße" bringt. Und allein dieser Akt des "Welche-Karte-soll-ich-nur-nehmen?" erfordert einiges an Grübelei.
    Das Spiel endet, sobald jemand das 5. Haus vervollständig hat und die entsprechende Runde noch zu Ende gespielt wurde. Dann folgt die (aufwendige) Schlusswertung und der Spieler mit den meisten Punkten (für Charaktere, Geschäfte, Bonus-Marker, etc.) gewinnt.
    Lange Rede, kurzer Sinn: In meinen Augen bietet das Spiel deutlich mehr (Tiefgang), als man auf den ersten Blick annimmt. Leute, die sich lediglich leicht berieseln lassen wollen, sind hier Fehl am Platz. Zudem funktioniert es sogar in der Solo-Variante durchaus gut. In meine Augen eine kleine Perle, auch wenn die optische Gestaltung mich jetzt nicht unbedingt in Ekstase versetzt. Das Material erscheint solide und dürfte etliche Partien durchstehen.
    Volle 6 Würfelaugen!

    Andrés Wertung:
  • 10 Minuten Killer André über 10 Minuten Killer
    Sehr kurzweilig!

    Ein lustiger kleiner Einsteiger für den Spieleabend. Der Name ist wirklich Programm, viel länger dauert das Spiel tatsächlich nicht.
    Thematisch gilt es in der Rolle eines anonymen Auftragskillers drei Zielspersonen auszuschalten, ohne sich dabei von der Polizei fassen zu lassen, bzw. von den anderen Auftragskillern (das wären die Mitspieler) eliminiert zu werden. Das Ganze ist sicher etwas glückslastig (es besteht immer das Risiko zufällig enttarnt zu werden), man kann aber zumindest versuchen, die Wahrscheinlichkeit gering zu halten. Sollte man tatsächlich aus dem Verkehr gezogen worden sein, so kann man zumindest als Polizei noch weiterspielen und versuchen auch die anderen Killer zu erwischen. Auf jeden Fall gibt es zum Schluss noch eine Punktwertung die darüber entscheidet, welcher Killer denn nun am erfolgreichsten war (Punkte gibt es für das Nicht-enttarnt-werden und die Elimierung der Zielpersonen, sowie das Töten bzw. Festnehmen gegnerischer Killer; Minuspunktpunkte gibt das Töten von Unschuldigen und Polizisten).
    Die ersten Runden haben wirklich Spaß gemacht, die Optik der (insgesamt 16) Charaktere ist hübsch anzuschauen und das Material scheint robust zu sein. Die Dauer des Aufbaus und das Regelstudium vor der ersten Partie halten sich in Grenzen, es geht locker von der Hand und eine kleine Spielerhilfe für kurze Rückversicherung liegt auch bei.
    Insgesamt eine runde Sache, 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Werwörter André über Werwörter
    Werwölfe wird auf eine neue Stufe gehoben.
    Das Ganze kommt diesmal App-gestützt daher und die funktioniert richtig gut und erleichtert die Rolle des Spielleiters (Bürgermeisters) ungemein. (Trotzdem kann man das Spiel auch prinzipiell ohne App spielen, ein Spielleiterbogen liegt bei.)
    Statt dem bisherigen Gemorde und Gelynche geht es für die Dorfgemeinschaft (ja, die Seherin ist auch wieder dabei) jetzt aber darum ein Zauberwort zu erraten, um so die Werwölfe ein für allemal aus dem Dorf zu vertreiben. Dieses Unterfangen wiederum versuchen die Werwölfe natürlich heimlich zu sabotieren. So entwickelt sich ein flottes Ratespiel an dessen Ende eine der beiden Parteien gewinnt.
    Wurde schlussendlich das Zauberwort erraten, dann gibt sich der Werwolf (bzw. die zwei Werwölfe ab Runden mit 7 Spielern) noch nicht geschlagen und kriegt noch eine Chance die Seherin zu enttarnen. Wurde das Zauberwort schlussendlich nicht erraten, so kriegt die Dorfgemeinschaft noch eine Chance den Werwolf zu erraten. Gelingt diese letzte Chance des Enttarnens so wechselt der Sieg kurz vor knapp dann doch noch die Seite.
    Während mir Werwölfe nur größtenteils gefiel, muss ich sagen, dass mir diese Variante eindeutig zusagt. Die hektische Raterei macht einen Mordsspaß, auch weil der stumme Bürgermeister nur mit Richtig-, Falsch- oder Vielleicht-Plättchen antworten darf. Zudem scheinen manche Fragen zwischendurch so abwegig, dass man denkt, es wären viel zu viele Werwölfe am Tisch. Natürlich ist bei den abschließenden Enttarn-Versuchen einiges an Glück dabei, aber das tut der Freude bei diesem schnellen Spiel keinen Abbruch. Auch macht in meinen Augen ein Spiel in größeren Gruppen deutlich mehr Spaß als bei der angegebenen Mindestspielerzahl von 3.
    Das Spielmaterial ist optisch ansprechend gestaltet und von robuster Qualität und sollte etliche Partien halten. Das ist auch gut so, denn bei der Kürze einer einzelnen Partie sitzt auf jeden Fall immer noch eine weitere drin.
    Alles in allem gibt es von mir daher die volle Punktzahl!

    Andrés Wertung:
  • Just One - Spiel des Jahres 2019 André über Just One - Spiel des Jahres 2019
    Mal was anderes.
    Da ist es nun, das Spiel des Jahres 2019. Ein kooperatives Partyspiel, das in meinen Augen erst in größerer Runde richtig sein Potenzial entfaltet. (Ja, es gibt eine Extraregel für drei Spieler, aber irgendwie gefiel es mir erst ab 5 Spielern richtig).
    Die Regeln sind denkbar einfach (13 Wörter sind zu erraten, jeder außer dem aktuell Ratenden darf ein Hinweiswort geben, doppelte Hinweise werden aber ungültig!), die Spieldauer ist angenehm kurz und es ist für jedes Alter geeignet, solange man zumindest ein Wort schreiben kann. ;)
    Damit ist es sicherlich eins der besten Partyspiele. Ob es damit auch ein würdiges Spiel des Jahres ist, sei mal dahingestellt, für mich ist es irgendwie etwas seicht. In meinen Augen hatten die direkten Vorgänger (Kingdomino, Azul, ja sogar Codenames hatte für mich ein bisschen mehr Brettspielflair) da doch ein bisschen mehr zu bieten, bzw. waren eher für Nichtspieler eine Einstiegsmöglichkeit in die schöne Gesellschaftsspielwelt.
    Ein Bonuspunkt ist aber sicher die Flexibilität; muss ein Mitspieler weg oder kommt jemand dazu, ist der Ein- bzw. Ausstieg jederzeit möglich.
    Insgesamt 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
    • Irene Q., Andreas G. und 5 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Beatrix Z.
      Beatrix Z.: Finde es auch seichter als Codenames, z.B.
      In größeren Runden ist es ein lustiges Partyspiel, das man zwischendurch mal spielen kann. Mehr als... weiterlesen
      11.11.2019-20:16:00
    • André P.
      André P.: Führe mich nicht in Versuchung! ;)
      Ich habe dem Spiel zugutegehalten, dass es bei mir bislang in jeder Spielrunde (trotz aller Kritikpunkte)... weiterlesen
      11.11.2019-21:08:09
  • Wettlauf nach El Dorado André über Wettlauf nach El Dorado
    Ein durchweg gelungenes Spiel!
    Wettlauf nach El Dorado hat mich wirklich positiv überrascht. Obwohl es letztlich nur darum geht, wer als Erster im Ziel ist (keine Wie-auch-immer-Punktwertung am Ende!), so entfaltet das Spiel doch eine erstaunliche strategische & taktische Tiefe, da man seine Expeditionscrew (Kartenhand) immer wieder modifizieren muss und auch einige Planung bei der möglichst optimalen Route erforderlich ist. Das Spiel ist dabei durch den individuell zusammenstellbaren Spielplan bei jeder neuen Partie anders und ziemlich flexibel sowie ausbaufähig. Inzwischen gibt es ja auch zwei Erweiterungen, was irgendwie nur folgerichtig ist/war. Zudem befand sich in der Spielbox 4/2018 ein Promokartenpack mit neuen Expeditionskarten. Ein leichtes Glückselement findet sich durch das zufällige Karten-Ziehen dann doch, aber das macht natürlich im Familienbereich auch einen gewissen Reiz aus.
    Positiv hervorzuheben ist noch der gelungene Zweispielermodus, auch hier macht das Spiel ziemlichen Spaß. Die Spielzeit ist stets angenehm und es geht flüssig von der Hand.
    Wer weiß, wenn Kingdomino nicht gewesen wäre, dann hätte es vielleicht für dieses Spiel zum Ehrentitel gereicht. Von mir gibt es dafür guten Gewissens die volle Punktzahl.

    Andrés Wertung:
  • Shield - 100 Super Premium Kartenhüllen für Kartengröße 56 x 87 mm André über Shield - 100 Super Premium Kartenhüllen für Kartengröße 56 x 87 mm
    Grundsätzlich gibt es an der Qualität der Hüllen wenig zu bemängeln. Als ich aber für das Spiel "Evidence" mal Hüllen aus zwei Päckchen miteinander kombinieren musste, fiel mir auf, dass unterschiedliche Päckchen durchaus in der Länge voneinander abweichen können. Bei mir waren es sogar 2-3 mm! Innerhalb von einem Beutel ist mir das bislang zwar noch nie passiert, aber derlei Abweichungen sind mir (auch zwischen unterschiedlichen Päckchen) zumindest bei den Kartenhüllen von Mayday noch nicht untergekommen.

    Andrés Wertung:
  • Piepmatz André über Piepmatz
    Ein hübsch gestaltetes Spiel, das mehr taktische Überlegung erfordert, als ursprünglich angenommen.
    Am Futterhäuschen nimmt das Gedrängel zu und jeder versucht dort Körner und Vögel zu sammeln. Am Ende erweisen sich insbesondere Vogelpaare der selben Art als sehr lukrativ und auch Mehrheiten bei den Arten schlagen ordentlich ins Kontor. So manches Ungemach wird durch das Auftauchen von Eichhörnchen und Krähen ausgelöst, denn was diese mit Körnern bzw. kleinen Vögeln machen, das kann sich wohl jeder ausmalen.
    Hat man im Spiel zu zweit die Farbmehrheiten noch recht einfach im Blick und es plätschert so ein bisschen vor sich hin, weil man sich mit seinen Sammlungen auch gut aus dem Weg gehen kann, so wird es ab drei Spielern interessanter und konfliktträchtiger.
    Sehr lehrreich sind auch die vorhandenen englischen und lateinischen Bezeichnungen der einzelnen Vogelarten. Die Spieldauer ist mit ca. 30 Minuten für ein Kartenspiel durchaus angemessen und die Regeln erschließen sich innerhalb der ersten 1-2 Partien.
    Insgesamt 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Superlemming André über Superlemming
    Was war das?
    So ein schön illustriertes Spiel, dann auch noch mit Spielmatte in der Spieleschmiede gefördert (Optisch macht es wirklich etwas her, Joscha Sauer lebe hoch!) und dann ist spieltechnisch der Funke kaum übergesprungen.
    Im Zweispielertest fiel es bei mir und meiner Partnerin ziemlich durch, da dort kaum Karten im Spiel sind und das Spiel letztlich schon zuende ist, bevor es richtig angefangen hatte (gerade einmal 10 Minuten). Hierbei macht es auch keinen Unterschied, ob man die einfache oder normale Spielvariante wählt.
    Auch im Spiel mit mehreren Spielern ist mir dann aufgefallen, dass die Spielidee wirklich witzig ist, aber über das Urteil "ganz nett" nicht hinauskommt. Sich dafür bedanken zu müssen, wenn der Gegner meine Lemminge rettet und mir damit schadet, ist zwar eine lustige Idee, wird aber praktisch nie vergessen und somit auch nicht zusätzlich sanktioniert.
    In meinen Augen krankt das Spiel irgendwie daran, dass es zu viele Möglichkeiten gibt, die eigenen Karten schnell auf den Spielplan zu bringen somit leeren sich die Stapel zu schnell und das Spiel ist viel zu früh schon vorbei. Auch in der normalen Spielvariante verlängert sich die Spieldauer leider nur unwesentlich.
    In ausgelassener Partierunde mit fünf Spielern werde ich es wohl nochmal herausholen, momentan bleibt so ein bisschen der "Das war schon alles?!"-Eindruck.
    Insgesamt 4 Würfelaugen aufgrund der vielversprechenden Idee und den gelungenen Illustrationen.


    Andrés Wertung:
    • Jens T., Jana W. und 6 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Jana W.
      Jana W.: Trifft genau unseren Eindruck. Schade eigentlich. Mit zwei Spielern überhaupt kein Wiederspielreiz, mit drei Spielern eher geringer... weiterlesen
      07.11.2019-23:00:44
  • Noch mal so gut! André über Noch mal so gut!
    Ähnlich, aber doch irgendwie anders.
    Wer kennt es nicht, dieses Gefühl bei "Noch mal!", dass dieser eine verdammte Stern nie weg geht, diese blöde Spalte einfach nicht voll werden will und warum komme ich eigentlich nicht in die Ecke, etc.
    "Noch mal so gut!" schafft in dieser Hinsicht mit einem neuen Sonderwürfel Abhilfe. Dieser (und eine neue Zeilenwertung sowie Aufwertung von Spalten durch Herz-Extrapunkte) verkompliziert mit seinen neuen Möglichkeiten das Spiel allerdings ziemlich. Das Unkomplizierte des Vorgängers geht verloren und man grübelt nun bei jedem Zug, jedefalls solange man noch den Sonderwürfel benutzen kann (wobei diese Sonderfunktion aber auch erneut aktiviert werden kann). Die Wertung wird unübersichtlicher und das Ganze verschiebt sich in den Bereich Strategiespiel (natürlich weiterhin auf der Basis eines Würfelspiels).
    Dies muss jetzt nicht schlecht sein, hat im Gegenteil sogar seinen eigenen Reiz, aber die andauernde Grübelei des aktiven Spielers macht das Spiel in meinen Augen doch etwas zäher als den Vorgänger. Wem dies nichts ausmacht, dem sei "Noch mal so gut!" vorbehaltlos ans Herz gelegt.
    Insgesamt 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Indian Summer André über Indian Summer
    Das zweite Spiel aus Rosenbergs Naturpuzzle-Trilogie.
    Die Optik ist gewohnt schön, das Spielmaterial robust, die Spieldauer (meines Erachtens etwas zu) kurz und die Spielanleitung in Ordnung, der Ablauf wird schnell verinnerlicht.
    In der Sache geht es darum den eigenen Waldboden mit Laubplättchen zu füllen, wobei diese jeweils ein Loch aufweisen, durch welches man Beeren, Nüsse, Pilze und Federn als Fundstücke weiterhin sichtbar lassen kann, welche nach Erhalt Sonderfunktionen bringen.
    Dazu kann man auch noch Tierplättchen als weitere Boni erwerben, wenn man die Löcher der Plättchen in bestimmter Form anordnet, was aber gar nicht so einfach ist.
    Hat ein Spieler seinen Waldboden lückenlos gefüllt, kommt nach Komplettierung der Runde die Schlusswertung.
    Das Ganze stellt sich nun schon etwas taktischer und kniffliger dar, als es noch bei Cottage Garden (dem ersten Teil der Puzzle-Trilogie) der Fall war, auf der anderen Seite hatte ich das Gefühl, dass bei all den taktischen Neuerungen die Spieldauer etwas kurz ist. Der Plan füllt sich (auch wegen der vielfältigen Sonderfunktionen) recht schnell und dann ist das Spiel schon zuende, obwohl ich gefühlt gerade noch mittendrin war.
    Ansonsten handelt es sich, obwohl es zur Puzzle-Trilogie gehört, um ein vollkommen eigenständiges Spiel, was durchaus seinen eigenen Reiz hat. Leider passiert es hier schon mal etwas öfter als beim Vorgänger, dass Plättchen verrutschen.
    Insgesamt schwanke ich zwischen 4-5 Würfelaugen, tendiere aber knapp zur höheren Wertung.

    Andrés Wertung:
  • Cottage Garden André über Cottage Garden
    Ein schönes Spiel!
    Thematisch handelt es sich in etwa um Patchwork raus aus der Nähstube und rein in den Garten. Und das Ganze dann noch für mehr als zwei Spieler.
    Die optische Aufmachung ist wirklich ansprechend, die Spieldauer angemessen nicht ausartend und die Regeln sind schnell verinnerlicht,da es ziemlich intuitiv von der Hand geht.
    Grübler und Taktierer werden hier weniger auf ihre Kosten kommen, aber wer grundsätzlich Tetris mochte und sich gerne mal zwischendurch seichter unterhalten lassen möchte, liegt hier komplett richtig. Und süße Kätzchen gibt es auch noch, die dann auch noch etwas strategische Planung ermöglichen. ;)
    Ich würde dem Spiel insgesamt 5 Würfelaugen geben, da meine Freundin es aber absolut liebt (es ist zusammen mit Kingdomino ihr Lieblingsspiel) gebe ich doch lieber die vollen 6.

    Andrés Wertung:
  • Bandido André über Bandido
    Bandido ist ein niedliches kleines Koop-Einsteigerspiel.

    Der Glücksfaktor ist durch das zufällige Ziehen der Handkarten sehr hoch, was die Spieldauer ziemlich variieren lässt. Zieht man gute Karten, dann sind dem Bandido in wenigen Minuten alle Fluchttunnel verbaut und das Spiel ist beendet. Auch die "härtere" Variante kann dies nicht immer verhindern.
    Die optische Gestaltung und das Material insgesamt sind in Ordnung, mir fehlt aber doch ein wenig Spieltiefe. Zu dem Preis würde ich es im Vergleich zu beispielsweise "Saboteur" (themen-ähnlich) oder "Verflucht!" (kooperativ-ähnlich) leicht im Hintertreffen sehen. Obwohl es ein seicht-leichter Einstieg in den Bereich kooperative Spiele ist und gerade auch Jüngeren die Chance zum Mitspielen bietet.
    Insgesamt 4 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Set a Watch André über Set a Watch
    Was für ein Spiel!
    Das Spiel begeistert mich total, es ist thematisch & atmosphärisch stimmig, schön illustriert, die Materialqualität ist in Ordnung (Kartenhüllen sollte man schon dazunehmen) und es funktioniert auch im Solo-Spiel wunderbar.
    Und jetzt kommt aber der große Kritikpunkt: Die Anleitung lässt leider so manche Frage offen, bzw. ist in meinen Augen suboptimal aufgebaut. Erst nach mehrmaliger Lektüre und Absicherung hier im Forum wollte das Spiel endlich flüssig(er) von der Hand gehen. Halleluja, das Erlernen war wirklich ein Akt. Das hätte man wirklich besser machen können/müssen.
    Was man dann aber erhält ist wirklich ein Top-Strategiespiel, dass zwar durch das Würfeln in jeder Runde einen gewissen Glücksfaktor hat (wie auch durch das zufällige Ziehen der Gegnerkarten), man aber oft genug durch eine Vielzahl von Möglichkeiten auch aus schlechteren/niedrigeren Würfen noch etwas (durchaus Gutes) machen kann. Die Charaktere sind einzigartig, jeder deckt hier sein Ressort ab und die Gesamtherausforderung (man kann es auch in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden spielen) ist keineswegs zu leicht. Am Anfang kann das schonmal für etwas Frust sorgen, aber lieben wir nicht alle die Herausforderung?!
    Also: Kämpft euch durch die Anleitung und säubert dann zusammen die Welt (bzw. die einzelnen Beschwörungsorte) von den unheiligen Kreaturen, das Land wird es euch auf ewig danken! ;)
    Insgesamt 5 Würfelaugen.

    Edit 12.11.2019: Inzwischen gibt es von Verlagsseite eine neue und überarbeitete Anleitung, die einen besseren Eindruck macht.

    Andrés Wertung:
  • Menara André über Menara
    Ein gutes kooperatives Geschicklichkeitsspiel.
    Ach, wie weit haben wir uns doch inzwischen von Mikado entfernt. In diesem Spiel geht es darum gemeinsam einen Tempel zu errichten, wofür etliche Tempelböden und Säulen bereit liegen. Thematisch ist das alles nett verpackt, aber auch etwas hanebüchen, denn wie oft bauen Archäologen bzw. andere Forscher schon Tempel direkt an Ort und Stelle wieder auf?! Wie dem auch sei, das Setting passt, das Material ist wertig und hübsch gestaltet und (wie schon erwähnt) reichlich vorhanden. Im Großen und Ganzen geht es darum das wachsende Tempelkonstrukt nicht einstürzen zu lassen (dies führt direkt zur Niederlage) und am Ende eine erforderte Höhe zu erreichen. Diese kann variieren, denn nicht erfüllte Baukarten erhöhen die geforderte Tempelhöhe.
    Alles in allem ein kommunikationsfreudiges Spiel, das eine ruhige Hand erfordert (neben dem (Um)Setzen der Säulen ist es auch manchmal erforderlich ganze Tempelböden zu versetzen) und auch einen gewissen Glücksfaktor (vor allem beim Ziehen der Tempelböden) aufweist. Ein Ärgernis ist in meinen Augen der zu kleine Beutel, der die zufällig nachzuziehenden Säulen fassen soll, diese aber in Gänze kaum zu verbergen vermag.
    Insgesamt 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Black Spy André über Black Spy
    Ein flottes Stichspiel im Agenten-Outfit.
    Bei Black Spy geht es darum möglichst wenige Punkte zu bekommen und dies geschieht indem pro Runde solange Stiche ausgespielt werden bis die Spielerhände leer sind (Es handelt sich insgesamt um 60 Karten in 5 Farben, die pro Stich zuerst ausgespielte Farbe muss immer bedient werden). Alle Karten der schwarzen Farbe geben dabei in der Abrechnung Minuspunkte in unterschiedlicher Höhe (am schlimmsten die 7er-Spione mit -10). Andersfarbige 7er-Spione erlauben in der Abrechnung hingegen eine Reduzierung der Minuspunkte um 5. Gespielt werden soviele Runde, wie gebraucht werden bis ein Spieler eine bestimmte Punktzahl überschreitet (diese Punktzahl hängt immer von der Spielerzahl ab).
    Das Ganze geht flott und flüssig von der Hand, alle evtl. Abrechnungspunkte sind direkt auf den Karten vermerkt, der Block zeigt die Punktzahlen, die zum Ende des Spiels führen. Und so versucht man die ganze Zeit über den Mitspielern lustig Punkte unterzujubeln.
    Ein klassisches Kartenspiel ohne viel Schnickschnack, das in meiner Spielrunde gut unterhalten hat.
    Gute 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Noch mal! - Zusatzblock-Set (IV,V,VI) André über Noch mal! - Zusatzblock-Set (IV,V,VI)
    Für alle Noch Mal-Fans, die lieber durchspielen anstatt zu schlafen. Nach dem Grundspiel bereits die vierten bis sechsten Zusatzblock-Varianten zum moderaten Preis.
    An den Regeln ändert sich gar nichts, aber die neue Anordnung der Farbkästchen erfordert neue Strategien. Inzwischen könnte man sogar jedem Spieler einen anderen Farbzettel geben, ich befürchte aber, dass die Spielbalance dann nicht mehr ganz ausgewogen ist.
    Die Noch Mal-Abende nehmen kein Ende mehr, eine klare Empfehlung!

    Andrés Wertung:
  • Noch mal! - Zusatzblock grün André über Noch mal! - Zusatzblock grün
    Nach dem Grundspiel bereits die dritte Zusatzblock-Variante zum kleinen Preis.
    An den Spielregeln ändert sich nichts, lediglich die neue Anordnung der Farbkästchen erfodert neue Strategien. Langsam nehmen die Noch Mal-Abende kein Ende mehr, eine klare Empfehlung!

    Andrés Wertung:
  • Noch mal! - Zusatzblock blau André über Noch mal! - Zusatzblock blau
    Nach dem Grundspiel bereits der zweite veränderte Zusatzblock zum kleinen Preis.
    An den Regeln ändert sich gar nichts, aber die neue Anordnung der Farbkästchen erfodert neue Strategien. Die Noch Mal-Abende werden immer länger, eine klare Empfehlung!

    Andrés Wertung:
  • Noch mal! - Zusatzblock rot André über Noch mal! - Zusatzblock rot
    Zum kleinen Preis gibt es hier eine Spielblock-Variation, die den Noch Mal-Faktor weiter erhöht.
    An den Regeln ändert sich gar nichts, aber die neue Anordnung der Farbkästchen erfodert neue Strategien. Eine klare Empfehlung!

    Andrés Wertung:
  • Noch mal! André über Noch mal!
    Ein Spiel für alle Altersklassen!
    Nach Qwixx und dessen Nachfolgern (Qwantum & Qwinto) habe ich mich gefragt, ob ich wirklich noch ein Würfelspiel in dieser Art (Würfeln & ankreuzen) brauche. Und ohne das damalige Angebot der Spiele-Offensive hätte ich es mir wahrscheinlich gar nicht erst zugelegt. Nun bin ich doch durchaus dankbar, denn das Spiel ist eigenständig genug und geht dabei genauso flott von der Hand wie die oben bereits genannten. Der Name ist wirklich Programm und auch die seperat erhältlichen weiteren Spielblöcke sorgen dafür, dass Langeweile erstmal in weiter Ferne liegt. Der einzige Kritikpunkt ist aus meiner Sicht, dass bei der Benutzung eines Würfelbechers (ich habe einen Kniffelbecher genommen, damit ich nicht immer mit der vollen Hand würfeln muss) die schwarzen Würfel ungemein auf den weißen Würfeln abfärben und diese recht schnell usselig aussehen.
    Ansonsten würde ich es aber bedenklos jedem Würfelspielfreund empfehlen.
    5 von 6 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Doppelt so clever André über Doppelt so clever
    Und es wird weiter ausgereizt.
    Das Spielsystem ist identisch zu Ganz Schön Clever, geändert haben sich manche Würfelfarben und nahezu auch das gesamte Spielblatt (u. a. auch durch andere Boni). Dadurch ist Doppelt So Clever nun noch deutlich komplexer geworden, was zwar mehr fordert, aber auch zu längeren Grübeleien und Spielpausen führt. Auch gesellt sich zu den bisherigen Nachwürfel- & Zusatzwürfel-Aktionen mit der Rückhol-Aktion (der aktive Spieler kann einen Würfel vom Silbertablett zurückholen) noch eine dritte Möglichkeit.
    Die Frage, die sich mir aufdrängte, ist, ob dieses Spiel nun besser als Ganz Schön Clever ist. Vielleicht ist das jetzt Jammern auf hohem Niveau, aber in meinen Augen ist es das nicht, weil das Spieltempo hier öfter verschleppt wird und das Spiel daher nicht mehr flott von der Hand geht. Nichtsdestotrotz bereue ich den Kauf aber nicht, weil auch dieses Spiel mal wieder zeigt, wie viel doch aus Würfelspielen herauszuholen ist und wie weit man sich inzwischen von z. B. Kniffel entfernt hat. Denn Spaß kommt auch hierbei auf und Grübeln hat ja manchmal auch etwas. ;)
    Insgesamt 5 Würfekaugen.

    Andrés Wertung:
  • Dobble André über Dobble
    Das geborene "Kinderspiel"!
    Blitzschnell erklärt, geht zackig von der Hand und bietet älteren Mitspielern nach meinem Erachten keine Vorteile. Optisch ist es nett gestaltet, die Haltbarkeit des Materials scheint auch solide.
    Kurzum, mit kleineren Kindern eine gute Wahl.
    Insgesamt 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Sherlock – Tod am 4. Juli André über Sherlock – Tod am 4. Juli
    Hui, was war das?!
    Björn hat als Vorrezensent zum Spielablauf schon alles gesagt, so dass ich hier nur meine subjektive Meinung zum Besten gebe.
    Dieser dritte Fall der Sherlock-Reihe ist doch deutlich schwerer als die ersten beiden Fälle (Letzter Aufruf, Fluch des Qhaqya) geraten. Nach der Lektüre der Lösung konnte ich zwar die Zusammenhänge nachvollziehen, aber um dies während des Spiels alleine aufgrund der Hinweise genau so zu rekonstruieren braucht es schon einiges an Fantasie.
    Ehrlich gesagt wurden wir auf einen Großteil der Geschichte erst bei dem Beantworten der Abschlussfragen gestoßen, was vermutlich auch daran lag, dass ein Mitspieler einen durchaus relevanten Hinweis leider abgeworfen hatte. Aber sollte daran gleich das komplette Spiel scheitern?!
    Geübte Knobelfreunde werden hieran vermutlich Gefallen finden, für mich war dies aber der bislang schwächste Fall der Reihe.

    Andrés Wertung:
  • Sherlock – Der Fluch des Qhaqya André über Sherlock – Der Fluch des Qhaqya
    Gelungen!
    Auch der zweite Fall der Sherlock-Reihe bietet eine stimmige, atmosphärisch dichte Geschichte, die durchaus lösbar ist. Für mich wird damit das Niveau des ersten Falls (Letzter Aufruf) gehalten und das Spiel hat wieder eine knappe Stunde gut unterhalten und wird jetzt zum nächsten Besitzer gehen.
    Wenn es mir irgendwann mal gelingen sollte weniger komplex zu denken und auch weniger irrelevante Karten auszulegen, dann geht es vielleicht in der Bewertung auch mal ganz nach oben. ;)

    Andrés Wertung:

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