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Profilseite von André P.
André P.

Andrés Errungenschaften:

Piratenkapitän
André geht gern auf KaperfahrtKein Schatzibonus
André kann es nicht leiden, wenn Pärchen beim Spiel zusammenarbeiten.Meckerfritze
André meckert ständig über neue Spiele, gewinnt am Ende aber doch immer.Schnellblicker
André gewinnt Spiele für gewöhnlich gleich bei der ersten Partie.Jane Austens Hochzeitsball
André hat den meisten Paaren zu einem glücklichen Ende verholfen.Kiqsuaypi
André kennt die Indianer genau.Essen 2014
André hat den Messestand von Spiele-Offensive.de in Essen 2014 besucht und uns moralisch unterstützt.Cubus
André mag Spiele mit Ecken und Kanten.Der Herr der Spiele
André sammelt und mag alle Spiele, die in Mittelerde angesiedelt sind.Nachteule
André ist bevorzugt nachts bei Spiele-Offensive.de unterwegs.Upstairs
André ist entkommen.Aussteiger
André mag Spiele, die in der Südsee angesiedelt sind
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Von André P. bewertete Spiele (181 Stück):



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  • The Mind André über The Mind
    Ein spezielles "Spiel".
    In höherem Maße als bei anderen Spielen scheint hier die richtige Zusammensetzung der Spielgruppe entscheidend zu sein. Ich für meinen Teil habe mit diesem Spiel (Ist es überhaupt ein Spiel oder ein esoterisches Experiment?) noch keine großartigen Erfahrungen gemacht und es gab in meiner Spielgruppe nie den Wunsch nach einer weiteren Partie. Ich erkenne den Mut des Autors an, hier mal etwas komplett Neues zu versuchen und es scheint bei anderen ja auch zu funktionieren, wie man an den anderen Rezensionen lesen kann. Aber das Spielkonzept ist schon sehr sparsam und die Glücks-Abhängigkeit von den Karten riesig. Klar, wenn 20 - 40 - 70 - 90 verteilt wurde, dann wird man das Ganze schon hinkriegen, aber was ist, wenn mal aufeinanderfolgende Zahlen verteilt wurden. Dann wird gezögert, angeschwiegen und man verschießt letztlich seine Leben ohne sonderlich viel dafür zu können. Da habe ich doch bei anderen (Karten-)Spielen wenigstens das Gefühl, etwas dafür zu können. Zudem ist es mir ein Rätsel, wie so ein polarisierendes Spiel unter die Top drei beim "Spiel des Jahres"-Preis kommen konnte. Aber das ist sicher nicht dem Spiel anzulasten.
    Ich vergebe insgesamt 4 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • World Monuments André über World Monuments
    Hmmm...
    Sagen wir es so, irgendwie hatte ich mir mehr davon versprochen. Das liegt daran, dass gefühlsmäßig alles auf halber Strecke stehen bleibt. Das Material ist zwar wertig, griffig und schön anzusehen, die Regeln sind zudem schnell erlernt, aber dann stockt das Ganze. Es gibt lediglich vier unterschiedliche Monumente (Taj Mahal, Capitol, Notre Dame und Petersdom) und pro Partie bauen alle Spieler an einem von diesen gemeinsam.
    Dies geschieht in zwei Phasen: In der ersten sammelt man die Bausteine (hier kann andeutungsweise taktiert werden) und in der zweiten verbaut man sie der Reihe nach. Dabei bringen auf höheren Ebenen verbaute Steine mehr Punkte als die auf niedrigeren Ebenen.
    Dies alles ist ziemlich seicht und ohne sonderlichen Tiefgang. Zu zweit ist das Spiel eher zum Vergessen, da jeder nur darauf wartet, dass der andere den Unterbau für den nächsten eigenen Stein legt. D.h. jede Vorlage wird sofort genutzt und wer nur in die unterste Ebene bauen kann, ist halt der Gelackmeierte. Mit 3-4 Spielern wird das Spiel dann etwas besser, das Taktieren hält sich aber weiterhin in Grenzen. Gerade gemessen am aktuellen Preis von 34€ hätte ich mir aber deutlich mehr erhofft (Umfang & Spieltiefe). Daran kann auch das Einführen von Edelsteinen für die Endabrechnung und die Möglichkeit des vorzeitigen Ausscheidens aus einer Runde, falls man nicht mehr anlegen kann (kam in meinen bisherigen Partien übrigens nie vor), wenig ändern.
    So blieb stets das Gefühl: "Ach, und das war es jetzt?!"

    Es gab in der Spielbox 5/2016 mal ein Extra-Monument (Monument Valley), dies ist allerdings nur auf dünne Pappe gedruckt und hat ein anderes Format, so dass es nicht einmal mit in die Schachtel des Spiels passt. Wie gesagt, hier klappt alles nur so halb.
    Wer auf seichte Familienspiele steht, mag hier eventuell sein Stück vom Glück finden, ich vergebe allerdings nur drei Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Ganz schön clever André über Ganz schön clever
    Wow, was für ein (Würfel-)Spiel!
    Vorab, ich bin kein großer Freund von Kniffel und auch Qwixx und Qwinto haben mich jetzt nicht in Extase versetzt, zu groß ist mir noch immer der Glücksanteil bei diesen Würfelspielen. Aber "Ganz schön clever" schafft es, dass man auch bei echt öden Würfen noch einige Möglichkeiten hat, diese trotzdem gewinnbringend zu nutzen. Am Anfang mag diese Vielzahl der Optionen bei jedem Wurf noch etwas verwirrend sein, mit jeder Partie läuft aber alles geschmeidiger ab. Für mich ist es eine absolute Überraschung, dass man so viel aus einem Würfelspiel herausholen und dabei die Grundregeln so einfach halten kann.
    Man mag darüber streiten, ob es sich wirklich in der Endauswahl mit den anderen großen "Kennerspielen" des Jahres messen konnte, aber als das, was es ist (= Würfelspiel!), wüsste ich nicht, was bei diesem Spieltyp noch besser sein könnte. Und es blieb in unserer Spielrunde bislang bis zur abschließenden Endabrechnung stets offen, wer nun das Rennen in der jeweiligen Partie gemacht hat. Denn hier scheinen viele Wege nach Rom zu führen.
    Von mir gibt es volle 6 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Auf den Spuren von Marco Polo André über Auf den Spuren von Marco Polo
    Zu den Regeln wurde von zahlreichen Vorrezensenten genug gesagt, daher beschränke ich mich hier auf eine kurze persönliche Stellungnahme.
    In meinen Augen ist das Spiel großartig! Bei jedem Zug hat man so viele Möglichkeiten, dass ein wenig Grübeln zwar nicht ausbleibt, aber für Optimierer ist das ganze ein Fest. Ein Kennerspiel, wie es sein sollte.
    Die Regeln sind umfangreich, durch die gute Symbolik auf dem Spielplan und zusätzlich durch die Übersichtskarten sitzt das Spiel aber recht schnell und geht ziemlich intuitiv von der Hand. Optische Gestaltung, Thematik und Material sind insgesamt ausgezeichnet, lediglich von den Münzen hätte es ruhig ein paar mehr geben können. (Und das bezieht sich jetzt nicht auf die chronische Geldknappheit, sondern auf die immer wieder nötige Wechselei in voller Besetzung).
    Was hätte man noch ergänzen können? Alles, was in den Erweiterungen dazu kam.
    Für mich trotz recht hoher Spieldauer (Zwei bis drei Stunden zu viert - Vorsicht vor Grüblern!) eine absolutes Topspiel!
    6 von 6 Würfelaugen!

    Andrés Wertung:
  • Half-Pint Heroes André über Half-Pint Heroes
    Nachdem hier schon einige Vorrezensenten ihre Einschätzungen hinterlassen haben, gebe ich auch noch kurz meinen Senf dazu.
    Bei diesem Spiel handelt es sich um ein gutes Partyspiel, dass insbesondere in größeren Gruppen Spaß macht. Von der Spielart her ist es ein Hybride aus Poker und Wizard, der thematisch mit den Aspekten Kneipengelage und -schlägerei unterfüttert wird. Dies ist Chance und Fluch zugleich. Während das Spiel bei Gelegenheitsspielern gut ankommen dürfte, werden gerade die Poker- und Wizard-Puristen weniger Gefallen an dieser neuen Zusammensetzung finden. Den Wizardfreunden wird missfallen, dass die Stiche nicht bedient werden müssen (es muss nur mindestens 1 Karte gelegt werden, unabhängig vom zuvor Ausgespielten) und dass die Stichansagen vor Beginn der Runde öffentlich gemacht werden. Den Pokerspielern wird die variierende Anzahl von Karten auf der Hand sowie in der Tischmitte sauer aufstoßen.
    Abgesehen von diesen beiden Gruppen bietet das Spiel aber in größeren Runden viel Spaß und Schadenfreude, ist schnell erlernt (Übersichtskarten helfen im Spiel zusätzlich) und optisch ansprechend gestaltet (was auch immer das bei einem Kneipenspiel heißt).
    Von mir gibt es dafür 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Mystic ScROLLS André über Mystic ScROLLS
    Ein einfaches, flottes Spielchen in optisch ansprechendem Gewand.
    Die Regeln sind simpel (auch wenn die Anleitung hier und da etwas deutlicher sein könnte): Es wird immer gleichzeitig gewürfelt, um eigene Zauberkombinationen zu erhalten und zwar solange, bis man entweder keine neuen Würfel mehr nachnehmen kann bzw. bis der besondere Zauberspruch von einem Spieler erwürfelt wurde. Kniffel auf deutlich höherem Niveau eben.
    Dabei spielt dann im Endeffekt jeder für sich, erst beim - dem Würfeln folgenden - Auswerten der Zaubersprüche kommt Interaktion auf, indem dann Schadenspunkte (oder auch mal neue Lebenspunkte) verteilt werden. Gewonnen hat der, der als Letzter noch Lebenspunkte übrig hat und somit alle anderen in die Knie zwang.
    Das Ganze geht durch das gleichzeitge Würfeln durchaus hektisch zu, der Tisch sollte nicht zu klein sein, denn hier kann schonmal etwas durcheinander gehen. Und keiner will dauernd Würfel vom Boden aufheben und dabei kostbare Zeit verplempern, in der die anderen lustig weiterwürfeln.
    Für zwischendurch und als Absacker ist das Spiel aufgrund der kurzen Spieldauer absolut zu empfehlen. Hinzu kommt eine schöne Gestaltung im Magiergewand, wodurch auch jeder mit seinem eigenen Charakter individuelle Zaubersprüchen erhält, welche dann eben zu erwürfeln sind.
    Von mir gibt es dafür 5 Würfelaugen und ein Hoch auf die Spieleschmiede!

    Andrés Wertung:
  • Carcosa (engl.) André über Carcosa (engl.)
    Tja, was soll man sagen?!
    Ich habe dieses Spiel in der Spieleschmiede unterstützt und besitze daher die deutsche Veröffentlichung. Die Übersetzung ist ordentlich geworden, allerdings geht es hier ja um das Spiel an sich und dazu kann ich nur sagen, dass es spieltechnisch in meinen Augen höheren Ansprüchen nicht genügt. Für glühende Anhänger des Lovecraft-Universums (zu denen ich nicht zwangsläufig zähle) ist es wahrscheinlich ein Must-Have, aber das Spielprinzip transferiert einfach bekannte Elemente aus Carcassonne in die Welt von Carcosa. So wird bis auf einige Details (z.B. späteres Umdrehen der Plättchen, Figuren opfern, Regenerationszeit der Wahnsinnigen) wenig Neues geboten, woran auch das Punkte zählen am Spielende nochmal erinnert.
    Für mich nur ein solides Spiel, das sicher Spaß macht, wenn man die Thematik mag (das Artwork ist durchaus gelungen), dass ruhig aber vom Spielprinzip her hätte eigenständiger sein können.

    Andrés Wertung:
  • Gaïa André über Gaïa
    Vieles wurde bereits von den vorigen Rezensenten gesagt, deswegen hier eine kurze subjektive Einschätzung:
    Die Optik ist peppig-farbenfroh, die Regeln sind schnell erlernt, die Hintergrundgeschichte ist stimmig und die Spielerzahl (2-5) variabel, das Material macht zudem einen stabilen Eindruck.
    Aber neben diesem ganzen Drumherum hat mich persönlich das Spielgefühl nicht überzeugt.
    Es ist nichts langfristig planbar, weil einem irgendein Mitspieler sowieso immer einen Strich durch die Rechnung macht. Das hat mir beim Zweispielerspiel schon gereicht, ich mag gar nicht an eine Partie mit fünf Spielern denken...
    Dazu braucht man eine ordentliche Portion Kartenglück, um mal irgendetwas abzuschließen zu können (sei es ein Ziel oder auch den Bau einer Stadt). Eigentlich habe ich die ganze Zeit nur sprunghaft auf den kurzfristigen Verlauf des Spiels reagiert. Alles in allem kann ich das Spiel daher nur für Gelegenheitsspieler oder Familien mit (auch wieder nicht zu jungen) Kindern empfehlen. Denn an sich finde ich es mal erfrischend nicht immer nur um Punkte zu spielen, sondern einfach mal als Erster seine Figuren auf dem Plan unterbringen zu müssen.
    Aber für mich bleibt das Spiel leider auf halber Strecke stehen.
    Insgesamt 4 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Shanghaien André über Shanghaien
    Ein tolles Spiel für Zwei!
    Es ist zwar etwas glückslastig (okay, was erwartet man von einem Würfelspiel?!), aber die Regeln sind in Windeseile erlernt, es geht dann schnell von der Hand und bislang wurde bei uns immer noch mindestens eine weitere Partie direkt drangehängt. Optisch ist es schön anzusehen (die Stereotypen der einzelnen Nationalitäten haben auch etwas!), das Thema ist passend und es bleibt durchgängig unterhaltsam sowie spannend, wobei zum Ende hin auch immer mehr Taktik möglich ist (Schmutzige Tricks-Karten und Ausrichtung an den Karten des Gegners).
    Gegen den Trend gebe ich hier mal die volle Punktzahl, weil ich gar nicht wüsste, was man bei einem Würfelspiel für zwei Spieler noch besser machen sollte. Mehr davon!

    Andrés Wertung:
  • Roar! - Fang das Monster André über Roar! - Fang das Monster
    Eine erfrischende Überraschung!
    Ich habe das Spiel ca. vor einem Jahr während des Abverkaufs ergattert und seitdem staubte es im Regal rum. Jetzt habe ich es heute mal mit meiner Freundin und mit niedriger Erwartungshaltung rausgeholt und ich bin wirklich positiv überrascht. Die Installation der notwendigen App ging zügig und tatsächlich funktioniert diese reibungslos. Natürlich muss man beim Scannen des Spielplans ab und zu mal den Neigungswinkel der Smartphonekamera ändern, damit auf diesem auch alles erfasst wird, aber insgesamt wird hier Werbung für app-unterstützte Brettspiele gemacht.
    Nach dieser technischen Beurteilung ein kurzer Blick auf das Spiel an sich: Die Idee ist lustig, optisch (vor allem die Spielbrettseite mit dem Fortgeschrittenenplan, aber auch die Illustrationen der Monster und Wissenschaftler) und akustisch ist es gut gemacht, die Regeln sind leicht zu erlernen (dabei hilft die App natürlich auch) und das Spieltempo ist flott und kurzweilig. Die Hintergrundgeschichte ist stimmig und natürlich auch etwas für jüngere Mitspieler.
    Warum dann also trotzdem nicht die volle Punktzahl? Weil in meinen Augen die Balance zwischen dem Monster und den Wissenschaftlern nicht ganz ausgewogen ist. Obwohl hier das Scotland Yard-Spielprinzip aufgegriffen wird, ist das Monster bzw. seine Position auf dem Spielbrett immer recht schnell klar (was natürlich auch daran liegt, dass manche Geräuschkombination nur einmal auf dem Plan zu finden sind). Zudem stört es mich auch, dass bei den einzelnen Missionen der App der Startpunkt des Monsters nicht variiert. Spiele ich die bestimmte Mission X, so wird das Monster immer von der gleichen Stelle beginnen; hier wäre doch eine zufällige Auswahl deutlich besser gewesen. So muss man vor dem Wissenschaftler-Spieler geheim halten, um welche Mission es geht.
    Trotzdem überwiegt in meinen Augen ein guter Spieleindruck und ich vergebe 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Kingdomino - Upgrade Kit André über Kingdomino - Upgrade Kit
    Dieses Upgrade-Kit ist für die erste Version von Kingdomino (Nicht-quadratische Schachtel ohne SdJ-Zeichen) eine ziemliche Bereicherung.
    Enthalten sind der 3D-Turm und ein Wertungsblock, welche dem ursprünglichen Beutel und dem improvisierten Punkte-notieren endlich ein Ende setzen.
    Für aktuell 4,99 ist dieses Kit daher eine klare Empfehlung, auch wenn der zusammengebaute Turm leider nicht mit in die ursprüngliche Schachtel passt (es sei denn, man entfernt das Inlay und hat dann die restlichen Teile unsortiert rumfliegen). Trotz dieses Mankos bin ich vom Rest (Materialqualität, Optik) durchaus überzeugt.
    Insgesamt 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Mayday - 100 Kartenhüllen quadratisch mittel für Kartengröße 80 x 80 mm André über Mayday - 100 Kartenhüllen quadratisch mittel für Kartengröße 80 x 80 mm
    Da ich diese Hüllen für das Spiel "Whoosh - Die Monsterschnapper" nutze, hier eine kleine Einschätzung:
    Ich persönlich habe an dem Produkt nichts auszusetzen, das Preis-/Leistungsverhältnis ist stimmig, die Hüllen sind robust und tragen beim Mischen nicht zu dick auf, ebenso sind sie noch griffig genug, um schnell vom Handstapel gezogen zu werden.
    Wenn man nun noch bedenkt, dass Mayday inzwischen nahezu alle Formate/Kartengrößen abdeckt und damit für nahezu alle Spiele geeignet ist, so kann ich nur ein dickes Lob aussprechen. Auch die Unterbringung in der Schachtel von Whoosh klappt (aufgrund eines fehlenden Inlays) problemlos, was nicht bei jedem Spiel selbstverständlich ist.
    Insgesamt 6 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Whoosh: Die Monsterschnapper André über Whoosh: Die Monsterschnapper
    Ein Gute-Laune-Reaktions-Spiel!

    Der Name sagt eigentlich schon alles. Schnapp dir als Erster das Monster dessen Zauber-/Waffenkombination soeben aufgedeckt wurde. Desto mehr Spieler, desto wilder geht es durcheinander (es ist zwar schon zu zweit spielbar, aber schöpft sein Potenzial damit noch nicht aus). Die Monster-Zeichnungen sind niedlich, die Kartenqualität macht einen guten Eindruck. Insgesamt also leichte Kost, empfehlenswert als Partyspiel oder auch für Familien mit kleineren Kindern, Kenner- und Vielspieler können es zumindest als Lückenfüller einbauen.
    Ich vergebe 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Die Maulwurf Company André über Die Maulwurf Company
    Altbekannt, nun etwas kleiner.

    Das klassische Glücksspiel wurde hier etwas in der Größe komprimiert und ist nun das ideale Mitbringspiel. Für 2 bis 4 Spieler gibt es (Schaden-)Freude satt, die Materialqualität ist wunderbar und gerade kleine Kinder werden begeistert sein, da nach wie vor das Ziehglück bei den Plättchen das bisschen planbare Taktik deutlich überlagert. Alles jetzt zum kleinen Preis und somit eine Kaufempfehlung für alle die etwas für zwischendurch und für jede Spielgruppe (d.h. für Nicht- bzw. Gelegenheitsspieler) suchen.
    Insgesamt 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Majesty: Deine Krone – Dein Königreich André über Majesty: Deine Krone – Dein Königreich
    Um es kurz zu machen: Das Spiel hat mich nicht richtig mitgenommen. Neben einer schönen Optik und auch wertigem Material wird hier für mich spieltechnisch irgendwie zu wenig geboten.

    Dies liegt an:
    - der sehr kurzen Spieldauer (das Spiel endet schon sobald man 12 Personen hat; ich fühlte mich gerade im Flow, da war es auch schon vorbei.)
    - der sehr starken Vereinfachung des Themas (Wieso gibt eigentlich alles - bis auf die Kranken im Lazarett - Geld? Insbesondere Militär verschlingt normalerweise mehr, als es einbringt. Ein bisschen Realismus wäre schon schön gewesen.)
    - Zu zweit ist das Spiel wirklich eintönig, nur mit mehreren Mitspielern etwas besser.
    - Die taktischen Möglichkeiten sind überschaubar, der Glücksfaktor durch das zufällige Nachlegen der Personen recht hoch. Wirklich gefordert habe ich mich jedenfalls nicht gefühlt. Bei uns gewann dann auch noch der Spieler, der eigentlich gar keine Lust zum Spielen hatte und einfach nur eben schnell seine Züge gemacht hat.

    Im Endeffekt bin ich, auch aufgrund des recht hohen Preises von ca. 30 Euro, ziemlich enttäuscht. Vielleicht funktioniert es mit Kindern besser, aber erfahrene Spieler finden hier wenig Anreize.
    Wohlwollende 4 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
    • Dirk H., Wolfgang A. und 4 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Karsten W.
      Karsten W.: es ist eher etwas für familien die gelegentlich einmal spielen aber definitiv kein vielspieler-spiel.

      22.02.2018-15:01:12
    • Mirko J.
      Mirko J.: Zu kurze Spieldauer und schlecht für 2 Spieler?
      Hört sich nach einem Schachspieler an.
      Ich käme nie auf die Idee Majesty zu zweit zu spielen.... weiterlesen
      30.07.2018-22:35:18
    • André P.
      André P.: Lieber Mirko,
      vielen Dank für die Lorbeeren, leider reichen meine bescheidenen geistigen Fähigkeiten nicht zum Schachspieler. Auch reicht es... weiterlesen
      31.07.2018-14:28:15
  • Codenames - Duett André über Codenames - Duett
    Überraschend gut!

    Nachdem mich das ursprüngliche Codenames (SdJ 2016) sehr positiv überrascht hatte, war das nachfolgende Codenames Pictures in meinen Augen ziemlich überflüssig.
    Da ich aber ohnehin seltener in den Genuss von größeren Spielgruppen komme, wollte ich dem neuen Codenames Duett mal eine Chance geben.
    Restzweifel blieben natürlich, ob das Spielprinzip überhaupt mit nur zwei Spielern funktionieren kann.
    Und jetzt muss ich sagen, man hätte das Spielprinzip für zwei Spieler nicht besser umsetzen können. Gegenübersitzend versucht man kooperativ 15 Agenten zu finden, wobei jeder eine eigene Dechiffrierkarte hat. Auf diesen hat jeder Spieler 9 Agenten gekennzeichnet (weil sich drei überschneiden, kommt man insgesamt auf 15), andererseits gibt es dadurch jetzt auch insgesamt zwei Attentäter. 9 Zeitmarker sorgen für eine zeitliche Begrenzung des Spiels, danach hilft nur noch der Sudden-Death-Modus, bei dem man nochmal ohne zusätzliche Informationen ins Blaue schießen kann.
    Als Steigerung zur Grundversion des Spiels sind die neu hinzugekommenen Missionskarten ebenfalls stimmig und eine Bereicherung.
    Natürlich steht und fällt der Spielspaß (wie auch bei den Vorgängern) mit dem erlaubten Maß an (Nicht-)Kommunikation, aber das muss jeder für sich selbst festlegen.
    Aber wer ein Spiel der Codenames-Reihe kauft, sollte ungefähr wissen, was ihn erwartet. Und das kriegt er hier auch, ohne Fehl und Tadel. :)
    Von mir gibt es dafür volle 6 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Black Stories - Funny Death Edition 2 André über Black Stories - Funny Death Edition 2
    Sehr unterhaltsam (besonders in größeren Gruppen!)
    Wie in der Reihe üblich gibt es wieder 50 neue, makabere und eigentlich mehr oder minder unglaubliche Todesfälle. Funny Death sagt ja eigentlich alles.
    Das Spielprinzip geht nicht einfacher (Der Spielleiter gibt einen Hinweis, der Rest der Gruppe muss nun die passende Geschichte dazu finden), mit 50 Fällen hat man auch einiges vor sich, bis das Spiel eigentlich mehr oder weniger unbrauchbar ist. (Oder man spielt halt immer mit unterschiedlichen Gruppen)
    Insgesamt kurzweilig und es macht Laune, die Neugier und Sensationslust der Teilnehmer halten die Stimmung schon hoch.
    5 Würfgelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Jaipur André über Jaipur
    Ein einfaches Zwei-Personen-Spiel.

    Jaipur macht Spaß, ohne eine große taktische Tiefe aufzuweisen. Es gilt Waren mit unterschiedlichen Wertigkeiten zu sammeln und evtl. noch den ein oder anderen Bonus-Chip zu bekommen, indem man größere Warenmengen auf einmal tauscht.
    Das Spiel geht flüssig von der Hand, die Regeln sind schnell erklärt und die Spieldauer ist angenehm kurz, so dass das geradlinige Spielprinzip nicht überstrapaziert wird. Das Material ist solide und die Hintergrundgeschichte stimmig. Für Zwischendurch eine klare Empfehlung.
    Ich vergebe 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Mayday - 100 Kartenhüllen USA Chimera für Kartengröße 57,5 x 89 mm André über Mayday - 100 Kartenhüllen USA Chimera für Kartengröße 57,5 x 89 mm
    Da ich diese Hüllen für das Spiel "Vikings Gone Wild" nutze, hier eine kleine Einschätzung:
    Ich persönlich habe an dem Produkt nichts auszusetzen, das Preis-/Leistungsverhältnis ist stimmig, die Hüllen sind robust und tragen beim Mischen nicht zu dick auf, ebenso sind sie noch griffig genug (hatte eigentlich erst befürchtet, dass die Karten jetzt zu glatt und rutschig werden).
    Wenn man nun noch bedenkt, dass Mayday inzwischen nahezu alle Formate/Kartengrößen abdeckt und damit für nahezu alle Spiele geeignet ist, so kann ich nur ein dickes Lob aussprechen. Auch die Unterbringung in der Schachtel von Vikings Gone Wild klappt problemlos, was nicht bei jedem Spiel selbstverständlich ist.
    Insgesamt 6 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Magic Maze André über Magic Maze
    Gutes, kurzweiliges Spiel!

    Zugegeben, die Hintergrundstory ist etwas seltsam (Fantasyhelden klauen ihre Ausrüstung im Supermarkt zusammen), aber der Spielmechanismus selbst ist erfrischend innovativ. Man spielt unter Zeitdruck kooperativ zusammen, wobei jeder nur über wenige einzigartige Aktionsmöglichkeiten verfügt. D.h. man deckt nur zusammen das gesamte Spektrum der Zugmöglichkeiten ab, weshalb es auch keine bestimmte Zugreihenfolge gibt, sondern immer der spielt, der meint die beste Zugmöglichkeit auf Lager zu haben und seine Hand zuerst an einem Pöppel hat. Erschwert wird das Ganze noch, indem man bis auf wenige Ausnahmen nicht miteinander reden darf. Sollte mal wirklich derjenige mit der einzig hilfreichen Aktionsmöglichkeit nicht aufpassen, kann man ihm lediglich den "Tu was"-Megapöppel vor die Nase stellen und damit dezent auf sein Versäumnis hinweisen.
    In meinen Augen ist das Spiel wirklich lustig und während es mit zwei Spielern noch recht leicht ist, so nimmt mit steigender Spielerzahl das Chaos merklich zu. Es gibt zwar immer mal Spieler, die partout nicht den Mund halten können (und damit streng genommen gegen die Regeln verstoßen), aber den Rahmen dafür sollte man vorher hinsichtlich seiner Spielrunde angemessen anpassen. Bislang war der Spielspaß bei unseren Runden immer groß und auch weil die einzelnen Szenarien sehr kurz sind wird immer direkt nach der nächsten Runde gerufen. Für Familien- und Gelegenheitsspieler spreche ich somit eine klare Empfehlung aus, für eine reine Kennerspielrunde ist es vermutlich zu einfach. Aber da gibt es ja genug andere Spiele und in dem Bereich ist Magic Maze ja auch nicht in die engere Nominierungsauswahl gekommen. Die Optik ist niedlich und das Spielmaterial solide. Die Regelerklärung ist vorbildlich und erfolgt auch über Einführungsszenarien.
    Von mir gibt es dafür volle 6 Würfelaugen

    Andrés Wertung:
  • Castle Panic (dt.) André über Castle Panic (dt.)
    Ein grundsolides Koop-Spiel.

    Die Regeln sind recht schnell erlernt, die Kurzfassung der Züge auf den vier Spielfeldecken ist dabei sehr hilfreich. Optisch empfinde ich die Illustrationen als ansprechend und das Spiel kann, auch bedingt durch den eindeutig vorhandenen Glücksfaktor (zufälliges Ziehen der Monsterplättchen und Erwürfeln der Wege großer Felsen), ziemlich kniffelig und fordernd sein. Die Solovariante habe ich zwar noch nicht ausprobiert, ab zwei Spielern funktioniert das Ganze aber schon recht gut. Das Kooperationsprinzip hält die Laune dauerhaft hoch, zum Ende hin können dann aber doch die persönlichen Befindlichkeiten durchkommen, da es schließlich im Siegfall und in der Grundversion des Spiels dann doch nur einen Meistermonstertöter geben kann.
    Ob das Spiel auch nach etlichen Partien noch denselben Reiz bietet, kann zwar grundsätzlich in Frage gestellt werden, für Neulinge und Schnelleinsteiger ist es jedenfalls sehr gut geeignet.
    Solide fünf Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Qwixx Gemixxt - 2 neue Spielvarianten André über Qwixx Gemixxt - 2 neue Spielvarianten
    Nette Varianten.
    In meinen Augen bieten die beiden neuen Blöcke gelungene Abwechslung zum kleinen Preis, auch wenn sie zu größeren Grübelpausen führen, als es beim Grundspiel der Fall ist. Wer aber seine grauen Zellen etwas anstrengen möchte, liegt mit diesen Varianten richtig.

    Andrés Wertung:
  • Hoch die Becher André über Hoch die Becher
    Partyspiel?! Eher nicht.

    Direkt vorweg: Die Aufmachung des Spiels ist sehr ansprechend. Stilvolle Reliefbecher, nett aussehende Steinchen und gefällige Comic-Illustrationen der Karten, dazu eine lustige Anleitung, die aber nicht jedes Detail ausreichend erklärt. (Die beiden Sondersteine erklären sich nur, wenn man alle Charakterkarten schon gelesen hat, das offene Auslegen der Zielkarten ist nicht eindeutig formuliert und auch die Aufbauschritte 2 und 3 sind missverständlich; ich habe mich jedenfalls erst durch ein Regelvideo absichern müssen)
    Die Spielidee, vergifte deine Zielperson und überlebe selbst, ist gelungen, aber in meinen Augen taugt das Spiel als Partyspiel nicht. Auch wenn die Spielerzahl (bis 12) eigentlich dafür spricht, so muss man sich doch zu sehr auf das konzentrieren, was gerade passiert, zudem muss man immer die Sonderfähigkeit seiner Charakterkarte im Hinterkopf haben und es ist für all das meist zu unruhig.
    Zudem hat es Schwächen in der Durchführung, die Becher kippen zu leicht um, weil sie kopflastig sind, die Einhaltung des Abstandes (Armlänge), um nicht in die Becher gucken zu können, ist ein Problem (Jeder, der eben auf die Toilette muss oder sich aus anderen Gründen erhebt, kann locker den Inhalt der Becher sehen) und auch das verdeckte Steine einschenken setzt eine gewisse Feinmotorik voraus.
    Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich finde die Spielidee an sich gut, aber die Durchführung ist mangelhaft und das ist wirklich schade.
    So bleibe ich mit gemischten Gefühlen zurück und bereue leider etwas den auch recht hohen Preis, den ich für das Spiel gezahlt habe.
    Insgesamt 4 gnädige Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Caverna - Höhle gegen Höhle André über Caverna - Höhle gegen Höhle
    Ein solides, sehr taktisches Zweispielerspiel!

    Eins vorab: Ich besitze weder das eigentlich Caverna-Spiel, noch habe ich es je gespielt, weshalb diese Rezension wirklich nur das Zweispielerspiel betrifft.

    Zur Spielidee: Jeder Spieler verfügt über eine Höhle, die er erst aushöhlen muss, um diese dann nach und nach mit Höhlen-/Einrichtungsräumen einzurichten, welche weitere Aktionen ermöglichen und am Ende Siegpunkte bringen. Damit das alles gelingt, müssen Nahrung und Baustoffe (Emmer, Flachs, Holz, Stein, Gold und allgemein Nährwerte) gesammelt und sinnvoll wieder investiert werden. Das Ganze geschieht in 8 Runden, die aus jeweils 3 Phasen (Aktionsplättchen aufdecken, Aktionsplättchen nutzen, Aufräumphase) bestehen. Die Möglichkeiten werden natürlich zunehmend vielfältiger und man bekommt auch mit zunehmender Rundenzahl mehr Züge (2-4), um die verfügbaren Aktionsplättchen zu nutzen.
    Am Ende gewinnt derjenige, der durch seine Höhlenräume die meisten Siegpunkte ergattern konnte, wobei noch jedes verbliebene Gold ebenfalls als Siegpunkt hinzuzählt.

    Fazit: In meinen Augen ist das Spiel absolut solide und bietet eine Vielzahl taktischer Möglichkeiten (z.B. die Modifizierung der Höhle durch Extrawände, damit bestimmte Einrichtungsräume auch passen). Das Spielprinzip dürfte Lookout- bzw. Rosenberg-Fans langsam bekannt sein und überzeugt weiterhin. Ich habe das Spiel für mich mit anderen Zweispielerspielen verglichen und halte fest, dass es wirklich gelungen und abwechslungsreich ist, dennoch wäre es nicht das erste Spiel, das ich bei günstiger Gelegenheit rausholen würde. "Agricola - Die Bauern und das liebe Vieh" und "7 Wonders Duel" sehe ich ein wenig weiter vorne. Aber insgesamt ist natürlich zu beachten, dass dies Klagen auf höherem Niveau ist.
    Gute 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Qwinto André über Qwinto
    Ich habe damals Qwixx mit 4 Würfelaugen bewertet, weil es mir vom Spielgefühl her nicht so richtig zusagte und doch recht schlicht war. Von der Materialfülle her geht Qwinto sogar noch einen Schritt zurück, wenn man mal die vier Mini-Bleistifte außen vor lässt. Aber das Spielprinzip finde ich anspruchsvoller und unterhaltsamer. Die Regeln sind auch hier einfach gehalten und trotz des natürlich immer noch vorhandenen Glücksfaktors (es ist halt ein Würfelspiel) habe ich mehr das Gefühl Fehlwürfe selbst verbockt zu haben, indem ich vorher einfach dämlich taktiert/geplant habe. Über den Status eines Absackers kommt das Spiel bei mir zwar nicht hinaus, aber es hat durchaus seinen Reiz.
    Von mir gibt es dafür 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Orléans André über Orléans
    Top!
    Auch wenn es aufgrund der Fülle bisheriger Rezensionen eigentlich nicht nötig ist, so gebe ich dennoch kurz meinen Senf zu diesem Spiel ab.
    Bei Orléans handelt es sich um ein Vorzeigestrategiespiel mit einer Fülle an Material. Die Regeln sind überraschend zugänglich und einfach gehalten (jedenfalls im Vergleich zu anderen Schwergewichten in dieser Preis- und Leistungsklasse) und das Spiel geht nach kurzer Zeit recht flüssig von der Hand. Bei jedem Zug hat man eine ordentliche Auswahl an Möglichkeiten, die mit zunehmender Spieldauer stetig anwächst. Ein gewisser Glücksfaktor ist durch das zufällige Ziehen der Plättchen zwar gegeben, kann aber durch Joker-Mönche und vorsorgliche Planung beim Sammeln der Plättchen überschaubar gehalten werden.
    In meinen Augen hat das Spiel einen sehr hohen Wiederspielreiz und die Vielzahl unterschiedlicher Möglichkeiten und Strategien wird es für lange Zeit spannend halten.
    Insgesamt sechs Würfelaugen!

    Andrés Wertung:
  • Oh my Goods Du meine Güter! André über Oh my Goods Du meine Güter!
    Diesmal also ein kleines Kartenspiel aus dem Hause Lookout. Und auch das vermag (mich) zu begeistern.
    Es handelt sich hierbei um eine gelungene Mischung aus strategischem Taktieren und etwas Glück, die dazu führen soll, dass die eigenen Arbeiter, Gehilfen und Gebäude effizient produzieren. Das Thema (historisch-ländlich) und die optische Gestaltung entsprechen dem üblichen Lookout-Standard, was mir sehr gut gefällt. Die Spieldauer ist mit gut 30 Minuten angenehm kurz und ermöglicht auch mal eine Partie zwischendurch und die Regeln sind ziemlich schnell verstanden. Nach Isle of Skye für mich das zweitbeste Spiel von Alexander Pfister.
    Insgesamt sechs Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • 7 Wonders - Duel - Pantheon Erweiterung André über 7 Wonders - Duel - Pantheon Erweiterung
    Eine gute Erweiterung, die die Komplexität nochmal ziemlich erhöht.

    Ich kann mich der Meinung meines Vorrezensenten (Maurice) über weite Strecken anschließen und wiederhole aufgrund seiner ausführlichen Darstellung der neuen Regeln nicht nochmal alles im Detail, sondern beschränke mich auf eine kurze persönliche Einschätzung dieser Erweiterung.
    Das Grundspiel wird stimmig ergänzt, in jedem Zeitalter gibt es Änderungen bzw. Ergänzungen (Mythologieplättchen, Opfergabenplättchen und Tempelkarten statt Gildenkarten). Dazu kommen neue Weltwunder und Fortschrittsplättchen und als größte Neuerung die Götter(-karten). Und hier kommt der einzige Kritikpunkt den ich bei dieser Erweiterung habe. Manche dieser Götter und insbesondere auch das Tor sind in meinem Augen einfach zu stark und bringen die Spielbalance aus dem Gleichgewicht. Jedenfalls hat sich bei uns die Zahl der Partien, die wirklich mal ganz bis zum Ende durchgespielt werden (bis zur eigentlichen Punktwertung) ziemlich reduziert, weil die Götter die beiden anderen Siegwege (Militär und Forschung) vereinfachen.
    Da ich dies nicht wirklich begrüße, ziehe ich hier bei dieser ansonsten sehr guten (und auch atmosphärisch dichten) Erweiterung einen Punkt ab.
    Daher insgesamt 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Kingdomino - Spiel des Jahres 2017 André über Kingdomino - Spiel des Jahres 2017
    Ein reines Familienspiel?!
    Die Nominierung zum Spiel des Jahre macht deutlich, wir haben es hier mit einem leicht zu lernenden, kurzweiligen und optisch ansprechenden Spiel zu tun, dass alle Spielertypen (vor allem eigentliche Nicht-Spieler) an einen Tisch holen soll. Dazu wird jede Menge richtig gemacht. Das traditionelle Domino-Thema wird in eine Königreich-Märchen-Hintergrundgeschichte gepackt, schön bunt aufgezogen und geht sehr flüssig von der Hand, auch die Wertung ist simpel (die jeweilige Größe der einzelnen zusammenhängenden Gebiete jeweils multipliziert mit den in ihnen befindlichen Kronen und dann alles zum Endergebnis addiert). Die Spieldauer ist zudem sehr kurz und lädt direkt zu einer weiteren Partie ein. Als Vielspieler hatte ich in der ersten Partie den Eindruck, dass der Anspruch des Spiels sehr einfach ist. Ich habe dieses Gefühl in den folgenden Partien relativiert, da doch ein gewisses Maß an Planung & Taktik möglich ist und das Spiel durchaus mehr hergeben kann. Sehr sinnvoll sind dabei die beigefügten Varianten, die ein anderes Niveau ermöglichen und vor allem im Zweispielerspiel unabdingbar sind. Mit 2 Spielern alle Plättchen zu verwerten und dabei noch darauf zu achten, dass das eigene Schloss perfekt in der Mitte liegt, das hat schon etwas. Somit bin ich auch zufriedengestellt und kann festhalten, dass das Spiel nicht nur das ist, was es vorgibt zu sein, sondern auch dem geneigten Vielspieler durchaus etwas bieten kann. Daher muss ich gestehen, dass ich es gerne spiele und meine Freundin liebt es.
    Ob es jetzt das Spiel des Jahres wird oder ob es besser ist als frühere Spiele des Jahres, ist schwer zu sagen. Ich für meinen Teil hole mal, auch weil ich nichts finden kann, was hier falsch gemacht wird, letztlich mit ruhigem Gewissen die volle Punktzahl hervor.

    Andrés Wertung:
  • Agricola - Mehr Ställe für das liebe Vieh André über Agricola - Mehr Ställe für das liebe Vieh
    Eine stimmige Erweiterung, die den Spielspaß eines sehr guten Zweispielerspiels noch um einen Tacken erhöht.
    Ich schließe mich meinen Vorrezensenten insofern an, als dass eigentlich sowohl die Verpackung als auch der Preis für den enthaltenen Materialumfang zu groß/hoch sind.
    Spieltechnisch betrachtet macht das Ganze aber Sinn, wenn auch die Änderung des Spielverlaufs durch die Hinzunahme von lediglich vier weiteren - zufällig ausgesuchten - Sonderplättchen nicht so erheblich ist. Viel wichtiger ist, dass dies aber stimmig passiert und in einem ohnehin tollen Spiel einen Extra-Anreiz bietet. Und durch die Vielzahl der Plättchen (insgesamt 27) hat man durchaus einige Runden, bevor man alle Sonderplättchen mal angespielt hat.
    Von mir gibt es dafür insgesamt gute 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Cargo Train - Zug Spielfiguren André über Cargo Train - Zug Spielfiguren
    Letztlich ein sinnvoller Kauf.
    Bezüglich des Preis-Leistungs-Verhältnisses muss das hier jeder für sich abwägen, aber vom Spielgefühl her sind diese Meeple eine Bereicherung. Sie ersetzen die Bewegungskarten und schaffen so ein bisschen mehr Ordnung im Spielverlauf (das ewige Kartenrichten nimmt deutlich ab). Zudem ist es schön zwischendurch mal etwas anderes als nur Karten in der Hand zu haben.
    Die Verarbeitung ist solide, ohne Jubelstürme auszulösen.
    Was ruhig etwas besser hätte gelöst werden können, ist die Farbabstimmung zwischen den orangen Spielerkarten und der dann doch gelben Lok. Hier hätte ich mir dann auch eine orange Lok gewünscht.
    Insgesamt 4 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Cargo Train (dt./engl./poln. Anleitung) André über Cargo Train (dt./engl./poln. Anleitung)
    Ein unterhaltsames Zugspiel.
    Zugspiele gibt es einige, ganz ohne Spielbrett sind sie aber eher ungewöhnlich. So spielt man hier ausschließlich mit Karten in einem unterschiedlich großem Setting, welches sich stets nach der Anzahl der Spieler (2-4) richtet. Und in diesem sollte man seinen Zug (der bis zur vierten Stufe ausgebaut werden kann) strategisch clever einsetzen, um möglichst schnell viele Waren an die Fabriken zu liefern und dabei optimalerweise noch Handelsverträge zu erfüllen. Am Ende gewinnt dann der Spieler, welcher die meisten Punkte (abgelieferte Waggons, Sets aus unterschiedlichen Waggons, Handelsverträge sowohl als Bonus- als auch als Strafpunkte) ergattern konnte.
    Die Regel ist mit 8 Seiten relativ kurz, nicht immer direkt eingängig, aber im praktischen Durchlauf klärt sich das Meiste schnell. Die optische Gestaltung ist eher am "Modell Sparta" orientiert, aber zweckdienlich. Das Thema ist irgendwie altbekannt (Züge und Waggons halt).
    Dennoch hinterlässt Cargo Train ein gutes Spielgefühl, weil es stets genug taktische Möglichkeiten bietet und den Glücksfaktor (ja, die Handelsverträge muss man schon zufällig nachziehen) gering hält. Zudem ist die Spielzeit erfrischend kurz (deutlich unter einer Stunde). Mit zwei Spielern schöpft es sein Potential meines Erachtens noch nicht ganz aus, ab 3 Spielern hat man es aber mit einem guten Spiel zu tun, das in meinen Runden bislang auch immer bis zum Schluss spannend blieb.
    Tendenziell liege ich insgesamt zwischen 4 und 5 Würfelaugen, vergebe letztlich aber doch 5 Augen für den mutigen und gelungenen Versuch, ein Eisenbahnspiel ausschließlich mit Karten (110 an der Zahl) zu konzipieren.

    Andrés Wertung:
  • Schwarz Rot Gelb André über Schwarz Rot Gelb
    Ein Spiel zum wahnsinnig werden!
    Wer Ligretto oder ähnliche Spiele mag, ist hier an der richtigen Stelle.
    Man begibt sich durch den Zeitdruck (alle spielen gleichzeitig und jeder versucht als Erster fertig zu werden) und dadurch, dass man beim Karten nehmen auf drei Dinge gleichzeitig achten muss (unterschiedliche Wortanzahl und geschriebene wie abgebildete Farben) in Dauerstress, kann sich aber im Endeffekt freuen, dass es den anderen natürlich kein Stück besser geht. Gerade bei den Wertungen ist Schadenfreude vorprogrammiert, denn Fehler werden in den gesammelten Kartenreihen zuhauf gemacht. Das zufällige Auslegen von Wertungskarten sorgt zudem dafür, dass die Runden unterschiedliche Gewichtungen haben und hält die Spannung bis zum Ende (nach 5 Runden) aufrecht. Nett finde ich die Idee, das unpassende Karte offen wieder abgelegt werden müssen. Dadurch kann man dann auf noch mehr Sachen achten, einfach Chaos pur.
    Die optische Gestaltung ist spartanisch, aber zweckdienlich. Die Spieldauer ist auch angemessen, viel länger würden das meine Nerven auch wohl nicht mitmachen.
    Da die Idee vom Grundprinzip her wahrlich nicht neu ist, aber dennoch mit diesem Spiel eine weitere interessante Variante entstanden ist, vergebe ich ordentliche 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Bohnanza - Das Duell André über Bohnanza - Das Duell
    Ein absolut solider Ableger des bekannten Grundspiels.
    Fans von Bohnanza kommen an dieser Zwei-Spieler-Varainte nicht vorbei. Das typische Bohnanza-Flair ist sofort vorhanden, die einzelnen Mechanismen greifen stimmig ineinander ("Schenken" und Bohnuskarten), die Illustrationen sind gewohnt niedlich und orientieren sich nun mehr am Duellcharakter (und dem Geschlechterkampf?!) des Spiels und die Spieldauer von 30-45 Minuten ist angenehm.
    Was mich allerdings als Fan des Grundspiels etwas stört, sind die vereinfachten Elemente. So hat man von Beginn an schon 3 Bohnenfelder und auch das Anbauen der Bohnen ist deutlich einfacher geworden, da man in diesem Spiel auch unterschiedliche Bohnensorten in einem Bohnenfeld anbauen kann. Es muss lediglich beachtet werden, dass die Bohnen nur in aufsteigender numerischer Reihenfolge angelegt werden dürfen.
    Nichtsdestotrotz ist der Transfer der Thematik auf ein reines Zweispielerspiel gelungen und kann jedem Fan der Reihe ans Herz gelegt werden.
    Von mir gibt es dafür gute 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Don Quixote André über Don Quixote
    Ein flottes, aber nur nettes Spiel!
    Zugegeben, die Regeln sind schnell erlernt und es geht zügig von der Hand. Im Endeffekt versucht man aber nur, nach dem Aufruf von vorgegebenen Feldern (hat mich ein bisschen an Bingo erinnert) seine Plättchen möglichst zu verbinden und so ein großes Wegenetz zu schaffen. Das Ganze passiert vollkommen unabhängig von den Mitspielern und das Glücksmoment (urspr. zufälliges Ziehen der Plättchen, zufällige Bestimmung des Zielortes) ist in meinen Augen sehr hoch.
    Für die ganze Familie und für Gelegenheitsspieler ist das wahrscheinlich in Ordnung, die Grundidee gefiel mir an sich auch, an der optischen Gestaltung und der Qualität des Materials gibt es nichts zu meckern.
    Dennoch hat mich das Spiel von seinem Ablauf her nicht so richtig vom Hocker gerissen.
    Von daher vegebe ich insgesamt diplomatische vier Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Ein Fest für Odin André über Ein Fest für Odin
    Ein Wahnsinnsspiel!

    Ganz ehrlich, dieses Spiel ist Wahnsinn in jeder Hinsicht. Eine 24seitige Anleitung, die einen nach der Erstlektüre mit etlichen Fragezeichen zurücklässt. Ich musste mir erst zwei Regelvideos anschauen, um überhaupt den Rahmen zu erfassen und die einzelnen Elemente aneinander zu kriegen. Und dann ging es Schritt für Schritt ins Spiel. Wahnsinnig viel (schön gestaltetes) Material, wahnsinnig viele taktische Möglichkeiten, wahnsinnig lange Spieldauer. Dieses Spiel vereint so viele einzelne Spielelemente in sich, dass ich mich eigentlich von ein paar älteren trennen könnte. Es wird der eigene Heimatplan vollgepuzzelt (wie bei Patchwork), man kann Viehzucht betreiben (ansatzweise Agricola) und es gibt noch ein wohlproportioniertes Glückselement, wenn man in den Kampf (Überfall, Plünderung, Jagd, Walfang, etc.) zieht, da man dann auch dementsprechend einen 8er- oder 12er-Würfel werfen muss.
    Das Ganze geht über 7 Runden, von denen jede aus 12 (unterschiedlich langen) Phasen besteht. Wenn man dieses Spiel dann in voller Besetzung zu viert spielt und noch einige Grübler dabei hat, welche auch nicht immer die Bedeutung aller Symbole kennen, dann muss man sich schon den halben Tag frei halten. Man kann es diesen Mitspielern nicht verübeln, die Möglichkeiten, die man in jedem Aktionszug hat, sind dermaßen vielfältig wie bei kaum einem anderen Spiel.
    Alles in allem bin ich erschlagen und überzeugt. Wenn man die Zeit und Muße findet/hat, bekommt man hier ein Spiel serviert, dass sich wirklich lohnt.
    Volle 6 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Thunderstone Starter - Dungeons, Monster, reiche Beute André über Thunderstone Starter - Dungeons, Monster, reiche Beute
    Macht Lust auf mehr!
    Ich kannte die Thunderstone-Reihe gar nicht, weshalb dieses nachträgliche Einsteigerspiel für mich genau richtig kam. Das Spielprinzip ist durchaus interessant. Man baut sich ein Spieldeck zusammen, um im Dungeon möglichst viele Monster erlegen zu können und damit Siegpunkte zu erhalten. Das Ganze macht jeder für sich, aber spielt irgendwie doch in Gemeinschaft um die offen ausliegenden Dorfkarten und natürlich um den letztlichen Spielsieg, über welchen dann die Siegpunkte entscheiden.
    Die Fantasythematik und die optische Gestaltung sind gut gelungen, das Spiel geht flüssig von der Hand und hat für mich auch einen hohen Wiederspielreiz. Und wenn man sieht, wieviele Spiele die Thunderstone-Reihe insgesamt zu bieten hat, wird auch zukünftig kaum Langeweile aufkommen.
    Gute 5 Würfelaugen!

    Andrés Wertung:
  • Parade André über Parade
    Ein kleines Füllerspiel.
    Meine Vorrezensentin hat die (einfachen) Regeln bereits wunderbar dargelegt, deshalb schildere ich hier nur kurz meinen persönlichen Eindruck.
    Das Spiel kann auch bis zu sechs Personen unterhalten, es ist schnell erlernt und kurzweilig, die optische Gestaltung entspricht meinen Anforderungen ohne zu begeistern.
    Was etwas nervt, ist das ewige Aufrücken der Karten, da ja doch meist welche aus dem mittleren Bereich genommen werden. Und der zur Orientierung dienende (in der Schachtel gefaltete) Positionsstreifen will einfach nicht glatt aufliegen.
    Ansonsten bietet sich dem geneigten Spieler ein simples Kartenspiel mit dem Nebeneffekt des Mehrheitensammelns. Leichte Taktikzüge sind angedeutet, aber Einstein würde sich vermutlich langweilen. Der Glücksfaktor spielt durch das zufällige Nachziehen der Karten eine moderate Rolle.
    Und jetzt schwanke ich zwischen 4 und 5 Würfelaugen, entscheide mich aber schweren Herzens gegen den Trend und vergebe nur 4, da nach den bisherigen Partien in meiner Spielrunde nie wirklich der Wunsch nach einer weiteren Partie aufkam und ein Wiederholungsfaktor damit eher nicht gegeben ist.

    Andrés Wertung:
  • Camel Up Spielmatte + Grand Prix of the Sahara Erweiterung André über Camel Up Spielmatte + Grand Prix of the Sahara Erweiterung
    Und jetzt bewerte ich erstmalig Zubehör. :)
    Erst war ich ja hin- und hergerissen für ein Accessoire 16 Euro zu bezahlen. Aber nach den ersten Spielen unter Einbezug der Matte muss ich sagen, es hat sich voll und ganz gelohnt. Die Matte schafft eine stimmige Spielatmosphäre und steigert meines Erachtens den Spielspaß deutlich. Sie ist robust und liegt faltenfrei auf, auch ohne dass die Enden hoch stehen. (Wahrscheinlich sollte man sie dafür aber auch immer richtig herum aufrollen.)
    Dazu kommt noch das nette Gimmick mit der integrierten Wirbelsturm-Erweiterung. Kurz gesagt, ich möchte Camel Up nicht mehr ohne die Matte spielen. Und da ich jetzt ein bisschen Blut geleckt habe, überlege ich schon, für welches Spiel ich mir die nächste Matte zulegen könnte.
    Volle 6 Würfelaugen!

    Andrés Wertung:
  • Helios André über Helios
    Ein schönes Spiel, auch wenn es das Rad nicht wirklich neu erfindet.

    Unter Verzicht auf die Schilderung der bereits mehrfach zuvor dargelegten Spielregeln, hier nur eine kurze persönliche Stellungnahme.
    Durch die 16-seitige Spielanleitung muss man sich erstmal durcharbeiten, aber dann erhält man ein unterhaltsames Spiel mit vielen taktischen Möglichkeiten, viel Material, einer angenehmen Spieldauer (zu viert eine gute Stunde) und Spannung bis zum Schluss. Das Fantasythema und die entsprechenden Zeichnungen sind sicher nicht jedermanns Sache, tun dem Spielspaß aber keinen Abbruch. Was mir aber als kleiner Kritikpunkt auffiel, ist der Eindruck, dass die Personenkarten zum einen bei der abschließenden Punktevergabe unverhältnismäßig stark ins Gewicht fallen und zum anderen durchaus mehr als 8 Personenkarten hätten vorhanden sein können. Beim Vierspielerspiel können so nach dem zweiten von vier Durchgängen schonmal alle bereits vergeben sein. (Besitzt man die Mini-Erweiterung "Riese und Ballonfahrerin" schwächt sich die Kritik an dieser Stelle ab)
    Einige Spielkomponenten erinnern zudem an andere, ältere Spiele, aber im Endeffekt ist hier alles stimmig zusammengefügt worden.
    Von mir gibt es dafür gute 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Boomerang André über Boomerang
    Was war das denn?
    Eine passable Grundidee und künstlerische Zeichnungen machen noch längst kein gutes Spiel. Eigentlich ist hier alles nur im Ansatz vorhanden. Man wirft Boomerangs in einen aus einem Seilchen geknoteten Kreis (ob man trifft oder nicht ist absolut nebensächlich) bis einer der Werfenden aussteigt. Dieser nimmt sich dann (bereits für die nächste Runde) alle bislang geworfenen Boomerangs, wird durch sein frühes Aussteigen aber in dieser Jagdrunde wohl kaum Beute machen. Das geht solange bis - abgesehen vom letzten Spieler - alle ausgestiegen sind und dann werden in umgekehrter Reihenfolge die Beutetiere (je nach vorher individuell bestimmtem Jagdgebiet) verteilt. Danach wird alles für die nächste Jagdrunde ausgelegt und der Spuk beginnt von vorne und zwar solange, wie noch Karten nachgelegt werden können.
    Man hat also ein bisschen taktisches Bluffen und Pokern, bei dem man sinnlos Boomerangs wirft. Und man hofft auf sein Glück, dass keiner der anderen Jäger das selbst angepeilte Jagdgebiet vor einem plündert.
    Mir hat all das keinen Spaß gemacht, zudem weist die Spielregel auch noch Lücken auf, indem sie offen lässt, wer nach der ersten Jagd die weiteren Jagdrunden beginnen soll. Darauf kann man sich zwar in der eigenen Spielrunde irgendwie einigen, aber diese Anschlusslücke hätte auch mal dem Spielentwickler auffallen können.
    In meinen Augen kann die Zielgruppe dieses Spiels eigentlich nur unter Kindern oder auf Parties unter alkoholisierten Menschen zu finden sein. Für den geneigten Durchschnittsspieler (für den ich mich auch halte) ist dies jedenfalls ein bisschen wenig.
    Zumindest für die liebevolle Illustration vergebe ich insgesamt wohlwollende drei Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Broom Service - Kennerspiel des Jahres 2015 André über Broom Service - Kennerspiel des Jahres 2015
    Nachdem die Vorrezensenten die Regeln bereits mehrfach dargestellt haben, hier nur eine kurze persönliche Stellungnahme:
    Ein Titel wie "Kennerspiel des Jahres" kann eine hohe Bürde sein und genauso ist es in diesem Fall. Vom Optischen her erinnert mich das Ganze eher an ein Kinderspiel (Illustrationen, Namen der Karten, Spielfiguren, etc...) und dann hat es einen nicht zu leugnenden, immensen Glücksfaktor, der mir so noch bei keinem "Kennerspiel" untergekommen ist. Die Regel ist zwar nicht allzu lang, lässt aber Detailfragen offen (Wie passen Wassergebiete zu den Benachbart-Angaben?). Zu erwähnen ist noch, dass das Spiel überhaupt nichts für Harmoniefreunde ist, das ewige Überstechen bietet einen sehr hohen Frustfaktor, der sich schonmal lautstark entladen kann.
    Immerhin bietet das Spiel dann noch einige zusätzliche Varianten und wenn man erstmal die Regeln/Abläufe verinnerlicht hat, geht es recht flüssig von der Hand und bietet auch eine gewisse taktische Vielfalt, bei welcher aber nichts richtig geplant werden kann, weil die anderen vermutlich eh noch dazwischen pfuschen.

    Insgesamt bin ich ziemlich enttäuscht von diesem Preisträger. Lässt man den Jurypreis mal außen vor und denkt sich eine optimalere Spielrunde, dann könnte es vielleicht gefallen und ich würde zu vier Würfelaugen tendieren.
    Aber es ist wie es ist und es gibt so viele andere Spiele (da braucht man nur die anderen Kennerspiel-Preisträger durchgehen) die immer funktionieren, so dass ich harte (aber in meinen Augen angemessene) 3 Würfelaugen vergebe.

    Andrés Wertung:
  • Unter Spannung André über Unter Spannung
    Man nehme Ligretto und füge noch ein bisschen Rechnen dazu (immer ausgehend vom Wert der ausliegenden Karte und dann noch wie ebenfalls angegeben 1, 2 oder 3 addiert bzw. subtrahiert) und man hat "Unter Spannung".
    In meinen Augen erfindet dieses wenig innovative Reaktionsspiel das Rad nicht neu, dazu kommt noch eine ziemlich schlichte Gestaltung der Karten, bei der zudem die unterschiedlichen Farben der Karten beim Ablegen keine Rolle spielen (was mich mit Ligretto-Vorerfahrung ziemlich irritiert hat), es geht lediglich um den angegebenen Wert.
    So lässt sich nicht wirklich sagen, welches Spiel eigentlich schwerer ist (Farbzuordnung oder Wertberechnung), dies bleibt vermutlich Geschmacksache, ebenso wie das gleichzeitige Karten auf den Tisch knallen.
    Eindeutig ist allerdings, wer bei wem abgekupfert hat.
    Daher vergebe ich insgesamt 4 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • 3 sind eine zu viel! André über 3 sind eine zu viel!
    Ein nettes kleines Spiel, das eindeutig an "6 nimmt!" erinnert, aber dann doch eine andere Wendung nimmt.
    Es wird nacheinander strukturiert in 3 Reihen im 29er-Rahmen abgelegt, nicht mehr nur am Ende der Reihe, sondern auch am Anfang oder dazwischen. Legt man die fünfte Karte in eine Reihe (inkl. der Startkarte) muss man entsprechend der Position, an die man in die Reihe gelegt hat, unterschiedlich viele Karten von unterschiedlichen nehmen. Diese werden dann, nach Farben sortiert, offen vor einem ausgelegt. In der Endwertung ergibt/ergeben in jeder Farbreihe 1 Karte 1 Punkt, 2 Karten 5 Punkte und 3 Karten werden umgedreht und geben jeweils 1 Minuspunkt(= -3). Danach geht das Ganze (ab einer möglichen 4. Karte) wieder von vorne los. Ach ja, und es gibt noch einen Bonus, wenn man am Ende mindestens 6 verschiedene Farben offen ausliegen hat.
    Damit ist dieses Spiel im Vergleich zu "6 nimmt!" deutlich taktischer geworden. Dafür kann man es nur noch mit bis zu 4 Personen spielen und spielt auch nicht mehr gleichzeitig.
    Alles in allem haben wir es hier mit einer interessanten Variante des Klassikers zu tun, die durchaus ihre Daseinsberechtigung hat. Vom reinen Spielspass her finde ich aber "6 nimmt!" etwas gelungener, was natürlich auch an der großen Schadensfreudekomponente (und natürlich auch an dem "Gerade-nochmal-verschont-geblieben-Gefühl") liegt, welche bei "3 sind eine zu viel" weitgehend außen vor bleibt.
    Gute 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Imperial Settlers (dt.) André über Imperial Settlers (dt.)
    Uff, was für ein Spiel.

    Eins vorweg: Das Spiel ist wirklich gut, aber nochmal neu lernen müssen möchte ich es nicht. ;)
    Das Thema, der Konkurrenzkampf antiker Völker, ist durchaus ansprechend und die Illustrationen niedlich. Dazu gesellt sich dann noch ein Haufen zweckdienliches Material, was besser auf einem großen Tisch untergebracht werden sollte. Das Regelwerk ist wahrhaft umfangreich und erschließt sich in Gänze erst nach einigen Partien. Dafür kriegt man dann aber auch ein Spiel, was einem unterschiedlichste Möglichkeiten in Hülle und Fülle bietet. Die Spieldauer ist dementsprechend lang und wirklich alles im Blick zu haben (das fängt schon bei den eigenen Ortskarten an und müsste sich dann optimalerweise noch auf die gegnerischen ausgespielten Karten erstrecken) scheint mir nahezu unmöglich. Auch wenn Viel- und Kennerspieler mir in diesem Punkt sicher widersprechen werden, aber gerade mit vier Spielern ist das Spiel einfach nur unübersichtlich und nah an der Reizüberflutung. Klar kann man sich nur auf sein eigenes Volk konzentrieren und für sich alleine die eigene Strategie durchziehen, aber ist das der Sinn des Ganzen?! Mit zwei Spielern ist es wahrscheinlich optimal, aber so klein ist unsere Runde nunmal nicht.
    Wie gesagt, es handelt sich um ein gutes Spiel mit vielen guten Aspekten/Möglichkeiten/Kniffen/etc., aber da mir doch spontan einige einfallen, die ich als einen Tacken besser empfinde, vergebe ich an dieser Stelle 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Pagoda André über Pagoda
    Ein paar Mal angetestet und ich bin etwas zwiegespalten. Das Spiel ist hübsch anzuschauen, es gibt genug robustes Material und die Regeln sind leicht verständlich. Auch das Thema des Pagodenbaus, weil der Kaiser vorbeikommt, finde ich durchaus ansprechend. Aber der Spielverlauf ist dann meines Erachtens nicht sonderlich abwechslungsreich (jeder versucht halt, möglichst die höheren Etagen zu bauen, da diese am meisten Punkte bringen) und die Spieldauer ist zudem recht kurz. Das taktische Element beschränkt sich letztlich darauf, dem Gegner keine Vorlagen zu liefern. Etwas aufgehübscht wird das Ganze noch durch ein paar Sonderfähigkeiten, welche man erspielt, wenn man Etagenplättchen baut. Diese machen einen zumindest weniger abhängig vom Kartenglück und verschaffen einem öfter die richtigen Farben.
    Ich würde dem Spiel vier Punkte geben, meine Freundin hingegen spielt es sehr gerne. In ihrem Sinne korrigiere ich um einen Punkt nach oben.
    Daher insgesamt 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Targi André über Targi
    Ein Paradebeispiel für ein gelungenes Zweispielerspiel!

    Es ist schon erstaunlich, wie komplex und abwechslungsreich dieses "kleine" Spiel ist. So viele Wege können letztlich zum Sieg führen, der taktische Tiefgang ist durchweg vorbildlich. Dazu ist das Ganze thematisch dicht gehalten und die Regeln sind noch überschaubar, dazu kommt eine unerwartete Materialfülle, robust und optisch ansprechend gestaltet. Neben "Agricola - Die Bauern und das liebe Vieh" und "7 Wonders Duel" mein absoluter Zweispielerfavorit.
    Volle 6 Würfelaugen!

    Andrés Wertung:
  • Carré André über Carré
    Ein solides Würfelspiel.
    Anhand von Würfelergebnissen stapelt man Plättchen übereinander und versucht als Erster fertig zu werden. Mit Bonus-Chips kann man dann noch eigene Würfe aufwerten oder andere Spieler stoppen.
    Wie hier bereits zu erkennen ist, sind die Regeln einfach. Das Spiel geht zügig von der Hand und das Glücksmoment ist (wie bei jedem Würfelspiel) zwar deutlich vorhanden, aber durch die Bonus-Chips kann man auch aus den größten Mistwürfen oft noch etwas Tröstliches machen. Dennoch hat das Spiel für mich keinen großen Wiederspielreiz, da alles recht überschaubar ist und sich bei häufigerem Spielen sicher schnell Monotonie einstellen wird. Es fehlt mir einfach der gewisse, fordernde Kick. Dennoch, im Prinzip ein solides Spiel, welches vermutlich für jüngere Spieler seine Daseinsberechtigung hat.
    Insgesamt 4 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • City Tycoon André über City Tycoon
    Die Regeln wurden bereits von etlichen Vorrezensenten beschrieben, weshalb ich dies glücklicherweise nicht nochmal tun muss und mir damit einiges an Zeit spare, denn das Regelwerk ist schon umfangreicher.
    Zur persönlichen Einschätzung: Hat man sich durch das Regelwerk durchgearbeitet, dauert es im Spiel etwas, bis die ersten Automatismen sitzen (unsere erste Partie zu viert dauerte über 3 Stunden) und auch nach mehrmaligem Spielen liegt die Spieldauer (natürlich abhängig von der Spielerzahl) noch immer bei knapp zwei Stunden. Dafür kriegt man dann aber auch ein Spiel, bei dem es eine Vielzahl taktischer Möglichkeiten gibt und das durchaus fordert. Optisch und thematisch ist das Ganze schön gestaltet, zudem ist das Spielmaterial durchaus robust. Meine Spielrunde ist nach 1-2 Partien recht warm damit geworden, ich muss aber einschränkend sagen, dass es sich ausschließlich um Vielspieler handelt, beim Miteinbezug von Gelegenheitsspielern wäre das Urteil möglicherweise anders ausgefallen. Der Glücksfaktor ist jedenfalls ziemlich gering gehalten.
    Ich vergebe insgesamt ordentliche 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Null und nichtig André über Null und nichtig
    Ein gutes Spiel für zwischendurch.

    Einfache Regeln und ein klassisches Ärgerspiel, damit kriegt man auch Spielemuffel an den Tisch. Für Vielspieler ist es wahrscheinlich etwas zu einfach und ein gewisses Glücksmoment, welches mit größerer Spielerzahl noch anwächst, ist nicht zu leugnen. Die optische Gestaltung der Karten ist ziemlich spartanisch, was mich aber nicht wirklich stört. Meiner Meinung nach ein Fall für 4 Würfelaugen, wegen der enthaltenen Varianten und damit insbesondere der Möglichkeit des Teamspiels vergebe ich aber ein Extra-Würfelauge.
    Daher insgesamt 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
    • Uwe S. und Heike K. mögen das.
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    • Martin W.
      Martin W.: Um was gehts in dem Spiel ?
      05.03.2017-20:17:02
    • André P.
      André P.: Ein Kartenspiel, bei dem man Stiche kriegen muss, um am Ende eine möglichst hohe Punktkarte auf jedem seiner Farbstapel zu haben. Die Gegner... weiterlesen
      05.03.2017-20:59:56

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