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André P.

Andrés Errungenschaften:

Cargotrain
André hat die Güter am besten koordiniert.Vikings Gone Wild - Meister der Elemente
André nutzt die Meister der Elemente, um den Sieg zu erringen.Weihnachtshelfer 2020
André hat einen Geschenk-Tipp für Weihnachten.Side Quest
André hat die im finsteren Dungeon gefangene Jungfrau gerettet.Escape Tales: Children of Wyrmwood
André löst gern Rätsel.großer Guru
André hat 500 Anhänger gewonnen.massenhaft Freunde
André hat 300 Freunde gewonnen.7 Jahre Spieleschmiede
André hat ein Spieleschmiede Projekt unterstützt.Scheibenkleister
André lässt dem eigenen Unmut freien Lauf.Tavern´s Tales
André erlebt die größten Abenteuer.Ausbeuter
André spielt gern Worker-Placement-Spiele.stinkreich
André hat schon über 100.000 Punkte erhalten.
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Von André P. bewertete Spiele (280 Stück):



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  • Die Glasstraße André über Die Glasstraße
    Die Regeln haben einige Vorrezensenten inzwischen schon ausführlich dargelegt, daher hier nur eine kleine persönliche Einschätzung:

    Es handelt sich für mich mal wieder um ein gelungenes Rosenberg-Spiel, auch wenn bei diesem Spiel ein gewisser Glücksfaktor nicht wegzudiskutieren ist.
    Und das wäre für mich der negative Punkt, weshalb ich von den maximal 6 Würfelaugen eins abziehe. Es ist zwar durchaus reizvoll immer wieder aufs Neue zu spekulieren, welche Karten meine Gegner wohl diese Runde ausspielen werden und dann meine eigene Kartenwahl danach auszurichten. Aber trotz aller Mutmaßungen bin ich nicht wirklich davor geschützt, dass es dann doch mal gegen mich läuft und ich in der entsprechenden Runde (Bauperiode) folgerichtig nur weniger Aktionen ausführen kann als meine Mitspieler. Klingt ungerecht, fühlt sich auch so an, aber ehrlich gesagt hat sich das bei meinen Spielen bislang immer einigermaßen auf die Mitspieler verteilt. (Gleicht sich im Leben vielleicht doch alles aus?!) Wobei das natürlich nicht heißt, dass der Extremfall nicht vorkommen kann. Dann hilft wahrscheinlich nur noch das Ganze mit Humor zu nehmen. Aber mal ehrlich, ich persönlich verliere lieber durch Pech als durch selbstverschuldeten Bockmist. ;)
    Auf der Habenseite steht dann tolles Spielmaterial, ein in meinen Augen sensationeller Produktionsrad-Mechanismus (richtig schön thematisch!), Spielabläufe die deutlich schneller verinnerlicht sind als man nach der ersten Lektüre der Spielanleitung vermuten könnte und eine Vielzahl von Auswahlmöglichkeiten bei jedem Spielzug. Zudem funktioniert das Spiel bereits in der Soloversion und auch die Anpassungen für lediglich zwei Spieler sind durchaus ansprechend.
    Die Standard-Spieldauer von 4 Spielrunden kommt mir etwas kurz und leicht unbefriedigend vor (man war doch gerade erst richtig im Spiel angekommen!), aber bereits in der Regel wird erwähnt, dass eine Verlängerung der Partie um eine fünfte Spielrunde problemlos möglich ist, was den Mangel in meinen Augen dann auch behebt.
    Auch wenn ich inzwischen viele Rosenberg-Spiele mein Eigen nenne, bereue ich den Kauf der Glasstraße nicht, es muss einem lediglich klar sein, dass lückenloses Durchplanen bei diesem Spiel wohl nicht funktionieren wird. Dass man allerdings vom Spiel ´gespielt´ wird, davon ist man aber auch meilenweit entfernt.
    Solide 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Dice Hospital (dt.) André über Dice Hospital (dt.)
    Unterm Strich eine positive Überraschung!
    In der Schmiede hatte es mich damals nicht so überzeugt, nachträglich habe ich es mir dann doch zugelegt und wurde eines Besseren belehrt. Das Heilen der (Patienten-)Würfel und die Grübelei über den besten Weg dazu macht durchaus Laune. Die Optik finde ich ansprechend und die Spieldauer ist nicht ausufernd, sondern absolut im Rahmen.
    Geärgert habe ich mich allerdings ein bisschen über den Beutel, bei dem bereits in der ersten Partie die Kordeln zum Schließen nicht mehr hielten und einfach rausfielen bzw. sich rauszogen. Das weitere Material macht indes einen soliden Eindruck.
    Des Weiteren ist die Symbolik (insbesondere auf den Spezialisten-Karten) teilweise schwer zu verstehen, die Anleitung klärt dies zwar alles auf, muss aber leider des Öfteren zu Rate gezogen werden.
    Dennoch überwiegt bei mir der positive Eindruck, weil das Spiel doch einige taktische Möglichkeiten sowie Abwechslung bietet und thematisch (zumindest für mich) mal etwas Neues ist.
    Insgesamt 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Die Tavernen im Tiefen Thal André über Die Tavernen im Tiefen Thal
    Durchaus unterhaltsam!
    Das Spiel kann nicht verbergen, dass es sich hier um einen echten Warsch handelt, bei dem (im positiven Sinne) aus einigen Ritzen Parallelen zum sicher bekannteren Quacksalber von Quedlinburg rinnen. Bei den Tavernen im Tiefen Thal stellt man sich allerdings keine Zutaten im Beutel zusammen, sondern erstellt sich nach und nach ein eigenes Kartendeck mit Tavernengästen bzw. -bediensteten. Der Glücksfaktor tritt demzufolge auch nicht beim zufälligen Ziehen von Knallerbsen aus dem Beutel, sondern beim Aufdecken der Personen des Kartenstapels, die unterschiedlich schnell die Taverne füllen, auf. Dazu gibt es noch etwas Interaktion beim anschließenden Würfeldrafting und wir haben einige sehr unterhaltsame Elemente in einem Spiel vereint.
    Das Material ist wertig und schön anzusehen und der Ausbau der eigenen Taverne macht richtig Spaß. Um dahin zu kommen, muss man sich aber durch eine stattliche Anleitung arbeiten, die man in den ersten Partien nicht zu weit weglegen sollte. Irgendwie fand ich Quacksalber etwas intuitiver, aber das ist vermutlich Geschmackssache. Wie schon bei Quacksalber gibt es dann auch hier noch einige Module, die das Spiel tendeziell vom gehobenen Familienspiel hin zum Kennerspiel verschieben.
    Fazit: Dieses Spiel macht Vieles richtig, irgendwie erscheint es mir aber einen Tacken ´sperriger´ als Quacksalber, daher gibt es insgesamt gute 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Silver André über Silver
    Was war das?
    Thematisch und optisch in Bezug zum allseits bekannten Werwölfe stehend wurden in dieser Variante hier fast 1 zu 1 die Regeln von Cabo übernommen. Ehrlich gesagt hätte ich mir da schon ein bisschen mehr erhofft, zumal ich Cabo schon besitze. Für alle, die Cabo nicht kennen bzw. ihr Eigen nennen ist dieses Spiel vermutlich eine gute Wahl, für mich war es überflüssig und irgendwie vorher so auch nicht ersichtlich.
    Wohlmeinende 4 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Cabo André über Cabo
    Ein kleiner Klassiker!
    Mit einfachen Regeln wurde hier ein kurzweiliges und spannendes Kleinod geschaffen, das einen gehörigen Ärgerfaktor im Gepäck hat.
    Meine einzigen Kritikpunkte sind der lächerlich billige und schwabbelige Verpackungskarton, der bei mir schon nach kurzer Zeit nicht mehr richtig schloss und die englischen Begriffe für die Sonderfunktionen mancher Karten (Peek, Spy & Swap), die gerade bei älteren Mitspielern anfangs immer wieder zu Verwirrung und Rückfragen führen. Ansonsten ist in meinen Augen aber auch die optische Gestaltung knallig und ansprechend gelungen. In spieltechnischer Hinsicht: Merken, taktieren, riskieren, intuitieren (gibt es das Wort eigentlich?!), hier ist für jeden etwas dabei.
    5 gute Würfelaugen, weil mich die Packung echt aufregt.

    Andrés Wertung:
    • Irene Q. und Martina R. mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Frithjof F.
      Frithjof F.: Tolles Spiel, die Deluxe Version der Neuauflage hat eine bessere Packung. Ich hasse diese Packungen auch.
      04.02.2021-11:40:20
    • Sandra B.
      Sandra B.: Ich mag das auch ! Die Packung ist ne vollkathastrophe! Meine gesleevten Karten inkl. Hülle hab ich einen anderen leeren Spielkarton gelagert :-(
      04.02.2021-11:59:03
  • Crime Hotel André über Crime Hotel
    Ein reines Familienspiel mit Glücksfaktor. Im Kern geht es darum herauszufinden in welchem Zimmer sich der Mörder aufhält. Durch Kartenstiche wird geklärt, wer tippen oder andere Polizeiaktionen machen darf, wobei das Tippen (Stockwerk, Zimmerendnummer oder konkretes Zimmer) gerade zu Beginn eher ins Blaue hinein ist und man mit Wahrscheinlichkeiten operiert. Im Spielverlauf werden dann allerdings immer mehr Zimmer ausgeschlossen und die Schlinge zieht sich enger. Die Regeln sind recht simpel, die optische Aufmachung zweckdienlich ohne mich in Extase zu versetzen und die Spieldauer (es geht über insgesamt drei Runden) ist kurzweilig. Ein absolutes Highlight ist der Spielplan, der in Form eines Stofftuches, das sich faltenfrei platzieren lässt, daherkommt. Von mir gibt es dafür knappe 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Die Crew - Auf der Suche nach dem 9. Planeten - Kennerspiel des Jahres 2020 André über Die Crew - Auf der Suche nach dem 9. Planeten - Kennerspiel des Jahres 2020
    Jetzt gebe ich hier als x-ter Rezensent auch noch meinen Senf dazu.
    Das Spielprinzip wurde hinlänglich dargelegt, in diesem kooperativen Kartenspiel soll man irgendwie zum 9. Planeten kommen und die 50 Missionen auf dem Weg dahin werden immer schwerer.
    Das Ganze spielt sich prinzipiell wie Wizard (im besten Sinne!), nur dass man halt zusammen spielt und bloß nicht versuchen sollte den Mitpielern einen ´reinzuwürgen´. Die Story fühlt sich für mich genauso aufgesetzt an wie das Fantasy-Setting bei Wizard, man könnte genausogut als Indianer den Weg zum Tipi finden müssen. Was vielleicht sogar der Grafik gut getan hätte, die gefiel mir bei Wizard dann doch irgendwie besser als hier der Astronaut, der auch noch dauernd irgendwie außerhalb seiner Rakete rumschwebt. Was bleibt, ist aber ein ganz starkes Spielgefühl sobald die Missionen kniffliger werden. Wechselseitige Vorwürfe und Grübeleien mit den Mitspielern inklusive. Das macht Spaß und gehört auch in den Kennerspielbereich, in dem es nun mal 2020 abgeräumt hat.
    In Summe vergebe ich 5 gute Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Contact André über Contact
    Uff!
    Meiner Meinung nach versucht hier jemand auf der Welle von The Mind mitzuschwimmen.
    Eins vorweg, ich bin kein großer Freund von solchen Spielen. Zuerst werden wild Planetenplättchen und eine Basisstation mit Rakete auf dem Tisch verteilt. Eine Karte gibt dann vor, wohin die Rakete fliegen soll. Dies erfährt allerdings nur einer der Spieler und dieser muss nun den Flug des Raumschiffs simulieren, indem er die Route mit einer Hand auf den Tisch klopft und die anderen Spieler müssen dann erraten, welches Planetenhopping er gerade vermitteln wollte. Sprechen ist natürlich tabu, an der Länge des Handhebens zwischen dem Klopfen soll die Länge des Flugs erkannt werden.
    Das Spielmaterial ist solide, optisch für mich persönlich eher langweilig und abwechslungsreich fand ich weder die Gestaltung noch den Rundenablauf. Zumindest kommt das Ganze in einer relativ kleinen Schachtel daher und nimmt nicht viel Platz weg.
    Fazit: Meins war es nicht, wer allerdings an The Mind seine Freude hat, dürfte auch hier auf seine Kosten kommen.
    Knappe 4 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Chronicles of Crime André über Chronicles of Crime
    Unterm Strich ja.
    Das Spiel schafft durch die App eine gewisse Atmosphäre, das Spielmaterial ist ansprechend und man entwickelt doch ziemlichen Ehrgeiz bei der Auflösung der Fälle.
    Vom Anforderungsniveau befinden wir uns bei den leichten Fällen wirklich im unteren Bereich, da ist z. B. die Sherlock-Kartenspielreihe doch deutlich komplexer, aber vielleicht kommt das mit den nächsten Fällen noch.
    Damit bin ich bei meinem größten Manko, die Anzahl der Fälle (1 Tutorial und 5 richtige Fälle) ist doch recht übersichtlich und einen Fall zweimal zu spielen macht wenig Sinn. So ist man gezwungen weitere Fälle online dazuzukaufen (ein Fall kommt noch mit der optionalen VR-Brille einher).
    Von mir gibt es dafür knappe 5 Würfelaugen, weil es in dem Bereich doch inzwischen einige gute Kontrahenten gibt.

    Andrés Wertung:
  • Draftosaurus André über Draftosaurus
    Eine positive Überraschung!
    Seit ich es besitze kommt es dauernd auf den Tisch. Es funktioniert bereits zu zweit, wird in meinen Augen mit mehreren Spielern aber noch besser. Die Spielregeln sind schnell erklärt, man draftet kleine Dinosaurier-Holzfiguren (insgesamt 6 unterschiedliche Arten, ziemlich niedlich) und versucht diese möglichst punktbringend im eigenen Zoo unterzubringen. Das geschieht in zwei Runden (jede Runde werden 6 Saurier untergebracht), dann folgt die Schlusswertung. Und alles ist in einer Viertelstunde erledigt, es sei denn man schließt direkt eine zweite Partie mit der etwas anspruchsvolleren Winter-Rückseite des Zooplans an.
    Demnächst kommen auch noch zwei Erweiterungen.
    In meinen Augen eine der positiven Überraschungen des Jahres 2020, volle 6 Würfelaugen!

    Andrés Wertung:
  • Carcassonne Winteredition - Der Lebkuchenmann Erweiterung André über Carcassonne Winteredition - Der Lebkuchenmann Erweiterung
    Eine gelungene Mini-Erweiterung.
    Der Lebkuchenmann bringt sechs neue Plättchen mit, welche beim Aufdecken dafür sorgen, dass sich der Lebkuchenmann in eine neue unfertige Stadt bewegt und dabei noch Punkte für die Ritter der Stadt hinterlässt (1 Punkt pro Plättchen für jeden Ritter in der Stadt, Wappen zählen nicht mit), aus der er weggezogen wird.
    Ich persönlich habe diese Erweiterung fest in das Grundspiel integriert, sie sorgt für ein wenig mehr Punkte und Plättchen und bringt einen neuen Ärgerfaktor mit ins Spiel, wenn man anderen Spielern den Lebkuchenmann aus der Stadt stibitzen kann.

    Andrés Wertung:
  • Carcassonne - Winteredition - Die Kornkreise Erweiterung André über Carcassonne - Winteredition - Die Kornkreise Erweiterung
    Wenn man diese Mini-Erweiterung nicht, wie vom Vorrezensenten angedeutet, lediglich als reine Erweiterung um 6 Plättchen sehen möchte, dann kann man die leider nicht enthaltenen Regeln hier runterladen: https://frostedgames.de/ak15-23/2015/12/
    Dann gibt es zumindest die kleine regeltechnische Neuerung, dass man beim Ziehen eines dieser 6 Plättchen entweder reihum einen zusätzlichen Meeple aufstellen darf oder einen entsprechenden eigenen vom Spielfeld entfernen kann.
    Fazit: Ein nettes kleines Goodie, dass für etwas mehr Punkte sorgt, ohne dass hier die Spielbalance aus den Fugen geraten würde.

    Andrés Wertung:
  • Reykholt André über Reykholt
    Was soll man groß sagen? Ich schließe mich Svens Rezension (beinahe) komplett an, ein typischer Rosenberg mit landwirtschaftlichem Thema, diesmal auf Island angesiedelt. Komplexer als Cottage Garden, deutlich weniger komplex als ein Kracher wie Agricola. Wer also irgendetwas mittendrin mag, nicht nur vom Anspruch sondern auch von der Spieldauer her, der ist hier richtig, zumal das Spiel auch mit zwei Spielern in meinen Augen gut funktioniert (die Solovariante habe ich noch nicht getestet). Mir persönlich wäre beim Spieleabend Agricola lieber, meine Freundin zieht kurzweiligere Spiele vor und ist sehr glücklich mit Reykholt. Analog zu Sven sehe ich aber etwas die Gefahr, dass sich dieses Spiel möglicherweise nach mehreren Partien etwas abnutzt, da die Wahlmöglichkeiten für den Arbeitereinsatz jetzt nicht ganz so riesig sind. Zumindest gibt es noch einen Story-Modus, der das vielleicht ausgleicht. Gnädige 5 Punkte, wegen der schönen Aufmachung und weil meine Freundin gerade hinter mir steht. ;)

    Andrés Wertung:
  • Man muss auch gönnen können! André über Man muss auch gönnen können!
    Eine weitere schöne Variante der Schmidt-Würfelreihe.
    Deutlich anspruchsvoller als "Noch Mal!" und in meinen Augen auch komplexer als "Ganz Schön Clever", einfach weil man hier seinen Spielbereich selbst zusammenbauen und punktetechnisch optimieren muss (mit insgesamt 9 Einzelaufgaben, angeordnet in einem 3x3-Raster). Dies ist Fluch und Segen zugleich. Zum Einen fordert es einen durchaus, zum Anderen führt es dazu, dass auch mal bei der Suche nach dem punktreichsten Zug kurze Spielpausen eintreten.
    Der Glücksfaktor ist natürlich durch das Würfeln immens, von den Würfen anderer profitiert man generell nur, wenn diese öfter als 1x werfen und es einem somit "gönnen". Hat hier einer seinen Sahnetag erwischt und beendet seinen Zug öfter bereits nach dem ersten Wurf, ist Frust bei den anderen Spielern vorprogrammiert.
    Zu meiner Überraschung lassen sich die Karten nach dem Spiel auch mit einem trockenen Tuch sehr gut wieder reinigen, die von Pascal angesprochene Thematik mit den ausgetrockneten Stiften trat bei mir jetzt (noch) nicht auf. Allein die Gestaltung der Karten ist an den Rändern des Drucks ziemlich unscharf/verschwommen, vermutlich wurde dies durch die Folierung hervorgerufen. Ansonsten dürfte die Symbolik spätestens seit "Ganz Schön Clever" bekannt sein.
    Kurzum: Ein abwechslungsreiches Spiel mit einem leichten Grübelfaktor und einer Spieldauer von deutlich unter einer Stunde.

    Andrés Wertung:
  • Grimms Maskerade André über Grimms Maskerade
    Ein schön gestaltetes Such- & Ratespiel!
    Bislang habe ich es in Zweier- und Viererrunden gespielt und ja, auch zu zweit funktioniert es gut, auch wenn mir die große Runde tendenziell etwas lieber ist.
    Die Illustrationen sind sehr ansehnlich, die Anleitung verständlich und die Spieldauer pendelt sich ungefähr bei einer halben Stunde ein.
    Thematisch erinnert es etwas an Love Letter, aber bietet weitaus mehr taktische Möglichkeiten. So muss man beispielsweise nicht zwangsläufig als letzter übrigbleiben um zu gewinnen, sondern man kann dies auch, indem man 3 von seinen Talismännern sammelt. Auf der anderen Seite muss man nicht von anderen enttarnt werden um auszuscheiden, sondern dies passiert auch zwangsläufig in dem Moment, in dem einem ein Gegner den zweiten verhassten Gegenstand "zukommen" lässt. Diese geliebten/gehassten Gegenstände passen dabei sogar (weitgehend) zu den jeweiligen (Märchen-)Charakteren, was der Spielatmosphäre sicher nicht abträglich ist. Der Glücksfaktor ist nicht zu leugnen, manchmal erwischt einen auch einfach mal ein Schuss ins Blaue (verdammtes Rateglück der Anderen!), das ständige Kartenzugeschiebe und das damit einhergehende allmähliche Erraten der Gegnercharaktere hat aber seinen Reiz.
    Bislang hat es (auch in unterschiedlichen Gruppen) nicht enttäuscht und deshalb vergeb ich 5 gute Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Flick of Faith André über Flick of Faith
    Ein unterhaltsamer No-Brainer, der mehr sein möchte, als er ist. \r\nWarum No-Brainer? Weil es im Kern einfach ein Schnipp-Spiel ist, das kann man drehen und wenden wie man will. Wer nicht in der Lage ist eine Holzscheibe (hier: einen Propheten!) einigermaßen in die richtige Richtung zu schnippen (zudem mit der richtigen Länge), der wird das Spiel niemals gewinnen. Daran ändern auch die sehr schöne Optik und die prinzipiell gelungene Götter-Thematik nichts. \r\nAll das sind eigentlich perfekte Zutaten für ein Partyspiel, zumal die Spieldauer recht kurz ist (je nach Spielerzahl 3-4 Spielrunden [Generationen!], die insgesamt keine 20 Minuten dauern). Dem widerspricht aber, dass an manchen Stellen das Spiel (unnötig) verkompliziert wird. So beginnt jede Spielrunde mit der Abstimmung zwischen zwei Gesetzen, von denen eins dann den Spielregeln hinzugefügt wird bzw. diese ändert (entweder nur für die jeweilige Runde oder sogar für das ganze Spiel). Und auch die unterschiedlichen Götter (von denen man ja einen spielt) bringen unterschiedliche Spezialfähigkeiten mit sich (die in meinen Augen nicht gerade ausgewogen sind). Das Problem ist nun aber, dass es durchaus passieren kann, dass man all diese Extras im Eifer des Gefechts vergisst. Denn eigentlich ist ja das Schnippen der Kern des Spiels. Hier nimmt das Spiel Fahrt auf, müssen Propheten auf Inseln, Städte oder gar den Nabel der Welt geschnippt oder von den Gegnern ebenda wieder weggeschnippt werden. Meine Spielrunde hat sich einfach auf das Weglassen der Göttereigenschaften geeinigt und schon lief das Ganze und auch der Reiz zu Anschlusspartien war dann gegeben. \r\nInsgesamt schwanke ich zwischen 4 und 5 Würfelaugen, entscheide mich aber aufgrund der tollen (optischen) Aufmachung (natürlich hierbei im Vordergrund die Spielmatte!) für knappe 5.

    Andrés Wertung:
  • Manhattan - Sonderkarten - Mini-Erweiterung André über Manhattan - Sonderkarten - Mini-Erweiterung
    Eine niedliche Mini-Erweiterung mit 10 Extrapunkte-Karten und einer Erklärkarte.
    Zu Beginn jeder Runde wird eine Karte aufgedeckt und diese wird dann zum Schluss als zusätzlicher 4. Wertungsschritt abgehandelt. Z. B. können hier 1er-Wolkenkratzer Extrapunkte bekommen oder auch Wolkenkratzer mit mindestens drei Farben, etc.
    Das Ganze fügt sich gut ins Spiel ein und führt natürlich zur Vergabe von deutlich mehr Punkten. Ein Ärgernis ist für mich, dass die Erklärung der Karten (auf der 11. Extrakarte) nur auf Englisch enthalten ist und die Erklärungen nicht komplett eindeutig sind (z. B. Was ist bei Gleichständen? Im Grundspiel kriegt dann keiner die Punkte, hier bleibt es offen, bzw. klingt teilweise nach Punkten für alle).
    Fazit: Sehr gute Idee, mittelmäßig umgesetzt. Wenigstens stimmt der Preis. Knappe 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Manhattan André über Manhattan
    Das Spiel des Jahres 1994 im moderneren Gewand.
    Der Spielspaß ist bei diesem Mehrheitenspiel in meinen Augen trotz des Alters ungebrochen und solange man sich mit dem permanenten Ärgerfaktor anfreunden kann kommt man hier voll auf seine Kosten.

    Zur neuen Aufmachung:
    Es ist jetzt alles bunter und knalliger gestaltet, so auch die nun transparenten Wolkenkratzerteile. Wenn man kein Purist ist, hat das durchaus seinen Reiz. Warum aber stellvertretend für die vier Spielerfarben zwingend zwei Männer und zwei Frauen stehen müssen, anstatt dass man auf jeder der vier Spielerkarten einfach auf Vorder- und Rückseite jeweils ein Geschlecht gemacht hat, versteht wohl nur der Verlag (Ist es so teuer, die Rückseite auch zu bedrucken?!). Ebenso sind die Spielerfarben gelb und orange bei manchen Lichtverhältnissen schwer zu unterscheiden, insbesondere wenn diese aufeinanderstehen. Dies hätte man doch mit einfachen Mittel (beispielsweise wenn man die Farbe grün gewählt hätte) vermeiden können.
    Fazit: Für mich spieltechnisch immer noch ein schönes Spiel, während die Neuauflage durchaus hätte durchdachter sein können. Knappe 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Carcassonne - Amazonas André über Carcassonne - Amazonas
    Für mich die beste Around-The-World-Variante.
    Carcassonne hat inzwischen ja so einige (Mini-)Erweiterungen & Spin-Offs erhalten und die Around-The-World-Reihe sticht dabei vielleicht etwas heraus. Während mir Südsee doch etwas zu simpel gestrickt war und mich auch Goldrausch sowie Safari nicht wirklich in puncto Neuerungen vom Hocker gehauen haben, bin ich von Amazonas doch positiv überrascht. Fairerweise muss man dazu sagen, dass die eigentliche Carcassonne-Grundstruktur durch die große Bedeutung des namensgebenden Flusses und der darauf fahrenden Schiffe fast in den Hintergrund tritt, aber das ist in meinen Augen mal ein erfrischendes Element. Auch die Optik gefällt mir im Vergleich zu Südsee, Safari und Goldrausch deutlich besser, auch wenn die Farbintensität vielleicht nicht jedermanns Sache sein mag. Auf jeden Fall blieb bei meinen Runden bislang noch jede Partie bis zum Ende hin offen und das altbewährte Carcassonne-Grundgerüst harmoniert aus meiner Sicht recht gut mit den zahlreicheren Neuerungen. Dass man mit den lediglich vier pro Farbe verfügbaren Meeplen (+ 2 Hütten als "Bauernersatz") zwar zwischendurch kaum auskommt, ist zwar etwas ärgerlich, aber fordert immerhin auch.
    Gute 5 Würfelaugen für den Ableger!

    Andrés Wertung:
  • Azul - Die Buntglasfenster von Sintra André über Azul - Die Buntglasfenster von Sintra
    Die Wände waren beim letzten Mal dran, diesmal geht es an die Fenster.
    Das Spielmaterial gefällt mir optisch sogar ein bisschen besser als beim ursprünglichen Azul, allein spieltechnisch ist es in meinen Augen ein Schritt zurück. Doch der Reihe nach:
    Mit fest vorgegebenen 6 Runden kann dieses Spiel nicht so abrupt enden wie der Vorgänger und es müsste eigentlich besser planbar sein. Das ist es in meinen Augen aber nicht, weil der Glücksfaktor wesentlich größer ist, da diesmal nicht nur die Glassteine zufällig gezogen werden, sondern auch die 8 doppelseitigen Fensterstreifen zufällig ausgelegt bzw. umgedreht (außer man kennt alle Rückseiten schon auswendig) werden. Zudem ist der Erwerb des Startspielersteins etwas teurer geworden, was in meinen Runden meist dazu führt, dass diesen lange Zeit keiner nimmt, was zu einer immensen Anhäufung von Glassteinen in der Tischmitte führt, die hinterher auch so richtig keiner mehr brauchen kann. In meinen Augen ist damit die Balance zwischen Glück und Planung, die ich beim ursprünglichen Spiel des Jahres sehr gelungen fand, ziemlich aus dem Ruder gelaufen.
    Auch das Gefummel und ständige Neu-Ausrichten beim Umdrehen bzw. Entfernen einzelner Fensterstreifen sorgt bei mir nicht gerade für Glücksgefühle.

    Trotz der schönen Aufmachung vergebe ich daher nur vier Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Istanbul - Das Würfelspiel André über Istanbul - Das Würfelspiel
    Wer Würfelspiele mag, bekommt hier ein besseres.
    Wie beim ursprünglichen Istanbul, immerhin dem Kennerspiel des Jahres 2014, geht es auch hier um die Jagd nach Rubinen. Das Flair des großen Bruders kommt ohnehin aufgrund der Illustrationen wieder ein bisschen auf, es spielt sich lediglich etwas seichter und natürlich aufgrund der Würfel glückslastiger. Dennoch gibt es hier bei jedem Zug eine Fülle an wählbaren Aktionen, sodass eigentlich kein Wurf richtig grottig ist und man entwickelt seine Ausgangspostion durch den allmählichen Zukauf von Moscheeplättchen stetig weiter. Und so geht es im Wettstreit bis jemand 6 (bzw. bei 4 Spielern: 5) Rubine ergattert hat. Sollte dies in der gleichen Runde mehreren Mitspielern glücken, so entscheidet das liebe Geld.
    Sicherlich handelt es sich hier um keinen strategischen Abendfüller, aber für Zwischendurch oder als Einstieg bzw. Absacker ist es durchaus geeignet. Für Familien sowieso.
    Insgesamt 5 Würfelaugen für den gelungenen Transfer in den Würfelspielbereich.

    Andrés Wertung:
  • Bang! - The Duel André über Bang! - The Duel
    Ein zäher Shootout.
    Eins vorweg: Ich kenne keine anderen Spiele aus dem sogenannten "Bang!-Universum", sondern habe lediglich ein gutes 2-Spieler-Spiel gesucht. Dieses Spiel schien sich anzubieten, ehrlich gesagt waren hier für mich aber leider die optional dazugekauften Spielmatten noch das Beste.
    Ich habe überhaupt nichts gegen die Western-Thematik und die optische Gestaltung sorgt auch für eine gewisse Atmosphäre, aber das Spielsystem ist einfach nicht intuitiv, sondern ich musste immer wieder die Erklärung der zahlreichen Symbole oder andere Unklarheiten nachschlagen. Und in einem eigentlich hitzig gedachten Duell immer wieder das Tempo herauszunehmen, ist schon etwas öde. Und dann zieht es sich noch ewig hin, weil die einzelnen Kartencharaktere scheinbar einiges wegstecken können (bis zu 5 Treffer). Womit haben die damals eigentlich geschossen?!
    Vermutlich kann man dem Spiel irgendwann, wenn die ganzen Regeln und möglichen Kartenkombinationen verinnerlicht sind, etwas abgewinnen. Vermutlich sogar etwas mehr, auch wenn ich die Spielmechanik sehr umständlich finde, erkenne ich wohl, was damit bezweckt wird. Aber mir fehlt zum Reinarbeiten komplett die Lust, weil es einfach zu viele gute und auch einfacher zugängige Spiele gibt, in die ich die benötigte Zeit investieren kann.
    Also: Wäre ich ein Kenner des Bang-Universums, dann wäre das Spiel für mich wahrscheinlich gelungen. Ich bin es aber nicht, weshalb ich mich mit mir auf halbwegs salomonische, knappe 4 Würfelaugen einige.

    Andrés Wertung:
  • Bang! - The Duel Spielermatten-Set André über Bang! - The Duel Spielermatten-Set
    Robuste Gummi-Matten, die optisch gelungen sind und das Spiel deutlich aufwerten bzw. klare Struktur in die Auslagen bringen.
    In die Schachtel passen sie natürlich nicht, weshalb die Aufbewahrung so eine Sache ist; zumindest scheint man sie problemlos einrollen zu können, weil dies bei mir bislang keine nachhaltigen Falten oder hochstehenden Ecken verursachte.

    Andrés Wertung:
  • Duell im Felsental (Drako) André über Duell im Felsental (Drako)
    Ein gelungenes 2-Spieler-Spiel.
    Taktisch geht es zu in diesem Duell zwischen drei Zwergen (Spieler 1) und einem (Jung-)Drachen (Spieler 2). Jede Seite verfügt über einen individuellen Kartenstapel, in dem sich Angriffs-, Verteidigungs- & Fortbewegungskarten befinden. Gespielt wird (inklusive Handkartenlimit) solange, bis entweder eine Seite (komplett) tot ist oder die Zwerge ihre Karten verbraucht haben und der Drache somit entfliehen kann. Das Ganze macht wirklich Spaß und ich bin froh, noch ein Exemplar des eigentlich vegriffenen Spiels (Ursprungsname: Draco) bekommen zu haben. So ganz locker-flockig geht es selbstredend nicht von der Hand, man sollte die Kosequenzen seines Zugs stets gut abwägen. Die Spieldauer eignet sich dennoch gut für Zwischendurch, die Miniaturen sowie die übrige Gestaltung sind hübsch anzusehen und nach einer Partie hatte ich bislang stets noch Lust, eine weitere - inklusive Rollentausch - folgen zu lassen.
    Von mir gibt es gute 5 Würfelaugen!

    Andrés Wertung:
  • Karuba - Vulkan Erweiterung André über Karuba - Vulkan Erweiterung
    Eine nette kleine Mini-Erweiterung, bestehend aus 4 Vulkan-Plättchen (1 für jeden Spieler).
    Das Vulkan-Plättchen muss als erstes Plättchen platziert werden und darf im Laufe des Spiels nicht betreten werden und es verteuert auch die Reise über die umliegenden Plättchen. Zudem müssen es die einzelnen Spielern zu Beginn der Partie auf unterschiedlichen Feldern platzieren, so dass der Aufbau der Spielertableaus sofort variiert.
    Insgesamt fügt sich diese Mini-Erweiterung nahtlos ins Grundspiel ein und bietet eine leichte Erschwernis auf dem Weg zum Ziel, was sie für mich zu einem durchaus sinnvollen Extra macht, das bei mir inzwischen fest zum Spiel dazugehört. Ob die aktuell ausgerufenen 7 Euro ein angemessener Preis für diese materialtechnisch doch recht übersichtliche Erweiterung sind, darüber lässt sich freilich streiten.
    Gute 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Deckscape – Der Test André über Deckscape – Der Test
    Ein solides Escape Room-Spiel, das lediglich aus 60 Karten besteht und bei dem nichts gefaltet, zerschnitten, bemalt oder Ähnliches werden muss. Das Spiel bleibt intakt und muss hinerher nur wieder in die richtige Reihenfolge (1-60, die Karten sind nummeriert) gebracht werden.
    Die ersten Karten enthalten die Anleitung und führen damit fließend ins Spiel ein, es ist somit wenig Vorlauf nötig.
    Speziell diese Ausgabe (Der Test) hat zwar prinzipiell eine nette Hintergrundgeschichte, diese wird aber aufgrund des Zeitdrucks oft genug gar nicht richtig wahrgenommen. In unserer Partie haben wir natürlich versucht schnell Rätsel um Rätsel zu lösen (und davon gibt es schließlich einige), ohne darauf zu achten, ob wir gerade am Schrank, dem Regal oder wo auch immer rumfummeln. Und das war irgendwie auch kein Problem.
    Insgesamt muss ich sagen, dass ich den Kauf nicht bereut habe, andere Escape-Room-Vertreter aber doch besser finde. Und dies nicht nur, weil diese mehr Material als nur Karten (Escape Room, Exit) haben. "Unlock!" z. B. besteht auch nur aus Karten, war aber aus meiner Sicht atmosphärisch deutlich dichter und irgendwie auch optisch ansprechender gestaltet, d. h. nicht nur im Wesentlichen auf Funktionalität reduziert. Dieses Deckscape scheint aus meiner Sicht eher eine Einsteigervariante zu sein. Aber das ist natürlich subjektiv und unseren Spaß hatten wir auch hier größtenteils.
    Solide 4 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Rising 5 - Helden von Asteros André über Rising 5 - Helden von Asteros
    Erinnert ihr euch noch an das alte Spiel namens "Mastermind"? Mit den vier farbigen Stiften? Ja?!
    Gut, dann kennt ihr das Grundprinzip dieses Spiels bereits. Im Wesentlichen geht es darum, die vierstellige Kombination (Runencode!) zu entschlüsseln, mit welcher alle Monster wieder hinter ein Runentor verbannt werden können. Also Mastermind im Science-Fiction-Gewand. Die Hintergrundgeschichte ist nett konstruiert, man zieht als wechselndes Mitglied der Rising 5 durch die Gegend, sammelt hier etwas, besiegt dort ein Monster, zieht Karten nach und versucht fertig zu werden, bevor der "Blutrote Mond" aufgeht. So kann man also kooperativ mit bis zu 5 Spielern allerlei Sperenzchen machen, die im Endeffekt nur dazu dienen, sich durch Abfrage der eigenen Code-Vorschläge zu vergewissern, wie nah man an der Lösung ist.
    Damit ist es zwar deutlich stimmungsvoller als das ursprüngliche Spiel, aber es bleibt doch lediglich ein aufgemotztes Logik-Rätsel.
    Unterstützen lässt sich das Ganze noch durch eine App, so dass sich keiner auf den Job des Spielleiters beschränken muss.
    Von mir gibt es dafür solide 4 Würfelaugen.


    Andrés Wertung:
  • Santorini - Spinmaster Edition (dt.) André über Santorini - Spinmaster Edition (dt.)
    Ein reines Taktikspiel, das in der Basisversion irgendwie an "4 Gewinnt" erinnert. Natürlich sieht das Ganze durch das wertige und optisch ansprechende Material sehr gut aus, dies gaukelt einem aber irgendwie mehr vor als die simplen Regeln tatsächlich hergeben. Man belauert sich die ganze Zeit, bringt sich selbst in Stellung und hofft, dass der Gegner den eigenen Plan nicht rechtzeitig durchschaut. So gesehen erinnert es irgendwie an Schach.
    Nimmt man die Götterkarten hinzu, so kommt dann ein bisschen mehr Abwechslung und Lockerheit auf. Aber auch hier muss man erstmal tüfteln, bis man Götterkarten mit ähnlich starken und damit ausgewogenen Eigenschaften gefunden hat.
    Für mich ist das Spiel unterm Strich mehr Schein als Sein und keineswegs so locker-unterhaltsam wie die knuffige Illustration suggeriert. Dazu ist es mit mehr als zwei Spielern ziemlich unübersichtlich und eher ein reiner Zweispielertipp. Wenn man denn auf recht trockene Taktikspiele steht. Vielleicht ändert ja die Erweiterung "Das goldene Vlies" etwas daran, aber die müsste man sich dann halt auch noch zulegen. Zumindest findet sich hier kein Glücksfaktor, sondern man ist schon selbst für den Ausgang verantwortlich.
    Insgesamt 4 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Quadropolis - Weihnachtliche Erweiterung André über Quadropolis - Weihnachtliche Erweiterung
    Die Beschreibung ist etwas irreführend, da es sich im eigentlichen Sinne nicht um eine Erweiterung handelt, sondern lediglich um ein Accessoire. Spieltechnisch ändert sich hier gar nichts, da die 4 neuen, winterlich gestalteten Plättchen zwar anders aussehen, ihre Funktion aber identisch zu den 4 Plättchen, die man dafür aus dem Spiel nehmen muss, ist. Als Gimmick ganz nett, wobei diese 4 neuen Plättchen jetzt auch nicht gerade die gesamte Auslage in eine Winterlandschaft verzaubern.
    Für leidenschaftliche Sammler wird dies natürlich keine Rolle spielen.

    Andrés Wertung:
  • 5 Minuten Jagd André über 5 Minuten Jagd
    Ein stressiges, aber interessantes Spiel, das hier gerade etwas zu Unrecht zum kleinen Preis verschleudert wird.
    Die Spieldauer im Namen ist Programm, wobei die Regel mehrere Partien hintereinander anrät, um schließlich über die Gesamtwertung zu gewinnen.
    Ein Spieler (oder bei mehr als zwei Spielern: ein Team) bricht aus dem Gefängnis aus, muss während der Flucht drei Gegenstände sammeln und schließlich den Unterschlupf erreichen, bevor er gefasst wird. Der andere Spieler (bzw. das andere Team) versucht dies zu verhindern, indem der Flüchtige eingeholt wird.
    Das Ganze spielt sich in Echtzeit ab, der Flüchtige legt möglichst schnell - Plättchen für Plättchen - seinen Fluchtweg, was durch einige Anlegevorgaben deutlich erschwert wird. Gleichzeitg versucht der Verfolger durch das - ebenfalls reglementierte - Platzieren von Plättchen auf den jeweiligen Fluchtwegteilen den Ausbrecher möglichst schnell zu stellen.
    Dieses "Wettrennen" geht ziemlich hektisch und stressig zu, macht aber auch einiges an Spaß. Ist eine Partie vollendet, schließt sich die jeweilige Kontrolle des Gelegten an, wobei immer wieder (Schaden-)freude aufkommt, wenn jemand im Eifer des Gefechts doch einen Fehler gemacht haben sollte und sich das Ergebnis dann noch einmal ändert. Anschließend empfiehlt das Regelwerk den Tausch der Rollen und man sammelt gleich auf der anderen Seite seine Erfahrungen.
    Das Material scheint robust, die Gestaltung ist zweckdienlich (schön möchte ich sie jetzt nicht nennen) und die Anleitung verständlich.
    Zusammengefasst: Kurzweilig und unterhaltsam, 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Die Werwölfe von Düsterwald (dt.) André über Die Werwölfe von Düsterwald (dt.)
    Ein Top-Spiel für große Gruppen!
    Die Regeln sind einfach gehalten und nach 1-2 Partien sitzen diese spätestens. Einzig der Erzähler (Leiter der Runde) muss die richtige Reihenfolge aufrechterhalten.
    Desto kreativer die Spieler sich dann noch verhalten, umso spaßiger wird das Ganze. Auch wenn in meinen Augen nicht jede Charakterkarte das Spiel wirklich verbessert, so ist die Fülle an Möglichkeiten dennoch beeindruckend. Evtl. liegt nicht jedem das Fantasy-/Horrorthema, ich persönlich fühle mich dadurch aber gut unterhalten. Die optische Gestaltung ist vermutlich Geschmacksache, steht aber auch nicht im Zentrum des Spielprinzips.
    Für Riesengruppen (laut Anleitung bis 18 Personen) m. E. das beste Spiel.
    Insgesamt 6 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Wizard - Jubiläumsedition André über Wizard - Jubiläumsedition
    Zum Grundspiel: Ein absolutes Topspiel, auch bezüglich des unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnisses!
    Es kann in jeder Runde herausgeholt werden, die Regeln sind schnell erklärt, es bleibt aber stets abwechslungsreich, da das reine Regelverständnis hier noch lange keinen guten Spieler macht. Analogien zu klassischen Kartenspielen sind leicht erkennbar und diese werden sinnvoll erweitert.

    Zum Jubiläum gibt es dann diese Edition. Die Rückseiten der Karten wurden aus gegebenem Anlass feierlicher gestaltet und es wurden sechs neue Sonderkarten hinzugefügten. Und genau diese verändern das Spiel ziemlich, indem sie ein unberechenbarer Faktor sind. Das verändert nicht zuletzt den Kern des Spiels. War es vorher ein recht klassisches (ernstes) Kartenspiel, so bekommt es jetzt einen ziemlichen Glücksfaktor, welcher erstens den Ärgerfaktor deutlich erhöht und zweitens das Spiel eher zum Absacker macht. Das mag alles seine Daseinsberechtigung haben, mir gefällt das klassische Wizard aber besser, diese Jubiläumsedition macht in meinen Augen eher mit ungeübten Wizard-Neulingen Sinn.
    Insgesamt 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Ein Fest für Odin - 2-Inseln-Pack Erweiterung André über Ein Fest für Odin - 2-Inseln-Pack Erweiterung
    Joa.
    Wie das so ist mit diesen Mini-Erweiterungen: Man möchte sie schon haben, damit man alles um das Grundspiel drumherum komplett hat, aber bringen sie das Grundspiel wirklich weiter?! In diesem konkreten Fall hat man zwei Inseln mehr zur Auswahl. Irgendwie haben sie mir vorher aber gar nicht gefehlt, sind doch die bereits vorhandenen Möglichkeiten im Grundspiel gar nicht so gering. ;)
    Auf der anderen Seite wird hier aber auch keine Spielbalance kaputt gemacht, sie fügen sich nahtlos ein und es zeigt ja auch, dass dem Verlag etwas am Spiel liegt, wenn weiterhin solche Sachen erscheinen. Und da ich Komplettist bin und der Preis jetzt auch niemanden ruiniert...
    Wohlwollende 4 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Das Brettspiel-Osternest André über Das Brettspiel-Osternest
    Ein nettes Gimmick.
    Enthalten sind 8 Mini-Erweiterungen verschiedener Verlage (Antarctica, Colt Express, Dream Islands, Haus der Sonne, My Village, Imperial Settlers, Snowdonia und T.I.M.E Stories). Brauchen tut man diese sicher nicht unbedingt, aber Komplettisten und Fans der Spiele sollten bei dem Preis zuschlagen. Etwas schade finde ich, dass es sich bei der Colt Express-Erweiterung (Der Fels) um ein reines Dekoelement handelt, das spieltechnisch überhaupt nichts bewirkt. Ansonsten konnte ich noch die Erweiterungen für 4 andere Spiele gebrauchen und bereue den Kauf (bei 2 Euro pro Erweiterung) sonst keineswegs.
    5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Mayday - 100 Kartenhüllen Euro Standard für Kartengröße 59 x 92 mm André über Mayday - 100 Kartenhüllen Euro Standard für Kartengröße 59 x 92 mm
    Da ich diese Hüllen für das Spiel "Snowdonia" nutze, hier eine kleine Einschätzung:
    Ich persönlich habe an dem Produkt nichts auszusetzen, das Preis-/Leistungsverhältnis ist stimmig, die Hüllen sind robust und tragen beim Mischen nicht zu dick auf, ebenso sind sie griffig genug. Natürlich fühlen sich die Premiumhüllen von Mayday besser an, aber die kosten halt auch mehr.
    Wenn man nun noch bedenkt, dass Mayday inzwischen nahezu alle Formate/Kartengrößen abdeckt und damit für nahezu alle Spiele geeignet ist, so kann ich nur ein dickes Lob aussprechen.
    Insgesamt 6 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Cartagena (Piatnik) André über Cartagena (Piatnik)
    Ein spaßiges kleines Spiel, diesmal in leicht veränderter Aufmachung vom Piatnik-Verlag.
    Man versucht seine 6 Piraten als Erster auf das Fluchtboot zu bekommen und dabei geht es ganz schön drunter und drüber. Bereits zu zweit ist das Ganze gut spielbar, der Spaß (und natürlich auch das Durcheinander) nimmt aber mit mehreren Spielern (maximal 5) zu. Die Regeln sind einfach und größtenteils selbsterklärend, das Material ist sprachneutral und es geht zügig von der Hand. Manche mögen die einfache Spielidee und den hohen Glücksfaktor (durch das Ziehen der Karten) bemängeln, auf der anderen Seite können hier auch die Jüngeren gut mitspielen. Ein Pluspunkt ist sicher auch der variable Spielplan, der viele unterschiedliche Spielumgebungen ermöglicht.
    Daher: Insgesamt 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • CARTAGENA André über CARTAGENA
    Ein spaßiges kleines Spiel.
    Man versucht seine 6 Piraten als Erster auf das Fluchtboot zu bekommen und dabei geht es ganz schön drunter und drüber. Bereits zu zweit ist das Ganze gut spielbar, der Spaß (und natürlich auch das Durcheinander) nimmt aber mit mehreren Spielern (maximal 4) zu. Die Regeln sind einfach und größtenteils selbsterklärend, das Material ist sprachneutral und es geht zügig von der Hand. Manche mögen die einfache Spielidee und den hohen Glücksfaktor (durch das Ziehen der Karten) bemängeln, auf der anderen Seite können hier auch die Jüngeren gut mitspielen. Ein Pluspunkt ist sicher auch der variable Spielplan, der viele unterschiedliche Spielumgebungen ermöglicht.
    Daher: Insgesamt 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Sherlock - Verbleib unbekannt (Schnupperspiel) André über Sherlock - Verbleib unbekannt (Schnupperspiel)
    Ein abgespecktes Goodie mit dem man in die (neue) Sherlock-Reihe reinschnuppern kann.
    Nachdem ich mich zuvor durch einige Versionen von Escape-Room-Spielen gerätselt habe, war ich auf der Suche nach etwas anderem. Und voilà, da haben wir es! Dieses reduzierte Einsteiger-Spiel besteht zwar nur aus 31 Hinweiskarten und 2 Anleitungskarten, gibt aber einen guten Einblick in den Ablauf der Reihe.
    Bei der Rekonstruktion des Falles kommt es letztlich darauf an, die relevanten von den irrelevanten Hinweisen zu trennen und das ist ganz schön tricky. Ich habe es nur zu zweit gespielt, aber das Rätseln macht ungemein viel Spaß und, was auch nicht ganz unwichtig ist: Der ganze Fall ist gut durchdacht und logisch nachvollziehbar. Bei Escape-Room-Spielen habe ich bei manchen Lösungen schon mal gedacht, dass man sich die Herleitungen ziemlich zurechtgebogen hat, hier ist demgegenüber alles stimmig nachvollziehbar, wobei man natürlich mehrfach aufs Glatteis bzw. falsche Fährten geführt werden soll.
    Insgesamt ein Spiel (oder besser: Fall), das Lust auf mehr macht. Und man muss endlich mal wieder nicht selbst dem Tod von der Schippe springen. ;)
    Was noch positiv hervorzuheben ist: Man muss kein Spielmaterial zerstören, dennoch macht es natürlich keinen großen Sinn den (nun bekannten) Fall nochmal zu spielen, aber man kann das Spiel natürlich weiterverschenken oder auch einfach anderen dabei zuschauen. Und bei dem Preis tut das einmalige Spielen auch nicht so weh wie bei manchen Escape-Room-Vertretern. Die Spieldauer ist bei diesem Fall noch ein bisschen kürzer als bei der eigentlichen Reihe mit ca. einer Stunde.
    Potenzial ist also durchaus vorhanden und es warten ja schon einige Nachfolge-Fälle, auf jeden Fall sollte man dann mit Sherlock - Letzter Aufruf starten.
    Wenn man dieses (Probe-)Exemplar noch irgendwo im Spielehandel bekommen kann, dann sollte man es auf jeden Fall mitnehmen!
    Gute 5 Würfelaugen!

    Andrés Wertung:
  • Carcassonne - Edition II inkl. Erw."Der Fluss" und "Der Abt" (Grundspiel) André über Carcassonne - Edition II inkl. Erw."Der Fluss" und "Der Abt" (Grundspiel)
    Ein großartiges Spiel, das man immer wieder rausholt.
    Zudem ein Geheimtipp für zwei Spieler; sollte irgendwann doch Monotonie aufkommen, gibt es eine Masse von (Mini-)Erweiterungen und durch diese zahllose Kombinationsmöglichkeiten. Und ein Ende dieser Entwicklung ist scheinbar nicht in Sicht.
    Ein großer Vorteil sind zudem die einfachen Grundregeln, die jedem einen schnellen Einstieg ermöglichen. Die Anschaffungskosten sind für den damit einhergehenden Spielspass wirklich günstig.
    Fazit: Wurde nicht von ungefähr im Erscheinungsjahr zum Spiel des Jahres gekürt!

    Nun zu dieser Ausgabe: Im Vergleich zum 2001er-Spiel ist hier von der Farbgestaltung her alles deutlich peppiger, was man mögen kann oder auch nicht. Zudem sind die (Mini-)Erweiterungen "Fluss" und "Abt" enthalten, wobei der Fluss einen alternativen Spieleinstieg bietet und der Abt zu deutlich mehr Klosterwertungen führt. Ärgerlich ist natürlich, dass die früheren Erweiterungen durch ihr Design nicht mehr ohne Augenschmerzen kombinierbar sind, es sei denn man ist farbenblind. (Und auch dann haben sich die Bildelemente ein wenig geändert). Für dieses Manko ziehe ich (als Besitzer etlicher alter Erweiterungen, die ich mir jetzt alle im neuen Design neu zulegen müsste) einen Punkt ab.
    Insgesamt 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Brügge - Die Haustiere Mini-Erweiterung André über Brügge - Die Haustiere Mini-Erweiterung
    Eine wunderbare kleine Erweiterung, so wie sie sein sollte.
    Die Karten fügen sich nahtlos ins normale Personendeck ein, die Rückseite lässt aber im vorhinein erkennen, dass es sich um ein Tier handelt. Abgesehen davon, dass sie Punkte bringen und den Kartenstapel vergrößern, läuft das Spiel ansonsten wie gewohnt. Im Stile des Grundspiels ansehnlich gestaltet, möchte ich persönlich jedenfalls die Haustiere nicht mehr missen, auch wenn sie mehr in Richtung Gimmick gehen. Sie sind schnell und einfach integriert, ohne die Spielbalance zu beeinträchtigen.
    Volle 6 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Sagaland André über Sagaland
    Der Klassiker im neuen Gewand.
    Ich habe noch die alte Ausgabe mit diesem wunderbaren braunen Spiel-des-Jahres-Pöppel. Die Zeiten sind aber lange vorbei. Die aktuelle Edition (bei meinem Neffen gesichtet) kommt knallig farbenfroh daher, an den Spielregeln hat sich aber Gott sei Dank nichts geändert. Es ist und bleibt das gute alte Gedächtnisspiel für Familien mit Kindern. Ohne Kinder sollte man es allerdings nicht versuchen.
    5 nostalgische Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Brains - Make me Smile! André über Brains - Make me Smile!
    Irgendwie geht so.
    Spiele ausschließlich für Solospieler gibt es nicht so viele und bei dem aktuellen Preis von 6 Euro habe ich mich mal rangetraut. Die Optik ist schön, die Aufgabenstellung noch besser: Bring alle Smileys zum Lachen.
    Die Regeln sind dann eine Mischung aus Puzzle und Sudoku, also recht steril und ohne jeden Glücksfaktor, Logik ist gefragt. Man bekommt genau vorgegeben, wieviele Züge man pro Rätsel machen darf und dann umzingelt man die traurigen bzw. neutralen Gesichter und macht echte Smileys aus ihnen. Das Spiel enthält 50 Rätsel (5 Schwierigkeitsgrade) und durch die ersten fliegt man nur so durch. Und irgendwann fiel mir auf, dass das Ganze ziemlich monoton ist und der schöne Schein ein typisches Logik-Rätsel nur kaschiert. Ich bin kein Sudoku-Mensch, daher ist das hier natürlich subjektiv, aber richtige Spielfreude kam bei mir nicht auf. Tatsächlich wollte ich es eigentlich sogar mögen und der Name Knizia spricht eher dafür, aber es ist mir für ein richtiges Spiel ein bisschen zu wenig. Ich bin auch nicht sicher, wie lange diese 50 Rätsel überhaupt ausreichen, aber werde es wohl auch nicht mehr rausfinden. Sicher gibt es Leute, die es mehr zu schätzen wissen. Oder man muss in der richtigen Stimmung sein.
    4 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Buntes Burano André über Buntes Burano
    Klein, aber fein!
    Was erst wie ein gemütliches Familienspiel dahinplätschert fordert dann doch die volle Aufmerksamkeit. Generell ist die Flexibilität dieses Spiels ein großer Pluspunkt. Wahlweise kann man Einheimische weglassen, damit die Auswahl bei den Punktbringern nicht so groß ist oder auch die Schlußwertung durch Weglassen der Minuspunkte modifizieren. Und so kann man es individuell an die jeweilige Spielgruppe und Interessenlage anpassen.
    Aber der Reihe nach. Die Insel Burano ist in die Jahre gekommen und braucht einen neuen Anstrich. Und so nimmt man (chronische Geldknappheit natürlich inklusive) in seinem Zug erstmal Karten (diese zeigen Etagen und zwar entweder Erdgeschoss, Obergeschoss oder Dachgeschoss) und versucht diese dann in richtiger farblicher Kombination vor sich (in seiner "Straße") aufzubauen. Dieses Aufbauen geschieht dann nur nach ganz strikten Regeln, vor allem auch die Nachbarhäuser betreffend. Generell gilt zuvor: Desto mehr Karten man nimmt, desto weniger Geld erhält man, dieses wiederum fehlt, wenn man mehrere Karten verbauen will. Zur Überbrückung helfen Gerüstkarten, diese dienen aber letztlich nicht zur Fertigstellung des Gesamtgebäudes. Hat man es dennoch geschafft ein Haus zu komplettieren, so wählt man eine Charakterkarte (Einheimische oder Gäste), die am Spielende Punkte für gewisse Details (Pflanzen, Katzen, Markisen, Laternen, Schornstein, etc.) meiner "Straße" bringt. Und allein dieser Akt des "Welche-Karte-soll-ich-nur-nehmen?" erfordert einiges an Grübelei.
    Das Spiel endet, sobald jemand das 5. Haus vervollständig hat und die entsprechende Runde noch zu Ende gespielt wurde. Dann folgt die (aufwendige) Schlusswertung und der Spieler mit den meisten Punkten (für Charaktere, Geschäfte, Bonus-Marker, etc.) gewinnt.
    Lange Rede, kurzer Sinn: In meinen Augen bietet das Spiel deutlich mehr (Tiefgang), als man auf den ersten Blick annimmt. Leute, die sich lediglich leicht berieseln lassen wollen, sind hier Fehl am Platz. Zudem funktioniert es sogar in der Solo-Variante durchaus gut. In meine Augen eine kleine Perle, auch wenn die optische Gestaltung mich jetzt nicht unbedingt in Ekstase versetzt. Das Material erscheint solide und dürfte etliche Partien durchstehen.
    Volle 6 Würfelaugen!

    Andrés Wertung:
  • 10 Minuten Killer André über 10 Minuten Killer
    Sehr kurzweilig!

    Ein lustiger kleiner Einsteiger für den Spieleabend. Der Name ist wirklich Programm, viel länger dauert das Spiel tatsächlich nicht.
    Thematisch gilt es in der Rolle eines anonymen Auftragskillers drei Zielspersonen auszuschalten, ohne sich dabei von der Polizei fassen zu lassen, bzw. von den anderen Auftragskillern (das wären die Mitspieler) eliminiert zu werden. Das Ganze ist sicher etwas glückslastig (es besteht immer das Risiko zufällig enttarnt zu werden), man kann aber zumindest versuchen, die Wahrscheinlichkeit gering zu halten. Sollte man tatsächlich aus dem Verkehr gezogen worden sein, so kann man zumindest als Polizei noch weiterspielen und versuchen auch die anderen Killer zu erwischen. Auf jeden Fall gibt es zum Schluss noch eine Punktwertung die darüber entscheidet, welcher Killer denn nun am erfolgreichsten war (Punkte gibt es für das Nicht-enttarnt-werden und die Elimierung der Zielpersonen, sowie das Töten bzw. Festnehmen gegnerischer Killer; Minuspunktpunkte gibt das Töten von Unschuldigen und Polizisten).
    Die ersten Runden haben wirklich Spaß gemacht, die Optik der (insgesamt 16) Charaktere ist hübsch anzuschauen und das Material scheint robust zu sein. Die Dauer des Aufbaus und das Regelstudium vor der ersten Partie halten sich in Grenzen, es geht locker von der Hand und eine kleine Spielerhilfe für kurze Rückversicherung liegt auch bei.
    Insgesamt eine runde Sache, 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Werwörter André über Werwörter
    Werwölfe wird auf eine neue Stufe gehoben.
    Das Ganze kommt diesmal App-gestützt daher und die funktioniert richtig gut und erleichtert die Rolle des Spielleiters (Bürgermeisters) ungemein. (Trotzdem kann man das Spiel auch prinzipiell ohne App spielen, ein Spielleiterbogen liegt bei.)
    Statt dem bisherigen Gemorde und Gelynche geht es für die Dorfgemeinschaft (ja, die Seherin ist auch wieder dabei) jetzt aber darum ein Zauberwort zu erraten, um so die Werwölfe ein für allemal aus dem Dorf zu vertreiben. Dieses Unterfangen wiederum versuchen die Werwölfe natürlich heimlich zu sabotieren. So entwickelt sich ein flottes Ratespiel an dessen Ende eine der beiden Parteien gewinnt.
    Wurde schlussendlich das Zauberwort erraten, dann gibt sich der Werwolf (bzw. die zwei Werwölfe ab Runden mit 7 Spielern) noch nicht geschlagen und kriegt noch eine Chance die Seherin zu enttarnen. Wurde das Zauberwort schlussendlich nicht erraten, so kriegt die Dorfgemeinschaft noch eine Chance den Werwolf zu erraten. Gelingt diese letzte Chance des Enttarnens so wechselt der Sieg kurz vor knapp dann doch noch die Seite.
    Während mir Werwölfe nur größtenteils gefiel, muss ich sagen, dass mir diese Variante eindeutig zusagt. Die hektische Raterei macht einen Mordsspaß, auch weil der stumme Bürgermeister nur mit Richtig-, Falsch- oder Vielleicht-Plättchen antworten darf. Zudem scheinen manche Fragen zwischendurch so abwegig, dass man denkt, es wären viel zu viele Werwölfe am Tisch. Natürlich ist bei den abschließenden Enttarn-Versuchen einiges an Glück dabei, aber das tut der Freude bei diesem schnellen Spiel keinen Abbruch. Auch macht in meinen Augen ein Spiel in größeren Gruppen deutlich mehr Spaß als bei der angegebenen Mindestspielerzahl von 3.
    Das Spielmaterial ist optisch ansprechend gestaltet und von robuster Qualität und sollte etliche Partien halten. Das ist auch gut so, denn bei der Kürze einer einzelnen Partie sitzt auf jeden Fall immer noch eine weitere drin.
    Alles in allem gibt es von mir daher die volle Punktzahl!

    Andrés Wertung:
  • Just One - Spiel des Jahres 2019 André über Just One - Spiel des Jahres 2019
    Mal was anderes.
    Da ist es nun, das Spiel des Jahres 2019. Ein kooperatives Partyspiel, das in meinen Augen erst in größerer Runde richtig sein Potenzial entfaltet. (Ja, es gibt eine Extraregel für drei Spieler, aber irgendwie gefiel es mir erst ab 5 Spielern richtig).
    Die Regeln sind denkbar einfach (13 Wörter sind zu erraten, jeder außer dem aktuell Ratenden darf ein Hinweiswort geben, doppelte Hinweise werden aber ungültig!), die Spieldauer ist angenehm kurz und es ist für jedes Alter geeignet, solange man zumindest ein Wort schreiben kann. ;)
    Damit ist es sicherlich eins der besten Partyspiele. Ob es damit auch ein würdiges Spiel des Jahres ist, sei mal dahingestellt, für mich ist es irgendwie etwas seicht. In meinen Augen hatten die direkten Vorgänger (Kingdomino, Azul, ja sogar Codenames hatte für mich ein bisschen mehr Brettspielflair) da doch ein bisschen mehr zu bieten, bzw. waren eher für Nichtspieler eine Einstiegsmöglichkeit in die schöne Gesellschaftsspielwelt.
    Ein Bonuspunkt ist aber sicher die Flexibilität; muss ein Mitspieler weg oder kommt jemand dazu, ist der Ein- bzw. Ausstieg jederzeit möglich.
    Insgesamt 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
    • Irene Q., Martina R. und 5 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Beatrix Z.
      Beatrix Z.: Finde es auch seichter als Codenames, z.B.
      In größeren Runden ist es ein lustiges Partyspiel, das man zwischendurch mal spielen kann. Mehr als... weiterlesen
      11.11.2019-20:16:00
    • André P.
      André P.: Führe mich nicht in Versuchung! ;)
      Ich habe dem Spiel zugutegehalten, dass es bei mir bislang in jeder Spielrunde (trotz aller Kritikpunkte)... weiterlesen
      11.11.2019-21:08:09
  • Wettlauf nach El Dorado André über Wettlauf nach El Dorado
    Ein durchweg gelungenes Spiel!
    Wettlauf nach El Dorado hat mich wirklich positiv überrascht. Obwohl es letztlich nur darum geht, wer als Erster im Ziel ist (keine Wie-auch-immer-Punktwertung am Ende!), so entfaltet das Spiel doch eine erstaunliche strategische & taktische Tiefe, da man seine Expeditionscrew (Kartenhand) immer wieder modifizieren muss und auch einige Planung bei der möglichst optimalen Route erforderlich ist. Das Spiel ist dabei durch den individuell zusammenstellbaren Spielplan bei jeder neuen Partie anders und ziemlich flexibel sowie ausbaufähig. Inzwischen gibt es ja auch zwei Erweiterungen, was irgendwie nur folgerichtig ist/war. Zudem befand sich in der Spielbox 4/2018 ein Promokartenpack mit neuen Expeditionskarten. Ein leichtes Glückselement findet sich durch das zufällige Karten-Ziehen dann doch, aber das macht natürlich im Familienbereich auch einen gewissen Reiz aus.
    Positiv hervorzuheben ist noch der gelungene Zweispielermodus, auch hier macht das Spiel ziemlichen Spaß. Die Spielzeit ist stets angenehm und es geht flüssig von der Hand.
    Wer weiß, wenn Kingdomino nicht gewesen wäre, dann hätte es vielleicht für dieses Spiel zum Ehrentitel gereicht. Von mir gibt es dafür guten Gewissens die volle Punktzahl.

    Andrés Wertung:
  • Shield - 100 Super Premium Kartenhüllen für Kartengröße 56 x 87 mm André über Shield - 100 Super Premium Kartenhüllen für Kartengröße 56 x 87 mm
    Grundsätzlich gibt es an der Qualität der Hüllen wenig zu bemängeln. Als ich aber für das Spiel "Evidence" mal Hüllen aus zwei Päckchen miteinander kombinieren musste, fiel mir auf, dass unterschiedliche Päckchen durchaus in der Länge voneinander abweichen können. Bei mir waren es sogar 2-3 mm! Innerhalb von einem Beutel ist mir das bislang zwar noch nie passiert, aber derlei Abweichungen sind mir (auch zwischen unterschiedlichen Päckchen) zumindest bei den Kartenhüllen von Mayday noch nicht untergekommen.

    Andrés Wertung:
  • Piepmatz André über Piepmatz
    Ein hübsch gestaltetes Spiel, das mehr taktische Überlegung erfordert, als ursprünglich angenommen.
    Am Futterhäuschen nimmt das Gedrängel zu und jeder versucht dort Körner und Vögel zu sammeln. Am Ende erweisen sich insbesondere Vogelpaare der selben Art als sehr lukrativ und auch Mehrheiten bei den Arten schlagen ordentlich ins Kontor. So manches Ungemach wird durch das Auftauchen von Eichhörnchen und Krähen ausgelöst, denn was diese mit Körnern bzw. kleinen Vögeln machen, das kann sich wohl jeder ausmalen.
    Hat man im Spiel zu zweit die Farbmehrheiten noch recht einfach im Blick und es plätschert so ein bisschen vor sich hin, weil man sich mit seinen Sammlungen auch gut aus dem Weg gehen kann, so wird es ab drei Spielern interessanter und konfliktträchtiger.
    Sehr lehrreich sind auch die vorhandenen englischen und lateinischen Bezeichnungen der einzelnen Vogelarten. Die Spieldauer ist mit ca. 30 Minuten für ein Kartenspiel durchaus angemessen und die Regeln erschließen sich innerhalb der ersten 1-2 Partien.
    Insgesamt 5 Würfelaugen.

    Andrés Wertung:
  • Superlemming André über Superlemming
    Was war das?
    So ein schön illustriertes Spiel, dann auch noch mit Spielmatte in der Spieleschmiede gefördert (Optisch macht es wirklich etwas her, Joscha Sauer lebe hoch!) und dann ist spieltechnisch der Funke kaum übergesprungen.
    Im Zweispielertest fiel es bei mir und meiner Partnerin ziemlich durch, da dort kaum Karten im Spiel sind und das Spiel letztlich schon zuende ist, bevor es richtig angefangen hatte (gerade einmal 10 Minuten). Hierbei macht es auch keinen Unterschied, ob man die einfache oder normale Spielvariante wählt.
    Auch im Spiel mit mehreren Spielern ist mir dann aufgefallen, dass die Spielidee wirklich witzig ist, aber über das Urteil "ganz nett" nicht hinauskommt. Sich dafür bedanken zu müssen, wenn der Gegner meine Lemminge rettet und mir damit schadet, ist zwar eine lustige Idee, wird aber praktisch nie vergessen und somit auch nicht zusätzlich sanktioniert.
    In meinen Augen krankt das Spiel irgendwie daran, dass es zu viele Möglichkeiten gibt, die eigenen Karten schnell auf den Spielplan zu bringen somit leeren sich die Stapel zu schnell und das Spiel ist viel zu früh schon vorbei. Auch in der normalen Spielvariante verlängert sich die Spieldauer leider nur unwesentlich.
    In ausgelassener Partierunde mit fünf Spielern werde ich es wohl nochmal herausholen, momentan bleibt so ein bisschen der "Das war schon alles?!"-Eindruck.
    Insgesamt 4 Würfelaugen aufgrund der vielversprechenden Idee und den gelungenen Illustrationen.


    Andrés Wertung:
    • Juergen S., Daniel W. und 6 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Jana W.
      Jana W.: Trifft genau unseren Eindruck. Schade eigentlich. Mit zwei Spielern überhaupt kein Wiederspielreiz, mit drei Spielern eher geringer... weiterlesen
      07.11.2019-23:00:44

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