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Die Nutzerklassifizierung von Terraforming Mars (dt.)


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Hier sehen Sie die genaue Anzahl von Stimmen, die "Terraforming Mars (dt.)" in den jeweiligen Spieleeigenschaften erhalten hat. Damit können sie sich ein noch genaueres Bild vom Wesen dieses Spiels machen. (Grün hinterlegt sind die Eigenschaften, die wir aus den Abstimmungsergebnissen als am wichtigsten ermittelt haben.)

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Peter K. schrieb am 08.05.2018:
Terraforming Mars (TFM) ist ein fantastisches Spiel, nicht nur wegen seines derzeitigen Rangs 5 auf boardgamegeek, sondern weil es als Eurogame so anders ist, als alles, was es bisher gab. Geschrieben wurde dazu schon eine Menge, auch über die Abläufe. Das Web ist voll von Letsplays und Regelerklärungen, so dass ich mich hier auf meine Meinung beschränke.
Vorab: ich habe lange gehadert, das Spiel zu kaufen, nicht wissend, ob meine Spielgruppen darauf aufspringen. Zudem werden immer wieder Qualitätsmängel dokumentiert, die in Verbindung mit dem recht hohen Preis dazu geführt haben, dass ich zögerte. Im Januar habe ich das Spiel dann hier geordert, leider verzögerten sich die Liefertermine immer wieder, so dass ich die Bestellung storniert habe. Am vergangenen Wochenende habe ich nun bei Freispiel in Freiburg zugeschlagen….

*** Thematik und Material
TFM schafft den erfolgreichen Versuch, ein seit geraumer Zeit in allen Köpfen präsentes SciFi-Thema wissenschaftlich umzusetzen. Es gibt keine imaginären Aliens, keine obskuren Funde und keine Toten. Jede der über 200 einzigartigen Projektkarten spiegelt ein im Sinne einer (nicht mehr ganz so) fernen Zukunft plausibles Element zur Besiedlung des Mars wieder. Genial. Man sollte die Karten einfach mal lesen, auch wenn es etwas Zeit kostet, denn innerhalb des Spiels verschwinden sie in der eigenen Auslage, leider. Dort bleibt ihre ikonisierte Bedeutung, aber der Inhalt ist dann nur noch beiläufig wichtig.
Das Design des Spielbretts mutet vielen Rezensenten altbacken an. Ich finde es zweckmäßig schön, ohne Schnörkel, die die Übersicht einschränken. Die Temperatur- und O2-Leisten sind stimmig gestaltet. Die Karten sind von normaler Qualität, nicht beeindruckend aber okay. Das oft bemängelte Artwork als Mix aus Fotorealismus und Grafik ist für mich absolut stimmig. Die Aufteilung der Karten ist zweckmäßig und wahrt die Übersichtlichkeit, um mit den Kombinationen arbeiten zu können. Der Flavourtext besteht nicht selten aus kleinen Statements über die Bedeutung des Projekts fürs Terraforming. Wunderbar, hier bemerkt man den Wissenschaftler als Spieleautor.
Die Spielertableaus sind, ja, grottenschlecht. Dabei ist auch hier die Grafik kein Problem, zweckmäßig übersichtlich. Die Einkommensanzeiger rutschen aber ständig durcheinander, wenn am Tisch „Marsbeben“ stattfinden. Die vielen (nicht ganz kostenneutralen) Overlay-Lösungen im Internet sprechen eine deutliche Sprache. Ich habe keine Lust auf Plexiglas und habe mir von Etsy in Kanada Papp-Unterlagen mit Ausstanzöffnungen zugelegt und auf die Tableaus geklebt. Passt perfekt. Ich würde hierfür einen halben Punkt abziehen, denn auch diese (m.E. preiswerteste) Lösung hat mich 20 EUR extra gekostet.

Wertung: 1.0 von 1.5

*** Originalität und Mechanismus
Ich verzichte auf die detaillierte Beschreibung des Spielablaufes. Die Karten die man erhält und irgendwie in seine Taktik einbauen muss, sind sehr gut abgestimmt. Es gibt drei Arten, einmalige Sofortereignisse, automatische Effekte, die in die Auslage kommen, aber nur einmal ihren Effekt wirksam werden lassen und daueraktive Karten, deren Aktionen man immer wieder nutzen kann. Bemängelt wird oft der Zufallsfaktor, da man je Generation (Runde) nur 4 neue Karten bekommt. Allerdings ist das Handkartenlimit unbegrenzt und so kann man aus der Hand heraus Kombinationen in der Auslage entwickeln. Ich persönlich finde den Zufallseffekt (der sich durch die Draftingmechanik leicht begrenzen lässt) überhaupt nicht problematisch, denn mein Auftrag lautet: „mache aus den aktuell ausgeschriebenen Projekten das Beste“. Und das funktioniert für mich prächtig. Und ganz ehrlich: ein durchplanbares TFM würde das Spiel aus meiner Sicht deutlich verlieren.
Etwas merkwürdig muten die 29 Karten an, die dem Gegner etwas wegnehmen. Diese destruktive Komponente macht das Spiel interaktiver, ist aber nicht nach jederfraus Geschmack. Ich habe dazu eine Variante dazu auf dieser Seite veröffentlicht. Mann kann auch ohne sie oder mit veränderten Regeln spielen.
Ebenfalls wird teilweise bemängelt, dass der der Bezug zum Spielbrett durch die Karten nur bedingt gegeben ist. Das ist richtig, wird doch relativ stark zwischen Kartenauslage und Plättchen auf dem Spielbrett (Wasser, Grünflächen, Städte und ein paar Sonderplättchen) getrennt. Aber auch das führt spielmechanisch eher zu einer besseren Übersichtlichkeit, was das Spiel dann schön geradlinig erscheinen lässt. Für mich funktionieren alle Abläufe prächtig.

Wertung: 1.5 von 1.5

*** Komplexitätsbalance und Erklärbarkeit
Das Spiel ist nicht sehr kompliziert zu erlernen. Die Hauptherausforderung ist es, zu lernen, welche Karten es überhaupt wie häufig gibt. Z.B. Titan-basierte (Weltraum-) und wassergebende Karten sind etwas weniger häufig zu finden. Dadurch, dass man die Terraformingwerte zusammen nach oben bringen muss, besteht auch eine ständige Hilfestellung der erfahreneren Mitspieler. Man muss anfangs etwas grübeln, welche Karten zu welchem Zeitpunkt wichtig und daher empfehlenswerterweise kaufbar sind. Aber die Übersicht der Karten hilft dabei immens. Die Plättchenauslage ist nur an wenigen Stellen (angrenzend Grünflächen anlegen, Städtewertung über benachbarte Grünflächen) erklärungsbedürftig, aber gleichwohl übersichtlich.

Wertung: 1.5 von 1.5

*** Variabilität und Langzeitspielbarkeit
Das Spiel schreit förmlich nach neuen Karten und Erweiterungen. Allerdings bedingt durch die zufällige Kartenzuteilung wird das Spiel so schnell nicht langweilig. Ich werde daher vorerst darauf verzichten. Die Hellas & Elysium Erweiterung bringt ein neues zweiseitiges Spielbrett. Ich sehe aber noch nicht den großen Vorteil. Die Venus-Erweiterung liefert neue Mechanismen, bereits am Namen abzulesen. Auch hier ist mein Interesse vorerst begrenzt. In Kürze wird Prelude erscheinen, mit nochmal neuen Konzernen und Karten, sonst nichts.
Apropos Konzerne: ja, in der fortgeschrittenen Variante spielt jeder mit einem Konzern, der die Anfangs und In-Game-Bedingungen verändert. Damit wird das Spiel asymmetrisch und nochmal interessanter. Das macht noch mal Extra-Freude.
Das Spiel funktioniert auch Solo hervorragend, mit gleichem Spannungsbogen. Man hat dann nur begrenzt Zeit, das Terraforming abzuschließen (14 Generationen). Dadurch, dass man von 1-5 Spieler die ganze Bandbreite normaler Spielgruppen nutzen kann und die Solovariante einschließt, dass man den Mitspielerinnen das Spiel erklären kann, nachdem man es selbst ausprobiert hat, wird die Flexibiltät von TFM auf ein hohes Niveau gesetzt, was wohl auch die häufige Nachfrage in Spielkreisen bedingt.

Wertung 1.5 von 1.5

*** Fazit
Terraforming Mars ist von ein paar Qualitätsmängeln abgesehen ein außerordentlich schönes, spieltechnisch sehr rundes und immer wieder zu neuen taktischen Ideen aufforderndes Spiel, das absolut berechtigter Weise so hoch rangiert. Mir macht es sehr viel Spaß und irgendwann werde ich sicher neues Material dazukaufen. Vorerst stehen aber noch viele Runden aus.

Terraforming Mars: 5.5 von 6 Punkten, gerundet 6.
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