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Die Nutzerklassifizierung von Mombasa


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Hier sehen Sie die genaue Anzahl von Stimmen, die "Mombasa" in den jeweiligen Spieleeigenschaften erhalten hat. Damit können sie sich ein noch genaueres Bild vom Wesen dieses Spiels machen. (Grün hinterlegt sind die Eigenschaften, die wir aus den Abstimmungsergebnissen als am wichtigsten ermittelt haben.)

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Norbert H. schrieb am 12.10.2015:
Titel: Mombasa

Autor: Alexander Pfister

Spieltyp: Brettspiel, Strategiespiel

Spieleranzahl: 2 - 4 Spieler ab 12 Jahren

Spieldauer: ca. 90 - 150 Minuten

Spielmaterial:
1 Spielplan
4 doppelseitige aus 2 Teilen zusammengesetzte Kompanieleisten
4 Spielertafeln
44 Aktionskarten
36 Start-Aktionskarten (9 pro Spielerfarbe)
4 1er-Ausbreitungskarten
4 Leistenkarten
72 Buchplättchen (je 24 in den Kategorien A/B/C)
10 Start-Buchplättchen
4 Bonusplättchen
60 Münzen (40 x 1 Pfund, 20 x 5 Pfund)
60 Handelsposten (je 15 in 4 Farben)
16 Anteilsmarker (je 4 pro Spielerfarbe)
20 Bonusmarker ( je 5 pro Spielerfarbe)
4 Tintenfass-Marker
4 Diamanten-Marker
1 Startspieler-Marker
1 Wertungsblock
4 Spielerübersichten
1 Regelheft

Spielregeln: Die Regeln sind von höherer Komplexität

Spielziel: Soviel Geld (Pfund) wie möglich zu erwirtschaften, der reichste Spieler gewinnt.

Spielidee (Originaltext aus Spielanleitung):
In Mombasa erwerben die Spieler Anteile an vier großen Handelskompanien, die in Mombasa, Cape Town, Saint-Louis und
Cairo ansässig sind. Gleichzeitig müssen die Spieler Einfluss nehmen, damit sich die Kompanien mit ihren Handelsposten
in ganz Afrika ausbreiten und der Wert ihrer Anteile steigt. Wer am Ende das meiste Geld verdient hat, gewinnt.
Historisch gesehen waren Handelskompanien Gesellschaften, die zum Zweck der Erforschung, des Warenhandels und
der Kolonisation gegründet wurden. Damit sind sie untrennbar mit einem dunklen Kapitel der Geschichte verbunden:
dem Kolonialismus. Dieses Zeitalter dauerte in etwa vom 15. Jahrhundert bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts und stand
für Ausbeutung und Sklaverei.
Auch wenn Mombasa lose in diesem Zeitraum angesiedelt ist, so handelt es sich dabei jedoch in keiner Weise um eine
historische Simulation. Mombasa ist ein Strategiespiel mit einem wirtschaftlichen Fokus, das sich nur sehr grob historischer
Kategorien bedient und diese in ein fiktionales und oberflächliches Handlungsgeflecht einbettet. Die Ausbeutungen des
afrikanischen Kontinents und seiner Einwohner wurden nicht ins Spielgeschehen eingebunden.


Spielvorbereitung:

Ist ausführlicher hier http://eggertspiele.de/uploads/Mombasa_Regeln_DE_lr3.pdf beschrieben.

Die 4 Kompanieleisten (sind zweiseitig und geteilt, können im späteren Spiel variert werden) werden an das Spielbrett gelegt,
die 60 Handelsposten auf die 4 Kompaniedepots verteilt und 12 Aktionskarten auf die Kartenauslage des Spielbretts gelegt.
Jeder Spieler bekommt eine Spielertafel, 9 Start-Aktionskarten, 2-3 Bonusmarker (je nach Spieleranzahl), ein Buchhalterstartplättchen,
1 Tintenfässchen als Marker für die Buchhaltungsleiste, 1 Diamanten für die Diamantenleiste und 1 Pfund. Die 4 Anteilsmarker
jedes Spielers werden auf die Startfelder der Kompanieleisten gestellt, welche an das Spielbrett gelegt werden. Der Startspieler
erhält das Startspielerplättchen. Die Spieler bekommen noch jeweils 1 1er-Ausbreitungskarte (Bezeichnung 1-4) beginnend beim
Startspieler im Uhrzeigersinn. Jetzt werden noch die Münzen (Pfund) und die Bücher verdeckt und sortiert (A/B/C) bereitgelegt,
sowie jeweils 4 Bücher (A/B/C) in die Bücherauslge auf dem Spielbrett verbracht.


Spielverlauf:

Das Spiel verläuft über jeweils 7 Runden mit den unten genannten Phasen.

1. Planungsphase:

Dazu sei kurz die Spielertafel beschrieben. Sie hat auf der linken Seite ein Diamantenleiste und rechts eine Buchhaltungsleiste,
sowie am oberen Rand 5 Sammelslots und unten 5 Aktionsslots für die Aktionskarten (die 3 am Spielanfang aktiven Slots sind in
der jeweiligen Spielerfarbe markiert). Auf beiden Leisten gibt es in Abständen Banderolen mit Zahlenwerten welche beim Überschreiten
am Spielende noch zum Geldwert hinzugezählt werden. Hier sei noch kurz genannt, dass der Bonus vom Start-Buchhalterplättchen für
alle Spieler eingestellt wird und die drei dort genannten Aktionskarten in die drei Sammelslots (oberhalb der Spielertafel) gelegt werden.

2. Allgemeine Aktionsphase:

Hier ist jetzt der besondere Spielmechanismus zu nennen. Die Spieler dürfen sich drei (später eventuell auch bis zu fünf) Karten
aussuchen und verdeckt den (3-5) freien Slots zuweisen. Wobei sie den Slot frei wählen dürfen, denn die Karten werden gemeinsam
aufgedeckt und von jedem Spieler Aktion um Aktion in beliebiger Reihenfolge gespielt. Am Ende der Aktionsphase müssen sie bevor
die aktuell gespielten Karten in die gegenüberliegenden Sammelslots gelegt werden, die Karten eines Sammelslots wieder auf die
Hand nehmen. Somit können die Karten gezielt auf einen bestimmten Aktionsslot gelegt werden um Karten z.B. einer Sorte in einem
Sammelslot für eine spätere Runde zu sammeln. Hierbei ist zu bedenken, dass eine der gerade gespielten Karten erst in der übernächsten
Runde wieder auf die Hand gelangt. Über die beiden genannten Leisten ist es möglich jeweils einen 4. und 5. Aktions-/Sammelslot
freizuschalten. Auf der Buchhaltungsleiste sind Bücher notwendig um voranzukommen. Jeder Spieler spielt immer 1 Aktion bis alle
gepasst haben. Das kann das setzen eines Bonusmarkers oder das Spielen einer oder mehrerer Aktionskarten sein, eingesetzte Karten
werden sofort auf die Rückseite gedreht.

a) Nutze 1 oder mehrere Warenkarten einer Sorte in deinem Aktionsbereich

Warenkarten werden genutzt um eine Aktionskarte zu kaufen oder/und um auf den Kompanieleisten seinen Marker weiter zu bewegen.
Auf den Kompanieleisten können Anteile erworben und Boni freigeschaltet werden. Die erreichten Bonusfelder werden mit 1-2 Pfund
honoriert. Vorteil ist hier Erster zu sein, da nachfolgende Spieler welche den Bonus erreichen den bereits vor ihnen Liegenden
ebenfalls den Geldsegen spendieren. Die Warenpunkte könne aufgeteilt werden auf Kauf einer Karte und Schritte einer Kompanieleiste.
Achtung: Aktionskarten können auch Kompanieanteile enthalten.


b) Nutze alle Ausbreitungskarten in deinem Aktionsbereich

Anders als bei den Warenkarten müssen hier alle Karten zur Ausbreiotung genutzt werden. Die Summe aller Ausbreitungskarten ergibt
die Schrittweite für die Handelposten. Die Spieler müssen sich für eine Kompanie entscheiden, deren Handelsposten sie ins Landesinnere
Afrikas verteilen wollen. Es werden 1-3 Schritte gebraucht um vom Kompaniedepot oder Handelsposten aus in einen Landesteil zu expandieren.
Dabei ist zu beachten, dass eine einfache Grenze 1 Schritt kostet, eine doppelte 2 Schritte und das Verdrängen eines Handelsposten einer
anderen Kompanie einen extra Schritt. Es wird immer der erste Handelsposten aus einer Spalte genommen um ihn zu bewegen und erstmal im
Zielfeld auf die Seite gestellt um anzuzeigen das man den Bonus des Feldes noch nicht erhalten hat. Danach werden sie aufgestellt.Die Boni
können Buchhalterpunkte (welche in Bücher oder/und Geld eingetauscht werden können), Schritte auf der Diamantleiste, Geld oder Schritte
auf einer Kompanieleiste, abhängig vom gesetzten Handelsposten, sein. Mit dem setzen von Handelsposten werden darunterliegende Münzfelder
frei welche in Summe bei Spielende den späteren Wert der Kompanieanteile angeben. Durch Verdrängung werden natürlich Handelsposten entgegen
der Nimmregel wieder zurückgesetzt und können so den Wert eines Anteils wieder senken.


c) Nutze 1 Buchhalterkarte in deinem Aktionsbereich

Mit Buchhalterkarten kann ich den Buchhalter bewegen, vorausgesetzt ich erfülle mit meiner aktiven Aktionskartenauslage die auf dem/den
vor dem Tintenfässchen liegenden Buch/Büchern. Der Spieler bekommt immer nur den Bonus vom erreichten Buchplättchen. Nach dem Setzen
bekommt er noch Buchhalterpunkte, welche in Bücher oder/und Geld eingetauscht werden können. Auf bestimmte Plätze der Buchhaltungsleiste
dürfen keine A-Bücher gelegt werden.


d) Nutze 1 Diamantenhändlerkarte in deinem Aktionsbereich

Mit dem Diamantenhändler erhält der Spieler Geld und Schritte auf der Diamantenleiste, bei erfüllten Bedingungen einiger Karten noch weitere.


e) Setze 1 Bonusmarker

Es gibt folgende Bonusfelder auf dem Spielbrett (als Boni auf den Kompanieleisten noch mehr, werden hier jetzt aber nicht weiter erklärt):

Startspielermarker plus 1 Buchhalterpunkt (wird sofort ausgeführt).

Für 1 Pfund 1 Aktionskarte für Geld kaufen, eine Handkarte für ihren Geldwert plus 2 Pfund verkaufen.

4 Mehrheitenfelder der drei Warensorten- und Ausbreitungskarten, diese können bereits bei Gleichstand der aktiv ausliegenden Karten in den
Aktionsslots vom ersten Spieler genutzt werden um auf der jeweils angegebenen Kompanieleiste die Schritte nach Anzahl des Gesamtwertes der
ausliegenden Karten voranzugehen. Bei höheren Werten mit Zusatzboni.

Bonuskarte für die nächste Runde, Kosten 1 Pfund: +1 Warenwert (muss einer Warenkarte zugeordnet werden)

Bonuskarte für die nächste Runde, Kosten 2 Pfund: Zusätzlicher Buchhalter

Bonuskarte für die nächste Runde, Kosten 2 Pfund: Zusätzlicher Diamanthändler

Bonuskarte für die nächste Runde, Kosten 2 Pfund: Zusätzliche Ausbreitungskarte

Die letzten drei genannten Bonusaktionskarten sind Slotfrei, zusätzlich zu den gespielten 3-5 Aktionskarten, zu spielen. Die Bonuskarten erhalten
die Spieler erst zum Start der nächsten Runde.



f) beende deine Aktionsphase

Nachdem der Spieler seine Aktionen beenden will oder zu keiner mehr fähig ist, muss er sich bevor die gerade gespielten Karten in die Sammelslots
gelegt werden zur Aufnahme der Karte/-n eines Sammelslots in sein Handkontingent entscheiden. Danach werden die gespielten Karten aufgedeckt in die
gegenüberliegenden Sammelslots gelegt.


3. Vorbereitungsphase für die nächste Runde:

Bereinigung der Kartenauslage: Die noch verbliebenen Karten der erste Reihe werden abgelegt, die restlichen Karten rutschen von links nach rechts auf.
Die leeren Plätze werden ausgehend von der ersten Spalte rechts oben nach links unten in die dritte Spalte aufgefüllt. Die Bonusmarker gehen mit den
eventuellen Bonuskarten für die nächste Runde an die Spieler zurück.



Spielende:

Nach 7 Runden endet das Spiel. Jetzt werden anhand des Wertungsblocks das Geld, Kompanieanteile laut der Kompanieleisten und eventueller Aktionskartenanteile
mal dem Anteilwert aus den Kompaniedepots, sowie die überschrittenen Werte auf der Diamant- und Buchhaltungsleiste zusamen gezählt. Der reichste Spieler gewinnt,
bei Gleichstand gibt es mehrere Gewinner.


Fazit:

Nach 1 mal Spielen auf den Supportertagen und vielen Erklärrunden auf der Spiel'15 hat es mich unglaublich gefesselt und ist zu einem meiner Lieblingsspiele
geworden. Als Spieler hat man soviele Möglichkeiten in diesem Spiel, man sollte auch nicht eine Aktion verfallen lassen. Das Besondere an diesem Spiel ist der
Kartenablagemechanismus den es zu durchschauen und erforschen gilt. Kleiner Tipp: Man sollte möglichst immer 2 Pfund besitzen um am Ende seiner Aktionen mit
dem eventuell letzten Bonusmarker noch die Möglichkeit zu haben eine der 2 Pfund teuren Bonuskarten kaufen zu können, um damit in der nächsten Runde noch eine
Aktion mehr zu haben. Es ist ein spannendes Spiel in dem es viel zu entdecken gibt.


Dieses Spiel ist mir 6 Punkte wert. Klare Kaufempfehlung! Meines Erachtens nach ein Anwärter auf den deutschen Spielepreis (aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden) ;)
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