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Die Nutzerklassifizierung von Winter der Toten


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Hier sehen Sie die genaue Anzahl von Stimmen, die "Winter der Toten" in den jeweiligen Spieleeigenschaften erhalten hat. Damit können sie sich ein noch genaueres Bild vom Wesen dieses Spiels machen. (Grün hinterlegt sind die Eigenschaften, die wir aus den Abstimmungsergebnissen als am wichtigsten ermittelt haben.)

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Detlef S. schrieb am 24.10.2015:
Idee:
Die Welt ist von der Zombieapokalypse heimgesucht worden. Alles ist den Bach heruntergegangen und der Winter steht vor der Tür! Die Spieler führen eine Gruppe Überlebender, die den Winter und die Zombies in ihrem Lager überstehen müssen, d.h. konkret ein variables Ziel erfüllen müssen.

Umsetzung:
Grundsätzlich hält sich „Winter der Toten“ an die üblichen Vorgaben des Zombie-Genres: Es gibt ein zentrales Lager für die Spielfiguren und einige Orte, in denen im weitesten Sinne Ressourcen zu finden sind und zwischen denen sich die Figuren bewegen. Dabei fallen immer wieder Horden von Zombies über die Charaktere her und müssen abgewehrt werden.
„Winter der Toten“ versucht diesen Überlebenskampf besonders stimmungsvoll umzusetzen: Zunächst gibt es ein gemeinsames Ziel, dass alle Spieler erfüllen müssen (z.B. überlebe X Runden oder besiege Y Zombies). Erschwert wird das Gruppenziel durch die persönlichen Ziele, die im Wesentlichen Ressourcen abziehen. Und vielleicht spielt auch noch ein Verräter mit, der dann sogar das Gruppenziel aktiv zu sabotieren versucht.
Zu Beginn einer jeden Runde werden diese Ziele noch doch Rundenziele – „Krise“ genannt – ergänzt. Auch hier müssen im Wesentlichen Ressourcen aufgewendet werden, sonst erfährt die Gruppe teilweise heftige Nachteile.
In seiner Runde kann ein Spieler eine gewisse Anzahl von Aktionen ausführen. Bewegen, an den verschiedenen Orten suchen, Kämpfen usw. Manche davon sind nur begrenzt sinnvoll, dafür aber frei (z.B. um Unterstützung bitten), andere möchte man am liebsten beliebig oft ausführen. Für diese Aktionen muss man jedoch Aktionswürfel ausgeben, von denen man zunächst drei hat. Hier heißt es also gut planen.
Die Spieler können auf verschiedene Weise verlieren: Sie werden von den Zombies überrannt, der Rundenzeiger läuft ab, sie haben so viele Rückschläge erhalten, dass sie alle Hoffnung verlieren oder das Gruppenziel ist nicht mehr erfüllbar. Gewonnen haben die Spieler, wenn am Rundenende ihr Gruppenziel erfüllt haben. D.h… streng genommen nur, wenn sie auch ihr persönliches Ziel erfüllt haben.
Jeder Spieler muss also in einem gewissen Maße egoistisch und gegen die Gruppe handeln, was im potenziell der Gefahr aussetzt, als Verräter gebrandmarkt und aus der Kolonie verbannt zu werden!

Spielspaß:
„Winter der Toten“ gelingt es sehr gut, das Thema umzusetzen und die Stimmung einzufangen. Das Gruppenziel gibt eine grobe Richtung vor und die Rundenziele und dann noch mal pro Zug vielleicht eintretende Schicksale lassen die Geschichte jedes mal anders laufen und verhindern Standardstrategien. Natürlich tragen dazu in einem großen Maße auch die persönlichen Ziele bei, die zudem für ein ständiges Ziel der Bedrohung sorgen, da man halt nie weiß, ob wichtige Ressourcen aus Verrat oder für das persönliche Ziel zurückgehalten werden und man ja auch nicht jeden Spieler aus der Kolonie verbannen kann…
Die vielen verschiedenen Kombinationen machen manche Runden natürlich einfacher als andere (und manche vermutlich sogar unspielbar), aber das gehört zu solchen Spielen nun mal dazu.
Ein echter Spaßbremser ist leider die Spielanleitung. Sie wurde aus Sicht eines schnellen Einstiegs geschrieben und liest sich zunächst recht flüssig und gut. Bis dann im Spiel die ersten Detailfragen auftauchen. Es gibt zwar ein Index, aber es fehlt eine thematische Zusammenfassung oder zumindest ein Glossar, so findet man z.B. die Information, dass ein Charakter beim dritten Schadensmarker stirbt nicht bei den Schadensmarkern sondern im Kapitel „Angriff auf einen anderen Charakter“ und manche Sonderfertigkeiten der Charaktere machen nicht klar, ob sie die zugehörige Aktion modifizieren oder als zusätzliche freie Aktion anzusehen sind. Hier scheint die Einstellung „das entscheidet mal selbst!“ vorzuherrschen, was im Sinne des Spielgleichgewichts bei unerfahrenen Spielern schnell nach hinten losgehen kann.

Ausstattung:
Vermutlich würde sich manch einer fein detaillierte Miniaturen für Zombies und Charaktere wünschen, aber zum einen ist das deutlich teurer, zum anderen bieten die als Mini-Pappaufsteller daherkommenden Illustrationen dann eben doch noch mehr Details und können im gleichen Stil gehalten werden wie die restlichen Karten und die Spielpläne. Das ist auch alles sehr schön gelungen und an Zielen, Schicksalen, Ausrüstung usw gibt es wirklich üppig viel. Auch die Anleitung ist von inhaltlichen Mängeln abgesehen sehr schön aufgemacht, mit Charakterzitaten versehen und bietet für die verschiedenen Ziele kleine Atmospärenstorys. Sehr schön!

FAZIT:
„Winter der Toten“ macht fast alles richtig, was ein Koop-Spiel richtig machen kann. Es bietet knackige Aufgaben in leicht und schwer und durch zahlreiche Zwischen- und Nebenziele einen sehr hohen Wiederspielwert. Durch die Möglichkeit, Spieler zu verbannen bekommt das Spiel dann noch eine weiter Ebene, die gerade erfahrene Spieler reizen dürfte (so kann es auch hilfreich sein, einen Spieler nicht wegen Verdacht auf Verrat zu verbannen, sondern weil alle gemeinsam nicht überleben und irgendwer eben dran glauben muss…) Durch die persönlichen Ziele wird auch jeder Spieler gleichermaßen in die Story geholt, niemand kann „den richtigen Weg“ kennen und sich so zum Alpha-Spieler aufschwingen. Allen Fans von Koop-Spielen wärmstens zu empfehlen!

Zielgruppe: Vielspieler, Fantasy-Spieler
Kernmechanismus: Kooperationsspiel


Einfluss: Glück vs. Planen
O O O X O O
Das Spiel meistern: Bauch vs. Erfahrung
O O O O X O
Anspruch: Unterhaltung vs. Ernsthaftigkeit
O O O O X O
Vorbereitung: gering vs. aufwändig
O O X O O O
Aufmerksamkeit: gering vs. hoch
O O X O O O
Interaktion: alleine vs. miteinander
O O O O O X
Kommunikation: schweigen vs. sprechen
O O O O O X
Ausstattung: schlicht vs. üppig
O O O O X O
Spieldauer: kurz vs. lang
O O X X X O
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Eigenschaften, die Detlef für Winter der Toten ausgewählt hat:



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