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Die Nutzerklassifizierung von Dungeon Petz


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Hier sehen Sie die genaue Anzahl von Stimmen, die "Dungeon Petz" in den jeweiligen Spieleeigenschaften erhalten hat. Damit können sie sich ein noch genaueres Bild vom Wesen dieses Spiels machen. (Grün hinterlegt sind die Eigenschaften, die wir aus den Abstimmungsergebnissen als am wichtigsten ermittelt haben.)

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Edgar A. schrieb am 23.12.2012:
Die Grundidee für das Spiel finde ich mindestens genauso witzig, wie die für „Dungeon Lords“ und thematisch sind ja auch beide Spiele miteinander verknüpft, zumal sie auch vom selben Autor stammen. Bei den Mechanismen der Spiele gibt es zwar auch einige Parallelen, aber die bleiben im Endeffekt überschaubar. Beiden Spielen gemeinsam ist, dass es sich bei beiden um ganz klassische Optimierungs-Spiele handelt. Auch bei den Abläufen gibt es die ein oder andere Gemeinsamkeit, da in beiden Fällen ein Biet-Mechanismus implementiert ist. Wer am meisten bietet, darf zuerst die gewünschte Aktion ausführen, hat dann jedoch möglicherweise insgesamt weniger Aktionen. Beides kann in bestimmten Situationen sinnvoll sein und man hat natürlich immer auch die Qual der Wahl bzw. man muss abwägen, ob man unbedingt eine Aktion als erster machen will oder einfach nur möglichst viele Aktionen, wobei allerdings immer ein gewisses Restrisiko bleibt, dass man die gewünschte Aktion gar nicht durchführen kann, weil alle Felder schon besetzt sind. In dem Fall bleibt einem aber immer noch die Möglichkeit, mit seinen Kobolden Geld zu verdienen, oder die Monster zu belustigen, oder Monsterkacke aus den Käfigen fortzuschaffen, denn zu viel Kacke erhöht das Krankheitsrisiko der Monster und kränkliche Monster lassen sich nur zu einem schlechteren Kurs verkaufen.

Das andere zentrale Element sind die Bedürfnisse der Monster, denn die sind gleich in dreifacher Hinsicht von Bedeutung: Sie sollen bei Monsterschauen erfolgreich abschneiden, Kunden ansprechen und nicht unglücklich sein oder mutieren oder kränkeln und all das hängt unmittelbar von den Bedürfnissen ab. Dazu kommt, dass die Bedürfnisse der Kuschelmonster mit zunehmendem Alter steigen und unter Umständen breiter gestreut sind. Nicht selten haben Kuschelmonster Bedürfnisse aus drei oder gar allen vier Kategorien und es wird immer schwieriger sie zufrieden zu stellen, insbesondere wenn man mehrere Viecher versorgen muss. Zwar haben alle Spieler eine gewisse Entscheidungsfreiheit, mit wie vielen Bedürfnissen sie sich herumschlagen möchten, denn viele und ältere Monster bedeuten einen höheren Versorgungsaufwand. Dafür bringen sie im Endeffekt aber auch mehr Geld und Siegpunkte ein. Allerdings kann es bei dem Spiel schnell passieren, dass man die eigenen Planungen über den Haufen werfen muss, weil man Bedürfniskarten zieht, die so gar nicht mit dem in Einklang zu bringen sind, was man erwartet hat. Wenn man also Karten zieht, die nicht den Wahrscheinlichkeiten entsprechen, dann kommt man schnell in Verdrückung. Insofern ist da eine gewisse Flexibilität von Vorteil, bzw. man sollte schon in der Lage sein, einige Eventualitäten zu berücksichtigen, die nicht unbedingt der mathematischen Wahrscheinlichkeit entsprechen.

Jetzt könnte man von einem Vlaada Chvatil-Spiel erwarten, dass einem die Viecher regelmäßig wegsterben; überraschenderweise ist dem jedoch nicht so, zumindest nicht in unseren Spielerunden. Da war der Spielverlauf immer wieder anders und steckte voller Überraschungen. Es ist nämlich nicht immer einfach, den Überblick zu behalten und auch die Einschätzung hinsichtlich der Fortschritte der Mitspieler bereitet oft Kopfzerbrechen. Manchmal scheint ein Spieler abgeschlagen hinten zu liegen, scheffelt dann mit dem letzten Monsterverkauf knapp 30 Ansehenspunkte und ist plötzlich wieder mit vorne dabei, so wie das mehrmals in unseren Spielerunden vorgekommen ist. Wer alles genau beobachtet, der wird seltener von solchen Vorkommnissen überrascht, aber das dürfte bei einem Spiel wie Dungeon Petz schon schwerfallen. Die Regel ist wieder mit sehr viel Witz geschrieben. An einigen Stellen konnte ich mir beim Lesen ein Grinsen nicht verkneifen, allerdings ist sie durch die vielen Anmerkungen auch gefühlt doppelt so lang, als sie faktisch sein müsste. Streng genommen ist „Dungeon Petz“ eigentlich ein lupenreines Wirtschaftsspiel, aber die Selbstironie dem Thema und den Mechanismen gegenüber sorgt dafür, dass das ganze nicht so trocken und mechanisch rüber kommt. Das ist genau das, was mir schon bei „Dungeon Lords“ so gefallen hat.

Der Spielablauf folgt immer festgelegten Modalitäten bzw. der Spieler-Reihenfolge, die sich durch den Biet-Mechanismus ergibt. Der Verlauf des Spiels ist im Großen und Ganzen relativ zügig, aber es gibt auch immer wieder Grübel-Pausen, weil man bestimmte Zielkonflikte lösen muss, einerseits bestimmte Aktionen möglichst früh durchzuführen oder andererseits insgesamt möglichst viele Aktionen zur Verfügung zu haben. Dafür geht schon eine Menge Zeit und Gehirnschmalz drauf und vor allem sollte man immer einen Plan B haben, falls die gewünschte Aktion nicht mehr auf dem Spielplan verfügbar ist. Insgesamt würde ich den Spielfluss zwar als nicht besonders zügig bezeichnen, aber wirklich zäh ist er auch nicht, weil die Mitspieler meist ähnlich lange überlegen müssen, wie man selber. Zumindest beim ersten Spiel sollte man schon eine Stunde Spielzeit pro Mitspieler einkalkulieren, aber wenn man mit den Regeln und Abläufen erst einmal besser vertraut ist, geht das ganze schon ein wenig zügiger vonstatten. Allerdings ist es kein Spiel, was man mal eben in zwei Stunden runterzockt, dazu ist die Spieltiefe einfach zu hoch und dazu ist das Regelwerk und sind die Abläufe einfach zu komplex. Dennoch ist der Spielspaß sehr hoch, denn das Thema und die Mechanismen sind in jedem Fall originell aufbereitet und werden auch visuell ansprechend dargeboten. Das ganze ist dann aufgrund der Zufallsfaktoren so konzipiert, dass jedes Spiel immer wieder anders verläuft.

### FAZIT ###

Im Endeffekt ist „Dungeon Petz“ ein knallhartes Wirtschafts- und Optimierungs-Spiel, das aber durch sein witziges Thema und seine originelle Gestaltung gehörig aufgelockert wird. Wer „Dungeon Lords“ mag, wird auch bei diesem Spiel nicht enttäuscht werden und kann beherzt zugreifen. Mir hat das Spiel jedenfalls eine Menge Spaß bereitet und daher vergebe ich 6 von 6 Monsterbacken.
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