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Jórvík



In der Wikingerzeit wurden Teile von England für mehrere Jahrzente von den Nordmännern besetzt. Unter ihrem Einfluss entwickelte sich eine der größeren Städte in ein blühendes Zentrum des Handels und Handelswerks. Die Wikinger nannten die Stadt und das umliegende Königreich Jórvík – heute bekannt als die Stadt York.

In diesem Spiel schlüpfen die Spieler in die Rolle von Jarlen, den Anführern der Wikinger. Sie sammeln Prestigepunkte, indem sie mit Waren handeln, große Feste feiern, Plünderfahrten finanzieren, Handwerker anheuern und Soldaten einstellen, die die Stadt gegen wiederkehrende Angriffe schützen. Der Spieler mit den meisten Prestigepunkten gewinnt.

Jórvík ist eine neugestaltete Version des Spiels Die Speicherstadt (2010), einem der erfolgreichsten Titel von eggertspiele. Im Spiel erwerben die Spieler Karten aus einer Auslage durch einen sehr einfachen und dennoch brillanten Arbeiter-Einsetz- und Biet-Mechanismus, um ihr Handelsimperium aufzubauen. Jórvík wird zwei Versionen beinhalten: Das Grundspiel, welches äquivalent zu Die Speicherstadt ist, und ein fortgeschrittenes Spiel, welches der Ergänzung von Die Speicherstadt durch die Erweiterung Kaispeicher entspricht.

Habt ihr Die Speicherstadt verpasst oder hat euch das Thema nicht zugesagt, dann bietet Jórvík euch die Chance ein fantastisches Spiel und einen hochgelobten Mechanismus in einer neuen und ansprechenden Überarbeitung zu erleben.

Jórvík, ein Spiel für 2 bis 5 Spieler im Alter von 10 bis 100 Jahren.
Autor: Stefan Feld



Translated Rules or Reviews:

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      Jórvík ist auf 56 Merklisten, 41 Wunschlisten, 27 freien Listen und in 48 Sammlungen gespeichert.
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      So wird Jórvík von unseren Kunden bewertet:



      5 v. 6 Punkten aus 3 Kundentestberichten   Jórvík selbst bewerten
      • Torsten F. schrieb am 12.01.2018:

        1. Einstiegslevel: 04/10
        2. Maximale Spieldauer: 45 Min.
        3. Verarbeitung des Themas: 70%
        4. Variabler Spielablauf: 80%
        5. Glück/Taktik/Interaktion: 50/40/10
        6. Grafik+Spielmaterial: 70%
        7. Spielspaß/Wiederspielreiz: 70%

        Jorvik ist ein nettes Spiel, dessen Regeln man schnell verstanden hat. Das Spielprinzip des Bietens auf Karten mittels der Meeples ist durchaus interessant. Leider hat das Spiel recht wenig Tiefgang, da die Möglichkeiten doch sehr begrenzt sind. Dennoch ist das Spiel hin und wieder eine Partie wert, auch weil es bis zum Schluss spannend bleibt, wer die Nase vorn haben wird.
        Torsten hat Jórvík klassifiziert. (ansehen)
      • Petra D. schrieb am 21.01.2018:
        einfaches Bietspiel
        Das Spiel bietet zwei Spielvarianten. Die einfachere zum Einstieg hat kaum Tiefgang und ist nicht so berauschend und würde von uns maximal nur eine 4 bekommen. Als Kennerspiel finde ich es okay, der Bietmechanismus hat es in sich, kommt aber erst ab 4 Spieler so richtig auf touren; Geld ist knapp und man muss letztendlich entscheiden, Waren gegen Geld oder Siegpunkte zu tauschen oder aber für Karten auszugeben. Beim Bieten muss man auch taktisch vorgehen und ggf. seine Mitspieler blocken oder aber seine Meeple so einsetzten, dass man die Gegner zum Rückzug beim Bieten zwingt und damit selbst günstig an Karten kommt. Man darf die Krieger nicht außer Acht lassen, da man ohne Verteidigung bei jedem Angriff Minuspunkte erhält.

        Das Spiel selbst hat einen simplen Mechanismus. Man deckt je nach Anzahl der Spieler eine gewisse Anzahl Karten auf. Bei Schiffen kommen Waren blind gezogen ins Spiel. Mit dem Startspieler setzt jeder Spieler nacheinander seine Meeple unter die Karten, die er erwerben möchte. Bis zu 8 Anwerberplätze pro Karte gibt es... Je nach Anzahl der Meeple unter einer Karte ergeben sich die Kosten (Anzahl Meeple = Anzahl Münzen). Macht der obere einen Rückzieher minimieren sich die Kosten um jeden zurückgezogenen Meeple. In einer Reihe können auch mehrere Meeple eines Spielers stehen. Man muss letztendlich keine Karten kaufen. Danach werden die erworbenen Waren verladen und die Karten in die eigene Auslage verschoben. Man erhält Einkommen. Danach wechselt der Startspieler. Das Spiel endet mit der letzten Karten, dem finalen Angriff. Danach erfolgt Schlusswertung.

        Durch den Bietmechanismus macht das Spiel zu mehreren echt Spaß, aber viel Tiefe und Aktionsmöglichkeiten bietet dieses Spiel nicht. Es ist einfach gut für zwischendurch, einfache Regeln, schnell erklärt und los geht der Spaß.....
        Petra hat Jórvík klassifiziert. (ansehen)
      • Michael W. schrieb am 31.01.2018:
        Erstmal ein wenig Hintergrundwissen, welches im ersten Moment nichts mit Jorvik zu tun zu haben scheint (wen es nicht interessiert, springt direkt zu "JORVIK")
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        Das Spiel "Die Speicherstadt" von eggertspiele gibt es nicht mehr zu kaufen, zumindest nicht als Neuware. Als Brettspiel habe ich es nie besessen bzw. kennen gelernt, nur die digitale Variante ist mir durch yucata.de bekannt.
        Kurzer Abriss: als Händler im Hamburg um die Jahrhundertwende sollen nach einem simplen aber auch gleichzeitig kniffligen Angebot-/Nachfragesystem, Waren möglichst billig erworben, und mit diesen entweder Aufträge erfüllt (-> Siegpunkte) oder andere Händler beliefert (-> zusätzliches Geld) werden. Aber auch diese Aufträge und Händler müssen erst erworben werden. Dann gibt's noch andere "Waren" wie Feuerwehr, Lagerhäuser usw. Ein Brettspiel also, welches ich mir früher oder später sicher mal angeschafft hätte. Doch Pustekuchen: bei Recherche vor einiger Zeit fand ich raus, "Die Speicherstadt" wird nicht mehr produziert. Schade...
        Doch dann habe ich hier bei Spiele-Offensive im Pre-Weihnachtskonsumrausch einfach mal auf "Jorvik" geklickt, da mich Wikingerthemen ansprechen (und der Preis ziemlich gut war).
        Und nicht schlecht gestaunt:
        Es handelt sich quasi um eine Neuauflage von "Die Speicherstadt"! "Jorvik" ist vom selben Autor, Stefan Feld, und im selben Verlag, eggertspiele, erschienen (vertrieben durch Pegasus). Das war mir nicht ganz unwichtig für meine Kaufentscheidung in dieser schnelllebigen und seelenlos gewordenen Zeit ;).
        [Als Negativbeispiel sei hier kurz ein beliebtes Deckbauer-Spiel namens D. genannt, welches mal beim tollen Verlag namens hmmhmmhmm erschien, und jetzt mit, im Vergleich zu vorher, absolut hässlichem Cover-Artwork woanders erscheint. Kaufe ich aus diesen Gründen daher nicht. Geld sollte nicht alles sein im Leben, Mr. V. ...]
        ---------------------------------------------------------------------------------------------

        "JORVIK":
        Das grundsätzliche Schiffs- und Waren-Thema ist gleich geblieben. Nun aber ein Wikingerdorf statt Hamburger Speicherstadt, und somit passende Änderungen, u.a. sind Feuerausbrüche jetzt Überfälle von Pikten (da das Spiel im englischen von Wikingern besetzten York spielt) und werden nun nicht mehr durch Löschzug-Karten sondern logischerweise durch Kriegerkarten abgewehrt: wer, wenn die Pikten-Karte gezogen wird, die meisten Kriegerkarten-Punkte hat, wehrt den Überfall ab und bekommt Punkte auf der Zählleiste dazu. Wer die wenigsten hat, bekommt Minuspunkte, und wer in der Mitte liegt, bekommt nix, verliert aber auch nix. In jeder Jahreszeit befindet sich ein Piktenangriff und daraus resultierende Plus- als auch Minuspunkte erhöhen sich jedes Mal.
        Dann gibt es noch jede Menge Karten, die diverse Boni für die Endabrechnung oder im laufenden Spiel bringen. Abhängig von der Spielvariante (s. weiter unten) kommen jene ins Spiel oder eben nicht.

        An der Grundmechanik des Angebot-/Nachfragesystems hat sich nichts geändert:
        Jede Runde besteht aus vier Phasen.
        Beginnend beim Startspieler (SP) stellt jeder abwechselnd nacheinander eine seiner 4 Wikingerfiguren unter eine der Karten, welche vorher vom SP gezogen und in die Hafenauslage gelegt wurden (-> Angebotsphase), bis alle Figuren verteilt sind (-> Nachfragephase).
        Dann darf/muss der Spieler, dessen Figur als ERSTE unter der ersten Karte steht, als erstes entscheiden: kaufen oder Figur zurücknehmen? Hmmm, gar nicht so einfach... Denn umso mehr Figuren da noch hinter der ersten Figur stehen, umso teurer ist die jeweilige Karte in dem Moment.
        Beispiel: Bei der ersten Karte, welche hier eine Schiffs-Karte sein soll, stehen nun nach abgeschlossener Nachfragephase 4 Figuren: Blau, Rot, Schwarz und nochmal Rot.
        Diese Karte würde den blauen Spieler, der hier das Vorkaufsrecht hat, 4 Münzen kosten. Das ist ihm aber zu teuer oder er hat nicht ausreichend Geld, und nimmt daher seine Figur zurück. Als nächstes entscheidet Rot: für 3 Münzen kaufen oder auch zurückziehen? Rot zieht auch zurück, denn er spekuliert darauf, dass Schwarz auch nicht kauft bzw. nicht kaufen kann. Das würde nämlich bedeuten, dass Rot die Karte letztendlich noch bekommen würde, allerdings für nur noch 1 Münze statt für vorherige 3, hehe...
        Doch der schwarze Spieler macht dem Roten einen Strich durch die Rechnung und bezahlt 2 Münzen für das Schiff, welches 3 begehrte Waren an Bord hat, die er egoistischerweise gerade selbst benötigt. Na so ein Pech für Rot... Die verfügbaren Waren (5-8 Arten) werden übrigens zufällig aus einem Beutel gezogen, wenn eine Schiffskarte ins Spiel kommt, und darauf abgelegt.
        Die Kaufphase endet, wenn alle Karten gekauft/abgeräumt wurden.
        Als letztes folgt die Verladephase, in der alle Spieler Einkommen erhalten (1 Münze pro Runde bzw. 2 Münzen wenn nichts erworben wurde) und ihre erworbenen Karten und Waren in die eigene Auslage verschieben. Für die Waren brauchen die Spieler natürlich ausreichend Platz, um sie unterzubringen, ansonsten kommen sie in eine Art Auffanglager, sie sind also nicht komplett aus dem Spiel, sondern können bspw. in der Verladephase zum Kurs von 3:1 getauscht werden. Dann wechselt der Startspieler und es folgt eine neue Runde. Das geht solange bis alle vier Jahreszeiten (mit sich ändernden Kartenschwerpunkten) und die finale Pikten-Angriff-Karte gezogen und ausgelegt wurden. Dann kommt noch die Endwertung, und der Spieler mit den meisten Punkten hat... genau.

        Man kann Jorvik in 2 Varianten spielen: die weniger komplexe und Einsteiger-freundliche "Karl"-Variante und die Vielspieler-freundliche "Jarl"-Variante, bei der mehr Kartentypen und ein doppelt so großer Spielplan mit den darauf enthaltenen Reservierungsreihen zum Einsatz kommen. Bei "Karl" klappt man nämlich nur die Hafenauslage auf, die andere nicht benötigte Hälfte bleibt platzsparenderweise verdeckt, das finde ich sehr klug gestaltet. Auch in der einfacheren "Karl"-Variante ist das Spiel noch "tief" genug, was hauptsächlich durch die Nachfrage- und die Kaufphase erzeugt wird. Und das Geld ist immer zu knapp, was aber kein Nachteil am Spiel ist.

        Die grafische Gestaltung des Spielplans und der Karten finde ich angemessen bis gut gelungen.
        Hier mal ein GROßES LOB von mir an die Macher, denn es wurde konsequent darauf verzichtet, das gängige Klischee von den allseits bekannten Hörner-Helmen, die die Wikinger ja angeblich immer trugen, weiter zu verbreiten. Die gab es nie und sind erfundener Unsinn. Ich denke das ist kein Zufall, sondern im Verlag bewusst so gestaltet worden. Historisch korrekt und saubere Arbeit, VIELEN DANK dafür! :-)

        "Jorvik" bekommt von mir eine gute FÜNF. Es ist aber womöglich noch etwas Luft nach oben,
        denn gespielt wurde bisher nur das "Karl"-Spiel in 3er-Runde. Das ging flott vonstatten, kurzes Grübeln ist beim Figuren verteilen und anschließendem Entscheiden, ob gekauft wird oder (noch) nicht, angesagt, aber das artet kein Stück in Spielunterbrechungen aus ;) Ich würde das Spiel daher *vorsichtig* für Viel- als auch Gelegenheitsspieler empfehlen. Kleiner Tipp: Mit verdecktem Geld zu spielen erhöht nochmal ordentlich den Kitzel, hehe.

        PS: Nur am Rande bemerkt, ist die ganze Anleitung, die sehr übersichtlich und aufgeräumt keine Fragen offen lässt, durchweg in weiblicher Anrede verfasst. Das wirkte am Anfang etwas ungewöhnlich, aber ist mal ein ganz netter Perspektivwechsel für uns "wilde" Kerle, hehe. Und das passt auch wieder historisch, da bei den Wikingern durchaus auch Frauen mitsegelten und kämpften. Eine schöne Art, ein angebliches Männer-Thema für interessierte Frauen zu öffnen.
        Michael hat Jórvík klassifiziert. (ansehen)
        • Markus M. und Florian B. mögen das.
        • Florian B. Markus M.
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        • Johann N.
          Johann N.: Jetzt abgesehn von den Seitenhieben am Beginn, die ich tatsächlich nicht verstehe, weil k.A. worums da geht :(
          Euren Rezis nach gehts hier... weiterlesen
          01.05.2018-10:58:51
        • Charlotte B.
          Charlotte B.: Speicherstadt ist eine Gegend am Hamburger Hafen, wo in Lagerhäusern versch. Waren(Stoffe, Kaffee usw.)gelagert werden. Im Spiel setzt man die... weiterlesen
          09.06.2018-13:58:53

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