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Star Wars Rebellion (dt)
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  • BoardGameGeek Golden Geek
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    2016
    Betes Zweispielerspiel
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Star Wars Rebellion (dt)



Die letzten Überreste der Alten Republik wurden beseitigt und das Imperium übt seine Schreckensherrschaft über die Galaxis aus. Mit seiner neusten Kampfstation, dem Todesstern, ist es mächtig genug jede Form von Widerstand niederzuschlagen. Doch es besteht Hoffnung. Eine kleine Schar von Rebellen lehnt sich tapfer gegen die Unterdrückung auf. Von ihrem geheimen Stützpunkt aus planen sie, das Imperium zu stürzen und der Galaxis Frieden und Freiheit wiederzugeben. Star Wars: Rebellion bringt den epischen Konflikt zwischen Imperium und Rebellenallianz an euren Spieltisch. Werde ein imperialer General und entsende deine Streitkräfte, um den geheimen Stützpunkt der Rebellen auszulöschen. Oder vereine die tapferen Freiheitskämpfer und besiege deinen Feind mit Guerillataktiken und Sabotage. Doch um den Krieg der Sterne zu gewinnen, braucht es mehr als nur Waffen und technologische Schreckgespenster – es braucht Helden. In geheimen Mission kannst du Luke Skywalker zum Jedi ausbilden oder mithilfe von Darth Vader Han Solo in Karbonit einfrieren. Nur so wird es dir gelingen, dein Ziel zu erreichen und die Pläne deiner Feinde zu durchkreuzen! Wird das Imperium die Rebellion mit einem schnellen Schlag zerschmettern? Das Schicksal der Galaxis liegt in euren Händen.

Star Wars Rebellion (dt), ein Spiel für 2 bis 4 Spieler im Alter von 14 bis 100 Jahren.
Autor: Steven Kimball, Corey Konieczka

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6 v. 6 Punkten aus 4 Kundentestberichten   Star Wars Rebellion (dt) selbst bewerten
  • Christian R. schrieb am 24.09.2016:
    Nähere Informationen inklusive vieler bebilderter Beispiele findet ihr auf: https://spielstil.net/star-wars-rebellion-heidelberger-2016

    Fazit

    Ja… Wo fang ich jetzt genau an. Wie ihr seht ist das „Grundspiel“ von Rebellion gar nicht so schwer. Die Komplexität selbst kommt mit den Karten. Hiervon gibt es einige, die erst einmal kennen gelernt werden wollen. Und so sind die ersten Partien mit neuen Spielern auch entsprechend schleppend. Es vergeht viel Zeit bei der Planung der Missionen, dem immer wieder nachlesen der Aktionskarten und dem ständigen nachschlagen im Referenzbuch, um die ganzen kleinen Details der Regeln kennen zu lernen. Und von diesen gibt es viele. Gleichzeitig vieles, was man übersehen kann. Als Beispiel, dass pro System nur 2 Einheiten platziert werden dürfen. Beachtet man dieses jedoch nicht kippt das Spiel ziemlich schnell, da das Imperium irgendwann die Spielfläche mit Einheiten überschwemmt. Spielt man richtig ist die Logistik natürlich ein entsprechendes Hindernis, das das Imperium nun überwinden muss. Bei den Rebellen ist es das Mangelspiel. Ist der Imperiumspieler nicht ganz auf den Kopf gefallen kann er seine Truppen nutzen, um dem Gegner den Nachschub entsprechend abzuschneiden.

    Mangel ist eines, mit dem der Rebell in Star Wars: Rebellion wirklich klar kommen muss. Man hat viele Ziele, die erfüllt werden wollen. Aber eben nur wenig Möglichkeiten diese großartig zu schaffen. Spätestens, wenn beide Spieler Erfahrungen mit den Zielen haben. Denn dann kann der Imperiums-Spieler anfangen gezielt zu versuchen diese zu verhindern. Natürlich braucht die Rebellion nur eine gewisse Anzahl erfüllter Ziele. Die Leiste für die Rebellion beginnt bei 14 auf der Zeitleiste. Solange nichts schief geht braucht ein Spiel ca. 6 – 7 Runden. Heißt, nach Adam Riese sollten ca. 7 – 8 Punkte durch Ziele erfüllt werden, bevor das Imperium den Stützpunkt ausräuchert.

    Wenn ich ehrlich bin, dann schwanke ich bei Star Wars: Rebellion zwischen absolut genial und extrem anstrengend. Genial werden die Spiele, wenn beide Kontrahenten bereits Erfahrung sammeln durften. Denn dann wissen sie wirklich, was sie tun und was sie erwartet. Somit gehört Rebellion zu einem der Spiele, das erkundet werden möchte. Oder auch muss. Denn die Partien, die man bis dahin abhandelt fühlen sich teilweise schon wie Arbeit an. Vor allem, wenn man mit Analysis Paralysis Spieler zusammensitzt. Die bereits im ersten Spiel jeden Zug von A – Z durchplanen wollen, um ja keinen noch so kleinen Fehler zu machen. Liegt vielleicht auch daran, dass ich Spiele erst einmal aus dem Bauch heraus erkunde, um sie kennen zu lernen. Erst, wenn ich weiß, was ich tue beginne ich mit Taktiken und Strategien. Das spart Zeit und Nerven. Zumal die ersten Partien eh schon lange genug dauern (bei uns keine unter 4 Stunden), dann muss man sie auch nicht unnötig in die Länge ziehen.

    Aber zurück zu Rebellion. Was man sagen kann ist, dass es thematisch wirklich klasse ist. Das beginnt bei den vielen, detaillierten Miniaturen und setzt sich nahtlos durch die Missionen fort. Hier wird man an allen Ecken und Enden an die Episoden IV – VI erinnert (schon einmal vielen Dank dafür!). Man trifft alte Bekannte und erkennt Szenen aus den Filmen. Das lässt das Fan-Herz natürlich höher schlagen und ist ein Dorn im Auge jener, die dem Star Wars Universum nichts abgewinnen können. Doch denen kann ich nur raten auch mal über ihren eigenen Schatten zu springen. Denn ansonsten entgeht ihnen ein spannendes, asynchrones Spiel.

    Was meines Erachtens absolut künstlich wirkt ist der 4-Spieler-Modus. Dieser wirkt total gezwungen. So als ob ein gutes Spiel für 2 vorhanden war und das Management meinte, dass dieses unbedingt 2 weitere Spieler braucht, damit es sich überhaupt verkauft. Was beim Ringkrieg noch ganz gut funktioniert, da hier jeder dennoch trotz Teamspiel eine eigene Armee hat. Vielleicht bin ich auch der Einzige, der das so sieht, aber Rebellion ist ein 2 Personen Spiel. Schließlich ist das Bluffen in diesem Spiel ein sehr wichtiger Faktor. Bespreche ich mich ständig mit jemand anderem laufe ich Gefahr, dass mein Gegner dann doch mal was aufschnappt.

    Okay, jetzt hab ich viel gesagt. Ich fasse das nun in einem kurzen Statement zusammen. Kauft euch Rebellion, wenn ihr gerne zu zweit spielt und nicht abgeneigt seid ein Spiel zu erforschen. Kauft euch Rebellion nicht, wenn ihr nur Star Wars geil findet, den ersten Punkt aber nicht erfüllt. Ihr werdet nicht glücklich werden. Wobei es auch komisch ist, dass mein Sohn gerne von sich aus vorschlägt, dass man Rebellion spielt. Er sitzt dann entweder auf der Seite meiner Frau oder mir und berät uns. Dabei beweist er erstaunlich viel Geduld. So langweilig und anstrengend kann das erlernen also doch nicht sein… 😉
  • Holger K. schrieb am 21.11.2016:
    Der Weltraum, unendliche Weiten...halt, nein, das war ja das andere...nochmal...Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis...ja, das ist es. Der Kampf der Rebellen gegen das Imperium geht nicht nur im Kino sondern auch auf den Spieletischen in eine weitere Runde. Star Wars: Rebellion heißt das gute Stück, stammt aus dem Hause Fantasy Flight Games bzw. Heidelberger und verschlägt zwei Spieler in die aus den Filmen bestens bekannte und vom Bürgerkrieg gebeutelte Galaxis. Ein Spieler lenkt dabei die Geschicke der Rebellen während der andere auf Seiten des Imperiums den Krieg für sich entscheiden will.
    Grundsätzlich funktioniert Star Wars: Rebellion zwar auch mit mehr als zwei Spielern, aber aus meiner Sicht haben wir hier eindeutig ein Zweipersonenspiel mit einer konstruierten Möglichkeit das Spiel auch zu viert spielen zu können.

    Während die Ziele beider Fraktionen gleich sind - beide wollen den Bürgerkrieg gewinnen - ist nicht nur die Motivation dahinter eine ganz andere - Frieden und Freiheit auf der einen Seite bei der Rebellion, Macht und Unterdrückung auf der anderen beim Imperium - sondern auch der Weg und die Mittel, welche die beiden Seiten zum Sieg führen könnten, unterscheiden sich deutlich voneinander. Star Wars: Rebellion ist ein asynchrones Spiel, in dem die Rebellenallianz dem Feind im Grunde hoffnungslos unterlegen ist, im offenen Kampf so gut wie keine Chance hat und sich daher auf Guerillataktiken und Diplomatie konzentrieren muss um zum einen zu überleben und zum anderen letztlich eine galaxisweite Revolte gegen die Schreckensherrschaft des Imperiums auszulösen, was schließlich den Sieg der Rebellen zur Folge hätte.

    Das Imperium auf der anderen Seite verfügt über Massen an Kriegsmaterial in Form von Bodentruppen, T-Fightern, Sternenzerstörern und auch Todessternen und trotzdem will es (bisher) einfach nicht gelingen die Rebellion restlos zu zerschlagen. Und so versucht man das Einflussgebiet der Imperiums immer weiter zu vergrößern, die Aktionen der Rebellen soweit als Möglich einzuschränken und letztlich den geheimen Stützpunkt der Rebellen zu finden, diesen zu zerstören und damit der Rebellion endgültig und dauerhaft ein Ende zu bereiten.

    Star Wars: Rebellion wird über mehrere Runden gespielt. Jede Runde beginnt mit einer Zuweisungsphase, in der die Spieler ihre Anführer entweder Missionen zuweisen, von denen jeder schon zu Beginn einige auf der Hand hat und auch behält, so dass diese auch mehrmals durchgeführt werden können, oder er lässt sie im Führungszentrum auf einen späteren Einsatz warten. Allerdings müssen dabei die Fertigkeitssymbole der Anführer und der Missionen beachtet werden, denn ein Anführer muss zumindest ein zur Mission passendes Symbol vorweisen um eingesetzt werden zu können. Nicht jeder Anführer ist eben für jede Aufgabe geeignet.

    Schon in dieser Phase ist man das erste Mal vor das Problem der knappen Ressourcen gestellt, in diesem Fall allerdings nicht nur der Rebellenspieler allein, der sich öfter mal einem Ressourcenmangel gegenüber sieht, sondern auch der Spieler des Imperiums. Beide wollen auf der einen Seite Missionen erfüllen um voran zu kommen, müssen aber auf der anderen Seite auch darauf achten ggf. Missionen der Gegenseite vereiteln zu können und auch Befehlshaber in petto zu haben die in der Lage sind die Flottenverbände und Bodentruppen zu befehligen und wirksam einzusetzen.

    An die Zuweisungsphase schließt sich die Kommandophase an, in der beide Seiten abwechselnd ihre Anführer einsetzen. Entweder wird eine Mission mit einem oder mehreren Anführen aufgedeckt oder mit einem Anführer im Führungszentrum ein System auf dem Spielplan aktiviert, in dem man ihn dort platziert.
    In ein aktiviertes System können dann Einheiten aus sämtlichen benachbarten Systemen bewegt werden, allerdings nicht aus Systemen, in denen sich bereits ein eigener Anführer befindet, denn ansonsten könnten die Schiffe innerhalb einer Spielrunde riesige Strecken zurücklegen in dem man sie innerhalb einer Spielrunde Anführer für Anführer immer wieder weiter bewegt. Dabei können die Schiffe entsprechend ihrer Transportkapazität auch Bodeneinheiten bzw. im Falle des Imperiums auch T-Fighter mitbringen. Befinden sich anschließend Einheiten der verschiedenen Seiten in einem System oder/und auf einem Planeten kommt es zu einem Gefecht, doch dazu später.

    Solche Truppenbewegungen sind vor allem für das Imperium wichtig, einmal um sich auszudehnen, Systeme zu kontrollieren und auf diese Weise die Ressourcen zum Schiffsbau für die Rebellion immer weiter einzuschränken, und zum anderen um den geheimen Rebellenstützpunkt zu finden. Dieser wird bei Spielbeginn festgelegt, in dem sich der Rebellenspieler ein beliebiges System, in dem sich keine imperialen Truppen oder Kontrollmarker befinden aussucht und die entsprechende Systemkarte verdeckt bei sich ablegt.
    Erreicht das Imperium mit seinen Truppen dieses System, muss der Stützpunkt sofort bekanntgegeben und die Systemkarte aufgedeckt werden. Der Rebellenspiele hat nun ein richtig ernstes Problem, denn jetzt gilt es für das Imperium "nur noch" sämtliche Einheiten dort zu eliminieren bevor der geheime Stützpunkt etwa verlegt werden kann um das Spiel zu gewinnen.

    Anstelle von Truppenbewegungen kann man sich aber auch jederzeit um eine seiner mit Anführern verdeckt ausgespielten Missionen kümmern, diese aufdecken und entweder abhandeln oder versuchen sie durchzuführen. Meist findet eine solche Mission in einem System statt, in das dann der bzw. die zugewiesenen Anführer gestellt werden. Ist eine Mission abzuhandeln, wird einfach der Kartentext umgesetzt, die Mission kann nicht scheitern.
    Anders ist das, wenn eine Mission versucht werden muss. In diesem Fall kann der Gegenspieler intervenieren und, sofern vorhanden, einen seiner Anführer in das Missionssystem stellen. Allerdings müssen auch hier, wie schon bei der Zuweisung von Anführern zu Missionen, die Fertigkeitssymbole des Anführers zur Mission passen.
    Anschließend wirft jeder Spieler Würfel entsprechend seiner passenden Fertigkeitssymbole auf seinen Anführern und wer mehr "Erfolge" erwürfelt schafft bzw. vereitelt die Mission. Bei einem Gleichstand ist die Mission gescheitert, wird nicht interveniert, ist die Mission automatisch erfolgreich und die Missionskartenfähigkeit kommt zum Tragen.

    Schließlich gibt es zum Abschluss einer Spielrunde noch die Auffrischphase mit einigen "Verwaltungsaufgaben". Alle Anführer werden in das jeweilige Führungszentrum zurückbeordert (sofern sie nicht in Karbon- oder Gefangenschaft geraten sind), neue Missionskarten werden gezogen, der Zeitmarker weitergerückt, Einheiten gebaut, weitere Anführer rekrutiert und ggf. in Auftrag gegebene Einheiten, die fertiggestellt wurden, stationiert.
    Der Imperiumsspieler startet zusätzlich Suchdroiden, in dem er zwei Systeme vom Stapel zieht und damit die Suche nach dem Rebellenstützpunkt Runde für Runde weiter einschränkt, während der Rebellenspieler spezielle Zielkarten zieht. Mit diese kann er den Spielendemarker auf der Rundenleiste nach vorne auf den Spielrundenmarker zubewegen, in dem er deren Bedingungen erfüllt. Ein Beispiel dafür wäre, mindestens vier Systeme unter Kontrolle zu halten und dort Truppen vor Ort zu haben.
    Erreicht der Spielrundenmarker den Spielendemarker ohne dass das Imperium den Rebellenstützpunkt aufgebracht hat, ist der Rebellenspieler siegreich.

    Um in Star Wars: Rebellion erfolgreich zu sein, braucht es eine gute strategische Planung. Das wird nicht nur bei den Truppenbewegungen deutlich, die gut durchdacht und geplant sein will, da sich die Schiffe letztlich doch relativ schwerfällig und langsam durch die Galaxis bewegen, sondern auch beim Nachschub.
    Zum einen gilt es Systeme mit den für den Bau der gewünschten Einheiten Ressourcen besetzt und frei von feindlichen Truppen zu halten und zum anderen die Bauzeit der Einheiten zu berücksichtigen.

    Ein System gibt durch sein Ressourcensymbol vor, welche Einheit(in) gebaut werden können und die dazugehörige Zahl die Anzahl an Runden bis zur Fertigstellung dieser Einheit(en). Zumindest größere Einheiten sind nämlich nicht etwas sofort einsatzbereit, nein sie müssen auf die Produktionsleiste in das Feld gestellt werden, das die Ressourcenzahl vorgibt. Jede Runde bewegen sich diese zu produzierenden Einheiten ein Feld weiter und können erst dann auf dem Spielplan platziert werden, wenn sie das letzte Feld der Produktionsleiste verlassen.

    Auf diese Weise verläuft Runde für Runde, bis das Imperium den Rebellenstützpunkt aufgebracht oder der Spielende- den Spielrundenmarker erreicht hat.

    Star Wars: Rebellion ist definitiv kein Spiel für zwischendurch! Gerade die ersten Partien, in denen man zum einen seine Seite, die Rebellen oder das Imperium, "kennen-" und deren bzw. dessen Möglichkeiten nutzen lernt und auch mit den Regeln noch nicht so ganz vertraut ist, können schon mal mehr als nur den Abend füllen. Zwar steht man am Ende vom Spieltisch auf und fragt sich, wo die Zeit geblieben ist, denn die Zeit vergeht wie im Fluge, oftmals folgt der kurzweiligen Nacht eine sehr langer, anstrengender und unausgeschlafener Tag danach.

    Der Kampf "Gut gegen Böse" mit einer militärisch deutlich überlegenen Seite, ein asynchrones Zweipersonenspiel mit der Möglichkeit bis zu vier Spieler teilhaben zu lassen, mit imposantem Spielmaterial und einer nicht unerheblichen Spieldauer, das kommt dem einen oder anderen vielleicht bekannt vor. Ich habe schon beim Lesen der Spielanleitung spontan an den Ringkrieg denken müssen und ich könnte mir vorstellen, dass so ziemlich die meisten, denen der Ringkrieg gefällt auch bei Star Wars: Rebellion einen Heiden Spaß haben werden.

    Quantität und Qualität stimmen bei Star Wars: Rebellion, denn das Spielmaterial ist nicht nur in Hülle und Fülle vorhanden, schön, liebevoll und detailreich gestaltet sondern auch in Spielmechanismen und ein Thema eingebunden, dass dieses opulente Spielmaterial auch "wert" ist.

    Star Wars: Rebellion ist ein hammermäßiges Spiel, vor allem wenn man dem Thema gewogen ist, das aber auch "anstrengend" und langwierig werden kann. Wen die Spieldauer nicht abschreckt, wer Herr der Ringe: Der Ringkrieg mochte und wer auch etwas mit der Star Wars Thematik anfangen kann, dem kann ich nur unbedingt und wärmstens Star Wars: Rebellion ans Herz legen. Möge dieses Spiel auch euch in seinen Bann ziehen.
    Holger hat Star Wars Rebellion (dt) klassifiziert. (ansehen)
  • Manuel M. schrieb am 01.09.2017:
    Es geschah als die Rebellion eine ihrer besten Führungskräfte in das Alderaan-System entsandte um sich dort die Loyalität der Bewohner zu versichern. Prinzessin Leia Organa war also auf diplomatischer Mission auf ihrem Heimatplaneten unterwegs. Das kümmerte das Imperium aber herzlich wenig.
    Noch bevor man sich versah, waren Leias Begleiter getötet und sie selbst von niemand anderem als Boba Fett entführt.
    Die Rebellion stand unter Schock. Und dabei wussten sie noch nicht einmal, dass ihre wertvolle Führerin unter Folter Informationen über die geheime Basis der Rebellen hervorpresste.
    Die Truppen der Allianz waren zu schwach und zu weit entfernt um einen militärischen Schlag zu führen. Eine eilig geführte Rettungsaktion schlug fehl. Und so kam es, dass Leia eines Tages der Angst und dem Wüten in ihr, tief in einer schwarzen Kammer des Todessterns, freien Lauf ließ. Die Macht war auch in ihr stark. Das wusste Palpatine und er lachte und seine Augen leuchteten als er sah, wie sie auf die dunkle Seite trat. Nicht einmal ihr Bruder konnte das mehr verhindern.
    Lord Vader führte also nun die imperialen Truppen an der Seite seiner schwarz gekleideten Tochter.

    Eben diese kurze Geschichte zeigt einen Ausblick aus zwei Runden des neuen Star Wars Brettspiels Rebellion. Der galaktische Bürgerkrieg zwischen den Kräften des Imperium und den Rebellen. Fantasy Flight bringt einem also Risiko auf den Tisch. Nur, dass man diesmal seine Truppen zwischen Tatooine und co. verschiebt. Dabei ist es aber weitaus mehr als das. Ich erkläre mal:

    Auf einem riesigen Spielbrett treffen sich die beiden Gegner und stellen anfangs ihre Einheiten auf verschiedene Systeme (einzelne Planeten). Hier fällt schon auf, dass das Imperium militärisch deutlich überlegen ist. Nicht nur, dass sie weitaus mehr Einheiten ins Gefecht ziehen können, sie verfügen natürlich auch über die bekannten und gefürchteten Supersternenzerstörer und Todessterne. Ganze 153 schön modellierte Plastikminiaturen warten darauf zum Einsatz zu kommen.

    Die Ziele sind bei beiden Parteien unterschiedlich. Wo das Imperium oben genannte Macht dafür nutzt um sich auszubreiten und den geheimen Stützpunkt der Rebellen zu finden und zu zerstören, muss die Rebellion genügend Loyalität sammeln um zu gewinnen.

    Dabei gliedern sich die einzelnen Runden in drei verschiedene Phasen.
    In der Zuweisungsphase darf man seine Anführer auf Missionen schicken. Anfangs verfügt jede Seite nur über vier Helden, es will also wohl überlegt sein. Gerade hier können die zuerst beschriebenen Geschichten entstehen. Gefangennahme, Sabotageakte, Ausbildungen zum Jedi, Bau eines zweiten Todessterns. 68 (auch optisch) schön gestaltete Missionskarten machen jede Menge möglich.
    Jetzt folgt die Kommandophase. Hier werden die Missionen abgehandelt und so man noch nicht zugewiesen Anführer übrig hat, kann man versuchen bei der Mission des Gegners zu intervenieren, damit dieser nicht automatisch Erfolg hat. Dann müssen nämlich Proben auf bestimmte Fertigkeiten gewürfelt werden. Luke hatte bei mir also z.B. nicht mehr Erfolge gewürfelt als Palpatine, als dieser versuchte Leia auf die dunkle Seite zu ziehen.
    Wer jetzt immer noch Anführer übrig hat, kann seine Truppen verschieben und damit natürlich Gefechte starten. Hier mischen sich dann bekannte Elemente: aus Risiko das Würfelglück, taktische Möglichkeiten und ein Hauch von Stein-Schere-Papier.
    Und am Ende der Runde bleibt die Auffrischungsphase. Neue Missionskarten werden gezogen, das Imperium schickt Suchdroiden (biep-biep-biribiebieb) aus um der geheimen Basis näher zu kommen, neue Anführer werden rekrutiert, Einheiten je nach eroberten und loyalen Systemen produziert und stationiert.
    Eine neue Runde beginnt.

    Für mich persönlich hat Rebellion von allen Star Wars-Spielen die dichteste Atmosphäre. Wenn man nebenher noch einen Soundtrack der Filme laufen lässt und sich dabei gegenseitig Zitate zuwirft, kommt reichlich Spielspaß in den bis zu vier Stunden auf. Jede Menge epische Momente folgen und wenn es dann auf die letzten Runden zugeht, beginnt ein wirklich spannender Wettlauf. Wo liegt das Rebellensystem? Weiß der imperiale Spieler womöglich schon wo es ist und bewegt deswegen seinen Todesstern jede Runde? Wird es der Allianz gelingen die letzten beiden Loyalitätspunkte zu sammeln? Selten soviel Kribbel in den Beinen gehabt. Die Regeln sind dabei meines Erachtens nach verständlich und keine schwere Strategiekost.

    Fazit: Star Wars-Fans und Risiko/Strategie-Freunde sollten beileibe viel Spaß damit haben. Das Spiel schmeißt mit Unmengen an Wiedererkennungswert um sich und dennoch spielt sich jede Partie anders. Einziges Manko auf längere Sicht: Vielleicht reichen mir auf Dauer die beiden stets gleich bleibenden Gewinnziele nicht aus. Hier hätte ich mir womöglich ein Quäntchen mehr Variation gewünscht. Aber wer weiß, was da noch kommen mag. Die riesige Schachtel ist ja trotz dicker Einheitentüte nicht einmal halb voll (wird aber sicherlich etwas durch die bereits angekündigte Erweiterung gefüllt). Wer die Filme nicht gesehen hat, oder sogar nicht mag, wird freilich herzlich wenig damit anfangen können.

    Übrigens: Die Rebellenallianz hat am Ende doch noch sehr, sehr knapp gewonnen, auch wenn ihre geliebte Prinzessin die Seiten gewechselt hatte und sie militärisch fast in die Knie gezwungen wurden. Für mich ein spannender Gedanke, sich Leia als Sith vorzustellen.

    Und ein kleiner Nachtrag: Richtig gelesen, dass Spiel ist für 2-4 Spieler, aber abgesehen von dem Vorteil, dass man eine Niederlage immer auf seinen Kameraden schieben kann, ist das System für mehr als 2 Mitspieler etwas... unschön. Man teilt sich nämlich nur die Aufgaben. Was zuvor einer erledigt hat, wird nun in Admiral (Weltraumtruppen) und General (Bodentruppen) verwandelt. Das macht sicherlich auch Spaß, wirkt aber auch aufgesetzt. Und ich selber mag es einfach nicht, vor dem Gegenspieler flüsternd die Strategie zu betuscheln. Dann lieber High Noon zu zweit.
    Manuel hat Star Wars Rebellion (dt) klassifiziert. (ansehen)
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