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Die Paläste von Carrara
Die Paläste von Carrara
Die Paläste von Carrara
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  • Essener Feder
    Essener Feder
    2013
    beispielhafte Spielregel
  • International Gamers Award
    International Gamers Award
    2013
    Mehrspieler - Finalist
  • Kennerspiel des Jahres
    Kennerspiel des Jahres
    2013
    Nominierungsliste
Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.

Die Paläste von Carrara



In diesem Spiel des Erfolgsautorenduos Kramer-Kiesling geht es darum, den berühmten Marmor möglichst günstig abzubauen. Aber das Reduzieren des Preises hilft auch den Mitspielern.
Den Marmor gilt es dann gewinnbringend in Gebäude zu investieren. Lohnt es sich, den teuren Rohstoff noch hinzuzupacken, um ein größeres Gebäude in einer nicht so lukrativen Stadt zu errichten?

Abbildung kann abweichen.

Die Paläste von Carrara, ein Spiel für 2 bis 4 Spieler im Alter von 10 bis 100 Jahren.
Autor: Wolfgang Kramer, Michael Kiesling

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      5 v. 6 Punkten aus 17 Kundentestberichten   Die Paläste von Carrara selbst bewerten
      • Reinhard O. schrieb am 09.12.2012:
        Titel: Die Paläste von Carrara

        Autoren: Wolfgang Kramer und Michael Kiesling
        Spieltyp: Strategisches Bauspiel
        Spieldauer: 60 Minuten
        Spieleranzahl: 2 bis 4 Spieler ab 10 Jahren

        Spielziel/-idee:
        Die Spieler schlüpfen in die Rolle von italienischen Fürsten, die für den König prächtige Gebäude bauen sollen. Dazu besorgen sie sich möglichst günstig Rohstoffe über eine Drehscheibe, bauen damit Gebäude in insgesamt 6 Städten. Sie können bis zu sechs Wertungen auslösen (quasi die Besuche des Königs) und Geld, Siegpunkte, sowie Objekte erhalten. Wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel.

        Spielvorbereitung:
        • Spielplan und die Kartenleiste auslegen. Direkt auf dem Spielplan wird das Bausteinrad fest *installiert*.
        • Diese Drehscheibe wird mit der Kerbe auf das Segment V. justiert und auf das Segment I. wird ein Baustein von jeder Farbe gelegt.
        • Es gibt 30 Gebäudeplättchen, neun davon werden willkürliche ausgewählt und auf dem Spielplan offen ausgelegt.
        • Es gibt 36 Objekte (je sechs verschiedene). Jeweils eines wird auf den Spielplan gelegt
        • Jeder Spieler erhält 1 Spieltableau, 1 Sichtschutz, 20 Geld und einen Baustein. Weiterhin erhält er 7 Wertungssteine, wovon er einen als Zählstein verwendet. Der Startspieler den schwarzen, der nächste den blauen, der dritte den grünen und der Letzte den roten Baustein.

        Spielablauf:
        Das Spiel verläuft in Runden (im Uhrzeigersinn). Der Spielzug besteht aus genau einer Aktion. Dem Spieler stehen dabei drei Möglichkeiten zur Auswahl:

        • Bausteine kaufen
        Dazu wird das Rohstoffrad genau ein Segment weiter gedreht. Aus dem Säckchen mit den Baustoffen werden nun so viele Baustoffe nachgezogen und auf das Segment I. gelegt, dass insgesamt 11 Baustein auf dem Rad liegen. Im jeweiligen Segment sind die farbigen Steine mit ihren Kosten angegeben. Kommt ein Stein dort nicht vor, ist er kostenlos.

        • Gebäude bauen
        Dazu nimmt der Spieler eine Gebäudekarte vom Spielplan und zahlt die Baukosten, die rechts oben auf dem Plättchen stehen. Allerdings darf der Spieler zum Bauen nur solche Bausteine verwenden, die in der gewünschten Stadt zugelassen sind. Es gibt Stadt-Gebäude Plättchen und Land-Gebäudeplättchen. Anschließend wird ein neues Gebäudeplättchen aufgedeckt.

        • Werten
        Durch diese Aktion erhält der Spieler Geld, Objekte und Siegpunkte. Der Spieler kann im gesamten Spiel maximal 6 Wertungen ausführen. Diese unterscheiden sich in:
        o Gebäudeart: eine noch nicht gewertete Gebäudeart wird ausgewählt und mit einem Wertungsstein auf dem Spielertableau markiert. Die Wertung erfolgt nach der Formel: Baukosten x Siegpunkte bzw. Geld ergibt den Wertungsertrag. Die Städte tragen jeweils das Symbol *Siegpunkte* bzw. *Geld*. Zusätzlich erhält der Spieler pro gewertetem Gebäude ein dazugehörendes Objekt. Jede Gebäudeart kann pro Spieler nur einmal gewertet werden.

        o und Städte: Um eine Stadt werten zu können, darf die Stadt von keinem Spieler bereits gewertet worden sein. Gewertete Städte werden mit einem Markierungssteine auf dem Spielplan gekennzeichnet. Die zweite Vorrausetzung ist, dass die Mindestanzahl an Gebäuden (unterhalb der Städte auf dem Spielplan angegeben) bereits dort gebaut wurden. Die Wertung erfolgt analog der Wertung *Gebäudeart*: Summe der Baukosten x Siegpunkte bzw. Geld. Zusätzlich gibt es für jedes gewertete Gebäude das entsprechende Objekt hinzu.

        • Zusatzaktion: Nach jeder Aktion darf der Spieler für 10 Geld 1 Objekt vom Spielplan weg kaufen. Diese Objekte werden nicht nachgefüllt

        Spielende:
        Ende 1: Das Spiel endet wenn das letzte Gebäude vom Spielplan genommen und gebaut wurde.
        Ende 2: Das Spielende kann durch einen Spieler angesagt werden. D.h. er muss die folgenden 3 Bedingungen am Ende seines Zuges erfüllt haben. Hat er sie erfüllt erhält er 5 Siegpunkte fürs Ansagen. Die Runde wird noch zu Ende gespielt. Bedingungen:
        • Mindestens 4 eigene Wertungen
        • Entsprechende Anzahl an Objekten vorweisen (bei 2 Spieler 8; 3/7; 4/6)
        • Entsprechende Summe an Baukosten vorweisen (bei 2 Spielern 30; 3/25; 4/20)

        Es erfolgt die Schlusswertung:
        • 3 Punkte für jedes Objekt
        • Summe der Baukosten = Siegpunkte
        • Für je 5 Geld = 1 Siegpunkt

        In diesem Spiel ist bereits eine Erweiterung enthalten. Sie bringt folgende Neuerungen:
        • Spielertableau wird mit der Rückseite gespielt (untere Leiste hat 8 Wertungsfelder)
        • Man darf bei der Aktion *Bausteine kaufen* auch kaufen, ohne die Scheibe zu drehen
        • Es gibt 6 neue Gebäude mit Baukosten 8. Sie werden zusätzlich zu den bereits 9 Gebäuden ausgelegt. Baut man ein solches darf man ein Aufwertungsplättchen nehmen und sofort auf den entsprechenden Platz auslegen.
        • Es gibt 8 Aufwertungs-Plättchen, die auf der Gebäudeleiste den jeweiligen Platz aufwerten
        • Es gibt insgesamt 31 Karten in vier verschiedenen Kategorien, die die Bedingungen für das Ansagen des Spielendes und die Schlusswertung verändern
        • Es dürfen Gebäude überbaut (upgrade) werden. Es muss nur die Differenz bezahlt werden.

        Fazit:
        Im Grunde müsste man das Spiel zweimal bewerten. Ohne Erweiterung ist es ein interessantes Familienspiel, das Spaß macht und ob seiner Möglichkeiten eine gute Balance findet zwischen Spieltiefe und Anforderungsgrad. Mit Erweiterung wird das Spiel deutlich taktischer und anspruchsvoller oder anders formuliert nun auch für Vielspieler abwechslungsreich und mit anhaltendem Spielspass ausgestattet.

        Die Spielanleitung ist verständlich verfasst und ließ bei uns keine Fragen offen.
        Besonders gut gefallen hat mir der Wertungsmechanismus. Jeder Spieler hat bis zu 6 Wertungsoptionen. Hier muss man den *richtigen* Zeitpunkt abpassen, um z.B. Geld zu bekommen. Genauso muss man die Mitspieler im Auge behalten, wo diese ihre Gebäude bauen und ggfs. eine Stadtwertung auslösen. Ist sie ausgelöst kann man sie selber nicht mehr tätigen.
        Das Rohstoffrad stellt zwar nicht wirklich einen neuen Mechanismus dar, doch ist es sehr gut in dieses Spiel adaptiert. Hier gilt es, gemäß seinen Geldvorrat sich vor den Mitspielern, die entsprechenden Baustoffe zu sichern. Weißer Marmor ist dabei ein teures Gut und in manchen Städten der notwendigste Baustoff. Der Spieler muss sich überlegen in welcher Stadt er welches Gebäude errichten will und entsprechend weitsichtig auch seinen Baustoffkauf planen.

        Die Interaktion ist in diesem Spiel in erster Linie durch das *Zuvorkommen* beim Rohstoffkauf, der Wertung und in der Erweiterung mit den Aufwertungsplättchen geprägt.
        In der Erweiterung kommen nicht nur neue Endbedingungen ins Spiel, sondern auch der Mechanismus des Upgradens, der mir außerordentlich gut gefällt. Es ist nun noch wichtiger seine taktischen Bestrebungen z.B. auf die Option der zusätzlichen Punkte durch die Aufwertungsplättchen zu richten.

        Das Material ist sehr ansprechend gestaltet und robust. Das Baustoffrad ist fest auf dem Spielplan installiert

        Das Grundspiel hatte mich nicht vollends zufriedengestellt, da ich einfach von diesem Spiel mehr erwartet hatte. Irgendwie hatten wir ein tolles Spiel mit schönen Material, aber der *Flash* blieb aus. Ich finde, dass das Hinzunehmen der Erweiterung die Lücke für uns nachhaltig geschlossen hat und gebe deshalb 5 Punkte.
        Reinhard hat Die Paläste von Carrara klassifiziert. (ansehen)
      • Frank L. schrieb am 28.10.2012:
        Beschreibung:
        Wir befinden uns in der Italienischen Toskana - der Hochburg des berühmten Carrara-Marmors. Als Baumeister beschaffen wir uns den begehrten Baustoff aus den Steinbrüchen der Umgebung. Anschließend bauen wir damit imposante Bauwerke in unseren Vierteln verschiedener italienischer Städte, um sie zu einem späteren Zeitpunkt werten zu können.

        Ablauf:
        Reihum können die Spieler entweder
        a) Baumaterial vom Spielplan nehmen: Vorher das Preisrad, auf dem sich die Baustoffe befinden, weiterdrehen. Das reduziert deren Wert. Dann wird die unterste Stufe (=teuerstes Segment) des Steinbruchs auf eine feste Steinanzahl aufgefüllt.
        Nun kann der aktive Spieler beliebig viele Steine eines Segments zum dort angegebenen Preis kaufen. Je weiter das gewählte Segment vorgedreht wurde, desto günstiger werden die dort befindlichen Steine. Teilweise kann man günstigere Steinsorten sogar kostenlos abstauben.
        b) Ein Gebäude aus der allgemeinen Auslage in ein eigenes Viertel einer beliebigen Stadt errichten. Die Anzahl der benötigten Steine entspricht dem Wert des Bauwerkplättchens. Die Steinart richtet sich nach der Stadt, in die man es legen möchte: So kann man in der schwarzen Stadt alle Sorten verbauen. Dagegen darf man in der Weißen nur mit dem teuersten weißen Marmor ans Werk gehen.
        c) Eine eigene Wertung ausführen - alle Bauten einer Art oder alle einer Stadt. In der wertvollsten Stadt gibt es die meisten Siegpunkte: Und zwar den dreifachen Plättchenwert. In der zweitwertvollsten Stadt gibt es das meiste Geld. Die Erträge fallen mit der Möglichkeit einer Stadt, viele günstige Steinsorten verbauen zu dürfen. Für jedes gewertete Bauwerk erhält man zusätzlich einen Wappenstein, der uns am Ende weitere Siegpunkte einbringt.

        Das Spiel endet, wenn das letzte Gebäude verbaut wurde oder ein Spieler ansagt, die Siegbedingung erfüllt zu haben: Eine Mindestanzahl von Wertungen, Wappensteinen und Gebäudewerten. In der Schlusswertung erhält jeder Spieler noch Siegpunkte für Wappensteine, Grundwerte seiner gebauten Gebäude und Goldmünzen.

        Mit der Erweiterungsregel gibt es weitere Optionen:
        • zusätzliche Wertungsmöglichkeiten aller Stadt- oder aller Landgebäude
        • offen ausliegende 8er Gebäudeplättchen, mit denen man bereits errichtete Gebäude überbauen kann
        • Aufwerterplättchen, mit denen man den Ertrag einer Stadt erhöhen kann
        • die Option, Bausteine zu kaufen ohne das Preisrad zu drehen und Steine nachlegen zu müssen
        • weitere Karten für alternative Spielendebedingungen und Schlusssiegpunkte

        Fazit:
        Die Spielregeln sind sehr eingänglich, weshalb es sich nach wenigen Spielzügen locker flockig spielen lässt: Bausteine sammeln, Gebäude bauen und werten. Was sich so einfach anhört, erfordert eine strategische Planung, um seine begrenzten Wertungssteine optimal einsetzen zu können. Man sollte versuchen, möglichst viele Plättchen einer Art zu bauen, um diese effektiv zu werten. Dabei kann der Glücksfaktor beim Nachlegen der Gebäude (und auch der Steine) eine gewisse Rolle spielen: Nämlich, wenn die Gebäudeart, die man sammelt, für die allgemeine Plättchen-Auslage nicht nachgezogen wird.
        Sehr gelungen finde ich die Aufteilung in Grund- und Erweiterungsregel. Mit den Grundregeln erhält man ein sehr schönes Familienspiel. Mit der Erweiterungsregel erhält man weitere strategische Möglichkeiten. Gerade die zahlreichen Schlusswertungen erfordern die Anpassung seiner Strategie.
        Sehr gut gefällt mir das Element des Preisrads, was die Bausteine nach und nach verbilligt.
        Wie bei Hans im Glück üblich ist das Material wieder sehr ansprechend: Viele farbige Holzbausteine, hübsch gestaltete Bauwerksplättchen und ein schöner Spielplan.
        Insgesamt ein sehr schönes Spiel.
        Frank hat Die Paläste von Carrara klassifiziert. (ansehen)
        • Jean-Claude F., Holger K. und 22 weitere mögen das.
        • Uwe S. Christian D. Michael S. Holger K. Frank L. Ulrike M. Wolfram  D. Jean-Claude F. Dagmar S. Carsten W. Timo S. Mahmut D. Peter M. Frank L. jürgen K. Felix .. Andreas H. Oliver S. Markus B. Matthias B. Jean V. Silke G. Jörg L. Nicole F.
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        • Zeige alle 9 Kommentare!
        • Frank L.
          Frank L.: Hallo Mahmut, ich habe auch Hawaii & Wikinger. Ich finde aber nicht, dass sich Carrara wie die beiden anderen spielen. Ich gebe Dir Recht, dass... weiterlesen
          01.12.2012-18:04:13
        • Daniel R.
          Daniel R.: Das Spiel hätte sogar 6 Punkte verdient, ein Oberhammer. Liest sich zwar nicht so, aber nach wenigen Zügen wird klar das ALLES zusammenhängt
          05.02.2013-16:05:30
      • Peter M. schrieb am 09.12.2012:
        Autoren: Wolfgang Kramer und Michael Kiesling
        Verlag: Hans im Glück
        Spieler: 2 - 4 ab 10 Jahren
        Dauer: 60 - 90 Min.

        „Die Paläste von Carrara“ ist ein schönes Spiel! Das Material ist, wie bei Hans-im-Glück gewohnt, sehr ansehnlich gestaltet - hübsche Grafik, stabile Plättchen und Tableaus, schöne Holzteile. Auch der Spielplan mit der drehbaren Scheibe für den Marmormarkt ist sehr einladend. Lediglich die „Kartenleiste“ (zeigt die Bedingungen für das Spielende und die Schlusswertung an) ist etwas dünn geraten. Das Material macht aber auf jeden Fall Lust auf das Spiel. Zu Recht? Hier ist zu differenzieren…

        Das Spiel ist sehr gut, aber nur wenn man mit der Erweiterung spielt, die dem Grundspiel bereits in einem verschlossenen Umschlag beiliegt. Das Grundspiel alleine ist auch sehr nett, spielt sich locker und schnell. Aber sobald man einmal durchschaut hat, worauf es ankommt - und das ist nach der ersten Partie der Fall -, fehlt die Langzeitmotivation. Dann ist es zwar noch ein gutes Familienspiel, das immer mal wieder gerne auf den Tisch kommen wird, aber eben nicht mehr.

        SPIELIDEE

        Die Spieler erwerben Marmor und bauen damit verschiedene Gebäude in berühmten Städten Italiens. Durch die Wertung einzelner Gebäudetypen und Städte erhält man Geld und Siegpunkte. Wer am Ende die meisten Siegpunkte hat, gewinnt.

        SPIELABLAUF

        Der Spieler am Zug kann entweder Marmor kaufen, ein Gebäude bauen oder eine Wertung auslösen.

        Marmor gibt es in sechs unterschiedlichen Qualitätsstufen und Preisen - vom einfachen schwarzen Marmor bis hin zum teuren weißen Carrara-Marmor. Mit dem erworbenen Marmor bauen die Spieler Gebäude in einer Stadt auf ihrem Spielertableau.

        Die sechs Städte haben unterschiedliche Ansprüche, welche Art von Marmor dort verbaut werden darf: Während Lérici mit jeder Art Marmor zufrieden ist, darf es in Livorno nur der edle weiße Marmor sein. Es gibt 6 verschiedene Arten von Gebäuden (z. B. Villa, Kathedrale, Palazzo) jeweils in Wertigkeiten von 1 bis 5. Dieser Wert steht sowohl für die Baukosten (also wie viel Marmorstücke man zum Bauen abgeben muss) als auch für den Multiplikator bei den Wertungen. In welcher Stadt man bauen darf, hängt immer vom minderwertigsten Marmorbrocken ab, der zum Bau eingesetzt wird. Selbst wenn bei fünf Steinen nur ein einziger schwarzer dabei ist, kann nur in Lérici gebaut werden.

        Jede Stadt bringt bei einer Wertung entweder Siegpunkte oder Geld für die dort gebauten Gebäude. Pisa bringt z. B. „Geld x 3“, Lucca bringt „Siegpunkte x 2“. Mit diesem Faktor wird der Wert des Gebäudes multipliziert. Ein 2er-Gebäude in Pisa bringt also 6 Münzen (2 x 3), ein 5er-Gebäude in Lucca 10 Siegpunkte (5 x 2). Jedes gewertete Gebäude bringt dem Spieler zusätzlich noch ein bestimmtes „Objekt“, das am Ende zusätzliche Siegpunkte bringt. Der Villa ist z.B. ein Wappen zugeordnet, dem Palazzo eine Krone, dem Castello eine Fahne.

        Jeder Spieler kann jeden Gebäudetyp auf seinem Tableau ein Mal im Spiel werten. Eine Stadt kann dagegen nur von einem einzigen Spieler gewertet werden. Wer hier zu spät dran ist, hat bei der betreffenden Stadt das Nachsehen.

        Das Spiel endet, wenn alle Gebäude verbaut sind oder ein Spieler das Ende ansagt. Das kann er tun, wenn er die Bedingungen hierfür erfüllt. Im Grundspiel heißt das: der Spieler muss mind. vier Mal gewertet haben, er muss 6, 7 oder 8 "Objekte" besitzen und muss Gebäude mit Gesamt-Baukosten von mind. 20, 25 oder 30 gebaut haben (je nach Spielerzahl).

        Was macht nun die Erweiterung anders oder besser?

        Zum einen gibt es wertvolle 8er-Gebäude. Diese setzen eine noch bessere Planung voraus, um die Baukosten aufzubringen. Allerdings ist es nun auch erlaubt, ein gebautes Gebäude aufzuwerten (d. h das alte Gebäude wird durch ein neues, wertvolleres Gebäude ersetzt; dabei ist nur die Differenz an Baukosten zu zahlen). Nach dem Bau eines 8er-Gebäudes darf man sich einen sog. "Aufwerter" nehmen. Ein solcher erhöht den Ertrag bei den Wertungen deutlich. So bringt z. B. Pisa damit Geld x 4 und Siegpunkte x 1).

        Zum zweiten gibt es zwei neue Wertungsmöglichkeiten auf den Spielertableaus: Damit werden entweder alle Stadtgebäude (Bibliothek, Kathedrale, Palazzo, Porta) bzw. die Landgebäude (Castello, Villa) gewertet.

        Schließlich - und das ist der Clou - gibt es 31 Karten, die unterschiedlichste Endbedingungen und Siegpunktoptionen vorgeben: So ist eine Endbedingung z. B. eine bestimmte Zahl an Siegpunkten oder Münzen; oder ein Spieler muss 2 x 3 gleiche Objekte gesammelt haben oder er muss in drei Städten mind. 2 Gebäude gebaut haben. Siegpunkte gibt es z. B. für verschiedene Kombinationen von "Objekten" (etwa für Paare oder Drillinge oder für möglichst viele unterschiedliche Objekte). Andere Karten belohnen eine bestimmte Anzahl oder Art von Gebäuden in den Städten. So bringt ein 8er-Gebäude in Livorno z. B. 34 Extra-Siegpunkte! Spezielle Karten bringen weitere Extrapunkte, indem z. B. das kleinste Gebäude jeder Art nochmals gewertet wird oder die Baukosten für jede Stadt getrennt verglichen werden und der jeweils Beste Punkte bekommt. Insgesamt liegen pro Partie vier verschiedene solcher Karten aus.

        BEWERTUNG

        Dem renommierten Autorenduo Kramer/Kiesling ist wieder ein guter Wurf gelungen. Von Hans-im-Glück sehr gut umgesetzt, geht das Spiel locker von der Hand; die Einstiegshürde im Grundspiel ist niedrig, der Anspruch aber nicht zu flach. Das Spiel ist motivierend und macht Spaß.

        Es ist stets eine gute Planung erforderlich, welches Gebäude ich in welche Stadt bauen möchte und welche Steine ich dafür brauche. Möchte ich bei den Wertungen eher Siegpunkte oder lieber Geld? Wer hier nicht aufpasst, ist bald pleite und kann sich keinen Marmor mehr kaufen oder nur noch den billigsten. Es ist daher eine gute Balance zu finden, damit man stets genügend Geld flüssig hat, aber auch bei den Siegpunkten nicht zu weit zurückfällt. Die passende Wertung im richtigen Augenblick ist daher entscheidend. Vor allem wenn man als erster (und einziger) eine Stadt werten kann, ist das ein Rückschlag für die Mitspieler, die insoweit leer ausgehen. Man sollte daher auf jeden Fall versuchen, mind. 2 Städte im Spiel zu werten.

        Der Kauf des Marmors wurde mit einem sehr netten Mechanismus gelöst: Die Marmorbrocken werden zufällig aus einem Sack gezogen und auf eine Drehscheibe gelegt. Wer Marmor erwerben will, dreht die Scheibe zunächst um einen Sektor weiter und legt auf den Startsektor neue Steine. Bei jeder Drehung der Scheibe wandern die Steine in preiswertere Sektoren. Manche Marmorsorten werden dadurch sogar kostenlos. Selbst der Preis für den weißen Marmor, der regulär 6 Münzen pro Stück kostet, kann dadurch auf 1 Münze sinken. Der Spieler wählt dann einen Sektor, aus dem er beliebige Marmorstücke erwerben kann.

        Interaktion zwischen den Spielern findet allenfalls mittelbar statt, indem man einem Mitspieler preiswerten Marmor wegschnappt oder bei einer Stadtwertung zuvorkommt.

        Die Erweiterung macht das Spiel noch um einiges taktischer. Es ist nun noch mehr "Logistik" erforderlich, um ein 8er-Gebäude zu bauen. Man muss vor allem sehr genau auf die individuellen Spielende-Bedingungen achten und seine Strategie so ausrichten, dass man am Schluss möglichst viele Zusatzpunkte erhält. Man kann also nicht "ins Blaue hinein" bauen und werten, sondern hat darauf zu achten, welche "Objekte" ich brauche und welche Gebäude am Ende Punkte bringen. Durch die vielen Kartenvariationen bleibt die Langzeitmotivation erhalten.

        Alles in allem sind "Die Paläste von Carrara" in der Grundversion ein gutes Familienspiel (4 Punkte). Mit der Erweiterung bietet das Spiel auch für Vielspieler genügend Herausforderungen. Da die Erweiterung dem Spiel bereits beiliegt, erhält es von mir ein "sehr gut" (5 Punkte).
        Peter hat Die Paläste von Carrara klassifiziert. (ansehen)
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