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Bewertet durch: Michael Prössel
(Höchstpunktzahl ist 6)
Endlich mal etwas Neues! Warum dieses Spiel nicht auf der Auswahlliste zum Spiel des Jahres 2005 steht, ist eine Frage, die ich nicht zu beantworten weiß. Es verbindet so viele Ideen, und fördert viele Fähigkeiten. Räumliches Denken, schnelles Überlegen und die Fähigkeit, trotz Stress den Überblick zu bewahren.

In der Mitte des Tisches liegt ein Spielplan mit 72 Löchern. In jedes Loch kommt ein Edelstein. Am besten ist es, die sechs verschieden farbigen Edelsteine schön verteilt auf das Brett zu legen. Auf der einen Seite gibt es sechs Felder, auf denen die Figuren der Spieler stehen. Am Anfang stehen alle auf einem Feld, später kann man seine Figur nach rechts oder links bewegen.
Und nun kommt es zum besten Teil des Spiels: die Legetafeln. Jeder Spieler bekommt einen Satz an Legeteilen. 12 an der Zahl. Die Legeteile erinnern an Tetris, wenn auch einige anders sind. Auf den Legetafeln gibt es je ein Feld, das aus weißen Quadraten besteht. Daneben gibt es eine Tabelle, die dem Spieler zeigt, welche Teile man auf dem weißen Legefeld auslegen soll. Der Startspieler der Runde würfelt mit dem Sonderwürfel. Die abgebildeten Legeteile, die unter dem erwürfelten Symbol aufgezeigt sind, sollen nun verbaut werden. Der Startspieler würfelt, dreht die Sanduhr um und alle Spieler suchen die zu verbauenden Teile. Wer es nun als erster schafft, alle Teile richtig zusammen zu puzzlen, ruft "Ubongo!" und darf seine Figur bis zu drei Felder bewegen- dann nimmt er die vordersten beiden Edelsteine. Der zweite Spieler, der es geschafft hat, darf sich noch 2 Felder bewegen, der nächste ein Feld und der letzte darf sich nicht mehr bewegen. Nach insgesamt 9 Runden ist das Spiel zu Ende. Wer nun die meisten Edelsteine einer Farbe hat, gewinnt. Bei Gleichstand zählen die nächst meisten.

Auf den Legetafeln gibt es auf der Vorderseite die Spielvariante mit 3 Legeteilchen. Auf der Rückseite muss man schon vier Plättchen richtig anordnen. Da es dazu noch je Tafelseite sechs Möglichkeiten gibt welche Plättchen man verbauen muss, ist langer Spielspaß garantiert. Wenn man das Spiel vor sich hat, ist es innerhalb von drei Minuten erklärt und es kann losgehen. Und da fast jeder Tetris kennt, sollte es auch fast immer möglich sein, das Legerätsel zu lösen. Wenn man allerdings wie Burkhard feststellt, dass "das kann nicht gehen! Ich habe nur noch drei freie Felder und muss ein Viererteil legen!", dann sollte man vorsichtshalber noch mal auf die zu verwendenden Teile schauen und merken, dass man ein falsches genommen hat.
Bei "Ubongo" steht man ständig unter Strom. Am Anfang heißt es so schnell wie möglich die richtigen Teile zu nehmen. Dann muss man schnell schnell die Teile richtig hinlegen. Mal geht das sehr fix, mal schafft man es einfach nicht. Nun ist der Stress aber noch nicht vorbei, denn man muss seine Figur bewegen oder stehen lassen, und die zwei Edelsteine nehmen, alles in der Zeit der Sanduhr. Wer es zwar schafft seine Teile richtig zu arrangieren, aber nicht in der Zeit die Steine nimmt, geht leer aus. Dazu kommt, dass es beim Steinenehmen keine Reihenfolge gibt. Ist der zweite Spieler beim Zugreifen schneller als der erste, nimmt er eben die Steine und der erste muss sich umschauen.

Schon lange haben wir keinen solch großen Spaß beim Spielen gehabt. Der Zugang ist sehr leicht, aber jede Runde stellt einen vor neue Aufgaben. Während man bei anderen Spielen vielleicht nach einigen Runden verstanden hat, worum es geht, so muss man bei "Ubongo" von Runde zu Runde neu nachdenken. Man kann sich auch nicht auf den Lorbeeren der vergangenen Runde ausruhen. Selbst wenn man schnell war, muss man sich immer noch sputen, damit man auch die richtigen Steine bekommt. Dabei sollte man auch aufpassen, dass man im späteren Spiel nicht mit seiner Figur auf die Randfelder zieht. Da kommt man nur schwer wieder weg.
"Ubongo" ist ein rundum gelungenes Spiel, das es verdient hätte Spiel des Jahres zu werden. Die Mechanismen sind frisch und funktionieren zusammen hervorragend. Nach einigen Spielen hat man vielleicht etwas Training, aber der Spielspaß leidet nicht darunter.

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