Für die Funktion unseres Onlineshops sind Cookies unerlässlich (z.B. für die Warenkorbfunktion) und werden daher automatisch gesetzt. Zusätzlich möchten wir mit Ihrer Erlaubnis aber gern auch das 'Facebook-Pixel' von Facebook für statistische Zwecke verwenden. Dadurch können wir mit Hilfe eines Cookies feststellen, wie unsere Marketingmaßnahmen auf Facebook wirken und diese ggf. verbessern. Über Ihr Einverständnis hiermit würden wir uns sehr freuen. Informationen zum 'Facebook-Pixel', zu Cookies und dem Ihnen zustehenden Widerspruchsrecht erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung. akzeptieren ablehnen
Bewertet durch: Michael Prössel
(Höchstpunktzahl ist 6)
Extrem aber langsam

Mit dieser Variante kommt ein wenig Abwechslung in die UNO-Welt. Allerdings mag sie nicht jeden verzücken, da einige Fragen offen bleiben und das Ganze mit Gerechtigkeit nun gar nichts mehr zu tun hat.

Was ist also neu? Zum einen gibt es neue Karten und zum anderen das, was das Spiel ganz anders macht und auch den hohen Preis rechtfertigen soll.
Fangen wir mit der Preissteigerungsmaschine an. Statt Karten von einem Stapel zu ziehen, drücken die Spieler nun auf einen Knopf, neudeutsch Button, und bekommen, wenn sie Pech haben, Karten ausgespuckt. Haben sie Glück, geht der Kelch noch einmal an ihnen vorbei. Das Ganze soll nach einem Zufallsprinzip funktionieren. Zum Teil ist das richtig. Aber nicht immer. Füllt man die Karten nach oder beginnt ein Spiel, passiert auf den ersten Drücker nie etwas. Außerdem kommt nach einigen Drückern immer nur eine Karte. Also muss man schon einmal einige Male drücken, einige Karten ausspucken lassen, damit es zufällig weitergehen kann. Nebenbei: die Batterien sind natürlich nicht im Lieferumfang enthalten.
Kommen wir nun zu den Karten: Die gute alte „Nimm 4“-Wünschkarte hat ausgedient. Dafür gibt es nun zwei verschiedene: Wünschen und alle müssen einmal auf den Kartenspendierknopf drücken oder der nächste Spieler muss solange drücken, bis eine der Karten die gewünschte Farbe zeigt. Das kann schon mal 16 Karten dauern. Dies ist unser bisherige Rekord, den Caterinas Mutter aufgestellt hat. Ben fragte in diesem Zusammenhang, wie betrunken die Spieleentwickler gewesen sein müssen, um sich das auszudenken. Aber auch sonst kommt der Apparat oft zum Einsatz. Kann ich nicht legen, drücke ich. Da es bis zu fünf Karten geben kann, kann sich das extrem auf das Spiel auswirken. Die bekannte „Nimm 2“-Karte wurde noch durch eine „Drücke 2x“-Karte ersetzt. Soweit zum Drücken. Zwei neue Karten kommen nun noch dazu: Die „Karten-tauschen“-Karte, die genau das tut, was sie verspricht: Ich darf mit einem beliebigen Spieler alle Karten tauschen. Dadurch kommt eine Unsicherheit ins Spiel, die es in den anderen UNO-Varianten nicht gegeben hat. Hatte ich bisher nur noch eine Karte, wusste ich, dass die anderen gegen mich spielen werden. Nun aber weiß ich noch nicht einmal, ob ich die Karte die Runde über behalten darf.
Die andere neue Karte ist die „Wirf alle Karten einer Farbe ab“. Diese Karte kommt dann als oberste auf den Stapel, alle Karten dieser Farbe darunter. Natürlich kann man die Karte auch ohne andere Karten ablegen. Wie es allerdings zum Schluss gehandhabt wird, darüber schweigt sich die Regel aus. Was, wenn ich nur noch Karten einer Farbe habe und die entsprechende „Wirf alle ab“-Karte? Dann kann ich nicht mehr UNO sagen, da ich ja mehr als eine auf der Hand habe. Aber man muss schließlich UNO sagen, sonst kassiert man Extrakarten? Was also tun? Die Regel einführen, dass man mit dieser Karte nicht Schluss machen darf? Zum Beispiel.

Das neue UNO Extreme spielt sich in der Regel ganz nett, allerdings ist Zwischenwerfen keine so gute Idee, da das Spiel insgesamt langsamer ist. Durch den Kartenausspucker kommt jede Menge Zufall ins Spiel. So viel hatte es vorher nicht gegeben. Allerdings wächst auch der Schadenfreudefaktor, wenn einer drücken muss und gleich 5 Karten herauskommen. Oder wenn ich mir Rot wünsche und erst die 10 Karte, die Ben nehmen muss, rot ist. Da diese Fiesheiten jeden treffen können, ist es in der Regel gerecht verteilt. Manchmal kommen sie aber geballt bei einem Spieler zusammen, dann wirkt das Spiel viel gemeiner und ungerechter als die normale UNO Version. Was also spielen? Gute Frage, vielleicht helfen die nachfolgenden Empfehlungen:

Lesen Sie auch unsere Rezensionen zu Uno 35 Jahre Jubiläumsedition und Uno Fifa WM - Edition.

Sie sollten Uno Extreme kaufen, wenn Sie:
- gerne UNO spielen und etwas mehr (noch mehr!) Zufall wünschen
- mal etwas Neues im UNO Alltag suchen
- Zwischenwerfen sowieso nicht mögen
- gerne Knöpfe drücken

Sie sollten Uno Extreme nicht kaufen, wenn Sie:
- gerne zwischenwerfen
- gerne mal 2 nehmen, aber nicht 5!! Oder gar 16!
- feste Regeln brauchen
- Kartentauschen als lästig empfinden

UNO Extreme kaufen:


nur 47,99
inkl. MwSt.. Außerhalb Deutschlands zzgl. Versandkosten
versandkostenfrei in Deutschland

nur noch 1 Stück auf Lager

Mit UNO Extreme verbundene oder ähnliche Artikel:


Preise inkl. MwSt.. Außerhalb Deutschlands zzgl. Versandkosten

So geht´s weiter:


Weiter stöbern
Zur Startseite
Hilfe
Kontakt: Servicehotline: +49 (0) 180 50 55 77 5
(0,14 €*/min aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunktarife max. 0,42 €*/min)
  Bitte beachten Sie hierzu unsere Verbraucherinformationen zu entgeltlichen Mehrwertdiensten.*inkl. MwSt.
Startseite   Sitemap   Hilfe   Impressum   Kontakt   AGB & Kundeninfo   Widerrufsbelehrung   Datenschutz   Batterieentsorgung   Partnerprogramm   Pressebereich
UNO Extreme
Preis: 47,99
inkl. MwSt., Versandkosten
auf Lager
1-3 Tage, max. 1 Woche
Brettspiele, Gesellschaftsspiele und Kartenspiele
0 180 50 55 77 5
Mo.-Fr. 10:00-18:00 Uhr
(0,14€/min, bei Mobilfunk max. 0,42€/min)
deutschlandweit
versandkostenfrei
(25€ Mindestbestellwert)
Suche: