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Bewertet durch: Andreas Keirat
(Höchstpunktzahl ist 6)
Ausstattung: 1 Spielplan, 92 Bausteine, 24 Ritter, 4 Wertungssteine, 1 König, 40 Aktionskarten, 4 Karten "Codex", 3 Karten "Phasen", 8 Meisterkarten

Aufmachung: Der Spielplan besteht aus einem Raster mit 8x8 Feldern. Um diese Spielfläche schlängelt sich die Punkteleiste. Einige Felder der Spielfläche sind speziell gekennzeichnet, um die Startpositionen der ersten Burgteile anzuzeigen. Diese Bausteine sind aus Plastik gefertigt und lassen sich gut stapeln. An jeder Seite eines Bausteins befindet sich eine Türöffnung. Die Ritterfiguren sehen wie Fingerhüte aus und sind wie der König aus Holz gefertigt. Die Figur des Königs ist deutlich besser modelliert. Zum Anzeigen der Siegpunkte werden kleine Wertungssteine benutzt, die die Form einer kleinen Säule haben. Die
Aktionskarten gibt es in den Spielerfarben. Jedes Set besitzt die identischen Aktionsmöglichkeiten. Auf den Codex-Karten gibt es eine Kurzanleitung über die verschiedenen Aktionsmöglichkeiten während der Partie. Die Karten „Phasen" dienen zur
Übersicht, wie viele Runden jede Phase dauert, da dies je nach Spielerzahl variiert. Die Meisterkarten schließlich stellen alle Spieler vor besondere Aufgaben, für die es zusätzliche Siegpunkte gibt. Das Material ist recht nett gemacht, wenn auch die Farben des Spielplans und der Bausteine gewöhnungsbedürftig sind.

Ziel: Es gilt, nach drei Wertungsrunden die meisten Erfolgspunkte zu haben.
Jeder Spieler erhält einen Wertungsstein und sechs Ritter einer Farbe. Die Wertungssteine werden auf das Startfeld der Zählleiste gestellt. Nun bekommt jeder noch eine Codex-Karte, auf der die Kurzspielregeln stehen. Je nach Spielerzahl benötigt man unterschiedlich viele Runden, bevor es zu einer Wertung kommt. Diese Runden findet man auf der passenden Phasenkarte.
Alle Aktionskarten werden gemischt und als Stapel neben den Spielplan gelegt. Dorthin kommt auch die Königsfigur. Die Bausteine verbleiben zunächst in der Schachtel. Lediglich acht Bausteine werden zu Beginn auf die markierten Felder des Spielplans gesetzt und bilden so das Grundgerüst des Bauspiels. Als letztes plazieren die Spieler ihre Figuren nacheinander auf leere Gebäude. Der letzte Spieler darf zusätzlich den König plazieren.
Das Spiel läuft in drei Phasen ab. Am Ende jeder Phase gibt es eine Wertung.
Vor jeder Phase werden zunächst Bausteine gemäß der Phasenkarte ausgegeben, die die Spieler entsprechend der Abbildung auf der Karte nebeneinander in Stapeln auslegen. Der jüngste Spieler beginnt die Partie.
Wer am Zug ist, hat fünf Aktionspunkte zur Verfügung.
Für zwei Aktionspunkte kann man einen neuen Ritter einsetzen. Dieser kommt direkt neben einen anderen eigenen Ritter. Das Feld muß sich auf gleicher oder tieferer Ebene befinden.Wenn man eine eigene Figur ziehen möchte, kostet dies einen Aktionspunkt pro Feld. Die Figuren können nur waagerecht und senkrecht ziehen. Pro Feld kann man maximal um eine
Ebene nach oben klettern. Eigene und fremde Ritter sind Hindernisse und auch der König kann nicht übersprungen werden.
Ein Ritter kann durch eine Burg hindurch gehen. Dabei darf man aus einem beliebigen Tor der Burg auf gleicher Höhe oder tiefer wieder herauskommen. Das Hindurchgehen kostet nur einen Aktionspunkt.
Der Einsatz eines Bauteils kostet einen Aktionspunkt. Die Anzahl der Reihen mit Bauteilen vor jedem Spieler gibt an, wie viele Runden noch bis zur Wertung gespielt werden. In jeder Runde kann sich der Spieler einen der Türme aussuchen und alle vorhandenen Bausteine des Turms für jeweils einen Aktionspunkt verbauen. Wenn man keinen oder nicht alle Steine verbaut, kann man die überzähligen Steine auf andere Türme aufteilen, jedoch dürfen diese Türme maximal drei Bausteine enthalten. Alle weiteren Turmteile werden in die Schachtel zurückgegeben. Nach einer Wertung werden alle überzähligen Steine ebenfalls abgegeben.
Beim Einsetzen der Bausteine muß man darauf achten, daß Burgen weiterhin getrennt bleiben müssen. Man muß stets an eine bestehende Burg bauen und diese in der Breite oder Höhe ausbauen. Eine Burg darf nie höher sein als ihre Grundfläche.
Eine weitere Möglichkeit, Aktionspunkte zu verbrauchen, besteht im Kauf von Aktionskarten. Jede Karte kostet einen Aktionspunkt. Pro Zug darf man allerdings maximal zwei Karten erwerben. Diese Karten können erst in einer späteren Runde eingesetzt werden.
Pro Runde kann eine Aktionskarte benutzt werden. Das Ausspielen ist kostenfrei.
Die letzte Alternative besteht im Setzen des Wertungssteins. Pro ausgegebenen Aktionspunkt darf man seinen Stein um ein Feld weiterziehen.
Am Ende einer Phase kommt es zur Wertung. Man erhält nun jeweils Punkte für Burgen, auf denen sich ein Ritter der eigenen Farbe befindet. Sind mehrere Ritter eines Spielers auf einer Burg, erhält nur der höchste Ritter Punkte.
Bei der Ermittlung der Punkte zählt man die Grundfläche und multipliziert dies mit der Ebene, auf der der eigene Ritter steht. Sind Ritter mehrerer Spieler vorhanden, erhalten sie alle jeweils Punkte.
Die Wertung findet im Uhrzeigersinn statt. Hat am Ende der Wertung der Spieler genauso viele Punkte wie ein anderer, rückt er zum nächsten freien Feld vor.
Die Burg mit dem König bringt eine Sonderwertung. Bei der ersten Wertung gibt es fünf Sonderpunkte, wenn die eigene Figur in dieser Burg auf Ebene 1 steht. Bei der zweiten Wertung muß man eine Figur in der zweiten Ebene haben, um 10 Sonderpunkte zu bekommen und bei Wertung 3 gibt es für einen Ritter in der dritten Ebene 15 Sonderpunkte.
Nach einer Wertung werden die restlichen Bausteine wieder eingesammelt und die neue Phase beginnt mit der Zuteilung neuer Bausteine. Der Spieler mit den wenigsten Punkten darf den König auf eine andere Burg setzen.

Spielende: Nach drei Wertungen endet die Partie. Wer nun die meisten Punkte auf der Erfolgsleiste vorweisen kann, gewinnt das Spiel.

Kommentar: In der Variante werden die Aktionskarten nach Farben sortiert und getrennt gemischt. Jeder erhält seinen Aktionskartenstapel. Beim Kauf einer Aktionskarte zieht der Spieler die drei obersten Karten und sucht sich dann eine Karte aus. Die restlichen Karten kommen auf oder unter den eigenen Aktionsstapel.
Die Meister-Version variiert das Spiel noch weiter. Bei Spielbeginn werden die acht Bausteine nun nicht mehr auf die vorgezeichneten Felder gestellt, sondern von den Spielern nach gewissen Regeln eingesetzt. Die Aktionskarten in den Spielerfarben werden in die Hand genommen. Der Kauf einer Karte entfällt also. Nun kommen auch die Meisterkarten ins Spiel. Eine dieser Karten wird vom gemischten Stapel genommen und offen ausgelegt. Erfüllt man diese Aufgabe am Ende einer Phase, erhält man die zusätzlichen Wertungspunkte. Die Zugreihenfolge der Spieler wird in jeder Spielrunde neu ermittelt. Startspieler wird der Spieler, dessen Wertungsstein auf der Erfolgsleiste am weitesten vorne steht.
Uns hat das Spiel überzeugen können. Anlehnungen an "Terra Turrium" sind gegeben, aber trotzdem besitzt das Spiel viele eigenständige Elemente. Besonders die erste Variante kam bei unseren Spielern gut an, da immer noch ein gewisses Glücksmoment vorhanden ist. Man sollte sich allerdings darüber klar sein, daß man mit "Torres" ein ruhiges Denkspiel erwirbt, bei dem man seine Züge durchrechnen sollte.

Fazit: Eine gute Neuerscheinung von FX Schmid.

Wertung: Das Spiel bekommt 5 Punkte. Die Farbwahl und die Gestaltung des Spielplans hätte allerdings besser sein können.

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