Für die Funktion unseres Onlineshops sind Cookies unerlässlich (z.B. für die Warenkorbfunktion) und werden daher automatisch gesetzt. Zusätzlich möchten wir mit Ihrer Erlaubnis aber gern auch das 'Facebook-Pixel' von Facebook für statistische Zwecke verwenden. Dadurch können wir mit Hilfe eines Cookies feststellen, wie unsere Marketingmaßnahmen auf Facebook wirken und diese ggf. verbessern. Über Ihr Einverständnis hiermit würden wir uns sehr freuen. Informationen zum 'Facebook-Pixel', zu Cookies und dem Ihnen zustehenden Widerspruchsrecht erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung. akzeptieren ablehnen
Bewertet durch: Michael Prössel
(Höchstpunktzahl ist 6)
Die Bedrohung geht weiter

Rick, Maggie, Glen und Daryl. Welchem Fan der Serie sind diese Charaktere nicht ans Herz gewachsen? Auch wenn wir vielleicht nicht immer alle Entscheidungen gutheißen, so will man sie doch nicht missen und hofft, dass ihnen ein Schicksal wie in "Game of Thrones" erspart bleibt und sie uns noch lange unterhalten werden.

In diesem Spiel zur Serie schlüpfen wir in die Rollen von bis zu sechs Charakteren aus der Serie um vier Orte vor den Beißerhorden zu verteidigen. Da wäre das Gefängnis, was aufgrund seiner hohen Mauern eine konstante Bedrohung von drei Beißern standhalten kann, der Highway, die Stadt und die Farm. Jedem Ort ist ein Kartenstapel zugeordnet, dies geschieht per Zufall, so dass jedes Spiel ein wenig anders ist. Auch die Anordnung der Orte auf dem Tisch kann zufällig erfolgen. Die Spieler bekommen jeweils einen Charakter, der eine Anführerfähigkeit besitzt, die sich von Charakter zu Charakter unterscheidet. Allen gemeinsam sind Lebenspunkte, maximal 5, Begleiter und Nahrung.

Ein Spieler wird zum ersten Anführer gewählt und darf die Figuren der Spieler auf den Orten verteilen. Da dieses Spiel ein kooperatives ist, sollten alle Spieler gemeinsam entscheiden, wo welcher Spieler zum Einsatz kommt. Dies hängt maßgeblich von der Bedrohung eines Ortes und der Bewaffnung der Spieler ab. Bevor nämlich die Spieler auf die Orte verteilt werden, zieht jeder zwei Karten vom Ereigniskartenstapel. Alle außer dem Anführer dürfen sich für eine Karte entscheiden; der Anführer muss beide ausspielen. Am besten lesen alle Spieler ihre Karten vor, diskutieren, welche der Karten eingesetz werden soll und einigen sich dann auf die Orte, zu denen sie bewegt werden sollen. Denn bis auf die erste Runde, in der das Einsetzen frei ist, dürfen zukünftige Anführer sämtliche Spielerfiguren nur einen Ort weiter bewegen, wobei das diagonale Ziehen nicht erlaubt ist.

Am Anfang ziehen alle Spieler eine Karte vom Ausrüstungsstapel. Sollten sie keine Waffe ziehen, dürfen sie eine weitere Karte ziehen, bis sie eine Waffe erwischt haben. Immerhin muss man nicht nackent in den Kampf ziehen! Neben den Ausrüstungskarten gibt es noch Munitions-, Nahrungs- und Verbündetenkarten. Diese sind jeweils einem Ort zugeordnet. Der Clou am Spiel ist, dass man als Gruppe verliert, wenn einer der Stapel aufgebraucht ist. Um aber die 12 Runden zu überleben, müssen die Spieler Karten von den Stapeln ziehen, denn ohne Nachschub ist man bald Zombiefutter. Hinzukommt, dass jeder Zombie, der sich am Ende einer Runde an einem Ort befindet, eine Karte vernichtet. Das Gefängnis konnte ja drei Zombies aushalten, ohne Karten einzubüßen.

Haben also alle Spieler ihre Karten vorgelesen, sich für eine entschieden und hat der Anführer seine Spezialfähigkeit genutzt und alle Spieler an einen Ort gestellt, kann die Runde beginnen. Alle Spieler spielen reihum, beginnend mit dem Startspieler. Als erste Aktion darf er einen Gegenstand mit einem anderen Spieler, der sich am selben Ort befindet, tauschen. Dann darf er eine der Nachschubkarten des Ortes ziehen, muss dies aber nicht tun, sollten nur noch wenige Karten sich hier befinden. Muss es vielleicht tun, weil er keine Munition mehr für seine Waffe hat. Neben Waffen, die Munition verbrauchen, gibt es auch noch Nahkampfwaffen wie Schwerter, Rohre oder die Machete.

Wer will, darf sich noch einen Ort weiterbewegen, allerdings kostet dies eine Nahrung. Dann kommen die Karten an die Reihe. Beide muss der Anführer verlesen und beide ausführen. Oft kommen durch diese Karten neue Beißer an die Orte, die einem dann wieder das Leben schwer machen. Manchmal darf man aber auch eine Karte ziehen, dies muss nicht immer vom zugeordneten Stapel sein.

Haben alle Spieler getauscht, sich bewegt, Karten genommen sowie ihre Ereigniskarten ausgeführt kommt es zur Kampfphase. Der Anführer entscheidet, welcher Ort als erstes abgehandelt werden soll. Befinden sich weder Spieler noch Zombies an diesem Ort - puh, Glück gehabt. Gibt es nur Spieler passiert auch nichts. Sind aber nur Zombies vor Ort, wird für jeden Zombie eine Karten auf den Ablagestapel gelegt, arrggh. Sollten sich sowohl Zombies als auch Spieler an einem Ort befinden, kommt es zum Kampf.

Die Waffen der Spieler sind unterschiedlich stark. Die Pistole darf mit einem Würfel schießen, das Gewehr mit zwei und die Shotgun mit drei. Je fünf gewürfelter Augen wird ein Zombie umgelegt und vom Spielfeld genommen. Dabei addieren sich die Werte, wenn mehrere Spieler an einem Ort Feuerwaffen verwenden. Nahkampfwaffen machen auch Würfelschaden, dieser wird aber nicht addiert, auch nicht wenn mehrere Spieler Nahkampfwaffen verwenden. Dafür haben die Waffen allerdings andere Boni, so kann man mit der Katana solange weiter Zombies schlachten, wie man wenigstens eine 4 würfelt. Dabei addieren sich die einzelnen Würfe zu einer Gesamtzombieschlachtzahl, die man durch 5 teilt.

Stehen nach dem blutigen Gemetzel noch Zombies an einem Ort, fallen sie die Spieler an. Jeder Zombie nimmt einen Lebenspunkt zwischen seine gierigen Zähne; wie der Verlust verteilt wird, obliegt den Spielern. Sollte ein Spieler ins Gras beißen, darf man einen noch nicht verwendeten Charakter aus der Schachtel nehmen. Ist dies alle, setzt man für den Rest des Spieles aus.

Nachdem alle Kämpfe ausgefochten wurden und entweder Karten oder Lebenspunkte dabei verloren gingen, darf jeder Spieler noch ein Nahrungsplättchen abgeben um einen Lebenspunkt zu regenerieren.

Das Spiel endet entweder nach 12 Runden siegreich für die Spieler, oder genau in dem Moment, wenn einer der Kartenstapel aufgebraucht ist. Dann allerdings nicht erfolgreich.

The Walking Dead hat einige interessante Aspekte. Zum einen ist es ein kooperatives Spiel, bei dem jeder Spieler die Vorzüge seines (Spiel-)Charakters einbringen kann. Es erfordert schon etwas Planung eine Runde erfolgreich zu überleben, denn oft brennt es an allen Orten oder die gezogenen Karten potenzieren sich. Da beide Karten des Anführers immer gespielt werden müssen, kommt es oft zu Grundsatzentscheidungen: Können wir auf Karten an diesem einen Ort verzichten, denn Spieler X braucht unbedingt Munition, oder muss unbedingt an Ort Y da er mit der Shotgun die Zombieplage dort verkleinern kann.

Man sollte auch darauf achten, dass nicht ein Spieler mit einer Pistole an einen Ort gerät, an dem es von Zombies nur so wimmelt. Dann kann er sich gleich verabschieden. Das Spiel lebt von diesen Entscheidungen, die oft zwischen Pest und Cholera liegen, wobei man manchmal nicht weiß, welches das kleinere Übel der zwei ist.

Kritiker von kooperativen Spielen mögen wieder einwerfen, und das tun sie gerne, dass man solche Spiele auch alleine spielen kann, denn wenn andere einem sagen, was man zu tun hat, muss man ja gar nicht erst spielen. Das ist natürlich irgendwie richtig, aber auch irgendwie falsch. Kooperative Spiele sollen nicht einen Alphawolf generieren und alle anderen folgen seiner Duftnote, sondern dazu anregen, dass man sich wie in einem Think-Tank gemeinsam an die für alle beste Lösung herantastet. Dass dieser Prozess etwas dauern kann, liegt in der Natur des Menschen. Daher ist die angegebene Spieldauer von 45 Minuten nicht sehr realistisch. Im Schnitt haben wir das Doppelte benötigt, ohne das Regelstudium mit einzuberechnen.
Bisher ist es uns auch immer gelungen das blutige und frühzeitige Ende erfolgreich abzuwenden, aber es war manches Mal schon böse knapp.

Insgesamt finden wir eine stimmige Umsetzung der Serie als Brettspiel vor, die Grafiken sind Bilder aus der Serie und auch das Inventar stammt direkt vom Rücken der Charaktere. Die Regeln sind an sich simpel, aber die Kombination der Karten macht jedes Spiel zu einer neuen Herausforderung.

Sie sollten The Walking Dead- Der Widerstand kaufen, wenn Sie:

- gerne die Serie schauen
- kooperative Spiele mögen
- Fotos im Spielmaterial mögen

Sie sollten The Walking Dead- Der Widerstand nicht kaufen, wenn Sie:

- mit Zombies nichts anfangen können
- kooperative Spiele nicht mögen

The Walking Dead - Der Widerstand kaufen:


nur 26,99
inkl. MwSt.. Außerhalb Deutschlands zzgl. Versandkosten
versandkostenfrei in Deutschland

auf Lager

So geht´s weiter:


Weiter stöbern
Zur Startseite
Hilfe
Kontakt: Servicehotline: +49 (0) 180 50 55 77 5
(0,14 €*/min aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunktarife max. 0,42 €*/min)
  Bitte beachten Sie hierzu unsere Verbraucherinformationen zu entgeltlichen Mehrwertdiensten.*inkl. MwSt.
Startseite   Sitemap   Hilfe   Impressum   Kontakt   AGB & Kundeninfo   Widerrufsbelehrung   Datenschutz   Batterieentsorgung   Partnerprogramm   Pressebereich
The Walking Dead - Der Widerstand
Preis: 26,99
inkl. MwSt., Versandkosten
auf Lager
1-3 Tage, max. 1 Woche
Brettspiele, Gesellschaftsspiele und Kartenspiele
0 180 50 55 77 5
Mo.-Fr. 10:00-18:00 Uhr
(0,14€/min, bei Mobilfunk max. 0,42€/min)
deutschlandweit
versandkostenfrei
(25€ Mindestbestellwert)
Suche: