Bewertet durch: Michael Prössel
(Höchstpunktzahl ist 6)
Es zählt, was erzählt wird.

Wenn einer eine Geschichte erzählt, dann hat er viel erlebt. Von dem was er erlebt hat, sollten die anderen in der Runde möglichst viel im Vorfeld erahnen und auf ihrem Notizzettel festhalten. Sollte unser Erzähler nämlich wirklich diese Dinge erlebt haben, regnet es Punkte. Meistens, so sollte man meinen, kommen die fünf ausgedachten Begriffe, Adjektive oder Verben sicherlich in der zu erzählenden Geschichte vor, da, zumindest die Vorderseiten der Aufgabenkarten, relativ alltägliche Situationen beschreiben. Weit gefehlt.

Stories! ist ein Erzählspiel. Es ist kommunikativ und durchaus lustig, meistens in Situationen, in denen Lustigkeit eigentlich nicht erwartet wird. Oft auch erst nach der "Auflösung", wenn alle Spieler ihre nicht genannten Begriffe in die Runde geben. Je eloquenter die Spieler, desto mehr Spaß ist im Spiel. Sprechmuffel werden wenig Spaß haben und auch ihre Mitspieler mit ihrer selbstverordneten Maulsperre in den Wahnsinn treiben.
Ein Spieler nimmt eine Aufgabenkarte und liest den Text vor. Daraufhin notieren sich die andern Spieler fünf Begriffe, von denen sie meinen, der Erzähler wird ohne sie seine Geschichte nicht erzählen können. Währenddessen überlegt der Erzähler schon einmal gut, wie er seine Geschichte voranschreiten lassen will. Haben alle Spieler ihre Notizen gemacht, dreht man die Sanduhr um und es geht los. Der Erzähler beginnt noch einmal mit dem Kartentext: "Als ich gestern meinen Wagen in die Werkstatt gebracht habe..." (ist zwar grammatisch nicht korrekt, aber na gut).
Manchmal vergaloppiert sich der Erzähler in eine bestimmte Richtung und umschifft so mühelos alle gut gemeinten Begriffe seines Publikums. In einem solchen Fall können die Spieler Fragekarten abwerfen, zwei hat jeder, die allerdings Minuspunkte bringen. Die erste -1, die zweite -2. Damit kann man aber eine bestimmte Richtung einschlagen. "Was trankt ihr nochmal auf der Party?" "Ah, ja, äh, Wein, Weißwein, Rotwein, Bier, Wasser, Cola, Fanta..." Habe ich nur "Wein" geschrieben, muss der Erzähler auch "Wein" sagen. "Weißwein" würde in einem solchen Fall als ein anderes Wort zählen. Ist die Zeit um, kommt es zur Auswertung.
Hat ein Spieler einen genannten Begriff alleine aufgeschrieben, so bekommt er 4 Punkte. Muss er ihn sich mit einem oder mehreren Spielern teilen, bekommen alle je 2 Punkte. Der Erzähler bekommt die gleichen Punkte wie der Spieler dieser Runde mit den meisten. Die Punkte werden auf dem Punktetableau festgehalten.

Das Spiel endet nach zwei Durchgängen. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt das Spiel.

Spieler. die gerne reden und kreativ im Ausdenken von sinnfreien Kurzgeschichten sind, werden sicherlich ihren Spaß an dem Spiel haben. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass man das Spiel mit Kindern sehr gut spielen kann, obwohl, vielleicht würden die zu rabiat werden, wenn ihre Begriffe nicht fallen. Ansonsten ist es sicherlich kein abendfüllendes Spiel, aber mit der Schnute am rechten Platz wird es unterhalten; wenn man denn unterhalten werden will.

Sie sollten Stories! kaufen, wenn Sie:
- gerne reden
- kreativ im Geschichtenerfinden sind
- oft genau das denken, was auch Ihre Freunde denken

Sie sollten Stories! nicht kaufen, wenn Sie:
- nicht gern den Mund aufmachen
- keine Phantasie haben
- es nicht mögen, wenn andere total anders denken als Sie

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