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Bewertet durch: Michael Prössel
(Höchstpunktzahl ist 6)
Ein cleveres Spiel

Normalerweise sind wir ja andere Spiele von dem Autoren gewohnt. Spiele mit viel Strategie, Taktik und langen Anleitungen. Spiele, die man gut vorbereiten muss. Spiele, die Stunden dauern und oft gespielt werden wollen, damit man alle Facetten und die Tiefe des Spieles erfahren kann. Pictomania ist da ein wenig anders. Es ist nicht weniger interessant oder fesselnd, aber die Anleitung ist kurz, der Sinn und das Ziel des Spieles schnell erklärt.
Wie der Name vermuten lässt, geht es um Bilder und zwar um eine ganze Flut an Bildern. Die Spieler müssen zeichnen und gleichzeitig raten. Wer schlecht oder ungenau zeichnet wird am Ende weniger Punkte einheimsen können, wer sich aber zu viel Zeit lässt, dem wird genau das Gleiche passieren, weil er sich bei seinen Mitspielern nicht ausreichend umschaut und deren Zeichenergüsse interpretiert.

Jeder Spieler erhält einen Stift, einen kleinen Schwamm und ein Zeichenbrett, das sowohl zum Zeichnen als auch zum Festhalten der Punkte dient. In die Ständer kommen sechs Karten, die jeweils einem Symbol zugeordnet sind und auf denen sieben Begriffe zu mehr oder weniger einem passenden Oberbegriff genannt werden. Nun erhält jeder Spieler verdeckt eine Symbolkarte und eine Zahlenkarte von 1 bis 7; diese geben vor welchen Begriff man zu zeichnen hat. Es gibt die Begriffskarten in vier unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden von grün bis violett. Die violetten Karten sind für die Picassos unter den Spielern, denn hier finden sich auch gerne Verben und nicht nur Nomen, was das Zeichnen wirklich enorm erschwert.
Zusätzlich erhalten die Spieler noch Tippkarten, abhängig von der Spieleranzahl, immer eines weniger als Spieler teilnehmen, da man sich ja selbst keines geben muss. Hinzu kommen noch Zahlenkarten mit den Werten von 1 bis 7, um klarzumachen, welchen Begriff man meint der Mitspieler da wohl gezeichnet hat. Sobald alle bereit sind geht das Zeichnen und Raten los. Bin ich der Meinung eine Zeichnung zu erkennen, lege ich die entsprechende Zahlenkarte vor den Spieler ab. Da wir 6 x 7 Begriffe zur Verfügung haben, abzüglich denen, die unter unser eigenen Zahl zu finden sind, also immer noch 6 x 6, muss man drei Aktionen zur gleichen Zeit stemmen: Ich muss zeichnen, und zwar so, dass die anderen Spieler es erkennen können, ich muss mir die Zeichnungen der anderen Spieler ansehen und mit den Begriffen auf den Karten vergleichen. Das artet schon mal in Stress aus, besonders dann, wenn die Mitspieler eben keine Van Goghs sind.
Will oder kann man nicht weiter raten, nimmt man sich das Bonusplättchen mit den meisten Sternen aus der Mitte des Tisches. Auch hier liegt immer eines weniger, als Spieler mitspielen, so dass der langsamste leer ausgeht. Sobald das letzte Bonusplättchen genommen wurde, endet eine Runde und es kommt zur Auflösung. Nacheinander werden die einzelnen Spieler den Stapel vor sich auswerten. Dabei beginnen sie unten im Stapel, also mit der Karte, die als erste gelegt wurde. Zeigt sie die richtige Zahl, bekommt der Spieler mein wertvollstes Tippplättchen. Ist die Zahl falsch, kommt sie für später in die Tischmitte.
Haben alle Spieler auf diese Weise ihren Tippstapel abgearbeitet und Punkteplättchen verteilt, kommt es zur Auflösung der falschen Tipps. Der Spieler mit den meisten falschen Tipps ist das schwarze Schaf der Runde und sein Bonusplättchen zählt für ihn minus. Sollten mehrere Spieler gleich oft daneben liegen, wird niemand zum schwarzen Schaf erkoren.

Die Auswertung sieht dann wie folgt aus: Bonusplättchen aus der Mitte und von anderen Spieler zählen Pluspunkte, eigene, nicht vergebene Plättchen zählen Minuspunkte. Die Differenz oder, im Idealfall, die Summe, trägt man oben auf seinem Zeichenbrett ein. Danach werden die Karten und die Spielerplättchen zurückgegeben und die Bonusplättchen wieder in die Mitte gelegt, die Zeichnungen mit dem Schwamm entfernt und die Begriffskarten durch neue ersetzt. Nun ist wieder alles bereit für eine weitere Runde, von denen es fünf gibt, bis dann auch das Spiel zu Ende ist. Wer nun die meisten Punkte hat, gewinnt.

Pictomania bringt sehr viel Spaß und ist auch mal etwas Neues. Normalerweise zeichnet und rät man hintereinander aber nicht zur gleichen Zeit. Die Fülle an Begriffen macht das Raten hin und wieder zu einem Stresstest. Interessant und fair ist der Umstand, dass man gut zeichnen muss, damit man seine eigenen Punkteplättchen loswird und somit Minuspunkte am Ende der Runde vermeiden kann. Wer auch noch schnell ist, sammelt mit den Bonusplättchen zusätzliche Punkte aus der Mitte. Kurios wird es, wenn Spieler eine merkwürdige Vorstellung von Begriffen haben. So hat ein nicht genannter Mitspieler den Begriff "Regenbogen" doch tatsächlich durch vertikale Striche versucht darzustellen, was bei allen anderen Spieler eher die Assoziation "Kanu" oder ähnliches geweckt hat. Klar, dass man Ende alle falsch lagen und es keine Punkte zu vergeben gab, so dass seine Runde nur semierfolgreich beendet wurde. Dieser Schnitzer ist seitdem ein Garant für Lachausbrüche und Mitleidsbeurkundungen der anderen Spieler.

Wer also gerne zeichnet und gut im Erkennen von unprofessionellen Geschmiere ist, wird seinen Spaß mit Pictomania haben. Und zwar viel Spaß. Sollten Sie aber weder ein gutes Auge noch eine ruhige Hand haben, würde ich es lieber mit einem anderen Spiel probieren.

Sie sollten Pictomania kaufen, wenn Sie:
- gerne lachen und Spaß mit Spielen haben
- gerne zeichnen, auch wenn Sie es nicht so gut können
- viel Spaß beim Erraten von Meisterwerken der anderen Spieler haben
- unter Zeitdruck Wunderwerke erschaffen können

Sie sollten Pictomania nicht kaufen, wenn Sie:
- nicht zeichnen können oder wollen
- ein kleiner Grisgram sind
- meinen, Regenbögen haben senkrechte Streifen

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, "Pictomania" ist voraussichtlich ab Ende Oktober 2018 lieferbar.

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