Bewertet durch: Andreas Keirat
(Höchstpunktzahl ist 6)
Ausstattung: 65 Bauwerkskarten, 8 Charakterkarten, 1 Startspieler-Karte, 7 Übersichtskarten, 30 Goldstücke

Aufmachung: Die Karten sind wunderschön illustriert. Auf den Bauwerkskarten findet man neben dem Namen und dem Bild des Gebäudes noch die Kosten in Form von Goldstücken, die ein Spieler für den Bau bezahlen muß. Jede Karte besitzt dabei eine von fünf Hintergrundfarben. Die Charakterkarten besitzen verschiedene Konterfeis und geben dem Spieler besondere Spielaktionen für eine Runde. Der aktuelle Startspieler wird mit der Startspieler-Karte gekennzeichnet. Dieser wechselt nicht unbedingt in jeder Runde. Auf den Übersichtskarten sind die Spezialfähigkeiten jedes Spielers und der Ablauf eines Zuges angegeben. Mit den Goldstücken bezahlt man den Bau einer Bauwerkskarte. Das Material ist von sehr guter Qualität, hervorragend gezeichnet und platzsparend in einer kleinen
Schachtel untergebracht.

Ziel: Jeder Spieler versucht, mit dem Bau von acht Gebäuden eine möglichst wertvolle Stadt zu bilden.
Der älteste Spieler wird zum Startspieler der ersten Runde und erhält die entsprechende Karte, die er in den Standfuß steckt und vor sich abstellt. Er mischt die Gebäudekarten und teilt jedem vier Karten aus, die die Spieler anschließend auf die Hand nehmen, ohne sie den Mitspielern zu zeigen. Dann bekommt jeder Spieler noch zwei Goldstücke und eine Übersichtskarte. Die Goldstücke müssen für den Rest der Partie immer sichtbar für alle Spieler ausliegen.
Der Startspieler der Runde ist automatisch der König. Er mischt die Charakterkarten gründlich durch und legt dann eine Karte unbesehen verdeckt in die Tischmitte. Je nach Spielerzahl werden dann noch ggf. bis zu zwei weitere Charakterkarten offen daneben ausgelegt. Befindet sich unter den offenen Karten der König, wird dieser in den Reststapel der Charakterkarten eingemischt und man legt eine andere Charakterkarte offen aus.
Die restlichen Charakterkarten nimmt der König nun auf die Hand, wählt eine Person aus, die er in dieser Runde verkörpern will und gibt die restlichen Karten anschließend verdeckt seinem Nachbarn. Dieser wählt aus den verbliebenen Karten ebenfalls eine aus und gibt den Rest seinerseits weiter. Die letzte verbliebene Charakterkarte wird wieder verdeckt in die Tischmitte gelegt.
Nun beginnt der König, die Charaktere nacheinander in fester Reihenfolge aufzurufen. Hat ein Spieler den aufgerufenen Charakter, gibt er sich durch Umdrehen der Karte zu erkennen und macht seinen Spielzug. Die Karte wird anschließend offen in die Mitte des Tisches gelegt. Sind alle acht Charaktere aufgerufen worden, beginnt eine neue Spielrunde.
Wenn der Charakter aufgerufen ist, darf der Spieler sich zu erkennen geben und anschließend entweder zwei Goldstücke als Einkommen kassieren oder sich die beiden obersten Karten des Gebäudestapels ansehen und eine Karte auswählen, die er auf die Hand nimmt. Die nicht gewählte Karte kommt offen auf einen Ablagestapel.
Anschließend kann der Spieler eine Karte mit einem Bauwerk auslegen, wenn man dafür die entsprechenden Baukosten in Form von Goldstücken bezahlen kann.
Außerdem kann der Spieler die Spezialeigenschaften seines Charakters nutzen, wenn er dies möchte. Dies kann jederzeit während des Zuges geschehen.
Hat man den Meuchler gewählt, darf man einen Charakternamen benennen, den man in dieser Runde töten will. Der betreffende Spieler gibt sich jedoch nicht zu erkennen und bleibt auch beim Aufruf seines Charakters stumm. Er darf diese Runde keine Aktionen ausführen.
Der Dieb benennt einen Charakter, den er in dieser Runde bestehlen will. Er kann dabei jedoch weder den Meuchler, noch den getöteten Charakter wählen. Der bestohlene Spieler verliert, wenn er an der Reihe ist, am Anfang seines Zuges sein gesamtes Gold an den Dieb. Besitzt er zu diesem Zeitpunkt kein Gold, hat der Dieb Pech gehabt.
Mit dem Magier kann man seine Handkarten (Gebäude) mit einem beliebigen Mitspieler tauschen. Alternativ kann man auch eine beliebige Anzahl von Handkarten auf den Ablagestapel werfen und sich neue Bauwerkkarten ziehen.
Durch die Wahl der Königskarte wird man Startspieler der folgenden Runde. Nach dem Erkennen erhält man sofort die Startspielerkarte und macht seinen Spielzug. Ferner muß man von nun an die restlichen Charaktere aufrufen. Der König erhält außerdem ein Goldstück pro gelber Karte, die in seinem Reich ausliegt. Gibt sich kein König zu erkennen, weil er gemeuchelt oder als verdeckte Karte in der Mitte liegt, bleibt der alte König auch König in der neuen Runde.
Der Prediger hilft dem Spieler, seine Gebäude vor dem Söldner zu schützen. Kein Gebäude dieses Charakters kann durch den Söldner angegriffen werden. Außerdem kann der Prediger für jedes blaue Gebäude in seinem Reich ein Goldstück extra erhalten.
Der Händler bekommt ein Goldstück dazu. Ferner erhält er für jedes grüne Gebäude, daß in seinem Reich ausliegt, ein weiteres Goldstück.
Der Baumeister erhält in seinem Zug immer zwei neue Bauwerkskarten, die er beide behalten darf. Außerdem ist es ihm gestattet, bis zu drei Gebäude in einer Runde zu bauen, wenn er die entsprechenden Karten bezahlen kann.
Der Söldner bekommt pro rotem Gebäude in seinem Reich ein Goldstück. Ferner darf der Spieler ein Gebäude eines Spielers benennen, daß er niederbrennen will. Dafür muß er ein Goldstück weniger ausgeben, als der betreffende Spieler für den Bau bezahlt hat. Der Söldner kann keine Stadt mehr angreifen, die aus acht Gebäuden besteht.

Spielende: Sobald ein Spieler acht Bauwerkkarten ausliegen hat, wird die Runde noch zu Ende gespielt, bevor es zur Punktzählung kommt. Jeder Spieler erhält so viele Siegpunkte, wie seine Gebäude wert sind. Es gibt drei Bonuspunkte, wenn man in den fünf verschiedenen Gebäudefarben jeweils mindestens eine Karte ausliegen hat. Der Spieler, der als erstes acht Gebäude ausliegen hat, erhält vier Bonuspunkte, alle anderen Spieler, die in dieser Runde ebenfalls eine Stadt bilden können, erhalten zwei Zusatzpunkte.

Kommentar: Der erste Eindruck, daß es sich bei diesem Spiel um eine aufgemotzte Version von „Verräter" (Adlung) handelt, bewahrheitet sich nur ein wenig. Der Mechanismus mit den unterschiedlichen Charakteren, Eigenschaften und das Auswahlverfahren sind an das Spiel angelehnt, doch gibt es viele eigenständige Spielelemente, die dieses Spiel nicht zu einer Kopie machen. Eine Partie ist ab vier Spielern schon recht spaßig, gewinnt aber noch, wenn mehr Personen am Tisch sitzen.

Fazit: Ein schönes Ärgerspiel.

Wertung: Wir geben dieser Neuheit von Hans im Glück 5 Punkte. Ein gelungenes Kartenspiel für große Gruppen.

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