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Bewertet durch: Michael Prössel
(Höchstpunktzahl ist 6)
Die merkwürdige Stadt!

Oddville ist schon ein merkwürdiger Name für eine Stadt. Grob übersetzt könnte es als Merkwürdigort gelten oder als Seltsamhagen. Die Stadt wird von vier Gilden regiert, zu denen je drei Mitglieder gehören. Diese Herrschaften geben den Spielern, die sie kontrollieren, Vorteile, die man im Spiel während des Zuges nutzen kann. Aber zu Anfang gibt es noch nicht viel, was man einen Ort nennen könnte, nur einen Marktplatz, von dem aus die Bauvorhaben der Spieler beginnen müssen. Dieser Marktplatz ist aber auch gleichzeitig die obere Grenze, so dass man nur nach links, rechts und unten anbauen darf. Die Oberen der Stadt werden sich schon etwas dabei gedacht haben.

Bauen kann man bekanntlich nicht ohne Rohstoffe, auch nicht in einer seltsamen Ortschaft. So finden wir Holz, Stein, Lehm und Kristalle, die von unseren Arbeitern abgebaut werden können. Dies geschieht aber ein wenig anders als in anderen Spielen. Es gibt schlicht keine Rohstoffklötzchen nur Plätze für unsere Arbeiter auf dem Rohstofftableau. Im jeweils unteren Bereich der vier Rohstoffe finden wir drei Felder, wobei das linke Feld leer ist und auf den anderen eine Münze zu sehen ist. Dies bedeutet, dass wir eine Einheit Geld ausgeben müssen, wenn wir einen Arbeiter hier platzieren wollen. Im oberen Bereich können so viele Arbeiter stehen wie sie wollen, die Platzgebühr beträgt an dieser Stelle zwei Münzen.

Jeder Spieler verfügt über vier Arbeiterkarten, die alle ein wenig unterschiedlich sind. Grundsätzlich können wir unsere Arbeiter für drei unterschiedliche Aktionen nutzen: Entweder sollen sie Rohstoffe abbauen, Geld beschaffen oder eine der ausliegenden Gebäudekarten erhalten. Der "schlechteste" Arbeiter bringt nur Holz nach Hause, kein Geld und kann nur die erste offene Karte kostenlos bekommen. Alle anderen kosten Geld (1, dann 2, dann 3 usw.). Der "beste" Arbeiter kann alle Rohstoffe abbauen, bekommt 3 Gold nach Hause und kann eine der ersten vier Karten kostenlos erhalten.
Die zu bauenden Gebäude brauchen zwei bis drei Rohstoffe, so dass die ersten Runden - man startet mit einem Rohstoff - klar dem Erwerb von Rohstoffen dienen. Geld ist sicherlich auch nicht verkehrt, also wird ein Arbeiter, vielleicht der "beste", als Geldeintreiber ausgespielt. Danach sollte man sich um den Erwerb eines Hauses kümmern. Erst wenn alle Arbeiter ausgespielt wurden bekommt man sie wieder zurück auf die Hand. Die Ungeduldigen können so viel Geld ausgeben, wie sie noch Arbeiter auf der Hand halten, um die schon gespielten wiederzubekommen.
Die Häuser sind die Karten, die die Siegpunkte bringen. Dabei gibt es aber unterschiedliche Formen des Siegpunkterwerbs. Manche Karten haben einen festen Wert, andere holen sich ihren durch die angrenzenden Karten oder durch die Karten in der selben Reihe oder Spalte. Bin ich irgendwann so weit, dass ich ein Gebäude errichten möchte, muss ich die Arbeiter auf den entsprechenden Rohstofffeldern abziehen und das Gebäude an die anderen anlegen. Dabei muss man nur darauf achten, dass Straße an Straße und / oder Haus an Haus gebaut wird. Als kleine Belohnung, dass ich Oddville verschönert habe, bekomme ich den Bonus, der oben rechts zu sehen ist. Desweiteren erhalte ich die Boni der Karten, die durch Straßen an mein eben gebautes Gebäude angrenzen. In der Regel bekommt man Rohstoffe oder darf vorhandene Rohstoffe tauschen. Ist in der Ecke oben ein Gildenzeichen zu sehen, darf ich mir die oberste Personenkarte des entsprechenden Gildenstapels nehmen. Gibt es keine Karten mehr, müssen erst alle Spieler ihre Gildenmitglieder abgeben, bevor ich eine Karte bekomme.
Diese Herren und Damen machen das Bauen in Oddville ein wenig leichter. So darf man mehrere Arbeiter losschicken, man bekommt am Anfang der Runde Geld oder bezahlt für das Aufnehmen der Arbeiter weniger. Einige der Personen sind eher unwichtig, andere helfen schon enorm. Besonders die grünen Gildenmitglieder haben es uns angetan, da ihre Hilfe besonders gut ankommt.

Immer wenn ich ein Gebäude errichtet habe, stelle ich eine meiner Arbeiterfiguren darauf. Sobald ein Spieler sechs Arbeiter in der Stadt stehen hat, endet das Spiel sofort. Wer nach dem Zählen der Punkte die meisten sammeln konnte, gewinnt den Wettstreit um Oddville.

Der Mechansimus der Rohstoffe hat uns gut gefallen, ansonsten ist das Spiel doch sehr vom Glück abhängig. Welche Gebäude ins Spiel kommen entscheidet oft darüber, wie schnell und wie viel gebaut wird. Auch wenn man maximal 5 Gold halten darf, übrigens sind die Rückseiten der Karten die Goldstücke, so dass man seine Karten immer gut trennen muss - wir haben drei Haufen vor uns liegen: das Geld, die erworbenen Gebäude (nebeneinander und offen) und die gespielten Arbeiter - ist Geld nicht so sehr das Problem, so dass man sich mit dem besten Arbeiter auch mal die neu aufgedeckte Karte für 2 Gold holen kann.

Leider gibt es wenig Interaktion im Spiel. Jeder sammelt die Rohstoffe für sich und wenn er denn mal bauen kann, tut er dieses ohne viel Aufhebens. Auch wenn ich theoretisch immer alle zu bauenden Gebäude sehen kann und vernetzt mit den Arbeitern der anderen Spieler auf dem Rohstofftableau herausbekommen kann welche Gebäude eventuell gleich errichtet werden können, nutzt dies nicht viel den anderen Spielern Steine zwischen die Beine zu werfen. Einige Gebäude kann man nicht zu jeder Zeit bauen, da sie zum Beispiel keine Stra0ße nach rechts abgängig haben und so an keine Karte passen. Oder eben nur an eine. Aber habe ich gerade alle parat, damit ich dort bauen kann um Axel den Bauplatz vor der Nase wegzuschnappen? Eher selten.
Oddville ist ein feines kleines Familienspiel, das keinen Spieler zu keiner Zeit überfordert aber die Spieler auch vor keine großen Herausforderungen stellt. Irgendwann ist es zu Ende und der Sieger steht mehr oder weniger überraschend fest.

Und genauso abrupt wie das Spiel endet, endet auch die Rezi an dieser Stelle.

Sie sollten Oddville kaufen, wenn Sie:
- gerne nette Familienspiele spielen
- Legespiele mit Karten mögen
- nichts zu Komplexes suchen

Sie sollten Oddville nicht kaufen, wenn Sie:
- einen Spielplan benötigen um ein erfüllendes Spieleerlebnis zu haben
- etwas mehr Interaktion und Ärgermöglichkeiten suchen

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