Bewertet durch: Michael Prössel
(Höchstpunktzahl ist 6)
Schummeln erlaubt!

Normalerweise ist mogeln ja verboten. Denn wer mogelt, der betrügt am Ende sich selbst. Ja, mogeln ist keine feine Sache. Jeder kann sich mal irren und einen Fehler machen. Dann sollten die anderen Spieler nicht so kleinlich sein und ihn nicht zu hart anfassen. Wer aber mogelt, der wird mit Verachtung gestraft!
Bei Mogel-Motte ist das aber ein klein wenig anders. Lustigerweise gibt es Regeln bei diesem Spiel, obwohl doch mogeln ausdrücklich erlaubt ist. Aber wehe du mogelst, wenn du es nicht darfst! Das geht nun wiederum nicht. Wo würden wir dann hinkommen, wenn jeder einfach so vor sich hinmogeln könnte. Nein, nein. Zum gepflegten Mogeln brauchen wir natürlich Regeln. Die sind anscheinend für Erwachsene ein wenig gewöhnungsbedürftig, Kinder scheinen damit aber keine Probleme zu haben. Im Prinzip geht es darum: Ein Spieler wird zur Wächter-Wanze auserkoren. Er darf nicht mogeln, aber die anderen beim Mogeln erwischen und dann den Wanzen-Job weitergeben. Wer sich seiner Karten zuerst entmogelt hat, gewinnt die Runde. Nun notieren alle ihre Minuspunkte aus der Hand und es geht in die zweite Runde. Das Spiel endet nach so vielen Runden wie Spieler teilnehmen. Wer dann die wenigsten Minuspunkte hat, gewinnt.

Der Ablegepart ist recht einfach: Entweder legt man eine Karte, deren Nummer einen Punkt höher oder einen Punkt niedriger ist, als die ausliegende Karte. Wer keine passende Karte hat, muss eine ziehen. Die Wanze, wie gesagt, wacht über den regelkonformen Spielablauf und versucht andere Spieler beim Mogeln zu erwischen. Gelingt ihr das, gibt es zwei Möglichkeiten: Sie hat zu Recht einen Spieler beschuldigt, dieser muss nun seine Karte wieder auf die Hand nehmen und zudem bekommt er von der Wanze eine Karte sowie die Wanzen-Karte. Er ist nun der neue Wächter. Sollte die Wanze aber geschielt haben, dann muss sie eine Karte vom Stapel als Strafe ziehen.
Da das Mogeln wie erwähnt streng nach Regeln ablaufen muss, hier einmal die Grundsätze des Mogelns: 1. Alle Karten müssen stets über dem Tisch gehalten werden; 2. Man darf stets nur eine Karte wegmogeln; 3. Wurde eine Mogelmotte überführt, ruht die Mogellei, bis alle Unklarheiten bereinigt sind; 4. Die letzte Karte darf nie, nie nie weggemogelt werden.

Kommen wir nun zum Teil des Spieles, aus dem klar ersichtlich wird, warum es eher ein Kinderspiel und eben kein Spiel für gestandene Erwachse ist: Die Karten haben nicht nur Ziffern, sondern auch unterschiedliche Kreaturen abgebildet, die unterschiedliche Aktionen erlauben, bzw. einfordern. Hat man eine Mogel-Motte auf der Hand, darf man sie nur wegmogeln, aber nicht ausspielen oder verschenken. Wird eine Spinne gespielt, darf man sofort eine weitere Karte an einen Mitspieler verschenken. Die Mücke ist der Hit unter den Erwachsenen: Wird sie gespielt, müssen sofort alle anderen Spieler mit der flachen Hand auf die Karte schlagen. Der langsamste Spieler bekommt von jedem anderen Spieler eine Karte geschenkt. Wie nett.
Mogel-Motte - Mogelspiel von Drei Magier Spiele
Lege ich eine Kakerlake versuchen alle Spieler eine Karte mit dem gleichen Wert darauf zu legen. Nur der schnellste lässt seine Karte liegen. Und zum Schluss die Ameise. Da Ameisen bekanntlich vorsorgen, müssen nun alle anderen Spieler eine Karte vom Nachziehstapel ziehen und auf die Hand nehmen.

Spiele, bei denen es um Schnelligkeit im Kartenablegen geht, neigen dazu, die Karten schnell alt und zerknickt aussehen zu lassen. Mogel-Motte ist hier keine Ausnahme. Die Karten sind zwar stabil und halten den einen oder anderen Zusammenstoß aus, aber zu oft mögen auch sie es nicht, mit anderen Karten zusammenzustoßen.
Die Grafiken sind bekannt aus den anderen Kartenspielen der Firma, die Kartenrückseiten sehen stylisch aus, auch wenn sie nicht bei allen Spielern ankamen, aber was wissen Erwachsene schon! Die Kinder mochten sie. Spielt man ohne eine Aufsicht kann es schon mal zu Rangeleien kommen, da einige Kinder den Sinn des Spieles (zu mogeln) hin und wieder zu sehr verinnerlicht hatten. Aber insgesamt hat es allen Spaß gemacht, zumindest allen unter 20, die sich auf eine Runde Mogel-Motte eingelassen haben. Denn die Herausforderung an diesem Spiel ist es eben nicht möglichst clever und taktisch zu spielen, sondern seiner inneren Mogel-Motte freie Hand zu geben und mit einem Pokerface eine nach der anderen Karte unter den Tisch fallen zu lassen, ohne ein Augenblinkern zwei Karten auf den Ablagestapel zu legen oder auch mal einem anderen Spieler eine Karte zu viel zu "schenken". Ob diese Arten der "Entsorgung" alle regelkonform sind, lässt sich nicht sagen. Solange aber die vier Grundregeln eingehalten werden, sollte man auf der sicheren Seite stehen.

Sie sollten Mogel-Motte kaufen, wenn Sie:
- gerne Kinderspiele spielen
- gerne schummeln, mogeln, foppen
- aufmerksame Augen haben

Sie sollten Mogel-Motte nicht kaufen, wenn Sie:
- keine Kinderspiele spielen wollen
- mogeln absolut ablehnen
- selbst beim Mogeln sich nicht an die Regeln halten können

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