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Bewertet durch: Michael Prössel
(Höchstpunktzahl ist 6)

-- Für Familienspieler --



1 Spiel - 1000 Varianten
Was macht ein gutes Familienspiel aus? Die Regeln sollten nicht zu lang und nicht zu kompliziert sein; die Spielzeit sollte unter einer Stunde liegen, denn dann kann man es gut noch einmal spielen; das Material sollte stabil und ansprechend sein; vielleicht sollte es noch eine nette Geschichte geben und es sollte zwar immer das gleiche Spiel sein, aber sich doch abwechseln, damit man es immer wieder neu erleben kann.

Den letzten Punkt finden wir bei den klassischen Familienspielen, Monopoly, Mensch ärgere dich nicht, Malfiz oder Mau Mau nicht unbedingt, aber es schadet nicht, wenn nicht jedes Spiel gleich beginnt. Dies tun die eben genannten ja auch nicht, da oft Würfel im Spiel sind, die jedes Spiel anders machen. Würfel aber, findet man heutzutage eher selten in Spielen, die einen gewissen Tiefgang besitzen, Ausnahmen bestätigen die Regel.
All die oben genannten Kriterien erfüllt das Spiel. Die Regeln sind wirklich so kurz und übersichtlich, dass man nach einigen Spielen einem neuen Spieler das Spiel innerhalb von unter 5 Minuten erklärt hat. Nach 6 Minuten hat er es dann auch verstanden.
Da man in seinem Zug nur über eine einzige Karte verfügt, kann man auch nicht davon sprechen, dass das Spiel zu kompliziert sei. Somit spricht es wirklich die ganze Familie an, denn auch wenn es nur eine Karte ist, so hat man manches Mal seine liebe Müh und Not, seinen Zug optimal zu nutzen, beziehungsweise muss länger überlegen, wo es sich am besten lohnt, seine Siedlungen zu bauen.
Ist man erst einmal in die Welt von Kingdom Builder eingeführt, schafft man ein Spiel zu dritt auch in unter 15 Minuten. Die angegebenen 45 Minuten können sich eigentlich nur auf das erste Spiel beziehen oder man hat es mit Grüblern zu tun. Daher ist die Spielzeit sehr frisch, kaum dass man fertig ist, kann noch schnell ein weiteres Spiel gespielt werden. Sehr kurzweilig!
An sich ist das Material gut, auch wenn in unser vorliegenden Version die Plättchen verstanzt wurden und damit die Bilder nicht mittig auf den Plättchen zu sehen sind. Eine nette Mail an den Verlag und das Problem war gelöst. Sehr vorbildlich.
Die Geschichte ist zwar eher ein wenig mau, jeder baut an einem Königreich. Das war es schon. Aber an Abwechslung mangelt es nicht. Die acht Spielplanteile kann man beliebig kombinieren, dazu kommen immer drei der 10 Kingdom-Builder-Karten, so dass es unzählige Möglichkeiten gibt, eine Startaufstellung zu erschaffen. Nicht jedes Spiel mag dann auch total anders sein, aber durch die Karten und die festen Aktionen der Spielplanteile wird (fast) kein Spiel wie ein anderes sein.

Somit erfüllt Kingdom Builder eingentlich alle Kriterien es zu einem guten Familienspiel zu machen. Was aber muss man überhaupt tun?

Vier der acht Spielplanteile werden zu einem Gebiet ausgelegt. Auf jedes Teil kommen Ortsplättchen auf die markierten Orte, die den Spielern Sonderaktionen bringen, wenn sie ihre Siedlungen angrenzend erbauen. Neben den fünf Geländearten auf die man bauen kann, finden sich noch Berge und Flüsse, sowie Burgen, die nicht bebaut werden können. Baue ich aber angrenzend an eine Burg, bekomme ich am Ende des Spieles 3 Siegpunkte.
Jeder Spieler verfügt über 40 Häuser, die es gilt, auf den Spielplan zu bringen. Dazu darf man in jeder Runde 3 platzieren. Die Platzierregeln sind recht einfach, können aber auch zu längeren Denkpausen führen, wenn man mehrere Möglichkeiten hat. Ich muss immer alle drei Häuser auf das Gelände, das meine Geländekarte anzeigt platzieren. Jeder Spieler hat nur eine Geländekarte, die er spielen muss, daher fällt die Auswahl eher dünn aus. Nun müssen die Häuser auch noch, wenn möglich, angrenzend an schon gebaute Häuser aufs Feld gebracht werden. Erst wenn dies nicht möglich ist, darf ich einen anderen, beliebigen Ort mir aussuchen. Dass man versuchen sollte angrenzend an die Burgen zu bauen, wissen wir schon. Es lohnt sich aber auch angrenzend an die Orte zu bauen, denn dann bekomme ich eine Bonusaktion. Acht gibt es, vier sind immer im Spiel, von denen unterschiedlich viele (2 oder 4) im Spiel zu bekommen sind. So kann ich mit deren Hilfe Extrahäuser platzieren, diese verschieben oder auf Wasser bauen.
Bei all den Aktionen sollte man die drei ausliegenden Siegpunktbedingungskarten nicht außer Acht lassen. So soll man möglichst am Wasser oder an Bergen bauen, versuchen Orte und burgen zu verbinden oder möglichst viele Siedlungen in einer Reihe zu haben.
Bin ich an der Reihe, nehme ich mir drei Häuser und platziere sie auf dem Untergrund, den mir die Karte vorgibt. Dabei sollte man auf die drei ausliegenden Karten achten, auch darauf, dass es von Vorteil ist, die Orte zu besuchen und Burgen anzuschließen. Habe ich schon Bonusaktionen, kann ich diese nun nutzen. Auch hier gilt: Ein wenig Überlegen sollte schon sein, denn die Bonusaktionen richten sich auch nach den normalen Setzregeln. Kann ich ein weiteres Haus ins Grasland setzen, geht das nicht irgendwo, sondern ich muss es, wenn es geht, angrenzend an meine schon gesetzten Häuser setzen. Danach ist der nächste an der Reihe. Das Spiel endet, wenn ein Spieler keine Häuser mehr hat. Die Runde wird allerdings noch zu Ende gespielt, so dass alle gleich oft an der Reihe waren.
Nun werden die Punkte gezählt, gemäß der ausliegenden Karten. Hinzu kommen die 3 Punkte für die angeschlossenen Burgen. Wer nun die meisten Puntke hat, bestimmt den Startspieler für den nächsten Durchgang.

Diese Verbindung macht aus Kingdom Builder ein rundum gelungenes Familienspiel, das sehr oft auf dem Tisch liegen wird, da es alle in der Familie ansprechen sollte. Daher ist die Verleihung des Preises Spiel des Jahres 2012 vollkommen in Ordnung. Allein der Preis ist ein wenig zu hoch. Aber das wird sich sicherlich bald ändern.



Sie sollten Kingdom Builder - Familienspieler kaufen, wenn Sie:
- ein schnelles und interessantes Familienspiel suchen
- gerne unkomplizierte Spiele mit einfachen Regeln spielen
- Spieles des Jahres sammeln
- Wenigspieler in der Familie haben, die mal wieder etwas spielen könnten. Bei KB kann man nicht nein sagen

Sie sollten Kingdom Builder - Familienspieler nicht kaufen, wenn Sie:
- meinen, eine Karte ist ein wenig wenig Auswahl
- gerne taktisch tiefgehende Kost spielen
- der Preis abschreckt

4 Punkte für Familienspieler

-- Für Vielspieler --



Die Tristesse kommt in Form einer Karte
Dass Spiele des Jahres keine taktischen Kracher sind, ist niemandem neu. Schaut man sich die Preisträger der letzten Jahre an, stellt man sehr schnell fest, dass es hier nicht um innovative und strategisch wertvolle Spiele geht, sondern darum, möglichst eine breite Masse mit dem Spiel anzusprechen. Das mag löblich sein, da mittlerweile zu viele Kinder ihre Lebenszeit mit Facebook und anderem sinnfreien Schrott verplempern, aber in erster Linie ist es für die Verlage eine Lizenz Geld zu drucken. Da Geld die Welt regiert geht das in einer kapitalistischen Welt in Ordnung. Aber zurück zu taktischen Krachern. Dominion, Zooloretto, Thurn und Taxis, Zug um Zug und Torres sind gute Spiele, wenn auch keine Überflieger, was den Verbrauch von Gehirnschmalz angeht. Aber man hatte Möglichkeiten sein Spiel zu machen. Es gab Auswahl. Es gab mehrere Karten oder Möglichkeiten die wenigen zu nutzen. Was aber finden wir hier vor? Eine läppische Karte bekommen wir auf die Hand. Und wenn wir an der Reihe sind, müssen wir sie auch noch spielen!

Zwar gibt es fünf unterschiedliche Gebietsarten, aber Aktionsmöglichkeiten sehen anders aus. Hinzu kommt das Nachziehglück: ziehe ich drei - oder wie auch schon vorgekommen, viermal - das gleiche Gebiet, dann kann ich das Spiel eigentlich schon vergessen. Auch wenn das Spiel sehr von seinen Bonusaktionen lebt, ist es doch wichtig, auch bei der Geländewahl eine Auswahl zu haben. Man mag sagen, diese Beschneidung betrifft alle Spieler, ja, aber das macht es ja nicht besser! Da ich versuche die Ortsfelder auf den Spielplanteilen zu erreichen, um die Bonusaktionen zu bekommen, brauche ich zwingend unterschiedliche Gebietskarten. Ein Bonusplättchen sollte jeder ergattern können, aber danach wird es mit immer den gleichen Karten arg langweilig. Mein Zug dauert dann keine 10 Sekunden und das nenne ich mal nicht Spielspaß!
Natürlich gibt es etwas Taktik. Bevor ich einfach drauflos Siedlungen baue, sollte ich mal überlegen, wo es sich am besten lohnt, mir die drei Karten noch einmal ansehen und dann entscheiden. Lege ich Siedlungen, die an mehrere andere Gebietsarten angrenzen, muss ich nach der Platzierregel auch dort anlegen, wenn ich mal eine andere Gebietskarte bekomme. Es ist auch von Vorteil in möglichst kleine Gebiete zu legen, denn dann kann ich, wenn dieses voll ist, in ein beliebiges legen. Nicht alle Bonusaktionen in einem Spiel haben einen Vorteil, so bringt es wenig auf Flussfeldern bauen zu können, wenn es man gerade einen Fluss im Spiel gibt.
Dreh- und Angelpunkt ist aber die nicht vorhandene Auswahl an Karten. Mit nur einen Karte gibt es wenig zu tun, da kann ich vorher noch so gut überlegt haben, die dritte Wüste hintereinander macht diese Überlegungen zu nichte.
Das erste Spiel dauerte noch ungefähr 30 Minuten bei vier Spielern, das achte dann nur noch 15 Minuten bei drei Spielern. Dies mag ein Vorteil sein, aber eigentlich mögen wir Spiele, bei denen die Spielzeit doch ein wenig höher angesetzt ist. Wir haben auch gerne viele Karten auf der Hand oder auf dem Spielplan, da wir lesen können und dies auch zeigen möchten. Es schadet auch nicht, wenn man unterschiedliche Einheiten setzen kann, denn erst dann ist das Vielspielerherz zufrieden. Dass die Regel kurz ist, stört weniger. Aber es sollten mehrere Aktionen möglich sein, wenn erst die Qual der Wahl macht uns glücklich.

Was soll man von einem Spiel des Jahres erwarten? Nicht viel, so viel steht fest. In diesem Sinne ist Kingdom Builder die logische Wahl.


Sie sollten Kingdom Builder - Vielspieler kaufen, wenn Sie:
- Ihr Geld selbst drucken
- zu viel Platz in Ihrer Wohnung haben
- Spiele mögen, die noch simpler als Mau Mau sind

Sie sollten Kingdom Builder - Vielspieler nicht kaufen, wenn Sie:
- wissen, was die Worte Strategie, Taktik oder Planung bedeuten
- an einem Abend ein Spiel einmal spielen wollen
- Regelstudium für Sie genau das ist: Studium

2 Punkte für Vielspieler

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