Bewertet durch: Michael Prössel
(Höchstpunktzahl ist 6)
Nur nicht sprachlos sein!
Mit Haste Worte? lag mal wieder ein etwas älteres Spiel bei uns auf dem Tisch. Da es aber aus der Feder von Kramer/Kiesling ist, konnten wir annehmen, dass es sich um ein eher zeitloses Spiel handelt, das auch nach 10 Jahren noch nichts an seinem Reiz verloren haben würde. Damit lagen wir richtig. Haste Worte? kann auch nach 10 Jahren noch begeistern.

Die Idee ist genauso einfach wie genial: Spiele wie Stadt, Land, Fluss oder Scattergories leben genauso von diesem Spielprinzip, wie andere kreative Spiele. In jeder Runde wird ein Thema oder eine Frage vorgelesen, zu denen sich die Spieler möglichst viele Antworten einfallen lassen müssen. Zum Beispiel Wörter, die auf "raum" enden, oder alles, was ins Wohnzimmer passt. Auf jeder Karte finden sich 6 Begriffe / Sätze, von denen man einen auswählt. Ist die Sanduhr abgelaufen, kommt es zur zweiten Phase: Alle Spieler legen verdeckt eine oder mehrere Karten mit Zahlen. Diese geben an, wie viele Begriffe man meint zu haben, die die anderen Spieler wohl nicht gefunden haben. Der Spieler mit der niedrigsten Karte beginnt entsprechend viele Begriffe vorzulesen. Die anderen Spieler müssen diese Begriffe von ihrer Liste streichen. Hat er seine Begriffe vorgelesen, zieht er seine Figur entsprechend viele Felder nach vorne und der nächste Spieler ist an der Reihe. Gelingt es ihm ebenfalls, noch so viele Begriffe wie angegeben vorzulesen, darf er auch vorziehen. Je weiter hinten man in der Reihenfolge sitzt, um so schwerer kann es werden noch genügend Begriffe übrig zu haben.
Kann ich nicht mehr genügend Begriffe vorlesen, aber andere Spieler sind noch nach mir am Zug, muss ich die noch vorhandenen Begriffe nennen, darf aber kein Feld vorgehen. Nur wenn man genauso viele Begriffe vorlesen kann, wie man angegeben hat, zieht man nach vorne.



Die letzten Felder auf dem Parcours zeigen eine Glühbirne. Vor einer neuen Runde deckt man eine entsprechende Karte auf und liest sie vor. Dieses sind Einschränkungen, die nur den Führenden betreffen. Zum Beispiel, dass man nur Wörter nennen darf, die 10 oder mehr Buchstaben haben oder selbst keine Zahlenkarten auslegen darf, sondern die niedrigste für sich gelten lassen muss.
Wer als Erster das Startfeld wieder erreicht, gewinnt.

Besonders mit der erweiterten Regel, den Glühbirnenkarten, ist das Spiel interessant, da sonst eventuell immer die gleichen Spieler gewinnen. Manchmal kommt es aber zu unfairen Situationen, zum Beispiel, wenn man Worte finden soll, die auf "tasche" enden, aber nicht länger als 6 Buchstaben sein dürfen. Dann findet eine Runde ohne den führenden Spieler statt. Zwar kommt dies nicht sehr oft vor und man kann sich einigen, dass man in einem solchen Fall eine neue Karte zieht, aber perfekt ist dies nicht gelöst.
Die Regeln, welche Worte gelten oder welche mit gestrichen werden müssen sind eindeutig und es sollte dabei nicht zu Streitereien kommen. Ob ein Wort gilt oder nicht sollte bei Unstimmigkeiten in der Gruppe geregelt werden. Wir hatten die Situation, dass wir Wörter finden sollten, die zu "Feuerwehr" passen und ich "Krankenwagen" geschrieben habe. In Hannover, wie anderswo wohl auch, unterhält die Feuerwehr auch Rettungswagen (Synonyme gelten übrigens und müssen nicht gestrichen werden). Auf denen steht groß "Feuerwehr Hannover 112". Dennoch gab es Diskussionen, da man eigentlich ja eher "Feuerwehrauto" oder ähnliches mit den Rettern in Rot verbindet. Dennoch. Da ich auch noch andere Wörter präsentieren konnte, gab es dann eine gütliche Lösung.

Haste Worte? ist ein lustiges Wortsuchspiel, bei dem man seine grauen Zellen schon sehr fordern muss, um auf passende Wörter zu kommen, die die anderen dann vielleicht doch nicht haben. Der Druck der Zeit verhindert manchmal, dass der Kopf richtig arbeiten kann und oft waren wir überrascht, wie wenig Wörter alle Spieler gleichsam aufgeschrieben hatten; am Ende der Vorleserunde hatten wir oft noch deutlich mehr Wörter übrig, als wir uns trauten anzusagen.
Bei einigen Kategorien muss man sich erst einigen, was sie genau fordern: So war die Frage nach "Künstlern" uns nicht eindeutig genug. Waren Namen gemeint, wie Picasso, Mozart oder Tizian oder sollten es Begriffe wie Musiker, Maler oder Bildhauer sein. Demzufolge landete die Karte auf dem Ablagestapel und eine neue musste her.

Spieler, die diese Art Spiele mögen sollten zugreifen, wenn sie es auf dem Flohmarkt sehen. Vielleicht wird es aber auch mal wieder neu aufgelegt, verdient hätte es es.


Sie sollten Haste Worte? kaufen, wenn Sie:
- gerne Spiele rund um Sprache spielen
- wortgewandt sind
- ausgefallene Ideen haben

Sie sollten Haste Worte? nicht kaufen, wenn Sie:
- mundfaul sind
- keinen Spaß an Sprachspielen haben
- keinen großen Wortschatz haben

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