Bewertet durch: Michael Prössel
(Höchstpunktzahl ist 6)
Wer foppt hier wen?

Bei manchen Spielen macht es wenig aus, wenn sie vergriffen sind, im Regal verstauben oder nicht einmal bei ebay zu erwerben sind. Leider gehört auch dieses dazu, was aber sicherlich primär am Alter des Spieles liegt und weniger am Spiel selbst. Natürlich tragen auch die Grafiken dazu bei, dass man das Spiel lieber schnell wieder einpackt, aber so ganz ohne Reiz ist es nicht. Nicht viel Reiz, aber ein wenig.
Je nach Spieleranzahl werden einige Karten aussortiert, die anderen dann an alle Spieler gleichmäßig verteilt. Da Bedienzwang herrscht, muss ich also immer die passende Farbe auf den Stich werfen, sofern ich kann. Sollte ich nicht bedienen können, darf ich abwerfen. Im Gegensatz zu den meisten Stichspielen geht es aber in Foppen nicht darum die meisten Stiche zu bekommen, sondern dass man als erster Spieler seine Karten los ist. Wer allerdings den Stich bekommt, muss in der nächsten Runde aussetzen. Er oder sie ist "gefoppt".
Wie bekomme ich den Stich nicht? Ganz einfach: ich darf nicht die niedrigste Karte spielen; dabei zählen Nichttrumpffarben weniger als Trumpffarben. Kommt Immo zum Beispiel mit einer blauen 11 raus, muss ich zuerst einmal blau spielen. Habe ich das nicht, kann ich abwerfen. Sollten aber alle anderen Spieler Blau haben, habe ich die niedrigste Karte gelegt. Sollten mehrere Spieler nicht bedienen können, verliert, wer die niedrigste Karte gelegt hat.
Die 1er-Karten sind Farbjoker, sie gelten immer als die ausgespielte Farbe.

Das war es schon mit den Regeln und da die Grafiken so schrecklich schrecklich sind, war es das dann auch schnell mit dem Spielspaß. Wo immer Joachim das Spiel herhatte, es tat im nicht gut erst 16 Jahre nach Erscheinen auf den Tisch zu kommen. Manche Spiele sind Klassiker, manche nicht, das ist die traurige Wahrheit, vor der sich niemand verstecken kann.
Was bleibt ist ein von Glück und Zufall bestimmtes Kartenspiel mit, man kann es nicht oft genug sagen, schrecklichen Grafiken. Es ist leicht zu erlernen und kann sicherlich auch den einen oder anderen Spieler erfreuen, aber um ein Klassiker wie 6 nimmt! oder Sticheln zu werden, da fehlt es leider an jeder Ecke. Und nicht nur an den Grafiken...


Sie sollten Foppen kaufen, wenn Sie:
- einfache Kartenspiele mögen
- nicht auf die Grafik schauen
- auch schnelle Kartenspiele mögen

Sie sollten Foppen nicht kaufen, wenn Sie:
- einen guten Grafikgeschmack haben
- etwas komplexere Kartenspiele durchaus mögen
- Spiele vor 2000 nicht spielen wollen

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