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Bewertet durch: Michael Prössel
(Höchstpunktzahl ist 6)
The City of Splendor!

Aus der Welt der Forgotten Realms habe ich sicherlich an die 100 Bücher gelesen. Die besten sind dabei diejenigen, in denen Drizzt Do'Urden die Hauptrolle spielt. Aber auch einige der anderen Romane, die in Waterdeep oder Baldur's Gate spielen, sind für Fantasyfans durchaus lohnenswert.
So war Lords of Waterdeep mehr oder weniger ein Pflichtkauf, besonders nach den guten Bewertungen auf Boardgamegeek. Viel zu oft spielen wir diese wahnsinng komplexen Spiele, die Stunden dauern und nach deren Konsum man regelrecht ausgelaugt ist. LoW ist da anders. Der Eintritt in diese Fantasywelt geht sehr leicht von statten, die Regeln sind sehr schnell erklärt und an keiner Stelle ist das Spiel so komplex, dass man stundenlang in der Regel nach einer Antwort auf seine Frage suchen müsste. Die englischen Texte sind meist einfach zu verstehen; bis auf die Texte der Intrigenkarten muss man eigentlich nicht viel lesen, alles andere ist durch deutliche Symbole klar verständlich.
Jeder Spieler übernimmt eine Fraktion und damit die Kontrolle eines der Lords of Waterdeep. Diese Lords haben aber nur unterschiedliche Siegpunktbedingungen am Ende des Spieles, also keine weiteren Fähigkeiten oder besondere Begabungen, die einem während des Spieles helfen könnten. Schade eigentlich, da es sehr unterschiedliche Charaktere sind und auch die Gruppen, denen sie vorstehen eher aus dem Raster fallen. Da hätte man noch etwas machen können.
Zu empfehlen ist es einen Lord aus den zu verteilenden auszusortieren, da wir das unangenehme Gefühl hatten, dass dieser Charakter einige Vorteile hat. Während die anderen Lords Extrapunkte bekommen, wenn sie bestimmte Queste erfüllt haben, bekommt diese Dame Punkte für jedes kontrollierte Gebäude. Da sie nebenbei auch noch Queste erfüllt, kann das am Ende zu einem großen Ungleichgewicht führen. Also raus mit ihr!

Die üblichen Ressourcen wurde durch passende ersetzt: So gibt es nun Diebe, Magier, Kleriker und Kämpfer anzuheuern, die man braucht, um die Queste zu erfüllen. Da diese neuen Ressorcen nicht im Wald wachsen oder in Minen abgebaut werden, heuern wir sie in den passenden Behausungen in der Stadt einfach an. Ohne sie bezahlen zu müssen. Es gibt eben noch das Gute in der Fantasywelt! Allerdings so gänzlich kostenlos bekommen wir sie dann auch nicht, immerhin müssen wir einen Arbeiter in das Gebäude stellen, damit wir an sie ran kommen. Neben den Fraktionsgebäuden, also Diebesgilde, Magierturm, Tempel und Kämpfergilde, können wir unsere Arbeiter noch an andere Orte stellen: Im Geschäft gibt es Gold und in der Halle der Bauherren Gebäude. Am Hafen können wir unsere Intrigenkarten spielen und im Gasthaus bekommen wir neue Queste. Hätte man doch nur mehr Arbeiter! In der Regel kann nur ein Arbeiter in einem Gebäude stehen, der Hafen und das Gasthaus sind da die Ausnahmen, sie beherbergen bis zu drei Arbeiter, auch welche der gleichen Farbe. Insgesamt spielen wir acht Runden, in Runde fünf bekommen wir einen weiteren Arbeiter, die hier im Spiel Agenten heißen. Reihum setzen die Spieler einen ihrer Arbeiter, bis alle auf dem Spielplan stehen. Unter Umständen, zum Beispiel durch eine Karte, bekommt man noch einen zusätzlichen Agenten, den man natürlich auch setzen darf. Die Agenten, die im Hafen stehen, werden, nachdem die Intrigenkarte gespielt wurde, noch auf die anderen Gebäude verteilt, so dass man auf diese Weise noch Agenten nachsetzen darf. Steht ein Agent in der Halle der Baumeister, kann sich der Spieler eines der drei ausliegenden Häuser kaufen. Für insgesamt zehn weitere Häuser ist in der Stadt Platz.
Entscheidet sich ein anderer Spieler den Vorteil eines gebauten Hauses zu nutzen, bekommt der Besitzer den angezeigten Vorteil. Dieser kann aus Gold, Abenteurern oder Intrigenkarten bestehen. Es lohnt sich also sich gute Häuser zu sichern, besonders wenn man dies früh im Spiel macht, so dass man oft den Bonus erhält.

Die Queste geben oft neben den Siegpunkten auch noch Ressourcen und Gold. Dabei ist es sehr übersichtlich dargestellt, was man benötigt, um eine Queste zu erfüllen: Einen Magier, vier Diebe und drei Kämpfer zum Beispiel. In jeder Runde darf man zu einem beliebigen Zeitpunkt eine Queste erfüllen, wenn man denn die Vorraussetzungen dafür hat. Einige der Queste gelten bis zum Ende des Spieles, diese Queste kommen nach Erledigung an die Seite des Spieler Tabelaus anstatt sie verdeckt abzulegen. Wie schon erwähnt hat man in der Regel zu wenig Arbeiter um alle Baustellen, die man sich durch die Queste eröffnet hat, belegen zu können und so kommt das bekannte und beliebte Was.mache-ich-als-Erstes ins Spiel, auch Mangelmanagement genannt. Wie ich diesen steten Mangel am besten verwaltet habe erfahre ich zum einen während des Spieles, Queste geben sofort Siegpunkte, und auch am Ende, wenn ich meine Lordkarte aufdecke und so eventuell noch einige Felder auf der Punkteleiste nach vorne marschiere.
An sich war es das schon an Regeln, also erst alle Arbeiter einsetzen und je Zug entscheiden, ob man eine Queste erfüllen kann. Dann wird wieder abgeräumt und eine weitere Runde kann beginnen.

Wie haben das Spiel in fast allen möglichen Besetzungen gespielt, nur die 2er Variante haben wir ausgelassen und es funktioniert, mit Ausnahme der einen Lordkarte, wunderbar mit 3, 4 oder 5 Spielern. Am besten hat uns das Spiel zu dritt gefallen, da man sich nicht so oft ins Gehege kam und jeder Spieler über genügend Agenten verfügte; deren Anzahl nimmt nämlich reziprok mit der Anzahl der Spieler ab.

Lords of Waterdeep ist ein sehr gutes Spiel seiner Kategorie ohne dabei zu einfach oder zu komplex zu wirken. Das Fantasy-Setting ist dabei mal etwas Neues und das Material ist - genauso wie die Regel - von sehr guter Qualität. Ein rundum gelungenes Spiel!

Sie sollten Lords of Waterdeep kaufen, wenn Sie:
- gerne Worker-Placement-Spiele spielen, die aber nicht zu komplex sein sollten
- Spaß am Fantasy-Setting haben
- ein Spiel suchen, das man auf mehrere Arten gewinnen kann

Sie sollten Lords of Waterdeep nicht kaufen, wenn Sie:
- nicht so gut Englisch verstehen
- komplexe W-P-Spiele bevorzugen
- Spiele nicht mögen, die im Fantasy-Bereich angesiedelt sind

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