Bewertet durch: Andreas Keirat
(Höchstpunktzahl ist 6)
Ausstattung: 1 Spielplan, 80 Ladungsplättchen, 10 Marktkarten, 3 Markierungssteine, 30
Sonderkarten, 8 Nachschubkarten, 72 Warenkarten, 3 Kaufleute, 2 Gehilfen, 1 Dschunke, 1
Übersichtskarte, Spielgeld

Aufmachung: Der Spielplan zeigt einen Hafen in Asien aus der Vogelperspektive. Im Hafenbecken
befinden sich fünf Schiffe, auf denen unterschiedliche Waren abgelegt sind. Jedes Schiff verfügt über
einen Laderaum, in dem die Spieler ihre Waren während der Partie unterbringen. Die Schiffe sind
durch Stege miteinander verbunden. Am Rand des Spielbretts befinden sich Ablagefelder für die
Sonder- und Marktkarten. Ferner ist am oberen Rand eine doppelte Leiste zu sehen, die zusätzliche
Aktionsmöglichkeiten beinhalten. Die Leiste zeigt auch den Fortschritt des Spiels an.
Die Ladungsplättchen sind aus Pappe. Sie zeigen jeweils drei Kisten in Form eines Streifens. Diese
Streifen können in die Laderäume der einzelnen Schiffe gelegt werden, wobei jeweils drei Streifen
nebeneinander passen.
Die Marktkarten zeigen den aktuellen Preis der vier Warenarten an. Ferner kann man hier
Sonderkarten erhalten. Die Markierungssteine aus Holz werden nach der Wertung einer Ware auf das
entsprechende Feld der Machtkarte gelegt und verdecken es somit.
Durch Sonderkarten, die man durch bestimmte Aktionen während des Spiels bekommt, können sich
weitere Handlungsmöglichkeiten und zusätzliche Siegpunkte ergeben. Die Nachschubkarten bringen
jedem Spieler in einer Runde neue Warenkarten auf die Hand.
Es gibt insgesamt vier verschiedene Warenarten mit verschiedenen Farben in Form von Handkarten.
Sie werden zum Bieten auf die Marktkarten benötigt.
Bei den Kaufleuten handelt es sich um Holzscheiben, die mit einem Aufkleber versehen wurden.
Diese Spielfiguren bewegen sich im Uhrzeigersinn über die einzelnen Schiffe und ermöglichen den
Spielern dort Aktionen auszuführen. Die Gehilfen sind eine Alternative zu den Kaufleuten. Sie werden
auf den Zählleisten am Rand gezogen und bringen ortsunabhängige Spielmöglichkeiten.
Die Dschunke aus Holz markiert den Startspieler einer Runde. Auf der Übersichtskarte findet man den
Spielablauf und die wichtigsten Spielregeln in verkürzter Form. Das Spielgeld ist etwas klein geraten,
aber in ausreichender Menge und Stückelung vorhanden.

Ziel: Als asiatischer Händler versuchen die Spieler möglichst große Gewinne beim Handel mit Waren
zu erzielen.
Am Anfang erfolgt ein fester Spielaufbau. Jeder Spieler bekommt eine Farbe zugeteilt. Danach
werden einige Ladungsstreifen bereits auf die verschiedenen Laderäume der Schiffe verteilt. Die
Nachschubkarten jedes Spielers werden offen vor ihm ausgelegt. Dann sortiert man die Warenkarten
und legt sie auf die Schiffe. Die Gehilfen und Händler-Figuren kommen auf ihre Startpositionen, die
gemischten Marktkarten werden als Stapel bereitgelegt. Schließlich mischt ein Spieler noch die
Sonderkarten und teilt sie in vier gleichgroße Stapel. Diese Stapel wandern unbesehen auf die dafür
vorgesehenen Ablagefelder des Spielbretts. Der Startspieler erhält den Spielstein „Dschunke" und
beginnt die Partie, wobei nach einem bestimmten Verfahren noch jeder zwei Warenkarten als
Startkapital erhalten hat.
Es werden mehrere Runden gespielt. Jede Runde gliedert sich dabei in sechs Phasen, die
nacheinander abgearbeitet werden.
In der ersten Phase wird die oberste Marktkarte aufgedeckt. Sie gibt an, wieviel Geld die Spieler in
einer späteren Phase erhalten können. Sollte sich die Figur eines Gehilfen auf einem Sonderfeld ihrer
Leiste befinden, findet das Ereignis nun statt (alle nehmen reihum eine Sonderkarte oder alle müssen
ihre Barschaft angeben).
Danach darf reihum, beginnend mit dem Startspieler, jeder eine Aktion ausführen. Für eine Aktion
kann man entweder einen Kaufmann oder einen Gehilfen wählen.
Jeder Kaufmann ist nur auf dem Schiff aktiv, auf dem er sich gerade befindet. Beim „Lademeister"
darf der Spieler zwei Ladungsstreifen nehmen und in die Ladeluke des Schiffs legen. Eine Ebene hat
Platz für drei nebeneinander liegende Streifen. Ist eine Ebene komplett gefüllt, werden die neuen
Streifen um 90 Grad versetzt auf die bereits ausliegenden Streifen gelegt. Bei späteren Wertungen
zählen immer nur die von oben sichtbaren Kisten der Streifen!
Mit dem „Verkäufer" kann man so viele Geldeinheiten erwirtschaften, wie eigene Kisten sichtbar auf
dem Schiff sind. Man erhält als Minimum in jedem Fall drei Geldeinheiten.
Unter Zuhilfenahme des „Warenmeisters" kann sich ein Spieler pro sichtbarer eigener Kiste auf dem
Schiff eine Warenkarte der auf dem Schiff gelagerten Sorte nehmen. Auch hier gibt es immer ein
Minimum von drei Warenkarten. Sollte man diese Aktion auf der grauen Dschunke vornehmen, darf
man sich die Warenart aussuchen. Sollte einmal eine Warenart ausgegangen sein, darf man sich
Karten einer beliebigen anderen Sorte nehmen.
Wählt der Spieler einen Gehilfen, so erhält er die Aktion, unter der die entsprechende Gehilfen-Figur
gerade steht. Auch hier kann man neue Kisten aufladen, Geld erhalten oder Warenkarten bekommen.
Allerdings darf der Spieler als Bezugspunkt nur eine der beiden Dschunken auswählen, auf der kein
Händler steht.
Nach dem Ausführen einer Aktion wird der Spielstein der verwendeten Figur umgedreht, um den
nachfolgenden Spielern zu signalisieren, daß die Aktion schon verbraucht wurde.
In Phase 3 gibt es automatisch für jeden Spieler zwei neue Warenkarten als Nachschub. Hat ein
Spieler durch Sonderkarten weitere Nachschubkarten gezogen, erhält er entsprechend mehr Karten
auf die Hand. Die Warenkarten dürfen frei gewählt werden und können auch aus unterschiedlichen
Warensorten bestehen.
Der folgende Spielabschnitt nennt sich Warenpoker. Jeder wählt aus seinen Warenkarten nun eine
beliebige Menge einer Sorte aus (man darf auch keine Karten auswählen) und legt die Karten
verdeckt mit seiner Hand auf den Tisch. Gleichzeitig werden dann die Hände vom Tisch genommen
und die ausliegenden Karten aufgedeckt.
Wer am meisten Karten einer Farbe geboten hat, erhält den Geldbetrag aus der Bank, der auf der
Marktkarte bei der entsprechenden Warenart angegeben ist. Die anderen Spieler, die ebenfalls
Karten in dieser Farbe ausgelegt haben, gehen leer aus. Alle eingesetzten Karten kommen jedoch
wieder auf den Zugstapel des betreffenden Schiffs und sind somit für die Spieler verloren.
Alle Farben, bei denen Geld kassiert wurde, werden anschließend mit einem Markierungsstein auf der
Marktkarte abgedeckt. Gibt es noch eine oder mehrere Warenarten, für die noch niemand kassiert
hat, beginnt eine weitere Warenpoker-Runde nach dem gleichen Prinzip. Sollte auf einer
abgerechneten Warenkarte ein „S" stehen, erhält der Gewinner kein Geld, sondern darf sich aus
einem der vier Sonderkarten-Stapel eine beliebige Sonderkarte auswählen und auf die Hand nehmen.
In der fünften Spielphase einer Runde werden alle Händler und die Gehilfen ein Feld im Uhrzeigersinn
bewegt. Danach dreht man die Figuren wieder um, so daß ihre Aufkleberseite zu sehen ist.
Zum Abschluß wandert schließlich der Dschunke-Spielstein zum nächsten Spieler, der die nächste
Runde beginnt.

Spielende: Nach 10 Spielrunden endet die Partie. Es zählt das Bargeld und es gibt Bonuspunkte für
besondere Aufträge, die sich unter den Sonderkarten befinden. Außerdem gibt es einen Spielende-
Bonus von 4 Geldeinheiten für jedes Schiff, auf dem mindestens eine Kiste sichtbar ist.

Kommentar: „Dschunke" ist am Anfang etwas verwirrend, was sich aber spätestens nach der ersten
Partie ändert. Der wesentliche Motor im Spiel ist der Warenpoker, bei dem es häufiger mal zu
Überraschungen kommen kann. Das Spiel an sich ist sowohl mit drei wie auch mit vier Spielern sehr
gut spielbar, allerdings sollte man nach Möglichkeit niemanden haben, der alle Züge immer
durchrechnen will und so das Spiel unnötig in die Länge zieht.

Fazit: Ein gutes Kartenbrettspiel von Queen Games.

Wertung: Mit soliden 4 Punkten ist die Neuheit von Michael Schacht durchaus empfehlenswert.

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