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Bewertet durch: Michael Prössel
(Höchstpunktzahl ist 6)
Gemeinsam gegen den Untergang!

Kooperative Spiele sind ja nicht jedermans Sache. Zumindest nicht Axels, so kamen wir auch lange Zeit nicht dazu dieses Spiel zu spielen. Eine Fortbildung Axels ermöglichte es uns dann doch dieses Spiel zu spielen.

Spiele, die man kooperativ bestreitet neigen oft dazu, dass man gar nicht mehr dazu kommt sein eigenes Spiel zu spielen, sondern nur noch mit guten Ratschlägen der anderen Spieler bedacht wird. In der Kategorie der Koop-Spiele gibt es zwei Arten, einmal die, die gänzlich zusammen gespielt werden und dann die, bei denen man in Gruppen oder unter Zeitdruck doch ein wenig für sich spielen kann. Space Alert ist zum Beispiel ein Spiel, bei dem man zwar kooperativ an einer gemeinsamen Sache arbeitet, da aber ein Zeitdruck besteht, kann man den anderen nicht immer seinen Willen aufzwängen und Entscheidungen für die anderen treffen. Die verbotene Insel ist allerdings ein Spiel der ersten Art, man hat also genügend Zeit einen Zug zu planen und den anderen Spielern in deren Zug hineinzureden. Dies gefällt, verständlicherweise, nicht allen Spielern und das Argument "Dann kann ich ja auch gleich alleine spielen, oder ihr ohne mich." ist nicht ganz von der Hand zu weisen.

Ziel in diesem Spiel ist es, auf einer Insel, die langsam in den Fluten untergeht, vier Artefakte zu finden und zum Schluss mit allen Spielern den Hubschrauberlandeplatz zu erreichen, um dann gerettet zu werden. Der Spielplan besteht aus mehreren Quadraten, die man beliebig anordnen kann, oder es wird eine der Vorgaben gewählt. Jeder Spieler hat einen bestimmten Startpunkt und eine seiner Position entsprechenden Spezialfähigkeit. Eine Runde besteht immer aus drei Aktionen, die man clever aufteilen sollte, da es sonst zu einem verfrühten Spielende kommen könnte. Bin ich an der Reihe, oder eher geht es darum die Aktionen für meine Figur zu wählen, habe ich Folgendes zu Auswahl:
Ich kann meine Figur ein Feld bewegen, ein Inselfeld trockenlegen, Artefaktkarten einem Mitspieler geben oder ein Artefakt finden. Wie ich die drei Aktionen aufteile, liegt bei der Gruppe. Bewegen darf man sich in alle Richtungen, nur nicht diagonal. Um ein Inselfeld trockenzulegen, muss es natürlich erst einmal unter Wasser sein und man muss angrenzend, wieder nicht diagonal, dazu stehen. Artefaktkarten kann ich nur dann einem Mitspieler geben, wenn wir zusammen auf einem Feld stehen; dann kann ich ihm aber beliebig viele Karten geben, man muss nur das Kartenlimit von 5 beachten, das sofort, also nicht erst nach dem eigenen Zug, eingefordert wird.
Um ein Artefakt zu finden, muss ich vier gleiche Artefaktkarten in meinem Besitz haben und auf dem entsprechenden Plättchen stehen. Ist ein Artefakt einmal gefunden, sind die übrigen Karten dieses Artefaktes nicht mehr wichtig und können gefahrlos entsorgt werden (zum Beispiel beim Überpfüfen des Kartenlimits).
Am Ende meines Zuges ziehe ich zwei Artefaktkarten. Unter diesen gibt es zwei Sonderkarten, den Helikopter und den Sandsack. Mit dem Helikopter kann ich alle Spieler von einem Feld auf ein anderes fliegen, außerdem braucht man eine solche Karte zum Schluss des Spieles, damit man die Insel verlassen kann. Mit einem Sandsack kann ich ein überspültes Feld wieder trocken legen, genauso wie mit einer meiner Aktionen, allerdings muss ich nicht benachbart stehen.
Die fiesen Karten in diesem Stapel sind die "Die Flut steigt"-Karten. Am Rand des Feldes leigt der Wasserpegelanzeiger. Er steigt jedes Mal um ein Feld nach oben, wenn eine solche Karte gezogen wird. Die Konsequenz ist, dass vom Flutkartenstapel entsprechend dem Wasserpegel Karten gezogen werden, die angeben, welche Plättchen umgedreht werden müssen, also welche Plättchen überspült wurden. Diese kann man mit Trockenlegen noch retten, soll aber ein schon überspültes Feld ein weiteres Mal überspült werden, so kommt es zusammen mit der Flutkarte aus dem Spiel. Ist es das Helikopterfeld, ist das Spiel verloren. Sollte sich ein Spieler auf diesem Feld befinden und es gibt keine trockenen angrenzenden Felder mehr auf die er sich retten könnte, ist das Spiel ebenfalls verloren, da man ja nur zusammen gewinnen kann.

Das Fiese an dem Überfluten: Zum ersten werden zu Beginn des Spieles schon einmal sechs Karten gezogen, die überflutet werden. Diese bilden den Ablagestapel. Wird nun eine "Die Flut steigt"-Karte gezogen, muss man alle bisher auf dem Ablagestapel liegenden Flutkarten mischen und oben auf den Flutkartenstapel legen, bevor man die neuen Flukarten zieht; daher ist es sehr wichtig schon überflutete Felder trockenzulegen, besonders, wenn sie Artefakte oder den Heliport zeigen. Denn auch wenn man den Zugang zu einem der vier Artefakte verliert, kann man das Spiel nicht mehr gewinnen.

Der Wasserpegelanzeiger gibt verschiedene Startwerte vor. Als Anfänger sollte man auch das Feld Anfänger wählen. Erst nach einigen Runden und dem Ausprobieren der unterschiedlichen Fähigkeiten der Charaktere kann man sich an die anderen Schwierigkeitsgrade heranwagen. "Legende" startet bereits drei Felder näher am Totenkopf, eine weitere Möglichkeit zu verlieren. Sobald der Wasserpegel dieses Feld erreicht hat ist es ebenfalls aus.

Die verbotene Insel ist nicht für jeden Spieler geeignet. Wer seinen eigenen Zug ausführen will, ohne dass ihm die anderen Spieler ständig Vorschläge unterbreiten, wird wenig Spaß an diesem Spiel haben. Genauso wenig Spaß wie an anderen Spielen dieser Art. Kann man sich allerdings auch mal ein wenig zurückhalten und nur Vorschläge machen, wenn der aktive Spieler wirklich etwas Wichtiges übersehen hat, dann ist dieses Spiel durchaus unterhaltsam und bringt auch Spaß. Interessant sind auch die unterschiedlichen Fähigkeiten der Charaktere, da nicht immer alle mitspielen, kann man sich an die Herausforderungen der Schwierigkeitsgrade in unterschiedlicher Besetzung heran wagen. Die kurze Spielzeit spricht auch für das Spiel, denn dadurch lädt es ein es gleich noch einmal zu spielen, dann aber in anderer Charakterkonstellation.
Die Grafiken sind stimmig, die Regel sehr ausführlich und an keiner Stelle unverständlich. Durch den variablen Spielplan und der Anzahl an Charakteren gibt es unzählige Möglichkeiten sich dem Spiel zu stellen. Man muss aber diese Art der Kooperation mögen.


Sie sollten Die verbotene Insel kaufen, wenn Sie:
- gerne kooperative Spiele spielen
- gerne mit anderen spielen, anstatt gegen sie
- variable Spiele mögen

Sie sollten Die verbotene Insel nicht kaufen, wenn Sie:
- keine Lust haben, dass die anderen Spieler Ihnen vorschreiben, was Sie tun sollen
- lieber alleine gewinnen oder verlieren
- auf eingeschränkte Kooperation stehen

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