Bewertet durch: Michael Prössel
(Höchstpunktzahl ist 6)
Wo bitte geht's nach El Dorado?

Gold, Gold, Gold! Was sich nach einem typischen Zwergenlied anhört, ist der Ausruf, den die Spanier damals sicherlich täglich machten. Ob sie allerdings Deutsch sprachen, ist fraglich. Wie aber die Spanier vor gut 500 Jahren, so dürsten auch wir nach dem Edelmetall. Wir wollen es rauben, stehlen und dann betrachten und daran weiden und, wie so oft in der Geschichte, verkaufen oder einschmelzen.
In diesem Spiel geht es nun darum, drei Inkastatuen aus einem Tempel zu rauben. Wie immer kümmern wir uns einen gescheiten Kehricht um die Gefühle der Ureinwohner, was wollen die auch schließlich mit so viel Gold?, und machen uns auf den gefährlichen Weg ins Innere. In der Mitte des Tempels sehen wir sie schon stehen: die Statuen, die wir begehren. Aber der Inka ist ja nicht doof und macht es uns einfach, sondern er macht es uns: genau, schwer. Der ganze Tempelinnenraum ist übersät mit Löchern, die in eine bodenlose Tiefe führen. Um nicht dort unten zu landen, müssen wir Wegrauten verschieben, damit unsere Figur an die Stellen kommt, an die sie gelangen will. Am Anfang ziehen alle Spieler reihum eine Raute und legen sie auf den Spielplan, der vorgegebene Linien aufweist, damit nicht Kraut und Rüben dabei rauskommen, wenn wir die Plättchen gelegt haben.
Die Rauten haben je zwei Felder, auf denen man stehen kann, außerdem haben sie noch zwei weitere Eigenschaften: sie können an einer oder mehreren Seiten eine Wand zeigen und eine oder mehrere Schlangen schlängeln sich auf ihrem Boden. Alle Spieler starten mit einer Figur in einer der vier Ecken des Tempels. Wer an der Reihe ist hat drei Aktionspunkte. Diese kann er auf zwei Phasen verteilen. In der ersten Phase kann er die Rauten bewegen oder drehen. Dabei kann er eine Raute so weit bewegen, wie sie sich bewegen lässt, ohne dass andere Rauten ihren Weg behindern. Beim Drehen muss man ebenso aufpassen, dass man keine anderen Rauten überdeckt, oder, dass man sie beim Drehen verschiebt. Jede Bewegung einer Raute kostet einen AP. In Phase 2 darf ich meine Figur bewegen. Ich kann sie kostenlos so weit bewegen, wie graue Rautenfelder mir einen Weg bieten. Jede Schlange, die ich überschreite, kostet einen AP. Erreiche ich eine der drei Rauten, auf denen je eine meiner zu stehlenden Statuen stehen, kann ich die Figur für einen AP einsammeln. Neben den normalen Feldern gibt es noch zwei Sonderfelder: Rauten mit einer Spirale sind Geheimgänge, die mich für einen AP zu einer anderen Raute mit dem gleichen Symbol bringen. Rauten mit einem Rautensymbol erlauben es mir, ebenfalls für einen AP, eine der drei Rauten in der Mitte, die sogenannten Zielrauten, zu bewegen. Ansonsten sind diese tabu. Am Ende meines Zuges lege ich noch meinen Blockierstein auf eine freie Raute. Diese Raute ist für die anderen Mitspieler nicht zu bewegen. Auf Zielrauten darf ich sie nicht legen. Am Anfang meines nächsten Zuges nehme ich ihn wieder auf.



Habe ich alle drei Figuren eingesammelt, muss ich meine Figur nur noch zu einem der Ausgänge bewegen und habe gewonnen.

Oft gewinnt übrigens auch der Spieler, der am lautesten jammert. „Warum müssen alle mir die Wege versperren? Micha gewinnt bestimmt nächste Runde, ihr müsst mal was gegen ihn unternehmen! Nicht immer nur gegen den armen Axel!“ Gut, den letzten Satz hat Axel nicht gesagt, aber so ähnlich ging es fast jede Runde. Und am Ende spazierte er einfach so aus dem Tempel, während wir anderen noch nicht einmal unsere dritte Figur stehlen konnten!
Das Gold der Inka ist ein Spiel, bei dem man schon ein wenig denken muss, sonst sieht man die Wege nicht, die man gehen kann oder gar gehen sollte. Es kostet schon ein wenig Gehirnschmalz sich vorzustellen, wie die Rauten liegen müssen, damit ich mit meiner Figur dahin komme, wo ich auch hin will. Wenn man in einer Erwachsenenrunde spielt, sollte man darauf verzichten, die Rauten bewegen zu dürfen, nur um sich besser vorstellen zu können, wie sie liegen sollten. Das dürfen Kinder, aber Erwachsene sollten ohne Probieren spielen. So kann es hin und wieder zu einem nicht optimalen Zug kommen, aber das Spiel wird spannender.

Das Material und die Regeln sind in Ordnung, die Regel, dass man Rauten drehen darf, hätte ein klein wenig größer gedruckt werden dürfen. Es ist zwar mit einem Bild illustriert, aber mal im Ernst, wer braucht schon Beispiele? Im Zweifel wir, denn dann wäre das erste Spiel ein wenig anders verlaufen. Nun ja, das zweite wurde strategischer und dauerte dann auch länger.

Ein gutes Spiel, das allerdings nicht jeden in der Runde ansprechen konnte.


Sie sollten Das Gold der Inka kaufen, wenn Sie:
- gerne Rauten verschieben
- gerne Tempel ausrauben (oder es gerne würden aber nicht dürfen!)
- ein Spiel spielen, das immer wieder anders ist

Sie sollten Das Gold der Inka nicht kaufen, wenn Sie:
- Rauten nicht leiden können
- Verschiebespiele nicht mögen
- den Erhalt von Kulturgütern unterstützen
- Angst vor Schlangen haben

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