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Bewertet durch: Michael Prössel
(Höchstpunktzahl ist 6)
Feilsche, was das Zeug hält

„Den Grafikstil erkenne ich sofort: Das ist Doris Matthäus!“ Joachim hat Recht, und auch seine zweite Bemerkung ist, soweit wir sie beurteilen können, auch richtig: „Von der habe ich schon lange kein Spiel mehr gesehen, das sie gestaltet hat.“
Nach dieser Begegnung mit alten Bekannten, auch der Autor ist kein Unbekannter, hat er doch das schöne Oltre Mare entwickelt, von dem Joachim noch die erste Version besitzt, die, die man auf der SPIEL damals unbedingt kaufen musste. Von dieser Konstellation ausgehend erwarten wir also etwas Gutes, Neues, Vielversprechendes eben. Enttäuscht sollten wir nicht werden…
Byzanz, das, warum auch immer, mir Schwierigkeiten beim Tippen beschert, ist ein feines Spiel, das Bluffen, Steigern und eine richtige Strategie mit, zugegeben nicht ganz wenig Glück, paart. Die Spieler verkörpern Händler, die auf dem Markt von Byzanz, ohne Fehler getippt, ihre Waren verkaufen und erwerben. Wer am Ende die besten Geschäfte machen konnte, gewinnt.
Vor dem Spiel werden einige Karten aussortiert, die Tabelle in der Regel gibt an, welche dies sind.
In der Mitte des Tisches liegen zwei Stapel: einmal der der Nachziehkarten und einmal einer mit Zahlen von 1 bis 6, bzw. je nach Spieleranzahl fehlen einige (zum Beispiel im Spiel zu viert die 1 und die 6, oder im Spiel zu fünft die 6). Gehen wir mal vom Spiel zu fünft aus: die 1 liegt unten und aufsteigend liegen die anderen Karten darüber, so dass die 5 oben liegt. In der ersten Runde werden 5 Karten vom Nachziehstapel offen ausgelegt. Dies ist das Angebot. Die Spieler starten mit vier dieser Warenkarten auf der Hand. Es gibt 6 verschiedene Waren mit den Werten 1 bis 4 und Händlerkarten, die als Joker dienen. Mit meinen Handkarten gebe ich Gebote ab. So startet zum Beispiel Sylvia mit einer 1er Warenkarte; beim Bieten zählen nur die Werte, nicht die Warenarten. Jan muss, wenn er die Auslage ersteigern will, mehr bieten. Das tut er auch und legt eine 2er Karte aus. Immo bietet eine 1 und eine 2, Joachim legt zwei 2er. Wir anderen passen und Joachim bekommt die Auslage.
Wer einmal passt, der darf in dieser Runde nicht wieder einsteigen. Sein Gebot legt Joachim unter die Karten „Markt von Byzanz“, dazu kommt noch eine der eben ersteigerten Karten. Dann nimmt er sich die 5 der Zahlenkarten und ist für den Rest der Bietrunden raus. Nun liegt die 4 oben und es werden vier Karten aufgedeckt. Wieder wird gesteigert, ohne Joachim, und wieder legt man sein Gebot plus eine der ersteigerten Karten in den Markt. Dies geht so lange, bis auch die letzte Karte versteigert wurde. Sollten einmal alle Spieler passen, weil die Karten ihnen nicht gefallen, bekommt der Spieler die Auslage, der zuerst gepasst hat.
Nun ist der Markt mit reichlich Warenkarten bestückt und Phase 2 kann beginnen. Der Spieler mit der 1 nimmt sich nun alle Karten einer Warengruppe, dann der Spieler mit der 2 und so weiter. Wenn man Pech hat, und die Mitspieler so geboten haben, dass nur 4 oder weniger verschiedene Waren ausliegen, kann man mit einer 4 oder 5 schon mal leer ausgehen. Nun, oder auch schon vorher, diese Aktion kann man eigentlich immer machen, verkaufen die Spieler ihre Waren. Dazu legen sie drei gleiche Waren auf den Tisch und die beiden niedrigsten kommen zurück in die Schachtel. Die dritte Karte zeigt die Siegpunkte. Zum Beispiel lege ich drei blaue Karten mit den Werten 1, 1 und 4 ab. Damit habe ich vier Siegpunkte. Die Händler haben den Wert 0, sie kann ich anstelle von passenden Karten legen. Habe ich drei Händler, lege ich zwei in die Schachtel und bekomme 5 Punkte.
Es werden alle Karten vom Nachziehstapel ausgespielt, je nach Spieleranzahl dauert das Spiel 4 bis 8 Runden. Dies ist auch der Grund, warum zu Anfang eine bestimmte Menge Karten aus dem Spiel kommt, so geht es dann genau auf.

Byzanz hat uns als Absacker sehr gut gefallen und wird sicherlich öfters auf den Tisch kommen. Es ist schnell erklärt und schnell verstanden. Ein wenig Glück ist selbstverständlich dabei, aber wer besonders gut aufpasst, weiß auch, welche Karten die Mitspieler auf der Hand halten und wer wohl bei welchem Angebot besonders hoch gehen wird. Insgesamt muss man immer den Überblick wahren, da man sich sonst leicht blank spielt. Allerdings bekommt man ja immer wieder Karten auf die Hand, nämlich in Phase 2. Dies kann aber auch nach hinten losgehen, wenn nämlich die lieben Mitspieler wenig bieten und nur vereinzelte Karten im Markt liegen. Zwar kann man zu jeder Zeit seine Waren in Punkte verwandeln, sollte aber darauf achten, dass man nie zu wenig Karten zum Bieten auf der Hand hält. Sollte man mehr als 7 Karten halten, muss man verkaufen, oder, wenn man keine passenden Sätze hat, ablegen.

Dieses kleine Spiel ist wirklich sehr gelungen, nicht zuletzt durch die schöne Grafik. Es verbindet Glück mit Taktieren und auch ein wenig Bluffen. Die Dauer mit 45 Minuten ist sicherlich ein wenig hoch angesetzt, es sei denn, man spielt mit harten Taktikern, die für jeden Zug eine halbe Ewigkeit brauchen.


Sie sollten Byzanz kaufen, wenn Sie:
- einn weiteren guten Absacker suchen
- Kartenspiele mit dem gewissen "Etwas" suchen
- Spaß am Feilschen und Handeln haben

Sie sollten Byzanz nicht kaufen, wenn Sie:
- keine Handelsspiele im Kleinformat spielen
- keine Lust haben, den anderen oft zuzuschauen
- es nicht ertragen können viel zu geben und nur wenig zu erhalten

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