Bewertet durch: Andreas Keirat
(Höchstpunktzahl ist 6)
Ausstattung: 104 Spielkarten, 5 Bohnenfelder

Aufmachung: Die Karten werden in der mittlerweile für Amigo typischen Miniverpackung ausgeliefert. Die Spielkarten zeigen verschiedene Bohnensorten mit niedlichen Grafiken. Auf jeder Karte steht eine Zahl, die die Häufigkeit der Bohne in dem Kartenstapel angibt. Am unteren Rand jeder Karte befindet sich eine Tauschleiste, auf der bis zu vier Münzen eingetauscht werden können, wenn man entsprechend viele gleichartige Bohnenkarten ausgelegt hat. Die Wechselkurse sind natürlich von der Häufigkeit der Bohnen abhängig. Die Rückseiten der Spielkarten zeigen als Motiv jeweils eine Münze an. 5 Karten zeigen ein zusätzliches Bohnenfeld, welches man im Spiel erwerben kann. Die Kartenqualität und die Regel sind als gut zu bezeichnen.

Ziel: Man sortiert die zusätzlichen Bohnenfelder aus dem Kartenstapel heraus und legt sie beiseite. Die restlichen Karten werden gründlich gemischt und man gibt an jeden Mitspieler 5 Karten. Die Reihenfolge der Karten darf im Spiel nicht ver- ändert werden, d.h. die zuerst aufgenommene Karte muß später als erstes gespielt werden. Zieht man im Laufe des Spieles Karten nach, so kommen diese hinter die letzte Karte auf der Hand. Ein Mischen der Handkarten kommt nicht in Frage ! Die restlichen Karten werden als Zugstapel in die Mitte des Tisches gelegt.
Ist ein Spieler am Zug, so muß er folgende Aktionen durchführen: Bohnenkarte ausspielen, Handeln und Schenken, Bohnen anbauen, Bohnenkarten ziehen. Im ersten Schritt muß der Spieler seine vorderste Bohnenkarte auf eines seiner Bohnenfelder ausspielen. Jeder Spieler besitzt 2 Bohnenfelder, auf denen Bohnen angebaut werden können. Durch Abgabe von drei Münzen kann man sich ein drittes Bohnenfeld kaufen und vor sich auslegen. Hat der Spieler eine Karte ausgelegt, so darf er eine weitere Karte auslegen, wenn er möchte. Karten mit einer bereits ausliegenden Bohnensorte werden versetzt übereinander gelegt. Pro Feld darf nur eine Bohnensorte angebaut werden.
Muß ein Spieler eine Karte legen, die nicht auf einem eigenen Feld liegt, so kommt es zum Verkauf von Bohnen. Dies kann man natürlich auch freiwillig in dieser Phase machen. Ein Bohnenfeld, auf dem nur eine Karte liegt, darf jedoch nicht verkauft werden. Die Anzahl der Bohnenkarten auf einem Feld zeigt an, wieviel Münzen ein Spieler bekommt. Er dreht die entsprechenden Bohnenkarten um, so daß sie nun Münzen anzeigen und legt sie beiseite. Überzählige Bohnen wandern auf den Ablagestapel. Liegt auf allen Feldern nur jeweils eine Karte, so kann man sich die Bohnensorte aussuchen, die auf den Ablagestapel kommt. Die zweite Aktion besteht im Handeln und Schenken. Man zieht zwei Karten vom Ziehstapel und legt sie offen aus. Diese Karten darf der Spieler behalten, muß sie allerdings auch sofort anbauen. Er kann sie jedoch auch teilweise oder ganz zum Tausch anbieten. Zusätzlich darf er noch Karten aus seiner Hand mitbieten. Die Mitspieler ihrerseits dürfen ebenfalls Angebote geben, die natürlich Karten aus ihrer Hand zum Inhalt haben müssen. Die Kartenhand darf nicht verändert werden, bis der Deal vonstatten geht. Die angebotenen Karten wechseln dann ihren Besitzer und werden erst einmal beiseite gelegt, bis die Verhandlungsrunde beendet ist. Wichtig ist, daß die eingetauschten Karten nicht auf die Hand kommen. Der aktive Spieler kann seine Bohnenkarte(n) auch einem Mitspieler schenken, wenn dieser im Gegenzug dafür nichts abgeben will. Ein Geschenk muß jedoch nicht angenommen werden.
Der dritte Spielzug besteht nun darin, daß alle eingetauschten Karten sofort auf die Felder verteilt werden. Ist dies nicht möglich, so muß man erneut Bohnen verkaufen, um Platz für die neue Sorte zu schaffen. Abschließend zieht der aktive Spieler in der vierten Aktion einzeln und nacheinander drei neue Karten, die er hinter seine alten Karten steckt, ohne die Reihenfolge zu verändern. Jeder Spieler kann, wenn er möchte, jederzeit ein drittes Bohnenfeld erwerben oder eine Bohnensorte verkaufen.

Spielende: Ist der Kartenstapel aufgebraucht, so werden die abgelegten Karten neu gemischt. Ist der Aufnahmestapel zum dritten Mal leer, endet die Spielrunde. Die Bohnenfelder werden nun sofort umgewandelt, die Handkarten sind nutzlos und bringen keine Punkte. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Münzen.

Kommentar: Bohnanza macht Spaß. Dies liegt zum großen Teil an den witzigen Grafiken im Comic-Stil und den neuartigen Regeln der Handkarten mit dem Zwang, etwas anbauen zu müssen. Das Spiel ist recht einfach gehalten und die gute Regel sorgt dafür, daß jeder Spieler es in kurzer Zeit richtig spielen kann.

Fazit: Ein gelungenes Kartenspiel für die ganze Familie, nicht zu leicht und nicht zu anspruchsvoll.

Wertung: Die Wertung fällt leicht, 5 Punkte hat das Spiel auf jeden Fall verdient. Bleibt zu hoffen, daß der Autor uns weitere gute Spiele liefern kann.

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