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Zombicide (Season 1) (dt.)



Die gute Nachricht: Zombies sind langsam, dumm und berechenbar. Die schlechte Nachricht: Es gibt eine Menge Zombies!

Die Spieler übernehmen die Rolle eines Überlebenden, sie sind als Kellnerin Wanda, als Bürotyp Doug oder als Bulle Phil mit einzigartigen Fertigkeiten unterwegs und nutzen diese, als auch die Macht des Teamworks, gegen die Masse der hirnlosen, blutrünstigen Zombies. Die infizierte Horde wird mit einfachen Regeln und einem Stapel Karten gesteuert. Unglücklicherweise gibt es mehr Zombies als Patronen in den Taschen der Charaktere... Sie spielen 10 Missionen auf 10 unterschiedlichen Spielplänen, die aus unterschiedlichen Kartenteilen zusammengelegt werden, oder können sich eigene Missionen ausdenken. Je mehr Zombies getötet werden, desto erfahrener werden die Charaktere und je erfahrener die Figuren, desto mehr Zombies tauchen auf.

Zombicide ist ein kooperatives Spiel, in dem sich die Spieler gegen Horden von Zombies stellen, die vom Spiel selber kontrolliert werden. Jeder Spieler verkörpert einen, zwei, drei oder vier Überlebende einer Zombie-Plage. Ziel des Spiels ist es, die Missionsziele zu erfüllen und am Leben zu bleiben, um noch einen weiteren Tag zu erleben…

Zombicide (Season 1) (dt.), ein Spiel für 1 bis 6 Spieler im Alter von 13 bis 100 Jahren.


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So wird Zombicide (Season 1) (dt.) von unseren Kunden bewertet:



5 v. 6 Punkten aus 15 Kundentestberichten   Zombicide (Season 1) (dt.) selbst bewerten
  • Jean G. schrieb am 05.11.2013:
    Zombicide ist ein kooperatives Spiel für 1 bis 6 Spieler in dem jeder Spieler die Rolle von einem oder mehr Überlebenden übernimmt und sich durch Missionen mit Zombies kämpfen muss.

    Nach Möglichkeit übernimmt jeder Spieler soviel Überlebende das 6 erreicht werden, wobei keiner einen mehr als die anderen spielt.

    Der Spielablauf ist größtenteils sehr berechenbar, was nicht negativ zu werten ist, sondern eher von Vorteil, bietet es doch Möglichkeiten Taktiken über das Vorgehen zu entwickeln da man die Zugregeln der Zombies kennt und diesen so gezielt ausweichen kann bzw. gezielt irgendwo hinlocken um die Missionsziele zu erreichen. In gewisser Weise bildet dieses einfache System die Dummheit und Hirnlosigkeit der Zombies gut ab. ;)
    Wird das Spiel dadurch zu einfach? Nein. Es gibt genug Regeln die das eigene Handeln beschränken und die Regeln zum Auftauchen neuer Zombies sind auch mit einigen Überraschungen gespickt, so das durchaus Überlebende auf ihren Missionen sterben und ein Teilerfolg erzielt wird, oder gar der Trupp zu Zombiecrunch wird.

    Eine Spielrunde geht reihum von Spieler zu Spieler wobei jeder Spieler erst alle seine Überlenden nacheinander abhandelt.
    Hierbei hat jeder 3 Aktionen die er als Bewegung, Kampf, Suchen oder Sonderaktionen nutzen kann.
    Waren alle Spieler am Zug, sind die Zombies dran die sich durch ein ausgeklügeltes System bewegen müssen. Und zwar rennen sie immer auf die nächsten sichtbaren Überlebenden zu. Um das System der Sichtlinien nicht komplex werden zu lassen werden diese nur in geraden Linien ermittelt. Sind aber keine Überlebenden zu sehen, muss sich der Zombie zu der lautesten Zone auf kürzestem Weg bewegen. Hierzu später mehr.
    Nachdem alle vorhandenen Zombies bewegt wurden, werden an Zombiebrut-Feldern neue Zombies mittels Karten aufgestellt. Wieviele dort erscheinen hängt von der Risikostufe der Überlebenden ab, die nach dem mit der höchsten Stufe geht. Danach geht die Runde wieder an die Spieler.

    Besonderheit beim Abfeuern von Waffen und Einreissen von Türen ist, das manche Aktionen Lärm erzeugen. Für jede Aktion die Lärm erzeugt wird ein Lärmmarker in die Zone gelegt. Dies ist später wichtig um die Zombies zu bewegen die keine Überlebenden sehen können. Dann ermittelt man die lauteste Zone auf dem Spielbrett anhand der Lärmmarker, wobei jeder Überlebende selber auch als ein Marker zu zählen ist, und so weiss man wohin man die Zombies bewegen muss, jedenfalls so lang bis ein Überlebender ins Sichtfeld des Zombies gerät.
    Nahkampfwaffen sind meist leise, es sei denn man sägt mit der Kettensäge rum, und Brecheisen mach noch lautlos Türen auf während eine Feuerwehraxt schon Lärm erzeugt.

    Die Risikiostufe eines Überlebenden ist zugleich die Erfahrung und gewisser weise das "Level" das ein Überlebender hat. Mit jedem getöteten Zombie, und oft auch mit dem Einsammeln von Missionszielen, erlangt der Überlebende Erfahrung die irgendwann dazu reicht um von der Risikostufe Blau in Gelb, Orange und zum Schluss in Rot zu wechseln. In jeder Stufe erhält er eine neue Fähigkeit, wobei in Orange und Rot die Möglichkeit besteht zwischen mehreren möglichen eine auszuwählen. So zum Beispiel erhalten alle in der zweiten Risikostufe, also Gelb, eine zusätzliche Aktion pro Runde.
    Die Risikostufe verdient ihren Namen dadurch das sie beim Auftauchen neuer Zombies herangezogen wird. Die Risikostufe des Überlebenden mit der Höchsten wird herangezogen wenn es darum geht zu schauen wieviele Zombies von welcher Art wo auftauchen.

    Der Kampf wird nach einem einfachen System abgehandelt. Man wählt eine der in der Hand gehaltenen Waffen und benutzt diese auf eine Zone. Auf eine Zone deshalb, weil bei Fernkampfwaffen nicht möglich ist sich ein Ziel frei zu wählen. Nun würfelt man Würfel 6 entsprechend der Angabe auf der Waffenkarte und muss eine Augenzahl gleich oder höher ebenfalls entsprechend der Waffenkarte erwürfeln. Für jeden Erfolg erzielt man einen Treffer mit der Stärke der Waffe. Eine Pistole zum Beispiel bietet 1 Würfel der bei 4+ (Augenzahl 4, 5, 6) trifft und jeweils 1 Schaden verursacht. Die meisten Zombies halten nur 1 Schaden aus, somit ist für jeden Treffer ein Zombie erledigt. Maschinenpistolen zum Beispiel werfen 3 Würfel womit man mit einem Schuss mehrere Zombies töten könnte. Besonderheit hierbei ist allerdings, das es zwei Zombiearten gibt die 2 bzw. 3 Schaden aushalten. Nun ist es nicht so das man mit 2 bzw. 3 Treffern einer Waffe die nur 1 Schaden verursacht dieser Gefahr entledigt, die Zombies stören sich nicht an solchen Nadelstichen. Nein, hierbei muss man mit einer Waffe anrücken die bereits 2 Schaden zu verursachen vermag um sich überhaupt dieser Gegner zu entledigen. Eine Shotgun zum Beispiel wäre hier gut, trifft diese doch auf einer 5+ mit 2 Schaden.
    Aber das ganze wäre ja noch so schön leicht wenn es nicht die Regel der Ziel- oder Trefferpriorität gäbe. Wie oben erwähnt greift man Zonen, nicht Modelle an, und die Treffer die man in einer Zone verursacht werden zuerst nach einer gewissen Priorität verteitl. Erst wenn alle Modelle dieser Priorität erledigt sind, dürfen die übrigen Treffer auf die nächsten verteilt werden. Dies sieht wie folgt aus:

    1. Überlebende -> 2. Schlurfer (1 Lebenspunkt) -> 3. Fettsäcke (2 Lebenspunkte) -> 4. Läufer (1 Lebenspunkt)

    Ja, richtig, das heisst man würde erst alle befreundeten Spieler in einer Zone mit Zombies töten müssen, bevor man überhaupt Zombies trifft, weshalb wir solch einen Unfug auch tunlichst lassen sollten und im Vorfeld bei der Bewegung uns Gedanken darüber machen was wir anstellen.
    Schnell erkennt man auch das die Fettsäcke mit ihren 2 Lebenspunkten die schnellen und gefährlicheren Läufer schützen, prallen doch nach obiger Regel alle Treffer mit nur 1 Schadenspunkt wirkungslos an den Fettsäcken ab.
    Einzige Ausnahmen zu dieser Regel stellt das Zielfernrohr dar, das auf ein Gewehr montiert immer eine freie Zielwahl erlaubt, und der Nahkampf. Sämtliche Nahkampfwaffen umgehen diese Regel und man darf sein Ziel frei wählen, wodurch Nahkampfwaffen nicht überflüssig sondern notwendig werden.

    Der Kampf für Zombies läuft einfacher ab. Stehen sie in einem Feld mit Überlebenden und haben eine Aktion, ist dies eine Aktion Kampf. Diese trifft automatisch. Jeder Treffer erzeugt eine Wunde bei einem Überlebenden. Hat ein Überlebender 2 Wunden, ist er tot.
    Also lasst diese Biester nicht an euch rankommen!

    Das klappt solange gut, solange nicht unerwartete Dinge eintreffen, wie das statt der Karte die neue Zombies auftauchen lassen sollte eine der seltenen Karten gezogen wird, das alle Zombies einer bestimmten Art eine zusätzliche Runde haben! Meisten wird in so einem Fall mindestens einer gefressen.
    Ausserdem können Zombies selten auch mitten unter den Überlebenden durch Gullideckel auftauchen und somit die Planung für die nächsten Runden und Taktiken zunichte machen.
    Sollte man nicht brav die Zombies erledigen und in eine Situation kommen in der keine neuen Zombiemodelle mehr aufgestellt werden können, gilt dass jedesmal wenn ein Zombiemodell einer bestimmten Art auf das Spielfeld gesetzt werden müsste, aber nicht vorhanden ist, diese Art Zombies eine komplette weitere Runde erhält. Lecker! Zumindest für die Zombies.

    Seine Chancen im Kampf gegen Zombies erhöht man durch bessere Ausrüstung, und diese findet man durch Suchaktionen in Räumen oder an Autos. Eine Aktion Suchen pro Runde steht jedem überlebenden zu, und neben zahlreichen verschiedenen Nah- und Fernkampfwaffen gibt es auch wenige Ausrüstungsgegenstände. Da man einige Waffen beidhändig nutzen kann, also zwei gleiche Waffen mit zwei Händen mit nur einer Aktion nutzen kann, ist es sinnvoll nach dem passenden Pärchen zu suchen.

    Das Spielmaterial ist gelungen, die Qualität der Miniaturen ist gut und detailliert, die Anzahl der Miniaturen groß. Die Kartenteile groß und schön anzusehen. Zwar wäre es schön gewesen eine Möglichkeit zu bieten dass diese sich nicht ständig auseinander schieben sondern zusammenstecken lassen, aber es geht auch so.
    Ein durchschnittliches Spielfeld ist 3x3 Felder groß, wobei ein Feld nur etwas kleiner als der Karton selbst ist. Somit braucht das Spielfeld mehr Platz als zum Beispiel das Spielbrett von Arkham Horror. Allerdings ist das weitere Spielmaterial auf 2 Kartenstapel, ein paar Markern, Miniaturen und den Tableaus für die Überlebenden beschränkt. Da man die Ausrüstung vollständig auf den Tableaus der Überlebenden unterbringen kann ergibt sich trotz des umfangreichen Spielfeldes immer noch mehr Platz und eine ruhigere Anordnung auf dem Spieltisch als zum Beispiel bei einer Partie Arkham Horror.


    FAZIT

    Zombicide ist ein spannendes taktisches Spiel das viel Zusammenarbeit und Absprache erfordert.
    Die Regeln sind umfangreich aber nicht zu komplex und sind schnell gelernt.
    Einziges Manko bei dem Spiel ist wohl die Regel das wenn ein Überlebender tot ist, ist auch der Spieler raus. Da das Spiel keine weitere Möglichkeit bieten dem Spieler neu einzusteigen mag dies frustrierend sein wenn dies zu früh und nicht vor einem absehbaren Ende geschieht. Der Spieler kann dann zwar immer noch die Zombiemodelle aufstellen und bewegen, dennoch ist dies nur eine Notlösung.
    Trotz allem machte das Spiel allen Beteiligten immer sehr viel Spass und trieb uns, wie bei guten Spielen üblich, dazu an bis mitten in die Nacht hinein eine Mission nach der anderen zu spielen.
    Wir freuen uns daher schon auf Erweiterungen und neue Charaktere.
    Jean hat Zombicide (Season 1) (dt.) klassifiziert. (ansehen)
    • Claudia G., Nathaniel O. und 16 weitere mögen das.
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    • Zeige alle 6 Kommentare!
    • Heiko W.
      Heiko W.: Gute Rezension, hat bei mir lust auf mehr gemacht. Ich packs mal auf die Wunschliste ;)
      16.07.2014-06:24:51
    • Florian M.
      Florian M.: %u201EEinziges Manko bei dem Spiel ist wohl die Regel das wenn ein Überlebender tot ist, ist auch der Spieler raus. Da das Spiel keine weitere... weiterlesen
      27.07.2018-02:05:20
  • Michael S. schrieb am 06.01.2014:
    Ziel des Spiels
    Die Zombies haben die Stadt erreicht und überall bricht Panik aus. Als eine Gruppe von Überlebenden versucht ihr, die einzelnen Missionen, die Euch das Spiel stellt, zu bewältigen. Dabei arbeitet Ihr kooperativ gegen die Zombiehorden. Findet Nahrung oder einen sicheren Unterschlupf. Zehn Missionen warten darauf, erfolgreich bestanden zu werden. Die Spieler übernehmen dabei, je nach Spieleranzahl, einen oder mehrere Überlebende mit verschiedenen Fähigkeiten. Die Zombies muss kein Spieler übernehmen, sie agieren nach einem festen Plan. Sie gehen dorthin, wo sie Spieler sehen oder es am lautesten ist. Und wenn sie einen Überlebenden erwischen, dann verursachen sie einfach Schaden. Ohne Würfeln oder Gnade. Ein kooperatives Zombiespiel der besonderen Art. Schafft Ihr es, zu überleben?

    Aufbau
    Die Spieler suchen sich eine Mission aus, die sie spielen möchten. Dann wird der Spielplan entsprechend aufgebaut. Die Kartenteile, die für die Mission benötigt werden, werden in der Tischmitte ausgelegt, wie in der Missionsbeschreibung angegeben. Dann werden Zielmarkierungen, Türen, Autos, Brutstätten, Ausgänge, Zombies, usw. wie in der Mission angegeben auf dem Spielplan gelegt. Die Spieler suchen sich, je nach Spieleranzahl, Ausweise von Überlebenden heraus und legen diese vor sich ab. Auf die 0 der Erfahrungsleiste wird ein Erfahrungszähler gesteckt. Die Molotov-Cocktail - Karte, die beiden Angeberwaffenkarten, sowie die Pfannen, eine Pistole, ein Brecheisen und eine Feuerwehraxt werden aus dem Ausrüstungskartenstapel heraussortiert. Der Molotov-Cocktail und die Angeberkarten bleiben neben dem Spielplan liegen. Die anderen, herausgesuchten Gegenstände, werden gemischt und dann an die Überlebenden verteilt. Die Figuren der Überlebenden werden auf das Anfangsfeld der Mission gestellt. Das restliche Spielmaterial, wie die Würfel, die Lärmmarker, die zusätzlichen Zombies und Zombiekarten und die Fähigkeitenmarker, werden ebenfalls neben den Spielplan gelegt. Dann wird noch festgelegt, wer den Startspieler macht und los geht es.

    Spielablauf
    Jede Mission hat andere Anforderungen und Ziele für die Überlebenden. Das Hauptziel bleibt aber immer das gleiche: Überleben.
    Sterben alle Spieler, so endet das Spiel für alle Teilnehmer. Schafft nur ein Spieler das geforderte Ziel, gewinnen alle Spieler, auch die gestorbenen.
    Jede Runde kommen zuerst die Spieler an die Reihe. Jeder Spieler hat drei Aktionen, später, wenn er aufgestiegen ist, vier. Haben alle Spieler ihre Aktionen ausgeführt, so kommen die Zombies an die Reihe. Diese agieren nach einem festen Plan, den die Spieler nach bestem Wissen und Gewissen ausführen müssen. Dann betreten neue Zombies den Spielplan über die Brutstätten oder die Gullis. Am Ende werden wieder alle Lärmmarker vom Spielfeld entfernt und die nächste Runde beginnt.

    Sichtlinien und Zonen
    Überlebende und Zombies können immer nur in gerader Linie sehen, niemals diagonal. In einem Gebäude können die Spieler alle angrenzenden Räume einsehen, aber nicht über zwei Räume hinweg. Ebenso können Spieler von der Strasse aus nur in den ersten Raum eines Hauses blicken, aber nicht weiter. Diese Regelung ist vor allem für den Fernkampf wichtig. Der Spielplan ist in Zonen aufgeteilt. In Gebäuden ist ein Raum eine Zone, auf offener Strasse ist ein Gebiet zwischen zwei Zebrastreifen eine Zone.

    Lärm
    Lärm ist ein wichtiger Bestandteil in diesem Spiel, denn die Zombies reagieren auf Lärm und bewegen sich darauf zu, wenn sie nicht direkt einen Überlebenden sehen.
    Jeder Überlebende verursacht durch seine Person Lärm. Zusätzlich wird Lärm durch das gewaltsame Öffnen von Türen erzeugt oder durch das Schiessen mit Schusswaffen.
    Für jeden Lärm, den der Spieler erzeugt, wird ein Lärmmarker auf seine Zone gelegt. Diese Marker werden am Ende der Zombiephase wieder entfernt.

    Der Spielerausweis
    Der Ausweis eines Spielers besteht aus verschiedenen Bereichen. Oben befindet sich die Erfahrungsleiste. Der Erfahrungsmarker steht am Anfang des Spiels auf der 0. Pro Zombie, den der Überlebende tötet, bekommt er einen Erfahrungspunkt dazu. Sobald der Marker in den gelben Bereich rutscht, hat der Überlebende eine Aktion mehr, also vier Aktionen zur Verfügung. Später kommt dann der orange Bereich. Dort darf der Spieler sich eine von zwei Fähigkeiten aussuchen. Diese markiert er mit einem Fähigkeitenmarker. Sobald ein Überlebender den roten Bereich erreicht, kann er sich noch einmal eine Fähigkeit aussuchen. Doch die Erfahrung bringt nicht nur Vorteile, sondern hat auch einen üblen Nachteil. In der Phase, in der neue Zombies das Spielfeld betreten, wird auf der Zombiekarte der Farbbereich genommen, der dem erfahrensten Überlebenden entspricht. Sind also fünf Überlebende noch im blauen Bereich, einer aber schon im orangen, so werden immer die Zombies eingesetzt, die auf der Zombiekarte im orangen Bereich zu finden sind. Und es ist ja klar, dass es je höher der Farbbereich wird, nicht weniger Zombies werden.

    Im unteren Bereich des Ausweises findet man fünf Inventarplätze. Die beiden vorderen Plätze stellen die beiden Hände des Überlebenden dar. Nur Gegenstände die dort liegen, können im Kampf eingesetzt werden. Die drei hinteren Plätze sind für weitere Ausrüstung die ein Überlebender findet. In manchen Missionen müssen bestimmte Gegenstände gefunden werden, die man dann hier verstaut. Ein Spieler darf jederzeit Karten wegwerfen, wenn er Platz braucht.

    Die Fähigkeiten
    Jeder Überlebende hat eine besondere Fähigkeit. Hier ein paar Beispiele:
    - Eine Bewegungsaktion kostenlos durchführen
    - Mit einer Bewegung zwei Zonen gehen
    - Wenn eine Zone mit Zombies durchquert werden soll, müssen dafür keine zusätzlichen Würfel aufgebracht werden.
    - Der Überlebende startet mit einer Pistole
    - Der Überlebende darf kostenlos suchen, usw.

    In der Anleitung sind noch viele andere Fähigkeiten aufgeführt, die noch nicht auf den Spielerausweisen zu finden sind.
    Hier kann man sich eigene Charaktere überlegen und diesen Fähigkeiten zuweisen, die einem gefallen. Dazu ist jeder Ausweis auf der Rückseite ein blanko Überlebender.

    Die Zombies
    Es gibt vier Arten von Zombies, die den Überlebenden das Leben schwer machen.
    - Schlurfer können sich ein Feld bewegen oder einen Angriff ausführen. Sie haben ein Leben.
    - Läufer dürfen in ihrer Runde zwei Aktionen ausführen. Auch sie haben nur ein Leben.
    - Fettbrocken kommen immer mit zwei Schlurfern an ihrer Seite ins Spiel. Fettbrocken haben zwei Leben und können eine Aktion in ihrer Runde ausführen.
    - Monstrum, das ist das größte Monster, darum gibt es auch nur eines davon. Es kann nur eine Aktion ausführen, hat aber drei Leben.
    Dieses Monster kann nur mit einem Molotov-Cocktail besiegt werden, da keine andere Waffe drei Schaden verursacht.

    Die Aktionen der Spieler
    Jeder Spieler hat in seiner Runde drei Aktionen pro Überlebenden, den er spielt. Es gibt die folgenden Aktionen:

    a) Bewegung
    Das Bewegen eines Überlebenden kostet eine Aktion pro Zone, die er sich bewegt. Am Anfang kann sich ein Überlebender also drei Zonen bewegen.
    Möchte ein Überlebender eine Zone überqueren, in der ein oder mehrere Zombies stehen, so kostet ihn dies pro Zombie eine Bewegungsaktion mehr.
    Steht also ein Zombie in der Zone, so muss er zwei Aktionen aufwenden, um diese Zone zu durchqueren.

    b) Suchen
    In Gebäuden kann jeder Überlebende 1x in seiner Runde einen Raum durchsuchen. Er nimmt sich die oberste Karte vom Ausrüstungsstapel und legt sie in sein Inventar oder wirft sie sofort wieder ab, wenn er sie in dieser Mission nicht brauchen kann.

    c) Gegenstände tauschen
    Für eine Aktion kann ein Spieler mit einem anderen Spieler Gegenstände tauschen oder sein Inventar umsortieren.d) Eine Tür öffnen
    Für eine Aktion darf ein Überlebender eine Tür öffnen. Leider gibt es keine Möglichkeit eine Tür einfach so zu öffnen. Man braucht dazu immer einen Gegenstand, wie ein Brecheisen, eine Feuerwehraxt oder eine Kettensäge. Welche Gegenstände Türen öffnen können und ob sie dabei Lärm verursachen oder nicht, sieht man auf der Ausrüstungskarte des Gegenstands. Sobald man die Tür in ein neues Gebäude geöffnet hat, sieht man die Zombies, die dort hausen. Ein Spieler zeigt jetzt auf eine Zone, also einen Raum nach dem anderen und zieht jeweils eine Zombiekarte. Je nach Erfahrung der Überlebenden werden jetzt Zombies in jeden Raum eingesetzt.

    e) In ein Auto ein- / aussteigen, den Sitz wechseln oder das Auto fahren
    f) Einen Fernkampfangriff ausführen (siehe Angriff!)
    g) Einen Nahkampfangriff ausführen (siehe Angriff!)
    h) Ein Ziel einsammeln oder aktivieren
    i) Lärm machen
    Es wird ein Lärmmarker zu der lärmenden Person gelegt.
    j) nichts machen

    Angriff!
    Für den Kampf gibt es einige Regeln zu beachten. So hat jede Waffenkarte im unteren Bereich vier Felder.

    a) Erstes Feld - Reichweite
    Hier steht, wie viele Zonen die Waffe reicht. Bei Nahkampfwaffen steht hier eine 0, da die Waffe nur in der Zone des Überlebenden eingesetzt werden kann.
    Bei Fernkampfwaffen können hier andere Werte stehen. Leider haben Fernkampfwaffen ein Problem mit der Treffsicherheit.
    Schiesst man in eine Zone, in der neben den Zombies auch noch andere Überlebende stehen, so werden dummerweise immer erst diese getroffen, nicht die Zombies.
    Die Trefferreihenfolge bei Fernkampfwaffen ist immer: Überlebende - Schlurfer - Fettbrocken - Monstren - Läufer.

    b) Zweites Feld - Würfel
    An dieser Stelle steht, mit wievielen Würfeln man würfeln darf.

    c) Drittes Feld - Genauigkeit
    Hier steht, welche Zahl man mindestens würfeln muss, um zu treffen. Beispiel: +4 bedeutet, dass man mit einer 4, 5 und 6 getroffen hat.

    d) Viertes Feld - Schaden
    Hier steht, ob die Waffe einen oder zwei Schaden verursacht. Mehr Schaden macht nur der Molotov-Cocktail.
    Darum kann ein Fettsack mit zwei Leben auch nie mit einer Waffe besiegt werden, die nur einen Schaden macht.
    Man darf keinen Schaden zusammenzählen, sondern muss mit einer Waffe angreifen, die der Höhe des Zombielebens entspricht.
    Hat man aber z.B. mit einem Würfelwurf 3x getroffen, so darf man auch drei Zombies vom Feld entfernen.

    Fernkampfwaffen verursachen meist Lärm und so muss man für jede Aktion in der man schiesst, auch einen Lärmmarker zu sich legen.
    Nahkampfwaffen verursachen beim Kampf meist keinen Lärm. Ein Spieler darf so oft angreifen, wie er Aktionen übrig hat.
    Es gibt auch Waffen, die ein Set bilden, wie z.B. zwei Pistolen. Diese darf der Spieler dann mit einer Aktion beide abfeuern.

    Die Zombies greifen an!
    Wenn jeder Spieler seine Aktionen ausgeführt hat, kommen die Zombies an die Reihe.
    Diese führen ihre Aktionen nach genauen Regeln durch, die da wären:

    1. Steht ein Zombie auf der Zone eines Überlebenden, greift er diesen an und verursacht eine Wunde.
    Stehen mehrere Überlebende auf der gleichen Zone, so dürfen sie entscheiden, wem die Wunde zugeführt wird.
    Eine Wunde hat leider unangenehme Nebenwirkungen. Der Zombie zerstört immer einen Ausrüstungsgegenstand, den der getroffene Spieler besitzt.
    Diesen darf der Spieler sich selber aussuchen. An seine Stelle kommt dann die Wunde. Erleidet ein Spieler zwei Wunden ist er tot.

    2. Die Zombies, die sich nicht auf einer Zone mit Überlebenden befinden, bewegen sich nach folgenden Regeln:
    a) Als Erstes ziehen die Zombies zu den Überlebenden, die sie sehen.
    b) Sehen sie mehrere Gruppen, dann gehen sie zu der lautesten
    c) Wenn sie niemanden sehen, gehen sie in Richtung der meisten Lärm-Marker.
    d) Gibt es in gleicher Entfernung gleich viele Lärm-Marker, so trennen sich die Zombies auf.

    Dabei gibt es eine gemeine Regel. Stehen z.B. drei Schlurfer auf einer Zone und müssen sich aufteilen, so wird ein weiterer Schlurfer aus dem Vorrat genommen, damit gleich viele Schlurfer in jede Richtung gehen können. Das gleiche macht man leider bei allen Zombies, ausser dem Monstrum. Die Überlebenden sollten also darauf achten, nicht in gleicher Entfernung gleich viel Lärm zu machen, das könnte böse enden.

    Neue Zombies braucht die Stadt
    Haben auch die Zombies ihre Aktionen durchgeführt, kommen neue Zombies auf den Spielplan. Dazu dienen die Brutstätten.
    Ein Spieler zeigt also der Reihe nach auf alle Brutstätten, zieht jedes Mal eine Zombiekarte und setzt die entsprechenden Zombies ein.
    Dabei gilt wieder: Immer die Zombies nehmen, die im Farbbereich des erfahrensten Überlebenden liegen.

    Zu den normalen Zombie-Einsetzkarten gibt es noch zwei Sonderkarten.
    a) Ist auf der Karte ein Gullideckel abgebildet, so kommen die Zombies nicht aus der Brutstätte, sondern aus allen Gullideckeln, auf deren Stadtplankarte ein Spieler steht.
    Also nicht nur, wenn ein Spieler in der Zone mit einem Gullideckel steht, sondern auch, wenn er irgendwo auf der Stadtplankarte steht.

    b) Es gibt auch eine Karte, die es einer bestimmten Art Zombies erlaubt, noch einmal zu ziehen oder anzugreifen.
    Also z.B. bekommen alle Schlurfer noch einmal einen Zug. So eine Karte kann schnell der Tod der ganzen Gruppe sein. Zum Glück gibt es davon nur ein paar.

    Spielende
    Das Spiel endet, wenn alle Überlebenden besiegt sind. Sie haben dann gemeinschaftlich verloren.
    Wird das Ziel der Mission erfüllt, so haben alle Spieler gewonnen, egal wie viele noch leben.
    Manchmal kann es durchaus sinnvoll sein, sein Leben für die Gruppe zu opfern.

    Kleines Fazit
    Ein geniales, kooperatives Zombiespiel. Die Regeln sind gut zu verstehen und nach der ersten Testrunde sind die meisten Regelunklarheiten dann auch geklärt. Das Spiel kommt ohne übertriebene, blutigen Bilder aus, lediglich ein paar Blutlachen auf dem Spielplan sind zu sehen. Die verschiedenen Missionen sind abwechslungsreich und fordernd. Im Internet gibt es dazu stetig Nachschub an Abenteuern, wenn auch im Moment nur auf englisch. Aber Asmodee hat ja versprochen, auch die Erweiterungen im deutschen Raum verfügbar zu machen. Ich freue mich drauf!
    ______________________________________________________________________________________________________________________________

    Die komplette Spielevorstellung inklusive Fotos und das Regelvideo findet ihr hier:

    http://www.mikes-gaming.net/spiele-komplettliste/komplettliste-aktuelle-spiele-alphabet/item/201-zombicide.html
    ______________________________________________________________________________________________________________________________


    Michael hat Zombicide (Season 1) (dt.) klassifiziert. (ansehen)
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    • Michael S.
      Michael S.: Ich glaube da steuert sich Zombicide doch etwas direkter :)
      Bin auf RoboRally schon gespannt. Soll ja ein geniales Spiel sein. Habe mir jetzt... weiterlesen
      25.03.2016-11:45:49
    • Fabian S.
      Fabian S.: Nee, da gibts keinerlei Gemeinsamkeiten was die Bewegung angeht. Liegt aber auch in der natur der Sache denk ich: RoboRally is n Rennspiel und... weiterlesen
      25.03.2016-12:01:18
  • carmen K. schrieb am 17.05.2014:
    Das Thema Zombies muss man schön mögen, oder man spielt lieber ähnlich gelagerte Fantasiespiele in Form von Fire Rescue oder Heldenspiele a la Andor, Zwerge. Es geht wie immer um das blanke Überleben auf einem diesmal sehr variabeln und blutig bemalten Spielplan. Das Spiel enthält eine Vielzahl von Szenarien unterschiedlicher Schwierigkeitsgerade. Die Spielertableaus enthalten 5 Plätze zum Ablegen nützlicher Gegenstände von Axt bis Kettensäge. Oder Bezin und Flasche zum Bau eines Bombe mit der sämtliche schleichende oder rennende dünnklapprige oder fette Zombiefiguren aus grauem Plastik in einem Feld erledigt werden. Die Zombiefiguren könnte man natürlich noch vor dem Spiel in verschiedenen Blutstönen besprühen, sie sind so in grau aber auch schon fürchterlich genug. Achtung mit den Schießwaffen, sie treffen zuerst einen Mitspieler, wenn er mit auf dem Feld der Zombies steht! Der wäre bei der 2. Wunde schon tot und es gibt nur einen Verbandskasten!
    Interessant, dass es kooperative Szenarien, bei denen alle ins Ziel kommen müssen,
    als auch kompettive Szenarien gibt (es reicht, wenn ich am Leben bleibe).
    Ich würde jederzeit wieder eine Runde mitspielen, das Spiel erschießt sich auch für Nichtkenner von Fantasiespielen schnell, allein das Nachziehen der Zombies sollte ein etwas erfahrener Spielleiter vornehmen.
    carmen hat Zombicide (Season 1) (dt.) klassifiziert. (ansehen)
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