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Winziges Weltall wurde die folgende Auszeichnung verliehen:
  • BoardGameGeek Golden Geek
    BoardGameGeek Golden Geek
    2015
    bestes Solospiel
Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.

Winziges Weltall



Irgendwo in den Tiefen des Weltalls schwebt eure Galaxie, überbevölkert und darauf hoffend, sich über die intergalaktischen Planeten ausbreiten zu können. Ihr werdet eure Flotte ausbauen, euren Einfluss vergrößern und Planeten im Zuge der intergalaktischen Eroberung kolonisieren. Allerdings seid ihr nicht das einzige Imperium, das sich auszubreiten versucht. Opportunistische Rivalen aus anderen Galaxien expandieren genauso schnell wie ihr und selbst das gesamte, riesige Universum scheint nicht groß genug für alle. Wer seine Flotte mit kluger Strategie führt, die richtigen Planeten auswählt und seine Gegner austrickst, kann den Kosmos kontrollieren und seine Rivalen auf wertlosen Felsbrocken hinter sich zurücklassen.

Winziges Weltall ist das zweite Spiel von Scott Almes in unserer Winzige Welten-Reihe. Diesmal bauen die Spieler ein Imperium zwischen den Sternen auf. Zu Beginn kontrolliert jeder Spieler seine eigene kleine Galaxie. Jedoch wartet bereits eine zufällige Auswahl an unkolonisierten Planeten auf der Tischmitte darauf, von den Spielern kolonisiert zu werden. Wenn ein Spieler solch einen Planeten mittels Diplomatie oder Wirtschaft vereinnahmt hat, erhält er nicht nur Siegpunkte sondern auch eine dem Planeten zugeordnete spezielle Fähigkeit. Das Spiel endet mit der Runde, in der ein Spieler 21 Siegpunkte erreicht hat. Dieser Spieler muss jedoch nicht zwangsläufig der Gewinner sein, denn am Ende deckt jeder Spieler noch seinen Geheimauftrag auf, um Bonus-Punkte zu ergattern.

In Winziges Weltall gibt es 6 verschiedenen Aktionen, die ein Spieler ausführen kann. Allerdings stehen ihm in seinem Spielzug nicht unbedingt alle zur Verfügung. Vielmehr würfelt ein Spieler in seinem Spielzug eine Anzahl Würfel gemäß der Entwicklungsstufe seines Imperiums. Jede gewürfelte Seite gibt dem Spieler nun die Möglichkeit die gezeigte Aktion auszuführen. Er entscheidet aber noch über die Reihenfolge, in der er die Aktionen ausführen möchte. Damit sind die Möglichkeiten aber nicht erschöpft: Andere Spieler können die Aktionen eventuell kopieren und ihnen somit folgen. Außerdem benötigen einige der Aktionen Ressourcen oder Raumschiffe an den richtigen Stellen. Die Reihenfolge, in der ein Spieler seine Würfel aktiviert, ist also entscheidend! Gegebenenfalls kann ein Spieler sogar noch erneut würfeln oder Würfel, die ihm nicht helfen, in den Umwandler schicken.

Ein besonderer Leckerbissen in Winziges Weltall ist die Möglichkeit, das Spiel im SOLO-Modus zu spielen. Jede der 5 Galaxiekarten ist doppelseitig bedruckt. Auf den Rückseiten befinden sich Schurkengalaxien mit 5 unterschiedlichen Spielstärken. Der Solo-Spieler wählt eine der Schurkengalaxien und versucht nun, ihrer Schurkenarmada mit seiner Galaxie Einhalt zu gebieten.

Winziges Weltall, ein Spiel für 1 bis 5 Spieler im Alter von 14 bis 100 Jahren.
Autor: Scott Almes

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So wird Winziges Weltall von unseren Kunden bewertet:



6 v. 6 Punkten aus 6 Kundentestberichten   Winziges Weltall selbst bewerten
  • Pascal V. schrieb am 29.02.2016:
    SciFi-Workerplacementspiel für 1-5 Spieler ab 14 Jahren von Scott Almes.

    Die Spieler verwalten ihre eigenen Galaxien und versuchen so viele Planeten wie möglich neu zu kolonisieren, um ihr eigenes Imperium zu vergrößern und zu festigen.


    Spielvorbereitung:
    Die Spieler wählen jeweils eine Galaxietafel und erhalten die farblich dazu passenden Raumschiffe und Imperiums-, Energie- sowie Kultur-Marker.
    2 Raumschiffe stellen sie auf das Bild der Galaxie - mit diesen können sie von Beginn an zu anderen Planeten reisen -, die anderen beiden Raumschiffe werden auf der Raumschiff-Leiste (die mittlere der drei auf der rechen Seite) auf den (mit einem Quadrat) markierten Feldern abgestellt. Den Imperiums-Marker auf das Startfeld der zugehörigen Leiste (rechts außen), den Energie-Marker auf Feld "2" und den Kultur-Marker auf Feld "1" der Ressourcen-Leiste (links außen).

    Die Kontrolltafel wird in die Tischmitte gelegt und die 7 Würfel daneben. Die Planetenkarten werden gut gemischt und als verdeckter Nachziehstapel unterhalb der Kontrolltafel abgelegt und X + 2 Karten daneben offen ausgelegt (X = Spielerzahl; bei 5 Spielern wird nur 1 Karte zusätzlich gezogen) - dies ist die Auslage von Planeten zu denen gereist werden kann.
    Die "Geheimen Missionskarten" werden gemischt und eine an jeden Spieler verdeckt verteilt, der Rest kommt aus dem Spiel. Die Spieler schauen sich ihre Mission an und legen die Karte dann verdeckt unter ihre Galaxietafel (rechte Seite).


    Spielziel:
    Mindestens 21 Siegpunkte zu erhalten!


    Spielablauf:
    Der aktive Spieler nimmt sich soviele Würfel, wie es ihm der aktuelle Status seines Imperiums erlaubt (zu Beginn sind dies 4 Würfel). Mit den Würfeln werden die Aktionen bestimmt, die in seinem Zug zur Verfügung stehen.
    Nach dem Wurf stellt der Spieler zunächst einmal fest, ob ihm die erwürfelten Aktionen zusagen. Er hat die Möglichkeit jeden einzelnen Würfel erneut zu werfen. Beim ersten Mal ist dies umsonst, jedes weitere Würfeln desselben Würfels kostet dann 1 Energie - der Energie-Marker wird auf der Leiste entsprechend zurückgesetzt. Entscheidet sich der Spieler einen Würfel bzw. dessen Aktion zu nutzen, legt er den Würfel auf ein freies Feld der Kontrolltafel - diese ("aktivierten") Würfel können nicht mehr neu geworfen werden!

    Die Mitspieler haben bei jeder Aktivierung eines Würfels durch den aktiven Spieler, einmal die Möglichkeit der Aktion zu "folgen". Gegen Bezahlung von 1 Kultur dürfen sie die aktuelle Aktion kopieren und ebenfalls direkt ausführen.

    Die Aktionen:

    - Schiffsbewegung
    Wird ein Würfel mit dem entsprechenden Symbol (Pfeil nach oben mit kleinem Raumschiff darin) "aktiviert", also auf die Kontrolltafel gelegt, kann ein Raumschiff bewegt werden. Dabei kann es von der Galaxietafel auf eine Planetenkarte gebracht werden oder von einer Planetenkarte zu einer anderen bewegt werden. Es ist nicht erlaubt auf einer Planetenkarte vom Orbit zum Planet und umgekehrt zu wechseln.

    Wird ein Raumschiff auf einer Planetenkarte auf den Planeten selbst gebracht, kann die auf der Karte dort angegebene Aktion sofort genutzt werden.

    Wird ein Raumschiff auf die Umlaufbahn einer Planetenkarte gebracht, so wird es dort auf dem Startfeld hingelegt. Am Ende der Umlaufbahn zeigt das letzte (zu erreichende) Feld an, mit welcher Art Würfelsymbol das Schiff hier später bewegt werden kann, "Wirtschaft" (Balkendiagramm mit Pfeil) oder "Diplomatie" (Lorbeerkranzsymbol).

    Es dürfen mehrere Raumschiffe unterschiedlicher Spieler auf den selben Umlaufbahnfeldern stehen und auf dem Planeten. Der selbe Spieler kann sowohl ein(!) Raumschiff auf dem Planeten stehen haben, wie auch in dessen Umlaufbahn.
    Ein Raumschiff kann jederzeit zurück auf die eigene Galaxietafel gezogen werden, aber niemals auf die eines Mitspielers.

    - Ressourcen einsammeln
    Planeten produzieren entweder Energie (Blitz) oder Kultur (Säule), die eigene Galaxie nur Energie, solange dort jeweils Raumschiffe stehen. Die Menge der Ressourcen hängt von der Anzahl der dort jeweils abgestellten Raumschiffe ab. Wird ein Würfel auf die Kontrolltafel mit einem "Energie"- oder "Kultur"-Symbol gelegt, erhält der Spieler sofort die entsprechende Ressource von allen Planeten und seiner Galaxie.
    Entsprechend wird der Energie- oder Kultur-Marker auf der Ressourcenleiste vorgezogen.

    Bsp.: der Spieler hat ein Raumschiff auf einem Planeten einer Planetenkarte stehen und ein Raumschiff im Orbeit einer anderen Planetenkarte sowie 2 Raumschiffe auf seiner Galaxietafel. Er nutzt einen Würfel mit Energie-Symbol und erhält nun 4 Energie, da die beiden Planetenkarten jeweils ein Energie-Symbol als Ressource anzeigen und die beiden Raumschiffe auf der Galaxietafel 2x1 Energie einbringen.

    - Kolonieschiff bewegen
    Setzt der Spieler ein gewürfeltes "Diplomatie" oder "Wirtschaft"-Symbol auf die Kontrolltafel, kann er ein(!) Raumschiff um ein Feld (u.U. auch mehrere Felder) auf der Umlaufbahn eines(!) Planeten vorbewegen, der am Ende seiner Umlaufbahnleiste das korrespondierende Symbol vorweist.

    Sobald ein Raumschiff das Ende der Umlaufbahn erreicht, hat es den Planeten kolonisiert und die Planetenkarte geht in den Besitz des zugehörigen Spielers über. Er legt diese unterhalb seiner Galaxietafel soweit eingeschoben ab, dass nur noch der Effekttext und die Siegpunkte der Karte zu sehen sind.
    Die Raumschiffe, die auf dieser Planetenkarte standen, kehren zu ihren Besitzern (auf die Galaxietafel) zurück.
    Anschliessend wird eine neue Planetenkarte gezogen und damit die entstandene Lücke der Auslage gefüllt.

    - Kolonie nutzen
    Wird dieser Würfel (Raumstation mit Kuppel) "aktiviert", kann der Spieler die Aktion seiner Galaxietafel oder einer seiner kolonisierten Planetenkarten nutzen.

    Die Galaxietafel bietet die Möglichkeit bei Nutzung den Imperiums-Marker um 1 Feld vorzuziehen. Dafür müssen Kosten in Höhe der Zahl des nächsten Feldes gezahlt werden und zwar entweder komplett per Energie oder Kultur (keine Kombination möglich)! Der Ressourcen-Marker wird entsprechend korrigiert.
    Das Imperium hat nun einen höheren Siegpunktwert (an der linken der drei Leisten abzulesen) und dem Spieler stehen evtl. ein weiteres Raumschiff (ab sofort) und/oder ein weiterer Würfel (ab der nächsten Runde) zur Verfügung.

    Die vielfältigen Möglichkeiten, die kolonisierte Planeten dem Spieler bieten können, findet man in einer erklärenden Übersicht im Spielekarton (Bsp. "Zahle einen Mitspieler 1 Kultur, um die Aktion einer seiner kolonisierten Planeten zu nutzen.").

    Neben den oben aufgeführten Aktionsmöglichkeiten, kann der Spieler in seinem Zug einmal den Würfel-Konverter auf der Kontrolltafel benutzen. Dazu legt er dort auf die zwei Felder je einen beliebigen seiner noch nicht "aktivierten" Würfel und kann dann einen weiteren, beliebigen und nicht "aktivierten" Würfel auf eine Seite seiner Wahl drehen.

    Hat der Spieler schliesslich seinen Zug beendet, entfernt er alle eingesetzten Würfel von der Kontrolltafel und es folgt der nächste Spieler im Uhrzeigersinn.


    Spielende:
    Sobald ein Spieler 21 Siegpunkte (ohne die geheime Mission) erreicht hat, wird die laufende Runde noch zu Ende gespielt und danach das Spiel beendet.
    Nun decken alle Spieler ihre "Geheime Missionskarten" auf und erhalten, so denn sie das Ziel erfüllen konnten, noch die dort angegebenen Siegpunkte. Wer nun über die höchste Siegpunktzahl verfügt, gewinnt das Spiel!


    Fazit:
    "Winzig" ist an dem Spiel nur die Packung, der Inhalt offenbart ein wirklich großartiges Spiel, das sehr viel Tiefgang bei sehr leichtem Zugang bietet.
    Die Regeln sind schnell verinnerlicht, die Anleitung dazu gut und übersichtlich verfasst und die Rundenabläufe allerspätestens nach einem Durchgang verstanden. Hiernach folgt i.d.R. ein zügiger Spielablauf, der kaum Langatmigkeit aufkommen läßt, da die Züge recht kurzgehalten sind und durch gelegentliche Interaktion die Mitspieler auch mit eingespannt werden.

    Die bis zu 7 verfügbaren Aktionen bieten reichlich Möglichkeiten den Spielzug zu gestalten und durch die Konvertierung der Würfel bzw. das wiederholte Werfen, kann sich auch niemand über mangelndes Glück beschweren^^.
    Geschicktes Planen und Beobachten der Mitspieler ist dabei immer gefragt, um die eigene Taktik gut umsetzen zu können. Zusammen mit den Effekten der vielen, sehr variablen Planetenkarten bietet sich da ein entsprechend breites Spektrum an.

    Die Testrunden (je in 3er-Besetzungen) verliefen allesamt sehr angenehm, frustfrei, durchgehend spannend, abwechslungsreich und dauerten maximal 45min.!

    Zum Thema "winzig" passt dann höchstens noch das Spielmaterial, aber im äusserst positiven Sinne, denn das alles, was die Spieler benötigen, um die Fortschritte ihrer Galaxie anzuzeigen und zu verfolgen, auf eine kleine Spielertafel untergebracht ist, ist schon genial. Dabei fehlt nie die Übersicht und das Material sieht zudem noch schick aus.
    Auch die Karten sind allesamt hübsch anzusehen und die Wertigkeit des gesamten Materials weiß zu überzeugen.
    Sehr gelungen ist auch die inkludierte Solitär-Variante zum Spiel, mit entsprechend angepassten Regeln und einer eigenen Galaxietafel!

    Rundum liegt hier ein anspruchsvolles, aber auch gut lernbares Spiel vor, das in allen Aspekten zu überzeugen wusste und trotz seinem irreführenden Titel (auch wenn dieser zur Verlagsreihe gehört^^) und kleinem Erscheinungsbild die Spieler auf ganzer Linie überraschen und vor allem überzeugen wird!



    weiterführende Hinweise:
    - Verlag: Gamelyn Games
    - BGG-Eintrag: https://www.boardgamegeek.com/boardgame ... c-galaxies
    - HP: http://www.gamelyngames.com/games/tiny-epic-galaxies/
    - Anleitung: englisch
    - Material: englisch
    - Fotos: http://www.heimspiele.info/HP/?p=13449
    - Online-Variante: -
    Pascal hat Winziges Weltall klassifiziert. (ansehen)
  • Yvonne N. schrieb am 05.06.2017:
    Dieses Spiel hat mir sehr viel Spass gemacht.Es ist nicht zu leicht,aber auch nicht zu schwer,aber trotzdem herausfordernd.Man muss sich um 5 Dinge(das eigene Imperium,Planeten erobern,genug Kultur/Energie zu besitzen,die Mitspieler in Schach halten und den Geheimauftrag zu erfüllen)kümmern.
    Natürlich hängt Alles vom Würfelglück ab,aber man kann mit 2 Würfeln einen Bestimmten eintauschen.Später kann man bis zu 7 Würfel würfeln,wenn man sein Imperium ausgebaut hat.Außerdem kann man mit Kultur das nachmachen,was der Mitspieler aktiviert.Man muss nur genug Kultur besitzen.
    Schön finde ich auch das Ende.Jeder sieht die Punkte der Mitspieler,aber Keiner weiss,welchen Geheimauftrag jeder Spieler hat bzw.ob er,wenn Einer 21 Punkte hat und das Ende einleitet,den Gegeimauftrag geschafft hat.Der,der die 21 Punkte hat,muss nicht der Gewinner sein!!!
    Dieses Spiel werde ich häufiger spielen und ich freue mich schon auf die vorbestellte Erweiterung :)))
    Yvonne hat Winziges Weltall klassifiziert. (ansehen)
  • Matthias N. schrieb am 18.07.2016:
    Winziges Weltall: Was für ein irrwitziger Titel. Wie sagte doch schon Albert Einstein: "Zwei Dinge sind unendlich: Das Weltall und die menschliche Dummheit; wobei ich mir beim Weltall noch nicht ganz sicher bin."
    Also: Wie kann das Weltall winzig sein? Es kann, wenn es denn als Spiel aus der "Winzig"-Reihe des Schwerkraftverlages kommt.
    Man erhält beim Erwerb des Spiels eine kleine Schachtel (nicht größer, als die des Spiels "Harbour") mit aber doch erstaunlich gutem und vor allem gar nicht mal so wenigem Spielmaterial. Sieben Spezialwürfel, 5 Tableaus (Galaxien), viele Spielkarten (die zu erobernden Planeten) sowie Spielemaker aus Holz, die als Ressourcenanzeiger dienen und kleine Holzraumschiffe erfreuen dann doch das Vielspielerherz.
    Die Anleitung ist gut und verständlich und lässt eigentlich keine Fragen offen; jedenfalls nicht bei mir!

    Worum geht's?
    Wir sitzen mit unseren vier Raumschiffen, von denen wir zu Beginn des Spiels zwei nutzen können, auf unserer Galaxie fest und benötigen dringend Energie und Kultureinflüsse von außen, um unsere Galaxie zu entwickeln und voranzubringen und um vor allem Siegpunkte zu generieren. Dies funktioniert nun mal nur, indem ich Planeten außerhalb meiner Galaxie erobere, ausbeute, kolonisiere und meinem Sternenimperium einverleibe. Mit dieser Notwendigkeit bin ich aber leider nicht alleine, sondern meine lieben Mitspieler haben genau die gleiche Idee und wollen die ausliegenden Planeten genauso plündern. Und aus dem Weg gehen (fliegen) kann man sich nicht. Logisch: In diesem Spiel ist das Weltall nun mal winzig :-). Und so versuche ich, mit meinen erwürfelten Aktionen auf Planeten zu landen, deren Ressourcen zu plündern, die Kultur der fremden Völker zu assimilieren, die Planeten zu kolonisieren und mit den so erspielten Ressourcen meine Galaxie zu entwickeln, damit ich zum einen mehr Raumschiffe einsetzen kann, zum anderen aber auch mehr Siegpunkte generiere, mehr Aktionswürfel (und somit auch mehr Aktionen) benutzen kann usw. Mit Energie kann ich nicht nur fliegen, sondern auch meine Aktionswürfel beeinflussen; mit Kulturpunkten kann ich mir Aktionen meiner Mitspieler klauen bzw. diese mitbenutzen. Und bei all dem kommt mir immer mindestens einer meiner Mitspieler in die Quere, der den gleichen Planeten wie ich kolonisieren will. Und nun kommt es zum Wettlauf auf der Orbitleiste des Planeten...Also auch für Interaktion ist bei diesem Spiel gesorgt!

    Das Spiel ist sehr logisch ineinander verzahnt. Jede Aktion macht Sinn und auch die Auswirkung der Aktion macht in der thematischen Einbettung des Themas viel Sinn. Da hat sich der Autor richtig Gedanken gemacht. Like!!!

    Das Spiel macht spaß und ist spannend. Es kommen immer wieder neue Planeten ins Spiel mit unterschiedlichen Möglichkeiten und ich muss gucken, was ich sinnvollerweise mit meinen Aktionswürfel zu welchem Zeitpunkt anstelle. Gegebenenfalls muss ich auch Energie opfern, um den einen oder anderen Aktionswürfel zu verändern, um dringend benötigte Aktionen durchführen zu können. Ich brauch aber auch entsprechend viel Energie, um meine Galaxie aufzuleveln und jedes Level frisst noch mehr Energie...also ein Dilemma jagt das nächste. Ein Mangelspiel vom feinsten.

    Und es ist auch wirklich gut SOLO spielbar. Hierzu benutzt man eine der Rückseiten der Galaxien und spielt nun gegen eine sogenannte "Schurken-Galaxie". Diese bewirkt mit seinen Aktionen (auch diese werden durch die Würfel gesteuert) Interaktionen mit uns, und zwar sehr zu unserem Nachteil. Auch die Schurken-Galaxien (eine Art KI) wetteifern mit uns um die Kolonisierung der Planeten und machen uns das Leben schwer. Hier gibt es mehrere Schwierigkeitsstufen: von Anfänger, über Greenhorns, erfahrene Spieler, Profis bis hin zum "Halbgott" wird es immer schwerer, diese künstliche Intelligenz, sprich: Schurken-Galaxie, zu besiegen. Gegen die Halbgötter hab ich im Solospiel z.B. noch nie gewonnen. Aber mein Ehrgeiz ist geweckt....

    Ein Spiel, dass sehr gefällt. Ein Mangel- und Eroberungsspiel, immer hat man zu wenig Möglichkeiten, man steckt ständig in einem Dilemma (was mache ich zuerst?) und sowohl strategisches Können, als auch Taktik sind sehr gefragt. Natürlich bleibt beim Kartenziehen und Würfeln ein wenig Glück oder Pech nicht aus, aber dafür ist es auch kein reines "Schachspiel" und weiß somit auch zu unterhalten, weil es unwägbar bleibt.

    Für mich gibt's eigentlich keinen Grund, Punkte abzuziehen. Aber manch einem ist das Spiel dann vielleicht doch ein wenig zu klein geraten und somit etwas "fummelig". Ober aber es bietet dem einen oder anderen nix großartig Neues mehr und auch die Mechanismen sind aus anderen Spielen hinreichend bekannt...ABER: Das Rad kann man nun mal auch nur einmal erfinden. Und ich finde, das Spiel hat doch sehr viel richtig gemacht. Ich lasse die o.g. Einwände aber dennoch gelten und gebe diesem Spiel sehr gute fünf Punkte!!!
    Matthias hat Winziges Weltall klassifiziert. (ansehen)
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