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Vor den Toren von Loyang
Vor den Toren von Loyang
Vor den Toren von Loyang
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Vor den Toren von Loyang wurde die folgende Auszeichnung verliehen:
  • Essener Feder
    Essener Feder
    2010
    beispielhafte Spielregel
Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.

Vor den Toren von Loyang



China vor 2000 Jahren: Loyang steigt zur Hauptstadt der Han-Dynastie auf und wird damit eine der vier großen Hauptstädte des alten China. Der wirtschaftliche Aufschwung der nun florierenden Stadt erfordert eine bessere Versorgung mit Grundnahrungsmitteln. Diese wird durch die Bauern aus der Umgebung gewährleistet, die Weizen, Kürbisse, Rüben, Chinakohl, Bohnen und Lauch auf ihren Feldern anbauen.

Nach jeder Ernte finden sich die Bauern Vor den Toren von Loyang ein, um mit ihren Produkten Handel zu treiben. Sie beliefern ihre Stammkunden oder verkaufen die Waren gewinnbringend an Laufkunden. Die Waren können aber auch an Marktständen getauscht oder als Saatgut verwendet und neu ausgesät werden. Benötigen die Bauern Waren, die sie selbst nicht vorrätig haben, können sie diese im Dorfladen einkaufen.

Zwanzig verschiedene Helfer stehen den Bauern mit ihren individuellen Fähigkeiten zur Seite. Mit ihrer Hilfe ist es möglich, vielseitige Strategien und Taktiken zu entwickeln.

Als erfolgreichster Landwirt erweist sich, wer in einem vorgegebenen Zeitraum am weitesten auf dem Wohlstandspfad voranschreiten kann. Diese Schritte kosten Geld - anfangs weniger, später mehr. Geld wird jedoch auch für Investitionen benötigt, so dass es hier gilt, die richtige Balance zu finden.

Vor den Toren von Loyang, ein Spiel für 1 bis 4 Spieler im Alter von 10 bis 100 Jahren.
Autor: Uwe Rosenberg

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5 v. 6 Punkten aus 19 Kundentestberichten   Vor den Toren von Loyang selbst bewerten
  • André G. schrieb am 29.10.2010:
    Vor den Toren von Loyang - Ein weiteres Spiel von Uwe Rosenberg (Agricola, Le Havre), welches diesmal im fernen China vor 2000 Jahren angesiedelt ist. In der Rolle eines Farmers ist es hier das Ziel seine Waren so gewinnbringend wie möglich vor den Toren von Loyang zu vermitteln um mit dem erwirtschafteten Geld so schnell wie möglich auf dem Wohlstandspfad empor zu klettern.

    Wer vorher Spiele von Uwe Rosenberg gespielt hat und z.B. von der Schar an Spielmaterial die im Karton ist, erschlagen wurde, wird beim öffnen dieser Schachtel erst einmal etwas verdutzt schauen. Das Material wirkt sehr wenig, ist, wie sich noch rausstellen wird, aber vollkommen ausreichend.

    Zu Beginn des Spiels bekommt jeder Spieler einen eigenen Spielplan der wie ein unförmiges T aussieht. Einen Nachziehstapel für seine Felder, eine Stammfeldkarte, 10 Käsch, eine Lager/Karren Karte, einen Wertungsstein für den Wohlstandspfad und 11 Waren für den eigenen Laden (3xWeizen, 2xKürbis, 2xRüben, 2xChinakohl, 1xBohne, 1xLauch). Jeder Spieler darf sich zu Beginn eine Sorte aussuchen, die er auf seinem Stammfeld anpflanzen möchte (jede Sorte hat einen unterschiedlichen Wert; z.B. ist Weizen sehr günstig, Bohnen und Lauch sind teuer), doch muss man auch drauf achten, dass man nicht auf jeden Feld auch jede Gattung anpflanzen kann, so ist auf dem Stammfeld nur möglich Weizen, Kürbis oder Rüben anzupflanzen (je mehr Parzellen ein Feld hat, desto minderwertiger die Ware die angepflanzt werden kann).

    Nun beginnt das Spiel welches über neun Runden geht und jede Runde in drei Phasen gegliedert ist.
    1. Erntephase: Alle Spieler erschaffen gleichzeitig ein neues Feld indem sie eine der verdeckten acht Karten aufdecken und sie neben ihr Stammfeld legen. Dann darf man von jedem Feld (in der ersten Runde nur das Stammfeld) eine Ware ernten und in seinen Karren legen (ebenso alle vorher eingelagerten Waren im späteren Verlauf des Spiels). Wenn ein Feld einmal komplett leer ist (nachdem es einmal bepflanzt wurde) kommt die Karte aus dem Spiel es sei denn es ist ein Feld welches einmal eine Aktionskarte war, dieses kommt auf die Ablage der Karten.

    2. Kartenphase: Hier werden zuerst alle Karten die auf dem Ablagestapel gelandet sind, wieder in den Zugstapel gemischt und danach werden jedem Spieler 4 Karten ausgeteilt. Nun folgt die verworrenste Regel der Anleitung. Jeder Spieler (beginnend beim Startspieler der durch einen Marker erkennbar ist), legt eine der vier Karten die er bekommen hat offen auf den "Hof". Ziel dieser Runde ist es, dass jeder Spieler eine Karte aus der Hand (eine der vier erhaltenen Karten) behalten MUSS und eine Karte die in den "Hof" gelegt wurde behalten MUSS. Nachdem der Startspieler eine Karte gelegt hat, kann der nächste Spieler aussuchen, ob er eine seiner Handkarten mit auf den "Hof" legt, oder eine ausliegende Karte des "Hofes" UND eine seiner eigenen Handkarten behält (übrige Handkarten werden in den Hof gelegt). Dies geht so lange bis nur noch ein Spieler übrig bleibt welcher sich dann sofort entscheiden muss welche Karten er nimmt. Die Karten die man nun erbeutet hat werden an die passende Position des T-Spielplanes gelegt und sind nun "aktiv".
    Die Kategorien der Karten sind:
    a) Allgemeine Felder die gegen Käsch gekauft und als normales Feld genutzt werden kann.
    b) Marktstände die sofort einmalig mit Waren gefüllt werden. Nun kann man die dort angebotenen Waren gegen eigene eintauschen.
    c) Stammkunden welche beliefert werden wollen. Hier muss man vier Runden lang jedes Mal in der Aktionsphase eine bestimmte Kombination aus Waren liefern (z.B. eine Rübe und ein Kürbis). Jede Runde die dies glückt bekommt man dafür Käsch der sich mit jeder neuen Runde erhöht. Schafft man es zwei Mal nicht zu liefern muss man 2 Käsch Strafe zahlen.
    d) Laufkunden fordern eine bestimmte Anzahl an Waren die sie einmalig haben wollen. Wenn man gleich viele Stamm- wie Laufkunden hat bekommt man bei Auslieferung die angegebene Anzahl Käsch. Bei mehr Laufkunden bekommt man 2 Käsch weniger als abgedruckt und bei mehr Stammkunden bekommt man 2 Käsch mehr.
    e) Helfer sind Karten die einen gewisse Vorteile im Spiel verschaffen (z.B. auf einem Stand eines anderen Spieler Waren eintauschen etc.)

    3. Aktionsphase: Insgesamt gibt es acht unterschiedliche Aktionen die nun ausgeführt werden können, alle bis auf die letzte können beliebig oft genutzt werden. Beginnend beim Startspieler.
    a) Waren aus dem Karren können nun auf leere, vorhandene Felder gepflanzt werden. Setzt man z.B. ein Weizen aus seinem Karren auf ein leeres Feld, darf man die restlichen Parzellen dieser Felder mit Weizen aus dem allgemeinen Vorrat auffüllen.
    b) Waren aus dem Laden kaufen. Hier kann man eine Ware aus dem eigenen Laden gegen Käsch kaufen.
    c) Waren an den eigenen Laden verkaufen. Wenn im Laden eine Fläche frei ist, kann man Waren aus seinem Karren an den Laden verkaufen um Käsch zu bekommen.
    d) Marktstände nutzen um vorhandene Waren aus dem Karren gegen Waren des Marktes einzutauschen.
    e) Helfer einsetzen oder abwerfen um die Aktion der Karte einmalig zu nutzen oder Helfer die einem nichts bringen kostenlos abzuwerfen.
    f) Stammkunden beliefern. Die gewünschte Ware des Stammkunden auf seine Karte legen und Käsch dafür erhalten.
    g) Laufkunden bedienen um Käsch zu erhalten.
    h) Doppelpack kaufen (dies darf nur einmalig pro Runde und Spieler geschehen). Man zieht vom Ablagestapel der vorangegangenen Kartenphase zwei Karten und zahlt die Summe an Käsch der vorhandenen Lauf- oder Stammkunden (höhere Wert zählt). Er darf von diesen Karten 0,1 oder 2 Karten behalten und legt die restlichen wieder auf die Ablage. Bei zwei gewählten Karten müssen die Karten aufeinander gelegt werden und nur die obere ist aktiv. Der Spieler entscheidet welche oben liegt. Die untere wird erst aktiv, wenn die obere erfüllt ist.

    Nach Ende der Aktionen werden die Waren aus dem Karren ins Lager gebracht (ist das Füllvolumen erreicht müssen die restlichen verkauft werden (wenn noch Platz im Laden ist) oder sie vergammeln und werden in den allgemeinen Vorrat zurückgelegt. Jetzt darf jeder Spieler mit dem gesammelten Käsch seinen Spielstein auf dem Wohlstandspfad voransetzen. Wenn er in der Runde nur einen Schritt geht kostet es ihn auch nur ein Käsch, will er aber mehrere Schritte in der Runde vorangehen so muss er die Anzahl an Käsch zahlen die auf dem Feld steht auf das er ziehen will. Beispiel: Der Spieler steht auf Feld 5 und darf für ein Käsch auf Feld 6 ziehen. Will er nun aber noch weiter auf z.B. Feld 8 ziehen, muss er ein Käsch für Feld 6 zahlen, sieben Käsch für Feld 7 und dazu noch acht Käsch für Feld 8, macht zusammen 16 Käsch um von Feld 5 auf Feld 8 in einer Runde zu kommen.
    Es können übrigends jeder Zeit Kredite aufgenommen werden. Man erhält eine Karte und fünf Käsch. Am Ende des Spiels wird der eigene Spielstein auf dem Wohlstandspfad entsprechend der Anzahl der Kreditkarten um jeweils ein Feld nach hinten versetzt.
    Wer nach 9 Runden den Wohlstandspfad am höchsten erklommen hat gewinnt.

    Hier wieder die Positiv/Neutral/Negativ Kriterien:
    + • Sehr schön gestaltetes Spielmaterial
    + • Weniger ist hier mehr, auch wenn wenig im Karton ist, so ist es vollkommen ausreichend und man vermisst nichts
    + • Viele Möglichkeiten die das Spiel immer wieder unterschiedlich gestalten
    + • Anleitung erklärt alles bis aufs kleinste Detail genau und ist gut geschrieben, einzig die Kartenphase verwirrt anfangs etwas (mehrmals die Anleitung lesen hilft)0
    + • Zu zweit (und sogar allein) sehr gut spielbar
    + • Glück (Kartenphase) und Taktik liegen hier im ausgeglichenen Maß
    - • Aufteilung der Box ist hier nicht schön, wieder nur Plastiktütchen um alles zu sortieren
    - • Im Vergleich zu Agricola ist der Preis (42Euro) für die Ausstattung doch recht happig
    - • Kaum Interaktion mit den anderen Spielern, jeder führt nur seinen Hof, selten (Kartenphase oder durch Helfer) kann man in das Geschehen der anderen Spieler eingreifen.

    Fakten: 1-4 Spieler, ab 10 Jahren, ca. 60-120 Minuten Spielzeit

    Fazit: Auch wenn ich persönlich von der Thematik begeistert bin, spiele von Uwe Rosenberg liebe und mir dieses Spiel auch viel Spaß macht, kann ich keine volle Punktzahl geben, weil mich an diesem Spiel ein wenig stört, dass man zu sehr aneinander vorbei spielt und es wirklich sehr teuer ist. Nicht das man mich falsch versteht, vom Ablauf ist es wirklich schön gestaltet und es ist auch anders als Agricola oder Le Havre und es kommt auch immer wieder auf den Spieltisch. Und doch stören mich die beiden erwähnten Punkte hier arg (was bei Agricola z.B. nicht der Fall ist). Wenn für euch der Preis und auch die mangelnde Interaktion zu anderen Spielern nicht störend sind, dann vergebt "Vor den Toren von Loyang" gerne die volle Punktzahl. Wer weiß, vielleicht wird die fehlende Interaktion ja noch durch eine Erweiterung irgendwann ergänzt. Ich würde mich freuen.
    André hat Vor den Toren von Loyang klassifiziert. (ansehen)
    • Dirk B., Björn T. und 30 weitere mögen das.
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    • Hardy B.
      Hardy B.: Korrektur an dieser Stelle: ich finde nicht, dass man den Preis die Bewertung beeinflussen sollte. Ganz einfach, da dass Spiel eines Tages vlt.... weiterlesen
      13.01.2011-16:50:01
    • André G.
      André G.: Auch wenn es für 20%u20AC erhältlich wäre, würde ich von meiner Stelle aus keine 6 Punkte vergeben. Die Thematik und auch das Spiel an sich sind ... weiterlesen
      14.01.2011-11:05:50
  • Andreas G. schrieb am 21.05.2012:
    Spielidee

    Als Bauer vor den Toren von Loyang züchten die Spieler diverse Gemüsesorten und versuchen, das Gemüse gewinnbringend an Lauf- oder Dauerkunden zu verkaufen. Den Gewinn investiert man in das Voranschreiten auf dem Siegpunkteweg, um am Ende am weitesten vorne zu stehen und zu gewinnen.

    Spielprinzip

    Dieses Spiel ist eines von Rosenbergs Erntespielen.
    Die Spieler erhalten einen Vorrat an Gemüse im eigenen Laden und einen ersten Acker mit Gemüsenpflanzen darauf, mit deren Ernte die Runden abgezählt werden und somit nach neun Runden eine Partie zu Ende ist. Jede Runde kommt in der ersten Phase ein neuer Acker hinzu, um genügend Gemüse züchten zu können. Von jedem bepflanzten Acker wird zu Beginn einer Runde je einmal Gemüse geerntet und kommt zunächst ins eigene Lager.
    In der folgenden Kartenphase werden solange Karten aus der Hand in die allgemeine Auslage getan und andere daraus aufgenommen, bis jeder Spieler die Kartenhand besitzt, die er für sich als passend erachtet.Diese Karten werden alle in die eigene offene Auslage gelegt und können Helfer, Marktstände und Lauf- wie Dauerkunden zeigen.
    In der nächsten Phase können unterschiedliche Aktionen von den Spielern durchgeführt werden, auch gleichzeitig, solange einzelne Aktionen nicht die Mitspieler betreffen. Die Kunden verlangen stets bestimmte Sorten Gemüse, somit muss der Spieler bei der Kartenwahl bereits darauf achten, solche Kundenkarten in die eigene Auslage aufzunehmen, die mit ihren Vorderungen zur Gemüsezucht auf den eigenen Äckern passen und effektiv beliefert werden können. Schnell ist das Gemüse knapp und man kann nicht liefern, was die Kunden verärgert und dem Spieler weniger Geld einbringt. Zum Glück gibt es Marktstände und Helfer, die mit ihren Möglichkeiten den Spielern dabei helfen, den Kundenwünschen gerecht zu werden.
    Letztlich zielen alle Karten- wie Verkauf- und Kaufaktionen dazu, Gewinn zu machen, um mit diesem die Schritte auf dem Siegpunkteweg zu bezahlen. Aber Vorsicht, Geld wird auch für neue Karten oder beim Züchten und Handeln mit dem Gemüse benötigt, so dass immer abzuwägen ist, wofür das knappe Käsch ausgegeben wird.
    Am Ende einer Runde darf nur eine bestimmte Anzahl an Gemüse im eigenen Lager zusätzlich zum Laden ausliegen. Überzähliges Gemüse verfällt und kommt in den allgemeinen Vorrat.

    Aktionsmöglichkeiten im eigenen Zug

    Man muss genau schauen, welche Kartenarten man sich in die eigene Auslage holen will bzw. holen kann. Hier kann man u.U. den Mitspieler durch Einbehalten von Karten in der eigenen Auslage ärgern.
    Für den Handel mit dem Gemüse stehen dem Spieler unterschiedliche Aktionen zur Verfügung. Man kann direkt an Kunden liefern, wenn die Ernte passt. Es gibt Laufkunden, die nach einer Lieferung bereits zufrieden vondannen gehen, oder Dauerkunden, die eine gewisse Rundenzahl lang beliefert werden wollen. Kann man dies in einer Runde nicht, so werden sie ärgerlich und das bedeutet Geldstrafe.
    Wenn benötigtes Gemüse nicht im Lager ist, so kann man es im eigenen Laden (teuer) dazu kaufen. Genauso muss man darauf achten, ob man geerntetes Gemüse nicht wieder auf einen freien Acker pflanzt, damit der Gemüsenachschub nicht versiegt. Auch hier kann wahlweise aus dem Laden zugekauft werden. Eine weitere Möglichkeit besteht in den Marktständen, die im Tausch benötigtes Gemüse anbieten. Die Helfer dann bieten ganz unterschiedliche Aktionen in bezug auf den Gemüsehandel oder anderen Aktionen.

    Fazit

    Obwohl es das leichteste Erntespiel ist, bietet es bereits ordentlich stimmungsvolle Spieltiefe und breiten Aktionenkanon. Mit dem Kartenhandel ist ein Glücksmoment im Spiel, der Rest besteht aus taktischen Überlegungen und Aktionen. Beide teile harmonieren sehr gut miteinander bzw. bauen notwendigerweise aufeinander auf. Die Kartenwahl löst bestimmte Zwänge beim Pflanzen und Gemüseverkauf aus, was dann wieder (bei Engpässen besonders) bestimmte Kartenforderungen nach sich zieht. Immer wieder muss man sich für bestimmte Aktionen entscheiden, weil sowohl Zeit- bzw. Rundenmangel, als auch Rohstoffknappheit herrscht. Ein Spiel, was vom Zeitaufwand zu den langdauernden Spielen zählt, zwei Stunden kann eine Partie dauern. Zu Beginn auch länger, bei erfahrenen Spielern auch kürzer, wenn in den Phasen gleichzeitig gespielt wird. Der Einstieg ist nicht ganz einfach wegen der vielen Aktionsmöglichkeiten, bietet dann aber ein gutes athmosphärisches Spielerlebnis mit schönem Material.

    persönliches Spielgefühl

    Vor den Toren von Loyang habe ich Runden zu zweit und zu dritt gespielt, was nach den ersten Hürden sehr zügig lief bisher. Am meisten spiele ich es in der Solovariante. Das Spiel ist schnell aufgebaut für ein Erntespiel von Rosenberg und spielt sich mit neun Runden in ca. einer Stunde.
    Das Material und das Artwork finde ich äußerst stimmig und stimmungsvoll. Man wird sehr schön zu dem Thema China eingeladen durch die netten und verschmitzt gezeichneten Kunden-, Helfer und Händlerkarten. Das Gemüse aus Holz in passender Form tut sein Übriges.
    Ein knackiges Strategiespiel, bei dem man gut kalkulieren muss, um effektiv Gemüse zu züchten und mit hohem Gewinn verkaufen zu können. Den Zeitaufwand für das Spiel lohnt sich angesichts der stimmungsvollen Athmosphäre. Der Interaktionsgrad ist jedoch nicht so hoch. Bis auf die Kartenphase und einzelnen Aktionskarten der Helfer spielt man doch mehr für sich allein, was mich aber nicht stört. Ein rundherum tolles Spiel. Wer Rosenbergs Erntespiel kennen lernen möchte, sollte mit diesem Spiel beginnen, weil es die Mechanismen zwar intensiv aber im Vergleich am leichtetsten wiedergibt.

    Kauf"zwang" ;)

    6 Punkte
    • Mario V., Reinhard O. und 20 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Dagmar S.
      Dagmar S.: Sehr schöne Rezi, obwohl ich selbst das Spiel nicht so sehr gerne mag. ;-)
      21.05.2012-20:43:19
    • Edgar A.
      Edgar A.: Ich mag das Spiel zwar auch, würde aber einen Punkt weniger vergeben, weil die Abläufe doch meist immer gleich sind. Allerdings bleibt das Spiel ... weiterlesen
      19.07.2012-17:40:00
    • Hardy B.
      Hardy B.: Super Spiel! Mein liebstes Solospiel bislang.
      05.08.2012-09:24:59
  • Mahmut D. schrieb am 12.11.2011:
    Fazit:

    Die Ernte-Trilogie von Uwe Rosenberg, wer hat nicht schonmal etwas davon gehört.

    Vor den Toren von Loyang wurde 2005 konzipiert, kam aber als letztes Spiel der Trilogie 2009 auf den Markt.
    In Essen bekam es 2010 die Auszeichnung "Essener Feder".

    Die Spielregeln sind im Gegensatz zu Agricola wirklich sehr gut geschrieben. Nur ein kleiner Fehler hat sich eingeschlichen.
    In der Spielregel sollen Einsteiger nicht Alles lesen, sondern können einen bestimmten Verweis überspringen.
    Wird dieses befolgt, versteht man leider im späteren Verlauf nicht, was mit dem Wort "Hof" gemeint ist.
    Ansonsten ist man mit den 8 Seiten schnell durch, ohne offene Fragen zu haben.

    Das Spielmaterial ist meines Erachtens wieder einwandfrei. Aber wird oft von Agricola und Le Havre Fans mit der Begründung bemängelt, dass es für die selbe Preisklasse weniger biete.
    Loyang enthält nur "vier T-förmige Tableaus, 120 Spielkarten und 237 Holzgemüse".
    Hat man das Spiel aber einmal gespielt, bereut man die Kaufentscheidung nicht.

    Ich bin kein Fan von comic-ähnlichen Illustrationen. Manche Dominion-Karten oder Thunderstone-Karten raubten mir die Lust, mit ihnen spielen zu wollen.
    Jedoch schafft es Klemenz Franz mir die Atmosphäre dieses Spiels zu übermitteln und somit reihe ich mich zu den zahlreichen Spielern, die diese Illustrationen für gelungen befinden.

    Auch die Spielidee kann mit den Vorgängern mithalten. Auch wenn Loyang nicht so komplex ist wie seine Brüder, besitzt es enorm viel Spieltiefe.

    Das Spiel läuft über neun Runden. Jede Runde besitzt drei Phasen. In der Erntephase spielen die Spieler parallel und ernten je ein Gemüse aus jedem ihrer einzelnen Felder.
    In der zweiten Phase, der sogenannten Kartenphase, herrschrt viel Interaktion und Taktik. Spieler die zwei gute Karten auf der Hand haben, aber diese gerne behalten würden, müssen eins ausspielen und hoffen, dass sie vielleicht von einem Mitspieler nicht weggeschnappt wird.
    Die dritte Phase (Aktionsphase) hat es in sich. Zwar muß hier jeder Spieler warten bis er an der Reihe ist, aber es ist wirklich sehr spannend zu sehen, was der aktive Spieler in diesem Moment aus seinen Aktionen rausholt.
    Das Spiel bietet 8 verschiedene Aktionsmöglichkeiten, die der aktive Spieler in beliebiger Reihenfolge und so oft er möchte, durchführen kann. Ausgenommen die Aktion "Doppelpack kaufen".

    Dieses Spiel ist absolut durchdacht und ein Leckerbissen für Strategen und vor allem LOGIKER.
    Wegen den Karten könnten manche Spieler behaupten, es enthielte Glückselemente, jedoch wenn man es gespielt hat, wird man feststellen, dass wirklich Alles in der eigenen Hand ist.

    Die Toren von Loyang ist ein eigenständiges, absolut durchdachtes, geniales Spiel mit einem sehr hohen Wiederspielreiz - es erneut zu probieren und es besser zu machen.
    Denn meistens gewinnt oder verliert man nur wegen einem Punkt. Den man hätte locker holen können, hätte man doch noch irgendwie eine "Bohne erhalten" und Diese nicht KAUFEN MÜSSEN.
    Denn der Kauf kostete schließlich sechs Geld. Viel Geld zum Schluß hin, welches man hätte in Siegpunkte einlösen können.

    Alles in Allem ist Toren von Loyang ein absolut geniales Spiel, dem ich auch Spielern ans Herz legen möchte, die Agricola weswegen auch immer abgelehnt haben.

    Mich persönlich hat bei Agricola das ewige Auffüllen der Ressourcen genervt und meine Frau störte das Ende. Immer wenn es gerade rundlief, war Agricola ihrer Meinung nach zu Ende.

    Wenn Sie auch so denken, wie ich oder meine Frau und hatten bis jetzt die Ernte-Trilogie abgelehnt, dann wagen sie sich jetzt an Die Toren von Loyang.
    Sie werden mit Sicherheit nicht enttäuscht werden.

    Anmerkung: Das Spiel wurde immer zu zweit gespielt und dauerte immer 2 Stunden. In einer vierer Partie könnte es kein Gefallen finden, wenn es drei vier Stunden dauert ;-) Meine Bewertung 5,5 Punkte.
    Mahmut hat Vor den Toren von Loyang klassifiziert. (ansehen)
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