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Village (das Dorf)
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Village (das Dorf) wurden diese Auszeichnungen verliehen:
  • Deutscher Spielepreis
    Deutscher Spielepreis
    2012
    Gold
  • International Gamers Award
    International Gamers Award
    2012
    Mehrspieler - Finalist
  • Japan Boardgame Prize
    Japan Boardgame Prize
    2012
    3. Platz
  • Tric Trac
    Tric Trac
    2012
    Bronze
  • RPC Fantasy Award
    RPC Fantasy Award
    2012
    3. Platz
  • Hra Roku
    Hra Roku
    2012
    Spiel des Jahres
  • Kennerspiel des Jahres
    Kennerspiel des Jahres
    2012
    Gewinner
  • Swiss Gamers Award
    Swiss Gamers Award
    2012
    4. Platz
Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.

Village (das Dorf)



Das Leben in diesem Dorf ist hart! Aber es bietet seinen Bewohnern viel Raum zur Entfaltung. Manch einer fühlt sich zum Glaubensbruder berufen. Ein anderer strebt eine Karriere in der Ratsstube an. Ein Dritter sucht sein Glück in der Ferne...

Jeder Spieler lenkt die Geschicke einer Familie und kann diese auf vielen Wegen zu Ruhm und Ehre führen. Doch eines sollten sie nie vergessen: Die Zeit lässt sich nicht aufhalten und mir ihr gehen die Menschen. Diejenigen, die nach ihrem Tod in der Dorfchronik verewigt werden, können den Ruhm eurer Familien mehren und die Spieler dem Sieg ein ganzes Stück näher bringen...

Das Dorf ist ein Spiel voller taktischer Herausforderungen. Ein pfiffiger Aktionsmechanismus sorgt dafür, dass die Spielzüge kurz und trotzdem voller kniffliger Entscheidungen bleiben. Außergewöhnlich ist auch der Umgang mit dem heiklen Thema Tod. Als natürlicher Teil des Lebens ist er ein wiederkehrender Gast im Dorf und verlangt von euch vor allem eins: kluges Zeitmanagement.

Village (das Dorf), ein Spiel für 2 bis 4 Spieler im Alter von 12 bis 100 Jahren.
Autor: Inka Brand, Markus Brand

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So wird Village (das Dorf) von unseren Kunden bewertet:



5 v. 6 Punkten aus 42 Kundentestberichten   Village (das Dorf) selbst bewerten
  • Malte K. schrieb am 02.01.2012:
    Village

    Village (ursprünglich geplanter Titel in Deutschland: Das Dorf) kam mit einiger Verzögerung Ende 2011 auf den deutschen Markt. Zuvor wurde es auf der Spiel 2011 präsentiert.

    In „Village“ geht es, wie der Name schon verrät, um ein Dorf im Mittelalter. Die Spieler repräsentieren jeder eine Familie, die über mehrere Generationen heranwächst und deren Familienmitglieder verschiedenste Funktionen ausüben können.

    Neues (inhaltliches) Element ist bei dem Spiel der Tod. Es gibt eine Währung „Zeit“, mit der man viele Aktionen bezahlen kann und einige auch bezahlen muss. Wenn eine gewisse Zeit verbraucht wurde, stirbt ein Familienmitglied der jeweils ältesten Generation.

    Zunächst zum Spielaufbau:

    Der Spielaufbau besteht aus einem großen Spielplan in der Tischmitte, auf dem das Dorf mit seinen verschiedenen Aktionsmöglichkeiten abgebildet ist. Zudem hat jeder Spieler ein kleines Hof-Tableau, auf dem zu Beginn seine Familienmitglieder stehen, und auf dem er auch sein Getreide lagert. Am Rand des Hof-Tableaus verläuft die Zeit-Leiste.

    Neben dem Spielplan liegen bereit: Verschiedene Güter-Plättchen, die weiteren Familienmitglieder, Einflusssteine, ein grüner Beutel sowie ein schwarzer Beutel mit vier Priestern (schwarze Figuren).

    Vor jeden Zug werden auf die verschiedenen Aktionsfelder unterschiedlich viele Einflusssteine gelegt. Einflusssteine haben verschiedene Farben und werden im weiteren Spielverlauf zum bezahlen verschiedener Aktionen benötigt. Die Anzahl der Einflusssteine pro Aktionsfeld variiert je nach Anzahl der Spieler.

    Danach sind die Spieler reihum am Zug. Der Spielzug eines Spielers sieht immer folgendermaßen aus: Er nimmt von einem der Aktionsfelder einen beliebigen Einflussstein. Dann kann er die entsprechende Aktion ausführen. Es gibt folgende Aktionen:

    -Handwerk: Hier kann der Spieler die verschiedenen Güter Produzieren. Entweder er zahlt dafür mit der vorgegebenen Anzahl Einflusssteine in den entsprechenden Farben, oder er bildet ein Familienmitglied aus (was Zeit kostet), das von da an immer für eine bestimmte Anzahl „Zeit“ das entsprechende Gut produzieren kann, für das es ausgebildet wurde

    -Markt: Hier beginnt eine Marktrunde, bei der alle Spieler reihum ihre Güter an wartende Kunden verkaufen können. Diese fordern bestimmte Güter ein, die dann am Ende des Spiels Siegpunkte bringen

    -Reise: Hier bereist ein Spieler auf Kosten von Zeit, Einflusssteinen und produzierten Planwagen bis zu 6 Orte außerhalb des Dorfes. Diese bringen bei Besuch sofort verschieden Boni (Einflusssteine, Siegpunkte etc.) und bei der Schlusswertung bekommt man mehr Punkte, je mehr Orte man besucht hat

    -Ratshalle: Hier platzieren die Spieler Familienmitglieder um Privilegien nutzen zu können (Startspieler, gratis Güter etc.) Zudem bringen die Familienmitglieder, die am Spielende in der Ratshalle stehen Siegpunkte entsprechend ihrer Position dort

    -Ernte: Hier können die Spieler Getreide produzieren, dass man für verschiedene Aktionen oder zum Verkaufen benötigt. Dafür muss mindestens ein Familienmitglied auf dem Hof stehen. Hat man entsprechende Güter vorrätig (Pflug und Pferd bzw. Ochse) kann man bis zu 5 Getreide produzieren

    -Heirat: Hier bekommt man Familienzuwachs. Entweder man nimmt eine neue Figur der nächstjüngeren Generation ins Spiel oder man holt eine Figur vom Spielplan zurück auf den Hof

    -Kirche: Hier kann man Familienmitglieder im schwarzen Beutel platzieren, der für die Kirche steht. Daraus werden am Ende einer Runde 4 Figuren gezogen. Gezogene Priester kommen zurück, gezogene Spielerfiguren werden in die Kirche gestellt, wo sie zum einen Punkte für die Mehrheit in der Kirche bringen und zum anderen am Ende des Spiels entsprechend ihrer Platzierung dort Punkte bringen.

    Dies wird solange gemacht, bis keine Einflusssteine mehr auf dem Plan liegen. Dann wird eine Messe abgehalten (wie unter „Kirche“ beschrieben) und es geht in die nächste Runde.

    Der Tod:

    Wichtigstes Element im Spiel ist der Tod. Immer wenn nämlich die Zeit abgelaufen ist, stirbt ein Familienmitglied (die ältesten zuerst). Hierbei hat man bei gleich alten Familienmitgliedern die Wahl, welches stirbt. Dabei ist es wichtig wo das Familienmitglied bei seinem Tode platziert war.
    Es gibt nämlich die Dorfchronik, in der für die verschiedenen Möglichkeiten eine gewisse Anzahl Plätze vorhanden sind. Wenn ein Familienmitglied zum Beispiel im Handwerk tätig war und dann stirbt, kommt es auf den entsprechenden Platz in der Dorfchronik, da es sich quasi im Dorf einen Namen gemacht hat.
    Diese Plätze sind allerdings begrenzt. Und wenn für eine Entsprechende Funktion kein Feld mehr in der Chronik frei ist, kommt das Familienmitglied in ein anonymes Kirchengrab. Und das möchte man auf jeden Fall vermeiden!
    Denn die Ruhmreichen Toten in der Dorfchronik bringen in der Schlusswertung einen nicht unerheblichen Anteil der Siegpunkte, die anonymen Toten dagegen bringen garkeinen Punkt.

    Wenn entweder die Dorfchronik voll ist oder das letzte anonyme Grab belegt wird, ist das Spiel zu Ende. Dann kommt es zur Schlusswertung. Hierbei bringen Siegpunkte:

    -Die Anzahl der auf Reisen besuchten Orte
    -Die Familienmitglieder in der Ratshalle
    -Die Familienmitglieder in der Kirche
    -Die auf dem Markt bedienten Kunden
    -Die belegten Plätze in der Dorfchronik


    Village ist ein hervorragendes Strategiespiel, das nicht zu sehr in die Tiefe geht aber genug Raum zum Nachdenken und Erproben neuer Strategien lässt. Das Thema ist sehr intuitiv umgesetzt, man kann sich direkt in das Spielgeschehen hineinversetzen.
    Die grafische Gestaltung ist erste Klasse und das Spielmaterial überzeugt aus dicker Pappe und Holzfiguren bzw. Steinen.

    Das einzige, was ganz leicht stört, sind die weißen Aufkleber, mit denen die Generation (1-4) der einzelnen Spielfiguren dargestellt wird. Diese wirken etwas plump auf den Figuren.


    Wer noch etwas Geld übrig hat und ein schnell zu erlernendes, vielseitiges Strategiespiel sucht, kann bei „Village“ keinen Fehler machen!

    Bilder zum Spiel: http://brettspielnews.wordpress.com/2012/01/05/village/
    Malte hat Village (das Dorf) klassifiziert. (ansehen)
  • Reinhard O. schrieb am 04.10.2013:
    Titel: Village – Das Dorf

    Autoren: Inka und Markus Brand
    Spieltyp: Strategiespiel
    Spieldauer: 90 bis 120 Minuten
    Spieleranzahl: 2 bis 4 Spieler ab 12 Jahren

    Spielziel/-idee:
    In diesem Spiel geht es um die Entfaltung innerhalb eines Dorflebens. Die Bewohner qualifizieren sich für bestimmte Berufe, treiben Handel, gehen auf Reisen, machen Karriere als Politiker oder fühlen sich zum Glaubensbruder berufen. Jeder Spieler schlüpft in die Rolle eines Familienoberhauptes und lenkt die Geschicke seiner Familie. Und wie im richtigen Leben, vergeht die Zeit bis die Menschen gehen müssen. Nach dem Tod kommt es noch darauf an, ob man über seine Verdienste in der Dorfchronik erwähnt wird. Wer das alles am besten managt, gewinnt das Spiel.

    Vorbereitung:
    • Der Spielplan wird ausgelegt
    • Die Kundenplättchen werden verdeckt gemischt und entsprechend der Spieleranzahl werden Plättchen offen am Markt auf dem Spielplan ausgelegt (bei 4 Spieler werden alle 10 Felder belegt, bei 3 das Feld 4 nicht und bei 2 Spielern die Felder 3 und 4 nicht)
    • Bei 2 und 3 Spielern werden Felder des anonymen Grabes und der Dorfchronik abgedeckt.
    • Der Startspielermarker kommt auf die Ratsstube
    • Güterplättchen, Getreidesäcke und die Einfluss-/Peststeine werden bereit gelegt.
    • Die vier schwarzen Figuren kommen in den schwarzen Beutel
    • Jeder Spieler wählt eine Farbe und erhält einen Hofplan seine 11 Spielfiguren und 8 Marker. Zunächst kommen nur 4 dieser Spielfiguren (mit der Zahl 1) auf den Hofplan. Ein Marker kommt auf die Wolke rechts neben der Brücke und einer auf die Punkteleiste. Zusätzlich erhält er eine Münze.
    • Entsprechend des Aufbaukärtchen für die entsprechende Spielerzahl werden nun die entsprechenden Einflusswürfel sowie alle Peststeine in den grünen Beutel gegeben
    • Der älteste Spieler wird Startspieler

    Spielablauf:
    Das Spiel verläuft über mehrere Runden. In diesen Runden gibt es verschiedene Aktionsmöglichkeiten, von denen jeweils eine ausgewählt wird, dann folgt der nächste Spieler. Jede Aktion kostet Zeit. Ist ein Zeitablauf abgeschlossen, stirbt die älteste Figur des Spielers.

    Zu Beginn jeder Runde wird aus dem grünen Beutel (gemäß des Aufbaukärtchens) die entsprechende Anzahl an Steinen auf die vorgesehenen Aktionsfelder verteilt.
    Der aktive Spieler nimmt einen Aktionsstein von einem der Felder und führt die entsprechende Aktion aus. Die schwarzen Steine sind Peststeine und kosten 2 x Zeit. Sind alle Steine vom Spielplan endet die Runde und eine neue beginnt.

    Folgende Aktionen stehen zur Verfügung:
    • Getreideernte: Steht mindestens eine Figur im eigenen Hof, erhält man 2 Getreidesäcke. Hat man weitere Gegenstände, gibt es zusätzliches Getreide (z.B. Pferd/Ochse und Pflug). Auf dem Hof dürfen nur 5 Getreidesäcke gelagert werden.

    • Familie: Man bekommt eine weitere Spielfigur aus dem Vorrat in seinen Hof. Mit dieser Aktion können auch Figuren vom Spielplan zurück in den Hof geholt werden.

    • Handwerk: Es gibt 5 Handwerksbetriebe, in denen jeweils ein bestimmtes Gut hergestellt werden kann. Das Gut kann mit *Zeit* oder mit den geforderten Rohstoffen (farbige Würfel) bezahlt werden. Die eingesetzte Figur bleibt das ganze Spiel dort, außer man holt sie mit der Aktion Familie zurück, oder sie verstirbt dort.

    • Markt: Der Spieler, der dort den Aktionsstein nimmt, ruft einen Markttag aus. Das bedeutet, dass man nun gegen die entsprechenden Güter (auf dem Plättchen unten), sich dieses Plättchen nehmen darf (=Siegpunkte). Der Spieler, der die Aktion ausgelöst hat, darf zuerst einkaufen. Die anderen Spieler kommen nacheinander im Uhrzeigersinn dran und dürfen nun auch am Markt einkaufen. Allerdings müssen diese zusätzlich 1 x Zeit und einen grünen Würfel abgeben.

    • Reise: Um eine Spielfigur auf Reisen zu schicken muss man 2 x Zeit und einen Planwagen, sowie die geforderten farbigen Steine abgegeben. Dies ist für jeden Reiseabschnitt zu leisten, den man gehen will. Pro Aktion ist nur ein Abschnitt möglich. Erreicht man den nächsten Zielpunkt, erhält man Belohnungen (Geld, Ruhmespunkte, Einflusssteine). An jedem Ort gibt es pro Spieler nur einmal die Belohnung.

    • Ratsstube: Für Zeit und grüne Einflusssteine bzw. Schriftrolle,…
    a. …darf man eine Figur auf das erste Feld setzen und das Privileg nutzen (Startspieler)
    b. …eine Stufe weiterrücken und das Privileg des aktuellen oder eines darunter befindlichen Feldes nutzen
    c. …ohne Bezahlung das Privileg des aktuellen oder eines darunter befindlichen Feldes nutzen

    • Kirche: Man darf für einen braunen Würfel oder 3 x Zeit, eine Spielfigur in den schwarzen Beutel werfen. Am Ende jeder Runde wird die Messe gelesen. D.h. zunächst darf aber jeder Spieler entscheiden, ob und wie viele Figuren er gezielt aus dem Beutel für je 1 Geld nehmen möchte. Es werden insgesamt 4 Figuren aus dem schwarzen Beutel entnommen oder gezogen und auf das rechte Feld der Kirche gesetzt. Nun kann der Spieler entscheiden, ob er die Figur gegen eine bestimmte Anzahl an Getreidesäcken aufrücken lassen will (bringt Siegpunkte). Für die Mehrheit in der Kirche gibt es 2 Ruhmespunkte.

    • Brunnen: Am Brunnen kann man durch Abgeben von 3 gleichfarbigen Einflusssteinen (keine Peststeine), eine beliebige Aktion durchführen, sofern auf einem der Aktionsfelder noch mindestens ein Einflussstein liegt.

    Spielende:
    Das Spielende steht bevor, wenn entweder der letzte freie Platz in der Dorfchronik oder im anonymen Grab belegt wurde. Der Spieler, der das auslöst kommt nicht mehr dran, alle anderen Spieler genau noch einmal.
    Es folgt wie bei jedem Rundenende das *Lesen der Messe* und anschließend die Schlusswertung:
    • Reise: Punkte entsprechend der Anzahl der besuchten Orte
    • Ratsstube: Punkte für jede Figur gemäß der Stufe
    • Kirche: Punkte für jede Figur gemäß der Stufe
    • Dorfchronik: Punkte entsprechend der Anzahl der Personen
    • Kundenplättchen (Markt): Punkte gemäß Aufdruck
    • Geld: pro Münze ein Punkt

    Bewertung/Fazit:

    Village ist ein strategisches Spiel, das den Lebenszyklus mittels unterschiedlicher Generationen abbilden soll. Die eingesetzten Spielfiguren sterben, wenn ihre Lebenszeit abgelaufen ist, im Normalfall die Alten zuerst.
    Die Spielanleitung ist sehr gut strukturiert und gut verständlich.

    Der tragende Mechanismus in diesem Spiel ist, von den jeweiligen Aktionsstellen farbige Klötzchen zu nehmen und dann dort die Aktion auszuführen. Die Klötzchen können dann wiederum als *Zahlungsmittel* an anderer Stelle eingesetzt werden. Muss man ein Pest-Klötzchen nehmen, fordert dies zusätzliche Lebenszeit.

    Das Spielthema ist interessant und wie ich finde sehr gut umgesetzt. Dennoch habe ich anfangs nicht so recht Zugang zu diesem Spiel gefunden. Auch bei meinen Mitspielern gab es Reaktionen von *Lieblingsspiel* bis hin *…das spiele ich nie mehr wieder*.
    Und das obwohl es unterschiedliche Taktiken und Möglichkeiten bietet, zu Siegpunkten zu kommen. Mir persönlich gefällt die taktische Kombination aus *Reisen* und *Ratsstube* mit kleinen Ausflügen zum *Markt* sehr gut. Jedoch konnte ich in dieser Ausrichtung bisher nicht ein einziges Spiel gewinnen. Meist gewannen die Spieler, die über das *Handwerk* den *Markt* bevorzugten und diese Strategie mit der *Kirche* abrundeten.
    Das Schöne ist, dass man im Grunde jederzeit seine Ausrichtung ändern kann und den anderen Spielern damit auch ein wenig in die Quere kommen kann.
    Aber auch ohne sich auf einen bestimmten Weg festlegen zu wollen, kann man versuchen auf allen Hochzeiten ein bisschen zu tanzen und fleißig Punkte sammeln.

    Auch im Einsatz der Lebenszeit liegt ein großes taktisches Element. Gehe ich recht sparsam damit um, dann sterben die Spielfiguren später, der eingeschlagene Weg (z.B. Handwerk) bleibt länger erhalten. Oder gehe ich großzügiger damit um, und belege wichtige Grabplätze rechtzeitig, auch wenn ich dann möglicherweise neue Spielfiguren erneut losschicken muss (z.B. auf Reisen).

    Village bietet Familienspielern einen guten Einstieg, da es keine allzu große Spieltiefe abverlangt aber dabei spannend bleibt. Strategen werden gefordert, ihrer Taktik zu optimieren und die Vielseitigkeit des Spiels auszuschöpfen.

    Die graphische Gestaltung, sowie das Spielmaterial sind sehr ansprechend und fördern den Wiederspielreiz.
    In meiner Bewertung ist es (4 bis) 5 Punkte wert.
    Reinhard hat Village (das Dorf) klassifiziert. (ansehen)
  • Frank L. schrieb am 30.05.2012:
    Beschreibung:
    Die Spieler führen ihre Familie in einem mittelalterlichen Dorf zu Ruhm & Ehre. Sie senden ihre Familienmitglieder in die unterschiedlichen Lebenslaufbahnen & -aufgaben: Im Handwerk für praktischen Nutzen sorgen, als Glaubensbruder in der Kirche aufsteigen, als Ratsmitglied Karriere machen oder in der Ferne ihr Glück versuchen.
    Aber Achtung! Verschiedene Aktionen kosten die Bewohner wertvolle Lebenszeit und lassen sie nach und nach sterben. Gut wenn man sich dann einen ruhmreichen Platz in den Analen der Dorfchronik sichern kann, statt in einem anonymen Grab zu verschwinden.
    Ablauf:
    Zu Beginn jeder Runde werden Einfluss- & Peststeine auf den Aktionsfeldern des Spielplans verteilt. Die Einflusssteine symbolisieren Fähigkeiten (wie Können oder Wissen), die für bestimmte Aktionen benötigt werden. Die Peststeine verringern die Lebenserwartung der Familie.
    Reihum nehmen sich die Spieler jeweils einen dieser Steine und führen die Aktion des Feldes aus.

    • Getreideernte: Der Spieler erhält Getreidesäcke, die er auf dem Markt in Siegpunkte bzw. in der Mühle zu Geld umwandelt.
    • In den Handwerksgebäuden erstellt man Waren, die man entweder auf dem Markt oder für bestimmte Aktionen benötigt: Planwagen zum Reisen, Pferde oder Ochsen für den Pflug, um die Ernte zu verbessern oder Schriftrollen für den Aufstieg in der Ratsstube. Man kann die Waren mit Einflusssteinen bezahlen oder ein Familienmitglied ausbilden, das dann dort eingesetzt wird. Das kostet Lebenszeit. Weitere Lebenszeit bezahlt man dann für die Produktion der entsprechenden Waren.
    • Die Ratsstube erlaubt einem Spieler, für eine Schriftrolle oder Wissens-Einflusssteine ein Familienmitglied in die Ratslaufbahn einzusetzen bzw. aufsteigen zu lassen. Je nach Stufe kann man dann bestimte Privilegien nutzen: Startspieler für die nächste Runde, Einflusssteine oder Waren erhalten.
    • Auf dem Markt dürfen alle Spieler mit Waren aus den Handwerksbetrieben Kundenaufträge erfüllen und dadurch Siegpunkte erwerben.
    • Mit dem Reisefeld schickt man ein Familienmitglied auf Reisen, um im Laufe des Spiels möglichst viele Orte zu besuchen. Dafür gibt es am Spielende Siegpunkte. Außerdem gibt es in jedem Ort eine Belohnung wie Münze, Einflusssteine oder Siegpunkte. Für jeden Weg zu einem Ort muss man immer Lebenszeit, Einflusssteine sowie einen Planwagen abgeben.
    • Durch die Kirchenaktion gelangen die Figuren auf die Kirchenlaufbahn, für die es ebenfalls Siegpunkte am Ende des Spiels gibt. Glaubensbrüder kann man aber nicht direkt einsetzen. Sie kommen stattdessen in den Klingelbeutel mit neutralen Figuren. Während einer Messe am Rundenende kann jeder Spieler eine seiner Figuren aus dem Sack in die Laufbahn kaufen oder zufällig ziehen lassen.
    • Auf dem Familienfeld erhält man ein neues Familienmitglied aus dem Vorrat.

    Eine Aktion kann solange genutzt werden, solange man sich einen Einfluss- oder Peststein von dort nehmen kann. Wurden alle Steine sämtlicher Aktionsfelder genommen, endet die Runde.

    Lebenszeit:
    Peststeine und zahlreiche Aktionen kosten die Spieler Lebenszeit. Der Anzeiger auf der eigenen Lebenszeitleiste wird dann vorgezogen. Immer wenn dieser ein bestimmtes Feld überschreitet, stirbt eine eigene ältere (niedrige) Spielfigur. Dazu sind die Figuren mit Zahlen gekennzeichnet. Zunächst erhält man alle 1er-Figuren. Nach und nach dann die Figuren mit den höheren Ziffern.
    Eine sterbende Figur kann in die Dorfchronik gelangen, die ebenfalls Ruhmespunkte bringt. Sie kommt in den Bereich, der für den Ort vorgesehen ist, an dem sich die Figur im Moment ihres Todes befand. Sind die Felder bereits alle belegt, wird die Figur in ein anonymes Grab gelegt (was keinen Ruhm bringt).

    Das Spiel endet, wenn entweder alle anonymen Gräber oder die Felder der Dorfchronik vollständig belegt sind.
    In der Endwertung gibt es Siegpunkte für die Kundenplättchen, die Anzahl bereister Orte, jedes Familienmitglied in den Laufbahnen Kirche und Ratsstube sowie gestorbene Mitglieder in der Dorfchronik.

    Fazit:
    Village ist ein spannendes Strategiespiel, das den Spielern sehr viele Möglichkeiten bietet. Es gibt sehr unterschiedliche Kategorien, in denen man punkten kann. Versuche ich in allen Bereichen mitzuspielen oder beschränke ich mich auf bestimmte? Außerordentlich gut gefällt mir der pfiffige Mechanismus mit der Lebenszeit und dem Sterben der Figuren! Viele Spieler gehen bei ihrer ersten Partie sehr sparsam damit um. Schließlich scheint der Tod der Familienmitglieder nichts Positives zu sein. Spätestens am Ende merkt man, dass der erste Anschein trügt: Wer rechtzeitig gestorben ist, sichert sich Siegpunkte in der Dorfchronik. Wer zu spät stirbt, den bestraft das Leben? Wohl eher der Tod ... mit einem anonymen und punktelosen Grab. Gut gelungen auch das Verfahren der Aktionswahl: Statt eigene Arbeiter einzusetzen wie bei den meisten Worker-Placement-Spielen, nimmt man sich Erträge vom Spielplan, um die Aktion ausführen zu können.
    Der Spielplan und die Holzfiguren sind reizvoll gestaltet und runden die angenehme Spiel-Stimmung ab.
    Volle Punkte für das tolle Spiel von Inka & Markus Brand.
    Frank hat Village (das Dorf) klassifiziert. (ansehen)
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