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Tumult Royal



Die Aufregung ist groß im ganzen Land. Der König lässt ein Denkmal nach dem anderen errichten und gleichzeitig hungert das Volk. Doch das machen die Bauern nicht länger mit. "Tumult" rufen sie und proben den Aufstand. In diesem turbulenten Spiel schlüpfen die Spieler in die Rolle von Adeligen und versuchen möglichst viele Denkmäler zu bauen. Das kostet Brot, Marmor und Werkzeug, das sie dem Volk rauben. Dazu haben die Spieler in jeder Runde nur wenige Sekunden Zeit, um gleichzeitig Plättchen aufzudecken und jeweils zu entscheiden, sie zurückzulegen oder zu behalten. Doch aufgepasst: Bleibt für das Volk zu wenig übrig, führt dies zu einem Tumult und die gierigsten Adeligen werden bestraft!

Tumult Royal, ein Spiel für 2 bis 4 Spieler im Alter von 10 bis 100 Jahren.
Autor: Klaus Teuber, Benjamin Teuber

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So wird Tumult Royal von unseren Kunden bewertet:



5 v. 6 Punkten aus 5 Kundentestberichten   Tumult Royal selbst bewerten
  • Pascal V. schrieb am 11.12.2015:
    (Taktisches Ein-)Schätzspiel für 2-4 Spieler ab 10 Jahren von Klaus und Benjamin Teuber.

    Die Spieler bauen als Adlige reichlich Statuen ihrerselbst im Land und benötigen dafür immer reichlich Ressourcen. Diese knöpfen sie dem Volke ab und tarnen dies als Steuern. Doch irgendwann ist die Schmerzgrenze überschritten und die Bürger gehen auf die Barrikaden, denn wer zu gierig ist, bekommt was auf die Krone^^.


    Spielvorbereitung:
    Je nach Spielerzahl wird der Spielrahmen zusammengesetzt und entsprechend mit Landschaftstafeln (eine Hälfte offen, eine Hälfte verdeckt) versehen. Das Spielfeld wird etwas seitlich platziert, mittig werden die Warenplättchen verdeckt ausgelegt - je nach Spielerzahl werden zuvor noch einige heraussortiert -, sie sind die "Waren des Volkes".
    Die Spieler erhalten in ihrer Wunschfarbe 25 Statuen, eine Burgtafel (an deren unterem Rand die Statuen eingestellt werden) und eine Gnadenkarte (die Seite "Keine Gnade des Volkes" zeigt nach oben), die links der Burgtafel abgelegt wird.
    Zudem erhält noch jeder 15-30 Gefolgsleute (je nach Spielerzahl), die restlichen Gefolgsleute kommen zur Seite. Und schliesslich werden noch die Adelskarten gemischt und (je nach Spielerzahl) entsprechend zufällig an die Spieler verteilt - mit diesen wird die Rangfolge festgelegt - und an der Burgtafel zwischen den Türmen platziert.
    Der Spieler mit dem höchsten Rang wird Startspieler und erhält zudem die Tumult-Scheibe und die Sanduhr (20sek.).

    Als letztes stellen die Spieler noch ihrer erste Statue auf. Dazu beginnt der Spieler mit dem kleinsten Rang und nimmt sich die Statue ganz links (über der "1") von seiner Burgtafel und setzt sie auf ein Wiesenfeld seiner Wahl, danach folgen die Mitspieler in aufsteigender Rangfolge und platzieren ihre Statuen ebenfalls alle auf einem freien Wiesenfeld.


    Spielziel:
    Die meisten Statuen aufzustellen!


    Spielablauf:
    Das Spiel verläuft über mehrere Runden und jede Runde ist in 7 Phasen eingeteilt.

    1) Volkes Stimmung erkunden
    Der König dreht den Pfeil der Tumult-Scheibe und stellt so fest, wie viele Waren von JEDER Sorte das Volk diese Runde begehrt, wenn der Pfeil auf einer Zahl stehenbleibt. In dem Falle, dass der Pfeil zwischen zwei Zahlen stehenbleibt, wird die kleinere Zahl gewählt!

    2) Steuer-Raubphase
    In dieser Phase wird zunächst immer erst ein Teil der vorhandenen Warenplättchen temporär entfernt. Dazu nimmt jeder Spieler 3 beliebige Warenplättchen und legt sie (weiterhin verdeckt) zur Seite. Dadurch wird gewährleistet, dass nie die selben Warenplättchen liegen bleiben, oder, dass sich jemand merken könnte, welche Plättchen ausliegen. Die restlichen Warenplättchen sollten nun einzeln und gut erreichbar für jeden in der Tischmitte ausliegen.

    Nun beginnt das "Rauben" der Waren und alle Spieler grabschen gleichzeitig nach den Warenplättchen, sobald der König die Sanduhr umgedreht hat.

    Zuvor sollten sich die Spieler genau überlegen, welche Warenplättchen sie am ehesten benötigen. Die Statuen verlangen zum Bau unterschiedlichen Arten und Mengen an Waren, je nachdem wo sie gebaut werden sollen. Eine Übersicht hierzu ist auf der linken Seite jeder Burgtafel vermerkt.

    Die Spieler haben nun also 20 Sekunden Zeit mit einer Hand sich einzelne Warenplättchen zu nehmen und anzuschauen. Dann behalten sie sie entweder oder legen sie wieder rasch verdeckt zurück.
    Entsprechend dem Bauvorhaben sollten die Spieler also dringend benötigte Warenplättchen auf ihre Burgtafel legen und andere wieder zurückgeben, ABER immer dabei beachten, wieviele Waren das Volk "behalten" will! Wer sich hier lauter 3er-Warenplättchen aneignet, hat am Ende vielleicht zuviel "Steuern" erhoben und wird als Gierigster abgestraft.

    Sobald die Sanduhr durchgelaufen ist und ein Spieler "STOP!" ruft, endet der Steuernraub und alle Spieler lassen die Hände ruhen^^. Nun werden alle Warenplättchen aufgedeckt.

    3) Eventuelle Tumulte ausführen
    Unmittelbar nach dem "Raubzug" wird überprüft, ob ein Tumult stattfindet. Dazu werden die Waren jeder Art, die noch in der Tischmitte verblieben sind, zusammengezählt und mit der zuvor festgestellten Bedarfsmenge des Volkes verglichen. Solange die Menge einer Warenart gleich oder größer der in Phase 1 festgestellten nötigen Menge ist, passiert nichts. Sobald aber eine Warenart nicht der verlangten Menge entspricht, kommt es zu einem Tumult durch das Volk.

    Jede Ware, die so von einem Tumult betroffen ist, wird bei den Spielern kontrolliert. Diese zählen die jeweiligen Waren nun ebenfalls zusammen und der Spieler, der hiervon (jeweils) die meisten Waren "geraubt" hat, ist der Gierigste und wird vom Volk bestraft - bei einem Gleichstand, trifft es den Spieler mit dem höheren Rang.

    Falls ein Spieler die Gnadenkarte mit der Seite "Gnade des Volkes" bei sich liegen hat, darf bei der Ermittlung zuvor noch bei jeder Warensorte 1 abziehen.

    Der gierigste Spieler nun muss drei seiner Gefolgsleute abgeben und darf von der (jeweils) betroffenen Ware nur das Plättchen mit dem geringsten Wert behalten, den Rest gibt er dem Volk zurück (offen in die Mitte zurücklegen) - ausser er hat nur ein Plättchen!

    4) Statuen aufstellen
    Nun dürfen endlich die Statuen gebaut und dem Volk gezeigt werden.
    Der König beginnt - und nach ihm folgen die Mitspieler rangabsteigend - und stellt auf einem freien Landschaftsfeld 1-3 Statuen auf (je nach Landschaftsart ist unterschiedlich viel Platz für Statuen vorhanden und entsprechend hoch sind auch die Kosten). Dabei müssen neue Statuen immer an bereits gebaute (eigene) Statuen angrenzen! Ein Aufstellen auf einem beliebigen Feld (nur Wiese und Wald!) ist zwar möglich, kostet aber wesentlich mehr und das neue Feld darf nicht an ein Feld mit eigenen Statuen grenzen.
    Dann zahlt er die Kosten (siehe linke Burgtafelseite) in den Vorrat. Wechsel"geld" gibt es dabei nicht, wer zuviel zahlt, weil er nicht passend abgeben kann, bekommt nichts zurück. Aber für jede überbezahlte Ware erhält der Spieler einen Gefolgsmann - sie bewundern den Reichtum^^.
    Dies darf aber nicht forciert werden, man kann nicht mehrere Plättchen abgeben und damit überbezahlen, um Gefolgsleute zu erhalten. Es darf nur durch einzelne höherwertige Plättchen zu der Überbezahlung kommen, wenn es nicht anders machbar ist.
    Die Statuen werden der Reihe nach von der Burgtafel genommen (von links nach rechts) und es müssen auf dem anvisierten Feld immer die exakte Menge an Statuen gebaut werden! Wer nicht bauen kann, weil z.B. Waren fehlen, passt.

    Hat jeder Spieler einmal Statuen gebaut und es gibt noch Spieler, die über genügend Waren verfügen, um noch mehr Statuen zu bauen, folgt eine weitere Baurunde.

    Wer gar nichts bauen konnte, erhält zum Trost 2 Gefolgsleute aus dem Vorrat, ausser er war von einem Tumult betroffen.

    5) Ränge neu verteilen
    Nach dem Bauen werden die Ränge neu festgestellt und zwar wird nun König, wer die meisten Gefolgsleute bei sich stehen hat. Genauso werden die weiteren Ränge neu ermittelt und die zugehörigen Adelskarten evtl. entsprechend umverteilt.

    6) Krönung des neuen Königs
    Der neue (alte) König muss nun 5 Gefolgsleute in den Vorrat zurückgeben und stellt seine vorderste Statue von der Burgtafel (ganz links) auf das erste freie Feld der Königs-Chronik (obere Rahmenteil) - ab der sechsten Runde, werden je 2 Statuen dort abgestellt.
    In der 3. und 5. Runde werden auf der Königs-Chronik die Felder erreicht, die das Aufdecken weiterer Landschaftstafeln erlauben (entsprechend der Spielerzahl).
    Schliesslich erhält (behält) er die Sanduhr und die Tumult-Scheibe.

    7) Gnade des Volkes erfahren
    Der (oder die) Spieler, der insgesamt die wenigsten Statuen aufgestellt hatte, darf die Gnadenkarte auf die Seite "Gnade des Volkes" umdrehen, alle anderen Spieler belassen sie auf der Rückseite bzw. drehen sie auf diese um.

    Damit endet die laufende Runde und die nächste Runde wird vorbereitet.
    Alle Warenplättchen, auch die anfänglich beiseite gelegten Plättchen, werden erneut gemischt und verdeckt mittig ausgelegt.


    Spielende:
    Das Spiel kann ab der 6. Runde jederzeit enden. Und zwar wird nach der Krönung des Königs kontrolliert, wie groß der Abstand an aufgestellten Statuen zwischen dem führenden und dem am weitesten hinten liegenden Spieler ist. ist die Statuendifferenz größer, als die Zahl unter den aktuell auf der Königschronik abgestellten Statuen, ist das Spiel automatisch beendet, wenn nicht, wird weitergespielt.
    Nach dem Einsetzen der letzten Statuen auf der Königs-Chronik endet das Spiel aber auf jeden Fall und wenn ein Spieler seine 25. Statue aufgestellt hat, endet es sofort.
    Es gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten und bei Gleichstand, der Spieler mit dem höheren Rang.


    Fazit:
    "TR" ist mal was anderes und dabei auch noch sehr interessant. Das Spiel aus dem berühmten Hause Teuber weiss durchaus zu gefallen und bietet interessante Spielabläufe.

    Die Regeln sind zum Teil etwas nachlesensbedürftig geschrieben, ergeben aber nach den ersten Runden durchweg wieder Klarheit beim Spieler und so gestalten sich die Spielrunden auf Dauer relativ kurzweilig.
    Spannung kommt immer bei der Nutzung der Tumult-Scheibe und dem anschliessenden Räubern auf, denn jedes Mal hofft man, das das Glück diesmal mit einem ist. Und hier kommt es dann auch u.U. auf Dauer zu einer Unausgeglichenheit zwischen den Spielern, denn wen das Pech anhaltend verfolgt, hat kaum Chancen auch nur in die Nähe einer brauchbaren Punkte-Endwertung zu gelangen.

    So mussten in einigen Testrunden vereinzelt Spieler feststellen, dass das Spiel an ihnen vorbeilief und so witzig das Zuschauen auch eine Weile ist, kam dann eher Desinteresse auf. Dies ist natürlich extremes Pech, aber auch sonst ist das Spiel schnell auf einem sich wiederholendem Level angelangt, so dass nach einer Partie meist erst eine Pause und Ablenkung mit "anderem" gesucht wird.

    Taktische Tiefe ergibt sich für die motivierten Spieler durchaus mit der vorausschauenden Platzierung der Statuen auf den unterschiedlichen Landschaftsfeldern, sowie mit deren Bestückung und Kostenabwägung. Interaktion dagegen kaum, ausser indem den eh schon "verpechten" Spielern noch schön die Felder auf den Landschaftskarten zugebaut werden.

    Dabei weiss das Spiel ansonsten ja zu gefallen, Idee, Gestaltung, Komponentenqualität, alles passt zum Autor- und Verlagsstandard, aber zum ganz großen Wurf reicht es dann doch nicht. So bleibt ein feines Spiel, das gerne mal hervorgeholt wird, nur eben nicht so oft.




    weiterführende Hinweise:
    - Verlag: KOSMOS
    - BGG-Eintrag: https://boardgamegeek.com/boardgame/180 ... ult-royale
    - HP: http://www.kosmos.de/produktdetail-1086 ... oyal-7942/
    - Anleitung: deutsch
    - Material: sprachneutral
    - Fotos (und lesefreundliche Text-Formatierung): http://www.heimspiele.info/HP/?p=15738
    - Online-Variante: -
    Pascal hat Tumult Royal klassifiziert. (ansehen)
  • Michael S. schrieb am 03.11.2015:
    Ziel des Spiels
    Als edle Adlige ist es eure Pflicht das ganze Land mit Statuen eurer selbst zuzupflastern. Das Volk muss schließlich immer daran erinnert werden, wer der Herrscher ist. Das kostet natürlich Waren, die man als Steuern eintreiben muss. Dass dem Volk dadurch weniger bleibt, war doch schon immer so. Hauptsache, dem Volk bleibt genug, damit es keinen Aufstand macht. Und genau hier liegt das Problem. Denn nicht nur ihr wollt Statuen errichten, sondern natürlich auch eure Gegner. Ist man aber zu gierig, wird man vom Volk bestraft. Man sollte also immer versuchen, weniger gierig zu sein als die Mitspieler. Ein schwieriges Unterfangen, denn am Ende gewinnt nur der Spieler, der am meisten Statuen bauen konnte.

    Aufbau
    Der Spielplan wird je nach Spieleranzahl zusammengesteckt. Bei zwei Spielern steckt man die beiden großen Spielplanteile direkt zusammen, bei mehr Spielern kommen noch Teile zum Verlängern des Spielplans dazwischen. Von den Landschaftsplättchen legt man jetzt zufällig die Hälfte offen in den Spielplan, die andere Hälfte verdeckt. Bei zwei Spielern also zwei offen, zwei verdeckt, bei drei Spielern drei offen, drei verdeckt und bei vier Spielern vier offen und vier verdeckt. Ebenso muss man je nach Spieleranzahl bestimmte Warenplättchen aus dem Spiel nehmen. So benutzt man bei zwei Spielern nur die Plättchen mit dem weißen Rand, bei drei Spielern auch die mit dem grauen Rand und bei vier Spielern alle Warenplättchen. Die Warenplättchen werden verdeckt neben den Spielplan gelegt und zwar so, dass die Plättchen einzeln nebeneinander liegen. Jeder Spieler nimmt sich eine Burg in seiner Farbe und die 25 Statuenfiguren. Diese stellt man in die Aussparungen der Burg. Jeder Spieler bekommt eine Gnadenkarte, die er mit der roten Seite vor sich legt. Je nach Anzahl der Spieler nimmt sich jeder nun seine Gefolgsleute. Bei zwei Spielern 30, bei drei Spielern 20 und bei vier Spielern 15 Gefolgsleute-Plättchen. Ebenso muss man je nach Spieleranzahl die Adelskarten verteilen. Dazu mischt man sie unter dem Tisch und gibt zufällig jedem Spieler eine davon. Bei zwei Spielern sind nur die beiden Adelskarten mit der 1 und 2 darauf im Spiel, bei drei Spielern 1, 2 und 3 und bei vier Spielern alle vier. Diese Karte legt man in die Lücke oben an der Burg. Dann kommt noch die Sanduhr und die Tumultscheibe zum Spieler mit dem höchsten Rang.
    Zum Schluss darf jeder Spieler, beginnend beim Spieler mit dem niedrigsten Rang, eine Statue auf ein Wiesenfeld setzen. Los geht´s.

    Spielablauf
    Jede Spielrunde gliedert sich in 7 Phasen. Diese sind:

    1. Die Stimmung des Volks erkunden
    Dazu dreht der Startspieler die Nadel auf der Tumultscheibe.
    Je nachdem wo die Nadel stehen bleibt, sieht man, welche Bedürfnisse das Volk in dieser Runde hat.
    Bleibt die Nadel zum Beispiel auf einer 4 stehen, so wollen die Bewohner von jeder Ware (Brot, Marmor und Werkzeug) vier Stück haben.
    Das sollten die Spieler im Hinterkopf behalten, wenn sie jetzt die Steuern eintreiben.

    2. Steuern eintreiben
    Als Erstes nimmt jetzt jeder Spieler verdeckt drei Warenplättchen und legt diese zur Seite.
    Diese Warenplättchen spielen in dieser Runde nicht mit.

    Dann wird auf 3 die Sanduhr umgedreht und die Spieler haben ca. 20 Sekunden Zeit, um sich durch die verbliebenen Warenplättchen zu wühlen.
    Denn um eine Statue zu errichten, braucht man bestimmte Waren. So kostet eine Statue im Wald 1x Brot und 1x Marmor.
    In der Stadt, wo man gleich drei Statuen errichten darf, braucht man aber schon 2x Marmor und 3x Werkzeug.
    Und bevor man die Sanduhr umdreht, sollte sich jeder Spieler Gedanken gemacht haben, was er bauen möchte.
    Auf jeden Fall wird die Sanduhr dann umgedreht und jeder Spieler darf mit einer Hand die Warenplättchen anheben und entweder zu sich nehmen und auf die Burg legen oder wieder zurücklegen. Das machen alle Spieler gleichzeitig. Waren, die auf der Burg liegen, dürfen nicht zurückgelegt werden. Hat man nach Ablauf der Zeit noch ein Warenplättchen in der Hand, so darf man dieses noch nehmen oder auch zurücklegen.

    Jetzt werden alle Warenplättchen auf den Burgen der Spieler und die verbliebenen im Vorrat des Volkes umgedreht.

    3. Tumulte aufführen
    Jetzt wird geprüft, ob es zu einem Tumult kommt. Dazu schaut man sich die verbliebenen Warenplättchen des Volkes an und vergleicht die Anzahl der Waren darauf mit dem gedrehten Wert auf der Tumultscheibe.
    Gibt es von jeder Ware noch so viel im Vorrat, wie durch die Tumultscheibe angezeigt wird, gibt es keinen Tumult.
    Für jede Warengruppe (Brot, Marmor, Werkzeug), für die es nicht genug Waren im Vorrat gibt, wird ein Tumult ausgespielt und das geht wie folgt.

    Jeder Spieler zählt die Waren einer Sorte, für die ein Tumult ausgelöst wurde.
    Hat ein Spieler die "Gnade des Volkes", was ab der zweiten Runde vorkommen kann, so darf er jeweils eine Ware abziehen.
    Der Spieler der am meisten Waren dieser Sorte hat, wird vom Volk bestraft. Gibt es mehrere Spieler mit gleich vielen Waren, wird der Spieler mit dem höheren Rang bestraft.

    Die Strafe ist wie folgt:
    - drei Gefolgsleute laufen weg. Man muss sie in den Vorrat zurücklegen.
    - man darf nur das Warenplättchen mit den wenigsten Waren darauf behalten.
    Hat man allerdings nur ein Warenplättchen dieser Sorte, so darf man es behalten.
    Die restlichen Warenplättchen kommen zurück zum Volk.

    Nicht vergessen, einen Tumult kann es für jede Warensorte geben!

    4. Statuen bauen
    Jetzt wird endlich gebaut. Der Spieler mit dem höchsten Rang darf beginnen, dann folgen die anderen entsprechend ihrem Rang.
    Man sagt, wohin man eine Statue bauen möchte und überprüft, ob man die Kosten dafür auch zahlen kann.
    Dann stellt man seine Statue(n) auf das entsprechende Feld. Dazu gibt es natürlich ein paar Regeln:

    - Man darf nur Statuen auf freie Felder stellen, die waagrecht oder senkrecht an eine eigene, bereits stehende Statue angrenzen.
    - Möchte man eine Statue bauen, die nicht angrenzt, so kann man dies nur auf Wald oder Wiesenfeldern machen. Die Kosten dafür sind entsprechend hoch.
    - Auf einem Wiesen-, Gebirgs- und Waldfeld baut man eine Statue, auf einem Dorf zwei und in der Stadt gleich drei Statuen.
    - Man nimmt immer die vorderste Statue von seiner Burg weg, damit man gleich sieht, wie viele Statuen man schon verbaut hat.
    - Hat man nicht genug Waren, um eine Statue zu bauen, so muss man passen.

    Jetzt wird bezahlt. Der Spieler gibt mindestens so viele Waren ab, wie der Bau der Statue(n) kostet.
    Auch hier gibt es ein paar wichtige Regeln:
    - Das Aufteilen von Waren auf mehrere Statuen auf unterschiedlichen Feldern ist nicht erlaubt.
    - Gibt man mehr Waren ab, als der Bau der Statue(n) kostet, so bekommt man für jede überzählige Ware einen Gefolgsmann dazu.
    - Absichtlich mehr zahlen ist aber verboten. Wenn man die Kosten für den Bau mit einem Warenplättchen bezahlen kann, so darf man nicht einfach zwei abgeben, nur um Gefolgsleute zu bekommen.

    Sollte ein Spieler nach der ersten Aufstellrunde noch genug Waren für eine zweite Runde haben, so darf er auch ein zweites oder drittes Mal bauen.
    Auch die weiteren Runden beginnen beim König. Hat ein Spieler in einer Runde keine Statue bauen können, so bekommt er als Trost zwei Gefolgsleute.
    Er darf in dieser Runde allerdings nicht an einem Tumult beteiligt gewesen sein. Wenn alle Spieler fertig gebaut haben, geht es zur nächsten Phase.

    5. Ränge neu vergeben
    Jeder Spieler zählt jetzt seine Gefolgsleute. Der Spieler mit den meisten Gefolgsleuten wird der neue König. Das kann auch der alte König sein.
    Die anderen Ränge werden entsprechend der Gefolgsleute der anderen Spieler verteilt.
    Bei Gleichstand bekommt der Spieler, der eben den höheren Rang hatte, auch wieder den höheren Rang.

    6. Krönung des Königs
    Der neue König muss dann sofort fünf Gefolgsleute abgeben, denn zu viel Macht ist auch nicht gesund.
    Dann nimmt er die vorderste Statue von seiner Burg und stellt diese auf das nächste freie Feld auf der Königschronik auf dem Spielplan.
    Später im Spiel sind es dann zwei Statuen, die er dort abstellen darf. Auch bekommt er die Tumultscheibe und die Sanduhr.

    7. Gnade des Volkes
    Der Spieler, der jetzt insgesamt am wenigsten Statuen verbaut hat, bekommt die Gnade des Volkes und dreht den entsprechenden Marker um.
    Haben mehrere Spieler gleich wenig Statuen verbaut, so bekommt kein Spieler die Gnade des Volkes.

    Die nächste Runde
    Alle Warenplättchen, auch die drei, die man pro Spieler zur Seite gelegt hat, werden wieder verdeckt ausgelegt und gut gemischt.
    Nun beginnt die neue Runde wieder bei Phase 1.

    Die Königschronik
    Hier gibt es noch ein paar wichtige Felder.
    Nach der dritten und der fünften Runde wird jeweils eines oder zwei der verdeckten Landschaftsplättchen aufgedeckt und somit die Spielfläche erweitert.
    Ab den Doppelfeldern wird geprüft, ob das Spiel zu Ende ist. Dazu schaut man, wieviele Statuen der Spieler mit den meisten Statuen verbaut hat, und zieht die Statuen des Spielers ab, der am wenigsten Statuen verbaut hat.
    Kommt dabei der Wert oder mehr heraus, der unter dem gerade aktiven Doppelfeld steht, so endet das Spiel.
    Spätestens wenn unter dem Doppelfeld die 0 steht, endet das Spiel auf jeden Fall. Der Spieler, der die meisten Statuen verbauen konnte, gewinnt das Spiel.
    Gibt es einen Gleichstand, so gewinnt der Spieler, der im Moment den höheren Rang hat. Schafft es ein Spieler alle 25 Statuen zu verbauen, hat er sofort das Spiel gewonnen.

    Kleines Fazit
    Tumult Royal hat eine erfrischend neue Spielmechanik. Nach den ersten Runden läuft das Spiel auch flüssig und man muss nicht mehr ständig in die Anleitung schauen, ob man nicht was vergessen hat. Denn auf den Burgtafeln der Spieler sind zwar alle Aktionen aufgedruckt, aber leider ohne Werte und Auswirkungen. Hier hätte man eine kleinere Schrift wählen können und lieber mehr Infos abdrucken können. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Das Spielmaterial ist sehr schön gestaltet und die Anleitung flüssig geschrieben.
    Mit mehr Spielern macht das Spiel dann auch mehr Spaß, da noch mehr Hände nach Waren suchen. Vorsicht vor langen Fingernägeln, denn die Zeit zum wühlen ist sehr kurz.
    Hier ist nichts mit gemütlich in den Waren wühlen, hier ist Hektik pur angesagt. Uns hat das Spiel viel Spaß gemacht, es ist einfach mal wieder was anderes.
    Großartige taktische Möglichkeiten hat man zwar nicht, aber dafür freut man sich um so mehr, wenn der Gegner mal wieder zu gierig war und deswegen in dieser Runde nichts bauen kann.
    Passiert das einem Spieler allerdings zu oft, so kommt er den anderen Spielern meistens nicht mehr hinterher, vor allem wenn die anderen Spieler immer Glück mit dem Warenziehen haben.
    ________________________________________________________________________________________________________________________
    Die komplette Spielevorstellung inklusive Fotos und das Regelvideo findet ihr hier:
    http://www.mikes-gaming.net/spiele-komplettliste/komplettliste-aktuelle-spiele-alphabet/item/472-tumult-royal.html
    ________________________________________________________________________________________________________________________
    Michael hat Tumult Royal klassifiziert. (ansehen)
  • Corinna K. schrieb am 10.04.2016:
    Da über den Spielmechanismus schon ausführlich in den vorherigen Rezensionen berichtet wurde, möchte ich an dieser Stelle nur über meine persönlichen Erfahrungen mit dem Spiel berichten.
    Als großer Siedler - Fan der 1. Stunde könnte ich an dem neuen Teuber - Spiel nicht vorbeigehen.
    Ich habe das Spiel bisher in einer altersgemischten Gruppe von Grundschülern gespielt und dort fand das Spiel großen Anklang. Nachdem die 1. Runde noch sehr holprig verlief, da der ständige Blick in die Spielanleitung unabdingbar war, machte schon die 2. Runde großen Spaß. Durch die Abwechslung in den Spielmechanismen ( turbulente / hektische Greifphase und überlegtes Setzen der Statuen) entsteht wenig Leerlauf während des Spiels. Insgesamt kann das Spiel durch eine relativ kurze Spieldauer überzeugen, die bei uns immer wieder Lust auf eine weitere Runde gemacht hat. Positiv ist uns noch aufgefallen, dass die Erwachsenen den Kindern im Spiel nicht deutlich überlegen sind, was bei den mitspielenden Kindern Frust vermeidet. Gut gefallen hat uns auch die Einteilung in verschiedene Adelsstufen, so dass schwächere Runden durch eine stärkere Runde wieder ausgeglichen werden kann. So muss man sich schon überlegen, ob es hilfreich ist den Status als,König zu verteidigen, in dem man sich Gefolgsleute verdient oder ob sich der Bau vieler neuer Statuen mehr lohnt. Bei entsprechender Rohstoffverteilung kann man vielleicht auch beides erreichen.....
    Insgesamt ein schönes und überzeugendes Familienspiel, dass Glückselemente, taktische Überlegungen und eine gewisse Portion Schadenfreude wunderbar miteinander vereint. Einen Punkt ziehe ich ab, da das Glückselement an gewissen Punkten des Spiels zu deutlichem Frust führen kann, wenn man mehrere Runden hintereinander im Tumult seine Rohstoffe verliert und handlungsunfähig dem Spielverlauf nur noch zuschauen kann. Bei uns wird es mit Sicherheit noch öfters auf den Tisch kommen.
    Corinna hat Tumult Royal klassifiziert. (ansehen)
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